Kompakthaarspray
Die Erfindung betrifft eine Zubereitung zur Behandlung keratinischer Fasern, insbesondere menschlicher Haare in Form eines Aerosol-Sprays sowie die Verwendung dieser Zubereitung zur Behandlung keratinischer Fasern, insbesondere menschlicher Haare.
Keratinische Fasern, insbesondere menschliche Haare, werden heutzutage einer Vielzahl von Behandlungen unterzogen. Dabei spielen die Behandlungen, die zu einer permanenten oder temporären Formgebung der Haare dienen, eine wichtige Rolle. Temporäre Formgebungen, die einen guten Halt ergeben sollen, ohne das gesunde Aussehen der Haare, wie zum Beispiel deren Glanz, zu beeinträchtigen, können beispielsweise durch Haarsprays, Haarwachse, Fönwellen etc. erzielt werden.
Haarsprays enthalten als formgebende Komponente üblicherweise synthetische Polymere. Zubereitungen, die ein gelöstes oder dispergiertes Polymer enthalten, können mittels Treibgasen oder durch einen Pumpmechanismus auf das Haar aufgebracht werden.
Eine ansprechend aussehende Frisur wird heute allgemein als unverzichtbarer Teil eines gepflegten Äußeren angesehen. Dabei gelten aufgrund von aktuellen Modeströmungen immer wieder Frisuren als chic, die sich bei vielen Haartypen nur unter Verwendung festigender Wirkstoffe aufbauen bzw. für einen längeren Zeitraum bis hin zu mehreren Tagen aufrechterhalten lassen.
BESTATIGUNGSKOPIE
Haarbehandlungsmittel, die dem Haar mehr Volumen und Halt geben, sind bekannt. Die für diese Zwecke üblicherweise eingesetzten kosmetischen Polymere zeigen in wäßrigen, wäßrig-alkoholischen oder alkoholischen Lösungen gute Festigungseigenschaften, die nach der Anwendung mehr oder weniger gut die Haare verformen und festigen und die. dem Haar zusätzlich auch mehr Volumen geben können. Häufig hält dieser Effekt aber nicht lange an und schon beim Durchkämmen der Haare geht der erwünschte Volumeneffekt teilweise wieder verloren. Viele der festigenden oder Volumen gebenden Polymere haben häufig unerwünschte Nebeneffekte, die sich dadurch bemerkbar machen, daß das behandelte Haar einen zu rauhen Griff, eine zu hohe Belastung oder eine ungenügende Elastizität aufweist oder sich zuviele sichtbare Rückstände auf dem Haar bilden. Auch eine unzureichende Auswaschbarkeit nach der Anwendung dieser Haarbehandlungsmittel kann ein Problem sein.
Die festigenden Wirkstoffe, bei denen' es sich in der Regel um polymere Verbindungen handelt, können in übliche Haarreinigungs- oder -konditioniermittel eingearbeitet werden. In vielen Fällen ist es aber vorteilhaft, sie in Form spezieller Mittel wie Haarfestiger, Haargelen, Haarwachsen oder Haarsprays anzuwenden.
Festigende Haarbehandlungsmittel werden durchaus mehrfach am Tag angewendet. Dabei wird das entsprechende Haarbehandlungsmittel häufig vom Verbraucher stets griffbereit mitgeführt. Dabei ist jedoch das große Volumen der gebräuchlichen Aerosoldosen ein großer Nachteil. Zwar könnten die Aerosoldosen im Volumen reduziert werden, beispielsweise auf Dosen von 100 ml oder 50 ml Inhalt, dann würde der Inhalt jedoch nur für wenige Anwendungen ausreichen. Dies ist für den Verbraucher nicht akzeptabel und erhöht zudem das Abfallaufkommen. Abhilfe könnten hier hochkonzentrierte, mindestens doppelt bis fünfach so hoch konzentrierte auf den Gehalt an festigenden Polymeren bezogene Haarsprayrezepturen schaffen.
Aus der EP 0 674 899 B1 sind Deodoratien in From von Aerosolen bekannt, welche aus ökologischen Gründen in so kleine Gebinde wie möglich verpackt
werden. Um dabei die Sprührate bei einem aufkonzentrierten Deospray so zu erhalten, dass nicht zuviel Produkt ausgetragen wird, wurden die Formulierungen verdickt. Zur Formulierung festigender Haarbehandlungsmittel werden Polymere eingesetzt. Wenn nun diese Polymere aufkonzentriert werden, dann wird die Formulierung deutlich viskoser. Dies wiederum, führt zu Verklebungen und Verstopfungen des Ventiles. Außerdem wird zuviel Produkt ausgetragen, so dass zusätzlich aufgrund der zu hohen Produktmenge auf dem Haar weitere Nachteile, beispielsweise eine extreme Klebrigkeit, entstehen. Wird nun umgekehrt die Auslassöffnung des Ventiles entsprechend verkleinert, so kommt es erst recht zu Verklebungne und Verstopfungen des Ventiles.
Die Patentschrift US 5 068 099 beschreibt festigende Haarbehandlungsmittel, welche beim Versprühen nur eine durchschnittliche Tröpfchengröße von ungefähr 60 μm aufweisen. Die Sprührate ist jedoch im Vergleich zu herkömmlichen Haarsprays deutlich erhöht. Außerdem ist in diesen Formulierungen der Wassergehalt auf höchstens 10 Gew % begrenzt. Das Problem der Verklebung der Ventile bleibt dabei weiter bestehen. Weiterhin führt die zu hohe Produktabgabe auch zu Verklebungen auf dem Haar. Es wird keine gleichmäßige Festigung errreicht. Der geringe Wassergehalt bedeutet andererseits einen hohen Gehalt an flüchtigen organischen Verbindungen. In modernen, heute üblichen Rezepturen beträgt der Wassergehalt jedoch bis zu 45 Gew.%.
Es besteht daher weiterhin die Aufgabe, entsprechende hochkonzentrierte Mittel zu entwickeln, die hinsichtlich der anwendungstechnischen Eigenschaften, beispielsweise dem langandauernden Halt der Frisur, insbesondere einem langanhaltenden (bis hin zu Tagen) hohen Volumen, der Fülle, der leichten Kämmbarkeit des nassen und trockenen Haares zum Formen der Frisuren, insbesondere im Bereich der Haarspitzen, dem Glanz, dem samtig, geschmeidigen Griff der Haare, der Möglichkeit des Formens von Frisuren und einer kurzen Trocknungszeit bei festigenden Haarpflegemitteln sowie der Flexibilität der geformten Frisur und der Auswaschbarkeit der Zusammensetzungen die vom Verbraucher gesteckten Erwartungen erfüllen.
Zusätzlich wird vom Verbraucher eine, kleine Verpackung, welche sich bequem transportieren lässt und somit überall verfügbar ist, gewünscht. Trotz der gewünschten kleinen Verpackung soll jedoch der Inhalt für zahlreiche Anwendungen ausreichen und der Zahl de Anwendungen eines handelsüblichen Haarsprays entsprechen oder übertreffen.
Es wurde nun gefunden, daß die Aufgabe gelöst wird durch ein festigendes Haarbehandlungsmittel, welches zusammengesetzt ist aus: (A) mindestens 3,0 Gew.% mindestens > eines filmbildenden und/oder festigenden Polymeren, (B) 10,0 bis 80 Gew.% eines protischen Lösemittels und (C) 20 bis 90 Gew. % eines Treibmittels, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Tröpfchengröße dieser Zusammensetzung beim Versprühen kleiner als 40 μm ist.
Das filmbildende und/oder festigende Polymer (A) ist in dem erfindungsgemäßen Mittel vorzugsweise in einer Menge von 3,0 bis 40 Gew.%, besonders bevorzugt von 3,0 bis 30 Gewichtsprozent, ganz besonders bevorzugt in einer Menge von 3,0 bis 20 Gewichtsprozent enthalten. Selbstverständlich können auch mehrere filmbildende und/oder festigene Polymere in dem erfindungsgemäßen Mittel enthalten sein. Dabei können diese filmbildenden und/oder festigenden Polymere sowohl permanent als auch temporär kationisch, anionisch, nichtionisch oder amphoter sein. Weiterhin umfasst die vorliegende Erfindung auch die Erkenntnis, dass bei der Verwendung von mindestens zwei filmbildenden und/oder festigenden Polymeren diese selbstverständlich unterschiedliche Ladungen aufweisen können. Erfindungsgemäß bevorzugt kann es sein, wenn ein ionisches filmbildendes und/oder festigendes Polymer mit einem amphoteren und/oder nichtionischem filmbildenen und/oder festigenden Polymer gemeinsam verwendet wird. Auch die Verwendung mindestens zweier gegensätzlich geladener filmbildender und/oder festigender Polymere ist bevorzugt. In letzterem Falle kann eine besondere Ausführungsform wiederum zusätzlich mindestens ein
weiteres amphoteres und/oder nichtionisches filmbildendes und/oder festigendes Polymer enthalten.
Da Polymere häufig multifunktional sind, können deren Funktionen nicht immer klar und eindeutig voneinander abgegrenzt werden. Insbesondere gilt dies für filmbildende und festigende Polymere. Dennoch sollen beispielhaft manche filmbildende Polymere beschrieben werden. Allerdings wird an dieser Stelle explizit darauf verwiesen, dass im Rahmen der vorliegenden Erfindung sowohl filmbildende als auch festigende Polymere wesentlich sind. Da beide Eigenschaften auch nicht völlig unabhängig voneinander sind, werdenunter dem Begriff „festigende Polymere" auch immer „filmbildende Polymere" verstanden und umgekehrt.
Zu den bevorzugten Eigenschaften der filmbildenden Polymeren zählt die Filmbildung. Unter filmbildenden Polymeren sind solche Polymere zu verstehen, welche beim Trocknen einen kontinuierlichen Film auf der Haut, dem Haar oder den Nägeln hinterlassen. Derartige Filmbildner können in den unterschiedlichsten kosmetischen Produkten wie beispielsweise Gesichtsmasken, Make-up, Haarfestigern, Haarsprays, Haargelen, Haarwachsen, Haarkuren, Shampoos oder Nagellacken verwendet werden. Bevorzugt sind insbesondere solche Polymere, die eine ausreichende Löslichkeit in Alkohol oder Wasser/Alkohol- Gemischen besitzen, um in dem erfindungsgemäßen Mittel in vollständig gelöster Form vorzuliegen. Die filmbildenden Polymere können synthetischen oder natürlichen Ursprungs sein.
Unter filmbildenden Polymeren werden weiterhin erfindungsgemäß solche Polymere verstanden, die bei Anwendung in 0,01 bis 20%-iger wäßriger, alkoholischer oder wäßrigalkoholischer Lösung in der Lage sind, auf dem Haar einen transparenten Polymerfilm abzuscheiden. Die filmbildenden Polymere können dabei sowohl anionisch, amphoter, nicht-iönisch, permanent kationisch oder temporär kationisch geladen sein.
Geeignete synthetische, filmbildende, haarfestigende Polymere sind Homo- oder Copolymere, die aus mindestens einem der folgenden Monomere aufgebaut sind: Vinylpyrrolidon, Vinylcaprolactam, Vinylester wie z.B. Vinylacetat, Vinylalkohol, Acrylamid, Methacrylamid, Alkyl- und Dialkylacrylamid, Alkyl- und Dialkylmethacrylamid, Alkylacrylat, Alkylmethacrylat, Propylenglykol oder Ethylenglykol, wobei die Alkylgruppen dieser Monomere vorzugsweise C1- bis C7-Alkylgruppen, besonders bevorzugt C1- bis C3-Alkylgruppen sind. Geeignet sind z.B. Homopolymere des Vinylcaprolactams, des Vinylpyrrolidons oder des N-Vinylformamids. Weitere geeignete synthetische filmbildende, haarfestigende Polymere sind z.B. Copolymerisate aus Vinylpyrrolidon und Vinylacetat, Terpolymere aus Vinylpyrrolidon, Vinylacetat und Vinylpropionat. Besonders bevorzugt sind Polyvinylpyrrolidon und PolyvinylpyrrolidonΛ inylacetat Copolymere.
Substanzen, welche dem Haar weiterhin hydrophobe Eigenschaften verleihen, sind hierbei bevorzugt, weil sie die Tendenz des Haares Feuchtigkeit, also Wasser zu absorbieren, verringern. Dadurch wird das schlaffe Herunterhängen der Haarsträhnen vermindert und somit wird ein langanhaltender Frisurenaufbau und -erhalt gewährleistet. Als Testmethode hierfür wird häufig der sogenannte curl-retention - Test angewendet. Diese polymeren Substanzen können weiterhin erfolgreich in leave-on und rinse-off Haarkuren oder Shampoos eingearbeitet werden. Da Polymere häufig multifunktional sind, das heißt mehrere anwendungstechnisch erwünschte Wirkungen zeigen, finden sich zahlreiche Polymere in mehreren auf die Wirkungsweise eingeteilten Gruppen, so auch im CTFA Handbuch. Wegen der Bedeutung gerade der festigenden Polymere sollen diese daher explizit in Form ihrer INCI - Namen aufgelistet werden. In dieser Liste der erfindungsgemäß ganz besonders bevorzugt zu verwendenden Polymere finden sich somit selbstverständlich gerade auch auch die kationischen Polymere wieder.
Beispiele für gebräuchliche filmbildende, festigende Polymere sind Acrylamide/Ammonium Acrylate Copolymer, Acrylamides/DMAPA
Acrylates/Methoxy PEG Methacrylate Copolymer, Acrylamidopropyltrimonium Chloride/Acrylamide Copolymer, Acrylamidopropyltrimonium Chloride/Acrylates Copolymer, Acrylates/Acetoacetoxyethyl Methacrylate Copolymer,
Acrylates/Acrylamide Copolymer, Acrylates/Ammonium Methacrylate Copolymer, Acrylates/t-Butylacrylamide Copolymer, Acrylates Copolymer, Acrylates/C1-2 Succinates/Hydroxyacrylates Copolymer, Acrylätes/Lauryl Acrylate/Stearyl Acrylate/Ethylamine Oxide Methacrylate Copolymer, Acrylates/Octylacrylamide Copolymer, Acrylates/Octylacrylamide/Diphenyl Ämodimethicone Copolymer, Acrylates/Stearyl Acrylate/Ethylamine Oxide Methacrylate Copolymer, AcrylatesΛ A Copolymer, Acrylates/VP Copolymer, Adipic
Acid/Diethylenetriamine Copolymer, Adipic Acid/Dimethylaminohydroxypropyl Diethylenetriamine Copolymer, Adipic Acid/Epoxypropyl Diethylenetriamine Copolymer, Adipic Acid/Isophthalic Acid/Neopentyl Glycol/Trimethylolpropäne Copolymer, Allyl StearateA/A Copolymer, Aminoethylacrylate
Phosphate/Acrylates Copolymer, Aminoethylpropanediol-Acrylates/Acrylamide Copolymer, Aminoethylpropanediol-AMPD-Acrylates/Diacetoneacrylamide
Copolymer, Ammonium VA/Acrylates Copolymer, AMPD-
Acrylates/Diacetoneacrylamide Copolymer, AMP-Acrylates/Allyl Methacrylate Copolymer, AMP-Acrylates/C1-18 Alkyl Acrylates/C1-8 Alkyl Acrylamide Copolymer, AMP-Acrylates/Diacetoneacrylamide Copolymer, AMP- Acrylates/Dimethylaminoethylmethacrylate Copolymer, Bacillus/Rice Bran Extract/Soybean Extract Ferment Filtrate, Bis-Butyloxyamodimethicone/PEG-60 Copolymer, Butyl Acrylate/Ethylhexyl Methacrylate Copolymer, Butyl Acrylate/Hydroxypropyl Dimethicone Acrylate Copolymer, Butylated PVP, Butyl Ester of Ethylene/MA Copolymer, Butyl Ester of PVM/MA Copolymer, Calcium/Sodium PVM/MA Copolymer, Com Starch/Acrylamide/Sodium Acrylate Copolymer, Diethylene Glycolamine/Epichlorohydrin/Piperazine Copolymer, Dimethicone Crosspolymer, Diphenyl Ämodimethicone, Ethyl Ester of PVM/MA Copolymer, Hydrolyzed Wheat Protein/PVP Crosspolymer,
Isobutylene/Ethylmaleimide/Hydroxyethylmaleimide Copolymer, Isobutylene/MA Copolymer, lsobutylmethacrylate/Bis-Hydroxypropyl Dimethicone Acrylate Copolymer, Isopropyl Ester of PVM/MA Copolymer, Lauryl Acrylate
Crosspolymer, Lauryl Methacrylate/Glycol Dimethacrylate Crosspolymer, MEA- Sulfite, Methacrylie Acid/Sodium, Acrylamidomethyl Propane Sulfonate Copolymer, Methacryloyl Ethyl Betaine/Acrylates Copolymer,
Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethyl Methacrylate Copolymer, PEG/PPG- 25/25 Dimethicone/Acrylates Copolymer, PEG-8/SMDI Copolymer, Polyacrylamide, Polyacrylate-6, Polybeta-Alanine/Glutaric Acid Crosspolymer, Polybutylene Terephthalate, Polyester-1 , Polyethylacrylate, Polyethylene Terephthalate, Polymethacryloyl Ethyl Betaine, Polypentaerythrityl Terephthalate,
Polyperfluoroperhydrophenanthrene, Polyurethane- 1 , Polyurethane-6,
Polyurethane-10, Pόlyvinyl Acetate, Polyvinyl • Butyral, Polyvinylcaprolactam, Polyvinylformamide, Polyvinyl Imidazolinium Acetate, . Polyvinyl Methyl Ether, Potassium Butyl Ester of PVM/MA Copolymer, Potassium Ethyl Ester of PVM/MA Copolymer, PPG-70 Polyglyceryl-10 Ether, PPG-12/SMDI Copolymer, PPG- 51/SMDI Copolymer, PPG-10 Sorbitol, PVM/MA Copolymer, PVP, PVP/VA/ltaconic Acid Copolymer, PVPΛ/A/Vinyl Propionate Copolymer, Rhizobian Gum, Rosin Acrylate, Shellac, Sodium Butyl Ester of PVM/MA Copolymer, Sodium Ethyl Ester of PVM/MA Copolymer, Sodium Polyacrylate, Sterculia Urens Gum, Terephthalic Acid/Isophthalic Acid/Sodium Isophthalic Acid Sulfonate/Glycol Copolymer, Trimethylolpropane Triacrylate,
Trimethylsiloxysilylcarbamoyl Pullulan, VA/Crotonates Copolymer,
VA/Crotonates/Methacryloxybenzophenone-1 Copolymer, VA/CrotonatesA inyl Neodecanoate Copolymer, VA/Crotonates/Vinyl Propionate Copolymer, VA/DBM Copolymer, VAΛ/inyl Butyl Benzoate/Crotonates Copolymer, Vinylamine/Vinyl Alcohol Copolymer, Vinyl CaprolactamΛ/P/Dimethylaminoethyl Methacrylate Copolymer, VP/Acrylates/Lauryl Methacrylate Copolymer,
VP/Dimethylaminoethylmethacrylate Copolymer, VP/DMAPA Acrylates Copolymer, VP/Hexadecene Copolymer, VPΛ/A Copolymer, VP/Vinyl Caprolactam/DMAPA Acrylates Copolymer, Yeast Palmitate.
Ganz besonders bevorzugt sind Acrylates/t-Butylacrylamide Copolymer, Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethyl Methacrylate Copolymer,
Polyurethane-1 , Polyvinylcaprolactam und VPΛ/A Copolymer.
Weiterhin können als Polymere amphotere Polymere verwendet werden. Unter dem Begriff amphotere Polymere werden sowohl solche Polymere, die im Molekül sowohl freie Aminogruppen als auch freie -COOH- oder SO3H-Gruppen enthalten und zur Ausbildung innerer Salze befähigt sind, als auch zwitterionische Polymere, die im Molekül quartäre Ammoniumgruppen und -COO" - oder -SO3 "-Gruppen enthalten, und solche Polymere zusammengefaßt, die - COOH- oder SO3H-Gruppen und quartäre Ammoniumgruppen enthalten.
Ein Beispiel für ein erfindungsgemäß einsetzbares Amphopolymer ist das unter der Bezeichnung Amphomer® erhältliche Acrylharz, das ein Copolymeres aus tert.-Butylaminoethylmethacrylat, N-(1 ,1 ,3,3-Tetramethylbutyl)acrylamid sowie zwei oder mehr Monomeren aus der Gruppe Acrylsäure, Methacrylsäure und deren einfachen Estern darstellt.
Bevorzugt eingesetzte amphotere Polymere sind solche Polymerisate, die sich im wesentlichen zusammensetzen aus
(a) Monomeren mit quartären Ammoniumgruppen der allgemeinen Formel (G3-l), R1-CH=CR2-CO-Z-(CnH2n)-N(+)R3R4R5 AH (G3-I) in der R1 und R2 unabhängig voneinander stehen für Wasserstoff oder eine Methylgruppe und R3, R4 und R5 unabhängig voneinander für Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Z eine NH-Gruppe oder ein Sauerstoffatom, n eine ganze Zahl von 2 bis 5 und A das Anion einer organischen oder anorganischen Säure ist, und
(b) monomeren Carbonsäuren der allgemeinen Formel (G3-II), R6-CH=CR7-COOH (G3-II) in denen R6 und R7 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Methylgruppen sind.
Diese Verbindungen können sowohl direkt als auch in Salzform, die durch Neutralisation der Polymerisate, beispielsweise mit einem Alkalihydroxid, erhalten
wird, erfindungsgemäß eingesetzt werden. Bezüglich der Einzelheiten der Herstellung dieser Polymerisate wird, ausdrücklich auf den Inhalt der deutschen Offenlegungsschrift, 39 29 973 Bezug genommen. Ganz besonders bevorzugt sind solche Polymerisate, bei denen Monomere des Typs (a) eingesetzt werden, bei denen R3, R4 und R5 Methylgruppen sind, Z eine NH-Gruppe und Aw ein Halogenid-, Methoxysulfat- oder Ethoxysulfat-Ion ist;, Acrylamidopropyl-trimethyl- ammoniumchlorid ist ein besonders bevorzugtes Monbmeres (a). Als Monomeres (b) für die genannten Polymerisate wird bevorzugt Acrylsäure verwendet.
Schließlich kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung insbesondere auf die festigende, avivierende und antistatische Wirkung gezielt beeinflusst werden, wenn anionische Polymere mit formuliert werden. Bei den anionischeri Polymeren handelt es sich unter anderem um anionische Polymere, welche Car- boxylat- und/oder Sulfonatgruppen aufweisen. Beispiele für anionische Monomere, aus denen derartige Polymere bestehen können, sind Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Maleinsäureanhydrid und 2-Acrylamido-2- methylpropansulfonsäure. Dabei können die sauren Gruppen ganz oder teilweise als Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Mono- oder Triethanolammonium-Salz vorliegen. Bevorzugte Monomere sind 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure und Acrylsäure.
Als ganz besonders wirkungsvoll haben sich anionische Polymere erwiesen, die als alleiniges oder Co-Monomer 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure enthalten, wobei die Sulfonsäuregruppe ganz oder teilweise als Natrium-, Kalium- , Ammonium-, Mono- oder Triethanolammonium-Salz vorliegen kann.
Weiterhin erfindungsgemäß geeignete anionische Polymere sind u. a.:
Vinylacetat/Crotonsäure-Copolymere, wie sie beispielsweise unter den Bezeichnungen Resyn® (NATIONAL STARCH), Luviset® (BASF) und Gafset® (GAF) im Handel sind.
VinylpyrrolidonΛ/inylacrylat-Copolymere, erhältlich beispielsweise unter dem Warenzeichen Luviflex® (BASF). Ein bevorzugtes Polymer ist das unter der Bezeichnung Luviflex® VBM-35 (BASF) erhältliche Vinylpyrrolidon/Acrylat- Terpolymere.
Acrylsäure/Ethylacrylat N-tert.Butylacrylamid-Terpolymere, die beispielsweise unter der Bezeichnung Ultrahold® strong (BASF) vertrieben werden.
Eine weitere ganz besonders bevorzugte Gruppe von Polymeren sind Polyurethane. Die Polyurethane bestehen aus mindestens zwei verschiedenen Monomertypen, einer Verbindung (V1) mit mindestens 2 aktiven Wasserstoffatomen pro Molekül und - einem Di- oder Polyisocyanat (V2).
Bei den Verbindungen (V1 ) kann es sich beispielsweise um Diole, Triole, Diamine, Triamine, Polyetherole und Polyesterole handeln. Dabei werden die Verbindungen mit mehr als 2 aktiven Wasserstoffatomen üblicherweise nur in geringen Mengen in Kombination mit einem großen Überschuß an Verbindungen mit 2 aktiven Wasserstoffatomen eingesetzt.
Beispiele für Verbindungen (V1 ) sind Ethylenglykol, 1 ,2- und 1 ,3-Propylenglykol, Butylenglykole, Di-, Tri-, Tetra- und Poly-Ethylen- und -Propylenglykole, Copolymere von niederen Alkylenoxiden wie Ethylenoxid, Propylenoxid und Butylenoxid, Ethylendiamin, Propylendiamin, 1 ,4-Diaminobutan,
Hexamethylendiamin und α,ω-Diamine auf Basis von langkettigen Alkanen oder Polyalkylenoxiden.
Polyurethane, bei denen die Verbindungen (V1 ) Diole, Triole und Polyetherole sind, können erfindungsgemäß bevorzugt sein. Insbesondere Polyethylenglykole und Polypropylenglykole mit Molmassen zwischen 200 und 3000, insbesondere
zwischen 1600 und 2500, haben sich in einzelnen Fällen als besonders geeignet erwiesen.
Polyesterole werden üblicherweise durch Modifizierung der Verbindung (V1) mit Dicarbonsäuren wie Phthalsäure, Isophthalsäure und Adipinsäure erhalten.
Als Verbindungen (V2) werden überwiegend Hexamethylendiisocyanat, 2,4- und 2,6-Toluoldiisocyanat, 4,4'-Methylendi(phenylisocyanat) und insbesondere Isophorondiisocyanat eingesetzt.
Weiterhin können die erfindungsgemäß verwendeten Polyurethane noch Bausteine wie beispielsweise Diamine als Kettenverlängerer und Hydroxycarbon- säuren enthalten. Dialkylolcarbonsäuren wie beispielsweise Dimethylolpro- pionsäure sind besonders geeignete Hydroxycarbonsäuren. Hinsichtlich der weiteren Bausteine besteht keine grundsätzliche Beschränkung dahingehend, ob es sich um nichtionische, anionischen oder kationische Bausteine handelt.
Bezüglich weiterer Informationen über den Aufbau und die Herstellung der Polyurethane wird ausdrücklich auf die Artikel in den einschlägigen Übersichtswerken wie Römpps Chemie-Lexikon und Ullmanns Enzyklopädie der technischen Chemie Bezug genommen.
Als in vielen Fälle erfindungsgemäß besonders geeignet haben sich Polyurethane erwiesen, die wie folgt charakterisiert werden können:
- ausschließlich aliphatische Gruppen im Molekül
- keine freien Isocyanatgruppen im Molekül
- Polyether- und Polyesterpolyurethane
- anionische Gruppen im Molekül.
Es hat sich ebenfalls in einigen Fällen als vorteilhaft erwiesen, wenn das Polyurethan in dem System nicht gelöst, sondern stabil dispergiert ist.
Weiterhin hat es sich als für die Herstellung der erfindungsgemäßen Mittel als vorteilhaft erwiesen, wenn die Polyurethane nicht direkt mit den weiteren Komponenten gemischt, sondern in Form von wäßrigen Dispersionen eingebracht wurden. Solche Dispersionen weisen üblicherweise einen Feststoffgehalt von ca. 20-50 %, insbesondere etwa 35-45?/o auf und sind auch kommerziell erhältlich.
Ein erfindungsgemäß ganz besonders bevorzugtes Polyurethan ist unter der Handelsbezeichnung Luviset® PUR (BASF) im Handel.
Die erfindungsgemäßen Mittel können in einer weiteren Ausführungsform nichtionogene Polymere enthalten.
Geeignete nichtionogene Polymere sind beispielsweise: Vinylpyrrolidon/Vinylester-Copolymere, wie sie beispielsweise unter dem Warenzeichen Luviskol® (BASF) vertrieben werden. Luviskol® VA 64 und Luviskol® VA 73, jeweils VinylpyrrolidonΛ inylacetat-Copolymere, sind ebenfalls bevorzugte nichtionische Polymere.
- Polyvinylpyrrolidone, wie sie beispielsweise unter der Bezeichnung Luviskol® (BASF) vertrieben werden.
- Siloxane. Diese Siloxane können sowohl wasserlöslich als auch wasserunlöslich sein. Geeignet sind sowohl flüchtige als auch nichtflüchtige Siloxane, wobei als nichtflüchtige Siloxane solche Verbindungen verstanden werden, deren Siedepunkt bei Normaldruck oberhalb von 200 °C liegt. Bevorzugte Siloxane sind Polydialkylsiloxane, wie beispielsweise Polydimethylsiloxan, Polyalkylarylsiloxane, wie beispielsweise Polyphenylmethylsiloxan, ethoxy- lierte Polydialkylsiloxane sowie Polydialkylsiloxane, die Amin- und/oder Hydroxy-Gruppen enthalten.
- Glycosidisch substituierte Silicone gemäß der EP 0612759 B1.
Es ist erfindungsgemäß auch möglich, daß die verwendeten Zubereitungen mehrere, insbesondere zwei verschiedene Polymere gleicher Ladung und/oder
jeweils ein ionisches und ein amphoteres und/oder nicht ionisches Polymer enthalten.
Weitere bevorzugte Polymere sind alle Polymere, , welche im „International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handboo.k", (seventh edition 1997, The Cosmetic, Toiletry, and Fragrance Association 1101 17th Street, N.W., Suite 300, Washington, DC 20036-4702) als Polymere in einem' der Kapitel über Polymere wie beispielsweise „film formers" oder „hair fixatives" genannt und im Handel erhältlich sind. Auf diese Schrift und die daraus zitierten Abschnitte wird ausdrücklich Bezug genommen.
Das erfindungsgemäße Mittel wird bevorzugt in einem wäßrigen* einem alkoholischen oder in einem wäßrigalkoholischen Medium mit vorzugsweise mindestens 10 Gewichtsprozent Wasser konfektioniert. Als Alkohole können insbesondere die für kosmetische Zwecke üblicherweise verwendeten niederen Alkohole mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen wie zum Beispiel Ethanol und Isopropanol enthalten sein. Das erfindungsgemäße Mittel kann in einem pH-Bereich von 2 bis 11 vorliegen. Besonders bevorzugt ist der pH-Bereich zwischen 2 und 8.
Als zusätzliche Co-Solventien können organische Lösungsmittel oder ein Gemisch aus Lösungsmitteln mit einem Siedepunkt unter 400°C in einer Menge von 0,1 bis 15 Gewichtsprozent bevorzugt von 1 bis 10 Gewichtsprozent enthalten sein. Besonders geeignet als zusätzliche Co-Solventien sind unverzweigte oder verzweigte Kohlenwasserstoffe wie Pentan, Hexan, Isopentan und cyclische Kohlenwasserstoffe wie Cyclopentan und Cyclohexan. Weitere, besonders bevorzugte wasserlösliche Lösungsmittel sind Glycerin, Ethylenglykol und Propylenglykol in einer Menge bis 30 Gewichtsprozent.
Die dritte Komponente der erfindungsgemäßen Zubereitungen ist das Treibmittel.
Zur Anwendung der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen als Aerosolsprays müssen Treibgase verwendet werden. Die erfindungsgemäß bevorzugten
Treibgase sind ausgewählt aus den Kohlenwasserstoffen mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie Propan, n-Butan, iso-Butan, n-Pentan und iso-Pentan, Dimethylether, Kohlendioxid, Distickstoffoxid, Fluorkohlenwasserstoffen und Fluorchlorkohlenwasserstoffen sowie Mischungen dieser Substanzen. Ganz besonders bevorzugte Treibgase sind Propan, Butan, Isobutan, Pentan, Isopentan, Dimethylether und die Gemische dieser zuvor ganannten Treibgase jeweils untereinander. Erfindungsgemäß bevorzugteste Treibgase sind die Gemische von Dimethylether mit Kohlenwasserstoffen. Innerhalb der Gruppe der Kohlenwasserstoffe als Treibgasen sind bevorzugt sind n-Butan und Propan.
Vorteilhafterweise wird das Treibmittel so ausgewählt, daß es gleichzeitig als Lösungsmittel für weitere Inhaltsstoffe wie beispielsweise Öl- und Wachskomponenten, den Fettstoffen (D) dienen kann. Das Treibmittel kann dann als Lösungsmittel für diese letztgenannten Komponenten dienen, wenn diese bei 20 °C zu mindestens 0,5 Gew.-%, bezogen auf das Treibmittel, in diesem, löslich sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen Zubereitungen die genannten Kohlenwasserstoffe oder Mischungen der genannten Kohlenwasserstoffe mit Dimethylether als einziges Treibmittel. Die Erfindung umfaßt aber ausdrücklich auch die Mitverwendung von Treibmittel vom Typ der Fluorchlorkohlenwasserstoffe, insbesondere aber der Fluorkohlenwasserstoffe.
Die Treibgase sind in Mengen von 5 - 98 Gew.%, bevorzugt 10 - 98 Gew.% und besonders bevorzugt 20 - 98 Gew.%, ganz besonders bevorzugt von 40 bis 98 Gew.-%,jeweils bezogen auf die gesamte Aerosolzusammensetzung, enthalten.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können in handelsüblichen Aerosoldosen verpackt sein. Die Dosen können aus Weißblech oder aus Aluminium sein. Weiterhin können die Dosen innen beschichtet sein, um die Gefahr der Korrosion so gering wie möglich zu halten.
Wenn die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen als Non-Aerosol Sprühapplikation angewendet wird, ist selbstverständlich kein Treibgas enthalten. Jedoch sind die Sprühköpfe in jedem Falle, nach den entsprechenden erforderlichen Sprühraten auszuwählen.
Die Dosen sind mit einem geeigneten Sprühkopf ausgestattet. Je nach Sprühkopf sind Ausstoßraten, bezogen auf voll gefüllte Dosen, von 0,1 g/s bis 5,0 g/s möglich. Die Sprührate wird dabei so bestimmt, dass eine mit Treibgas und der entsprechenden Zusammensetzung gefüllte und mit dem betreffenden Ventil verschlossene Aerosoldose bei Raumtemperatur (etwa 23 °C) zunächst gewogen wird. Die Dose wird samt Inhalt 10 mal kräftig von Hand geschüttelt, damit sich der Inhalt gut vermischt. Dann wird für 10 s das Ventil der senkrecht stehenden Dose betätigt. Danach wird wiederum gewogen. Der Vorgang wird 5 mal hintereinander durchgeführt und das statistische Mittel aus den Ergebnissen gebildet. Die Differenz der beiden Wägungen ist die Sprührate pro 10 s. Daraus lässt sich durch einfaches Dividieren die Sprührate je Sekunde bestimmen. Im Falle von Non-Aerosolen wird der Sprühmechanismus entsprechend 10 mal betätigt. Unter der Sprührate ist in letzterem Falle die durchschnittliche ausgebrachte Menge je Sprühstoß (Pumpstoß) zu verstehen. Sprühraten von 0,1 bis 0,5 g/s sind dabei bevorzugt. Sprühraten von 0,1 bis 0,4 g/s sind besonders bevorzugt.
Ein weiterer charakteristischer Einfluß für die Effizienz und Formulierbarkeit als Kompaktspray ist das Sprühbild. Das Sprühbild wird durch das Ventil und dessen Beschaffenheit entscheidend beeinflusst. Wenn beispielsweise in einer Haarsprayformulierung der Filmbildner bis auf das fünffache gegenüber einer konventionellen Rezeptur erhöht wird, so sind neben den zu beachtenden und zu vermeidenden erhöhten Viskositäten der Rezeptur auch die bereits diskutierte Sprührate wesentliche für die Formulierung zu beachtende Merkmale. Zusätzlich muß jedoch insbesondere auch dem Sprühbild, das heißt der Öffnungskegel des Ventiles, und die Tröpfchengröße beachtet werden.
Wenn der Öffnungskegel einen zu großen Öffnungswinkel aufweist, dann wird das Produkt bei einem üblichen Abstand der Sprühdose vom Kopf des Anwenders von etwa 10 bis 40 cm auf eine zu kleine Haaroberfläche aufgebracht. Dies führt zu einer Veränderung der Wirksamkeit der Zusammensetzung. Es treten entweder Vergebungen durch zu hohe Produktmengen oder eine zu geringe Festigungswirkung durch eine zu geringe aufgebrachte Produktmenge auf. Im letzteren Falle ist der Öffnungskegel zu groß, so dass eine zu große Haaroberfläche mit der Zusammensetzung behandelt wird. Es hat sich nun gezeigt, dass der Öffnungskegel idealerweise zwischen 25 ° und 65 ° liegen muß. Ein Winkel von 30 ° bis 60 ° ist dabei bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt sind Öffnungskegel zwischen 35 ° und 50
Der Einfluß der Tröpfchengröße ist wie folgt: Bei zu großen Tröpfchen ist die Verteilung der Rezeptur auf dem Haar nicht gleichmäßig so dass an vielen Stellen zu hohe Produktmengen auftreten. An anderen Stellen demgegenüber treten zu geringe Produktmengen auf. In zahlreichen Versuchen hat sich nun gezeigt, dass die mittlere Tröpfchengröße idealerweise kleiner als 50 μm betragen sollte. Tröpfchengrößen kleiner als 45 μm sind dabei bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt sind Tröpfchengrößen kleiner als 40 μm.
Die Tröpfchengröße wird dabei mit einem Laserbeugungsmessgerät vom Typ Masterizer, Series 2600 Droplet and Particle Size Analyzer der Fa. Malvern bestimmt. Hierzu wird die Probe in einem definierten Abstand durch den Lichtstrahl des Lasers gesprüht und anhand der Laserbeugung die Teilchengrößenverteilung bestimmt.
Die Viskosität der zu versprühenden Rezeptur kann je nach Konzentration der filmbildenden Polymeren ebenfalls einen Einfluß zeigen. Gleichzeitig sind jedoch auch Ventile bekannt, mit deren Hilfe sich selbst Gele versprühen lassen. Es kann jedoch erfindungsgemäß bevorzugt sein, wenn die Viskositäten der
Rezepturen kleiner als 5000 mPas gemessen nach Brookfield mit Spindel 3 bei 20 Upm und 25 °C betragen. Die Viskositäten der Rezepturen werden dabei vor der Zugabe von Treibgas gemessen. Besonders bevorzugt kann es sein, wenn die Viskositäten kleiner als 2500 mPas und ganz besonders bevorzugt kleiner als 1000 mPas sind.
Schließlich kann das Problem des Verklebens der Ventile zusätzlich zur gezielten Auswahl der filmbildenden Polymere auch durch eine entsprechende sorgfältige Verarbeitung, Materialauswahl und/oder Vorbehandlung der Ventile positiv beeinflusst werden. Wesentlich ist dabei, dass alle mit der Zusammensetzung in Berührung kommenden Teile des Ventiles eine möglichst glatte Oberfläche aufweisen. Je glatter die Oberfläche ist, desto weniger kann die Zusammensetzung an ihr durch Adhäsion anhaften. Somit wird einer Verklebung der Düse entgegengewirkt. Die Erzielung besonders glatter Oberflächen sind dem Fachmann bekannt, beispielsweise durch eine Ausführung der Oberfläche in Form von Nanopartikeln zur Erzielung eines Lotosblüteneffektes oder einer Polierung der Oberflächen wie beispielsweise einer Elektropolierung.
Bei der Applikation des erfindungsgemäßen Zusammensetzung soll das Haar zu einer bestimmten Frisur geformt werden. Hierzu kann es erforderlich sein, die Haarstruktur und den Haarzustand positiv zu beeinflussen. Beispielsweise kann es vorteilhaft sein, wenn die Kämmwiderstände während des Aufbaues der Frisur niedrig sind. Weiterhin soll die gebildete Frisur einen gewissen Glanz oder farbig schimmernde Effekte zeigen. Das Haar soll im frisierten Zustand einen vitalen Eindruck hervorrufen. Hierzu ist es erforderlich pflegende Substanzen in die erfindungsgemäße Zusammensetzung einzuarbeiten.
Geeignete Verbindungen im Sinne der vorliegenden Erfindung als haarpflegende Verbindungen werden im folgenden näher beschrieben.
Zu den natürlichen und synthetischen kosmetischen Ölkörpem (D4), welche die
Wirkung des erfindungsgemäßen Zusammensetzung steigern können, sind beispielsweise zu zählen:
- pflanzliche Öle. Beispiele für solche Öle sind Sonnenblumenöl, Olivenöl, Sojaöl, Rapsöl, Mandelöl, Jojobaöl, Orangenöl,, Weizenkeimöl, Pfirsichkemöl und die flüssigen Anteile des Kokosöls. Geeignet sind aber auch andere Triglyceridöle wie die flüssigen Anteile des Rindertalgs sowie synthetische Triglyceridöle.
Die Gesamtmenge an Öl- und Fettkomponenten in den erfindungsgemäßen Mitteln beträgt üblicherweise 0,1 - 50 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel. Mengen von 0,1 - 30 Gew.-% sind erfindungsgemäß bevorzugt.
Weiterhin kann in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Verwendung von UV - Filtern (I) weitere Vorteile bezüglich der Struktur des Haares und damit Vorteile bezüglich der Kämmbarkeit, dem Glanz oder dem Volumen ergeben. Das haar wird mit Hilfe der UV - Filter vor den Einflüssen des UV - Lichtes geschützt. Die erfindungsgemäß zu verwendenden UV-Filter unterliegen hinsichtlich ihrer Struktur und ihrer physikalischen Eigenschaften keinen generellen Einschränkungen. Vielmehr eignen sich alle im Kosmetikbereich einsetzbaren UV-Filter, deren Absorptionsmaximum im UVA(315-400 nm)-, im UVB(280-315nm)- oder im UVC(<280 nm)-Bereich liegt. UV-Filter mit einem Absorptionsmaximum im UVB-Bereich, insbesondere im Bereich von etwa 280 bis etwa 300 nm, sind besonders bevorzugt.
Die erfindungsgemäß verwendeten UV-Filter können beispielsweise ausgewählt werden aus substituierten Benzophenonen, p-Aminobenzoesäureestern, Diphenylacrylsäureestern, Zimtsäureestern, Salicylsäureestern, Benzimidazolen und o-Aminobenzoesäureestem.
Beispiele für erfindungsgemäß verwendbar UV-Filter sind 4-Amino-benzoesäure, N,N,N-Trimethyl-4-(2-oxoborn-3-ylidenmethyl)anilin-methylsulfat, 3,3,5-Trimethyl-
cyclohexylsalicylat (Homosalate), ' 2-Hydroxy-4-methoxy-benzophenon
(Benzophenone-3; " .. Uvinul®M 40„ Uvasorb®MET, Neo Heliopan®BB, Eusolex®4360), 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäüre und deren Kalium*, Natrium- und , Triethanolaminsalze (Phenylbenzimidazole sulfoniC' acid; Parsol®HS; Neo Heliopan®Hydro), 3,3'-(1 ,4-Phenylendimethylen)-bis(7I7- dimethyl-2-oxo-bicyclo-[2.2.1]hept-1-yl-methan-sulfpnsäure) und deren Salze, 1- (4-tert.-Butylphenyl)-3-(4-methoxyphenyl)-propan-1 ,3-dion (Butyl methoxydi- benzoylmethane; Parsol®1789, Eusolex®9020), α-(2-Oxoborn-3-yliden)-toluol-4- sulfonsäure und deren Salze, ethoxylierte 4-Aminobenzoesäure-ethylester (PEG- 25 PABA; Uvinul®P 25), 4-Dimethylaminobenzoesäure-2-ethylhexylester (Octyl Dimethyl PABA; Uvasorb®DMO, Escalol®507, Eusolex®6007)i Saljcylsäure-2- ethylhexylester (Octyl Salicylat; Escalol®587, Neo Heliopan®OS, Uvinul®O18), 4- Methoxyzimtsäure-isopentylester (Isoamyl p-Methoxycinnamate; Neo Heliopan®E 1000), 4-Methoxyzimtsäure-2-ethylhexyl-ester (Octyl Methoxycinnamate; Parsol®MCX, Escalol®557, Neo . Heliopan®AV), 2-Hydroxy-4- methoxybenzophenon-5-sulfonsäure und deren Natriumsalz (Benzophenone-4; Uvinul®MS 40; ' Üvasorb®S 5), 3-(4'-Methylbenzyliden)-D,L-Campher (4- Methylbenzylidene camphor; Parsol®5000, Eusolex®6300), 3-Benzyliden-cam- pher (3-Benzylidene camphor), 4-lsopropylbenzylsalicylat, 2,4,6-TrianiIino-(p- carbo-2'-ethylhexyl-1'-oxi)-1 ,3,5-triazin, 3-lmidazol-4-yl-acrylsäure und deren Ethylester, Polymere des N-{(2 und 4)-[2-oxobom-3-ylidenmethyl]benzyl}- acrylamids, 2,4-Dihydroxybenzophenon (Benzophenone-1 ; Uvasorb®20 H, Uvinul®400), 1 ,1 '-Diphenylacrylonitrilsäure-2-ethylhexyl-ester (Octocrylene; Eusolex®OCR, Neo Heliopan®Type 303, Uvinul®N 539 SG), o-Aminoben- zoesäure-menthylester (Menthyl Anthranilate; Neo Heliopan®MA), 2,2',4,4'- Tetrahydroxybenzophenon (Benzophenone-2; Uvinul®D-50), 2,2'-Dihydroxy-4,4'- dimethoxybenzophenon (Benzophenone-6), 2,2'-Dihydroxy-4,4'-dimethoxybenzo- phenon-5-natriumsulfonat und 2-Cyano-3,3-diphenylacrylsäure-2'- ethylhexylester. Bevorzugt sind 4-Amino-benzoesäure, N,N,N-Trimethyl-4-(2- oxobom-3-ylidenmethyl)anilin-methylsulfat, 3,3,5-Trimethyl-cyclohexylsalicylat, 2- Hydroxy-4-methoxy-benzophenon, 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure und deren Kalium-, Natrium- und Triethanolaminsalze, 3,3'-(1 ,4-Phenylendimethylen)-
bis(7,7-dimethyl-2-oxo-bicyclo-[2.2.1]hept-1-yl-methan-sulfonsäure) und deren Salze, 1-(4-tert.-Butylphenyl)-3-(4-methoxyphenyl)-propan-1 ,3-dion, α-(2- Oxoborn-3-yliden)-toluol-4-sulfonsäure und deren Salze, ethoxylierte 4- Aminobenzoesäure-ethylester, 4-Dimethylaminobenzoesäure-2-ethylhexylester, Salicylsäure-2-ethylhexylester, 4-Methoxyzirntsäure-isopentylester, 4-
Methoxyzimtsäure-2-ethylhexyl-ester, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5- sulfonsäure und deren Natriumsalz, 3-(4'-Methylbenzyliden)-D,L-Campher, 3- Benzyliden-campher, 4-lsopropylbenzylsalicylat, 2,4,6-Trianilino-(p-carbo-2'- ethylhexyl-1'-oxi)-1 ,3,5-triazin, 3-lmidazol-4-yl-acrylsäure und deren Ethylester, Polymere des N-{(2 und 4)-[2-oxoborn-3-ylidenmethyl]benzyl}-acrylamid. Erfindungsgemäß ganz besonders bevorzugt sind 2-Hydroxy-4-methoxy-ben- zophenon, 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure und deren Kalium-, Natrium- und Triethanolaminsalze, 1 -(4-tert.-Butylphenyl)-3-(4-methoxyphenyl)-propan-1 ,3- dion, 4-Methoxyzimtsäure-2-ethylhexyl-ester und 3-(4'-Methylbenzyliden)-D,L- Campher.
Bevorzugt sind solche UV-Filter, deren molarer Extinktionskoeffizient am Absorptionsmaximum oberhalb von 15 000, insbesondere oberhalb von 20000, liegt.
Weiterhin wurde gefunden, daß bei strukturell ähnlichen UV-Filtern in vielen Fällen die wasserunlösliche Verbindung im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre die höhere Wirkung gegenüber solchen wasserlöslichen Verbindungen aufweist, die sich von ihr durch eine oder mehrere zusätzlich ionische Gruppen unterscheiden. Als wasserunlöslich sind im Rahmen der Erfindung solche UV- Filter zu verstehen, die sich bei 20 °C zu nicht mehr als 1 Gew.-%, insbesondere zu nicht mehr als 0,1 Gew.-%, in Wasser lösen. Weiterhin sollten diese Verbindungen in üblichen kosmetischen Ölkomponenten bei Raumtemperatur zu mindestens 0,1 , insbesondere zu mindestens 1 Gew.-% löslich sein). Die Verwendung wasserunlöslicher UV-Filter kann daher erfindungsgemäß bevorzugt sein.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind solche UV-Filter bevorzugt, die eine kationische , Gruppe* insbesondere eine quartäre Ammoniumgruppe, aufweisen.
Diese UV-Filter weisen die allgemeine Struktur U - Q auf.
Der Strukturteil U steht dabei für eine UV-Strahlen absorbierende Gruppe. Diese
Gruppe kann sich im Prinzip von den bekannten, im Kosmetikbereich einsetzbaren, oben genannten UV-Filtern ableiten, in dem eine Gruppe, in der
Regel ein Wassersto'ffatom, des UV-Filters durch eine kationische Gruppe Q, insbesondere mit einer quartären Aminofunktion, ersetzt wird.
Verbindungen, von1 denen sich der Strukturteil U ableiten kann, sind beispielsweise
- substituierte Benzophenone,
- p-Aminobenzoesäureester,
- Diphenylacrylsäureester,
- Zimtsäureester,
- Salicylsäureester,
- Benzimidazole und
- o-Aminobenzoesäureester.
Strukturteile U, die sich vom Zimtsäureamid oder vom N,N-Dimethylamino- benzoesäureamid ableiten, sind erfindungsgemäß bevorzugt.
Die Strukturteile U können prinzipiell so gewählt werden, daß das Absorptionsmaximum der UV-Filter sowohl im UVA(315-400 nm)-, als auch im UVB(280-315nm)- oder im UVC(<280 nm)-Bereich liegen kann. UV-Filter mit einem Absorptionsmaximum im UVB-Bereich, insbesondere im Bereich von etwa 280 bis etwa 300 nm, sind besonders bevorzugt.
Weiterhin wird der Strukturteil U, auch in Abhängigkeit von Strukturteil Q, bevorzugt so gewählt, daß der molare Extinktionskoeffizient des UV-Filters am
Absorptionsmaximum oberhalb von 15 000, insbesondere oberhalb von 20000, liegt.
Der Strukturteil Q enthält als kationische Gruppe bevorzugt eine quartäre Ammoniumgruppe. Diese quartäre Ammoniumgruppe kann prinzipiell direkt mit dem , Strukturteil U verbunden sein, so daß der Strukturteil U einen der vier Substituenten des positiv geladenen Stickstoffatomes darstellt. Bevorzugt ist jedoch einer der vier Substituenten am positiv geladenen Stickstoffatom eine Gruppe, insbesondere eine Alkylengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, die als Verbindung zwischen dem Strukturteil U und dem positiv geladenen Stickstoffatom fungiert.
Vorteilhafterweise hat die Gruppe Q die allgemeine Struktur -(CH
2)χ-N
+R
1R
2R
3 X
" , in der x steht für eine ganze Zahl von 1 bis 4, R
1 und R
2 unabhängig voneinander stehen für Cι-
4-Alkylgruppen, R
3 steht für eine
oder eine Benzylgruppe und X
" für ein physiologisch verträgliches Anion. Im Rahmen dieser allgemeinen Struktur steht x bevorzugt für die die Zahl 3, R
1 und R
2 jeweils für eine Methylgruppe und R
3 entweder für eine Methylgruppe oder eine gesättigte oder ungesättigte, lineare oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette mit 8 bis 22, insbesondere 10 bis 18, Kohlenstoffatomen.
Physiologisch verträgliche Anionen sind beispielsweise anorganische Anionen wie Halogenide, insbesondere Chlorid, Bromid und Fluorid, Sulfationen und Phosphationen sowie organische Anionen wie Lactat, Citrat, Acetat, Tartrat, Methosulfat und Tosylat.
Zwei bevorzugte UV-Filter mit kationischen Gruppen sind die als Handelsprodukte erhältlichen Verbindungen Zimtsäureamidopropyl- trimethylammoniumchlorid (lncroquat®UV-283) und Dodecyl- dimethylaminobenzamidopropyl-dimethylammoniumtosylat (Escalol® HP 610).
Selbstverständlich umfaßt die erfindungsgemäße Lehre auch die Verwendung einer Kombination von mehreren UV-;Filtern. Im Rahmen dieser Ausführungsform ist die Kombination mindestens eines wasserunlöslichen UV-Filters mit mindestens einem UV-Filter mit einer kationischen Gruppe bevorzugt.
Die UV-Filter (I) sind in den erfindungsgemäß verwendeten Mitteln üblicherweise in Mengen 0,1-5 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten. Mengen von 0,4-2,5 Gew.-% sind bevorzugt.
Die Wirkung der erfii dungsgemäßen Kombination kann weiterhin durch eine 2- Pyrrolidinon-5-carbonsäure und deren Derivate (J) .gesteigert werden. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist daher die Verwendung des Wirkstoffes in Kombination mit Derivaten der 2-Pyrrolidinon-5-carbonsäure. Bevorzugt sind die Natrium-, Kalium-, Calcium-, Magnesium- oder Ammoniumsalze, bei denen das Ammoniumion neben Wasserstoff eine bis drei Q bis C4-Alkylgruppen trägt. Das Natriumsalz ist ganz besonders bevorzugt. Die eingesetzten Mengen in den erfindungsgemäßen Mitteln betragen 0,05 bis 10 Gew.%, bezogen auf das gesamte Mittel, besonders bevorzugt 0,1 bis 5, und insbesondere 0,1 bis 3 Gew.%.
Ebenfalls als vorteilhaft hat es sich erwiesen Vitamine, Provitamine und Vitaminvorstufen sowie deren Derivate (K) den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zuzusetzen. Dabei kann es bevorzugt sein, nur solche Vitamine, Provitamine und Vitaminvorstufen und deren Derivate auszuwählen, die nur in Alkohol und/oder in Alkohol - Wassergemischen löslich sind.
Dabei sind erfindungsgemäß solche Vitamine, Pro-Vitamine und Vitaminvorstufen bevorzugt, die üblicherweise den Gruppen A, B, C, E, F und H zugeordnet werden.
Zur Gruppe der als Vitamin A bezeichneten Substanzen gehören das Retinol (Vitamin A-i) sowie das 3,4-Didehydroretinol (Vitamin A2). Das ß-Carotin ist das
Provitamin des Retinols. Als Vitamin A-Komponente kommen erfindungsgemäß beispielsweise Vitamin A-Säure und deren Ester, Vitamin A-Aldehyd und Vitamin A-Alkohol sowie, dessen Ester wie das Palmitat und das Acetat in Betracht.' Die erfindungsgemäß verwendeten Zubereitungen enthalten die Vitamin A- Komponente bevorzugt in Mengen von 0,05-1 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Zubereitung.
Zur Vitamin B-Gruppe oder zu dem Vitamin B-Komplex gehören u. a.
- Vitamin Bi (Thiamin)
- Vitamin B2 (Riboflavin)
- Vitamin B3. Unter dieser Bezeichnung werden häufig die Verbindungen Nicotinsäure und Nicotinsäureamid (Niacinamid) geführt. Erfindungsgemäß bevorzugt ist das Nicotinsäureamid, das in den erfindungsgemäß verwendetenen Mitteln bevorzugt in Mengen von 0,05 bis 1 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten ist.
- Vitamin B5 (Pantothensäure, Panthenol und Pantolacton). Im Rahmen dieser Gruppe wird bevorzugt das Panthenol und/oder Pantolacton eingesetzt. Erfindungsgemäß einsetzbare Derivate des Panthenols sind insbesondere die Ester und Ether des Panthenols sowie kationisch derivatisierte Panthenole. Einzelne Vertreter sind beispielsweise das Panthenoltriacetat, der Panthe- nolmonoethylether und dessen Monoacetat sowie die in der WO 92/13829 offenbarten kationischen Panthenolderivate. Die genannten Verbindungen des Vitamin B5-Typs sind in den erfindungsgemäß verwendeten Mitteln bevorzugt in Mengen von 0,05 - 10 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten. Mengen von 0,1 - 5 Gew.-% sind besonders bevorzugt.
- Vitamin B6 (Pyridoxin sowie Pyridoxamin und Pyridoxal).
Vitamin C (Ascorbinsäure). Vitamin C wird in den erfindungsgemäß verwendeten Mitteln bevorzugt in Mengen von 0,1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel eingesetzt. Die Verwendung in Form des Palmitinsäureesters, der Glucoside oder Phosphate kann bevorzugt sein. Die Verwendung in Kombination mit Tocopherolen kann ebenfalls bevorzugt sein.
Vitamin E (Tocopherole, insbesondere α-Tocopherol). Tocopherol und seine Derivate, worunter insbesondere die Ester wie das Acetat, das Nicotinat, das Phosphat und das Succinat fallen, sind in den erfindungsgemäß verwendeten Mitteln bevorzugt in Mengen von 0,05-1 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten.
Vitamin F. Unter dem Begriff „Vitamin F" werden üblicherweise essentielle Fettsäuren, insbesondere Linolsäure, Linolei säure und Arachidonsäure, verstanden.
Vitamin H. Als Vitamin H wird die Verbindung (3aS,4S, 6aR)-2-Oxohexa- hydrothienol[3,4- ]-imidazol-4-valeriansäure bezeichnet, für die sich aber inzwischen der Trivialname Biotin durchgesetzt hat. Biotin ist in den erfindungsgemäß verwendeten Mitteln bevorzugt in Mengen von 0,0001 bis 1 ,0 Gew.-%, insbesondere in Mengen von 0,001 bis 0,01 Gew.-% enthalten.
Bevorzugt enthalten die erfindungsgemäli verwenαexen iviinei vuamiπe, Provitamine und Vitaminvorstufen aus den Gruppen A, B, E und H.
Panthenol, Pantolacton, Pyridoxin und seine Derivate sowie Nicotinsäureamid und Biotin sind besonders bevorzugt.
Schließlich läßt sich die Wirkung auch durch den kombinierten Einsatz mit Pflanzenextrakten (L) steigern.
Üblicherweise werden diese Extrakte durch Extraktion der gesamten Pflanze hergestellt. Es kann aber in einzelnen Fällen auch bevorzugt sein, die Extrakte ausschließlich aus Blüten und/oder Blättern der Pflanze herzustellen.
Hinsichtlich der erfindungsgemäß verwendbaren Pflanzenextrakte wird insbesondere auf die Extrakte hingewiesen, die in der auf Seite 44 der 3. Auflage des Leitfadens zur Inhaltsstoffdeklaration kosmetischer Mittel, herausgegeben
vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW), Frankfurt, beginnenden Tabelle aufgeführt sind.
Erfindungsgemäß sind vor allem die Extrakte aus Grünem Tee, Eichenrinde, Brennessel, Hamamelis, Baldrian, Hopfen, He.nna, Kamille, Klettenwurzel, Schachtelhalm, Weißdorn, Lindenblüten, Mandei, Aloe Vera, Fichtennadel, Roßkastanie, Sandelholz, Wacholder, Kokosnuß, Mango, Aprikose, Limone, Weizen, Kiwi, Melone, Orange, Grapefruit, Salbei, Rosmarin, Birke, Malve, Wiesenschaumkraut, Quendel, Schafgarbe, Thymian, Melisse, Hauhechel, Huflattich, Eibisch, Meristem, Ginseng und Ingwerwurzel bevorzugt.
Besonders bevorzugt sind die Extrakte aus Grünem Tee, Eichenrinde, Brennessel, Hamamelis, Hopfen, Baldrian, Kamille, Klettenwurzel, Schachtelhalm, Lindenblüten, Mandel, Aloe Vera, Kokosnuß, Mango, Aprikose, Limone, Weizen, Kiwi, Melone, Orange, Grapefruit, Salbei, Rosmarin,. Birke, Wiesenschaumkraut, Quendel, Schafgarbe, Hauhechel, Meristem, Ginseng und Ingwerwurzel.
Ganz besonders für die erfindungsgemäße Verwendung geeignet sind die Extrakte aus Grünem Tee, Baldrian, Mandel, Aloe Vera, Kokosnuß, Mango, Aprikose, Limone, Weizen, Kiwi und Melone.
Als Extraktionsmittel zur Herstellung der genannten Pflanzenextrakte können Wasser, Alkohole sowie deren Mischungen verwendet werden. Unter den Alkoholen sind dabei niedere Alkohole wie Ethanol und Isopropanol, insbesondere aber mehrwertige Alkohole wie Ethylenglykol und Propylenglykol, sowohl als alleiniges Extraktionsmittel als auch in Mischung mit Wasser, bevorzugt. Pflanzenextrakte auf Basis von Wasser/Propylenglykol im Verhältnis 1 :10 bis 10:1 haben sich als besonders geeignet erwiesen.
Die Pflanzenextrakte können erfindungsgemäß sowohl in reiner als auch in verdünnter Form eingesetzt werden. Sofern sie in verdünnter Form eingesetzt
werden, enthalten sie üblicherweise ca. 2 - 80 Gew.-% Aktivsubstanz und als Lösungsmittel das bei ihrer Gewinnung eingesetzte Extraktionsmittel oder Extraktionsmittelgemisch.
Weiterhin kann es bevorzugt sein, in den erfindungsgemäßen Mitteln Mischungen aus mehreren, insbesondere aus zwei, verschiedenen Pflanzenextrakten einzusetzen.
Zusätzlich kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn neben der erfindungsgemäßen Kombination Penetrationshilfsstoffe und/ oder Quellmittel (M) enthalten sind. Diese Hilfsstoffe sorgen für eine bessere Penetration von Wirkstoffen in die keratinische Faser oder helfen die keratinische Faser aufzuquellen. Hierzu sind beispielsweise zu zählen Harnstoff und Harnstoffderivate, Guanidin und dessen Derivate, Arginin und dessen Derivate, Wasserglas, Imidazol und Dessen Derivate, Histidin und dessen Derivate, Benzylalkohol, Glycerin, Glykol und Glykolether, Propylenglykol und Propylenglykolether, beispielsweise Propylenglykolmonoethylether, Garbonate, Hydrogencarbonate, Diole und Triole, und insbesondere 1 ,2-Diole und 1 ,3-Diole wie beispielsweise 1 ,2-Propandiol, 1 ,2-Pentandiol, 1 ,2-Hexandiol, 1 ,2- Dodecandiol, 1 ,3-Propandiol, 1 ,6-Hexandiol, 1 ,5-Pentandiol, 1 ,4-Butandiol.
Der Verbraucher mag bei der Wahrnehmung der Zubereitungen, insbesondere hervorgerufen durch eine ästethische Verpackung, gegebenenfalls in Verbindung mit aromatischen Duftnoten, die erfindungsgemäße Zusammensetzung mit einem Genußmittel in Verbindung bringen. Durch diese Assoziation kann, insbesondere bei Kindern, eine orale Aufnahme bzw. ein Herunterschlucken der Zusammensetzung prinzipiell nicht gänzlich ausgeschlossen werden. In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten daher die erfindungsgemäßenZusammensetzungen einen Bitterstoff, um ein Herunterschlucken bzw. eine akzidentielle Ingestion zu verhindern. Dabei sind erfindungsgemäß Bitterstoffe bevorzugt, die in Wasser bei 20 °C zu mindestens 5 g/l löslich sind.
Hinsichtlich einer unerwünschten Wechselwirkung mit gegebenenfalls in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung enthaltenen Duft-Komponenten, insbesondere einer Veränderung der vom Verbraucher wahrgenommenen Duftnote, haben die ionogenen Bitterstoffe sich den nichtionogenen als überlegen erwiesen, lonogene Bitterstoffe, bevorzugt bestehend aus organischem(n) Kation(en) und organischem(n) Anion(en), sind daher für die erfindungsgemäßen Zubereitungen bevorzugt.
Erfindungsgemäß hervorragend geeignet als Bitterstoffe sind quartäre Ammoniumverbindungen, die sowohl im Kation als auch im Anion eine aromatische Gruppe enthalten. Eine solche Verbindung ist das kommerziell z.B. unter den Warenzeichen Bitrex® und Indige-stin® erhältliche Benzyldiethyl((2,6- Xylylcarbamoyl)methyl)ammoniumbenzoat. Diese Verbindung ist auch unter der Bezeichnung Denatonium Benzoate bekannt.
Der Bitterstoff ist in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in Mengen von 0,0005 bis 0,1 Gew.-%, bezogen auf den Formkörper, enthalten. Besonders bevorzugt sind Mengen von 0,001 bis 0,05 Gew.-%.
Weitere Wirk-, Hilfs- und Zusatzstoffe sind beispielsweise
- haarkonditionierende Verbindungen wie Phospholipide, beispielsweise Sojalecithin, Ei-Lecitin und Kephaline, sowie Silikonöle,
- Parfümöle, Dimethylisosorbid und Cyclodextrine,
- Lösungsmittel und -Vermittler wie Ethanol, Isopropanol, Ethylenglykol, Propylenglykol, Glycerin und Diethylenglykol,
- konditionierende Wirkstoffe wie Paraffinöle, pflanzliche Öle, z. B. Sonnenblumenöl, Orangenöl, Mandelöl, Weizenkeimöl und Pfirsichkemöl sowie
- Entschäumer wie Silikone,
- Farbstoffe zum Anfärben des Mittels,
- Wirkstoffe wie Allantoin und Bisabolol,
- Cholesterin,
- Konsistenzgebe wie Pölyolester oder Polyolalkylether,
- Fette und Wachse wie Walrat, Bienenwachs, Montanwachs und Paraffine,
- Perlglanzmittel wie Ethylenglykolmono- und -distearat sowie PEG-3-distearat,
- Pigmente,
- Treibmittel wie Propan-Butan-Gemische, N2O, Dimethylether, CO2 und Luft,
- Antioxidantien.
Bezüglich weiterer fakultativer Komponenten sowie die eingesetzten Mengen dieser Komponenten wird ausdrücklich auf die dem Fachmann bekannten einschlägigen Handbücher, z. B. die oben genannte Monographie von K. H. Schrader verwiesen.1
Sprays, Aerosole und Schaumaerosole geeignet. Der pH-Wert dieser Zubereitungen kann prinzipiell bei Werten von 2 — 11 liegen. Er liegt bevorzugt zwischen 3 und 10, wobei Werte von 5 bis 8 besonders bevorzugt sind. Zur Einstellung dieses pH-Wertes kann praktisch jede für kosmetische Zwecke verwendbare Säure oder Base verwendet werden.
Üblicherweise werden als Säuren Genußsäuren verwendet. Unter Genußsäuren werden solche Säuren verstanden, die im Rahmen der üblichen Nahrungsaufnahme aufgenommen werden und positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Genußsäuren sind beispielsweise Essigsäure, Milchsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Äpfelsäure, Ascorbinsäure und Gluconsäure. Im Rahmen der Erfindung ist die Verwendung von Zitronensäure und Milchsäure besonders bevorzugt. Bevorzugte Basen sind Ammoniak, Alkalihydroxide, Monoethanolamin, Triethanolamin, Aminomethylpropanol, Triisopropanolamin, sowie N,N,N',N'-Tetrakis-(2-hydroxypropyl)-ethylendiamin. Mit diesen Basen werden auch die festigenden und/oder fixierenden Polymere neutralisiert oder teilneutralisiert, falls dies erforderlich ist.
Eine ganz besonders bevorzugte Applikationsform ist eine Aerosol- und/oder Non-Aerosol Sprühapplikation. Hierbei wird das erfindungsgemäße Mittel mit
Hilfe einer geeigneten mechanisch betriebenen Sprühvorrichtung versprüht. Unter mechanischen Sprühvorrichtungen sind solche Vorrichtungen zu verstehen, welche das Versprühen einer Flüssigkeit ohne Verwendung eines Treibmittels ermöglichen. Als geeignete mechanische Sprühvorrichtung kann beispielsweise eine Sprühpumpe oder ein mit einem Sprühventil versehener elastischer Behälter, in dem das erfindungsgemäße kosmetische Mittel unter Druck abgefüllt wird, wobei sich der elastische Behälter ausdehnt und aus dem das Mittel infolge der Kontraktion des elastischen Behälters bei Öffnen des Sprühventils kontinuierlich abgegeben wird, verwendet werden.
Zur Ausgestaltung der Erfindung als Aerosolapplikation kann jedes entsprechende Aerosolventil verwendet werden, welches die erfindungsgemäße Sprührate und/oder die entsprechenden Tröpfchengrößen ermöglicht. Hierbei kann es vorteilhaft sein, wenn die Ventilöffnung einen Durchmesser von höchstens 0,4 mm aufweist. Eine Öffnung von 0,35 mm ist dabei bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt sind Ventilöffnungen von höchstens 0,3 mm. Entsprechende Aerosolventile werden beispielsweise beschrieben in den Patentschriften US 4 152 416, US 3 083 917, US 3 083 918, US 3 544 258. Derartige Ventile können im Handel beispielsweise von den Firmen Seaquist Perfect Dispensing GmbH oder Coster Technologie Speciali s.p.a. bezogen werden. In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform wird als Ventil das Ventil vom Typ Ariane M der Fa. Seaquist verwendet. Dabei kann es besonders bevorzugt sein, wenn dieses Ventil zusammen mit einer speziellen Drosselung verwendet wird. Die Drosselung befindet sich dabei entweder im Stern des Ventiles oder im Sprühkopf. Die Zeichnung I stellt dies grafisch dar. Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform verwendet als Ventil ein Ventil mit Seitenbohrung, wie es beispielsweise von der Firma Coster unter der Typenbezeichnung K 125 SL 184/3/6 angeboten wird.
Zur weiteren Ausgestaltung wird ausdrücklich verwiesen auf Andreas Domsch, „Die kosmetischen Präparate", Band II, Kapitel 4, Aerosole, Seite 259 folgende, Verlag für die chemische Industrie, H. Ziolkowsky Kg, Augsburg, 1992.
Erfindungsgemäß umfasst ist selbstverständlich, dass der Äerosolbehälter aus Alumonoblocdosen, aber auch aus Kunststoffen wie PET oder Glas sein kann.
Zur Ausgestaltung der Erfindung als Non-Aerosol kann jede Sprühpumpe verwendet werden, welche die erfindungsgemäße Sprührate ermöglicht. Entsprechende Systeme sind beispielsweise im Handel erhältlich unter der Bezeichnung Calmar Mark II von der Firma Calmar Inc.
Beispiele
Alle Mengenangaben sind, soweit nicht anders vermerkt, Gewichtsteile. 1. Kompakthaarspray für normale Festigung
Luviskol VA 37 1 ,0
Ultrahold 8 11 ,0
AMP (Amino-methyl.propanol) 0,95
Panthenol 0,3
Uvinul MS 40 0,3
Ethanol 40,0
Wasser ad 60,0
Dimethylether 40,0
2. Kompakthaarspray für normale Festigung
Ultrahold 8 6,0
Amphomer LV-71 4,0
AMP 1 ,3
Pantolacton 0,3
Uvinul MS 40 0,3
Ethanol 40,0
Wasser ad 60,0
Dimethylether 40,0
3. Kompakthaarspray für leichte Festigung Ultrahold 8 5,0 AMP 0,35 Dow Corning Fluid 345 0,05 Isopropanol ad 40,0 Propan / Butan 60,0
4. Kompakthaarspray für starke Festigung (wet look) Gantrez ES-425 10,0 Eumulgin O5 0,5 Triisopropanolamin 1 ,0
Dow Corning 200 (0,65 cSt) 0,3
Surfadone LP 300 0,4
Wasser 7,5
Ethanol ad 60,0
Propan / Butan (60/40) 40,0