Beschreibung
Verfahren zur Detektion sowie zur Generierung eines Nutzsignals und zugehörige Vorrichtungen sowie Kommunikationssystem
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Detektion sowie ein Verfahren zur Generierung eines Nutzsignals und zugehörige Vorrichtungen sowie ein Kommunikationssystem.
In Breitbandsystemen zur Informationsübertragung bzw. zur Informationsgewinnung ist zumeist eine Synchronisation mit einem Nutzsignal erforderlich.
Dabei besitzt ein Empfänger (z.B. ein Messgerät) oft a priori keine Information darüber, ob und in welchem Ausmaß ein Nutzsignal in einem empfangenen Signal bzw. in einem Eingangssignal enthalten ist. Erschwerend kommt hinzu, dass das empfangene Signal durch eine Störung verzerrt oder allgemein verändert sein kann,
Störungen treten oftmals als weißes Rauschen (oder gaußsches Rauschen) auf, bei dem eine spektrale Rauschleistungsdichte in einem bestimmten mehr oder weniger großen Frequenzband praktisch konstant ist. Problematisch sind insbesondere Störungen, die von einem derartigen weißen Rauschen verschieden sind und starke zeit- und/oder frequenzselektive Eigenschaften aufweisen.
So können in einem Empfänger bzw. in einem Messgerät mehrere Frequenzkanäle kurzzeitig derart gestört sein, dass in einem Frequenzkanal für sich eine Erkennung eines Nutzsignals nicht mehr möglich ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden und insbesondere einen Ansatz vorzustellen, anhand dessen auch bei starken zeit-
und/oder frequenzselektiven Störungen eine robuste Detektion eines Synchronisationssignals bzw. eines Nutzsignals mit hoher Zuverlässigkeit ermöglicht wird,
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich auch aus den abhängigen Ansprüchen.
Zur Lösung der Aufgabe wird ein Verfahren zur Detektion eines Nutzsignals angegeben,
- bei dem das Nutzsignal ein mehrdimensionales Nutzsignal ist;
- bei dem das Nutzsignal mehrere Elemente umfasst,
- bei dem eine funktionale Abhängigkeit eines Elements des Nutϊsignals von mindestens einem weiteren Element des Nutzsignals berücksichtigt wird.
Somit werden vorteilhaft bei der Detektion des Nutzsignals Elemente des Nutzsignals in mehreren Dimensionen, z.B. in einem Zeit-Frequenz-Bereich, berücksichtigt.
Vorzugsweise sind die mehreren Elemente des Nutzsignals voneinander funktional abhängig.
Weiterhin sind vorteilhaft die mehreren Elemente des Nutzsignals redundant ausgeführt, so dass für eine Rekonstruktion bzw. Detektion des Nutzεignals ein Teil der mehreren Elemente herangezogen werden kann.
Vorzugsweise sind die mehreren Elemente des Nutzsignals auf die mehreren Dimensionen des Nutzsignals aufgeteilt, so dass eine Störung des Nutzsignals bei der Übertragung von einem Sender zu einem Empfänger tolerierbar ist.
Eine Weiterbildung ist es, dass verschiedene Elemente des Nutzsignals mit unterschiedlichen Trägersignalen und/oder auf unterschiedlichen Subkanälen verarbeitet werden,
Das Nutzsignal kann auf unterschiedliche Subkanäle aufgeteilt werden, die insbesondere mit unterschiedlichen Trägersignalen moduliert werden.
Eine andere Weiterbildung ist es, dass die funktionale Abhängigkeit anhand einer vorgegebenen n-dimensionalen Matrix ermittelt wird oder ermittelbar ist.
Insbesondere kann diese n-dimensionale Matrix gegeben sein, um die funktionalen Abhängigkeiten vorzugeben. So ist es möglich, dass die n-dimen≤ionale Matrix derartig die funktionalen Abhängigkeiten vorgibt, dass je nach Art der Störung eine Detektion des Nutzsignals möglich ist.
Insbesondere ist es eine Weiterbildung, dass die funktionale Abhängigkeit anhand einer Frequenzmodulation, einer differentiellen Modulation und/oder einer Kodierung bestimmt wird.
Die Abhängigkeiten der Elemente des NutEsignals voneinander kann anhand einer differentiellen Modulation bestimmt sein. Hierbei werden bevorzugt Informationen über Zustandsanderungen übertragen, nicht durch absolute Zqstandsωerte, Beispiele für differentielle Modulationen sind: D-PSK (differentielles Phase-Shift-Keying), Deltamodulation.
Auch ist es eine Weiterbildung, dass die funktionale Abhängigkeit in einem Zeitbereich und/oder in einem Frequenzbereich bestimmt ist.
Insbesondere können die Elemente des Nutzsignals in dem Zeitbereich und/oder in dem Frequenzbereich verteilt
angeordnet sein, wobei die funktionalen Abhängigkeiten in einem oder in beiden dieser Bereiche gegeben sein kann.
Ferner ist es eine Weiterbildung, dass das Nutzsignal ein n-dimensionales Nutzsignal ist. Insbesondere kann das
Nutzsignal ein zweidimensionales Nutzsignal insbesondere in einem Zeit-Frequenz-Bereich sein.
Als eine zusätzlichen Weiterbildung wird die funktionale Abhängigkeit eines Elements des Nutzsignals von mindestens einem weiteren Element des Nutzsignals bei einem Empfänger, insbesondere in Rahmen einer Dekodierung und/oder einer Demodulation, berücksichtigt.
Eine nächste Weiterbildung besteht darin, dass die funktionale Abhängigkeit eines Elements des Nutzsignals von mindestens einem weiteren Element des Nutzsignals berücksichtigt wird, indem einzelne Elemente einer Synchronisationsmatrix basierend auf einer harten und/oder basierend auf einer weichen Entscheidung ermittelt werden.
Hierbei können eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren zur Ermitteln einer harten Entscheidung oder einer weichen Entscheidung eingesetzt werden. Insbesondere sind Schwellwertvergleiche oder stochastische Entscheidungen möglich, die beispielsweise einen vorgegebenen Kontext, z.B. eine zeitliche Dauer vorgegebener Länge, berücksichtigen.
Eine Ausgestaltung ist es, dass die funktionale
Abhängigkeit eines Elements des Nutzsignals von mindestens einem weiteren Element des selben Subkanals und/oder aus mindestens einem weiteren Subkanal des mehrdimensionalen Nutzsignals berücksichtigt wird/werden.
Eine alternative Ausführungsform besteht darin, dass für mindestens ein Element eine entsprechende
Störsignalschätzung bzw. eine Schätzung der Signalstärke des jeweiligen Elements berücksichtigt wird.
Eine nächste Ausgestaltung ist es, dass nach Berücksichtigung der funktionalen Abhängigkeit eine
Korrelation, insbesondere eine Autokorrelation des Signals mit sich selbst, mit zumindest teilweise disjunkten Teilen des Signals oder eine Kreuzkorrelation des Signals mit einem anderen Signal, durchgeführt wird.
Insbesondere können die Koeffizienten des Korrelators an die Synchronlsationsmatrix angepasst sein.
Auch ist es eine Ausgestaltung, dass nach Berücksichtigung der funktionalen Abhängigkeit eine Filterung durchgeführt wird mittels eines Filters. Dabei können die Koeffizienten des Filters an die Synchronisationsmatrix angepasst sein.
Eine Weiterbildung besteht darin, dass anhand des Filters ein Korrelationskoeffizient ermittelt wird zwischen dem an die Synchronisationsmatrix angepassten Koeffizienten des Filters und einem zeitlich begrenzten Abschnitt des empfangenen Signals.
Eine zusätzliche Ausgestaltung ist es, dass das Nutzsignal erkannt wird, falls der Korrelationskoeffizient am Ausgang des Korrelators oder Filters einen vorgegebenen Schwellwert erreicht und/oder überschreitet,
Eine andere Ausgestaltung ist es, dass in einer sich anschließenden Iteration geprüft wird, ob ein nächster Korrelationskoeffizient besser als ein vorhergehender Korrelationskoeffizient ist und in diesem Fall das Nutzsignal anhand des besseren Korrelationskoeffizienten erkannt wird.
Auch ist es eine Möglichkeit, dass vor der Berücksichtigung der funktionalen Abhängigkeit eine Reduzierung eines Störsignalanteils durchgeführt wird umfassend die Schritte:
(a) Transformation eines Eingangssignal in ein mehrdimensionales Signal;
(b) Schätzung eines Störanteils des mehrdimensionalen Signals, wobei die Schätzung des Störanteils anhand mindestens einer Teilmenge des mehrdimensionalen Signals erfolgt; (c) Vergleich des Störanteils mit dem mehrdimensionalen Signal; (d) Zumindest teilweise Unterdrückung des mehrdimensionalen Signals anhand des Vergleichs,
Hierbei sei angemerkt, dass es sich bei dem
Störsignalanteil um ein beliebiges Störsignal beliebiger Ausprägung oder Intensität handeln kann, insbesondere kann im Rahmen der Reduzierung des Störsignalanteils dieser mehr oder weniger stark vermindert werden. Beispielhaft ist es auch möglich, den Störsignalanteil (nahezu) vollständig zu reduzieren.
Vorteilhaft ermöglicht es der hier vorgestellte Ansatz, den Störsignalanteil in einem Ausgangssignal dadurch zu reduzieren, dass ein als stark gestört erkanntes
Eingangssignal stark bis vollständig unterdrückt und somit nicht weiterverarbeitet wird.
Dies hat beispielsweise den Vorteil, dass Fehlalarme aufgrund fehlerhaft erkannter Daten unterbunden werden können.
Insbesondere ist dieses Verfahren zur Erkennung von Nutzsignalen geeignet, wobei die Nutzsignale vorzugsweise an verschiedenen Orten des mehrdimensionalen Signals redundant übertragen werden. Signale an stark gestörten Orten können ausgeblendet werden während z.B. Signale an
kaum (oder nicht) gestörten Orten zur Weiterverarbeitung durchgelassen werden.
Ein weiterer Vorteil des vorgestellten Ansatzes besteht darin, dass nicht bekannt sein muss, wo welche Nutzsignale in dem mehrdimensionalen Signal vorhanden sind. Vielmehr erfolgt die Reduzierung des Störsignalanteils vorteilhaft ohne näheres Wissen um die Art bzw. den Ort der Nutzsignale, Mit anderen Worten, die Reduzierung des Störsignalanteils erfolgt unabhängig davon, ob gerade Nutzsignale übertragen werden oder nicht.
Auch ist es ein Vorteil, dass eine dynamische Adaption der Reduzierung des Störsignalanteils erfolgt abhängig von tatsächlichen Kanalstörungen. Dies wirkt sich besonders aus bei zeitlich begrenzten (starken) Störungen, wie sie beispielsweise bei Stromnetzen auftreten, wenn diese als Kommunikationsnetze genutzt werden.
Eine Weiterbildung ist es, dass die Transformation eine seriell-parallel Wandlung des Eingangssignals umfasst.
Hierbei kann vorteilhaft ein serielles Signal in ein mehrdimensionales Signal transformiert werden, Beispielsweise können eine Zeit-Frequenz-Transformation oder eine Wavelet-Transformation eingesetzt werden. Weiterhin sind diese und andere Transformationen einsetzbar um das mehrdimensionale Signal, insbesondere ein n- dimensionales Signal, zu erhalten.
Auch ist es eine Weiterbildung, dass das Eingangssignal ein mehrdimensionales Signal und/oder ein komplexes Signal umfasst .
Eine andere Weiterbildung ist es, dass die Transformation eine Transformation in einen Zeit-Frequenzbereich umfasst.
Insbesondere ist es eine Weiterbildung, dass das mehrdimensionale Signal in einem Speicher gespeichert wird.
Vorzugsweise kann der Speicher als mehrere zeilenweise gekoppelte Parallelschieberegister ausgeführt sein. Auch kann der Speicher als ein herkömmlicher Speicher ausgeführt sein.
Beispielsweise erlaubt der Speicher weiterverarbeitenden Einheiten einen Zugriff auf einen mehrdimensionalen zeitlich begrenzten Ausschnitt des mehrdimensionalen Signals,
Auch ist es eine Weiterbildung, dass der Speicher ein Feld aus gekoppelten Schieberegistern umfasst, das mit der Transformation des Eingangssignals synchronisiert ist.
Ferner ist es eine Weiterbildung, dass die Schätzung des Störanteils des mehrdimensionalen Signals erfolgt, indem mindestens ein Wert einer vorgegebenen Funktion und/oder einer Statistik und/oder einer statistischen Größe und/oder einer daraus abgeleiteten Größe oder Funktion für die mindestens eine Teilmenge des mehrdimensionalen Eingangssignals ermittelt wird.
Hierbei kann die Statistik eine n-dimensionale kumulative Verteilungsfunktion oder eine n-dimensionale Wahrscheinlichkeits (dichte) funktion umfassen. Die statistische Größe umfasst beispielsweise ein Mittelwert, eine Varianz, ein Betrag oder ein statistisches Moment, Die abgeleitete Größe umfasst beispielsweise eine Wölbung (Excess), eine Schiefe (Skewness) , einen Medianwert und/oder eine charakteristische Funktion- Auch Kombinationen unter den Vorgenannten sind möglich.
Insbesondere kann die Schätzung für mindestens ein Merkmal und/oder für mindestens einen Parameter des
Störsignalanteils und/oder des Nutzsignalanteils ermittelt werden.
Beispiele für derartige Merkmale oder Parameter sind: Signalamplitude, Signalleistung, Signalbetrag, Signalpegel, Phase, Frequenz, und Kombinationen davon.
Die Teilmenge kann dabei ein oder mehrere Muster oder Ausschnitte des mehrdimensionalen Signals umfassen.
Insbesondere können diese Ausschnitte an verschiedenen Orten des mehrdimensionalen Signals vorgesehen sein. Die Teilmenge selbst kann unterschiedliche Form(en) haben. Auch ist es möglich, dass die Teilmenge eine Form aufweist, die einen mehrdimensionalen Bereich abdeckt und dabei eine mehrdimensionale Aussparung innerhalb dieses Bereichs aufweist. In dem Beispiel einer zweidimensionalen Zeit- Frequenz-Fläche entspricht dies einer Form mit einem Loch oder, einer Öffnung innerhalb der Form.
im Rahmen einer zusätzlichen Weiterbildung weist die mindestens eine Teilmenge eine Periodizität auf.
Somit können mehrere Teilmengen oder Muster zu bestimmten Zeitpunkten berücksichtigt werden, wobei die Teilmengen einen bestimmten zeitlichen Abstand voneinander haben.
Eine nächste Weiterbildung besteht darin, dass der Vergleich des Störanteils mit dem mehrdimensionalen Signal erfolgt, indem anhand des Störanteils mindestens eine Signalbarriere eingestellt wird.
Somit erlaubt der Vergleich die Einstellung mindestens einer Signalbarriere anhand des geschätzten Störanteils. Damit kann dynamisch eine Schwelle für ein Nutzsignal angepasst werden, d.h. ein Signal oberhalb der Schwelle
kann weiterverarbeitet werden, ein Signal unterhalb der Schwelle wird unterdrückt und nicht weiterverarbeitet.
Eine Ausgestaltung Ist es, dass das mehrdimensionale Signal zumindest teilweise unterdrückt wird, sofern dieses keinen vorgegebener Abstand zu dem Störanteil aufweist.
Die Art der Unterdrückung des mehrdimensionalen Signals kann vorteilhaft von der Signalstärke abhängen und muss nicht als eine harte Entscheidung ausgestaltet sein.
Beispielsweise kann das mehrdimensionale Signal umso besser (stärker) durchgelassen werden, je deutlicher es sich von der Störung abhebt (je größer bspw. ein Abstand von der Störung ist) .
Eine alternative Ausführungsform besteht darin, dass eine Schätzung einer Nutssignalstärke des mehrdimensionalen Signals durchgeführt wird, indem insbesondere mindestens ein Wert einer vorgegebenen Funktion und/oder einer Statistik und/oder einer statistischen Größe und/oder einer daraus abgeleiteten Größe oder Funktion für die mindestens eine Teilmenge ermittelt wird-
Eine Ausgestaltung ist es, dass die Schätzung für mindestens ein Merkmal und/oder für mindestens einen
Parameter des Nutzsignalanteils ermittelt bzw. durchgeführt wird.
Insbesondere ist es optional möglich, zusätzlich die Nutzsignalstärke zu schätzen und dies bei der Reduzierung des störsignalanteils zu berücksichtigen.
Eine nächste Ausgestaltung ist es, dass der Vergleich des Störanteils mit dem mehrdimensionalen Signal unter Berücksichtigung des Nutzsignalspegels durchgeführt wird.
Auch ist es eine Ausgestaltung, dass ein Nutzsignal in dem mehrdimensionalen Signal erkannt wird, sofern dieses einen vorgegebener Abstand zu dem Störanteil aufweist.
Sowohl die Schätzung des Störanteils als auch die Schätzung des Nutzsignalanteils können wie das Empfangs- bzw. Nutzsignal selbst mehrdimensional und/oder komplex sein.
Entsprechend kann das Verfahren zur Reduzierung des Störsignalanteils eingesetzt werden, um ein Nutzsignal zu erkennen.
Eine Weiterbildung besteht darin, dass mindestens ein weiterer Kanal bei der Reduzierung des Störsignalanteils berücksichtigt wird.
Dementsprechend kann der Ansatz als ein Multiple-Input- Multiple-Output (MIMO) System realisiert sein, bei dem jeder Kanal eine Auswirkung auf die anderen Kanäle des Systems haben kann und jede oder ein Teil dieser Auswirkungen berücksichtigt wird.
Sine zusätzliche Ausgestaltung ist es, dass im Anschluss an Schritt (d) in einem Schritt (e) eine zu dem Schritt (a) inverse Transformation durchgeführt wird.
Eine andere Ausgestaltung ist es, dass eine parallelseriell-Wandlung des Ausgangasignals in eine Ausgangssignalsequenz durchgeführt wird.
Entsprechend können das Ausgangssignal in einer seriellen Form in dem ursprünglichen Zeitbereich sowie das geschätzte Störsignal in serieller Form in einem zeitliehen Verlauf bereitgestellt werden.
Auch ist es eine weitere Ausgestaltung, dass das Nutzsignal ein Synchronisationssignal ist.
Die vorstehend genannte Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zur Generierung eines Nutzsignals,
- bei dem ein Nutzsignal aus mehreren Trägersignalen zusammengesetzt wird, wobei jedes Trägersignal in einem Subkanal durch ein eigenes Element moduliert wird, wobei die Elemente zufolge einer vorgegebenen Synchronisationsmatrix erzeugt werden,
- bei dem ein Element des Nutssignals von mindestens einem weiteren Element des Nutzsignals eine funktionale Abhängigkeit aufweist.
Insbesondere ist das generierte Nutssignal ein mehrdimensionales Nutzsignal wie vorstehend beschrieben. Auch ist die Synchronisationsmatrix vorzugsweise eine mehrdimensionale Synchronisationsmatrix.
Eine Ausgestaltung besteht darin, dass das Nutzsignal im wesentlichen am Anfang und/oder mehrmals während einer Informationsübertragung gesendet wird.
Auch ist es eine weitere Ausgestaltung, dass das generierte Nutzsignal ein Synchronisationssignal ist.
Eine andere Ausgestaltung ist es, dass das Nutzsignal anhand mehrerer Trägersignale bestimmt wird, wobei jedes Trägersignal in einem Subkanal durch ein eigenes Element moduliert wird.
Weiterhin wird sur Lösung der vorstehend genannten Aufgabe eine Vorrichtung angegeben zur Detektion eines Nutzsignals umfassend eine Prozessoreinheit, die derart eingerichtet ist, dass das Verfahren wie hierin beschrieben auf der Prozessoreinheit durchführbar ist.
Zusätzlich wird zur Lösung der vorstehend genannten Aufgabe eine Vorrichtung angegeben zur Generierung eines
Nutzsignals umfassend eine Prozessoreinheit und/oder eine zumindest teilweise festverdrahtete Schaltungsanordnung, die derart eingerichtet ist, dass das Verfahren wie hierin beschrieben durchführbar ist,
Besagte Prozessoreinheit kann jede Art von Prozessor oder Rechner oder Computer mit entsprechend notwendiger Peripherie (Speicher, Input/Output-Schnittstellen, EinAusgabe-Geräte, etc.) sein oder umfassen. Eine solche Prozessoreinheit kann insbesondere in einem
Kommunikationsgerät vorgesehen sein, das insbesondere einen Sender, Empfänger (Receiver) oder einen Transceiver aufweist.
Weiterhin kann eine festverdrahtete Schaltungseinheit, z.B. ein FPGA oder ein ASIC oder eine sonstige integrierte Schaltung vorgesehen sein. Insbesondere können elektronische, elektromagnetische, akustische oder sonstige Elemente vorgesehen sein, um unterschiedliche Signale zu erkennen und/oder zu verarbeiten.
Insbesondere kann die Vorrichtung somit eine Einheit zur parallelen Verarbeitung von Signalen und/oder eine Einheit zur seriellen Verarbeitung von Signalen umfassen.
Die Vorrichtung kann umfassen oder ausgeführt sein als: Ein Messgerat, ein Diagnosegerät, ein Zähler, ein Informationsgewinnungsgerät , ein Regelungsgerät, ein Peilggrät und/oder ein entsprechendes System.
Die Vorrichtung kann in der Energietechnik eingesetzt werden.
Es ist möglich, dass das Signal unterschiedliche physikalische Größen umfasst:
- eine elektrische Größe,
- eine elektromechanische Größe,
- eine elektromagnetische Größe,
- eine akustische Größe,
- eine thermische Größe,
- eine mechanische (insbesondere eine hydraulische oder pneumatische) Größe,
- eine chemische Größe,
- eine optische Größe.
Auch Kombinationen aus den vorgenannten Größen sind als Signal (e) möglich.
Es ist eine Weiterbildung, dass die Vorrichtung ein Kommunikationsgerät ist, wobei das Kommunikationsgerät mit einem weiteren Kommunikationsgerät Signale über eine Kommunikationsverbindung, die zumindest teilweise ein Stromnetz umfasst, austauscht.
Weiterhin wird zur Lösung der Aufgabe ein System angegeben umfassend eine Vorrichtung wie hierin beschrieben,
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen dargestellt und erläutert.
Es zeigen:
Fig.l eine Blockdarstellung umfassend Einheiten zur Signalverarbeitung, die eine Erzeugung eines Synchronisationssignals bei einem Sender sowie einen elementweisen Empfang bzw. eine Erkennung des elementweise empfangenen Synchronisationssignals bei einem Empfänger ermöglichen;
Fig.2 eine Blockdarstellung umfassend Einheiten zur
Signalverarbeitung, die eine Reduzierung eines Störsignalanteils ermöglichen;
Fig.3 eine Skizze, die veranschaulicht, dass mehrere
Teilbereiche eines zweidimensionalen Signals zur Ermittlung eines Störanteils herangezogen werden,
Nachfolgend wird insbesondere die folgende Notation verwendet :
ein NutzSignal;
ein Nutesignal bzw. Synchronisationssignal
(auf Senderseite) bzw. ein Element des Nutzsignals bzw. Synchronisationssignals;
Trägersignal pro Kanal j;
ein Referenzsignal (empfangsseitig) pro Kanal j;
ein detektlertes Element des Synchronisationssignals;
eine n-dimensionale Synchronisationsmatrix;
eine Koeffizientenmatrix des n- dimensionalen Filters bzw. des Korrelators;
ein Element der Synchronisationsmatrix
ein Element der Koeffizientenmatrix
ein Korrelationskoeffizient bzw. eine Korrelationsmatrix;
eine Störung;
eine Schätzung der Störung n(t,f);
ein Eingangssignal;
ein Eingangssignal nach einer
Störunterdrückung;
ein Ausmaß, das angibt, inwieweit das
Nutzsignal s(t,f) in dem Eingangssignal r(t,f) enthalten ist;
eine Schätzung oder eine Messung des
Nutzsignalanteils;
ein mehrdimensionales (Eingangs-) Signal eines ersten Kanals;
ein mehrdimensionales (Eingangs-) Signal eines ersten Kanals nach Störunterdrückung oder Durchlaufen einer Signalbarriere;
eine Teilmenge des mehrdimensionalen
Eingangssignals, die für die Störung herangezogen wird;
eine Teilmenge des mehrdimensionalen Eingangssignals, die für das Nutzsignal herangezogen wird;
eine Funktion zur Ermittlung des
Störsignalanteils basierend auf
eine Funktion zur Ermittlung des
Nutssignalanteils basierend auf
Die hier genannten Signale umfassen bzw. sind reelle oder komplexe, insbesondere mehrdimensionale Signale.
Fig.1 zeigt eine Blockdarstellung umfassend Einheiten zur Signalverarbeitung, die eine Modulation bzw. Kodierung eines Synchronisationssignals bei einem Sender 120 sowie eine Demodulation bzw. Dekodierung bzw. eine Erkennung des kodierten Synchronisationssignals bei einem Empfänger 130 ermöglichen.
Nachfolgend wird beispielhaft von einem
Synchronisationssignal ausgegangen, wobei auch jede andere Art eines Nutzsignals kodier- bzw, dekodierbar ist.
Der Sender 120 weist eine Einheit zur Bit- und/oder Symbol- Modulation 101 bzw. Kodierung auf, die mit einer Einheit 102 verbunden ist anhand derer eine inverse Zeit-Frequenz- Transformation bzw. eine Signalsynthese mittels verschiedener Trägersignale
erfolgt. Das Ausgangssignal der Einheit 102 wird einer Parallel-Seriell- Wandlung in einer Einheit 103 unterzogen und über einen Übertragungskanal 104 an einen Empfänger 130 geschickt. Der Übertragungskanal weist eine Störung
die insbesondere eine nicht-gaußsche Störung sein kann, auf.
Bei dem Sender 120 wird ein Synchronisationssignal
aus mehreren verschiedenen Trägersignalen
zusammengesetzt, welche jeweils durch die
Subsynchronisationssignale bzw, Elemente der Synchronisationssignale
in Subkanälen j moduliert werden.
Die Synchronisationssignale
werden basierend auf einer vorgegebenen zweidimensionalen Synchronisationsmatrix
generiert. Dies kann beispielsweise durch eine Frequenzmodulation und/oder durch eine differentielle Modulation erfolgen.
Hierbei kann vorzugsweise ein Element
des Synchronisationssignals eine funktionale Abhängigkeit
aufweisen mit mindestens einem anderen Element
aus demselben Subkanal j und/oder mit mindestens einem anderen Element
aus einem Subkanal
Ein auf diese Art erzeugtes Synchronisationssignal kann am Anfang einer Informationsübertragung und ggf. zusätzlich mehrmals während der Informationsübertragung gesendet werden.
Der Empfänger 130 umfasst die folgenden Komponenten: Das Eingangssignal r(t) wird einer optional vorgesehenen Störunterdrückung 105 zugeführt und anschließend einer Seriell-Parallel-Wandlung 106 unterzogen. In einer nachfolgenden Einheit 107 erfolgt eine Zeit-Frequenz- Transformation sowie eine Frequenzkanaltrennung mittels mehrerer verschiedener Referenzsignale
Das am Ausgang der Einheit 107 generierte Eingangssignal
wird entweder einer Einheit 108 zur Reduzierung eines störsignalanteils in dem Zeit-Frequenz-Bereich oder direkt einer Einheit 109 sur Demodulation bsw, Bit-/Symbol- Entscheidung zugeführt.
Insofern ist die Einheit 108 optional. Sollte sie vorhanden sein, liefert sie ein um einen Störsignalanteil reduziertes Eingangssignal
und optional zusätzlich einen geschätzten Störsignalanteil
bzw, optional zusätzlich eine geschätzte Nutzsignalstärke
an die Einheit 109. Die Funktionsweise der Einheit 108 und ggf. der Einheit 105 wird insbesondere weiter unten näher erläutert.
Die Einheit 109 stellt an ihrem Ausgang einzelne Elemente einer Synchronisationsmatrix
bereit, die basierend auf einer harten und/oder auf einer weichen Entscheidung gebildet wurden (Hard-Decision / Soft-Decision) .
Aus diesen Elementen wird in einem angepassten Filter bzw, in einem Korrelator 110 ein Korrelationskoeffizient
ermittelt und einer Einheit 111 zur Signaldetektion mit einem Schwellwert zugeführt. Anschließend erfolgt in einer Einheit 112 eine Signalsynchronisation, an dessen Ausgang wird das beste Synchronisationssignal, das während eines vorgegebenen Zeitraums ermittelt werden konnte, bereitgestellt. Dieses Synchronisationssignal wird vorteilhaft zur Erkennung weiterer Nutzdaten herangezogen,
Bei dem Empfänger 130 wird in der Einheit 107 zunächst eine Zeit-Frequenz-Transformation des Eingangssignal≤
in einzelne Zeit-Frequenz-Signalkomponenten
durchgeführt basierend auf den Referenzsignalen
Eine derartige Transformation kann beispielsweise eine Kurzzeit-Fourier- Transformation, eine Wavelet-Transformation sein oder mittels einer Filterbank durchgeführt werden.
Das anhand der Einheit 107 gewonnene Signal
wird entweder direkt oder über die Einheit 108 der Einheit 109 zugeführt .
Bei der Einheit 108 können einige Zeit-Frequenz- Eingangssignalkomponenten je nach tatsächlicher Störung teilweise oder vollständig unterdrückt und die verbleibenden Eingangssignalkomponenten
mit entsprechenden Störsignalschätzungen
und/oder mit entsprechenden Schätzungen einer Starke eines Nutzsignals versehen werden- Eine Störunterdrückung kann alternativ auch vor der Zeit-Frequeriz-Transformation 107 vorgesehen sein.
An dem Ausgang der Einheit 109 werden vorzugsweise zu jedem diskreten Verarbeitungszeitpunkt aus den empfangenen Zeit- Frequenz-Elementen des vermuteten Synchronisationssignais einzelne Element
der Synchronisationsmatrix basierend auf einer harten und/oder einer weichen
Entscheidung gebildet. Insbesondere werden die einzelnen Elemente
der Synchronisationsmatrix miteinander
vergleichbar gemacht anhand besagter harter und/oder weicher Entscheidungen.
Eine harte Entscheidung umfasst beispielsweise eine Zuordnung einer festen Größen zu einem vorgegebenen Wert. Dies kann beispielsweise durch einen Vergleich mit dem vorgegebenen Wert erfolgen. Hingegen wird eine weiche Entscheidung insbesondere dann getroffen, wenn die endgültige Entscheidung aufgeschoben wird. Insofern kann eine Eingangsgröße, wenn diese einen Wert aufweist, der keine klare Entscheidung ermöglicht, in einem Kontext, z.B. in ihrem zeitlichen Verlauf, betrachtet werden, um somit eine größere Sicherheit bei der finalen Entscheidung zu erhalten. Bei der weichen Entscheidung werden insbesondere zeitliche Verläufe einer Eingangsgröße bzw.
Wahrscheinlichkeitsverteilungen berücksichtigt .
Bei der Verarbeitung der Signale in der Einheit 109, insbesondere im Rahmen der Pemodulation, wird insbesondere eine funktionale Abhängigkeit eines einzelnen Elements
(insbesondere jedes solchen Elements) des Synchronisationssignals von mindestens einem anderen Element
aus demselben Sυbkanal j und/oder mit mindestens einem anderen Element
aus einem Subkanal
berücksichtigt. Gegebenenfalls kann zusätzlich die vorgenannte Schätzung des Störsignalanteils
und/oder die Schätzung der Stärke des Nutzsignals
berücksichtigt werden.
Die empfangenen Einzelelemente
der
Synchronisationsmatrix
werden der Einheit 110 zugeführt, wobei die Einzelkoeffizienten des 2- dimensionalen Filters bzw. des KorrelatOrS
an die empfangenen Elemente der Synchronisationsmatrix
angepasst sind. Am Ausgang des Filters bzw. Korrelators 109 wird insbesondere für jeden Zeitpunkt U ein Korrelationskoeffizient ermittelt. Dieser
Korrelationskoeffizient
wird bestimmt anhand der zweidimensionalen Koeffizientenmatrix
und dem
Abschnitt des Datenstroms der Elemente
Erreicht und/oder überschreitet der Wert des
Korrelationskoeffizients
eine vorgegebene Schwelle, so kann das Synchronisationssignal als detektiert betrachtet werden (Detektion in der Einheit 111) .
Zusätzlich kann in der Einheit 112 in der nächsten
Synchronisationsphase
geprüft werden, ob sich der Wert des Korrelationskoeffizients
noch verbessert hat. In diesem Fall wird der bessere Wert des Korrelationskoeffizients
verwendet um die zeitliche Position des Synchronisationssignals noch genauer zu
erfassen. Vorzugsweise wird in der Einheit 112 eine vorgegebene Zeltdauer abgewartet und die beste zeitliche Position des Synchronisationssignals wahrend dieser
Zeitdauer bestimmt.
Nachfolgend wird die Einheit 108 näher erläutert.
Hierbei sei angemerkt, dass der störsignalanteil und die Stärke des Nutzsignalanteils zumindest teilweise voneinander abhängig sein können.
Nachfolgend wird insbesondere der hier vorgestellte Ansatz zur Störunterdrückung erläutert.
in Fig.2 wird ein Eingangssignal
einer seriell- parallel-Wandlung 201 zugeführt und anschließend einer Zeit-Frequenz-Transformation 202 unterzogen. Alternativ können auch andere (mehrdimensionale) Transformationen erfolgen. Das Resultat der Zeit-Frequenz-Transformation 202 ist ein mehrdimensionales Signal
das in einem Speicher 203 abgespeichert wird.
Vorzugsweise ist der Speicher 203 als ein Feld (oder Array) aus zeilenweise gekoppelten Parallelschieberegistern ausgeführt. Eine Spalte der gekoppelten Parallelschieberegister umfasst Elemente eines Momentanspektrums nach einer Zeit-Frequenz-Transformation, eine Zeile umfasst einen zeitlichen Verlauf in einem Spektralkanal.
Eine Speichergröße ermöglicht eine Speicherung einer Zeitdauer T
c. Die aktuelle Berechnung kann vorteilhaft zu einem Zeitpunkt
erfolgen, so dass für die Berechnung ein Kontext vor dem aktuellen Zeitpunkt t, d.h. von einer Zeit to bis zur Zeit t sowie ein Kontext von dem Zeitpunkt t bis zum Zeitpunkt T
c zur Verfügung stehen.
Die nachfolgenden Einheiten können auf alle Einträge der Schieberegister zu einem Zeitpunkt
zugreifen.
Somit erfüllt der Speicher 203 die Funktion einer mehrkanaligen Verzögerung bzw. eines gleitenden Fenster für mehrere parallelen Datenserien, die von den nachfolgenden Einheiten entsprechend analysiert und/oder weiterverarbeitet werden können.
Alternativ zu der Ausführungsform des
Parallelschieberegisters kann auch ein konventioneller Speicher vorgesehen sein. Die Funktion des gleitenden Fensters kann dabei durch spezielle Adresszeiger, bzw, eine entsprechende Inkrementierung derselben, umgesetzt sein.
Somit wird zunächst das Eingangssignal einer Zerlegung mittels einer Kurzzeit-Fourier-Transformation oder einer Wavelet-Transformation oder einer sonstigen Transformation unterzogen. Dann wird aus der Zeit-Frequenz-Verteilung des mehrdimensionalen Signals
vorzugsweise fortlaufend
(z.B. zu vorgegebenen diskreten Zeitpunkten) eine Schätzung
eines storsignalanteils
ermittelt und zwar insbesondere für jede derjenigen Komponenten
des Eingangssignals
die für eine Weiterverarbeitung herangezogen werden. Diese insbesondere nichtlineare Schätzung des Störsignalanteils erfolgt in einer Einheit 204, die dem Speicher 203 nachgelagert ist.
Für die Ermittlung der Schatzung des Störsignalanteils
kann für eine i-te bzw. j-te Komponente des Eingangssignals mittels der Funktion
je nach Art oder mehrdimensionalem Muster (beispieleweise gemäß einem vorgegebenem Zeit-Frequenz-Muster) der vermuteten oder angenommenen Störung der Teilmenge
von Einzelkomponenten des mehrdimensionalen Signals
verwendet werden.
Hierbei sei angemerkt, dass diese Teilmenge einem beliebigem Muster des oder einer Auswahl aus dem mehrdimensionalen Signal
entsprechen kann. Handelt es sich beispielsweise bei dem mehrdimensionalen Signal
um eine zweidimensionale Zeit-Frequenz-Betrachtung, so kann diese Teilmenge mindestens einen Ausschnitt in dieser Ebene, insbesondere mehrere Ausschnitte, ggf. auch periodisch wiederkehrende Ausschnitte, umfassen.
Die Funktion
sowie die Funktion
kann jeweils eine Bestimmung einer Energiedichte, einer Leistung oder einer mittleren Signalamplitude umfassen.
Insbesondere kann die Teilmenge
auch eine Umgebung des zu erkennenden Signals darstellen, ohne dass das zu erkennende Signal selbst darin enthalten sein müsste.
Vorzugsweise liefert die Nutzsignalkomponente
in dem Eingangssignal
selbst keinen oder nur einen vernachlässigbaren Beitrag auf den geschätzten Störsignalanteil
Weist beispielsweise eine Störung in dem Zeit-Frequenz- Bereich ein mit einer Periode T
N wiederkehrendes Muster auf oder ist diese Störung mit derselben Periode T
N stationär, so kann die Schätzung des Störsignalanteils
basierend auf Teilmengen
von Einzelkomponenten der Zeit-Frequenz-Verteilung des mehrdimensionalen Signals
gebildet werden, wobei diese Teilmengen
voneinander um die Periode
entfernt sind.
Fig.3 zeigt beispielhaft solche Teilmengen
301, 302, 303 (auch "Bereiche" oder "Muster"), die zur Ermittlung oder Schätzung des Störsignalanteils
dienen. Die jeweilige Teilmenge kann dabei die verschiedensten Formen aufweisen. Beispielhaft ist in Fig.3 für jede Teilmenge eine elliptische Form gezeigt. Das gezeigte Eingangssignal
liegt beispielhaft innerhalb der Teilmenge 302, nicht jedoch innerhalb der Teilmengen
301 und 303. Durch Berücksichtigung mehrerer Teilmengen 301 bis 303 für die Schätzung des Störsignalanteils ist es möglich, den Störsignalanteil in der Teilmenge 302 zu bestimmen und somit festzustellen, ob das zu erkennende Signal stark oder schwach gestört ist. Ist das Signal stark gestört (z.B. bei einem Empfangssignal unterhalb eines vorgegebenen Schwellwerts) , so wird das Signal nicht
weiterverarbeitet, sondern unterdrückt. Dies hat den Vorteil, dass nur weitgehend ungestörte Signale weiterverarbeitet werden und auf einem stark gestörter Kanal diejenigen Signale, die zur Weiterverarbeitung durchgelassen werden, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit korrekt dekodiert, erkannt, demoduliert oder gemessen werden können.
Vorzugsweise werden diejenigen Signalkomponenten
, dme für eine Weiterverarbeitung bzw. Erkennung interessant erscheinen, einem Vergleich in einer Einheit 205 unterzogen. Ein in einem solchen Vergleich können die Signalkomponenten
Signalbarrieren (insbesondere nichtlinearen Signalbarrieren) zugeführt werden, wobei Signaldurchlasseigenschaften der Signalbarrieren anhand der geschätzten Starsignalanteile
oder optional anhand der geschätzten Nutzsignalstarke
gesteuert und/oder eingestellt werden.
Sind beispielsweise die Signalkomponenten
größer (oder gleich) einem Schwellwert, der aus den geschätzten Störsignalanteilen
resultiert, so werden die Signalkomponenten
zur weiteren Verarbeitung als ein Auegangssignal
durchgelassen.
Je geringer die Signalkomponenten
iαi Verhältnis zu dem Schwellwert sind, desto eher bzw. desto stärker werden diese unterdrückt. Mit anderen Worten, die Signalkomponenten
sollen möglichst störungsfrei als Ausgangssignal
weiterverarbeitet werden.
Optional wird anhand einer Einheit zur (optional nichtlinearen) Nutzsignalstärkeschätzung 206 aus Komponenten
des Eingangssignals
ein Anteil eines Nutzsignals
geschätzt. Entsprechend kann in der Einheit 205 das Ausgangssignal
zusätzlich basierend auf der geschätzten Nutzsignalstärke
ermittelt werden. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass eine Differenz zwischen der geschätzten Amplitude oder der Stärke des Nutzeignals
und dem geschätzten Störsignal
ermittelt und einem Schwellwertvergleich zugeführt wird: Je größer die Differenz ist, umso weniger wird das EmpfangsSignal
unterdrückt. Je geringer die Differenz ist desto stärker wird das Empfangssignal
unterdrückt. Optional kann bei entsprechend kleiner oder negativer Differenz das Empfangssignal
auch vollständig unterdrückt werden.
Dem jeweiligen AusgangsSignal
bleibt das entsprechend geschätzte Störsignal
und/oder die geschätzte Stärke des Nutzsignals
als ein Indikator für die Qualität des Nutzsignals zugeordnet .
Das Ausgangssignal
sowie das geschätzte Störsignal
können entweder direkt weiterverarbeitet werden oder jeweils zurück in den Zeitbereich transformiert werden (z.B. mittels einer inversen Kurzzeit-Fourier- Transformation oder einer inversen Wavelet-Transformation) , siehe Einheiten 207 und 208 in Fig.2.
Entsprechend kann den Einheiten 207 und 2OS jeweils eine Einheit zur parallel-seriell-Wandlung 209 bzw. 210 nachgeschaltet sein, an deren Ausgängen jeweils eine Ausgangssignalfolge
bzw. eine geschätzte Störsignalfolge
bereitgestellt wird.
Optional kann das geschätzte Nutzsignal bzw. dessen Stärke oder Pegel Ai(U,fj) über eine Einheit 212 zur inversen Zeit- Frequenz-Transformation in ein Signal Ä\(u) und weiter
anhand einer Einheit 213 zur parallel-seriell Wandlung in ein serielles Signal
umgesetzt werden.
Weiterhin gezeigt ist in Fig,2 ein Block 211, der veranschaulicht, dass optional für mindestens einen weiteren Kanal K mit einem Eingangssignal
die vorstehend beschriebene Anordnung vorgesehen sein kann. Die Funktionsweise des optionalen Blocks 211 ist analog zu den vorstehenden Ausführungen betreffend den ersten Kanal mit dem Eingangssignal
.
Zusätzlich können die Auswirkungen jedes Kanals auf alle anderen Kanäle berücksichtigt werden, Dies ist beispielhaft in Fig.2 gezeigt, indem die Auswirkungen des Kanals K auf den Kanal 1 (siehe punktierte Linie) dargestellt sind.
So kann ein gespeichertes mehrdimensionales Signal
in der Einheit 205 berücksichtigt werden. Weiterhin werden bestimmte Komponenten
(oder Muster) des weiteren Kanals K in der Einheit 204 zur Ermittlung des geschätzten Störsignalanteils
( j) berücksichtigt. Optional können auch Komponenten
des weiteren Kanals K in der Nutzsignalstärkeschätzung
206 berücksichtigt werden.
Entsprechend ist es möglich, dass der Kanal 1 wie oben besprochen ein Ausgangssignal
x sowie einen geschätzten Störsignalanteil
und eine geschätzte Nutzsignalstärke des Kanals K beeinflusst, indem die Signale
und
in den entsprechenden Einheiten des Kanals K berücksichtigt werden (dieser Fall ist der Übersicht halber in Fig.2 nicht dargestellt) .
Weiterhin ist es möglich, dass mehrere Kanäle 1..K vorgesehen sind, wobei jeder Kanal die Einheiten zur Nutzsignalstärkeschätzung, zur Bestimmung des
Ausgangssignals und zur Schätzung des Störsignalanteils des jeweils anderen Kanals beeinflusst.
Im zusammenhang mit der Einheit 108 ergeben sich insbesondere die folgenden Vorteile:
a. Es kann ein einzelnes Störsignal oder eine Gruppe von Störsignalen unterdrückt werden.
b. Insbesondere können mit diesem Ansatz Störungen im Eingangssignal generell unterdrückt werden. Nur die Nutzsignalkomponenten, die sich in der Zeit-Frequenz- Verteilung des Eingangssignals von den laufend geschätzten Störsignalkomponenten abheben, werden nicht unterdrückt bzw. weiterverarbeitet und/oder ausgewertet.
c. Somit bleibt die Störunterdrückung auch dann wirksam, wenn im EingangsSignal das Nutzsignal nicht enthalten ist oder sich die Störsituation bzw. die Art der Störung geändert hat.
d. Dieser Ansatz ist insbesondere unabhängig von einer weiteren Verarbeitung bzw. unabhängig von der Art der weiteren Verarbeitung der Signale einsetzbar, insbesondere weil die Zeit-Frequenz-Verteilung des entstörten Signals bei Bedarf zurück in den Zeitbereich transformiert werden kann.
e. Mögliche Einsatzgebiete oder Anwendungen für die hier vorgestellte Lösung sind alle Arten der Signalverarbeitung bei denen eine Störunterdrückung von Vorteil sein kann.
Weitere Vorteile:
Von dem Sender werden die einzelnen Elemente
der Synchronisationssignale über mehrere Frequenzkanale (oder Frequenzsubkanäle) verteilt übertragen, wobei die einzelnen Elemente
der Synehronisationssignale zueinander eine funktionale Abhängigkeit aufweisen. Eine solche funktionale Abhängigkeit kann insbesondere für einen Zeitpunkt U entweder in einem Zeitbereich und/oder in einem Frequenzbereich gegeben sein.
Vorteilhaft sind in dem hier vorgestellten Ansatz die einzelnen Elemente
der Synchronisationssignale von mindestens einem anderen Element
aus demselben Subkanal j und/oder von mindestens einem anderen Element aus einem Subkanal abhängig. Eine derartige
Redundanz ermöglicht einen fehlerfreien Empfang einzelner Elemente des Synchronisationssignals bzw. Nutzsignals auch dann, wenn einige der Elemente des Synchronisationssignals bzw. Nutzsignals gestört sind.
Zur weiteren Verbesserung der Robustheit des vorgeschlagenen Ansatzes kann in dem Empfänger vor dem eigentlichen Signalempfang eine Störunterdrückung vorgenommen werden (siehe Einheit 105 in Fig.1). Dies funktioniert auch, wenn nicht bekannt ist, ob in dem Eingangssignal das Synchronisationssignal bzw. Nutzsignal enthalten ist .
Die Störunterdrückung 105 kann insbesondere als ein
Sperrfilter oder ein Amplitudenbegrenzer ausgeführt sein.
Ein weiterer vorteil des hier vorgeschlagenen Ansatzes besteht darin, dass beim digitalen Empfang jedes einzelnen Elements der Synchronisationsmatrix Gkj eine Entscheidung über die Zuordnung dieses Elements getroffen wird (harte und/oder weiche Entscheidung) . Hierbei kann vorteilhaft
eine Erkennung des Synchronisationssignals oder Nutzsignals auch dann erfolgen, wenn der übβrtragungskanal andere Störungen als weißes Rauschen aufweist,
Somit können die in mehreren Subkanälen bereits einzeln demodulierten Elemente
der synehronisationsmatrix G
kj einem zweidimensionalen signalangepassten Filter, insbesondere einem FIR-Filter, oder einem Korrelator zugeführt werden, wo diese vorzugsweise insgesamt bzw. zusammen und insbesondere miteinander verarbeitet werden. Dementsprechend kann mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Vielzahl von Einzelelementen
in unterschiedlichen Zeit-Frequenz-Bereichen der Synchronisationsmatrix G
kj empfangen werden.
Ebenfalls kann der hier vorgestellte Ansatz erfolgreich angewandt werden bei Kanälen mit frequenzselektivem und/oder zeitselektivem Schwund.