WO2012010403A1 - Wasserkreislauf und verfahren zum betrieb eines wasserkreislaufs - Google Patents

Wasserkreislauf und verfahren zum betrieb eines wasserkreislaufs Download PDF

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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/66Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water

Definitions

  • process water is a medium for cooling and / or heating individual units and / or water for direct use in the production process of the fibrous web, e.g. as pointed water, dilution water, sealing water, etc.
  • the steam condenser is preferably a brine vapor condenser in which residual steam is condensed from a vapor separator.
  • the amount of exhaust steam is separated from the drying section, which is suitable for being processed into usable process steam.
  • All water tanks have an overflow and can be filled directly with fresh water. This ensures that there is definitely enough fresh water in the water tank and, in particular, that the hot and hot water tank does not overheat, overflow or the water level drops too much.
  • Figure 1 is a schematic representation of a process water circuit according to the prior art
  • hot water 21 can be performed on the overflow 1 1 of the hot water tank 3 back into the hot water tank 1. This may be necessary if once the temperature level in the hot water tank 1 drops too much or if more heat energy has to be dissipated via the heat recovery 7 and as a result the filling level in the hot water tank 3 rises too much, and the hot water tank 3 overflows.
  • the hot water tank 1 no fresh water 18 is supplied in normal operation. The fresh water supply 18 to compensate for the consumption water 23a takes place during operation primarily directly into the cooling water tank 2. About the cooling units or the cooling water consumer 5, the cooling water is then heated and pumped into the hot water tank 1.

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bereitstellung von Prozesswasser mit unterschiedlichem Temperaturniveau, insbesondere für Maschinen zur Herstellung von Faserstoffbahnen wie Papier-, Karton-oder Tissuebahnen, bestehend aus mindestens zwei Wasserbehältern (1, 3), zur Bevorratung von Prozesswasser (20, 21) mit unterschiedlichem Temperaturniveau, aus denen jeweils mindestens ein Prozesswasserverbraucher mit Prozesswasser (23a+b) versorgbar ist, wobei jedem Wasserbehälter (1, 3) mindestens ein Wasserzulauf und mindestens eine Erhitzungsvorrichtung ( 5, 7, 8, 10) zugeordnet ist, um das entnommene Prozesswasser (23a+b) durch entsprechend temperiertes Frisch- (18) und /oder Brauchwasser (22) zu ersetzen, wobei das in den ersten Wasserbehälter, den Warmwasserbehälter (1), zugeführte Frischwasser (18) über Kühlwasserverbraucher (5) erhitzbar ist und das in den zweiten Wasserbehälter, den Heißwasserbehälter (3), zugeführte Wasser (18, 24) über einen Dampfkondensator (10) erhitzbar ist.

Description

Wasserkreislauf und Verfahren zum Betrieb eines Wasserkreislaufs
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Bereitstellung von Kühlwasser und/oder Prozesswasser, insbesondere für Maschinen zur Herstellung von Faserstoffbahnen wie Papier-, Karton- oder Tissuebahnen, bestehend aus mindestens zwei Prozesswasserverbrauchern, die mit unterschiedlichen Prozess- wassertemperaturniveaus arbeiten, einer Vorrichtung zur Prozesswassererwärmung, einer Kühlvorrichtung sowie mindestens zwei Prozesswasserbehältern.
Im Sinne der Erfindung ist Prozesswasser ein Medium zum Kühlen und/oder Heizen von einzelnen Aggregaten und/oder Wasser für den direkten Einsatz im Herstellungs- prozess der Faserstoffbahn z.B. als Spitzwasser, Verdünnungswasser, Sperrwasser, usw.
Der in der Erfindung betrachtete Prozesswasserkreislauf ist als Teilanlage zu sehen, der Kühlwasser für Kühlwasserverbraucher wie Hydraulikaggregate, Lager, Motoren, usw. bereitstellt und die Abwärme der Kühlwasserverbraucher verwendet, um das Wasser für den direkten Einsatz im Herstellungsprozess zu erwärmen. Überschüssige Abwärme muss über eine Kühlvorrichtung abgeführt werden.
Das Wasser für den direkten Einsatz im Herstellungsprozess, Prozesswasser, wird nicht in den betrachteten Prozesswasserkreislauf zurückgeführt, sondern gelangt in benachbarte Wasserkreisläufe, die nicht so hohe Anforderungen an die Wasserqualität haben. Das verlorene Wasser wird durch Frischwasser ersetzt.
Zur Optimierung des Wassermanagements und des Energieverbrauchs in einer Papiermaschine wurden in der Vergangenheit schon einige Veränderungen im Wasserkreislauf des Prozesswassers vorgenommen, die dazu beigetragen haben, den Wasserverbrauch und den Energieverbrauch der Papiermaschine zu senken. Ziel des Wassermanagennents ist es, den Frischwasserverbrauch zu senken und damit auch die Energiekosten für die Frischwassererwärmung.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren aufzuzeigen um Prozesswasser mit unterschiedlichem Temperaturniveau bereitzustellen in der /dem der Energieverbrauch für die Prozesswassererhitzung weiter reduziert und das Wassermanagement verbessert wird.
Die Aufgabe wird mittels der Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 sowie dem Verfahren nach Anspruch 1 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung zur Bereitstellung von Prozesswasser mit unterschiedlichem Temperaturniveau vorgeschlagen, die aus mindestens zwei Wasserbehältern zur Bevorratung von Prozesswasser mit unterschiedlichem Temperaturniveau besteht. An die Wasserbehälter ist jeweils mindestens ein Prozesswasserverbraucher angeschlossen, wobei jedem Wasserbehälter mindestens ein Wasserzulauf und mindestens eine Erhitzungsvorrichtung zugeordnet ist, um das entnommene Prozesswasser durch entsprechend temperiertes Frisch- und/oder Brauchwasser zu ersetzen, wobei das in den ersten Wasserbehälter, den Warmwas- serbehälter, zugeführte Frischwassers über Kühlwasserverbraucher erhitzbar ist und das in den zweiten Wasserbehälter, den Heißwasserbehälter, zugeführte Wasser über einen Dampfkondensator erhitzbar ist.
Der Dampfkondensator ist vorzugsweise ein Brüdendampfkondensator, in dem Restdampf aus einem Dampfabscheider kondensiert wird. In dem Dampfabscheider wird die Abdampfmenge aus der Trockenpartie abgeschieden die dazu geeignet ist, zu nutzbarem Prozessdampf aufbereitet zu werden.
Der Energiegehalt des anfallenden Restdampfes ist im Maschinenbetrieb aber noch hoch genug, Frischwasser in dem Maße zu erhitzen, dass dieses ohne Zusatzerhitzung direkt in den Heißwasserbehälter eingeleitet werden kann. Brauchwasser im Sinne der Erfindung ist Wasser, das schon mindestens einmal im Kreislauf zirkuliert ist und somit leichte Verschmutzungen, z.B. von den Kühlwasserverbrauchern, aufweisen kann. Des Weiteren ist erfindungsgemäß eine Verbindung und mindestens eine weitere Erhitzungsvorrichtung zwischen dem Warmwasserbehälter und dem Heißwasserbehälter vorhanden, um Warmwasser in den Heißwasserbehälter zu führen bzw. zu pumpen und auf Heißwassertemperatur erhitzen zu können. Die weitere Erhitzungsvorrichtung ist vorzugsweise eine Wärmerückgewinnungsanlage und /oder ein Dampfkondensator.
In dem System kann zudem ein weiterer Wasserbehälter, ein Kaltwasserbehälter (2), zur Bevorratung von Kühlwasser, vorhanden sein, wobei dann eine Verbindung und eine Kühlvorrichtung, z.B. ein Kühlturm, zwischen dem Warmwasserbehälter und dem Kaltwasserbehälter (2) vorhanden ist, über die Warmwasser in den Kaltwasserbehälter (2) gepumpt und auf Kühlwassertemperatur gekühlt werden kann. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn im Warmwasserbehälter zu viel Warmwasser enthalten ist und/oder das Warmwasser eine zu hohe Temperatur aufweißt. Das Wasser, das dem Dampfkondensator zugeführt wird, ist im wesentlichen Frischwasser, es kann aber alternativ auch aus dem Kühlwasserbehälter entnommen werden. Dies ist dann besonders Vorteilhaft, wenn die Wassermenge im System reduziert werden muss oder es Aufgrund der zur Verfügung stehenden Wärmemengen aus dem Brüdendampf notwendig ist, dem Dampfkondensator wärmeres Wasser zuzuführen.
Alle Wasserbehälter verfügen über einen Überlauf und sind direkt mit Frischwasser befüllbar. So ist sichergestellt, dass auf jeden Fall genügend Frischwasser im Wasserbehälter vorhanden ist und insbesondere der Warm- und Heißwasserbehälter nicht überhitzen, überlaufen oder der Wasserspiegel zu stark absinkt.
In einer weiteren Ausgestaltung ist der Überlauf und/oder eine Entnahmestelle des Heißwasserbehälters direkt mit dem Warmwasserbehälter verbunden, sodass Heißwasser in den Warmwasserbehälter zurückgeführt werden kann. Dadurch kann die Warmwassertemperatur angehoben werden oder im Extremfall Wärmeenergie über den Kühlturm abgeführt werden, z.B. bei längerem Maschinenstillstand.
Die Temperatur in den Wasserbehältern wird vorzugsweise mittels einer Temperaturregelvorrichtung geregelt, die mindestens zwei Temperaturfühler umfasst. Zur Reduzierung der Wassertemperatur in den Wasserbehältern wird Frischwasser zugeführt. Eine Temperaturerhöhung im Warmwasserbehälter erfolgt durch die Zuführung von Heißwasser aus dem Heißwasserbehälter und im Heißwasserbehälter durch die Zuführung von Warmwasser, aus dem Warmwasserbehälter, das in der Wärmerückgewinnungsanlage und/oder einem Dampfkondensator auf Heißwassertemperatur erhitzt wird. Das erfindungsgemäße Verfahren zur Bereitstellung von Prozesswasser mit unterschiedlichem Temperaturniveau zeichnet sich dadurch aus, dass Wasser mit unterschiedlichem Temperaturniveau bevorratet wird und mit diesem Wasser Prozesswasserverbraucher versorgt werden, wobei jedem Wasserbehälter mindestens ein Wasserzulauf und mindestens eine Erhitzungsvorrichtung zugeordnet ist, mittels denen das entnommene Prozesswasser durch entsprechend temperiertes Frisch- und /oder Brauchwasser ersetzt wird, wobei das in den ersten Wasserbehälter, den Warmwasserbehälter, zugeführte Frischwasser über Kühlwasserverbraucher erhitzt wird und dass das in den zweiten Wasserbehälter, den Heißwasserbehälter, zugeführte Frischwasser über einen Dampfkondensator erhitzt wird.
Der Dampfkondensator ist vorzugsweise ein Brüdendampfkondensator der im Normalbetrieb wie auch im Fall des plötzlichen Maschinenstillstandes den nicht brauchbaren oder benötigten Restdampf kondensieren muss. So wird im Normalbetrieb der nicht weiter brauchbare Restdampf und bei Maschinenstillstand der gesam- ten Dampf aus dem Maschinenprozess kondensiert. Die für die Kondensation benötigte Frischwassermenge wird entsprechend angepasst bzw. geregelt. So fällt bei Maschinenstillstand besonders viel Heißwasser an, wobei ansonsten weniger oder keine Restwärme, z.B. in der Wärmerückgewinnung oder im Kühlkreislauf, anfällt, und somit weniger Warmwasser anfällt. Die Prozesswasserverbraucher müssen aber zumindest teileweise weiter mit Warm- oder Heißwasser versorgt werden. Dies geschieht über eine Regelung, die dafür sorgt, dass sich in jedem Wasserbehälter immer ausreichend Wasser befindet.
So wird vorgeschlagen die Regelbarkeit dadurch zu verbessern, dass die Wasserströme wie auch die Wassertemperaturen dadurch geregelt werden, dass Warmwas- ser aus dem Warmwasserbehälter entnommen wird und in mindestens einer weiteren Erhitzungsvorrichtung, z.B. einer Wärmerückgewinnungsanlage und/oder einem Dampfkondensator, zwischen dem Warmwasserbehälter und dem Heißwasserbehälter auf Heißwassertemperatur erhitzt wird. Des Weiteren kann das Heißwasser aus dem Heißwasserbehälter zur Temperaturregelung des Warmwassers verwendet und/oder bei vollem Heißwasserbehälter zurück in den Warmwasserbehälter gepumpt werden und dort durch Zugabe von Kaltwasser oder über den Kühlturm heruntergekühlt werden. Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Darstellungen zeigen:
Figur 1 schematische Darstellung eines Prozesswasserkreislaufs entsprechend dem Stand der Technik
Figur 2 schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Prozesswasserkreislaufs
In der Figur 1 ist die schematische Darstellung eines Prozesswasserkreislaufs entsprechend dem Stand der Technik gezeigt. Die hier gezeigte Prozesswasserkreis- laufanlage besteht aus drei großen Tanks 1 , 2, 3 in denen Prozesswasser 23a+b gepuffert wird. Der Warmwasserbehälter 1 speichert Prozesswasser 23a bzw. Warmwasser 20 mit einer Temperatur von ca. 35°C (erlaubte Toleranz ca. +-10°C). Mit diesem Warmwasser 20 werden zum einem Verbraucher versorgt, wie z.B. die Sperrwasserverbraucher oder Wasser zur Chemikalienverdünnung, zum anderen wird aus dem Warmwasserbehälter 1 das Kühlwasser entnommen, wobei das Warmwasser 20, bevor es als Kühlwasser geeignet ist, in einem Kühlturm 6 herunter gekühlt werden muss. Die Pufferung des Kühlwassers erfolgt im Kühlwasserbehälter 2.
Vom Kühlwasserbehälter 2 aus werden die Kühlaggregate oder Kühlwasserverbraucher 5 mit Kühlwasser versorgt, welches anschließend in den Warmwasserbehälter 1 zurückgeführt wird. Um zu große Temperaturschwankungen im Warmwasserbehälter 1 zu verhindern erfolgt die Einleitung des erwärmten Kühlwassers in eine Mischzone des Warmwasserbehälters, in die bei bedarf auch kaltes Frischwasser 18 zugeführt werden kann. Dadurch, dass das Prozesswasser 23a+b, das an die Verbraucher geleitet wird, nicht zurück in den Kreislauf geführt werden kann, da es zu verschmutzt oder bereits verdunstet ist, ist es erforderlich, dass dem System ständig Frischwasser 18 zugeführt wird. Dies erfolgt zum einem direkt in den Kühlwasserbehälter 2, so dass weniger Warmwasser, Brauchwasser 20, 22 über die Kühltürme 6 heruntergekühlt werden muss und zum anderen wird das Frischwasser 18 genutzt, um die Restdampfmenge 16 aus den Dampfabscheidern 4 im Brüdendampfkondensator 10 zu kondensieren. Die Restdampfmenge16 fällt bei der Aufbereitung der Abdampfmenge 14, aus der Trockenpartie, zu nutzbarem Prozessdampf 15 an.
Im Brüdendampfkondensator 10 werden bei normalem Maschinenbetrieb beispielhaft ca. 500 l/min Frischwasser 18 gebraucht. Im Betrieb ist die Wärmemenge, die in den Warmwasserbehälter 1 gelangt somit immer viel zu groß, sodass ständig Warmwasser 20, 22 über den Kühlturm 6 heruntergekühlt werden muss. Neben den Verbrauchern 23a, die mit Warmwasser 22 versorgt werden müssen, gibt es weitere Verbraucher die mit Heißwasser 21 von ca. 50°C(+-3°C) versorgt werden müssen. Hierzu wird Warmwasser 20 aus dem Warmwasserbehälter 1 entnommen und zu einer Wärmerückgewinnungsanlage 7 gepumpt, in der das Warmwasser 20 auf bis zu 50°C erwärmt wird. In der Wärmerückgewinnungsanlage 7 werden die verschiedensten Abwärmequellen der Papiermaschine genutzt, wobei die Wärmerückgewinnungsanlage 7 im vollen Umfang nur bei Maschinenbetrieb nutzbar ist. Beim Anfahren der Maschinen oder bei nicht voll ausgelasteter Maschine fällt keine oder nicht genug Abwärme an, sodass das Warmwasser 20 über einen Zusatzerhitzer 8, der z.B. mit Dampf betrieben wird, auf die erforderlichen 50°C erhitzt werden muss.
Die zulässige Temperaturschwankung im Heißwasserbehälter 3 ist relativ gering, sodass eine exakte Temperaturregelung 12 erfolgen muss um die Heißwasserverbraucher mit gleichbleibend heißem Wasser versorgen zu können. Die Verbraucher, die am Warmwasserbehälter 1 angeschlossen sind, erlauben eine wesentlich höhere Temperaturschwankung von ca. +-10°C. Im Fall des Bahnrisses verlagern sich die Energieströme allerdings gewaltig, sodass das System schlagartig andere Energiebilanzen speichern bzw. abführen muss. Ebenso ergibt sich für das Wideranfahren eine verschobene Energiebilanz.
Das unflexibelste Aggregat in der Papiermaschine ist die Dampferzeugung, da sie bei einem Bahnriss oder Maschinenstillstand nicht einfach abgeschaltet werden kann.
Somit fallen bei einem Maschinenstillstand große Abwärmemengen in der Trockenpartie, in Form von Wasserdampf, an, der über den Dampfabscheider 4, im Extremfall komplett als Restdampf 16, in den Brüdendampfkondensator 10 geleitet wird und dort kondensiert werden muss. Dazu sind weit größere Frischwassermengen 18 als im Normalbetrieb, in etwa die dreifache Menge, notwendig. Obwohl die Verbraucher zum größten Teil weiter mit Warmwasser 20,23a wie auch mit Heißwasser 21 , 23b versorgt werden müssen, ist es nicht möglich die anfallende Wärmeenergie zu nutzen. So ist es auch nicht möglich das Warmwasser 20 einfach in den Heißwasserbehälter 3 zu leiten, da in den Heißwasserbehälter 3 nur Wasser mit ca.50°C eingeleitet werden darf. Von der Wärmerückgewinnungsanlage 7 steht, aufgrund des Maschinenstillstands, aber nicht genügend oder keine Wärmeenergie zur Verfügung, sodass das Warmwasser 20 mittels der Zusatzerhitzungsvorrichtung auf 8 ca. 50°C erhitzt werden muss, was einen zusätzlichen Energieverbrauch verursacht.
So wird in der Praxis nur ein kleiner Teil des Warmwassers 20 in den Heißwasserbehälter 3 eingeleitet und der weitaus größere Teil des Warmwassers 20 über den Kühlturm 6 abgekühlt, damit die Warmwassertemperatur nicht zu stark ansteigt.
Bei einem 20 Minuten Stillstand fallen so schnell 30m3 bis 100m3 ca. 45°C heißes Wasser aus dem Brüdendampfkondensator 10 an, die derart verteilt werden, dass keiner der Wasserbehälter 1 , 2, 3 überläuft, das Temperaturniveau der einzelnen Behälter 1 ,2,3 erhalten bleibt und eine ausreichende Menge Verbrauchswasser 23a +b mit dem richtigen Temperaturniveau zur Verfügung steht. Die Verteilung der Wasserströme sowie die Kühlung wie auch die Zusatzerhitzung die dabei notwendig ist, verursacht erhöhte Energiekosten.
Des Weiteren steht auch beim Anfahren der Maschine nicht ausreichend Wärme- energie aus der Wärmerückgewinnungsanlage 7 zur Verfügung, sodass auch beim Wideranfahren die Zusatzerhitzungsvorrichtung 8 das Warmwasser 20 nach erhitzen muss.
Figur 2 zeigt die schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Prozesswas- serkreislaufs. Der wesentliche Unterschied zum Stand der Technik ist, dass der Brüdendampfkondensator 10 nicht mehr dem Warmwasserbehälter 1 zugeordnet ist, sondern dem Heißwasserbehälter 3. Der Heißwasserbehälter 3 wird somit nun direkt mit Frischwasser 18 oder alternativ mit Kühlwasser 24 aus dem Kühlwassertank 2, welches im Brüdendampfkondensator 10 auf ca. 50°C erhitzt wird und mit Warmwasser aus dem Warmwasserbehälter 1 , welches über die Wärmerückgewinnung 7 und/oder den Zusatzerhitzer 8 erhitzt wird, gespeist.
Durch die Anordnung mehrere Temperaturfühler 12, die die Zusatzheizvorrichtung 8 regeln, können eventuelle Temperaturschwankungen des Heißwassers 21 schnell ausgeglichen werden.
In dem Warmwasserbehälter 1 wird nun zum einem das erwärmte Kühlwasser, Brauchwasser 22, der Kühlaggregate oder Kühlwasserverbraucher 5 gepumpt, zum anderen kann Heißwasser 21 über den Überlauf 1 1 des Heißwasserbehälters 3 zurück in den Warmwasserbehälter 1 geführt werden. Das kann nötig werden, wenn einmal das Temperaturniveau im Warmwasserbehälter 1 zu stark absinkt oder wenn über die Wärmerückgewinnung 7 mehr Wärmeenergie abgeführt werden muss und dadurch die Füllhöhe im Heißwasserbehälter 3 zu stark steigt, und der Heißwasserbehälter 3 überläuft. Dem Warmwasserbehälter 1 wird im Normalbetrieb kein Frischwasser 18 zugeführt. Die Frischwasserzufuhr 18 zum Ausgleich des Verbrauchswassers 23a erfolgt im Betrieb vorrangig direkt in den Kühlwasserbehälter 2. Über die Kühlaggregate oder die Kühlwasserverbraucher 5 wird das Kühlwasser dann erwärmt und in den Warmwasserbehälter 1 gepumpt.
Ist die Warmwasserfüllhöhe zu hoch oder ist das Warmwasser 20 zu warm, kann wie auch schon im St.d.T. Warmwasser 20 über Kühlturm 6 abgekühlt und in den Kaltwasserbehälter 2 geleitet werden
Vorteile der Erfindung:
Verringerung der umlaufenden Wassermengen
geringerer Wärmeverlust über den Kühlturm zusätzlich zugeführte Energie zur Erzeugung des Heißwassers (z Dampf ) wird minimiert bzw. kann ganz entfallen
Bezugszeichenliste
1 Warmwasserbehälter
5 2 Kaltwasserbehälter
3 Heißwasserbehälter
4 Dampfabscheider
5 Kühlwasserverbraucher
6 Kühlturm
10 7 Wärmerückgewinnungsanlage
8 Zusatzerhitzer
9 Pumpe
10 Brüdendampfkondensator
1 1 Überlauf Heißwasser
15 12 Temperaturfühler
13 Dampf
14 Dampf aus Trockenpartie
15 Prozessdampf
16 Rest Dampf
20 17 Kondensat
18 Frischwasser
19 Überlauf Warmwasser
20 Warmwasser
21 Heißwasser
25 22 Brauchwasser
23a ,b Prozesswasser
24 Kühlwasser
30

Claims

Patentansprüche
1 . Vorrichtung zur Bereitstellung von Prozesswasser mit unterschiedlichem Temperaturniveau, insbesondere für Maschinen zur Herstellung von Faserstoffbahnen wie Papier-, Karton- oder Tissuebahnen, bestehend aus mindestens zwei Wasserbehältern (1 , 3), zur Bevorratung von Prozesswasser (20,21 ) mit unterschiedlichem Temperaturniveau, aus denen jeweils mindestens ein Prozesswasserverbraucher mit Prozesswasser (23a +b) versorgbar ist, wobei jedem Wasserbehälter (1 , 3) mindestens ein Wasserzulauf und mindestens eine Erhitzungsvorrichtung ( 5,7,8,10) zugeordnet ist, um das entnommene Prozesswasser (23a+b) durch entsprechend temperiertes Frisch- (18) und /oder Brauchwasser (22) zu ersetzt
dadurch gekennzeichnet,
dass das in den ersten Wasserbehälter, den Warmwasserbehälter 1 , zugeführte Frischwassers (18) über Kühlwasserverbraucher (5) erhitzbar ist und das in den zweiten Wasserbehälter, den Heißwasserbehälter(3), zugeführte Wasser (18,24) über einen Dampfkondensator (10) erhitzbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dampfkondensator ein Brüdendampfkondensator (10) ist, in dem Restdampf (16) aus einem Dampfabscheider (6) kondensierbar ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Verbindung und mindestens eine weitere Erhitzungsvorrichtung (7) zwischen dem Warmwasserbehälter (1 ) und dem Heißwasserbehälter (3) vorhanden ist, um Warmwasser (20) in den Heißwasserbehälter (3) pumpen und erhitzen zu können.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Erhitzungsvorrichtung eine Wärmerückgewinnungsanlage (7) und /oder eine Dampfkondensator (8) ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
dass ein weiterer Wasserbehälter, ein Kaltwasserbehälter (2), zur Bevorratung von Kühlwasser, vorhanden ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Verbindung und eine Kühlvorrichtung (6) zwischen dem Warmwasserbehälter (1 ) und dem Kaltwasserbehälter (2) vorhanden ist, über die Warmwasser in den Kaltwasserbehälter (2) geleitet und gekühlt werden kann.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kühlvorrichtung ein Kühlturm (6) ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wasserbehälter (1 , 2, 3) jeweils einen Überlauf (1 1 , 19) aufweisen und direkt mit Frischwasser (18) befüllbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8
dadurch gekennzeichnet,
dass der Überlauf (1 1 ) und/oder eine Entnahmestelle des Heißwasserbehälters (3) direkt mit dem Warmwasserbehälter (1 ) verbunden ist, sodass Heißwasser in den Warmwasserbehälter (1 ) pumpbar bzw. leitbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
dass den Wasserbehältern eine Temperaturregelvorrichtung zugeordnet ist, die die Wässertem peratur regelt.
1 1 . Verfahren zur Bereitstellung von Prozesswasser mit unterschiedlichem Temperaturniveau, insbesondere für Maschinen zur Herstellung von Faserstoffbahnen wie Papier-, Karton- oder Tissuebahnen, bestehend aus mindestens zwei Wasserbehältern (1 , 3), in denen Prozesswasser (23a+b) mit unterschiedlichem Temperaturniveau bevorratet wird und aus denen jeweils mindestens ein Prozesswasserverbraucher mit Prozesswasser versorgt wird, wobei jedem Wasserbehälter (1 , 3) mindestens ein Wasserzulauf und mindestens eine Erhitzungsvorrichtung ( 5, 7, 8, 10) zugeordnet ist, mittels denen das entnommene Prozesswasser durch entsprechend temperiertes Frisch- (18) und /oder Brauchwasser (22) ersetzt wird
dadurch gekennzeichnet,
dass das in den ersten Wasserbehälter, den Warmwasserbehälter 1 , zugeführte Frischwassers (18) über Kühlwasserverbraucher (5) erhitzt wird und das in den zweiten Wasserbehälter, den Heißwasserbehälter (3), zugeführte Wasser (18, 24) über einen Dampfkondensator (10) erhitzt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 1 1
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dampfkondensator ein Brüdendampfkondensator (10) ist, in dem Restdampf (16) aus einer Dampfabscheidungsvorrichtung (4) zum Abscheiden des weiterverwendbaren Dampfes aus dem Maschinenprozess, kondensiert wird.
13. Verfahren nach Anspruch 1 1 oder 12
dadurch gekennzeichnet,
dass im Fall des plötzlichen Maschinenstillstands der gesamte, noch nicht kondensierte, Dampf aus dem Maschinenprozess im Brüdendampfkondensator (10) kondensiert wird und dazu die Wassermenge (18, 22) entsprechend erhöht wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 1 bis 13
dadurch gekennzeichnet,
dass Warmwasser (20) aus dem Warmwasserbehälter (1 ) entnommen wird und in mindestens einer weiteren Erhitzungsvorrichtung (7, 8) zwischen dem Warmwasserbehälter (1 ) und dem Heißwasserbehälter (3) auf Heißwassertemperatur erhitzt wird.
Verfahren nach Anspruch 14
dadurch gekennzeichnet,
dass Warmwasser (20) aus dem Warmwasserbehälter 1 entnommen wird und in einer Wärmerückgewinnungsanlage (7) und /oder einen Dampfkondensator (8) auf Heißwassertemperatur erhitzt wird.
Verfahren nach Anspruch 9
dadurch gekennzeichnet,
dass Heißwasser (21 ) aus dem Heißwasserbehälter (3) zur Temperaturregelung des Warmwassers (20) und /oder bei vollem Heißwasserbehälter (3) zurück in den Warmwasserbehälter (1 ) gepumpt wird.
Papiermaschine mit mehreren Verbrauchern von Prozesswasser mit unterschiedlichem Temperaturniveau, wobei die Papiermaschine eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 umfasst und/oder Prozesswasser entsprechend dem Verfahrens nach Anspruch 10 bis 16 bereitgestellt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110848715A (zh) * 2019-11-27 2020-02-28 中国计量大学 一种二燃室余热回用的热脱附土壤干燥系统及使用方法

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