Regeneriβrvorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Regeneriervorrichtung, d.h. eine Vor¬ richtung zum Erwärmen, Warmhalten, Kühlen und/oder Kalthalten von Speisen und/oder Getränken, welche mindestens ein Kaltfach zur Aufnahme zu kühlen¬ der oder kaltzuhaltender Speisen und/oder Getränke und/oder mindestens ein Heißfach zur Aufnahme zu erwärmender oder warmzuhaltender Speisen und/oder Getränke umfaßt.
Solche Regeneriervorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Regene¬ riervorrichtung zu schaffen, welche vielseitig einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, die Vorrichtung zusätzlich zu dem mindestens einen Kaltfach und/oder zu dem mindestens einen Heißfach mindestens eine Regeneriereinrichtung zum Erwärmen und/oder Warmhalten von flüssigen Speisen, wie beispielsweise Suppen oder Soßen, umfaßt.
Dadurch, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung eine integrierte Regenerier¬ einrichtung zum Erwärmen und/oder Warmhalten von flüssigen Speisen um¬ faßt, ist es möglich, solche flüssigen Speisen, wie beispielsweise Suppen oder Soßen, die in einem Speisenbehälter untergebracht sind, in der Regeneriervor¬ richtung zu regenerieren und ohne Entnahme oder Wechsel des Speisenbehäl¬ ters direkt aus der Regeneriervorrichtung an Kunden bzw. Gäste auszugeben und/oder diese flüssigen Speisen zu portionieren.
Zugleich mit der Ausgabe und/oder Portionierung der flüssigen Speisen aus dem in die Regeneriereinrichtung eingebrachten Speisenbehälter können dabei
weitere Speisen und/oder Getränke aus dem Kaltfach und/oder aus dem Heißfach der Regeneriervorrichtung ausgegeben und/oder portioniert werden.
Die erfindungsgemäße Regeneriervorrichtung ermöglicht so eine besonders vielseitige und effiziente Regenerierung, Kühlung, Lagerung und Verteilung von Speisen und/oder Getränken direkt am Ort der Speisen- bzw. Getränkeaus¬ gabe an den Kunden.
In dieser Beschreibung und in den beigefügten Ansprüchen ist unter einem „Kaltfach" insbesondere auch ein sogenanntes „Heißkaltfach" zu verstehen, welches wahlweise zur Kühlung zu kühlender oder kaltzuhaltender Speisen und/oder Getränke oder zur Erwärmung zu erwärmender oder warmzuhalten¬ der Speisen und/oder Getränke dient.
In dieser Beschreibung und in den beigefügten Ansprüchen ist unter einem „Heißfach" insbesondere auch ein sogenanntes „Kaltheißfach" zu verstehen, welches wahlweise zur Erwärmung zu erwärmender oder warmzuhaltender Speisen und/oder Getränke oder zur Kühlung zu kühlender oder kaltzuhalten¬ der Speisen und/oder Getränke dient.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, daß die Vorrichtung, vorzugsweise mittels Rollen, fahrbar ist, so daß die gesamte Vorrichtung in einfacher Weise an den gewünschten Ausga¬ beort verbracht werden kann.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Regeneriereinrichtung eine Aufnahme zum Einsetzen eines Speisenbehäl¬ ters umfaßt.
Diese Aufnahme kann insbesondere als eine nach oben offene Wanne ausge¬ bildet sein.
Um die Wanne zuverlässig mit dem Gehäuse der Vorrichtung zu verbinden, kann vorgesehen sein, daß die Wanne an einer Abdeckplatte der Vorrichtung, vorzugsweise durch Verschraubung, Verlötung und/oder Verschweißung, fest¬ gelegt ist.
Die Regeneriereinrichtung kann besonders einfach und effizient aus bereits vorhandenen und weitgehend genormten Bauteilen hergestellt werden, wenn vorteilhafterweise vorgesehen ist, daß die Aufnahme als ein Gastronorm-Spei- senbehälter mit integrierter Heizvorrichtung ausgebildet ist.
Vorzugsweise ist dabei der Gastronorm-Speisenbehälter, welcher die Auf¬ nahme der Regeneriereinrichtung bildet, so ausgebildet, daß er die für Gastro- norm-Behälter gemäß der DIN EN 631-1 in der Fassung vom September 1993 vorgeschriebenen Abmessungen aufweist.
Eine in dieser Weise ausgebildete Aufnahme der Regeneriereinrichtung bietet den Vorteil, daß sie besonders gut dazu geeignet ist, einen anderen Gastro¬ norm-Speisenbehälter, welcher die gemäß der genannten Norm vorgeschrie¬ benen Abmessungen aufweist, aufzunehmen, ohne daß allzu große Toträume zwischen der Innenwand des aufnehmenden Behälters und der Außenwand des aufgenommenen Behälters entstehen.
Zur Gewährleistung eines guten Wärmeübergangs von der Aufnahme der Re¬ generiereinrichtung zu dem in die Aufnahme eingesetzten Speisenbehälter ist es günstig, wenn die Aufnahme so dimensioniert ist, daß ein in die Aufnahme eingesetzter Speisenbehälter, insbesondere ein Gastronorm-Speisenbehälter, der die für Gastronorm-Behälter gemäß der DIN EN 631-1 in der Fassung vom
September 1993 vorgeschriebenen Abmessungen aufweist, mit seiner seitli¬ chen Außenwand zumindest bereichsweise an einer seitlichen Innenwand der Aufnahme anliegt.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Aufnahme mit einer Heizvorrichtung versehen ist.
Vorzugsweise bildet die Heizvorrichtung zumindest einen Teil eines Bodens der Aufnahme.
Um einen guten Wärmeübergang von der Heizvorrichtung auf den in die Auf¬ nahme eingesetzten Speisenbehälter zu gewährleisten, ist es günstig, wenn die Regeneriereinrichtung so ausgebildet ist, daß ein in die Aufnahme dersel¬ ben eingesetzter Speisenbehälter, insbesondere Gastronorm-Speisenbehälter, direkt an der Heizvorrichtung anliegt.
Die Heizvorrichtung der Regeneriereinrichtung kann insbesondere als eine elektrische Widerstandsheizvorrichtung ausgebildet sein.
Alternativ oder ergänzend hierzu könnte jedoch auch beispielsweise vorgese¬ hen sein, daß die Heizvorrichtung als eine induktive Heizvorrichtung ausgebil¬ det ist.
Anspruch 12 ist auf die Kombination aus einer erfindungsgemäßen Regenerier- vorrichtung und einem in die Regeneriereinrichtung der Regeneriervorrichtung einbringbaren Speisenbehälter gerichtet.
Für die Durchführung der Erwärmungs- und Warmhalteprozesse in der Rege¬ neriereinrichtung ist es besonders günstig, wenn der Speisenbehälter einen
Grundkörper mit mindestens einer Seitenwand, die einen Innenraum des Spei¬ senbehälters begrenzt, und mindestens ein separat von dem Grundkörper her¬ gestelltes Wärmeleitelement umfaßt, das an dem Grundkörper festgelegt ist.
Vorzugsweise bildet das Wärmeleitelement zumindest einen Teil eines den Innenraum des Speisenbehälters nach unten begrenzenden Bodens des Spei¬ senbehälters.
Für eine rasche und möglichst verlustfreie Übertragung von Wärme von einer Heizvorrichtung der Regeneriereinrichtung zu dem in die Regeneriereinrichtung eingebrachten Speisenbehälter ist es günstig, wenn das Wärmeleitelement des Speisenbehälters bei in die Regeneriereinrichtung eingebrachtem Speisenbe¬ hälter direkt mit der Heizvorrichtung der Regeneriereinrichtung in Kontakt steht.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgen¬ den Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbei¬ spiels.
In den Zeichnungen zeigen :
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung einer fahrbaren
Regenerierstation mit Suppenregeneriereinrichtung;
Fig. 2 eine schematische Vorderansicht der Regenerierstation aus Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht der Regenerierstation aus Fig. 2, mit der Blickrichtung in Richtung des Pfeiles 3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf die Regenerierstation aus den
Fig. 1 bis 3, bei abgenommener Schutzabdeckung;
Fig. 5 einen schematischen vertikalen Querschnitt durch die Regenerier¬ station aus Fig. 4, längs der Linie 5-5 in Fig. 4;
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs I aus Fig. 5, mit einem in die Suppenregeneriereinrichtung eingesetzten Speisenbehälter;
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung, wobei der Speisenbe¬ hälter aus der Suppenregeneriereinrichtung entnommen worden ist;
Fig. 8 eine schematische Seitenansicht eines Speisenbehälters mit einem Wärmeleitboden;
Fig. 9 einen schematischen Schnitt durch den Speisenbehälter aus Fig. 8 in dem in Fig. 8 mit II bezeichneten Bereich; und
Fig. 10 eine schematische Draufsicht von oben auf den Speisenbehälter mit Wärmeleitboden aus Fig. 8.
Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit densel¬ ben Bezugszeichen bezeichnet.
Eine in den Fig. 1 bis 7 dargestellte, als Ganzes mit 100 bezeichnete fahrbare Regenerierstation 100 umfaßt ein im wesentlichen quaderförmiges Gehäuse 102, in welchem ein Heißfach 104 mit einer Zugangstür 106, ein Kaltfach 108 mit einer Zugangstür 110 und zwischen dem Heißfach 104 und dem Kaltfach
108 eine Kühleinheit 112 sowie eine Steuerungseinheit 114 der Regeneriersta¬ tion 100 mit einem Bedienfeld 116 angeordnet sind.
Die Regenerierstation 100 umfaßt ein (nicht dargestelltes) Gebläse und eine Heizeinrichtung, mittels welchen Luft aus dem Heißfach 104 ansaugbar, er¬ wärmbar und dem Heißfach 104 wieder zuführbar ist, um in dem Heißfach 104 befindliche Speisen und/oder Getränke zu erwärmen bzw. warm zu halten.
Ferner ist das Kaltfach 108 der Regenerierstation 100 mittels der Kühleinheit 112 kühlbar, um in dem Kaltfach 108 befindliche Speisen und/oder Getränke zu kühlen bzw. kalt zu halten.
Die Regenerierstation 100 ist mittels mehrerer, beispielsweise vier, Rollen 117, welche an der Unterseite des Gehäuses 102 um vertikale Achsen schwenkbar gehalten sind, auf einem Untergrund verfahrbar.
Nach oben hin wird das Gehäuse 102 der Regenerierstation 100 durch eine Abdeckplatte 118 abgeschlossen.
Wie am besten aus den Fig. 4 und 7 zu ersehen ist, ist die Abdeckplatte 118 ungefähr mittig mit einer Durchtrittsöffnung 120 versehen, in welcher eine Suppenregeneriereinrichtung 122 der Regenerierstation 100 angeordnet ist.
Die Suppenregeneriereinrichtung 122 umfaßt eine Wanne 124 in Form eines Gastronorm-Speisenbehälters GN 1/2 - 200 mit zwei langen Seitenwänden 126, zwei kurzen Seitenwänden 128, einem längs des oberen Randes der Sei¬ tenwände 126, 128 umlaufenden Randbereich 130, der längs einer Biegelinie 132 an die Seitenwände 126, 128 angrenzt, und einem im wesentlichen hori¬ zontalen Bodenbereich 134, der über einen gekrümmten Bereich 136 in die Seitenwände 126, 128 übergeht.
Im oberen Bereich der Seitenwände 126, 128 ist eine umlaufende Stapel¬ schulter 138 ausgebildet.
Wie am besten aus Fig. 4 zu ersehen ist, weist der umlaufende Randbereich 130 der Wanne 124 vier Eckbereiche 140 auf, welche jeweils mit einer Prägung 142 versehen sind, um dem jeweiligen Eckbereich 140 eine hohe Stabilität ge¬ gen ein Umknicken oder Verbiegen zu verleihen.
Die genaue Ausbildung dieser Prägungen 142 ist beispielsweise in der DE 102 10 897 Al beschrieben.
Der Bodenbereich 134 der Wanne 124 ist mit einer im wesentlichen kreisför¬ migen Bodenöffnung 144 versehen, in welche eine im wesentlichen zylindri¬ sche Heizplatte 146, die an ihrer dem Innenraum der Wanne 124 zugewandten Oberseite mit einer mittigen, konkav gewölbten Ausnehmung 148 versehen ist, so eingesetzt ist, daß sie die Bodenöffnung 144 der Wanne 124 vollständig verschließt und an ihren Rändern vom Rand des Bodenbereichs 134 der Wanne 124 getragen wird.
Die Heizplatte 146 ist über rein schematisch dargestellte Versorgungsleitungen 150 mit einer im Gehäuse 102 der Regenerierstation 100 angeordneten (nicht dargestellten) elektrischen Spannungsquelle verbunden.
Der Randbereich 130 der Wanne 124 liegt von oben auf dem die Durchtritts¬ öffnung 120 umgebenden Rand der Abdeckplatte 118 auf und ist mit derselben verschweißt, um die Wanne 124 dauerhaft an der Abdeckplatte 118 festzule¬ gen.
Die Wanne 124 und die Abdeckplatte 118 sind vorzugsweise aus einem metal¬ lischen Material, beispielsweise aus dem Stahl mit der Werkstoffnum¬ mer 1.4301, gebildet.
Wie am besten aus Fig. 6 zu ersehen ist, ist in die vorstehend beschriebene Suppenregeneriereinrichtung 122 ein Speisenbehälter 152 einsetzbar, welcher insbesondere die Form eines Gastronorm-Speisenbehälters mit einer am Bo¬ den des Speisenbehälters 152 angeordneten Wärmeleitplatte 154 aufweisen kann.
Der in den Fig. 8 bis 10 im einzelnen dargestellte Speisenbehälter 152 umfaßt einen Grundkörper 156 mit zwei langen Seitenwänden 158, zwei kurzen Sei¬ tenwänden 160, einem längs des oberen Randes der Seitenwände 158, 160 umlaufenden Randbereich 162, der längs einer Biegelinie 164 an die Seiten¬ wände 158, 160 angrenzt, und einen im wesentlichen horizontalen Bodenbe¬ reich 166, der über einen gekrümmten Bereich 168 des Grundkörpers 156 in die Seitenwände 158 bzw. 160 übergeht.
Wie am besten aus Fig. 10 zu ersehen ist, weist der umlaufende Randbereich 162 des Speisenbehälters 152 vier Eckbereiche 170 auf, welche jeweils mit ei¬ ner Prägung 172 versehen sein können, um dem jeweiligen Eckbereich 170 eine hohe Stabilität gegen ein Umknicken oder Verbiegen zu verleihen.
Die genaue Ausbildung dieser Prägungen 172 ist beispielsweise in der DE 102 10 897 Al beschrieben.
Der Bodenbereich 166 des Grundkörpers 156 umgibt eine im wesentlichen rechteckige Bodenöffnung 174, die dadurch entstanden ist, daß ein Teil des Bodens des Grundkörpers 156 längs des Randes 176 der Bodenöffnung 174 aus dem Grundkörper 156 herausgetrennt worden ist.
Die Bodenöffnung 174 wird von unten her vollständig durch ein Wärmeleiteie- ment in Form der im wesentlichen quaderförmigen Wärmeleitplatte 154 über¬ deckt, deren im wesentlichen ebene Oberseite 178 flächig an der Unterseite des die Bodenöffnung 174 umgebenden Bodenbereichs 166 des Grundkörpers 156 anliegt und durch Verschweißung an einer längs des Randes 176 der Bo¬ denöffnung 174 umlaufenden Schweißnaht fest mit dem Grundkörper 156 des Speisenbehälters 152 verbunden ist.
Wie am besten aus Fig. 9 zu ersehen ist, umfaßt die Wärmeleitplatte 154 eine zentrale Platte 180 aus einem gut wärmeleitenden, metallischen Material, bei¬ spielsweise aus Aluminium, die an ihrer Oberseite mit einer ersten Auflage oder Beschichtung 182 aus einem metallischen Material, beispielsweise aus einem nicht rostenden Stahl, insbesondere aus dem Stahl mit der Werkstoff¬ nummer 1.4301, und an ihrer Unterseite mit einer zweiten Auflage oder Beschichtung 184 aus einem metallischen Material, insbesondere aus einem nicht rostenden Stahl, vorzugsweise aus dem Stahl mit der Werkstoffnum¬ mer 1.4301, versehen ist.
Auch der Grundkörper 156 des Speisenbehälters 152 ist vorzugsweise aus einem metallischen Material, beispielsweise aus einem nicht rostenden Stahl, insbesondere aus dem Stahl mit der Werkstoffnummer 1.4301, gebildet.
Der nicht rostende Chrom-Nickel-Stahl mit der Werkstoffnummer 1.4301 weist die folgende Zusammensetzung auf: 17 bis 19,5 Gewichts-% Cr; 8 bis 10,5 Gewichts-% Ni; höchstens 0,07 Gewichts-% C; höchstens 1,0 Gewichts-% Si; höchstens 2,0 Gewichts-% Mn; höchstens 0,045 Gewichts-% P; höchstens 0,015 Gewichts-% S; höchstens 0,11 Gewichts-% N; Rest Fe.
Die Seitenwände 158, 160 des Grundkörpers 156, der Bodenbereich 166 des Grundkörpers 156 und die Oberseite 178 der Wärmeleitplatte 154 begrenzen gemeinsam den Innenraum 186 des Speisenbehälters 152, welcher ein solches Volumen aufweist, daß er beispielsweise ungefähr 40 Suppenportionen faßt.
Insbesondere grenzt die Oberseite 178 der Wärmeleitplatte 154 in dem Be¬ reich der Bodenöffnung 174 direkt an den Innenraum 186 des Speisenbehäl¬ ters 152 an, so daß in dem Speisenbehälter 152 aufgenommene flüssige Spei¬ sen in direktem Kontakt mit der Wärmeleitplatte 154 stehen und somit direkt von der Wärmeleitplatte 154 Wärme aufnehmen können.
Das Material der Wärmeleitplatte 154 weist eine hohe Wärmeleitfähigkeit auf, so daß eine rasche Zufuhr von Wärme zu in dem Speisenbehälter 152 aufge¬ nommenen flüssigen Speisen durch die Wärmeleitplatte 154 hindurch möglich ist, wenn der Speisenbehälter 152 in die Wanne 124 der Suppenregenerierein- richtung 122 eingesetzt ist, wie dies in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist.
Dabei ist der Speisenbehälter 152 so in die Wanne 124 der Suppenregene- riereinrichtung 122 einsetzbar, daß die Wärmeleitplatte 154 mit ihrer Unter¬ seite 188 flächig an der Oberseite 190 der Heizplatte 146 aufliegt und die Sei¬ tenwände 158, 160 des Speisenbehälters 152 zumindest bereichsweise an den Seitenwänden 126, 128 der Wanne 124 anliegen, wodurch ein besonders guter Wärmeübergang von der Heizplatte 146 und der Wanne 124 der Suppenrege- neriereinrichtung 122 einerseits auf die Wärmeleitplatte 154 und den Grund¬ körper 156 des Speisenbehälters 152 andererseits gewährleistet ist.
Die Heizleistung der Heizplatte 146, welche (nicht dargestellte) elektrische Wi¬ derstandsheizelemente enthält, kann über das Bedienfeld 116 mittels einer (nicht dargestellten) Regelschaltung so geregelt werden, daß die flüssigen
Speisen in dem Speisenbehälter 152, weicher in die Suppenregeneriereinrich- tung 122 eingesetzt ist, eine gewünschte Temperatur annehmen.
Die in dem Speisenbehälter 152 befindlichen flüssigen Speisen, beispielsweise Suppen oder Soßen, können somit in der Suppenregeneriereinrichtung 122 der Regenerierstation 100 erwärmt bzw. warm gehalten werden, wobei zugleich die direkte Speisenausgabe und Portionierung aus dem in die Suppenregene¬ riereinrichtung 122 der Regenerierstation 100 eingesetzten Speisenbehälter 152 heraus möglich ist, ohne daß der Speisenbehälter 152 für die Speisenaus¬ gabe aus der Suppenregeneriereinrichtung 122 entnommen werden muß.
Zugleich mit der Ausgabe der flüssigen Speisen aus dem Speisenbehälter 152 können Speisen aus dem Heißfach 104 und/oder Kaltspeisen aus dem Kaltfach 108 ausgegeben werden.
Wie am besten aus den Fig. 1 und 3 zu ersehen ist, ist die Regenerierstation 100 ferner mit von der Oberseite ihres Gehäuses 102 nach oben abstehenden Stützen 192 versehen, die zusammen mit der Abdeckplatte 118 eine winkel¬ förmige Schutzabdeckung 194 tragen, welche die Oberseite des Gehäuses 102 der Regenerierstation 100 und somit insbesondere die Suppenregenerierein¬ richtung 122 zu der dem Bedienfeld 116 abgewandten Rückseite der Regene¬ rierstation 100 hin abschirmt, so daß die Schutzabdeckung 194 insbesondere als sogenannter "Hustenschutz" dienen kann.