Verfahren und Vorrichtung zur Beeinflussung der Radaufstandskraft wenigstens eines Fahrzeugrades
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beeinflussung der Radaufstandskraft wenigstens eines Fahrzeugsrades.
Ein derartiges Verfahren bzw. eine derartige Vorrichtung geht beispielsweise aus der EP 0 364 965 A2 hervor, wobei ein aktives Federungssystem vorgesehen ist, mittels dem die Lenkcharakteristik in Abhängigkeit von einem Fahrzeugs¬ stabilitätsfaktor einstellbar ist, um ein verbessertes Verhalten beim Kurvenfahren zu erreichen. Dabei ist es möglich mit einem Lenkwinkelsensor den Lenkwinkel zu messen und daraus ein Lenkwinkelgeschwindigkeitssignal abzuleiten. In Abhängigkeit davon, ob die Lenkwinkelgeschwindigkeit unterhalb eines vorgegebenen Schwellenwertes liegt oder nicht, wird die Beaufschlagung von Stellzylindern des aktiven FederungsSystems beeinflusst.
Ausgehend hiervon ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine Veränderung des Lenkverhaltens des Fahrzeugs ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruches und eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 7 gelöst.
Die Beeinflussung der RadaufStandskraft erfolgt zur Einstel¬ lung einer gewünschten Solllenkübersetzung zwischen Lenkrad und lenkbaren Pahrzeugrädern. Unter der virtuellen Solllenk¬ übersetzung ist die Solllenkübersetzung zu verstehen, die durch den Zusammenhang zwischen dem vom Fahrer durch die Bedienung des Lenkrades angeforderten querdynamischen Sollverhalten und dem abhängig von diesem querdynamischen Sollverhalten eingestellten querdynamischen Istverhalten angegeben wird. Da dabei der durch das Lenksystem des Fahrzeugs an den lenkbaren Fahrzeugrädern eingestellte Lenkwinkel nahezu unverändert bleibt, wird hier von einer virtuellen Solllenkübersetzung gesprochen. Der Reaktion des Fahrzeugs auf die Bedienung des Lenkrades entspricht dem Verhalten, das ein Fahrzeug mit einem die gewünschten Solllenkübersetzung aufweisenden Lenksystem hätte. Zur Erzielung der gewünschten virtuellen Solllenkübersetzung ist es erfindungsgemäß jedoch nicht notwendig, in die Übertragungsstrecke des Lenksystems zwischen Lenkrad und lenkbaren Fahrzeugrädern einzugreifen. Die Beeinflussung der Radaufstandskraft zur Erzielung der virtuellen Solllenkübersetzung bietet zudem einen hohen Fahrkomfort für die Fahrzeuginsassen.
Vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
Vorteilhafterweise erfolgt die Beeinflussung der Radauf¬ standskraft abhängig von einer durch den Fahrer am Lenkrad vorgegebenen ersten Lenkradgröße, wobei es sich insbesondere um eine den Lenkradwinkel beschreibende Größe handelt, die
sehr einfach im Fahrzeug zu ermitteln ist. Zusätzlich zur ersten Lenkradgröße können auch weitere Lenkradgrößen erfasst und bei der Beeinflussung der RadaufStandskraft berück¬ sichtigt werden.
Dadurch, dass die Beeinflussung der RadaufStandskraft des wenigstens einen Fahrzeugrades abhängig von der Fahrzeug¬ längsgeschwindigkeit erfolgt, kann das Lenkverhalten des Fahrzeugs an die Fahrzeuglängsgeschwindigkeit angepasst werden. Somit ist es möglich, das Fahrzeug bei geringeren Fahrzeuglängsgeschwindigkeiten agiler bzw. direkter auszu¬ legen und bei höheren Fahrzeuglängsgeschwindigkeiten ein trägeres bzw. indirekteres Lenkverhalten zu realisieren.
Dabei kann insbesondere die gewünschte Solllenkübersetzung abhängig von der Fahrzeuglängsgeschwindigkeit ermittelt werden, wodurch eine geschwindigkeitsabhängige Solllenküber¬ setzung realisiert wird, ohne dabei die durch das Lenksystem des Fahrzeugs selbst vorgegebene Lenkübersetzung verändern zu müssen. Auf ein aufwändiges Lenksystem mit variabler Lenk¬ übersetzung kann daher verzichtet werden.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit die Beeinflussung der Radaufstandskraft des wenigstens einen Fahrzeugrades abhängig von einer oder mehreren der folgenden Zustandsgrößen zu realisieren:
- eine das Gierverhalten beschreibende Giergröße,
- eine den Lenkwinkel beschreibende Lenkwinkelgröße,
- eine den Fahrzeugschwimmwinkel beschreibende Schwimmwinkelgröße,
- eine die Querbeschleunigung des Fahrzeugs beschreibende Querbeschleunigungsgröße,
- eine die Fahrzeuglängsgeschwindigkeit beschreibende Geschwindigkeitsgröße,
- eine zeitliche Ableitung eine oder mehrerer der vorgenannten Größen.
Auf diese Weise können bei der Beeinflussung der Radauf- Standskraft auch eine oder mehrere den aktuellen Fahrzustand bzw. Fahrzeugzustand beschreibende Zustandsgrößen berück¬ sichtigt werden. Dadurch wird bei der Beeinflussung der Radaufstandskraft der aktuellen Fahrsituation Rechnung getragen.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine blockschaltbildähnliche Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zur Beeinflussung der Radaufstandskraft und
Fig. 2 eine blockschaltbildähnliche Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
Figur 1 zeigt eine Vorrichtung 5 zur Beeinflussung der Radaufstandskraft wenigstens eines Fahrzeugrades 6. Hierfür sind RadaufStandsbeeinflussungsmittel 7 vorgesehen, die bei der bevorzugten Ausführungsform von den Feder-Dämpfer- Einheiten 8 eines aktiven Fahrwerksystems gebildet sind. Durch die Veränderung einer oder mehrerer RadaufStandskräfte mittels der RadaufStandsbeeinflussungsmittel 7 kann die Querdynamik des Fahrzeugs verändert werden. Dies wird bei der vorliegenden Erfindung dazu genutzt, eine gewünschte,
virtuelle SoIllenküberSetzung einzustellen. Die Solllenk¬ übersetzung gibt dabei den gewünschten Zusammenhang zwischen der Drehstellung des Lenkrades und der Drehbewegung des Fahrzeugs um seine Hochachse an. Da der Lenkwinkel an den lenkbaren Fahrzeugrädern 6' dabei nahezu unverändert bleibt, ist hier von einer virtuellen Solllenkübersetzung die Rede. Eine geringfügige Änderung des Lenkwinkels stellt sich bereits durch die Elastizitäten im Lenksystem beim Verändern der Radlast bzw. RadaufStandskraft ein. Das Maß der maximal erreichbaren Querdynamikbeeinflussung des Fahrzeugs durch die Beeinflussung wenigstens einer Radaufstandskraft bestimmen die konstruktiven Eigenschaften des Fahrwerksystems, wie z. B. der Vorspurwinkel, der Nachlaufwinkel oder der Spreizungswinkel an der Fahrzeugachse, der die lenkbaren Fahrzeugräder 6' zugeordnet sind.
Bei der Querdynamikbeeinflussung mittels der Radaufstands- beeinflussungsmittel 7 wird das Fahrwerksystem sozusagen verspannt: Beispielsgemäß werden die RadaufStandskräfte der diagonal gegenüberliegenden Fahrzeugräder 6 entweder verringert oder erhöht. Zur Erzeugung eines nach rechts gerichteten Giermomentes (Moment im Uhrzeigersinn um die Hochachse des Fahrzeugs) wird die Radaufstandskraft des linken Vorderrades und des rechten Hinterrades erhöht und/oder die Radaufstandskraft des rechten Vorderrades und des linken Hinterrades verringert. Analog hierzu wird zur Erzeugung eines links gerichteten Giermomentes (Moment gegen den Uhrzeigersinn um die Hochachse des Fahrzeugs) die Radaufstandskraft des rechten Vorderrades und des linken Hinterrades erhöht und/oder die Radaufstandskraft des linken Vorderrades und des rechten Hinterrades verringert.
Wie in Figur 1 dargestellt ist, steuert eine Steuereinheit 12 die Feder-Dämpfer-Einheiten 8 jeweils separat an, so dass die
RadaufStandskraft jedes Fahrzeugrades 6 separat veränderbar ist. Der Steuereinheit 12 werden eine oder mehrere Eingangs¬ größen übermittelt, in Abhängigkeit derer in der Steuerein¬ heit 12 die Ansteuergröße der Radaufstandsbeeinflussungs- mittel 7 bzw. die Ansteuergrößen der Feder-Dämpfer-Einheiten 8 ermittelt wird bzw. werden. Eine erste Eingangsgröße ist von einer die Bedienung des Lenkrades 15 des Fahrzeugs beschreibenden ersten Lenkradgröße gebildet, bei der es sich beispielsgemäß um den Lenkradwinkel LRW handelt, der von einem Lenkradwinkelsensor 16 erfasst wird. Weitere Ein¬ gangsgrößen für die Steuereinheit 12 ermittelt eine Ermittlungsanordnung 17, die beispielsweise Zustandsgrößen wie eine das Gierverhalten beschreibende Giergröße, eine den Lenkwinkel beschreibende Lenkwinkelgröße, eine den Fahrzeug¬ schwimmwinkel beschreibende Schwimmwinkelgröße, eine die Querbeschleunigung des Fahrzeugs beschreibende Querbeschleu- nigungsgröße, eine die Fahrzeuglängsgeschwindigkeit beschrei¬ bende Geschwindigkeitsgröße bzw. eine zeitliche Ableitung einer oder mehrerer der vorgenannten Größen ermitteln kann.
Ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zur Beeinflussung der RadaufStandskraft wenigstens eines der Fahrzeugräder 6 wird anhand von Figur 2 im Folgenden näher erläutert .
Figur 2 zeigt in einer blockschaltbildartigen Darstellung die Beeinflussung des querdynamischen Fahrzeugverhaltens durch den an den lenkbaren Fahrzeugrädern 6'eingestellten Fahr¬ zeuglenkwinkel LWL und den durch die Beeinflussung der RadaufStandskraft wenigstens eines der Fahrzeugräder 6 erreichbaren virtuellen Zusatzlenkwinkel DL, wobei sich der Fahrzeuglenkwinkel LWL und der virtuelle Zusatzlenkwinkel DL zu einem virtuellem Gesamtlenkwinkel LWG addieren. Physikalisch wird durch die Beeinflussung der Radaufstands- kraft die Fahrzeugbewegung um die Hochachse des Fahrzeugs
beeinflusst. Diese Beeinflussung lässt sich steuerungs¬ technisch umrechnen in einen virtuellen Zusatzlenkwinkel DL, der zu dem Fahrzeuglenkwinkel LWL hinzu addiert wird. Durch die Beeinflussung der Radaufstandskraft wird aber der Fahrzeuglenkwinkel LWL an den lenkbaren Fahrzeugrädern 6^ tatsächlich fast nicht bzw. nur geringfügig verändert. Bei den Größen virtueller Zusatzlenkwinkel DL und virtueller Gesamtlenkwinkel LWG handelt es sich um rein rechnerische Größen, die an den lenkbaren Fahrzeugrädern 6' jedoch nicht tatsächlich eingestellt werden. Diese rechnerischen Größen dienen der Berechnung der gewünschten virtuellen Solllenkübersetzung, die den Zusammenhang zwischen dem Lenkradwinkel LRW und dem virtuellen Gesamtlenkwinkel LWG angibt. Die reale Lenkübersetzung zwischen dem Lenkradwinkel LW und dem Fahrzeuglenkwinkel LWL an den gelenkten Fahrzeugrädern 6' bleibt durch die Beeinflussung der Radaufstandskraft eines oder mehrerer Fahrzeugräder 6 unverändert.
In Figur 2 ist ein Lenkungsmodell mit GL gekennzeichnet. Das Lenkungsmodell GL gibt das Übertragungsverhalten zwischen der Bedienung des Lenkrades 15 und der Auslenkung der gelenkten Fahrzeugräder 6' an. Beispielsgemäß bestimmt das Lenkungs¬ modell GL den Zusammenhang zwischen dem Lenkradwinkel LRW und dem Fahrzeuglenkwinkel LWL an den lenkbaren Fahrzeugrädern 6' an.
Ein Giermodell Gy beschreibt den Zusammenhang zwischen dem virtuellen Gesamtlenkwinkel LWG und der Fahrzeuggierrate ψG .
In Abhängigkeit vom Lenkradwinkel LRW wird auch der virtuelle Zusatzlenkwinkel DL ermittelt. Aus dem Lenkradwinkel LRW wird mit Hilfe eines Faktors k eine die Ansteuerung der Radauf- standsbeeinflussungsmittel 7 beschreibende Steuergröße w
ermittelt. Aus der Steuergröße w wird anhand eines Fahrwerk¬ modells Gw der aufgrund der Ansteuerung der RadaufStands- beeinflussungsmittel 7 mit der Stellgröße w verursachte Querdynamikeinfluss auf das Fahrzeug ermittelt. Beispielsgemäß gibt das Fahrwerkmodell Gw den Zusammenhang zwischen der Steuergröße w und einer Fahrwerkgierrate ψw an, die die auf die Beeinflussung wenigstens einer Radauf- Standskraft zurück gehende Fahrzeugbewegung um die Hochachse
1 beschreibt. Über ein inverses Giermodell wird dann aus der
Fahrwerkgierrate ψw der virtuelle Zusatzlenkwinkel DL berechnet.
Die gewünschte virtuelle Solllenkübersetzung isoii gibt den Zusammenhang zwischen dem virtuellen Gesamtlenkwinkel LWG und dem Lenkradwinkel LRW und ist in Figur 2 durch die Beziehung
Gsoll =-— angegeben, wobei GL sozusagen das Solllenkmodell
1SOlI darstellt. Somit ergibt sich für die gewünschte virtuelle Solllenkübersetzung Gsoii folgender Zusammenhang:
Der virtuelle Zusatzlenkwinkel DL bestimmt sich dabei wie folgt :
Für das Lenkungsmodell GL gilt:
G1=- (3) h
Wobei iL das Übersetzungsverhältnis zwischen Fahrzeug¬ lenkwinkel LWL und dem Lenkradwinkel LRW angibt .
Für die gewünschte virtuelle Solllenkübersetzung isoii gilt wie oben bereits beschrieben folgender Zusammenhang:
Gsoll =T— (4) 1SoIl
Aus den Gleichungen (1) bis (4) kann nunmehr der Faktor k berechnet werden, der für die Einstellung der gewünschten virtuellen Solllenkübersetzung isoii notwendig ist:
Die gewünschte virtuelle Solllenkübersetzung isoii kann im Rahmen der durch die Veränderung der Radaufstandskraft bzw. Radaufstandskräfte möglichen Beeinflussung des virtuellen GesamtlenkwinkeIs LWG vorgegeben werden und insbesondere parameterabhängig sein. Beispielsweise kann die gewünschte virtuelle Solllenkübersetzung isoii abhängig von der Fahrzeuglängsgeschwindigkeit vorgegeben sein, so dass sich auch für den Faktor k eine Abhängigkeit von der Fahrzeuglängsgeschwindigkeit ergibt. Mithin erfolgt die Beeinflussung der RadaufStandskraft über die RadaufStandsbeeinflussungsmittel 7 fahrzeuglängs- geschwindigkeitsabhängig.
Der Faktor k kann auch von weiteren Parametern abhängen, die durch die Ermittlungseinrichtung 17 ermittelt werden, wie z.B. die Giergröße, die Lenkwinkelgröße, die Schwimm¬ winkelgröße, die Querbeschleunigungsgröße, die Geschwindig-
keitsgröße oder eine zeitliche Ableitung einer oder mehrerer der vorgenannten Größen.
Bei Fahrzeuglängsgeschwindigkeiten unterhalb eines Geschwindigkeitsschwellenwertes kann die gewünschte Solllenkübersetzung isoii gleich der durch das Lenksystem vorgegebenen Lenkübersetzung iL vorgegeben sein. Oberhalb dieses Geschwindigkeitsschwellenwertes wird die virtuelle Solllenkübersetzung ison dann verändert, um das Lenkverhalten mit zunehmender Fahrzeuglängsgeschwindigkeit indirekter und damit sozusagen träger auszulegen. Dadurch ergibt sich ein sichereres Fahrgefühl für den Fahrer.
Grundsätzlich wäre es auch denkbar, die virtuelle Solllenkübersetzung isoii bei Fahrzeuglängsgeschwindigkeiten unterhalb des Geschwindigkeitsschwellenwertes zu variieren, um mit abnehmender Fahrzeuglängsgeschwindigkeit ein direkteres und damit sozusagen agileres Lenkverhalten zu erhalten. Bei Fahrzeuglängsgeschwindigkeiten oberhalb des Geschwindigkeitsschwellenwertes kann die virtuelle SoIllenkübersetzung isoii dann der Lenkübersetzung iL des Lenksystems entsprechen.
Unabhängig oder zusätzlich zur Erzielung einer virtuellen Solllenkübersetzung isoii durch die Beeinflussung der RadaufStandskraft wenigsten eines der Fahrzeugräder 6, kann über diese Beeinflussung der RadaufStandskraft auch eine Steuerung oder Regelung des querdynamischen Fahrzeug¬ verhaltens - beispielsweise der Gierrate, der Gierbe¬ schleunigung, des Schwimmwinkels oder der Querbeschleunigung - erfolgen, um die Fahrstabilität zu gewährleisten. Bekannte Stabilitätssyteme zur Steuerung oder Regelung des querdyna¬ mischen Fahrzeugverhaltens greifen in das Lenksystem und/oder das Bremssystem des Fahrzeugs ein. Beim Gegenstand der
Erfindung ist es vorgesehen alternativ oder zusätzlich zu derartigen Lenk- oder Bremseingriffen die RadaufStandskraft wenigstens einen Fahrzeugrades 6 zu beeinflussen.