CVO-Beschichtungsverfahren für ZrBτC--Nz-Schichten (x+y+z = 1) sowie beschichtetes Schneidwerkzeug
Die Erfindung betrifft ein CND-Beschichtungsverfahren zur Erzeugung einer HartstoffSchicht , die Zirkonium, Stickstoff und/oder Kohlenstoff und Bor enthält .
ZrBxCyΝ-,-Schichten, beispielsweise auf Wolframcarbid- Körpern, sind aus dem Stand der Technik bekannt. Die Benutzung von PND oder PACND wie es zur Herstellung von ZrBΝ- , ZrBCΝ- oder ZrBC-Schichten benutzt wird, wird jedoch häufig abgelehnt .
Aus der US-PS 6146697 ist ein CND-Verfahren zur Erzeugung von ZrBxCyΝa-Schichten mit y, z > 0 auf Substraten, wie beispielsweise Wolfram-Carbid bekannt. Es handelt sich hier um ein Mitteltemperaturverfahren (MT-CVD) das in einem Temperaturbereich von 700°C bis 900°C arbeitet. Dieses Verfahren dient zur Herstellung von Borcarbonitriden von Titan und soll sich auch zur Herstellung von Borcarbonitriden von Hafnium, Niob, Vanadium, Zirkonium oder Tantal eignen. Der CVD-Prozess läuft bei einer mittleren Temperatur (z.B. zwischen 550 °C und 900 °C) unter einem Druck von 5 bis 800 Torr ab. Als Prozessgas dient ein Gemisch aus einem Kohlenstoff/Stickstoff-Precursor, z.B. CH3CN, Borchlorid oder einem anderen Borhalogenid, Titanchlorid, Stickstoff und Wasserstoff. Der Prozess wird in einem Reaktionsraum durchgeführt, in dem die Prozessgase alle Substrate nacheinander (seriell) überstreichen. Zur Vergleichmäßigung der Abscheidungsreaktion und zur Vergrößerung der Abscheidungsrate enthält die Prozessatmosphäre große Mengen (1 % bis 30 %) Chlorwasserstoff (HCl) . Dies ergibt Titanborcarbonitridschichten. Es wird angegeben, dass anstelle von Titanchlorid ein Zirkoniumhalogenid verwendet werden kann, so dass eine Zirkoniumborcarbonitrid- schicht entsteht. Der TiCl4-Gehalt der Prozessatmosphäre liegt bei allen Ausführungsbeispielen zwischen 0,9 Vol% und 2,1 Vol%. Durch die Verwendung von Acetonitril oder anderen stickstoffhaltigen Kohlenwasserstoffverbindungen ist das C/N-Verhältnis festgelegt .
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein abweichendes Verfahren zur Erzeugung von Zirkoniumborcarbonitridschichten, Zirkoniumborcarbidschichten und Zirkoniumbornitridschich- ten anzugeben. Außerdem ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren anzugeben, mit dem sich glatte, matellisch glänzende und verschleißfeste Zirkoniumborcarbonitridschich- ten, Zirkoniumborcarbidschichten oder Zirkoniumbornitrid-
schichten erzeugen lassen.
Bei dem erfindungsgemäßen CVD-Beschichtungsverfahren wird mit einer Gasatmosphäre aufgebaut, 'deren Gaszufluss durch ein wasserstoffhalogenidfreies Gasgemisch gebildet wird. Zu den Prozessgasen gehören ein Zirkoniumhalogenid mit einem Anteil von 5 Nol% bis 12 Vol%. Außerdem ist ein Borhalogenid von 0,02 Vol% bis 5 Vol%, ein Kohlenstoff/- Stickstoff-Precursor von 0 Vol% bis 5 Vol%, Stickstoff von 0 Vol% bis 20 Vol% und ein inaktiver Rest, z.B. in Form von molekularem Wasserstoff H2 enthalten. Durch den hohen Zirkoniuhalogenidgehalt von bis 12 Vol% wird eine wirtschaftliche Abscheidungsgeschwindigkeit erreicht, die den Aufbau ausreichend dicker und gleichmäßiger ZrBCΝ-, ZrBΝ- und ZrBC-Schichten ermöglicht. Dabei wird vorzugsweise bei relativ geringen Abscheidedrücken zwischen beispielsweise 40 und 150 mbar gearbeitet, was hohe Abscheidegeschwindigkeiten begünstigt. Der Borgehalt der Prozessatmosphäre wird vorzugsweise so gering eingestellt, dass sich in der Hartstoffschicht eine kubische ZrCΝ-Matrix ausbildet, in die Bor eingelagert ist, ohne dass sich ZrB2-Kristalle bilden. Mit den genannten Gasflüssen und sonstigen Prozessparametern lässt sich dies erreichen. Es ergeben sich ohne HCl-Zusatz zu dem Prozessgas trotzdem sehr gleichmäßige Schichten. In der Prozessatmosphäre bildet sich durch die Abscheidungsreaktion HC1.
Das als Prozessgas in den Reaktionsraum eingeführte Zirkoniumhalogenid ist vorzugsweise Zirkoniumchlorid. Ersatzweise kann jedoch auch Zirkoniumfluorid, Zirkoniumjo- did oder Zirkoniumbromid sowie eine beliebige Mischung aus den genannten Halogeniden zur Anwendung kommen.
Als Borhalogenid wird Borchlorid bevorzugt. Andere Borhalogenide oder Mischungen aus diesen sind möglich. Im
Übrigen wird bevorzugt, sowohl Zirkoniumhalogenid als auch das Borhalogenid von dem gleichen Halogen abzuleiten. Es ist jedoch auch möglich, beispielsweise Zirkoniumchlorid mit Borbromid zu mischen.
Als Kohlenstoffträger kann Methan vorgesehen werden. Als gemischter Kohlenstoff/Stickstoff-Träger kann als Precursor CH3CN, CH3NH2, (CH3)2NH, (CH3)3N, HCN, CH3 (NH) 2CH3 verwendet werden. In letzterem Fall kann die Prozessatmosphäre zusätzlich molekularen Stickstoff enthalten, muss es aber nicht.
Mit dem erfindungsgemäßen Beschichtungsverfahren lässt sich jedes geeignete Substrat beschichten. Es ist mit einem sonstigen CVD-Prozess kompatibel. Es kann zur Beschichtung von Keramik, carbidischen Hartstoffen, Cer- mets, Hochgeschwindigkeitsstählen und anderen Stählen sowie Siliziumnitrid (Si3, N4) verwendet werden. Außerdem kann das Beschichtungsverfahren zur Aufbringung einer ZrBCN-Schicht , einer ZrBC-Schicht oder einer ZrBN-Schicht auf TiN, TiCN, TiC, ZrCN, ZrC, ZrN, HfCN, HfC, HfN etc. sowie Aluminiumoxid (Al203) oder einer anderen Schicht angewendet werden. Gegebenenfalls können Bindungsschichten Anwendung finden, jedoch ist die Haftung auf den Nitriden, Carbiden, Carbonitriden von Ti, Zr, Hf und auf Aluminiumoxid jeweils gut. Außerdem lassen sich auf der ZrBCN- Schicht weitere Schichten abscheiden. Die Schichten erweisen sich als hart und verschleißfest. ZrBxCy z erreicht bei x = 0.01 = Härten von 3.000 HV, während eine reine ZrCN-Schicht ohne Bor (x = 0) lediglich eine Härte von 2.500 HV erreicht.
Außerdem lassen sich die ZrBCN-Schichten als dekorative Deckschichten verwenden. ZrBCN abgeschieden mit den Precursoren CH3CN, ZrCl4, BC13/ ergibt einen metallisch
glänzenden Lilaton. Mit den Precursoren bzw. Gasanteilen CH4 und N2 lässt sich der Farbton von Gelb bis zu Grau einstellen. ZrBN-Schichten geben einen hellen Champagnerton mit Metallglanz. ZrBC-Schichten erscheinen metallisch grau glänzend.
ZrBj-CyNz, ZrBxN-, und ZrBxCy eignet sich jeweils besonders zur Beschichtung von Schneidwerkzeugen. Beispielsweise wurden unterschiedliche Verschließdeckschichten im Frästest untersucht. Das beste Verschleißverhalten zeigen ZrBCN-Schichten. Beispielsweise ist eine ZrBCN-Schicht beim Vergleich des Freiflächenverschleißes eines Schneidwerkzeuges weitaus verschleißfester als TiCN, das wiederum verschleißfester als ZrCN ist. Letzteres ist wiederum TiBCN weit überlegen. Für den Verschleiß gilt somit: TiBCN >> ZrCN > TiCN > ZrBCN.
Weitere Einzelheiten vorteilhafter Details von Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus Unteransprüchen oder der nachfolgenden Beschreibung.
In der ZrBxCyNz-Schicht (x+y+z = 1, x ≠ 0) können Teile des Zirkoniums durch Titan und/oder Hafnium ersetzt sein. Dazu werden dem Prozessgas zusätzlich zu dem Zirkoniumhalogenid oder unter Ersatz von Bruchteilen desselben Halogenide von Titan oder Hafnium beigegeben. Vorzugsweise beruhen diese Halogenide auf dem gleichen Halogen wie das Zirkoniumhalogenid. Es wird auch in Betracht gezogen, das Zirkoniumhalogenid durch ein Chlorid, Fluorid, Bromid oder Jodid des Niob, Vanadium oder Tantal zu ergänzen und/oder teilweise zu ersetzen. Bordotiertes Zirkoniumcarbonitrid (ZrBxCyNz) weist ein kubisches Gitter auf. Vanadium, Niob oder Tantal kann allerdings zu anderen Gitterstrukturen führen, wenn es Zirkonium ganz oder teilweise ersetzt. Die Prozessatmosphäre ist außerdem vorzugsweise frei von Koh- lenmonoxid oder Kohlendioxid. Es werden außerdem vorzugsweise keine Wasserstoffhalogenide, insbesondere kein HCl in den Reaktionsraum eingeleitet. Jedoch kann HCl in dem CVD-Prozess entstehen.
Die gemäß den nachfolgend beschriebenen Ausführungs- beispielen erzeugten ZrBCN-Schichten unterscheiden sich von herkömmlichen ZrCN-Schichten durch eine Erhöhung der Härte, eine metallisch glänzende Farbe und eine Verfeinerung der KristallStruktur. Deshalb wird angenommen, dass das Bor in einem kubischen ZrCN-Gitter vorliegt . XRD- und TEM-Analysen bestätigen, dass sich kein ZrB2 bildet, d.h. dass die rBxCyN..-Schicht weitgehend ZrB2-frei ist. Das kubische ZrCN-Gitter kann deshalb als mit Bor dotiert angesehen werden. In der Summenformel Zr (BxCyNz) mit x+y+z = 1 liegt der Borgehalt zwischen 0,001 und 0,05, bevorzugterweise zwischen 0,005 und 0,02. Durch die Bordotierung wird durch Verfeinerung der Kristallstruktur eine sehr gleichmäßige und glatte Oberfläche erreicht. Dies reduziert den Verschleiß auch aufgrund der Glättung der Oberfläche gegenüber von ZrC-, ZrN- oder ZrCN-Schichten ohne
Bor. Die Schichten eignen sich insbesondere als Ver- schleißschutzschichten zur Beschichtung von Werkzeugen zur StahlZerspanung. Die guten Verschleißeigenschaften dieser Schichten werden auf die hohe Härte von bis zu 3.000 HV, die glatte Oberfläche und die guten Reibeigenschaften zurückgeführt .
Die Herstellung erfolgt im CVD-Verf hren bei einer Abscheidetemperatur zwischen 850°C und 1.100°C, wobei ein Temperaturbereich von oberhalb 900°C bevorzugt wird. Es werden homogene Schichten erhalten, die fest auf dem jeweiligen Träger haften. Die KristallStruktur ist sehr fein. Durch Zugabe von Titan oder Hafnium-Verbindungen zu der Prozessatmosphäre können (Zr,Ti) (BCN) -Schichten - (Zr,Hf) (BCN) -Schichten oder (Zr,Ti,HF) (BCN) -Schichten erzielt werden, die kubische Struktur haben und hart und verschleißfest sind.
Alle nachfolgenden Beispiele ausgeführter CVD-Be- schichtungen sind in einem Reaktor ausgeführt worden, der mehrere Tabletts mit zu beschichtenden Gegenständen, beispielsweise Schneidplatten aus Wolframcarbid, aufweist. Die Reaktionsgase werden parallel über alle Tabletts verteilt. Dazu ist ein zentrales Rohr vorgesehen, das alle Tabletts vertikal durchsetzt und dessen Mantel Ausströmöffnungen zur parallelen Begasung jedes Tabletts aufweist.
Beispiel 1:
Herstellung einer 5 μm dicken ZrBxCyNa-Schicht auf TiN von 0,5 μm :
Beispiel la:
Mitteltemperaturverfahren, Herstellung von 5 μm MT-
ZrBCN auf einem Träger, z.B. einer Schneidplatte mit TiN- Schicht gemäß nachfolgender Tabelle:
Die so erhaltene metallisch Lila glänzende Schicht eignet sich aufgrund ihrer Eigenschaften insbesondere als Dekorschicht sowie als Deckschicht bei der Stahlzerspanung.
Beispiel lb:
Herstellung einer ZrBC-Schicht 5 μm auf TiN: Dazu wird ein geeigneter Träger, beispielsweise eine Schneidplatte aus Wolframkarbid in dem Reaktionsraum zunächst mit TiN im CVD-Verfahren beschichtet. Danach wird der CVD-Pro- zess mit den Parametern gemäß nachfolgender Tabelle durchgeführt :
Die beschichtete Schneidplatte glänzt metallisch Grau. Der Überzug ist hart und verschleißfest. Im Vergleich zu ZrC sind die Kristalle verfeinert.
Beispiel lc:
Wie bei den vorstehenden Beispielen wird auf eine Schneideplatte, die eine 0,5 μm dicke TiN-Schicht trägt, eine ZrBN-Schicht aufgebracht. Dazu wird die Schneidplatte in einem Reaktionsraum zunächst in einem CVD-Prozess mit TiN beschichtet. Danach wird eine Beschichtung mit folgenden Parametern durchgeführ .
Bei den vorgenannten Beispielen kann der Prozessdruck bedarfsweise zwischen 60 und 950 mbar variiert werden. Die Temperatur kann in einem Bereich von 850 bis 1.100°C eingestellt werden und die BCl3-Konzentration kann bei den
zugeführten Prozessgasen zwischen 0,05 und 5 Vol% schwanken. Bevorzugt werden BCl3-Konzentrationen unter 1 Vol% womit sichergestellt wird, dass sich ein kubisches ZrB2- freies Gitter einstellt.
Beispiel 2:
Es wird eine Schneidplatte mit folgender Schichtfolge hergestellt, wobei die erstgenannte Schicht die Grundschicht und die letztgenannte Schicht die außenliegende Dekorschicht ist :
TiN: 0,5 μm
MT-TiCN: 8 μm
Bindungsschicht z.B. TiAlCNO: 0 , 8 μm
Al203 : 6 μm
Zr-B-C-N: 2 μm
Alle genannten Schichten können im CVD-Verfahren in ein und demselben Reaktions-tfaum hergestellt werden. Die Herstellung der letzten Schicht kann mit folgenden Prozessparametern erfolgen:
Beispiel 2a:
Die Prozessparameter können auch wie folgt festgelegt werden:
Beispiel 2b:
Die Prozessdrücke können zwischen 40 und 950 mbar und die Abscheidetemperaturen können zwischen 850 und 110°C festgelegt werden.
Bei allen vorgenannten Beispielen kann das Zirkoniumtetrachlorid durch ein anderes Halogenid ersetzt werden. Außerdem kann es zumindest teilweise durch ein Titanhalo- genid, Hafniumhalogenid oder ein anderes Halogenid, wie Vanadiumhaiogenid, Niobhalogenid oder Tantalhalogenid ersetzt sein. Dadurch lassen sich auch Mischphasen (Zr,Ti) (BCN) , (Zr,Hf) (BCN) oder (Zr,Ti,Hf) (BCN) erhalten. Diesen ist gemeinsam, dass ein Gitter vorliegt, in das Bor wie eine Dotierung eingebaut ist, ohne dass eine zweite Phase als Boridverbindung vorliegt . Zumindest wenn der Zirkoniumanteil überwiegt, liegt ein kubisches Gitter vor. Die einphasige kubische Struktur unterscheidet die im CVD- Verfahren hergestellten Schichten von Schichten, die im
PVD-Verfahren oder anderen Verfahren erzeugt worden sind.
Zur Herstellung einer Zr (BxCyN2) -Schicht mit x+y+z = 1 und x: 0,001 bis 0,05, y von 0 bis 0,95 und z von 0 bis 0,95 im CVD-Verfahren wird ein Prozessgas verwendet, das über 5 Vol% Zr-Halogenid und weniger als 5 Vol% Borhalogenid enthält. Dem Prozessgas wird jedoch kein bremsend wirkendes Wasserstoffhalogenid zugesetzt. Die entstehenden Schichten eignen sich als Verschleißschutz oder als Dekorschicht .
Alle vorstehend diskutierten ZrBxCyN2-Schichten (zu denen auch ZrBN- und ZrBC-Schichten gehören) können auf oder unter einer Al203-Schicht oder alternativ auf oder unter einer Zr02-Schicht vorgesehen werden. Zur Verbesserung der Haftung zwischen den genannten Zirkoniumborcarbo- nitridschichten und einer Aluminiumoxidschicht oder einer Zirkoniumoxidschicht können haftungsverbessernde Zwischenschichten vorgesehen sein. Hierzu eignen sich insbesondere Titanaluminiumcarbonitridoxidschichten (TiAlCNO) , Zirkoni- umcarbonitridoxidschichten (ZrCNO) oder Zirkoniumalumini- umcarbonitridoxidschichten (ZrAlCNO) . Die aluminiumhalti- gen Zwischenschichten enthalten Aluminium, das Kristallisationskeime und somit Verankerungspunkte für eine aufzubringende Al203-Schicht enthält. Die ZrCNO-Schicht wird insbesondere zur Haftungsverbesserung einer Zr02-Schicht vorgeschlagen. Die TiAlCNO-Schichten und die ZrAlCNO- Schichten liegen vorzugsweise in einer Pseudobrookitstruk- tur vor. Diese enthält Al2Ti05 bzw. Al2Zr05 sowie Titancar- bonitrid (T±CJ$y) bzw. Zirkoncarbonitrid (ZrC^) . Al2Ti05 und die TiCN liegen als makroskopische Kristalle nebeneinander vor. Ebenso liegen Al2Zr05 und ZrCN als makroskopische Kristalle nebeneinander vor. Die Bindungsschicht besteht somit aus Titancarbonitrid bzw. Zirkoncarbonitrid mit kubischem Gitter und Stickstoff auf einem Drittel al-
ler Kohlenstoffplätze. Dieses Gitter ist sauerstofffrei . Der Sauerstoff ist vollständig von Aluminiumtitanatkris- tallen bzw. Aluminiumzirkonatkristallen gebunden.