GEHÄUSE EINES KALTEMITTELVERDICHTERS
GEBIET DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft ein Gehäuse, vorzugsweise hermetisch abdichtendes Gehäuse, einer Kleinkältemaschine zur Aufnahme eines Elektromotors sowie einer durch diesen angetriebenen Kolben-Zylinder-Einheit zur Verdichtung eines über Zu- und Ableitungen in das Gehäuse und in den Kolben der Kolben- Zylinder-Einheit geführten Kältemittels, wobei das Gehäuse mit zumindest einem Verbindungselement zur Befestigung an einer Auflageplatte versehen ist, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. STAND DER TECHNIK
Gehäuse dieser Art für Kleinkältemaschinen sind wohlbekannt. Ein solches Gehäuse ist im Zuge des Einbaus an einer am Kühlgerät angeordneten Bodenplatte zu montieren. Zur Montage an der Bodenplatte bedient man sich üblicherweise eines Verbindungselements, das die Befestigung des Gehäuses an der Bodenplatte ermöglicht .
Verbindungselemente bestehen etwa aus zwei Befestigungswinkel, wobei der Hersteller der Kleinkältemaschine über eine geeignete Auslegung des Verbindungselements die Montierbarkeit des Gehäuses an einer Auflageplatte bzw. der Bodenplatte des
Kühlgeräts sicherstellt. Diese Normierung bezieht sich hinsichtlich der Befestigungswinkel insbesondere auf deren Außenabstände, sowie die Lochabstände und Lochdurchmesser für die Aufnahme der Befestigungsmittel, etwa Schrauben. Zumeist sind vier Löcher für die Aufnahme der Befestigungsmittel
vorgesehen, die zueinander einen Abstand von 170x70 mm aufweisen. Mithilfe der beiden Befestigungswinkel wird die Kleinkältemaschine auf der Auflageplatte des Kühlgeräts befestigt. Die Befestigungswinkel der Kleinkältemaschine sind an das Gehäuse in der Regel angeschweißt.
Auflageplatten werden aber in der Regel nicht eigens für Kleinkältemaschinen mit kleineren Abmessungen hergestellt, sondern auch für Kleinkältemaschinen größerer Bauart. Dadurch weisen die Auflageplatten zumeist Abmessungen auf, die für eine sichere Befestigung der Kleinkältemaschinen viel größer als eigentlich notwendig sind. Das stellt einen unnötigen Mehraufwand an benötigtem Material dar, zumal zu berücksichtigen ist, dass gattungsgemäße Kleinkältemaschinen in hoher Stückzahl gefertigt werden und dieser Mehraufwand an Material daher beträchtlich werden kann. Außerdem sind eine Vielzahl an Montageteilen notwendig, die zusätzlichen Montageaufwand und Kosten verursachen.
Des weiteren ergeben sich im Betrieb der Kleinkältemaschinen mitunter Schwierigkeiten aufgrund der auftretenden Vibrationen des Gehäuses. Vibrationen begünstigen Materialermüdung und Geräuschentwicklung und vermindern die Lagerfestigkeit des Gehäuses an der Auflageplatte. Zwar wird gemäß dem Stand der Technik versucht, mithilfe von vibrationsdämpfenden Elementen in den Löchern für die Befestigungsmittel die Übertragung von Vibrationen auf die Auflageplatte zu vermindern, diese Maßnahme erhöht aber zusätzlich den Montageaufwand sowie die Anzahl der benötigten Bauteile. Außerdem haben sich die derzeit verwendeten Verbindungselemente als ungünstig hinsichtlich einer Reduzierung der Vibrationsübertragung vom Gehäuse auf die Auflageplatte bzw. einer Reduzierung der Vibrationen des Gehäuses selbst erwiesen.
Aus der WO 00/46504 ist eine Befestigungsvorrichtung für hermetische Kompressoren bekannt, wobei Verbindungselemente vorgesehen sind, welche mit bodenseitig des Gehäuses angeordneten Tiefziehteilen koppelbar sind. Die Verbindungselemente besitzen mit Bohrungen versehene Flanschabschnitte, mittels welcher die Verbindungselemente samt dem Gehäuse auf einer Auflageplatte montiert werden.
Aus der US 4,964,786 ist ein Kompressorgehäuse bekannt, das mittels eines becherförmigen Verbindungselements an einer Auflageplatte befestigt wird. Das Verbindungselement wird dabei einstückig aus elastischem Material gefertigt und mit einer stegförmigen Wandung in eine ringförmige Nut am Boden des Kompressorgehäuses gepresst, wo es zusätzlich mit einer Klebstoffschicht befestigt wird. Der vollflächige, scheibenförmige Boden des Verbindungselements wird in der Folge ebenfalls durch eine Klebstoffschicht an der Auflageplatte befestigt.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, die genannten Nachteile zu vermeiden und mittels einer geeigneten Ausführung des Gehäuses bzw. des an ihm befestigten Verbindungselements eine Verbindungserstellung zwischen dem Gehäuse und der Auflageplatte zu ermöglichen, die den Material- und Montageaufwand sowie die Anzahl der hierfür benötigten Bauteile verringert, dadurch die Kosten senkt und außerdem eine technisch einfache Reduzierung der Übertragung von Vibrationen vom Gehäuse auf die Auflageplatte sowie eine Reduzierung der Vibrationen des Gehäuses ermöglicht. Diese Ziele werden durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 erreicht .
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Anspruch 1 bezieht sich auf ein Gehäuse, vorzugsweise hermetisch abdichtendes Gehäuse, einer Kleinkältemaschine zur Aufnahme eines Elektromotors sowie einer durch diesen angetriebenen Kolben-Zylinder-Einheit zur Verdichtung eines über Zu- und Ableitungen in das Gehäuse und in den Kolben der Kolben-Zylinder-Einheit geführten Kältemittels, wobei das Gehäuse mit zumindest einem Verbindungselement zur Befestigung an einer Auflageplatte versehen ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass in einer senkrecht zur Auflageplatte orientierten Blickrichtung die äußersten Abmessungen des Gehäuses die äußersten Abmessungen des zumindest einen Verbindungselements überragen, und das Verbindungselement bzw. die gedachte, kürzeste Verbindungslinie entlang der Oberfläche des Gehäuses zwischen den Verbindungselementen im Falle mehrerer Verbindungselemente einen der Auflageplatte zugewandten Oberflächenbereich des Gehäuses umschließt. Hierbei ist das von dem zumindest einen Verbindungselement umgrenzte Volumen, welches den der Auflageplatte zugewandten Oberflächenbereich des Gehäuses aufnimmt, an seiner dem Gehäuse gegenüberliegenden Seite von der Auflageplatte begrenzt, was bedeutet, dass jener durch das mindestens eine Verbindungselement eingeschlossene Oberflächenbereich des Gehäuses direkt zur Auflageplatte weist. Das Verbindungselement eines erfindungsgemäßen Gehäuses ist somit deutlich kleiner ausgeführt als jenes gemäß des Standes der Technik. Da außerdem das zumindest ein Verbindungselement bzw. deren gedachte Verbindungslinie einen der Auflageplatte zugewandten Oberflächenbereich des Gehäuses umschließt, besteht auch die Möglichkeit, in der Anordnung des zumindest einen Verbindungselements am Gehäuse einer Schwingungsbauchlinie zu folgen, um vorteilhafte vibrationsdämpfende Effekte zu erzielen, wie noch näher ausgeführt werden wird.
Anspruch 2 sieht vor, dass in einer parallel zur Auflageplatte orientierten Blickrichtung das zumindest eine Verbindungselement den der Auflageplatte zugewandten und umschlossenen Oberflächenabschnitt des Gehäuses überragt. Das ermöglicht eine einfachere Befestigung des zumindest einen Verbindungselements an der Auflageplatte und stellt auch sicher, dass nach der Montage das Gehäuse die Auflageplatte nicht berührt. Dadurch werden Schwingungen vom Gehäuse ausschließlich über das Verbindungselement abgeführt.
Anspruch 3 bezieht sich auf eine erste Ausführungsform, der zu Folge genau ein Verbindungselement vorgesehen ist, das als Stützkörper mit zylindrischer oder kegelstumpfähnlicher Form und kreisringförmiger Grundfläche ausgeführt ist, die den der Auflageplatte zugewandten Oberflächenbereich des Gehäuses umschließt .
Anspruch 4 bezieht sich auf eine weitere Ausführungsform, der zu Folge genau ein Verbindungselement vorgesehen ist, das als quaderförmiger Stützrahmen ausgeführt ist, der den der Auflageplatte zugewandten Oberflächenbereich des Gehäuses umschließt .
Anspruch 5 beschreibt für diese beiden Ausführungsformen eine Möglichkeit zur Befestigung des Verbindungselements am Gehäuse. Gemäß Anspruch 5 weist das zumindest eine Verbindungselement zumindest eine Kammer mit einer dem Gehäuse zugewandten Öffnung zur Aufnahme eines vom Gehäuse abstehenden Halteelements auf.
Eine zu den Merkmalen von Anspruch 5 analoge Lösung kann auch für die Befestigung des Verbindungselements an der Auflageplatte verwendet werden, wie im Anspruch 6
vorgeschlagen wird. Gemäß Anspruch 6 weist das zumindest eine Verbindungselement zumindest eine Kammer mit einer der Auflageplatte zugewandten Öffnung zur Aufnahme eines von der Auflageplatte abstehenden Halteelements auf.
Eine Ausführungsform für das in Anspruch 5 und 6 erwähnte Zusammenspiel zwischen Halteelement und Kammer wird in Anspruch 7 vorgeschlagen, dem zu Folge die Öffnung der zumindest einen Kammer eine Halteschulter bildet, und das Halteelement eine Hinterschneidung zum Einrasten in die Halteschulter aufweist.
Eine weitere Möglichkeit für die Befestigung des Verbindungselements an der Auflageplatte wird in Anspruch 8 vorgeschlagen, dem zu Folge das zumindest eine Verbindungselement einen seitlich angeordneten Schlitz zur Aufnahme des freien Endes eines von der Auflageplatte abstehenden Haltewinkels aufweist.
Die erfindungsgemäße Ausführung des Gehäuses ermöglicht aber insbesondere auch eine alternative Variante gemäß Anspruch 9, dem zu Folge zumindest drei Verbindungselemente vorgesehen sind, die als axial vom Gehäuse abstehende Stützfüße ausgeführt sind, wobei die gedachte, kürzeste Verbindungslinie zwischen den Stützfüßen entlang der Oberfläche des Gehäuses den der Auflageplatte zugewandten Oberflächenbereich des Gehäuses umschließt. Zumindest drei Verbindungselemente sind deshalb vorteilhaft, da mit zumindest drei Verbindungselementen eine stabile Lagerung des Gehäuses auf den Verbindungselementen sichergestellt werden kann. Der der Auflageplatte zugewandte Oberflächenabschnitt des Gehäuses kann etwa kalottenförmig sein. Gemäß Anspruch 10 können hierbei zwei der Stützfüße zapfenförmig mit jeweils einer
Stützplatte ausgeführt sein, die jeweils in einen Durchbruch der Auflageplatte einsetzbar sind, und der dritte Stützfuß kann lappenförmig ausgeführt sein, der in einen weiteren Durchbruch der Auflageplatte einsetzbar ist.
Durch diese unterschiedlichen, erfindungsgemäßen Ausführungsformen wird eine besonders einfache Reduzierung von Vibrationen des Gehäuses sowie deren Übertragung vom Gehäuse auf die Auflageplatte ermöglicht, indem nämlich gemäß Anspruch 11 das zumindest eine Verbindungselement zumindest teilweise aus einem elastomeren Werkstoff gefertigt ist, oder gemäß Anspruch 12 die Berührungsfläche des zumindest einen Verbindungselements mit dem Gehäuse im Bereich von üblichen Betriebszuständen entsprechenden Schwingungsbäuchen des Gesamtsystems bestehend aus Gehäuse und Verbindungskörper angeordnet ist.
Gemäß Anspruch 13 kann das zumindest eine Verbindungselement am Gehäuse angeformt sein.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen
Fig.l eine Ansicht eines Gehäuses für eine Kleinkältemaschine mit Verbindungselementen in Form zweier Befestigungswinkel gemäß dem Stand der Technik,
Fig.2 eine Schnittansicht eines Teils der Konfiguration gemäß Fig.l entlang der Schnittebene A,
Fig.3 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements mit Gehäuse und Auflageplatte,
Fig.4 die Konfiguration gemäß Fig.3 von unten gesehen ohne Auflageplatte,
Fig.5 eine Schnittansicht eines Teils der Konfiguration gemäß der Fig. 3 entlang der Schnittebene B,
Fig.6 eine perspektivische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements mit Gehäuse und Auflageplatte von unten gesehen,
Fig.7 eine Frontalansicht der Konfiguration gemäß Fig.6,
Fig.8 eine perspektivische Darstellung der weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements gemäß der Fig.6 ohne Auflageplatte,
Fig.9 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Verbindungselements mit Gehäuse ohne Auflageplatte von unten gesehen,
Fig.10 eine perspektivische Darstellung der weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements gemäß der Fig.9 von oben gesehen und mit Auflageplatte,
Fig.11 eine Frontalansicht der Konfiguration gemäß Fig.10,
Fig.12 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements mit Gehäuse und Auflageplatte,
Fig.13 eine Schnittansicht eines Teils der Konfiguration gemäß der Fig.12 entlang der Schnittebene C,
Fig.14 die Konfiguration von Fig.12 aus einem anderen Blickwinkel,
Fig.15 eine Ansicht der weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements gemäß der Fig.12 mit Gehäuse und Auflageplatte von unten gesehen,
Fig.16 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements mit Gehäuse und Auflageplatte, und
Fig.17 eine Schnittansicht eines Teils der Konfiguration gemäß der Fig.16 entlang der Schnittebene D.
WEGE ZUR AUSFUHRUNG DER ERFINDUNG
In der Fig.l ist eine Ansicht eines Gehäuses 1 für eine Kleinkältemaschine mit Verbindungselementen in Form zweier
Befestigungswinkel 3 gemäß dem Stand der Technik dargestellt
(in der Fig.l ist nur einer der Befestigungswinkel 3 zu sehen) . Die Befestigungswinkel 3 sind dabei an flanschartigen
Gehäusefortsätzen 4 des Gehäuses 1 etwa über eine Schweißverbindung befestigt, wie insbesondere in der Fig.2 zu sehen ist. An den beiden Befestigungswinkeln 3 sind je zwei vibrationsdämmende Stützelemente 2 angeordnet, die letztendlich an der Auflageplatte bzw. Bodenplatte des Kühlgeräts befestigt werden. Die Auflageplatte ist in den Fig.l und 2 aber nicht dargestellt. Es ist unmittelbar ersichtlich, dass für die Montage der Kleinkältemaschine an die Auflageplatte bzw. Bodenplatte des Kühlgeräts mehrere Bauteile notwendig sind, die erhöhten Montageaufwand, Materialaufwand sowie Montagezeit nach sich ziehen. Des weiteren zeigt sich, dass die Vibrationsdämmung des schwingenden Gehäuses 1 auf die Auflage- bzw. Bodenplatte des Kühlgeräts nicht zufrieden stellend ist, was Materialermüdung und Geräuschentwicklung fördert. Diese Nachteile sollen durch eine optimierte Montagelösung vermieden werden.
In den Fig.3 bis 5 ist eine Ausführungsform einer verbesserten Verbindungserstellung zwischen Gehäuse 1 und einer Auflageplatte 5, die in weiterer Folge an die Bodenplatte des Kühlgeräts befestigt wird, dargestellt. Die Verbindungserstellung erfolgt dabei mithilfe eines Verbindungselements, das in dieser Ausführungsform als zylindrischer Stützkörper 6 mit kreisringförmiger Grundfläche ausgeführt ist. Der Stützkörper 6 wird an der der Auflageplatte 5 zugewandten Oberfläche des Gehäuses 1 befestigt und umschließt einen der Auflageplatte 5 zugewandten Oberflächenabschnitt des Gehäuses 1. Wie insbesondere aus der Fig.5 ersichtlich ist, ist die Höhe des zylindrischen Stützkörpers 6 so gewählt, dass der tiefste Punkt P des Gehäuses 1 von der Auflageplatte 5 geringfügig beabstandet ist, etwa 1-5 m. Vorzugsweise wird für den Stützkörper 6 ein Elastomer verwendet, das über vibrationsdämmende Eigenschaften verfügt. Die Art der Befestigung des Stützkörpers 6 am Gehäuse 1 sowie an der Auflageplatte 5 wird in weiterer Folge noch genauer erläutert werden. Es ist aus den Fig.3 bis 5 aber insbesondere ersichtlich, dass in einer senkrecht zur Auflageplatte 5 orientierten Blickrichtung die äußersten Abmessungen des Gehäuses 1 die äußersten Abmessungen des Stützkörpers 6 überragen, der Stützkörper 6 daher verhältnismäßig klein ausgeführt werden kann. Hierbei ist das von dem Stützkörper 6 umgrenzte Volumen, welches den der Auflageplatte 5 zugewandten Oberflächenbereich des Gehäuses 1 aufnimmt, an seiner dem Gehäuse 1 gegenüberliegenden Seite von der Auflageplatte 5 begrenzt, sodass also jener durch Stützkörper 6 eingeschlossene Oberflächenbereich des Gehäuses 1 direkt zur Auflageplatte 5 weist. Die Bauhöhe des Stützkörpers 6 wird auf diese Weise niedrig gehalten.
Des weiteren wird die Positionierung des Stützkörpers 6 in vorteilhafter Weise so gewählt, dass er am Gehäuse 1 im
Bereich von üblichen Betriebszuständen entsprechenden Schwingungsbäuchen des Gesamtsystems bestehend aus Gehäuse 1 und Stützkörper 6 angeordnet ist.
Alternativ dazu könnte der Stützkörper 6 auch mit kegelstumpfähnlicher Form und kreisringförmiger Grundfläche ausgeführt sein. Es ist des weiteren denkbar, dass der Stützkörper 6 nicht einteilig ausgeführt ist, sondern aus voneinander beabstandeten Kreisring-Segmenten zusammengesetzt ist, die entlang einer Umfangslinie eines der Auflageplatte 5 zugewandten Oberflächenabschnittes des Gehäuses 1 angeordnet sind. In diesem Fall kann eine gedachte, kürzeste Verbindungslinie entlang der Oberfläche des Gehäuses 1 zwischen den einzelnen Segmenten gezogen werden, die einen der Auflageplatte 5 zugewandten Oberflächenbereich des Gehäuses 1 umschließt. Eine solche Ausführung würde zusätzliche Materialersparnis hinsichtlich des Stützkörpers 6 bewirken.
Eine weitere Ausführungsform für ein erfindungsgemäßes Verbindungselement ist in den Fig.6 bis 8 dargestellt. Wie oben bereits angedeutet wurde, wird das Verbindungselement mehrteilig ausgeführt, und zwar in Form von drei vom Gehäuse 1 axial abstehenden Stützfüßen 7, 8, 9, die in weiterer Folge an einer Auflageplatte 10 befestigt werden. Die Stützfüße 7, 8, 9 befinden sich innerhalb der äußersten Abmessungen des Gehäuses 1 in einer senkrecht zur Auflageplatte 10 orientierten Blickrichtung, wie insbesondere in der Fig. 7 zu sehen ist, wobei die gedachte, kürzeste Verbindungslinie zwischen den Stützfüßen 7, 8, 9 entlang der Oberfläche des Gehäuses 1 einen der Auflageplatte 10 zugewandten Oberflächenbereich des Gehäuses 1 umschließt (siehe Fig.8). Die Ausführung dieser Stützfüße kann variieren, in den Fig.6 bis 8 wird etwa vorgeschlagen, zwei dieser Stützfüße 8, 9 zapfenförmig auszuführen und jeweils mit einer, vorzugsweise
quadratischen Stützplatte 11 zu versehen, die jeweils in einen entsprechenden Durchbruch 12 der Auflageplatte 10 einzusetzen sind. Der dritte Stützfuß 7 ist lappenförmig ausgeführt und greift in einen weiteren Durchbruch 13 der Auflageplatte 10 ein. Im Zuge der Montage des Gehäuses 1 an der Auflageplatte 10 werden somit die quadratischen Stützplatten 11 in die Durchbrüche 12 eingesetzt und mithilfe des in den Durchbruch 13 eingreifenden Stützfußes 7 festgeklemmt. Die Stützfüße 7, 8, 9 können am Gehäuse 1 angeformt oder angeschweißt sein. Zur Vibrationsdämpfung können die Stützfüße 7, 8, 9 Abschnitte aufweisen, die aus einem elastischen Material gefertigt sind. Wie insbesondere aus der Fig.7 ersichtlich ist, ist die Höhe der Stützfüße 7, 8, 9 so gewählt, dass der tiefste Punkt P des Gehäuses 1 von der Auflageplatte 10 im montierten Zustand geringfügig beabstandet ist, etwa 1-5 mm.
In den Fig.9 bis 11 ist eine weitere Ausführungsform einer verbesserten Verbindungserstellung zwischen Gehäuse 1 und einer Auflageplatte 14, die in weiterer Folge an die Bodenplatte des Kühlgeräts befestigt wird, dargestellt. Die Verbindungserstellung erfolgt dabei mithilfe eines Verbindungselements, das in dieser Ausführungsform als quaderförmiger Stützrahmen 15 ausgeführt ist. Der Stützrahmen 15 wird an der der Auflageplatte 14 zugewandten Oberfläche des Gehäuses 1 befestigt und umschließt einen der Auflageplatte 14 zugewandten Oberflächenabschnitt des Gehäuses 1. Wie insbesondere aus der Fig.11 ersichtlich ist, ist die Höhe des Stützrahmens 15 so gewählt, dass der tiefste Punkt P des Gehäuses 1 von der Auflageplatte 14 geringfügig beabstandet ist, etwa 1-5 mm. Vorzugsweise wird für den Stützrahmen 15 ein Elastomer verwendet, das über vibrationsdämmende Eigenschaften verfügt. Es ist aus den Fig.9 bis 11 auch ersichtlich, dass in einer senkrecht zur
Auflageplatte 14 orientierten Blickrichtung die äußersten Abmessungen des Gehäuses 1 die äußersten Abmessungen des Stützrahmens 15 überragen, der Stützrahmen 15 daher verhältnismäßig klein ausgeführt werden kann. Des weiteren wird die Positionierung des Stützrahmens 15 in vorteilhafter Weise so gewählt, dass er am Gehäuse 1 im Bereich von üblichen Betriebszuständen entsprechenden Schwingungsbäuchen des Gesamtsystems bestehend aus Gehäuse 1 und Stützrahmen 15 angeordnet ist.
Es ist aber auch denkbar, dass der Stützrahmen 15 nicht einteilig ausgeführt ist, sondern aus voneinander beabstandeten Quader-Segmenten zusammengesetzt ist. In diesem Fall kann eine gedachte, kürzeste Verbindungslinie entlang der Oberfläche des Gehäuses 1 zwischen den einzelnen Segmenten gezogen werden, die einen der Auflageplatte 14 zugewandten Oberflächenbereich des Gehäuses 1 umschließt. Eine solche Ausführung würde zusätzliche Materialersparnis hinsichtlich des Stützrahmens 15 bewirken.
Die Art der Befestigung des Stützrahmens 15 am Gehäuse 1 sowie an der Auflageplatte 14 kann etwa dadurch erfolgen, dass aus der Auflageplatte 14 zwei Lappen 16 ausgestanzt und senkrecht zur Auflageplatte 14 aufgebogen werden, deren freier Endbereich 17 wiederum horizontal zur Auflageplatte 14 gebogen wird (siehe Fig.10, lediglich einer der beiden Lappen 16 ist zu sehen) . Somit werden zwei Haltewinkel 27 gebildet. Die beiden Lappen 16 verlaufen dabei parallel zueinander und entsprechen in ihrem Abstand einer äußeren Abmessung des Stützrahmens 15. Der Stützrahmen 15 kann daher zwischen die beiden Lappen 16 eingeschoben werden, wobei er über seitliche Schlitze 18 verfügt, in die die horizontalen Endbereiche 17 der Lappen 16 eingreifen. Das Gehäuse 1 ist somit bereits in zwei Raumrichtungen fixiert. Zur Fixierung des Gehäuses 1 in
der zu den Lappen 16 parallelen Raumrichtung kann ein weiterer Lappen 19 aus der Auflageplatte 14 ausgestanzt und senkrecht zur Auflageplatte 14 aufgebogen werden, der senkrecht zu den Lappen 16 orientiert ist und in aufgebogener Position dicht am Stützrahmen 15 anliegt. Somit kann das Gehäuse 1 in überaus einfacher und kostengünstiger Weise an der Auflageplatte 14 montiert werden.
Eine ähnliche Vorgangsweise kann auch bei jenen Ausführungsformen gewählt werden, in denen das Verbindungselement als zylindrischer Stützkörper 6 gemäß der Fig.3 bis 5 ausgeführt ist. Das wird im folgenden anhand der Fig.12 bis 15 erläutert.
Die Art der Befestigung des Stützkörpers 6 am Gehäuse 1 sowie an der Auflageplatte 5 kann in analoger Weise dadurch erfolgen, dass aus der Auflageplatte 5 zwei Lappen 20 ausgestanzt und senkrecht zur Auflageplatte 5 aufgebogen werden, deren freier Endbereich 21 wiederum horizontal zur Auflageplatte 5 gebogen wird (siehe Fig.12 und Fig.13) . Somit werden zwei Haltewinkel 28 gebildet. Die beiden Haltewinkel 28 sind so angeordnet, dass sie mit seitlichen Schlitzen 22 des Stützkörpers 6 in Eingriff gelangen können. Der Stützkörper 6 kann daher in Richtung der beiden Haltewinkel 28 geschoben werden, wobei die horizontalen Endbereiche 21 der Haltewinkel 28 in die Schlitze 22 eingreifen. Zur weiteren Fixierung des Gehäuses 1 an der Auflageplatte 5 kann ein weiterer Lappen 23 aus der Auflageplatte 5 ausgestanzt und senkrecht zur Auflageplatte 5 aufgebogen werden, der in aufgebogener Position dicht am Stützkörper 6 anliegt. Dieser Lappen 23 ist relativ zu den Haltewinkel 28 so positioniert, dass eine Bewegung des Stützkörpers 6 relativ zu den Haltewinkel 28 unterbunden wird. Somit kann das Gehäuse 1 in
überaus einfacher und kostengünstiger Weise an der Auflageplatte 5 montiert werden.
Anhand der Fig.16 und 17 wird eine weitere Möglichkeit der Befestigung des Gehäuses 1 bzw. des Verbindungselements 6 an der Auflageplatte 5 erläutert. Wie insbesondere aus der Fig.17 ersichtlich ist, weist dabei der Stützkörper 6 eine Kammer 24 mit einer der Auflageplatte 5 zugewandten Öffnung auf. Die Auflageplatte 5 ist wiederum mit einem Halteelement 25 versehen, das von der Kammer 24 aufgenommen wird. Vorzugsweise bildet die Öffnung der Kammer 24 eine Halteschulter, sodass eine Hinterschneidung 26 des Halteelements 25 in der Kammer 24 einrasten kann.
Eine Möglichkeit zur Montage des Stützkörpers 6 bzw. des Stützrahmens 15 am Gehäuse 1 ist aus der Fig.13 ersichtlich. Hierbei weist der Stützkörper 6 bzw. der Stützrahmen 15 eine Kammer 29 mit einer dem Gehäuse 1 zugewandten Öffnung auf. Das Gehäuse 1 ist wiederum mit einem in axialer Richtung abstehenden Halteelement 30 versehen, das von der Kammer 29 aufgenommen wird. Vorzugsweise bildet die Öffnung der Kammer 29 eine Halteschulter, sodass eine Hinterschneidung 31 des Halteelements 30 in der Kammer 29 einrasten kann. Das Halteelement 30 kann dabei an das Gehäuse 1 etwa angeformt oder angeschweißt sein.
Mithilfe der erfindungsgemäßen Ausführung des Gehäuses bzw. des an ihm befestigten Verbindungselements wird somit eine Verbindungserstellung zwischen dem Gehäuse und der Auflageplatte ermöglicht, die den Material- und Montageaufwand sowie die Anzahl der hierfür benötigten Bauteile verringert, dadurch die Kosten senkt und außerdem eine technisch einfache Reduzierung der Übertragung von Vibrationen vom Gehäuse auf
die Auflageplatte sowie eine Reduzierung der Vibrationen des Gehäuses ermöglicht.