WO2007014757A1 - Managementsystem für technische und/oder bauliche anlagen - Google Patents
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- the storage means is arranged in the detection station.
- the method further comprises the step of selecting a subset of a number of objects related to a usage region based on the determined object specific data
- the reader is portable and includes, for example, a laptop, a handheld computer, a tablet PC, or a mobile telephone
- FIG. 1 shows the schematic structure for an object management system according to an exemplary embodiment of the present invention
- FIG. 2 shows a management system for technical and / or constructional systems according to an exemplary embodiment of the present invention.
- FIG. 3 em management system for technical and / or structures according to another embodiment of the present invention.
- FIG. 7 shows a management system for motor vehicles according to an exemplary embodiment of the present invention.
- the storage means 300 is contained in the reader 200 itself.
- the storage means 300 may be e.g. be designed as a hard disk, a memory card, a memory stick and / or a removable disk.
- the memory means 300 is connected to the transmitter / receiver 230 via a microchip 240, so that the identification information read out by the transmitter / receiver 230 is forwarded to the memory means 300 via the microchip 240. In this way, a connection of the reader to a central database server is unnecessary, which is particularly advantageous if the reader is used in remote or radiation-shielded areas.
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Abstract
Managementsystem für technische und/ oder bauliche Anlagen, umfassend ein Identifizierungsmittel (150) zur Identifizierung eines Bereichs (100), in dem mindestens zwei technische und/ oder bauliche Anlagen (110, 111 , 112) installiert sind, ein Lesegerät (200) zum Auslesen von auf dem Identifizierungsmittel (150) gespeicherter Identifizierungsmformation, ein mit dem Lesegerät (200) über eine Datenverbindung (260) verbundenes Speichermittel (300), wobei das Speichermittel (300) emgenchtet ist, anhand der ausgelesenen identifizierungsiniormation für eine jeweilige der mindestens zwei technischen und/ oder baulichen Anlagen (110) eine in dem Speichermittel (300) gespeicherte anlagenspezifische Information zu ermitteln.
Description
Managementsystem für technische und/oder bauliche Anlagen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Identifizierung und Lokalisierung von einem oder mehreren Objekten in einem Nutzungsbereich und insbesondere ein Managementsystem für technische und/oder bauliche Anlagen, insbesondere für technische und/oder bauliche Anlagen, die in einem Gebäude oder in einem Kraftfahrzeug installiert sind.
Im Stand der Technik sind Managementsysteme für technische Anlagen bekannt, die die Wartung, Instandhaltung, Instandsetzung und/oder Prüfung solcher technischen Anlagen erleichtern bzw. unterstützen. Beispielsweise beschreibt die DE 197 14 241 ein öffentliches Wasser- Versorgungsnetz, bei dem an einem Knotenpunkt ein ortsfester Transponder vorgesehen ist. Auf dem ortsfesten Transponder sind Daten bezüglich der Prüf- und Wartungsdokumentation gespeichert, die mittels eines Lesegeräts auslesbar sind. Nachteilig an diesem bekannten System ist, daß jeder einzelnen technischen Anlage ein separater Transponder zugeordnet ist, so daß beispielsweise ein Wartungstechniker jede einzelne Anlage abfragen muß. Weiterhin sind die relevanten Daten auf dem ortsfesten Transponder gespeichert, so daß für eine Aktualisierung der Daten jeder einzelne Transponder gelesen und/oder neu beschrieben werden muß.
Es ist weiterhin beispielsweise aus der DE 100 54 320 Al bekannt, Fahrzeugen oder anderen Objekten für eine Überwachung einen Transponder zuzuordnen, der seine Daten an mobile oder stationäre Erfassungsstationen überträgt. Auf diese Weise kann der jeweilige Ort des Objekts ermittelt werden. Jedoch wird bei diesem Verfahren jedem Objekt ein eigener Transponder zugeordnet.
Der Erfindung liegt daher die technische Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zu schaffen, welches eine Objektidentifizierung mit reduziertem Aufwand. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf das Wartungsmanagement für die in einem Raum eines Gebäude befindlichen Bauteile, die in ein Instandhaltungs- /Wartungsmanagement integriert sind. So befinden sich beispielsweise in einem Gebäude bzw. einem Raum eine Vielzahl von unterschiedlichen wartungs- und nicht Wartungspflichtigen Objekten unterschiedlichster Gewerke, die einer fachspezifischen Berücksichtigung unterliegen. Insbesondere ist es daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Managementsystem für technische und/oder bauliche Anlagen bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1, 1 1 oder 25 sowie durch ein Verfahren nach Anspruch 8, 12 oder 38. Weitere Merkmale, Einzelheiten und
Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung sowie den beigefügten Zeichnungen.
Gemäß einem ersten Ausfuhrungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zur Erfassung und Identifizierung von einem oder mehreren Objekten bereitgestellt, die umfaßt: ein Nutzungsbereichsidentifϊzierungsmittel, das in einem Nutzungsbereich angeordnet ist, eine Erfassungsstation, die geeignet ist, eine Nutzungsbereichsidentifizierungsinformation von dem
Nutzungsbereichsidentifizierungsmittel zu erfassen, und ein Speichermittel, das geeignet ist, anhand der von der Erfassungsstation erfaßten Nutzungsbereichsidentifizierungsinformation zu dem Nutzungsbereich zugehörige objektspezifϊsche Daten zu ermitteln. Im Gegensatz zu dem im Stand der Technik beschriebenen Lokalisierungssystem ist es bei der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich, jedem Objekt ein eigenes Identifizierungsmittel zuzuordnen. Vielmehr ist es ausreichend, jedem Nutzungsbereich, bspw. jedem Raum eines Gebäudes, eine spezifische Nutzungsbereichsidentifizierungsinformation zuzuordnen und anhand dieser Nutzungsbereichsidentifizierungsinformation zu dem Nutzungsbereich zugehörige objektspezifϊsche Daten zu ermitteln, z.B. die in dem Raum fest installierten wartungsrelevanten Anlagen wie Lüftung, Heizung etc. Auf diese Weise wird der Aktualisierungsaufwand auf die Pflege des Speichermittels verlagert, was eine Kostenersparnis bedeutet.
Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das Speichermittel in der Erfassungsstation angeordnet.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das Speichermittel in einer Zentrale angeordnet, wobei die Zentrale mit der Erfassungsstation mittels eines Übertragungsmediums zur Datenübertragung verbindbar ist.
Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das Nutzungsbereichsidentifizierungsmittel ein Transponder, ein Barcode-Etikett oder ein Strichcode-Etikett.
Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt die Nutzungsbereichsidentifϊzierungsuiformation zumindest eine der folgenden Informationen eme Raumnummer, eme Schlusselzuweisung zur Kennzeichnung von Bauteilen, eine Leistungsangabe, em technische Parameter, eme Typenbezeichnung, eme ortliche Zuweisungen, eme Temperatur, em Druck, eine Beleuchtung
Gemäß noch einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das Speichermittel oder die Erfassungsstation geeignet, aus emer Anzahl von zu einem Nutzungsbereich gehoπgen Objekten anhand der ermittelten objektspezifischen Daten eine Untermenge auszuwählen Auf diese Weise können beispielsweise durch die Erfassungsstation lediglich die wartungsrelevanten Installationen angezeigt werden, bzw die Installationen, bei denen tatsächlich das Wartungsintervall abgelaufen ist Auf diese Weise kann sichergestellt werden, daß kerne unnötigen Wartungen durchgeführt werden, da dem Wartungspersonal lediglich die Objekte angezeigt werden, die tatsächlich der Wartung bedürfen
Gemäß einem anderen Ausfuhrungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfassen die von dem Speichermittel ermittelten objektspezifischen Daten zumindest eme der folgenden Informationen eme Inventarnummer, em Wartungsintervall, em Wartungsdatum eme Instandhaltungsinformation, eme Instandsetzungsinformation, ein Inspektionsdatum, em Inspektionsintervall, ein Reinigungsdatum, em Reinigungsintervall
Gemäß emem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird em Verfahren zur Erfassung und Identifizierung von einem oder mehreren Objekten bereitgestellt, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt Erfassen emer eme
Nutzungsbereichsidentifizierungsmformation, und Ermitteln von objektspezifϊschen Daten anhand der Nutzungsbereichsidentifϊzierungsinformation
Gemäß emem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt das Verfahren weiterhin die Schritte Übermitteln der erfaßten
Nutzungsbereichsidentifizierungsmformation an ein Speichermittel, und Übermitteln der ermittelten objektspezifischen Daten an em Erfassungsmittel
Gemäß noch einem anderen Ausfiihrungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt das Verfahren weiterhin den Schritt Auswahlen einer eine Untermenge aus einer Anzahl von zu einem Nutzungsbereich gehoπgen Objekten anhand der ermittelten objektspezifischen Daten
Wird ein Transponder emem Nutzungsbereich zugeordnet, so erhalt man einen Bezug zwischen Transponder und Objekt wenn man dem im Nutzungsbereich befindlichem Objekt z B einer systembestimmende Speicheradresse zuordnet Eine systembestimmende Speicheradresse kann z B die Senennummer eines Gerätes sem Sind mehrere Objekte in em und derselben systembestimmenden Speicheradresse zugeordnet, wird eine Unterscheidung beispielsweise durch Statusinformationen vorgenommen Statusinformationen smd z B Schlusselzuweisung zur Kennzeichnung von Bauteilen, Leistungsangaben, technische Parameter, Typen, Modellbeschreibungen, örtliche Zuweisungen etc Auch wechselnde Statusinformationen z B Temperatur, Druck, Beleuchtung etc können als Unterscheidungsmerkmal in der systembestimmenden Speicheradresse integriert werden Die Daten werden in emer zentralen Erfassungsstation zusammengeführt Durch Verbmdung von systembestimmender Speicheradresse und mindestens einem Parameter des Transponders ist eme anschließende Auswertung der Daten gegeben Entsprechend der Speicherkapazität können zusätzliche Parameter / Daten z B zusatzliche Codierung, auf einen Transponder abgelegt werden Diese können als Zusatzinformationen im System mit verarbeitet werden
Durch ein Erfassungsgerat wird mindestens em Transponder erfasst Durch die Zuordnung von Transponder zu emem Nutzungsbereich und mmdestens emer systembestimmenden Speicheradresse ist es möglich das Objekte und / oder Informationen zuzuordnen Dabei kann sowohl eme Abfrage zum Nutzungsbereich und oder zu unterschiedlichen systembestimmenden Speicheradresse erfolgen
Durch das Zusammenspiel von systemspezifischer Speicheradresse und Transponder können die Transponder sowohl temporar und oder dauerhaft mit der systembestimmenden Speicheradresse zugeordnet werden
Wird es notwendig das Statusinformationen der im Nutzungsbereich zugehörigen Objekte / Bauteile / Elemente zu ergänzen, anzupassen und oder zu erweitern, wird durch die Zuordnung von Transponder und der systembestimmende Speicheradresse eine eindeutige Zuordnung gewährt.
Werden die Daten vom Transponder und oder systembestimmender Speicheradresse in einer zentralen Datenbank zusammengeführt, wird es möglich ein Datenprotokoll zu erstellen. Dieses Datenprotokoll wird auf eine stationäre und oder mobile Erfassungstation übertragen. In der Erfassungsstation wird der Transponder und die systembestimmende Speicheradresse in ihrer Gesamtheit oder in Teilen gespeichert.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ein Managementsystem für technische und/oder bauliche Anlagen bereitgestellt, das ein Identifizierungsmittel zur Identifizierung eines Bereichs, in dem mindestens zwei technische und/oder bauliche Anlagen installiert sind, ein Lesegerät zum Auslesen von auf dem Identifizierungsmittel gespeicherter Identifizierungsinformation, sowie ein mit dem Lesegerät über eine Datenverbindung verbundenes Speichermittel umfaßt, wobei das Speichermittel eingerichtet ist, anhand der ausgelesenen Identifizierungsinformation für eine jeweilige der mindestens zwei technischen und/oder baulichen Anlagen eine in dem Speichermittel gespeicherte anlagenspezifische Information zu ermitteln.
Auf diese Weise ermöglicht das erfindungsgemäße Managementsystem, daß für einen definierten Bereich, in dem mehrere technische und/oder bauliche Anlagen installiert sind, lediglich ein Identifizierungsmittel bereitgestellt werden muß, während beim Stand der Technik für jede Anlage ein separater Transponder erforderlich ist. Auf diese Weise muß etwa ein Wartungstechniker nicht sämtliche technischen und/oder baulichen Anlagen einzeln abfragen sondern erhält über die zentrale Datenbank des Speichermittels sofort einen Überblick über den technischen Zustand aller Anlagen in dem betreffenden Bereich. Weiterhin wird der Aufwand für die Aktualisierung der gespeicherten anlagenspezifischen Daten vermindert, da nunmehr nicht mehr die auf jedem einzelnen Transponder gespeicherten Daten sondern lediglich die zentrale Datenbank aktualisiert werden muß. Das vormalig notwendige Aufsuchen des Transponders für die Aktualisierung wird somit überflüssig.
Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt die in dem Speichermittel gespeicherte anlagenspezifische Information eine der folgenden Informationen: eine Inventarnummer, eine Instandhaltungsinformation, ein Wartungsintervall, ein Wartungsdatum, eine Instandsetzungsinformation, ein Inspektionsdatum, ein
Inspektionsintervall, ein Reinigungsdatum, ein Reinigungsintervall, ein Prufintervall Auf diese Weise können die für die Wartung, Instandhaltung, Instandsetzung oder Prüfung der technischen Anlagen wesentlichen Informationen m dem Speichermittel aktualisiert vorgehalten werden, um bei Bedarf abgefragt zu werden
Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt die auf dem Identifizierungsmittel gespeicherte Identifizierungsmformation eine der folgenden Informationen eme Raumnummer, eme Schlüsselzuweisung zur Kennzeichnung von Bauteilen, eme Leistungsangabe, emen technischen Parameter, eme Typenbezeichnung, eme örtliche Zuweisungen, eme Temperatur, emen Druck, eme Beleuchtung, eme Fahrgestellnummer, eine Motornummer, eme Zulassungsnummer.
Gemäß emem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung das Identifizierungsmittel als em Transponder, em Barcode-Etikett oder em Stπchcode-Etikett ausgebildet. Für diese Identifizierungsmittel sind kostengünstige und einfach zu bedienende Lesegeräte bekannt. Insbesondere können Transponder auch aus einer gewissen Entfernung gelesen werden, so daß hier eme weitere Erleichterung beim Ablesevorgang gewährleistet wird.
Gemäß noch emem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Verbmdung zwischen Lesegerät und Speichermittel eme drahtlose Verbmdung Insbesondere innerhalb von Gebäuden kann auf diese Weise beispielsweise bei einem tragbaren Lesegerät die Datenverbmdung ständig aufrechterhalten werden. Denkbar ist beispielsweise eme Verbindung mittels Bluetooth, Wireless LAN, Infrarot oder beliebigen anderen drahtlosen Kommumkationsstandards.
Gemäß emem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das Speichermittel m dem Lesegerät angeordnet ist. Dabei kann das Speichermittel z.B. als eine Festplatte, eme Speicherkarte, em Memorystick und/oder em Wechseldatenträger ausgebildet sem. Auf diese Weise ist eme Verbmdung des Lesegeräts zu emem zentralen Datenbankserver überflüssig, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn das Lesegerät in weit entfernten oder gegenüber Strahlung abgeschirmten Bereichen eingesetzt wird
Gemäß noch einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das Lesegerät tragbar und umfaßt beispielsweise emen Laptop, emen Handheld-Computer, einen Tablet-PC oder em Mobütelefon
Gemäß emem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist der Bereich em Raum in emem Gebäude oder em festgelegter Abschnitt in emem Gebäude Dabei kann das
Gebäude beispielsweise ein Bürogebäude oder eine Fabrik sein Auf diese Weise wird ein effizientes Gebäudemanagementsystem bereitgestellt Beispielsweise können die technischen und/oder bauliche Anlagen in diesem Fall eine Lüftung, eine elektrische Verdunkelung, eine Klimaanlage, eine Tür, ein Tύrschheßmechanismus oder ähnliche für ein Gebäude typische technische und/oder bauliche Installationen sein
Gemäß emem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist der Bereich em Kraftfahrzeug, wobei die technischen Anlagen beispielsweise ein Motor, eme Bremsanlage, eine Kupplung, ein Bordcomputer oder ähnliche für em Kraftfahrzeug typische technische Installationen sem können. Typischerweise ist bei eine Kraftfahrzeug das Identifizierungsmittel mit emem Sender verbunden, um eme Fernabfrage zu erlauben Dabei ist das Identifizierungsmittel typischerweise weiterhin mit emem Bordcomputer des Kraftfahrzeugs verbunden.
Anhand der beigefügten Zeichnungen werden nun Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung erläutert. Dabei zeigt
Fig.1 zeigt die schematische Struktur für em Objekt-Managementsystem gemäß emem Ausfϊihrungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
Fig 2 em Managementsystem für technische und/oder bauliche Anlagen gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Fig. 3 em Managementsystem für technische und/oder bauliche Anlagen gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Fig. 4 eine Datenstruktur gemäß emem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
Fig. 5 em Lesegerät gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
Fig. 6 em Lesegerät gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
Fig. 7 em Managementsystem für Kraftfahrzeuge gemäß emem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Fig 1 zeigt die schematische Struktur für ein Objekt- Managementsystem Bestandteile des Managementsystems sind der Transponder/Datenspeicher 1 , die Erfassungsstation 2, und eine
Datenbank 3. Zusätzlich sind weitere Tabellen und/oder Datenbanksysteme 4 vorgesehen. Der Transponder 1 mit seinen spezifischen Daten wird einem Nutzungsbereich 0 zugeordnet, so daß der Transponder 1 Nutzungsbereichsinformationen bereitstellen kann. Der Transponder 1 wird an einem im Nutzungsbereich befindlichem Objekt A z.B. einer Tür so befestigt, daß die Nutzungsbereichsinformation durch eine Erfassungsstation 2 auslesbar ist. Die Position des Transponders 1 ist dabei beispielsweise durch einen örtlichen Bezug, z.B. eine Raumkennzeichnung, und ein im Nutzungsbereich 0 befindliches Objekt A bestimmt. Durch die systembestimmenden Merkmale des Objektes A und die Zuordnung des Transponders 1 mit örtlichem Bezug innerhalb eines Nutzungsbereiches 0 sind alle weiteren Objekte Al 1 *, A 12* mit ihren systembestimmenden Merkmalen eindeutig identifizierbar.
Die Transponderdaten bzw. die Nutzungsbereichsinformationen werden in einer Zentrale 3 z.B. in einer Datenbank abgelegt. Damit man die in der Zentrale 3 vorgehaltenen Daten auch in der Erfassungsstation 2 erfassen kann, ist eine Datenübertragung auf die Erfassungsstation 2 vorgesehen. Das Übertragungsmedium 5,6 kann z.B. als serielle Verbindung, Datenspeicher, WLAN etc. ausgebildet sein. Die Kommunikation erfolgt dabei kontinuierlich oder abfragegesteuert. Alternativ kann die Datenbank 3 auch in der Erfassungsstation 2 angeordnet sein. Dabei kann die Erfassungsstation 2 als eigentlicher Träger der Datenbank vorgesehen sein oder lediglich eine lokale Kopie der relevanten Daten aus der Datenbank 3 enthalten.
Die Erfassungsstation 2 umfasst mindestens einen Empfänger durch den mindestens ein Transponder in einem Nutzungsbereich 0 empfangen werden kann, wobei diesem Transponder die systembestimmenden Merkmale mindestens eines Objektes zugeordnet sind. Als Erfassungsstation 2 kann z.B. ein Laptop / Handheld eingesetzt werden. In der Erfassungsstation 2 können zusätzliche objektspezifische Daten erfaßt und/oder neu zugeordnet werden. Beispielsweise kann durch Aufnahme eines Zeitstempels der zeitliche Verlauf der Objektbegehung festgestellt werden. Diese Daten werden dann bei der Übertragung über ein definiertes Übergabeprotokoll auf die Zentrale 3 und oder auf den Transponder 1 übertragen.
Zur Identifizierung und Lokalisierung der Objekte A, Al 1 *, A 12* in einem Nutzungsbereich 0 wird eine mobile Erfassungstation 2 genutzt, welche den Transponder 1
kontinuierlich oder abfragegesteuert erfasst. Eine Auswertung der Daten, die vom Transponder 1 zur Verfügung gestellt werden, und eine Zuordnung der Objekte A, Al 1 *, A 12* mit ihren systembestimmenden Merkmale erfolgt entweder in der Erfassungsstation 2 oder in der Zentrale 3, die dann lediglich das Ergebnis der Auswertung an die Erfassungsstation 2 übermittelt. Beispielsweise könnte das Objekt Al 1 * eine Lüftungsanlage und das Objekt A12 eine Heizungsanlage darstellen. Anhand der objektspezifischen Daten dieser Objekte und dem aktuellen Datum ermittelt dann beispielsweise die Zentrale, daß zwar die Lüftungsanlage Al l * gewartet werden muß nicht aber die Heizungsanlage A 12*. Daher wird die Lüftungsanlage Al l* als Untergruppe der identifizierten Objekte ausgewählt und dem Wartungstechniker angezeigt.
Fig. 2 zeigt ein Managementsystem gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Dabei sind in einem Bereich 100 mehrere technische und/oder bauliche Anlagen 110, 1 1 1, 112 installiert. Beispielsweise handelt es sich bei dem Bereich 100 um einen Raum in einem Bürogebäude und bei den Anlagen um eine Klimaanlage 110, eine automatische Verdunkelung 1 11 und eine sanitäre Einrichtung 112. Weiterhin ist in dem Bereich 100 ein Identifϊzierungsmittel 150 angeordnet. Im vorliegenden Beispiel handelt es sich um einen Transponder, auf dem die Raumnummer des Raums 100 gespeichert ist. Der Transponder kann beispielsweise an einer Eingangstür zum Raum 100 ortsfest angebracht sein.
Weiterhin umfaßt das Managementsystem ein Lesegerät 200, das typischerweise eine Anzeige 210 und eine Tastatur 220 und/oder eine Kamera zur bildlichen Aufzeichnung und/oder ein Mikrofon zur akustischen Aufzeichnung aufweist. Beispielsweise kann das Lesegerät 200 ein Laptop oder ein Mobiltelefon sein. Das Lesegerät 200 weist einen Sender/Empfänger 230 auf, der die auf dem Transponder 150 gespeicherte Identifizierungsinfbrmation, z.B. die Raumnummer, mittels einer Ausleseverbindung 250 lesen kann. Diese ausgelesene Identifizierungsinformation wird über eine Datenverbindung 260 an ein Speichermittel 300 weitergeleitet. Das Speichermittel 300 umfaßt eine Datenbank, in der spezifische Informationen zu jeder der Anlagen 110, 111, 112 gespeichert sind.
Die Struktur der in dem Speichermittel 300 gespeicherten Informationen wird nun anhand der Fig. 4 beschrieben. Darin ist gezeigt, daß in dem Gebäude insgesamt m Bereiche 100, z.B. Räume, vorgesehen sind. Jeden dieser 1 bis m Bereiche 100 kann das Speicheπnittel anhand der ausgelesenen Identifizierungsinformation identifizieren. Zu jedem der 1 bis m Bereiche 100 sind in dem Speichermittel 300 die in dem jeweiligen Bereich 100 installierten technischen und/oder baulichen Anlagen mit ihren zugehörigen anlagenspezifischen Informationen gespeichert. Beispielsweise umfaßt die in dem Speichermittel gespeicherte anlagenspezifische Information eine der folgenden
Informationen: eine Inventamummer, eine Instandhaltungsinformation, ein Wartungsintervall, ein Wartungsdatum, eine Instandsetzungsinformation, ein Inspektionsdatum, ein Inspektionsintervall, ein Reinigungsdatum, ein Reinigungsintervall, ein Prüfintervall. Auf diese Weise können die für die Wartung, Instandhaltung, Instandsetzung oder Prüfung der technischen Anlagen wesentlichen Informationen in dem Speichermittel 300 aktualisiert vorgehalten werden, um bei Bedarf abgefragt zu werden.
Die im Speichermittel 300 gespeicherte anlagenspezifische Information kann über die Datenverbindung 260 auf das Lesegerät 200 zurückübertragen und auf der Anzeige 210 angezeigt werden. So kann beispielsweise ein Wartungstechniker oder ein Prüfingenieur mit Unterstützung des Managementsystems einfach ermitteln, ob ein Wartungs- oder Prüfintervall für eine der technischen und/oder baulichen Anlagen 110, 11 1, 1 12 entsteht oder abgelaufen ist.
Auf diese Weise ermöglicht das erfindungsgemäße Managementsystem, daß für einen definierten Bereich 100, in dem mehrere technische und/oder bauliche Anlagen 110, 1 1 1 , 1 12 installiert sind, lediglich ein Identifizierungsmittel 150 bereitgestellt werden muß, wohingegen beim Stand der Technik für jede Anlage ein separater Transponder erforderlich ist. Auf diese Weise muß etwa ein Wartungstechniker nicht sämtliche technischen und/oder baulichen Anlagen 1 10, 1 11, 112 einzeln abfragen sondern erhält über die zentrale Datenbank des Speichermittels 300 sofort einen Überblick über den technischen und/oder baulichen Zustand aller Anlagen 1 10, 1 11, 1 12 in dem betreffenden Bereich 100. Weiterhin wird der Aufwand für die Aktualisierung der gespeicherten anlagenspezifischen Daten vermindert, da nunmehr nicht mehr die auf jedem einzelnen Transponder 150 gespeicherten Daten sondern lediglich die zentrale Datenbank 300 aktualisiert werden muß. Das vormalig notwendige Aufsuchen des Transponders 150 für die Aktualisierung wird somit überflüssig.
Fig. 3 zeigt ein Managementsystem für technische Anlagen gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Managementsystem gemäß Fig. 3 gleicht im wesentlichen dem in Fig. 2 gezeigten Managementsystem, jedoch ist die Verbindung 260 zwischen dem Speichermittel 300 und dem Lesegerät 200 drahtlos ausgebildet. Denkbar ist beispielsweise eine Verbindung mittels Bluetooth, Wireless LAN, Infrarot oder beliebigen anderen drahtlosen Kommunikationsstandards. Insbesondere innerhalb von Gebäuden kann auf diese Weise beispielsweise bei einem tragbaren Lesegerät die Datenverbindung ständig aufrechterhalten werden.
Fig. 5 zeigt ein Lesegerät 200, wie es in einem Managementsystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendbar ist. Das Lesegerät 200 verfügt über eine Anzeige 210, in der sowohl die vom Transponder 150 ausgelesene
Identifizierungsinformation als auch die vom Speichermittel 300 an das Lesegerät 200 übermittelte anlagenspezifische Information angezeigt werden kann. Weiterhin verfügt das Lesegerät 200 über eine Tastatur 220, mit der beispielsweise Zusatzinformationen oder Ablesewerte eingegeben werden können. Ebenso ist es möglich, daß die Datenbank 300 Handlungsanweisungen an den Benutzer schickt, die dieser dann nach erfolgter Ausführung über die Tastatur 220 quittieren kann. Darüber hinaus weist das Lesegerät 200 einen Sender/Empfänger 230 auf. Der Sender/Empfänger 230 ist geeignet, um die auf dem Identifizierungsmittel 150 gespeicherte Identifizierungsinformation mittels einer Ausleseverbindung 250 auszulesen. Beispielsweise ist der Sender/Empfänger 230 geeignet, einen Transponder auszulesen. Der Sender/Empfänger 230 könnte jedoch auch als Barcodeoder Strichcode-Leser ausgebildet sein, wenn die Identifizierungsinformation auf Barcodeoder Strichcodeetiketten gespeichert ist.
Eine weitere Ausführungsfoπn des Lesegeräts 200 ist in Fig. 6 gezeigt. Dabei ist das Speichermittel 300 in dem Lesegerät 200 selbst enthalten. Dabei kann das Speichermittel 300 z.B. als eine Festplatte, eine Speicherkarte, ein Memorystick und/oder ein Wechseldatenträger ausgebildet sein. Das Speichermittel 300 ist über einen Mikrochip 240 mit dem Sender/Empfänger 230 verbunden, so daß die vom Sender/Empfänger 230 ausgelesene Identifizierungsinformation über den Mikrochip 240 an das Speichermittel 300 weitergegeben wird. Auf diese Weise ist eine Verbindung des Lesegeräts zu einem zentralen Datenbankserver überflüssig, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn das Lesegerät in weit entfernten oder gegenüber Strahlung abgeschirmten Bereichen eingesetzt wird.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung betrifft ein in Fig. 7 gezeigtes Wartungs-, Instandhaltungs-, Instandsetzungs- bzw. Prüfmanagementsystem für Kraftfahrzeuge. Dabei ist ein Identifizierungsmittel 450 in einem Kraftfahrzeug 400 angeordnet. Das Identifϊzierungsmittel 450 ist mit einem Sender/Empfänger 410 des Kraftfahrzeugs 400 verbunden. Weiterhin ist das Identifizierungsmittel 450 typischerweise mit einem Bordcomputer 420 des Kraftfahrzeugs 400 verbunden. Weiterhin ist ein mit einem Speichermittel 300 verbundenes Auslesegerät 200 bereitgestellt, das über einen Sender/Empfänger 240 eine Datenkommunikationsverbindung 250 zu dem Kraftfahrzeug 400 herstellen kann. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel beinhaltet die Datenkommunikation eine Verbindung über einen Satelliten 255, jedoch ist auch jede andere geeignete drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem Lesegerät 200 und dem Kraftfahrzeug 400 denkbar. Das Lesegerät kann über die Kommunikationsverbindung 200 eine Identifizierungsinformation aus dem Identifizierungsmittel 450 auslesen. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Fahrgestellnummer, eine Motorennummer oder ähnliches handeln, anhand der das Fahrzeug 400 identifiziert werden kann. Diese Information kann beispielsweise von dem Bordcomputer 420 des Kraftfahrzeugs 400 bereitgestellt werden.
Insbesondere kann das Identifizierungsmittel 150 tn den Bordcomputer 450 des Kraftfahrzeugs 400 integriert sein. Anhand der übertragenen Identifizierungsinformation kann in dem Speichermittel 300 gespeicherte Information über die verschiedenen technischen Anlagen, z.B. des Bremssystems oder des Motors, des Kraftfahrzeugs 400 ermittelt werden Anhand dieser Daten kann der technische Zustand der verschiedenen Anlagen ermittelt werden, ohne diese Anlagen einzeln prüfen zu müssen. Daher bietet sich das oben beschriebene Managementsystem insbesondere für das technische Anlagenmanagement größerer Fahrzeugflotten an
Die vorliegende Erfindung wurde anhand von Ausführungsbeispielen erläutert Diese Ausführungsbeispiele sollten keinesfalls als einschränkend für die vorliegende Erfindung verstanden werden. Insbesondere können sich nicht technisch ausschließende Merkmale der Ausführungsbeispiele miteinander kombiniert werden.
Claims
1. Vorrichtung zur Erfassung und Identifizierung von einem oder mehreren Objekten, umfassend
ein Nutzungsbereichsidentifizierungsmittel (1), das in einem Nutzungsbereich (0) angeordnet ist,
eine Erfassungsstation (2), die geeignet ist, eine Nutzungsbereichsidentifizierungsinformation von dem Nutzungsbereichsidentifizierungsmittel (1) zu erfassen, und
ein Speichermittel (3, 4), das geeignet ist, anhand der von der Erfassungsstation (2) erfaßten Nutzungsbereichsidentifizierungsinformation zu dem Nutzungsbereich (0) zugehörige objektspezifische Daten zu ermitteln.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Speichermittel (3) in der Erfassungsstation (2) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Speichermittel (3) in einer Zentrale angeordnet ist, wobei die Zentrale mit der Erfassungsstation (2) mittels eines Übertragungsmediums (5, 6) zur Datenübertragung verbindbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Nutzungsbereichsidentifizierungsmittel (1) ein Transponder, ein Barcode-Etikett oder ein Strichcode-Etikett ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
die Nutzungsbereichsidentifizierungsinformation zumindest eine der folgenden Informationen umfaßt: eine Raumnummer, eine Schlüsselzuweisung zur Kennzeichnung von Bauteilen, eine Leistungsangabe, ein technische Parameter, eine Typenbezeichnung, eine örtliche Zuweisungen, eine Temperatur, ein Druck, eine Beleuchtung
Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Speichermittel (2) oder die Erfassungsstation (3) geeignet ist, aus emer Anzahl von zu emem Nutzungsbereich (0) gehoπgen Objekten (Al l , A12 ) anhand der ermittelten objektspezifischen Daten eine Untermenge auszuwählen
Vorrichtung nach emem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die von dem Speichermittel (3) ermittelten objektspezifischen Daten zumindest eine der folgenden Informationen umfaßt eine Inventarnummer, eine Instandhaltungsinformation, ein Wartungsintervall, em Wartungsdatum, eine Instandsetzungsinformation, ein Inspektionsdatum, em Inspektionsintervall, ein Reinigungsdatum, em Reinigungsintervall
Verfahren zur Erfassung und Identifizierung von emem oder mehreren Objekten, umfassend die Schritte
(a) Erfassen einer eme Nutzungsbereichsidentifϊzierungsinformation,
(b) ermitteln von objektspezifischen Daten anhand der Nutzungsbereichsidentifizierungsinformation
Verfahren nach Anspruch 8, weiterhin umfassend die Schritte
(c) Übermitteln der erfaßten Nutzungsbereichsidentifϊzierungsinformation an em Speichermittel, und
(d) Übermitteln der ermittelten objektspezifischen Daten an em Erfassungsmittel
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, weiterhin umfassend den Schritt:
(f) Auswählen einer eine Untermenge aus einer Anzahl von zu einem
Nutzungsbereich (0) gehörigen Objekten (Al 1 *, A12*) anhand der ermittelten objektspezifischen Daten.
1 1. Vorrichtung zur Identifizierung und Lokalisierung von einem Transponder (1), der einem Nutzungsbereich (0) zugeordnet ist, umfassend zumindest, eine Erfassungstation (2) zur Erfassung von Signalen, die von dem Transponder (1) ausgesendet werden können, wobei die Erfassungsstation (2) mindestens die Transponderdaten erfasst,
eine Zentrale (3),
und ein Objekt (A) mit systemspezifischen Daten das in der Zentrale (3) einem Nutzungsbereich (0) zugeordnet ist.
12. Verfahren zur Identifizierung und Lokalisierung eines oder mehrerer Objekte (A) in einem Nutzungsbereich (0) mittels einem Transponder (1), wobei zumindest ein Transponder (1) eine örtliche Zuweisung des Nutzungsbereiches (0) aufweist, und wobei der Transponder Daten an eine Erfassungsstation (2) überträgt, wobei die Erfassungstation (2) die empfangenen Daten mit oder ohne Ortszuweisung an eine Zentrale (3) überträgt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Bestimmung einer systembestimmten Speicheradresse des Transponders (1) und die direkte Zuweisung mindestens eines Objektes innerhalb eines Nutzungsbereiches (0), das Objekt (A, All*, A12*) adressiert wird.
14 Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikation der Erfassungsstation (2) dabei kontinuierlich oder abfragegesteuert erfolgt
15 Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überwachung eines Objektes (A) dem Objekt (A) zumindest em Transponder (1) innerhalb eines Nutzungsbereiches (0) zugeordnet ist, wobei die von dem Transponder (1) übermittelten Daten in einer Zentrale (3) abgelegt smd, welche eine Zuordnung von Transponder (1) und Objekt (A) festlegt
16 Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten des Objektes an mindestens eine Zentrale (3) übertragen werden, wobei die Übertragung der Daten nach emem festgelegtem Übertragungsprotokoll erfolgt
17. Verfahren nach emem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsstation (2) mobil und oder stationär ist.
18. Verfahren nach emem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikation der Erfassungsstation (2) und Zentrale (3) über Datenspeicher, drahtlos oder drahtgebunden erfolgt
19 Verfahren nach emem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Transponder (1) aktiv oder passiv ist
0 Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Transponder (1) mcht an eme bestimmte Speicherstruktur und oder Konstruktion und oder Form gebunden ist.
1 Verfahren nach emem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass den Daten durch die Erfassungsstation (2) zusätzlich eme Positionsinformation und oder Zeitinformation zugeordnet wird Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsstation (2) und Zentrale (3) eine Einheit bilden
Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Transponder einem Nutzungsbereich (0) zugeordnet sind
Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nutzungsbereich (1) in mehrere Unternutzungsbereiche aufgeteilt ist
Managementsystem für technische und/oder bauliche Anlagen, umfassend
ein Identifizierungsmittel (150, 450) zur Identifizierung eines Bereichs (100), in dem mindestens zwei technische und/oder bauliche Anlagen (110, 1 11, 1 12) installiert sind,
ein Lesegerat (200) zum Auslesen von auf dem Identifizierungsmittel (150) gespeicherter Identifizierungstnformation,
ein mit dem Lesegerat (200) über eme Datenverbindung (260) verbundenes Speichermittel (300), wobei das Speichermittel (300) eingerichtet ist, anhand der ausgelesenen Identifizierungsinfoπnation für eme jeweilige der mindestens zwei technischen und/oder baulichen Anlagen (110, 11 1, 112) eme in dem Speichermittel (300) gespeicherte anlagenspezifϊsche Information zu ermitteln
Managementsystem nach Anspruch 25, wobei die in dem Speichermittel (300) gespeicherte anlagenspezifische Information eme der folgenden Informationen umfaßt eine Inventarnummer, eme Instandhaltungsinformation, em Wartungsintervall, em Wartungsdatum, eme Instandsetzungsinformation, em Inspektionsdatum, em Inspektionsintervall, em Reinigungsdatum, em Reinigungsintervall, em Prufmtervall
Managementsystem nach Anspruch 25 oder 26, wobei die auf dem Identifizierungsmittel (150) gespeicherte Identifizierungsinformation eme der folgenden Informationen umfaßt eme Raumnummer, eme Schlusselzuweisung zur Kennzeichnung von Bauteilen, eine Leistungsangabe, einen technischen Parameter, eine Typenbezeichnung, eine ortliche Zuweisungen, eine Temperatur, einen Druck, eine Beleuchtung, eine Fahrgestellnummer, eine Motornummer eine Zulassungsnummer
Managementsystem nach einem der Ansprüche 25 bis 27, wobei das Identifizierungsrruttel (150) ein Transponder, ein Barcode-Etikett oder ein Strichcode- Etikett ist
Managementsystem nach einem der Ansprüche 25 bis 28, wobei die Verbindung (260) zwischen Lesegerat (200) und Speichermittel (300) eine drahtlose Verbindung ist
Managementsystem nach einem der Ansprüche 25 bis 29, wobei das Speichermittel (300) in dem Lesegerat (200) angeordnet ist
Managementsystem nach Anspruch 30, wobei das Speichermittel (300) eme Festplatte, eme Speicherkarte, em Memorystick und/oder ein Wechseldatentrager ist
Managementsystem nach emem der Ansprüche 25 bis 31, wobei das Lesegerat (200) einen Laptop, emen Handheld-Computer, einen Tablet-PC oder ein Mobiltelefon umfaßt
Managementsystem nach emem der Ansprüche 25 bis 32, wobei der Bereich (100) em Raum in einem Gebäude ist
Managementsystem nach emem der Ansprüche 25 bis 33, wobei der Bereich (100) em festgelegter Abschnitt in emem Gebäude ist
Managementsystem nach emem der Ansprüche 33 oder 34, wobei das Gebäude em Bürogebäude ist
Managementsystem nach emem der Ansprüche 33 oder 34, wobei das Gebäude eme Fabrik ist Managementsystem nach einem der Ansprüche 25 bis 32, wobei der Bereich ein Kraftfahrzeug (400) ist
Managementsystem nach Anspruch 35, wobei das Identifϊzierungsmittel (450) mit einem Sender (410) verbunden ist
Managementsystem nach Anspruch 35 oder 36, wobei das Identifizierungsmittel (450) weiterhin mit einem Bordcomputer (420) des Kraftfahrzeugs (400) verbunden ist.
Anlagenmanagementverfahren für technische und/oder bauliche Anlagen umfassend die Schritte
Auslesen einer Identifizierungsmformation für einen Bereich, in dem mindestens zwei technische und/oder bauliche Anlagen (110, 1 1 1, 1 12) installiert sind, von einem Identifϊzierungsmittel mit Hilfe eines Lesegerätes;
Übermitteln der ausgelesenen Identiftzierungsinformation an ein Speichermittel;
Ermitteln einer in dem Speichermittel gespeicherten anlagenspezifischen Information für eine jeweilige der mindestens zwei technischen und/oder baulichen Anlagen (1 10, anhand der ausgelesenen Identifizierungsmformation.
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