BET-proteininhihitorische Dihydropyridopyrazinone
Die vorliegende Erfindung betrifft BET-proteininhibitorische, insbesondere B RD4-inhibi torische Dihydropyridopyrazinone, Intermediate zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen, pharmazeutische Mittel enthaltend die erfindungsgemäßen Verbindungen sowie deren
prophylaktische und therapeutische Verwendung bei hyper-proliferativen Erkrankungen, insbesondere bei Tumorerkrankungen. Desweiteren betrifft diese Erfindung die Verwendung von BET-Proteininhibitoren in viralen Infektionen, in neurodegenerativen Erkrankungen, in inflammatorischen Krankheiten, in atheroskl erotischen Erkrankungen und in der männlichen Fertilitätskontrolle.
Die humane BET -Familie (bromodomain and extra C-terminal domain family) hat vier Mitglieder (BRD2, BRD3, BRD4 und HR DT ), die zwei verwandte Bromodo mänen und eine extraterminale Domäne enthalten (Wu und Chiang, J . Biol. Chem., 2007, 282: 13 141 -13 145). Die Bromodomänen sind Proteinregionen, die acetylierte Lysinreste erkennen. Solche acetylierten Lysine findet man oft am N-terminalen Ende von Histonen (z. B. Histon H3 oder Histon H4) und sind Merkmale für eine offene Chromatin-Struktur und aktive Gentranskription (Kuo und Allis, Bioessays, 1998, 20:615- 626). Zusätzlich können Bromodomänen weitere acetylierte Proteine erkennen. Zum Beispiel bindet BRD4 an RelA, was zur Stimulierung von F- KB und transkriptioneller Aktivität von inflammatorischen Genen fuhrt (Huang et al., Mol. Cell. Biol., 2009, 29: 1375-1387). BRD4 bindet auch an Cyclin Tl und bildet einen aktiven Komplex, der für die Transkriptionselongation wichtig ist (Schröder et al., J. Biol. Chem., 2012, 287: 1090-1099). Die extraterminale Domäne von BRD2, BRD3 und BRD4 interagiert mit mehreren Proteinen, die eine Rolle in der Chromatinmodulierung und der Regulation der Genexpression haben (Rahman et al., Mol. Cell. Biol., 201 1 , 31 :2641 - 2652).
Mechanistisch spielen BET -Proteine eine wichtige Rolle im Zellwachstum und im Zellzyklus. Sie sind mit mitotischen Chromosomen assoziiert, was eine Rolle im epigenetischen Gedächtnis nahelegt (Dey et al., Mol. Biol. Cell, 2009, 20:4899-4909; Yang et al., Mol. Cell. Biol., 2008, 28 :967-976). Eine Rolle von BRD4 in der post-mitotischen Reaktivierung der Gentranskription wurde nachgewiesen (Zhao et al., Nat. Cell. Biol., 201 1 , 13 : 1295-1304). BRD4 ist essentiell für die Transkriptionselongation und rekrutiert den Elongationskompl ex P-TEFb, der aus CDK9 und Cyclin Tl besteht, was zur Aktivierung der RNA Polymerase 11 führt (Yang et al., Mol. Cell, 2005, 19:535-545; Schröder et al., J. Biol. Chem., 2012, 287: 1090-1099). Folglich wird die Expression von Genen stimuliert, die in der Zellproliferation involviert sind, wie zum Beispiel c-Myc, Cyclin D l und Aurora B (You et al., Mol. Cell. Biol., 2009, 29:5094-5103; Zuber et al., Nature, 201 1 , doi: 10.1038). BRD2 ist in der Regulation von Targetgene des Androgenrezeptors beteiligt (Draker et al., PLOS Genetics, 2012, 8, el 003047). BRD2 und BRD3 binden an transkribierte Gene in
hyperacetylierten Chromatinbereichen und fördern die Transkription durch RNA Polymerase 11 (LeRoy et al., Mol. Cell, 2008, 30:51-60).
Der Knock-down von BRD4 bzw. die Hemmung der Interaktion mit acetylierten Histonen in verschiedenen Zelllinien führt zu einem Gl -Arrest (Mochizuki et al., J. Biol. Chem., 2008, 283:9040-9048; Mertz et al., Proc, Natl. Acad. Sei. USA, 2011, 108:16669-16674). Es wurde auch gezeigt, da ss BRD4 an Promotorregionen von mehreren Genen, die in der Gl -Phase aktiviert werden wie zum Beispiel Cyclin D l und D2, bindet (Mochizuki et al., J. Biol. Chem., 2008, 283:9040-9048). Zusätzlich wurde eine Hemmung der Expression von c-Myc, ein essentieller Faktor in der Zellproliferation, nach BRD4-Inhibition nachgewiesen (Dawson et al., Nature, 2011, 478:529-533; Delmore et al., Cell, 2011, 146:1-14; Mertz et al., Proc, Natl. Acad. Sei. USA, 2011, 108: 16669-16674). Eine Hemmung der Expression von androgenregulierten Genen und eine Bindung von BRD2 an entsprechende regulatorischen Regionen wurde auch nachgewiesen (Draker et al., PLOS Genetics, 2012, 8, el 003047).
BRD2 und BRD4 Knockout-Mäuse sterben früh während der Embryogenese (Gyuris et al., Biochim. Biophys. Acta, 2009, 1789:413-421; Houzelstein et al., Mol. Cell. Biol., 2002, 22:3794- 3802). Heterozygote BRD4 Mäuse haben verschiedene Wachstumsdefekte, die auf eine reduzierte Zellproliferation zurückzuführen sind (Houzelstein et al., Mol. Cell. Biol., 2002, 22:3794-3802). BET-Proteine spielen eine wichtige Rolle in verschiedenen Tumorarten. Die Fusion zwischen den BET-Proteinen BRD3 oder BRD4 und NUT, einem Protein, das normalerweise nur im Hoden exprimiert wird, führt zu einer aggressiven Form des Plattenepithelkarzinoms, genannt NUT midline Carcinoma (French, Cancer Genet. Cytogenet., 2010, 203:16-20). Das Fusionsprotein verhindert Zelldifferenzierung und fördert Proliferation (Yan et al., J. Biol. Chem., 2011, 286:27663-27675). Das Wachstum von davon abgeleiteten in vivo Modellen wird durch einen BRD4-Inhibitor gehemmt (Filippakopoulos et al., Nature, 2010, 468:1067-1073). Ein Screening für therapeutische Targets in einer akuten myeloiden Leukämiezelllinie (AML) zeigte, dass BRD4 eine wichtige Rolle in diesem Tumor spielt (Zuber et al., Nature, 2011, 478, 524-528). Die Reduktion der BRD4-Expression führt zu einem selektiven Arrest des Zellzyklus und zur Apoptose. Die Behandlung mit einem BRD4-Hemmer verhindert die Proliferation eines AML-Xenografts in vivo. Weitere Versuche mit einem BRD4-Hemmer zeigen, dass BRD4 eine Rolle in verschiedenen hämatologischen Tumoren spielt, wie zum Beispiel Multiples Myelom (Delmore et al., Cell, 2011, 146, 904-917) und Burkitt's Lymphom (Mertz et al., Proc. Natl. Acad. Sei. USA, 2011, 108, 16669-16674). Auch in soliden Tumoren, wie zum Beispiel Lungenkrebs spielt BRD4 eine wichtige Rolle (Lockwood et al., Proc, Natl. Acad. Sei. USA, 2012, 109, 19408-19413). Eine erhöhte Expression von BRD4 wurde im Multiplen Myelom festgestellt, und auch eine
Amplifizierung des BRD4-Gens wurde in Patienten mit Multiplem Myelom festgestellt (Delmore et al., Cell, 2011, 146, 904-917). Eine Amplifizierung der DNA-Region, die das BRD4-Gen enthält, wurde in primären Brusttumoren nachgewiesen (Kadota et al., Cancer Res, 2009, 69:7357-
7365). Auch für BRD2 gibt es Daten bezüglich einer Rolle in Tumoren. Eine transgene Maus, die BRD2 selektiv in B-Zellen hochexprimiert, entwickelt B-Zell Lymphome und Leukämien (Greenwall et al., Blood, 2005, 103 : 1475-1484).
BET-Proteine sind auch an viralen Infektionen beteiligt. BRD4 bindet an das E2 Protein von verschiedenen Papillomaviren und ist wichtig für das Überleben der Viren in latent infizierten Zellen (Wu et al., Genes Dev., 2006, 20:2383-2396; Vosa et al., J. Viral., 2006, 80:8909-8919). Auch das Herpesvirus, das für das Kaposi-Sarkom verantwortlich ist, interagiert mit verschiedenen BET-Proteinen, was für die Krankheitsbeständigkeit wichtig ist (Viejo-Borbolla et al., J. Viral., 2005, 79: 13618-13629; You et al., J. Viral., 2006, 80:8909-8919). Durch Bindung an P-TEFb spielt BRD4 auch eine wichtige Rolle in der Replikation von H IV- 1 (Bisgrove et al., Proc. Natl Acad. Sei. USA, 2007, 104: 13690-13695). Die Behandlung mit einem BRD4-Hemmer führt zu einer Stimulierung des ruhenden, nicht behandelbaren Reservoirs von H IV- 1 Viren in T-Zellen (Banerjee et al., J. Leukoc. Biol., 2012, 92, 1 147-1154). Diese Reaktivierung könnte neue Therapiewege für AIDS-Behandlung ermöglichen (Zinchenko et al., J. Leukoc. Biol., 2012, 92, 1127-1 129). Eine kritische Rolle von BRD4 in der DNA Replikation von Polyomaviren wurde auch berichtet (Wang et al., PLoS Pathog., 2012, 8, doi: 10.1371).
BET-Proteine sind zusätzlich an Inflammationsprozessen beteiligt. BRD2-hypomorphe Mäuse zeigen eine reduzierte Inflammation im Fettgewebe (Wang et al., Biochem. J., 2009, 425:71 -83). Auch die Infiltration von Makrophagen in weißem Fettgewebe ist in BRD2-defizienten Mäusen reduziert ( Wang et al., Biochem. J., 2009, 425:71 -83). Es wurde auch gezeigt, dass BRD4 eine Reihe von Genen reguliert, die in der Inflammation involviert sind. In LPS-stimulierten
Makrophagen verhindert ein BRD4-Inhibitor die Expression von inflammatorischen Genen, wie zum Beispiel I L- 1 oder IL-6 (Nicodeme et al., Nature, 2010, 468: 1 1 19-1 123).
BET-Proteine sind auch in der Regulierung des ApoAl -Gens involviert (Mirguet et al., Bioorg. Med. Chem. Lett., 2012, 22:2963-2967). Das entsprechende Protein ist Bestandteil des
Lipoproteins höherer Dichte (HDL), das bei Atherosklerose eine wichtige Rolle spielt (Smith, Arterioscler. Thromb. Vase. Biol., 2010, 30: 151 -155). Durch die Stimulierung der ApoAl- Expression, können BET-Proteininhibitoren die Konzentrationen an Cholesterin HDL erhöhen und somit für die Behandlung von Atherosklerose potentiell nützlich sein (Mirguet el al., Bioorg. Med. Chem. Lett., 2012, 22:2963-2967).
Das BET-Protein BRDT spielt eine wesentliche Rolle in der Spermatogenese durch die
Regulierung der Expression mehreren Genen, die während und nach der Meiose wichtig sind (Shang et al., Development, 2007, 134:3507-3515; Matzuk et al., Cell, 2012, 150:673-684).
Desweiteren ist BRDT in der post-meiotischen Organisation des Chromatins involviert ( Dhar et al., J. Biol. Chem., 2012, 287:6387-6405). In vivo Versuche in der Maus zeigen, dass die Behandlung mit einem BET -Hemmer, der auch RDT inhibiert, zu einer Abnahme der Spermienproduktion und Infertilität führt (Matzuk et al., Cell, 2012, 150:673-684).
Alle diese Untersuchungen zeigen, dass die BET-Proteine eine essentielle Rolle in verschiedenen Pathologien und auch in der männlichen Fertilität spielen. Es wäre deshalb wünschenswert, potente und selektive Inhibitoren zu finden, die die Interaktion zwischen den BET -Proteinen und acetylierten Proteinen, insbesondere acetylierten Histon-H4-Peptiden, verhindern. Diese neuen Inhibitoren sollten auch geeignete pharmakokinetische Eigenschaften haben, die es erlauben in vivo, also im Patienten, diese Interaktionen zu hemmen.
Es wurde nun gefunden, dass substituierte Dihydropyridopyrazinone die erwünschten
Eigenschaften aufweisen, d.h. eine BET Protein, insbesondere eine RD4 Protein inhibitorische Wirkung zeigen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen stellen somit wertvolle Wirkstoffe zur prophylaktischen und therapeutischen Verwendung bei hyper-proliferativen Erkrankungen, insbesondere bei Tumorerkrankungen dar. Desweiteren können die erfmdungsgemäßen
Verbindungen bei viralen Infektionen, bei neurodegenerativen Erkrankungen, bei
inflammatorischen Krankheiten, bei atheroskl erotischen Erkrankungen und in der männlichen Fertilitätskontrolle zur Anwendung kommen.
Stand der Technik
Die bei der Betrachtung des Standes der Technik angewandte Nomenklatur (abgeleitet aus der Nomenklatur so ftware ACD Name batch, Version 12.01 , von Advanced Chemical Development, Inc.) wird durch die nachfolgenden Abbildungen verdeutlicht:
6-Phenyl-4H- [1 ,2] -isoxazolo
4-Phenyl-6H-thieno[3,2-fJ[l ,2,4]triazolo
[5,4-d][2]benzazepin
3,4-Dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on l,4-Dihydropyrido[3,4-b]pyrazin-3(2H)-on
3 ,4-Dihydrochinoxalin-2( 1 H)-on 7,8-Dihydropteridin-6(5H)-on
Bezogen auf die chemische Struktur wurden bisher nur sehr wenige Typen von BRD4-Inhibitoren beschrieben (Chun-Wa Chung et al., Progress in Medicinal Chemistry 2012, 51, 1-55).
Die ersten publizierten BRD4-Inhibitoren waren Diazepine. So werden z. B. Phenyl-thieno- triazolo- 1 ,4-diazepine (4-Phenyl-6 /-thieno[3,2-/][l ,2,4]triazolo[4,3-a] [1 ,4]diazepine) in
WO2009/084693 (Mitsubishi Tanabe Pharma Corporation) und als Verbindung JQ1 in
WO2011/143669 (Dana Farber Cancer Institute) beschrieben. Der Ersatz der Thieno- durch eine Benzo-Einheit führt ebenfalls zu aktiven Inhibitoren (J. Med. Chem. 2011, 54, 3827 - 3838; E. Nicodeme et al., Nature 2010, 468, 1119). Weitere 4-Phenyl-6i7-thieno[3,2- j [1 ,2,4]triazolo[4,3- a] [ 1 ,4]diazepine und verwandte Verbindungen mit alternativen Ringen als Fusionspartner anstelle der Benzo-Einheit werden generisch beansprucht oder explizit beschrieben in WO2012/075456 (Constellation Pharmac eutical s) .
Azepine als BRD4-Inhibitoren werden kürzlich in der WO2012/075383 (Constellation
Pharmaceuticals) beschrieben. Diese Anmeldung betrifft 6-substituierte 4//-!soxazolo[5.4- d] [2]benzazepine und 4_if-Isoxazolo[3,4-ii][2]benzazepine einschließlich solcher Verbindungen, die
an Position 6 optional substituiertes Phenyl aufweisen und auch Analoga mit alternativen heterocyclischen Fusionspartnern anstelle der Benzo-Einheit, wie z.B. Thieno- oder Pyridoazepine. Als eine andere strukturelle Klasse von BRD4-Inhibitoren werden 7-Isoxazolochinoline und verwandte Chinolon-Derivate beschrieben (Bioorganic & Medicinal Chemistry Letters 22 (2012) 2963-2967). In WO2011/054845 (Glaxo SmithKline) werden weitere Benzodiazepine als B MM- Inhibitoren beschrieben.
Bei den erfindungsgemäßen Verbindungen handelt es sich hingegen um substituierte 3,4- Dihydropyrido [2 , 3 -b ] pyrazin-2 ( 1 H) -on-Derivate, die sich strukturell in vielfältiger Form von den oben diskutierten Chemotypen von BRD4-Inhibitoren unterscheiden. Aufgrund der wesentlichen Strukturunterschiede war nicht davon auszugehen, dass die hier beanspruchten Verbindungen auch BRD4-inhibitorisch wirksam sind. Es ist deshalb überraschend, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen trotz der erheblichen Strukturunterschiede eine gute inhibitorische Wirkung aufweisen.
Einige Schriften beinhalten strukturell ähnliche, aber auf völlig andere Wirkmechanismen und teilweise auch andere Indikationen gerichtete Verbindungen. Dihydropyridopyrazinone sowie verwandte bicyclische Systeme sind in einer Reihe von Patentanmeldungen beschrieben. WO 2010/085570 (Takeda Pharmaceutical Company) beschreibt Hemmer der Poly-ADP-Ribose- Polymerase (PARP), die aus einer Reihe bi- und tricyclischer Gerüste abgeleitet sind, und welche 3,4-Dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on-Derivate einschließen, als Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Krankheiten. Die darin offenbarten Beispielverbindungen unterscheiden sich von den erfindungsgemäßen Verbindungen beispielsweise durch Art und Position der Substitution am Pyrido-Teil des Dihydropyridopyrazinon-Gerüstes .
WO 2006/005510 (Boehringer Ingelheim) beschreibt 1 ,4-Dihydropyrido [3,4-b]pyrazin-3 (2H)-on- Derivate als Inhibitoren von PLK-1 zur Behandlung hyperproliferativer Erkrankungen. Die Position des Pyrido-Stickstoffes unterscheidet die hier offenbarten Substanzen von den erfindungsgemäßen Verbindungen.
WO 2008/117061 (Sterix Ltd) beschreibt eine Reihe bicyclischer Chemotypen als Inhibitoren der Steroid-Sulfatase, unter anderem zur Verwendung zur Hemmung des Wachstums von Tumoren.
US 2006/0019961 (P. E. Mahaney et al.) beschreibt substituierte 3,4-Dihydrochinoxalin-2(lH)-on- Derivate als Modulatoren des Estrogen-Rezeptors zur Behandlung verschiedener entzündlicher, kardiovaskulärer, sowie Autoimmun-Erkrankungen.
WO 2006/050054, WO 2007/134169 und US 2009/0264384 (Nuada LLC) beschreiben eine Reihe bicyclischer Chemotypen als Hemmer von Tumor-Nekrose-Faktor alpha (T F-α) sowie verschiedener Isoformen der Pho sphodi esteras e zur Behandlung unter anderem von entzündlichen Erkrankungen.
WO 2012/088314 (Agios Pharmaceuticals) offenbart eine Reihe bicyclischer Chemotypen als Modulatoren der Pyruvat-Kinase M2. WO 2003/020722 und WO 2004/076454 (Boehringer Ingelheim) offenbaren 7,8-Dihydropteridin- 6(5H)-one als Hemmer spezifischer Zellcyclus-Kinasen zur Therapie hyperproliferativer Erkrankungen.
WO 2006/018182 (Boehringer Ingelheim) beschreibt pharmazeutische Zubereitungen von 7,8- Dihydropteridin-6(5H)-onen in Kombination unter anderem mit verschiedenen Zytostatika zur Therapie von Tumor erkrankungen .
WO 2006/018185 (Boehringer Ingelheim) beschreibt die Verwendung von 7, 8 -Dihydropteridin- 6(5H)-onen zur Therapie verschiedener Tumorerkrankungen .
WO 2011/101369 (Boehringer Ingelheim), WO 2011/113293 (Jiangsu Hengrui Medicine), WO 2009/141575 (Chroma Therapeutics) WO 2009/071480 (Nerviano Medical Sciences), sowie WO 2006/021378, WO 2006/021379 und WO 2006/021548 (ebenfalls Boehringer Ingelheim) offenbaren weitere 7 , 8 -Dihydropteridin- 6( 5H) -on-Derivat e als Hemmer von PLK-1 zur
Behandlung hyperproliferativer Erkrankungen.
US 6,369,057 beschreibt verschiedene Chinoxalin- und Chinoxalinon-Derivate als antivirale Wirkstoffe; EP 0657166 und EP 728481 beschreiben Kombinationen solcher Verbindungen mit Nucleosiden beziehungsweise Protease-Hemmern mit antiviraler Wirkung.
WO 2007/022638 (Methylgene Inc.) offenbart ganz allgemein HDAC-Inhibitoren mehrerer Chemotypen, jedoch unterscheiden sich die Strukturen der offenbarten Beispielverbindungen deutlich von den Verbindungen der vorliegenden Erfindung. WO 1999/050254 (Pfizer) beschreibt eine Reihe bicyclischer Chemotypen als Hemmer von
Serinproteasen zur antithrombotischen Therapie, jedoch unterscheiden sich diese Verbindungen deutlich durch Art und Position der Substituenten von den erfindungsgemässen Verbindungen.
Einige an C-6 mit einer aromatischen Aminogruppe, deren Phenylgruppe ihrerseits mit einer para- ständigen Amid-Gruppe substituiert ist, substituierte 3,4-Dihydrochinoxalin-2(lH)-on-Derivate (entsprechend 2-Oxo-l ,2,3,4-Tetrahydrochinoxalin-Derivaten) sind von Chemical Abstracts als "Chemical Library"-Substanzen ohne Literaturreferenz indexiert [siehe 4- { [(3Ä)-4-Cyclopentyl-3 - ethyl-l -methyl-2-oxo-l ,2,3,4-tetrahydrochinoxalin-6-yl]amino}-3-methoxy-N-[2-methyl-l - (pyrro lidin- 1 -yl)propan-2-yl]benzamid, CAS Registry-Nr. 1026451-60-4, N-( 1 -Benzylpiperidin-4- yl)-4- { [(3R)-4-cyclopentyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3,4-tetrahydrochinoxalin-6-yl]amino } -3- methoxybenzamid, CAS Registry-Nr. 1026961-36-3, 4- { [(3R)-4-Cyclohexyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydrochinoxalin-6-yl]amino } -N-[ 1 -(dimethylamino)-2-methylpropan-2-yl] -3 - methoxybenzamid, CAS Registry-Nr. 1025882-57-8]. Eine therapeutische Anwendung ist für diese Verbindungen bisher nicht beschrieben.
Dennoch besteht nach wie vor ein großes Bedürfnis nach selektiv wirksamen Verbindungen zur Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen, insbesondere von hyperproliferativen Erkrankungen, und ganz besonders von Tumorerkrankungen.
Es wurde nun gefunden, dass Verbindungen der allgemeinen Formel (I)
A für -NH- oder -O- steht,
X für -N- steht,
n für 0 oder 1 steht,
R1 für -C(=0)NR8R9 oder für -S(=0)2NR8R9 steht,
oder für Oxazolin-2-yl, das gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Ci-C3-Alkyl,
R2 für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Ci-C4-Alkyl, C2-C4-Alkenyl, C2-C4-Alkinyl,
Halogen-C i-C4-Alkyl-, G-C4-Alkoxy-, C i -C4-Alkoxy-C i -C4-Alkyl-, Halogen-C i-
C4-Alkoxy-, Ci-C4-Alkylthio-, Halogen-C i -C4-Alkylthio-, oder -NR10R" steht, für Halogen, Ci-C3-Alkyl, Ci -C3-Alkoxy-, Ci-C4-Alkoxy-Ci-C4-Alkyl-,
Trifluormethyl- oder Cyano steht und mit jeder der noch freien Positionen des
Aromaten verknüpft sein kann,
für Methyl oder Ethyl steht,
für Wasserstoff oder C i-C3-Alkyl steht,
für Wasserstoff oder C i-C3-Alkyl steht,
oder
gemeinsam für C2-Cs-Alkylen stehen,
für Ci -Ce-Alkyl, C3-Cs-Cycloalkyl, 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl oder Phenyl-Ci-C3-Alkyl- steht,
worin G-Ce-Alkyl gegebenenfalls ein-, zwei- oder dreifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Fluor, Oxo, Cyano, Hydroxy, C1-C3- Alkoxy- oder -NR'V ,
und worin der Phenylrest j eweils gegebenenfalls ein-, zwei- oder dreifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Halogen, Cyano, G-C4- Alkyl, C2-C4-Alkenyl, C2-C4-Alkinyl, Ci-C4-Alkoxy-, Halogen-C i-C4-Alkyl- oder Halogen-C 1 -C4-Alkoxy-,
und worin 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Oxo, Fluor, Cyano, Ci-C4-Alkyl, Ci-C4-Alkoxy-, Ci-C4-Alkylcarbonyl- oder C1-C4- Alkoxycarbonyl-,
für Ci -Ce-Alkyl steht, das gegebenenfalls ein-, zwei-, oder dreifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, Fluor, Cyano,
Ci-C4-Alkoxy-, Halogen-C i-C4-Alkoxy-, -NR10R" , C3-C8-Cycloalkyl,
C4-Cs-Cycloalkenyl, 4- bis 8-gliedrigem Heterocycloalkyl, 4- bis 8-gliedrigem Heterocycloalkenyl, C5-G 1 -Spirocycloalkyl, C5-G 1 -Heterospirocycloalkyl, verbrückt em Ce-Cn-Cycloalkyl, verbrücktem C6-Ci2-Heterocycloalkyl, Ce-Cn- Bicycloalkyl, Ce-Cn-Heterobicycloalkyl, Phenyl oder 5- bis 6-gliedrigem
Heteroaryl,
worin C3 -C 8-Cycloalkyl, C4-Cs-Cycloalkenyl, 4- bis 8-gliedriges
Heterocycloalkyl, 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkenyl, C5-C11- Spirocycloalkyl, C5-C 1 1 -Heterospirocycloalkyl, verbrücktes Ce-Cn- Cycloalkyl, verbrücktes Ce-Cn-Heterocycloalkyl, C6-Ci2-Bicycloalkyl, Ce- Ci2-Heterobicycloalkyl j eweils gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Oxo, Ci-C4-Alkyl oder C 1 -C4-Alkoxycarbonyl-,
und worin Phenyl und 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Halogen, Cyano, Trifluormethyl-, Ci-C3-Alkyl oder Ci-C3-Alkoxy-,
oder für Cs-Cö-Alkenyl oder Cs-Cö-Alkinyl steht,
oder für C3-Cs-Cycloalkyl, C^Cs-Cycloalkenyl, C5-C1 i-Spirocycloalkyl-, verbrückt es Ce-Cn-Cycloalkyl- oder Ce-Cn-Bicycloalkyi- steht, die gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, Ci-C3-Alkyl-, Ci-C3-Alkoxy-, Trifluormethyl-, -NR10R", oder 4- bis 8-gliedrigem Heterocycloalkyl,
oder für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, 4- bis 8-gliedriges
Heterocycloalkenyl, C5-C 11 -Heterospirocycloalkyl, verbrücktes Ce-Cn- Heterocycloalkyl, oder Ce-Cn-Heterobicycloalkyl steht, die gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, G-C3-Alkyl, G-CVAlkoxy-, Trifluormethyl-, -NR10R! !, C1-C4- Alkylcarbonyl- oder C 1 -C4-Alkoxycarbonyl-,
oder für Wasserstoff steht,
R9 für Wasserstoff oder C 1 -C3 -Alkyl steht,
oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, für 4-bis 8- gliedriges Heterocycloalkyl, 4-bis 8-gliedriges Heterocycloalkenyl, C5-C11-
Heterospirocycloalkyl, verbrücktes Ce-Cn-Heterocycloalkyl oder Ce-Cn- Heterobicycloalkyl stehen, die gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, G-C3- Alkyl, C3-C6-Cycloalkyl, Ci-C3-Alkoxy-, Trifluormethyl-, -NR!0RU, C1-C4- Alkylcarbonyl- oder G-C4-Alkoxycarbonyl-,
R10 und R" unabhängig voneinander für Wasserstoff oder für gegebenenfalls ein-, zwei oder dreifach, gleich oder verschieden mit Hydroxy, Oxo oder Fluor substituiertes G- Ce -Alkyl stehen,
oder für C 1 -C4-Alkylcarbonyl- oder C 1 -C4-Alkoxycarbonyl- stehen, oder
R10 und R11 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4- bis 8- gliedriges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, C1-C3- Alkyl, Halogen-Ci-C4-Alkyl-, C3-C6-Cycloalkyl-, C3-C6-Cycloalkyl-Ci-C3-Alkyl-, Benzyl oder C 1 -C4-Alkoxycarbonyl-,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze, überraschenderweise die Interaktion zwischen BRD4 und einem acetylierten Histon 4-Peptid
inhibieren und somit das Wachstum von Krebs- und Tumorzellen hemmen.
Bevorzugt sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in der
A für -NH- steht,
X für -N- steht,
n für 0 oder 1 steht,
R ! für -C(=0)NR8R9 oder für -S(=0)2NR8R9 steht,
R2 für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Cyano, G-C3-Alkyl, Fluor-Ci-C3-Alkyl-, C1-C3- Alkoxy-, Fluor-Ci-C3-Alkoxy-, Ci-C3-Alkylthio- oder Fluor-C 1 -C3 -Alkylthio- steht,
R3 für Fluor, Chlor, Methoxy-, Ethoxy- oder Cyano steht und mit jeder der noch freien
Positionen des Aromaten verknüpft sein kann,
R4 für Methyl oder Ethyl steht,
R5 für Ci-C3-Alkyl steht,
R" für Wasserstoff steht,
R für C2-Ce-Alkyl, C3-C7-Cycloalkyl, 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl oder Phenyl-Ci-C3-Alkyl- steht,
worin C2-Ce-Alkyl gegebenenfalls ein-, zwei- oder dreifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Fluor, G-C3 -Alkoxy- oder -NR10RU, und worin der Phenylrest j eweils gegebenenfalls ein-, zwei- oder dreifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, G-C3-Alkyl, Ci-C3 -Alkoxy- oder Trifluorm ethyl-,
und worin 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Oxo, Fluor, G-
G-Alkyl, C 1 -C4-Alkylcarbonyl- oder C 1 -C4-Alkoxycarbonyl-,
R8 für G-Ce-Alkyl steht, das gegebenenfalls ein-, zwei-, oder dreifach, gleich oder verschieden, substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, Fluor, Cyano, G-G- Alkoxy-, Fluor-C 1 -C3 -Alkoxy-, -NR10RH, 4- bis 8-gliedrigem Heterocycloalkyl, Phenyl oder 5- bis 6-gliedrigem Heteroaryl,
worin das 4- bis 8-gliedrige Heterocycloalkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Oxo, G-C4-Alkyl oder C 1 -G-Alkoxycarbonyl-, und worin Phenyl und 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Fluor, Chlor, Cyano, Trifluormethyl-, Methyl oder Methoxy-, oder für G-G-Cycloalkyl steht, das gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, -NRi0Rn, oder
4- bis 8-gliedrigem Heterocycloalkyl,
oder für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, Ce-Cg-Heterospirocycloalkyl, verbrückt es Ce-C lo-Heterocycloalkyl oder Ce-C lo-Heterobicycloalkyl steht, die gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, Ci-C3-Alkyl, -NR10Rn , Ci-C4-Alkylcarbonyl- oder Ci-C4-Alkoxycarbonyl-,
R9 für Wasserstoff oder C i -C3 -Alkyl steht,
oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, für 4-bis 8- gliedriges Heterocycloalkyl, Ce-Cs-Heterospirocycloalkyl, verbrücktes Ce-Cio- Heterocycloalkyl oder Ce-Cio-Heterobicycloalkyl stehen, die gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Oxo, Cyano, Fluor, C 1-C3 -Alkyl, C3-C6-Cycloalkyl, -NR10R" , Ci-C4-Alkylcarbonyi- oder C1-C4- Alkoxycarbonyl-,
R10 und R" unabhängig voneinander für Wasserstoff oder für gegebenenfalls ein-, zwei oder dreifach, gleich oder verschieden mit Hydroxy, Oxo oder Fluor substituiertes G- Ct-Alkyl stehen,
oder für C 1 -C4-Alkylcarbonyl- oder C i-C4-Alkoxycarbonyl- stehen, oder
R10 und RH gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4- bis 7- gliedriges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, C1-C3- Alkyl, Fluor-Ci-Cs-Alkyl-, C3-C6-Cycloalkyl, Cs-Ce-Cycloalkylmethyl-, Benzyl oder Ci-Ct-Alkoxycarbonyl-,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
Besonders bevorzugt sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I. in der
A für -NH- steht,
X für -N- steht,
n für 0 oder 1 steht,
R! für -C(=0)NR8R9 oder für -S(=0)2NR8R9 steht,
R' für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Methyl, Ethyl, Methoxy- oder Ethoxy- steht,
R3 für Methoxy- steht und mit jeder der noch freien Positionen des Aromaten
verknüpft sein kann,
R4 für Methyl steht,
R5 für Methyl oder Ethyl steht,
R' für Wasserstoff steht,
R für C2-C5-Alkyl, C3-C?-Cycloalkyl, 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl oder Phenyl-Ci-Cs-Alkyl- steht,
worin C2-C5-Alkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit C1-C3- Alkoxy-,
und worin 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit G-C4-Alkoxycarbonyl-,
R8 für Ci-C4-Alkyl steht, das gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit -
NR10R", 4- bis 8-gliedrigem Heterocycloalkyl, Phenyl oder 5- bis 6-gliedrigem Heteroaryl,
worin das 4- bis 8-gliedrige Heterocycloalkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Oxo, Ci-C4-Alkyl oder C 1 -C4-Alkoxycarbonyl-, und worin Phenyl und 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Fluor, Chlor, Cyano, Trifluormethyl-, Methyl oder Methoxy-, oder für C3-Cs-Cycloalkyl steht, das gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, -NR10R", oder 5- bis 6- gliedrigem Heterocycloalkyl,
oder für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl steht, das gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Oxo, C1-C3-
Alkyl, -NR10R", Ci-C4-Alkylcarbonyl- oder Ci-C4-Alkoxycarbonyl-, R9 für Wasserstoff oder Methyl steht,
oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, für 5- bis 6- gliedriges Heterocycloalkyl oder Ce-Cs-Heterospirocycloalkyl stehen, die gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Oxo, Fluor, Ci-C3-Alkyi, C3-C5-Cycloalkyl, -NR10RH, Ci-C4-Alkylcarbonyl- oder Ci-C4-Alkoxycarbonyl-,
R10 und R" unabhängig voneinander für Wasserstoff, Ci-C4-Alkyl oder für C1-C4- Alkoxycarbonyl- stehen,
oder
Ri0 und R! i gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 5- bis 6- gliedriges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Oxo, Fluor, Ci-C3-Alkyl, Fluor-Ci-C3- Alkyl-, C3-Cs-Cycloalkyl, Cs-Cs-Cycloalkylmethyl- oder C 1 -C4 -Alkoxycarbonyl-, sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymo he und physiologisch verträglichen Salze.
Ganz besonders bevorzugt sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der
A für -NH- steht,
X für -N- steht,
n für 0 oder 1 steht,
R1 für -C(=0)NR8R9 oder für -S(=0)2NR8R9 steht,
R2 für Wasserstoff, Fluor, Methyl, oder Methoxy- steht,
R3 für Methoxy- steht und mit jeder der noch freien Positionen des Aromaten
verknüpft sein kann,
R4 für Methyl steht,
R5 für Methyl oder Ethyl steht,
R6 für Wasserstoff steht,
R für C2-C4-Alkyl, Cs-Cy-Cycloalkyl, Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Tetrahydropyranyl,
Phenyl oder Benzyl steht,
worin C2-C4-Alkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit
Methoxy-,
und worin Pyrrolidinyl und Piperidinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl oder tert.- Butoxycarbonyl-,
R8 für Ci-C2-Alkyl steht, das gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit N,N-
Dimethylamino-, N-Ethyl-N-methylamino-, NN-Diethylamino-, Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl, Mo holinyl, Phenyl oder Pyridinyl,
worin Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl und Morpholinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Methyl, Ethyl oder tert.- Butoxycarbonyl-,
und worin Phenyl und Pyridinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Fluor, Chlor, Methyl oder Methoxy-,
oder für Cs-Ce-Cycloalkyl steht, das gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Hydro xy, Oxo, -NRI0RH, Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl,
oder für Oxetanyl, Azetidinyl, Pyrrolidinyl, Tetrahydrofuranyl oder Piperidinyl steht, die gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Methyl, Ethyl oder Acetyl-,
R9 für Wasserstoff oder Methyl steht,
oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, für
Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl, 1 -Thia-6-azaspiro [3.3 ]hept-6-
yl- oder 2-Oxa-6-azaspiro[3.3]hept-6-yl- stehen, die gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Oxo, Fluor, C1 -C3 Alkyl, Cyclopropyl, Piperidin-l-yl oder tert. -Butoxycarbonyl-, R10 und R11 unabhängig voneinander für Wasserstoff, C1 -C3 -Alkyl oder tert. -Butoxycarbonyl stehen,
oder
Ri0 und R11 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für Pyrrolidinyl,
Piperidinyl, Piperazinyl oder Morpholinyl stehen, die gegebenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Fluor, 2,2,2- Trifluorethyl-, Cyclopropyl, Cyclopropylmethyl- oder tert. -Butoxycarbonyl-, sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
Überaus bevorzugt sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der
A für -NH- steht,
X für -N- steht,
n für 0 oder 1 steht,
R1 für -C(=0)NR8R9 oder für -S(=0)2NR8R9 steht,
R" für Wasserstoff, Fluor, Methyl oder Methoxy- steht,
R ' für Methoxy- steht und mit jeder der noch freien Positionen des Aromaten
verknüpft sein kann,
R4 für Methyl steht,
R5 für Methyl steht,
R' für Wasserstoff steht,
R für wo-Propyi, 2 -Methoxy ethyl-, Cs-CT-Cycloalkyl, T etrahydropyran-4 -yl,
Piperidin-4-yl, Phenyl oder Benzyl steht,
worin Piperidin-4-yl am darin enthaltenen Stickstoffatom gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit teri.-Butoxycarbonyl-,
R
8 für eine der folgenden Gruppen
folgenden Gruppen
stehen, sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
In den Definitionen kennzeichnet "*" den Verknüp fungspunkt mit dem Stickstoffatom in - C(=0)NR8R9 beziehungsweise -S(=0)2NR8R9.
In den Definitionen kennzeichnet "**" den Verknüpfungspunkt mit der in R1 vorhandenen Carbonyl- beziehungsweise Sulfonylgruppe.
Weiterhin interessant sind auch solche Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in der
A für -NH- oder -O- steht,
X für -N- steht,
R1 für eine Gruppe steht, ausgewählt aus
a) -C(=0)NR8R9,
b) -S(=0)2NR8R9,
c) Oxazolin-2-yl, optional substituiert durch eine oder zwei C i -C3 -Alkylgruppen, R2 für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Ci-C4-Alkyl, C2-C4-Alkenyl, C2-C4-Alkinyl,
Halogen-C 1 -C4-Alkyl-, C 1 -C4-Alkoxy-, Halogen-C 1 -C4-Alkoxy-, C 1 -C4-Alkylthio-,
Halogen-C 1 -C4-Alkylthio-, oder -NR'V steht,
R3 für Halogen, Ci-C3-Alkyl, Ci-Cs-Alkoxy-, Trifluoromethyl- oder Cyano steht und mit jeder der noch freien Positionen des Aromaten verknüpft sein kann,
R4 für Methyl oder Ethyl steht,
R5 für Wasserstoff oder C 1 -C3 -Alkyl steht,
R" für Wasserstoff oder C 1 -C3 -Alkyl steht,
oder
R5 und R' gemeinsam mit dem Kohlenstoffatom, an das sie gebunden sind, für
C3-C6-Cycloalkyl stehen,
R für G-Ce-Alkyl, C3-Cs-Cycloalkyl, 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl oder
Phenyl-G-Cs-Alkyl- steht,
worin der Phenylrest optional ein-, zwei- oder dreimal, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Halogen, Cyano, Ci-C4-Alkyl, C2-C4-Alkenyl, C2-C4- Alkinyl, Ci-C4-Alkoxy-, Halogen-C 1 -C4-Alkyl- oder Halogen-C i-C4-Alkoxy-, R8 für Ci-Ce-Alkyl steht, das optional und unabhängig voneinander ein-, zwei-, oder dreimal substituiert sein kann durch Hydroxy, Oxo, Fluor, Cyano, G-C4-Alkoxy-, Halogen-C i-C4-Alkoxy-, -NR10Rn, 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, 4- bis 8- gliedriges Heterocycloalkenyl, C5-C n -Heterospirocycloalkyl, verbrücktes Ce-Cn- Heterocycloalkyl, Ce-Cn-Heterobicycloalkyl, Phenyl oder 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl,
worin 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkenyl, C5-C 11 -Heterospirocycloalkyl, verbrücktes C6 -C 12 -Heterocy cl oalkyl, Ce-Cn- Heterobicycloalkyl j eweils gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten können sowie optional einmal substituiert sein können durch Oxo, und worin Phenyl und 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl optional ein- oder zweimal substituiert sein können durch Halogen, Cyano, Trifluormethyl-, Ci-C3-Alkyl oder Ci-Cs-Alkoxy-,
oder für C3-C6-Alkenyl oder C3-C6-Alkinyl steht,
oder für C3-Cs-Cycloalkyl oder C4-Cs-Cycloalkenyl steht, das optional ein- oder zweimal substituiert sein kann mit Hydro xy, Oxo, Cyano, Fluor, Ci-C3-Alkyl, Ci- C3-Alkoxy-, Trifluormethyl-, -NR10Rn, oder 4- bis 8-gliedrigem Heterocycloalkyl, oder für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, 4- bis 8-gliedriges
Heterocycloalkenyl, Cs-Cn-Heterospirocycloalkyl, verbrücktes Ce-Cn- Heterocycloalkyl, oder Ce-Cn-Heterobicycloalkyl steht, wobei in den genannten Resten jeweils gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten sein können, und wobei die genannten Reste gegebenenfalls ein- oder zweimal substituiert sein können durch Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, G-C3-Alkyl-, C1-C3-
Alkoxy-, Trifluormethyl- oder -NR10RH,
oder für Wasserstoff steht,
R9 für Wasserstoff oder C 1 -C3 -Alkyl steht,
oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, für 4 -oder 8- gliedriges Heterocycloalkyl, 4 -oder 8-gliedriges Heterocycloalkenyl, C5-C1 1 - Heterospirocycloalkyl, verbrücktes Ce-Cn-Heterocycloalkyl oder Ce-Cn- Heterobicycloalkyl stehen, wobei in den genannten Resten jeweils gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten sein können, und wobei die genannten Reste gegebenenfalls ein- oder zweimal substituiert sein können durch
Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, Ci-C3-Alkyl, G-C3-Alkoxy-, Trifluormethyl- oder -
NR10R" ,
n für 0 oder 1 steht,
R10 und R" unabhängig voneinander für Wasserstoff oder optional durch Hydroxy, Oxo oder
Fluor substituiertes G-CÖ -Alkyl stehen,
oder
Ri0 und R! i gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4-8-gliedriges
Heterocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und gegebenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, G-Cs-Alkyl, C3-C6-
Cycloalkyl, Cyclopropylmethyl-,Benzyl oder G-C4-Alkoxycarbonyl-, sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
Davon bevorzugt sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in der
A für -NH- steht,
X für -N- steht,
R1 für eine Gruppe steht, ausgewählt aus
a) -C(=0)NR R9,
b) -S(=0)2NR8R9,
c) Oxazolin-2-yl, optional substituiert durch eine oder zwei C i -C3 -Alkylgruppen, R' für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Cyano, Ci-C3-Alkyl, Fluor-Ci-C3-Alkyl-, C1-C3- Alkoxy-, Fluor-Ci-C3-Alkoxy-, Ci-C3-Alkylthio- oder Fluor-C 1 -C3 -Alkylthio- steht,
R3 für Fluor, Chlor oder Cyano steht und mit jeder der noch freien Positionen des
Aromaten verknüpft sein kann,
R4 für Methyl oder Ethyl steht,
R5 für Ci-C3-Alkyl steht,
R" für Wasserstoff steht,
R für C2-C5-Alkyl, C3-C6 Cycloalkyl, 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl oder
Phenyl-Ci-C3-Alkyl- steht,
worin der Phenylrest optional ein- oder zweimal, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, Ci-C3-Alkyl, C1 -C3 -Alkoxy-, oder Trifluoromethyl-,
R8 für Ci-Ce-Alkyl steht, das optional und unabhängig voneinander ein-, zwei-, oder dreimal substituiert sein kann durch Hydroxy, Oxo, Fluor, Cyano, Ci-C3-Alkoxy-, Fluor-Ci-C3-Alkoxy-, -NR10R", 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl oder 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl,
worin das 4- bis 8-gliedrige Heterocycloalkyl gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo,
oder für C3-C6-Cycloalkyl steht, das optional ein- oder zweimal substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, -NRi0Rn, oder 4- bis 8-gliedrigem
Heterocycloalkyl,
oder für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, Ce-Cs-Heterospirocycloalkyl, verbrückt es Ce-C io-Heterocycloalkyl oder Ce-Go-Heterobi cycloalkyl steht, wobei in den genannten Resten jeweils gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten sein können, und wobei die genannten Reste gegebenenfalls ein- oder zweimal substituiert sein können durch Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, G- C3-Alkyl oder -NR10R",
R9 für Wasserstoff oder C 1 -C3 -Alkyl steht,
oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4-oder 8- gliedriges Heterocycloalkyl, Ce-Cs-Heterospirocycloalkyl, verbrücktes G-Go- Heterocycloalkyl oder Ce-Go-Heterobicycloalkyl stehen, wobei in den genannten
Resten jeweils gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten sein können, und wobei die genannten Reste gegebenenfalls einmal substituiert sein können durch Oxo oder Ci-C3-Alkyl,
n für 0 oder 1 steht,
R10 und R" unabhängig voneinander für Wasserstoff oder optional durch Hydroxy, Oxo oder
Fluor substituiertes C i-C4-Alkyl stehen,
oder
R10 und R" gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4-7-gliedriges
Heterocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und gegebenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Cyano, Fluor, Ci -C3-Alkyl, Cyclopropyl, Cyclopropylmethyl-, Benzyl oder Ci-C4-Alkoxycarbonyl-,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze. Davon besonders bevorzugt sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der
A für -NH- steht,
X für -N- steht,
R! für eine Gruppe steht, ausgewählt aus
a) -C(=0)NR8R9,
b) -S(=0)2NR8R9,
R für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Methoxy- oder Ethoxy- steht,
R4 für Methyl steht,
R5 für Methyl oder Ethyl steht,
R" für Wasserstoff steht,
R für Cs-Cs-Alkyl, C3-C6-Cycloalkyl, 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl oder
Phenyl-Ci-C3-Aikyl- steht,
R8 für Ci -C4-Alkyi oder für Cs-Ce-Cycloalkyl steht, die optional einmal substituiert sein können durch -NR^R11 oder 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, oder für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl steht,
worin Cs-Ce-Cycloalkyl oder 4-8-gliedriges Heterocycloalkyl gegebenfalls einmal substituiert sein können durch Oxo, und worin das 4-8-gliedrige Heterocycloalkyl gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann,
R9 für Wasserstoff oder Methyl steht oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 5 -od er 6- gliedriges Heterocycloalkyl oder Ce-Cs-Heterospirocycloalkyl stehen, wobei in den genannten Resten gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten sein können und wobei die genannten Reste gegebenenfalls einmal substituert sein
können durch Oxo oder Ci-C3-Alkyl,
n für 0 steht und
R10 und R" unabhängig voneinander für Wasserstoff oder für Ci-Gt-Alkyl stehen,
oder
R10 und R11, gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, für 5- bis 6- gliederiges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein weiteres Heteroatom enthalten kann, und das geben enfalls einfach substituiert sein kann mit C1-C3- Alkyl, Cyclopropyl, Cyclopropylmethyl-, Benzyl oder ieri-Butoxycarbonyl-, sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichenSalze.
Davon insbesondere bevorzugt sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I. in der
A für -NH- steht,
X für -N- steht,
R! für eine Gruppe steht ausgewählt aus
a) -C(=0)NR8R9,
b) -S(=0)2NR8R9,
R2 für Wasserstoff oder Methoxy- steht,
R" für Methyl steht,
R5 für Methyl steht,
R6 für Wasserstoff steht,
R für wo-Propyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Tetrahydropyran-4-yl oder Benzyl steht,
R8 für
steht,
R9 für Wasserstoff oder Methyl steht,
oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für
stehen und
n für 0 steht,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
Davon insbesondere bevorzugt sind weiterhin solche Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der
A für -NH- steht,
X für - - steht,
R! für eine Gruppe steht, ausgewählt aus
a) -C(=0)NR8R9,
b) -S(=0)2NR8R9,
R2 für Wasserstoff oder Methoxy- steht,
R4 für Methyl steht,
R5 für Methyl steht,
R' für Wasserstoff steht,
R7 für wo-Propyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl oder Tetrahydropyran-4-yl steht, R8 für
steht,
R ' für Wasserstoff oder Methyl steht, oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für
* *— N
o o
stehen und n für 0 steht,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
In den Definitionen kennzeichnet "*" den Verknüp fungspunkt mit dem Stickstoffatom in - C(=0)NR8R9 beziehungsweise -S(=0)2NR8R9. in den Definitionen kennzeichnet "**" den Verknüpfungspunkt mit der in R! vorhandenen Carbonyl- beziehungsweise Sulfonylgruppe.
Auch weiterhin interessant sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der
A für -NH- oder -O- steht,
X für -N- steht,
R1 für eine Gruppe steht, ausgewählt aus
a) -C(=0)NR8R9,
b) -S(=0)2NR8R9,
c) Oxazolin-2-yl, optional substituiert durch eine oder zwei C i -C3 -Alkylgruppen, R - für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Ci-C4-Alkyl, C2-C4-Alkenyl, C2-C4-Alkinyl,
Halogen-Ci-C4-Alkyl-, Ci-C4-Alkoxy-, Halogen-Ci-C4-Alkoxy-, Ci-C4-Alkylthio-,
Halogen-C 1 -C4-Alkylthio-, oder -NR10Rn steht,
R3 für Halogen, Ci-C3-Alkyl, Ci-C3-Alkoxy-, Trifluoromethyl- oder Cyano steht und mit jeder der noch freien Positionen des Aromaten verknüpft sein kann,
R4 für Methyl oder Ethyl steht,
R5 für Ci-C3-Alkyl steht,
R6 für Wasserstoff oder C 1 -C3 -Alkyl steht,
oder
R5 und R' gemeinsam mit dem Kohlenstoffatom, an das sie gebunden sind, für
C3-C6-Cycloalkyl stehen,
R ' für Ci-Ce-Alkyl, C3-C8-Cycloalkyl oder Phenyl-Ci-C3 -Alkyl- steht,
worin der Phenylrest optional ein-, zwei- oder dreimal, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Halogen, Cyano, Ci-C4-Alkyl, C2-C4-Alkenyl, C2-C4- Alkinyl, Ci-C4-Alkoxy-, Halogen-C 1 -C4-Alkyl- oder Halogen-C 1 -C4-Alkoxy-,
für Ci-Cö-Alkyl steht, das optional und unabhängig voneinander ein-, zwei-, oder dreimal substituiert sein kann durch Hydroxy, Oxo, Fluor, Cyano, Ci-C4-Alkoxy-, Halogen-C i -C4-Alkoxy-, -NR'V, 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, 4- bis 8- gliedriges Heterocycloalkenyl, Cs-C 11 -Heterospirocycloalkyl, verbrücktes Ce-Cn- Heterocycloalkyl, Ce-Cn-Heterobicycloalkyl, Phenyl oder 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl,
worin 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkenyl, C5-C 11 -Heterospirocycloalkyl, verbrücktes Ce-Cn -Heterocycloalkyl, Ce-Cn- Heterobicycloalkyl j eweils gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten können sowie optional einmal substituiert sein können durch Oxo, und worin Phenyl und 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl optional ein- oder zweimal substituiert sein können durch Halogen, Cyano, Trifluormethyl-, Ci-C3-Alkyl oder Ci-C3-Alkoxy-, oder für Cs-Ce-Alkenyl oder Cs-Cö-Alkinyl steht, oder für C3-Cs-Cycloalkyl oder C4-C8-Cycloalkenyl steht, das optional ein- oder zweimal substituiert sein kann durch Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, Ci-C3-Alkyl, Ci-C3-Alkoxy-, Trifluormethyl- oder -NR!0Rn,
oder für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, 4- bis 8-gliedriges
Heterocycloalkenyl, C5-C 11 -Heterospirocycloalkyl, verbrücktes Ce-Cn- Heterocycloalkyl, oder C6-Ci2-Heterobicycloalkyl steht, wobei in den genannten Resten jeweils gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten sein können, und wobei die genannten Reste gegebenenfalls ein- oder zweimal substituiert sein können durch Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, G-C3-Alkyl, C1-C3- Alkoxy-, Trifluormethyl- oder -NR10Rn,
für Wasserstoff oder Ci-C3-Alkyl steht,
oder
gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, stehen für 4- oder 8-gliedriges Heterocycloalkyl, 4-oder 8-gliedriges Heterocycloalkenyl, ( V Ci i-Heterospirocycloalkyl, verbrücktes C6-Ci2-Heterocycloalkyl oder Ce-Cn- Heterobicycloalkyl, wobei in den genannten Resten jeweils gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten sein können, und wobei die genannten Reste gegebenenfalls ein- oder zweimal substituiert sein können durch Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, Ci-C3-Alkyl, G-C3-Alkoxy-, Trifluormethyl- oder -NR10RH, für 0 oder 1 steht,
unabhängig voneinander für Wasserstoff oder optional durch Hydroxy, Oxo oder
Fluor substituiertes Ci-C3-Alkyl stehen,
oder
R10 und R" gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4-8-gliedriges
Heterocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional ein oder zwei Substituenten tragen kann, die unabhängig voneinander ausgewählt sind aus Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor oder d-Cs-Alkyl,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze. Davon ferner interessant sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der
A für -NH- oder -O- steht,
X für -N- steht,
R! für eine Gruppe steht, ausgewählt aus
a) -C(=0)NR8R9,
b) -S(=0)2NR8R9,
c) Oxazolin-2-yl, optional substituiert durch eine oder zwei C i -C3 -Alkylgruppen, R2 für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Cyano, Ci-C3-Alkyl, Fluor-Ci-C3-Alkyl-, C1-C3-
Alkoxy-, Fluor-C 1 -C3 -Alkoxy-, Ci-C3-Alkylthio- oder Fluor-C 1 -C3 -Alkylthio- steht,
R3 für Fluor, Chlor oder Cyano steht und mit jeder der noch freien Positionen des
Aromaten verknüpft sein kann,
R4 für Methyl oder Ethyl steht,
R5 für Ci-C3-Alkyl steht,
R' für Wasserstoff steht,
R ' für C2-C5-Alkyl, C3-C6 Cycloalkyl oder Phenyl-Ci-C3-Alkyl- steht,
worin der Phenylrest optional ein- oder zweimal, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, Ci-C3-Alkyl, C1-C3 -Alkoxy-, oder Trifluoromethyl-,
R8 für Ci-Cö-Alkyl, das optional und unabhängig voneinander ein-, zwei-, oder
dreimal substituiert sein kann durch Hydroxy, Oxo, Fluor, Cyano, Ci-C3-Alkoxy-,
Fluor-Ci-C3-Alkoxy-, -NR10Rn, 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl oder 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl,
worin das 4- bis 8-gliedrige Heterocycloalkyl gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo,
oder für C3-C6-Cycloalkyl, das optional ein- oder zweimal substituiert sein kann durch Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, oder -NRi0RH ,
oder für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, Ce-Cg-Heterospirocycloalkyl, verbrückt es Ce-Cio-Heterocycloalkyl oder Ce-Cio-Heterobicycloalkyl steht, wobei in den genannten Resten jeweils gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten sein können, und wobei die genannten Reste gegebenenfalls ein- oder zweimal substituiert sein können durch Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, Ci-
C3-Alkyl oder -NR10Rn,
R9 für Wasserstoff oder C i -C3 -Alkyl steht,
oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4 -oder 8- gliedriges Heterocycloalkyl, Ce-Cs-Heterospirocycloalkyl, verbrücktes C6-C10-
Heterocycloalkyl oder Ce-Cio-Heterobicycloalkyl stehen, wobei in den genannten Resten jeweils gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten sein können, und wobei die genannten Reste gegebenenfalls einmal substituiert sein können durch Oxo oder C1-C3 -Alkyl,
n für 0 oder 1 steht,
R10 und R" unabhängig voneinander für Wasserstoff oder optional durch Hydroxy, Oxo oder
Fluor substituiertes C1-C3 -Alkyl stehen,
oder
R10 und R" gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4-7-gliedriges
Heterocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional ein oder zwei Substituenten tragen kann, die unabhängig voneinander ausgewählt sind aus Hydroxy, Cyano, Fluor oder C1-C3- Alkyl,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
Davon ferner besonders interessant sind auch solche Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der
A für
X für
R1 für
a)
b) -S(=0)2NR8R9,
R2 für
R4 für
R5 für
R6 für
R ' für
R8 für Ci -C4-Alkyl, das optional einmal substituiert sein kann durch -NR10Rn oder 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl, oder für Cs-Ce-Cyeloalkyl, oder für 4- bis 8- gliedriges Heterocycloalkyl steht,
worin Cs-Ce-Cycloalkyl oder 4-8-gliedriges Heterocycloalkyl gegebenfalls einmal substituiert sein können durch Oxo, und worin das 4-8-gliedrige Heterocycloalkyl gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann,
R9 für Wasserstoff oder Methyl steht oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 5-oder 6- gliedriges Heterocycloalkyl oder Ce-Cs-Heterospirocycloalkyl stehen, wobei in den genannten Resten gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten sein können und wobei die genannten Reste gegebenenfalls einmal substituert sein können durch Oxo oder Ci-C3-Alkyl,
n für 0 steht und
R10 und R" unabhängig voneinander für Wasserstoff, Methyl oder Ethyl stehen,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
Davon ferner noch interessanter sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der
A für -NH- oder -O- steht,
X für -N- steht,
R! für eine Gruppe steht ausgewählt aus
a) -C(=0)NR8R9,
b) -S(=0)2NR8R9,
R für Wasserstoff oder Methoxy- steht,
R4 für Methyl steht,
ΙΓ für Methyl steht,
R6 für Wasserstoff steht,
R für z'so-Propyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl oder Benzyl steht,
R8 für
steht,
R für Wasserstoff oder Methyl steht,
oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für
stehen und
n für 0 steht,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
Davon ferner besonders interessant sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der
A für -NH- steht,
X für -N- steht,
R' für eine Gruppe steht, ausgewählt aus
a) -C(=0)NR8R9,
b) -S(=0)2NR8R9,
R2 für Wasserstoff oder Methoxy- steht,
R4 für Methyl steht,
ir für Methyl steht,
ir für Wasserstoff steht,
R
7 für z
'so-Propyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl oder Benzyl steht,
R für
steht,
R9 für Wasserstoff oder Methyl steht, oder
R
8 und R ' gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für
o' No
stehen und
n für 0 steht,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
Davon ferner ebenfalls insbesondere bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Fonnel I, in der
A für -O- steht,
X für -N- steht,
R1 für eine Gruppe steht, ausgewählt aus
a) -C(=0)NR8R9,
b) -S(=0)2NR8R9,
R2 für Wasserstoff oder Methoxy- steht,
R4 für Methyl steht,
R5 für Methyl steht,
R- für Wasserstoff steht,
R7 für «σ-Propyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl oder Benzyl steht,
steht,
R9 für Wasserstoff oder Methyl steht, oder
R8 und R9 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für
stehen und
n für 0 steht,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze.
In den Definitionen kennzeichnet "*" den Verknüp fungspunkt mit dem Stickstoffatom in - C(=0)NR8R9 beziehungsweise -S(=0)2NR8R9. In den Definitionen kennzeichnet "**" den Verknüpfungspunkt mit der in R1 vorhandenen Carbonyl- beziehungsweise Sulfonylgruppe.
Bevorzugt sind weiterhin Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen A für -NH- steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R1 für -C(=0)NR8R9 steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R 1 für -S(=0)2NR8R9 steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Cyano, G-C3-Alkyl, Fluor-C i -C3 -Alkyl-, C1-C3 -Alkoxy- oder Fluor-C 1 -C3 -Alkoxy- steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Wasserstoff, Fluor, Chlor, C1-C3 -Alkyl oder G-C3-Alkoxy- steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R2 für Wasserstoff, Fluor, Chlor, C1-C3 -Alkyl oder Ci-Cs-Alkoxy- steht, und in denen n für die Zahl 0 steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Methyl oder Methoxy- steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Methyl oder Methoxy- steht, und in denen n für die Zahl 0 steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für C1-C3 -Alkoxy- steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R" für C1-C3 -Alkyl steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Ethoxy- steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Fluor steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R" für Chlor steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R2 für Methoxy- steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R~ für Methyl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R" für Wasserstoff steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R" für Methoxy- steht, und in denen n für die Zahl 0 steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Methyl steht, und in denen n für die Zahl 0 steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Wasserstoff steht, und in denen n für die Zahl 0 steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Wasserstoff, Fluor, Methyl oder Methoxy- steht, R4 und R5 jeweils für Methyl stehen, R" für Wasserstoff steht, und in denen n für die Zahl 0 steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R2 für Wasserstoff, Methyl oder Methoxy- steht, R4 und R3 jeweils für Methyl stehen, R6 für Wasserstoff steht, und in denen n für die Zahl 0 steht. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Methoxy- steht, R4 und R5 jeweils für Methyl stehen, R" für Wasserstoff steht, und in denen n für die Zahl 0 steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Methyl steht, R4 und R5 jeweils für Methyl stehen, R' für Wasserstoff steht, und in denen n für die Zahl 0 steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Wasserstoff steht, R4 und R5 jeweils für Methyl stehen, R" für Wasserstoff steht, und in denen n für die Zahl 0 steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R3 für Ci-C3-Aikoxy- steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R3 für Methoxy- steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R4 für Methyl oder Ethyl steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R4 für Ethyl steht. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R4 für Methyl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R" und R5 jeweils für Methyl stehen.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R4 und R5 jeweils für Methyl stehen, und in denen n für die Zahl 0 steht. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R4 für Methyl steht und R' für Wasserstoff steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R4 und R5 jeweils für Methyl stehen und R" für Wasserstoff steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R4 und R5 jeweils für Methyl stehen, R' für Wasserstoff steht, und in denen n für die Zahl 0 steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R5 für Methyl oder Ethyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R5 für Ethyl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R5 für Methyl steht. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R5 für Methyl steht und in denen R' für Wasserstoff steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R" für Wasserstoff steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Cß-Cs-Alkyl, C3-C6- Cycloalkyl, 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl oder Phenyl-Ci-C3-Alkyl- steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für C3-Cs-Alkyl steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Cs-Cö-Cycloalkyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Phenyl-C 1 -C3-Alkyl- steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für C2-Cs-Alkyl, C3-C7- Cycloalkyl, 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl oder Phenyl-C 1 -C3 -Alkyl- steht, worin C2-Cs-Alkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Ci-C3-Alkoxy,
und worin 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Ci-C4-Alkoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für C2-Cs-Alkyl steht, worin C2-C5-Alkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit G-C3-Alkoxy-. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Cs-C -Cycloalkyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl steht, worin 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit G-CrAlkoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Phenyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für C2-C4-Alkyl, C5-C7- Cycloalkyl, Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Tetrahydropyranyl, Phenyl oder Benzyl steht,
worin C2-C4-Alkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Methoxy-,
und worin Pyrrolidinyl und Piperidinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Methoxy carbonyl , Ethoxycarbonyl oder tert. -Butoxy carbonyl - .
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für C2-C4-Alkyl steht, worin C2-C4-Alkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Methoxy-,
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Cs-C - ycloalkyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Pyrrolidinyl, Piperidinyl oder Tetrahydropyranyl steht,
worin Pyrrolidinyl und Piperidinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit
M ethoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl oder tert. -Butoxy carbonyl - .
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Pyrrolidinyl, Piperidinyl oder Tetrahydropyranyl steht,
worin Pyrrolidinyl und Piperidinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit tert - Butoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Pyrrolidinyl oder Piperidinyl steht,
worin Pyrrolidinyl und Piperidinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit
Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl oder tert. -Butoxy carbonyl - .
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Pyrrolidinyl oder Piperidinyl steht,
worin Pyrrolidinyl und Piperidinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit tert - Butoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Tetrahydropyranyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Phenyl oder Benzyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Phenyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Benzyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für z'so-Propyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, T etrahydropyran-4 -yl oder Benzyl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für wo-Propyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl oder T etrahydropyran-4 -yl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für wo-Propyl steht. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für
2-Methoxyethyl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Cyclopentyl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Cyclohexyl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Cycloheptyl steht. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für
Tetrahydropyran-4-yl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Piperidin-4-yl steht, worin Piperidin-4-yl am darin enthaltenen Stickstoffatom gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl oder teri.-Butoxycarbonyl-.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für Piperidin-4-yl steht, worin Piperidin-4-yl am darin enthaltenen Stickstoffatom gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit tert.-Butoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für Ci-C4-Alkyl steht, das gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit -NR10RH, 4- bis 8-gliedrigem Heterocycloalkyl, Phenyl oder 5- bis 6-gliedrigem Heteroaryl,
worin das 4- bis 8-gliedrige Heterocycloalkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Oxo, C i -C4-Alkyl oder C i -C4-Alkoxycarbonyl-,
und worin Phenyl und 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Fluor, Chlor, Cyano, Trifluormethyl-, Methyl oder Methoxy-,
oder für C3-Cs-Cycloalkyl steht, das gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, -NRI0R", oder 5- bis 6-gliedrigem Heterocycloalkyl, oder für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl steht, das gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Oxo, Ci-C3-Alkyl, -NRI 0R" , Ci-C4-Alkylcarbonyl- oder Ci-C4-Alkoxycarbonyl-. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für Ci-C4-Alkyl steht, das gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit -NR10RH, 4- bis 8-gliedrigem Heterocycloalkyl, Phenyl oder 5- bis 6-gliedrigem Heteroaryl,
worin das 4- bis 8-gliedrige Heterocycloalkyl gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Oxo, Ci-C4-Alkyl oder G-C4-Alkoxycarbonyl-,
und worin Phenyl und 5- bis 6-gliedriges Heteroaryl gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Fluor, Chlor, Cyano, Trifluormethyl-, Methyl oder Methoxy-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für
C3-C8-Cycloalkyl steht, das gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, -NR10R", oder 5- bis 6-gliedrigem Heterocycloalkyl.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl steht, das gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Oxo, Ci-C3-Alkyl, -NR10R", G-C4-Alkylcarbonyl- oder C i -C4-Alkoxy carbonyl- . Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für Ci-C4-Alkyl oder für C3- C6-Cycloalkyl steht, die optional einmal substituiert sein können durch -NR10RH oder 4- bis 8- gliedriges Heterocycloalkyl,
oder für 4- bis 8-gliedriges Heterocycloalkyl steht,
worin Cs-Ce-Cycloalkyl oder 4-8-gliedriges Heterocycloalkyl gegebenfalls einmal substituiert sein können durch Oxo, und worin das 4-8-gliedrige Heterocycloalkyl gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine C 1 -C4-Alkylgruppe steht, die optional einmal substituiert sein kann durch durch -NR10RH oder eine 4-8-gliedrige Heterocycloalkylgruppe, die gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine C3-C6- Cycloalkylgruppe steht, die gegebenenfalls einmal substituiert sein kann durch -NR^R11 oder Oxo.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine C3-C6- Cycloalkylgruppe steht, die gegebenenfalls einmal substituiert sein kann durch - R10Rn .
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine C3-C6- Cycloalkylgruppe steht, die gegebenenfalls einmal substituiert sein kann durch Oxo.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine C3-C6- Cycloalkylgruppe steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine 4- bis 8-gliedrige Heterocycloalkyl -Gruppe steht, die gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten
kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine 4- bis 7-gliedrige Heterocycloalkyl -Gruppe steht, die gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine 5- bis 6-gliedrige Heterocycloalkyl -Gruppe steht, die gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine Ce-Cs- Heterospirocycloalkyl-Gruppe steht, die gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine CÖ-CIO-
Heterobicycloalkyl-Gruppe steht, die gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine verbrückte Ce-Cio- Heterocycloalkyl -Gruppe steht, die gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für Ci-C2-Alkyl steht, das gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit N, N-Dimethylamino -, N-Ethyl-N-methylamino-, NN-Diethylamino-, Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl, Phenyl oder Pyridinyl, worin Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl und Morpholinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Methyl, Ethyl oder ieri.-Butoxycarbonyl-,
und worin Phenyl und Pyridinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Fluor, Chlor, Methyl oder Methoxy-,
oder für Cs-Ce-Cycloalkyl steht, das gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, -NR10Rn, Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl,
oder für Oxetanyl, Azetidinyl, Pyrrolidinyl, Tetrahydrofuranyl oder Piperidinyl steht, die gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Methyl, Ethyl oder Acetyl-, Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für Ci-C2-Alkyl steht, das gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit NN-Dimethylamino-, N-Ethyl-N-methylamino-, N, Ar-Diethylamino -, Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl, Phenyl oder Pyridinyl,
worin Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl und Mo holinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Methyl, Ethyl oder ieri.-Butoxycarbonyl-,
und worin Phenyl und Pyridinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Fluor, Chlor, Methyl oder Methoxy.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für Ci-C2-Alkyl steht, das gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit N, N-Dimethylamino -, Piperazinyl, Morpholinyl, Phenyl oder Pyridinyl,
worin Piperazinyl und Morpholinyl gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Methyl oder feri.-Butoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für
C5-C6-Cycloalkyl steht, das gegebenenfalls einfach substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, - NR10R", Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für Oxetanyl, Azetidinyl, Pyrrolidinyl, Tetrahydrofuranyl oder Piperidinyl steht, die gegebenenfalls einfach substituiert sein können mit Methyl, Ethyl oder Acetyl-.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine Gruppe steht ausgewählt aus
worin "*" den Verknüpfungspunkt mit dem Stickstoffatom in -C(=0)NR8R9
beziehungsweise -S(=OhNR*R ' kennzeichnet.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R für eine Gruppe
teht ausgewählt aus
worin "*" den Verknüpfungspunkt mit dem Stickstoffatom in -C(=0)NR8R9
beziehungsweise -S(=0)2NR8R9 kennzeichnet.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen RN für eine Gruppe steht ausgewählt aus
worin "*" den Verknüpfungspunkt mit dem Stickstoffatom in -C(=0)NR8R9
beziehungsweise
kennzeichnet.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine der folgenden Gruppen
stc t, worin "*" den Verknüpfungspunkt mit dem Stickstoffatom in -C(=0)NR8R9
beziehungsweise -S(=0);NR R' kennzeichnet.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R ' für Wasserstoff oder Methyl
steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R9 für Wasserstoff steht. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R9 für Methyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 und R9, gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl oder Ce-Cs- Heterospirocycloalkyl stehen, die gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Oxo, Fluor, G-Cs-Alkyl, C3-C5-Cycloalkyl, -NR10Rn, G-C - Alkylcarbonyl- oder G-C4-Alkoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 und R9, gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Oxo, Fluor,
Ci-Cs-Alkyl, Cs-Cs-Cycloalkyl, -NR!0R! 1, Ci-C4-Alkylcarbonyl- oder C ι -C4-Alkoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 und R9, gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für Ce-Cs-Heterospirocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Oxo, Fluor, Ci-Cs-Alkyl, C3-C5-Cycloalkyl, -NR10RH, G-C4-Alkylcarbonyl- oder G-C4-Alkoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 und R gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl, l-Thia-6~azaspiro[3.3]hept-6-yl- oder 2-Oxa-6-azaspiro[3.3]hept-6-yl- stehen, die gegebenenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Oxo, Fluor, G-C3-Alkyl, Cyclopropyl, Piperidin-l-yl oder teri.-Butoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 und R9, gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4-bis 7-gliedriges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo oder G-C3-Alkyl.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 und R9, gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 5 -oder 6-gliedriges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo oder G-C3-Alkyl.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen NR8R9 für 6-bis 8-gliedriges Heterospirocycloalkyl steht, das gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einmal substituiert sein kann durch Oxo oder Ci-C3-Alkyl.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 und R9, gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für eine Gruppe stehen ausgewählt aus
worin "**" den Verknüpfungspunkt mit der in R
! vorhandenen Carbonyl- beziehungsweise Sulfonylgruppe kennzeichnet.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 und R '.
gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für eine Gruppe stehen ausgewählt aus
worin "**" den Verknüpfungspunkt mit der in R
1 vorhandenen Carbonyl- beziehungsweise Sulfonylgruppe kennzeichnet.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 und R9, gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für eine Gruppe
stehen, worin "**" den Verknüpfungspunkt mit der in R
1 vorhandenen Carbonyl- beziehungsweise
Sulfonylgruppe kennzeichnet.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R8 für eine der fol enden Gruppen
steht, worin "**" den Verknüpfungspunkt mit der in R1 vorhandenen Carbonyl- beziehungsweise Sulfonylgruppe kennzeichnet.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen n für die Zahl 0 steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen n für die Zahl 1 steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen Ri0 und R" unabhängig voneinander für Wasserstoff oder optional durch Hydroxy oder Fluor substituiertes Ci-C4-Alkyl stehen.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R11 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder optional durch Hydroxy oder Fluor substituiertes Ci-Cs-Alkyl stehen.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R11 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder für gegebenenfalls ein-, zwei oder dreifach, gleich oder verschieden mit Hydroxy, Oxo oder Fluor substituiertes Ci -Czj-Alkyl stehen,
oder für C i -C4-Alkylcarbonyl- oder C i -C4-Alkoxy carbonyl- stehen.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R!0 und R" unabhängig voneinander für Wasserstoff oder für gegebenenfalls ein-, zwei oder dreifach, gleich oder
verschieden mit Hydroxy, Oxo oder Fluor substituiertes G- -Alkyl stehen.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R11 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder für C i -C4-Alkylcarbonyl- oder C i -C4-Alkoxycarbonyl- stehen.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R!0 und R11 unabhängig voneinander für Wasserstoff, Ci-C4-Alkyl oder für Ci-C4-Alkoxycarbonyl- stehen.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R11 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder C i -C4-Alkyl stehen.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R 1 1 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder C i -C4-Alkoxy carbonyl- stehen. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R11 unabhängig voneinander für Wasserstoff, G-Cs-Alkyl oder feri.-Butoxy carbonyl- stehen.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R 1 1 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder Ci-Cß-Alkyl stehen.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen Ri0 und R! i unabhängig voneinander für Wasserstoff oder teri.-Butoxycarbonyl- stehen.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen Ri0 für Wasserstoff oder C i -C4-Alkyl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen RH für Wasserstoff oder Ci-C4-Alkyl steht. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 für Wasserstoff, Methyl oder Ethyl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R1 1 für Wasserstoff, Methyl oder Ethyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 für C i -C4-Alkoxy carbonyl - steht und R! ' für Wasserstoff steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R11 unabhängig voneinander für Wasserstoff, G-C3-Alkyl oder teri.-Butoxycarbonyl- stehen. Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 für G-GrAlkyl steht und R11 für Wasserstoff steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 für Ci-C2-Alkyl steht und R11 für Wasserstoff steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 für Methyl steht und R11 für Wasserstoff steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen Ri0 für tert - Butoxycarbonyl- steht und R" für Wasserstoff steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 für G-C3-Alkyl steht und R" für Ci-C3-Alkyl steht. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 für Ci-C2-Alkyl steht und RH für Ci-C2-Alkyl steht.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 für Methyl steht und Rn für Methyl steht.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und Ri ! gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4- bis 7-gliedriges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor, Ci-C3-Alkyl, Fluor-G-C3-Alkyl-, C3-C6-Cycloalkyl, C3 -C6-Cycloalkylmethyl-, Benzyl oder Ci-C4-Alkoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen Ri0 und R" gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4- bis 7-gliedriges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und gegebenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Hydroxy, Cyano, Fluor, G-C3-Alkyl, Cyclopropyl, Cyclopropylmethyl-, Benzyl oder G-C4-Alkoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R11 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 4- bis 7-gliedriges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenenfalls ein oder mehrere weitere Heteroatome enthalten kann und optional einen oder zwei Substituenten tragen kann, die unabhängig voneinander ausgewählt sind aus Hydroxy, Oxo, Cyano, Fluor oder G-Cs-Alkyl.
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R11 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 5- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl stehen, das gegebenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein kann mit Oxo, Fluor, O- C3-Alkyl, Fluor-Ci-Cs-Alkyl-, C3-C5-Cycloaikyl, Cs-Cs-Cycloalkylmethyl- oder G-C4- Alkoxycarbonyl-.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R! i gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für 5- bis 6-gliederiges
Heterocycloalkyl stehen, das geben enfalls einfach substituiert sein kann mit Ci-C3-Alkyl, Cyclopropyl, Cyclopropylmethyl-, Benzyl oder feri-Butoxycarbonyi-.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R10 und R" gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, für Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl oder Morpholinyl stehen, die gegebenfalls ein- oder zweifach, gleich oder verschieden substituiert sein können mit Fluor, 2,2,2-Trifluorethyl-, Cyclopropyl, Cyclopropylmethyl- oder feri.-Butoxycarbonyl-.
Die in den jeweiligen Kombinationen bzw. bevorzugten Kombinationen von Resten im Einzelnen angegebenen Restedefinitionen werden unabhängig von den jeweiligen angegebenen
Kombinationen der Reste beliebig auch durch Restedefinitionen anderer Kombination ersetzt.
Ganz besonders bevorzugt sind Kombinationen von zwei oder mehreren der oben genannten Vorzugsbereiche.
Ganz besonders bevorzugt sind die nachfolgenden Verbindungen der allgemeinen Formel (I):
4- { [(3i?)-4-Cyclopentyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino} -3 - methoxy-N-( 1 -methylpiperidin-4-yi)benzamid;
4- { [(3i?)- 1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6 -yl] amino } - 3 -methoxy-N-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid;
4- { [(3R)- 1 , 3 -Dimethyl-2 -oxo -4 -(propan-2 -yl) - 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6 -yl] amino } -
3-methoxy-N-[2-(morpholin-4-yl)ethyl]benzamid; 4-{2-[(4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yljamino } -3 -methoxybenzoyl)amino] ethyl } piperazin- 1 - feri-butyl carboxylat;
N-[2-(Dimethylamino)ethyl]-4-{[(3Ä)-l,3-dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-l,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yi]amino}-3-methoxybenzamid;
N-Cyclopentyl-4- { [(3i?)- 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]aiTiino}-3-methoxybenzamid;
(3R)-4-Cyclopentyl-6-({4-[(l,l-dioxido-l-thia-6-azaspiro[33]hept-6-yl)carbonyl]phenyl}amino)- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on;
(3R)-6-({4-[(l,l-Dioxido-l-thia-6-azaspiro[33]hept-6-yl)carbonyl]-2-methoxyphenyl}amino)-4- isopropyl-1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on; (3R)-6-( {4-[(l , 1 -Dioxido- 1 -thia-6-azaspiro[33]hept-6-yl)carbonyl]phenyl}amino)-4-isopropyl- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on;
(3R)-4-Cyclopentyl-6-( {4-[( 1 , 1 -dioxido-1 -thia-6-azaspiro[33]hept-6-yl)carbonyl]-2- methoxyphenyl}amino)-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
4- { [(3R)-4-Cyclopentyl- 1 ,3 -dimethyl-2 -oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}- Ar-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid;
4- { [(3R)-4-Cyclohexyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -3- methoxy-/V-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid;
4-{ [(3R)-1 ,3 -Dimethyl-2 -o xo-4-(tetrahydro-2H-pyran -4-yl)- 1 ,2,3,4 -tetrahydropyrido [2,3 - b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxy-N-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid; N- {trans-Λ- [4-(Cyclopropylm ethyl )piperazin- 1 -yljcyclohexyl} -4- {[(3R)-1 ,3 -dimethyl-2 -oxo-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -3 - methoxybenzamid;
N-{trans-4- [4-(Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yljcyclohexyl} -4- { [(3i?)- 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } benzolsulfonamid; (3i?)-l,3-Dimethyl-6-[(4-{[4-(propan-2-yl)piperazin-l-yl]sulfonyl}phenyl)amino]-4-(tetrahydro- 2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
4- { [(3R)-4-Cyclohexyl-l ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetraliydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } - N, N -dimethylb enzol Sulfonamid;
(3R)-l,3-Dimethyl-6-{[4-(mo holin-4-ylsulfonyl)phenyl]amino}-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on;
4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-N-[2-(pyridin-3-yl)ethyl]benzolsulfonamid;
(3R)-l,3-Dimethyl-6-( {4-[(4-methylpiperazin-l -yl)sulfonyl]phenyl}amino)-4-(tetrahydro-2H- pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido [2,3 -b]pyrazin-2(l H)-on; (3i?)-6-( {2-Fluor-4-[(4-methylpiperazin-l -yl)sulfonyl]phenyl}amino)-l ,3-dimetliyl-4-(tetraliydro- 2H-pyran-4-yl)~3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetraliydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 - b]pyrazin-6-yl]amino}-N-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzolsulfonamid;
4-{[(3R)-l ,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-N-[2-(4-methylpiperazin-l -yl)ethyl]benzolsulfonamid;
N-[2-(Dimethylamino)ethyl]-4- { [(3R)-1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4- tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } benzolsulfonamid;
4- { [(3i?)- 1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3,4 -tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-N-(pyridin-2-ylmethyl) benzolsulfonamid; (3R)-6-( {3-Methoxy-4-[(4-methylpiperazin-l -yl)sulfonyl]phenyl}amino)-l,3-dimethyl-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
4- { [(3R)-1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 - b]pyrazin-6-yl]amino}-NN-dimethylbenzolsulfonamid;
(3i?)-4-Cyclohexyl-6- [(2-methoxy-4- { [4-(propan-2-yl)piperazin- 1 -yljcarbonyl }phenyl)amino]-l,3- dimethyi-3 ,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on;
(3R)-4-Cyclohexyl-6-( {4-[( 1 , 1 -dioxido- 1 -ihia-6-azaspiro[3.3 ]hept-6-yl)carbonyl]phenyl} amino)- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on; 4-{[(3R)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl -2-oxo-l, 2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-N- ( 1 -methylazetidin-3 -yl)benzamid;
(3i?)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-6-[(4-{[4-(propan-2-yl)piperazin-l-yl]carbony
3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
(3i?)-4-Cycloheptyl-6-{[2-methoxy-4-(2-oxa-6-azaspiroP^
dimethyl-3 ,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on;
(3i?)-4-Cycloheptyl-6-({4-[(l,i-dioxido-l-th^
1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on;
4-{[(3R)-4-Benzyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetra^
{ira«s-4-[4-(cyclopropylmethyl)piperazin-l-yl]cyclohexyl}-3-methoxybenzamid; 4-{[(3R)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-jV-(pyridin-2-ylmethyl)benzamid;
(3R)-l,3-Dimethyl-6-({2-methyl-4-[(4-methylpiperazin-l-yl)carbonyl]phenyl}amino)-4-
(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
N- {trans-A- [4-(Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yljcyclohexyl} -4- { [(3 ?)- 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -3 - methylbenzamid; 4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b ]pyrazin-6-yl] amino } -3 -methoxy-N-(4-oxocy cloh exyl)benzamid;
N-( 1 -Acetylpiperidin-4-yl)-4- { [(3R)-4-cyclohexyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzamid;
(3R)-4-Cycloheptyl-6-[(2-methoxy-4-{[4-(propan-2-yl)piperazin-l-yl]carbonyl} phenyl)amino]- 1,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on;
(3i?)-4-Benzyl-l,3-dimethyl-6-{[4-(2-oxa-6-azaspiro[33]hept-6-ylcarbonyl)phenyl]amino}-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on; 4-{[(3R)-4-Benzyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrah^
hydroxycyclohexyl)benzamid;
(3R)-4-Benzyl-6-( {4-[(4-fluorpiperidin- 1 -yl)carbonyl] -2-methoxyphenyl} amino)- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on;
4- { [(3R)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino} - N-{?ran5-4-[4-(cyclopropylmethyl)piperazin-l-yl]cyclohexyl}benzamid;
(3R)-6-( {2-Methoxy-4-[(4-methylpiperazin- 1 -yl)carbonyl]phenyl} amino)- 1 ,3 -dimethyl-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
N-[2-(Dimethylamino)ethyl] -4- { [(3R)- 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3.4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzamid; 4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b ]pyrazin-6-yl] amino } -3 -methoxy-N-(pyi"idin-2-ylmethyl)benzamid;
N-[2-(Dimethylamino)ethyl] -4- { [(3R)- 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4- tetrahydropyi"ido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzamid;
4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyi-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-iV-[2-(pyridin-3-yl)ethyl]benzamid;
4- { [(3R)-1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2, ,4 -tetrahydropyrido [2,3- b ]pyrazin-6-yl] amino } -Λ-( 1 -methylazetidin-3 -yl)benzamid;
4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -
b]pyrazin-6-yl]amino}-N-[2-(4-methylpiperazin-l -yl)ethyl]benzamid;
N-[4-(4,4-Difluorpiperidin- 1 -yl)cyclohexyl]-4- { [(3i?)- 1 ,3-dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-
4-yl)-l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzamid;
(3i?)-6- { [4-( 1 ,4'-Bipiperidin- 1 '-ylcarbonyl)-2-methoxyphenyl]amino } - 1 ,3 -dimethyl-4-(tetrahydi - 2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
4- { [(3R)-1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b ]pyrazin-6-yl] amino } -3 -methyl-N-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid;
4- { [(3R)-1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3,4 -tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxy-N-(l-methylazetidin-3-yl)benzamid; (3Ä)-l,3-Dimethyl-6-( {4-[(4-methylpiperazm^
pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido [2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on;
N-{trans-4- [4-(Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yljcyclohexyl} -4- { [(3i?)- 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino Jbenzamid;
4- { [(3Ä)-1 ,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-iV-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid; tert-Bu\y\ {trans -[(4- { [(3R)-1 ,3-dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-iTiethoxybenzoyl)amino] cyclohexyl } carbamat;
4- { [(3R)-1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-N-(4-hydroxycyclohexyl)-3-methoxybenzarnid; 4- { [(3R)-1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxy-N-[2-(pyridin-3-yl)ethyl]benzamid;
Ar-[4-(4,4-Difluorpiperidin- 1 -yl)cyclohexyl]-4- { [(3i?)- 1 ,3-dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-
4-yi)-l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzamid; iV-[2-(Dimethyiamino)ethyl]-4- { [(3R>- 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yi)- 1 ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methylbenzamid;
4- { [(3R)-1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 - b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxy-N-[2-(4-methylpiperazin-l-yl)ethyl]benzamid; (3R)-6-( {?raMs-4-[(4-Cyclopropylpiperazin- 1 -yl)caxbonyl] -2-methoxyphenyl } amino)- 1 ,3 -dimethyl - 4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin-2(l H)-on;
4- { [(3R)-4 -Cyclohexyl- 1 ,3 -dimethyl -2-oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -N- [2-(4-methylpiperazin- 1 -yl)ethyl]benzamid;
4-{[(3Ä)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3- methoxy-N-[2-(4-methylpiperazin-l-yl)ethyl]benzamid;
4- { [(3R)-4-Cyclohexyl- 1 ,3 -dimethyl -2-oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -N- {?ra«s-4-[4-(cyclopropylmethyl) piperazin- 1 -yl] cyclohexyl } benzamid;
(3i?)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-6-{[4-(2-oxa-6-azaspiro[3.3]hept-6-ylcarbonyl)phenyl]amino}- 3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on; 4- {[(3R)-4 -Cyclohexyl- l,3-dimethyl-2-oxo-l, 2, 3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}- N-{?ran5-4-[4-(cyclopropylmethyl) piperazin- 1 -yl] cyclohexyl} -3 -methoxybenzamid;
4- { [(3i?)-4-Cyclohexyl- 1 ,3 -dimethyl -2-oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -N-
[4-(4,4-difluoi iperidin- 1 -yl)cyclohexyi]benzamid;
4-{[(3R)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3- methoxy-N-( 1 -methylazetidin-3 -yl)benzamid;
(3Ä)-4-Cyclohexyl-6-{[2-methoxy-4-(2-oxa-6-azaspiro[3.3]hept-6-ylcarbonyl)phenyl]amino}-l,3- dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
(3i?)-4-Cyclohexyl-6-( {4-[( 1 , 1 -dioxido-1 -thia-6-azaspiro [3.3]hept-6-yl)carbonyl]-2- methoxyphenyl}amino)-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on; (3R)-4-Benzyl-6-({4-[( 1,1 -dioxido-1 -thia-6-azaspiro[3.3]hept-6-yl)carbonyl]phenyl}amino)-i, 3- dimethyl-3 ,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on;
fert-Butyl 4-(4-{[(3R)^-benzyl-l,3 limethyl-2-oxo-l,2,3,4 etrahydTopyrido[2,3-b]pyrazin-6- yljamino } benzoyl)piperazin- 1 -carboxylat;
N-( 1 -Acetylpiperidin-4-yl)-4- { [(3R)-4-benzyl- 1 ,3-dimethyl-2-oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3 - b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzamid;
N-( 1 -Acetylpiperidin-4-yl)-4- { [(3R)-4-benzyl- 1 ,3-dimethyl-2-oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3 - b ] pyrazin-6-yl] amino } b enzamid; 4-{[(3i?)-4-Benzyl-l ,3-dimethyi-2-oxo-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6^
hydroxycyclohexyl)-3-methoxybenzamid;
(3i?)-4-Benzyl-6-[(2-methoxy-4-{[4-(pro
dimethyl-3,4-dihydro pyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
4-{[(3i?)-4-Benzyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]am
(4-methylpiperazin-l -yl)ethyl]benzamid;
4-{[(3i?)-4-Benzyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetr^^
methoxy-N-[2-(4-methylpiperazin-l -yl)ethyl]benzamid;
(3i?)-4-Benzyl-6-{[2-methoxy-4-(2-oxa-6-azaspiro[33]hept-6-yicarbonyl)phenyl]amino}-l ,3- dimethyl-3 ,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on; (3i?)-4-Cycloheptyl-6-( {4-[( 1 , 1 -dioxido-1 -thia-6-azaspiro[3.3]hept-6-yl)carbonyl]-2- methoxyphenyl}amino)-l ,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH
4-{ [(3Ä)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-
N-( 1 -methylazetidin-3-yl)benzamid;
N-( 1 -Acetylpiperidin-4-yl)-4- { [(3R)-4-cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4- tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } benzamid;
4-{ [(3Ä)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3 - methoxy-N-( 1 -methylazetidin-3 -yl)benzamid;
N-(l-Acetylpiperidin-4-yl)-4-{[(3R)-4-cycloheptyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l , 2,3,4-
tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzamid;
4- { [(3R)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2 -oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino} - N-[2-(4-methylpiperazin- 1 -yl)ethyl]benzamid;
4- { [(3R)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2 -oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-
N-(4-hydroxycyclohexyl)benzamid;
4- { [(3R)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2 -oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3 - methoxy-iV-[2-(4-methylpiperazin-l -yl)ethyl]benzamid;
(3i?)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-6-[(4- { [4-(propan-2-yl)piperazin- 1 -yl] carbonyl }phenyl)amino] - 3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on; (3i?)-4-Cycloheptyl-l,3-dimethyl-6-{[4-(2-oxa-6-azaspiro[3.3]hept-6-ylcarbonyl)phenyl]amirio}- 3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on;
4-{[(3R)-4-Benzyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-NN- dimethylbenzolsulfonamid;
4- { [(3R)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2 -oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}- N, N-dimethylb enzol Sulfonamid;
Ar-{ira«5-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin-i-yl]cyclohexyl}-4-{[(3i?)-i ,3-dimethyl-2-oxo-4- (propan-2 -yl) - 1 ,2 , 3 ,4-tetrahydropyrido [2,3~b]pyrazin-6-yl]amino} benzamid;
4- { [(3R)-1 , 3 -Dimethyl-2 -oxo -4 -(propan-2 -yl) - 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6 -yl] amino } - N-(4-hydroxycyclohexyl)-3-methoxybenzamid; 4- { [(3R)-1 , 3 -Dimethyl-2 -oxo -4 -(propan-2 -yl) - 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6 -yl] amino } -
N-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid;
(3R)-l,3-Dimethyl-6-( {4-[(4-methylpiperazin-l -yl)sulfonyl]phenyl}amino)-4-(propan-2-yl)-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on;
4- { [(3R)-1 , 3 -Dimethyl-2 -oxo -4 -(propan-2 -yl) - 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6 -yl] amino } - N, iV-dimethylb enzol sul fonamid;
(3i?)- 1 ,3 -Dimethyl-6- { [4-(morpholin-4-ylsulfonyl)phenyl]amino} -4-(propan-2-yl)-3 ,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on; (3R)-4-Cyclopentyl-l,3-dimethyl-6-[(4- {[4-(propan-2-yl)piperazin-l-yl]sulfonyl} phenyl)amino]- 3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on;
4- { [(3R)-4-Cyclopentyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}- N, N-dimethylb enzol Sulfonamid;
4-{[4-(2-Methoxyethyl)-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]am N-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid;
N-{ira«s-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazm^
dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino Jbenzamid;
4-[(3R)-6- { [4-(Dimethylsulfamoyl)phenyl] amino } - 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-2,3 -dihydropyrido [2,3 - b]pyrazin-4( 1 H)-yl]piperidin- 1 -kohlensäure-tert-butylester; 4-[(l ,3-Dimethyl-2-oxo-4-phenyl-l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl)amino] methylpiperidin-4-yl)benzolsulfonamid;
4-{[(3R)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-phenyl-l ,2,3,4-tetrah
methylpiperidin-4-yl)benzolsulfonamid;
4-{[(3R)-4-Benzyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4
{iran5-4-[4-(cyclopropylmethyl)piperazin-l-yl]cyclohexyl}benzolsulfonamid;
4- { [(3R)-1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amirio} -3-methoxy-N-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzolsulfonamid;
N-{trans-A- [4-(Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yljcyclohexyl} -4- { [(3i?)- 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -3 - methoxybenzolsulfonamid und
(3i?)-6-( {2-Methoxy-4-[(4-methylpiperazin-i -yl)sulfonyl]phenyl}amino)-l,3-dimethyl-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on,
sowie deren Diastereomere, Racemate, Polymorphe und physiologisch verträglichen Salze. Definitionen:
Unter Ci-Ce-Alkyl, bzw. einer G-Ce-Aikyl-Gruppe ist ein linearer oder verzweigter, gesättigter, monovalenter Kohlenwasserstoffrest zu verstehen, wie z.B. ein Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl-, Pentyl-, Hexyl-, iso- Propyl-, zso-Butyl-, sec -Butyl, teri-Butyl-, z'so-Pentyl-, 2-Methylbutyl-, 1 - Methylbutyl-, 1 -Ethylpropyl-, 1 ,2-Dimethylpropyl, «eo-Pentyl-, 1 , 1 -Dimethylpropyl-, 4- Methylpentyl-, 3 -Methylpentyl-, 2-Methylpentyl-, 1 -Methylpentyl-, 2-Ethylbutyl-, 1 -Ethylbutyl-, 3,3-Dimethylbutyl-, 2,2-Dimethylbutyl-, 1 ,1-Dimethylbutyl-, 2,3-Dimethylbutyl-, 1 ,3- Dimethylbutyl- oder 1 ,2-Dimethylbutyl-Rest.
Vorzugsweise ist unter Ci-Cö-Alkyl bzw. einer G-Ce-Alkyl -Gruppe Ci-C4-Alkyl, C2-C4-Alkyl beziehungsweise C2-Cs-Alkyl, besonders bevorzugt Ci-C3-Alkyl beziehungsweise ein Methyl-, Ethyl-, Propyl- oder Isopropyl-Rest zu verstehen.
Unter C2-Cs-Alkylen, bzw. einer C2-C5-Alkylen-Gruppe ist ein linearer oder verzweigter, gesättigter, bivalenter Kohlenwasserstoffrest zu verstehen, wie z.B. ein Ethylen-, Propylen-, Butylen-, Pentylen-, zso-Propylen-, z'so-Butylen-, sec -Butylen-, teri-Butylen-, z,so-Pentylen-, 2-Methylbutylen-, 1 - Methylbutylen-, 1 -Ethylpropyl en-, 1,2-Dimethylpropylen, «eo-Pentyl en- oder 1,1 - Dimethylpropylen-Rest.
Unter C2-C6-Alkenyl, bzw. einer C2-C6-Alkenyl-Gruppe ist ein linearer oder verzweigter, monovalenter Kohlenwasserstoffrest mit einer oder zwei C=C -Doppelbindungen zu verstehen, wie z.B. ein Ethenyl-, (is)-Prop-2-enyl-, (Z)-Prop-2-enyl-, Allyl- (Prop-l -enyl-), Allenyl- Buten- 1 -yl-, oder Buta-1 ,3-dienyl-Rest. Bevorzugt ist C3-Ce-Aikenyl beziehungsweise C2-C4-Alkenyl, besonders bevorzugt sind Ethenyl und Allyl.
Unter C2-C6-Alkinyl, bzw. einer C2-C6-Alkinyl-Gruppe ist ein linearer oder verzweigter, monovalenter Kohlenwasserstoffrest mit einer C=C -Dreifachbindung zu verstehen, wie z.B. ein Ethinyl-, Propargyl- (Prop-l-inyl-), oder Butin-l -yl-Rest. Bevorzugt ist C3-C6-Alkinyl beziehungsweise C2-C4-Alkinyl, besonders bevorzugt sind sind Ethinyl und Propargyl.
Unter G-C4-Alkoxy-, bzw. einer Ci-C4-Alkoxy-Gruppe ist ein linearer oder verzweigter, gesättigter Alkyletherrest -O-Alkyl zu verstehen, wie z.B. ein Methoxy-, Ethoxy-, n-Propoxy-, Isopropoxy- oder ieri.-Butoxy-Rest.
Vorzugsweise ist unter Ci -Ct-Alkoxy-, bzw. einer Ci-C4-Alkoxy-Gruppe Ci-C3-Alkoxy-, besonders
bevorzugt ein ein Methoxy- oder Ethoxy-Rest zu verstehen.
Unter Ci-C4-Alkylthio-, bzw. einer C i -C4-Alkylthio-Gruppe ist ein linearer oder verzweigter, gesättigter Alkylthioetherrest -S-Alkyl zu verstehen, wie z.B. ein Methylthio-, Ethylthio-, n- Propylthio-, Isopropylthio-, oder tert. -Butylthio-Rest.
Vorzugsweise ist unter Ci-C4-Alkylthio, bzw. einer C i -C4-Alkylthio-Gruppe C i -C3 -Alkylthio-, besonders bevorzugt ein ein Methylthio- oder Ethylthio-Rest zu verstehen.
Unter einem Heteroatom ist zu verstehen -O-, NH-, =N- oder -S-. einschließlich seiner oxidierten Formen -S(=0)- und -S(=0)2- sowie einem aus -S(=0)2- abgeleiteten Sulfoximin -S(=0)(=NH)-. Das Heteroatom -NU - kann gegebenenfalls substituiert sein durch C1 -C3 -Alkyl, C1 -C3- Alkylcarbonyl-, Ci-C4-Alkoxycarbonyl-, oder - S (=0)2 -C 1 -C3 - Alkyl . Das =NH des oben genannten Sulfoximins kann gegebenenfalls substituiert sein durch Ci-C3-Alkyl, C 1 -C3 -Alkylcarbonyl-, Ci- C4-Alkoxycarbonyl-.
Bevorzugt sind ein Sauerstoff- oder ein Stickstoffatom.
Unter Oxo, beziehungsweise einem Oxo-Substituenten ist ein doppelt gebundenes Sauerstoff-Atom =0 zu verstehen. Oxo kann an Atome geeigneter Valenz gebunden sein, beispielsweise an ein gesättigtes Kohlenstoff-Atom oder an Schwefel.
Bevorzugt ist die Bindung an Kohlenstoff unter Bildung einer Carbonyl-Gruppe.
Bevorzugt ist weiterhin die Bindung zweier doppelt gebundener Sauerstoffatome an Schwefel unter Bildung einer Sulfonyl-Gruppe -( S=O h-.
Unter Halogen ist Fluor, Chlor Brom oder Iod zu verstehen.
Fluor, Chlor Brom oder Iod welches gegebenenfalls am Phenylring substituiert ist, kann in ortho-, meta- oder para- Stellung stehen. Bevorzugt ist Fluor oder Chlor.
Die bevorzugte Position ist die meta- oder /?ara-Position. Unter einem Halogen-C 1 -C4-Alkylr est ist ein Ci-C4-Alkylrest, mit mindestens einem
Halogensubstituenten, vorzugsweise mit mindestens einem Fluorsubstituenten, zu verstehen.
Bevorzugt sind Fluor-C 1 -C3 -Alkyl-Reste, beispielsweise Difluormethyl-, Trifluormethyl-, 2,2,2- Trifluorethyl- oder Pentafluorethyl-.
Besonders bevorzugt sind perfluorierte Alkylreste wie Trifluormethyl- oder Pentafluorethyl - .
Unter Phenyl-C 1 -C3 -Alkyl- ist eine Gruppe zu verstehen, die zusammengesetzt ist aus einem gegebenenfalls substituierten Phenylrest und einer Ci-Cs-Alkyl-Gruppe, und die über die C1-C3 -Alkyl-
Grappe an den Rest des Moleküls gebunden ist. Bevorzugt ist Benzyl.
Unter C3-C6-Cycloalkyl-Ci-C3-Alkyl- beziehungsweise einer C3 -C6-Cycloalkyl-C 1 -C3 -Alkyl- Gruppe ist eine Gruppe zu verstehen, die zusammengesetzt ist aus Cs-Ce-Cycloalkyl wie nachstehend definiert und einer C 1 -C3 -Alkyl-Gruppe, und die über die G -C3 -Alkyl-Gruppe an den Rest des Moleküls gebunden ist. Bevorzugt ist C3 -C6-Cycloalkylmethyl-, besonders bevorzugt ist Cyclopropylmethyl - .
Unter einem Halogen-Ci-C4-Alkoxyrest ist ein C 1 -C4-Alkoxyrest mit mindestens einem
Halogensubstituenten, vorzugsweise mit mindestens einem Fluorsubstituenten, zu verstehen.
Bevorzugt sind Fluor-C 1 -C3 -Alkoxy-Reste, beispielsweise Difluormethoxy-, Tnfluormethoxy- oder 2,2,2 -Trifluorethoxy-Reste.
Unter einem Halogen-C 1 -C4-Alkylthio-Rest ist ein C 1 -C4-Alkylthio-Rest mit mindestens einem Halogensubstituenten, vorzugsweise mit mindestens einem Fluorsubstituenten, zu verstehen.
Bevorzugt sind Fluor-C 1 -C3 -Alkylthio-Reste, insbesondere Trifluormethylthio-.
Unter einem Ci-C4-Alkylcarbonyl-Rest ist eine Ci-C4-Alkyl-C(=0)-Gruppe zu verstehen. Bevorzugt ist Acetyl- oder Propanoyl-.
Unter einem C 1 -C4-Alkoxycarbonyl-Rest ist eine C 1 -C4-Alkoxy-C(=0)-Gruppe zu verstehen.
Bevorzugt ist Methoxycarbonyl-, Ethoxycarbonyl-, oder tert. -Butoxycarbonyl-.
Unter einem Ci-C4-Alkoxy-G-C4-Alkylrest ist ein mit G-GrAlkoxy substituierter Ci-C4-Alkylrest zu verstehen, wie z. B .Methoxymethyl-, Methoxyethyl-, Ethoxymethyl- und Ethoxyethyl-.
Unter Aryl ist ein aus Kohlenstoffatomen aufgebautes ungesättigtes vollständig konjugiertes System zu verstehen, welches über 3, 5 oder 7 konjugierte Doppelbindungen verfügt, wie z.B. Phenyl, Naphthyl oder Phenantryl. Bevorzugt ist Phenyl.
Unter Heteroaryl sind Ringsysteme zu verstehen, die über ein aromatisch konjugiertes Ringsystem verfügen sowie mindestens ein und bis zu fünf Heteroatomen wie voranstehend definiert enthalten, enthalten. Diese Ringsysteme können über 5, 6 oder 7 Ringatome verfügen, oder im Fall von kondensierten beziehungsweise benzokondensierten Ringsystemen auch über Kombinationen aus 5- und 6-gliedrigen Ringsystemen, 5- und 5-gliedrigen Ringsystemen oder auch aus 6- und 6- gliedrigen Ringsystemen verfügen. Als Beispiel seien aufgeführt Ringsysteme wie Pyrrolyl, Pyrazolyl, Imidazolyl, Triazolyl, Tetrazolyl, Furyl, Thienyl, Oxazolyl, Thiazolyl, Isoxazolyl,
Oxadiazolyl, Thiadiazolyl, Pyridinyl, Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Triazinyl, Oxazinyl, Indolyl, Benzimidazolyl, Indazolyl, Benzotriazolyl, Benzothiazolyl, Benzoxazolyl, Benzofuryl,
Benzothienyl, Chinolinyl, Isochinolinyl, Cinnolinyl, Chinazolinyl, Chinoxalinyl, Imidazopyridinyl oder auch Benzoxazinyl.
Bevorzugt ist 5- bis 6-gliedriges, monocyclisches Heteroaryl, beispielsweise Pyrrolyl, Pyrazolyl, Imidazolyl, Triazolyl, Tetrazolyl, Furyl, Thienyl, Oxazolyl, Thiazolyl, Isoxazolyl, Oxadiazolyl, Thiadiazolyl, Pyridinyl, Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Triazinyl.
Unter Cs-Ce-Cycloalkyl, C3 -Cs-Cycloalkyl, bzw. Cs-Cs-Cycloalkyl ist ein monocyclisches, ausschließlich aus Kohlenstoffatomen aufgebautes, gesättigtes Ringsystem mit 3 bis 6, 3 bis 8
Atomen, bzw. 5 bis 8 Atomen zu verstehen. Beispiele sind Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl oder Cyclooctyl.
Unter Czi-Ce-Cycloalkenyl, C^Cs-Cycloalkenyl, bzw. Cs-Cs-Cycloalkenyl ist ein monocyclisches, ausschließlich aus Kohlenstoffatomen aufgebautes, ein- oder mehrfach ungesättigtes, nichtaromatisches Ringsystem mit 4 bis 6, 4 bis 8 Atomen, bzw. 5 bis 8 Atomen zu verstehen. Beispiele sind Cyclobuten-l-yl, Cyclopenten-l-yl, Cyclohexen-2-yl, Cyclohexen-l-yl oder Cycloocta-2,5- dienyl. Unter Heterocycloalkyl ist ein 4- bis 8-gliedriges monocyclisches, gesättigtes Ringsystem zu verstehen, welches über 1 bis 3 Heteroatome wie voranstehend definiert, in beliebiger Kombination verfügt. Bevorzugt sind 4- bis 7-gliedrige Heterocycloalkyl-Gruppen, besonders bevorzugt sind 5- bis 6-gliedrige Heterocycloalkyl-Gruppen. Beispielhaft zu nennen sind Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Tetrahydrofuranyl, Tetrahydropyranyl, Oxetanyl, Azetidinyl, Azepanyl, Morpholinyl,
Thiomorpholinyl oder Piperazinyl.
Unter Heterocycloalkenyl ist ein 4- bis 8-gliedriges monocyclisches, ein- oder mehrfach ungesättigtes, nicht-aromatisches Ringsystem zu verstehen, welches über 1 bis 3 Heteroatome wie voranstehend definiert, in beliebiger Kombination verfügt. Bevorzugt sind 4- bis 7-gliedrige Heterocycloalkyl-Gruppen, besonders bevorzugt sind 5- bis 6-gliedrige Heterocycloalkyl-Gruppen. Beispielhaft zu nennen sind 4H-Pyranyl, 2H-Pyranyl, 2,5-Dihydro-lH-pyrrolyl, [l,3]Dioxolyl, 4H- [ 1 ,3 ,4] Thiadiazinyl, 2,5-Dihydrofuranyl, 2,3 -Dihydrofuranyl, 2 , 5 -Dihy drothiophenyl, 2,3 -Dihydrothiophenyl, 4,5-Dihydrooxazolyl, oder 4H- [ 1 ,4] Thiazinyl. Unter C5-O1 -Spirocycloalkyl bzw. Cs-Cn-Heterospirocycloaikyl mit einem Ersatz von 1 -4
Kohlenstoffatomen durch Heteroatome wie voranstehend definiert in beliebiger Kombination, ist eine Fusion aus zwei gesättigten Ringsystemen zu verstehen, die sich ein gemeinsames Atom teilen.
Beispiele sind Spiro [2.2]pentyl, Spiro[2.3]hexyl, Azaspiro [2.3 Jhexyl, Spiro[3.3]heptyl,
Azaspiro[3.3]heptyl, Oxaazaspiro[3.3]heptyl, Thiaazaspiro[3.3]heptyl, Oxaspiro [3.3 Jheptyl, Oxazaspiro[5.3]nonyl, Oxazaspiro[4.3]octyl, Oxazaspiro[5.5]undecyl, Diazaspiro[3.3]heptyl, Thiazaspiro[3.3]heptyl, Thiazaspiro[4.3]octyl, Azaspiro[5.5]decyl, sowie die weiteren homologen Spiro[3.4]-, Spiro[4.4]-, Spiro[5.5]-, Spiro[6.6]-, Spiro[2.4]-, Spiro[2.5]-, Spiro[2.6]-, Spiro[3.5]-, Spiro[3.6]-, Spiro[4.5]-, Spiro [4.6]- und Spiro[5.6]-Systeme inklusive der durch Heteroatome modifizierten Varianten gemäß Definition. Bevorzugt ist CÖ -C s -Heterospiro cycloalkyl .
Unter CÖ-C 12-Bicycloalkyl bzw. Cö-Cn-Heterobicycloalkyl mit einem Ersatz von 1-4
Kohlenstoffatomen durch Heteroatome wie voranstehend definiert in beliebiger Kombination, ist eine Fusion aus zwei gesättigten Ringsystemen zu verstehen, die sich gemeinsam zwei direkt benachbarte Atome teilen. Beispiele sind Bicyclo[2.2.0]hexyl, Bicyclo[3.3.0]octyi,
Bicyclo[4.4.0]decyl, Bicyclo[5.4.0]undecyl, Bicyclo[3.2.0]heptyl, Bicyclo[4.2.0]octyl,
Bicyclo[5.2.0]nonyl, Bicyclo[6.2.0]decyl, Bicyclo[4.3.0]nonyl, Bicyclo[5.3.0Jdecyl,
Bicyclo[6.3.0]undecyl und Bicyclo[5.4.0]undecyl, inklusive der durch Heteroatome modifizierten Varianten wie z.B. Azabicyclo[3.3.0]octyl, Azabicyclo[4.3.0Jnonyl, Diazabicyclo[4.3.0]nonyl, Oxazabicyclo[4.3.0]nonyl, Thiazabicyclo [4.3.0 Jnonyl oder Azabicyclo[4.4.0]decyl sowie die weiteren möglichen Kombinationen gemäß Definition. Bevorzugt ist Ce-Oo-Heterobicycloalkyl. Unter einem verbrückten Ce-Cn-Ringsystem wie verbrücktes Ce-Cn-Cycloalkyl oder verbrücktes C6-Ci2-Heterocycloalkyl ist eine Fusion aus mindestens zwei gesättigten Ringen zu verstehen, die sich zwei Atome teilen, die nicht direkt benachbart zueinander sind. Dabei kann sowohl ein verbrücktes Carbocyclus (verbrücktes Cycloalkyl) entstehen als auch ein verbrückt er Heterocyclus (verbrücktes Heterocycloalkyl) mit einem Ersatz von 1 -4 Kohlenstoffatomen durch Heteroatome wie voranstehend definiert in beliebiger Kombination. Beispiele sind Bicyclo[2.2.1 Jheptyl, Azabicyclo[2.2.1 Jheptyl, Oxazabicyclo[2.2.1 Jheptyl, Thiazabicyclo[2.2.1 Jheptyl,
Diazabicyclo[2.2.1 Jheptyl, B icy clo [2.2.2 J o ctyl, Azabicyclo[2.2.2Joctyl, Diazabicyclo[2.2.2]octyl, Oxazabicyclo[2.2.2Joctyl, Thiazabicyclo [2.2.2]octyl, Bicyclo[3.2.1Joctyl, Azabi cy clo [ 3.2.1 J o ctyl, Di azabicyclo [3.2.1 Joctyl, Oxazabicyclo [3.2.1 Joctyl, Thiazabicyclo [3.2.1 Joctyl,
Bicyclo [3.3.1 Jnonyl, Azabicyclo [3.3.1 Jnonyl, Diazabicyclo[3.3.1 Jnonyl,
Oxazabicyclo [3.3.1 Jnonyl, Thiazabicyclo [3.3.1 Jnonyl, Bicyclo[4.2.1 Jnonyl,
Azabicyclo [4.2.1 Jnonyl, Diazabicyclo[4.2.1 Jnonyl, Oxazabicyclo[4.2.1 Jnonyl,
Thiazabicyclo[4.2.1 Jnonyl, Bicyclo [3.3.2]decyl, Azabicyclo[3.3.2Jdecyl, Diazabicyclo[3.3.2Jdecyl, Oxazabicyclo [3.3.2Jdecyl, Thiazabicyclo [3.3.2Jdecyl oder Azabicyclo[4.2.2]decyl sowie die weiteren möglichen Kombinationen gemäß Definition. Bevorzugt ist verbrücktes Ce-Cio- Heterocycloalkyl .
Erfindungsgemäße Verbindungen sind die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) und deren Salze, Solvate und Solvate der Salze, die von der allgemeinen Formel (I) umfassten Verbindungen der nachfolgend genannten Formeln und deren Salze, Solvate und Solvate der Salze sowie die von der allgemeinen Formel (I) umfassten, nachfolgend als Ausführungsbeispiele genannten
Verbindungen und deren Salze, Solvate und Solvate der Salze, soweit es sich bei den von der allgemeinen Formel (I) umfassten, nachfolgend genannten Verbindungen nicht bereits um Salze, Solvate und Solvate der Salze handelt.
Ebenfalls als von der vorliegenden Erfindung als umfasst anzusehen ist die Verwendung der Salze der erfindungsgemäßen Verbindungen.
Als Salze sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung physiologisch unbedenkliche Salze der erfindungsgemäßen Verbindungen bevorzugt. Umfasst sind aber auch Salze, die für pharmazeutische Anwendungen selbst nicht geeignet sind aber beispielsweise für die Isolierung oder Reinigung der erfindungsgemäß en Verbindungen verwendet werden können.
Physiologisch unbedenkliche Salze der erfindungsgemäß en Verbindungen umfassen Säureadditionssalze von Mineral säuren, Carbonsäuren und Sulfonsäuren, z.B. Salze der
Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Ethansulfonsäure, Toluolsulfonsäure, Benzolsulfonsäure, Naphthalindisulfonsäure, Essigsäure,
Trifiuoressigsäure, Propionsäure, Milchsäure, Weinsäure, Äpfelsäure, Zitronensäure, Fumarsäure, Maleinsäure und Benzoesäure.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind alle möglichen kristallinen und polymorphen Formen der erfindungsgemäßen Verbindungen, wobei die Polymorphe entweder als einzelne Polymorphe oder als Gemisch mehrerer Polymorphe in allen Konzentrationsbereichen vorliegen können.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch Arzneimittel enthaltend die erfindungsgemäßen
Verbindungen zusammen mit mindestens einem oder mehreren weiteren Wirkstoffen, insbesondere zur Prophylaxe und/oder Therapie von Tumorerkrankungen .
Als Solvate werden im Rahmen der Erfindung solche Formen der erfindungsgemäßen Verbindungen bezeichnet, welche in festem oder flüssigem Zustand durch Koordination mit Lösungsmittelmolekülen einen Komplex bilden. Hydrate sind eine spezielle Form der Solvate, bei denen die Koordination mit Wasser erfolgt. Als Solvate sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung Hydrate bevorzugt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in Abhängigkeit von ihrer Struktur in unterschiedlichen stereoisomeren Formen existieren, d.h. in Gestalt von Konfigurationsisomeren oder gegebenenfalls auch als Konformationsisomere. Die erfindungsgemäßen Verbindungen können am
Kohlenstoffatom, an welches die Substituenten R5 und R" gebunden sind (C-3), ein
Asymmetriezentrum aufweisen. Sie können daher als reine Enantiomere, Racemate aber auch als Diastereomere oder deren Gemische vorliegen, wenn einer oder mehrere der in der Formel (I) beschriebenen Substituenten ein weiteres Asymmetrieelement enthält, beispielsweise ein durales Kohlensto ffatom . Die vorliegende Erfindung umfasst deshalb auch Diastereomere und ihre jeweiligen Mischungen. Aus solchen Mischungen lassen sich die reinen Stereoisomere in bekannter Weise isolieren; vorzugsweise werden hierfür chromatographische Verfahren verwendet, insbesondere die HPLC-Chromatographie an chiraler bzw. achiraler Phase.
In der Regel inhibieren die erfindungsgemäßen Enantiomere unterschiedlich stark die
Targetproteine und sind unterschiedlich aktiv in den untersuchten Krebszelllinien. Das aktivere Enantiomer ist bevorzugt, welches oft dasjenige ist, an dem das durch das an R5 und R' gebundene Kohlenstoffatom repräsentierte Asymmetriezentrum (Ä)-konfiguriert ist.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Enantiomerengemische der (3i?)- konfigurierten erfindungsgemäß en Verbindungen mit ihren (35)-Enantiomeren, insbesondere die entsprechenden Razemate sowie Enantiomerengemische, in denen die (3Ä)-Form überwiegt.
Sofern die erfindungsgemäßen Verbindungen in tautomeren Formen vorkommen können, umfasst die vorliegende Erfindung sämtliche tautomere Formen. Die vorliegende Erfindung umfasst auch alle geeigneten isotopischen Varianten der erfindungsgemäßen Verbindungen. Unter einer isotopischen Variante einer erfindungsgemäß en Verbindung wird hierbei eine Verbindung verstanden, in welcher mindestens ein Atom innerhalb der
erfindungsgemäß en Verbindung gegen ein anderes Atom der gleichen Ordnungszahl, j edoch mit einer anderen Atommasse als der gewöhnlich oder überwiegend in der Natur vorkommenden Atommasse ausgetauscht ist. Beispiele für Isotope, die in eine erfindungsgemäß e Verbindung inkorporiert werden können, sind solche von Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor, Schwefel, Fluor, Chlor, Brom und Iod, wie 2H (Deuterium), 3H (Tritium), !3C, 14C, 15N, !70, lsO, 32P, 33P, 33 S, 34S, 35S, 36S, 18F, 36C1, S2Br, 1231, 1241, 129I und 13 T. Bestimmte isotopische Varianten einer erfindungsgemäßen Verbindung, wie insbesondere solche, bei denen ein oder mehrere radioaktive Isotope inkorporiert sind, können von Nutzen sein beispielsweise für die Untersuchung des Wirkmechanismus oder der
Wirkstoff- Verteilung im Körper; aufgrund der vergleichsweise leichten Herstell- und Detektierbarkeit sind hierfür insbesondere mit Ή- oder 14C -Isotopen markierte Verbindungen geeignet. Darüber hinaus
kann der Einbau von Isotopen, wie beispielsweise von Deuterium, zu bestimmten therapeutischen Vorteilen als Folge einer größeren metabolischen Stabilität der Verbindung führen, wie beispielsweise eine Verlängerung der Halbwertszeit im Körper oder eine Reduktion der erforderlichen Wirkdosis; solche Modifikationen der erfindungsgemäßen Verbindungen können daher gegebenenfalls auch eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellen. Isotopische Varianten der erfindungsgemäß en Verbindungen können nach den dem Fachmann bekannten Verfahren hergestellt werden, so beispielsweise nach den weiter unten beschriebenen Methoden und den bei den Ausfüh- rungsbeispielen wiedergegebenen Vorschriften, indem entsprechende isotopische Modifikationen der jeweiligen Reagenzien und/oder Ausgangsverbindungen eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können systemisch und/oder lokal wirken. Zu diesem Zweck können sie auf geeignete Weise appliziert werden, beispielsweise oral, parenteral, pulmonal, nasal, sublingual, lingual, buccal, rectal, dermal, transdermal, conjunetival, otisch oder als Implantat bzw. Stent.
Für diese Applikationswege können die erfindungsgemäßen Verbindungen in dafür geeigneten Applikationsformen verabreicht werden.
Für die orale Applikation eignen sich alle dem Fachmann an sich bekannten Applikationsformen, die die erfindungsgemäßen Verbindungen schnell abgeben können. Die erfindungsgemäßen Verbindungen können hierbei in kristalliner, amorpher oder gelöster Form enthalten sein, beispielsweise in Tabletten (nichtüberzogene oder überzogene Tabletten, beispielsweise mit magensaftresistenten oder sich verzögert auflösenden oder unlöslichen Überzügen, die die Freisetzung der erfindungsgemäßen Verbindung kontrollieren), in der Mundhöhle schnell zerfallenden Tabletten, in Filmen/Oblaten, in Filmen/Lyophilisaten, in Kapseln (beispielsweise Hart- oder Weichgelatinekapseln), in Dragees, in Granulaten, in Pellets, in Pulvern, in Emulsionen, in Suspensionen, in Aerosolen oder in Lösungen.
Die parenterale Applikation kann unter Umgehung eines Κββθ ίϊοηββοητΓΐίββ geschehen
(beispielsweise intravenös, intraarteriell, intrakardial, intraspinal oder intralumbal) oder unter Einschaltung einer Resorption (beispielsweise intramuskulär, subkutan, intrakutan, perkutan oder intraperitoneal). Für die parenterale Applikation eignen sich als Applikationsformen u.a.
Injektions- und Infusione Zubereitungen in Form von Lösungen, Suspensionen, Emulsionen, Lyophilisaten oder sterilen Pulvern. Für die sonstigen Applikationswege eignen sich beispielsweise Inhalationsarzneiformen (u.a.
Pulverinhalatoren, Vernebier), Nasentropfen, -lösungen, -sprays; lingual, sublingual oder buccal zu applizierende Tabletten, Filme/Oblaten oder Kapseln, Suppositorien, Ohren- oder
Augenpräparationen, Vaginalkapseln, wässrige Suspensionen (Lotionen, S chüttelmixtur en) , lipophile Suspensionen, Salben, Cremes, transdermale therapeutische Systeme (wie beispielsweise Pflaster), Milch, Pasten, Schäume, Streupuder, Implantate oder Stents. Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in die angeführten Applikationsformen überführt werden. Dies kann in an sich dem Fachmann bekannter Weise durch Mischen mit inerten, nichttoxischen, pharmazeutisch geeigneten Hilfsstoffen geschehen. Zu diesen Hilfsstoffen zählen u.a. Trägerstoffe (beispielsweise mikrokristalline Cellulose, Laktose, Mannitol), Lösungsmittel (beispielsweise flüssige Polyethylenglycole), Emulgatoren und Dispergier- oder Netzmittel (beispielsweise Natriumdodecylsulfat, Polyoxysorbitanoleat), Bindemittel (beispielsweise Polyvinylpyrrolidon), synthetische und natürliche Polymere (beispielsweise Albumin),
Stabilisatoren (beispielsweise Antioxidantien wie beispielsweise Ascorbinsäure), Farbstoffe (beispielsweise anorganische Pigmente wie beispielsweise Eisenoxide) und Geschmacks- und / oder Geruchskorrigentien.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Arzneimittel, die die erfindungsgemäßen Verbindungen, üblicherweise zusammen mit einem oder mehreren inerten, nichttoxischen, pharmazeutisch geeigneten Hilfsstoffen enthalten sowie deren Verwendung zu den zuvor genannten Zwecken.
Die Formulierung der erfindungsgemäßen Verbindungen zu pharmazeutischen Präparaten erfolgt in dem Fachmann an sich bekannter Weise, indem man den oder die Wirkstoffe mit den in der Galenik gebräuchlichen Hilfsstoffen in die gewünschte Applikationsform überführt. Als Hilfsstoffe können dabei beispielsweise Trägersubstanzen, Füllstoffe, Sprengmittel,
Bindemittel, Feuchthaltemittel, Gleitmittel, Ab- und Adsorptionsmittel, Verdünnungsmittel, Lösungsmittel, Cosolventien, Emulgatoren, Lösungsvermittler, Geschmackskorrigentien, Färbemittel, Konservierungsmittel, Stabilisierungsmittel, Netzmittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Drucks oder Puffer zum Einsatz kommen. Dabei ist auf Remington's Pharmaceutical Science, 15th ed. Mack Publishing Company, East Pennsylvania (1980) hinzuweisen.
Die pharmazeutischen Formulierungen können in fester Form, zum Beispiel als Tabletten, Dragees, Pillen, Suppositorien, Kapseln, transdermale Systeme oder in halbfester Form , zum Beispiel als Salben, Cremes, Gele, Suppositorien, Emulsionen oder in flüssiger Form, zum Beispiel als Lösungen, Tinkturen, Suspensionen oder Emulsionen vorliegen.
Hilfsstoffe im Sinne der Erfindung können beispielsweise Salze, Saccharide (Mono-, Di-, Tri-,
Oligo-, und/oder Polysaccharide), Proteine, Aminosäuren, Peptide, Fette, Wachse, Öle,
Kohlenwasserstoffe sowie deren Derivate sein, wobei die Hilfsstoffe natürlichen Ursprungs sein können oder synthetisch bzw. partial synthetisch gewonnen werden können. Für die orale oder perorale Applikation kommen insbesondere Tabletten, Dragees, Kapseln, Pillen, Pulver, Granulate, Pastillen, Suspensionen, Emulsionen oder Lösungen in Frage.
Für die parenterale Applikation kommen insbesondere Suspensionen, Emulsionen und vor allem Lösungen in Frage. Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich zur Prophylaxe und/oder Therapie von hyperproliferativen Erkrankungen wie beispielsweise Psoriasis, Keloide und andere Hyperplasien, die die Haut betreffen sowie zur Prophylaxe und/oder Therapie von gutartige Prostatahyperplasien (BPH), soliden Tumoren und hämatologischen Tumoren.
Als solide Tumoren sind erfindungsgemäß beispielsweise Tumoren behandelbar der Brust, des Respirationstraktes, des Gehirns , der Fortpflanzungsorgane, des Magen-Darmtraktes, des
Urogenitaltraktes, des Auges, der Leber, der Haut, des Kopfes und des Halses, der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse, der Knochen sowie des Bindegewebes und Metastasen dieser Tumoren.
Als hämatologischeTumoren sind beispielsweise behandelbar multiple Myelome, Lymphome oder Leukämien. Als Brusttumoren sind beispielsweise behandelbar Mammakarzinome mit positivem
Hormonrezeptorstatus, Mammakarzinome mit negativem Hormonrezeptorstatus, Her- 2 positive Mammakarzinome, Hormonrezeptor- und I I er- 2 negative Mammakarzinome, BRCA -assoziierte Mammakarzinome und entzündliches Mammakarzinom.
Als Tumoren des Respirationstraktes sind beispielsweise behandelbar nicht -kl einzellige
Bronchialkarzinome und kleinzellige Bronchialkarzinome.
Als Tumoren des Gehirns sind beispielsweise behandelbar Gliome, Glioblastome, Astrozytome, Meningiome und M edullobl astome .
Als Tumoren der männlichen Fortpflanzungsorgane sind beispielsweise behandelbar
Prostatakarzinome, Maligne Nebenhodentumoren, Maligne Hodentumoren und Peniskarzinome. Als Tumoren der weiblichen Fortpflanzungsorgane sind beispielsweise behandelbar
Endometriumkarzinome, Zervixkarzinome, Ovarialkarzinome, Vaginalkarzinome und
Vulvarkarzinome .
Als Tumoren des Magen- Darm-Traktes sind beispielsweise behandelbar kolorektale Karzinome, Analkarzinome, Magenkarzinome, Pankreaskarzinome, Ösophaguskarzinome,
Gallenblasenkarzinome, Dünndarmkarzinome, Speicheldrüsenkarzinome, neuroendokrine Tumoren und gastrointestinale Stromatumoren.
Als Tumoren des Urogenital -Traktes sind beispielsweise behandelbar Harnblasenkarzinome, Ni erenz ellkarzinome, und Karzinome des Nierenbeckens und der ableitenden Harnwege.
Als Tumoren des Auges sind beispielsweise behandelbar Retinoblastome und intraokulare Melanome
Als Tumoren der Leber sind beispielsweise behandelbar hepatozelluläre Karzinome und cholangiozelluläre Karzinome.
Als Tumoren der Haut sind beispielsweise behandelbar maligne Melanome, Basaliome,
Spinaliome, Kaposi-Sarkome und M erkelzellkarzinome .
Als Tumoren des Kopfes und Halses sind beispielsweise behandelbar Larynxkarzinome und Karzinome des Pharynx und der Mundhöhle.
Als Sarkome sind beispielsweise behandelbar Weichteilsarkome und Osteosarkome.
Als Lymphome sind beispielsweise behandelbar Non-Hodgkin's-Lymphome, Hodgkin's- Lymphome, kutane Lymphome, Lymphome des zentralen Nervensystems und AIDS-assoziierte Lymphome.
Als Leukämien sind beispielsweise behandelbar akute myeloische Leukämien, chronische myeloische Leukämien, akute lymphatische Leukämien, chronische lymphatische Leukämien und Haarzellleukämien.
Vorteilhaft können die erfindungsgemäßen Verbindungen verwendet werden zur Prophylaxe und/oder Therapie von Leukämien, insbesondere akuten myeloischen Leukämien,
Prostatakarzinomen, insbesondere Androgenrezeptor-po sitiven Prostatakarzinomen,
Zervixkarzinomen, Mammakarzinomen, insbesondere von Hormonrezeptor-negativen,
Hormonrezeptor-positiven oder BRCA-assoziierten Mammakarzinomen, Pankreaskarzinomen, Nierenzellkarzinomen, hepatozellulären Karzinomen, Melanomen und anderen Hauttumoren, nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen, Endometriumkarzinomen und kolorektalen Karzinomen.
Besonders vorteilhaft können die erfindungsgemäßen Verbindungen verwendet werden zur Prophylaxe und/oder Therapie von Leukämien, insbesondere akuten myeloischen Leukämien, Prostatakarzinomen, insbesondere Androgenrezeptor-po sitiven Prostatakarzinomen,
Mammakarzinomen, insbesondere Estrogenrezeptor-alpha negativen Mammakarzinomen, Melanomen oder multiplen Myelomen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich auch zur Prophylaxe und/oder Therapie von benignen hyperproliferativen Krankheiten wie zum Beispiel Endometriose, Leiomyom und benigne Prostatahyperplasie.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich auch zur Prophylaxe und/oder Therapie von systemischen inflammatorischen Krankheiten, insbesondere LPS-induzierter endotoxischer Schock und/oder Bakterien-induzierte Sepsis.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich auch zur Prophylaxe und/oder Therapie von inflammatorischen oder Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel:
Lungenerkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen
Prozessen einhergehen: chronisch obstruktive Lungen erkrankungen j eglicher Genese, vor allem Asthma bronchiale; Bronchitis unterschiedlicher Genese; alle Formen der restriktiven Lungenerkrankungen, vor allem allergische Alveolitis; alle Formen des Lungenödems, vor allem toxisches Lungenödem; Sarkoidosen und Granulomatosen, insbesondere Morbus Boeck.
Rheumatische Erkrankungen/ Autoimmun erkrankungen/Gelenkerkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: alle Formen rheumatischer Erkrankungen, insbesondere rheumatoide Arthritis, akutes rheumatisches Fieber, Polymyalgia rheumatica; reaktive Arthritis; entzündliche Weichteilerkrankungen sonstiger Genese; arthritische Symptome bei degenerativen Gelenkerkankungen
(Arthrosen); traumatische Arthritiden; Kollagenosen j eglicher Genese, beispielsweise systemischer Lupus erythematodes, Sklerodermie, Polymyositis, Dermatomyositis, Sjögren-Syndrom, Still-Syndrom, Felty-Syndrom, - Allergien, die mit entzündlichen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: alle
Formen allergischer Reaktionen, beispielsweise Quincke Ödem, Heuschnupfen,
Insektenstich, allergische Reaktionen auf Arzneimittel, Blutderivate, Kontrastmittel etc., anaphylaktischer Schock, Urtikaria, Kontaktdermatitis,
Gefäßentzündugen (Vaskulitiden): Panarterilitis nodosa, Arterilitis temporalis, Erythema nodosum,
Dermatologische Erkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder
proliferativen Prozessen einhergehen: atopische Dermatitis; Psoriasis; Pityriasis rubra
pilaris; erytliematöse Erkrankungen, ausgelöst durch unterschiedliche Noxen, z.B. Strahlen, Chemikalien, Verbrennungen etc.; bullöse Dermatosen; Erkrankungen des lichenoiden Formenkreises; Pruritus; seborrhoisches Ekzem; Rosacea; Pemphigus vulgaris; Erythema exsudativum multiforme; Balanitis; Vulvitis; Haarausfall wie Alopecia areata; kutane T- Zell Lymphome.
Nierenerkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: nephrotisches Syndrom; alle Nephritiden.
Lebererkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: akuter Leberzellzerfall; akute Hepatitis unters chiedli eher Genese, beispielsweise viral, toxisch, arzneimittelinduziert; chronisch aggressive und/oder chronisch intermittierende Hepatitis.
Gastrointestinale Erkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: regionale Enteritis (Morbus Crohn); Colitis ulcerosa; Gastritis; Refluxoesophagitis; Gastro enteritiden anderer Genese, beispielsweise glutensensitive Enteropathie (einheimische Sprue).
Proktologische Erkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: Analekzem; Fissuren; Hämorrhoiden; idiopatische Proktitis.
Augen erkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: allergische Keratitis, Uveitis, Iritis; Konjuktivitis; Blepharitis; Neuritis nervi optici; Chlorioditis; Opthalmia sympathica.
Erkrankungen des Hals-Nasen-Ohren-Bereiches, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: allergische Rhinitis, Heuschnupfen; Otitis externa, beispielsweise bedingt durch Kontaktexem, Infektion etc.; Otitis media.
Neurologische Erkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: Hirnödem, vor allem Tumor-b edingtes Hirnödem; multiple Sklerose; akute Encephalomyelitis ; Meningitis; verschiedene Formen von Krampfanfällen, beispielsweise BNS-Krämpfe.
B luterkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: erworbene hämolytische Anämie; idiopathische Thrombozytopenie.
Tumorerkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: akute lymphatische Leukämie; maligne Lymphome; Lymphogranulomatosen;
Lymphosarkome; ausgedehnte Metastasierungen, vor allem bei Mamma-, Bronchial- und Prostatakarzinomen.
Endokrine Erkrankungen, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen: endokrine Orbitopathie; thyreotoxische Krise; Thyreoditis de Quervain; Hashimoto Thyreoditis; Morbus Basedow.
Organ- und Gewebstransplantationen, Graft-versus-Host disease.
Schwere Schockzuständen, beispielsweise anaphylaktischer Schock, systemic
inflammatory response Syndrome (SIRS).
Substitutionstherapie bei: angeborene primäre Nebenniereninsuffizienz, z.B. kongenitales adrenogenitales Syndrom; erworbene primäre Nebenniereninsuffizienz, z.B. Morbus
Addison, autoimmune Adrenalitis, beispielsweise postinfektiös, Tumoren, Metastasen, etc; angeborene sekundäre Nebenniereninsuffizienz, beispielsweise kongenitaler
Hypopituitarismus ; erworbene sekundäre Nebenniereninsuffizenz, beispielsweise postinfektiös, Tumoren, etc. - Emesis, die mit entzündlichen, allergischen und/oder proliferativen Prozessen einhergehen, beispielsweise in Kombination mit einem 5-HT3 -Antagonisten bei Zytostatika-bedingten Erbrechen.
Schmerzen bei entzündlicher Genese, z.B. Lumbago.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich auch für die Behandlung von viralen
Erkrankungen, wie zum Beispiel Infektionen die verursacht sind durch Papilloma- Viren, Herpes- Viren, Epstein-Barr- Viren, Hepatitis B- oder C -Viren, und humane Immunschwäche-Viren.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich auch für die Behandlung von Atherosklerose, Dyslipidemie, Hypercholesterolemie, Hypertriglyceridämie, periphere Gefäßerkrankungen, kardiovaskuläre Erkrankungen, Angina, pectoris, Ischemie, Schlaganfall, Myokardinfarkt, angioplastische Restenose, Bluthochdruck, Thrombose, Adipositas, Endotoxemie.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich auch für die Behandlung von
neurodegenerativen Krankheiten wie zum Beispiel multiple Sklerose, Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson.
Diese Erkrankungen sind gut charakterisiert im Menschen, existieren aber auch bei anderen Säugetieren.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung der
erfindungsgemäßen Verbindungen als Arzneimittel, insbesondere zur Prophylaxe und/oder Therapie von Tumor erkrankungen .
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung der
erfindungsgemäßen Verbindungen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Leukämien, insbesondere akuten myeolischen Leukämien, Prostatakarzinomen, insbesondere
Androgenrezeptor-positiven Prostatakarzinomen, Zervixkarzinomen, Mammakarzinomen, insbesondere von Hormonrezeptor-negativen, Hormonrezeptor-positiven oder BRCA-assoziierten Mammakarzinomen, Pankreaskarzinomen, Nierenzellkarzinomen, Hepatozellulären Karzinomen, Melanomen und anderen Hauttumoren, Nicht-Kleinzelligen Bronchialkarzinomen,
Endometriumkarzinomen und Kolorektalen Karzinomen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung der
erfindungsgemäßen Verbindungen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Leukämien, insbesondere akuten myeloischen Leukämien, Prostatakarzinomen, insbesondere
Androgenrezeptor-positiven Prostatakarzinomen, Mammakarzinomen, insbesondere
Estrogenrezeptor-alpha negativen Mammakarzinomen, Melanomen oder Multiplen Myelomen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist betrifft die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Herstellung eines Arzneimittels.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung der
erfindungsgemäßen Verbindungen zur Herstellung eines Arzneimittels zur Prophylaxe und/oder Therapie von Tumorerkrankungen .
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Anmeldung betrifft die Verwendung der
erfindungsgemäßen Verbindungen zur Herstellung eines Arzneimittels zur Prophylaxe und/oder Therapie von Leukämien, insbesondere akuten myeolischen Leukämien, Prostatakarzinomen, insbesondere Androgenrezeptor-positiven Prostatakarzinomen, Z ervi xkarzinom en,
Mammakarzinomen, insbesondere von Hormonrezeptor-negativen, Hormonrezeptor-positiven oder BRCA-assoziierten Mammakarzinomen, Pankreaskarzinomen, Nierenzellkarzinomen,
Hepatozellulären Karzinomen, Melanomen und anderen Hauttumoren, Nicht-Kleinzelligen Bronchialkarzinomen, Endometriumkarzinomen und Kolorektalen Karzinomen. Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung der
erfindungsgemäßen Verbindungen zur Herstellung eines Arzneimittels zur Prophylaxe und/oder Therapie von Leukämien, insbesondere akuten myeloischen Leukämien, Prostatakarzinomen, insbesondere Androgenrezeptor-positiven Prostatakarzinomen, Mammakarzinomen, insbesondere
Estrogenrezeptor-alpha negativen Mammakarzinomen, Melanomen oder Multiplen Myelomen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung der
erfindungsgemäßen Verbindungen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Tumorerkrankungen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung der
erfindungsgemäßen Verbindungen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Leukämien, insbesondere akuten myeloischen Leukämien, Prostatakarzinomen, insbesondere
Androgenrezeptor-positiven Prostatakarzinomen, Zervixkarzinomen, Mammakarzinomen, insbesondere von Hormonrezeptor-negativen, Hormonrezeptor-positiven oder BRCA-assoziierten Mammakarzinomen, Pankreaskarzinomen, Nierenzellkarzinomen, hepatozellulären Karzinomen, Melanomen und anderen Hauttumoren, Nicht-Kleinzelligen Bronchialkarzinomen,
Endometriumkarzinomen und kolorektalen Karzinomen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung der
erfindungsgemäßen Verbindungen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Leukämien, insbesondere akuten myeloischen Leukämien, Prostatakarzinomen, insbesondere
Androgenrezeptor-positiven Prostatakarzinomen, Mammakarzinomen, insbesondere
Estrogenrezeptor-alpha negativen Mammakarzinomen, Melanomen oder Multiplen Myelomen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft pharmazeutische Formulierungen in Form von Tabletten enthaltend eine der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Leukämien, insbesondere akuten myeloischen Leukämien,
Prostatakarzinomen, insbesondere Androgenrezeptor-po sitiven Prostatakarzinomen,
Zervixkarzinomen, Mammakarzinomen, insbesondere von Hormonrezeptor-negativen,
Hormonrezeptor-positiven oder BRCA-assoziierten Mammakarzinomen, Pankreaskarzinomen, Ni erenz ellkarzinomen, hepatozellulären Karzinomen, Melanomen und anderen Hauttumoren, Nicht -Kl einzelligen Bronchialkarzinomen, Endometriumkarzinomen und kolorektalen
Karzinomen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft pharmazeutische Formulierungen in Form von Tabletten enthaltend eine der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Leukämien, insbesondere akuten myeloischen Leukämien,
Prostatakarzinomen, insbesondere Androgenrezeptor-po sitiven Prostatakarzinomen,
Mammakarzinomen, insbesondere Estrogenrezeptor-alpha negativen Mammakarzinomen, Melanomen oder multiplen Myelomen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung von Erkrankungen, die mit proliferativen Prozessen einhergehen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft die Verwendung der erfindungsgemäßen
Verbindungen zur Behandlung von benignen Hyperplasien, inflammatorischen Erkrankungen, autoimmunen Erkrankungen, Sepsis, viralen Infektionen, Gefäßerkrankungen und
neurodegenerativen Erkrankungen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen können allein oder bei Bedarf in Kombination mit einer oder mehreren weiteren pharmakologisch wirksamen Substanzen eingesetzt werden, solange diese Kombination nicht zu unerwünschten und inakzeptablen Nebenwirkungen führt. Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher Arzneimittel, enthaltend eine erfindungsgemäße Verbindung und einen oder mehrere weitere Wirkstoffe, insbesondere zur Prophylaxe und/oder Therapie der zuvor genannten Erkrankungen.
Beispielsweise können die erfindungsgemäß en Verbindungen mit bekannten anti-hyperproliferativen, zytostatischen oder zytotoxischen chemischen und biologischen Substanzen zur Behandlung von Krebserkrankungen kombiniert werden. Die Kombination der erfindungsgemäßen Verbindungen mit anderen für die Krebstherapie gebräuchlichen Substanzen oder auch mit der Strahlentherapie ist besonders angezeigt.
Als geeignete Kombinations Wirkstoffe seien beispielhaft genannt, ohne dass diese Aufzählung abschließend wäre:
Abiraterone acetate, Abraxane, Acolbifen, Actimmun, Actinomycin D (Dactinomycin), Afatinib, Affini tak, Afinitor, Aldesleukin, Alendronsäure, Alfaferon, Alitretinoin, Allopurinol, Aloprim,
Aloxi, Alpharadin, Altretamin, Aminoglutethimid, Aminopterin, Amifostin, Amrubicin, Amsacrin, Anastrozol, Anzmet, Apatinib, Aranesp, Arglabin, Arsen-trioxid, Aromasin, Arzoxifen, Asoprisnil, L-Asparaginase, Atamestan, Atrasentan, Avastin, Axitinib, 5-Azacytidin, Azathioprin, BCG oder tice-BCG, Bendamustin, Bestatin, Beta-methason-Acetat, Betamethason-Natriumphosphat, Bexaroten, Bicalutamid, Bleomycin-Sulfat, Broxuridin, Bortezomib, Bosutinib, Busulfan, Cabazitaxel, Calcitonin, Campath, Camptothecin, Capecitabin, Carboplatin, Carfilzomib, Carmustin, Casodex,CCI-779, CDC-501, Cediranib, Cefeson, Celebrex, Celmoleukin, Cerubidin, Cediranib, Chlorambucil, Cisplatin, Cladribin, Clodronsäure, Clofarabin, Colaspase, Corixa, Crisnatol, Crizotinib, Cyclophosphamid, Cyproterone-Ac etat, Cytarabin, Dacarbazin,
Dactinomycin, Dasatinib, Daunorubicin, DaunoXome, Decadron, Decadron-Phosphat, Decitabin, Degare I ix. Delestrogen, Denileukin Diftitox, Depomedrol, Deslorelin, Dexrazoxan,
Diethylstilbestrol, Diflucan, 2 ' ,2 ' -Difluordeoxycytidin, DN-101, Docetaxel, Doxifluridin, DoxoTubicin (Adriamycin), Dronabinol, dSLIM, Dutasterid, DW-166HC, Edotecarin,
Eflornithin, Eligard, Elitek, Ellence, Emend, Enzalutamide, Epirubicin, Epoetin-alfa, Epogen, Epothilon und seine Derivate, Eptaplatin, Ergamisol, Erlotinib, Erythro-Hydroxynonyladenin,
Estrace, Estradiol, Estramustin-Natriumphosphat, Ethinyl estradiol , Ethyol, Etidronsäure,
Etopophos, Etoposid, Everolimus, Exatecan, Exemestan, Fadrozol, Farston, Fenretinid, Filgrastim, Finasterid, Fligrastim, Floxuridin, Fluconazol, Fludarabin, 5 -Fluordeoxyuridin-Monophosphat, 5- Fluoruracil (5-FU), Fluoxymesteron, Flutamid, Folotin, Formestan, Fosteabin, Fotemustin, Fulvestrant, Gammagard, Gefitinib, Gemcitabin, Gemtuzumab, Gleevec, Gliadel, Goserelin, Gossypol, Granisetron-Hydrochlorid, Hexamethylmelamin, Histamin-Dihydrochlorid, Histrelin, Holmium- 166-DOTPM, Hycamtin, Hydrocorton, erythro-Hydroxynonyladenin, Hydroxyharnstoff, Hydroxyprogesteronecaproat, Ibandronsäure, Ibritumomab Tiuxetan, Idarubicin, Ifosfamid, Imatinib, Iniparib, Interferon-alpha, Interferon-alpha-2, Interferon-alpha-2a, Interferon-alpha-2ß, Interferon-alpha-n 1 , Interferon-alpha-n3 , Interferon-beta, Interferon-gamma- 1 , Interleukin-2,
Intron A, Iressa, Irinotecan, Ixabepilon, Keyhole limpet Hemocyanin, Kytril, Lanreotid, Lapatinib, Lasofoxifen, Lenalidomid, Lentinan-Sulfat, Lestaurtinib, Letrozol, Leucovorin, Leuprolid, Leuprolid- Acetat, Levamisol, Levofolinsäure-Calciumsalz, Levothroid, Levoxyl, Libra, liposomales MTP-PE, Lomustin, Lonafarnib, Lonidamm, Marinol, Mechlorethamin, Mecobalamin, Medroxyprogesteron-Acetat, Megestrol-Acetat, Melphalan, Menest, 6-Mercaptopurin, Mesna, Methotrexat, Metvix, Miltefosin, Minocyclin, Minodronat, Miproxifen, Mitomycin C, Mitotan, Mitoxantron, Modrenal, MS-209, MX-6, Myocet, Nafarelin, Nedaplatin, Nelarabine, Nemorubicin, Neovastat, Neratinib, Neulasta, Neumega, Neupogen, Nilotimib, Nilutamid, Nimustin, Nolatrexed, Nolvadex, NSC-631570, Obatoclax, Oblimersen, OCT-43, Octreotid, Olaparib, Ondansetron- Hydrochlorid, Onko-TCS, Orapred, Osidem, Oxaliplatin, Paclitaxel, Pamidronat-Dinatrium,
Pazopanib, Pediapred, Pegaspargase, Pegasys, Pemetrexed, Pentostatin, N-Phosphono-acetyl-L- Aspartat, Picibanil, Pilocarpin-Hydrochlorid, Pirarubicin, Plerixafor, Plicamycin, PN-401 , Porfimer-Natrium, Prednimustin, Prednisolon, Prednison, Premarin, Procarbazin, Procrit, QS-21, Quazepam, R-1589, Raloxifene, Raltitrexed, Ranpirnas, RDEA119, Rebif, Regorafenib, 13-cis- Retinsäure, Rhenium- 186-Etidronat, Rituximab, Roferon-A, Romidepsin, Romurtid, Ruxolitinib, Salagen, Salinomycin, Sandostatin, Sargramostim, Satraplatin, Semaxatinib, Semustin, Seocalcitol, Sipuleucel-T, Sizofiran, Sobuzoxan, Solu-Medrol, Sorafenib, Streptozocin, Strontium-89-chlorid, Sunitinib, Synthroid, T-138067, Tamoxifen, Tamsulosin, Tarceva, Tasonermin, Tastolacton, Taxoprexin, Taxoter, Teceleukin, Temozolomid, Temsirolimus, Teniposid, Testosteron-Propionat, Testred, Thalidomid, Thymosin-alpha- 1 , Thioguanin, Thiotepa, Thyrotropin, Tiazorufin,
Tiludronsäure, Tipifarnib, Tirapazamin, TLK-286, Toceranib, Topotecan, Toremifen,
Tositumomab, Tastuzumab, Teosulfan, TransMI D- 1 7R. Tretinoin, Trexall, Trimethylmelamin, Trimetrexat, Triptorelin- Acetat, Triptorelin-Pamoat, Trofosfamid, UFT, Uridin, Valrubicin, Valspodar, Vandetanib, Vapreotid, Vatalanib, Vemurafinib, Verte-porfin, Vesnarinon, Vinblastin, Vincristin, Vindesin, Vinflumin, Vinorelbin, Virulizin, Vismodegib, Xeloda, Z-100, Zinecard, Zinostatin-Stimalamer, Zofran, Zoledronsäure
Insbesondere lassen sich die erfindungsgemäßen Verbindungen mit Antikörpern wie z.B.
Aflibercept, Alemtuzumab, Bevacizumab, Brentuximumab, Catumaxomab, Cetuximab,
Denosumab, Edrecolomab, Gemtuzumab, Ibritumomab, Ipilimumab, Ofatumumab, Panitumumab, Pertuzumab, Rituximab, Tositumumab oder Trastuzumab sowie mit rekombinanten Proteinen kombinieren.
Insbesondere können die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit gegen die Angiogenese gerichtete Therapien wie z.B. Bevacizumab, Axitinib, Regorafenib, Cediranib, Sorafenib, Sunitinib, Lenalidomid oder Thalidomid zum Einsatz kommen.
Kombinationen mit Antihormonen und steroidalen metabolischen Enzyminhibitoren sind wegen ihres günstigen Nebenwirkungsprofils besonders geeignet.
Kombinationen mit Hemmern von P-TEFb und/oder CDK9 sind wegen den möglichen synergistischen Effekten ebenfalls besonders geeignet.
Generell können mit der Kombination der erfindungsgemäßen Verbindungen mit anderen, zytostatisch oder zytotoxisch wirksamen Agentien folgende Ziele verfolgt werden: · eine verbesserte Wirksamkeit bei der Verlangsamung des Wachstums eines Tumors, bei der Reduktion seiner Größe oder sogar bei seiner völligen Eliminierung im Vergleich zu einer Behandlung mit einem einzelnen Wirkstoff;
• die Möglichkeit, die verwendeten Chemotherapeutika in geringerer Dosierung als bei der Monotherapie einzusetzen; · die Möglichkeit einer verträglicheren Therapie mit weniger Nebeneffekten im Vergleich zur Einzelgabe;
• die Möglichkeit zur Behandlung eines breiteren Spektrums von Tumorerkrankungen;
• das Erreichen einer höheren Ansprechrate auf die Therapie;
• eine längere Überlebenszeit der Patienten im Vergleich zur heutigen Standardtherapie.
Darüber hinaus können die erfindungsgemäßen Verbindungen auch in Verbindung mit einer Strahlentherapie und/oder einer chirurgischen Intervention eingesetzt werden.
Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen:
In der vorliegenden Beschreibung bedeuten: NMR-Signale werden mit ihrer jeweils erkennbaren Multipiizität bzw. deren Kombinationen angegeben. Dabei bedeutet s = Singulett, d = Dublett, t = Triplett, q = Quartett, qi = Quintett, sp = Septett, m = Multiplett, b = breites Signal. Signale mit kombinierter Multipiizität werden beispielsweise angegeben als dd = Dublett vom Dublett.
ACN Acetonitril ausge. Ausgewählte
Bsp Beispiel
(+)-BINAP (RM+)-2,2'-Bis(diphenylphosphino)-l , 1 '-binaphthyl
(±)-BINAP 2,2'-Bis(diphenylphosphino)- 1 , 1 '-binaphthyl (racemisch)
Boc ferf.-Butoxycarbonyl
Cbz Carbamazepin
CDC13 Deuterochloroform
CHAPS 3- {Dimethyl [3-(4-{5,9, 16-trihydroxy-2, 15 -dimethyltetracy clo
[8.7.0.02'7.0"'i5]heptadecan-14-yl}pentanamido)propyl]- azaniumyl } propan- 1 -sulfonat DAD Dioden Array Detektor dba Dibenzylidenaceton DCC Dicyclohexylcarbodiimid DM F NN-Dimethylformamid
DMSO-d6 deuteriertes Dimethylsulfoxid DM SO Dimethylsulfoxid
EE Essigester
Fmoc Fluorenylmethoxycarbonyl
HATU (7-Aza- 1 H-benzotriazole- 1 -yl)-l ,1,3,3 -tetramethyluronium
hexafluorophosphat
HBTU 0-Benzotriazol-NNN',N'-tetramethyl-uronium OtBu Kalium-feri-butanolat
KHMDS Kalium-bis(trimethylsilyl)amid
LCMS Flüssigchromatographie gekoppelt mit Massenspektronmetrie
LiHMDS Lithium-bis(trimethylsilyl)amid
PyBOB (Benzotriazol- 1 -yl) -oxytripyrrolidinopho sphonium hexafluorophosphat) RP-HPLC Reversed Phase Hochdruckflüssigkeitschromatographie
RT Raumtemperatur
THF Tetrahydrofuran
T3P 2,4,6-Tripropyl-l,3,5,2,4,6-trioxatriphosphorinan-2,4,6-trioxid
TFA Trifluoressigsäure TBTU (Benzotriazol -1 -yloxy)bisdimethylaminomethyliumfluoroborat
UPLC Ultra high Performance Chromatographie
Xanthphos 4,5-Bis(diphenylphosphino)-9,9-dimethylxanthen
Aligemeine Beschreibung der Herstellung der erfindungsgemäfien Verbindungen der allgemeinen Formel I
Die in Schema 1 gezeigten erfindungsgemäßen Verbindungen der Formeln (la) und (Ib) lassen sich herstellen über Synthesewege, die im Folgenden beschrieben werden. Die genannten Formeln stellen Teilmengen der allgemeinen Formel (I) dar, in denen A, R\ R3, R4, R\ R6, R , R8, R9 und n definiert sind wie für die allgemeine Formel (I). In Verbindungen der Formel (la) steht eine Gruppe -C(=0)NR8R9 an der Stelle von R1; in Verbindungen der Formel (Ib) steht eine Gruppe
-S(=0)2NR8R9 an der Stelle von R1.
Schema 1: Verbindungen der allgemeinen Formel (I) sowie deren Untergruppen (la) und (Ib).
Zusätzlich zu den nachfolgend besprochenen Synthesesequenzen können, entsprechend den allgemeinen Kenntnissen des Fachmannes in der Organischen Chemie, auch weitere Synthesewege für die Synthese von erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) beschritten werden. Die Reihenfolge der in den nachfolgenden Schemata gezeigten Syntheseschritte ist nicht bindend, und Syntheseschritte aus verschiedenen der nachfolgend gezeigten Schemata können gegebenenfalls zu neuen Sequenzen kombiniert werden. Zusätzlich können Interkonversionen der Substituenten R2, R \ R\ R\ R6, R7, R8, R9 vor oder nach den gezeigten Synthesestufen durchgeführt werden. Beispiele für solche Umwandlungen sind die Einführung oder Abspaltung von Schutzgruppen, Reduktion oder Oxidation funktioneller Gruppen, Halogenierung,
Metallierung, metallkatalysierte Kupplungsreaktionen, Substitutionsreaktionen oder weitere dem Fachmann bekannte Umsetzungen. Diese Reaktionen schließen Umsetzungen ein, welche eine funktionelle Gruppe einführen, die weitere Umwandlung von Substituenten ermöglicht. Geeignete Schutzgruppen sowie Methoden zu ihrer Einführung und Abspaltung sind dem Fachmann bekannt (siehe z.B. T.W. Greene und P.G.M. Wuts in: Protective Croups in Organic Synthesis, 3. Auflage, Wiley 1999). Weiterhin ist die Zusammenfassung zweier oder mehrerer Reaktionsschritte ohne zwischenzeitliche Aufarbeitung in einer dem Fachmann bekannten Weise möglich (z.B. in sogenannten "Eintopf "-Reaktionen).
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) und deren nachfolgend beschriebene Vorstufen, in denen voneinander verschiedene Substituenten R5 und R" vorliegen, sind chiral und können als
Enantiomerengemische, beispielsweise Racemate, oder als reine Enantiomeren auftreten. Die genannten Enantiomerengemische lassen sich durch die dem Fachmann geläufigen
Trennmethoden, beispielsweise präparativer HPLC an einer duralen stationären Phase, in die Enantiomeren separieren.
Schema 2 illustriert den Aufbau von Amiden der Formel (V) aus einfachen Pyridinderivaten wie 3- Amino-2,6-dichlorpyridin ((II), CAS-Nr. 62476-56-6). Für die Herstellung von Verbindungen der Formel (III) aus (II) kann eine Vielzahl an Methoden zur Herstellung von Amiden ausgehend von den Azido-Carbonsäuren der Formel (IIa), in denen R5 und R" definiert sind wie für die allgemeine Formel (I), verwendet werden. So können die für den Fachmann bekannten Kupplungsreagenzien wie TBTU, HATU oder IX C eingesetzt werden. Ebenfalls eignet sich die Umsetzung der zum Einsatz kommenden Azido-Carbonsäuren mit einem anorganischen Säurechlorid wie
Thionyl chlorid, Phosphoroxychlorid oder Oxalylchlorid und anschließender Zugabe des
Pyridinamins. Die Herstellung der benötigten Azido-Carbonsäuren ist in der Literatur beschrieben (Chem Eur J (2010), 16, p7572 ff, D. Tietze et al.; .1 Org Chem (2010), 75, p6532ff, Katritzky et al.). Die Handhabung der Carbonsäureazide ist mit größter Vorsicht durchzuführen, da diese sich explosionsartig zersetzen können. Ebenso sollte man auf Lagerung der zur Azid-Einführung benötigten Reagenzien verzichtet werden. Diese Aspekte werden bei Katritzky et al. diskutiert. Zur Reduktion der Azidogruppe in (III), die zu Aminen der Formel (IV) führt, kann man die Reaktion mit Trialkyl- oder Triary lpho sphinen nach Staudinger durchführen (Tetrahedron (2012), 68. p697ff, Laschat et al.). Geeignet ist z.B. Trimethylpho sphin . Die Isolation der Amine (IV) kann als freie Base oder, vorteilhaft, in Salzform, etwa als Hydrochlorid, erfolgen. Dazu wird das rohe Amin der Formel (IV) in einem unpolaren Lösungsmittel, beispielsweise Diethylether gelöst, und durch Zugabe einer Säure, beispielsweise von Chlorwasserstoff, als Salz ausgefällt. Die weitere Umsetzung zu Verbindungen der Formel (V) unter Einführung des Restes R , der definiert ist wie für die allgemeine Formel (I), kann bevorzugt durch die für den Fachmann bekannte reduktive Aminierung durchgeführt werden (für repräsentative Vorschriften siehe z.B. US2010/105906 AI). Dabei wird das primäre Amin (IV), als freie Base oder in Salzform, mit einem zur Einführung von R geeigneten Aldehyd oder Keton in situ zu einem Imin umgesetzt und dieses anschließend durch Zugabe eines geeigneten Reduktionsmittels wie beispielsweise Natriumtriacetoxyborhydrid zum sekundären Amin der Formel (V) transformiert.
(IV) (V)
Schema 2: Herstellung sekundärer Amin-Derivate der Formel (V) aus 3 -Aminopyridinen der Formel (II)
Ein alternativer Weg zu Verbindungen der Formel (IV) ist in Schema 3 beschrieben. Hierzu werden Stickstoffatom-geschützte Aminosäuren der Formel (IIb), in denen R5 und R' definiert sind wie in der allgemeinen Formel (I), und in denen PG für eine Schutzgruppe wie z.B. Boc, Cbz oder auch Fmoc steht, mit geeigneten Aminopyridin-Derivaten, beispielsweise 3-Amino-2,6- dichlorpyridin ((II), 'AS-Nr. 62476-56-6), umgesetzt. Dabei werden für den Fachmann bekannte Kupplungsreagenzien wie T3P, TBTU, HATU oder IX eingesetzt. Die Umwandlung der Carbonsäuren in ihre Amide wird allgemein beschrieben in Referenzbüchern wie„ Compendium of Organic Synthetic Methods ", Band l-VI (Wiley Interscience) oder„ The Practice of Peptide Synthesis ", Bodansky (Springer Verlag). Verbindungen der Formel (IIb) sind dem Fachmann bekannt und kommerziell erhältlich. Die erhaltenen Verbindungen der Formel (lila) werden dann durch Abspaltung der Schutzgruppe PG am Amin durch geeignete Methoden zu den Verbindungen der Formel (IV) umgesetzt. Dazu ist eine Vielzahl an Methoden bekannt, die in Standardwerken nachzulesen sind (siehe z.B. T.W. Greene und P.G.M. Wuts in: Protective Groups in Organic Synthesis, 3. Auflage, Wiley 1999).
Schema 3: Alternativer Synthesezugang zu Verbindungen der Formel (IV).
Wie in Schema 4 gezeigt, lassen sich die sekundären Amine der Formel (V) durch Cyclisierung zu Dihydropyridopyrazinonen der Formel (VI) umsetzen. Dazu kann man Verbindungen der Formel (V) in Anwesenheit einer geeigneten Base, beispielsweise einem Trialkylamin wie Triethylamin oder NN-Diisopropylethylamin, unter erhöhter Temperatur umsetzen (siehe dazu auch
WO2010/96426 A2, Example 16). Die nachfolgende Alkylierung zu Verbindungen (VII) kann durch Umsetzung mit R4-LG, worin R4 definiert ist wie in der allgemeinen Formel (I) und worin LG für eine Abgangsgruppe, bevorzugt Iodid, steht, in Gegenwart einer geeigneten Base wie Natriumhydrid, nach für den Fachmann bekannten Bedingungen erfolgen. Die weitere Umsetzung der resultierenden Verbindungen der Formel (VII) zu den Esterderivaten (VIII) kann erfolgen durch Umsetzung mit Verbindungen der Formel (Vlla), in denen A, R2, R3 und n definiert sind wie in der allgemeinen Formel I, und in denen R1 für Ci-Cö-Alkyl steht, in einer Palladiumkatalysierten Kupplungsreaktion nach Buchwald und Hartwig (siehe beispielsweise J. Organomet. Chem. (1999), 576, pl25ff). Als Palladiumquelle eignen sich hier z.B. Palladium(II)acetat oder Palladium-(dba)-Komplexe, wie zum Beispiel Pd2(dba)3 (CAS-Nr. 51364-51-3 bzw. 52409-22-0). Der Umsatz hängt dabei stark von den verwendeten Liganden ab. Die im Experimentalteil aufgeführten Beispiele ließen sich so beispielsweise durch die Verwendung von (+)-BINAP oder Xanthphos erhalten (vgl. auch US2006/009457 AI).
Schema 4: Umsetzung von Verbindungen der Formel (V) zu Estern der Formel (VIII)
Die Herstellung von Carboxamiden der allgemeinen Formel (Ia) kann entsprechend Schema 5 mittels Hydrolyse der jeweiligen Ester der Formel (VIII) zu den entsprechenden Carbonsäuren der Formel (IX) nach für den Fachmann bekannten Methoden erfolgen. Diese Umsetzungen lassen sich
bevorzugt unter Verwendung von Alkalihydroxiden wie Lithiumhydroxid, Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid in wässrigen alkoholischen Lösungen, gegebenenfalls unter Zusatz eines cyclischen Ethers wie beispielsweise T etrahydro furan, durchführen.
Die so erhaltenen Carbonsäuren (IX) lassen sich in die erfindungsgemäßen Carboxamide der allgemeinen Formel (Ia) überführen durch Umsetzung beispielsweise mit den in den
Ausführungsbeispielen angegebenen, in der Regel kommerziell erhältlichen Aminen der Formel R8R9NH, in denen R8 und R9 definiert sind wie für die allgemeine Formel (I), unter zusätzlicher Aktivierung mit einer Methode, wie sie dem Fachmann allgemein bekannt ist. Als mögliche Methoden seien hier genannt die Verwendung von TBTU, HATU, HBTU, PyBOB oder T3P unter Zusatz einer geeigneten Base. Die Umwandlung der Carbonsäuren in ihre Amide wird allgemein beschrieben in Referenzbüchern wie„ Compendium of Organic Synthetic Methods ", Band I-VI (Wiley Interscience) oder„ The Practice of Peptide Synthesis ", Bodansky (Springer Verlag). Die voranstehend beschriebenen Reaktionswege erlauben, dass bei dem Einsatz einer enantiomerenreinen Azidocarbonsäure der Formel (IIa) oder einer enantiomerenreinen, am Stickstoff geschützten Aminosäure der Formel (IIb) zu Beginn der Sequenz eine Epimerisierung oder Racemisierung des Stereogenen Zentrums am Kohlenstoffatom, welches an R5 und R" gebunden ist, weitestgehend unterdrückt werden kann.
Schema 5: Umsetzung von Ester-Derivaten der Formel (VIII) zu erfindungsgemäßen
Carboxamiden der Formel (Ia).
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen gemäß Formel (Ib) mit einer Sulfonamid- Gruppe an der Stelle von R
1 kann erfolgen gemäß Schema 6. Hierbei können Verbindungen der Formel (VII) in analoger Weise wie in Schema 4 für die Umsetzung von (VII) zu (VIII) diskutiert, mit Verbindungen der Formel (X), in denen A, R\ R
3, R
8, R
9 und n definiert sind wie in der allgemeinen Formel (I), in einer Palladium-katalysierten Kupplungsreaktion nach Buchwald und Hartwig direkt zu den erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (Ib) umgesetzt werden.
Schema 6: Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (Ib) aus Verbindungen der Formeln (VII) und (X).
Die Herstellung von Zwischenstufen der Fonnel (Via), in denen R7 für gemäß der Definition der allgemeinen Formel (I) gegebenenfalls substituiertes Phenyl steht, ist in Schema 7 beschrieben. 3-Amino-2,6-dichloi yridin ((II), CA S-Nr. 62476-56-6) wird umgesetzt mit Verbindungen der Fonnel (XI), in denen R5 und R6 definiert sind wie für die allgemeine Formel (I), und in denen LG und LG' unabhängig voneinander jeweils für eine Abgangsgruppe, bevorzugt Chlor oder Brom, stehen, wie z.B. 2-Brompropionylbromid (CAS 563-76-8). Dabei wird unter für den Fachmann bekannten Bedingungen mit einem geeineten Lösungsmittel wie Dichlormethan oder THF und unter Zusatz einer Base wie Triethylamin, ΏΊ-iso -propyl ethylamin oder Pyridin umgesetzt. Die Base kann auch als Lösungsmittel eingesetzt werden. Dabei werden Verbindungen der Formel (XII) erhalten. Diese Intermediate (XII) werden mit Anilinen der Formel R7-NH2, in denen R gemäß der Definition der allgemeinen Formel (I) für gegebenenfalls substituiertes Phenyl steht, umgesetzt zu Verbindungen der Formel (XIII). Diese Reaktion kann durch Umsetzung in verschiedenen Lösungsmitteln wie Toluol oder Acetonitril und unter Zusatz einer Base wie beispielsweise Kaliumcarbonat, Di-wo-propylethylamin oder Triethylamin bei erhöhter Temperatur erfolgen (Org. Lett. (2008), 10, S. 2905 ff, S. P. Marsden et al.). Dihydropyridopyrazinone der Formel (Via), bei der R7 gemäß der Definition der allgemeinen Formel (I) für gegebenenfalls substituiertes Phenyl steht, werden erhalten durch Cyclisierung der Verbindungen der Formel (XIII) in Anwesenheit einer geeigneten Base wie zum Beispiel Triethylamin, Di- iso -propyl ethylamin oder Kaliumcarbonat unter erhöhter Temperatur in Lösungsmitteln wie zum Beispiel NN-Dimethylformamid, NN-Dimethylacetamid, N-Methylpyrrolidon oder auch
Dimethylsulfoxid (siehe dazu auch WO2010/96426 A2, Example 16). Aus diesen Intermediaten der Formel (Via) lassen sich gemäß den Schemata 4, 5 und 6 die entsprechenden
erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) herstellen, in denen R7 für gemäß der Definition
der allgemeinen Formel (I) gegebenenfalls substituiertes Plienyl steht. Dabei werden die Verbindungen der Formel (I) als Racemate erhalten, sofern R5 und R6 voneinander verschieden sind. Diese können gegebenenfalls mit den für den Fachmann geläufigen Trennmethoden, beispielsweise präparativer HPLC an einer chiralen stationären Phase, in die Enantiomeren separiert werden.
(XIII)
Schema 7: Herstellung von Zwischenprodukten der Fonnel (Via) aus 3-Amino-2,6-dichlorpyridin (II).
Ebenfalls Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind die Intermediate der Verbindungen der allgemeinen Formel (VIII),
in der A, R2, R3, R4, R\ R' . R und n die in der allgemeinen Formel (I) angegebenen Bedeutungen haben und RE für Ci-Ce-Alkyl steht, die bevorzugt zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) verwendet werden können.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind auch die Intermediate der Verbindungen der allgemeinen Formel (IX),
in der A, R \ R3, R4, R\ R' , R und n die in der allgemeinen Formel (I) angegebenen Bedeutungen haben, die ebenfalls bevorzugt zur Herstellung der erfmdungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) verwendet werden können.
Insbesondere wertvolle Zwischenverbindungen zur Herstellung der erfindungsgemässen
Verbindungen sind die folgenden Verbindungen:
4- { [(3R)-4-Cyclopentyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3 - methoxybenzoesäuremethylester;
4- { [(3R)-4-Cyclohexyl- i ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -3-
methoxybenzoesäuremethylester;
4- { [(3i?)- 1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6 -yl] amino } -
3- methoxybenzoesäuremethylester;
4- { [(3R)-4-Cyclopentyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6- yl] amino } b enzoesäuremethylester;
4-{[(3i?)-4-Isopropyl-l ,3-dimethyl-2 -oxo-1, 2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yljamino }benzoesäuremethylester;
4- { [(3R)-1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3,4 -tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäuremethylester; 4-{[(3R)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyraziri-6- yl]amino}benzoesäuremethylester;
4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-benzoesäuremethylester;
4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 - b]pyrazin-6-yl]arnino}-3-methylbenzoesäuremethylester;
4- { [(3R)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3 - methoxybenzoesäuremethylester;
4- { [(3R)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6- yljamino }benzoesäuremethylester; 4-{[(3i?)-4-Benzyl-l,3-dimethyl-2 -oxo-1,2,3,4^
methoxybenzoesäuremethylester;
4-{[(3i?)-4-Benzyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl]amino}benzoesäuremethylester;
4- { [4-(2-Methoxyethyl)- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6- yljamino Jbenzoesäureethylester;
4- { [(3R)-4-Cyclopentyl- 1 ,3 -dimethyl-2 -oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3 - methoxybenzoesäure; 4-{[(3R)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]am methoxybenzoesäure;
4- { [(3i?)- 1 , 3 -Dimethyl-2 -oxo -4 -(propan-2 -yl) - 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6 -yl] amino } - 3 -methoxybenzoesäure;
4- { [(3R)-4-Cyclopentyl- 1 ,3 -dimethyl-2 -oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6- yl]amino}benzoesäure;
4-{[(3R)-4-Isopropyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl]amino}benzoesäure;
4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyl-2 -oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäure; 4-{[(3R)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl]amino}benzoesäure;
4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyl-2 -oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 - b]pyrazin-6-yl]amino} -benzoesäure;
4-{[(3R)-l ,3 -Dimethyl-2 -oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methylbenzoesäure;
4- { [(3R)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2 -oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino} -3 - methoxybenzoesäure;
4- { [(3i?)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2 -oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6- yl]amino}benzoesäure; 4-{[(3i?)-4-Benzyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3- methoxybenzoesäure;
-S -
4 [(3R)-4-Benzyl ,3^imethyl-2 )xo ,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl]amino}benzoesäure und
4-{[4-(2-Methoxyethy])-l,3<limethyl-2-oxo-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl]amino}benzoesäure.
Ausfflhru ngsbeispiele
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen, ohne die Erfindung auf diese Beispiele zu beschränken.
Zunächst wird die Herstellung der Intermediate beschrieben, die schließlich zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen bevorzugt zur Anwendung kommen.
IUP AC -Namen wurden erstellt mit Hilfe der Nomenklatursoftware ACD Name batch, Version 12.01 , von Advanced Chemical Development, Inc., und bei Bedarf angepaßt, beispielsweise an die deutschsprachige Nomenklatur.
Herstellung der Intermediate Intermedia! 1:
(2 ?)-2-Azido- V-(2,6-dichlorpyridin- -yl)propananiid
Eine Lösung von 6.6 g (2R)-2-Azidopropansäure (Chem. Eur. J. (2010), 16, p. 7572 - 7578) in 250 ml NN-Dimethylacetamid wurde bei -10°C mit 5.02 ml Thionylchlorid tropfenweise versetzt. Es wurde 30 min. bei -10°C gerührt und dann 10.6 g 3-Amino-2,6-dichloi yridin (CAS 2013-03-13) zugegeben. Es wurde langsam auf RT erwärmt und noch weitere 3 Stunden gerührt. Die
Reaktionslösung wurde mit Wasser versetzt und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden mit Wasser und Sole gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) gereinigt. Man erhielt 10.6 g (2Λ)-2-Αζϊάο-ΆΓ-(2,6-άϊοΜοφ^ϊάϊη-3- yl)propanamid. 'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.47 (d, 3H); 4.27 (q, 1H); 7.61 (d, 1H); 8.22 (d, 1H); 10.08 (bs, 1H).
Intermediat 2:
A-(2,6-Dichlorpyridin- -yl)-D-alaninamid Hydrochlorid
HCl
Unter Argon wurde eine Lösung von 10.0 g Intermediat 1 in 150 ml TH F bei RT langsam mit 50 ml einer Lösung von Trimethylphosphin (IM in TH F ) versetzt. Es wurde 14 Stunden bei RT gerührt und dann mit Wasser versetzt. Der Ansatz wurde vollständig im Vakuum eingeengt und der Rückstand in Wasser aufgenommen. Die wässrige Lösung wurde zweimal mit Dichlormethan extrahiert, die vereinten organischen Phasen über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum vollständig eingeengt. Der Rückstand wurde in Diethylether aufgenommen und mit HCl (Lösung in Diethylether) versetzt. Das dabei entstandene Kristallisat wurde abgesaugt und im Trockenschrank unter Vakuum getrocknet. Man erhielt 1 1 .4 g N-(2,6-Oich\orpyü(^-3-y\)-O-a\aam.samd
Hydrochlorid. Das Produkt war rein genug für weitere Umsetzungen.
Alternative Herstellung von Intermediat 2:
Eine Lösung von 50 g 3 -Amino-2,6-dichlorpyridin (CAS 2013-03-13) und 56.3 g D-Boc-alanin in 400 ml Pyridin wurde bei 0°C langsam mit einer 886 ml einer 50% Lösung von T3P (in
Ethylacetat) versetzt. Man ließ weiter 4 Stunden bei 0°C und 16 Stunden bei RT rühren. Es wurde auf Eiswasser gegeben und vorsichtig mit Kalium carbonat versetzt, bis die Lösung basisch war. Der Ansatz wurde mit Ethylacetat extrahiert, die organische Phase mit gesättigter Natriumchlorid Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und vollständig im Vakuum eingeengt. Man erhielt 73 g {(2R)-l -[(2,6-Dichlo yridin-3-yl)amino]-l-oxopropan-2-yl} teri-butylcarbamat. Diese wurden in 370 ml Dioxan aufgenommen und bei RT mit 89 ml conc. Salzsäure versetzt. Es wurde 90 min. bei RT gerührt, mit 1000 ml Ethylacetat versetzt und der pH mit Natriumhydroxid alkalisch eingestellt. Die Suspension wurde dekantiert, die Phasen getrennt und die organische Phase vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Diethylether aufgenommen und langsam mit 260 ml IN HCl (Lösung in Diethylether) versetzt. Der Ansatz wurde auf 0°C gekühlt und der Niederschlag abgesaugt. Der Niederschlag wurde mit wenig Diethylether nachgewaschen und im Tro ckens chrank getrocknet. Man erhielt 45.6 g ΛΓ-(2,6-ΟϊοΜοφ^ϊάϊη-3^1)-0-3ί3ηϊη3Ώ^ Hydrochlorid.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.50 (d, 3H); 4.23 (bq, 1H); 7.63 (d, 1H); 8.15 (d, 1H); 8.42 bs, 1H); 10.58 (s, 1H).
Intermediat 3:
A2-CyclopentyI-A -(2,6-dichlorpyridin- -yl)-D-alaninamid
Unter einer Argonatmosphäre wurde eine Lösung von 10 g Intermediat 2, 4.04 g Cyclopentanon und 6.06 g Natriumacetat in 400 ml Dichlormethan bei 0°C mit 23.5 g Natriumtriacetoxyborhydrid versetzt. Nach 24 Stunden wurde der Ansatz vorsichtig auf gesättigte Natriumhydrogencarbonat Lösung gegossen, die Phasen getrennt und die wässrige Phase noch einmal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan /
Ethylacetat Gradient) gereinigt. Man erhielt 8.4 g jV2-Cyclopentyl-N7-(2,6-dichlorpyridin-3-yl)-D- alaninamid. Ή-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 1.27 (d, 3H); 1.31-1.41 (m, 2H); 1.42-1.55 (m, 2H); 1.59- 1.73 (m, 3H); 1.73-1.83 (m, 1H); 3.06 (qi, 1H); 3.27 (q, 1H); 7.58 (d, 1H); 8.67 (d, 1H).
Intermediat 4:
(3Ä)-6-Chlor-4-cydopent>'!-3-methyi-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
Eine Lösung von 8.4 g Intermediat 3 und 37.8 ml NN-Diisopropylethylamin in 200 ml DMF wurde 96 Stunden bei 170°C Badtemperatur gerührt. Der Ansatz wurde mit Wasser verdünnt und dreimal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden im Vakuum eingeengt. Es wurde mit Toluol versetzt und nochmals im Vakuum vollständig eingeengt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) gereinigt. Man erhielt 6.7 g (3Ä)-6-Chlor-4-cyclopentyl-3-methyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on. Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): 5 = 1.15 (d, 3H); 1.47-1.83 (sm, 6H); 1.84-1.98 (m, 2H); 4.12 (q, 1H); 4.19 (qi, 1H); 6.67 (d, 1H); 7.00 (d, 1H); 10.61 (s, 1H).
Intermediat 5:
(3Ä)-6-Chlor-4-c dopentj4-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
Eine Lösung von 6.7 g Intermediat 4 und 2.35 ml Methyljodid in 180 ml DMF wurde bei 0°C portionsweise mit 1.51 g Natriumhydrid (60% in Weiß öl) versetzt. Nach 1 Stunde Rühren bei 0°C wurde der Ansatz auf Eiswasser gegossen und mit gesättigter wäßriger Ammoniumchloridlösung neutral gestellt. Der Ansatz wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, die vereinten organischen Phasen mit Wasser gewaschen, über Natrium sulfat getrocknet und im Vakuum vollständig eingeengt. Der Rückstand wurde durch Chromatographi e an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat 2:1) gereinigt. Man erhielt 7.1 g (3Ä)-6-Chlor-4-cyclopentyl-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3- b]pyrazin-2(lH)-on.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.11 (d, 3H); 1.48-1.62 (m, 2H); 1.63-1.82 (m, 4H); 1.87- 1.98 (m, 2H); 3.23 (s, 3H); 4.21 (qi, 1H); 4.27 (q, 1H); 6.78 (d, 1H); 7.31 (d, 1H).
Intermediat 6:
4-( |(3ÄM-( yclopentyl- 1 J-dinu'thyl-^
yl]amino}-3-methoxybenzoesäuremethylester
Eine Suspension von 1.5 g Intermediat 5, 1.94 g 4-Amino-3-methoxybenzoesäuremethylester (CAS 41608-64-4), 0.24 g Palladium(II)acetat, 8.7 g Caesiumcarbonat und 0.67 g (+)-BINAP in 120 ml Toluol wurde 2.5 Stunden unter einer Argonatmosphäre bei 110°C gerührt. Die Reaktionslösung
wurde abfiltriert, der Rückstand mit Ethylacetat nachgewaschen und die vereinten organischen Phase vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch R -H PLC Chromatographie gereinigt (Säule: X-Bridge C18 5μτη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.1 Vol% Ameisensäure)-Gradient). Man erhielt 1.08 g 4-{[(3R)-4-Cyclopentyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäuremethylester.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.08 (d, 3H); 1.58-1.77 (m, 6H); 1.92-2.06 (m, 2H); 3.22 (s, 3H); 3.81 (s, 3H); 3.93 (s, 3H); 4.21 (q, 1H); 4.37 (qi, 1H); 6.65 (d, IH); 7.28 (d, IH); 7.45 (d, 1H); 7.52 (dd, IH); 8.25 (s, IH); 8.45 (d, IH).
Intermediat 7:
4-{|(3/?H- yclopcntyl-l , -dinuthyl-2-oxo- ! ,2,3,4-tetrahydropyrido|2,3- y!]amino}-3-methoxybenzoesäure
Eine Lösung von 1.08 g Intermediat 6 in 8 ml THF und 60 ml Methanol wurde bei RT mit 25 ml IN Lithiumhydroxidlösung versetzt und bei 50°C für 14 Stunden gerührt. Es wurde mit IN Salzsäure auf pH = 7 eingestellt und zweimal mit Chloroform / Methanol (9: 1) extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Man erhielt 1.1 g 4-{[(3Ä)-4-Cyclopentyl-l ,3-dimethyl-2-oxo- l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäure.
UPLC-MS: Rt = 1.19 min (M++l = 41 1)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm;
Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm.
Intermediat 8:
A2-Cyclohcxyl-A -(2,6-dichlorpyridin- -yl)-D-alaninamid
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 3 wurde N2-Cyclohexyl-N7-(2,6-dichlorpyridin-3-yl)- D-alaninamid ausgehend von 1.5 g Intermediat 2, 707 mg Cyclohexanon, 909 mg Natriumacetat und 3.5 g Natriumtnacetoxyborhydrid in 80 ml Dichlormethan bei 0°C hergestellt. Man erhielt 1.3 g ΛΓ2-Cyclohexyl-ΛΓi-(2,6-dichlo yridin-3-yl)-D-alaninamid als Rohprodukt, welches ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt werden konnte.
UPLC-MS: Rt = 1.49 min (M++l = 316, 318, 320)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEI ! C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1- 99% B. 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm. htermediat 9:
(3Ä)-6-Chior-4-cydohexyi-3-methyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Synthese von Intermediat 4 wurde (3Ä)-6-Chlor-4-cyclohexyl-3-methyl-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 1.3 g Intermediat 8 und 5.5 ml N,N- Diisopropylethylamin in 100 ml DMF durch 120 Stunden Erhitzen bei 170°C Badtemperatur hergestellt. Man erhielt 1.08 g (3i?)-6-Chlor-4-cyclohexyl-3-methyl-3,4-dihydropyrido[2,3- b]pyrazin-2(iH)-on.
'H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.14 (d, 3H); 1.15-1.97 (5m, 10H); 4.03-4.13 (m, 1H); 4.15 (q, 1 H); 6.65 (d, 1H); 7.00 (d, 1 H); 10.58 (s, 1H).
Intermediat 10:
(3Ä)-6-Chlor-4-cydohexyl-l,3-dimethyl-3,4-dibydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 5 wurde (3R)-6-Chlor-4-cyclohexyl-l ,3-dimethyl-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 1.08 g Intermediat 9, 232 mg Natriumhydrid (60% in Weissöl) und 0.36 ml Methyljodid in 50 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat 3 : 1) erhielt man 1.06 g (3Ä)-6-Chlor-4- cyclohexyl-1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): 5 = 1.10 (d, 3H); 1.17 (tt, 1H); 1.24-1.43 (m, 2H); 1.45-1.85 (m, 6H); 1.94 (bd, 1H); 3.22 (s, 3H); 4.1 1 (tt, IH); 4.31 (q, 1H); 6.76 (d, 1H); 7.31 (d, 1H).
Intermediat 1 1 :
4-{[(3Ä)-4-Cydohexyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl]amino}-3-methoxybenzoesäuremethy!ester
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 6 wurde 4-{[(3i?)-4-Cyclohexyl-l ,3-dimethyl-2-oxo- l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäuremethylester ausgehend von 450 mg Intermediat 10, 555 mg 4-Amino-3-methoxybenzoesäuremethylester, 69 mg
Palladium(II)acetat, 2.5 g Caesiumcarbonat und 0.19 g ( + 1-BINAP in 15 ml Toluol durch 2.5 Stunden Rühren unter einer Argonatmosphäre bei 1 10°C hergestellt. Nach Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 620 mg 4- { [(3Ä)-4-Cyclohexyl- 1 ,3 -dimethyl-
2-oxo-l, 2, 3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesä
!H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.08 (d, 3H); 1.14-1.56 (m, 4H); 1.58-1.74 (m, 3H); 1.76- 1.94 (m, 2H); 2.09 (bd, 1H); 3.20 (s, 3H); 3.81 (s, 3H); 3.93 (s, 3 I i ); 4.11-4.29 (m, 2H); 6.63 (d, 1H); 7.27 (d, 1H); 7.45 (d, 1H); 7.50 (dd, 1H); 8.31 (s, 1H); 8.59 (d, 1H).
Intermediat 12:
4-{|( ?)-4-C yclohexyl- l ,3-diniethyl-2-oxo-l ,2, -tetrahydropyi ido|2, -h|pyrazin-6- yl]amino}-3-methoxybenzoesäure
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 7 wurde 4-{[(3i?)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäure ausgehend von 620 mg Intermediat 11 und 14 ml IN wässriger Lithiumhydroxidlösung in 5 ml THF und 50 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 710 mg 4- {[(3Ä)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäure, welche ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt wurde. UPLC-MS: Rt = 1.22 min (M++l = 425 )
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1- 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-
400 nm.
Intermediat 13:
iV2-(l-Methylethyl)-iVl-(2,6-dichlorpyridin-3-yl)-D-alaninamid
in Analogie zur Herstellung von Intermediat 3 wurde A
72-(l-Methylethyl)-N7-(2,6-dichlorpyridin- 3 -yl)-D-alaninamid ausgehend von 0.5 g Intermediat 2, 0.27 ml Aceton, 303 mg Natriumacetat und 1.18 g Natriumtriacetoxyborhydrid in 40 ml Dichlormethan bei 0°C hergestellt. Man erhielt
420 mg Ar2-(l -Methylethyl)-iVl-(2,6-dichlorpyridin-3-yl)-D-alaninamid. Dieses wurde direkt in die Synthese der nächsten Stufe eingesetzt.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.02 (d, 311 ); 1.05 (d, 3H); 1.27 (d, 3H); 2.77 (sp, 1H); 3.30 (q, 1H); 7.58 (d, 1H); 8.67 (d, 1H). Intermediat 14:
(3Ä)-6-Chlor-3-inethy!-4-(propan-2-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
in Analogie zur Synthese von Intermediat 4 wurde (3R)-6-Chlor-3-methyl-4-(propan-2-yl)-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 420 mg Intermediat 13 und 2.1 ml N,N- Diisopropylethylamin in 40 ml DMF durch 72 Stunden Erhitzen bei 170°C Badtemperatur hergestellt. Man erhielt 320 mg (3Ä)-6-Chlor-3 -methyl-4-(propan-2-yl)-3,4-dihydropyrido [2,3 - b]pyrazin-2(lH)-on.
1 H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): 5 = 1.16 (d, 3H); 1.24 (d, 3H); 1.27 (d, 3H); 4.16 (q, 1H); 4.43 (sp, 1H); 6.65 (d, 1H); 7.00 (d, 1H); 10.56 (s, 1H).
Interniedtat 15:
(3Ä)-6-Chlor-l,3-dimethyl-4-(propan-2-yl)-3,4-diliydropyrido[2,3-bSpyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 5 wurde (3R)-6-Chlor-l,3-dimethyl-4-(propan-2-yl)- 3,4-diliydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on ausgehend von 320 mg Intermediat 14, 80 mg Natriumhydrid (60% in Weissöl) und 0.13 ml Methyljodid in 20 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat 2: 1) erhielt man 280 mg (3i?)- 6-Chlor- 1 ,3 -dimethyl-4-(propan-2-yl)-3 ,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.12 (d, 3H); 1.23 (d, 3H); 1.27 (d, 3H); 3.22 (s, 3H); 4.32 (q, 1H); 4.47 (sp, 1H); 6.76 (d, 1H); 7.31 (d, 1H).
Intermediat 16:
4-{|(3 ?)-l ,3-Dimethyl-2^)xo-4-(propan-2-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido|2,3-b|py
yl]amino}-3-methoxybeiizoesäuremethylester
in Analogie zur Herstellung von Intermediat 6 wurde 4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2- yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -3 -methoxybenzoesäuremethylester ausgehend von 725 mg Intermediat 15, 1.04 g 4-Amino-3-methoxybenzoesäuremethylester, 128 mg Palladium(II)acetat, 4.65 g Caesiumcarbonat und 356 mg (+)-BINAP in 40 ml Toluol unter einer Argonatmosphäre hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 442 mg 4-{[(3R)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-l,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäuremethylester.
Ή-NMR (400 MHz, CDC1
3): δ = 1.10 (d, 3H); 1.26 (d, 3H); 1.33 (d, 3H); 3.21 (s, 3H); 3.81 (s, 3H); 3.93 (s, 3H); 4.26 (q, 1H); 4.58 (sp, 1H); 6.62 (d, 1H); 7.27 (d, 1H); 7.44 (d, 1H); 7.55 (dd, 1H); 8.27 (s, 1H); 8.50 (d, 1H).
Intermediat 17:
4-{[(3Ä)-l,3-Dimethy!-2-oxo-4-(propan-2-yi)-l,2,3,4 etrahydrop rido[2,3-b]pv^
yI]ammo}-3-methoxybenzoesäure
in Analogie zur Herstellung von Intermediat 7 wurde 4-{[(3i?)-i,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2- yl)-l ,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäure ausgehend von 442 mg Intermediat 16 und 5.5 ml 2N Lithiumhydroxidlösung in 5 ml THF und 15 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 407 mg 4-{[(3R)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-l ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäure, welche ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt wurde.
UPLC-MS: Rt = 1.1 1 min (M++l = 385)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm;
Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm.
Intermediat 18:
4-{|(3/?H-< yclopentyl-1 J-dm^
yl | am!no}benzoesäuremethy!ester
Eine Suspension von 1.335 g Intermediat 5, 1.443 g 4-Aminobenzoesäuremethylester (CAS 619- 45-4), 214 mg Palladium(II)acetat, 7.774 g Caesiumcarbonat und 594 mg (+)-BINAP in 75 ml Toluol wurde 3 Stunden unter einer Argonatmo Sphäre bei 1 10°C gerührt. Die Reaktionslösung wurde abfiltriert, der Rückstand mit Ethylacetat nachgewaschen und die vereinten organischen Phase vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch RP-H PLC Chromatographie gereinigt (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.1 Vol% Ameisensäure)-Gradient). Man erhielt 938 mg 4-{[(3i?)-4-Cyclopentyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäuremethylester. UPLC-MS: Rt = 1.34 min (M++l = 395)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 -
99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm.
Intermediat 19:
Eine Lösung von 938 mg Intermediat 18 in 10 ml THF und 30 ml Methanol wurde bei RT mit 11.9
ml 2N Lithiumhydroxidlösung versetzt und bei 55°C für 6 Stunden gerührt. Es wurde mit IN Salzsäure auf H = 7 eingestellt und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden über Natrium sulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Man erhielt 1.09 g 4-{[(3R)-4-Cyclopentyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäure als Rohprodukt, welches ohne
Aufreinigung in der Folgereaktion eingesetzt wurde.
UPLC-MS: Rt = 1.10 min (M++l = 381)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm.
Intermediär 20:
4-{|(3 ?M-Isopropyl-l ,3-dinuthyl-2-oxo-l ,2,3,4-tetrahydropyrido|2,3-h|py
yl laniinof benzoesäureniethylester
Eine Suspension von 800 mg Intermediat 15, 953 mg 4-Aminobenzoesäuremethylester, 142 mg Palladium(II)acetat, 5,14 g Caesiumcarbonat und 393 mg (+)-BINAP in 44 ml Toluol wurde 3 Stunden unter einer Argonatmosphäre bei 1 10°C gerührt. Die Reaktionslösung wurde abfiltriert, der Rückstand mit Ethylacetat nachgewaschen und die vereinten organischen Phase vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch RP-HPLC Chromatographie gereinigt (Säule: X- Bridge C18 5μηι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.1 Vol%> Ameisensäure)- Gradient). Man erhielt 404 mg 4- { [(3R)-4-Isopropyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäuremethylester.
UPLC-MS: Rt = 1.26 min (M++l = 369)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity U LC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1 %i Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-
400 nm.
Eine Lösung von 404 mg Intermediat 20 in 6 ml TH F und 18 ml Methanol wurde bei RT mit 5.5 ml 2N Lithiumhydroxidlösung versetzt und bei 55°C für 6 Stunden gerührt. Es wurde mit IN Salzsäure auf H = 7 eingestellt und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden über Natrium sulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Man erhielt 427 mg 4- { [(3Ä)-4-Isopropyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäure als Rohprodukt, welches ohne
Aufreinigung in der Folgereaktion eingesetzt wurde.
UPLC-MS: Rt = 1.04 min (M++l = 355 )
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm.
Intermediat 22:
\-(2,6-Dichlorpyridin- -yl)- ^
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 3 wurde iV-(2,6-Dichlorpyridin-3-yl)-A/2-(tetrahydro- 2H-pyran-4-yl)-D-alaninamid ausgehend von 5 g Intermediat 2, 2.4 g Tetrahydro-4H-pyran-4-on,
3 g Natriumacetat und 1 1.8 g Natriumtriacetoxyborhydrid in 267 ml Dichlormethan bei 0°C hergestellt. Man erhielt 5 g A^-(2,6-Dichloipyridin-3-yl)-iV2-(tetrahydi -2H-pyran-4-yl)-D- alaninamid. Vergrösserter Ansatz:
Eine Suspension von 20 g Intermediat 2 und 9.6 g Tel ahydro-4 H -py ran -4-on in 1.07 1,
Dichlormethan wurde bei 0°C mit 12.1 g Natriumacetat und 47 g Natriumtriacetoxyborhydrid versetzt. Es wurde 16 Stunden unter Erwärmung auf RT gerührt. Der Ansatz wurde vorsichtig in gesättigte Natriumhydrogencarbonat Lösung gegossen und gerührt. Die Phasen wurden getrennt und die wässrige Phase einmal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) gereinigt. Man erhielt 15 g N-(2,6-Dichlo yridin-3-yl)-N2-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-D-alaninamid. TI-NMR (400 MHz, CDC13): δ = 1.35-1.57 (m, 2H); 1.44 (d, 3H); 1.84 (dq, 1H); 1.95 (dq, 1H); 2.63-2.82 (m, 1H); 3.38 (td, 1H); 3.45 (q, 1H); 3.91-4.08 (m, 2H); 7.28 (d, 1H); 8.84 (d, 1H).
Intermediat 23:
(3/?)-6-C hIor-3-methyl-4-(tet
on
In Analogie zur Synthese von Intermediat 4 wurde (3i?)-6-Chlor-3-methyl-4-(tetrahydro-2H-pyran- 4-yl)-3 ,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 5 g Intermediat 22 und 20.3 ml Ν,Ν-Diisopropylethylamin in 109 ml DMF nach 1 5 Stunden bei 175°C Badtemperatur erhalten. Man erhielt 1.9 g (3i?)-6-Chlor-3-methyl-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3- b]pyrazin-2(lH)-on. Vergrösserter Ansatz:
Eine Lösung von 7.8 g Intermediat 22 und 31.7 ml NN-Diisopropylethylamin in 170 ml DMF wurde in 4 einzelnen, verschlossenen Druckgefässe verteilt und 10 Stunden bei 175°C
Badtemperatur geheizt. Die Lösungen wurde nach Abkühlen auf RT wieder vereint, mit Ethylacetat
verdünnt und dreimal mit halbgesättigter Natriumchlorid Lösung extrahiert. Die organsiche Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Dichlormethan / Methanol Gradient) gereinigt. Man erhielt 4.1 g (3R)-6-Chlor-3-methyl-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on.
Ή-NMR (300 MHz, CDC13): δ = 1.32 (d, 3H); 1 .65 (d, 1H); 1.82 (dq, 1H); 1.98 (dq, 1H); 2.07 (d, 1H); 3.57 (qd, 2H); 4.03-4.12 (m, 2H); 4.25 (q, 1H); 4.55 (tt, 1H); 6.65 (d, 1H); 6.92 (d, 1H); 8.92
(s, 1H).
Intermediat 24:
(3ÄH>-Chlor-1 , -dinK»thyl-4-(tetrahyd™^
2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 5 wurde (3R)-6-Chlor-l ,3-dimethyl-4-(tetrahydro-2H- pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on ausgehend von 4.65 g Intermediat 23, 941 mg Natriumhydrid (60% in Weissöl) und 1.46 ml Methyljodid in 198 ml DMF hergestellt. Nach wässriger Aufarbeitung erhielt man 4.64 g (3Ä)-6-Chlor-l ,3-dimethyl-4-(tetrahydro-2H-pyran-4- yl)-3 ,4-dihydropyrido [2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on.
Nachsynthese-Ansatz:
Eine Lösung von 3.2 g Intermediat 23, 647 mg Natriumhydrid (60% in Weissöl) und 1.01 ml Methyljodid in 137 ml DMF wurde 16 Stunden bei RT gerührt. Der Ansatz wurde auf Wasser gegossen und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden mit gesättigter Ammoniumchlorid-Lösung und halbgesättigter Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natrimsulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Man erhielt 2.8 g (3R)-6-Chlor-l ,3-dimethyl-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin- 2(iH)-on.
Ή-NMR (300 MHz, CDC13): δ = 1.24 (d, 3H); 1.66 (dq, IH); 1.82 (dq, IH); 1.97 (qd, IH); 2.06 (dq, IH); 3.32 (s, 3H); 3.57 (tdd, 2H); 4.01 -4.13 (m, 2H); 4.32 (q, IH); 4.55 (tt, IH); 6.70 (d, IH); 7.01 (d, IH). Intermedia!; 25:
4-{[(3Ä)-l,3-Mmethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyr^
b|pyrazin-6-yl|amino'-3-nicIhoxybcnzoesäurenielhyIes!er
Eine Suspension von 2.2 g Intermediat 24, 2.56 g 4 - Amino -3 -methoxyb enzo esäur emethyle ster (CAS 41608-64-4), 0.317 g Palladium(II)acetat, 1 1.5 g Caesiumcarbonat und 0.88 g (+)-BINAP in 158 ml Toluol wurde 5 Stunden unter einer Argonatmosphäre bei 120°C gerührt. Die
Reaktionslösung wurde auf Wasser gegeben, zweimal mit Ethylacetat extrahiert und die vereinten organischen Phase mit gesättigter Natriumchlorid- Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) gereinigt. Man erhielt 2 g 4- {[(3i?)-l,3-Dimethyl-2- oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3- methoxybenzoesäuremethylester.
'H-NMR (300 MHz, CDC13): δ = 1.25 (d, 3H); 1.73 (d, IH); 1.86 (dq, IH); 2.02 (dq, IH); 2.16 (d, IH); 3.33 (s, 3H); 3.62 (qd, 2H); 3.92 (s, 3H); 3.99 (s, 3H); 4.08-4.17 (m, 2H); 4.33 (q, IH); 4.59 (tt, IH); 6.28 (d, IH); 7.06 (d, IH); 7.17 (s, IH); 7.55 (d, IH); 7.66 (dd, IH); 8.37 (d, IH).
Intermediat 26:
4-{[(3J0-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetra
b]pyrazin-6-yl]amino}-3-inethoxybenzoesäure
Eine Lösung von 1.35 g Intermediat 25 und 30.6 ml IN wässriger Lithiumhydroxidlösung in 10 ml THF und 72 ml Methanol wurde 5 Stunden bei 60°C gerührt. Der Ansatz wurde mit Wasser verdünnt und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die abgetrennt wässrige Phase wurde durch Zugabe von verdünnter Salzsäure auf H < 4 gestellt und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden mit halbgesättigter Natriumchlorid- Lösung gewaschen, über Natrium sulfat getrocknet und das Lösungmittel im Vakuum entfernt. Man erhielt 1.18 g 4-{[(3i?)- 1 ,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl]amino } -3 -methoxybenzoesäure.
UPLC-MS: Rt = 1.01 min (M++l = 427)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BE I! C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-
400 nm.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.10 (d, 3H); 1.62 (bd, 1H); 1.79 (qd, 1H); 1.90-2.03 (m, 2H); 3.21 (s, 3H); 3.39-3.53 (m, 2H); 3.92 (s, 3H); 3.94-4.06 (m, 2H); 4.25 (q, 1H); 4.38 (tt, 1H); 6.65 (d, 1H); 7.29 (d, 1H); 7.45 (d, 1H); 7.52 (dd, 1H); 8.25 (s, 1H); 8.48 (d, 1H); 12.21 (bs, 1H).
I nte rmedia! 27:
4-Nitro-iV-{fra«s-4-[4-(cyclopropylmethyl)piperazin-l-ylJcydohexyl}benzolsulfonaimd
Eine Lösung von 1.5 g 4-Niirobenzolsulfonsäurechlorid (CAS 98-74-8) und 1.68 g trans-A-[4- (cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yl] cyclohexanamin (CAS 876461-31 -3, hergestellt analog WO2012049153) in 37.5 ml Dichlormethan wurden bei 0°C mit 3.58 ml Triethylamin versetzt und 16 Stunden gerührt, wobei die Temperatur langsam auf RT angehoben wurde. Der Ansatz wurde mit Dichlormethan verdünnt und mit Wasser und gesättigter Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natrium sulfat getrocknet und im Vakuum vollständig eingeengt. Der verbliebene Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Dichlormethan / Methanol Gradient) gereinigt. Man erhielt 75 mg 4-Nitro-N- {?ra«5-4-[4-(cyclopropylmethyl)piperazin-l - yl]cyclohexyl}benzolsulfonamid.
'H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = -0.02-0.07 (m, 2H); 0.37-0.47 (m, 2H); 0.70-0.83 (m, 1H); 1.04-1.25 (m, 4H); 1.58-1.74 (m, 4H); 2.03-2.16 (m, 311 ); 2.28-2.47 (m, 7H); 2.87-3.02 (m, 1H); 8.01-8.10 (m, 3H); 8.40 (d, 2H).
Intermediat 28:
4-Ammo-iV-{fraHS-4-[4-(cyciopropylmethyl)piperazin-l-yl3cyciohexyl}benzoisuifoiiamid
Eine Suspension von 560 mg Intermediat 28 und 56 mg Palladium (10% auf Aktivkohle) in 13 ml Methanol wurde unter einer Wass er sto ffatmo Sphäre bei RT für 10 Stunden geschüttelt. Es wurde durch Kieselgur ab filtriert und die Lösung im Vakuum vollständig eingeengt. Man erhielt 500 mg 4-Amino-N-{iran5-4-[4-(cyclopropylmethyl)piperazin-l -yl]cyclohexyl}benzolsulfonamid. Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = -0.01 -0.06 (m, 2H); 0.38-0.46 (m, 2H); 0.71 -0.82 (m, 1H); 1.01-1.17 (m, 4H); 1.57-1.73 (m, 4H); 2.00-2.13 (m+d, 3H); 2.28-2.46 (m, 7H); 2.67-2.78 (m, 1H); 3.16 (d, 1H); 5.86 (s, 2H); 6.58 (d, 2H); 7.08 (d, 1H); 7.41 (d, 2H).
Intermedial 29:
4-{[(3Ä)-4-Cydohexyl-l,3-dimethy!-2-oxo-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-bjpyrazin-6- yl|aniinof henzoesäuremethylester
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 6 wurde 4-{[(3i?)-4-Cyclohexyl-l ,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäuremethylester ausgehend von 450 mg Intermediat 10, 463 mg 4-Aminobenzoesäuremethylester, 69 mg Palladium(II)acetat, 2.5 g Caesiumcarbonat und 191 mg (+)-BINAP in 15 ml Toluol nach 2.5 Stunden Rühren unter einer
Argonatmosphäre bei 1 10°C hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 400 mg 4-{[(3Ä)-4-Cyclohexyl-l ,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäuremethylester.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.09 (d, 3H); 1.15-1.32 (m, 1H); 1.31-1.57 (m, 3H); 1.57- 1.78 (m, 3H); 1.78-1.97 (m, 2H); 2.06-2.19 (m, 1H); 3.21 (s, 3H); 3.79 (s, 3H); 4.13-4.31 (m, 2H); 6.30 (d, 1H); 7.29 (d, 1H); 7.73-7.86 (m, 4H); 9.35 (s, 1H).
Intermedia! 30:
4-{|(3 ?M- yclohexyl-l ,3-dimethyl-2 )xo-l ,2,3,4-tetrahydropyrido|2,3-b
yl I amino } benzoesäu re
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 7 wurde 4-{[(3i?)-4-Cyclohexyl-l ,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäure ausgehend von 400 mg
Intermediat 29 und 9.8 ml wässriger IN Lithiumhydroxidlösung in 3.5 ml THF und 35 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 390 mg 4-{[(3i?)-4-Cyclohexyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäure.
UPLC-MS: Rt = 1.14 min (M++l = 395)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-
400 nm.
Intermediat 31:
4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahy^
b]pyrazin-6-yl]ainino}-benzoesäuremethylester
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 25 wurde 4-{[(3R)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro- 2H-pyran-4-yl)-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-benzoesäuremethylester ausgehend von 1.8 g Intermediat 24, 1.75 g 4-Amino-benzoesäuremethylester, 260 mg
Palladium(II)acetat, 9.4 g Caesiumcarbonat und 720 mg (+)-BINAP in 129 ml Toluol nach 5 Stunden Rühren unter einer Argonatmosphäre bei 120°C hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Dichlormethan / Methanol Gradient) erhielt man 1.2 g 4-{[(3i?)- 1 ,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yljamino } -benzoesäuremethylester.
M l -NMR (300 MHz, CDC13): δ = 1.25 (d, 3H); 1.70 (d, IH); 1.86 (dq, IH); 2.02 (dq, IH); 2.13 (d, IH); 3.33 (s, 3H); 3.54-3.69 (m, 2H); 3.91 (s, 3H); 4.11 (dt, 2H); 4.33 (q, IH); 4.60 (bs, IH); 6.34 (d, IH); 7.10 (d, IH); 7.45 (d, 2H); 7.98 (d, 2H). Intermediat 32:
4-{[(3Ä)-1 -Dimethy!-2-oxo-4-(tetrahydro-2H
b] pyrazin-6-ylj amino}-benzoesäure
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 26 wurde 4-{[(3R)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro 2H-pyran-4-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-benzoesäure ausgehend von
1.15 g Intermediat 31 und 28 ml IN wässriger Lithiumhydroxidlösung in 8.8 ml THF und 66 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 850 mg 4-{[(3R)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4- yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -benzoesäure.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.10 (d, 3H); 1.63 (bd, IH); 1.82 (dq, IH); 1.92-2.05 (m, 2H); 3.21 (s, 3H); 3.48 (dq, 2H); 3.95-4.09 (m, 2H); 4.26 (q, IH); 4.40 (tt, IH); 6.33 (d, IH); 7.30 (d, IH); 7.72 (d, 2H); 7.80 (d, 2H); 9.28 (s, IH); 12.31 (bs, IH). Intermediat 33:
4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l,2,3,4 etrahyd
b]pyrazm-6-yI]aniino}-3-methyibenzoesäuremethyiester
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 25 wurde 4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro- 2H-pyran-4-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methylbenzoe- säuremethylester ausgehend von 848 mg Intermediat 24, 900 mg 4-Amino-3- methylbenzoesäuremethylester (CAS 18595-14-7), 122 mg Palladium(II)acetat, 4.4 g
Caesiumcarbonat und 339 mg (+)-BINAP in 61 ml Toluol nach 4 Stunden Rühren unter einer Argonatmosphäre bei 120°C hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 5 5 mg 4-{[(3i?)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H- pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -3 -methylbenzoesäuremethylester.
'H-NMR (300 MHz, CDC13): δ = 1.25 (d, 3H); 1.68 (d, IH); 1.84 (dq, IH); 2.00 (dq, IH); 2.08 (d, IH); 2.35 (s, 3H); 3.32 (s, 3H); 3.56 (t, 2H); 3.90 (s, 3H); 4.05-4.18 (m, 2H); 4.31 (q, IH); 4.56 (t, IH); 6.22 (s, IH); 6.34 (d, IH); 7.06 (d, IH); 7.80-7.99 (m, 3H).
Intermediat 34:
4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahyd^
b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methylbenzoesäure
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 26 wurde 4-{[(3Ä)-l ,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro- 2H-pyran-4-yl)-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methylbenzoesäure ausgehend von 550 mg Intermediat 33 und 12.3 ml wässriger IN Lithiumhydroxidlösung in 3.9 ml TH F und 29 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 440 mg 4-{[(3R)-l ,3-Dimethyl-2-oxo-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -3 - methylb enzoesäure .
UPLC-MS: Rt = 0.97 min (M++l = 41 1)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm;
Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm. Intermediat 35:
V2- cloheptyl-.V/-(2,6-dichlorpyridin-3-yl)-D-alaninaniid
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 3 wurde N2 -Cycloheptyl-N/ -(2, 6-dichlorpyridin-3- yl)-D-alaninamid ausgehend von 1.5 g Intermediat 2, 809 mg Cycloheptanon, 909 mg
Natriumacetat und 3.5 g Natriumtriacetoxyborhydrid in 80 ml Dichlormethan bei 0°C hergestellt. Man erhielt 1.4 g V2-Cycloheptyl-A7-(2,6-dichlorpyiidin-3-yl)-D-aianinamid.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.26 (d, 3H); 1.29-1.42 (m, 4H); 1.42-1.55 (m, 4H); 1.55- 1.69 (m, 3H); 1.75-1.88 (m, 2H); 2.56-2.67 (m, IH); 3.30 (m, IH); 7.58 (d, IH); 8.68 (d, IH). Intermediat 36:
(3Ä)-6-Chlor-4-cydoheptyI-3-meth l-3,4-dihydropyrido[2,3-b]p razin-2(lH)-on
in Analogie zur Synthese von Intermediat 4 wurde (3i?)-6-Chlor-4-cycloheptyl-3-methyl-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 1.4 g Intermediat 35 und 5.77 ml N,N- Diisopropylethylamin in 70 ml DMF durch 72 Stunden Erhitzen bei 170°C Badtemperatur hergestellt. Man erhielt 1.18 g (3R)-6-Chlor-4-cycloheptyl-3-methyl-3,4-dihydropyrido[2,3- b]pyrazin-2(lH)-on.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): 5 = 1.16 (d, 3H); 1.37-1.63 (m, 6H); 1.63-2.00 (m, 6H); 3.96- 4.09 (m, IH); 4.17 (q, IH); 6.64 (d, IH); 6.98 (d, IH); 10.57 (s, IH).
Intermediat 37:
(3Ä)-6-Chlor-4-cydobepty!-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 5 wurde (3R)-6-Chlor-4-cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl - 3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on ausgehend von 1.18 g Intermediat 36. 241 mg Natriumhydrid (60% in Weissöl) und 0.38 ml Methyljodid in 50 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat 3: 1) erhielt man 1.1 1 g (3i?)- 6-Chlor-4-cycioheptyl- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on.
'H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.13 (d, 3H); 1.38-1.63 (m, 6H); 1.63-1.84 (m, 4H); 1.83- 2.03 (m, 2H); 3.21 (s, 3H); 4.00-4.14 (m, 1H); 4.32 (q, 1H); 6.75 (d, 1H); 7.29 (d, 1H).
Intermediat 38:
4-{[(3J?)-4 ycloheptyI-l,3-dim^
yl]amino}-3-methoxybenzoesäureinethylester
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 6 wurde 4-{[(3i?)-4-Cycloheptyl-i,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäuremethylester ausgehend von 500 mg Intermediat 37, 589 mg 4-Amino-3-methoxybenzoesäuremethylester, 73 mg
Palladium(II)acetat, 2.7 g Caesiumcarbonat und 202 mg (+)-BINAP in 15 ml Toluol durch Rühren für 2.5 Stunden unter einer Argonatmosphäre bei 110°C hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 540 mg 4-{[(3i?)-4- Cycloheptyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3- methoxybenzoesäuremethylester. 'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.09 (d, 3H); 1.39-1.81 (m, 10H); 1.81-2.11 (m, 2H); 3.20 (s, 3H); 3.81 (s, 3H); 3.93 (s, 3H); 4.1 -4.35 (m, 2H); 6.63 (d, 1H); 7.28 (d, 1H); 7.45 (d, 1H); 7.49 (dd, 1H); 8.29 (s, 1H); 8.54 (d, 1H).
Intermediat 39:
4-{|(3 ?H- ycloheptyl-l -diniet yl-2-oxo-1 ,2, ,4-tetrahydropyrido|2, -b|pyrazin
y!]am!no}-3-methoxybenzoesäure
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 7 wurde 4-{[(3i?)-4-Cycloheptyl-i,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäure ausgehend von 540 mg Intermediat 38 und 1 1.9 ml IN Lithiumhydroxidlösung in 5 ml TH F und 40 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 523 mg 4-{[(3R)-4-Cycloheptyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäure.
UPLC-MS: Rt = 1.27 min (M++l = 439)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm;
Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fiuss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-
400 nm. Intermediat 40:
4- { [(3Ä)-4-Cyc!ohepty!- 1 ,3-dimet^
yl]amiiio}benzoesäure
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 6 wurde 4-{[(3i?)-4-Cycloheptyl-i,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäure wie folgt hergestellt: Ausgehend
von 500 mg Intermediat 37, 491 mg 4-Aminobenzoesäuremethylester, 73 mg Palladium(II)acetat, 2.7 g Caesiumcarbonat und 202 mg ( + >-B INAP in 15 ml Toluol wurde die Titelverbindung durch Rühren für 2.5 Stunden unter einer Argonatmo Sphäre bei 1 10°C hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan /' Ethylacetat Gradient) erhielt man 630 mg 4-{[(3R)-4- Cycloheptyl-1 ,3-dimethyl-2-oxo- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6- yl]amino}benzoesäuremethylester (Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): 5 = 1.10 (d, 3H); 1.39-1.82 (m, 10H); 1.81 -2.14 (m, 2H); 3.20 (s, 3H); 3.79 (s, 3H); 4.18-4.39 (m, 2H); 6.30 (d, IH); 7.28 (d, IH); 7.71 -7.86 (m, 4M ); 9.33 (s, IH)). Dieser wurde in Analogie zur Herstellung von Intermediat 7 mit 14.9 ml wässriger IN Lithiumhydroxidlösung in 5 ml THF und 40 ml Methanol umgesetzt. Man erhielt 609 mg 4- {[(3i?)-4-Cycloheptyl-I ,3-dimethyl-2-oxo-l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3- b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäure.
UPLC-MS: Rt = 1 . 1 min (M++l = 409)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-
400 nm.
Intermediat 41 :
V k»nzyl-;V-(2,6-dichlorpyridin- -yl)-D-alaninamid
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 3 wurde jV2-Benzyl-Ar-(2,6-dichlorpyridin-3-yl)-D- alaninamid ausgehend von 1.5 g Intermediat 2, 765 mg Benzaldehyd, 909 mg Natriumacetat und 3.5 g Natriumtriacetoxyborhydri d in 80 ml Dichlormethan bei 0°C hergestellt. Man erhielt 1.5 g iV2-Benzyl-iV-(2,6-dichiorpyiidin-3-yl)-D-alaninamid.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.29 (d, 3H); 3.29 (q, IH); 3.76 (s, 2H); 7.23 (t, IH); 7.32 (t, 2H); 7.39 (d, 2H); 7.58 (d, IH); 8.59 (d, IH).
Intermediat 42:
(3Ä)-4-Benzyl-6-chlor-3-methyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Synthese von Intermediat 4 wurde (3R)-4-Benzyl-6-chlor-3-methyl-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 1 .4 g Intermediat 41 und 5.88 ml N,N- Diisopropylethylamin in 100 ml DMF durch 72 Stunden Erhitzen bei 170°C Badtemperatur hergestellt. Man erhielt 1.14 g (3R)-4-Benzyl-6-chlor-3-methyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin- 2(lH)-on.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): 5 = 1.18 (d, 3H); 3.95 (q, 1H); 4.29 (d, 1H); 5.10 (d, 1H); 6.71 (d, 1H); 7.04 (d, 1H); 7.23-7.33 (m, 1H); 7.33-7.41 (m, 4H); 10.70 (s, 1H). Intermediat 43:
(3Ä)-4-Benz5'l-6-chIor-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-bjpyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 5 wurde (3Ä)-4-Benzyl-6-chlor-l,3-dimethyl-3,4- dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on ausgehend von 1.14 g Intermediat 42, 238 mg
Natriumhydrid (60% in Weissöl) und 0.37 ml Methyljodid in 50 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat 3: 1 ) erhielt man 1.15 (3i?)- 4-Benzyl-6-chlor- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on.
1H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.15 (d, 3H); 3.24 (s, 3H); 4.08 (q, 1H); 4.28 (d, 1H); 5.11 (d, 1H); 6.82 (d, 1H); 7.22-7.42 (m, 6H).
Interniedtat 44:
4-{[(31 -4-Benzyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tet^
nu'thoxybenzoesäurcniethylester
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 6 wurde 4- { [(3R)-4-Benzyl- 1 ,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäuremethylester ausgehend von 500 mg Intermediat 43, 600 mg 4-Amino-3-methoxybenzoesäuremethylester, 74 mg
Palladium(II)acetat, 2.7 g Caesiumcarbonat und 206 mg (+)-BINAP in 15 ml Toluol nach 2.5 Stunden Rühren unter einer Argonatmosphäre bei 1 10°C hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 500 mg 4-{[(3Ä)-4- Benzyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3- methoxybenzoesäuremethylester.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.14 (d, 3H); 3.25 (s, 3H); 3.79 (s, 3H); 3.90 (s, 3H); 4.08 (q, 1H); 4.34 (d, 1H); 5. 1 (d, 1H); 6.65 (d, 1H); 7.21 -7.43 (m, 8H); 8.1 1 (d, 1H); 8.26 (s, 1H).
Intermediat 45:
4-{[(31 -4-Benzyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tet^
methoxybenzoesäure
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 7 wurde 4- { [(3R)-4-Benzyl- 1 ,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäure ausgehend von 500 mg Intermediat 44 und 11.2 ml wässriger IN Lithiumhydroxidlö sung in 5 ml THF und 50 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 484 mg 4- { [(3R)-4-Benzyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzoesäure.
UPLC-MS: Rt = 1.16 min (M++l = 433)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm;
Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1- 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-
400 nm.
Intermediat 46:
4-{[(3Ä)-4-BenzyI-l^-dimethy!-2-oxo-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl| aniHioJbenzoesäureniethylester
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 6 wurde 4- { [(3R)-4-Benzyl- 1 ,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäuremethylester ausgehend von 500 mg Intermediat 43, 501 mg 4-Amino-benzoesäuremethylester, 74 mg Palladium(II)acetat, 2.7 g Caesiumcarbonat und 206 mg (+)-BINAP in 15 ml Toluol durch Rühren für 2.5 Stunden unter einer Argonatmosphäre bei 1 10°C hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 500 mg 4-{[(3Ä)-4-Benzyl-l ,3-dimethyl-2- oxo-1 ,2,3,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäuremethylester.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): 5 = 1.15 (d, 3H); 3.25 (s, 3H); 3.77 (s, 3H); 4.09 (q, 1H); 4.37 (d, 1H); 5.16 (d, 1H); 6.33 (d, 1H); 7.22-7.40 (m, 6H); 7.52 (d, 2H); 7.69 (d, 2H); 9.26 (s, 1H).
Intermediat 47:
4-{|(3/?H-Benzyl- l , -dimet yl-2-oxo-l ,2, ,4-tetrahydropyrido|2, -b|py
yl] amino' benzoesäure
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 7 wurde 4- { [(3R)-4-Benzyl- 1 ,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäure ausgehend von 500 mg
Intermediat 46 und 12 ml wässriger IN Lithiumhydroxidlö sung in 5 ml TH F und 50 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 483 mg 4- { [(3R)-4-Benzyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäure.
UPLC-MS: Rt = 1.08 min (M++l = 403)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BE I ! C18 1.7 50x2.1mm;
Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 -
99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm. Intermediat 48:
A-(2,6-Dichlorpyridin-3-yl)-2-oxopropanamid
Eine Lösung von 17.6 g Brenztraubensäure in 150 ml DMF wurde langsam bei 0°C mit 14.6 ml Thionyl chlorid versetzt. Es wurde 1 5 Minuten gerührt und dann 16.3 g 2,6-Dichlorpyridin-3 -amin (CAS 62476-56-6 ) zugegeben. Man ließ 16 Stunden bei RT rühren und goss auf 300 ml Eiswasser.
Der Niederschlag wurde abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Man erhielt 9.8 g N-(2,6- Dichlo yridin-3-yl)-2-oxopropanamid.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 2.44 (s, 3H); 7.65 (d, 1H); 8.28 (d, 1H); 10.03 (bs, 1H).
Intermediat 49:
.V-(2,6-I)ichlorpyridin-3-y!)-.V2-(2-nuthoxyethyl)a!aninamid
Eine Lösung von 1.7 g Intermediat 48 und 603 mg 2 -M ethoxy ethylamin in 2 ml 1,2-Dichlorethan und 0.42 ml Essigsäure wurde bei RT mit 2.16 g Natriumtriacetoxyborhydrid versetzt. Es wurde 16 Stunden gerührt. Der Ansatz wurde in Wasser eingerührt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wurde mit Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Wasser gewaschen, über
Natrium sulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Man erhielt 2.13 g N-(2,6- Dichlo yridin-3-yl)-N2-(2-methoxyethyl)alaninamid.
UPLC-MS: Rt = 0.62 min (M++l = 292/294/296)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm.
Intermediat 50:
6-Chlor-4-(2-metboxyethyl)-3-methy!-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Synthese von Intermediat 4 wurde 6-Chlor-4-(2-methoxyethyl)-3-methyl-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 2.9 g Intermediat 49 und 13.8 ml N,N- Diisopropylethylamin in 5 ml DMF durch 72 Stunden Erhitzen bei 170°C Badtemperatur hergestellt. Man erhielt 1.0 g 6-Chlor-4-(2-methoxyethyl)-3-methyl-3,4-dihydropyrido[2,3- b]pyrazin-2(lH)-on.
'H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.21 (d, 3H); 3.19-3.31 (m+s, 4H); 3.45-3.59 (m, 2H); 3.99 (dt, 1H); 4.14 (q, 1H); 6.65 (d, 1H); 6.97 (d, 1H); 10.62 (bs, 1H). Intermediat 51 :
6-Chior-4-(2-methoxyethy!)-l,3-dimethyi-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
in Analogie zur Herstellung von Intermediat 5 wurde 6-Chlor-4-(2-methoxyethyl)- 1 ,3 -dimethyl -
3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on ausgehend von 1.0 g Intermediat 50, 256 mg
Natriumhydrid (60% in Weissöl) und 0.37 ml Methyljodid in 9 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 730 mg 6-Chlor-4-(2-methoxyethyl)- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on.
'H-NMR (300 MHz, DMSOd6): 5 = 1.17 (d, 3H); 3.19-3.31 (m+2s, 7H); 3.45-3.60 (m, 2H); 4.02 (dt, 1H); 4.28 (q, 1H); 6.77 (d, 1H); 7.29 (d, 1H).
Intermediat 52:
4-{|4-(2-.\1ethoxycthyl)-l, -diniet yl-2-oxo-l,2, ,4-tetrahydropyri
yi]amino}benzoesäureethy!ester
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 6 wurde 4- { [4-(2-Methoxyethyl)- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäureethylester ausgehend von 2 g Intermediat 51, 2.37 g 4 - Aminob enzoe säureethyle ster , 316 mg Palladium(II)acetat, 11.5 g Caesiumcarbonat und 877 mg (+)-BINAP in 158 ml Toluol durch Rühren für 5 Stunden unter einer Argonatmosphäre bei 120°C hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 2.3 g 4-{[4-(2-Methoxyethyl)-l,3-dimethyl-2-oxo- l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäureethylester. UPLC-MS: Rt = 1 .2 1 min (M++I = 399)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 -
99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm.
Intermediat 53:
4-{[4-(2-Methoxyethyl)-l,3-dimethyl-2-oxo^
l I amino ί benzoesäu re
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 7 wurde 4- { [4-(2-Methoxyethyl)- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}benzoesäure ausgehend von 2.3 g Intermediat 52 und 14.4 ml wässriger 2N Natriumhydroxidlösung in 109 ml Ethanol hergestellt. Man erhielt 0.9 g 4-{[4-(2-Methoxyethyl)-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl]amino}benzoesäure.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6, ausgewählte Signale): δ = 1.14 (d, 3H); 3.21 (s, 3H); 3.28 (s, 3H); 3.53-3.67 (m, 2H); 4.05 (dt, 1H); 4.20 (q, 1H); 6.29 (d, 1H); 7.25 (d, 1H); 7.66 (d, 2H); 7.79 (d, 2H); 9.25 (s, 1H); 12.34 (bs, 1H).
Intermediat 54:
4-({(2Ä)-l-[(2,6-DicMorpyridm-3-y!)amino]-l-oxopropan-2-y!}aniino)piperidin-l- koMensäure-ferf-butylester
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 3 wurde 4-( {(2Ä)- 1 - [(2,6-Dichlorpyridin-3 -yl)amino] - 1 -oxopropan-2-yl} amino )piperidin- 1 -kohlensäure-tert-butylester ausgehend von 2 g Intermediat 2, 2.02 g l-Boc-4-piperidin-l-on (CAS 79099-07-3), 1.21 g Natriumacetat und 4.7 g
Natriumtriacetoxyborhydrid in 60 ml Dichlormethan bei 0°C hergestellt. Man erhielt 4.1 g 4-
( {(2i?)-l -[(2,6-Dichlorpyridin-3-yl)am
butylester als Rohprodukt, welches ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt wurde.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.10.1.25 (m, 2H); 1.27 (d, 3H); 1.38 (s, 9H); 1.74 (bd, 1H); 1.89 (bd, 1H); 2.67-2.83 (bs, 2H); 3.39 (q, 1H); 3.80-3.90 (m, 2H); 7.58 (d, 1H); 8.66 (d, 1H).
Intermediat 55:
4-|(3/?H- hlor-3-methy!-2-oxo-2,3-^
kohlensäure-terf-butylester
In Analogie zur Synthese von Intermediat 4 wurde 4-[(3i?)-6-Chlor-3-methyl-2-oxo-2,3- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-4( 1 H)-yl]piperidin- 1 -kohlensäure-terf-butylester ausgehend von 1.02 g Intermediat 4 und 3.4 ml NN-Dnsopropylethylamin in 5 ml DMF durch 18 Stunden Erhitzen bei 170°C Badtemperatur hergestellt. Man erhielt 577 mg 4-[(3R)-6-Chlor-3 -methyl-2-oxo-2,3 - dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-4( 1 H)-yl]piperidin- 1 -kohlensäure-terf-butylester.
] H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.14 (d, 3H); 1.41 (s, 9H); 1.53-1.62 (m, 1H); 1.65-1.77 (m, 1H); 1.82-1.93 (m, 2H); 2.68-2.90 (bs, 2H); 3.98-4.10 (m, 2H); 4.10-4.20 (m, 2H); 6.69 (d, 1H); 7.02 (d, 1H); 10.58 (s, 1H).
Intermediat 56:
4-[(31 -6-Chlor-l,3-dimethyl-2-oxo-2,3-dihyd^^
kohlcnsäure-it'ri-butylester
in Analogie zur Herstellung von Intermediat 5 wurde 4-[(3R)-6-Chlor-l ,3-dimethyl-2-oxo-2,3- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-4( 1 H)-yl]piperidin- 1 -kohlensäure-teri-butylester ausgehend von 573 mg Intermediat 55. 98 mg Natriumhydrid (60% in Weissöl) und 0.14 ml Methyljodid in 6.6 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 460 mg 4-[(3Ä)-6-Chlor-l ,3-dimethyl-2-oxo-2,3-dihydropyrido[2,3- b]pyrazin-4( 1 H)-yl]piperidin- 1 -kohlensäure-teri-butylester.
'H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.1 1 (d, 3H); 1.41 (s, 9H); 1 .55- 1 .63 (m, IH); 1.70 (qd, IH); 1.81-1.93 (m, 2H); 2.71-2.91 (bs, 2H); 3.22 (s, 3H); 3.99-4.1 1 (m, 2H); 4.19 (tt, IH); 4.30 (q, IH); 6.80 (d, IH); 7.33 (d, IH).
Intyrmydiat 57:
2-Brom-A-(2,6-dichlorpyridin-3-yl)propanamid
Eine Lösung von 8.5 g 3-Amino-2,6-dichloipyridin (CAS 62476-59-9 ) in 200 ml TH F und 12.7 ml Pyridin wurde bei RT langsam mit 20.3 g 2-Brompropionsäurebromid (CAS 563-76-8) versetzt. Man ließ 72 Stunden bei RT rühren. Dann wurde Wasser zugegeben und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum vollständig eingeengt.
Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Dichlormethan) gereinigt. Man erhielt
8.2 g 2-Brom-Ar-(2,6-dichlorpyridin-3-yl)propanamid.
'H-NMR (300 MHz, DMSOd6): δ = 1.76 (d, 3H); 4.94 (q, 1H); 7.60 (d, 1H); 8.22 (d, 1H); 10.17 (s, 1H).
Intermediat_58:
iV-(2,6-Dichlorp ricSin-3-yl)-iV2-pheny!aianinaniid
Eine Lösung von 2.7 g Intermediat 57 und 759 mg Anilin in 27 ml Toluol und 2.7 ml Di-iso- propylethylamin wurde 3 Stunden bei 140 °C gerührt. Nach Abkühlen auf RT wurde Wasser zugegeben und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet und vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Dichlormethan) gereinigt. Man erhielt 3.1 g N-(2,6-Dichlorpyridin-3-yi)-iV2- phenylalaninamid, welches eine ausreichende Reinheit für die weitere Umsetzung besaß.
'H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.44 (d, 3H); 4.12 (qi, 1H); 6.11 (d, 1H); 6.64 (d, 2H); 6.99 (t, 1H); 7.10 (t, 2H); 7.56 (d, 1H); 8.29 (d, 1 H); 9.79 (s, 1H).
Intermediat 59:
6-Cb!or-3-methyl-4-phenyi-3,4-dihydropyrido[2,3-bjpyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Synthese von Intermediat 4 wurde 6-Chlor-3-methyl-4-phenyl-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 1.8 g Intermediat 58 und 12.3 ml N,N- Dicyclohexylmethylamin in 10 ml DMF durch 18 Stunden Erhitzen bei 170°C Badtemperatur
hergestellt. Man erhielt 350 mg 6-Chlor-3 -methyl-4-phenyl-3 ,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin-
2(lH)-on.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.29 (d, 3H); 4.48 (q, 1H); 6.84 (d, 1H); 7.17 (d, 1H); 7.22 (t, 1H); 7.33 (d, 2H); 7.41 (t, 2H); 10.82 (s, 1H).
Intermediat 60:
6-CMor-l,3-dimethyl-4-pheny!-3,4-dihydrop rido[2,3-b]p razin-2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 5 wurde 6-Chlor-i ,3-dimethyl-4-phenyl-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 500 mg Intermediat 59 (aus zwei Ansätzen erhalten), 120 mg Natriumhydrid (60% in Weissöl) und 0.171 ml Methyljodid in 9 ml DMF hergestellt. Nach Chromatographie an Kieselgel (Hexan / Ethylacetat Gradient) erhielt man 380 mg 6-Chlor- 1 ,3-dimethyl-4-phenyl-3,4-dihydropyrido [2,3 -b]pyrazin-2(l H)-on.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.29 (d, 3H); 3.32 (s, 3H); 4.60 (q, 1H); 6.96 (d, 1H); 7.21 (t, 1H); 7.33 (d, 211 ); 7.41 Ii, 2H); 7.50 (d, 1H).
Intermediat 61 :
4-Nitro-iV-[2-(pyridin-3-yl)ethyl]benzoisuifonainid
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 27 wurde 4-Nitro-N-[2-(pyridin-3- yl)ethyl]benzolsulfonamid ausgehend von 1.04 g 4-Nitrobenzolsulfonsäurechlorid und 600 mg 2- (Pyridin-3 -yl)ethanamin (CAS 20173-24-4) mit 2.5 ml Triethylamin in 26 ml Dichlormethan hergestellt. Man erhielt 730 mg 4-Nitro-N-[2-(pyridin-3-yl)ethyl]benzolsulfonamid, welches ohne weitere Aufreinigung in der nächsten Stufe eingesetzt wurde.
Ή-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 2.71 (t, 2H); 3.09 (t, 2H); 7.26 (dd, 1H); 7.58 (bd, 1H); 7.99 (d, 2H); 8.10 (bs, 1H); 8.34-8.41 (m, 4H). Intermediat 62:
4-Amino-A-|2-(pyridin-3-ylK*thyl|l)enzolsulfonamid
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 28 wurde 4-Amino-N-[2-(pyridin-3- yl)ethyl]benzolsulfonamid durch Reduktion von 730 mg Intermediat 61 mit Wasserstoff an 93 mg Palladium (10% auf Aktivkohle) in 22 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 600 mg 4-Amino-N-[2- (pyridin-3-yl)ethyl]benzolsulfonamid, welches ohne weitere Aufreinigung in der nächsten Stufe eingesetzt wurde.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 2.67 (t, 2H); 2.89 (q, 2H); 5.93 (bs, 2H); 6.59 (d, 2H); 7.22 8t, 1H); 7.28 (dd, 1H); 7.39 (d, 2H); .58 (bd, 1H); 8.34-8.43 (m, 211 ).
Intermediat 63:
V-| 2-(4-Meth lpiperazin-l -yl)t'thyI|-4-nitrohenzolsulfonaniid
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 27 wurde N-[2-(4-Methylpiperazin- 1 -yl)ethyl]-4- nitrobenzolsulfonamid ausgehend von 3.5 g 4-Nitrobenzolsulfonsäurechlorid und 2.36 g 2-(4- Methylpiperazin- 1 -yl)ethanamin (CAS 934-98-5) mit 8.4 ml Triethylamin in 87.5 ml
Dichlormethan hergestellt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Dichlormethan / Methanol Gradient) erhielt man 4.79 g N- [2-(4-Methylpiperazin- 1 -yl)ethyl] -4- nitrobenzolsulfonamid.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 2.09 (s, 3H); 2.15-2.31 (m+t, 8H); 2.92 (t, 2H); 8.05 (d, 2H); 8.41 (d, 2H).
Intermediat 64:
4-AnHno-.V-|2-(4-methylpiperazin- l -yl)ethyl|henzolsulfonamid
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 28 wurde 4-Amino-N-[2-(4-methylpiperazin- 1 - yl)ethyl]benzolsulfonamid durch Reduktion von 4.79 g Intermediat 63 mit Wasserstoff an 474 mg
Palladium (10% auf Aktivkohle) in 143 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 4.49 g 4-Amino-N-[2- (4-methylpiperazin- 1 -yl)ethyl]benzolsulfonamid, welches ohne weitere Aufreinigung in der nächsten Stufe eingesetzt wurde. 'H-NMR (300 MHz, DMSOd6): 5 = 2.11 (s, 3H); 2.17-2.32 (m, 10H); 2.74 (q, 211 ); 5.90 (s, 2H); 6.60 (d, 2H); 6.88 (t, 1H); 7.41 (d, 2H).
Intermediär 65:
4-Nitro- \-(pyridin-2-ylniethyl)henzolsulfonaniid
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 27 wurde 4-Nitro-N-(pyridin-2- ylmethyl)benzolsulfonamid ausgehend von 3.9 g 4-Nitrobenzolsulfonsäurechlorid und 2 g 2- (Pyridin-3 -yl)methanamin (CAS 3731-51-9) mit 9.4 ml Triethylamin in 98 ml Dichlormethan hergestellt. Man erhielt 1.57 g 4-Nitro-N-(pyridin-2-ylmethyl)benzolsulfonamid, welches ohne weitere Aufreinigung in der nächsten Stufe eingesetzt wurde.
1 H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 4.18 (s, 2H); 7.21 (dd, 1H); 7.31 (d, 1H); 7.70 (dt, 1H); 8.00 (d, 2H); 8.35 (d, 2H); 8.38 (bd, 1H); 8.68 (bs, 1H).
Intermediat 66:
4-Amino-A-(pyridin-2-y!niethyl)henzoIsu!fonamid
In Analogie zur Herstellung von Intermediat 28 wurde 4-Amino-N-(pyridin-2- ylmethyl)benzolsulfonamid durch Reduktion von 1.47 g Intermediat 65 mit Wasserstoff an 212 mg Palladium (10% auf Aktivkohle) in 49 ml Methanol hergestellt. Man erhielt 1.3 g 4-Arnino-N- (pyridin-2-ylmethyl)benzolsulfonamid, welches ohne weitere Aufreinigung in der nächsten Stufe eingesetzt wurde.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 3.97 (s, 2H); 5.94 (s, 2H); 6.58 (d, 2H); 7.24 (dd, 1H); 7.37 (d, 1H); 7.42 (d, 2H); 7.68-7.79 (m, 2H); 8.43 (bd, 1H). Intermediat 67:
tert-Butyi-[4-(4,4-difluorpiperidin-l-yI)cyeiohexy!jcarbamat, cis-ltrans- Isomerenmischung
Eine Lösung von 2.26 g 4,4-Difluorpiperidin Hydro chlorid (CAS 144230-52-4)und 2 g tert-Butyl- (4-oxocyclohexyl)carbamat (CAS 179321-49-4) in 50 ml Dichlormethan und 1.77 ml Triethylamin wurde bei RT portionsweise mit 4.48 g Natriumtriacetoxyborhydrid und wenig Essigsäure versetzt. Es wurde 14 Stunden gerührt und danach mit 50 ml Methanol versetzt. Es wurde 1 Stunde gerührt und mit Dichlormethan verdünnt. Der Ansatz wurde mit IN Natronlauge, Wasser und gesättigter Natriumchlorid Lösung gewaschen, über Natrium sulfat getrocknet und das Lösungsmittel
vollständig im Vakuum entfernt. Man erhielt 3.1 g ter?-Butyl-[4-(4,4-difluorpiperidin-l- yl)cyclohexyl]carbamat als cis-ltrans- Isomerengemisch.
UPLC-MS: Rt = 0.68 min (M++l = 319)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1-
99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm. Intermediat 68:
4-(4,4-DifIuorpiperidin-l -yl)cyclohexanamin, c»-/fr«ws-Isomereiimischung
3.1 g Intermediat 67 in 90 ml Dichlormethan wurden mit 11.3 ml Trifluoressigsäure versetzt und 5 Stunden bei Siedehitze gerührt. Der Ansatz wurde danach vollständig im Vakuum eingeengt und der Rückstand in Ethylacetat aufgenommen. Es wurde mit gesättigter Natriumhydrogencarbonat Lösung extrahiert. Die wässrige Phase wurde dann dreimal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinten Dichlormethan-Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Man erhielt 920 mg 4-(4,4-Difluorpiperidin- 1 -yl)cyclohexanamin als cis-ltrans- Isomerengemisch.
UPLC-MS: Rt = 0.91+0.87 min (M++l = 219): eis und trans Isomer
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ammoniak, Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1-99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-400 nm.
Intermediat 69:
-.\1ethoxy-4-nitrobenzolthiol
Eine Mischung von 10 g 5 -Fluor-2-nirroanisol, 1.4 g Schwefel, 10.1 g Natriumsulfid Nonahydrat und 2.34 g Natriumhydroxid in 200 ml Ethanol wurde 2 Stunden bei Siedetemperatur gerührt. Nach Abkühlung wurde mit 100 ml Salzsäure (10%ig in Wasser) versetzt und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde mit Salzsäure (10%ig in Wasser) gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Man erhielt 10.74 g der Titelverbindung als Rohprodukt, welches ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt wurde.
Ή-NMR (300 MHz, CDC13): δ = 3.92 (s, 3H); 7.25 (d, 1H); 7.51 (s, 1H); 7.92 (d, 1H).
Intermediat 70:
3-Methoxy-4-nitrobenzoisuifonsäure
Eine Lösung von 10.74 g Intermediat 69 und 45.6 ml Wasserstoffperoxid Lösung (30%ige Lösung in Wasser) in 91.3 ml Essigsäure wurde 2 Stunden bei Siedetemperatur gerührt. Nach Abkühlung wurde die Lösung mit wässriger Natronlauge alkalisch gestellt und mit Ethylacetat dreimal extrahiert. Die wässrige Phase wurde in eiskalte Salzsäure eingerührt und der pH < 7 eingestellt. Es wurde mit Ethylacetat extrahiert, die organische Phase mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Natrium sulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Der
Rückstand wurde aus Ethylacetat / Dichlormethan gefällt und abfiltriert. Man erhielt 1.45 g 3- Methoxy-4-nitrobenzolsulfonsäure.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 3.93 (s, 3H); 7.32 (dd, 1H); 7.45 (d, 1H); 7.85 (d, 1H).
I nterme dia! 71 :
3-Methox -iV-(l-methy!piperidin-4- !)-4-nitrobenzolsulfonamid
Eine Lösung von 800 mg Intermediat 70 in 1.5 ml Thionylchlond wurde 5 Stunden bei
Siedetemperatur gerührt. Das verbliebene Thionylchlond wurde anschließend im Vakuum entfernt. Der verbliebene Feststoff, aus rohem 3-Methoxy-4-nitrobenzolsulfonsäurechlorid bestehend, wurde mit 454 mg 4-Amino- 1 -methylpiperidin und 1.45 ml Triethylamin in 20 ml Dichlormethan 1 Stunde bei RT gerührt. Der Ansatz wurde mit Wasser verdünnt, die Phasen getrennt und die wässrige Phase mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Nach Reinigung durch Chromatographie an Kieselgel (Ethylacetat / Ethanol Gradient) erhielt man 500 mg 3-Methoxy-N- (1 -methylpiperidin -4-yl)-4-nitrobenzolsulfonamid.
UPLC-MS: Rt = 0.65 min (M++l = 330)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEI ! C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure, Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 -99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-400 nm.
Intermediat 72:
4-Ann'no- -methoxy-.V-( l-met ylpiperidin-4-yl)-benzolsu!fonamid
Eine Suspension von 500 mg Intermediat 71 und 50 mg Palladium (10% auf Aktivkohle) in 50 ml Ethanol wurde unter einer Wasserstoffatmosphäre 4 Tage bei RT geschüttelt. Es wurde durch Kieselgur ab filtriert und die Lösung im Vakuum vollständig eingeengt. Man erhielt 340 mg 4- Amino-3 -methoxy- V-( 1 -methylpiperidin-4-yl)-benzolsulfonamid.
UPLC-MS: Rt = 0.48 min (M++l = 300)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1%> Vol. Ameisensäure, Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 -99% B,
1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-400 um.
Intermediat 73:
l -|(3-.\1ethoxy-4-nitrophenyl )sulfonyl| -4-mcthylpipcrazin
Eine Lösung von 800 mg Intermediat 70 in 1.5 ml Thionylchlorid wurde 5 Stunden bei
Siedetemperatur gerührt. Das verbliebene Thionylchlorid wurde anschließend im Vakuum entfernt. Der verbliebene Feststoff, aus rohem 3-Methoxy-4-nitrobenzolsulfonsäurechlorid bestehend, wurde mit 400 mg 1 -Methylpiperazin und 1.45 ml Triethylamin in 20 ml Dichlormethan 1 Stunde bei RT
gerührt. Der Ansatz wurde mit Wasser verdünnt, die Phasen getrennt und die wässrige Phase mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden über Natrium sulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Man erhielt 1.1 g l -[(3-Methoxy-4- nitrophenyl)sulfonyl]-4-methylpiperazin als Rohprodukt, welches ohne weitere Aufreinigung in der nächsten Stufe eingesetzt werden konnte.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 2.15 (s, 3H); 2.32-2.42 (m, 4H); 2.95-3.05 (m, 4H); 4.03 (s, 3H); 7.46 (dd, 1H); 7.50 (d, 1H); 8.12 (d, 1H). Intermediär 74:
l-|(4-AmiiH>-3-niethoxyphenyl)sulfonyl|-4-niethyIpipera/in
Eine Suspension von 1.1 g Intermediat 73 und 100 mg Palladium (10% auf Aktivkohle) in 50 ml Ethanol wurde unter einer Wasserstoffatmosphäre 4 Tage bei RT geschüttelt. Es wurde durch Kieselgur ab filtriert und die Lösung im Vakuum vollständig eingeengt. Man erhielt 580 mg l-[(4- Amino-3 -methoxyphenyl)sulfonyl] -4-methylpiperazin.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 2. 14 (s, 3H); 2.30-2.41 (m, 4H); 2.76-2.89 (m, 4M ); 3.82 (s, 3H); 5.72 (bs, 2H); 6.72 (d, 1H); 6.96 (d, 1H); 7.07 (dd, 1H).
I ntermedia! 75:
i¥-{fra«s-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin-l-y!]cyclohexyi}-3-methoxy-4- nitrobenzoisulfonamid
Eine Lösung von 800 mg Intermediat 70 in 1 .5 ml Thionylchlorid wurde 5 Stunden bei
Siedetemperatur gerührt. Das verbliebene Thionylchlorid wurde anschließend im Vakuum entfernt. Der verbliebene Feststoff, aus rohem 3-Methoxy-4-nitrobenzolsulfonsäurechlorid bestehend, wurde mit 943 mg ?ran ,-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin-l -yl]cyclohexanamin (CAS 876461 -31-3, hergestellt analog WO2012049153) und 1 .44 ml Triethylamin in 20 ml Dichlormethan 4 Stunde bei RT gerührt. Der Ansatz wurde mit Wasser verdünnt, die Phasen getrennt und die wässrige Phase mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Nach Chromatographie an Kieselgel (Ethylacetat / Ethanol Gradient) erhielt man 560 mg N-{?ra«s-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yl]cyclohexyl}-3-methoxy-4-nitrobenzolsulfonamid.
UPLC-MS: Rt = 0.74 min (M++l = 453)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity U L.C HE U C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure, Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 -99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-400 nm.
Intermediat 76:
4-Ammo-iV-{fr«Hs-4-[4-(Cyciopropylmethyl)piperazin-l-yl3cyciohexyi}-3- mcthoxyhen/olsulfonamid
Eine Suspension von 560 mg Intermediat 75 und 56 mg Palladium (10% auf Aktivkohle) in 50 ml Ethanol wurde unter einer Wasserstoffatmosphäre bei RT für 4 Tage gerührt. Es wurde durch Kieselgur ab filtriert und die Lösung im Vakuum vollständig eingeengt. Man erhielt 460 mg 4- Amino-N-{iran5-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin-l -yl]cyclohexyl}-3- methoxybenzolsulfonamid.
UPLC-MS: Rt = 0.56 min (M++l = 423)
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure, Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 -99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-400 nm.
Zur Herstellung der nachstehend genannten Ausführungsbeispiele wurden weiterhin die in der nachfolgenden Tabelle 1 gezeigten Amine verwendet, die entweder kommerziell verfügbar sind oder gegebenenfalls nach oder in Analogie zu den zitierten Vorschriften herstellen lassen. Tabelle 1 :
Herstellung der erfindungsgemäUen Verbindungen Beispiel 1 :
4-{[(31 -4-Cyclopentyl-l,3-dimethyl-2-oxo-^
yl |amino, 3-niethoxy-A-( l -inethylpiperidin-4-yl)benzaniid
Eine Lösung von 1.0 g Intermediat 7, 695 mg 4-Amino- 1 -methylpiperidin (Amin Nr. 1), 1.68 g Kaliumcarbonat und 1 .96 g TBTU in 100 ml DMF wurde 2 Stunden bei RT gerührt. Der Ansatz wurde mit Dichlormethan verdünnt und mit Wasser und gesättigter Natriumhydrogencarbonat Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde im Vakuum vollständig eingeengt und der Rückstand durch RP-HPLC Chromatographie gereinigt (Säule: X-Bridge C18 5μιτι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) . Man erhielt 400 mg 4- { [(3R)-4-Cyclopentyl-l ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino} -3 - methoxy-N-(l -methylpiperidin-4-yl)benzamid.
T i-N R (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.07 (d, 3H); 1.50-1.80 (m, 10H); 1.85-2.05 (m, 4H); 2.71- 2.83 (m, 2H); 3.21 (s, IH); 3.65-3.79 (m, I H); 4.20 (q, IH); 4.38 (qi, IH); 6.59 (d, IH); 7.27 (d, IH); 7.40 (dd, I H); 7.45 (s, IH); 8.02 (d, IH); 8.04 (s, IH); 8.35 (d, I H);
Beispkl 2:
4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl^
yl |aniino!-3-nicthoxy-;V-(l -iHethylpiperidin-4-yl)bcn/aniid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde 4-{ [(3i?)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)- l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-me
yl)benzamid ausgehend von 100 mg Intermediat 17, 74 mg 4-Amino- 1 -methylpiperidin (Amin Nr. 1), 209 mg TBTU und 180 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μηι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitnl / Wasser (0.2 Vol% Ameisensäure)-Gradient) wurden 5 mg 4-{[(3i?)-l ,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-i ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxy-N-(l -methylpiperidin-4-yl)benzamid erhalten.
'H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.08 (d, 3H); 1 .25 (d, 3H); 1.32 (d, 3H); 1.59-1.73 (m, 2H); 1.81-1.90 (m, 2H); 2.45 (s, 3H); 3.03-3.14 (m, 2H); 3.22 (s, 3H); 3.70 (s, 3H); 3.79-3.91 (m, 1H); 4.29 (q, 1H); 4.52-4.64 (m, 1H); 7.15 (s, 1H); 7.39 (d, 1H); 7.42-7.47 (m, 1H); 8.06 (d, 1H); 8.28 (d, 1H);
Beispkl 3:
4-{[(3Ä)-l,3-Dlmethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyr
y!]amino}-3-methoxy-iV-[2-(morpholin-4-y!)ethyl]benzaniid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde 4-{[(3i?)-i,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxy-N-[2-(rno holin-4- yl)ethyl]benzamid ausgehend von 100 mg Intermediat 17, 84 mg 2-(Morpholin-4-yl)-ethanamin (Amin Nr. 2), 209 mg TBTU und 180 mg Kalium carbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach
Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μηι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ameisensäure)-Gradient) wurden 5 mg 4-{[(3i?)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4- (propan-2-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxy-N-[2-(mo holin-4- yl)ethyl]benzamid erhalten.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6, ausgewählte Signale): δ = 1.10 (d, 3H); 1.26 (d, 3H); 1.34 (d, 3H); 2.37-2.48 (m, 6H); 3.21 (s, 3H); 3.53-3.62 (m, 4H); 4.26 (q, IH); 4.59 (sp, 1H); 6.57 (d, 1H); 7.26 (d, 1H); 7.40-7.46 (m, 2H); 8.06 (s, IH); 8.23 (t, IH); 8.41 (d, 1H);
Beispiel 4:
4-{2-[(4 [(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]p y!]amino}-3-methoxybenzoyl)amino]ethyi}piperazin-l- ferf-butyl carboxylat
in Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde 4-{2-[(4-{[(3i?)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(propan- 2-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]am
piperazin- 1 -teri-butyl carboxylat ausgehend von 100 mg Intermediat 17, 149 mg 4-( 2- Aminoethyl)piperazin- 1 - terf-butyl carboxylat (Amin Nr. 3), 209 mg TBTU und 180 mg
Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 15 mg 4-{2-[(4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2 >xo-4-(propan-2-yl)-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl] amino } -3 -methoxybenzoyl)amino] ethyl } pip erazin- 1 -feri-butyl carboxylat erhalten.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6, ausgewählte Signale): δ = 1.09 (d, 3H); 1 .25 (d, 3H); 1.33 (d, 3H); 2.29-2.42 (m, 5H); 3.20 (s, 3H); 3.24-3.42 (m, 4H); 3.91 (s, 3H); 4.25 (q, 1H); 4.58 (sp, 1H); 6.57 (d, 1H); 7.25 (d, 1H); 7.39-7.47 (m, 2H); 8.06 (s, 1H); 8.23 (t, 1H); 8.40 (d, 1H);
Beispiel 5:
.\-| 2-(Dimethylaniino)ethy^
tetrahydropyrido|2,3-b|pyriizin-6-yl|aniino'-3-niethoxyhen/aniid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde N- [2 -(Dimethylamino)ethy 1] -4-{[(3R)-l,3- dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3- methoxybenzamid ausgehend von 100 mg Intermediat 17, 60 mg NN-Dimethylethan- 1 ,2-diamin (Amin Nr. 4), 209 mg TBTU und 180 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach
Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μηι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Amm oniak)-Gradi ent) wurden 10 mg Ar-[2-(Dimethylamino)ethyl]-4-{[(3i?)- 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-l ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -3 - methoxybenzamid erhalten.
'H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.10 (d, 3H); 1.26 (d, 3H); 1.34 (d, 3H); 2.18 (s, 6H); 2.39 (t, 2H); 3.21 (s, 3H); 3.30-3.39 (m, 2H); 3.92 (s, 3H); 4.26 (q, 1H); 4.59 (sp, 1H); 6.56 (d, 1H); 7.26 (d, 1H); 7.41-7.46 (m, 2H); 8.03 (s, I H); 8.18 (t, 1H); 8.40 (d, 1H);
Beispkl 6:
^-C dopentyl-4-{[(3Ä)-l,3-dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-l,2,3,4^
b] pyrazin-6-yl] amino'(- -nicthoxybenzaniid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde N-Cyclopentyl-4-{[(3R)-l,3-dimethyl-2-oxo-4- (propan-2-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzamid ausgehend von 100 mg Intermediat 17, 55 mg Cy clop entylamin (Amin Nr. 5), 209 mg TBTU und 180 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C 18 5μπι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 10 mg N-Cyclopentyl-4-{[(3Ä)-l,3-dimethyl-2-oxo-4-(propan-2-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3- b ]pyrazin-6-yl] amino } -3 -methoxybenzamid erhalten. Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.10 (d, 3H); 1.26 (d, 3H); 1.35 8d, 3H); 1.47-1.60 (m, 4M ); 1.64- 1 .75 (m, 2H); 1.84-1.95 (m, 2H); 3.21 (s, 3H); 3.92 (s, 3H); 4.18-4.30 (m, 2H); 4.60 (sp, 1H); 6.56 (d, 1H); 7.26 (d, 1H); 7.43-7.48 (m, 2H); 8.01(s, 1H); 8.03 (d, 1H); 8.40 (d, 1H);
Beispiel 7:
(3Ä)-4-Cyc!opent l-6-({4-[(l,l-dioxido-l-thia-6-azaspiro[3.33hept-6- y!)carbonyl]pheny!}amino)-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
Zu 200 mg Intermediat 19 in 5 ml DMF wurden 371 mg TBTU gegeben und die Lösung für 15 min bei Raumtem eratur geschüttelt. Es wurden 275 mg 1 -Thia-6-azaspiro [3.3]heptan- 1 , 1 -dioxid Hydrochlorid (Amin Nr. 6) und 458 μΐ NN-Diisopropylethylamin zugegeben und das
Reaktionsgemisch für 3h bei Raumtemperatur gerührt. Das Gemisch wurde eingeengt und der
Rückstand wurde chromatographisch in zwei Schritten aufgereinigt (1. Säule: Biotage KP-Sil 10g. Mobile Phase: Dichlormethan/Methanol-Gradient. 2. Säule: Interchim IT- 15 SIH 12 g. Mobile Phase: Acetonitril/Wasser (1% Ameisen säure)-Gradient). Es wurden 30 mg (3Ä)-4-Cyclopentyl-6- ({4-[(l,l-dioxido-l-thia-6-azaspiro[3.3]hept-6-yl)carbonyl]phenyl}amino)-l,3-dimethyl-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on erhalten.
Ή-NMR (300MHz, DMSO-d6): δ = 1.08 (d, 3H), 1.51 - 1.82 (m, 6H), 1.91 - 2.10 (m, 2H), 2.35 - 2.46 (m, 2H), 3.21 (s, 3H), 4.05 - 4.16 (m, 2H), 4.21 (q, 1H), 4.27 - 4.79 (m, 511 ). 6.32 (d, 1H), 7.28 (d, 1H), 7.47 - 7.60 (m, 2H ). 7.63 - 7.75 (m, 2H), 9.19 (s, 1H).
Beispiel 8:
(3i?)-6-({4-[(1 -Dioxido-l-thia-6-azaspiro[3J]hept-6-y^
4-isopropyl-l,3-dimethyl-3,4-dlhydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
In Analogie zu Beispiel 7 wurde (3i?)-6-({4-[(i,i-Dioxido-l-thia-6-azaspiro[3.3]hept-6- yl)earbonyl]-2-methoxyphenyl}amino)-4-isopropyl-l,3-dm
2(lH)-on ausgehend von 200 mg Intermediat 17, 272 mg 1 -Thia-6-azaspiro [3.3 Jheptan- 1 , 1 -dioxid Hydrochlorid (Amin Nr. 6), 367 mg TBTU und 453 μΐ NN-Diisopropylethylamin in 5 ml
T etr ahy dro für an hergestellt. Nach Reinigung durch RP -Chromatographie (Säule: Interchim PF- 15 SI HP 12 g. Mobile Phase: Acetonitril/Wasser (1% Ameisensäure)-Gradient) wurden 49 mg (3i?)- 6-({4-[(l,l-Dioxido-l-thia-6-azaspiro[3.3]hept-6-yl)carbonyl]-2-methoxyphenyl}amino)-4- isopropyl-1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on erhalten.
Ή-NMR (300MHz, DMSO-d6): δ = 1.10 (d, 3H), 1.26 (d, 3H), 1.33 (d, 3H), 2.36 - 2.48 (m, 211 ), 3.21 (s, 3 H ). 3.92 (s, 3 H), 4.11 (dd, 2H), 4.26 (q, 1H), 4.31 - 4.91 (m, 5H), 6.59 (d, 1H), 7.18 - 7.30 (m, 3H), 8.11 - 8.17 (m, 1H), 8.40 - 8.46 (m, 1H).
Beispiel 9:
(3Ä)-6-({4-[(l,l-Dioxido-l-tMa-6-azaspiro[33]hept^
l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido| 2,3-b|pyrazin-2( l H)-on
In Analogie zu Beispiel 7 wurde (3R)-6-( {4-[(l ,1 -Dioxido-1 -thia-ö-azaspirotS.SJhept-ö- y^carbonyljphenyl} amino)-4-isopropyl- 1 ,3-dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 142 mg Intermediat 21, 209 mg 1 -Thia-6-azaspiro [3.3 ]h eptan- 1 , 1 -dioxid
Hydrochlorid (Amin Nr. 6), 283 mg TBTU und 349 μΐ NN-Diisopropylethylamin in 4 ml
T etrahy dro furan hergestellt. Nach Reinigung durch R P-Chromatograph i e (Säule: Interchim PF-15 SI H P 12 g. Mobile Phase: Acetonitril/Wasser (1 % Ameisensäure)-Gradient) wurden 52 mg (3i?)- 6-({4-[(i ,l-Dioxido-l -thia-6-azaspiro[3.3]hept-6-yl)carbonyl]phenyl}amino)-4-isopropyl-l,3- dimethyl-3 ,4 -dihy dropyrido [2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on erhalten.
Ή-NMR (300MHz, DMSO-d6): δ = 1.10 (d, 3H), 1.27 (d, 311 ), 1.35 (d, 3H), 2.37 - 2.46 (m, 211 ), 3.21 (s, 3H ). 4.05 - 4.16 (m, 2H ). 4.26 (q, 1H), 4.31 - 4.71 (m, 5H ). 6.29 (d, 1H), 7.27 (d, 1H), 7.53 - 7.59 (m, 2H ). 7.67 - 7.74 (m, 2H), 9.1 9 (s, 1H).
Beispiel 10:
(3Ä)-4 yc!opentyl-H «4-|(U
methoxypbenyI}amino)-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-bjpyrazin-2(lH)-on
in Analogie zu Beispiel 7 wurde (3R)-4-Cyclopentyl-6-( {4-[(l , 1 -dioxido-1 -thia-6- azaspiro[33]liept-6-yl)carbonyl]-2-methoxyphenyl}amino)-l ,3-dimeiliyl-3,4-dihydropyri b]pyrazin-2(lH)-on ausgehend von 200 mg Intermediat 7, 255 mg 1 -Thia-6-azaspiro [3.3 Jheptan- 1 ,1 -dioxid Hydro chlorid (Amin Nr. 6), 344 mg TBTU und 424 μΐ N, N-Dii sopropyl ethylamin in 5 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP Chromatographie (Säule: Interchim PF- 1 5 Si H P 12 g. Mobile Phase: Acetonitril/Wasser (1 % Ameisensäure)-Gradient) wurde das Produkt in verunreinigter Form erhalten. Nach anschließender RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μηι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ameisensäure)-Gradient) wurden 3.7 mg (3Ä)-4-Cyclopentyl-6-({4-[( 1,1 -dioxido-1 -thia-6-azasp iro[3.3]hept-6-yl)carbonyl]-2 - methoxyphenyl}amino)-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on erhalten.
M i -NMR (300MHz, DMSO-d6): 5 = 1.08 (d, 3H), 1.53 - 1.77 (m, 6H), 1.89 - 2.06 (m, 2H), 2.38 - 2.46 (m, 2 Fi. teilweise von DMSO-Peak überlagert) 3.21 (s, 3H), 3.91 (s, 3H), 4.06 4. 15 (m, 2H), 4.20 (q, 1H), 4.28 - 4.73 (m, 5H), 6.62 (s, 1H), 7.21 (d, 2H), 7.27 (d, 1H), 8.12 (s, 1H), 8.34 (s,
1H).
Beispiel 1 1 :
4-{|( ÄH-< yclopcntyl-l , -dinict
yl]amino}-iV-(l-methylpiperidm-4-yl)benzamid
In Analogie zu Beispiel 7 wurde 4-{[(3R)-4-Cyclopentyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4- tetrahydropyrido [2,3 -b] pyrazin-6 -yl] amino } -N-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid ausgehend von 200 mg Intermediat 19, 120 mg 4-Amino- 1 -methylpiperidin (Amin Nr. 1), 371 mg TBTU und 275 μΐ NN-Diisopropylethylamin in 5 ml DMF hergestellt. Nach RP -Chromatographie (Säule:
Interchim PF- 15 SIHP/ 12 g. Mobile Phase: Acetonitril/Wasser (1% Ameisensäure)-Gradient) wurde das Produkt in verunreinigter Form erhalten. Nach anschließender Reinigung durch RP- HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μηι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ameisensäure)-Gradient) wurden 8 mg 4-{[(3Ä)-4-Cyclopentyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -N-(l -methylpiperidin -4-yl)benzamid erhalten. Das Produkt liegt zum Teil (ca. 50%) als Hydro formiat vor.
Ή-NMR (300MHz, DMSO-d6): δ = 1.08 (d, 311 ), 1 .55 - 1.88 (m, 10H), 2.01 (m, 2H), 2.24 - 2.39 (m, 5H), 2.97 (m, 2H), 3.21 (s, 3H, von Wasserpeak überlagert), 3.81 (d, IH), 4.21 (q, IH), 4.35 - 4.49 (m, IH), 6.31 (d, IH), 7.27 (d, IH), 7.62 - 7.69 (m, 2H), 7.71 - 7.78 (m, 2H), 7.99 (d, IH), 9.07 (s, IH).
Beispiel 12:
4-{|( ?H- yclohexyl-l , -diniet yl-2-oxo-l ,2, ,4-tetra ydropy
yl]amino}-3-methoxy ¥-(l-methylpiperidin-4-yl)benzamid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde 4-{[(3Ä)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-m
yl)benzamid ausgehend von 60 mg Intermediat 12, 40 mg 4-Amino- 1 -methylpiperidin (Amin Nr. 1), 113 mg TBTU und 98 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Die Reaktionslösung wurde auf Wasser gegeben und das Produkt als Niederschlag abgesaugt. Man erhielt 42 mg 4- {[(3R)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-2<)xo-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3- methoxy-/V-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid. Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.08 (d, 3H); 1.13-1.29 (m, 1H); 1.31-1.49 (m, 3H); 1.49-
2.00 (m, 12H); 2.05-2.14 (m, 1H); 2.16 (s, 3H); 2.73-2.83 (m, 2H); 3.20 (s, 3H); 3.66-3.77 (m, 1H); 4.14-4.29 (m, 2H); 6.57 (d, 1H); 7.25 (d, 1H); 7.41 (dd, 1H); 7.45 (d, 1H); 8.04(d, 1H); 8.07 (s, 1H); 8.48 (d, 1H).
Beispkl 13:
4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l,2,3,4 eirahy^
bjpyrazin-6-yl]amino}-3-niethoxy-iV-(l-methylpiper!dm-4-yi)benzamid
Eine Lösung von 590 mg Intermediat 26, 316 mg 4-Amino- 1 -methylpiperidin (Amin Nr. 1), 0.56 ml Triethylamin und 789 mg HATU in 57 ml DMF wurde 72 Stunden bei RT gerührt. Es wurde auf halbgesättigte Natriumchlorid Lösung gegeben, dreimal mit Ethylacetat extrahiert, mit Sole gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Biotage KP-NH Säule, Laufmittel Dichlormethan / Methanol Gradient) gereinigt. Das erhaltene Produkt wurde in Ethylacetat aufgenommen und noch dreimal mit halbgesättigter Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Man erhielt 476 mg 4-{[(3i?)-l ,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -3 -methoxy-N-( 1 -methylpiperidin-4- yl)benzamid.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.09 (d, 3H); 1.50-1.69 (m, 3H); 1.70-1.84 (m, 3H); 1.86- 2.06 (m, 4H); 2.17 (s, 3H); 2.73-2.85 (m, 2H); 3.21 (s, 3H); 3.66-3.82 (m, 1H); 3.92 (s, 3H); 3.94- 4.08 (m, 2H); 4.25 (q, 1H); 4.40 (tt, 1H); 6.60 (d, 1H); 7.28 (d, 1H); 7.40-7.49 (m, 2H); 8.03 (d, 1H); 8.10 (s, 1H); 8.41 (d, 1H).
Beispkl 14:
iV-{frö«s-4-[4-(Cyclopropylmethy!)piperazin-l-yl]cyclohexyI}-4-{[(3Ä)-l,3-dimethyI-2-oxo-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-y!)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3- methoxybenzamid
Eine Lösung von 100 mg Intermediat 26, 1 11 mg ?ra«s-4-[4-(cyclopropylmethyl)piperazin-l- yl] cyclohexanamin (Amin Nr. 7), 0.13 ml Triethylamin und 134 mg HATU in 9.6 ml DMF wurde 72 Stunden bei RT gerührt. Es wurde auf halbgesättigte Natriumchlorid Lösung gegeben, dreimal mit Ethylacetat extrahiert, mit Sole gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das
Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde durch RP-HPLC gereinigt (Säule: X- Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.1 Vol%
Ameisensäure)-Gradient) gereinigt. Man erhielt 36 mg N-{trans-4-[4-
(Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yl] cyclohexyl} -4- { [(3Ä)-1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H- pyran-4-yl)- 1,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -3 -methoxybenzamid.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 0.02-0.1 1, 0.40-0.50 (m, 2H); 0.73-0.87 (m, 1H); 1.09 (d, 3H); 1.21 -1.47 (m, 4H); 1.57-1.68 (m, 1H); 1.70-2.06 (m, 7H); 2,14-2.32 (m+d, 3H); 2.54 (s, 3H); 3.21 (s, 3H); 3.39-3.54 (m, 2H); 3.92 (s, 3H); 3.95-4.08 (m, 2H); 4.25 (q, 1H); 4.40 (tt, 1H); 6.60 (d, 1H); 7.27 (d, 1H); 7.39-7.48 (m, 21 i ); 7.99 (d, 1H); 8.10 (s, 1H); 8.41 (d, 1H).
Beispiel 15:
7V-{ira»s-4-[4-(CyciopropylmethyI)piperazin-l-yl]cyclohexyI}-4-{[(3Ä)-l,3-dimethyI-2-oxo-4- (tctrahydro-2H-pyran-4-yl)-l ,2,3,4-tetrahydropyrido|2,3-b|pyra/.in-6-yl|aniino'(
benzoisulfonamid
Eine Suspension von 150 mg Intermediat 24, 378 mg 4-Amino-A
r- {ira«5-4-[4-
(cyclopropylmethyl)piperazin-l-yl]cyclo exyl}benzolsulfonamid (Intermediat 28), 22 mg Palladium(II)acetat, 785 mg Caesiumcarbonat und 60 mg (+)-BINAP in 10.7 ml Toluol wurde 1 1 Stunden unter einer Argonatmosphäre bei 1 10°C gerührt. Die Reaktionslösung wurde abfiltriert, der Rückstand mit Ethylacetat nachgewaschen und die vereinten organischen Phase vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch RP-HPLC Chromatographie gereinigt (Säule: X- Bridge C18 5μπι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.1 Vol% Ameisensäure)- Gradient). Man erhielt 95 mg N- {4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yl] cyclohexyl } -4- { [(3R)- l ,3 limethyl-2 )xo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l ,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yljamino} benzoisulfonamid.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6, ausgewählte Signale): δ = 0.01-0.08 (m, 2H); 0.38-0.48 (m, 2H); 0.71-0.85 (m, 1H); 1.04-1.2 (m, 7H); 1.59-1.74 (m, 5H); 1.80 (dq, 1H); 1.89-2.05 (m, 2H); 2.08- 2.22 (m+d, 3H); 2.38-2.50 (m, 4H); 3.21 (s, 3H); 3.47 (q, 2H); 4.01 (bt, 2H); 4.26 (q, 1H); 4.38 (tt, 1H); 6.31 (d, 1H); 7.30 (d, 1H); 7.39 (d, 1H); 7.63 (d, 2H); 7.76 (d, 2H); 9.35 (s, 1H).
Beispiel 16:
(3i?)-l,3-D!meth !-6-[(4-{[4-(propan-2-yl)piperazm-l-yl3suifonyi}phenyl)aminoj-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yi)-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
Eine Suspension von 150 mg Intermediat 24, 273 mg 4- { [4-(Propan-2-yl)piperazin- 1 - yl]sulfonyl}anilin (Amin Nr. 8, Herstellung analog US20030225106), 21.6 mg Palladium(II)acetat, 785 mg Caesiumcarbonat und 60 mg (+)-BINAP in 10.8 ml Toluol wurde 3 Stunden unter einer Argonatmosphäre bei 120°C gerührt. Nach Abkühlen auf RT wurde der Ansatz auf Wasser gegeben und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinten organischen Phase wurden mit gesättigter wäßriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natrium sulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch RP-HPLC
Chromatographie gereinigt (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.1 Vol% Ameisensäure)-Gradient). Man erhielt 65 mg (3R)- 1 ,3 -Dimethyl-6-[(4- { [4- (propan-2-yl)piperazin-l -yl]sulfonyl}phenyl)amino]-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on.
'H-NMR (400 MHz, CDCb): δ = 1.03 (d, 6H); 1.24 (d, 3H); 1.65-1.94 (m, 8H); 1.94-2.14 (m, 2H); 3.00-3.14 (m, 4H); 3.32 (s, 3H); 3.48-3.61 (m, 2H); 4.05-4. 16 (m, 2H); 4.31 (q, IH); 4.50 (tt, IH); 6.29 (d, IH); 6.82 (s, IH); 7.06 (d, IH); 7.54 (d, 2H); 7.62 (d, 2H).
Beispiel 17:
4- { [(3Ä)-4-Cyc!ohexyl- 1 ^-dim^
y I i ami no ί -Λ,Λ -di met hyl bcnzolsul fonamid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 20 wurde 4-{[(3R)-4-Cyclohexyl-l ,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-NN-dimethylbenzolsulfonam ausgehend von 160 mg Intermediat 10, 218 mg 4-Amino-NN-dimethylbenzolsulfonamid (Amin Nr. 9), 24.5 mg Palladium(II)acetat, 887 mg Caesiumcarbonat und 68 mg (+)-BINAP in 3 ml Toluol unter einer Argonatmosphäre hergestellt. Nach Reinigung durch RP-H PLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ameisensäure)-Gradient) wurden 105 mg 4- {[(3Ä)-4-Cyclohexyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6- yl] amino } -A7, N-dimethylb enzolsul fonamid erhalten .
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.09 (d, 3H); 1.16-1.28 (m, 1H); 1.32-1.55 (m, 3H); 1.60- 1.77 (m, 3H); 1.78-1.92 (m, 2H); 2.07-2.15 (m, 1H); 2.57 (s, 6H); 3.21 (s, 3H); 4.18 (tt, 1H); 4.25 (q, 1H); 6.31 (d, 1H); 7.29 (d, 1H); 7.54 (d, 2H); 7.85 (d, 2H); 9.40 (s, 1H).
Tabelle 2:
Analog Beispiel 15 wurden folgende Beispiele aus den jeweiligen Intermediaten hergestellt:
Beispiel 28:
(3i?)-4-Cyc!obexyl-6-[(2-methoxy-4-{[4-(propan-2-yl)piperazin-l-yijcarbony!}plieny!)animo]- l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde (3Ä)-4-Cyclohexyl-6-({4-[(4-isopropylpiperazin- 1 -yl)carbonyl] -2-methoxyphenyl } amino)- 1 ,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin-2(l H)-on ausgehend von 50 mg Intermediat 12, 39 mg 1 -Isopropylpiperazin (Amin Nr. 16), 95 mg TBTU und 81 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X- Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 30 mg (3R)-4-Cyclohexyl-6-( {4-[(4-isopropylpiperazin-l -yl)carbonyl]-2- methoxyphenyl}amino)-l ,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on erhalten.
Ή-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 0.97 (d, 6H); 1.08 (d, 3H); 1.13-1.55 (m, 4H); 1.55-1.76 (m,
311 ); 1.76-1.91 (m, 2H); 2.02-2.14 (m, IH); 2.35-2.47 (m, 4H ); 2.59-2.77 (m, IH); 3.20 (s, 3H ); 3.38-3.64 (m, 411 ); 3.89 (s, 3H); 4.09-4.28 (m, 2H); 6.54 (d, IH); 6.89 (d, IH); 6.99 (d, IH); 7.24 (d, IH); 8.06 (s, IH); 8.42 (d, IH);
Beispiel 29:
(3Ä)-4-C clohexyl-6-({4-[(l,l-dioxido-l-thia-6-azaspiro[3.3]hept-6- yi)carbonyI]phenyl}amino)-l,3-dimethyI-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde (3R)-4-Cyclohexyl-6-( {4-[( 1 , 1 -dioxido- 1 -thia-6- azaspiro[3.3]hept-6-yl)carbonyl]phenyl} amino)- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido [2,3 -bjpyrazin- 2(lH)-on ausgehend von 55 mg Intermediat 30, 6 mg 1 -Thia-6-azaspiro[3.3 Jheptan- 1 , 1 -dioxid Hydrochlorid (Amin Nr. 6), 112 mg TBTU und 6 mg Kalium carbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase:
Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 37 mg (3R)-4-Cyclohexyl-6-({4- [(1,1 -dioxido- 1 -thia-6-azaspiro [3.3 ]hept-6-yl)carbonyl]phenyl } amino)- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4- dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on erhalten.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.09 (d, 3H); 1.15-1.31 (m, IH); 1.32-1.58 (m, 3H); 1.59-1.78 (m, 3H); 1.78-1.97 (m, 2H); 2.06-2.18 (m, IH); 2.42 (t, 2H); 3.20 (s, 3H); 4.11 (t, 2H); 4.17-4.30 (m, 211 ); 4.29-4.86 (m, 4H); 6.27 (d, IH); 7.27 (d, IH); 7.53 (d, 2H); 7.75 (d, 2H); 9.23 (bs, IH);
Beispiel 30:
4-{|( ?H- yclohexyl-l , -diniet yl-2-oxo-l ,2,3,4-tetra ydropy
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde 4- {[(3R)-4-Cyclohexyl-l,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-N-(l-methylazetidin-3-yl)benzam ausgehend von 55 mg Intermediat 30, 57 mg 1 -Methylazetidin-3-amin (Amin Nr. 17), 112 mg TBTU und 96 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DM F hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 22 mg 4-{[(3i?)-4-Cyclohexyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l ,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin- 6-yl]amino } -N-( 1 -methylazetidin-3 -yl)b enzamid erhalten.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.08 (d, 3H); 1.15-1.31 (m, 1H); 1.31-1.54 (m, 3H); 1.54-1.76 (m, 3H); 1.77-1.95 (m, 2H); 2.06-2.15 (m, 1H); 2.24 (s, 3H); 2.94 (t, 2H); 3.19 (s, 3H); 3.53 (t, 2H); 4.15-4.28 (m, 2H); 4.39 (q, 1H); 6.26 (d, 1H); 7.25 (d, 1H); 7.67-7.77 (m, 4H); 8.48 (d, 1H); 9.13 (bs, 1H);
Beispi 31 :
(3Ä)-4-CycIohex l-l,3-dimethy!-6-[(4-{[4-(prop£m-2- l)piperazin-l- yl|carhonyI! phcny!)aniino|-3,4-dihydropyrido|2,3-b|pyrazin-2(l H)-on
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde (3R)-4-Cyclohexyl-6-({4-[(4-isopropylpiperazin- 1 -yl)carbonyl]phenyl}amino)- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 50 mg Intermediat 30, 85 mg 1 -Isopropylpiperazin (Amin Nr. 16), 102 mg TBTU und 88 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ameisensäure)-Gradient) wurden 28 mg (3R)-4-Cyclohexyl-6-({4-[(4-isopropylpiperazin-l-yl)carbonyl]phenyl}amino)-l,3- dimethyl-3 ,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on erhalten.
!H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 0.95-1.14 (m, 9H); 1.17-1.29 (m, 1H); 1.32-1.56 (m, 3H); 1.57-1.75 (m, 3H); 1.78-1.94 (m, 2H); 2.06-2.17 (m, 1H); 2.55-2.81 (m, 5H); 3.20 (s, 3H); 3.39- 3.74 (m, 4H); 4.13-4.30 (m, 2H); 6.25 (d, 1H); 7.26 (d, 1H); 7.30 (d, 2H); 7.72 (d, 2H); 9.08 (s, 1H);
Beispiel 32:
(3J?)-4-Cycloheptyl-6-{[2-methox -4-(2-oxa-6-azaspiro[3.3]hept-6-ylcarbonyl)phenyl]amino}- l,3-dimethy!~3,4-dihydropyrido[2,3-bjpyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde (3R)-4-Cycloheptyl-6-{[2-methoxy-4-(2-oxa-6- azaspiro[3.3]hept-6-ylcarbonyl)phenyl]amino } - 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido [2,3 -bjpyrazin- 2(lH)-on ausgehend von 50 mg Intermediat 39, 36 mg 2-Oxa-6-azaspiro[3.3]heptan Oxalat (2:1) (Amin Nr. 18), 101 mg TBTU und 87 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach
Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 29 mg (3Ä)-4-Cycloheptyl-6- { [2-methoxy-4-(2- oxa-6-azaspiro[3.3]hept-6-ylcarbonyl)phenyl]amino}-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3- b]pyrazin-2(lH)-on erhalten.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.09 (d, 3H); 1.39 - 1.82 (m, 10H); 1.82 - 1.97 (m, 1H); 1.98 - 2.13 (m, 1H); 3.20 (s, 311 ); 3.90 (s, 3H); 4.10 - 4.37 (m, 4H); 4.50 (bs, 2H); 4.68 (s, 4H); 6.57 (d, 1H); 7.12 (dd, 1H); 7.18 (d, 1H); 7.26 (d, 1H); 8.13 (s, 1H); 8.44 (d, 1H).
Beispiel 33:
(3Ä)-4-Cydoliept l-6-({4-[(l,l-dioxido-l-thia-6-azaspiro[3.33hept-6- y!)carbony!jphenyl}amino)-l,3-dimethyl-3,4-di}iydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
in Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde (3R)-4-Cycloheptyl-6-( {4-[( 1 , 1 -dioxido- 1 -thia- 6-azaspiro [3.3]hept-6-yl)carbonyl]phenyl} amino)- 1 ,3-dimethyl-3 ,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin- 2(lH)-on ausgehend von 60 mg Intermediat 40, 101 mg 1 -Thia-6-azaspiro [3.3]heptan- 1 , 1 -dioxid Hydrochlorid (Amin Nr. 6), 118 mg TBTU und 102 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase:
Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 32 mg (3i?)-4-Cycloheptyl-6-( {4- [(1,1 -dioxido- 1 -thia-6-azaspiro [3.3 ]hept-6-yl)carbonyl]phenyl } amino)- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on erhalten.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.10 (d, 3H); 1.36 - 1.83 (m, 10H); 1.83 - 1.99 (m, 1H); 2.00
- 2.15 (m, 1H); 2.41 (t, 2H); 3.20 (s, 3H); 4.11 (t, 2H); 4.24 (q, 1H); 4.26 - 4.86 (m, 5H); 6.27 (d, 1H); 7.27 (d, 1H); 7.52 (d, 2H); 7.73 (d, 2H); 9.22 (s, 1H).
Beispiel 34:
4-{|( ÄM-Bcnzyl- l , -dinicthyl-2-ox^
{fraHS~4-[4-(cyciopropyImethy!)piperazm-l-y!]cyclohexy!}-3-methoxybenzaiiiid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde 4- { [(3R)-4-Benzyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-N-^
yl] cyclohexyl } -3 -methoxybenzamid ausgehend von 48 mg Intermediat 45, 66 mg 4-[4- (Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yl] cyclohexanamin (Amin Nr. 7), 89 mg TBTU und 77 mg
Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μπι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 33 mg 4- { [(3i?)-4-Benzyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -N- {fran5-4-[4-(cyclopropylmethyl)piperazin-l-yl]cyclohexyl}-3-methoxybenzamid erhalten.
Ή-NMR (400 MHz, CDC13): δ = 0.12 - 0.23 (m, 2H); 0.52 - 0.61 (m, 2H); 0.87 - 1.02 (m, IH); 1.20 - 1.34 (m, 2H); 1.24 (d, 3H); 1.47 (q, 2H); 2.02 (d, 2H); 2.18 (d, 2H); 2.32 - 2.45 (m, 3H); 2.58 - 2.89 (m, 8H); 3.34 (s, 3H); 3.84 - 3.95 (m, 1H); 3.97 (s, 3H); 4.09 (q, 1H); 4.21 (d, 1H); 5.42 (d, 1H); 5.82 (d, 1H); 6.30 (d, 1H); 7.04 - 7.11 (m, 2H); 7.28 - 7.54 (m, 7H); 8.11 (d, 1H).
Beispiel 35:
4-{[(3Ä)-l,3-Dlmethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l,2,3,4 etrahyd
b] pyrazin-6-yl] aniino' .V-(pyridin-2-ylniethyl)benzamid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde 4- {[(3i?)-i,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H- pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2, 3-b]pyrazm^
ausgehend von 100 mg Intermediat 32, 55 mg 1 -(Pyridin-2-yl)methanamin (Amin Nr. 19), 143 mg HATU und 102 mg Triethylamin in 10 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X- Bridge C18 5μχη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol%
Ameisensäure)-Gradient) wurden 74 mg 4-{[(3i?)-l ,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4- yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -iV-(pyridin-2-ylmethyl)benzamid erhalten.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.10 (d, 3H); 1 .65 (bd, 1H); 1.80 (dq, 1H); 1.96 (dq, 1H); 1.04 (bd, 1H); 3.21 (s, 3H); 3.45-3.58 (m, 2H); 3.96-4.10 (m, 2H); 4.26 (q, IH); 4.43 (tt, I H); 4.59 (d, 2H); 6.31 (dm IH); 7.29 (d, IH); 7.36 (dd, IH); 7.40 (d, IH); 7.73 (d, 2H); 7.81 -7.90 (m, 311 );
8.55 (dd, IH); 8.92 (t, IH); 9.18 (s, IH).
Beispiel 36:
(3Ä)-l,3-Dimethy!-6-({2-methyl-4-[(4-methylpiperazin-l-yl)carbonyl]phenyl}aimno)-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-y!)-3,4-dihydropyrido[2,3-bjpyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde (3R)- 1 ,3 -Dimethyl-6-( {2-methyl-4-[(4- methylpiperazin-l -yl)carbonyl]phenyl}amino)-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4- dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on ausgehend von 100 mg Intermediat 34. 49 mg 1- Methylpiperazin (Amin Nr. 20), 139 mg HATU und 98 mg Triethylamin in 7.5 ml DM F hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ameisensäure)-Gradient) wurden 58 mg (3i?)-l ,3- Dimethyl-6-({2-methyl-4-[(4-methylpiperazin-i-yl)carbonyl]phenyl}amino)-4-(tetrahydro-2H- pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido [2,3 -b]pyrazin-2( 1 H)-on erhalten.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6, ausgewählte Signale): δ =1.08 (d, 3H); 2.56 (bd, 1H); 1.73 (dq, 1H); 1.83-1.97 (m, 2H); 2.28 (s, 3H); 2.34-2.46 (m, 3H); 3.27 (t, 2H); 3.38 (t, 2H); 3.93 (dd, 211 ); 4.32 (q, 1H); 4.29 (tt, IH); 6.42 (dd, 1H); 7.26 (d, 1H); 7.22 (s, IH); 7.26 (d, 1H); 7.91 (s, 1H); 7.98 (dd, IH).
Beispiel 37:
.V-{ir«/i.v-4-|4-(Cyclopropylniet yl)pipcrazin- l -yl|cyclohexyl!-^
(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-y!]amino}-3- methylben/amid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde N- { trans-A- [4-(Cy clopropylmethyl)piperazin- 1 - yl]cyclohexyl}-4-{[(3R)-l ,3-dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methylbenzamid ausgehend von 100 mg Intermediat 34, 1 16 mg iran5-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin-l -yl]cyclohexanamin (Amin Nr. 7), 139 mg HATU und 98 mg Triethylamin in 7.5 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μπι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol%
Ameisensäure)-Gradient) wurden 58 mg N-{ira«s,-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin-l - yl]cyclohexyl}-4-{[(3i?)-l ,3-dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-l ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methylbenzamid erhalten.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6, ausgewählte Signale): δ = 0.03-0.09 (m, 2H); 0.42-0.48 (m, 2H); 0.75-0.86 (m, 1H); 1.08 (d, 3H); 1 .23- 1 .42 (m, 411 ); 1.57 (bd, 1H); 1.73 (dq, 1H); 1.79-1.97 (m, 6H ); 2.17 (d, 2H); 2.19-2.28 (m, 1H); 2.30 (s, 3H); 3.32 (dt, 211 ); 3.40 (dt, 2H); 3.63-3.76 (m, 2H); 3.91-3.99 (m, 2H); 4.22 (q, 1H); 4.33 (tt, 1H); 6.44 (d, 1H); 7.27 (d, 1H); 7.60 (dd, 1H); 7.67 (s, IH); 7.87 (s, 1H); 7.92 (d, 1H); 8.03 (d, 1H).
Beispiel 38:
4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-(tetra^^
b] pyrazin-6-yl] amino}-3-methoxy-N-(4-oxocyclohexyl)benzainid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde 4- { [(3R)- 1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H- pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -3 -methoxy-N-(4- oxocyclohexyl)benzamid ausgehend von 200 mg Intermediat 26, 80 mg 4-Aminocyclohexanon (Amin Nr. 21), 267 mg HATU und 190 mg Triethylamin in 19 ml DMF hergestellt. Nach
Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ameisensäure)-Gradient) wurden 36 mg 4-{[(3i?)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -3 -methoxy-N-(4- oxocyclohexyl)benzamid erhalten.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6, ausgewählte Signale): δ = 1.09 (d, 3H); 1.63 (bd, IH); 1.71-1.90 (m, 4H); 1.90-2.05 (m, 21 1 ); 2.05-2.17 (m, 21 1 ); 2.22-2.33 (m, 2H ); 3.21 (s, 3H); 3.41 -3.54 (m, 2H); 3.93 (s, 3H); 3.94-4.08 (m, 211 ); 4.25 (q, IH); 4.40 (tt, IH); 6.61 (m, IH); 7.28 (m, IH); 7.42-7.50 (m, 211 ); 8.08-8.16 (m, 211 ); 8.42 (d, IH).
Beispiel 39:
^-(l-Acetylpiperidin-4-yl)-4-{[(3Ä)-4-cyclohexyi-l,3-dimethy!-2-oxo-l,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzamid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde N-( 1 -Acetylpiperidin-4-yl)-4- { [(3R)-4- cyclohexyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino }-3- methoxybenzamid ausgehend von 50 mg Intermediat 12, 42 mg 1 -(4-Aminopiperidin- 1 -yl)ethanon (Amin Nr. 22), 95 mg TBTU und 81 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μπι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 31 mg N-(l -Acetylpiperidin-4-yl)-4-{[(3R)-4-cyclohexyl- l ,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4 etrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-3-methoxybenzamid erhalten.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.08 (d, 3H); 1.23 (t, IH); 1.30 - 1.58 (m, 5H); 1.58 - 1.74 (m, 3H); 1.74 - 1.94 (m, 4H); 2.02 (s, 3H); 2.09 (d, IH); 2.64 (t, IH); 3.13 (t, 1H); 3.20 (s, 3H); 3.84 (d, IH); 3.93 (s, 3H); 3.96 - 4.12 (m, IH); 4.12 - 4.30 (m, 2H); 4.38 (d, IH); 6.58 (d, IH); 7.26 (d, IH); 7.41 (dd, IH); 7.45 (d, IH); 8.03 - 8.13 (m, 2H); 8.50 (d, IH).
Beispiel 40:
(3i?)-4-Cycloheptyl-6-[(2-methoxy-4-{[4-(propan-2-yl)piperazin-l-yl3carbonyi}
pheny!)amino]-l,3-dimethyl-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde (3Ä)-4-Cycloheptyl-6-[(2-methoxy-4- { [4- (propan-2-yl)piperazin- 1 -yljcarbonyl } phenyl)amino] - 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido [2,3- b]pyrazin-2(lH)-on ausgehend von 55 mg Intermediat 39, 41 mg 1 -Isopropylpiperazin (Amin Nr. 16), 101 mg TBTU und 87 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 42 mg (3R)-4-Cycloheptyl-6-[(2-methoxy-4-{[4-(propan-2- yl)piperazin- 1 -yl] carbonyl} phenyl)amino] - 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido [2,3-b]pyrazin-2( 1 H )- on erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 0.97 (d, 6H); 1.09 (d, 3H); 1.41 - 1.80 (m, 10H); 1.89 (q, 1H); 1.97 - 2.09 (m, I H); 2.38 - 2.48 (m, 4H); 2.68 (qi, 1H); 3.20 (s, 3H); 3.40 - 3.61 (m, 4H); 3.89 (s, 3H); 4.22 (q, 1H); 4.22 - 4.32 (m, 1H); 6.52 (d, IH); 6.88 (dd, 1H); 6.99 (d, IH); 7.24 (d, IH); 8.02 (s, IH); 8.37 (d, IH).
Beispic l :
(3J?)-4-Benz l-l,3-dimethyl-6-{[4-(2-oxa-6-azaspiro[3.3]hept-6-ylcarbonyl)phenyl]amino}-3,4- dihydr opyrido [2,3-b] pyrazin-2 (1 H)-on
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde (3i?)-4-Benzyl-i,3-dimethyl-6-{[4-(2-oxa-6- azaspiro[33]hept-6-ylcarbonyl)phenyl]amino}-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on ausgehend von 55 mg Intermediat 47, 36 mg 2-Oxa-6-azaspiro[3.3]heptan Oxalat (2:1) (Amin Nr. 18), 100 mg TBTU und 86 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μηι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 17 mg (3R)-4-Benzyl-l,3-dimethyl-6-{[4-(2-oxa-6- azaspiro[3.3]hept-6-ylcarbonyl)phenyl]amino}-3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2(lH)-on erhalten. Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.15 (d, 3H); 3.25 (s, 3H); 4.08 (q, IH); 4.13 - 4.31 (m, 211 );
4.35 (d, IH); 4.36 - 4.54 (m, 2H); 4.68 (s, 4H); 5.15 (d, IH); 6.30 (d, IH); 7.22 - 7.42 (m, 8H); 7.46
(m, 2H); 9.08 (s, IH).
Beispiel 42:
4-{|( ?M-Ben/yl- l , -diniet yl-2-ox()-l ,2, ,4-tetrahydropyrido|2, -b|pyrazm
(4-hydroxycyclohexyl)bcnzamid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde 4- { [(3R)-4-Benzyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-N-(4-hydroxycyclohexyl)benzamid ausgehend von 50 mg Intermediat 47, 36 mg 4-Aminocyclohexanol (Amin Nr. 23), 100 mg TBTU und 86 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C 18 5μηι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 7 mg 4- { [(3 ?)-4-Benzyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -N- (4-hydroxycyclohexyl)benzamid erhalten. Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): 5 = 1.13 (d, 3H); 1.15 - 1.42 (m, 4H); 1.71 - 1.88 (m, 4H); 3.23
(s, 3H); 3.56 - 3.76 (m, 1H); 3.99 (q, 1H); 4.30 (d, 1H); 4.55 (d, 1H); 5.22 (d, 1H); 6.30 (d, 1H); 7.23 - 7.44 (m, 6H); 7.53 (d, 2H); 7.65 (d, 2H); 7.84 (d, 1H); 9.10 (s, 1H).
Beispiel 43:
(3i?)-4-Benzyi-6-({4-[(4-fluorpiperidin-l-yl)carbony!]-2-methoxyphenyl}amino)-l,3-dimethyl- 3,4-dihydropyrido[2,3-b]pyraziii-2(lH)-on
in Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde (3Λ)-4-Β6ηζν1-6-({4-[(4-ίΊυο ϊρ6πάϊη-1- yl)carbonyl] -2-methoxyphenyl } amino)- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3 -b]pyrazin-2(l H )-on ausgehend von 48 mg Intermediat 45, 40 mg 4-Fluorpiperidin (Amin Nr. 24), 89 mg TBTU und 77 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μηι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ameisensäure)-Gradient) wurden 29 mg (3i?)-4-Benzyl-6-({4-[(4-fluorpiperidin-l-yl)carbonyl]-2-methoxyphenyl}amino)- 1 ,3 -dimethyl-3 ,4-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-2( 1 H)-on erhalten.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): 5 = 1.13 (d, 3H); 1.60 - 1.79 (m, 2H); 1.79 - 2.02 (m, 2H); 3.24 (s, 3H); 3.39 - 3.67 (m, 4H); 3.86 (s, 3H); 4.07 (q, 1H); 4.32 (d, 1H); 4.76 - 4.89 (m, 0.5H); 4.93 - 5.04 (m, 0.5H); 5.12 (d, 1H); 6.56 (d, 1H); 6.72 (dd, 1H); 6.97 (d, 1H); 7.19 - 7.40 (m, 6H); 7.94 - 8.04 (m, 2H).
Beispiel 44:
y!]amino}-^¥-{ira?is-4-[4-(cyc!opropyImethy!)piperazin-l-yljcyclohexyi}benzamid
in Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 4-{[(3R)-4-Cycloheptyl-l ,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-N- {?ra«5-4-[4-(cyclopropylmethyl^
yl]cyclohexyl}benzamid ausgehend von 60 mg Intermediat 40, 87 mg transA-[4- (Cyclopropylmethyl)piperazin-l-yl]cyclohexanamin (Amin Nr. 7), 118 mg TBTU und 102 mg Kaliumcarbonat in 3 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: Acquity BEH C18 1.7 50x2.1mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 14 mg 4- {[(3R)-4-Cycloheptyl- 1 ,3 -dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6- yl] amino } -N- { trans-A- [4-(cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yl] cyclohexyl } benzamid erhalten.
Ή-NMR (400 MHz, CDC13): δ = 0.13 - 0.22 (m, 2H), 0.54 - 0.62 (m, 2H), 0.91 - 1.02 (m, 1H), 1.23 (d, 3H), 1.24 - 1.34 (m, 2H), 1.38 - 1.90 (m, 14H), 1.97 - 2.09 (m, 2H), 2.13 - 2.25 (m, 2H), 2.33 - 2.48 (m, 3H), 2.66 - 2.91 (m, 8H), 3.30 (s, 3H), 3.85 - 4.01 (m, 1H), 4.32 (q, 1H), 4.36 - 4.45 (m, 1H), 5.85 (d, 1H), 6.24 (d, 1H), 6.52 (s, 1H), 7.02 (d, 1H), 7.48 (d, 2H), 7.68 (d, 2H).
Beispiel 45:
(3i?)-6-({2-Methoxy-4-[(4-methylpiperazin-l-yl)car^
(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3-bjpyrazin-2(lH)-on
Eine Lösung von 590 mg Intermediat 26, 277 mg 1 -Methylpiperazin (Amin Nr. 20), 789 mg HATU und 560 mg Triethylamin in 57 ml DMF wurde 72 Stunden bei RT gerührt. Es wurde auf halbgesättigte Natrium chlorid-Lö sung gegeben, dreimal mit Ethylacetat extrahiert, mit Sole gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Biotage KP-NH Säule, Laufmittel Dichlormethan /' Methanol Gradient) gereinigt. Das erhaltene Produkt wurde in Ethylacetat aufgenommen und noch dreimal mit halbgesättigter Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel vollständig im Vakuum entfernt. Man erhielt. 503 mg (3Ä)-6-( {2-Methoxy-4- [(4-methylpiperazin- 1 - yl)carbonyl]phenyl}amino)-l,3-dimethyl-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3,4-dihydropyrido[2,3- b]pyrazin-2(lH)-on. Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.08 (d, 3H); 1.61 (bd, 1H); 1.77 (dq, 1H); 1.86-2.01 (m, 2H); 2.20 (s, 3H); 2.27-2.37 (m, 411 ); 3.20 (s, 3H); 3.34-3-47 (m, 2H); 3.47-3.58 (m, 4H); 3.88 (s, 3H); 3.91-4.04 (m, 2H); 4.23 (q, 1H); 4.35 (tt, 1H); 6.56 (d, 1H); 6.92 (dd, 1H); 6.99 (d, 1H); 7.26 (d, 1H); 8.07 (s, 1H); 8.34 (d, 1H).
Tabelle 3:
Analog Beispiel 1 wurden folgende Beispiele aus den jeweiligen Intermediaten hergestellt:
RP-HPLC Methode:
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1-
99% B, 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210- 400 nm.
Beispiel 94:
4-{[(3/ -4-Benzyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tefr
\,.V-dinK'! hylhenzolsulfonaniid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 15 wurde 4-{[(3Ä)-4-Benzyl-l,3-dimethyl-2-oxo-l,2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-NN-dimethylbenzolsulfonamid ausgehend von 150 mg Intermediat 43, 199 mg 4 - Amino -NN-dimethylb enzol Sulfonamid (Amin Nr. 9), 22 mg Palladium(II)acetat, 62 mg (+)-BINAP und 810 mg Caesiumcarbonat in 3 ml Toluol hergestellt.
Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: Acquity BEH C18 1.7 50x2.1mm, Mobile Phase:
Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 56 mg 4-{[(3Ä)-4-Benzyl-l,3- dimethyl-2-oxo-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-iV,N- dimethylbenzolsulfonamid erhalten.
1 Ii -NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.16 (d, 3H); 2.53 (s, 611 ); 3.26 (s, 3H); 4.11 (q, IH); 4.37 (d, IH); 5.12 (d, I H); 6.33 (d, IH); 7.20-7.28 (m, IH); 7.28-7.39 (m, 5 I i ); 7.41 (d, 2H); 7.60 (d, 2H); 9.36 (s, IH).
Beispiel 95:
4-{|(3 ?)-4 yclohcptyl-l ,3-diniethyl-2-oxo-1 ,2,3,4-tctrahydropyrido| 2,3-b|p
yl|amino'- WV-dinMithylljenzolsulfonaniid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 20 wurde 4-{[(3i?)-4-Cycloheptyl-l,3-dimethyl-2-oxo- l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino}-NN-dimethylbenzolsulfonamid ausgehend von 110 mg Intermediat 37, 143 mg 4-Amino-NN-dimethylbenzolsulfonamid (Amin Nr. 9), 16 mg Palladium(II)acetat, 45 mg ( + 1-BINAP und 580 mg Caesiumcarbonat in 3 ml Toluol hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: Acquity BEH C18 1.7 50x2.1mm, Mobile Phase:
Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 66 mg 4- { [(3Ä)-4-Cycloheptyl- 1,3- dimethyl-2-οχο- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -N,N- dimethylbenzolsulfonamid erhalten.
'H-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.09 (d, 3H); 1.41-1.81 (m, 11H); 1.82-1.97 (m, IH); 2.00- 2.12 (m, IH); 2.55 (s, 611 ); 3.21 (s, 3H); 4.20-4.36 (m, 2H); 6.29 (d, IH); 7.29 (d, IH); 7.53 (d, 2H ); 7.81 (d, 211 ); 9.41 (s, IH).
Tabelle 4:
Analog Beispie! 1 bzw. analog Beispiel 15 wurden folgende Beispiele aus den jeweiligen Intermediaten hergestellt: P-H PI -C Methode:
Instrument: Waters Acquity UPLC-MS SQD; Säule: Acquity UPLC BEH C18 1.7 50x2.1mm; Eluent A: Wasser + 0.1% Vol. Ameisensäure (99%), Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0-1.6 min 1 - 99% B. 1.6-2.0 min 99% B; Fluss 0.8 ml/min; Temperatur: 60 °C; Injektion: 2 μΐ; DAD scan: 210-
400 nm.
4-{|4-(2-\1ethoxycthyl)-l, -diniet yl-2-oxo-l,2J,4-tetrahydropyrid
yl]amino}-i¥-(l-methylpiperidin-4-yl)benzamid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde 4 - { [4- (2 -Methoxy ethyl) -1 ,3 -dimethyl-2 -oxo - 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -N-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid ausgehend von 70 mg Intermediat 53, 74 mg 4-Amino- 1 -methylpiperidin (Amin Nr. 1), 108 mg HATU und 77 mg Triethylamin in 1.5 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X- Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol%
Ammoniak)-Gradient) wurden 50 mg 4- {[4-(2-Methoxyethyl)- 1 ,3 -dimethyl-2 -oxo- 1 ,2,3, 4- tetrahydropyrido[2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -N~-( 1 -methylpiperidin-4-yl)benzamid erhalten.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-dö, ausgewählte Signale): δ = 1.14 (d, 3H); 1.57 (dq, IH); 1.73 (bd, IH); 1.92 (dt, 2H); 2.16 (s, 3H); 2.75 (bd, 2H); 3.21 (s, 3H); 3.28 (s, 3H); 3.54-3.65 (m, 2H); 3.65- 3.77 (m, IH); 4.08 (dt, IH); 4.19 (q, IH); 6.26 (d, IH); 7.24 (d, IH); 7.61 (d, 2H); 7.74 (d, 2H); 7.94 (d, IH); 9.06 (s, IH).
Beispiel 105:
V-{?raKS-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin-l-y!jcyclohexyi}-4-{[4-(2-methoxyethyl)-l,3- dimethyl-2-oxo-l,2,3,4 eirahydropyrido[2,3-bjpyrazin-6-yl]amino}benzamid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 1 wurde N-{?ran5-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin-l - yl]cyclohexyl}-4-{[4-(2-methoxyethyl)-l,3-dimem^
b]pyrazin-6-yl]amino}benzamid ausgehend von 70 mg Intermediat 53, 89 mg trans-4-[4- (Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yl] cyclohexanamin (Amin Nr. 7), 108 mg HATU und 77 mg
Triethylamin in 1.5 ml DMF hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 23 mg N- {ira«s-4-[4-(Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yljcyclohexyl} -4- { [4-(2-methoxyethyl)- 1 ,3 - dimethyl-2 -oxo-1 , 2,3 ,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyi-azin-6-yl]amino}benzamid erhalten.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6, ausgewählte Signale): δ = 0.01-0.08 (m, 211 ); 0.40-0.48 (m, 2H); 0.74-0.85 (m, IH); 1.14 (d, 3H); 1.21-1.41 (m, 4H); 1.77-1.92 (m, 4H); 2.13 (d, 2H); 2.14-2.24 (m, IH); 3.21 (s, 3H); 3.28 (s, 3H); 2.54-3.60 (m, 2H); 3.60-3.75 (m, IH); 4.08 (dt, IH); 4.19 (q, IH); 6.26 (d, IH); 7.24 (d, IH); 7.61 (d, 2H); 7.73 (d, 2H); 7.90 (d, IH); 9.06 (s, IH).
Beispiel 106:
4-|( Ä)-6-{|4-(Dimcthylsulfanioyl)p^
b]pyrazm-4(lH)-yljpiperidin-l-koh!ensäure-tert-buty!ester
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 20 wurde 4-[(3R)-6-{[4-
(Dimethylsulfamoyl)phenyl]amino}-l,3-dim ethyl -2-o xo-2,3-dihydropyrido[2,3-b]pyrazin-4(lH)- yljpiperidin- 1 -kohlensäure-feri-butylester ausgehend von 74 mg Intermediat 56, 56 mg 4-Amino- N, N-dimethylb enzol Sulfonamid (Amin Nr. 9), 8.4 mg Palladium(II)acetat, 23 mg (+)-BINAP und 305 mg Caesiumcarbonat in 2 ml Toluol und 0.2 ml Dioxan hergestellt. Nach Reinigung durch RP- H I.C (Säule: Acquity BEH C18 1.7 50x2.1mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 12.4 mg 4-[(3R)-6-{[4-(Dimethylsulfamoyl)phenyl]amino}-l,3- dimethyl-2-oxo-2,3 -dihydropyrido [2,3 -b]pyrazin-4(l H)-yl]piperidin- 1 -kohlensäure-ieri-butylester erhalten.
Ή-NMR (300 MHz, DMSO-d6): δ = 1.07 (d, 3H); 1.41 (s, 9H); 1.49-1.84 (m, 3H); 2.07 (bd, 1H); 2.56 (s, 6H); 2.76-3.01 (m, 2H); 3.21 (s, 3H); 4.10 (bt, 2H); 4.21 -4.36 (m, 2H); 6.33 (d, 1H); 7.31 (d, 1H); 7.59 (d, 2H); 7.79 (d, 2H); 9.42 (s, 1H).
Beispiel 107:
4-[(l,3-Mmethyl-2-oxo-4-phenyl-l,2,3,4-tetrahydropy
niethylpipcridin-4-yl)hcn/olsulfonamid
In Analogie zur Herstellung von Beispiel 20 wurde 4-[(l ,3-Dimethyl-2-oxo-4-phenyl-l, 2,3,4- tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl)amino]-N-(l -methylpiperidin-4-yl)benzolsulfo
ausgehend von 100 mg Intermediat 60, 56 mg 4-Amino-N-( 1 -methylpiperidin-4- yl)benzolsulfonamid (Amin Nr. 13; Herstellung: WO2008052847, Beispiel 66, step a+b), 4.5 mg Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium, 8.4 mg Xanthphos und 161 mg Caesiumcarbonat in 6.6 ml Dioxan hergestellt. Nach Reinigung durch RP-HPLC (Säule: Acquity BEH C18 1.7 50x2.1mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.2 Vol% Ammoniak)-Gradient) wurden 50 mg 4-[(l ,3- Dimethyl-2-oxo-4-phenyl-l,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin-6-yl)amino]-AL(l- methylpiperidin-4-yl)benzolsulfonamid erhalten.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.27-1.39 (m+s„ 2+3H); 1.43-1.52 (m, 2H); 1.77 (bt, 2H); 2.06 (s, 3H); 2.58 (bd, 2H); 2.69-2.81 (m, 1H); 3.31 (s, 3H); 4.57 (q, 1H); 6.44 (d, 1H); 7.29 (t, 1H); 7.31 -7.49 (m, 10H); 9.31 (s, 1H).
Beispiel 108:
4-{[(3Ä)-l,3-Dimethyl-2-oxo-4-phenyl-l^
(l -mcthylpiperidin-4-yl)bcnzolsulfonaniid
36 mg 4- [( 1 ,3-Dimethyl-2-oxo-4-phenyl- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl)amino]-N-(l - methylpiperidin-4-yl)benzolsulfonamid (Beispiel 107) wurden durch chirale HPLC (Chiralpak IA 5μπι 250x30 mm, Hexan/ 2-Propanol/ Diethylamin 70:30:0.1 (v/v)) in die Enantiomere getrennt. Man erhielt 9.2 mg 4-{[(3R)-l ,3-Dimethyl-2-oxo-4-phenyl-l ,2,3,4-tetrahydropyrido[2,3-b]pyrazin- 6-yl]amino}-iV-(l -methylpiperidin-4-yl)benzolsulfonamid.
Chirale HPLC: Rt = 7.44 min
Instrument: Waters Alliance 2695; Säule: Chiralpak I A 3μτη 100x4.6 mm; Eluent A: Hexan / 2- Propanol / Diethylamin 70:30:0.1 ; Fluss 1 ml/min; Temperatur: 25 °C; Injektion: 5 μΐ (1 mg/ml Ethanol/Methanol, 1 : 1); DAD 996 scan: 280 nm.
Beispiel 109:
4-{[(3Ä)-4-Benzyl-l^-diraethy!-2^
{ira«s-4-[4-(cyciopropyImethy!)piperazin-l-yl]cycloliexy!}benzolsulfonaimid
Eine Suspension von 100 mg Intermediat 43, 260 mg 4-Amino-Ar-{ira«s-4-[4- (cyclopropylmethyl)piperazin-l-yl]cyclohexyl}benzolsulfonamid (Intermediat 28), 15 mg Palladium(II)acetat, 540 mg Caesiumcarbonat und 41 mg (+)-BINAP in 10 ml Toluol wurde 38 Stunden unter Argonatmo Sphäre bei 120°C gerührt. Die Reaktionslösung wurde abfiltriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch RP-HPLC Chromatographie gereinigt (Säule: X- Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.1 Vol% Diethylamin)- Gradient). Man erhielt 20 mg N- {trans- - [4-(Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yl] cyclohexyl } -4- { [(3i?)- 1 ,3-dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6- yljamino} b enzol sul fonamid.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = -0.02-0.06 (m, 2H); 0.37-0.46 (m, 2H); 0.69-0.83 (m, 1H); 1.10-1.2 (m+d, 7H); 1.57-1.72 (m, 4H); 2.00-2.13 (m+d, 3H); 2.28-2.45 (m, 8H); 2.69-2.82 (m, 1H); 3.25 (s, 3H); 4.11 (q, 1H); 4.38 (d, 1H); 5.12 (d, 1H); 6.31 (d, 1H); 7.20-7.39 (m, 7H); 7.48 (d, 2H); 7.54 (d, 2H); 9.26 (s, 1H).
Chirale HPLC: Rt = 3.28 min
Instrument: Waters Alliance 2695; Säule: Chiralpak IC 3μτη 100x4.6 mm; Eluent A: Hexan / Methanol / Diethylamin 50:50:0.1; Fluss 1 ml/min; Temperatur: 25 °C; Injektion: 5 μΐ (1 mg/ml Ethanol/Methanol, 1 : 1); DAD 996 scan: 280 nm.
Beispiel I I P:
b]pyrazin-6-yl]ammo}-3-methoxy-iV-(l-methyipiperidin-4-y!)benzolsulfonaniii!
Eine Suspension von 107 mg Intermedia! 24, 162 mg Intermediat 72, 5 mg
Tris(dibenzylidenaceton)dipailadium(0) (CAS 51364-51-3), 177 mg Caesiumcarbonat und 9 mg Xanthphos (CAS 161265-03-8) in 7 ml Dioxan wurde 8 Stunden unter Argonatmosphäre bei 100°C gerührt. Die Reaktionslösung wurde abfiltriert, mit Wasser versetzt und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter Natriumchlorid Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde durch RP-HPLC Chromatographie gereinigt (Säule: X-Bridge C18 5μπι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.1 Vol% Ameisensäure)-Gradient). Man erhielt 37 mg 4- { [(3R)- 1 ,3 -Dimethyl-2-oxo-4- (tetrahydro-2H-pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3 -b]pyrazin-6-yl]amino } -3 -methoxy-jY-( 1 - methylpiperidin-4-yl)benzolsulfonamid.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.09 (d, 3H); 1.37 /qd, 1H); 1 .54 (bd, 2H); 1.62 (bd, 1H); 1.72-1.89 (m, 3H(; 1.92-2.02 (m, 2H); 2.09 (s, 3H); 2.57-2.66 (m, 2H); 2.81 -2.92 (m, 1H); 3.37- 3.52 (m, 2H); 4.00 (dt, 2H); 4.25 (q, 1H); 4.36 (tt, 1H); 6.64 (d, 1H); 7.27-7.37 (m, 3H); 7.44 (d,
1H); 8.29 (s, 1H); 8.49 (d, 1H).
Beispiel I I I :
V-{irtf/rv-4-|4-(Cyclopropylnicthyl)pipcr^
(tetrahydro-2H-p ran-4- l)-l,2,3,4-tetrah dropyrido[2,3-b]pyrazin-6-y!]ainino}-3- methoxybenzo!su!fonamid
Eine Suspension von 1 10 mg Intermediat 24, 224 mg Intermediat 76, 5 mg
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) (CAS 51364-51-3), 173 mg Caesiumcarbonat und 9 mg Xanthphos (CAS 161265-03-8) in 7 ml Dioxan wurde 8 Stunden unter Argonatmosphäre bei 100°C gerührt. Die Reaktionslösung wurde abfiltriert, mit Wasser versetzt und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter Natriumchlorid Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde durch RP-HPLC Chromatographie gereinigt (Säule: X-Bridge C18 5μιη 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.1 Vol% Ameisensäure)-Gradient). Man erhielt 58 mg N-{trans-A-[ -
(Cyclopropylmethyl)piperazin- 1 -yl] cyclohexyl} -4- { [(3i?)- 1 ,3 -dimethyl-2-oxo-4-(tetrahydro-2H- pyran-4-yl)- 1 ,2,3 ,4-tetrahydropyrido [2,3-b]pyrazin-6-yl]amino } -3 -methoxybenzolsulfonamid.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 0.00-0.05 (m, 2H); 0.38-0.45 (m, 2H); 0.71-0.82 (m, 1H); 1.04-1.20 (m+d, 7H); 1.59-1.72 (m, 5H); 1.79 (qd, 1H); 1.89-2.01 (m, 2H); 2.04-2.1 5 (m+d, 3H); 2.3 1 -2.46 (m, 7H); 2.83 (bs, 1H); 3.22 (s, 3H); 3.37-3.52 (m, 2H); 3.92 (s, 3H); 3.99 (dt, 2H); 4.25 (q, 1H); 4.37 (tt, 1H); 6.64 (d, 1H); 7.27-7.35 (m, 3H); 7.39 (d, 1H); 8.28 (s, 1H); 8.48 (d, 1H).
Beispiel 1 12:
(3 ?)-6-({2-\1ethoxy-4-|(4-niet ylpiperazin-l-yl)sulfonyl|phenyl[aniino)-l , -di
(tetrah dro-2H-pyran-4- l)-3,4-dih dropyrido[2,3-bjpyrazin-2(lH)-on
Eine Suspension von 103 mg Intermediat 24, 142 mg Intermediat 74, 5 mg
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) (CAS 51364-51-3), 162 mg Caesiumcarbonat und 8.5 mg Xanthphos (CAS 161265-03-8) in 6.6 ml Dioxan wurde 16 Stunden unter Argon bei 100°C gerührt und weitere 1 6.5 Stunden in einem Mikrowellenofen auf 150°C erhitzt. Die Reaktionslösung wurde ab filtriert, mit Wasser versetzt und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter Natriumchlorid Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das
Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde durch RP-HPLC Chromatographie gereinigt (Säule: X-Bridge C18 5μηι 100x30mm, Mobile Phase: Acetonitril / Wasser (0.1 Vol% Ameisensäure)-Gradient). Man erhielt 11.6 mg (3Ä)-6-({2-Methoxy-4-[(4-methylpiperazin-l- yl)suifonyl]phenyl} amino)- 1 ,3-dimethyl-4-(tetrahydro-2H-pyran-4-yl)-3 ,4-dihydropyrido [2,3 - b]pyrazin-2(lH)-on.
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1.09 (d, 3H); 1.62 (bd, IH); 1.79 (qd, IH); 1.89-2.02 (m, 2H); 2.14 (s, 3H); 2.31-2.40 m, 4H ); 2.85-2.95 (m, 4H ); 3.22 (s, 3H); 3.42 (dt, IH); 3.48 (dt, IH); 3.92- 4.03 (m+s, 511 ); 4.26 (q, IH); 4.35 (tt, IH); 6.67 (d, IH); 7.25 (d, IH); 7.24 (dd, IH); 7.31 (d, IH); 8.39 (s, IH); 8.55 (d, IH).
Biologische Wirksamkeit der e r fi n d u ngsge ni äli e n Verbindungen
Protein-Protein Wechselwirkungsassay: Bindungsassay BRD4 / acetyliertes Peptid 114 1. Assay-Beschreibung BRD4-Bromodomäne 1 [BRD4(1)]
Zur Beurteilung der BRD4(1)-Bindungsstärke der in dieser Anmeldung beschriebenen Substanzen wurde deren Fähigkeit quantifiziert, die Wechselwirkung zwischen BRD4(1) und acetyliertem Histon H4 dosisabhängig zu hemmen.
Zu diesem Zweck wurde ein zeitaufgelöster Fluoreszenz-Resonanz-Energie-Transfer (TR- FR ET) Assay verwendet, der die Bindung zwischen N-terminal His6-getaggtem BRD4(1) (Aminosäuren 67-152) und einem synthetischen acetylierten Histon H4 (Ac-H4) Peptid mit Sequenz
GRGK(Ac)GGK(Ac)GLGK(Ac)GGAK(Ac)RHGSGSK-Biotin misst. Das nach Filippakopoulos et al., Cell, 2012, 149:214-231 im Haus produzierte rekombinante BRD4(1) Protein wurde in E. coli exprimiert und mittels (Ni-NTA) Affinitäts- und (Sephadex G-75)
Groß enaus schlus s chromatografi e gereinigt. Das Ac-H4 Peptid kann von z.B. Biosyntan (Berlin, Deutschland) gekauft werden. Im Assay wurden typischerweise 11 verschiedene Konzentrationen von jeder Substanz (0,1 nM, 0,33 nM, 1,1 nM, 3,8 nM, 13 nM, 44 nM, 0,15 μΜ, 0,51 μΜ, 1,7 μΜ, 5,9 μΜ und 20 μΜ) als Duplikate auf derselben Mikrotiter-Platte gemessen. Dafür wurden 100-fach konzentrierte Lösungen in DM SO vorbereitet durch serielle Verdünnungen (1 :3,4) einer 2 mM Stammlösung in eine klare, 384- Well Mikrotiter-Platte (Greiner Bio-One, Frickenhausen, Germany). Daraus wurden 50 nl in eine schwarze Testplatte (Grein er Bio-One, Frickenhausen, Germany) überführt. Der Test wurde gestartet durch die Zufuhr von 2 μΐ einer 2,5-fach konzentrierten BRD4(1)-Lösung (üblicherweise 10 nM Endkonzentration in den 5 μΐ des Reaktionsvolums) in wässrigem
Assaypuffer [50 mM HEPES pH 7.5, 50 mM Natriumchlorid (NaCl), 0,25 mM CHAPS und 0,05% Serumalbumin (BSA)] zu den Substanzen in der Testplatte. Darauf folgte ein 10-minütiger Inkubationsschritt bei 22°C für die Voräquilibrierung von putativen Komplexen zwischen
BRD4(1) und den Substanzen. Anschließend wurden 3 μΐ einer 1,67-fach konzentrierten Lösung (im Assaypuffer) bestehend aus Ac-H4 Peptid (83,5 nM) und TR- R ET Detektionsreagenzien [16,7 nM Anti-6His-XL665 und 3,34 nM Streptavidin-Kryptat (beide von Cisbio Bioassays, Codolet, France), so wie 668 mM Kaliumfluorid (KF)] zugegeben.
Die Mischung wurde dann im Dunkeln für eine Stunde bei 22°C und anschließend für mindestens 3 Stunden und maximal über Nacht bei 4°C inkubiert. Die Bildung von BRD4(1) /Ac-H4 Komplexen
wurde bestimmt durch die Messung des Resonanzenergietransfers von dem Streptavidin-Eu- Kryptat zum anti-6His-XL665 Antikörper der sich in der Reaktion befindet. Dafür wurden die Fluoreszenzemission bei 620 nm und 665 nm nach Anregung bei 330-350 nm in einem TR- FR ET Messgerät, z.B. ein Rubystar oder Pherastar (beide von BMG Lab Technologies, Offenburg, Germany) oder ein Viewlux (Perkin-Elmer), gemessen. Das Verhältnis der Emission bei 665 nm und bei 622 nm (Ratio) wurde als Indikator für die Menge der gebildeten BRD4(i)/Ac-H4 Komplexe genommen.
Die erhaltenen Daten (Ratio) wurden normalisiert, wobei 0% Inhibition dem Mittelwert aus den Messwerten eines Satzes von Kontrollen (üblicherweise 32 Datenpunkte) entsprach, bei denen alle Reagenzien enthalten waren. Dabei wurden anstatt von Testsubstanzen 50 nl DM SO (100%) eingesetzt. Inhibition von 100% entsprach dem Mittelwert aus den Messwerten eines Satzes von Kontrollen (üblicherweise 32 Datenpunkte), bei denen alle Reagenzien außer BRD4(1) enthalten waren. Die Bestimmung des IC50 Wertes erfolgte durch Regressionsanalyse auf Basis einer 4- Parameter Gleichung (Minimum, Maximum, IC50, Hill; Y = Max + (Min - Max) / (1 +
2. Assay-Beschrcibun« BRD4-Bromodomänc 2 | BRD4(2)| Zur Beurteilung der BRD4(2)-Bindungsstärke der in dieser Anmeldung beschriebenen Substanzen wurde deren Fähigkeit quantifiziert, die Wechselwirkung zwischen BRD4(2) und acetyliertem Histon H4 dosisabhängig zu hemmen.
Zu diesem Zweck wurde ein zeitaufgelöster Fluoreszenz -Resonanz-Energie-Transfer (TR-FRET) Assay verwendet, der die Bindung zwischen N-terminal His6-getaggtem BRD4(2) (Aminosäuren 357-445) und einem synthetischen acetylierten Histon H4 (Ac-H4) Peptid mit Sequenz
SGRGK(Ac)GGK(Ac)GLGK(Ac)GGAK(Ac)RHRKVLRDNGSGSK-Biotin misst. Das nach Filippakopoulos et al., Cell, 2012, 149:214-231 im Haus produzierte rekombinante BRD4(2) Protein wurde in E. coli exprimiert und mittels (Ni-NTA) Affinitäts- und (Sephadex G-75) Groß enaus schlus s chromatografi e gereinigt. Das Ac-H4 Peptid kann von z.B. Biosyntan (Berlin, Deutschland) gekauft werden.
Im Assay wurden typischerweise 11 verschiedene Konzentrationen von jeder Substanz (0,1 11M, 0,33 11 M, 1,1 nM, 3,8 nM, 13 nM, 44 nM, 0,15 μΜ, 0,51 μΜ, 1,7 μΜ, 5,9 μΜ und 20 μΜ) als Duplikate auf derselben Mikrotiter-Platte gemessen. Dafür wurden 100-fach konzentrierte
Lösungen in DM SO vorbereitet durch serielle Verdünnungen (1 :3,4) einer 2 mM Stammlösung in eine klare, 384- Well Mikrotiter-Platte (Grein er Bio-One, Frickenhausen, Germany). Daraus
wurden 50 nl in eine schwarze Testplatte (Grein er Bio-One, Frickenhausen, Germany) überführt. Der Test wurde gestartet durch die Zufuhr von 2 μΐ einer 2,5-fach konzentrierten BRD4(2)-Lösung (üblicherweise 100 nM Endkonzentration in den 5 μΐ des Reaktionsvolums) in wässrigem
Assaypuffer [50 mM HEPES pH 7.5, 50 mM Natriumchlorid (NaCl); 50 mM Kaliumfluorid (KF); 0,25 mM CHAPS und 0,05% Serumalbumin (BSA)] zu den Substanzen in der Testplatte. Darauf folgte ein 10-minütiger Inkubationsschritt bei 22°C für die Voräquilibrierung von putativen Komplexen zwischen BRD4(2) und den Substanzen. Anschließend wurden 3 μΐ einer 1,67-fach konzentrierten Lösung (im Assaypuffer) bestehend aus Ac-H4 Peptid (83,5 nM) und TR-FRET Detektionsreagenzien [83,5 nM Anti-6His-XL665 (Cisbio Bioassays, Codolet, France) und 12, 52 nM Streptavidin-Eu), (Perkin Elmer, # W1024)] im Assaypuffer zugegeben.
Die Mischung wurde dann im Dunkeln für eine Stunde bei 22°C und anschließend für mindestens 3 Stunden und maximal über Nacht bei 4°C inkubiert. Die Bildung von BRD4(2)/Ac-H4 Komplexe wurde bestimmt durch die Messung des Resonanzenergietransfers von dem Streptavidin-Eu-Chelat zum anti-6His-XL665 Antikörper der sich in der Reaktion befindet. Dafür wurden die
Fluoreszenzemission bei 620 nm und 665 nm nach Anregung bei 330-350 nm in einem TR-FRET Messgerät, z.B. ein Rubystar oder Pherastar (beide von BMG Lab Technologies, Offenburg, Germany) oder ein Viewlux (Perkin-Elmer), gemessen. Das Verhältnis der Emission bei 665 nm und bei 622 nm (Ratio) wurde als Indikator für die Menge der gebildeten BRD4(2)/Ac-H4 Komplexe genommen.
Die erhaltenen Daten (Ratio) wurden normalisiert, wobei 0% Inhibition dem Mittelwert aus den Messwerten eines Satzes von Kontrollen (üblicherweise 32 Datenpunkte) entsprach, bei denen alle Reagenzien enthalten waren. Dabei wurden anstatt von Testsubstanzen 50 nl DM SO (100%) eingesetzt. Inhibition von 100% entsprach dem Mittelwert aus den Messwerten eines Satzes von Kontrollen (üblicherweise 32 Datenpunkte), bei denen alle Reagenzien außer BRD4(2) enthalten waren. Die Bestimmung des IC50 Wertes erfolgte durch Regressionsanalyse auf Basis einer 4- Parameter Gleichung (Minimum, Maximum, IC 50, Hill; Y = Max + (Min - Max) / (1 +
(X/IC50)Hill)).
3. Zcll-Assay Zcllprolifcrationsassay
In Übereinstimmung mit der Erfindung, wurde die Fähigkeit der Substanzen die Proliferation der M OLM- 13 Zelllinie (Deutsche Sammlung für Mikroorganismen und Zellkulturen, ACC 554:
Akute myeloische Leukämie) zu hemmen bestimmt. Die Zellviabilität wurde mittels des alamarBlue® Reagenz (Invitrogen) in einem Victor X3 Multilabel Reader (Perkin Elmer) bestimmt. Die Anregungswellenlänge war 530 nm und die Emissionswellenlänge 590 nM.
Die MOLM-13 Zellen wurden in einer Dichte von 4000 Zellen/Well in ΙΟΟμΙ Wachstumsmedium auf 96well Microtiterplatten ausgesät. Nach einer Üb ernachtinkubation bei 37°C wurden die Fluoreszenzwerte bestimmt (CI Werte). Dann wurden die Platten mit verschiedenen
Substanzverdünnungen behandelt und während 96 Stunden bei 37°C inkubiert. Anschließend wurden die Fluoreszenzwerte bestimmt (CO Werte). Für die Datenanalyse wurden die CI Werte von den CO Werten abgezogen und die Ergebnisse verglichen zwischen Zellen, die mit verschiedenen Verdünnungen der Substanz oder nur mit Pufferlösung behandelt wurden. Die IC50- Werte (Substanzkonzentration, die für eine 50%ige Hemmung der Zellproliferation notwendig ist) wurden daraus berechnet.
4. Ergebnisse:
4.1 Bindungsassay Die Tabelle 5 zeigt die Ergebnisse aus dem BRD4(1) Bindungsassay.
Tabelle 5:
IC» [BRD4(1)] ICso [BRD4(1)]
Beispiel Beispiel
(nmol/1) (nmol/1)
1 260 31 241
2 501 32 376
3 131 33 329
4 374 34 256
5 93 35 1 19
6 255 36 257
7 91 37 347
8 141 38 194
9 150 39 329
10 165 40 295
11 63 41 122
12 104 42 156
13 1 14 43 218
14 149 44 368
15 237 45 77
16 286 46 52
17 308 47 201
18 56 48 103
19 219 49 1 14
20 1 54 50 145
21 106 51 138
22 52 52 166
23 46 53 90
24 81 54 357
25 50 55 215
26 70 56 139
27 32 57 139
28 195 58 111
29 242 59 533
30 1 19 60 339
Tabelle 5 (Fortsetzung):
Beispiel IC» [BRD4( 1 )]
(nmol/1)
61 172
62 187
63 262
64 179
65 234
66 140
67 178
68 263
69 164
70 239
71 961
72 131
73 273
74 300
75 149
76 840
77 55
78 153
79 120
80 137
81 89
83 133
84 448
85 186
86 180
87 216
88 339
89 185
90 341
Die Tabelle 6 zeigt die Ergebnisse aus dem BRD4(2) Bindungsassay.
Tabelle 6:
IC50 [BRD4(2)j IC vi [BRD4(2)j
Beispiel Beispiel
(nmol/1) (nmol/1)
1 138 38 79
2 622 39 145
3 472 40 161
4 234 41 109
8 83 42 99
9 130 43 102
10 230 44 283
11 83 45 86
12 111 47 112
13 113 48 167
14 108 49 317
15 51 50 111
16 212 51 219
17 Iii 52 299
18 40 53 94
19 185 54 354
20 96 55 128
21 87 5 242
22 53 57 156
23 65 58 134
24 76 59 323
25 94 60 212
26 67 61 110
27 38 62 146
28 116 63 206
29 149 64 81
30 140 65 120
31 108 66 154
32 77 67 110
33 80 68 310
34 104 69 89
35 237 70 120
36 245 71 445
37 306 72 118
Tabelle 6 (Fortsetzung):
Beispiel IC» [BRD4(2)]
(nmol/1)
73 196
74 156
75 82
76 273
77 103
78 1 11
79 51
80 138
81 23
82 48
83 61
84 165
85 98
86 100
87 75
88 146
90 208
91 135
92 209
93 90
94 1 11
95 126
4.2 Zell-Proliferationsassay
Die Tabelle 7 zeigt die Ergebnisse aus dem MOLM-13 Zellproliferationsassays.
Tabelle 7:
Es wurde die Fähigkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen die Proliferation der MOLM-13 Zelllinie zu hemmen bestimmt.
IC50 (MOLM-
Beispiel
13) (nmol/1)
1 176
2 2360
3 630
4 11 10
5 503
6 762
7 377
8 362
9 698
10 623
I i 444
13 212
14 233
15 62
18 305
20 445
21 397
22 203
23 358
24 554
25 388
26 296
27 202
30 293
34 338
37 859
38 51
41 191
42 326
46 461
48 583