Verfahren zur Dotierung eines Halbleitersubstrats und Solarzelle mit zweistufiger Dotierung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Dotierung eines Halbleitersubstrats gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Solarzelle gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 12.
Aus dem Stand der Technik ist bekannt, ein Halbleitersubstrat unter Verwendung von Laserstrahlen zu erhitzen und dabei Dotierstoff aus einer Dotierstoffquelle in das Halbleitersub- strat einzudiffundieren . Insbesondere wurde vorgeschlagen, solche Verfahren bei der Herstellung selektiver Emitter zu verwenden. Bei derartigen Laserdiffusionen wird ein Halbleitersubstrat an seiner Oberfläche angeschmolzen. Dabei diffundiert Dotierstoff aus einer in der Umgebung angeordneten Do- tierstoffquelle in das angeschmolzene Halbleitersubstrat hin¬ ein, welches im weiteren abgekühlt und rekristallisiert wird. Im Ergebnis ergibt sich in dem angeschmolzenen und rekristal¬ lisierten Bereich des Halbleitersubstrats eine stärkere Dotie¬ rung als in umliegenden Bereichen des Halbleitersubstrats. Derartige lokal stärkere Dotierungen und daraus gebildete se¬ lektive Emitter sollten sich vorteilhaft auf den Wirkungsgrad von Solarzellen auswirken. Es hat sich jedoch gezeigt, dass durch das Anschmelzen und die nachfolgende Rekristallisation strukturelle Defekte in dem Halbleitersubstrat ausgebildet werden welche sich negativ auf den Wirkungsgrad auswirken und den Vorteil des erfolgten Dotierstoffeintrags überkompensieren können. Zudem besteht die Gefahr, dass unerwünschte Verunrei¬ nigungen in das Halbleitersubstrat eingetragen werden, welche den Wirkungsgrad gefertigter Solarzellen herabsetzen.
Um diese negativen Beeinträchtigungen zu vermeiden, wird in WO 2006/012840 ein Verfahren vorgeschlagen, bei welcher der
eingesetzte Laserstrahl in einem aufwändig zu erzeugenden Linienfokus mit großem Aspektverhältnis, das heißt mit einer um Größenordnungen größeren Höhe als Breite des Linienfokus, auf das Halbleitersubstrat fokussiert wird. Dieses Verfahren sowie die apparativen Anforderungen zu dessen Durchführung sind aufwändig und damit kostenintensiv.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zur Verfü- gung zu stellen, mit welchem der Defekteintrag in das Halblei¬ tersubstrat aufwandsgünstig reduziert werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein gattungsgemäßes Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Solar¬ zelle mit einer zweistufigen Dotierung zur Verfügung zu stellen, welche aufwandsgünstig herstellbar ist und einen verbes¬ serten Wirkungsgrad aufweist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Solarzelle mit den Merk¬ malen des Anspruchs 12.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind jeweils Gegenstand abhängi- ger Unteransprüche.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Dotierung eines Halbleitersubstrats sieht vor, dass das Halbleitersubstrat durch Be¬ strahlung erhitzt wird und dabei in erhitzten Bereichen Do- tierstoff aus einer Dotierstoffquelle in das Halbleitersub¬ strat eindiffundiert wird. Bei dem Erhitzen des Halbleitersub¬ strats durch die Bestrahlung mit der Laserstrahlung wird ein Flächenanteil des Halbleitersubstrats angeschmolzen und
rekristallisiert, der weniger als 10% einer Gesamtfläche aller bestrahlten Bereiche beträgt.
Es wird demzufolge nur ein geringer Flächenanteil der mittels der Laserstrahlung erhitzten Bereiche des Halbleitersubstrats angeschmolzen und rekristallisiert. Das hinsichtlich der Defektbildung kritische Anschmelzen und Rekristallisieren wird somit weitgehend vermieden. Überraschenderweise hat sich ge¬ zeigt, dass auf diese Weise auch in denjenigen erhitzten Be- reichen, in welchen kein Aufschmelzen mit anschließender Kristallisation erfolgt, ein Dotierstoffeintrag möglich ist, der für die Ausbildung zweistufiger Dotierungen, insbesondere die Ausbildung von selektiven Emittern, guter Qualität ausreicht. Auch in diesen erhitzten Bereichen wird Dotierstoff eindiffun- diert und dessen Oberflächenkonzentration erhöht, was zu einem reduzierten Kontaktwiderstand führt.
Stärker dotierte Bereiche eines selektiven Emitters dienen da¬ zu, eine gute elektrische Leitfähigkeit zwischen einem als Halbleitersubstrat eingesetzten Solarzellensubstrat und einer darauf angeordneten Metallisierung herzustellen und somit Verluste bei der Abführung des generierten Stromes weitgehend zu vermeiden. Während im Stand der Technik bislang davon ausgegangen wurde, dass hierfür eine signifikante Schichtwider- Standsreduktion in den stärker dotierten Bereichen erforderlich ist, hat sich in unerwarteter Weise gezeigt, dass mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bereits bei einer vergleichsweise geringen Schichtwiderstandsreduktion der Kontaktwiderstand stark verringert werden kann, sodass die erwünschte gute elektrische Leitfähigkeit zwischen dem Solarzellensubstrat und einer darauf angeordneten Metallisierung hergestellt werden kann, der zugehörige Kontaktübergangswiderstand also verrin¬ gert werden kann.
Das Halbleitersubstrat kann direkt mit der Laserstrahlung be¬ strahlt werden. Alternativ kann eine auf dem Halbleitersub¬ strat angeordnete Schicht bestrahlt werden, beispielsweise ei¬ ne Phosphor- oder Borsilikatglasschicht, welche im Weiteren kurz als P- oder B-Glasschicht bezeichnet wird. Im zweitge¬ nannten Fall wird zwar die auf dem Halbleitersubstrat angeord¬ nete Schicht direkt bestrahlt, doch kann in Abhängigkeit von der eingesetzten Wellenlänge der Laserstrahlung und der Dicke der eingesetzten Schicht, dennoch Laserstrahlung in die Ober- fläche des Halbleitersubstrats gelangen, dort absorbiert wer¬ den und für eine Erhitzung des Halbleitersubstrats sorgen. Zu¬ dem oder alternativ kann ein Wärmeübergang von der auf der Halbleitersubstrat angeordneten Schicht in angrenzende Regio¬ nen des Halbleitersubstrats eine Erhitzung des Halbleitersub- strats in an die bestrahlte Fläche angrenzenden Regionen be¬ wirken .
Als Dotierstoffquelle kann beispielsweise die bereits erwähn¬ te, auf dem Halbleitersubstrat angeordnete P-Glas- oder B- Glasschichten dienen. In welcher Weise diese auf das Halbleitersubstrat aufgebracht wird, ist unerheblich. Werden Silizi¬ umsubstrate als Halbleitersubstrate verwendet, können sie bei¬ spielsweise durch an sich bekannte Phosphor- oder Bordiffusio¬ nen gebildet werden. Alternativ kann als Dotierstoffquelle ei- ne dotierstoffhaltige Lösung auf dem Halbleitersubstrat ange¬ ordnet werden. Weiterhin besteht unter anderem die Möglichkeit, das Halbleitersubstrat während der Bestrahlung in einer dotierstoffhaltigen Atmosphäre anzuordnen. In der Praxis hat es sich bewährt, das Halbleitersubstrat mit¬ tels lokaler Bestrahlung mit Laserstrahlung lokal zu erhitzen und in den erhitzten Bereichen lokal Dotierstoff einzudiffun- dieren. Auf diese Weise können aufwandsgünstig zweistufige Do¬ tierungsstrukturen ausgebildet werden, insbesondere zweistufi-
ge Emitter von Solarzellen, die häufig als selektive Emitter bezeichnet werden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltungsvariante des erfindungs- gemäßen Verfahrens wird das Halbleitersubstrat bei der Be¬ strahlung mit Laserstrahlung nicht angeschmolzen. Nach der bisherigen Sichtweise wäre davon auszugehen gewesen, dass auf diese Weise keine zweistufigen Dotierungen hergestellt werden können. Es hat sich jedoch gezeigt, dass selbst bei vollstän- diger Vermeidung eines Aufschmelzens und damit auch der hin¬ sichtlich der Defektbildung kritischen Rekristallisation in stärker dotierten Bereichen einer zweistufigen oder mehrstufigen Dotierung gute Kontaktwiderstände hergestellt werden kön¬ nen. Figur 6 illustriert dies anhand von Versuchsergebnissen. Bei den diesen Ergebnissen zu Grunde liegenden Versuchen bildeten Siliziumscheiben, die vor der lokalen Bestrahlung mit Laserstrahlung, welche hier kurz als Laserdiffusion bezeichnet wird, einen Schichtwiderstand Rs von (100 ±10) Ω/sq aufwiesen, den Ausgangspunkt. Der Kontaktwiderstand Rc betrug vor der La- serdiffusion über 100 mQcm2.
Wie Figur 6 entnommen werden kann, ergaben sich nach der Laserdiffusion selbst bei Vermeidung des Aufschmelzens und einem nahezu unveränderten Schichtwiderstand in den erhitzten Berei- chen gute Kontaktwiderstände von deutlich unter 10 mQcm2. Mit zunehmender Reduktion des Schichtwiderstandes nehmen auch die unerwünschten AufSchmelzungen und die Gefahr des Defekteintrages zu, der Kontaktwiderstand ändert sich jedoch nur noch ge¬ ringfügig. Dies zeigt, dass mit dem erfindungsgemäßen Verfah- ren zweistufige Dotierungen mit guter Qualität hergestellt werden können unter weitgehender oder sogar vollständiger Vermeidung des Aufschmelzens und Rekristallisierens des Halblei¬ tersubstrats. Auf aufwändige Verfahren wie die Erzeugung eines Linienfokus und die damit verbundenen Kosten kann verzichtet
werden. Stattdessen können einfach zu realisierende Laserstrahlgeometrien wie runde, quadratische oder rechteckige Strahlgeometrien mit kleinem Aspektverhältnis, Gauß- oder Flattop-Profile Verwendung finden. Gegenüber dem aus dem Stand der Technik bekannten Linienfokus kann zudem auf aufwändig herzustellende optische Bauelemente verzichtet werden.
In der Solarzellenfertigung ermöglichen es die nach der Laserdiffusion erzielten Kontaktwiderstände, elektrische Kontakte zwischen dem Halbleitersubstrat und metallhaltigen Siebdruckpasten mit guter Leitfähigkeit auszubilden, sodass der Wirkungsgrad der Solarzellen aufwandsgünstig verbessert werden kann. Wird zudem der Schichtwiderstand in den erhitzten Berei¬ chen nicht oder nur geringfügig reduziert, so bleibt die spektrale Empfindlichkeit dieser Bereiche trotz des reduzier¬ ten Kontaktwiderstandes vergleichsweise hoch, was den Wir¬ kungsgrad zusätzlich zu verbessern vermag, sofern Licht in Teilbereiche der erhitzten Bereiche einfallen kann. Werden Siliziumsubstrate als Halbleitersubstrate verwendet, insbesondere Siliziumscheiben, so hat sich eine grüne Laserstrahlung bewährt, insbesondere ein mit einer Wellenlänge von 515 nm oder 532 nm. Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, dass ein zumindest abschnittsweise mit einer Oberflächentextu- rierung versehenes Halbleitersubstrat verwendet wird und durch die Bestrahlung mit der Laserstrahlung Strukturspitzen der Oberflächentexturierung über eine Querschnittsfläche von weni- ger als 1 pm hinweg angeschmolzen werden, vorzugsweise über eine Querschnittsfläche von weniger als 0,25 pm2 hinweg. Ange¬ schmolzene Teile der Strukturspitzen werden nachfolgend rekristallisiert. Die genannte Querschnittsfläche erstreckt sich in etwa senkrecht zu einer Einfallsrichtung der Laser-
Strahlung. Die Oberflächentexturierung kann grundsätzlich auf jegliche an sich bekannte Weise ausgebildet werden, insbeson¬ dere nasschemisch. Vorzugsweise werden mono- oder multikristalline Siliziumscheiben als Halbleitersubstrate verwendet und die Oberflächentexturierung mit einer alkalischen oder sauren Ätzlösung ausgebildet. Durch die Oberflächentexturie¬ rung kann die Lichteinkopplung in das Halbleitersubstrat erhöht werden, was sich bei Solarzellen vorteilhaft auf den Wirkungsgrad auswirkt .
Bei einer bevorzugten Ausführungsvariante des erfindungsgemä¬ ßen Verfahrens werden durch die lokale Eindiffusion von Dotierstoff in den erhitzten Bereichen stärker dotierte Bereiche einer zweistufigen Dotierung ausgebildet. Hierdurch können bei geringem Eintrag von Defekten in das Halbleitersubstrat auf¬ wandsgünstige zweistufige Dotierungen hergestellt werden, ins¬ besondere als selektive Emitter bezeichnete zweistufige Emit¬ terdotierungen. Diese ermöglichen wiederum eine Fertigung von Solarzellen mit erhöhtem Wirkungsgrad. Die schwächer dotierten Bereiche der zweistufigen Dotierung können beispielsweise durch eine vor der Anwendung des Verfahrens durchgeführten flächigen Diffusion ausgebildet werden, insbesondere durch eine Eindiffusion von Dotierstoff aus einer dotierstoffhaltigen und auf das Halbleitersubstrat aufgebrachten Lösung oder durch eine Röhrendiffusion. Vorteilhafterweise wird bei der nachfol¬ genden lokalen Eindiffusion von Dotierstoff in den erhitzten Bereichen der Schichtwiderstand wie oben beschrieben nicht oder nur geringfügig verringert, sodass die spektrale Empfind¬ lichkeit in stärker dotierten Bereichen weitgehend erhalten bleibt. Dies ermöglicht es, bei allenfalls geringfügig verrin¬ gertem Wirkungsrad der Solarzelle die stärker dotierten Berei¬ che breiter auszuführen als eine nachfolgend auf den stärker dotierten Bereichen ausgebildete Metallisierung, sodass die Justierung der Metallisierung relativ zu den stärker dotierten
Bereichen mit geringerer Genauigkeit erfolgen kann. Hierdurch kann der Solarzellenherstellungsprozess aufwandsgünstiger ges¬ taltet und dessen Ausschussrate verringert werden. Als Halbleitersubstrat oder Solarzellensubstrat wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wie auch bei der erfindungsgemäßen Solarzelle vorzugsweise eine Siliziumscheibe eingesetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist einfach in bestehende Fer- tigungsverfahren für Halbleiterbauelemente integrierbar. Insbesondere kann es aufwandsgünstig in bekannte Solarzellenfer¬ tigungsverfahren integriert und mit weiteren Prozessschritten kombiniert werden, da die Zellvorderseite unabhängig von der Zellrückseite prozessiert werden kann. So ist es beispielswei- se möglich, unter Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens einen selektiven Emitter auf der Vorderseite der Solarzellen auszubilden und deren Rückseiten mittels dielektrischer
Schichten oder einer Schichtabfolge dielektrischer Schichten zu passivieren.
Die erfindungsgemäße Solarzelle weist ein zumindest ab¬ schnittsweise mit einer Oberflächentexturierung versehenes So¬ larzellensubstrat und eine zweistufige Dotierung auf.
Weiterhin sind in stärker dotierten Bereichen der zweistufigen Dotierung Strukturspitzen der Oberflächentexturierung über eine Querschnittsfläche von weniger als 1 pm2 hinweg angeschmol¬ zen und rekristallisiert. Unter Strukturspitzen werden dabei Objekte verstanden, deren Querschnitte sich zumindest ab¬ schnittsweise mit zunehmendem Abstand von dem Solar zellensub- strat verjüngen.
Solch eine Solarzelle ist aufwandsgünstig mit dem erfindungs¬ gemäßen Verfahren herstellbar. Die Oberflächentexturierung und die zweistufige Dotierung, die vorzugsweise als selektiver
Emitter ausgeführt ist, ermöglichen hohe Wirkungsgrade. Da die Strukturspit zen der Oberflächentexturierung über eine Querschnittsfläche von weniger als 1 pm2 hinweg angeschmolzen und rekristallisiert sind, können geringe Defektdichten in stärker dotierten Bereichen realisiert werden, was sich positiv auf den Wirkungsgrad der Solarzelle auswirkt.
Bei einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Solarzelle weist das Solarzellensubstrat in den stärker dotierten Bereichen der zweistufigen Dotierung einen Kontaktwiderstand von 10 mQcm2 oder weniger auf. Ferner weist es in den stärker dotierten Bereichen der zweistufigen Dotierung einen Schichtwiderstand auf, der mindestens 50% des in schwächer dotierten Bereichen der zweistufigen Dotierung vorherrschenden Schichtwiderstands- wertes beträgt, vorzugsweise mindestens 70% und besonders be¬ vorzugt mindestens 90% des in schwächer dotierten Bereichen der zweistufigen Dotierung vorherrschenden Schichtwiderstandswertes. Dies ermöglicht eine gute spektrale Empfindlichkeit des Solarzellensubstrats in den stärker dotierten Bereichen und somit eine Wirkungsgradverbesserung.
Eine vorteilhafte Ausgestaltungsvariante dieser Weiterbildung sieht vor, dass auf den stärker dotierten Bereichen ausgebildete Metallisierungen schmaler ausgeführt sind als die stärker dotierten Bereiche, auf welchen sie ausgebildet sind. Infolge¬ dessen fällt im Betrieb der Solarzellen Licht auf Teile der stärker dotierten Bereiche ein. Aufgrund des nur mäßig bis ge¬ ringfügig reduzierten Schichtwiderstandes in den stärker do¬ tierten Bereichen weisen diese jedoch eine gute spektrale Emp- findlichkeit auf, sodass sich gegenüber schmaler ausgeführten stark dotierten Bereichen allenfalls geringe Wirkungsgradeinbußen ergeben. Aufgrund der gegenüber den Metallisierungen verbreiterten stärker dotierten Bereichen ergeben sich jedoch die oben dargelegten Fertigungsvorteile einer geringeren Ge-
nauigkeitsanforderung bei der Justage beziehungsweise Ausrichtung der Metallisierungen zu den zugehörigen stärker dotierten Bereichen der zweistufigen Dotierung. Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert. Soweit zweckdienlich sind hierin gleichwirkende Ele¬ mente mit gleichen Bezugszeichen versehen. Es zeigen:
Figur 1 Prinzipdarstellung eines ersten Ausführungsbei- spiels des erfindungsgemäßen Verfahrens
Figur 2 Prinzipdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei wel¬ chem das Halbleitersubstrat nicht angeschmolzen wird . Figur 3 Schematische Darstellung einer ersten Variante der
Bestrahlung mit Laserstrahlung gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren
Figur 4 Schematische Darstellung einer zweiten Variante der
Bestrahlung mit Laserstrahlung gemäß dem erfin- dungsgemäßen Verfahren
Figur 5 Schematische Darstellung einer Oberflächentexturie- rung mit und ohne angeschmolzene Strukturspitzen
Figur 6 Kontakt- und Schichtwiderstände nach der Durchfüh¬ rung des erfindungsgemäßen Verfahrens Figur 7 Rasterelektronenmikroskopaufnahme eines Halbleiter¬ substrats mit Oberflächentexturierung nach Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
Figur 8 Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Solarzelle
Figur 9 Vergrößerte Teildarstellung einer Aufsicht auf die
Solarzelle aus Figur 8 Figur 10 Rasterelektronenmikroskopaufnahme eines Halbleiter¬ substrats mit Oberflächentexturierung vor Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
Figur 11 Rasterelektronenmikroskopaufnahme eines Halbleiter¬ substrats mit Oberflächentexturierung nach Durch- führung des erfindungsgemäßen Verfahrens
Figur 12 Rasterelektronenmikroskopaufnahme eines Halbleiter¬ substrats mit Oberflächentexturierung nach Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
Figur 1 zeigt eine Prinzipdarstellung eines ersten Ausfüh- rungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens. Bei diesem wird zunächst eine Oberflächentexturierung auf einem als Halbleitersubstrat eingesetzten Solarzellensubstrat ausgebildet 10. Hieran schließt sich eine Phosphordiffusion 12 an, bei welcher flächig eine schwächere Dotierung an der Oberfläche des Solarzellensubstrats ausgebildet wird. Die Phosphordiffu¬ sion 12 kann auf an sich bekannte Weise erfolgen, beispiels¬ weise mittels einer POCl3-Röhrendiffusion . Alternativ kann beispielsweise eine phosphorhaltige Lösung auf eine Vorderseite des Solarzellensubstrats aufgesponnen werden und Dotierstoff aus dieser Lösung in das Solarzellensubstrat eindiffundiert werden. Wie bereits oben dargelegt wurde, ist das erfindungs¬ gemäße Verfahren jedoch nicht auf die Verwendung von Phosphor oder eines anderen Dotierstoffs des n-Typs beschränkt. Grund-
sätzlich können auch p-Dotierungen verwendet werden, beispielsweise kann anstatt der Phosphordiffusion 10 eine Bordif¬ fusion vorgesehen sein. In dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 wird während der Phos¬ phordiffusion 12 eine Phosphorsilikatglasschicht ausgebildet, welche im Weiteren kurz als P-Glasschicht bezeichnet wird. Diese wird im Weiteren in Metallisierungsbereichen der Vorderseite des Solarzellensubstrats, also denjenigen Bereichen, in welchen später die vorderseitige Metallisierung der Solarzelle angeordnet werden wird, mit Laserstrahlung bestrahlt 14. Einen Eindruck von solch einem Bestrahlungsvorgang vermittelt Figur 4. Diese zeigt ein Solarzellensubstrat 50, auf welchem an der oben liegenden Vorderseite eine P-Glasschicht angeordnet ist. Diese P-Glasschicht 54 kann beispielsweise bei der oben be¬ schriebenen Phosphordiffusion 12 gebildet worden sein. Bei der Phosphordiffusion 12 wurde bereits Dotierstoff aus der P- Glasschicht 54 in das Solarzellensubstrat 50 eindiffundiert und in dieser Weise ein durchgehender, schwächer dotierter Be- reich 56 ausgebildet. In der schematischen Darstellung der Figur 4 wird die P-Glasschicht 54 in einem bestrahlten Bereich 62 mit Laserstrahlung 60 bestrahlt. Hierdurch wird die P- Glasschicht 54 wie auch ein daran angrenzender oberflächenna¬ her Bereich 52 des Substrats 50 lokal erhitzt. Die Erhitzung des Solarzellensubstrats 50 in dem erhitzten Bereich 52 kann dabei durch Absorption von Laserstrahlung 60 und/oder Wärmeübergangseffekte von der P-Glasschicht 54 auf das Solarzellen¬ substrat 50 erfolgen. Infolge der beschriebenen lokalen Erhitzung der P-Glasschicht 54 und des Solarzellensubstrats 50 in dem erhitzten Bereich 52 wird Phosphor aus der P-Glasschicht 54 in den erhitzten Bereich 52 des Solarzellensubstrats 50 eindiffundiert, sodass dort ein stärker dotierter Bereich 58 ausgebildet wird. Dies stellt eine Eindiffusion 18 von Dotier-
Stoff aus der P-Glasschicht 54 in das Solarzellensubstrat 50 im Sinne der Darstellung in Figur 1 dar.
Bei dem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens der Figur 1 wird im Zuge des Bestrahlens 14 der P-Glasschicht das Solarzellensubstrat in einem Flächenanteil von weniger als 10 % der bestrahlten Gesamtfläche angeschmolzen 16. Übertragen auf die Darstellung der Figur 4 hieße dies, dass ein Teil des erhitzten Bereichs 52 angeschmolzen wird. Im weiteren Verfah- rensablauf gemäß der Figur 1 werden die eingeschmolzenen Teile des Solarzellensubstrats rekristallisiert 20. Hieran schließt sich ein Entfernen der P-Glasschicht an. Des Weiteren wird die Vorderseite des Solarzellensubstrats mit einer Sili ziumnitrid- beschichtung versehen 24. Ferner werden die Metallisierungsbe- reiche, in welchen stärker dotierte Bereiche ausgebildet wur¬ den, metallisiert 26. Diese Metallisierung kann grundsätzlich auf jede an sich bekannte Art erfolgen. Bevorzugt werden me¬ tallhaltige Pasten auf die Metallisierungsbereiche aufge¬ bracht, insbesondere mittels an sich bekannter Druckverfahren wie beispielsweise Siebdruckverfahren, und eingesintert. In dieser Weise kann mit dem Verfahren gemäß der Darstellung der Figur 1 vorteilhaft eine Solarzelle mit einem selektiven Emit¬ ter ausgebildet werden. Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungs¬ gemäßen Verfahrens. Dieses unterscheidet sich von dem Verfah¬ ren nach Figur 1 darin, dass auf das Anschmelzen 16 des Solarzellensubstrats gänzlich verzichtet wird. Infolgedessen ergibt sich, wie bereits oben erläutert wurde, in den erhitzten Be- reichen des Solarzellensubstrats eine geringere Absenkung des Schichtwiderstandes, doch kann der Kontaktwiderstand hinrei¬ chend reduziert werden, um eine guten elektrischen Kontakt zwischen dem Solarzellensubstrat und bei der Metallisierung 26 aufgebrachten Kontakten, also ein entsprechend niedriger Kon-
taktübergangswiderstand, erzielt werden. Gleichzeitig entfällt die Gefahr, dass bei der Rekristallisation aufgeschmolzener Bereiche des Solarzellensubstrats strukturelle Defekte ausge¬ bildet oder unerwünschte Verunreinigungen in das Solarzellen- Substrat eingetragen werden, was sich negativ auf den Wirkungsgrad der Solarzelle auswirken würde.
Entsprechend ist die Darstellung der schwächer 56 und stärker dotierten Bereiche 58 mittels der gestrichelten Linie in Figur 4 zu verstehen. Der stärker dotierte Bereich 58 kann gegenüber dem schwächer dotierten Bereich 56 lediglich einen veränderten Kontaktwiderstand aufweisen. Zusätzlich kann sich der stärker dotierte Bereich 58 von dem schwächer dotierten Bereich 56 auch darin unterscheiden, dass der Schichtwiderstand in dem stärker dotierten Bereich 58 gegenüber dem in dem schwächer dotierten Bereich 56 vorherrschenden Schichtwiderstandswert verringert ist. Der Umfang der Verringerung des Schichtwiderstandes in dem stärker dotierten Bereich hängt davon ab, in welchem Umfang das Solarzellensubstrat in dem erhitzten Be- reich 52 angeschmolzen und rekristallisiert wird. Dies er¬ schließt sich aus der Darstellung der Figur 6 und wurde oben näher erläutert.
In den Figuren 3 und 4 wurde auf eine Darstellung etwaiger Oberflächentexturierungen der Übersichtlichkeit halber verzichtet. Grundsätzlich kann das Solarzellensubstrat 50 sowohl bei der Bestrahlungsvariante der Figur 3 wie auch bei der Be¬ strahlungsvariante der Figur 4 eine Oberflächentexturierung aufweisen, doch ist dies nicht zwingend erforderlich.
Die Ausführungsvariante der Bestrahlung gemäß der Figur 3 un¬ terscheidet sich von der Bestrahlungsvariante nach Figur 4 darin, dass bei der Variante gemäß Figur 3 das Solarzellensub¬ strat 50 unmittelbar mit der Laserstrahlung 60 bestrahlt wird.
Als Dotierstoffquelle könnte dabei anstelle der aus Figur 4 bekannten P-Glasschicht 54 eine dotierstoffhaltige Atmosphäre dienen, aus welcher Dotierstoff in den erhitzten Bereich 52 eindiffundiert wird. Das erfindungsgemäße Verfahren ist somit flexibel sowohl bei beschichteten wie auch bei unbeschichteten Solarzellensubstraten einsetzbar .
Die Oberflächentexturierung gemäß der Ausführungsvarianten der Figuren 1 und 2 können beispielsweise durch nasschemisches Texturätzen des Solarzellensubstrats ausgebildet werden. Hier¬ bei können alkalische genauso wie saure Texturätzlösungen Ver¬ wendung finden. Mit sauren Texturätzlösungen hergestellte Oberflächentexturierungen werden teilweise als Isotexturen bezeichnet. Figur 5 zeigt in der linken Bildhälfte in zwei sche- matischen Teildarstellungen a) und b) eine Oberflächentextur, wie sie mittels einer alkalischen Texturätzlösung auf einer monokristallinen Siliziumscheibe ausgebildet werden kann. Die Teildarstellung a) zeigt dabei eine Aufsicht auf solch eine Oberflächentexturierung 73, die Teildarstellung b) eine per- spektivische Darstellung dieser Oberflächentexturierung 73. Die generierten Pyramidenstrukturen der Oberflächentexturierung 73 haben typischerweise eine als Texturhöhe h bezeichnete Höhe im Bereich von 3 pm bis 15 pm. Die Erfindung kann ohne Weiteres auch bei multikristallinen Materialien, insbesondere multikristallinen Siliziummaterialien Verwendung finden. Statt der in Figur 5 dargestellten Pyramidenstrukturen ergeben sich dann, je nach verwendeter Ätzlösung Oberflächentexturierungen mit anderen geometrischen Gestalten. Bei der Herstellung von Oberflächentexturierungen auf multikristallinen Siliziummate- rialien haben sich insbesondere saure Texturätzlösungen bewährt .
Die Teildarstellungen a) und b) der Figur 5 zeigen die
Oberflächentexturierung 73 vor Durchführung des erfindungsge-
mäßen Verfahrens. Wird bei der Durchführung des erfindungsge¬ mäßen Verfahrens auf ein Anschmelzen des HalbleiterSubstrats bei der Bestrahlung mit Laserstrahlung verzichtet, so geben diese Teildarstellungen a) und b) auch den Zustand der
Oberflächentexturierung nach Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wieder. Strukturspitzen 74 der Oberflächentexturierung 73 sind dann nicht angeschmolzen worden.
Bei einer anderen Ausgestaltungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Strukturspitzen 74 der Oberflächentextu¬ rierung hingegen über eine Querschnittsfläche 78 hinweg ange¬ schmolzen. Die Teildarstellung c) und d) zeigen das Resultat einer solchen Verfahrensführung. Anstelle der spitz zulaufenden Strukturspitzen 74 in den Teildarstellungen a) und b) lie- gen nunmehr angeschmolzene und rekristallisierte Strukturspit¬ zen 76 vor. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Strukturspitzen der Oberflächentexturierung 73 über eine Querschnittsfläche 78 hinweg angeschmolzen, die weniger als 1 pm2, vorzugsweise weni- ger als 0,25 pm2 beträgt. Dass dies realisierbar ist, illust¬ riert Figur 7, welche eine Rasterelektronenmikroskopaufnahme einer Oberflächentexturierung nach Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt. Wie hierin erkennbar ist, wurden die Strukturspitzen nicht oder allenfalls sehr gering an- geschmolzen. Besser sichtbar ist der geschilderte Sachverhalt in den Aufnahmen mit stärkerer Vergrößerung der Figuren 10 bis 12. Während Figur 10 eine Rasterelektronenmikroskopaufnahme einer Oberflächentexturierung vor Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt, geben die Figuren 11 und 12 Raster- elektronenmikroskopaufnahmen von Oberflächentexturierungen nach Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wieder. Wie in den Figuren 11 und 12 erkennbar ist, wurden die Strukturspitzen bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sehr gering oder gar nicht angeschmolzen.
Figur 8 zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbei¬ spiel der erfindungsgemäßen Solarzelle 70. Diese weist ein So¬ larzellensubstrat 50 auf, welches vorzugsweise durch eine Si- liziumscheibe gebildet ist. Wie in der schematischen Seitenan¬ sicht der Figur 8 erkennbar ist, weist die Solarzelle 70 eine zweistufige Dotierung auf, welche aus dem stärker dotierten Bereich 58 und schwächer dotierten Bereichen 56 gebildet ist. Der stärker dotierte Bereich 58 unterscheidet sich dabei von den schwächer dotierten Bereichen 56 dadurch, dass in dem stärker dotierten Bereich 58 ein geringerer Kontaktwiderstand vorherrscht. Zudem kann der Schichtwiderstand in dem stärker dotierten Bereich gegenüber den schwächer dotierten Bereichen verringert sein. Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße So- larzelle der Figur 8 in dem stärker dotierten Bereich 58 einen Kontaktwiderstand von 10 mQcm2 oder weniger auf. Der Schicht¬ widerstand in den stärker dotierten Bereichen 58 beträgt mindestens 50% des in schwächer dotierten Bereichen vorherrschenden Schichtwiderstandswertes, vorzugsweise mindestens 70% die- ses Wertes und besonders bevorzugt 90% oder mehr des in schwä¬ cher dotierten Bereichen vorherrschenden Schichtwiderstandswertes. Auf diese Weise kann auch in den stärker dotierten Bereichen eine vergleichsweise hohe spektrale Empfindlichkeit realisiert werden.
Wie die Seitenansicht der Figur 8 zeigt, ist eine auf dem stärker dotierten Bereich 58 angeordnete Metallisierung 72 schmaler ausgeführt als der stark dotierte Bereich 58. Wie oben dargelegt wurde, kann auf diese Weise die Anforderung an die Justage bzw. Ausrichtungsgenauigkeit der Metallisierung 72 relativ zu dem stark dotierten Bereich 58 verringert werden, was die Stabilität des Herstellungsprozesses erhöht und das Ausschussrisiko verringert.
Figur 9 zeigt in einer Aufsicht eine vergrößerte Teildarstel¬ lung des Teilbereichs A der Solarzelle 70 aus Figur 8. Wie hierin erkennbar ist, weist die Solarzelle 70 eine Oberflä- chentexturierung 73 auf. Deren Strukturspitzen 76 sind in der linken Bildhälfte intakt. Diese linke Bildhälfte zeigt die Oberflächentexturierung 73 in einem schwächer dotierten Bereich 56. Dieser grenzt, wie durch eine gestrichelte Linie an¬ gedeutet, an den stärker dotierten Bereich 58 an. Der stärker dotierte Teilbereich 58 ist, wie wiederum durch eine gestri- chelte Linie angedeutet, teilweise von der Metallisierung 72 überdeckt. In dem stärker dotierten Bereich 58 sind die Strukturspitzen 76 der Oberflächentexturierung 73 über eine Quer- schmttsfläche 78 von weniger als 1 pm , vorzugsweise von weni¬ ger als 0,25 pm2, hinweg angeschmolzen und rekristallisiert. Um so weniger der Schichtwiderstand in dem stärker dotierten Bereich 58 gegenüber dem in dem schwächer dotierten Bereich 56 vorherrschenden Schichtwiderstandswert reduziert ist, umso hö¬ her ist die spektrale Empfindlichkeit des Solarzellensubstrats in denjenigen Teilbereichen der stärker dotierten Bereiche 58, welche nicht von der Metallisierung bedeckt sind, was sich po¬ sitiv auf den Wirkungsgrad der Solarzelle 70 auswirkt.
Bei den Darstellungen der Figuren 8 und 9 handelt es sich um Prinzipdarstellungen. Es ist daher offensichtlich, dass An- zahl, Gestalt und Geometrie der stärker dotierten Bereiche 58 wie auch der Metallisierungen 72 auf den jeweiligen Anwendungsfall abzustimmen sind.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wie auch bei der erfin- dungsgemäßen Solarzelle können als Halbleiter- beziehungsweise Solarzellensubstrat monokristalline oder multikristalline Ma¬ terialien verwendet werden, insbesondere monokristalline oder multikristalline Siliziummaterialien .
Bezugs zeichenliste
10 Ausbilden Oberflächentexturierung
12 Phosphordiffusion
14 Bestrahlen mit Laserstrahlung
16 Anschmelzen Solarzellensubstrat
18 Eindiffusion Dotierstoff
20 Rekristallisation
22 Entfernen P-Glas
24 Siliziumnitridbeschichtung
26 Metallisieren
50 Solarzellensubstrat
52 erhitzter Bereich
54 P-Glasschicht
56 schwächer dotierter Bereich
58 stärker dotierter Bereich
60 Laserstrahlung
62 bestrahlter Bereich
70 Solarzelle
72 Metallisierung
73 Oberflächentexturierung
74 Strukturspitze
76 angeschmolzene und rekristallisierte Strukturspitze
78 Querschnittsfläche h Texturhöhe
SiN Siliziumnitrid