Beschreibung Verfahren und Einrichtung zur Erhöhung der Selektivität von FET-basierten Gassensoren
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung der Selektivität von Gassensoren, die mittels Feldeffekttransistor ausgelesen werden. Damit wird die Auslesung schwacher Signale ermöglicht, die beispielsweise von gassensitiven Schichten ge- neriert werden, ohne dass andere eventuell stärkere Gassignale diese stören. Derartige Sensoren weisen Betriebstemperaturen zwischen Raumtemperatur und etwa 100 °C auf.
Neuartige FET-Gassensoren in hybridem Aufbau, beispielsweise nach [I-III] oder nach Figur 3 oder 4, welche mittels eines Feldeffekttransistors die Austrittsarbeit eines gassensitiven Materials auslesen, besitzen eine ganze Reihe von Eigenschaften, die ihnen ein überragendes Anwendungspotential zukommen lassen können. Zum einen können sie auch bei Umgebungstempe- ratur oder bei wenig erhöhten Temperaturen betrieben werden und erlauben daher den Low-Power/Geringe-Betriebsleistung Betrieb mit Batterien oder den direkten Anschluss an Datenbusleitungen ohne die Verwendung von Hilfsenergien. Zum anderen kann bei diesem Sensoraufbau eine große Anzahl von verschie- denen Materialien als Detektionsmaterial eingesetzt werden, was zur Folge hat, dass mit diesen Sensoren eine bisher unerreichte Bandbreite von Gasen detektiert werden kann. Aufgrund des einfachen Aufbaus mit gut automatisierbarer Aufbautechnik ist eine kostengünstige Herstellung möglich. Da die Ansteuer- elektronik weitgehend kostenneutral in den Si-Chip integriert werden kann, sind die Kosten für damit aufgebaute Gassensor- systeme geringer als bei anderen Sensortechnologien.
Allerdings unterliegen auch diese Gassensoren der Problematik ,der Querempfindlichkeiten, d.h. andere in der Anwendung existierende Gase können Störungen des Sensorsignals bewirken. Dabei können zum einen sogenannte direkte Querempfindlichkeit
auftreten, d.h. der Sensor reagiert auch auf Störgase, was damit eine Konzentration des Messgases vortäuschen kann. Zum anderen ist mit den sogenannten indirekten Quere pfindlich- keiten zu rechnen, d.h. die Sensitivität auf das Zielgas kann durch die Präsenz eines Störgases verändert werden. Beide Effekte führen zu einer Verfälschung des Anzeigewertes und können je nach Anforderungsprofil die Anwendbarkeit in einer Applikation beeinträchtigen oder gar verhindern. Erster Ansatz zur Beseitigung bestehender Nachteile ist ein oftmals versuchter Lösungsansatz mit einer intelligenten Signalverarbeitung auf Systemebene. Hier wird versucht durch beispielsweise eine Plausibilitätsbetrachtung des Sensorsignals die Folgen von Fehlmessungen zu beheben. Das ist natür- lieh nicht bei der indirekten Querempfindlichkeit möglich.
Der zweite Ansatz ist anders gestaltet und betreibt die Verwendung eines zusätzlichen Sensorelementes, welches auf das Zielgas sensitiv ist und beim Versuch mit dieser Hilfsinfor- mation den Anzeigewert des Sensorelementes korrigiert. Dies ist ein Ansatz der gerade bei arrayfähigen Sensoren (Mehrachanordnung) wie den GasFETs (Gassensoren auf Feldeffekttransistoren-Basis) , siehe [III], verfolgt wurde. Diese Variante ist immer mit deutlich erhöhtem Aufwand und Kosten ver- bunden. Die Folgen der indirekten Querempfindlichkeit lassen sich jedoch kaum oder nur mit hohem Aufwand, beispielsweise mit großen Sensorarrays oder umfangreichen Kalibrierungsmodellen, beseitigen.
Der dritte Ansatz besteht darin, das Sensormaterial so weiter zu entwickeln und zu optimieren, dass mit ihm eine selektive Detektion des Zielgases erreicht wird. Dies kann für einige spezielle Applikationen erreicht werden, [IV-VI] . Es kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass dies für die Mehr- zahl von Detektionsaufgaben möglich ist.
Der vierte Ansatz des Standes des Technik bezieht sich direkt auf die FET-Gasensoren, [V] . Er nutzt die Geometrie dieses Aufbaus, um mittels des Anlegens von handhabbaren Spannungen von beispielsweise 10V an dem suspended Gate (abgehobene Ga- te-Elektrode) aufgrund des kleinen Luftspaltes sehr hohe e- lektrische Feldstärken an der Oberfläche der Sensorschicht zu erzeugen. Diese beeinflussen das Adsorptionsverhalten der de- tektierten Moleküle. Aus dem Vergleich des Messsignals bei verschiedenen elektrischen Feldstärken an der Oberfläche der Sensorschicht lässt sich der Einfluss eines Störgases eliminieren. Diese zeigt schon, dass es sich hier sicherlich um kein universell anwendbares Verfahren handelt, so dass dessen Anwendbarkeit auf wenige Spezialfälle beschränkt bleiben wird.
Der fünfte Ansatz beinhaltet ein selbsterklärendes Vorgehen um Querempfindlichkeiten zu beseitigen. Hierzu wird die Verwendung von Filtern vorgeschlagen, die zwischen dem zu detek- tierenden Gasgemisch und dem Gassensor angebracht sind. Sie sind permeabel für das Zielgas, lassen aber Gase welche Querempfindlichkeiten verursachen nicht zum Sensor gelangen. Ausführungsformen sind hier katalytische Filter, [IV], wobei die Störgaskonzentrationen aktiv durch eine chemische Reaktion entfernt wird. Oftmals werden Gassensoren auf der Basis ge- heizter, halbleitender Metalloxide mit einem Aktivkohlefilter kombiniert. Dieser entfernt Gase, welche Querempfindlichkeiten verursachen, indem diese an der großen inneren Oberfläche des Materials adsorbiert werden, wobei das Zielgas aber durchgelassen und vom Sensor detektiert wird. Ein verbreite- tes Beispiel für derartige Sensoren sind Gassensoren zur De- tektion toxischer, beispielsweise CO, oder explosiver Gase, beispielsweise austretendes Erdgas/CH4,' in Haushaltsatmosphären. Deren Messsignal wird oftmals durch im Haushalt auftretende Alkoholdämpfe gestört , [IV] . Auch für elektrochemische Gassensoren werden Filter häufig eingesetzt. In diesen Anwendungsfällen hat Aktivkohle einen sehr guten Adsorber, z.B. für Alkoholdämpfe, im Langzeitbetrieb. Dabei kann, es jedoch
zu einer Sättigung des Filters kommen, so dass der Filter seine Wirkung verliert und die Störgase schließlich doch zum Sensor kommen und detektiert werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde für FET-basierte Gassensoren eine Verfälschung des Messsignals durch Querempfindlichkeiten möglichst dauerhaft zu vermeiden.
Die Lösung dieser Aufgabe geschieht verfahrensmäßig durch die Merkmale gemäß Anspruch 1 oder 2 und gegenständlich durch die Merkmale des Anspruchs 17 oder 18. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung geht von einem Vorgehen gemäß dem fünften An-." satz nach dem Stand der Technik aus, wobei ein Filter vor dem Gassensor vorhanden ist, gibt jedoch in Zusammenhang mit speziellen Eigenschaften eines FETs Möglichkeiten zur Umgehung des Problems der Deaktivierung von Filtermaterialien an. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass FET basierte Gassensoren, die im Gegensatz zum Stand der Technik eine sehr niedrige Betriebstemperatur, beispielsweise Raumtempera-' tur, aufweisen und mittels vorgeschalteter Filter von Querempfindlichkeiten aufgrund von Störgasen befreit sind bezüg- lieh der Lebensdauer eines Sensors wesentlich stabilisierbar sind. Dies geschieht durch den Einsatz von gewebeartigen Aktivkohlefiltern, die mittels mäßiger Temperaturerhöhung regenerierbar sind bzw. durch Diffusionsbegrenzung des Analysegases, was durch die äußerst geringe Detektionsgasmenge an der sensitiven Schicht eines FET-Gassenεors ermöglicht wird. Somit kann die Filterlebensdauer wesentlich erhöht werden.
Vorteile
Elimination von Querempfindlichkeiten zur Steigerung der De- tektionssicherheit der Gassensoren.
Lösung des Problems mangelnder Langzeitstabilität.
Kostengünstiger Aufbau ohne aufwendige zusätzliche Funktionselemente.
Im Folgenden werden anhand von begleitenden die Erfindung nicht einschränkenden Figuren Ausführungsbeispiele beschrieben.
Figur 1 zeigt einen GasFET mit einem erfindungsgemäß nicht beabstandet angebrachten flexiblen Aktivkohlefilter.
Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung des Aufbaus zur Verlangsamung der Filtersättigung durch Begrenzung des Gaszutritts,
Figur 3 zeigt einen schematischen Grundaufbau eines GasFETS nach dem Stand der Technik (SGFET, suspended Gate FET) , Figur 4 zeigt einen schematischen Grundaufbau eines GasFETS nach dem Stand der Technik (CCFET, capacitative coupled FET)
Figur 5 zeigt eine vorteilhafte Ausführung des Verfahrens nach Fig. 2, bei der der Gasfilter in eine Vertiefung der Keramik eingebracht ist.
In der Fig. 1 ist im Schnitt ein FET dargestellt, der aus einem Si-Basiskörper mit Source, Drain und Kanal-Bereich mit abgehobener Gate-Elektrode besteht. Dieser GasFET ist mit einem erfindungsgemäß nicht beabstandet angebrachten flexiblen Aktivkohlefilter versehen, der die gesamte Sensoranordnung umschließt.
Fig. 2 zeigt die schematische Darstellung des Aufbaus zur Verlangsamung der Filtersättigung durch Begrenzung des Gaszutritts, so dass der Filter eine wesentlich längere Betriebs- zeit aufweist.
In Fig. 3. Wird der Stand der Technik dargestellt in Form des schematischen Grundaufbaus eines GasFET, Typ SGFET
In Fig. 4. Wird der Stand der Technik dargestellt in Form des schematischen Grundaufbaus eines GasFET, Typ CCFET
Fig. 5. stellt eine vorteilhafte Ausführung des Verfahrens entsprechend Fig. 2 dar, bei der der Gasfilter in eine Vertiefung der Keramik eingebracht ist. Die Diffusionsbegrenzung geschieht durch die entsprechend kleine Auslegung des Diffusionsspaltes .
Es werden zwei voneinander unabhängige Lösungswege beschrieben:
ϊ) Filterregenerationsverfahren
Der erste Weg verwendet die Eigenschaft von GasFETs, dass deren Betriebstemperaturen drastisch unter denen der geheizten Metalloxidsensoren liegen und sich typischerweise von Raumtemperatur bis hin zu etwa 100 °C erstrecken.
Erfindungsgemäß wird hier ein Filter verwendet, der ohne räumlichen oder nur mit geringem räumlichen Abstand zum ei- gentlichen Sensorelement angebracht ist. Ein' typischer Aufbau ist in Fig. 1 gezeigt. Nachdem die Betriebstemperatur des GasFET wie eben erwähnt maximal ca. 100°C beträgt, kann der Filter die Betriebstemperatur des GasFET annehmen, ohne dass seine adsorbierende Wirkung unzulässigerweise abnimmt. in geeignetes Filtermaterial sind Gewebe aus Kohlefasern, ie sie z.B. von Charcoal Cloth unter dem Markennamen
Zorflex™ ertrieben werden. Hergestellt werden die Gewebe aus reinem Viskosezellstoff, der unter entsprechenden Reaktionsbedingungen vollständig verkohlt wird. Bedingt durch den Aufbau zeichnet sich das Material durch eine große aktive 0- berflache aus, wobei die aktive Oberfläche im wesentlichen durch die Mikroporen innerhalb der Fasern hergestellt wird. Weitere Eigenschaften sind eine hohe mechanische Flexibilität und Stabilität, ein geringes Gewicht und eine große chemische Resistenz. Da die Filter vor der Verkohlung als Gewebe herge- stellt werden, sind die Eigenschaften über einen weiten Bereich variierbar, beispielsweise über die Faserlänge und - dicke, die Struktur des Gewebes, Gewebestärke usw.. Die Gasadsorption wird als reine Physisorption beschrieben. Dadurch kann mit einer Erhöhung der Temperatur um z. B. 100 °C das Material durch Desorption aller Adsorbate wieder regenerieren. Spezifische Imprägnierungen erhöhen die Filterwirkung für bestimmte saure oder basische Gase deutlich. Diese Gase werden dann durch Chemisorption gebunden. Derartige Gewebe werden mit Erfolg eingesetzt, z. B als Schutzkleidung, zur Wasserreinigung, als ölfilter zur Reinigung von Pressluft, zum Schutz von Kunstwerken vor korrosiven Gasen, als Filter in Gasmasken.
Die GasFET-Sensoren sind üblicherweise mit einem Heizelement versehen, um die Temperatur zu stabilisieren. Erfindungsgemäß wird nun dieses Heizelement benutzt, um den Aufbau, den Gas- sensor mit dem direkt darauf aufgebrachten Filter, auf eine gegenüber der Betriebstemperatur erhöhte Temperatur zu heizen. Typische Temperaturen liegen hier im Bereich von 200- 300 °C. Dadurch, dass Filter und Sensor in direkten Kontakt miteinander sind, erfolgt ein starker Wärmeübergang vom GasFET auf den Filter und dieser erreicht die Temperatur des Gassensors. Bei diesen Temperaturen findet durch die thermische Aktivierung ein Ausgasen des Aktivkohlefilters statt. Die adsorbierten Gase verlassen den Filter, wodurch dessen volle Adsorptionskapazität wieder erreicht wird, d.h. es findet eine Filterregeneration statt. Typische Perioden für die
Durchführung des Regenerationsprozesses liegen bei 1-20 Tagen. Typische Zeitdauern für diesen Regenerationsprozess liegen bei 0,5 bis 3 min. Während des Regenerationsprozesses darf vom Gassensor kein aussagefähiges Sensorsignal erwartet werden, da sowohl der GasFET bei einer zu hohen Temperatur betrieben wird, als auch durch die erzwungene Desorption eine gewisse Menge der Störgase auch zum GasFET gelangen kann.
Zusätzlich kann das Messsignal währen des Regenerationspro- zesses zu dessen Überwachung verwendet werden. Nachdem die aus dem Filter austretenden Störgase üblicherweise eine signifikante Sensorreaktion, auch bei den erhöhten Betriebstemperaturen, bewirken, wird ein Sensorausschlag vorliegen, der mit dem Fortschritt des Regenerationsprozesses zurückgehen wird. Damit kann überwacht werden, wann der Regenerationsprozess abgeschlossen ist.
II) Verhinderung der Filtererschöpfung durch Diffusionsbe- grenzung.
Eine zweite Variante basiert sowohl auf konstruktiven Details der FET-Gassensoren wie auch auf ihrer Eigenschaft, im Gegensatz zu den stark Gas konsumierenden Metalloxidsensoren, nur eine sehr geringe Menge an Analysegas zur Detektio zu benötigen.
Um jetzt die Lebensdauer des Filterelementes zu erhöhen bzw. die Deaktivierung durch Sättigung zu vermeiden, wird der Gaszutritt zum Filterelement stark begrenzt. Dadurch wird die Filtersättigung deutlich hinausgezögert-. Die kleine Menge an verfügbaren Gas reicht jedoch zur Gasdetektion mit dem FET- Sensor aus. Eine schematische Beschreibung ist in Fig. 2 gezeigt. Die Begrenzung der Gasdiffusion kann sowohl durch ein kleines Loch als Diffusionsbegrenzung als auch durch eine diffusions- begrenzende Membran erreicht werden, welche zudem noch das Systems gut gegen Staub schützt. Eine vorteilhafte Ausführung
dieses Prinzips gibt die Fig. 5. an. Gezeigt ist hier der Bereich des Gasdiffusionsspaltes in einem hybriden Flip-Chip Aufbau für einen Gassensor. Es wird eine Vertiefung in das Trägermaterial des gassensitiven Gates eingebracht, in der dann das Filtermaterial deponiert wird. Dadurch wird der Diffusionsspalt verlängert. Die Begrenzung der Gasdiffusion geschieht nun durch den ersten Bereich des Gasdiffusionsspalts. Aus der verminderten Gasmenge werden vom Filtermaterial alle störende Gaskomponenten nahezu vollständig entfernt und das gereinigte Gas gelangt nun zur Detektionsschicht .
Für die Wege I) und II) gilt gleichermaßen:
- Die beiden Vorgehensweisen werden typischerweise für Querempfindlichkeiten gegenüber NOx, NH3,Alkoholen oder Ketonen angewandt, welche wesentliche Störgase für Festkörpergassen- soren darstellen. Für diese Gase sind sehr effektive Adsorp- tionsfilter erhältlich. - Falls erforderlich können' auch mehrere Lagen Aktivkohlefilter verwendet werden. Es gibt z.B. mit saueren Materialien imprägnierte Aktivkohlefilter welche gut das basische NH3 adsorbieren und mit alkalischen Materialien imprägnierte Filter, welche sehr gut das sauere N02 binden. - Das Verfahren kann unter Verwendung Feuchte adsorbierender Filterschichten wie beispielsweise Silika-Gel auch verwendet werden, um Feuchteschwankungen auszugleichen. Ziel ist hier nicht die vollständige Entfernung der Feuchte, sondern die Verwendung der Filterschicht als Puffer welcher auch Feuchte abgeben kann, um die die Gasdetektion störenden Feuchteschwankungen zu glätten.
Literatur
[I] T. Doll, B. Flietner, I Eisele, DE 4239319, [II] M. Fleischer, U. Lampe, B. Ostrick, H. Meixner, F. Daeche, DE 19956744,
[III] M. Fleischer, B. Ostrick, H. Meixner, DE 19956806,
[IV] B. Ostrick, M. Fleischer, H. Meixner, DE 19926747, E. Simon, M. Fleischer, H. Meixner; Porphin-dyes - high potential N02-layers for asthma detection in breath in workfunction type gas sensors . Proceed- ings Eurosensors XVI, Prague, 15.-18.9.2002, pp. 647 [V] B. Ostrick, M. Bögner, M. Fleischer, H. Meixner, T. Doll. I. Eisele, DE19849932. [VI] G. Flingelli, M. Fleischer, H. Meixner, DE 19708770Produktschrift der Figaro Engineering, Figaro Gassensor TGS203