VERBESSERUNG IM VERBINDUNGSSYSTEM ZWISCHEN HERDKOMPONENTEN UND DER GASVERTEILUNGSROHRLEITUNG
Das vorliegende Patent betrifft ein Gasgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Wie im Stand der Technik bekannt ist, wird bei derzeit auf dem Markt vertriebenen Herden die Verbindung zwischen der Gasverteilungsrohrleitung und gasführenden Bauteilen, beispielsweise Gashähnen, mittels Schraubverbindung realisiert, das heißt, die gasführenden Bauteilen bzw. Komponenten sind mit einer rohrförmigen zylindrischen Erweiterung mit Außengewinde versehen, in deren Inneres das Ende der zu befestigenden Gasrohrleitung eingeführt wird, welches geeignet durch einen Dichtring umgeben ist, wobei die Befestigung durch eine geeignete Mutter hergestellt wird, welche auf dem Außengewinde aufgeschraubt wird, das an den entsprechenden Schiebern bzw. Gashähnen und Injektorhalterungen vorgesehen ist; auf diese Weise bleibt durch das Aufschrauben der entsprechenden Muttern die Gasrohrleitung an den Schiebern und an den Injektorhalterungen des Herdes befestigt, wobei die Abdichtung durch den Dichtring, der zwischen den Muttern und der entsprechenden Rohrleitung vorgesehen ist, gewährleistet wird.
Diese Form der Verbindung/Befestigung der Herdkomponenten an der Gasrohrleitung weist als Unzulänglichkeiten die Tatsache auf, dass die Notwendigkeit der Ausführung des Gewindes am äußeren Teil des zylindrischen Abschnitts der Herdkomponenten besteht, in dessen Inneres das Ende der Rohrleitung eingeführt wird, was die Kosten der genannten Komponenten erhöht; und die Tatsache, dass der Montagevorgang dieser Baueinheit verhältnismäßig schwierig ist, da ja der Raum, in dem der Montagearbeiter alle Verschraubungsaufgaben durchführen muss, äußerst klein ist und darüber hinaus die Verwendung eines Spezialwerkzeugs unabdingbar ist.
Bei einer anderen bekannten Befestigungsweise wurde der übliche Dichtring, der zwischen den Muttern und der Gasrohrleitung vorgesehen ist, weggelassen, im Hinblick auf das Vorsehen einer Durchmesservergrößerung von konischem Format am freien Rand der Rohrleitung, welche mit dem ebenfalls konischen Ende des mit Außengewinde versehenen Abschnitts der Herdkomponenten zusammenpasst, derart, dass durch das Aufschrauben der Mutter auf den genannten mit
Außengewinde versehenen Abschnitt die konischen Oberflächen der Rohrleitung bzw. der Komponente eng aneinandergedrückt werden, was eine Abdichtung ohne die Notwendigkeit eines Dichtrings gewährleistet.
Ein Nachteil dieser Ausführungsform der Verbindung/Befestigung ist die Tatsache, dass die Abdichtung nicht immer absolut sicher ist, was ein ernsthaftes Problem darstellt; auf Grund des toxischen und entzündlichen Wesens des Gases müssen sämtliche Herde ein Dichtungssystem zwischen ihren Komponenten und der Gasverteilungsrohrleitung aufweisen, welches völlig zuverlässig ist, damit keine Ausströmgefahr besteht.
Und eine dritte im Stand der Technik bekannte Form der Verbindung/Befestigung zwischen den Komponenten des Herdes und der Rohrleitung besteht aus dem einfachen Einstecken, unter Druck, der genannten Rohrleitung in den zylindrischen rohrförmigen Abschnitt der genannten Komponenten des Herdes, wobei im Inneren von Letzterem zwei Dichtringe vorgesehen sind; zudem ist ein äußeres Verriegelungsglied vom Schellentyp vorgesehen, welches die Rohrleitung umgibt und wobei die Öffnung der Klappe, die in ihm vorgesehen ist, mit dem vorragenden Stift der Außenwand des zylindrischen Abschnitts der Komponente in Eingriff gelangt, um sein Entweichen zu verhindern.
Allerdings weist diese letzte Form, wenngleich sie einfacher und sicherer als die verschiedenen bereits beschriebenen Formen ist, als Unzulänglichkeit die Tatsache auf, dass ihre Montage auf Grund des verfügbaren Raums schwierig ist, da nach dem Einführen der Rohrleitung in die Komponente die kleine Öffnung, welche in der Klappe des Verriegelungsglieds vorgesehen ist, auf den kleinen Stift aufgesteckt werden muss, der an der Komponente vorhanden ist.
Andererseits sind im Stand der Technik und insbesondere für die Verbindung von Hydraulik- und Druckluftrohrleitungen die sogenannten Schnellkupplungen bekannt, die im Allgemeinen im Inneren von einem der Enden von Verbindungen vom einfachen Typ, vom „Ellbogentyp", vom „T-Typ" usw. angeordnet sind, und die sich für gewöhnlich aus einer rohrförmigen und zylindrischen Muffe oder Buchse zusammensetzen, deren äußerer Rand von einem Flansch umgeben ist, der einen Anschlag für das Einstecken derselben in das Gehäuse der Verbindung ausbildet, und wobei sein innerer Abschnitt mit Längseinschnitten versehen ist, welche flexible Klauen begrenzen, deren freie Enden mit äußeren und/oder inneren Zähnen versehen sind.
Um den Eingriff zu realisieren, führt der Benutzer das Rohr in das Innere der genannten Muffe ein, welche geringfügig ins Innere des Verbindungsgehäuses bewegt wird, wodurch ihre Klauen offen bleiben, was das Durchbewegen des Rohres gestattet; wenn man das Rohr leicht nach außen zieht, wird die Muffe im Inneren des Gehäuses geringfügig in diese Richtung bewegt, wobei deren innere Konfiguration das Schließen der Klauen der Muffe erzwingt, welche, indem sie sich am Rohr fest¬ krallen, dessen Befestigung realisieren.
Zum Lösen des Eingriffs ist es erforderlich, dass der Benutzer die Muffe erneut ins Innere des Gehäuses drückt und diese so festhält, damit sich die Klauen erneut öffnen, wobei der Benutzer das Rohr zugleich nach außen herauszieht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Gasgerät bereit zu stellen, bei dem eine Gasleitung in einfacher und zuverlässiger Weise an einem gasführenden Bauteil gehaltert werden kann.
Die Aufgabe ist mit einem Gasgerät mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den Unteransprüchen offenbart.
Die Erfindung betrifft ein Verbindungssystem zwischen den gasführenden Bauteilen bzw. Komponenten und der Gasverteilungsrohrleitung von Herden, welches sich als wesentlich einfacher erweist, dessen Montage einfacher und rascher vonstatten geht als die der bekannten Systeme und dessen Kosten zudem wesentlich geringer sind, zumal es die Verwendung von Schnellkupplungen zwischen besagten Komponenten und der Gasrohrleitung vorsieht.
Dazu weisen die zylindrischen Abschnitte der Komponenten des Herdes, die dazu dienen, das Einstecken der Gasverteilungsrohrleitung aufzunehmen, nunmehr eine innere Konfiguration auf, die speziell zum Aufnehmen des Einsteckens der Verriegelungsmuffe entwickelt ist, wodurch eine Schnellkupplung ausgebildet wird.
Zu Zwecken der Veranschaulichung folgen im Anhang Zeichnungen der vorliegenden Erfindung, anhand welcher diese besser veranschaulicht wird:
Figur 1 ist eine schematische perspektivische Darstellung eines Herdes, in welcher die Komponenten, welche mit der vorliegenden Verbesserung versehen sind, hervorgehoben wurden;
Figur 2, 3 und 4 stellen als Perspektive, als Unteransicht bzw. als Seitenansicht mit Teilschnitt das Detail „A" dar, welches in der vorangehenden Figur gekennzeichnet ist und die Komponente darstellt, welche durch den Schieber bzw. den Gashahn zum Öffnen/Schließen des Durchgangs des Gases zu den Brennern ausgebildet ist;
Figur 5 und 6 stellen als Perspektive bzw. als Seitenschnittansicht das Detail „B" dar, welches in Figur 1 gekennzeichnet ist und die Komponente darstellt, die durch die Gasinjektorhalterung des Brenners des Herdtisches ausgebildet ist;
Figur 7, 8 und 9 stellen als perspektivische Vorderansicht, als perspektivische Rückseitenansicht bzw. als Seitenschnittansicht das Detail „C" dar, welches in Figur 1 gekennzeichnet ist und die Komponente darstellt, die durch das Glied, welches mit dem Gaseingangsschnabel versehen ist, an der genannten Verteilungsrohrleitung ausgebildet ist.
Bei den oben genannten Komponenten bzw. gasführenden Bauteilen handelt es sich um Gashähne bzw. Schieber (1a), welche den Durchgang von Gas zu den Brennern öffnen/schließen, um Halterungen (1 b) der Gasinjektoren in den Brennern des Tisches und um eine Halterung des Backrohres (nicht dargestellt) sowie um den Gaseingangsschnabel (1c) in der genannten Verteilungsrohrleitung (T), wobei diese Komponenten (1 ) mit einem zylindrischen und rohrförmigen Abschnitt (2) versehen sind, welcher dazu dient, das Einstecken der genannten Rohrleitung (T) aufzunehmen.
Gemäß der Erfindung sieht das nunmehr verbesserte System die Verwendung einer Schnellkupplung vor, welche die Verbindung zwischen den Komponenten (1 ) und der Rohrleitung (T) realisiert, wobei diese Schnellkupplung vom mittels Muffe (L) zusammengesetzten Typ mit Verriegelungsklauen (g) ist und in der Lage ist, in den Abschnitt (2) der Komponenten (1 ) eingesteckt zu werden, welcher im Inneren durch einen ersten und kurzen kegelstumpfartigen Abschnitt (3), mit der größeren Grundfläche nach außen gewandt, gebildet ist und dazu dient, das Einstecken der Muffe (L) zu erleichtern, und auf welchen ein zylindrischer und längerer zweiter Abschnitt (4) folgt, der einen Durchmesser aufweist, welcher dem Außendurchmesser entspricht, der durch die Klauen (g) der Muffe (L) gebildet wird;
auf besagten zylindrischen Abschnitt (4) folgt ein kurzer kegelstumpfartiger Abschnitt (5) folgt, dessen Kante mit größerem Durchmesser nach innen gewandt ist und mit welchem die freien und verdickten Enden der Klauen (g) zusammenfallen, und der eine „Festklemm"-Oberfläche der Klauen (g) gegen die Außenwand der Rohrleitung (T), welche in die Muffe (L) eingesteckt ist, ausbildet, wodurch das willkürliche Herausgleiten der genannten Rohrleitung verhindert wird; wobei sich von der ge¬ nannten größeren Kante des Abschnitts (5) ein anderer zylindrischer Abschnitt (6) mit größerem Durchmesser fortsetzt, der von einem letzten Abschnitt (7) gefolgt ist, welcher ebenfalls zylindrisch und von kleinerem Durchmesser ist, wobei zwischen besagten Abschnitten (6) und (7) eine Stufe (8) begrenzt wird, welche den Sitz für den Dichtring (9) ausbildet, der im Abschnitt (6) untergebracht ist.
Der letzte Abschnitt (7) weist seinerseits einen Durchmesser auf, der dem Außendurchmesser der anzuschließenden Gasrohrleitung (T) entspricht und eine Endstufe (10) begrenzt, welche einen Begrenzungsanschlag für das Einführen der Rohrleitung (T) in den Abschnitt (2) ausbildet.
Demnach ist der Montage/Demontage-Vorgang dieser Herdelemente im Wesentlichen unkompliziert, einfach und rasch durchzuführen, wobei es genügt, dass der Montagearbeiter das Ende der Rohrleitung (T) ins Innere der Muffe (L) einführt, die im Inneren des Abschnitts (2) der Komponente (1 ) untergebracht ist, bis zur Grenze der inneren Endstufe (10), wobei diese Rohrleitung auch am Dichtring (9) vorbeigeführt wird, der nahe der Zwischenstufe (8) angeordnet ist, und in weiterer Folge die Rohrleitung (T) geringfügig nach außen zieht, damit die Muffe (L) im Inneren des Abschnitts (2) geringfügig in diese Richtung verlagert wird, dessen kegelstumpfförmiger innerer Abschnitt (5) das Schließen der Klauen (g) auf die Außenwand der Rohrleitung (T) erzwingt und deren Befestigung realisiert.
Zum Loslösen muss der Montagearbeiter die Muffe (L) zur Gänze ins Innere von Abschnitt (2) der Komponente (1 ) drücken und, wobei er diese so festhält, damit sich die Klauen (g) erneut öffnen, die Rohrleitung (T) herausziehen.