WO2009059761A1 - Applikator für ein ophthalmologisches behandlungsgerät - Google Patents
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- G02B27/108—Beam splitting or combining systems for sampling a portion of a beam or combining a small beam in a larger one, e.g. wherein the area ratio or power ratio of the divided beams significantly differs from unity, without spectral selectivity
Definitions
- the invention relates to an applicator for an ophthalmic treatment apparatus, in which a laser beam and an illumination beam are directed onto the eye and light reflected back from the eye is supplied to an observation beam path.
- a visible aiming beam must be directed coaxially with the active ray onto the eye in order to mark the location of the action of the active ray.
- US 6,394,603 therefore proposes to use a polarization beam splitter / combiner with corresponding reflection layers. This is expensive to manufacture, also special requirements are placed on the light sources and optical elements in the beam path to produce or maintain the respective polarization.
- this object is solved by the features of the main claim, advantageous developments are described in the dependent claims.
- the inventors have recognized that it does not require a complicated layer structure of the reflection layer, but it is sufficient to let go the laser beam through an optical passage of the reflection layer.
- This optical passage may be a hole, which is preferably elliptical.
- a corresponding area of the reflection layer can also be left free. Since this optical transmission is permeable to any wavelengths, there is no need for adaptation or provision for different laser wavelengths.
- this solution is also particularly suitable when the illumination light is generated by an LED, in particular a white-light LED, since it emits only a limited spectrum compared with a halogen lamp, which would additionally be falsified by conventional reflection layers.
- Fig. 1 a first embodiment with the optical passage in the form of a hole
- Fig. 1 is an applicator 1 with mirror 2 for the illumination light 3 a
- Illumination light source 4 (preferably white light LED) _ at 45 ° to the beam path of the
- the mirror 2 has a hole 5 through which the
- Laser beam 6 passes through, united with the reflected light from the mirror 2 illumination light 3 and is directed to the eye, not shown here.
- Fig. 2 also shows a mirror 2 for the illumination light 3.
- the laser beam 5 is shown in the two drawings as a free beam, alternatively, it can also be brought by an optical fiber to the location of the optical passage.
- the optical passage preferably has a diameter which corresponds to the
- Diameter of the laser beam 6 at the site of the passage is equal to or slightly larger, e.g. To avoid adjustment problems, shadowing or diffraction phenomena.
- Spot in the laser color or in black with the laser beam switched off or invisible can also be used very well as a targeting aid.
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Applikator (1) für ein ophthalmologisches Behandlungsgerät, bei dem ein Laserstrahl (6) und ein Beleuchtungsstrahl (3) auf das Auge gerichtet werden und vom Auge zurückreflektiertes Licht einem Beobachtungsstrahlengang zugeführt wird. Erfindungsgemäß ist eine reflektierende Fläche (2, 7) für die Reflexion des Beleuchtungsstrahls vorgesehen, welche einen optischen Durchläse (5) für den Laserstrahl (6) aufweist.
Description
Applikator für ein ophthalmologisches Behandlungsgerät
Die Erfindung betrifft einen Applikator für ein ophthalmologisches Behandlungsgerät, bei dem ein Laserstrahl und ein Beleuchtungsstrahl auf das Auge gerichtet werden und vom Auge zurückreflektiertes Licht einem Beobachtungsstrahlengang zugeführt wird.
Bei der ophthalmologischen Therapie des Auges mit Laserlicht besteht häufig die Forderung, einen Laserwirkstrahl und eine Objektbeleuchtung zu vereinigen und auf das Auge zu richten. Für den Fall, dass der Laserwirkstrahl eine Wellenlänge außerhalb des sichtbaren Bereiches des Spektrums hat, muss außerdem noch ein sichtbarer Zielstrahl koaxial mit dem Wirkstrahl auf das Auge gerichtet werden, um dem Behandelnden den Ort der Wirkung des Wirkstrahls zu markieren.
Da das Beleuchtungslicht möglichst vollständig und ohne Farbverfälschungen in das Auge übertragen werden soll sind zur Realisierung einer solchen Strahlvereinigung bisher erhebliche Aufwände notwendig.
Aus der DE 198 16 302 ist es z.B. bekannt, einen Strahlteiler/ -vereiniger mit speziellen Reflexionsbeschichtungen zu versehen, um die verschiedenen Wellenlängen des Laserlichts bzw. Beleuchtungslichts zusammenzufuhren. Diese Schichten sind in ihrem Aufbau kompliziert und schwer herzustellen, insbesondere wenn Laserlicht verschiedener Wellenlänge (z. B. 488nm, 514nm, 532nm, 561nm, 635nm und 659nm wie sie in der ophthalmologischen Praxis gebräuchlich sind) eingestrahlt werden soll. Da die Schichten mindestens an den für die Laser vorgesehenen Wellenlängen durchlässig sein müssen, kommt es zu Verfälschungen des Beleuchtungslichts, das diese Wellenlängen nicht reflektiert werden.
Die US 6,394,603 schlägt daher vor, einen Polarisationsstrahlteiler/ -vereiniger mit entsprechenden Reflexionsschichten zu benutzen. Auch dieser ist aufwendig in der Herstellung, außerdem werden besondere Anforderungen an die Lichtquellen und optischen Elemente im Strahlengang gestellt, um die jeweilige Polarisation zu erzeugen bzw. zu erhalten.
In der DE 100 31 414 der Anmelderin wird eine Lösung beschrieben, bei der auf die aufwendige Beschichtung des Strahlvereinigers verzichtet werden kann, indem eine planparallele Platte, welche unter dem Brewsterwinkel zum einfallenden Laserstrahl steht, benutzt wird. Aber auch diese Lösung funktioniert nur für polarisiertes Licht und weist daher die gleichen Nachteile auf wie die eben beschriebene.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine einfache Anordnung zur Vereinigung eines Laserstrahls mit einem Beleuchtungsstrahl anzugeben, welche insbesondere die Verfälschung der Farbe des Beleuchtungslichtes weitgehend vermeidet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Hauptanspruchs gelöst, vorteilhafte Weiterentwicklungen sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben. Überraschend haben die Erfinder erkannt, dass es nicht eines komplizierten Schichtaufbaus der Reflexionsschicht bedarf, sondern es ausreicht, den Laserstrahl durch einen optischen Durchlass der Reflexionsschicht gehen zu lassen. Dieser optische Durchlass kann dabei ein Loch sein, welches vorzugsweise elliptisch ausgeführt ist. Alternativ kann auch eine entsprechende Fläche der Reflexionsschicht frei gelassen werden. Da dieser optische Durchlass für beliebige Wellenlängen durchlässig ist bedarf es keiner Anpassung oder Vorkehrung für verschiedene Laserwellenlängen.
Damit ist diese Lösung auch besonders geeignet, wenn das Beleuchtungslicht von einer LED, insbesondere einer Weißlicht-LED erzeugt wird, da diese gegenüber einer Halogenlampe nur ein eingeschränktes Spektrum abstrahlt, welches durch übliche Reflexionsschichten zusätzlich verfälscht würde.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der schematischen Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 : eine erste Ausführung mit dem optischen Durchlass in Form eines Loches
Fig. 2: eine zweite Ausführung mit einer Aussparung der Reflexionsschicht.
In Fig. 1 ist ein Applikator 1 mit Spiegel 2 für das Beleuchtungslicht 3 einer
Beleuchtungslichtquelle 4 (bevorzugt Weißlicht-LED)_um 45° gegen den Strahlengang des
Beleuchtungslichtes 3 geneigt. Der Spiegel 2 weist ein Loch 5 auf, durch welches der
Laserstrahl 6 hindurch tritt, sich mit dem von dem Spiegel 2 reflektierten Beleuchtungslicht 3 vereinigt und auf das hier nicht dargestellte Auge gerichtet wird.
Fig. 2 zeigt einen ebenfalls einen Spiegel 2 für das Beleuchtungslicht 3. Hier ist der optische
Durchlass für den Laserstrahl 6 dadurch realisiert, dass die Reflexionsschicht 7 eine
Aussparung 8 aufweist, durch welche der Laserstrahl 6 hindurch tritt und sich mit dem
Beleuchtungslicht 3 vereinigt.
Der Laserstrahl 5 ist in den beiden Zeichnungen als freier Strahl dargestellt, alternativ kann er auch durch eine Lichtleitfaser an den Ort des optischen Durchlasses gebracht werden.
Der optische Durchlass weist vorzugsweise einen Durchmesser auf, welcher dem
Durchmesser des Laserstrahls 6 am Ort des Durchlasses entspricht oder etwas größer ist, um z.B. Justierprobleme, Abschattungen oder Beugungserscheinungen zu vermeiden.
Der durch den optischen Durchlass nicht auf das Auge reflektierte Teil des Beleuchtungslichts
3 fällt dem Bediener nicht auf, da er von dem Laserstrahl 6 ausgefüllt wird. Dieser Punkt oder
Fleck in der Laserfarbe bzw. in Schwarz bei ausgeschaltetem oder unsichtbarem Laserstrahl kann auch sehr gut als Zielhilfe genutzt werden.
Bei der bisherigen vollen Beleuchtung des Augenhintergrundes mit weißem Licht ist der
Zielstrahl auf der rötlichen Netzhaut oft schlecht zu erkennen. Der durch den optischen
Durchlass verursachte schwarze Fleck erhöht den Kontrast des üblicherweise roten Ziellasers erheblich. Das vereinfacht das Zielen und erhöht die Sicherheit der Behandlung.
Claims
1. Applikator für ein ophthalmologisches Behandlungsgerät, bei dem mindestens ein Laserstrahl und ein Beleuchtungsstrahl vereinigt werden, gekennzeichnet dadurch, dass eine reflektierende Fläche für die Reflexion des Beleuchtungsstrahls vorgesehen ist, welche einen optischen Durchlass für den Laserstrahl aufweist.
2. Applikator für ein ophthalmologisches Behandlungsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die reflektierende Fläche unter einem Winkel, welcher im Wesentlichen der Hälfte des zwischen Laserstrahl und Beleuchtungsstrahl aufgespannten Winkels entspricht, zu diesen orientiert ist.
3. Applikator für ein ophthalmologisches Behandlungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, dass die reflektierende Fläche unter einem Winkel von 45° zum Laserstrahl und zum Beleuchtungsstrahl orientiert ist.
4. Applikator für ein ophthalmologisches Behandlungsgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, dass die reflektierende Fläche ein vorzugsweise elliptisches Loch für den Laserstrahl aufweist.
5. Applikator für ein ophthalmologisches Behandlungsgerät nach Anspruch 1 , 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, dass die reflektierende Fläche eine Reflexionsschicht aufweist, welche einen vorzugsweise elliptischen Durchlass für den Laserstrahl aufweist.
6. Ophthalmologisches Behandlungs- oder Diagnosegerät mit einem Applikator nach einem der Ansprüche 1 bis 5.
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