Kosmetisches Mittel enthaltend wenigstens ein Polymer auf Basis von Monomeren mit Stickstoffheterocyclen
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein kosmetisches Mittel, welches wenigstens ein Polymer enthält, das durch radikalische Polymerisation α,ß-ethylenisch ungesättigter Verbindungen, die jeweils mindestens einen stickstoffhaltigen Heterocyclus enthalten, in Gegenwart einer polymeren Pfropfgrundlage, erhältlich ist. Die Erfindung betrifft wei- terhin die Verwendung solcher Polymere.
Kosmetisch und pharmazeutisch akzeptable, in der Regel wasserlösliche oder wasser- dispergierbare Polymere finden in Kosmetik und Medizin vielfache Anwendung. In Seifen, Cremes und Lotionen beispielsweise dienen sie in der Regel als Formulierungsmit- tel, z.B. als Verdicker, Schaumstabilisator oder Wasserabsorbens oder auch dazu, die reizende Wirkung anderer Inhaltsstoffe abzumildern oder die dermale Applikation von Wirkstoffen zu verbessern. Ihre Aufgabe in der Haarkosmetik besteht darin, die Eigenschaften des Haares zu beeinflussen. In der Pharmazie dienen sie beispielsweise als Beschichtungsmittel oder Bindemittel für feste Arzneiformen.
Für die Haarkosmetik werden filmbildende Polymere beispielsweise als Conditioner dazu eingesetzt, um die Trocken- und Nasskämmbarkeit, Anfassgefühl, Glanz und Erscheinungsform zu verbessern sowie dem Haar antistatische Eigenschaften zu verleihen. Bevorzugt werden wasserlösliche Polymere mit polaren, häufig kationischen Funktionalitäten eingesetzt, die eine größere Affinität zur strukturell bedingt negativ geladenen Oberfläche des Haares aufweisen. Struktur und Wirkungsweise verschiedener Haarbehandlungspolymere sind in Cosmetic & Toiletries 103 (1988) 23 beschrieben. Handelsübliche Conditionerpolymere sind z.B. kationische Hydroxyethylcel- lulose, kationische Polymere auf der Basis von N-Vinylpyrrolidon, z.B. Copolymere aus N-Vinylpyrrolidon und quarterniertem N-Vinylimidazol, Acrylamid und Diallyldimethy- lammoniumchlorid oder Silicone.
Die unveröffentlichten deutschen Patentanmeldungen 101 56 133.4 und 101 56 134.2 beschreiben Pfropfpolymere auf Basis von Monomeren, die als Strukturelement we- nigstens einen Stickstoffheterocyclus aufweisen und deren Verwendung als Farbü- bertragungsinhibitoren in Waschmitteln. Ein Einsatz in der Kosmetik wird nicht beschrieben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, kosmetische und pharmazeu- tische Mittel mit guten anwendungstechnischen Eigenschaften zur Verfügung zu stellen.
Demgemäß wurden kosmetische oder pharmazeutische Mittel gefunden, enthaltend
I) wenigstens ein Polymer, das erhältlich ist durch radikalische Polymerisation von
a1) wenigstens zwei verschiedenen ethylenisch ungesättigten Monomeren, die ausgewählt sind unter Monomeren, die jeweils mindestens einen stickstoffhaltigen Heterocyclus enthalten, oder
a2) wenigstens einem cyclischen N-Vinylamid der allgemeinen Formel
in der R für CrCs-Alkylen und R1 für Wasserstoff oder d-C4-Alkyl steht,
in Gegenwart von
b) wenigstens einem Polymer, das keine ethylenisch ungesättigten Doppelbindungen aufweist,
und
II) wenigstens einen kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptablen Träger.
Für den Zweck der Erläuterung der vorliegenden Erfindung umfasst der Ausdruck 'Al- kyl' geradkettige und verzweigte Alkylgruppen. Vorzugsweise handelt es sich dabei um geradkettige oder verzweigte CτC 4-Alkyl, bevorzugterweise Cι-C12-Alkyl-, besonders bevorzugt CrCβ-Alkyl- und ganz besonders bevorzugt C C4-Alkylgruppen. Beispiele für Alkylgruppen sind insbesondere Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, n-Butyl, 2-Butyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl, n-Pentyl, 2-Pentyl, 2-Methylbutyl, 3-Methylbutyl, 1 ,2- Dimethylpropyl, 1 ,1-Dimethylpropyl, 2,2-Dimethylpropyl, 1-Ethylpropyl, n-Hexyl, 2- Hexyl, 2-Methylpentyl, 3-Methylpentyl, 4-Methylpentyl, 1 ,2-Dimethylbutyl, 1 ,3- Dimethylbutyl, 2,3-Dimethylbutyl, 1 ,1-Dimethylbutyl, 2,2-Dimethylbutyl, 3,3- Dimethylbutyl, 1 ,1 ,2-Trimethylpropyl, 1 ,2,2-Trimethylpropyl, 1-Ethylbutyl, 2-Ethylbutyl, 1 -Ethyl- 2-methylpropyl, n-Heptyl, 2-Heptyl, 3-Heptyl, 2-Ethylpentyl, 1-Propylbutyl, n- Octyl, 2-Ethylhexyl, 2-Propylheptyl, Nonyl, Decyl, n-Undecyl, n-Dodecyl, n-Tridecyl, n- Tetradecyl, n-Pentadecyl, n-Hexadecyl, n-Heptadecyl, n-Octadecyl, n-Nonadecyl und n-Eicosyl.
Der Ausdruck "Alkylen" im Sinne der vorliegenden Erfindung steht für geradkettige o- der verzweigte Alkandiyl-Gruppen mit vorzugsweise 1 bis 20, besonders bevorzugt 1
bis 5 Kohlenstoffatomen. Der Ausdruck Alkylen umfaßt auch substituierte Alkylengrup- pen, die vorzugsweise einen oder mehrere C C6-Alkylsubstituenten aufweisen.
Es wurde gefunden, dass durch radikalische Copolymerisation der Komponenten a1) oder a2) in Gegenwart wenigstens eines Polymers b) Polymere I) mit vorteilhaften Eigenschaften für einen Einsatz in kosmetischen und pharmazeutischen Mitteln erhalten werden. Dies kann beispielsweise aus einer zumindest teilweisen Pfropfung auf die Komponente b) als Pfropfgrundlage resultieren. Es sind jedoch auch andere Mechanismen als eine Pfropfung vorstellbar. Die Komponente I) umfasst ganz allgemein die Verfahrensprodukte der radikalischen Copolymerisation worunter z.B. reine Pfropfpolymerisate, Mischungen von Pfropfpolymerisaten mit ungepfropften Verbindungen der Komponente a1) oder a2), Homopolymerisate der Monomere a2), Homo- und Copoly- merisate der Monomere a1) sowie beliebige Mischungen verstanden werden. Anteile von ungepfropften Verbindungen der Komponente b) können je nach Verwendungs- zweck der Copolymere I) von Vorteil sein. Ihnen kann beispielsweise eine Wirkung als Emulgator oder Schutzkolloid zukommen.
Die Polymere I) sind in Regel wasserlöslich oder wasserdispergierbar. Unter wasserlöslichen Monomeren und Polymeren werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung Monomere und Polymere verstanden, die sich zu mindestens 1 g/l bei 20°C in Wasser lösen. Unter wasserdispergierbaren Polymeren werden Polymere verstanden, die unter Anwendung von Scherkräften beispielsweise durch Rühren in dispergierbare Partikel zerfallen.
Die erfindungsgemäßen Mittel lassen sich unter Normalbedingungen (20°C) vorteilhaft als Gele formulieren. "Gelförmige Konsistenz" zeigen Mittel, die eine höhere Viskosität als eine Flüssigkeit aufweisen und die selbsttragend sind, d.h. die eine ihnen verliehene Form ohne formstabilisierende Umhüllung behalten. Im Gegensatz zu festen Formulierungen lassen sich gelförmige Formulierungen jedoch leicht unter Anwendung von Scherkräften deformieren. Die Viskosität der gelförmigen Mittel liegen vorzugsweise in einem Bereich von größer als 600 bis etwa 60 000 mPas. Vorzugsweise handelt es sich bei den Gelen um Haargele, wobei diese eine Viskosität von vorzugsweise 6000 bis 30000 mPas aufweisen.
Bevorzugt beträgt der Gewichtsanteil der Komponente a1) bzw. der Komponente a2) wenigstens 55 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der zur Polymerisation eingesetzten Komponenten a1) oder a2) und b). Werden nach der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform zur Polymerisation wenigstens zwei verschiedene ethylenisch ungesättigte Monomere a1) eingesetzt, so liegt der Gewichtsanteil der Komponente a1) vorzugsweise in einem Bereich von 60 bis 95 Gew.-%, besonders bevorzugt von 70 bis 95 Gew.-% und insbesondere von 70 bis 90 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der zur Polymerisation eingesetzten Komponenten a1) und b). Wird nach der zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform zur Polymerisation wenigstens ein ethylenisch ungesättigtes Monomer a2) eingesetzt, so beträgt der Gewichtsanteil der Kom- ponente a2) bevorzugt wenigstens 60 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der
zur Polymerisation eingesetzten Komponenten a2) und b). Dann liegt der Gewichtsanteil der Komponente a2) besonders bevorzugt in einem Bereich von 70 bis 95 Gew.-% und insbesondere von 70 bis 90 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der zur Polymerisation eingesetzten Komponenten a2) und b). Es wird angenommen, dass in diesen Polymeren I) ein optimales Verhältnis von Seiten kettendichte und -länge, bezogen auf die Pfropfgrundlage vorliegt.
In einer bevorzugten Ausführung enthalten die in den erfindungsgemäßen kosmetischen Mitteln eingesetzten Polymere I) zusätzlich zu den Monomerkomponenten a1) oder a2) keine weiteren Monomere einpolymerisiert. In einer weiteren geeigneten Ausführungsform können jedoch bis zu 50 Gew.-%, besonders bevorzugt bis zu 20 Gew.- %, insbesondere bis zu 10 Gew.-% der Komponenten a1) oder a2) durch davon verschiedene ethylenisch ungesättigte Monomere ersetzt sein. Geeignete zusätzliche Monomere werden im Folgenden aufgeführt.
Wird zur Herstellung der in den erfindungsgemäßen Mittel eingesetzten Polymere I) ein Monomergemisch a1) eingesetzt, so enthält dieses in einer speziellen Ausführung nur zwei verschiedene ethylenisch ungesättigte Monomere.
Wird zur Herstellung der in den erfindungsgemäßen Mittel eingesetzten Polymere I) eine Monomerkomponente a2) eingesetzt, so besteht diese in einer speziellen Ausführung nur aus einem cyclischen N-Vinylamid der allgemeinen Formel I.
Bevorzugte cyclische N-Vinylamide der allgemeinen Formel I) sind N-Vinyllactame und deren Derivate, die z.B. einen oder mehrere CrCβ-Alkylsubstituenten, wie Methyl, E- thyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl etc. aufweisen können. Dazu zählen z.B. N-Vinylpyrrolidon, N-Vinylpiperidon, N-Vinylcaprolactam, N-Vinyl-5-methyl- 2-pyrrolidon, N-Vinyl-5-ethyl-2-pyrrolidon, N-Vinyl-6-methyl-2-piperidon, N-Vinyl-6- ethyl-2-piperidon, N-Vinyl-7-methyl-2-caprolactam, N-Vinyl-7-ethyl-2-caprolactam etc. Bevorzugt werden N-Vinylpyrrolidon und N-Vinylcaprolactam eingesetzt.
Bevorzugt enthalten die Monomergemische a1 ) als eines der Monomere ein cyclisches N-Vinylamid der allgemeinen Formel I, wie zuvor definiert. Die weiteren Monomere dieser Gemische sind bevorzugt unter den im Folgenden genannten Monomeren mit stickstoffhaltigen Heterocyclen ausgewählt.
Vorzugsweise enthalten die Monomergemische a1) wenigstens ein monoethylenisch ungesättigtes Monomer, das einen stickstoffhaltigen Heterocyclus enthält, der ausgewählt ist aus der Gruppe der Pyrrole, Pyrrolidine, Pyridine, Chinoline, Isochinoline, Pu- rine, Pyrazole, Imidazole, Triazole, Tetrazole, Indolizine, Pyridazine, Pyrimidine, Pyra- zine, Indole, Isoindole, Oxazole, Oxazolidone, Oxazolidine, Morpholine, Piperazine, Piperidine, Isoxazole, Thiazole, Isothiazole, Indoxyle, Isatine, Dioxindole und Hy- danthoine und deren Derivaten, z. B. Barbitursäure und Uracil und deren Derivaten.
Bevorzugte Heterocyclen sind dabei Imidazole, Pyridine und Pyridin-N-oxide, wobei Imidazole besonders bevorzugt sind.
Beispiele für besonders geeignete Monomere der Komponente a1 ) sind N-Vinylimidazole, Alkylvinylimidazole, insbesondere Methylvinylimidazole wie 1 -Vinyl- 2-methylimidazol, 3-Vinylimidazol-N-oxid, 2- und 4-Vinylpyridine, 2- und 4-Vinylpyridin- N-oxide sowie betainische Derivate und Quaternisierungsprodukte dieser Monomere.
Ganz besonders bevorzugt enthalten die in den erfindungsgemäßen Mitteln eingesetz- ten Polymere I) ein Monomergemisch a1 ) einpolymerisiert, das ein Monomer enthält, welches ausgewählt ist unter N-Vinylimidazolen der allgemeinen Formel lla, betaini- schen N-Vinylimidazolen der allgemeinen Formel llb, 2- und 4-Vinylpyridinen der allgemeinen Formel llc und lld sowie betainischen 2- und 4-Vinylpyridinen der allgemeinen Formel lle und llf
I
wobei
R2, R3, R4, R6 unabhängig voneinander für Wasserstoff, C.-C4-Alkyl oder Phenyl, vorzugsweise für Wasserstoff stehen,
R5 für Cι-C20-Alkylen, vorzugsweise Cι-C2-Alkylen, steht,
X" für eine Gruppe der Formel -SO3 _, -OSO3 ", -COO", -OPO(OH)O", -OPO(OR )O~ oder -PO(OH)O~ steht, und
R' für Cι-C6-Alkyl steht.
Beispiele für insbesonders bevorzugte betainische Monomere sind unsubstituierte Monomere der Formeln Mb, lle und llf, in denen die Gruppierung R5 - X" für -CH2-COO" oder -C2H4-SO3 " steht.
Bevorzugt eignen sich auch Vinylimidazole und Vinylpyridine als Monomere der Komponente a1 ), die vor oder nach der Polymerisation quaternisiert wurden.
Die Quaternisierung kann insbesondere mit Alkylierungsmitteln wie Alkylhalogeniden, die in der Regel 1 bis 24 C-Atome im Alkylrest aufweisen, oder Dialkylsulfaten, die im allgemeinen Alkylreste mit 1 bis 10 C-Atomen enthalten, vorgenommen werden. Beispiele für geeignete Alkylierungsmittel sind Methylchlorid, Methylbromid, Methyliodid, Ethylchlorid, Ethylbromid, Propylchlorid, Hexylchlorid, Dodecylchlorid und Laurylchlorid sowie Dimethylsulfat und Diethylsulfat. Weitere geeignete Alkylierungsmittel sind z.B.: Benzylhalogenide, insbesondere Benzylchlorid und Benzylbromid, Chloressigsäure, Fluorschwefelsäuremethylester, Diazomethan, Oxoniumverbindungen, wie Trimethylo- xoniumtetrafluoroborat, Alkylenoxide, wie Ethylenoxid, Propylenoxid und Glycidol, die in Gegenwart von Säuren zum Einsatz kommen sowie kationische Epichlorhydrine. Bevorzugte Quatemisierungsmittel sind Methylchlorid, Dimethylsulfat und Diethylsulfat.
Beispiele für besonders geeignete quaternisierte Monomere sind1 -Methyl-3- vinylimidazoliummethosulfat und -methoclorid.
Bevorzugt ist das Polymer I erhältlich ist durch radikalische Polymerisation von zwei verschiedenen ethylenisch ungesättigten Monomeren a1), wobei das Gewichtsmengenverhältnis der beiden Monomere 99:1 bis 1 :99, bevorzugt 90:10 bis 30:70, besonders bevorzugt 90:10 bis 50:50, ganz besonders bevorzugt 80:20 bis 50:50 und insbesondere 80:20 bis 60:40 beträgt.
Die Polymere I) können gewünschtenfalls wenigstens ein weiteres Monomer einpolymerisiert enthalten. Vorzugsweise sind diese zusätzlichen Monomere ausgewählt unter Estern α,ß-ethylenisch ungesättigter Mono- und Dicarbonsäuren mit CrCao-Alkanolen, C2-C30-Alkandiolen und C2-C30-Aminoalkoholen, Amiden α,ß-ethylenisch ungesättigter Mono- und Dicarbonsäuren mit C2-C30-Diaminen und C2-C30-Aminoalkoholen, die eine primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen, Amiden α,ß-ethylenisch ungesättigter Monocarbonsäuren und deren N-Alkyl- und N.N-Dialkylderivaten, N-Vinylamiden gesättigter Monocarbonsäuren, Estern von Vinylalkohol und Allylalkohol mit CrC30-Monocarbonsäuren, Vinylethern, α,ß-ethylenisch ungesättigten Mono- und Dicarbonsäuren, Vinylaromaten, Vinylhalogeniden, Vinylidenhalogeniden, C C8-
Monoolefinen, nicht aromatischen Kohlenwasserstoffen mit mindestens zwei konjugierten Doppelbindungen und Mischungen davon.
Im Folgenden werden Verbindungen, die sich von Acrylsäure und Methacrylsäure ab- leiten können teilweise verkürzt durch Einfügen der Silbe "(meth)" in die von der Acrylsäure abgeleitete Verbindung bezeichnet.
Geeignete zusätzliche Monomere sind Methyl(meth)acrylat, Methylethacrylat, Ethyl(meth)acrylat, Ethylethacrylat, tert.-Butyl(meth)acrylat. tert.-Butylethacrylat, n-Octyl(meth)acrylat, 1 ,1 ,3,3-Tetramethylbutyl(meth)acrylat, Ethylhexyl(meth)acrylat, n-Nonyl(meth)acrylat, n-Decyl(meth)acrylat, n-Undecyl(meth)acrylat, Tride- cyl(meth)acrylat, Myristyl(meth)acrylat, Pentadecyl(meth)acrylat, Palmityl(meth)acrylat, Heptadecyl(meth)acrylat, Nonadecyl(meth)acrylat, Arrachinyl(meth)acrylat, Behe- nyl(meth)acrylat, Lignocerenyl(meth)acrylat, Cerotinyl(meth)acrylat, Melissi- nyl(meth)acrylat, Palmitoleinyl(meth)acrylat, Oleyl(meth)acrylat, Linolyl(meth)acrylat, Linolenyl(meth)acrylat, Stearyl(meth)acrylat, Lauryl(meth)acrylat und Mischungen davon.
Geeignete zusätzliche Monomere sind weiterhin die Ester von cc,ß-ethylenisch ungesät- tigten Mono- und Dicarbonsäuren mit Aminoalkoholen, vorzugsweise C2-Cι2-
Aminoalkoholen. Diese können vorzugsweise am Aminstickstoff CrCβ-monόalkyliert oder -dialkyliert sein. Als Säurekomponente dieser Ester eignen sich z.B. Acrylsäure, Methacrylsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Itaconsäure, Crotonsäure, Maleinsäureanhydrid, Monobutylmaleat und Gemische davon. Bevorzugt werden Acrylsäure, Methac- rylsäure und deren Gemische eingesetzt. Bevorzugt sind tert.-Butylaminoethyl(meth)acrylat. N.N-Dimethylaminomethy methJacrylat, N,N-Dimethylaminoethyl(meth)acrylat, N,N-Diethylaminoethyl(meth)acrylat, N,N-Dimethylaminopropyl(meth)acrylat, N,N-Diethylaminopropyl(meth)acrylat, N,N-Dimethylaminocyclohexyl(meth)acrylat etc.
Geeignete zusätzliche Monomere sind weiterhin N-Methyl(meth)acrylamid, N-Ethyl(meth)acrylamid, N-PropyI(meth)acrylamid, N-(n-Butyl)(meth)acrylamid, tert.-Butyl(meth)acrylamid, n-Octyl(meth)acrylamid, 1 ,1 ,3,3-Tetramethylbutyl(meth)acrylamid, Ethylhexyl(meth)acrylamid, n-Nonyl(meth)acrylamid, n-Decyl(meth)acrylamid, n-Undecyl(meth)acrylamid, Tride- cyl(meth)acrylamid, Myristyl(meth)acrylamid, Pentadecyl(meth)acrylamid, Palmi- tyl(meth)acrylamid, Heptadecyl(meth)acrylamid, Nonadecyl(meth)acrylamid, Arrachi- nyl(meth)acrylamid, Behenyl(meth)acrylamid, Lignocerenyl(meth)acrylamid, Ceroti- nyl(meth)acrylamid, Melissinyl(meth)acrylamid, Palmitoleinyl(meth)acrylamid, Oleyl(meth)acrylamid, Linolyl(meth)acrylamid, Linolenyl(meth)acrylamid, Stea- ryl(meth)acrylamid, Lauryl(meth)acrylamid und Mischungen davon.
Geeignete zusätzliche Monomere sind weiterhin 2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxyethylmethacrylat, 2-Hydroxyethylethacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, 2-Hydroxypropylmethacrylat, 3-Hydroxypropylacrylat, 3-Hydroxypropylmethacrylat,
3-Hydroxybutylacrylat, 3-Hydroxybutylmethacrylat, 4-Hydroxybutylacrylat, 4-Hydroxybutylmethacrylat, 6-Hydroxyhexylacrylat, 6-Hydroxyhexylmethacrylat, 3-Hydroxy-2-ethylhexylacrylat, 3-Hydroxy-2-ethylhexylmethacrylat etc.
Geeignete zusätzliche Monomere sind weiterhin N-[2-(dimethylamino)ethyl]acrylamid, N-[2-(dimethylamino)ethyl]methacrylamid, N-[3-(dimethylamino)propyl]acrylamid, N-[3-(dimethylamino)propyl]methacrylamid, N-[4-(dimethylamino)butyl]acrylamid, N-[4-(dimethylamino)- butyljmethacrylamid, N-[2-(diethylamino)ethyl]acrylamid, N-[4-(dimethylamino)cyclohexyl]acrylamid und N-[4-(dimethylamino)cyclohexyl]- methacrylamid.
Geeignete zusätzliche Monomere sind weiterhin Acrylsäureamid, Methacrylsäureamid, N-Vinylformamid, N-Vinylacetamid, N-Vinylpropionamid und Mischungen davon.
Als zusätzliche Monomere eignen sich auch monoethylenisch ungesättigte Mono- und Dicarbonsäuren mit 3 bis 25 vorzugsweise 3 bis 6 C-Atomen, die auch in Form ihrer Salze oder Anhydride eingesetzt werden können. Beispiele hierfür sind Acrylsäure, Methacrylsäure, Ethacrylsäure, α-Chloracrylsäure, Crotonsäure, Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Itaconsäure, Citraconsäure, Mesaconsäure, Glutaconsäure, Aconitsäu- re und Fumarsäure.
Geeignete zusätzliche Monomere sind weiterhin Ethylen, Propylen, Isobutylen, Butadien, Styrol, α-Methylstyrol, Acrylnitril, Methacrylnitril, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Vinylfluorid, Vinylidenfluorid und Mischungen davon.
Die zuvor genannten zusätzlichen Monomere können einzeln oder in Form von beliebigen Mischungen eingesetzt werden.
Die Herstellung der Polymere I) erfolgt durch Polymerisation der zuvor genannten Mo- nomerkomponenten in Gegenwart wenigstens eines Polymers b). Die erfindungsgemäß eingesetzten Verbindungen der Komponente b) enthalten im Wesentlichen keine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen. Bevorzugt sind polyetherhaltige Verbindungen b). Der Begriff "polymer" soll dabei auch oligomere Verbindungen mitumfassen.
Geeignete polyetherhaltige Verbindungen b) sind im Allgemeinen wasserlösliche oder wasserdispergierbare, nichtionische Polymere, die Polyalkylenglycolgruppen aufweisen. Vorzugsweise beträgt der Anteil an Polyalkylenglycolgruppen mindestens 40 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Verbindung b). Als polyetherhaltige Verbindung b) können beispielsweise Polyalkylenglycole, Polyester auf Basis von Po- lyalkylenglycolen sowie Polyetherurethane eingesetzt werden.
Bei der Pfropfgrundlage b) handelt es sich bevorzugt um Polyether aus der Gruppe der Polyalkylenoxide auf Basis von Ethylenoxid, Propylenoxid und Butylenoxiden, Poly- tetrahydrofuran sowie Polyglycerin. Je nach Art der zu ihrer Herstellung eingesetzten Monomerbausteine enthalten die polyetherhaltigen Verbindungen b) folgende Struktur-
einheiten:
-(CH2)2-O-, -(CH2)3-O-, -(CH2)4-O-, -CH2-CH(CH3)-O-, -CH2-CH(CH2-CH3)-O-, -CH2-CHORa-CH2-O-, worin Ra für Cι-C24-Alkyl, vorzugsweise CrC4-Alkyl, steht.
Geeignet sind sowohl Homopolymerisate als auch Copolymerisate, wobei die Copoly- merisate die Alkylenoxideinheiten statistisch verteilt oder als Blöcke enthalten können.
Die Verbindungen b) können zusätzlich verbrückende Gruppen aufweisen, die beispielsweise ausgewählt sind unter:
-C(=O)-O-, -O-C(=O)-O-, -C(=O)-NR\ -O-C(=O)-NR°-, -NRc-(C=O)-NR°-,
worin R und Rc unabhängig voneinander für Wasserstoff, Cι-C30-Alkyl, vorzugsweise CrC4-Alkyl, oder Cycloalkyl stehen.
Vorzugsweise haben die Polyether b) ein zahlenmittleres Molekulargewicht Mn von mindestens 300.
Vorzugsweise weisen die Polyether b) die allgemeine Formel lila oder lllb
R 7._(.(Rβ.0)u — (Rθ.0)v (Rio.O)w -f- A (R8-0)u — (R9-0)v (R10-O)wli-R11 ) n
lila
R7 für Hydroxy, Amino, C1-C24-Alkoxy, R13-COO-, R13-NH-COO- oder einen Polyalkoholrest steht,
R8, R9 und R 0 unabhängig voneinander für -(CH2)2-, -(CH2)3-, -(CH2)4-, -CH2-CH(CH3)-, -CH2-CH(CH2-CH3)- oder -CH2-CHOR14-CH2- stehen,
R11 für Wasserstoff, Amino-d-Cβ-alkyl, CrC^-Alky!, R13-C(=O)- oder R13-NH-C(=O)- steht,
R12 für eine Crdo-Alkylengruppe steht, deren Kohlenstoffkette durch 1 bis 10 nichtbenachbarte Sauerstoffatome unterbrochen sein kann;
R13 für Cι-C24-Alkyl steht,
R14 für Wasserstoff, Cι-C24-Alkyl oder R13-CO- steht,
A für -C(=O)-O-, -C(=O)-B-C(=O)-O- oder -C(=O)-NH-B-NH-C(=O)-O- steht,
B für -(CH2)t-, gewünschtenfalls substituiertes Cycloalkylen, gewünschtenfalls substituiertes Heterocycloalkylen oder gewünschtenfalls substituiertes Arylen steht,
n für 1 oder, wenn R7 einen Polyalkoholrest bedeutet, 1 bis 8 steht,
s für 0 bis 500, bevorzugt 0 bis 100 steht,
t für 1 bis 12, bevorzugt 2 bis 6, steht,
u unabhängig voneinander jeweils für 1 bis 5000, bevorzugt 1 bis 1000, steht,
v unabhängig voneinander jeweils für 0 bis 5000, bevorzugt 1 bis 1000, steht,
w unabhängig voneinander jeweils für 0 bis 5000, bevorzugt 1 bis 1000, steht.
Bevorzugte Pfropfgrundlagen b) sind die Polyether der Formel lila.
Die endständigen primären Hydroxylgruppen der auf Basis von Alkylenoxiden, Tetra- hydrofuran oder Glycerin hergestellten Polyether sowie die sekundären OH-Gruppen von Polyglycerin können sowohl frei vorliegen als auch mit CrC24-Alkoholen verethert, mit CrC24-Carbonsäuren verestert oder mit Isocyanaten zu Urethanen umgesetzt sein. Für diesen Zweck geeignete Alkohole sind z.B.: primäre aliphatische Alkohole, wie Methanol, Ethanol, Propanol und Butanol, primäre aromatische Alkohole, wie Phenol, Isopropylphenol, tert.-Butylphenol, Octylphenol, Nonylphenol und Naphthol, sekundäre aliphatische Alkohole, wie Isopropanol, tertiäre aliphatische Alkohole, wie tert.-Butanol und mehrwertige Alkohole, z.B. Diole, wie Ethylenglykol, Diethylenglykol, Propylengly- kol, 1 ,3-Propandiol und Butandiol, und Triole, wie Glycerin und Trimethylolpropan. Die Hydroxylgruppen können jedoch auch durch reduktive Aminierung, z.B. mit Wasserstoff-Ammoniak-Gemischen unter Druck gegen primäre Aminogruppen ausgetauscht oder durch Cyanethylierung mit Acrylinitril und Hydrierung in Aminopropylenendgrup- pen umgewandelt sein. Die Verschließung der Hydroxylendgruppen kann dabei nicht nur nachträglich durch Umsetzung mit den Alkoholen oder mit Alkalimetallaugen, Ami- nen und Hydroxylaminen erfolgen, sondern diese Verbindungen können wie Lewis- Säuren, z.B. Bortrifluorid, auch zu Beginn der Polymerisation als Starter eingesetzt werden. Schließlich können die Hydroxylgruppen auch durch Umsetzung mit Alkylie-
rungsmitteln, wie Dimethylsulfat, verschlossen werden.
Die Alkylreste in den Formeln lila und lllb können verzweigte oder unverzweigte C C24-Alkylreste, wie eingangs definiert sein, wobei d-C12- Alkylreste bevorzugt und Cι-C6-Alkylreste besonders bevorzugt sind.
Das mittlere Molekulargewicht Mn der Polyether beträgt mindestens 300 und ist in der Regel < 100 000. Es beträgt bevorzugt 500 bis 50000, besonders bevorzugt 500 bis 10000 und ganz besonders bevorzugt 500 bis 2000.
Vorteilhafterweise verwendet man Homo- und Copolymerisate von Ethylenoxid, Propy- lenoxid, Butylenoxid und Isobutylenoxid, die linear oder verzweigt sein können, als Pfropfgrundlage b). Der Begriff Homopolymerisate soll dabei er indungsgemäß auch solche Polymerisate umfassen, die außer der polymerisierten Alkylenoxideinheit noch die reaktiven Moleküle enthalten, die zur Initiierung der Polymerisation der cyclischen Ether bzw. zur Endgruppenverschließung des Polymerisats eingesetzt wurden.
Verzweigte Polymerisate können hergestellt werden, indem man beispielsweise an niedrigmolekulare Polyalkohole (Reste R7 in Formel lila und lllb), z.B. Pentaerythrit, Glycerin und Zucker bzw. Zuckeralkohole, wie Saccharose, D-Sorbit und D-Mannit, Disaccharide, Ethylenoxid und gewünschtenfalls Propylenoxid und/oder Butylenoxide oder auch Polyglycerin anlagert.
Dabei können Polymerisate gebildet werden, bei denen mindestens eine, bevorzugt eine bis acht, besonders bevorzugt eine bis fünf der in dem Polyalkoholmolekül vorhandenen Hydroxylgruppen in Form einer Etherbindung mit dem Polyetherrest gemäß Formel lila bzw. lllb verknüpft sein können.
Vierarmige Polymerisate können erhalten werden, indem man die Alkylenoxide an Diamine, vorzugsweise Ethylendiamin, anlagert.
Weitere verzweigte Polymerisate können hergestellt werden, indem man Alkylenoxide mit höherwertigen Aminen, z.B. Triaminen, oder insbesondere Polyethyleniminen umsetzt. Hierfür geeignete Polyethylenimine haben in der Regel mittlere Molekulargewich- te Mn von 300 bis 20000, bevorzugt 500 bis 10000 und besonders bevorzugt 500 bis 5000. Das Gewichtsverhältnis von Alkylenoxid zu Polyethylenimin beträgt üblicherweise 100:1 bis 0,1:1, vorzugsweise 20:1 bis 0,5:1.
Es ist aber auch möglich, Polyester von Polyalkylenoxiden und aliphatischen oder aromatischen Dicarbonsäuren, z.B. Oxalsäure, Bernsteinsäure, Adipinsäure oder Te- rephthalsäure, mit mittleren Molekulargewichten von 1500 bis 25000 als Pfropfgrundlage b) zu verwenden.
Es ist weiterhin möglich, durch Phosgenierung hergestellte Polycarbonate von Polyal- kylenoxiden oder auch Polyurethane von Polyalkylenoxiden und aliphatischen d-C12-,
bevorzugt C C6-Diisocyanaten oder aromatischen Diisocyanaten, z.B. Hexamethylen- diisocyanat oder Phenylendiisocyanat, als Pfropfgrundlage b) zu verwenden.
Diese Polyester, Polycarbonate oder Polyurethane können bis zu 500, bevorzugt bis zu 100 Polyalkylenoxideinheiten enthalten, wobei die Polyalkylenoxideinheiten sowohl aus Homopolymerisaten als auch aus Copolymerisaten unterschiedlicher Alkylenoxide bestehen können.
Besonders bevorzugt werden Homo- und Copolymerisate von Ethylenoxid und/oder Propylenoxid als Pfropfgrundlage b) eingesetzt, die einseitig oder beidseitig endgrup- penverschlossen sein können.
Die K-Werte der in den erfindungsgemäßen Mitteln eingesetzten Polymerisate I) betragen üblicherweise 10 bis 150, bevorzugt 10 bis 80 und besonders bevorzugt 15 bis 60 (bestimmt nach H. Fikentscher, Cellulose-Chemie, Bd. 13, S. 58 bis 64 und 71 bis 74 (1932) in Wasser bzw. wässrigen Natriumchloridlösungen bei 25°C und Polymerkonzentrationen, die je nach K-Wert-Bereich bei 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% liegen). Der jeweils gewünschte K-Wert lässt sich in an sich bekannter Weise durch die Zusammensetzung der Einsatzstoffe einstellen.
Die Herstellung der in den erfindungsgemäßen Mitteln eingesetzten Polymere I) erfolgt nach üblichen, dem Fachmann bekannten Verfahren. Die Polymerisation kann beispielsweise im als Lösungspolymerisation, Polymerisation in Substanz, Emulsionspolymerisation, umgekehrten Emulsionspolymerisation, Suspensionspolymerisation, um- gekehrten Suspensionspolymerisation oder Fällungspolymerisation geführt werden. Bevorzugt sind die Polymerisation in Substanz und vor allem die Lösungspolymerisation, die insbesondere in Gegenwart von Wasser durchgeführt wird.
Bei der Polymerisation in Substanz kann man so vorgehen, dass man die Monomer- komponente a1 ) oder a2) sowie gegebenenfalls zusätzliche Monomere in der Pfropfgrundlage b) löst, die Mischung auf die Polymerisationstemperatur erhitzt und nach Zugabe eines Radikalstarters auspolymerisiert. Die Polymerisation kann auch halbkontinuierlich durchgeführt werden, indem man zunächst einen Teil, z.B. 10 Gew.-%, der Mischung aus Pfropfgrundlage b), Monomeren und Radikalstarter vorlegt und auf Po- lymerisationstemperatur erhitzt und nach dem Anspringen der Polymerisation den Rest der zu polymerisierenden Mischung nach Fortschritt der Polymerisation zugibt. Man kann jedoch auch die Pfropfgrundlage b) in einem Reaktor vorlegen und auf Polymerisationstemperatur erhitzen und Monomere (im Fall der Monomergemischkomponent a1 ) getrennt oder als Mischung) und den Radikalstarter entweder auf einmal, absatz- weise oder vorzugsweise kontinuierlich zufügen und polymerisieren.
Selbstverständlich kann die Polymerisation auch in einem Lösungsmittel durchgeführt werden. Geeignete organische Lösungsmittel sind beispielsweise aliphatische und cyc- loaliphatische einwertige Alkohole, wie Methanol, Ethanol, n-Propanol, Isopropanol, n- Butanol, sek.-Butanol, tert.-Butanol, n-Hexanol und Cyclohexanol, mehrwertige Alkoho-
le, z.B. Glykole, wie Ethylenglykol, Propylenglykol und Butylenglykol, und Glycerin, Alkylether mehrwertiger Alkohole, z.B. Methyl- und Ethylether der genannten zweiwertigen Alkohole, sowie Etheralkohole, wie Diethylenglykol und Triethylenglykol, sowie cyclische Ether, wie Dioxan.
Bevorzugt wird die Polymerisation in Wasser als Lösungsmittel durchgeführt. Hierbei sind die Komponenten in Abhängigkeit von der verwendeten Wassermenge mehr oder weniger gut gelöst. Das Wasser kann - teilweise oder ganz - auch im Laufe der Polymerisation zugegeben werden. Selbstverständlich können auch Mischungen von Was- ser und den oben genannten organischen Lösungsmitteln zum Einsatz kommen.
Üblicherweise verwendet man 5 bis 250 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 150 Gew.-%, organisches Lösungsmittel, Wasser oder Gemisch aus Wasser und organischem Lösungsmittel, bezogen auf das Pfropfpolymerisat.
Bei der Polymerisation in Wasser werden in der Regel 10 bis 70 gew.-%ige, bevorzugt 20 bis 50 gew.-%ige Lösungen bzw. Dispersionen der erfindungsgemäßen Pfropfpolymerisate erhalten, die gewünschtenfalls mit Hilfe verschiedener Trocknungsverfahren, z.B. Sprühtrocknung, Fluidized Spray Drying, Walzentrocknung oder Gefriertrocknung, in Pulverform überführt werden können. Durch Eintragen in Wasser kann dann zum gewünschten Zeitpunkt leicht wieder eine wässrige Lösung bzw. Dispersion hergestellt werden.
Als Radikalstarter eignen sich vor allem Peroxoverbindungen, Azoverbindungen, Re- doxinitiatorsysteme und reduzierende Verbindungen. Selbstverständlich kann man auch Mischungen von Radikalstartern verwenden.
Beispiele für geeignete Radikalstarter sind im einzelnen: Alkalimetallperoxodisulfate, z.B. Natriumperoxodisulfat, Ammoniumperoxodisulfat, Wasserstoffperoxid, organische Peroxide, wie Diacetylperoxid, Di-tert.-butylperoxid, Diamylperoxid, Dioctanoylperoxid, Didecanoylperoxid, Dilauroylperoxid, Dibenzoylperoxid, Bis-(o-toloyl)peroxid, Succinyl- peroxid, tert.-Butylperacetat, tert.-Butylpermaleinat, tert.-Butylperisobutyrat, tert.-Butylperpivalat, tert.-Butylperoctoat, tert.-Butylpemeodecanoat, tert.-Butylperbenzoat, tert.-Butylperoxid, tert.-Butylhydroperoxid, Cumolhydroperoxid, tert.-Butylperoxi-2-ethylhexanoat und Diisopropylperoxidicarbamat; Azobisisobutyro- nitril, Azobis(2-amidopropan)dihydrochlorid und 2,2'-Azobis(2-methylbutyronitril); Natriumsulfit, Natriumbisulfit, Natriumformaldehydsulfoxilat und Hydrazin und Kombinationen dieser Verbindungen mit Wasserstoffperoxid; Ascorbinsäure/Eisen(ll)sulfat/- Natriumperoxodisulfat, tert.-Butylhydroperoxid/Natriumdisulfit und tert.-Butylhydroperoxid/Natriumhydroxymethansulfinat.
Üblicherweise werden, bezogen auf die zu polymerisierenden Monomere, 0,01 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-%, Radikalstarter eingesetzt.
Gewünschtenfalls können auch Polymerisationsregler zum Einsatz kommen. Geeignet sind die dem Fachmann als Regler bekannten Verbindungen, z.B. Schwefelverbindungen, wie Mercaptoethanol, 2-Ethylhexylthioglykolat, Thioglykolsäure und Dodecylmer- captan. Wenn Polymerisationsregler verwendet werden, beträgt ihre Einsatzmenge in der Regel 0,1 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 5 Gew.-% und besonders bevorzugt 0,1 bis 2,5 Gew.-%, bezogen auf die Monomermenge.
Die Polymerisationstemperatur liegt in der Regel bei 30 bis 200 °C, bevorzugt bei 50 bis 150 °C und besonders bevorzugt bei 75 bis 110 °C.
Die Polymerisation wird üblicherweise unter atmosphärischem Druck durchgeführt, kann jedoch auch unter vermindertem oder erhöhtem Druck, z.B. bei 1 und 5 bar, ablaufen.
Für einen Einsatz in den erfindungsgemäßen Mitteln geeignete Polymere I) und Verfahren zu deren Herstellung sind in den deutschen Patentanmeldungen 101 56 133.4 und 101 56 134.2 beschrieben, worauf hier Bezug genommen wird.
Die zuvor beschriebenen Polymere I) eignen sich hervorragend zur Herstellung kosme- tischer und pharmazeutischer Mittel. Sie dienen dabei z.B. als polymere Filmbildner in Zubereitungen für die Körperpflege, was die Anwendung kosmetischer Zubereitungen auf keratinösen Oberflächen wie Haut, Haar, Nägel sowie auch Mundpflegepräparate beinhaltet. Sie universell in den verschiedensten kosmetischen Zubereitungen einsetzbar und einformulierbar und mit den üblichen Komponenten verträglich. In den kosme- tischen Zubereitungen können die erfindungsgemäßen Polymere besondere Wirkungen entfalten. Die Polymere können unter anderem zur Feuchthaltung und Konditionie- rung der Haut und zur Verbesserung des Hautgefühls beitragen. Die Polymere können auch als Verdicker in den Formulierungen wirken. Durch Zusatz der erfindungsgemäßen Polymere kann in bestimmten Formulierungen eine erhebliche Verbesserung der Hautverträglichkeit erreicht werden.
Die erfindungsgemäßen Mittel weisen einen kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptablen Träger II) auf, der ausgewählt ist unter
i) Wasser,
ii) wassermischbaren organischen Lösungsmitteln, vorzugsweise d-C -Alkanolen,
iii) Ölen, Fetten, Wachsen,
iv) von iii) verschiedenen Estern von C6-C30-Monocarbonsäuren mit ein-, zwei- oder dreiwertigen Alkoholen,
v) gesättigten acyclischen und cyclischen Kohlenwasserstoffen,
vi) Fettsäuren,
vii) Fettalkoholen
und Mischungen davon.
Die erfindungsgemäßen Mittel weisen z.B. eine Öl- bzw. Fettkomponente II) auf, die ausgewählt ist unter: Kohlenwasserstoffen geringer Polarität, wie Mineralölen; linearen gesättigten Kohlenwasserstoffen, vorzugsweise mit mehr als 8 C-Atomen, wie Tetra- decan, Hexadecan, Octadecan etc.; cyclischen Kohlenwasserstoffen, wie Decahydro- naphthalin; verzweigten Kohlenwasserstoffen; tierischen und pflanzlichen Ölen; Wachsen; Wachsestern; Vaselin; Estern, bevorzugt Estern von Fettsäuren, wie z.B. die Ester von d-C2 -Monoalkoholen mit Ci-C^-Monocarbonsäuren, wie Isopropylisostearat, n-Propylmyristat, iso-Propylmyristat, n-Propylpalmitat, iso-Propylpalmitat, Hexacosa- nylpalmitat, Octacosanylpalmitat, Tnacontanylpalmitat, Dotnacontanylpalmitat, Tetratri- acontanylpalmitat, Hexancosanylstearat, Octacosanylstearat, Triacontanylstearat, Dotriacontanylstearat, Tetratriacontanylstearat; Salicylaten, wie d-C10-Salicylaten, z.B. Octylsalicylat; Benzoatestern, wie d0-C15-Alkylbenzoaten, Benzylbenzoat; anderen kosmetischen Estern, wie Fettsäuretriglyceriden, Propylenglykolmonolaurat, Polyethy- lenglykolmonolaurat, Cι0-Cι5-Alkyllactaten, etc. und Mischungen davon.
Geeignete Siliconöle II) sind z.B. lineare Polydimethylsiloxane, Poly(methylphenylsiloxane), cyclische Siloxane und Mischungen davon. Das zahlenmittlere Molekulargewicht der Polydimethylsiloxane und Poly(methylphenylsiloxane) liegt vorzugsweise in einem Bereich von etwa 1000 bis 150000 g/mol. Bevorzugte cyclische Siloxane weisen 4- bis 8-gliedrige Ringe auf. Geeignete cyclische Siloxane sind z.B. unter der Bezeichnung Cyclomethicon kommerziell erhältlich.
Bevorzugte Öl- bzw. Fettkomponenten II) sind ausgewählt unter Paraffin und Paraffin- ölen; Vaselin; natürlichen Fetten und Ölen, wie Castoröl, Sojaöl, Erdnussöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl, Avocadoöl, Kakaobutter, Mandelöl, Pfirsichkemöl, Ricinus- öl, Lebertran, Schweineschmalz, Walrat, Spermacetöl, Spermöl, Weizenkeimöl, Maca- damianussöl, Nachtkerzenöl, Jojobaöl; Fettalkoholen, wie Laurylalkohol, Myristylalko- hol, Cetylalkohol, Stearylalkohol, Oleylalkohol, Cetylalkohol; Fettsäuren, wie Myristin- säure, Stearinsäure, Palmitinsäure, Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure und davon verschiedenen gesättigten, ungesättigten und substituierten Fettsäuren; Wachsen, wie Bienenwachs, Camaubawachs, Candilillawachs, Walrat sowie Mischungen der zuvor genannten Öl- bzw. Fettkomponenten.
Geeignete kosmetisch und pharmazeutisch verträgliche Öl- bzw. Fettkomponenten II) sind in Karl-Heinz Schrader, Grundlagen und Rezepturen der Kosmetika, 2. Auflage, Verlag Hüthig, Heidelberg, S. 319-355 beschrieben, worauf hier Bezug genommen wird.
Geeignete hydrophile Träger II) sind ausgewählt unter Wasser, 1-, 2- oder mehrwertigen Alkoholen mit vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie Ethanol, n-Propanol, iso-Propanol, Propylenglycol, Glycerin, Sorbit, etc.
Bei den erfindungsgemäßen kosmetischen Mitteln kann es sich um hautkosmetische, haarkosmetische, dermatologische, hygienische oder pharmazeutische Mittel handeln. Aufgrund ihrer filmbildenden Eigenschaften eignen sich die zuvor beschriebenen Polymere I) insbesondere als Zusatzstoffe für Haar- und Hautkosmetika.
Vorzugsweise liegen die erfindungsgemäßen Mittel in Form eines Gels, Schaums, Sprays, einer Salbe, Creme, Emulsion, Suspension, Lotion, Milch oder Paste vor. Gewünschtenfalls können auch Liposomen oder Mikrosphären eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäßen kosmetisch oder pharmazeutisch aktiven Mittel können zu- sätzlich kosmetisch und/oder dermatologisch aktive Wirkstoffe sowie Hilfsstoffe enthalten.
Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel wenigstens ein wie vorstehend definiertes Copolymer I), wenigstens einen wie vorstehend definierten Träger II) und wenigstens einen, von Copolymer I) verschiedenen Bestandteil, der ausgewählt ist unter kosmetisch aktiven Wirkstoffen, Emulgatoren, Tensiden, Konservierungsmitteln, Parfümölen, Verdickern, Haarpolymeren, Haar- und Hautconditionern, Pfropfpolymeren, wasserlöslichen oder dispergierbaren silikonhaltigen Polymeren, Lichtschutzmitteln, Bleichmitteln, Gelbildnern, Pflegemitteln, Färbemitteln, Tönungsmitteln, Bräunungsmitteln, Farbstoffen, Pigmenten,
Konsistenzgebern, Feuchthaltemitteln, Rückfettern, Collagen, Eiweisshydrolysaten, Lipiden, Antioxidantien, Entschäumern, Antistatika, Emollienzien und Weichmachern.
Übliche Verdickungsmittel in derartigen Formulierungen sind vernetzte Polyacrylsäuren und deren Derivate, Polysaccharide wie Xanthan-gum, Agar-Agar, Alginate oder Tylo- sen, Cellulosederivate, z.B. Carboxymethylcellulose oder Hydroxycarboxymethylcellu- lose, Fettalkohole, Monoglyceride und Fettsäuren, Polyvinylalkohol und Polyvinylpyrro- lidon. Geeignete Verdicker sind auch die Aculyn ©-Marken der Fa. Rohm und Haas, wie Aculyn® 22 (Copolymerisat aus Acrylaten und Methacrylsäureethoxilaten mit Stea- rylrest (20 EO-Einheiten)) und Aculyn® 28 (Copolymerisat aus Acrylaten und Methacrylsäureethoxilaten mit Behenylrest (25 EO-Einheiten)).
Geeignete kosmetisch und/oder dermatologisch aktive Wirkstoffe sind z.B. färbende Wirkstoffe, Haut- und Haarpigmentierungsmittel, Tönungsmittel, Bräunungsmittel, Bleichmittel, Keratin-härtende Stoffe, antimikrobielle Wirkstoffe, Lichtfilterwirkstoffe, Repellentwirkstoffe, hyperemisierend wirkende Stoffe, keratolytisch und keratoplastisch wirkende Stoffe, Antischuppenwirkstoffe, Antiphlogistika, keratinisierend wirkende Stoffe, antioxidativ bzw. als Radikalfänger aktive Wirkstoffe, hautbefeuchtende oder - feuchthaltende Stoffe, rückfettende Wirkstoffe, antierythimatös oder antiallergisch akti- ve Wirkstoffe und Mischungen davon.
Künstlich hautbräunende Wirkstoffe, die geeignet sind, die Haut ohne natürliche oder künstliche Bestrahlung mit UV-Strahlen zu bräunen, sind z.B. Dihydroxyaceton, Alloxan und Walnussschalenextrakt. Geeignete Keratin-härtende Stoffe sind in der Regel Wirk- Stoffe, wie sie auch in Antitranspirantien eingesetzt werden, wie z.B. Kaliumaluminiumsulfat, Aluminiumhydroxychlorid, Aluminiumlactat, etc. Antimikrobielle Wirkstoffe werden eingesetzt, um Mikroorganismen zu zerstören bzw. ihr Wachstum zu hemmen und dienen somit sowohl als Konservierungsmittel als auch als desodorierend wirkender Stoff, welcher die Entstehung oder die Intensität von Körpergeruch vermindert. Dazu zählen z.B. übliche, dem Fachmann bekannte Konservierungsmittel, wie p-Hydroxybenzoesäureester, Imidazolidinyl-Harnstoff, Formaldehyd, Sorbinsäure, Benzoesäure, Salicylsäure, etc. Derartige desodorierend wirkende Stoffe sind z.B. Zinkricinoleat, Triclosan, Undecylensäurealkylolamide, Citronensäuretriethylester, Chlorhexidin etc. Geeignete Lichtfilterwirkstoffe sind Stoffe, die UV-Strahlen im UV-B- und/oder UV-A-Bereich absorbieren. Geeignete UV-Filter sind z.B. 2,4,6-TriaryM ,3,5- triazine, bei denen die Arylgruppen jeweils wenigstens einen Substituenten tragen können, der vorzugsweise ausgewählt ist unter Hydroxy, Alkoxy, speziell Methoxy, Alkoxycarbonyl, speziell Methoxycarbonyl und Ethoxycarbonyl und Mischungen davon. Geeignet sind weiterhin p-Aminobenzoesäureester, Zimtsäureester, Benzophenone, Campherderivate sowie UV-Strahlen abhaltende Pigmente, wie Titandioxid, Talkum und Zinkoxid. Geeignete Repellentwirkstoffe sind Verbindungen, die in der Lage sind, bestimmte Tiere, insbesondere Insekten, vom Menschen abzuhalten oder zu vertreiben. Dazu gehört z.B. 2-Ethyl-1 ,3-hexandiol, N,N-Diethyl-m-toluamid etc. Geeignete hyperemisierend wirkende Stoffe, welche die Durchblutung der Haut anregen, sind z.B. ätherische Öle, wie Latschenkiefer, Lavendel, Rosmarin, Wacholderbeer, Rosskastanienextrakt, Birkenblätterextrakt, Heublumenextrakt, Ethylacetat, Campher, Menthol, Pfefferminzöl, Rosmarinextrakt, Eukalyptusöl, etc. Geeignete keratolytisch und kera- toplastisch wirkende Stoffe sind z.B. Salicylsäure, Kalziumthioglykolat, Thioglykolsäure und ihre Salze, Schwefel, etc. Geeignete Antischuppen-Wirkstoffe sind z.B. Schwefel, Schwefelpolyethylenglykolsorbitanmonooleat, Schwefelricinolpolyethoxylat, Zinkpyrithi- on, Aluminiumpyrithion, etc. Geeignete Antiphlogistika, die Hautreizungen entgegenwirken, sind z.B. Allantoin, Bisabolol, Dragosantol, Kamillenextrakt, Panthenol, etc.
Die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel können als kosmetischen und/oder phar- mazeutischen Wirkstoff (wie auch gegebenenfalls als Hilfsstoff) wenigstens ein kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptables von Verbindungen der Komponente I) verschiedenes Polymer enthalten. Dazu zählen ganz allgemein anionische, kationische, amphotere und neutrale Polymere.
Beispiele für anionische Polymere sind Homo- und Copolymerisate von Acrylsäure und Methacrylsäure oder deren Salze, Copolymere von Acrylsäure und Acrylamid und deren Salze; Natriumsalze von Polyhydroxycarbonsäuren, wasserlösliche oder wasser- dispergierbare Polyester, Polyurethane, z.B. Luviset PUR® der Fa. BASF, und Poly- harnstoffe. Besonders geeignete Polymere sind Copolymere aus t-Butylacrylat, Ethy- lacrylat, Methacrylsäure (z.B. Luvimer® 100P), Copolymere aus Ethylacrylat und Me-
thacrylsäure (z.B. Luviflex® Soft und Luvimer® MAE), Copolymere aus N-tert.- Butylacrylamid, Ethylacrylat, Acrylsäure (Ultrahold® 8, strong), Copolymere aus Vinyl- acetat, Crotonsäure und gegebenenfalls weitere Vinylester (z.B. Luviset® Marken), Maleinsäureanhydridcopolymere, gegebenenfalls mit Alkohol umgesetzt, anionische Polysiloxane, z.B. carboxyfunktionelle, t-Butylacrylat, Methacrylsäure (z.B. Luviskol® VBM), Copolymere von Acrylsäure und Methacrylsäure mit hydrophoben Monomeren, wie z.B. C -C30-Alkylester der Meth(acrylsäure), C4-C3o-Alkylvinylester, C4-C30- Alkylvinylether und Hyaluronsäure. Beispiele für anionische Polymere sind weiterhin Vinylacetat Crotonsäure-Copolymere, wie sie beispielsweise unter den Bezeichnungen Resyn® (National Starch) und Gafset® (GAF) im Handel sind und Vinylpyrroli- don/Vinylacrylat-Copolymere, erhältlich beispielsweise unter dem Warenzeichen Luviflex® (BASF). Weitere geeignete Polymere sind das unter der Bezeichnung Luviflex® VBM-35 (BASF) erhältliche Vinylpyrrolidon/Acrylat-Terpolymer und Natriumsulfonat- haltige Polyamide oder Natriumsulfonat-haltige Polyester.
Weiterhin umfasst die Gruppe der zur Kombination mit den erfindungsgemäßen Polymerisaten geeigneten Polymere beispielhaft Balance® CR (National Starch; Acrylate Copolymer), Balance® 0/55 (National Starch; Acrylate Copolymer), Balance® 47 (National Starch; Octylacrylamid/Acrylate/Butylaminoethylmethacrylate-Copolymer), Aquaflex® FX 64 (ISP; Isobutylen/Ethylmaleimid/Hydroxyethylmaleimid-Copolymer), Aquaflex® SF-40 (ISP / National Starch; VP/Vinyl Caprolactam/DMAPA Acrylate Copolymer), Allianz® LT-120 (ISP / Rohm & Haas; Acrylat C1-2 Succinat/Hydroxyacrylat Copolymer), Aquarez® HS (Eastman; Polyester-1 ), Diaformer® Z-400 (Clariant; Methacryloylethylbetain/Methacrylat-Copolymer), Diaformer® Z-711 (Clariant; Methac- ryloylethyl N-oxid/Methacrylat-Copolymer), Diaformer® Z-712 (Clariant; Methacryloy- lethyl N-oxide/Methacrylat-Copolymer), Omnirez® 2000 (ISP; Monoethylester von Po- ly(Methylvinylether/Maleinsäure in Ethanol), Amphomer® HC (National Starch; Acrylat/ Octylacrylamid-Copolymer), Amphomer® 28-4910 (National Starch; Octyl- acrylamid/Acrylat/Butylaminoethylmethacrylat-Copolymer), Advantage® HC 37 (ISP; Terpolymer aus VinylcaprolactamΛ/inylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylat), Advantage® LC55 und LC80 oder LC A und LC E, Advantage® Plus (ISP; VA/Butyl Maleate/Isobornyl Acrylate Copolymer), Aculyne® 258 (Rohm & Haas; Acrylat/ Hydro- xyesteracrylat-Copolymer), Luviset® P.U.R. (BASF, Polyurethane-1), Luviflex® Silk (BASF), Eastman® AQ 48 (Eastman), Styleze® CC-10 (ISP; VP/DMAPA Acrylates Copolymer), Styleze® 2000 (ISP; VP/Acrylates/Lauryl Methacrylate Copolymer), DynamX (National Starch; Polyurethane-14 AMP-Acrylates Copolymer), Resyn XP (National Starch; Acrylates/Octylacrylamide Copolymer), Fixomer A-30 (Ondeo Nalco; polymethacrylic acid (and) acrylamidomethyl propane sulfonic acid), Fixate G-100 (Noveon; AMP-Acrylates/Allyl Methacrylate Copolymer).
Weitere geeignete Polymere sind kationische Polymere mit der Bezeichnung Polyqua- ternium nach INCI, z.B. Copolymere aus Vinylpyrrolidon/N-Vinylimidazoliumsalzen (Luviquat® FC, Luviquat® HM, Luviquat® MS, Luviquat® Care), Copolymere aus N-Vinylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylat, quaternisiert mit Diethylsulfat (Luvi- quat® PQ 11 ), Copolymere aus N-Vinylcaprolactam/N-Vinylpyrrolidon/N-Vinylimida-
zoliumsalzen (Luviquat® Hold); kationische Cellulosederivate (Polyquaternium-4 und - 10), Acrylamidocopolymere (Polyquaternium-7) und Chitosan. Geeignete kationische (quaternisierte) Polymere sind auch Merquat® (Polymer auf Basis von Dimethyldiallylammoniumchlorid), Gafquat® (quaternäre Polymere, die durch Reaktion von Polyvinylpyrrolidon mit quaternären Ammoniumverbindungen entstehen), Polymer JR (Hydroxyethylcellulose mit kationischen Gruppen) und kationische Polymere auf pflanzlicher Basis, z.B. Guarpolymere, wie die Jaguar®-Marken der Fa. Rhodia.
Weitere geeignete Polymere sind auch neutrale Polymere, wie Polyvinylpyrrolidone, Copolymere aus N-Vinylpyrrolidon und Vinylacetat und/oder Vinylpropionat, Polysiloxane, Polyvinylcaprolactam und andere Copolymere mit N-Vinylpyrrolidon, Poly- ethylenimine und deren Salze, Polyvinylamine und deren Salze, Cellulosederivate, Polyasparaginsäuresalze und Derivate. Dazu zählt beispielsweise Luviflex® Swing (teilverseiftes Copolymerisat von Polyvinylacetat und Polyethylenglykol, Fa. BASF).
Geeignete Polymere sind auch nichtionische, wasserlösliche bzw. wasserdispergierba- re Polymere oder Oligomere, wie Polyvinylcaprolactam, z.B. Luviskol® Plus (BASF), oder Polyvinylpyrrolidon und deren Copolymere, insbesondere mit Vinylestern, wie Vinylacetat, z.B. Luviskol® VA 37 (BASF); Polyamide, z.B. auf Basis von Itaconsäure und aliphatischen Diaminen, wie sie z.B. in der DE-A-43 33 238 beschrieben sind.
Geeignete Polymere sind auch amphotere oder zwitterionische Polymere, wie die unter den Bezeichnungen Amphomer® (National Starch) erhältlichen Octylacryla- mid Methylmethacrylat/tert.-Butylaminoethylmethacrylat/2-Hydroxypropylmethacrylat- Copolymere sowie zwitterionische Polymere, wie sie beispielsweise in den deutschen Patentanmeldungen DE 39 29 973, DE 21 50 557, DE 28 17 369 und DE 37 08 451 offenbart sind. Acrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid Acrylsäure- bzw. -Methacrylsäure-Copolymerisate und deren Alkali- und Ammoniumsalze sind bevorzugte zwitterionische Polymere. Weiterhin geeignete zwitterionische Polymere sind Methacroylethylbetain/Methacrylat-Copolymere, die unter der Bezeichnung Amersette® (AMERCHOL) im Handel erhältlich sind, und Copolymere aus Hydroxyethylmethacrylat, Methylmethacrylat, N,N-Dimethylaminoethylmethacrylat und Acrylsäure (Jordapon®).
Geeignete Polymere sind auch nichtionische, siloxanhaltige, wasserlösliche oder - dispergierbare Polymere, z.B. Polyethersiloxane, wie Tegopren® (Fa. Goldschmidt) oder Belsil® (Fa. Wacker).
Die Formulierungsgrundlage erfindungsgemäßer pharmazeutischer Mittel enthält be- vorzugt pharmazeutisch akzeptable Hilfsstoffe. Pharmazeutisch akzeptabel sind die im Bereich der Pharmazie, der Lebensmitteltechnologie und angrenzenden Gebieten bekanntermaßen verwendbaren Hilfsstoffe, insbesondere die in einschlägigen Arzneibüchern (z.B. DAB Ph. Eur. BP NF) gelisteten sowie andere Hilfsstoffe, deren Eigenschaften einer physiologischen Anwendung nicht entgegenstehen.
Geeignete Hilfsstoffe können sein: Gleitmittel, Netzmittel, emulgierende und suspendierende Mittel, konservierende Mittel, Antioxidantien, Antireizstoffe, Chelatbildner, Emulsionsstabilisatoren, Filmbildner, Gelbildner, Geruchsmaskierungsmittel, Harze, Hydrokolloide, Lösemittel, Lösungsvermittler, Neutralisierungsmittel, Permeations- beschleuniger, Pigmente, quaternäre Ammoniumverbindungen, Rückfettungs- und Überfettungsmittel, Salben-, Creme- oder Öl-Grundstoffe, Siliconderivate, Stabilisatoren, Sterilantien, Treibmittel, Trocknungsmittel, Trübungsmittel, Verdickungsmittel, Wachse, Weichmacher, Weißöle. Eine diesbezügliche Ausgestaltung beruht auf fachmännischem Wissen, wie sie beispielsweise in Fiedler, H. P. Lexikon der Hilfsstoffe für Pharmazie, Kosmetik und angrenzende Gebiete, 4. Aufl., Aulendorf: ECV-Editio- Kantor- Verlag, 1996, dargestellt sind.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen dermatologischen Mittel können die Wirkstoffe mit einem geeigneten Hilfsstoff (Exzipient) vermischt oder verdünnt werden. Exzipien- ten können feste, halb feste oder flüssige Materialien sein, die als Vehikel, Träger oder Medium für den Wirkstoff dienen können. Die Zumischung weiterer Hilfsstoffe erfolgt gewünschtenfalls in der dem Fachmann bekannten Weise. Weiterhin sind die Polymere I) geeignet als Hilfsmittel in der Pharmazie, bevorzugt als oder in Beschichtungsmit- tel(n) oder Bindemittel(n) für feste Arzneiformen. Sie können auch in Cremes und als Tablettenüberzugsmittel und Tablettenbindemittel verwendet werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei den erfindungsgemäßen Mitteln um ein Hautreinigungsmittel.
Bevorzugte Hautreinigungsmittel sind Seifen von flüssiger bis gelförmiger Konsistenz, wie Transparentseifen, Luxusseifen, Deoseifen, Cremeseifen, Babyseifen, Hautschutzseifen, Abrasiveseifen und Syndets, pasteuse Seifen, Schmierseifen und Waschpasten, flüssige Wasch-, Dusch- und Badepräparate, wie Waschlotionen, Duschbäder und -gele, Schaumbäder, Ölbäder und Scrub-Präparate, Rasierschäume, -lotionen und - cremes.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei den erfindungsgemäßen Mitteln um kosmetische Mittel zur Pflege und zum Schutz der Haut, Nagelpflegemittel oder Zubereitungen für die dekorative Kosmetik.
Geeignete hautkosmetische Mittel sind z.B. Gesichtswässer, Gesichtsmasken, Deodo- rantien und andere kosmetische Lotionen. Mittel für die Verwendung in der dekorativen Kosmetik umfassen beispielsweise Abdeckstifte, Theaterfarben, Mascara und Lidschatten, Lippenstifte, Kajalstifte, Eyelinern, Rouges, Puder und Augenbrauenstifte.
Außerdem können die Polymerisate I) verwendet werden in Nose-Strips zur Porenreinigung, in Antiaknemitteln, Repellents, Rasiermitteln, Haarentfernungsmitteln, Intimpflegemitteln, Fußpflegemitteln sowie in der Babypflege.
Bei den erfindungsgemäßen Hautpflegemitteln handelt es sich insbesondere um W/O- oder O/W-Hautcremes, Tag- und Nachtcremes, Augencremes, Gesichtscremes, Anti- faltencremes, Feuchthaltecremes, Bleichcremes, Vitamincremes, Hautlotionen, Pflegelotionen und Feuchthaltelotionen.
Hautkosmetische und dermatologische Mittel auf Basis der zuvor beschriebenen Polymere I) zeigen vorteilhafte Wirkungen. Die Polymere können unter anderem zur Feuchthaltung und Konditionierung der Haut und zur Verbesserung des Hautgefühls beitragen. Die Polymere können auch als Verdicker in den Formulierungen wirken. Durch Zusatz der erfindungsgemäßen Polymere kann in bestimmten Formulierungen eine erhebliche Verbesserung der Hautverträglichkeit erreicht werden.
Hautkosmetische und dermatologische Mittel enthalten vorzugsweise wenigstens ein Copolymer I) in einem Anteil von etwa 0,001 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 20 Gew.-%, ganz besonders bevorzugt 0,1 bis 12 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Besonders Lichtschutzmittel auf Basis der Copolymere I) besitzen die Eigenschaft, die Verweilzeit der UV-absorbierenden Inhaltsstoffe im Vergleich zu gängigen Hilfsmitteln wie Polyvinylpyrrolidon zu erhöhen.
Je nach Anwendungsgebiet können die erfindungsgemäßen Mittel in einer zur Hautpflege geeigneten Form, wie z.B. als Creme, Schaum, Gel, Stift, Mousse, Milch, Spray (Pumpspray oder treibmittelhaltiger Spray) oder Lotion appliziert werden.
Die hautkosmetischen Zubereitungen können neben den Polymeren I) und geeigneten Trägern noch weitere in der Hautkosmetik übliche Wirkstoffe und Hilfsstoffe, wie zuvor beschrieben, enthalten. Dazu zählen vorzugsweise Emulgatoren, Konservierungsmittel, Parfümöle, kosmetische Wirkstoffe wie Phytantriol, Vitamin A, E und C, Retinol, Bisabolol, Panthenol, Lichtschutzmittel, Bleichmittel, Färbemittel, Tönungsmittel, Bräunungsmittel, Collagen, Eiweißhydrolysate, Stabilisatoren, pH-Wert-Regulatoren, Farbstoffe, Salze, Verdicker, Gelbildner, Konsistenzgeber, Silicone, Feuchthaltemittel, Rückfetter und weitere übliche Additive.
Bevorzugte Öl- und Fettkomponenten der hautkosmetischen und dermatologischen Mittel sind die zuvor genannten mineralischen und synthetischen Öle, wie z.B. Paraffine, Siliconöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe mit mehr als 8 Kohlenstoff atomen, tierische und pflanzliche Öle, wie z.B. Sonnenblumenöl, Kokosöl, Avocadoöl, Olivenöl, Lanolin, oder Wachse, Fettsäuren, Fettsäureester, wie z.B. Triglyceride von C6-C3o- Fettsäuren, Wachsester, wie z.B. Jojobaöl, Fettalkohole, Vaseline, hydriertes Lanolin und acetyliertes Lanolin sowie Mischungen davon.
Man kann die erfindungsgemäßen Polymere auch mit herkömmlichen Polymeren abmischen, falls spezielle Eigenschaften eingestellt werden sollen.
Zur Einstellung bestimmter Eigenschaften wie z.B. Verbesserung des Anfassgefühls, des Spreitverhaltens, der Wasserresistenz und/oder der Bindung von Wirk- und Hilfsstoffen, wie Pigmenten, können die hautkosmetischen und dermatologischen Zubereitungen zusätzlich auch konditionierende Substanzen auf Basis von Siliconverbindun- gen enthalten. Geeignete Siliconverbindungen sind beispielsweise Polyalkylsiloxane, Polyarylsiloxane, Polyarylalkylsiloxane, Polyethersiloxane oder Siliconharze.
Die Herstellung der kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen erfolgt nach üblichen, dem Fachmann bekannten Verfahren.
Bevorzugt liegen die kosmetischen und dermatologischen Mittel in Form von Emulsionen insbesondere als Wasser-in-ÖI-(W/O)- oder ÖI-in-Wasser(O/W)-Emulsionen vor. Es ist aber auch möglich, andere Formulierungsarten zu wählen, beispielsweise Hyd- rodispersionen, Gele, Öle, Oleogele, multiple Emulsionen, beispielsweise in Form von W/O/W- oder O/W/O-Emulsionen, wasserfreie Salben bzw. Salbengrundlagen, usw.
Die Herstellung von Emulsionen erfolgt nach bekannten Methoden. Die Emulsionen enthalten neben dem Copolymer I) in der Regel übliche Bestandteile, wie Fettalkohole, Fettsäureester und insbesondere Fettsäuretriglyceride, Fettsäuren, Lanolin und Deriva- te davon, natürliche oder synthetische Öle oder Wachse und Emulgatoren in Anwesenheit von Wasser. Die Auswahl der Emulsionstyp-spezifischen Zusätze und die Herstellung geeigneter Emulsionen ist beispielsweise beschrieben in Schrader, Grundlagen und Rezepturen der Kosmetika, Hüthig Buch Verlag, Heidelberg, 2. Auflage, 1989, dritter Teil, worauf hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird.
Eine geeignete Emulsion, z.B. für eine Hautcreme etc., enthält im Allgemeinen eine wässrige Phase, die mittels eines geeigneten Emulgatorsystems in einer Öl- oder Fettphase emulgiert ist.
Der Anteil des Emulgatorsystems beträgt in diesem Emulsionstyp bevorzugt etwa 4 und 35 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion. Vorzugsweise beträgt der Anteil der Fettphase etwa 20 bis 60 Gew.-%. Vorzugsweise beträgt der Anteil der wässrigen Phase etwa 20 und 70 %, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion. Bei den Emulgatoren handelt es sich um solche, die in diesem Emulsionstyp üblicherweise verwendet werden. Sie werden z.B. ausgewählt unter: C12-Cι8-Sorbitan- Fettsäureestern; Estern von Hydroxystearinsäure und Cι2-C3o-Fettalkoholen; Mono- und Diestern von C12-C18-Fettsäuren und Glycerin oder Polyglycerin; Kondensaten von Ethylenoxid und Propylenglykolen; oxypropylenierten/oxyethylierten C12-C18- Fettalkoholen; polycyclischen Alkoholen, wie Sterolen; aliphatischen Alkoholen mit ei- nem hohen Molekulargewicht, wie Lanolin; Mischungen von oxypropylenier- ten/polyglycerinierten Alkoholen und Magnesiumisostearat; Succinestern von polyoxy- ethylenierten oder polyoxypropylenierten Fettalkoholen; und Mischungen von Magnesium-, Calcium-, Lithium-, Zink- oder Aluminiumlanolat und hydriertem Lanolin oder Lanolinalkohol.
Bevorzugte Fettkomponenten, welche in der Fettphase der Emulsionen enthalten sein können, sind: Kohlenwasserstofföle, wie Paraffinöl, Purcellinöl, Perhydrosqualen und Lösungen mikrokristalliner Wachse in diesen Ölen; tierische oder pflanzliche Öle, wie Süßmandelöl, Avocadoöl, Calophylumöl, Lanolin und Derivate davon, Ricinusöl, Se- samöl, Olivenöl, Jojobaöl, Karite-Öl, Hoplostethus-Öl; mineralische Öle, deren Destillationsbeginn unter Atmosphärendruck bei ca. 250 °C und deren Destillationsendpunkt bei 410 °C liegt, wie z.B. Vaselinöl; Ester gesättigter oder ungesättigter Fettsäuren, wie Alkylmyristate, z.B. i-Propyl-, Butyl- oder Cetylmyristat, Hexadecylstearat, Ethyl- oder i-Propylpalmitat, Octan- oder Decansäuretriglyceride und Cetylricinoleat.
Die Fettphase kann auch in anderen Ölen lösliche Siliconöle, wie Dimethylpolysiloxan, Methylphenylpolysiloxan und das Siliconglykol-Copolymer, Fettsäuren und Fettalkohole enthalten.
Um die Retention von Ölen zu begünstigen, können neben den Polymeren I) auch Wachse verwendet werden, wie z.B. Carnaubawachs, Candilillawachs, Bienenwachs, mikrokristallines Wachs, Ozokeritwachs und Ca-, Mg- und Al-Oleate, -Myristate, -Linoleate und -Stearate.
Im Allgemeinen werden die Wasser-in-ÖI-Emulsionen so hergestellt, dass die Fettphase und der Emulgator in einen Ansatzbehälter gegeben werden. Man erwärmt diesen bei einer Temperatur von etwa 50 bis 75 °C, gibt dann die in Öl löslichen Wirkstoffe und oder Hilfsstoffe zu und fügt unter Rühren Wasser hinzu, welches vorher etwa auf die gleiche Temperatur erwärmt wurde und worin man gegebenenfalls die wasserlösli- chen Ingredienzien vorher gelöst hat. Man rührt, bis man eine Emulsion der gewünschten Feinheit erhält und lässt dann auf Raumtemperatur abkühlen, wobei gegebenenfalls weniger gerührt wird.
Weiterhin kann eine erfindungsgemäße Pflegeemulsion als O/W-Emulsion vorliegen. Eine derartige Emulsion enthält üblicherweise eine Ölphase, Emulgatoren, die die Öl- phase in der Wasserphase stabilisieren, und eine wässrige Phase, die üblicherweise verdickt vorliegt.
Die wässrige Phase der O/W-Emulsion der erfindungsgemäßen Zubereitungen enthält gegebenenfalls:
Alkohole, Diole oder Polyole sowie deren Ether, vorzugsweise Ethanol, Isopropanol, Propylenglycol, Glycerin, Ethylenglycolmonoethylether;
- übliche Verdickungsmittel bzw. Gelbildner, wie z.B. vernetzte Polyacrylsäuren und deren Derivate, Polysaccharide wie Xanthan Gum oder Alginate, Carboxy- methylcellulose oder Hydroxycarboxymethylcellulose, Fettalkohole, Polyvinylal- kohol und Polyvinylpyrrolidon.
Die Ölphase enthält in der Kosmetik übliche Ölkomponenten, wie beispielsweise:
Ester aus gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten C3-C30-Alkancarbonsäuren und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweig- ten und/oder unverzweigten C3-C30-Alkoholen. aus aromatischen Carbonsäuren und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten C3-C3o-Alkoholen, beispielhaft Isopropylmyristat, Isopropylstearat, Hexylde- cylstearat, Oleyloleat; außerdem synthetische, halbsynthetische und natürliche Gemische solcher Ester, wie Jojobaöl;
verzweigte und/oder unverzweigte Kohlenwasserstoffe und -wachse;
Silikonöle wie Cyclomethicon, Dimethylpolysiloxan, Diethylpolysiloxan, Octa- methylcyclotetrasiloxan sowie Mischungen daraus;
Dialkylether;
Mineralöle und Mineralwachse;
- Triglyceride gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter C8-C24-Alkancarbonsäuren; sie können ausgewählt werden aus synthetischen, halbsynthetischen oder natürlichen Ölen, wie Olivenöl, Palmöl, Mandelöl oder Mischungen.
Als Emulgatoren kommen vorzugsweise O/W-Emulgatoren, wie Polyglycerinester, Sorbitanester oder teilveresterte Glyceride, in Betracht.
Die Herstellung kann durch Aufschmelzen der Ölphase bei ca. 80 °C erfolgen; die wasserlöslichen Bestandteile werden in heißem Wasser gelöst, langsam und unter Rühren zur Ölphase zugegeben; homogenisiert und kaltgerührt.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei den erfindungsgemäßen Mitteln um ein Duschgel, eine Shampoo-Formulierung oder ein Badepräparat.
Solche Formulierungen enthalten wenigstens ein Polymer I) sowie üblicherweise anionische Tenside als Basistenside und amphotere und/oder nichtionische Tenside als Cotenside. Weitere geeignete Wirkstoffe und/oder Hilfsstoffe sind im Allgemeinen ausgewählt unter Lipiden, Parfümölen, Farbstoffen, organischen Säuren, Konservierungs- Stoffen und Antioxidantien sowie Verdickern/Gelbildnern, Hautkonditioniermitteln und Feuchthaltemitteln.
Diese Formulierungen enthalten vorzugsweise 2 bis 50 Gew.-%, bevorzugt 5 bis 40 Gew.-%, besonders bevorzugt 8 bis 30 Gew.-% Tenside, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung.
In den Wasch-, Dusch- und Badepräparaten können alle in Körperreinigungsmitteln üblicherweise eingesetzten anionische, neutrale, amphotere oder kationische Tenside verwendet werden.
Geeignete anionische Tenside sind beispielsweise Alkylsulfate, Alkylethersulfate, Alkylsulfonate, Alkylarylsulfonate, Alkylsuccinate, Alkylsulfosuccinate, N-Alkoylsarkosinate, Acyltaurate, Acylisothionate, Alkylphosphate, Alkyletherphospha- te, Alkylethercarboxylate, Alpha-Olefinsulfonate, insbesondere die Alkali- und Erdalka- limetallsalze, z.B. Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, sowie Ammonium- und
Triethanolamin-Salze. Die Alkylethersulfate, Alkyletherphosphate und Alkylethercarboxylate können zwischen 1 bis 10 Ethylenoxid- oder Propylenoxideinheiten, bevorzugt 1 bis 3 Ethylenoxideinheiten im Molekül aufweisen.
Dazu zählen z.B. Natriumlaurylsulfat, Ammoniumlaurylsulfat, Natriumlaurylethersulfat, Ammoniumlaurylethersulfat, Natriumlaurylsarkosinat, Natriumoleylsuccinat, Ammoni- umlaurylsulfosuccinat, Natriumdodecylbenzolsulfonat, Triethanolamindodecylbenzolsulfonat.
Geeignete amphotere Tenside sind z.B. Alkylbetaine, Alkylamidopropylbetaine, Alkyl- sulfobetaine, Alkylglycinate, Alkylcarboxyglycinate, Alkylamphoacetate oder -propionate, Alkylamphodiacetate oder -dipropionate.
Beispielsweise können Cocodimethylsulfopropylbetain, Laurylbetain, Cocamidopropyl- betain oder Natriumcocamphopropionat eingesetzt werden.
Als nichtionische Tenside sind beispielsweise geeignet die Umsetzungsprodukte von aliphatischen Alkoholen oder Alkylphenolen mit 6 bis 20 C-Atomen in der Alkylkette, die linear oder verzweigt sein kann, mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid. Die Menge Alkylenoxid beträgt ca. 6 bis 60 Mole auf ein Mol Alkohol. Ferner sind Alkylaminoxide, Mono- oder Dialkylalkanolamide, Fettsäureester von Polyethylenglykolen, ethoxylierte Fettsäureamide, Alkylpolyglycoside oder Sorbitanetherester geeignet.
Außerdem können die Wasch-, Dusch- und Badepräparate übliche kationische Tenside enthalten, wie z.B. quaternäre Ammoniumverbindungen, beispielsweise Cetyltrimethy- lammoniumchlorid.
Zusätzlich können auch weitere übliche kationische Polymere eingesetzt werden, so z.B. Copolymere aus Acrylamid und Dimethyldiallylammoniumchlorid (Polyquatemium- 7), kationische Cellulosederivate (Polyquaternium-4, -10), Guarhydroxypropyltrimethy- lammoniumchlorid (INCI: Hydroxylpropyl Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride), Copolymere aus N-Vinylpyrrolidon und quatemisiertem N-Vinylimidazol (Polyquaterinium- 16, -44, -46), Copolymere aus N-Vinylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylat, qua- ternisiert mit Diethylsulfat (Polyquaternium-11) und andere.
Weiterhin können die Duschgel-/Shampoo-Formulierungen Verdicker, wie z.B. Kochsalz, PEG-55, Propyleneglykol-Oleat, PEG-120-Methylglucosedioleat und andere, sowie Konservierungsmittel, weitere Wirk- und Hilfsstoffe und Wasser enthalten.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei den erfindungsgemäßen Mitteln um ein Haarbehandlungsmittel.
Erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel enthalten vorzugsweise wenigstens ein Copolymer I) in einer Menge im Bereich von etwa 0,1 bis 30 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Vorzugsweise liegen die erfindungsgemäßen Haarbehandlungsmittel in Form eines Schaumfestigers, Haarmousses, Haargels, Shampoos, Haarsprays, Haarschaums, Spitzenfluids, Egalisierungsmittels für Dauerwellen, Haarfärbe- und -bleichmittels oder "Hot-Oil-Treatments" vor. Je nach Anwendungsgebiet können die haarkosmetischen Zubereitungen als (Aerosol-)Spray, (Aerosol-)Schaum, Gel, Gelspray, Creme, Lotion oder Wachs appliziert werden. Haarsprays umfassen dabei sowohl Aerosolsprays als auch Pumpsprays ohne Treibgas. Haarschäume umfassen sowohl Aerosolschäume wie auch Pumpschäume ohne Treibgas. Haarsprays und Haarschäume umfassen vor- zugsweise überwiegend oder ausschließlich wasserlösliche oder wasserdispergierbare Komponenten. Sind die in den erfindungsgemäßen Haarsprays und Haarschäumen eingesetzten Verbindungen wasserdispergierbar, können sie in Form von wässrigen Mikrodispersionen mit Teilchendurchmessern von üblicherweise 1 bis 350 nm, bevorzugt 1 bis 250 nm, zur Anwendung gebracht werden. Die Feststoffgehalte dieser Prä- parate liegen dabei üblicherweise in einem Bereich von etwa 0,5 bis 20 Gew.-%. Diese Mikrodispersionen benötigen in der Regel keine Emulgatoren oder Tenside zu ihrer Stabilisierung.
Die erfindungsgemäßen haarkosmetischen Formulierungen enthalten in einer bevor- zugten Ausführungsform
a) 0,05 bis 20 Gew.-% wenigstens eines Polymers I)
b) 20 bis 99,95 Gew.-% Wasser und/oder Alkohol
c) 0 bis 79,5 Gew.-% weitere Bestandteile.
Unter Alkohol sind alle in der Kosmetik üblichen Alkohole zu verstehen, z.B. Ethanol, Isopropanol, n-Propanol.
Unter weiteren Bestandteilen sind die in der Kosmetik üblichen Zusätze zu verstehen, beispielsweise Treibmittel, Entschäumer, grenzflächenaktive Verbindungen, d.h. Tenside, Emulgatoren, Schaumbildner und Solubilisatoren. Die eingesetzten grenzflächenaktiven Verbindungen können anionisch, kationisch, amphoter oder neutral sein. Wei- tere übliche Bestandteile können ferner sein z.B. Konservierungsmittel, Parfümöle,
Trübungsmittel, Wirkstoffe, UV-Filter, Pflegestoffe wie Panthenol, Collagen, Vitamine, Eiweißhydrolysate, Alpha- und Beta-Hydroxycarbonsäuren, Eiweißhydrolysate, Stabilisatoren, pH-Wert-Regulatoren, Farbstoffe, Viskositätsregulierer, Gelbildner, Farbstoffe, Salze, Feuchthaltemittel, Rückfetter, Komplexbildner und weitere übliche Additive.
Weiterhin zählen hierzu alle in der Kosmetik bekannten Styling- und Conditionerpoly- mere, die in Kombination mit den erfindungsgemäßen Polymerisaten eingesetzt werden können, falls ganz spezielle Eigenschaften eingestellt werden sollen.
Als herkömmliche Haarkosmetik-Polymere eignen sich beispielsweise die zuvor genannten kationischen, anionischen, neutralen, nichtionischen und amphoteren Polymere, auf die hier Bezug genommen wird.
Zur Einstellung bestimmter Eigenschaften können die Zubereitungen zusätzlich auch konditionierende Substanzen auf Basis von Silikonverbindungen enthalten. Geeignete Silikonverbindungen sind beispielsweise Polyalkylsiloxane, Polyarylsiloxane, Polyary- lalkylsiloxane, Polyethersiloxane, Silikonharze oder Dimethicon Copolyole (CTFA) und aminofunktionelle Silikonverbindungen wie Amodimethicone (CTFA).
Die erfindungsgemäßen Polymerisate eignen sich insbesondere als Festigungsmittel in Haarstyling-Zubereitungen, insbesondere Haarsprays (Aerosolsprays und Pumpsprays ohne Treibgas) und Haarschäume (Aerosolschäume und Pumpschäume ohne Treibgas).
In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten diese Zubereitungen
a) 0,1 bis 10 Gew.-% wenigstens eines Polymers I), b) 20 bis 99,9 Gew.-% Wasser und/oder Alkohol, c) 0 bis 70 Gew.-% wenigstens eines Treibmittel, d) 0 bis 20 Gew.-% weitere Bestandteile
Treibmittel sind die für Haarsprays oder Aerosolschäume üblich verwendeten Treibmittel. Bevorzugt sind Gemische aus Propan/Butan, Pentan, Dimethylether, 1 ,1-Difluorethan (HFC-152 a), Kohlendioxid, Stickstoff oder Druckluft.
Eine erfindungsgemäß bevorzugte Formulierung für Aerosolhaarschäume enthält
a) 0,1 bis 10 Gew.-% wenigstens eines Polymers I), b) 55 bis 99,8 Gew.-% Wasser und/oder Alkohol, c) 5 bis 20 Gew.-% eines Treibmittel, d) 0,1 bis 5 Gew.-% eines Emulgators, e) 0 bis 10 Gew.-% weitere Bestandteile.
Als Emulgatoren können alle in Haarschäumen üblicherweise eingesetzten Emulgato- ren verwendet werden. Geeignete Emulgatoren können nichtionisch, kationisch bzw.
anionisch oder amphoter sein.
Beispiele für nichtionische Emulgatoren (INCI-Nomenklatur) sind Laurethe, z.B. Lau- reth-4; Cetethe, z.B. Cetheth-1 , Polyethylenglycolcetylether; Cetearethe, z.B. Cethea- reth-25, Polyglycolfettsäureglyceride, hydroxyliertes Lecithin, Lactylester von Fettsäuren, Alkylpolyglycoside.
Beispiele für kationische Emulgatoren sind Cetyldimethyl-2- hydroxyethylammoniumdihydrogenphosphat, Cetyltrimoniumchlorid, Cetyltrimmoni- umbromid, Cocotrimoniummethylsulfat, Quatemium-1 bis x (INCI).
Anionische Emulgatoren können beispielsweise ausgewählt werden aus der Gruppe der Alkylsulfate, Alkylethersulfate, Alkylsulfonate, Alkylarylsulfonate, Alkylsuccinate, Alkylsulfosuccinate, N-Alkoylsarkosinate, Acyltaurate, Acylisethionate, Alkylphosphate, Alkyletherphosphate, Alkylethercarboxylate, Alpha-Olef insulfonate, insbesondere die Alkali- und Erdalkalimetallsalze, z.B. Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, sowie Ammonium- und Triethanolamin-Salze. Die Alkylethersulfate, Alkyletherphosphate und Alkylethercarboxylate können zwischen 1 bis 10 Ethylenoxid oder Propylenoxid- Einheiten, bevorzugt 1 bis 3 Ethylenoxid-Einheiten im Molekül aufweisen.
Eine erfindungsgemäß für Styling-Gele geeignete Zubereitung kann beispielsweise wie folgt zusammengesetzt sein:
a) 0,1 bis 10 Gew.-% wenigstens eines Polymers I) b) 60 bis 99,85 Gew.-% Wasser und/oder Alkohol, c) 0,05 bis 10 Gew.-% eines Gelbildners, d) 0 bis 20 Gew.-% weitere Bestandteile.
Als Gelbildner können alle in der Kosmetik üblichen Gelbildner eingesetzt werden. Hierzu zählen leicht vernetzte Polyacrylsäure, beispielsweise Carbomer (INCI), Cellulosederivate, z.B. Hydroxypropylcellulose, Hydroxyethylcellulose, kationisch modifizierte Cellulosen, Polysaccharide, z.B. Xanthum Gummi, Caprylic/Capric Triglyceride, So- dium acrylates Copolymer, Polyquaternium-32 (und) Paraffinum Liquidum (INCI), Sodi- um Acrylates Copolymer (and) Paraffinum Liquidum (und) PPG-1 Trideceth-6, Acryl- amidopropyl Trimonium Chloride/Acrylamide Copolymer, Steareth-10 Allyl Ether Acrylates Copolymer, Polyquaternium-37 (und) Paraffinum Liquidum (und) PPG-1 Tride- ceth-6, Polyquatemium 37 (and) Propylene Glycole Dicaprate Dicaprylate (und) PPG-1 Trideceth-6, Polyquaternium-7, Polyquaternium-44.
Die erfindungsgemäßen Polymere können in kosmetischen Zubereitungen als Konditi- oniermittel eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäßen Polymere können in kosmetischen Zubereitungen als Verdicker eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäßen Polymere können auch in Shampooformulierungen als Festi- gungs- und/oder Konditioniermittel eingesetzt werden. Als Konditioniermittel eignen sich insbesondere Polymere mit kationischer Ladung. Bevorzugte Shampooformulierungen enthalten
a) 0,05 bis 10 Gew.-% wenigstens eines Polymers I), b) 25 bis 94,95 Gew.-% Wasser, c) 5 - 50 Gew.-% Tenside, c) 0 - 5 Gew.-% eines weiteren Konditioniermittels, d) 0 - 10 Gew.-% weitere kosmetische Bestandteile.
In den Shampooformulierungen können alle in Shampoos üblicherweise eingesetzte anionische, neutrale, amphotere oder kationische Tenside verwendet werden.
Geeignete anionische Tenside sind beispielsweise Alkylsulfate, Alkylethersulfate, Alkylsulfonate, Alkylarylsulfonate, Alkylsuccinate, Alkylsulfosuccinate, N-Alkoylsarkosinate, Acyltaurate, Acylisethionate, Alkylphosphate, Alkyletherphosphate, Alkylethercarboxylate, Alpha-Olefinsulfonate, insbesondere die Alkali- und Erdalkalimetallsalze, z.B. Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, sowie Ammonium- und Triethanolamin-Salze. Die Alkylethersulfate, Alkyletherphosphate und Alkylethercarboxylate können zwischen 1 bis 10 Ethylenoxid oder Propylenoxid-Einheiten, bevorzugt 1 bis 3 Ethylenoxid-Einheiten im Molekül aufweisen.
Geeignet sind zum Beispiel Natriumlaurylsulfat, Ammoniumlaurylsulfat, Natriumlaury- lethersulfat, Ammoniumlaurylethersulfat, Natriumlauroylsarkosinat, Natriumoleylsucci- nat, Ammoniumlaurylsulfosuccinat, Natriumdodecylbenzolsulfonat, Triethanolamindo- decylbenzolsulfonat.
Geeignete amphotere Tenside sind zum Beispiel Alkylbetaine, Alkylamidopropylbetai- ne, Alkylsulfobetaine, Alkylglycinate, Alkylcarboxyglycinate, Alkylamphoacetate oder -propionate, Alkylamphodiacetate oder -dipropionate.
Beispielsweise können Cocodimethylsulfopropylbetain, Laurylbetain, Cocamidopropyl- betain oder Natriumcocamphopropionat eingesetzt werden.
Als nichtionische Tenside sind beispielsweise geeignet die Umsetzungsprodukte von aliphatischen Alkoholen oder Alkylphenolen mit 6 bis 20 C-Atomen in der Alkylkette, die linear oder verzweigt sein kann, mit Ethylenoxid und oder Propylenoxid. Die Menge Alkylenoxid beträgt ca. 6 bis 60 Mole auf ein Mol Alkohol. Ferner sind Alkylaminoxide, Mono- oder Dialkylalkanolamide, Fettsäureester von Polyethylenglykolen, Alkylpolygly- koside oder Sorbitanetherester geeignet.
Außerdem können die Shampooformulierungen übliche kationische Tenside enthalten, wie z.B. quaternäre Ammoniumverbindungen, beispielsweise Cetyltrimethylammoni-
umchlorid.
In den Shampooformulierungen können zur Erzielung bestimmter Effekte übliche Konditioniermittel in Kombination mit den Polymerisaten I) eingesetzt werden. Hierzu zäh- len beispielsweise die zuvor genannten kationischen Polymere mit der Bezeichnung Polyquaternium nach INCI, insbesondere Copolymere aus Vinylpyrrolidon/N- Vinylimidazoliumsalzen (Luviquat® FC, Luviquat® HM, Luviquat® MS, Luviquat® Care), Copolymere aus N-Vinylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylat, quaternisiert mit Diethylsulfat (Luviquat® PQ 11 ), Copolymere aus N-Vinylcaprolactam/N- Vinylpyrrolidon/N-Vinylimidazoliumsalzen (Luviquat® Hold); kationische Cellulosederivate (Polyquaternium-4 und -10), Acrylamidcopolymere (Polyquaternium-7). Ferner können Eiweißhydrolysate verwendet werden, sowie konditionierende Substanzen auf Basis von Silikonverbindungen, beispielsweise Polyalkylsiloxane, Polyarylsiloxane, Polyarylalkylsiloxane, Polyethersiloxane oder Silikonharze. Weitere geeignete Silikon- Verbindungen sind Dimethicon Copolyole (CTFA) und aminofunktionelle Silikonverbindungen wie Amodimethicone (CTFA). Ferner können kationische Guarderivate wie Guarhydroxypropyltrimoniumchlorid (INCI) verwendet werden.
Die Erfindung wird anhand der folgenden nicht einschränkenden Beispiele näher erläu- tert.
Beispiele
I) Herstellung erfindungsgemäßer Pfropfpolymerisate
Die in den Beispielen angegebenen K-Werte wurden nach H. Fikentscher, Cellulose- Chemie, Bd. 13, S. 58 bis 64 und 71 bis 74 (1932) bei 25°C, soweit nicht anders angegeben, in 1 gew.-%iger wässriger Lösung bestimmt.
Beispiel 1
In einem Reaktor mit Stickstoffzuführung, Rückflusskühler, Rühr- und Dosiervorrichtung wurden 80 g Polyethylenglykol mit einem mittleren Molekulargewicht Mn von 1500 und 80 g Wasser unter Stickstoffzufuhr auf ca. 85 °C Innentemperatur erhitzt. Dann wurden eine Mischung von 192 g Vinylpyrrolidon, 128 g Vinylimidazol und 2,4 g Mer- captoethanol kontinuierlich in 4 h und parallel dazu 2 g 2,2'-Azobis(2-methyl- propionamidin)dihydrochlorid (V-50, Wako Chemicals) in 50 g Wasser kontinuierlich in 5 h zugegeben. Anschließend wurde 1 h bei 85 °C gerührt. Nach Zugabe von 100 g Wasser und Abkühlen auf 60 °C wurden 2,86 g tert.-Butylhydroperoxid zugegeben. Außerdem wurde mit einer 30minütigen, kontinuierlichen Zugabe von 2 g Natriumdisul- fit in 50 g Wasser begonnen. Anschließend wurde 1 h bei 60 °C gerührt. Dann wurde auf 100 °C erhitzt und eine Wasserdampfdestillation (1 h) durchgeführt. Es wurde eine Lösung mit einem K-Wert (in 3 gew.-%iger NaCI-Lösung) von 21 ,9 und einem Feststoffgehalt von 40 Gew.-% erhalten.
Beispiel 2
In einem Reaktor mit Stickstoffzuführung, Rückflusskühler, Rühr- und Dosiervorrichtung wurden 120 g Polyethylenglykol mit einem mittleren Molekulargewicht Mn von 9000 und 120 g Wasser unter Stickstoffzufuhr auf ca. 80 °C Innentemperatur erhitzt. Dann wurde mit der Zugabe einer Mischung von 257,6 g Vinylpyrrolidon, 22,4 g Vinyli- midazol und 2,8 g Mercaptoethanol begonnen. Dabei wurden zunächst 5 Gew.-% dieser Mischung auf einmal und der Rest nach 15 min kontinuierlich in 7 h zugegeben. Gleichzeitig mit der ersten Zugabe dieser Mischung wurde mit der kontinuierlichen 7stündigen Zugabe von 3,5 g tert.-Butylperpivalat in 60 g Isopropanol begonnen. Nach Beendigung dieses Zulaufs wurde weitere 2 h bei 80 °C gerührt. Anschließend wurden weitere 1 ,4 g tert.-Butylperpivalat in 8 g Isopropanol zugegeben und weitere 2 h bei 80 °C gerührt. Dieser letzte Schritt wurde noch zweimal wiederholt. Anschließend wurde auf 100 °C erhitzt und eine Wasserdampfdestillation (1 h) durchgeführt. Nach Zuga- be von 410 g Wasser wurde eine Lösung mit einem K-Wert von 28,2 und einem Feststoffgehalt von 31 ,9 Gew.-% erhalten.
Beispiel 3
Es wurde analog Beispiel 2 vorgegangen, jedoch wurden 80 g des Polyethylenglykols und 80 g Wasser, eine Mischung von 224 g Vinylpyrrolidon, 96 g Vinylimidazol und 3,2 g Mercaptoethanol sowie 4 g tert.-Butylperpivalat in 60 g Isopropanol und weitere 1 ,6 g tert.-Butylperpivalat in 8 g Isopropanol (2 mal wiederholt) eingesetzt. Nach Zugabe von 100 g Wasser wurde eine Lösung mit einem K-Wert von 31 ,4 und einem Fest- stoffgehalt von 43,5 Gew.-% erhalten.
Beispiel 4
Es wurde analog Beispiel 2 vorgegangen, jedoch wurden 80 g eines Propyleno- xid/Ethylenoxid/Propylenoxid-Triblockocopolymerisats mit einem Ethylenoxidgehalt von 40 mol-% und einem mittleren Molekulargewicht Mn von 2 800 und 80 g Wasser, eine Mischung von 224 g Vinylpyrrolidon, 96 g Vinylimidazol und 3,2 g Mercaptoethanol sowie 4 g tert.-Butylperpivalat in 60 g Isopropanol und weitere 1 ,6 g tert.- Butylperpivalat in 8 g Isopropanol (2 mal wiederholt) eingesetzt. Außerdem wurden nach der ersten Zugabe von tert.-Butylperpivalat 50 g Wasser zugegeben. Es wurde eine Lösung mit einem K-Wert von 20,6 und einem Feststoffgehalt von 50,2 Gew.-% erhalten.
Beispiel 5
Es wurde analog Beispiel 2 vorgegangen, jedoch wurden 120 g eines Polyethylenglykols mit einem mittleren Molekulargewicht Mn von 1 500 und 120 g Wasser, eine Mischung von 140 g Vinylpyrrolidon, 140 g Vinylimidazol und 2,8 g Mercaptoethanol sowie 3,5 g tert.-Butylperpivalat in 60 g Isopropanol und weitere 1 ,4 g tert.-Butylperpivalat in 8 g Isopropanol (2 mal wiederholt) eingesetzt. Es wurde eine Lösung mit einem K-
Wert von 23,1 und einem Feststoffgehalt von 41 ,9 Gew.-% erhalten.
Beispiel 6
Es wurde analog Beispiel 2 vorgegangen, jedoch wurden 80 g eines Polyethylenglykols mit einem mittleren Molekulargewicht Mn von 600 und 80 g Wasser, eine Mischung von 160 g Vinylpyrrolidon, 160 g Vinylimidazol und 3,2 g Mercaptoethanol sowie 4 g tert.-Butylperpivalat in 60 g Isopropanol und weitere 1 ,6 g tert.-Butylperpivalat in 8 g Isopropanol (2 mal wiederholt) eingesetzt. Außerdem wurden nach der ersten Zugabe von tert.-Butylperpivalat 100 g Wasser zugegeben. Nach Zugabe von 200 g Wasser wurde eine Lösung mit einem Feststoffgehalt von 32,3 Gew.-% erhalten.
Beispiel 7
Es wurde analog Beispiel 6 vorgegangen, jedoch wurden 80 g eines Ethylendia- min/Ethylenoxid/Propylenoxid-Blockcopolymerisats mit einem Ethylenoxidgehalt von 60 mol-% und einem mittleren Molekulargewicht Mn von 6 000 eingesetzt. Es wurde eine Lösung mit einem K-Wert von 24,3 und einem Feststoffgehalt von 41 ,5 Gew.-% erhalten.
Beispiel 8
Es wurde analog Beispiel 2 vorgegangen, jedoch wurden 40 g eines Polypropylengly- kols mit einem mittleren Molekulargewicht Mn von ca. 2 000 und 40 g Wasser, eine Mischung von 180 g Vinylpyrrolidon, 180 g Vinylimidazol und 3,6 g Mercaptoethanol sowie 4,5 g tert.-Butylperpivalat in 60 g Isopropanol und weitere 1 ,8 g tert.- Butylperpivalat in 8 g Isopropanol (2 mal wiederholt) eingesetzt. Es wurde eine Lösung mit einem K-Wert von 23,5 und einem Feststoffgehalt von 40,9 Gew.-% erhalten.
Beispiel 9
In einem Reaktor mit Stickstoffzuführung, Rückflusskühler, Rühr- und Dosiervorrichtung wurden 100 g Polyethylenglykol mit einem mittleren Molekulargewicht Mn von 6000 und 200 g Wasser unter Stickstoffzufuhr auf ca. 100°C Außentemperatur (Ölbad) erhitzt. Dann wurden 95 g N-Vinylimidazol und 5 g N-Vinylpyrrolidon kontinuierlich in 4 h und parallel dazu 5 g 2,2'-Azobis(2-methylpropionamidin)dihydrochlorid (V-50, Wa- ko Chemicals) in 100 g Wasser kontinuierlich in 5 h zugegeben. Anschließend wurde langsam auf 60°C abgekühlt. Nach Erreichen dieser Temperatur (im Reaktor) wurden 0,7 g tert.-Butylhydroperoxid und 0,5 g Natriumdisulfit in 20 g Wasser in 30 min zuge- geben. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wurden unter Eiskühlung 134 g Dimethylsulfat in 2 h zugegeben. Nach erneutem Aufheizen auf 70°C für 2 h war die Polymerisation beendet. Nach Zugabe von weiteren 53 g Wasser wurde eine klare Lösung mit einem K-Wert (in 0,5 molarer NaCI-Lösung) von 47,9 und einem Feststoffgehalt von 50,0 Gew.-% erhalten.
Beispiel 10
Es wurde analog Beispiel 9 vorgegangen, jedoch wurden als Radikalstarter 5 g tert.- Butylperpivalat in 100 g Isopropanol eingesetzt. Abschließend wurde durch Zugabe von 77 g Wasser eine klare Lösung mit einem K-Wert (in 0,5 molarer NaCI-Lösung) von 79,2 und einem Feststoffgehalt von 45,7 Gew.-% erhalten.
Beispiel 11
In einem Reaktor mit Stickstoffzuführung, Rückflusskühler, Rühr- und Dosiervorrichtung wurden 100 g Polyethylenglykol mit einem mittleren Molekulargewicht Mn von 1500 und 200 g Wasser unter Stickstoffzufuhr auf ca. 100°C Außentemperatur (Ölbad) erhitzt. Dann wurden 97 g N-Vinylimidazol und 3 g N-Vinylpyrrolidon kontinuierlich in 4 h und parallel dazu 5 g tert.-Butylperpivalat in 100 g Isopropanol kontinuierlich in 5 h zugegeben. Nach weiterem einstündigen Rühren bei dieser Temperatur wurde auf 75 °C abgekühlt. Nach Erreichen dieser Temperatur (im Reaktor) wurden 0,7 g tert.- Butylhydroperoxid und 0,5 g Natriumdisulfit in 20 g Wasser in 30 min zugegeben. Nach einer Wasserdampfdestillation (500 g Destillat) wurde die Reaktionsmischung weitere 2 h bei 85 °C (außen) gehalten. Nach Zugabe von weiteren 20 g Wasser wurde eine klare Lösung mit einem K-Wert (in 0,5 molarer NaCI-Lösung) von 22,4 und einem Feststoffgehalt von 52,4 Gew.-% erhalten.
Beispiel 12
In einem Reaktor mit Stickstoffzuführung, Rückflusskühler, Rühr- und Dosiervorrichtung wurden 100 g Polyethylenglykol mit einem mittleren Molekulargewicht Mn von 1500 und 100 g Wasser unter Stickstoffzufuhr auf ca. 100 °C Außentemperatur (Ölbad) erhitzt. Dann wurden 90 g N-Vinylimidazol und 10 g N-Vinylpyrrolidon kontinuierlich in 4 h und parallel dazu 5 g 2,2'-Azobis(2-methylbutyronitril) (V-59 ,Wako Chemicals) in 100 g Isopropanol kontinuierlich in 5 h zugegeben. Nach Zugabe von weiteren 0,5 g 2,2'-Azobis(2-methylbutyronitril) wurde die Reaktionsmischung noch 1 h gerührt. Eine Wasserdampfdestillation ergab 700 ml Destillat. Nach Zugabe von Wasser wurde eine Lösung mit einem K-Wert (in 0,5 molarer NaCI-Lösung) von 19,1 und einem Feststoffgehalt von 29,6 Gew.-% erhalten.
Beispiel 13
In einem Reaktor mit Stickstoffzuführung, Rückflusskühler, Rühr- und Dosiervorrichtung wurden 130 g Diethylsulfat in 2 h zu 340,7 g des Produkts aus Beispiel 11 unter Stickstoffzufuhr gegeben. Anschließend wurde auf 70 °C erhitzt und weitere 2 h bei dieser Temperatur gerührt. Es wurde eine Lösung mit einem K-Wert (in 0,5 molarer NaCI-Lösung) von 18,5 und einem Feststoffgehalt von 43,6 Gew.-% erhalten.
Beispiel 14
In einem Reaktor mit Stickstoffzuführung, Rückflusskühler, Rühr- und Dosiervorrichtung wurden 124,6 g Benzylchlorid in 1 ,5 h zu 340,7 g des Produkts aus Beispiel 12 unter Stickstoffzufuhr bei 40 °C gegeben. Anschließend wurde bei 70 °C weitere 2 h gerührt. Es wurde eine Lösung mit einem K-Wert (in 0,5 molarer NaCI-Lösung) von 21 ,5 erhalten.
Beispiel 15
In einem Reaktor mit Stickstoff Zuführung, Rückflusskühler, Rühr- und Dosiervorrich- tung wurden 80 g eines statistischen 2-(2-Butoxyethoxy)- ethanol/Ethylenoxid/Propylenoxid-Copolymerisats (Molverhältnis 1 :13:22) mit einem mittleren Molekulargewicht Mn von 2000 und 450 g Wasser unter Stickstoffzufuhr auf ca. 85 °C Innentemperatur erhitzt. Dann wurden eine Mischung von 192 g Vinylpyrrolidon und 128 g Vinylimidazol und, 5 min später beginnend, eine Mischung von 6,4 g 2,2'-Azobis(2-methylpropionamidin)dihydrochlorid (V-50, Wako Chemicals) und 50 g Wasser jeweils in 2 h kontinuierlich zugegeben. Anschließend wurde noch 1 h bei 85 °C gerührt. Nach Abkühlen auf 60 °C Innentemperatur wurden zunächst 2,29 g tert.- Butylhydroperoxid auf einmal und dann 1 ,60 g Natriumdisulfit in 50 g Wasser kontinuierlich in 4,5 h zugegeben. Nach einstündigem Nachrühren bei 60 °C wurde das Reak- tionsgemisch auf 100 °C erhitzt und eine Wasserdampfdestillation (1 h) durchgeführt. Es wurde eine Lösung mit einem K-Wert von 43,2 und einem Feststoffgehalt von 31 ,6 Gew.-% erhalten.
Beispiel 16
In einem Reaktor mit Stickstoffzuführung, Rückflusskühler, Rühr- und Dosiervorrichtung wurden 120 g Polyethylenglykol mit einem mittleren Molekulargewicht Mn von 9000 und 120 g Wasser unter Stickstoffzufuhr auf ca. 80 °C Innentemperatur erhitzt. Dann wurde mit der Zugabe einer Mischung von 280 g Vinylpyrrolidon und 2,8 g Mer- captoethanol begonnen. Dabei wurden zunächst 5 Gew.-% dieser Mischung auf einmal und der Rest nach 15 min kontinuierlich in 6 h zugegeben. Gleichzeitig mit der ersten Zugabe dieser Mischung wurde mit der kontinuierlichen 7stündigen Zugabe von 3,5 g tert.-Butylperpivalat in 60 g Isopropanol begonnen. Nach Beendigung dieses Zulaufs und Zugabe von 100 g Wasser wurde weitere 2 h bei 80 °C gerührt. Anschließend wur- den weitere 1 ,4 g tert.-Butylperpivalat in 8 g Isopropanol zugegeben und weitere 2 h bei 80 °C gerührt. Der letzte Schritt wurde noch zweimal wiederholt. Anschließend wurde auf 100 °C erhitzt und eine Wasserdampfdestillation (1 h) durchgeführt. Es wurde eine Lösung mit einem K-Wert von 27,2 und einem Feststoffgehalt von 47,7 Gew.- % erhalten.
Beispiel 17
Es wurde analog Beispiel 16 vorgegangen, jedoch wurden 80 g des Polyethylenglykols und 80 g Wasser, eine Mischung von 320 g Vinylpyrrolidon und 3,2 g Mercaptoethanol sowie 4 g tert.-Butylperpivalat in 60 g Isopropanol und weitere 1 ,6 g teil.-
Butylperpivalat in 8 g Isopropanol (2 mal wiederholt) eingesetzt. Nach Zugabe von 100 g Wasser wurde eine Lösung mit einem K-Wert von 25 und einem Feststoffgehalt von 49 Gew.-% erhalten.
II) Erfindungsgemäße Pfropfpolymerisate in kosmetischen Zubereitungen
Die Polymerisate der Beispiele 1 bis 17 wurden in folgenden kosmetischen Zubereitungen verwendet:
Beispiel 1 : Flüssiges Makeup
A
1 ,70 Glyceryl Stearate
1 ,70 Cetylalcohol
1 ,70 Ceteareth-6
1 ,70 Ceteareth-25
5,20 Capryl/Caprin-Triglycerid
5,20 Mineralöl
B q.s. Konservierungsmittel
4,30 Propyleneglycol
2,50 Polymer 1 - 17
59,50 dest. Wasser
C q.s. Parfumöl
D
2,00 Eisenoxide
12,00 Titandioxid
Herstellung:
Phase A und Phase B getrennt voneinander auf 80 °C erwärmen. Dann Phase B in Phase A mit einem Rührer mischen. Alles auf 40 °C abkühlen lassen und Phase C und Phase D zugeben. Wiederholt homogenisieren.
Beispiel 2: Ölfreies Makeup
A
0,35 Veegum
5,00 Butylenglykol
0,15 Xanthangumm
B
53,0 dest. Wasser q.s. Konservierungsmittel
0,2 Polysorbate-20
1 ,6 Tetrahydroxypropylethylenediamin
C
1 ,0 Siliciumdioxid
2,0 Nylon-12
4,15 Mica
6,0 Titandioxid
1 ,85 Eisenoxide
D
4,0 Stearinsäure
1 ,5 Glyceryl Stearate
7,0 Benzyllaurat
5,0 Isoeicosane q.s. Konservierungsmittel
E
1 ,0 dest. Wasser
0,5 Panthenol
0,1 Imidazolidinyl Harnstuff
5,0 Polymer 1 - 17
Herstellung:
Phase A mit Butylenglykol benetzen, in Phase B hineingeben und gut mischen. Phase AB auf 75 °C erwärmen. Phase C Einsatzstoffe pulverisieren, in Phase AB hineingeben und gut homogenisieren. Einsatzstoffe von Phase D mischen, auf 80 °C erwärmen und zu Phase ABC geben. Einige Zeit mischen, bis alles homogen ist. Alles in ein Gefäß mit Propellermischer übertragen. Einsatzstoffe von Phase E mischen, in Phase ABCD hineingeben und gut vermischen.
Beispiel 3: Eyeliner
A
40,6 dest. Wasser
0,2 Dinatrium-EDTA q.s. Konservierungsmittel
R
0,6 Xanthangummi
0,4 Veegum
3,0 Butylenglycol
0,2 Polysorbate-20
C
15,0 Eisenoxid / AI-Pulver / Siliciumdioxid (z.B. Sicopearl Fantastico Gold TM von BASF) D 10,0 Dest. Wasser
30,0 Polymer 1 - 17
Herstellung:
Phase B vormischen. Mit einem Propellermischer Phase B in Phase A hineinmischen, wobei man den Verdicker quellen lässt. Phase C mit Phase D benetzen, alles in Phase AB zugeben und gut mischen.
Beispiel 4: Schimmerndes Gel
32,6 Dest. Wasser
0,1 Dinatrium-EDTA
25,0 Carbomer (2%ige wässrige Lösung)
0,3 Konservierungsmittel
B
0,5 Dest. Wasser
0,5 Triethanolamin
C
10,0 Dest. Wasser
9,0 Polymer 1 - 17
1 ,0 Polyquaternium-46
5,0 Eisenoxid
D 15,0 Dest. Wasser
1 ,0 D-Panthenol 50 P (Panthenol und Pi
Herstellung:
Mit einem Propellermischer die Einsatzstoffe von Phase A in der angegebenen Reihen- folge gut mischen. Dann Phase B in Phase A hineingeben. Langsam rühren bis alles homogen ist. Phase C gut homogenisieren, bis die Pigmente gut verteilt sind. Phase C und Phase D zu Phase AB geben und gut mischen.
Beispiel 5: Wasserfester Mascara
A
46,7 Dest. Wasser
3,0 Lutrol E 400 (PEG-8)
0,5 Xanthangummi q.s. Konservierungsmittel
0,1 lmidazolidinyl:Hamstoff
1 ,3 Tetrahydroxypropyl Ethylenediamine
B 8,0 Carnaubawachs
4,0 Bienenwachs
4,0 Isoeicosane
4,0 Polyisobuten
5,0 Stearinsäure 1 ,0 Glyceryl Stearate q.s. Konservierungsmittel
2,0 Benzyllaurate
C 10,0 Eisenoxid / AI-Pulver / Siliciumdioxid (z.B. Sicopearl Fantastico Gold TM von BASF) E
8,0 Polyurethan-1
2,0 Polymer 1 - 17
Herstellung:
Phase A und Phase B getrennt voneinander auf 85 δC erwärmen. Temperatur halten und Phase C zu Phase A geben und homogenisieren, bis die Pigmente gleichmäßig verteilt sind. Phase B zu Phase AC geben und für 2-3 Minuten homogenisieren. Dann Phase E zugeben und langsam rühren. Alles auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Beispiel 6: Sonnenschutz-Gel
Phase A
1 ,00 hydriertes Ricinusöl-PEG-40 8,00 Octyl Methoxycinnamate (Uvinul MC 80TM von BASF)
5,00 Octocrylene (Uvinul N 539 TM von BASF)
0,80 Octyl Triazone (Uvinul T 150 TM von BASF)
2,00 Butyl Methoxydibenzoylmethane (Uvinul BMBM TM von BASF)
2,00 Tocopheryl Acetate q.s. Parfümöl
Phase B
2,50 Polymer 1 - 17
0,30 Acrylat/Cιo-30 Alkylacrylat-Copolymer 0,20 Carbomer
5,00 Glycerin
0,20 Dinatrium-EDTA q.s. Konservierungsmittel
72,80 dest. Wasser
Phase C
0,20 Natriumhydroxid
Herstellung: Die Komponenten der Phase A mischen. Phase B quellen lassen und unter Homogenisieren in Phase A einrühren. Mit Phase C neutralisieren und erneut homogenisieren.
Beispiel 7: Sonnenschutzemulsion mit TiO2 und ZnO2
Phase A
6,00 hydriertes Ricinusöl-PEG-7
2,00 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer
3,00 Isopropylmyristat
8,00 Jojoba (Buxus Chinensis) Oil
4,00 Octyl Methoxycinnamate (Uvinul MC 80)
2,00 4-Methylbenzylidene Camphor (Uvinul MBC 95)
3,00 Titandioxid, Dimethicone
1 ,00 Dimethicone
5,00 Zinkoxid, Dimethicone
Phase B
2,00 Polymer 1 - 17
0,20 Dinatrium-EDTA
5,00 Glycerin q.s. Konservierungsmittel
58,80 dest. Wasser
Phase C q.s. Parfümöl
Herstellung:
Die Phasen A und B getrennt auf ca. 85 °C erwärmen. Phase B in Phase A einrühren und homogenisieren. Abkühlen auf ca. 40 °C, Phase C hinzugeben und nochmals kurz homogenisieren.
Beispiel 8: Sonnenschutz-Lotion
Phase A
6,00 Octyl Methoxycinnamate (Uvinul MC 80 TM von BASF) 2,50 4-Methylbenzylidene Camphor (Uvinul MBC 95 TM von BASF)
1 ,00 Octyl Triazone (Uvinul T 150 TM von BASF)
2,00 Butyl Methoxydibenzoylmethane (Uvinul BMBM TM von BASF)
2,00 PVP/Hexadecene Copolymer
5,00 PPG-3 Myristyl Ether 0,50 Dimethicone
0,10 BHT, Ascorbyl Palmitate, Zitronensäure, Glyceryl Stearate, Propyleneglycol
2,00 Cetylalcohol
2,00 Kaliumcetylphosphat
Phase B
2,50 Polymer 1 - 17
5,00 Propylenglycol
0,20 Dinatrium-EDTA q.s. Konservierungsmittel
63,92 dest. Wasser
Phase C
5,00 Mineralöl
0,20 Carbomer
Phase D
0,08 Natriumhydroxid
Phase E q.s. Parfümö I
Herstellung:
Die Phasen A und B getrennt auf ca. 80 °C erwärmen. Phase B unter Homogenisieren in Phase A einrühren, kurz nachhomogenisieren. Phase C anschlämmen, in Phase AB einrühren, mit Phase D neutralisieren und nachhomogenisieren. Abkühlen auf ca. 40°C, Phase E zugeben, nochmals homogenisieren.
Beispiel 9: Abziehbare Gesichtsmaske Phase A
57,10 dest. Wasser
6,00 Polyvinylalkohol
5,00 Propylenglycol
Phase B
20,00 Alcohol
4,00 PEG-32 q.s Parfümöl
Phase C
5,00 Polyquaternium-44
2,70 Polymer 1 - 17
0,20 Allantoin
Herstellung:
Phase A auf mind. 90 °C erwärmen und rühren bis gelöst. Phase B bei 50 °C lösen und in Phase A einrühren. Bei ca. 35 °C den Ethanolverlust ausgleichen. Phase C zugeben und unterrühren.
Beispiel 10: Gesichtsmaske
Phase A
3,00 Ceteareth-6
1 ,50 Ceteareth-25
5,00 Cetearylalkohol
6,00 Cetearyl Octanoate
6,00 Mineralöl
0,20 Bisabolol
3,00 Glyceryl Stearate
Phase B
2,00 Propylenglycol
5,00 Panthenol
2,80 Polymer 1 - 17 q.s. Konservierungsmittel
65,00 dest. Wasser
Phase C q.s. Parfümöl 0,50 Tocopherylacetat
Herstellung:
Phase A und B getrennt auf ca. 80°C erwärmen. Phase B in Phase A unter Homogenisieren einrühren, kurz nachhomogenisieren. Abkühlen auf ca. 40°C, Phase C hinzuge- ben, nochmals homogenisieren.
Beispiel 11 : Körperlotion-Schaum
Phase A
1 ,50 Ceteareth-25
1 ,50 Ceteareth-6
4,00 Cetearylalkohol
10,00 Cetearyl Octanoate
1 ,00 Dimethicone
Phase B
3,00 Polymer 1 - 17
2,00 Panthenol
2,50 Propylenglykol q.s. Konservierungsmittel
74,50 dest. Wasser
Phase C q.s. Parfümöl
Herstellung:
Die Phasen A und B getrennt auf ca. 80°C erwärmen. Phase B in Phase A einrühren und homogenisieren. Abkühlen auf ca. 40°C, Phase C hinzugeben und nochmals kurz homogenisieren. Abfüllung: 90% Wirkstoff und 10% Propan/Butan bei 3,5bar (20°C).
Beispiel 12: Gesichtswasser für trockene und empfindliche Haut
Phase A
2,50 hydriertes Rizinusöl-PEG-40 q.s. Parfümöl
0,40 Bisabolol
Phase B
3,00 Glycerin
1 ,00 Hydroxyethyl Cetyldimonium Phosphate
5,00 Zaubernuß (Hamamelis Virginiana) Destillat
0,50 Panthenol
0,50 Polymer 1 - 17 q.s. Konservierungsmittel
87,60 dest. Wasser
Herstellung:
Phase A klar lösen. Phase B in Phase A einrühren.
Beispiel 13: Gesichtswaschpaste mit Peelingeffekt
Phase A
70,00 dest. Wasser
3,00 Polymer 1 - 17
1 ,50 Carbomer q.s. Konservierungsmittel
Phase B q.s. Parfümöl
7,00 Potassium Cocoyl Hydrolyzed Protein
4,00 Cocamidopropyl Betaine
Phase C
1 ,50 Triethanolamin
5
Phase D
13,00 Polyethylen (Luwax ATM von E
Herstellung: 10 Phase A quellen lassen. Phase B klar lösen. Phase B in Phase A einrühren. Mit Phase C neutralisieren. Danach Phase D einrühren.
Beispiel 14: Gesichtsseife
15 Phase A
25,0 Kaliumcocoat
20,0 Disodium Cocoamphodiacetate
2.0 Lauramide DEA
1 ,0 Glycol Stearate
20 2.0 Polymer 1 - 17
50.0 dest. Wasser q.s. Zitronensäure
Phase B
25 q.s. Konservierungsmittel q.s. Parfümöl
Herstellung:
Phase A unter Rühren auf 70°C erwärmen, bis alles homogen ist, pH-Wert auf 7.0 - 7.5 30 mit Zitronensäure einstellen, alles auf 50°C abkühlen lassen und Phase B zugeben.
Beispiel 15: Gesichtsreinigungsmilch Typ O/W
Phase A
35 1 ,50 Ceteareth-6
1 ,50 Ceteareth-25
2,00 Glyceryl Stearate
2,00 Cetylalkohol
10,00 Mineralöl An
Phase B
5,00 Propylenglykol q.s. Konservierungsmittel
1 ,0 Polymer 1 - 17
66,30 dest. Wasser
Phase C
0,20 Carbomer 10,00 Cetearyl Octanoate
Phase D
0,40 Tetrahydroxypropyl
Phase E q.s. Parfümöl
0,10 Bisabolol
Herstellung: Die Phasen A und B getrennt auf ca. 80°C erwärmen. Phase B unter Homogenisieren in Phase A einrühren, kurz nachhomogenisieren. Phase C anschlämmen, in Phase AB einrühren, mit Phase D neutralisieren und nachhomogenisieren. Abkühlen auf ca. 40°C, Phase E zugeben, nochmals homogenisieren.
Beispiel 16: Transparente Seife
4,20 Natriumhydroxid
3,60 dest. Wasser
2,0 Polymer 1 - 17
22,60 Propylenglykol
18,70 Glycerin
5,20 Cocoamide DEA
10,40 Cocamine Oxide
4,20 Natriumlaurylsulfat
7,30 Myristinsäure
16,60 Stearinsäure
5,20 Tocopherol
Herstellung: Alle Zutaten mischen. Die Mischung klar schmelzen bei 85°C. Sofort in die Form aus- giessen.
Beispiel 17: Peeling-Creme, Typ O/W
Phase A
3,00 Ceteareth-6
1 ,50 Ceteareth-25
3,00 Glyceryl Stearate
5,00 Cetearyl Alcohol, Sodium Cetearyl Sulfate 6,00 Cetearyl Octanoate
6,00 Mineralöl
0,20 Bisabolol
Phase B
2,00 Propylenglykol
0,10 Dinatrium-EDTA
3,00 Polymer 1 - 17 q.s. Konservierungsmittel
59,70 dest. Wasser
Phase C
0,50 Tocopherylacetat q.s. Parfümöl
Phase D
10,00 Polyethylen
Herstellung:
Die Phasen A und B getrennt auf ca. 80°C erwärmen. Phase B in Phase A einrühren und homogenisieren. Abkühlen auf ca. 40°C, Phase C hinzugeben und nochmals kurz homogenisieren. Anschließend Phase D unterrühren.
Beispiel 18: Rasierschaum
6,00 Ceteareth-25
5,00 Poloxamer 407
52,00 dest. Wasser
1 ,00 Triethanolamin
5,00 Propylenglykol
1 ,00 Lanolinöl-PEG-75
5,00 erfindungsgemäßes Polymer q.s. Konservierungsmittel q.s. Parfümöl
25,00 Sodium Laureth Sulfate
Herstellung:
Alles zusammennwiegen, danach rühren bis gelöst. Abfüllung: 90 Teile Wirksubstanz und 10 Teile Propan/Butan-Mischung 25:75.
Beispiel 19: After Shave Balsam
Phase A
0,25 Acrylat/Cιo-30 Alkylacrylat-Copolymer
1 ,50 Tocopherylacetat 0,20 Bisabolol
4
10,00 Capryl/Caprin-Triglycerid q.s. Parfümöl
1 ,00 hydriertes Rizinusöl-PEG-40
Phase B
1 ,00 Panthenol
15,00 Alkohol
5,00 Glycerin
0,05 Hydroxyethylcellulose
1 ,92 Polymer 1 - 17
64,00 dest. Wasser
Phase C
0,08 Natriumhydroxid
Herstellung:
Die Komponenten der Phase A mischen. Phase B unter Homogenisieren in Phase A einrühren, kurz nachhomogenisieren. Mit Phase C neutralisieren und erneut homogenisieren.
Beispiel 20: Körperpflegecreme
Phase A
2,00 Ceteareth-6
2,00 Ceteareth-25
2,00 Cetearylalkohol
3,00 Glyceryl Stearate SE
5,00 Mineralöl
4,00 Jojoba (Buxus Chinensis) Öl
3,00 Cetearyloctanoat
1 ,00 Dimethicone
3,00 Mineralöl, Lanolinalkohol
Phase B
5,00 Propylenglykol
0,50 Veegum
1 ,00 Panthenol
1 ,70 Polymer 1 - 17
6,00 Polyquatemium-44 q.s. Konservierungsmittel
60,80 dest. Wasser
Phase C q.s. Parfümöl
Herstellung:
Die Phasen A und B getrennt auf ca. 80°C erwärmen. Phase B homogenisieren. Phase B unter Homogenisieren in Phase A einrühren, kurz nachhomogenisieren. Abkühlen auf ca. 40°C, Phase C hinzugeben und nochmals kurz homogenisieren.
Beispiel 21 : Zahnpasta
Phase A
34,79 dest. Wasser
3,00 Polymer 1 - 17
0,30 Konservierungsmittel
20,00 Glycerin
0,76 Natriummonofluorophosphat
Phase B
1 ,20 Natriumcarboxymethylcellulos
Phase C
0,80 Aromaöl
0,06 Saccharin
0,10 Konservierungsmittel
0,05 Bisabolol
1 ,00 Panthenol
0,50 Tocopheryl Acetate
2,80 Siliciumdioxid
1 ,00 Natriumlaurylsulfat
7,90 Dicalciumphosphat wasserfrei
25,29 Dicalciumphosphat-Dihydrat
0,45 Titandioxid
Herstellung: Phase A lösen. Phase B in Phase A einstreuen und lösen. Phase C zugeben und unter Vakuum bei RT ca. 45 Min. rühren lassen.
Beispiel 22: Mundwasser
Phase A
2,00 Aromaöl
4,00 hydriertes Rizinusöl-PEG-40
1 ,00 Bisabolol
30,00 Alkohol
Phase B
0,20 Saccharin
5,00 Glycerin q.s. Konservierungsmittel
5,00 Poloxamer 407
0,5 Polymer 1 - 17 52,30 dest. Wasser
Herstellung: Phase A und Phase B getrennt klar lösen. Phase B in Phase A einrühren.
Beispiel 23: Prothesenhaftmittel
Phase A
0,20 Bisabolol
1 ,00 Betaca rotin q.s. Aromaöl
20,00 Cetearyl Octanoate
5,00 Siliciumdioxid
33,80 Mineralöl
Phase B
5,00 Polymer 1 - 17
35,00 PVP (20%ige Lösung in Wasser)
Herstellung:
Phase A gut mischen. Phase B in Phase A einrühren.
Beispiel 24: Hautpflegecreme, Typ O/W
Phase A
8,00 Cetearylalkohol
2,00 Ceteareth-6
2,00 Ceteareth-25
10,00 Mineralöl
5,00 Cetearyl Octanoate
5,00 Dimethicone
Phase B
3,00 Polymer 1 - 17
2,00 Panthenol, Propylene Glycol q.s. Konservierungsmittel
63,00 dest. Wasser
Phase C q.s. Parfümöl
Herstellung:
Phase A und B getrennt auf ca. 80 C erwärmen. Phase B in Phase A unter Homogenisieren einrühren, kurz nachhomogenisieren. Abkühlen auf ca. 40 C, Phase C hinzugeben, nochmals homogenisieren.
Beispiel 25: Hautpflegecreme, Typ W/O
Phase A
6,00 hydriertes Rizinusöl-PEG-7
8,00 Cetearyl Octanoate 5,00 Isopropyl Myristate
15,00 Mineral Oil
2,00 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer
0,50 Magnesiumstearat
0,50 Aluminumstearat
Phase B
3,00 Glycerin
3,30 Polymer 1 - 17
0,70 Magnesiumsulfat
2,00 Panthenol q.s. Konservierungsmittel
48,00 dest. Wasser
Phase C
1 ,00 Tocopherol
5,00 Tocopheryl Acetate q.s. Parfümöl
Herstellung: Die Phasen A und B getrennt auf ca. 80°C erwärmen. Phase B in Phase A einrühren und homogenisieren. Abkühlen auf ca. 40°C, Phase C hinzugeben und nochmals kurz homogenisieren.
Beispiel 26: Lippenpflegecreme
Phase A
10,00 Cetearyl Octanoate
5,00 Polybuten
Phase B
0,10 Carbomer
Phase C
2,00 Ceteareth-6
2,00 Ceteareth-25
2,00 Glyceryl Stearate
2,00 Cetyl Alcohol
1 ,00 Dimethicone
1 ,00 Benzophenone-3
0,20 Bisabolol
6,00 Mineralöl
Phase D
8,00 Polymer 1 - 17
3,00 Panthenol
3,00 Propylenglykol q.s. Konservierungsmittel
54,00 dest. Wasser
Phase E
0,10 Triethanolamin
Phase F
0,50 Tocopherylacetat
0,10 Tocopherol q.s. Parfümöl
Herstellung:
Phase A klar lösen. Phase B dazugeben und homogenisieren. Phase C addieren und schmelzen bei 80 C. Phase D auf 80 C erwärmen. Phase D zu Phase ABC geben und homogenisieren. Abkühlen auf ca. 40 C, Phase E und Phase F zugeben, nochmals homogenisieren.
Beispiel 27: Glänzender Lippenstift
Phase A
5,30 Candelilla (Euphorbia Cerifera) Wachs
1 ,10 Bienenwachs
1 ,10 mikrokristalliner Wachs
2,00 Cetylpalmitat
3,30 Mineralöl
2,40 Rizinusöl, Glyceryl Ricinoleate, Octyldodecanol, Carnaubawachs,
Candelillawachs,
0,40 Bisabolol
16,00 Cetearyl Octanoate
2,00 Hydrogenated Coco-Glycerides q.s. Konservierungsmittel
1 ,00 Polymer 1 - 17
60,10 Rizinusöl (Ricinus Communis)
0,50 Tocopherylacetat
Phase B
0,80 C. 1. 14 720:1 , Acid Red 14 Aluminum Lake
Phase C
4,00 Mica, Titandioxid
Herstellung: Die Komponenten der Phase A einwiegen und aufschmelzen. Phase B homogen einarbeiten. Phase C zugeben und unterrühren. Unter Rühren auf Raumtemperatur abkühlen.
Beispiel 28: Duschgel
50,00 Sodium Laureth Sulfate, Magnesium Laureth Sulfate, Sodium Laureth-8 Sulfate, Magnesium Laureth-8
1 ,00 Cocoamide DEA
4,00 Polymer 1 - 17 2,00 Sodium Laureth Sulfate, Glycol Distearate, Cocamide MEA, Laureth-10 q.s. Konservierungsmittel q.s. Parfümöl
2,00 Natriumchlorid
41 ,00 Aqua dem.
Herstellung:
Alles zusammenwiegen, rühren bis gelöst.
Beispiel 29: Duschgel
30,00 Sodium Laureth Sulfate
6,00 Sodium Cocoamphodiacetate
6,00 Cocamidopropyl Betaine
3,00 Sodium Laureth Sulfate, Glycol Distearate, Cocamide MEA, Laureth-10
7,70 Polyquatemium-44
1 ,50 Polymer 1 - 17
1 ,00 Panthenol q.s. Konservierungsmittel q.s. Parfümöl q.s. Zitronensäure
0,50 Natriumchlorid 44,30 Aqua dem.
Herstellung:
Die Komponenten der Phase A einwiegen und lösen. Den pH-Wert auf 6-7 einstellen.
Beispiel 30: Klares Duschgel
40,00 Sodium Laureth Sulfate
5,00 Decyl Glucoside
5,00 Cocamidopropyl Betaine
0,50 Polyquaternium-10
2,20 Polymer 1 - 17
1 ,00 Panthenol q.s. Parfümöl q.s. Konservierungsmittel q.s. Zitronensäure
2,00 Natriumchlorid
44,30 Aqua dem.
Herstellung: Die Komponenten der Phase A einwiegen und klar lösen.
Beispiel 31 : Duschbad
A
40,00 Sodium Laureth Sulfate
5,00 Sodium C12-15 Pareth-15 Sulfonate
5,00 Decyl Glucoside q.s. Parfümöl
0,10 Phytantriol
B 43,60 Aqua dem.
0,1 Guarhydroxypropyl Trimoniumchloride
2,20 Polymer 1 - 17
1 ,00 Panthenol q.s. Konservierungsmittel
1 ,00 Laureth-3 q.s. Zitronensäure
2,00 Natriumchlorid
Herstellung:
Die Komponenten der Phase A mischen. Die Komponenten der Phase B nacheinander zugeben und mischen. Den pH-Wert auf 6-7 einstellen.
Beispiel 32: Flüssigseife
A
44,06 Aqua dem.
0,34 Aminomethypropanol
3,40 Acrylat-Copolymer
B
40,00 Sodium Laureth Sulfate
10,00 Cocamidopropyl Betaine
0,20 Polymer 1 - 17 q.s. Parfümöl q.s. Konservierungsmittel
2,00 Natriumchlorid
Herstellung:
Die Komponenten der Phase A einwiegen und klar lösen. Die Komponenten der Phase
B nacheinander zugeben und mischen.
Beispiel 33: Flüssiges Fussbad
A
1 ,00 Nonoxynol-14
0,10 Bisabolol
1 ,00 Pinienöl (Pinus Sylvestris)
B 5,00 PEG-8
1 ,20 Polymer 1 - 17
0,50 Triclosan
30,00 Sodium Laureth Sulfate
3,00 Polyquaternium-16
58,20 Aqua dem. q.s. C. I. 19 140 + C. 1. 42 051
Herstellung:
Phase A solubilisieren. Phase B mischen.
Beispiel 34: Erfrischungsgel
A
0,60 Carbomer
45,40 Aqua dem.
B
0,50 Bisabolol
0,50 Farnesol q.s. Parfümöl
5,00 PEG-40 Hydrogenated Castor Oil
0,50 Polymer 1 - 17
1 ,00 Tetrahydroxypropylethylenediamin
1 ,50 Menthol
45,00 Alkohol q.s. C. 1. 74 180, Direct Blue 86
Herstellung:
Phase A quellen lassen. Phase B lösen. Phase B in Phase A einrühren.
Beispiel 35: Roll-on Antiperspirant
A 0,40 Hydroxyethylcellulose
50,00 Aqua dem.
B
25,00 Alcohol
0,10 Bisabolol
0,30 Farnesol
2,00 PEG-40 Hydrogenated Castor Oil q.s. Parfümöl
C
5,00 Aluminum Chlorohydrate
3,00 Propylene Glycol
3,00 Dimethicone Copolyol
3,00 Polyquaternium-16
1 ,20 Polymer 1 - 17
7,00 Aqua dem.
Herstellung:
Phase A quellen lassen. Phase B und C getrennt lösen. Phase A und B in Phase C einrühren.
Beispiel 36: Transparenter Deostift
5,00 Natriumstearat
0,50 Triclosan
3,00 Ceteareth-25
20,00 Glycerin
0,50 Polymer 1 - 17 q.s. Parfümöl
60,00 Propylenglykol
0,20 Bisabolol
10,80 Aqua dem.
Herstellung:
Phase A zusammenwiegen, schmelzen und homogenisieen. Anschließend in die Form gießen.
Beispiel 37: Wasserlösliches Badeöl
15,00 Cetearyloctanoat
15,00 Capryl/Caprin-Triglycerid
1 ,00 Panthenol, Propylenglykol
0,10 Bisabolol
2,00 Tocopheryl Acetate
2,00 Retinyl Palmitate
0,10 Tocopherol
37,00 PEG-7-Glyceryl-Cocoate
0,40 Polymer 1 - 17
3,80 Aqua dem. q.s. Parfümöl
23,60 PEG-40 Hydrogenated Castor Oil
Herstellung:
Mischen und rühren bis alles klar gelöst ist.
Beispiel 38: Tagespflege-Aerosol
A
4,00 Ethylhexyl Methoxycinnamate
1 ,50 Octocrylene
9,00 Caprylic/Capric Triglyceride
5,00 Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil
1 ,50 Cyclomethicone
3,00 Hydrogenated Coco-Glycerides
1 ,00 PVP/Hexadecene Copolymer
1 ,00 Ceteareth-6, Stearyl Alcohol
B 5,00 Zinc Oxide
C 2,00 Ceteareth-25
1 ,20 Panthenol
0,20 Sodium Ascorbyl Phosphate
0,30 Imidazolidinyl Urea
0,10 Disodium EDTA
1 ,50 Polymer 1 - 17
62,67 Aqua dem.
0,50 Tocopheryl Acetate
0,20 Bisabolol
0,33 Caprylic/Capric Triglyceride, Retinol q.s. Parfümöl
Herstellung:
Phase A auf 80°C erwärmen. Phase A klar lösen. Phase B einarbeiten und homogenisieren. Phase C zugeben, erhitzen auf 80°C, aufschmelzen und homogenisieren. Unter Rühren auf ca. 40°C abkühlen, Phase D hinzugeben und kurz homogenisieren. 90% Wirkstofflösung : 10% Propan/Butan mit 3,5bar (20°C) abfüllen.
Beispiel 39: Feuchtigskeitscreme
A
3,00 Vitis Vinifera (Grape) Seed Oil
1 ,00 Cyclopentasiloxane, Cyclohexasiloxane
1 ,50 Cyclomethicone
2,00 Soybean (Glycine Soja) Oil
2,00 Ethylhexyl Methoxycinnamate
1 ,00 Uvinul A Plus (BASF)
1 ,00 Hydrogenated Lecithin
1 ,00 Cholesterol
2,00 PEG-40 Hydrogenated Castor Oil
5,00 Cetearyl Octanoate
5,00 Caprylic/Capric Triglyceride
B
3,00 Caprylic/Capric Triglyceride, Acrylates C
C 3,00 Polymer 1 - 17
0,50 Cocotrimonium Methosulfate
2,00 Panthenol, Propylene Glycol
3,00 Glycerin
0,10 Dinatrium-EDTA
60,30 Aqua dem.
D 0,30 Perfume
0,30 DMDM Hydantoin
1 ,00 Tocopheryl Acetate
2,00 Tocopherol
Herstellung:
Phase A auf 80°C erwärmen. Phase B in Phase A einrühren. Phase C auf ca. 80°C erwärmen und unter Homogenisieren in Phase A+B einrühren. Unter Rühren auf ca. 40°C abkühlen, Phase D hinzugeben und kurz homogenisieren.
Beispiel 40: Aerosolhaarschaum
A
2,00 Cocotrimonium Methosulfate
0,20 Parfümöl
B
63,90 Aqua dem.
6,70 Polymer 1 - 17
0,50 Acrylates Copolymer
0,10 Aminomethyl Propanol
0,20 Ceteareth-25
0,20 Trimethylsilylamodimethicone, Trideceth-10, Cetrimonium Chloride
0,10 PEG-25 PABA
0,20 Hydroxyethylcellulose
0,20 PEG-8
0,20 Panthenol
15,00 Alcohol
C 10,00 Propan/Butan 3,5 bar (20°C)
Herstellung:
Phasen A und B mischen und mit Treibgas abfüllen.
Beispiel 41 : Pumpmousse
A
2,00 Cocotrimonium Methosulfate q.s. Parfümöl
C
86,30 Aqua dem.
7,00 Polyquaternium-46
3,00 Polymer 1 - 17
0,50 PEG-8
1 ,00 Panthenol q.s. Konservierungsmittel
0,20 PEG-25 PABA
Herstellung:
Die Komponenten der Phase A mischen. Die Komponenten der Phase B nacheinander zugeben und klar lösen.
Beispiel 42: Aerosolschaum
15,00 Polymer 1 - 17
5,00 PVP/VA-Copolymer 0,50 Hydroxyethyl Cetyldimonium Phosphate
0,20 Ceteareth-25
0,40 Parfümöl PC 910.781 /Cremophor
68,90 Aqua dem. q.s. Konservierungsmittel 10,00 Propan/Butan 3,5 bar (20°C)
Herstellung:
Alles zusammen wiegen, rühren bis gelöst, dann abfüllen.
Beispiel 43: Farbstyling-Mousse
A
2,00 Cocotrimonium Methosulfate q.s. Parfümöl
B
6,70 Polymer 1 - 17
0,50 Acrylatcopolymer
0,10 Aminomethylpropanol
0,20 Ceteareth-25
0,20 Panthenol
0,20 Hydroxyethylcellulose
10,00 Alkohol
69,97 Aqua dem.
0,08 C.l. 12245, Basic Red 76
0,05 C.l. 42510, Basic Violet 14
C 10,00 Propan/Butan 3,5 bar (20°C)
Herstellung:
Alles zusammen wiegen, rühren bis gelöst, dann abfüllen. Nur für dunkelbondes und braunes Haar geeignet!
Beispiel 44: Aerosolhaarschaum A
0,20 Parfümöl
2,00 Cocotrimonium Methosulfate
B
69,90 Aqua dem. 14,70 Polyurethan-1
2,00 Polymer 1 - 17
0,50 PEG-25 PABA
0,20 Amodimethicone, Tallowtrimonium Chloride, Nonoxynol-10 q.s. Konservierungsmittel 0,50 Ceteareth-25 C
10,00 Propan/Butan 3,5 bar (20°C)
Herstellung: Phase A mischen. Die Komponenten der Phase B nacheinander zugeben und lösen. Mit Phase C abfüllen.
Beispiel 45: Pumphaarschaum
A
1 ,50 Cocotrimonium Methosulfate q.s. Parfümöl
B
2,00 Polymer 1 - 17
94,04 Aqua dem.
C
0,46 Aminomethyl Propanol 4,00 PEG/PPG-25/25 Dimethicone/Acrylates Copolymer q.s. Konservierungsmittel
Herstellung:
Phase A mischen. Phase B in Phase A einrühren. Phase C zugeben und rühren bis gelöst.
Beispiel 46: Haarstylinggel
A
0,50 Carbomer
87,60 Aqua dem.
B 0,70 Triethanolamin
C
6,00 erfindungsgemäßes Polymer
5,00 PVP (Luviskol K30 oder Luviskol K90) q.s. Parfümöl q.s. PEG-40 Hydrogenated Castor Oil
q.s. Konservierungsmittel
0,10 Tocopheryl Acetate
Herstellung: Phase A quellen lassen und mit Phase B neutralisieren. Phase C lösen und in Phase A+B einrühren.
Beispiel 47: Haarstylinggel
A
0,50 Carbomer
87,60 Aqua dem.
B 0,90 Tetrahydroxypropylethylendiamin
C 2,00 Polymer 1 - 17
9,00 VP/VA Copolymer (Luviskol VA64W; BASF) q.s. Parfümöl q.s. PEG-40 Hydrogenated Castor Oil q.s. Konservierungsmittel
0,10 Propylene Glycol
Herstellung:
Phase A quellen lassen und mit Phase B neutralisieren. Phase C lösen und in Phase A+B einrühren.
Beispiel 48: Haarstylinggel 2,00 Polymer 1 - 17
6,00 modifizierte Kornstärke(Amaze, National Starch)
0,50 Chitosan q.s. Parfümöl q.s. hydriertes Rizinusöl-PEG-40 0,10 PEG-14 Dimethicone
0,10 Konservierungsmittel
91 ,40 Aqua dem.
Herstellung: Alle Komponenten mischen bis sie homogen sind.
Beispiel 49: Haarstylinggel 8,00 Polymer 1 - 17
5,00 VP/DMAPA Acrylates Copolymer (ISP: Styleze CC-10) 0,05 Aminomethyl Propanol
84,85 Aqua dem. q.s. Parfümöl q.s. PEG-40 Hydrogenated Castor Oil
0,10 Dimethicone Copolyol
0,10 Konservierungsmittel
2,00 Hydroxypropylcellulose
Herstellung:
Alle Komponenten mischen bis sie homogen sind.
Beispiel 50: Haarstylinggel
6,00 Polymer 1 - 17
1 ,00 VP/Acrylates/Lauryl Methacrylate Copolymer (ISP: Styleze 2000) 0,26 Aminomethyl Propanol
90,64 Aqua dem q.s. Parfümöl q.s. hydriertes Rizinusöl-PEG-40
0,10 Sorbitol 0,10 Konservierungsmittel
2,00 Hydroxypropyl Guar (Rhodia Inc., N-Hance Hydroxypropylguar)
Herstellung:
Alle Komponenten mischen bis sie homogen sind.
Beispiel 51 : Haargel
A
0,50 Carbomer
90,01 Aqua dem.
B 0,70 Triethanolamin
C 6,00 Polymer 1 - 17
2,00 Acrylates/d-2 Succinates/Hydroxyacrylates Copolymer (Rohm&Haas,
Allianz LT-120)
0,19 Aminomethyl Propanol q.s. Parfümöl q.s. PEG-40 Hydrogenated Castor Oil
0,10 PEG-8
0,10 Konservierungsmittel
0,50 Hydroxyethylcellulose
Herstellung:
Phase A quellen lassen und mit Phase B neutralisieren. Phase C lösen und in Phase
A+B einrühren.
Beispiel 52: Haargel
7,00 Polymer 1 - 17
7,00 Methacrylic Acid/Sodium Acrylamidomethyl Propane Sulfonate Copolymer (Ondeo Nalco, Fixomer A30)
0,70 Triethanolamine q.s. Parfümöl q.s. hydriertes Rizinusöl-PEG-40
0,10 Panthenol
0,10 Konservierungsmittel
84,90 Aqua dem. 1 ,00 Polyacrylamid / Cι3.ι4-lsoparaffin / Laureth-7 (Seppic, Sepigel 305)
Herstellung:
Alle Komponenten mischen bis sie homogen sind.
Beispiel 53: Haargel
A
0,50 Carbomer 90,50 Aqua dem.
B 0,70 Triethanolamin
C
7,00 Polymer 1 - 17
1 ,00 Polyvinylformamid q.s. Parfümöl q.s. hydriertes Rizinusöl-PEG-40 0,10 Konservierungsmittel
0,10 Ethylhexyl Methoxycinnamate
0,10 PEG-14 Dimethicone
Herstellung: Phase A quellen lassen und mit Phase B neutralisieren. Phase C lösen und in Phase A+B einrühren.
Beispiel 54: Aquawax
10,00 Polymer 1 - 17 q.s. Parfümöl q.s. hydriertes Rizinusöl-PEG-40
0,10 Diethylphtalat
0,10 Cetearyl Ethylhexanoate
0,10 PEG-7 Glyceryl Cocoate
0,10 Konservierungsmittel 87,70 Aqua dem.
2,00 Capryl/Caprin-Triglyceryd, Acrylat-Copolymer
Herstellung:
Alles mischen und homogenisieren. 15 Minuten nachrühren.
Beispiel 55: Rinse-off Conditioner and Repair Treatment
0,20 Cetearyloctanoat
0,10 Phytantriol
2,00 hydriertes Rizinusöl-PEG-40
B q.s. Parfümöl
2,00 Cocotrimonium Methosulfate
C 77,70 Aqua dem.
D
2,00 Polyquaternium-16
5,00 Polymer 1 - 17
1 ,00 Dimethicone Copolyol q.s. Konservierungsmittel
10,00 Alkohol q.s. Zitronensäure
Herstellung:
Die Phasen A und B getrennt mischen. Phase C in Phase B einrühren
Beispiel 56: Haarkur
A 2,00 Ceteareth-6, Stearyl Alcohol
1 ,00 Ceteareth-25
6,00 Cetearyl Alcohol
6,00 Cetearyl Octanoate
0,30 Phytantriol
B 5,00 Polymer 1 - 17
0,70 Guar Hydroxypropytrimonoium Chloride
5,00 Propylene Glycol
2,00 Panthenol
0,30 Imidazolidinyl Urea
69,00 Aqua dem.
C
2,00 Cosi Silk Soluble
0,20 Parfüm
0,50 Phenoxyethanol
Herstellung:
Die Phasen A und B getrennt auf ca. 80°C erwärmen. Phase B homogenisieren.
Beispiel 57: Haar-Cocktail
A
0,40 Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer 2,00 Dimethicone
3,00 Cyclomethicone, Dimethiconol
2,00 Phenyl Trimethicone
2,00 Amodimethicone, Cetrimonium Chloride, Trideceth-10
0,50 Dimethicone Copolyol 1 ,00 Macadamia (Temifolia) Nut Oil
0,50 Tocopheryl Acetate
1 ,00 PEG-40 Hydrogenated Castor Oil q.s. Parfümöl
B
82,84 Aqua dem.
0,30 Polymer 1 - 17
0,46 Aminomethylpropanol
4,00 PEG/PPG-25/25 Dimethicone/Acrylates Copolymer
Herstellung:
Die Komponenten der Phase A mischen. Phase B lösen. Phase B unter Homogenisieren in Phase A einrühren.
Beispiel 58: 1 Dauerwelle
Well-Lösung
Δ
73,95 Aqua dem. 0,20 Cocamidopropyl Betaine
0,20 Polysorbate 20
1 ,25 erfindungsgemäßes Polymer
0,20 Dinatrium-EDTA
0,20 Hydroxyethylcellulose
B
8,00 Thioglycolsäure
C 11 ,00 Ammoniumhydroxid
D 5,00 Ammoniumcarbonat
Herstellung:
Die Komponenten der Phase A einwiegen und klar lösen. Phase B in Phase A einrühren.
Fixierung:
A
1 ,00 PEG-40 Hydrogenated Castor Oil
0,20 Parfümöl
93,60 Aqua dem.
B
0,20 Cocamidopropyl Betaine
0,20 Ceteareth-25
2,50 Polymer 1 - 17 q.s. Konservierungsmittel
C
2,30 Wasserstoffperoxid
D q.s. Phosphorsäure
Herstellung:
Phase A solubilisieren. Die Komponenten der Phase B nacheinander zugeben und klar lösen.
Beispiel 59: dunkelbraune Permanenthaarfarbe (Oxidationshaarfarbe)
A
50,90 Aqua dem.
0,20 Natriumsulfit
0,05 Dinatrium-EDTA
0,20 p-Phenylenediamin
0,30 Resorcinol
0,20 4-Amino-2-hydroxytoluol
0,10 m-Aminophenol
1 ,50 Oleylalkohol
4,50 Propylenglykol
2,30 Sodium C12-15 Pareth-15 Sulfonate
20,00 Ölsäure
B 1 ,00 Polymer 1 - 17
13,70 Ammoniumhydroxid
6,00 i-Propanol q.s. Parfüm
Herstellung:
Phase A solubilisieren. Die Komponenten der Phase B nacheinander zugeben und mischen.
Entwickleremulsion (pH: 3-4)
3,00 Hexadecylalkohol
2,00 Polymer 1 - 17
1 ,00 Ceteareth-20
1 ,00 Sodium C12-15 Pareth-15 Sulfonate
6,00 Wasserstoffperoxid
0,50 Phosphorsäure
0,01 Acetanilid
86,49 Aqua dem.
Herstellung: Die Komponenten nacheinander zugeben und mischen.
Beispiel 60: hellbraune Semi-Permanethaarfarbe
10,00 Cocodiethanolamide 4,00 Natriumdodecyl-benzylsulfonat, 50%ig 1 ,00 Polymer 1 - 17 6,00 C9.11 Pareth-3 2,50 Natriumlaurylsulfat 0,4 2-Nitro-p-phenylendiamin 0,20 HC Red No.3 0,20 HC Yellow No.2
75,70 Aqua dem.
Herstellung:
Die Komponenten nacheinander zugeben und mischen.
Beispiel 61 : Klares Conditioning Shampoo
A
15,00 Cocamidopropyl Betaine
10,00 Disodium Cocoamphodiacetate
5,00 Polysorbate 20
5,00 Decyl Glucoside q.s. Parfüm q.s. Preservative
0,1-1 ,0 Polymer 1 - 17
2,00 Laureth-3 add 100 Aqua dem. q.s. Zitronensäure
B 3,00 PEG-150 Distearate
Herstellung:
Komponenten der Phase A einwiegen und lösen. pH-Wert auf 6-7 einstellen. Phase B zugeben und auf 50°C erwärmen. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen unter Rühren.
Beispiel 62: Shampoo
30,00 Sodium Laureth Sulfate
6,00 Sodium Cocoamphoacetate
6,00 Cocamidopropyl Betaine
3,00 Sodium Laureth Sulfate, Glycol Distearate, Cocamide
MEA, Laureth-10
0,1-1 ,0 Polymer 1 - 17
2,00 Dimethicone q.s. Parfüm q.s. Konservierungsstoff q.s. Zitronensäure
1 ,00 Natriumchlorid add 100 Aqua dem.
Herstellung:
Komponenten einwiegen und lösen. pH-Wert auf 6-7 einstellen.
Beispiel 63: Shampoo
30,00 Sodium Laureth Sulfate
6,00 Sodium Cocoamphoacetate
6,00 Cocamidopropyl Betaine
3,00 Sodium Laureth Sulfate, Glycol
Distearate, Cocamide MEA, Laureth-10
0,1-1 ,0 Polymer 1 - 17
2,00 Amodimethicone q.s. Parfüm q.s. Konservierungsstoff q.s. Zitronensäure
1 ,00 Natriumchlorid add 100 Aqua dem.
Herstellung:
Komponenten einwiegen und lösen. pH-Wert auf 6-7 einstellen.
Beispiel 64: Shampoo
40,00 Sodium Laureth Sulfate
10,00 Cocamidopropyl Betaine
3,00 Sodium Laureth Sulfate, Glycol
Distearate, Cocamide MEA, Laureth-10
0,1-1 ,0 Polymer 1 - 17
2,00 Dow Corning 3052 q.s. Parfüm q.s. Konservierungsstoff q.s. Zitronensäure
2,00 Cocamido DEA add 100 Aqua dem.
Herstellung: Komponenten einwiegen und lösen. pH-Wert auf 6-7 einstellen.
Beispiel 65: Antischuppen-Shampoo
40,00 Sodium Laureth Sulfate 10,00 Cocamidopropyl Betaine
10,00 Disodium Laureth Sulfosuccinate
2,50 Sodium Laureth Sulfate, Glycol Distearate.Cocamide MEA, Laureth-10
0,1-1 ,0 Polymer 1 - 17
0,50 Climbazole q.s. Parfüm q.s. Konservierungsstoff
0,50 Natriumchlorid add 100 Aqua dem.
Herstellung:
Komponenten einwiegen und lösen. pH-Wert auf 6-7 einstellen.
Beispiel 66: Shampoo
25,00 Sodium Laureth Sulfate
5,00 Cocamidopropyl Betaine
2,50 Sodium Laureth Sulfate, Glycol Distearate.Cocamide MEA, Laureth-10
0,1-1 ,0 Polymer 1 - 17 q.s. Parfüm q.s. Konservierungsstoff
2,00 Cocamido DEA add 100 Aqua dem.
Herstellung: Komponenten einwiegen und lösen. pH-Wert auf 6-7 einstellen.
Beispiel 67: Shampoo
20,00 Ammonium Laureth Sulfate
15,00 Ammonium Lauryl Sulfate
5,00 Cocamidopropyl Betaine
2,50 Sodium Laureth Sulfate, Glycol Distearate.Cocamide
MEA, Laureth-10
0,1 -1 ,0 Polymer 1 - 17 q.s. Parfüm q.s. Konservierungsstoff
0,50 Natriumchlorid add 100 Aqua dem.
Herstellung: Komponenten einwiegen und lösen. pH-Wert auf 6-7 einstellen.
Beispiel 68: Klares Duschgel
40,00 Sodium Laureth Sulfate
5,00 Decyl Glucoside
5,00 Cocamidopropyl Betaine
0,1-1 ,0 Polymer 1 - 17
1 ,00 Panthenol q.s. Parfüm q.s. Konservierungsstoff q.s. Zitronensäure
2,00 Natriumchlorid add 100 Aqua dem.
Herstellung:
Komponenten einwiegen und lösen. pH-Wert auf 6-7 einstellen.
Beispiel 69: Shampoo
12,00 Sodium Laureth Sulfate
1 ,50 Decyl Glucoside
2,50 Cocamidopropyl Betaine
5,00 Coco-Glucoside Glyceryl Oleate
2,00 Sodium Laureth Sulfate, Glycol Distearate.Cocamide MEA,Laureth-10
0,1-1 ,0 Polymer 1 - 17 q.s. Konservierungsstoff q.s. Sunset Yellow C. l. 15 985 q.s. Parfüm
1 ,00 Natriumchlorid add 100 Aqua dem.
Herstellung:
Komponenten einwiegen und lösen. pH-Wert auf 6-7 einstellen.
Beispiel 70: Shampoo A
40,00 Sodium Laureth Sulfate
5,00 Sodium C12-15 Pareth-15 Sulfonate
5,00 Decyl Glucoside q.s. Parfüm 0,10 Phytantriol
B add 100 Aqua dem.
0,1-1 ,0 Polymer 1 - 17
1 ,00 Panthenol q.s. Konservierungsstoff
1 ,00 Laureth-3 q.s. Zitronensäure
2,00 Natriumchlorid
Herstellung:
Komponenten der Phase A einwiegen und lösen. pH-Wert auf 6-7 einstellen. Phase B zugeben und mischen.