Sicherheitsventil für einen Druckgasspeicher
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsventil für einen Druckgasspeicher, mit einem Abblaskanal, welcher mit dem Druckgasspeicher verbunden ist, und einem Verschlusselement, welches im Abblaskanal bewegbar angeordnet ist und betriebsphasenabhängig den Abblaskanal nach außen freigibt. Ein derartiges Sicherheitsventil ist aus der DE 10 2006 020 388 Al bekannt.
Darüber hinaus ist aus der EP 1 655 533 Al ein Sicherheitsventil für einen Druckgasspeicher bekannt, bei welchem das Verschlusselement so ausgebildet ist, dass es an den Endseiten mit unterschiedlich großen Querschnittsflächen ausgebildet ist, wobei das Verschlusselement darüber hinaus mit einer Feder vorgespannt und axial hin- und herverschiebbar ist.
Bei den bekannten Sicherheitsventilen kann ein Abblasvorgang, insbesondere das Abblasen von im Druckgasspeicher enthaltenen Wasserstoff, bei sicherheitskritischen Zuständen nur sehr unzureichend erfolgen. Gerade das Erfordernis eines konstanten Massenstroms beim Abblasvorgang ist nur sehr unzuverlässig gegeben.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Sicherheitsventil für einen Druckgasspeicher zu schaffen, bei dem das Abblasen eines konstanten Massenstroms während eines Abblasvorgangs zuverlässiger erfüllt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Sicherheitsventil, welches die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist, gelöst.
Ein erfindungsgemäßes Sicherheitsventil für einen Druckgasspeicher umfasst einen Abblaskanal, welcher mit dem Druckgasspeicher verbunden ist. Darüber hinaus umfasst das Sicherheitsventil ein Verschlusselement, welches im Abblaskanal bewegbar angeordnet ist und betriebsphasenabhängig den Abblaskanal nach außen freigibt und auf der dem Druckgasspeicher abgewandten Seite eine größere Querschnittsfläche aufweist als auf der dem Druckgasspeicher zugewandten Seite. Der Abblaskanal ist auf der dem Druckspeicher abgewandten Seite des
Verschlusselements mit einer Einschnürung ausgebildet. Durch ein derartiges Sicherheitsventil kann das Abblasen eines konstanten Massenstroms während eines Abblasvorgangs wesentlich präziser und nahezu ohne Schwankungen erzielt werden.
Vorzugsweise ist die Einschnürung so ausgebildet, dass vor und nach dieser Einschnürung der Querschnitt des Abblaskanals größer ist als an der Einschnürung. Die Einschnürung bzw. Engstelle ist somit so konzipiert, dass in Strömungsrichtung beidseits der Einschnürung wieder eine Aufweitung des Strömungsquerschnitts gegeben ist. Dies trägt besonders bevorzugt zur Konstanthaltung des abzublasenden Massenstroms bei .
Vorzugsweise ist die Einschnürung in Abblasrichtung des Mediums und somit in Ausströmrichtung des Mediums nach dem Verschlusselement im Abblaskanal ausgebildet. Dies ermöglicht örtlich und funktionell eine besonders geeignete Anbringung im Hinblick auf den konstant abzublasenden Massenstrom.
Insbesondere ist der Abblaskanal in Abblasrichtung des Mediums vor der Einschnürung mit einem Teilstück ausgebildet, welches einen Strömungsquerschnitt aufweist, der kleiner ist
als ein Strömungsquerschnitt des Abblaskanals vor und nach diesem Teilstück. An beiden Seiten des Sicherheitsventils sind somit Engstellen im Abblaskanal ausgebildet, wodurch sich in besonders vorteilhafter Weise die Einstellung eines hoch präzisen konstanten Massenstroms während eines Abblasvorgangs erreichen lässt.
Vorzugsweise ist dieses Teilstück als Bohrung in dem Verschlusselement, insbesondere in einem dem Druckgasspeicher zugewandten Endteil des Verschlusselements, ausgebildet.
Vorzugsweise weist das Endteil des Verschlusselements die kleinere Querschnittsfläche des Verschlusselements auf, welche größer ist als die Fläche des Strömungsquerschnitts des Teilstücks des Abblaskanals.
Vorzugsweise ist das Verschlusselement ein in axialer Richtung des Abblaskanals verschiebbarer Kolben.
Insbesondere ist das Verschlusselement mit einem innen liegenden Dichtungs- und Arretierungselement in seiner Ausgangsposition gehalten. Die Ausgangsposition ist dann definiert, wenn kein Abblasvorgang durchgeführt ist und das Verschlusselement somit positionsstabil in dieser Ausgangsposition gehalten ist. Das Dichtungs- und Arretierungselement weist zum einen die Funktion des Abdichtens des Abblaskanals auf, wenn kein Abblasvorgang durchgeführt wird, und weist die Arretierung des Verschlusselements in dieser Ausgangsposition auf, wenn kein Abblasvorgang durchgeführt wird.
Das Dichtungs- und Arretierungselement ist besonders vorteilhaft mit einer Flüssigkeit gefüllt. Durch diese Ausgestaltung kann in besonders einfacher und aufwandsarmer Weise in sicherheitskritischen Zuständen die Aktivierung des Dichtungs- und Arretierungselements dahingehend erreicht werden, dass es zerstört wird.
Insbesondere kann in diesem Zusammenhang vorgesehen sein, dass das Dichtungs- und Arretierungselement abhängig von einer Temperaturbeaufschlagung, insbesondere der Temperaturbeaufschlagung der Flüssigkeit, seine Dichtungsund Arretierungsfunktion verliert. Insbesondere ist hierbei vorgesehen, dass die Flüssigkeit bei einem Erhitzen verdampft und sich dadurch ausdehnt, was zu einem Platzen des Dichtungs- und Arretierungselements führt und somit die Dichtungsfunktion und die Arretierungsfunktion verloren geht, wodurch das Verschlusselement aus seiner Ausgangsposition bewegt werden kann.
Insbesondere ist das Dichtungs- und Arretierungselement eine zylinderförmige Kapsel, insbesondere aus Glas oder glasähnlichem Material, welche mit einer bei hoher Temperatur verdampfenden Flüssigkeit gefüllt ist. Unter einer hohen Temperatur wird in diesem Zusammenhang eine derartige verstanden, wie sie beispielsweise bei sicherheitskritischen Zuständen, in denen Feuer auftritt, vorhanden sein kann. Die durch das Feuer hervorgerufene Temperaturerhöhung der Flüssigkeit führt dann zu dem Verdampfen und der Zerstörung des Dichtungs- und Arretierungselements.
Vorzugsweise erstreckt sich das Dichtungs- und Arretierungselement in seiner Einbauposition in das Innere des Verschlusselements und liegt mit einem aus dem im Verschlusselement gebildeten Abschnitt des Abblaskanals herausragenden ersten Ende an einer Gehäusewand an, und liegt mit einem im Verschlusselement angeordneten zweiten Ende an einem Vorsprung zur Verringerung des Strömungsquerschnitts des Abblaskanals im Verschlusselement an. Dies ist eine besonders vorteilhafte und im Hinblick auf die Funktion besonders geeignete Positionierung. Darüber hinaus kann durch die spezifische Formgebung des Abblaskanals im Verschlusselement und der Positionierung des
Verschlusselements diese spezifische Position des Dichtungsund Arretierungselements einfach erzeugt und gehalten werden.
Vorzugsweise ist das Dichtungs- und Arretierungselement in Abblasrichtung des abzublasenden Mediums zwischen der Einschnürung und dem Teilstück des Abblaskanals mit vermindertem Strömungsquerschnitt angeordnet.
Insbesondere ist das Verschlusselement mit einem Vorspannelement, insbesondere einer Feder, zur Bewegungsführung beim Abblasvorgang gekoppelt. Es kann somit kontinuierlich und sehr genau die Bewegung des Verschlusselements abhängig von den ausgebildeten Druckzuständen eingestellt werden, so dass auch diesbezüglich unerwünschte und große Schwankungen des abzublasenden Massenstroms verändert werden können.
Insbesondere ist der Druckgasspeicher zur Aufnahme von Brennstoff, insbesondere Wasserstoff oder wasserstoffhaltigem Gas, eines Brennstoffzellensystems ausgebildet.
Durch das vorgeschlagene Sicherheitsventil können Sicherheitsprobleme, insbesondere im Brandfall vermieden werden, da verhindert werden kann, dass sehr hohe Massenströme aus der Abblasleitung austreten. Darüber hinaus können auch starke Schwankungen des abzublasenden Massenstroms verhindert werden. Dies wird insbesondere durch ein mechanisches Ventil erreicht, bei dem der abzublasende Massenstrom beim Abblasvorgang unabhängig vom Vordruck konstant gehalten werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt in einer schematischen Schnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherheitsventils .
Das Sicherheitsventil 1 ist zum dosierten Abblasen von Wasserstoff oder wasserstoffhaltigem Gas in sicherheitskritischen Zuständen eines Brennstoffzellensystems
ausgebildet, wobei dieses abzublasende Gas in einem Druckgasspeicher des Brennstoffzellensystems enthalten ist. Der nicht dargestellte Druckgasspeicher ist über eine Leitung (nicht dargestellt) oder direkt mit dem Sicherheitsventil 1 verbunden. In diesem Zusammenhang ist eine Verbindung des Sicherheitsventils an der dem Druckgasspeicher zugewandten Seite 2, welche die Hochdruckseite darstellt, gegeben.
Das Sicherheitsventil 1 ist einem BrennstoffZeilensystem zugeordnet, welches bevorzugt als mobiles
Brennstoffzellensystem ausgebildet und vorzugsweise in einem Fahrzeug angeordnet ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist jedoch auch für stationäre Druckgasspeicher geeignet.
Das Sicherheitsventil 1 umfasst einen Abblaskanal 3, welcher sich durch das Sicherheitsventil 1 hindurch erstreckt und verschiedene Abschnitte aufweist. In einem ersten Abschnitt weist der Abblaskanal 3 einen Innendurchmesser dl auf, welcher größer ist als ein daran anschließender Innendurchmesser d2 (siehe Ausschnitt I) . In diesem Abschnitt mit dem Innendurchmesser d2 erstreckt sich ein Endteil 4 eines als Kolben ausgebildeten Verschlusselements 5. Dieses Verschlusselement 5 ist in axialer Richtung (x-Richtung) im Inneren des Sicherheitsventils 1 hin- und herverschiebbar.
Das Verschlusselement 5 weist an seinem dem Druckgasspeicher zugewandten Endteil 4 eine Querschnittsfläche Al auf, welche kleiner ist als eine Querschnittsfläche A2 an dem gegenüber liegenden Ende. Die Flächendimensionierung der Querschnittsflächen Al und A2 ist so bemessen, dass die Querschnittsfläche A2 viel größer als die Querschnittsfläche Al ist und bei einer Flächenbetrachtung im Vergleich zur Querschnittsfläche A2 praktisch vernachlässigbar ist. Der Abblaskanal 3 erstreckt sich auch im Inneren des Verschlusselements 5, wobei er in diesem Zusammenhang an dem dem Druckgasspeicher zugewandten Endteil 4 durch eine sehr kleine Bohrung realisiert ist, wie dies in dem vergrößerten
Ausschnitt I der Figur dargestellt ist. Dieses Teilstück 12 des Abblaskanals im Endteil 4 ist durch eine Bohrung realisiert, welche einen Innendurchmesser d3 aufweist, welcher kleiner ist als der Innendurchmesser d2. Dieses Teilstück 12 des Abblaskanals 3 ist so dimensioniert, insbesondere in seiner Länge und seinem Innendurchmesser d3, dass der Druckgasspeicher in 2 bis 10, bevorzugt in 2 bis 5 Minuten entleert ist.
Im Anschluss an dieses Teilstück 12 im Endteil 4 wird der Abblaskanal 3 so ausgebildet, dass er wiederum ein größeres Innenmaß d4 aufweist, als das Innenmaß d3. In Abblasrichtung (positive x-Richtung) wird der Abblaskanal 3 dann im Inneren des Verschlusselements 5 wieder aufgeweitet, wobei in diesem Zusammenhang dann ein Innendurchmesser d5 ausgebildet ist. Dazu ist im Inneren des Verschlusselements 5 ein Vorsprung 6 erzeugt, welcher den im Ausführungsbeispiel gestuften Übergang vom Innendurchmesser d4 zum Innendurchmesser d5 ergibt .
In Abblasrichtung des Wasserstoffs weist der Abblaskanal 3 dann nach dem Verschlusselement 5 und somit auch nach der großen Querschnittsfläche A2 eine Einschnürung 7 auf. Diese Einschnürung 7 ist radialsymmetrisch ausgebildet und so konzipiert, dass in Abblasrichtung des Wasserstoffs der Innendurchmesser des Abblaskanals in unmittelbarer Nähe zur Einschnürung 7 vor und nach dieser größer ist als an der Einschnürung 7 selbst. An der Einschnürung 7 weist der Abblaskanal einen Innendurchmesser dβ auf. Die Einschnürung 7 stellt somit guasi eine Blende dar, welche so ausgebildet wird, dass der Druckgasspeicher in 2 bis 10, bevorzugt in 2 bis 5 Minuten entleert ist.
Darüber hinaus umfasst das Sicherheitsventil 1 ein Dichtungsund Arretierungselement 8, welches bevorzugt zylinderförmig ausgebildet ist. Das Dichtungs- und Arretierungselement 8 ist vorzugsweise als zylinderförmige Glaskapsel ausgebildet, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist. Das Dichtungs- und
Arretierungselement 8 dient dazu, dass es dann, wenn kein Abblasvorgang erforderlich ist, den Abblaskanal 3 abdichtet und andererseits das Verschlusselement 5 in einer Position stabil hält und somit arretiert. In seiner Ausgangsposition ist das Dichtungs- und Arretierungselement 8 so positioniert, dass es sich größtenteils im Inneren des Verschlusselements 5 erstreckt, wobei es dabei an dem Anschlag bzw. dem Vorsprung 6 anliegt und andererseits mit dem gegenüberliegenden Ende an einer Gehäusewand 9 anliegt.
Darüber hinaus umfasst das Sicherheitsventil 1 eine Feder 10, welche zur Bewegungsführung des Verschlusselements 5 während des Abblasvorgangs dient.
Durch die Bewegbarkeit des Verschlusselements 5 kann betriebsphasenabhängig der Abblaskanal 3 nach außen freigegeben werden, um Wasserstoff abblasen zu können.
Die Einschnürung 7 ist im Bereich der dem Druckgasspeicher abgewandten Seite 11 des Sicherheitsventils 1 ausgebildet. An der Hochdruckseite und somit auf der Seite 2 des Sicherheitsventils 1 wird durch die Bohrung bzw. das Teilstück mit dem Innendurchmesser d3 des Abblaskanals 3 im Endteil 4 des Verschlusselements 5 ein minimaler Massenstrom ermöglicht und darüber hinaus vermieden, dass ein Sperren des Abblasvorgangs eintritt.
Auf der Niederdruckseite und somit auf der Seite 11 des Sicherheitsventils 1 wird der Massenstrom des abzublasenden Wasserstoffs während eines Abblasvorgangs ebenfalls eingeschränkt und zwar durch die Blende bzw. Einschnürung 7.
In bevorzugter Weise wird somit durch diese beiden wesentlichen Maßnahmen, der Bohrung mit dem Innendurchmesser d3 und der Einschnürung 7 mit dem Innendurchmesser dβ ein konstanter Massenstrom bei dem Abblasvorgang erreicht.
Mittels dem Verschlusselement 5, welches an den gegenüber liegenden Seiten unterschiedlich groß dimensionierte Querschnittsflächen Al und A2, insbesondere in deren Größe wesentlich unterschiedliche Flächen Al und A2 aufweist, wird eine Funktion der Druckregelung auf der Hoch- und der Niederdruckseite des Sicherheitsventils 1 erzeugt, wobei dies vorzugsweise in Verbindung mit der Feder 10 zur Bewegungsführung des Verschlusselements 5 einhergeht.
In diesem Zusammenhang gilt folgende Formel:
Diesbezüglich charakterisiert D die Federkonstante der Feder 10, x die Federvorspannung in x-Richtung, pL den Druck des Wasserstoffs an der Niederdruckseite und pH den Druck des Wasserstoffs an der Hochdruckseite. Vorzugsweise werden die Flächenverhältnisse der Querschnittsflächen Al und A2 so dimensioniert, dass der Term Al * pH vernachlässigbar ist.
Nachfolgend wird noch kurz das Funktionsprinzip des Sicherheitsventils 1, welches auf Grundlage eines Druckreglers arbeitet, erläutert. Wesentlicher Punkt des Sicherheitsventils 1 ist es, dass durch eine Bohrung bzw. ein Teilstück 12 des Abblaskanals 3 mit einem Innendurchmesser d3 im Eingangsbereich einerseits und eine Blende bzw. eine Einschnürung 7 am Ausgangsbereich eine druckabhängige Massenflussregelung ermöglicht wird, wobei in diesem Zusammenhang das Sicherheitsventil 1 auf der Grundlage eines Druckreglers arbeitet.
Der mit Flüssigkeit gefüllte Glaskörper bzw. die Glaskapsel, welche das Dichtungs- und Arretierungselement 8 darstellt, arretiert gemäß der Darstellung in der Figur den Kolben bzw. das Verschlusselement 5 in seiner Anfangsposition bzw. seiner Ausgangsposition. Darüber hinaus dichtet es den Durchfluss gegen Atmosphäre ab. Durch eine äußere Wärmequelle wird eine
Temperaturerhöhung der Flüssigkeit im Inneren des Dichtungsund Arretierungselements 8 erzeugt, wie dies beispielsweise bei einem sicherheitskritischen Zustand des Brandfalls auftreten kann, und die Flüssigkeit erhitzt und verdampft, wodurch das Dichtungs- und Arretierungselement 8 zerstört wird, indem es platzt. Nach dieser Zerstörung wird das Verschlusselement 5 durch den Druck des abzublasenden Mediums auf die Querschnittsfläche Al nach links gedrückt und in der linken Kammer 13 baut sich ein Druck auf. Dieser wirkt auf die linke Querschnittsfläche A2, welche wesentlich größer als die Fläche Al ist, und durch diese Kraftwirkung wird das Verschlusselement 5 schon bei dem relativ geringen Druck nach rechts bewegt. Entgegen dieser Kraftwirkung wirkt die Feder 10. Die Feder 10 ist mittels einer Stellmutter auf einen gewünschten Druck in der linken Kammer 13 einzustellen.
Auch bei einem sich entzündenden ausströmenden Wasserstoffgas kann bei einem Abblasvorgang durch diese Konstanthaltung des ausströmenden Massenstroms eine mögliche Gefährdung wesentlich reduziert werden. Darüber hinaus kann gegen Ende des Ausströmvorgangs die Ausströmdauer verringert werden, da mehr Querschnitt freigegeben werden kann.
Eine andere Einsatzmöglichkeit ist die Regelung eines Gasmassenstroms bei variablem Vordruck. Dies kann mit dem vorgeschlagenen Regler umgesetzt werden, indem auf das Arretierungselement verzichtet wird und der Durchfluss somit immer freigegeben ist.