Schleifleistenanordnung für einen Stromabnehmer
Die Erfindung betrifft eine Schleifleistenanordnung für einen Stromabnehmer, der sowohl bei langsam als auch bei schnell fahrenden elektrisch betriebenen Triebfahrzeugen (Straßenbahnen, Elektro-Loks) zur Anwendung gelangen kann.
Eine derartige Schleifleistenanordnung weist einen Schleifleistenträger und eine diesem zugeordnete Schleifleiste aus Kohlenstoff auf. Außerdem ist in der Schleifleistenanordnung ein mit Luft beaufschlagter Längskanal vorgesehen. Die Schleifleistenanordnung bildet meistens in paarweiser Zusammensetzung Bestandteil der Wippe eines Stromabnehmers.
Wird die Schleifleiste, insbesondere bei Fahrdrähten in einem schlechten Zustand, zerstört, kann sich die im Längskanal befindende Druckluft entspannen, was dann über geeignete Mechanismen dazu führt, dass der Stromabnehmer vom Fahrdraht weg bewegt wird. Da in der Praxis in vielen Fällen der Aus-
tausch auch schlechter Fahrdrähte nicht ohne weiteres möglich ist, z.B. dann, wenn die hiermit verbundenen Kosten nicht aufgebracht werden können, führt dies zu einem vergleichsweise hohen Wartungsaufwand bei den Stromabnehmern als vergleichsweise kleineres Übel.
Der Erfindung liegt - ausgehend vom Stand der Technik - die Aufgabe zugrunde, eine Schleifleistenanordnung für einen Stromabnehmer zu schaffen, die auch bei schlechten Fahrdrahtverhältnissen keinen Wartungsaufwand erfordert, der über die betriebstechnisch üblicherweise erforderlichen Notwendigkeiten hinaus geht.
Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Durch die Bereitstellung eines mindestens eine Längskammer aufweisenden trapezförmigen Querschnittsprofils aus einem elektrisch leitenden Material, wie insbesondere Aluminium, wird zunächst Sorge dafür getragen, dass der Schleifleistenträger ein vergleichsweise geringes Gewicht besitzt und dennoch ausreichend biege- und verwindungssteif ist. Die Schleifleiste, welche sich über die gesamte Länge des geradlinig verlaufenden oder auch bogenförmig gekrümmten Schleifleistenträgers erstrecken kann oder aus mehreren, insbesondere drei, in Längsrichtung aneinander gesetzten Längenabschnitten besteht, von denen im praktischen Einsatz nur der mittlere Längenabschnitt mit einem Fahrdraht in Kontakt gelangt, wird auf die dem jeweiligen Fahrzeug abgewandte obere Flachseite des Schleifleistenträgers geklebt. Wichtig ist, dass der verwendete Kleber bzw. die Klebeverbindung elektrisch leitend ist.
Vorzugsweise der mittlere Längenabschnitt der Schleifleiste wird auf beiden Seiten durch je ein Stützblech, insbesondere aus einem elektrisch leitenden Werkstoff, wie z.B. Aluminium, eingefasst. Diese Stützbleche schützen folglich die bruchanfällige Schleifleiste aus Kohlenstoff gegen insbesondere stoßartige Beanspruchungen eines keine glatte Kontaktzone mehr aufweisenden Fahrdrahts. Da die Stützbleche aus Aluminium oder auch Kupfer bestehen, werden
sie im gleichen Maße wie die Schleifleiste durch den Reibungskontakt mit dem Fahrdraht verschlissen und/oder abgerieben. Die Funktion der einwandfreien Stromabnahme wird mithin nicht beeinträchtigt. Auch ist weiterhin die schnelle Absenkung eines Stromabnehmers gewährleistet, wenn die Schleifleiste durch gleich welche Einwirkungen auch immer zerstört wird und sich die im Längskanal befindende Druckluft entspannen kann.
Die Stützbleche bilden also gewissermaßen ein Korsett für die Schleifleiste mit dem Ziel einer langen Standzeit der Schleifleiste bei geringem Wartungsaufwand, und zwar auch dann, wenn der Zustand eines Fahrdrahts sehr schlecht ist.
Zur weiteren Verbesserung der Einbettung der Schleifleiste zwischen die Stützbleche sehen die Merkmale des Patentanspruchs 2 vor, dass jedes Stützblech durch eine elektrisch leitende Klebung mit der Schleifleiste verbunden ist.
Mit den Merkmalen des Patentanspruchs 3, gemäß welchen zwischen der Schleifleiste und den Stützblechen vom Querschnitt her Fugen ausgebildet und diese Fugen mit einer elektrisch leitenden flexiblen Klebmasse verfüllt sind, können auch extrem harte Stöße auf die Schleifleiste aufgefangen werden, indem von der elastischen Klebmasse Stoßenergie in Verformungsenergie umgewandelt wird.
Entsprechend den Merkmalen des Patentanspruchs 4 ist es möglich, dass die Stützbleche an den Außenseiten des Schleifleistenträgers befestigt sind. Die Stützbleche können beispielsweise durch Nieten am Schleifleistenträger befestigt sein. Auch andere Befestigungsarten, wie z.B. Kleben oder Schweißen, sind selbstverständlich anwendbar.
Nach Patentanspruch 5 ist es ferner denkbar, dass die Stützbleche einstückige Bestandteile des Schleifleistenträgers bilden. Eine derartige Ausführungsform erweist sich besonders dann als vorteilhaft, wenn der Schleifleistenträger als gezogenes Profil hergestellt wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung wird in den Merkmalen des Patentanspruchs 6 erblickt. Hierbei bilden die Stützbleche die Schenkel einer die Schleifleiste auf drei Seiten umfassenden und über ihren Steg am Schleifleistenträger befestigten, im Querschnitt insbesondere trapezförmigen Schiene. Die gegebenenfalls auch rechteckig ausgebildete Schiene besteht aus einem elektrisch leitenden Werkstoff, insbesondere Aluminium oder Kupfer. Sie umfasst die Schleifleiste derart, dass sie sicher in ihrer Betriebsposition gehalten ist. Ihre Befestigung am Schleifleistenträger erfolgt bevorzugt durch eine elektrisch leitende Klebung. Auch die Schleifleiste kann am Steg und an den Schenkeln der Schiene zusätzlich durch eine elektrisch leitende Klebung festgelegt sein.
Der mit Druckluft beaufschlagte Längskanal kann nach Patentanspruch 7 unmittelbar in der Schleifleiste ausgeformt sein. Durch die Verklebung der Schleifleiste an der oberen Flachseite des Schleifleistenträgers ist der Längskanal einwandfrei druckdicht verschlossen. An einem Ende oder auch an beiden Enden des Längskanals, und zwar insbesondere in einem Bereich der Schleifleiste, der nicht mit dem Fahrdraht in Kontakt gelangt, ist dann ein Anschluss zur Zuführung der Druckluft vorgesehen. Dieser Anschluss erstreckt sich durch den Schleifleistenträger.
Zur Verbesserung des elektrischen Kontakts ist gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 8 vorgesehen, dass die dem Schleifleistenträger benachbarte Unterseite der Schleifleiste mit einer elektrisch leitenden metallischen Beschichtung versehen ist. Diese Beschichtung erstreckt sich vorzugsweise auch über den Längskanal sowie zumindest randseitig der Seitenflächen der Schleifleiste, die mit den Stützblechen in Kontakt stehen.
Entsprechend Patentanspruch 9 kann der mit Druckluft beaufschlagte Längskanal aber auch im Schleifleistenträger ausgeformt sein. Er ist dann durch eine elastische Dichtlippe gegenüber der Schleifleiste verschlossen. Wenn die Schleifleiste aufgrund hoher Beanspruchungen zerstört wird, kann sich auch
die Dichtlippe nicht mehr in ihrer Position halten und gibt den Längskanal frei, so dass die Druckluft entweichen kann und der Stromabnehmer sofort abgesenkt wird.
Der Schleifleistenträger wird gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 10 vorzugsweise mit drei nebeneinander verlaufenden Längskammern ausgerüstet, die endseitig in geeigneter Weise verschlossen sind. Die mittlere Längskammer kann dazu genutzt werden, um Gewindeeinsätze aufzunehmen, die in ihr längs verlagerbar sind. In diese Gewindeeinsätze können dann Schraubbolzen eingedreht werden, welche der Festlegung des Schleifleistenträgers auf einer Basis, insbesondere einer Wippe, dienen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 in der Seitenansicht einen Stromabnehmer für eine Elektro-Lok;
Figur 2 in der Seitenansicht eine Schleifleistenanordnung des
Stromabnehmers der Figur 1 gemäß dem Pfeil II;
Figur 3 die Schleifleistenanordnung der Figur 2 in der Draufsicht gemäß dem Pfeil III;
Figur 4 in der Seitenansicht eine Schleifleiste für eine Schleifleistenanordnung;
Figur 5 die Schleifleiste der Figur 4 in der Draufsicht entsprechend dem
Pfeil V;
Figur 6 im vertikalen Längsschnitt in vergrößerter Darstellung das Detail
VI der Figur 2;
Figur 7 in vergrößerter Darstellung einen vertikalen Querschnitt entlang der Linie Vll-Vll der Figur 2 in Richtung der Pfeile Vlla gesehen;
Figur 8 ebenfalls in vergrößertem Maßstab einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der Figur 2 entlang der Linie Vll-Vll, in Richtung der Pfeile Vlla gesehen, entsprechend einer weiteren Ausführungsform;
Figur 9 in vergrößerter Darstellung einen vertikalen Querschnitt durch die
Figur 2 entlang der Linie Vll-Vll, in Richtung der Pfeile Vlla gesehen, entsprechend einer dritten Ausführungsform;
Figur 10 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt durch die Darstellung der Figur 6 entlang der Linie X-X in Richtung der Pfeile Xa gesehen;
Figur 11 in vergrößertem Maßstab einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der Figur 6 entlang der Linie Xl-Xl in Richtung der Pfeile Xla gesehen, gemäß einer vierten Ausführungsform und
Figur 12 in vergrößertem Maßstab einen vertikalen Querschnitt durch die Figur 2 entlang der Linie Vll-Vll in Richtung der Pfeile Vlla gesehen gemäß der vierten Ausführungsform.
In der Figur 1 ist mit 1 ein Stromabnehmer bezeichnet, der über Isolatoren 2 auf dem Dach 3 einer ansonsten nicht näher dargestellten Elektrolok (E-Lok) befestigt ist. Am freien Ende des Stromabnehmers 1 befindet sich eine Wippe 5 mit zwei Schleifleistenanordnungen 6.
Eine aus den Figuren 2 und 3 näher erkennbare Schleifleistenanordnung 6 weist, wie auch die Figuren 6 und 7 erkennen lassen, einen in seiner Längserstreckung bogenförmig gekrümmten Schleifleistenträger 7 aus einem elektrisch leitenden Material, insbesondere Aluminium, auf. Der Schleifleistenträger 7 besitzt einen trapezförmigen Querschnitt mit einer oberen Flachseite 8 und einer unteren schmaleren Flachseite 9 sowie geneigten Seitenflächen 10. Durch zwei Längsstege 11 ist der Querschnitt des Schleifleistenträgers 7 in drei
nebeneinander verlaufende Längskammern 12, 13, 14 unterteilt. Der Querschnitt der Längskammern 12-14 bleibt über die gesamte Länge des Schleifleistenträgers 7 gleich.
Auf die obere Flachseite 8 des Schleifleistenträgers 7 ist eine Schleifleiste 15 aus Kohlenstoff mit rechteckigem Querschnitt geklebt. Die hierzu verwendete Klebmasse 16 ist elektrisch leitend.
Der Schleifleiste 15 gliedert sich, wie die Figuren 2, 3 und 6 zu erkennen geben, in drei Längenabschnitte 17, 18, 19. Der mittlere Längenabschnitt 17 weist eine Länge auf, die ausreicht, dass bei allen Relativbewegungen zwischen der Schleifleistenanordnung 6 und einem Fahrdraht 20 (Figur 1 ) nur der mittlere Längenabschnitt 17 mit dem Fahrdraht 20 in Kontakt kommt. Die Stoßstellen 21 zwischen dem mittleren Längenabschnitt 17 und den bogenförmig gekrümmten endseitigen Längenabschnitten 18, 19 verlaufen unter einem Winkel, der sich schräg zur vertikalen Mittellängsebene VMLE der Schleifleistenanordnung 6 erstreckt (Figur 3).
Über den größten Teil der Länge des mittleren Längenabschnitts 17 sind an die Seitenflächen 10 des Schleifleistenträgers 7 Stützbleche 22 aus einem elektrisch leitenden Werkstoff, insbesondere Aluminium, genietet. Die Stützbleche 22 fassen den Längenabschnitt 17 der Schleifleiste 15 seitlich ein. Zwischen den Stützblechen 22 und dem Längenabschnitt 17 kann eine elektrisch leitende Klebmasse 16 eingebracht sein.
Ferner lassen die Figuren 6 und 7 erkennen, dass in der der oberen Flachseite 8 frontal gegenüber liegenden Unterseite 23 der Schleifleiste 15 ein Längskanal 24 ausgeformt ist. Der sich über die gesamte Länge des mittleren Längenabschnitts 17 und Teillängen der endseitigen Längenabschnitte 18, 19 der Schleifleiste 15 erstreckende Längskanal 24 wird im Betrieb der Schleifleistenanordnung 6 mit Druckluft beaufschlagt. Dazu ist endseitig des Längenabschnitts 18 ein Luftanschluss 25 vorgesehen. Der Luftanschluss 25 umfasst, wie die Figuren 6 und 10 zu erkennen geben, einen längskanalisierten
Schraubbolzen 26, welcher in einen Gewindeeinsatz 27 gedreht wird, der in der mittleren Längskammer 13 des Schleifleistenträgers 7 verlagerbar ist. Zwischen dem Schraubbolzen 26 und der durchbohrten oberen Wand 28 der mittleren Längskammer 13 befindet sich eine Scheibendichtung 29.
Die Lage des Schraubbolzens 26 wird durch eine Gegenmutter 30 gesichert. An das freie Ende des Schraubbolzens 26 kann ein Druckluftschlauch angeschlossen werden.
Auch das andere Ende des Längskanals 24 in dem Längenabschnitt 19 der Schleifleiste 15 umfasst einen Luftanschluss 32 (Figur 2). Dieser ist jedoch durch einen Stopfen verschlossen.
Der Schleifleistenträger 7 wird über vier Schraubbolzen 33 an der Wippe 5 festgelegt. Wie in diesem Zusammenhang insbesondere die Figuren 6 und 11 erkennen lassen, sind dazu in die mittlere Längskammer 13 des Schleifleistenträgers 7 Gewindeeinsätze 27 eingeschoben. In diese Gewindeeinsätze 27 werden die Schraubbolzen 33 eingedreht, welche dann zusammen mit Muttern 34 und Scheiben 35 der Festlegung der Schleifleistenanordnung 6 an der Wippe 5 dienen.
Die Schleifleistenanordnung 6a gemäß Figur 8 unterscheidet sich von derjenigen der Figuren 2, 3, 6 und 7 dadurch, dass die seitlichen Stützbleche 22a einstückige Bestandteile eines Schleifleistenträgers 7a bilden. Ansonsten entspricht die Schleifleistenanordnung 6a derjenigen der Figuren 2, 3, 6 und 7, so dass weitere Erläuterungen entbehrlich sind.
Die Figur 9 veranschaulicht eine Schleifleistenanordnung 6b, welche prinzipiell derjenigen der Figuren 2, 3, 6 und 7 entspricht. Zusätzlich ist zu erkennen, dass zwischen der Schleifleiste 15 und den Stützblechen 22 Fugen 36 ausgebildet sind. Diese Fugen 36 sind vom Querschnitt etwas größer als ein üblicher Fügespalt mit Gleitspiel gehalten, so dass hierin eine elektrisch leitende flexible
Klebmasse 37 eingebettet werden kann. Die Klebmasse 37 kann dann zusätzlich Stöße aus dem Fahrbetrieb auffangen.
Ferner ist zu erkennen, dass die dem Schleifleistenträger 7 benachbarte Unterseite 23 der Schleifleiste 15 mit einer elektrisch leitenden metallischen Beschichtung 38 versehen ist. Diese Beschichtung 38 erstreckt sich auch über einen kurzen Längenabschnitt der Seitenflächen 39 der Schleifleiste 15 sowie über den Längskanal 24 in der Schleifleiste 15.
Weitere Erläuterungen sind entbehrlich, da diese Ausführungsform ansonsten derjenigen der Figuren 2, 3, 6 und 7 entspricht.
Aus den Figuren 4, 5, 11 und 12 ist eine Schleifleistenanordnung 6c erkennbar, bei welcher die Enden 40 des mittleren Längenabschnitts 17a einer Schleifleiste 15a sowie die Endabschnitte 18a, 19a der Schleifleiste 15a eine rechteckige Querschnittskonfiguration aufweisen, während der mittlere Längenabschnitt 17a über den überwiegenden Teil seiner Länge eine trapezförmige Querschnittskonfiguration besitzt.
In diesem Längenabschnitt 17a wird die Schleifleiste 15a von einer trapezförmig gekrümmten Schiene 41 aus einem elektrisch leitenden Material, wie insbesondere Aluminium, auf drei Seiten 42, 43, 44 umgriffen. Die Stützbleche 22b bilden hierbei die Schenkel der Schiene 41. Auf den drei Seiten 42, 43, 44 kann die Schleifleiste 15a durch eine elektrisch leitende Klebmasse 16 mit der Schiene 41 verbunden sein.
Die Schiene 41 ist über ihren Steg 45 durch eine elektrisch leitende Klebmasse 16 mit der oberen Flachseite 8 des Schleifleistenträgers 7b verbunden. Die Flachseite 8 bildet Bestandteil einer oberen Ausnehmung 46 des Schleifleistenträgers 7b. In den Längskantenbereichen ist Silikon 47 als Abdichtungsmasse vorgesehen.
Um einen Höhenunterschied auszugleichen, sind in die Übergangsbereiche von den Enden 40 des trapezförmigen Längenabschnitts 17a auf die rechteckigen Längenabschnitte 18a, 19a Flachleisten 48 eingelegt, die aus den Figuren 6 und 11 erkennbar ist.
Außerdem ist bei der Ausführungsform der Figuren 11 und 12 zu sehen, dass hier der mit Druckluft beaufschlagbare Längskanal 24a im Schleifleistenträger 7b ausgebildet ist, wozu die obere Wand 49 der mittleren Längskammer 13 dicker als die oberen Wände 50 der seitlichen Längskammern 12, 14 ausgebildet ist. Von der oberen Wand 49 erstrecken sich zwei bogenförmig gekrümmte Leisten 51 in Ausnehmungen 52, 53 des Stegs 45 der Schiene 41 sowie der Flachleiste 48. Der Spalt zwischen den beiden Leisten 51 wird durch eine T-förmige Dichtlippe 54 aus einem elastischen Material abgedichtet.
Bezugszeichenaufstellung
1 - Stromabnehmer
2 - Isolatoren
3 - Dach v. 4
4 - E-Lok
5 - Wippe
6 - Schleifleistenanordnungen 6a - Schleifleistenanordnung 6b - Schleifleistenanordnung 6c - Schleifleistenanordnung
7 - Schleifleistenträger 7a - Schleifleistenträger 7b - Schleifleistenträger
8 - obere Flachseite v. 7, 7a, 7b
9 - untere Flachseite v. 7, 7a, 7b
10 - Seitenflächen v. 7
11 - Längsstege in 7, 7a, 7b
12 - Längskammer in 7, 7a, 7b
13 - Längskammer in 7, 7a, 7b 14 - Längskammer in 7, 7a, 7b
15 - Schleifleiste 15a - Schleifleiste
16 - Klebmasse
17 - mittlerer Längenabschnitt v. 15 17a - mittlerer Längenabschnitt v. 15a
18 - Längenabschnitt v. 15
19 - endseitiger Längenabschnitt v. 15 20 - Fahrdraht
21 - Stoßstellen v. 17 mit 18, 19
22 - Stützbleche f. 15
a- Stützbleche b- Stützbleche 3- Unterseite v.15 4 - Längskanal in 15 a - Längskanal in 7b 5 - Luftanschluss an 24, 24a 6 - Schraubbolzen v.25 7 - Gewindeeinsatz 8- Wandv.13 9- Scheibendichtung 0 - Gegenmutter 1 - freies Ende v.26 2 - Luftanschluss 3 - Schraubbolzen 4- Muttern 5- Scheibe 6- Fugen 7 - Klebmasse 8 - Beschichtung 9 - Seitenflächen v.15 0- Enden v.17a 1 - Schiene 2- Seite v.15a 3- Seite v.15a 4- Seite v.15a 5 - Steg v.41 6 - Ausnehmung v.7b 7- Silikon 8- Flachleisten 9- obere Wand v.13 0 - obere Wände v.12, 14
51 - Leisten an 49
52 - Ausnehmung in 45
53 - Ausnehmung in 48
54 - Dichtlippe
VMLE - vertikale Mittellängsebene v. 6