DE4028062C2 - Gassensoranordnung mit FET mit unterbrochenem Gate - Google Patents
Gassensoranordnung mit FET mit unterbrochenem GateInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sensoranordnung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Sensoranordnung dieser Art (DE 29 47
050 C2) können die Teilchen der nachzuweisenden Komponen
te eines Gasgemisches einerseits mit dem Gate 3 und
andererseits durch Löcher 4 des Gates mit der isolieren
den Schicht 2 in Berührung kommen. Die Teilchen gelangen
auf diese Weise zur Grenzfläche der isolierenden Schicht
2, so daß sie am Rand oder unter dem Gate eine Änderung
der Austrittsarbeit verursachen, die sich als Span
nungs-, Schwellenspannungs- oder Kapazitätsänderung
messen läßt. Unter oder auf dem Gate 3 kann eine die
Selektivität für bestimmte Teilchen verbessernde Schicht
16 aufgebracht sein.
Bei dieser bekannten Sensoranordnung kann auch eine
Verschiebung des Arbeitspunktes des FET zu einer Änderung
der Gate-Source-Spannung führen, die sich dem Meßsignal
überlagert. Das Meßsignal kann dann nicht von einer
Drift des Arbeitspunktes unterschieden werden. Deshalb
eignet sich ein solcher Sensor nur zum Nachweis von
Teilchen, bei denen das Meßsignal sehr groß im Vergleich
zur üblichen Arbeitspunkt-Instabilität ist.
Bei einer an sich bekannten Sensoranordnung (Analytical
Chemistry, Bd. 58 (1989), S. 514 bis 517) ist in Fig. 1
ein Suspended Metall Gate-FET gezeigt, bei dem sich
zwischen dem als Platinsieb ausgebildeten Gate 3 und der
isolierenden Schicht 2 ein Luftspalt 4 befindet. Das
Gate 3 steht hier also nicht in Berührung mit der
isolierenden Schicht 2. Das Gate 3 ist außen und innen
(Seite 515, rechte Spalte, Zeile 3 von unten) mit einer
chemisch empfindlichen Schicht 5 aus elektrochemisch
abgeschiedenem Polypyroll überzogen. Die
Polypyrrolschicht ist ebenfalls durch den Luftspalt 4
von der isolierenden Schicht 2 getrennt. Diese
Sensoranorddnung benutzt die Adsorption des zu messenden
Gases an der chemisch empfindlichen Schicht 5. Das zu
messende Gas beeinflußt die Kennlinie des Transistors
z. B. durch Verschiebung der Schwellenspannung. Die
chemische empfindliche Schicht 5 selbst wird dadurch
nicht verändert. Die Herstellung dieser Sensoranordnung
ist verhältnissmäßig aufwendig. Signalstärke und
Spezifität sind vergleichsweise gering.
Aus der DE 31 51 891 C2 ist es an sich bekannt, die
unerwünschte Empfindlichkeit der Sensoren auf MIS-Basis
gegenüber den durch die elektrisch leitende Metallschicht
diffundierbaren Komponenten des Gasgemisches zu beheben.
Dazu wird auf das Gate 3 eine gasundurchlässige, passi
vierende Schicht 5 aufgebracht, die mit Löchern 4 des
Gates 3 fluchtende Löcher 6 aufweist. Die passivierende
Schicht 5 verhindert, daß H2 außerhalb der Löcher 4 des
Gates 3 an die Metall 3-Isolator 2′-Grenzschicht
gelangen kann. So können katalytische Reaktionen, die
einen Einfluß auf das elektrische Verhalten der MIS-
Sensoren haben, nur innerhalb der Löcher 4 an den Metall-
3-Isolator 2′-Grenzflächen definiert und kontrolliert
stattfinden. Dadurch wird insgesamt die Nachweisempfind
lichkeit für die nachzuweisende Komponente erhöht.
Nachteilig ist eine Nullpunktsdrift, die sich bei zumin
dest teilweiser Beaufschlagung des Gates mit Gleichspan
nung einstellt.
Aus der DE 38 35 339 A1 ist es an sich bekannt, die
Gateelektrode aus Teilelektroden 4, 9, 10 aufzubauen, von
denen wenigstens einige keine elektrisch leitende Verbin
dung mit einem Gatekontakt 3 aufweisen. Bei zunehmender
Konzentration der Teilchen der nachzuweisenden Komponen
te treten die Teilelektroden zunehmend in leitende
Verbindung mit dem Gatekontakt. Dadurch vergrößert sich
der Verstärkungsfaktor. Die Änderung des Verstärkungsfak
tors wird als Meßsignal herangezogen. Auch diese Anord
nung unterliegt bei zumindest teilweiser Beaufschlagung
des Gates mit Gleichspannung einer unerwünschten Null
punktsdrift.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Einsatzbe
reich der eingangs genannten Sensoranordnung zu erwei
tern.
Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1
gelöst. Der FET ist vorzugsweise als MISFET oder als
MOSFET ausgebildet. Die isolierande Schicht kann z. B.
aus SiO2 bestehen. Als Werkstoff für das Gate ist Palla
dium oder Platin besonders geeignet. Die Unterbrechungen
des Gates können je nach dem Einsatzfall in zweckmäßiger
Weise gestaltet und über das Gate verteilt werden. Die
Unterbrechungen können z. B. auf fotolithografischem Wege
hergestellt werden. Die in der Deckschicht enthaltene,
Ionen oder Dipole erzeugende Substanz wird durch die
Zielmoleküle teilweise dissoziiert oder solvatisiert,
wenn solche Zielmoleküle durch die Deckschicht adsorbiert
werden. Für jeden Einsatzfall läßt sich einerseits eine
geeignete Deckschicht und andererseits eine geeignete
Ionen oder Dipole erzeugende Substanz auswählen. Bei der
erwähnten Dissoziierung werden Ionenpaare getrennt, oder
durch die Solvatisierung wird der Dipolcharakter der
Moleküle verändert, und Ionen oder Moleküle mit veränder
tem Dipolmoment gelangen durch das in den Unterbrechun
gen des Gates befindliche Sorbensmaterial in der ge
wünschten Weise an die Metall-Isolator-Grenzflächen.
Nachfolgend werden einige Beispiele für erfindungsgemäß
zu detektierende Zielmoleküle angegeben:
- a) Aromaten, z. B. Benzol, Toluol, usw.
- b) Alkohole, z. B. Ethanol, Methanol, usw.
- c) Ester, z. B. Aceton,
- d) Ketone, z. B. Aceton,
- e) Benzingemische,
- f) Ether, z. B. Dimethylether,
- g) Aldehyde z. B. Formaldehyd,
- h) Amine, z. B. Methylamin,
- i) Schwefelverbindungen, z. B. Marcaptane,
- j) chlorierte Verbindungen z. B. Trichlorethan, oder
- k) spezielle reaktive Moleküle, z. B. Ethylenoxid, Vinylchlorid oder Styrol.
Bei der Detektion der Dämpfe organischer Verbindungen
sind sehr unterschiedliche Meßbereiche erforderlich.
Sehr toxische Substanzen, z. B. Benzol (TRK-Wert: 5 ppm)
oder Ethylenoxid (TRK-Wert: 3 ppm), müssen im unteren
ppm-Bereich erfaßt werden, also in Meßbereichen von 0
bis 10 ppm bis 0 bis 100 ppm.
Weniger toxische Substanzen wie Ethanol oder Ethylacetat,
werden in Konzentrationen von 0 bis 100 ppm, 0 bis 1000
ppm oder sogar 0 bis 5000 ppm zu erfassen sein.
Wenn es um den Explosionsschutz geht, müssen Konzentra
tionen von 0 bis 6000 ppm (Benzingemische), 0 bis 20 000
ppm (Isopropanol) oder sogar 0 bis 55 000 ppm (Methanol)
überwacht werden.
Um so unterschiedliche Meßbereiche realisieren zu können,
müssen einerseits die Dicke der Deckschicht und anderer
seits das Mischungsverhältnis von Sorbensmaterial und
Ionen oder Dipole erzeugender Substanz entsprechend
stark variiert werden. Dabei führt eine verhältnismäßig
dünne Deckschicht zu kürzerer Ansprechzeit und höherer
Empfindlichkeit, allerdings ebenso zu erhöhter Wirkung
der Störeinflüsse durch Schwankung der Umweltbedingungen.
Eine Erhöhung des Anteils der Ionen oder Dipole erzeu
genden Substanz führt zu einer höheren erreichbaren
elektrischen Leitfähigkeit.
Anspruch 2 gibt Anhaltspunkte für die Dicke der Deck
schicht.
Gemäß Anspruch 3 läßt sich der negative Einfluß von
Wasserdampf auf das Meßergebnis minimieren. Dabei soll
allerdings eine einmal eingestellte Arbeitstemperatur
möglichst konstant gehalten werden.
Die Materialien gemäß den Ansprüchen 4 bis 6 sind für
die Durchführung der Erfindung besonders vorteilhaft.
Die Anordnung und Ausgestaltung der die Empfindlichkeit
beeinflussenden Schicht gemäß den Ansprüchen 7 bis 9 ist
in bestimmten Einsatzfällen vorteilhaft.
Die Löcher gemäß Anspruch 10 können z. B. quadratisch
ausgebildet sein.
Gemäß Anspruch 11 lassen sich die Abstände der Teilelek
troden voneinander nach Zweckmäßigkeit gestalten. Die
Abstände können insbesondere gleich sein oder nach einer
bestimmten Gesetzmäßigkeit zunehmen oder einer stati
stischen Verteilung genügen.
Mit den Mitteln des Anspruchs 12 gelingt es, die Null
punktsdrift des Sensorsignals zumindest annähernd voll
ständig zu unterdrücken. Jeder Gleichspannungsanteil
führt zu einer gewissen Nullpunktsdrift, die für eine
zuverlässige Detektion aber nicht tragbar ist.
Gemäß Anspruch 13 kann ein gut amplitudenstabiler Oszil
lator von z. B. 1 kHz verwendet werden.
Gemäß Anspruch 14 wird durch den Effektivwert der pul
sierenden Gleichspannung die Auswertung des Sensorsignals
erleichtert und verbessert.
Die Erfindung ergeben wird in
der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbei
spielen und anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungs
form des FET,
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungs
form des FET,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine wiederum andere
Ausführungsform des FET,
Fig. 4 bis 8 jeweils unterschiedliche Ausbildungen und
Anordnungen der Unterbrechungen des Gates,
Fig. 9 ein Schaltschema für die Sensoranordnung,
Fig. 10 die Draufsicht auf eine andere Ausführungsform
des FET ohne Deckschicht und
Fig. 11 die Schnittansicht nach Linie XI-XI in Fig. 10
in vergrößerter Darstellung.
In Fig. 1 weist ein Feldeffekttransistor (FET) 1 ein
halbleitendes Substrat 2, z. B. aus Silicium, mit Source
3 und Drain 4 auf, die durch entsprechende Dotierung
entstanden sind. Auf dem Substrat 2 befindet sich eine
isolierende Schicht 5, z. B. aus SiO2. Auf die isolierende
Schicht 5 ist eine mit durchgehenden, als Löcher ausge
bildeten Unterbrechungen 6 versehene, elektrisch leiten
de Metallschicht als Gate 7 aufgebracht. Das Gate 7
besteht vorzugsweise aus Palladium.
Auf dem Gate 7 befindet sich eine Deckschicht 8 mit
einem Sorbensmaterial für Zielmoleküle von Dämpfen
organischer Verbindungen. Dem Sorbensmaterial ist eine
Ionen oder Dipole erzeugende Substanz beigemischt. Die
Unterbrechungen 6 sind mit dem Material der Deckschicht
8 gefüllt.
In Fig. 2 ist zwischen der isolierenden Schicht 5 und
dem Gate 7 eine die Empfindlichkeit der Sensoranordnung
gegenüber einer bestimmten Komponente das Gasgemisches
beeinflussende Schicht 9, z. B. aus Titan, angeordnet.
Die Schicht 9 weist mit den Unterbrechungen 6 des Gates
7 fluchtende, als Löcher ausgebildete Unterbrechungen 10
auf, die ebenfalls mit dem Material der Deckschicht 8
ausgefüllt sind.
In allen Figuren der Zeichnungen sind gleiche Teile mit
gleichen Bezugszahlen versehen.
Gemäß Fig. 3 ist die die Empfindlichkeit beeinflussende
Schicht 9 zwischen dem Gate 7 und der Deckschicht 8
angeordnet.
Die Fig. 4 bis 8 zeigen unterschiedliche Ausbildungen
und relative Anordnungen der als Löcher ausgebildeten
Unterbrechungen 6 des Gates 7. Die Unterbrechungen 6
sind jeweils quadratisch ausgebildet, so daß ihre Breite
11 gleich ihrer Länge 12 ist. Auch die Breitenabstände
13 der Unterbrechungen 6 untereinander sind jeweils
gleich den Längenabständen 14 der Löcher 6 voneinander.
Vorzugsweise sind Breite 11, Länge 12, Breitenabstand 13
und Längenabstand 14 auch untereinander gleich.
In den Fig. 4 und 5 beträgt dieses gleiche Maß z. B. 3,5
µm. In den Fig. 6 bis 8 beträgt das gleiche Maß dagegen
jeweils nur 1,5 µm.
In Fig. 4 sind die sich in der Längsrichtung 15 er
streckenden Spalten der Unterbrechungen 6 jeweils um
eine ganze Unterbrechungsteilung gegeneinander in der
Längsrichtung versetzt. In Fig. 5 fluchten die Unter
brechungen 6 der benachbarten Lochspalten in der Breiten
richtung 16 miteinander. In Fig. 6 sind die Spalten der
Unterbrechungen 6 in der gleichen Weise wie in Fig. 4
angeordnet. In Fig. 7 sind benachbarte Spalten der
Unterbrechungen 6 in der Längsrichtung 15 jeweils um
eine halbe Länge 17 der Unterbrechungen 6 gegeneinander
versetzt. In Fig. 8 schließlich entspricht die relative
Anordnung der Spaltan der Unterbrechungen 6 derjenigen
in Fig. 5.
Das Schaltschema gemäß Fig. 9 zeigt einen gut amplituden
stabilen Oszillator 18, dem ein Impedanzwandler 19
nachgeschaltet ist. Der Oszillator 18 und der Impedanz
wandler 19 werden durch eine Gleichspannungsquelle 20
versorgt. Am Ausgang des Impedanzwandlers 19 und damit
am Pluspol eines Kondensators 21 steht daher eine Wechsel
spannung mit Gleichspannungsanteil an. Dagegen gibt der
Minuspol des Kondensators 21 eine reine Wechselspannung
auf das Gate 7 des FET 1, wie dies für den Punkt 22 mit
dem schematischen Wellenzug angedeutet ist. Auf diese
Weise ist der FET 1 praktisch frei von Nullpunktsdrift.
Der Drain 4 des FET 1 und die Gleichspannungsquelle 20
sind mit einer Betriebsspannungsstabilisierung 23 verbun
den. Andererseits ist der Drain 4 über eine Leitung 24
mit einem Präzisionsgleichrichter 25 verbunden. Für
einen Punkt 26 der Leitung 24 nach dem Minuspol eines
Kondensators 30 ist schematisch angedeutet, daß dort
eine pulsierende Gleichspannung ansteht.
Ein Ausgang 27 des Präzisionsgleichrichters 25 liefert,
wie dort schematisch angedeutet, den konstanten Effektiv
wert der pulsierenden Gleichspannung, der über eine
Leitung 28 in eine Auswerteschaltung 29 eingegeben wird.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine weitere Ausführungsform
des FET 1.
In Fig. 10 sind zur Verdeutlichung sowohl die Deckschicht
als auch die isolierende Schicht nicht dargestellt. Die
Source 3 ist mit einem Sourcekontakt 31, der Drain 4 mit
einem Drainkontakt 32 und das Gate 7 mit einem Gatekon
takt 33 verbunden. Das Gate 7 weist zahlreiche Teilelek
troden 34 auf, zwischen denen jeweils ein Abstand be
steht. Diese Abstände definieren insgesamt eine zusammen
hängende Unterbrechung 35, die gemäß Fig. 11 mit dem
Material der Deckschicht 8 ausgefüllt ist.
Wie insbesondere Fig. 10 verdeutlicht, fluchten mit
Source 3, Drain 4 und Gatekontakt 33 jeweils einige der
Teilelektroden 34 jeweils mit einem Teil ihrer Fläche.
Die Fig. 11 verdeutlicht die unregelmäßigen Abstände
zwischen den Teilelektroden 34.
Die Teilelektroden könnten auch z. B. quadratisch ausge
bildet und in Zeilen und Spalten entsprechend den Unter
brechungen 6 in den Fig. 4 bis 8 angeordnet sein.
In allen Fällen führen die Teilchen der nachzuweisenden
Komponente des Gasgemisches dazu, daß schließlich die
Teilelektroden 34 elektrisch leitend miteinander verbun
den werden und ein wirksames Gate 7 entsteht.
Claims (14)
1. Sensoranordnung zur Messung der Konzentration wenig
stens einer Komponente eines Gemisches organischer
Dämpfe mit einem Feldeffekttransistor (FET) (1), der
ein halbleitendes Substrat (2) mit Source (3) und
Drain (4), auf dem Substrat (2) eine elektrisch
isolierende Schicht (5) und an der Außenseite der
isolierenden Schicht (5) eine mit wenigstens einer
Unterbrechung (6; 35) versehene, elektrisch leitende
Metallschicht als Gate (7) aufweist,
wobei die zu messende wenigstens eine Komponente des Gemisches an dem FET (1) eine Schwellenspannungsänderung bewirkt, die als Sensorsignal ausgewertet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Gates (7) eine Deckschicht (8) aus einem eine Ionen oder Dipole erzeugende Substanz enthaltenden Sorbens material für Zielmoleküle von Dämpfen organischer Verbindungen aufgebracht ist,
und daß das Material der Deckschicht (8) die wenig stens eine Unterbrechung (6; 35) des Gates (7) ausfüllt und sich bis in Berührung mit der isolierenden Schicht (5) erstreckt.
wobei die zu messende wenigstens eine Komponente des Gemisches an dem FET (1) eine Schwellenspannungsänderung bewirkt, die als Sensorsignal ausgewertet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Gates (7) eine Deckschicht (8) aus einem eine Ionen oder Dipole erzeugende Substanz enthaltenden Sorbens material für Zielmoleküle von Dämpfen organischer Verbindungen aufgebracht ist,
und daß das Material der Deckschicht (8) die wenig stens eine Unterbrechung (6; 35) des Gates (7) ausfüllt und sich bis in Berührung mit der isolierenden Schicht (5) erstreckt.
2. Sensoranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Dicke der Deckschicht (8) 1 bis 2000 µm,
vorzugsweise 10 bis 500 µm, beträgt.
3. Sensoranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Arbeitstemperatur des FET (1)
50 bis 100°C beträgt.
4. Sensoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Deckschicht (8)
als Sorbensmaterial Polymere, z. B. auf Polysiloxan-
oder Polyethylenglycol-Basis, dienen, die als statio
näre Phasen in der Gaschromatographie verwendet
werden.
5. Sensoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch eine Ionen oder Dipole erzeugen
de Substanz mit Ionenpaaren oder Dipolmolekülen aus
einem positiven Triphenyl-Carbenium-Ion (Trityl-Ion)
und einem organischen Fluorid, z. B. Trifluoressig
säure, als negativem Ion.
6. Sensoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch eine Ionen oder Dipole erzeugen
de Substanz mit Ionenpaaren oder Dipolmolekülen aus
einem positiven Trityl-Ion und einem Fluorid als
negativem Ion.
7. Sensoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß entweder zwischen dem Gate (7) und der isolierenden Schicht (5) oder zwischen dem Gate (7) und der Deckschicht (8) eine die Empfind lichkeit der Sensoranordnung gegenüber einer bestimm ten Komponente des Gasgemisches beeinflussende Schicht (9) angeordnet ist,
daß die die Empfindlichkeit beeinflussende Schicht (9) wenigstens eine mit der wenigstens einen Unterbrechung (6; 35) des Gates (7) fluchtende Unterbrechung (10) aufweist,
und daß das Material der Deckschicht (8) die wenig stens eine Unterbrechung (10) der die Empfindlichkeit beeinflussenden Schicht (9) ausfüllt.
daß entweder zwischen dem Gate (7) und der isolierenden Schicht (5) oder zwischen dem Gate (7) und der Deckschicht (8) eine die Empfind lichkeit der Sensoranordnung gegenüber einer bestimm ten Komponente des Gasgemisches beeinflussende Schicht (9) angeordnet ist,
daß die die Empfindlichkeit beeinflussende Schicht (9) wenigstens eine mit der wenigstens einen Unterbrechung (6; 35) des Gates (7) fluchtende Unterbrechung (10) aufweist,
und daß das Material der Deckschicht (8) die wenig stens eine Unterbrechung (10) der die Empfindlichkeit beeinflussenden Schicht (9) ausfüllt.
8. Sensoranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die die Empfindlichkeit beeinflussende
Schicht (9) 5 bis 100 nm dick ist.
9. Sensoranordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Empfindlichkeit beeinflus
sende Schicht (9) aus Aluminium oder Gold oder Kupfer
oder Titan besteht.
10. Sensoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gate (7) eine Vielzahl
von als Löcher ausgebildeten Unterbrechungen (6)
aufweist.
11. Sensoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gate (7) wenigstens
eine Unterbrechung (35) als Zwischenraum zwischen
Teilelektroden (34) des Gates (7) aufweist.
12. Sensoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gate (7) eine
reine Wechselspannung ohne Gleichspannungsan
teil liegt.
13. Sensoranordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß ein Oszillator (18) über einen Impedanzwand
ler (19) und einen Kondensator (21) mit dem Gate (7)
verbunden ist.
14. Sensoranordnung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß am Ausgang des FET (1) hinter
einem Kondensator (30) als Sensorsignal eine pulsie
rende Gleichspannung auftritt, und daß aus der
pulsierenden Gleichspannung in einem Präzisions
gleichrichter (25) der Effektivwert der pulsierenden
Gleichspannung gebildet und in eine Auswer
teschaltung (29) eingegeben wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904028062 DE4028062C2 (de) | 1990-09-05 | 1990-09-05 | Gassensoranordnung mit FET mit unterbrochenem Gate |
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|---|---|---|---|
| DE19904028062 DE4028062C2 (de) | 1990-09-05 | 1990-09-05 | Gassensoranordnung mit FET mit unterbrochenem Gate |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4028062A1 DE4028062A1 (de) | 1992-03-19 |
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|---|---|---|---|
| DE19904028062 Expired - Fee Related DE4028062C2 (de) | 1990-09-05 | 1990-09-05 | Gassensoranordnung mit FET mit unterbrochenem Gate |
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1990
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| DE4028062A1 (de) | 1992-03-19 |
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