Substituierte 4-('van-3-(nvridvl)-4-phenvlbutanoafe. Verfahren zu deren Hersteilung sowie deren
Verwendung als Herbizide und Pfianzenwachstumsregulatoren
Beschreibung
Die Erfindung betrifft das technische Gebiet der Herbizide und der Pflanzenwachs-tumsregulatoren, nämlich substituierte 4-Cyan-3-(pyridyl)-4-phenyl-butanoate, weiche zur Bekämpfung von unerwünschtem Pflanzenwuchs, zur selektiven Bekämpfung von Unkräutern und Ungräsern in Nutzp flanzenkulturen sowie auch zur Regulation und zur Beeinflussung des Pflanzenwachstums von Kulturpflanzen einsetzbar sind. Außerdem betrifft die Erfindung Verfahren zur Herstellung von substituierten 4-Cyan-3-(pyridyl)-4-phenyl-butanoaten und/oder deren Salze.
Nachdem aus dem nachfolgend aufgeführten und analysierten Stand der Technik bereits 4-Cyan-3- (heteroaryi)-4-phenylbutanoate - darunter auch einzelne herbizide 4-Cyan-3-(pyridyl)-4- phenylbutanoate - bekannt sind, betrifft die Erfindung besonders substituierte 4-Cyan-3-(pyridyl)-4- phenyl-butanoate, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung als Herbizide und Regulatoren des Pflanzenwachstums .
Dokument EP 0 005 341 A2 offenbart Ester und Amide von 4-Cyano-3,4-diaryl -butansäuren sowie deren herbizide Wirkung. In generischer Form werden neben 4-Cyan-4-phenyl-3-phenylbutanoaten und 4-Cyano-4-heteroaryl-3-phenylbutanoaten auch 4-Cyano-3-heteroaryl-4-phenylbutanoate offenbart, wobei die Definition von Heteroaryi neben Thienyl auch Pyridyl umfasst. Bei den konkret offenbarten Beispielen überwiegen in EP 0 005 341 A2 jedoch die 4-Cyano-3,4-diphenyl-butansäuren sowie deren Ester, während sich die durch Pyridin substituierten Verbindungen auf zwei konkrete Beispiele beschränken, nämlich auf 4-Cyano-3-phenyl-4-(pyridin-3-yl)-butansäure und deren Ethylester. Dagegen sind in EP 0 005 34 1 A2 keine konkreten Beispiele für 4-Cyan-3-pyridyl-4-phenyibutanoate offenbart. Gemäß der in EP 0 005 341 A2 offenbarten Lehre eignen sich die threo-Isomere der in EP 0 005 341 A2 beschriebenen Verbindungen allgemein zur nicht-selektiven Bekämpfung von Schadpflanzen, während die erythro-threo-Isomerengemische für die selektive Bekämpfung von Schadpflanzen in einigen Nutzp flanzenkulturen bevorzugt in Betracht kommen. Am Beispiel der in den Phenylresten unsubstituierten 4-Cyano-3 ,4-diphenyl-butansäure wird in EP 0 005 341 A2 außerdem gezeigt, dass die beiden zur threo-Form gehörenden Isomere unterschiedlich wirksam sind.
Dokument EP 0 270 830 AI offenbart, dass threo-Isomere sowie erythro-threo-Isomerengemische von 4-Cyano-3,4-diaryl-butansäure(-estem) als Regulatoren des Pflanzenwachstums verwendet werden können und die Ausbildung eines Früchts tands bei verschiedenen Schadgräsern verhindern können. Als Aryl sind unsubstituierte oder substituierte Phenylreste sowie unsubstituierte Pyridin- oder durch Halogen substituiertes Pyridinreste vorgesehen. Die in Dokument EP 0 270 830 AI offenbarten
Beispiele, welche überwiegend (substituierte) 4-Cyano-3,4-diphenyl-butansäure(-ester) betreffen, umfassen auch zwei spezifische 4-Cyano-3-pyridyl-4-phenyl-butansäureester (vgl. die ersten beiden Verbindungen in Tabelle Ig auf Seite 33), nämlich 4-Cyano-3 -(pyridin-3 -yl)- 4-phenyl- butansäureethylester und 4-Cyano-3 -(pyridin-4-yl)- 4-(3-chlorphenyl)-butansäuremethylester.
Dokument JP 04297454 A offenbart 4-Cyan-3-heteroaryl-4-phenyibutanoate und deren Verwendung als Herbizide. Die für den Buchstaben„A" stehenden Heterocyclen und in 3- osition des Butanoats angeordneten Heterocyclen umfassen neben einem unsubstituierten Chinolin auch einen durch Methyl substitituierten Pyridin-2-yl-Rest (6 -Methylpyridin-2 -yl) .
Dokument WO 2010/114978 AI betrifft die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen (Renin- Inhibitoren). Zur Herstellung der Renin-Inhibitoren ist die Verwendung von 4-Cyan-3-(3-pyridyl)-4- phenylbutanoaten, deren Pyridinrest durch eine Methoxygruppe substituiert ist, offenbart. Die wissenschaftliche Publikation, erschienen in Biorganic & Medicinal Chemistry Letters 22 (2012)
1953-1957, betrifft ebenfalls die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen (Renin-Inhibitoren) und offenbart in diesem Zusammenhang die Verwendung von 4-Cyan-3-(heteroaryl)-4- phenylbutansäureethylestern (vergi. Verbindung 3 in Schema 1 Seite 1955 in Kombination mit Tabelle 1, in weicher die mit Y bezeichneten Aryle spezifiziert werden, auf Seite 1954). Gemäß Tabelle 1 steht Y in der genannten Verbindung 37 für ein Pyridin-3-yl. Demnach entstand während der Synthese von Verbindung 37 in einem ersten Reaktionsschritt mittels Michael- Addition (vgl. Schema 1) als
Intermediate auch die Verbindung 4-Cyan-3-( pyridin-3 -yl )-4-(2-chlor-4- bromphenyl)butansäureethylester. Die bisher bekannten Pflanzenschutzmittel zur selektiven Bekämpfung von Schadpflanzen in
Nutzpflanzenkulturen oder die Wirkstoffe zur Bekämpfung von unerwünschtem Pflanzenwuchs weisen allerdings bei ihrer Anwendung teilweise Nachteile auf, sei es, dass sie (a) keine oder aber eine unzureichende herbizide Wirkung gegen bestimmte Schadpflanzen, (b) ein zu geringes Spektrum der Schadpflanzen, das mit einem Wirkstoff bekämpft werden kann, (c) zu geringe Selektivität in
Nutzp flanzenkultur en und/ oder (d) ein toxikologisch ungünstiges Profil besitzen. Weiterhin führen manche Wirkstoffe, die als Pflanzenwachstums-regulatoren bei einigen Nutzpflanzen eingesetzt werden können, bei anderen Nutzpflanzen zu unerwünscht verminderten Ernteerträgen oder sind mit der Kulturpflanze nicht oder nur in einem engen Aufwandmengenbereich verträglich. Einige der bekannten Wirkstoffe lassen sich wegen schwer zugänglicher Vorprodukte und Reagenzien im industriellen Maßstab nicht wirtschaftlich herstellen oder besitzen nur unzureichende chemische Stabilitäten. Bei anderen Wirkstoffen hängt die Wirkung zu stark von Umweltbedingungen, wie Wetter- und
Bodenverhältnissen ab.
Aus den genannten Gründen besteht weiterhin ein Bedarf nach alternativen wirkungsstarken Herbiziden für die selektive Anwendung in Pflanzenkulturen oder die Anwendung auf Nichtkulturland. Auch ist es wünschenswert, alternative chemische Wirkstoffe bereitzustellen, die gegebenenfalls mit Vorteilen als Herbizide oder Pflanzenwachstumsregulatoren eingesetzt werden können. Gewünscht sind auch Verbindungen mit herbizider Wirkung, die bereits bei relativ niedrigen Aufwandmengen gegen wirtschaftlich wichtige Schadpflanzen hochwirksam sind und vorzugsweise bei guter Wirksamkeit gegen Schadpflanzen selektiv in Kulturpflanzen eingesetzt werden können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht vor diesem Hintergrund und vor dem Hintergrund des oben analysierten Standes der Technik in der Bereitstellung von alternativen 4-Cyan-3-(pyridyl)-4- phenylbutanoaten, welche die Nachteile der aus dem Stand der Technik bekannten Verbindungen nicht aufweisen und sich zur Anwendung in Pflanzenkulturen oder auch auf Nichtkulturland sowie als Pflanzenwachs tums-regulatoren eignen.
Gewünscht sind insbesondere Verbindungen mit herbizider Wirkung, die bereits bei relativ niedrigen Aufwandmengen gegen wirtschaftlich wichtige Schadpflanzen hochwirksam sind und vorzugsweise bei guter Wirksamkeit gegen Schadpflanzen selektiv in Kulturpflanzen eingesetzt werden können.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass bestimmte 4-Cyan-3-(pyridyl)-4-phenylbutanoate, die sich in erster Linie durch die ausgewählte Substitution des Pyridinrestes auszeichnen, eine besondere herbizide Wirkungen bei zugleich guter Selektivität aufweisen und in bestimmten Kulturen bevorzugt zur Schadpflanzenkontrolle eingesetzt werden können.
Gelöst wird die Aufgabe somit durch 4-Cyan-3-(pyridyl)-4-phenylbutanoate der Formel (I) oder deren
Salze,
in welcher
R Wasserstoff oder einen hydrolysierbaren Rest bedeutet,
(R2)n n Substituenten R2 bedeutet,
wobei R2, wenn n = 1, oder jeder der Substituenten R , wenn n größer als 1 ist, unabhängig voneinander Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, (Ci-Cs)Alkyl, (C2-C«)Alkenyl,
(C3-C6)Cycloaikenyl, (C3-C6)Cycloalkyl(Ci-C8)alkyl, (C3-C6)Cycloalkenyl(Ci-C8)alkyl, (C2-C6)Alkinyl, (Ci-C8)Aikoxy, (Ci-C8)Alkylthio, (Ci-C8)Alkylsulfinyl, (G-C8)Alkylsulfonyl,
(Ci-C6)Haloalkyl, (Ci-C6)Haloalkoxy, (Ci-C6)Haloalkylthio, (Ci-C6)Haloalkylsulfmyl, (Ci-C6)Haloalkylsulfonyl, (C2-C6)Haloalkenyl, (C2-C6)Haloalkinyl, (Ci-C6)Alkoxy- (C i -C4)alkyl, (C i -C«)Alkoxy-(C i -C4)alkoxy, (C i -C6)Haloalkoxy-(C i -C4)alkyl,
(C i -C6)Haloalkoxy-(C i -C4)alkoxy , (C3 -Ce)Cy cloalkyl, das gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen und (G-C4)Aikyl substituiert ist, (C3-Ce)Cycloalkoxy, das gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen und (G-C4)Aikyl substituiert ist, oder einen Rest der Formel C(0)OR3, C(0)NR4R5, C(0)-Het2, R' R oder Het3 bedeutet
oder wobei jeweils zwei am Ring ortho-ständige Gruppen R gemeinsam eine Gruppe der Formel -Z'-A**-Z2 bedeuten, in welcher
A** für eine Alkylengruppe mit 1 bis 4 C-Atomen steht, die gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-C4)Alkyl, (G-C4)Haloalkyl, (G-C4)Aikoxy und (C 1 -C4)Haloalkoxy substituiert ist,
Z1 für eine direkte Bindung, O oder S steht und
Z für eine direkte Bindung, O oder S steht,
wobei die Gruppe -Zs-A**-Z zusammen mit den an die Gruppe gebundenen C-Atomen des Phenyl rings einen ankondensierten 5 oder 6 Ring bilden,
R3 Wasserstoff, (Ci-C6)Alkyl, (Ci-C4)Halogenalkyi, (C3-C6)Cycioaikyl, (C3-C6)Halogencycloalkyl, (C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Halogenalkenyl, (C2-C4)Alkinyl oder die unten genannte Gruppe M bedeutet,
R4, R\ R" und R jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff, (G-C6)Alkyl, (C2-C6)Alkenyl oder (C2-C«)Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste jeweils unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Cyano und Phenyl, das gegebenenfalls substituiert ist, substituiert ist, oder
(C3-C6)Cycloalkyl oder Phenyl, wobei jeder der letztgenannten 2 Reste jeweils unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Cyano, (G-C4)Alkyl, (G-C4)Haloalkyl, Phenyl und Benzyl, wobei jeder der letztgenannten 2 Reste gegebenenfalls substituiert ist, substituiert ist, bedeuten,
Het2 und Het3 jeweils unabhängig voneinander einen gesättigten oder teilungesättigten Rest eines
Heterocyclus mit 3 bis 9 Ringatomen und mindestens einem N-Atom als Heteroringatom an
Position 1 des Rings und gegebenenfalls 1 , 2 oder 3 weiteren Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S, wobei der Rest des Heterocyclus am N-Atom in Position 1 des Rings mit dem übrigen Teil des Moleküls der Verbindung der Formel (I) gebunden ist und wobei der
Heterocyclus unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-C4)Alkyl, (G-C4)Halogenalkyl, (G-C4)Alkoxy, (G-C4)Haloalkoxy, (G-C4)Alkylthio und
Oxo substituiert ist, bedeuten,
M ein Äquivalent eines Kations bedeutet,
n 0, 1, 2, 3, 4 oder 5, vorzugsweise 0, 1 , 2 oder 3 bedeutet, und
Q entweder Pyridin-2-yl (Ql), Pyridin-3-yl (Q2) oder Pyridin-4-yl (Q3)
(Q1 ) (Q2) (Q3) bedeutet, wobei
(R2")m m Substituenten R bedeutet,
wobei R2 , wenn m = 1 , oder jeder der Substituenten R2 , wenn m größer als 1 ist, unabhängig voneinander Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, (C2-C8)Alkyl, (C2-Ce)Alkenyl,
(C3-C6)Cycloalkenyl, (C3-C6)Cycloalkyl(Ci-C8)alkyl, (C3-C6)Cycloalkenyl(C i-C8)alkyl, (C2-C«)Alkinyl, (C2-C8)Alkoxy, (Ci-C8)Alkylthio, (Ci-C8)Alkylsulfmyl, (Ci-Cs)Alkylsulfonyl, (Ci-C6)Haloaikyl, (Ci-C6)Haloalkoxy, (Ci-C6)Haloalkylthio, (Ci-C6)Haloalkylsulfmyl, (Ci-C6)Haloalkylsulfonyl, (C2-C6)Haloalkenyi, (C2-C6)Haloalkinyl, (Ci-C6)Alkoxy- (C i -C4)alkyl, (C i -C6)Alkoxy-(C i -C4)aikoxy, (C i -Ce)Haloalkoxy-(C i -C4)alkyi,
(C i -C6)Haloalkoxy-(C i -C4)alkoxy , (C3 -Ce)Cy cloalkyl, das gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen und (G-C4)Alkyl substituiert ist, (C3-C6)Cycloaikoxy, das gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen und (Ci-C4)Alkyl substituiert ist, oder einen Rest der Formel C(0)OR3", C(0)NR4"R5", C(0)-Het2", NR' "R "' oder Het3" bedeutet
R3" Wasserstoff, (Ci-C«)Alkyl, (Ci-C4)Halogenalkyl, (C3-C«)Cycloalkyl, (C3-C6)Haiogencycloalkyl, (C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Halogenalkenyl, (C2-C4)Alkinyl oder die unten genannte Gruppe M bedeutet,
R4", R5", R6" und R7" jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff, (G-C6)Alkyi, (C2-Ce)Alkenyi oder (C2-C6)Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste jeweils unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Cyano und Phenyl, das gegebenenfalls substituiert ist, substituiert ist, oder
(C3-Ce)Cycloalkyl oder Phenyl, wobei jeder der letztgenannten 2 Reste jeweils unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Cyano, (G-C4)Alkyi, (G-C4)Haloalkyl, Phenyl und Benzyl, wobei jeder der letztgenannten 2 Reste gegebenenfalls substituiert ist, substituiert ist, bedeuten,
Het2 und Het3 jeweils unabhängig voneinander einen gesättigten oder teilungesättigten Rest eines Heterocyclus mit 3 bis 9 Ringatomen und mindestens einem N-Atom als Heteroringatom an Position 1 des Rings und gegebenenfalls 1 , 2 oder 3 weiteren H eteroringatomen aus der Gruppe
N, O und S, wobei der Rest des Heterocyclus am N-Atom in Position 1 des Rings mit dem übrigen Teil des Moleküls der Verbindung der Formel (I) gebunden ist und wobei der
Heterocyclus unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen,
(Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haiogenalkyi, (G-C4)Alkoxy, (G-C4)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkylthio und
Oxo substituiert ist, bedeuten,
M ein Äquivalent eines Kations bedeutet,
1, 2, 3 oder 4 bedeutet.
Der Kern der Erfindung betrifft die Substitution der für Q stehenden Pyridinreste. Das Potential der gezielten Substitution des jeweiligen Pyridin-2-vl-, Pyridin-3-yl- oder Pyridin-4-yl-Restes wurde bislang, trotz früherer Forschungen auf dem Gebiet der 4 -Cy an-3 - (pyridyl)-4 -phenyl -butanoate , nicht erkannt. Auch fehlen jenem Stand der Technik, der 4-Cyan-3-(pyridyl)-4-phenyl-butanoate mit einem substituierten Pyridinrest offenbart, konkrete Hinweise, dass zum einen die Variation der Bindungsstelle des in der Butanoatstruktur in 3-Position angeordneten Pyridins (d.h. Pyridin-2-yl-, Pyridin-3-yl- oder Pyridin-4-yl) und zum anderen die Einfügung zusätzlicher Substituenten an dem jeweiligen Pyridinrest selbst, zu einer Steigerung der herbiziden Wirksamkeit führen könnte.
In der Formel (I) bedeutet die Formel "(R2)n" n Reste R2, die als Substituenten am betreffenden Phenyl ring gebunden sind, wobei die Reste im Falle n größer 1 gleich oder verschieden sein können und die jeweils näher genannte Bedeutung haben und im Fall n = 0 alle Reste R2 = H sind, d.h. im Fall n = 0 liegt ein unsubstituierter Phenylsubstituent vor.
Unter jeweils zwei am Ring ortho-ständigen Gruppen R2 werden zwei unmittelbar am Ring benachbarte Gruppen R2 verstanden.
Die erfmdungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) umfassen alle Stereoisomeren, welche aufgrund der Asymmetriezentren oder Doppelbindungen im Molekül, deren Konfiguration in der Formel nicht speziell bezeichnet oder die nicht speziell angegeben sind, auftreten können, und deren Mischung, inklusive der racemischen Verbindungen und der teilweise mit bestimmten Stereoisomeren angereicherten Mischungen. Die Erfindung umfasst auch alle Tautomeren, wie Keto- und Enol-
Tautomeren, und deren Mischungen und Salze, wenn entsprechende funktionelle Gruppen vorhanden sind.
Die Verbindungen der Formel (I) enthalten in Position 3 und 4 des substituierten Butansäuregerüstes zwei Chiralitätszentren und treten deshalb in mindestens vier Stereoisomeren auf und deren Gemischen, d. h. 2 enantiomere Erythro-Isomere und 2 enantiomere Threo-Isomere. Je nach Substituenten R '. (R2)n und (R2 )m können ein oder mehrere weitere Chiralitätszentren enthalten sein.
Gegenstand der Erfindung sind daher auch Erythro-Threo-Gemische (Diastereomerengemische) der Verbindungen der Formel (I). Gegenstand der Erfindung sind auch die racemischen Erythro-Isomere oder die racemischen Threo- Isomere der Verbindungen der Forme! (I).
Gegenstand der Erfindung sind auch die optisch aktiven ( 3 R. 4S)- und (3S, 4 R (-Erythro- 1 soniere und deren Gemische mit einem Überschuss an einem Enantiomeren. Gegenstand der Erfindung sind auch die optisch aktiven ( 3 R. 4R )- und (3S, 4S)-Threo-Isomere und deren Gemische mit einem Überschuss an einem Enantiomeren.
Aufgrund der zwei Chiralitätszentren in Position 3 und 4 existieren Verbindungen derselben chemischen Konstitution als 4 stereoisomere Konfigurationen, und zwar zwei Erythro-Enantiomere mit den Konfigurationen (3S, 4R ) [= Erythro- 1] bzw. ( 3 R. 4S) [= Erythro-2] und zwei Threo-Enantiomere mit den Konfigurationen (3S, 4S) [ = Threo-1 ] bzw. ( 3R. 4R) [= Threo-2]; siehe nachfolgendes Schema:
Erythro-1 (3S, 4R) Erythro-2 (3R, 4S)
Threo-1 (38, 48) Threo-2 (3R, 4R)
Die erfindungsgemäßen Verbindungen (I) stellen Diastereomerengemische der 4 Stereoisomeren dar, umfassen aber auch die getrennten diastereomeren Erythro- oder Threo-Formen, jeweils als racemisches
Gemisch der Erythro-Enantiomere oder Threo-Enantiomere oder als reine oder stereochemisch angereicherte oben genannte Enantiomere Erythro- 1 , Erythro-2, Threo-1 oder Threo-2.
Bevorzugt sind die Diastereomerengemische der Formel (I) (Erythro-Threo-Gemische).
Bevorzugt sind auch die racemischen Erytho-Gemische der Formel (I) aus den genannten Enantiomeren Erythro- 1 und Erythro-2 im Verhältnis 50:50.
Weiterhin bevorzugt sind die racemischen Threo-Gemische der Formel (I) aus den genannten
Enantiomeren Threo-I und Threo-2 im Verhältnis 50:50.
Weiter bevorzugt sind die (3R, 4R)-Enantiomere Threo-2 der Formel (Ia) oder deren Salze,
worin R1, (R2)n und Q wie in Formel (I) definiert sind,
wobei die stereochemische Konfiguration am C-Atom in Position 3 des Butansäurederivats eine stereochemische Reinheit von 60 bis 100 % (R), vorzugsweise 70 bis 100 % (R), mehr bevorzugt 80 bis 100 % (R), insbesondere 90 bis 100 % (R), bezogen auf das vorliegende Gemisch der threo- Enantiomeren aufweist und die stereochemische Konfiguration am C-Atom in Position 4 des
Butansäurederivats eine stereochemische Reinheit von 60 bis 100 % (R), vorzugsweise 70 bis 100 % (R), mehr bevorzugt 80 bis 100 % (R), insbesondere 90 bis 100 % (R), bezogen auf das vorliegende Gemisch der threo-Enantiomeren aufweist.
Die Verbindungen der Formel (I) können im Falle R1 = H oder im Falle geeigneter saurer Substituenten durch Umsetzung mit Basen Salze bilden, wobei der saure Wasserstoff durch ein für die Landwirtschaft geeignetes Kation ersetzt wird.
Die Verbindungen der Formel (I) können durch Anlagerung einer geeigneten anorganischen oder organischen Säure, an eine basische Gruppe, wie z.B. Amino oder Alkylamino oder auch das
Stickstoffatom im Pyridylring, Salze bilden. Geeignete vorhandene saure Gruppen, wie z.B.
Carbonsäuregruppen, können innere Salze mit ihrerseits protonierbaren Gruppen, wie Aminogruppen bilden.
Die Verbindungen der Formel (I) können vorzugsweise in Form landwirtschaftlich einsetzbarer Salze vorliegen, wobei es ansonsten auf die All des Salzes in der Regel nicht ankommt. Im Allgemeinen kommen dabei die Salze derjenigen Kationen oder die Säureadditionssalze derjenigen Säuren in Betracht, deren Kationen, beziehungsweise Anionen, die herbizide Wirkung der Verbindungen (I) nicht negativ beeinträchtigen.
Es kommen als Kationen insbesondere Ionen der Alkalimetalle, vorzugsweise Lithium, Natrium oder Kalium, der Erdalkalimetalle, vorzugsweise Calcium oder Magnesium, und der Übergangsmetalle, vorzugsweise Mangan, Kupfer, Zink oder Eisen in Betracht. Ebenso kann als Kation Ammonium oder substituiertes Ammonium verwendet werden, wobei hier ein bis vier Wasserstoffatome durch
(Ci-C4)Alkyl, Hydroxy-(Ci-C4)aikyl, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkyl, Hydroxy-(Ci-C4)alkoxy- (Ci-C4)alkyl, Phenyl oder Benzyl ersetzt sein können, vorzugsweise Ammonium, Dimethylammonium, Diisopropylammonium, Tetramethylammonium, Tetrabutylammonium, 2-(2-Hydroxyeth-l-oxy)eth-l- ylammonium, Di(2 -hydroxy eth- 1 -yl)ammonium, Trimethylbenzylammonium. Des Weiteren kommen Phosphoniumionen, Sulfoniumionen, vorzugsweise Tri(C i -C4)alkylsulfonium, insbesondere Trimethyl- sulfonium, oder Sulfoxoniumionen, vorzugsweise Tri(Ci-C4) alkylsulfoxonium, insbesondere
Trimethyl-sulfoxonium, in Betracht. Anionen von brauchbaren Säureadditionsalzen sind in erster Linie Chlorid, Bromid, Fluorid, Hydrogensulfat, Sulfat, Dihydrogenphosphat, Hydrogenphosphat, Nitrat, Hydrogencarbonat, Carbonat, Hexafluorosilikat, Hexafluorophosphat, Benzoat sowie die Anionen von (C i -C4) Alkansäuren, vorzugsweise Formiat, Acetat, Propionat, Butyrat oder Trifluoracetat.
In der Formel (I) und allen nachfolgenden Formeln werden Bezeichnungen für chemische Reste verwendet, die Sammelbegriffe für die Aufzählung individueller Gruppenmitglieder darstellen oder individuelle chemische Reste spezifisch bezeichnen. In der Regel werden Bezeichnungen verwendet, die dem Fachmann geläufig sind und/oder insbesondere die nachstehend erläuterten Bedeutungen haben.
Ein hydrolysierbarer Rest (siehe Definition von R1) bedeutet einen unter den Anwendungsbedingungen hydrolysierbaren Rest, beispielsweise einen schon in der Spritzbrühe oder insbesondere unter den physiologischen Bedingungen in Pflanzen hydrolysierbaren Rest, wobei eine Verbindung der Formel (I) mit der Carbonsäureestergruppe -CO-OR ! (R1 ungleich Wasserstoff) zur Verbindung der Formel (I) mit der Carbonsäuregruppe -CO-OH (d. h. Verbindung (I) mit R1 = H ) hydrolysiert wird. In der Definition der hydrolysierbaren Reste sind auch ausdrücklich die Reste mit R! = Kohlenwasserstoffrest oder Heterocyclylrest, wobei die beiden letztgenannten Reste unsubstituiert oder substituiert sind, umfasst, auch wenn sie teilweise vergleichsweise langsam hydrolysierbar sind.
Ein Kohlenwasserstoffrest ist ein aliphatischer, cycloaliphatischer oder aromatischer monocyclischer oder, im Falle eines gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrestes, auch ein bicyclischer oder
polycyclischer organischer Rest auf Basis der Elemente Kohlenstoff und Wasserstoff, beispielsweise umfassend die Reste Alkyl. Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Aryl, Phenyl, Naphthyl, Indanyl, Indenyl, etc.; Entsprechendes gilt für Kohlenwasserstoffreste in zusammengesetzte
Bedeutungen wie Kohlenwasserstoffoxyresten oder anderen über Heteroatomgruppen gebundene Kohlenwasserstoffresten.
Wenn nicht näher definiert, weisen die Kohlenwasserstoffreste vorzugsweise I bis 20 C-Atome, weiter bevorzugt I bis 16 C-Atome, insbesondere 1 bis 12 C-Atome auf. Die Kohlenwasserstoffreste, auch in den speziellen Resten Alkyl, Aikoxy, Haloalkyl. Haloalkoxy. Alkylamino und Alkylthio, sowie die entsprechenden ungesättigten und/oder substituierten Reste können im Kohlenstoffgerüst j eweils geradkettig oder verzweigt sein.
Der Ausdruck "(C1-C4) Alkyl" bedeutet eine Kurzschreibweise für Alk l mit einem bis 4
Kohlenstoffatomen, d. h. umfasst die Reste Methyl, Ethyl, 1-Propyl, 2-Propyi, 1-Butyl, 2-Butyl, 2-Methylpropyi oder tert-Butyl. Allgemeine Alkylreste mit einem größeren angegebenen Bereich von C- Atomen, z. B. "(Ci-C6)Alkyl" umfassen entsprechend auch gradkettige oder verzweigte Alkylreste mit einer größeren Zahl von C-Atomen, d. h. gemäß Beispiel auch die Alkylreste mit 5 und 6 C-Atomen. Wenn nicht speziell angegeben, sind bei den Kohlenwas s ersto ffr esten wie Alkyl-, Alkenyl- und Alkinylresten, auch in zusammengesetzten Resten, die niederen Kohlenstoffgerüste, z.B. mit 1 bis 6 C-Atomen bzw. bei ungesättigten Gruppen mit 2 bis 6 C-Atomen, bevorzugt. Alkylreste, auch in den zusammengesetzten Bedeutungen wie Aikoxy, Haloalkyl usw., bedeuten z.B. Methyl, Ethyl, n- oder i-Propyl, n-, i-, t- oder 2-Butyl, Pentyle, Hexyle. wie n-Hexyl, i-Hexyl und 1 ,3-Dimethylbutyl, Heptyle, wi n-Heptyl, 1-Methylhexyl und 1 ,4-Dimethylpentyl; Alkenyl- und Alkinylreste haben die Bedeutung der den Alkylresten entsprechenden möglichen ungesättigten Reste; Alkenyl bedeutet z.B. Vinyl, Ailyl, 1 -Methyl-2-propenyl, 2 - Met hy I -2 -p ropeny 1. 2-Butenyl, Pentenyl, 2-Methylpentenyl oder Hexenyl group, vorzugsweise Allyl, l-Methylprop-2-en-l-yi, 2-Methyl-prop-2-en-l-yl, But-2-en- l -yl,
But-3-en-l-yl, 1 -Methyl-but-3-en-l -yl oder l-Methyl-but-2-en-l-yl.
Alkenyl schließt insbesondere auch geradkettige oder verweigte Kohlenwasserstoffreste mit mehr als einer Doppelbindung ein, wie 1,3-Butadienyl und 1 ,4-Pentadienyl, aber auch Allenyl- oder Kumiilenyl- reste mit einer bzw. mehreren kumulierten Doppelbindungen, wie beispielsweise Allenyl (1,2- Propadienyl), 1,2-Butadienyl und 1 ,2,3 -Pentatrienyl;
Alkinyl bedeutet z.B. Propargyl, But-2-in- l -yl, But-3-in-l-yl, 1 -Methyl -but-3 -in- 1 -yl.
Alkinyl schließt insbesondere auch geradkettige oder verweigte Kohlenwasserstoffreste mit mehr als einer Dreifachbindung oder auch mit einer oder mehreren Dreifachbindungen und einer oder mehreren Doppelbindungen ein, wie beispielsweise 1,3-Butatrienyl bzw. 3-Penten- l -in- l -yl.
Ein 3- bis 9-gliedriger carbocyclischer Ring
(C3-C9)Cycioaikyi bedeutet ein carbocyclisches, gesättigtes Ringsystem mit vorzugsweise 3-9
C-Atomen, z.B. Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl, Cyclooctyl oder
Cyclononyl. Im Falle von substituiertem Cycloalkyl werden cyclische Systeme mit Substituenten umfasst, wobei die Substituenten auch mit einer Doppelbindung am Cycloalkylrest, z. B. eine
Alkylidengruppe wie Methyiiden, gebunden sein können. (C5-C9)CycloaikenyI bedeutet ein carbocycliscb.es, nicht aromatisches, partiell ungesättigtes Ringsystem mit 5-9 C-Atomen, z.B. 1 -Cyclobutenyl, 2 -Cyclobutenyl, 1 -Cyclopentenyl, 2-Cyclopentenyl, 3- Cyclopentenyl, oder 1-Cyclohexenyl, 2-Cyclohexenyl, 3-Cyclohexenyl, 1 ,3-Cyclohexadienyl oder 1 ,4- Cyclohexadienyl. Im Falle von substituiertem Cycloalkenyl gelten die Erläuterungen für substituiertes Cycloalkyl entsprechend Alkyliden, z. B. auch in der Form (C i -C i o) Alkyliden, bedeutet den Rest eines geradkettigen oder verzweigten Alkans, der über eine Zweifachbindung gebunden ist, wobei die Position der Bindungsstelle noch nicht festgelegt ist. Im Falle eines verzweigten Alkans kommen naturgemäß nur Positionen in Frage, an denen zwei H-Atome durch die Doppelbindung ersetzt werden können; Reste sind z. B. =CH2, =CH-CH3, =C(CH3)-CH3, =C(CH3)-C2H5 oder = (C2H5)-C2H5. Halogen bedeutet beispielsweise Fluor, Chlor, Brom oder Iod. Haloalkyl. -alkenyl und -alkinyl, gegebenenfalls auch als Halogenalkyl, Halogenalkenyl bzw. Halogenaikinyl bezeichnet, bedeuten durch gleiche oder verschiedene Halogenatome, vorzugsweise aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und Iod, insbesondere aus der Gruppe Fluor, Chlor und Brom, ganz besonders aus der Gruppe Fluor und Chlor, teilweise oder vollständig substituiertes Alkyl, Alkenyl bzw. Alkinyl, z.B. Monohaloalkyl
(= Monohalogenalkyl), Perhaloalkyl. CF3, CHF2, CH2F, CF3CF2, CH2FCHC1, CC13, ( HC l:. CH2CH2Ci; Haloalkoxy ist z.B. OCF3, OCHF2, (X II. F. CF3CF20, O H.CF-. und OCH2CH2CI; Entsprechendes gilt für Haloalkenyl und andere durch Halogen substituierte Reste wie beispielsweise Halocycloalkyl (= Halogencycloalkyl). Aryl bedeutet ein mono-, bi- oder polycyclisches aromatisches System, beispielsweise Phenyl,
Naphthyl, Tetrahydronaphthyl, Indenyl, Indanyl, Pentalenyl, Fluorenyl und ähnliches, vorzugsweise Phenyl.
Im Falle gegebenenfalls substituiertes Aryl sind auch mehrcyclische Systeme, wie Tetrahydronaphthyl,
Indenyl, Indanyl, Fluorenyl, Biphenylyl, umfasst, wobei die Bindungsstelie am aromatischen System ist.
Ein heterocyclischer Rest (Heterocyclyl) enthält mindestens einen heterocyclischen Ring
(=carbocyclischer Ring, in dem mindestens ein C-Atom durch ein Heteroatom ersetzt ist, vorzugsweise durch ein Heteroatom aus der Gruppe N, O. S, P, B, Si, Se) der gesättigt, ungesättigt oder
heteroaromatisch ist und dabei unsubstituiert oder substituiert sein kann, wobei die Bindungsstelle an einem Ringatom lokalisiert ist.
Wenn nicht anders definiert, enthält er vorzugsweise ein oder mehrere, insbesondere 1 , 2 oder 3
Heteroatome im heterocyclischen Ring, vorzugsweise aus der Gruppe N, O. und S; vorzugsweise ist er ein aliphatischer Heterocyciylrest mit 3 bis 7 Ringatomen oder ein heteroaromatischer Rest mit 5 oder 6
Ringatomen. Der heteroeyclische Rest kann z.B. ein heteroaromatischer Rest oder Ring (Heteroaryl) sein, wie z.B. ein mono-, bi- oder polycyclisches aromatisches System, in dem mindestens 1 Ring ein oder mehrere Heteroatome enthält.
Ist der Heterocyclylrest oder der heteroeyclische Ring gegebenenfalls substituiert, kann er mit anderen carbocyclischen oder heteroeyclischen Ringen annelliert sein. Bevorzugt sind benzokondensierte (benzoannellierte) heteroeyclische bzw. heteroaromatische Ringe.
Im Falle von gegebenenfalls substituiertem Heterocyclyl werden auch mehreyclische Systeme umfasst, wie beispielsweise 8-Aza-bicyclo[3.2.1 joctanyl oder 1 -Aza-bicyclo[2.2.1 jheptyl.
Im Falle von gegebenenfalls substituiertem Heterocyclyl werden auch spiroeyclische Systeme umfasst, wie beispielsweise l-Oxa-5-aza-spiro[2.3]hexyl.
Vorzugsweise ist er ein Rest eines heteroaromatischen Rings mit einem Heteroatom aus der Gruppe N, O und S, beispielsweise der Rest eines Fünf- oder Sechsrings, wie Pyridyl, Pyrrolyl. Thienyl oder Furyl; weiterhin bevorzugt ist er ein Rest eines entsprechenden heteroaromatischen Rings mit 2, 3 oder 4 Heteroatomen, z. B. Pyrimidinyl, Pyridazinyl, Pyrazinyl, Triazinyl, Tetrazinyl, Thia/olyl. Thiadia/olyl. Oxa/olyl. Isoxazolyl, Pyra/olyl, Imidazolyl oder Triazoiyl oder Tetrazolyl.
Bevorzugt ist er dabei ein Rest eines heteroaromatischen Fünf- oder Sechsrings mit 1 bis 4
Heteroatomen, wie z. B. 1,2,3 -Triazoiyl, 1 ,2,4-Triazolyl, Tetrazolyl, Isothiazolyl, 1,2,3-Oxadiazolyl,
1 .2.4- Oxadia/olyl. 1,3,4-Oxadiazolyl, 1,2,5-Oxadiazoiyl, 1 ,2,3 -Thiadiazolyl, 1 ,2,4-Thiadiazolyl, 1 .3.4- Thiadia/olyl, 1,2,5-Thiadiazolyl, Tetrazolyl, 1,2,3-Triazinyl, 1 ,2,4-Tria/inyl. 1 ,3,5-Triazinyl, 1 ,2,3,4- Tetrazinyl, 1 ,2,3,5-Tetrazinyl, 1 ,2,4,5-Tetrazinyl, Thia/olyl, Isothiazolyl, Oxa/olyl, Isoxazolyl, Pyra/olyl. Imidazolyl.
Weiter bevorzugt sind dabei heteroaromatische Reste von Fünfring-Heterocyclen mit 3 N-Atomen, wie 1 ,2.3-Tria/ol- l -yl, l ,2,3-Triazol-4-yl, 1 ,2.3-Tria/ol-5-yl. 1 ,2.5-Tria/ol- l -yl, l,2,5-Triazol-3-yl, 1 ,3,4- Tria/ol - l -yl, l ,3.4-Tria/ol-2-yl, 1 ,2.4-Tria/ol-3-yl, 1.2.4-Tria/ol-5-yl;
weiter bevorzugt sind auch heteroaromatische Reste von Sechsring-Heterocyclen mit 3 N-Atomen, wie
1.3.5- Triazin-2-yl, 1 ,2.4-Tria/in-3-yl, l,2,4-Triazin-5-yl, 1 ,2,4-Triazin-6-yi, 1.2.3-Tria/in-4-yl. 1 ,2,3-
Triazin-5-yi;
weiter bevorzugt sind auch heteroaromatische Reste von Fünfring-Heterocyclen
mit zwei N-Atomen und einem O-Atom, wie l ,2,4-Oxadiazol-3-yl; l ,2,4-Oxadiazol-5-yl, 1,3,4- Oxadiazol-2-yl. 1 ,2.3-Oxadia/ol-4-yl. l ,2,3-OxadiazoI-5-yl, l ,2,5-Oxadiazol-3-yl,
weiter bevorzugt sind auch heteroaromatische Reste von Fünfring-Heterocyclen mit zwei N-Atomen und einem S -Atom, wie l ,2,4-Thiadiazoi-3-yl, l,2,4-Thiadiazol-5-yl, 1 .3.4 -T h i ad i a/o 1 - 2 - y 1 , 1 ,2,3- Thiadiazol-4-yl, 1 ,2,3-Thiadiazol-5-yl, 1 ,2,5-Thiadiazoi-3-yl;
weiter bevorzugt sind auch heteroaromatische Reste von Fünfring-Heterocyclen mit vier N-Atomen, wie 1 ,2,3,4-Tetrazol-l -yl, l ,2,3,4-Tetrazol-5-yl, 1 .2.3.5 -Tetra/ol- 1 -yl. l ,2,3,5-Tetrazol-4-yl, 2//- 1 .2.3.4-
Tetrazoi-5-yl, Ml- 1 ,2,3,4-Tetrazol-5-yl,
weiter bevorzugt sind auch heteroaromatische Reste von Sechsring-Heterocyclen, wie 1,2,4,5-Tetrazin- 3-yl;
weiter bevorzugt sind auch heteroaromatische Reste von Fünfring-Heterocyclen mit drei N-Atomen und einem O- oder S-Atom, wie l,2,3,4-Oxatriazo!-5-yl; 1.2.3. -O xa tri azo 1 -4 -y I ; l,2,3,4-Thiatriazoi-5- yl; 1 ,2,3,5-Thiatriazol-4-yl;
weiter bevorzugt sind auch heteroaromatische Reste von Sechsring-Heterocyclen, wie beispielsweise 1 ,2,4,6-Thiatriazin-l -yl; 1.2,4,6-Thiatriazin-3-yl; l,2,4,6-Thiatriazin-5-yl.
Weiterhin bevorzugt ist der heterocyclische Rest oder Ring ein partiell oder vollständig hydrierter heterocyclischer Rest mit einem Heteroatom aus der Gruppe N, O und S, beispielsweise Oxiranyl, Oxet an vi, Oxolanyl (= Tetrahydrofuryl), Oxanyl, Pyrrolinyl, Pyrrolidyl oder Piperidyl,
Weiterhin bevorzugt ist er auch ein partiell oder vollständig hydrierter heterocyclischer Rest mit 2 Heteroatomen aus der Gruppe N, O und S, beispielsweise Piperazinyl, Dioxolanyl. Oxazolinyl.
Isoxazolinyl, Oxazolidinyl. Isoxazolidinyl und Morpholinyl. Als Substituenten für einen substituierten heterocyclischen Rest kommen die weiter unten genannten Substituenten in Frage, zusätzlich auch Oxo. Die Oxogruppe kann auch an den Heteroringatomen, die in verschiedenen Oxidationsstufen existieren können, z.B. bei N und S. auftreten.
Bevorzugte Beispiele f r Heterocyclyl sind ein heterocyclischer Rest mit 3 bis 6 Ringatomen aus der Gruppe Pyridyl, Thienyi, Furyl, Pyrrolyl. Oxiranyl. 2-Oxetanyl, 3-Oxetanyl, Oxolanyl (=
Tetrahydrofuryl), Pyrrolidyl. Piperidyl, insbesondere Oxiranyl. 2-Oxetanyl, 3-Oxetanyi oder Oxolanyl. oder ist ein heterocyclischer Rest mit zwei oder drei Heteroatomen, beispielsweise Pyrimidinyl, Pyridazinyl, Pyrazinyl, Triazinyl, Thiazolyl, Thiadiazolyl, Oxazolyi, Isoxazolyl, Pyrazolyl, Triazolyl, Piperazinyl, Dioxolanyl. Oxazolinyl, Isoxazolinyl, Oxazolidinyl, Isoxazolidinyl oder Morpholinyl.
Bevorzugte heterocyclische Reste sind auch benzokondensierte oder benzoannellierte heteroaromatische Ringe, beispielsweise Benzofuryl, Benzisofuryl, Benzothiophenyl, Benzisothiophenyl,
Isobenzothiophenyl, Indolyl, Isoindolyl, Indazolyi, Benzimidazolyl, Benztriazolyl, Benzoxazolyl, 1,2- Benzisoxazolyl, 2,1-Benzisoxazolyl, Benzothiazolyl, 1 ,2-Benzisothiazolyl, 2,1-Benzoisothiazolyl, 1,2,3- Benzoxadiazolyl, 2,1,3-Benzoxadiazoiyl, 1,2,3-Benzothiadiazoiyl, 2,1,3-Benzothiadiazolyi, Chinolyl (Chinolinyl), Isochinolyl (Isochinolinyl), Chinnolinyl, Phtalazinyl, Chinazolinyl. Chinoxalinyl, Naphthyridinyl, Benzotriazinyl, Purinyl, Pteridinyl, Indolizinyl, Ben/o- 1.3-dioxylyl, 4H-Benzo-l,3- dioxinyl, und 4H-Benzo- 1 ,4-dioxinyl, und wo es möglich ist, N-Oxide und Salze davon.
Wenn ein Grundkörper "durch einen oder mehrere Reste" aus einer Aufzählung von Resten (= Gruppe) oder einer generisch definierten Gruppe von Resten substituiert ist, so schließt dies jeweils die gleichzeitige Substitution durch mehrere gleiche und/oder strukturell unterschiedliche Reste ein.
Substituierte Reste, wie ein substituierter Alkyi-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycioalkyi-, Aryl-, Phenyl-, Benzyl-, Heterocyclyl- und Heteroarylrest, bedeuten beispielsweise einen vom unsubstituierten Grundkörper abgeleiteten substituierten Rest, wobei die Substituenten beispielsweise einen oder mehrere, vorzugsweise 1, 2 oder 3 Reste aus der Gruppe Halogen, Alkoxy, Alkylthio, Hydroxy, Amino, Nitro, Carboxy, Cyano, Azido, Alkoxycarbonyl, Alkylcarbonyl, Formyl, Carbamoyl, Mono- und Dialkylaminocarbonyl. substituiertes Amino, wie Acylamino, Mono- und Dialkylamino. und
Alkylsulfinyl, Alkylsulfonyl und, im Falle cyclischer Reste, auch Alkyl, Haloalkyl, Alkylthio-alkyl,
Alkoxy-alkyl, gegebenfalls substituiertes Mono- und Dialkyl-aminoalkyl und Hydro xy-alkyl bedeuten; im Begriff "substituierte Reste" wie substituiertes Alkyl etc. sind als Substituenten zusätzlich zu den genannten gesättigten kohlenwasserstoffhaltigen Resten entsprechende ungesättigte aliphatische und aromatische Reste, wie gegebenenfalls substituiertes Alkenyl, Alkinyl, Alkenyloxy, Alkinyloxy, Phenyl, Phenoxy etc. eingeschlossen. Im Falle von substituierten cyclischen Resten mit aliphatischen Anteilen im Ring werden auch cyclische Systeme mit solchen Substituenten umfasst, die mit einer
Doppelbindung am Ring gebunden sind, z. B. mit einer Alkylidengruppe wie Methyliden oder Ethyliden substituiert sind. Der Ausdruck "Reste aus der Gruppe (gefolgt von der Gruppe = Liste der Substituenten)", wo immer verwendet, soll gleichbedeutend sein mit "Reste ausgewählt aus der Gruppe (...)" oder„Reste ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus (...)". Der Ausdruck "ein oder mehrere Reste aus der Gruppe (gefolgt von der Gruppe = Liste der Substituenten)", wo immer verwendet, soll gleichbedeutend sein mit "ein oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste ausgewählt aus der Gruppe (...)" oder„Reste ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus (...)".
Die beispielhaft genannten Substituenten ("erste Substituentenebene") können, sofern sie
kohlenwasserstoffhaltige Anteile enthalten, dort gegebenenfalls weiter substituiert sein ("zweite Substitutentenebene"), beispielsweise durch einen der Substituenten, wie er für die erste
Substituentenebene definiert ist. Entsprechende weitere Substituentenebenen sind möglich.
Vorzugsweise werden vom Begriff "substituierter Rest" nur ein oder zwei Sub stitutenteneb enen umfasst. Mit„Basisrest" wird der jeweilige Grundkörper eines Restes bezeichnet, an dem Substituenten einer Substituentenebene gebunden sind. Bevorzugte Substituenten für die Substituentenebenen sind beispielsweise
Amino, Hydroxy, Halogen, Nitro, Cyano, Mercapto, Carboxy, Carbonamid, SF-% Aminosulfonyl, Alkyl, Cycioalkyl, Alkenyl, Cycloalkenyl, Alkinyl, Monoalkyl-amino, Di alkyl -amino. N-Alkanoyl-amino, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkinyloxy, Cycloalkoxy, Cycloalkenyloxy, Alkoxy-carbonyl, Aikenyloxy- carbonyl, Alkinyloxy-carbonyl, Aryloxycarbonyl, Alkanoyl, Alkenyl-carbonyl, Alkinyl-carbonyl, Aryl- carbonyl, Alkylthio, Cycloalkylthio, Alkenylthio, Cycloalkenylthio, Alkinylthio, Alkylsulfinyl, Alkylsulfonyl, Monoalkyl-aminosulfonyl, Dialkyl-aminosulfonyl, N-Alkyl-aminocarbonyl, N,N- Dialkyl-aminocarbonyl, N-Alkanoyl-amino-carbonyl, N-Alkanoyl-N-alkyl-aminocarbonyl, Aryl, Aryloxy, Benzyl, Benzyloxy, Benzylthio, Arylthio, Arylamino und Benzylamino. Zwei Substituenten können auch gemeinsam eine gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserstoff-Brücke oder eine entsprechende Brücke, in denen C-Atome, ( H-G nippen oder CTL-G nippen durch
Heteroatome ersetzt sind, bilden und damit einen ankondensierten oder anneliierten Cyclus bilden. Bevorzugt werden dabei benzokondensierte Systeme auf Basis der Grundkörper gebildet.
Gegebenenfalls substituiertes Phenyl bedeutet vorzugsweise Phenyl oder Phenyl, das unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, (Ci- C4)Aikoxy-(Ci-C4)aikyi, (Ci-C4)Alkoxy, (Ci-C4)Haloalkoxy, (C i-C4)Alkoxy-(C i-C4)alkoxy, (Ci- C4)Alkylthio und Nitro substituiert ist, insbesondere Phenyl, das gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl und (Ci-C4)Alkoxy substituiert ist.
Bei Resten mit C -Atomen sind solche mit 1 bis 6 C-Atomen, vorzugsweise 1 bis 4 C-Atomen, insbesondere 1 oder 2 C-Atomen bevorzugt. Bevorzugt sind in der Regel Substituenten aus der Gruppe Halogen, z.B. Fluor und Chlor, (Ci-C4)Alkyl, vorzugsweise Methyl oder Ethyl, (Ci-C4)Haloalkyl, vorzugsweise Trifluormethyl, (G-C4)Alkoxy, vorzugsweise Methoxy oder Ethoxy, (C i -C4)Haloalkoxy, Nitro und Cyano. Besonders bevorzugt sind dabei die Substituenten Methyl, Methoxy, Fluor und Chlor. Substituiertes Amino wie mono- oder disubstituiertes Amino bedeutet einen Rest aus der Gruppe der substituierten Aminoreste, welche beispielsweise durch einen bzw. zwei gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Alkyl, Alkoxy, Acyl und Aryl N-substituiert sind; vorzugsweise Mono- und Di alky! -amino. Mono- und Diaryla ino, Acylamino, N-Alkyl-N-aryiamino, N- Alkyl -N-acylamino sowie N-Heterocyclen; dabei sind Alkylreste mit 1 bis 4 C-Atomen bevorzugt; Aryl ist dabei vorzugsweise Phenyl oder substituiertes Phenyl; für Acyl gilt dabei die weiter unten genannte
Definition, vorzugsweise (C i-C4)Alkanoyl. Entsprechenes gilt für substituiertes Hydro xylamino oder Hydrazino.
Acyl bedeutet einen Rest einer organischen Säure, der formal durch Abtrennen einer Hydroxygruppe an der Säurefunktion entsteht, wobei der organische Rest in der Säure auch über ein Heteroatom mit der Säurefunktion verbunden sein kann. Beispiele für Acyl sind der Rest -COR einer Carbonsäure
HO-CO-R und Reste davon abgeleiteter Säuren wie der Thiocarbonsäure, gegebenenfalls
N-substituierten Iminocarbonsäuren oder der Rest von Kohlensäuremonoestern, N-substituierter Carbaminsäure, Sulfonsäuren, Sulfinsäuren, N-substituierter Sulfonamidsäuren, Phosphonsäuren oder Phosphinsäuren.
Acyl bedeutet beispielsweise Formyl, Alkylcarbonyl wie [(C i -C4)Alkyl] -carbonyl, Phenylcarbonyl, Alkyloxycarbonyl, Phenyloxycarbonyl, Benzyioxycarbonyl, Alkylsulfonyl, Alkylsulfinyl,
N- Alkyl- 1 -iminoalkyl und andere Reste von organischen Säuren. Dabei können die Reste jeweils im Alkyl- oder Phenyiteii noch weiter substituiert sein, beispielsweise im Alky heil durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Alkoxy, Phenyl und Phenoxy; Beispiele für Substituenten im Phenyiteii sind die bereits weiter oben allgemein für substituiertes Phenyl erwähnten Substituenten.
Acyl bedeutet vorzugsweise einen Acylrest im engeren Sinne, d. h. einen Rest einer organischen Säure, bei der die Säuregruppe direkt mit dem C-Atom eines organischen Restes verbunden ist, beispielsweise Formyl, Alkylcarbonyl wie Acetyl oder [(C i -C4)Alkyl] -carbonyl, Phenylcarbonyl, Alkylsulfonyl, Alkylsulfmyl und andere Reste von organischen Säuren.
Weiter bevorzugt bedeutet Acyl einen Alkanoylrest mit 1 bis 6 C-Atomen, insbesondere I bis 4 C- Atomen. (Ci-C4)Alkanoyl bedeutet dabei den Rest einer Alkansäure mit 1 bis 4 C-Atomen nach Abtrennen der OH-Gruppe der Säuregruppe, d.h. Formyl, Acetyl, n-Propionyl, i-Propionyi oder n-, i-, sec. oder tert.-Butanoyl.
Die "yl-Position" eines Restes bezeichnet das C-Atom mit der freien Bindung.
Erfindungsgemäße bzw. erfindungsgemäß verwendete Verbindungen der Formel (I) und/oder deren Salze werden abgekürzt auch als "Verbindungen (I)" bezeichnet.
Gegenstand der Erfindung sind auch alle Stereoisomeren, die von Formel (I) umfasst sind, und deren Gemische. Solche Verbindungen der Formel (I) enthalten ein oder mehrere asymmetrische C -Atome oder auch Doppelbindungen, die in den allgemeinen Formeln (I) nicht gesondert angegeben sind. Die durch ihre spezifische Raumform definierten möglichen Stereoisomeren, wie Enantiomere,
Diastereomere, Z- und E-Isomere sind alle von der Forme! (I) umfasst und können nach üblichen Methoden aus Gemischen der Stereoisomeren erhalten oder auch durch stereoselektive Reaktionen in Kombination mit dem Einsatz von stereochemisch reinen Ausgangsstoffen hergestellt werden.
Gegenstand der Erfindung sind auch alle Tautomere der Verbindungen der Formel (I), die durch Verschiebung eines Wasserstoffatoms entstehen können (z. B. Keto-Enol-Tautomere). Die Tautomere sind ebenfalls von der Verbindung der Formel (I) umfasst, auch wenn die Formel (I) nur eines der jeweiligen im Gleichgewicht stehenden bzw. ineinander umwandelbaren Tautomere formal richtig beschreibt.
Die Verbindungen der Formel (I) umfassen auch alle physikalischen Formen, in denen diese in Reinsubstanz oder gegebenenfalls in Mischung mit anderen Stoffen auftreten können, insbesondere auch polymorphe Kristall formen der Verbindungen der Formel (I) oder deren Sal/e oder
Lösungsmitteladditionsverbindungen (z. B. Hydrate).
Vor allem aus den Gründen der höheren herbiziden Wirkung, besseren Selektivität, besseren
H rstellbarkeit, besseren Formuli erbarkeit und/oder anderer relevanter Eigenschaften, wie sind erfindungsgemäße Verbindungen der genannten Formel (I) oder deren Salze bzw. deren
erfindungsgemäße Verwendung von besonderem Interesse, worin einzelne Reste eine der bereits genannten oder im folgenden genannten bevorzugten Bedeutungen haben, oder insbesondere solche, worin eine oder mehrere der bereits genannten oder im Folgenden genannten bevorzugten Bedeutungen kombiniert auftreten.
Unabhängig von den jeweils anderen Resten gemäß den Symbolen R1 und (R2)n und der Definition für n in Formel (I) sowie den Definitionen für die Reste (oder chemische Gruppen) gemäß den Symbolen R3 bis R7, Het1 bis Het3, M, R* und R** R \ RH. R1", Rbb und Rcc in den entsprechenden Unterbedeutungen zu Resten in der Formel (I) sind erfindungsgemäße Verbindungen der Formel (I) bzw. deren erfindungsgemäßen Verwendungen mit nachfolgend aufgeführten bevorzugten Bedeutungen der betreffenden Symbole bzw. chemischen Reste oder chemischen Gruppen von besonderem Interesse.
Bevorzugt sind die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I), vorzugsweise der Formel (la), oder deren Salze, in welchen
R' Wasserstoff, Alkyl, Alkenyi oder Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder substituiert ist und inklusive Substituenten bis zu 30 C -Atome, vorzugsweise bis 24 C-
Atome, insbesondere bis 20 C -Atome aufweist, oder
Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Cycloalkinyl oder Aryl, wobei jeder der letztgenannten 4 Reste unsubstituiert oder substituiert ist und inklusive Substituenten bis zu 30 C -Atome, vorzugsweise bis 24 C-Atome, insbesondere bis 20 C -Atome aufweist, oder
einen Heterocyclylrest mit 3 bis 9 Ringatomen, der 1 bis 4 Heteroatome aus der Gruppe N, O und S enthält und der unsubstituiert oder substituiert ist und der inklusive Substituenten 1 bis 30 C-Atome, vorzugsweise 1 bis 24 C-Atome, insbesondere I bis 20 C-Atome aufweist, bedeutet. Weiter bevorzugt sind dabei auch Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (la), oder deren Salze, worin R1 Wasserstoff bedeutet.
Weiter bevorzugt sind dabei auch Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (la), oder deren Salze, worin
R' H, (Ci-Cis) Alkyl, (C2-C 18) Alkenyi oder (C2-C 18) Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder substituiert ist und inklusive Substituenten bis zu 30 C-Atome, vorzugsweise bis 24 C-Atome, insbesondere bis 20 C-Atome aufweist, oder
(Cß-CglCycloalkyl, (Cs-C^Cycloalkenyl, (Cs-C^Cycloalkinyl oder Phenyl, wobei jeder der letztgenannten 4 Reste unsubstituiert oder substituiert ist und inklusive Substituenten bis zu 30 C-Atome, vorzugsweise bis 24 C-Atome, insbesondere bis 20 C-Atome aufweist, bedeutet.
Weiter bevorzugt sind dabei auch Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (la), oder deren Salze, worin
R1 Wasserstoff, (G-Gs) Alkyl, (C2-C!8) Alkenyi oder (C2-Ci8)Alkinyl,
wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe, die aus den Resten [Untergruppen (a)-(d)]
(a) Halogen, Cyano, Thio. Nitro, Hydroxy, Carboxy, (G-Cs)A!koxy, (C2-C g)Alkenyloxy,
(C2-C8)Alkinyioxy, (Ci-Cs)Haioalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy,
(Ci-Cs)Alkylthio, (C2-C8)Alkenylthio, (C2-C8)Alkinylthio, (Ci-C8)Haloalkylthio, (C2-C8)Haloalkenylthio, (C2-C8)Haloalkinylthio, (Ci-C8)Alkylsulfmyl,
(C2-C8)Alkenylsulfinyl, (C2-C8)Alkinylsulfmyl, (C i -C8)Haloalkylsulfmyl,
(C2-C8)Haloalkenylsulfmyl, (C2-C8)Haloalkinylsulfmyl, (C i -C8)Alkylsulfonyl, (C2-C8)Alkenylsulfonyl, (C2-C8)Alkinylsulfonyl, (Ci-C8)Haloalkylsulfonyl,
(C2-C8)Haloalkenylsulfonyl, (C2-C8)Haloalkinylsulfonyl, Reste der Formel -NR'R**, wobei R* und R** wie oben oder weiter unten definiert sind, und
(C3-C8)Cycloalkyl, (C5-C8)Cycloalkenyl, (C5-C8)Cycloalkinyl, (C3-C8)Cycloaikyl-(Ci- C6)alkoxy, (C3-C8)Cycloalkyl-(Ci-C6)alkyl-S(0)p-, (C5-C8)Cycloalkenyi-(Ci-C6)alkoxy, (C5-C8)Cycloalkenyi-(Ci-C6)alkyl-S(0)p-, (C5-C8)Cycloalkinyl-(Ci-C6)alkoxy, (C5-C8)Cycloaikinyl-(Ci-C6)alky!-S(0)p-, (C3-C8)Cycloalkoxy, (C3-C8)Cycloalkyi- S(0)p-, (C5-C8)Cycloalkenyloxy, (C5-C8)Cycioalkenyl-S(0)p-, (C5-C8)Cycloalkinyloxy, (C5-C8)Cycloalkinyl-S(0)P-, (C3-C8)Cycioalkoxy-(Ci-C6)alkoxy, (C3-C8)Cycloalkoxy- (Ci-C6)aikyl-S(0)p-, Phenyl, Phenyl-(Ci-C6)alkoxy, Phenoxy, Phenyl-S(0)p-, Phenyl- (Ci-C6)aikyi-S(0)p-, Phenoxy-(Ci-C6)aikoxy, Phenoxy-(Ci-C6)alkyl-S(0)p-, einen Rest Het1, Het!-S(0)p-, Het1-(Ci-C6)alkoxy, Het'-O-, Het!-0-(Ci-C6)alkoxy, wobei der heterocyclische Rest Het1 wie weiter oben oder weiter unten definiert ist,
wobei und jeder der letztgenannten 29 Reste im acyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RA substituiert ist und im cyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RB substituiert ist und p jeweils unabhängig voneinander 0, 1 oder 2 bedeutet,
und
vorzugsweise die Reste (a)
Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, Carboxy, (Ci-Cs)Alkoxy, (Ci-Cs)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy, (Ci-C6)Alkylthio, (Ci-C6)Haloalkylthio,
(Ci-C6)Alkyisuifinyi, (Ci-C6)Haloalkylsulfmyl,
(Ci-C6)Alkylsulfonyl, (C i -C8)Haloalkylsulfonyl,
(C3-C8)Cycioalkyl,
(C5-C8)Cycloaikenyl,
(C5-C8)Cycloalkinyl,
(C3-C8)Cycloalkyl-(Ci-C6)aikoxy,
(C5-C8)Cycloalkenyl-(Ci-C6)aikoxy,
(C5-C8)Cycloalkinyl-(C i -C6)alkoxy,
(C3-C8)Cycloalkoxy, (C3-C8)Cycloalkylthio,
(C3-C8)Cycloalkylsulfinyl, (C3-C8)Cycloalkylsulfonyl,
(C3-C8)Cycloaikoxy-(Ci-C6)aikoxy,
Phenyl, Phenoxy, Phenylthio, Phenylsulfinyl, Phenylsulfonyl,
Phenyl-(Ci-C6)alkoxy, Phenyl-(Ci-C6)alkylthio,
Phenyl-(Ci-C6)alkyisulfmyl, Phenyl-(Ci-C6)alkylsulfonyl,
Phenoxy-(C i-C6)alkoxy, Phenoxy-(C i -Ce)alkylthio,
Phenoxy-(C i -C6)alkyl sul finyl und Phenoxy-(C i -C6)alkylsulfonyl,
wobei jeder der genannten Reste mit cyclischen Teilen im acyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RA substituiert ist und im cyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RB substituiert ist,
Reste der Formeln -C(=0)-Rc, -C(=0)-0-Rc, -OC(=0)-RC, -0-C( =0)-0-R' .
-C( =0 )-S-R' . -C( =S )-S-R' . -C(=S)-S-RC, -C( =0 )- R* R**. -C( =0)-0-N R*R**.
-0-C( =0 )-N R*R* *, -N(R*)-C(=0)-Rc, -N( R* )-C(=0)-NR*R**, -N(R*)-C(=0)-0-Rc, -P(=0)(Rc)(RD), -P(=0)(ORc)(RD), -P(=0)(ORc)(ORD) oder -0-P(=0)(ORc)(ORD), vorzugsweise einen Rest der Formel -C(=0)-Rc, -C( =0)-0-R' . -0-C(=0)-Rc und -0-C(=0)-0-Rc, insbesondere einen Rest der Formel -C( =0)-0-R' . -0-C(=0)-Rc und -0-C(=0)-0-Rc,
wobei R*. R**. Rc und RD wie weiter unten definiert sind,
vorzugsweise die Reste (bl)
[(Ci-Cs)Aikoxy]-carbonyi, [(Ci-Cs)Alkoxy]-thiocarbonyl, [(C2-C s)Alkenyloxy] - carbonyl, [(C2-C s)Alkinyloxy] -carbonyl, [(Ci-C s)Aikyithio] -carbonyl,
[(C2-C8)Alkenylthio]-carbonyi, [(C2-C8)Alkinyithio]-carbonyl, (G-C8)Alkanoyl, [(C2-
Cs)Aikenyl] -carbonyl, [(C2-Cs)Aikinyl] -carbonyl, [(Ci-C8)Alkyl]-carbonylamino,
[(C2-C8)Alkenyl]-carbonyiamino, [(C2-C8)Aikinyl]-carbonylamino, [(Ci-Cs)Aikoxy]- carbonylamino, [(C2-Cs)Alkenyloxy]-carbonylamino, [(C2-C8)Alkinyloxy]- carbonylamino, [(C 1 -Cs)Alkylamino] -carbonylamino, [(C i-Ce)Alkyl] -carbonyloxy,
[(C2-C6)Alkenyl]-carbonyloxy, [(C2-C6)Alkinyl]-carbonyloxy, [(Ci-Cs)Alkoxy]- carbonyloxy, [(C2-Cs)Alkenyloxy]-carbonyloxy und [(C2-Cs)Alkinyloxy]-carbonyloxy, wobei jeder der letztgenannten 23 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere
Reste aus der Gruppe Halogen, NO2, (Ci-C4)Alkoxy und gegebenenfalls durch Halogen,
CN, NO2, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Alkoxy und (Ci-C4)Alkylthio substituiertes Phenyl substituiert ist, und
vorzugsweise die Reste (b2)
(C3-Cs)Cycloalkylcarbonyl,
(C3-Cs)Cycloalkyl- [(Ci-C 6)alkyl] -carbonyl,
(C3-C8)Cycloalkyl- [(C 1 -C 6)alkoxy] -carbonyl,
(C3-Cs)Cycioalkoxycarbonyl,
(C3-C8)Cycloaikoxy-[(Ci-C6)alkyl]-carbonyl,
(C3-Cs)Cycloalkoxy- [(Ci-C 6)alkoxy] -carbonyl,
(C3-Cs)Cycloaikylcarbonyloxy,
(C3-C8)Cycloalkyl- [(C i -C 6)alkyl ] -carbonyloxy ,
(C5-Cs)Cycloaikenyl-[(Ci-C6)aiicyi]-carbonyloxy,
(C5-Cs)Cycloalkinyl- [(C i -Ce)alkyi] -carbonyloxy,
(C3-C8)Cycloalkyl-[(Ci-C6)aikoxy]-carbonyioxy,
(C5-C8)Cycloalkenyl-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonyloxy,
(C5-C8)Cycloalkinyi-[(Ci-C6)aikoxy]-carbonyioxy,
(C3-Cs)Cycloalkoxy carbonyloxy,
(C3-Cs)Cycioalkoxy-[(Ci-C6)aikyl]-carbonyloxy,
(C3-Cs)Cycloalkoxy-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonyloxy,
(C3-Cs)Cycioaikyicarbonyiamino,
(C3-C8)Cycioaikyl-[(Ci-C6)aikyi]-carbonyiainino,
(C5-C8)Cycloaikenyl-[(Ci-C6)alkyi]-carbonyiamino,
(C5-C8)Cycloalkinyl-[(Ci-C6)alkyl]-carbonylamino,
(C3-Cs)Cycloaikyl-[(Ci-C6)aikoxy]-carbonylamino,
(C3-C8)Cycloalkoxycarbonylamino,
(C3-C8)Cycloalkoxy-[(Ci-C6)aikyl]-carbonyiamino und
(C3-C8)Cycloaikoxy-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonylamino,
Phenylcarbonyl,
Phenyl-[(C i-C6)alkyl]-carbonyi,
Phenyl- [(C i -Ce)alkoxy ] -carbonyl,
Phenoxycarbonyl,
Phenoxy- [(C i -C6)alkyl] -carbonyl,
Phenoxy- [(C i -Ce)alkoxy] -carbonyl,
Phenylcarbonyloxy,
Phenyl- [(C i -C6)alkyl] -carbonyloxy,
Phenyl- [(C i -Ce)alkoxy ] -carbonyloxy,
Phenoxycarbonyloxy,
Phenoxy- [(C i -C6)alkyl] -carbonyloxy,
Phenoxy- [(C i -Ce)alkoxy] -carbonyloxy,
Phenylcarbonylamino,
Phenyl- [(C i -C6)alkyl] -carbonylamino,
Phenyl- [(C i -Ce)alkoxy ] -carbonylamino,
Phenoxy carbonylamino ,
Phenoxy- [(C i -Ce)alk} ] -carbonylamino,
Phenoxy-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonylamino,
wobei jeder der letztgenannten 42 Reste im cyclischen Teil gegebenenfalls mit einem carbocyclischen oder heterocyclischen Ring, vorzugsweise einem carbocyclischen Ring mit 3 bis 6 C-Atomen oder einem heterocyclischen Ring mit 5 oder 6 Ringatomen und 1
bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S kondensiert ist, vorzugsweise benzokondensiert ist, und im Ring oder im mehrcyclischen System unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Alkoxy, (G-C4)Haloalkyl, (C i -C4)Haloalkoxy und Nitro substituiert ist, und
(c) Reste der Formeln -Si R'-.. -O-SiRS. (R')3Si-(Ci-C6)aikoxy, -CO-O-NRS, -0-N=CR'2, -N=CR' . -O-NR':. -CH(OR' ) und -0-(CH2)q-CH(OR')2,
in welchen jeder der Reste R' unabhängig voneinander I I. (Ci-C4)Alkyl oder Phenyl, welches unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe bestehend aus Halogen, (G-C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy, (G-C4)Haloalkyl, (Ci-C4)Haloalkoxy und Nitro substituiert ist oder an zwei benachbarten Positionen durch eine (C2-C6)Alkylen- Briicke substituiert ist, und q eine ganze Zahl von 0 bis 6 bedeuten, und
(d) Reste der Formel RO-CHR'"CH(OR")-(Ci-C6)alkoxy,
in welcher jeder der Reste R" unabhängig voneinander I I oder (Ci-C4)Alkyl oder gemeinsam eine (C i -Ce) Alkylengruppe bedeuten und R'" I I oder (Ci-C4)Alkyl bedeuten, besteht, substituiert ist,
oder
(C3-C9)Cycloalkyl, (C5-C9)Cycloalkenyl, (C5-C9)Cycloalkinyl oder Phenyl,
wobei jeder der letztgenannten 4 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe, die aus den Resten [Untergruppen (a')-(e')]
(a') Halogen, Cyano, Thio, Nitro, Hydroxy, Carboxy, (G-C8)Alkyl, (G-C8)Haloalkyl, (G- C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkyl, (G-G)Alkenyl, (G-G)Haloalkenyl, (C2-C8)Alkinyl, (G-G)Haioalkinyl, (G-G)Alkoxy, (G-G)Alkenyloxy, (G-G)Alkinyloxy,
(Ci-Cs)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy, (Ci-C8)Alkylthio,
(C2-C8)Alkenylthio, (C2-C8)Alkinylthio und Reste der Formeln -NR*R", wobei die Reste R* und R" weiter unten definiert sind,
(b') Reste der Formeln -C(=0)-Rc, -C(=0)-0-Rc, -0-C( =0 )-R' . -0-C( 0)-0-R' .
-C ( =0 )-S-R' . -C(=S)-S-RC, -C( =S )-S-R' . -C(=0)-NR*R**, -C( 0)-0-N R*R**.
-0-C( =0 )-N R*R* *, -N(R*)-C(=0)-Rc, -N( R* )-C( =0)-NR*R**, -N( R* )-C ( =0)-0-R' . -P(=0)(Rc)(RD), -P(=0)(ORc)(RD), -P(=0)(ORc)(ORD) oder -0-P(=0)(ORc)(ORD), vorzugsweise einen Rest der Formel -C( =0)-R' . -C( 0)-0-R' . -0-C(=0)-Rc und
-0- ( =0 )-0-R' . insbesondere einen Rest der Formel -C(=0)-0-Rc, -0-C(=0)-Rc und -0-C( O l-O-R' .
wobei R*. R**, R' und RD wie weiter unten definiert sind,
und vorzugsweise die Reste ( ')
[(Ci-C8)Aikoxy]-carbonyl, [(Ci-C8)Alkoxy]-thiocarbonyl, [(C2-C 8)Alkenyloxy] - carbonyl, [(C2-C 8)Alkinyloxy] -carbonyl, [(Ci-C 8)Alkylthio] -carbonyl,
[(C2-C8)Alkenylthio]-carbonyl, [(C2-C8)Alkinylthio]-carbonyl, (Ci-Cs)Alkanoyi, [(C2- C8)Alkenyl] -carbonyl, [(C2-C8)Alkinyl] -carbonyl, (Ci-C4)Alkylimino,
(C i -C4) Alkoxyimino , [(Ci-C8)Alkyl]-carbonylamino, [(C2-Cs)Alkenyl] -carbonylamino, [(C2-C8)Alkinyl] -carbonylamino, [(Ci-C8)Alkoxy]-carbonylamino,
[(C2-C8)Alkenyloxy]-carbonylamino, [(C2-Cs)Alkinyloxy]-carbonylamino,
[(Ci-C8)Alkylamino]-carbonylamino, [(C 1 -CÖ) Alkyl] -carbonyloxy, [(C2-Ce)A!kenyl]- carbonyloxy, [(C2-Ce)Aikinyl] -carbonyloxy, [(Ci-Cs)Alkoxy]-carbonyloxy,
[(C2-Cs)Alkenyloxy]-carbonyloxy, [(C2-Cs)Alkinyloxy]-carbonyloxy, (G- C8)Alkylsulfmyl und (Ci-C8)Alkyisulfonyl,
wobei jeder der letztgenannten 27 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere
Reste aus der Gruppe Halogen, NO2, (Ci-C4)Alkoxy und gegebenenfalls substituiertes
Phenyl substituiert ist, und vorzugsweise die Reste (b2')
(C3-Cs)Cyc!oalkylcarbonyl,
(C3-C8)Cycloalkyl- [(C 1 -C 6)alkyl] -carbonyi,
(C3-C8)Cycloalkyi- [(Ci-C e)alkoxy] -carbonyi,
(C3-Cs)Cycloalkoxycarbonyl,
(C3-Cs)Cycloalkoxy-[(Ci-C6)alkyl]-carbonyl,
(C3-Cs)Cycloaikoxy-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonyl,
(C3-Cs)Cycloalkylcarbonyloxy,
(C3-C8)Cycloalkyi- [(C 1 -C 6)alkyl] -carbonyloxy ,
(C5-Cs)Cycloalkenyl-[(Ci-C6)alkyl]-carbonyloxy,
(C5-C8)Cycioaikinyl-[(Ci-C6)alkyi]-carbonyloxy,
(C3-Cs)Cycloalkyi-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonyloxy,
(C5-Cs)Cycloalkenyl-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonyloxy,
(C5-Cs)Cycloalkinyl-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonyloxy,
(C3-Cs)Cycloaikoxy carbonyloxy,
(C3-Cs)Cycloalkoxy-[(Ci-C6)alkyl]-carbonyloxy,
(C3-Cs)Cycloalkoxy-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonyloxy,
(C3-CsX^ycloalkylcarbonylamino,
(C3-C8)Cycloalkyl-[(Ci-C6)alkyl]-carbonylamino,
(C5-C8)Cycloalkenyl-[(Ci-C6)alkyl]-carbonyiamino,
(C5-C8)Cycloaikinyl-[(Ci-C6)alkyl]-carbonylamino,
(C3-C8)Cycloalkyl-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonylamino,
(Cs-CsX^ycloalkoxycarbonylamino,
(C3-Cs)Cycloalkoxy-[(Ci-C6)alkyl]-carbonylamino und
(C3-C8)Cycloalkoxy- [(C 1 -C 6)alkoxy] -carbonylamino,
Phenylcarbonyl,
Phenyl-[(C i-C6)alkyl]-carbonyl,
Phenyl- [(C 1 -Ce)alkoxy ] -carbonyi,
Phenoxycarbonyl,
Phenoxy- [(C i -Ce)alkyl] -carbonyl,
Phenoxy- [(C i -Ce)aikoxy ] -carbonyl,
Phenylcarbonyloxy,
Phenyl- [(C i -C6)alkyl] -carbonyloxy,
Phenyl- [(C i -C6)alkoxy ] -carbonyloxy,
Phenoxycarbonyloxy,
Phenoxy- [(C i -Ce)alkyl] -carbonyloxy,
Phenoxy- [(C i -Ce)alkoxy] -carbonyloxy,
Phenylcarbonylamino,
Phenyl- [(C i -Ce)alkyl] -carbonyl amino,
Phenyl- [(C i -Ce)alkoxy ] -carbonylamino,
Phenoxycarbonylamino ,
Phenoxy- [(C i -C6)alkyl] -carbonylamino,
Phenoxy-[(Ci-C6)alkoxy]-carbonylamino,
wobei jeder der letztgenannten 42 Reste im cyclischen Teil gegebenenfalls mit einem carbocyclischen oder heterocyclischen Ring, vorzugsweise einem carbocyclischen Ring mit 3 bis 6 C-Atomen oder einem heterocyclischen Ring mit 5 oder 6 Ringatomen und 1 bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S kondensiert ist, vorzugsweise benzokondensiert ist, und im Ring oder im mehrcyclischen System unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy, (C i -C4)Haloalkyl, (G-C4)Haloalkoxy und Nitro substituiert ist, und
(c') Reste der Formeln -SiR's, -0-Si R\ (R')3Si-(Ci-C6)alkoxy, -CO-0-NR'2, -0-N=CR'2, -N=CR'2, -O-NR' -, -C H(OR' ) und -0-(CH2)q-CH(OR')2,
in welchen jeder der Reste R' unabhängig voneinander H, (G-C4)Alkyi oder Phenyl, welches unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe bestehend aus Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy, (Ci-C4)Haloalkyl, (Ci-C4)Haloalkoxy und Nitro substituiert ist oder an zwei benachbarten Positionen durch eine (C2-C6)Alkyien- Brücke substituiert ist, und q eine ganze Zahl von 0 bis 6 bedeuten, und
(d) Reste der Formel R "O- H R"' H ( OR" )-( C , -C„ )al koxy.
in welcher jeder der Reste R" unabhängig voneinander H oder (G-C4)Alkyl oder gemeinsam eine (C i -CÖ) Alkylengruppe bedeuten und R'" H oder (G-C4)Alkyl bedeuten, und
(e') ein Rest der Formel Het', der unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RH substituiert ist,
besteht, substituiert ist,
oder
einen mehrcyclischen Rest auf Basis von (C3-C9)Cycloaikyi, (Cs-CgJCycloalkenyl,
(C5-C9)Cycloalkinyl oder Phenyl, wobei der Basisring mit einem carbocyclischen oder
heterocyclischen Ring, vorzugsweise einem 5- oder 6-giiedrigen Ring mit 0 oder 1 bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S kondensiert ist, vorzugsweise benzokondensiert ist, und wobei der Basisring oder das mehrcyclische System unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RB substituiert ist, vorzugsweise unsubstitutiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, Carboxy,
(G-C6)Alkyl, (Ci-C6)Haloalkyl, (Ci-C4)Aikoxy-(Ci-C4)alkyl, (C2-C6)Alkenyl,
(C2-C6)Haloalkenyl, (C2-C6)Alkinyl, (C2-C6)Haloalkinyl, (Ci-C6)Alkoxy, (C2-C6)Alkenyloxy, (C2-C6)Alkinyloxy, (Ci-C6)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy, (Ci-C6)Alkylthio, (C2-C6)Alkenylthio, (C2-C6)Alkinylthio, (C3-C6)Cycloalkyl, (C3-C6)Cycloalkoxy,
[(Ci-Cs)Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C6)Haloalkoxy]-carbonyl und Oxo substituiert ist,
oder
R1 einen heterocyclischen Rest Het1, der im Ring oder im mehrcyclischen System unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RB substituiert ist, vorzugsweise unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Thio. Nitro, Hydroxy, Carboxy, (Ci-C6)Alkyl, (Ci-C6)Haloalkyl, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkyl,
(C2-C6)Alkenyi, (C2-C6)Haloalkenyl, (C2-C«)Alkinyl, (C2-C6)Haloalkinyl, (Ci-C6)Alkoxy, (C2-C6)Alkenyloxy, (C2-C6)Alkinyloxy, (Ci-C6)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy, (Ci-C6)Alkylthio, (C2-C6)Alkenylthio, (C2-C6)Alkinylthio, (C3-C6)Cycioalkyi,
[(C i -Cs)Alkoxy] -carbonyl, [(Ci-C6)Haloalkoxy]-carbonyl und Oxo substituiert ist,
bedeutet,
wobei in den obengenannten und den nachfolgenden Resten
Het1 jeweils unabhängig voneinander einen gesättigten, teilweise ungesättigten oder
heteroaromatischen monocyclischen Heterocyclylrest mit 3 bis 9 Ringatomen, vorzugsweise mit 5 oder 6 Ringatomen, oder 9- oder 10-gliedrigen bicyclischen Heterocyclus, enthaltend 1, 2, 3 oder 4 Heteroatome ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus O. N und S, vorzugsweise einen 5- oder 6-gliedrigen Heterocyclus mit 1 bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S, der gegebenenfalls auch mit einem carbocyclischen oder heterocyclischen Ring, vorzugsweise einem carbocyclischen Ring mit 3 bis 6 C-Atomen oder einem heterocyclischen Ring mit 5 oder 6 Ringatomen und 1 bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S kondensiert ist, vorzugsweise gegebenenfalls benzokondensiert ist, bedeutet,
R*, R** jeweils unabhängig voneinander (d. h. auch von anderen Gruppen R* R** ) H, (Ci-Cs)Alkyl, (C2-C8)Alkenyl, (C2-C8)Alkinyl, (C1-C4)Alkoxy-(C1-C4)alkyl, (C1-C6)Alkanoyl, [(d- C4)Haloalkyl] -carbonyl, [(G-C4)Alkoxy]-carbonyi, [(C i -C4)Haloalkoxy] -carbonyl,
(C3-C6)Cycloalkyl, (C3-C6)Cycloalkyl-(C i-C4)alkyl, Phenyl, Phenyl-(Ci-C4)alkyl, wobei jeder der letztgenannten 4 Reste im Cyclus gegebenenfalls durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste Rbb substituiert ist, bedeuten oder
R* und R** zusammen mit dem N-Atom einen 3- bis 8-gliedrigen Heterocyclus, welcher zusätzlich /um
N-Atom ein oder zwei weitere Heteroringatome aus der Gruppe N, O und S enthalten kann und welcher unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe (G-C4)Alkyl, (G- C4)Haloalkyl und Oxo substituiert ist, bedeuten,
RA Halogen, Cyano, Hydroxy oder (G-C6)Alkoxy bedeutet,
RB Halogen, Cyano, Hydroxy, Oxo, Nitro, (Ci-C6)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, Cyano-(Ci-C4)alkyi,
Hydroxy-(Ci-C4)alkyl, Nitro-(Ci-C4)alkyl, (C2-C6)Alkenyl, (C2-C6)Haloaikenyi, (C2-C6)Alkinyl, (C2-C6)Haloalkinyl, (Ci-C6)Alkoxy, (C2-C6)Alkenyloxy, (C2-C6)Alkinyloxy,
(Ci-C6)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkyl, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy,
(Ci-C4)Haloalkoxy-(Ci-C4)alkyl, (Ci-C4)Haloalkoxy-(Ci-C4)alkoxy, (Ci-C6)Alkylthio, (C2- C6)Alkenylthio, (C2-C6)Alkinylthio, (Ci-C6)Alkylsulfmyl , (C i -C6)Haloalkylsulfmyl,
(Ci-C
6)Alkylsulfonyl, (Ci-C
6)Haloalkylsulfonyl, ein Rest der Formel R'
! !-C( 0)- oder
wobei die R
aa weiter unten definiert sind, -NR*R**, wobei R* und R** weiter unten definiert sind, Tri-[(Ci-C
4)alkyl]-silyl, Tri-[(Ci-C
4)alkyl]-silyl-(Ci-C
6)alkyl, (C
3-C
6)Cycloalkyi, (C
3-C
6)Cycloaikoxy, (C3-C
6)Cycloalkyl-(Ci-C
4)alkyl, (C
3-C
6)Cycioalkyl- (G-Cs)alkoxy, Phenyl, Phenyl-(Ci-C6)alkyl, Phenoxy, Phenoxy-(C i-C6)alkyl, Phenylamino, Phenylamino-(C i-C6)alkyi oder einen 5- oder 6-gliedrigen monocyclischen oder 9- oder 10- gliedrigen bicyclischen Heterocyclus, enthaltend 1, 2, 3 oder 4 Heteroatome ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus O, N und S, wobei jeder der letztgenannten 1 1 Reste im cyclischen Teil gegebenenfalls durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste R
bb substituiert ist, substituiert ist, bedeutet,
R' , RD jeweils unabhängig voneinander (auch unabhängig von Resten R . RD in anderen Gruppen) Wasserstoff, (Ci-Cs)Alkyl, (C2-Cs)Alkenyl oder (C2-C8)Alkinyl bedeutet,
wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, (Ci-Ce)Alkoxy, (C2-C6)Alkenyloxy, (C2-C )Alkinyloxy, (Ci-Cs)Haioalkoxy, (G-C4)Alkoxy- (Ci-C4)alkoxy, (Ci-Cs)Alkyithio, (Ci-Cs)Haloalkyithio, (Ci-Cs)Aikylsulfinyl,
(Ci-C8)Haloalkylsulfmyl, (Ci-C8)Alkyisulfonyl, (Ci-C8)Hdoalkylsulfonyl und Tri- [(Ci-C4)alkyl]-silyl substituiert ist,
oder
(C3-C8)Cycloalkyl, (C5-C8)Cycloalkenyl, (C5-C8)Cycloalkinyl, Phenyl, (C3-C8)Cycloaikyl-(Ci- C6)alkyl, (C5-C8)Cycioalkenyi-(Ci-C6)alkyi, (C5-C8)Cycloalkinyl-(Ci-C6)alkyl, Phenyl-(G- C6)alkyl, (C3-C8)Cycloalkyloxy-(Ci-C6)alkyl, (C3-C8)Cycloalkyl-S(0)P-(Ci-C6)aikyl,
(C5-C8)Cycloalkenyloxy-(Ci-C6)aikyi, (C5-C8)Cycioalkinyioxy-(Ci-C6)alkyl, Phenoxy-(Ci- C6)alkyl, Phenyl-S(0)p-(Ci-C6)alkyl, (C3-C8)Cycloalkyiamino-(Ci-C6)alkyi,
(C5-C8)Cycloalkenylamino-(Ci-C6)alkyl, (C5-Cs)Cycloalkinylamino-(Ci-C6)alkyl, Phenylamino- (Ci-C6)alkyl, Het1, Het1-(C1-C6)alkyi, Het1-0-(Ci-C6)allcyl oder Het1-S(0)P-(Ci-C6)alkyl, wobei Het1 die genannte Bedeutung hat,
wob ei jeder der letztgenannten 22 Reste im acyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RA substituiert ist und im cyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste R" substituiert ist und p jeweils unabhängig voneinander 0, 1 oder 2 bedeutet, bedeuten,
jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff, OH. (G-C6)Alkyi, (( i-C.;)Ha!oa!kyl,
(C2-C6)Alkenyl, (C2-C6)Alkinyl, (Ci-C6)Aikoxy, (Ci-C6)Alkoxy-(Ci-C6)alkyl, (G-C6)Alkoxy- (Ci-C6)alkyloxy, (G-C4)Haloalkoxy, (Ci-C4)Haloalkoxy-(Ci-C6)alkyl, (G-C4)Haloalkoxy- (Ci-C6)alkoxy, (C3-C6)Alkenyloxy, (C3-C6)Alkenyloxy-(Ci-C6)alkyl, (C3-C6)Alkenyloxy-(C i -
C6)alkoxy, (C3-C6)Alkinyloxy, (C3-C6)Alkinyloxy-(Ci-C6)alkyl, (C3-C6)Aikinyioxy-(Ci- Ce)aikoxy, -NR*R*, wobei R* und R** wie oben definiert sind, Tri- [(C i -C4)alkyl] -silyl, Tri- [(Ci-C4)alkyi]-silyl-(Ci-C6)alkyi, Tri-[(Ci-C4)aikyl]-silyi-(Ci-C6)alkoxy, (C3-C6)Cycloaikyl, (C3-C6)Cycloalkoxy, (C3-C6)Cycloalkyi-(Ci-C8)alkyi, (C3-C6)Cycloalkyl-(Ci-C8)alkoxy, (C5-C6)Cycloalkenyi, (C5-C6)Cy cloalkenyl-(C i -C6)alkyl,
(C5-C6)Cycloalkenyloxy,(C5-C6)Cycloalkinyl, (C5-C6)Cycloalkinyl-(Ci-C6)alkyl,
(C5-C6)Cycloalkinyl-(Ci-C6)aikoxy, Phenyl, Phenyi-(Ci-C6)aikyl, Phenyl-(Ci-C6)alkoxy, Phenoxy, Phenoxy-(C i -Ce)alkyl, Phenoxy-<( s-G,)alkoxy, Phenylthio,
Phenyi-S(0)p-(Ci-C6)aikyl, Phenyl-S(0)p-(G-G)alkoxy, wobei p jeweils unabhängig voneinander 0, 1 oder 2 bedeutet, Phenylamino, Phenylamino-(G-G)alkyl, Phenylamino- (G-G)alkoxy oder einen gegebenenfalls über eine Alkyiengruppe oder eine Alkoxygruppe gebundenen 5- oder 6-gliedrigen monocyclischen oder 9- oder 10-gliedrigen bicyclischen Heterocyclus, enthaltend 1 , 2, 3 oder 4 Heteroatome ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus O. N und S, bedeutet, wobei jeder der letztgenannten 20 Reste im cyclischen Teil
gegebenenfalls durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste Rcc substituiert ist, bedeutet und
und Rcc jeweils unabhängig voneinander Halogen, (G-C4)AIkyl, (G-C4)Haloalkyl, (G-C4)AIkoxy oder (Ci-C4)Haloalkoxy bedeutet.
Weiter bevorzugt sind dabei auch Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (la), oder deren Salze, worin
R1 Wasserstoff, (Ci-C!8)Alkyl, (C2-C!8)Alkenyl oder (C2-Ci8)Alkinyl, vorzugsweise H. (Ci-
C!2)Alkyl, (C2-C!2)Alkenyl oder (C2-Ci2)Alkinyl, insbesondere H, (Ci-Cs)Alkyl, (C2-C8)Alkenyl oder (C2-C8)Alkinyl, weiter bevorzugt H oder (G-C6)Alkyl, (C2-Ce)Alkenyl oder (C2- C6)Alkinyl, weiter bevorzugt (G-C4)Alkyl,
wobei jeder der letztgenannten 13 Reste, die C-Atome enthalten, unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe, die aus den Resten [Untergruppen (a)-(d)]
(a) Halogen, Cyano, Thio. Nitro, Hydroxy, Carboxy, (Ci-Ce)Alkoxy, (C2-Ce)Alkenyioxy, (C2-C6)Alkinyloxy, (Ci-C6)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)a!koxy,
(Ci-C6)Alkylthio, (C2-C6)Alkenylthio, (C2-C6)Alkinylthio, (Ci-C6)Haloalkylthio, (C2-C6)Haloalkenylthio, (C2-C6)Haloalkinylthio, (Ci-C6)Alkylsulfmyl,
(C2-C6)Alkenyisulfinyl, (C2-C6)Alkinylsulfmyl, (C i -C6)Haloalkylsulfmyl,
(C2-C6)Haloalkenylsulfmyl, (C2-C6)Haloalkinylsulfmyl, (C i -C6)Alkyl sul fonyl, (C2-C6)Alkenylsulfonyl, (C2-C6)Alkinylsulfonyl, (Ci-C6)Haloalkylsulfonyl,
(C2-C6)Haloalkenylsulfonyl, (C2-C6)Haloalkinylsulfonyl, Reste der Formel -NR*R*\ wobei R* und R" weiter unten definiert sind, und
(C3-C6)Cycloalkyl, (C5-C6)Cycioaikenyl, (C5-C6)Cyc!oalkinyl, (C3-C6)Cycloaikyl-(Ci- C4)alkoxy, (C5-C6)Cycloaikenyl-(Ci-C4)aikoxy, (C5-C6)Cycloalkinyl-(Ci-C4)alkoxy, (C3-C6)Cycloalkoxy, (Cs-C6)Cycloalkenyloxy, (C5-C6)Cycioalkinyloxy,
(C3-C6)Cycloalkoxy-(Ci-C4)aikoxy, Phenyl, Phenyl-(C i -Ce)alkoxy , Phenoxy, Phenoxy- (Ci-C4)alkoxy, Phenyl-S(0)p-, Phenyl-(Ci-C6)alkyi-S(0)p-,
Phenyloxy-(Ci-C6)alkyl-S(0)P-, einen Rest Het1, Het'-(Ci-C«)alkoxy, Het'-O-, Het'-0-(Ci-C4)aikoxy, Het'-(Ci-C6)alkoxy, Het1-S(0)p-, Het'-0-(Ci-C4)alkyl-S(0)p-, wobei der heterocyclische Rest Het1 wie weiter oben oder unten definiert ist,
wobei jeder der letztgenannten 24 Reste im acyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RA substituiert ist und im cyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RB substituiert und p jeweils unabhängig voneinander 0, 1 oder 2 bedeutet, und
vorzugsweise die Reste (al)
Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, Carboxy, (Ci-C6)Alkoxy, (C i -Ce)Haloalkoxy,
(Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy, (Ci-C6)Alkylthio, (Ci-C6)Haioalkylthio,
(C i -C6)Alkylsulfonyl, (C i -C6)Haloalkylsulfonyl,
(C3-C6)Cycloalkyl, (C5-C6)Cycloalkenyl, (C5-C6)Cycloalkinyl, (C3-C6)Cycloalkyl-(Ci- C4)alkoxy, (C5-C4)Cycloalkenyl-(Ci-C4)aikoxy, (C5-C4)Cycloaikinyl-(Ci-C4)alkoxy, (C3-C4)Cycloaikoxy, (C3-C4)Cycloalkoxy-(Ci-C4)alkoxy, Phenyl, Phenyl-(Ci- C4)alkoxy, Phenoxy und Phenoxy-(0-C4)alkoxy, Phenyithio, Phenylsulfinyl, Phenylsuifonyl,
wobei jeder der Reste (al) im acyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RA substituiert ist und im cyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RB substituiert ist,
Reste der Formeln -C(=0)-Rc, -C(=0)-0-Rc, -0-C(=0)-Rc, -0-C(=0)-0-Rc, -C(=0)-S-Rc, -C(=S)-S-RC, -C(=S)-S-RC, -C( =0)-NR* R**, -C(=0)-0-NR*R**, -0-C(=0)-NR*R**, -N(R*)-C(=0)-Rc, -N(R*)-C(=0)-NR*R**, -N(R*)-C(=0)-0-Rc, -P(=0)(Rc)(RD), -P(=0)(ORc)(RD), -P(=0)(ORc)(ORD) oder -0-P(=0)(ORc)(ORD), vorzugsweise einen Rest der Formel -C(=0)-Rc, -C(=0)-0-Rc, -0-C(=0)-Rc und
-0-C(=0)-0-R . insbesondere einen Rest der Formel -C(=0)-0-R , -0-C(=0)-Rc und
-0-C(=0)-0-Rc,
wobei R*. R**. R' und RD wie weiter unten definiert sind, vorzugsweise die Reste (bl)
[(Ci-C6)Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C6)Alkoxy]-thiocarbonyl, [(C2-Ce)Aikenyloxy]- carbonyl, [(C2-Cs)Alkmyioxy]-carbonyl, [(C i-C6)Alkylthio] -carbonyl,
[(C2-C6)Alkenyithio]-carbonyl, [(C2-C6)Aikinylthio]-carbonyl, (Ci-C6)Alkanoyl, [(C2-
Ce)Alkenyl] -carbonyl, [(C2-Ce)Alkinyl] -carbonyl, [(Ci-C6)Alkyl]-carbonylamino,
[(C2-C6)Alkenyl]-carbonylamino, [(C2-C6)Alkinyi]-carbonylamino, [(Ci-Ce)Alkoxy]- carbonylamino, [(C2-C6)Alkenyioxy]-carbonylamino, [(C2-C6)Alkinyloxy] - carbonylamino, [(C i -C6)Alkylamino] -carbonylamino, [(C i-Ce)Alkyi] -carbonyloxy,
[(C2-C6)Alkenyl]-carbonyloxy, [(C2-C6)Aikinyl]-carbonyloxy, [(Ci-Ce)Alkoxy]- carbonyloxy, [(C2-C6)Alkenyloxy]-carbonyloxy und [(C2-C6)Alkinyloxy]-carbonyloxy, wobei jeder der letztgenannten 23 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere
Reste aus der Gruppe Halogen, NO2, (G-C4)Alkoxy und gegebenenfalls durch Halogen,
CN, NO2, (Ci-C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy und (Ci-C4)Alkylthio substituiertes Phenyl substituiert ist, und
vorzugsweise die Reste (b2)
(C3~C6)Cycloalkylcarbonyl,
(C3-C6)Cycloalkyl- [(C i-C4)alkyl] -carbonyl,
(C3-C6)Cycloaikyl- [(C i-C4)alkoxy] -carbonyl,
(C3-C6)Cycloalkoxycarbonyl,
(C3-C6)Cycloalkoxy-[(Ci-C4)alkyl]-carbonyl,
(C3-C6)Cycloalkoxy- [(C 1 -C4)aikoxy] -carbonyl,
(C3-C6)Cycloalkylcarbonyloxy,
(C3-C6)Cycloalkyl- [(C i-C4)alkyl] -carbonyloxy,
(C5-C6)Cycloaikenyl-[(Ci-C4)aik> ]-carbonyloxy,
(C5-C6)Cycloalkinyl-[(Ci-C4)alkyl]-carbonyloxy,
(C3-C6)Cycloaikyl- [(C i-C4)alkoxy] -carbonyloxy,
(C5-C6)Cycloalkenyl-[(Ci-C4)alkoxy]-carbonyloxy,
(C5-C«)Cycloalkinyl- [(C 1 -C4)alkoxy] -carbonyloxy,
(C3-C6)Cycloalkoxycarbonyloxy,
(C3-C6)Cycloalkoxy-[(Ci-C4)alkyl]-carbonyloxy,
(C3-C6)Cycloalkoxy-[(Ci-C4)aikoxy]-carbonyloxy,
(C3-C6)Cycloalkylcarbonylamino,
(C3-C6)Cycloaikyi- [(C i-C4)alkyl] -carbonylamino,
(C5-C6)Cycloalkenyl-[(Ci-C4)aiicyl]-carbonylamino,
(C5-C6)Cycloalkinyl-[(Ci-C4)alkyl]-carbonylamino,
(C3-C6)Cycloaikyl- [(C i-C4)aikoxy] -carbonylamino,
(C3-C6)Cycloalkoxycarbonylamino,
(C3-C6)Cycloalkoxy-[(Ci-C4)alkyi]-carbonyiamino und
(C3-C6)Cycloalkoxy-[(Ci-C4)alkoxy]-carbonylamino,
Phenylcarbonyl,
Phenyl-[(C i-C4)alkyl]-carbonyl,
Phenyl- [(C i -C4)alkoxy] -carbonyl,
Phenoxycarbonyl,
Phenoxy- [(C i -C4)alkyl] -carbonyl,
Phenoxy- [(C i -C4)alkoxy ] -carbonyl,
Phenylcarbonyloxy,
Phenyl- [(C i -C4)alkyl] -carbonyloxy,
Phenyl- [(C i -C4)alkoxy] -carbonyloxy,
Phenoxycarbonyloxy,
Phenoxy- [(C i -C4)alkyl ] -carbonyloxy,
Phenoxy- [(C i -C.i)alkoxy]-carbonyloxy,
Phenylcarbonylamino,
Phenyl- [(C i -C4)alkyl] -carbonylamino,
Phenyl- [(C i -C4)alkoxy ] -carbonylamino,
Phenoxycarbonylamino ,
Phenoxy- [(Ci -C4)alkyl] -carbonylamino,
Phenoxy- [(C i -C4)alkoxy] -carbonylamino,
wobei jeder der letztgenannten 42 Reste im cyclischen Teil gegebenenfalls mit einem carbocyclischen oder heterocyclischen Ring, vorzugsweise einem carbocyclischen Ring mit 3 bis 6 C -Atomen oder einem heterocyclischen Ring mit 5 oder 6 Ringatomen und 1 bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S kondensiert ist, vorzugsweise benzokondensiert ist, und im Ring oder im mehrcyclischen System unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-C4)Alkyl, (Ci-C4)Alkoxy, (Ci-C4)Haloalkyl, (C i -C4)Haloalkoxy und Nitro substituiert ist, und
(c) Reste der Formeln -SiR'=. -0-SiR'3, (R')3Si-(Ci-C4)alkoxy, -C O-O-NR':, -0-N=CR'2, -N=CR'2, -O-NR'2, -CH(OR' ) und -0-(CH2)q-CH(OR')2,
in welchen jeder der Reste R' unabhängig voneinander H, (Ci-C4)Alkyl oder Phenyl, weiches unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe bestehend aus Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Aikoxy, (Ci-C4)Haloalkyl, (Ci-C4)Haloalkoxy und Nitro substituiert ist oder an zwei benachbarten Positionen durch eine (C2-Ce)Alkylen- Brücke substituiert ist, und q eine ganze Zahl von 0 bis 6 bedeuten, und
(d) Reste der Formel R"()-C I I R'"C H(OR" )-( C ·, -C„ lalkoxy.
in welcher jeder der Reste R" unabhängig voneinander H oder (Ci-C4)Alkyl oder gemeinsam eine (C i -CÖ) Alkylengruppe bedeuten und R" H oder (G-C4)Alkyl bedeuten, besteht, substituiert ist,
oder
(C3-C6)Cycloalkyl, (C5-C6)Cycloalkenyl, (C5-C6)Cycloaikinyl oder Phenyl,
wobei jeder der letztgenannten 4 Reste un substituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe, die aus den Resten [Untergruppen (a')-(e')]
(a') Halogen, Cyano, Thio. Nitro, Hydroxy, Carboxy, (G-C6)Alkyl, (Ci-C6)Haloalkyl, (G- C4)Alkoxy-(C i-C4)alkyl, (C2-C6)Aikenyi, (C2-C6)Haloalkenyl, (C2-C6)Alkinyl, (C2-C6)Haloalkinyl, (Ci-C6)Alkoxy, (C2-C6)Alkenyloxy, (C2-C6)Alkinyloxy,
(Ci-C6)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)aikoxy, (Ci-C6)Alkylthio,
(C2-C6)Alkenylthio, (C2-C6)Alkinylthio und Reste der Formeln -NR*R*\ wobei die Reste R* und R**wie oben oder weiter unten definiert sind,
(b') Reste der Formeln -C(=0)-Rc, -C(=0)-0-Rc, -0-C(=0)-Rc, -0-C(=0)-0-Rc,
-C(=0)-S-Rc, -C(=S)-S-RC, -C(=S)-S-RC, -C(=0)-NR*R**, -C(=0)-0-NR*R**, -0-C(=0)-NR*R**, -N(R*)-C(=0)-Rc, -N(R*)-C(=0)-NR*R**, -N(R*)-C(=0)-0-Rc, -P(=0)(Rc)(RD), -P(=0)(ORc)(RD), -P(=0)(ORc)(ORD) oder -0-P(=0)(ORc)(ORD), vorzugsweise einen Rest der Formel -C(=0)-Rc, -C(=0)-0-Rc, -0-C(=0)-Rc und -0-C(=0)-0-Rc, insbesondere einen Rest der Formel -C( 0)-0-R' . -0-C(=0)-Rc und -0-C(=0)-0-Rc,
wobei R*. R**. R' und RD wie weiter unten definiert sind,
und vorzugsweise die Reste ( ')
[(C i -Ce)Alkoxy ] -carbonyl, [(C i -C6)Alkoxy ] -thiocarbonyl, [(C2-Ce)Alkenyloxy]- carbonyl, [(C2-C6)Alkinyloxy] -carbonyl, [(C i-C6)Alkylthio] -carbonyl,
[(C2-C6)Aikenylthio]-carbonyl, [(C2-C6)Alkinylthio]-carbonyl, (Ci-Cs)Alkanoyi, [(C2-
C6)Aikenyl] -carbonyl, [(C2-C6)Alkinyl] -carbonyl, (Ci-C4)Alkylimino,
(C i -C4) Alkoxyimino , [(C i-C6)Alkyl] -carbonylamino, [(C2-C6)Alkenyl] -carbonylamino,
[(C2-C6)Alkinyl] -carbonylamino, [(Ci-C6)Aikoxy]-carbonylamino,
[(C2-C6)Alkenyioxy]-carbonylamino, [(C2-C6)Alkinyloxy]-carbonylamino,
[(C 1 -C6)Alkyiamino] -carbonylamino, [(C 1 -C4) Alkyl] -carbonyloxy, [(C2-C4) Alkenyl] - carbonyloxy, [(C2-C4)Alkinyl] -carbonyloxy, [(Ci-C6)Alkoxy]-carbonyloxy,
[(C2-C6)Alkenyloxy]-carbonyloxy, [(C2-C6)Alkinyloxy]-carbonyloxy, (G-
C6)Alkylsulfmyl und (Ci-C6)Aikylsulfonyl,
wobei jeder der letztgenannten 27 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere
Reste aus der Gruppe Halogen, N02, (G-C4)Alkoxy und gegebenenfalls substituiertes Phenyl substituiert ist, und vorzugsweise die Reste (b2')
(C3-C6)Cycloalkyicarbonyl,
(G-G)Cycloalkyl- [(C i-C4)alkyl] -carbonyl,
(C3-C6)Cycloalkyl- [(C i -C4)alkoxy] -carbonyl,
(C3-C6)Cycloalkoxycarbonyl,
(C3-C6)Cycloalkoxy-[(Ci-C4)alkyl]-carbonyl,
(C3-C6)Cycloalkoxy- [(C i -C4)alkoxy] -carbonyl,
(C3-C6)Cycloalkylcarbonyloxy,
(C3-C0)Cycloalkyl- [(C i-C4)alkyl] -carbonyloxy,
(C5-Ci)Cycloalkenyl-[(Ci-C4)alkyl]-carbonyloxy,
(C5-C6)Cycloalkinyl-[(Ci-C4)alkyl]-carbonyloxy,
(C3-C6>Cycloalkyl- [(C i-C4)alkoxy] -carbonyloxy,
(C5-C6>Cycloalkenyl-[(Ci-C4)alkoxy]-carbonyloxy,
(C5-Ce)Cycloalkmyl- [(C i -C4)alkoxy] -carbonyloxy ,
(Ci-C6)Cycloalkoxy carbonyloxy,
(C3-C6)Cycloalkoxy-[(Ci-C4)alkyl]-carbonyloxy,
(C3-C6)Cycloalkoxy-[(Ci-C4)alkoxy]-carbonyloxy,
(C3-C6)Cycloalkylcarbonylamino,
(C3-C6)Cycloaikyl-[(Ci-C4)alkyl]-carboriylamino,
(C.5-C6)Cycioalkenyl- [(C i -C4)alky 1 ] -carbonylamino,
(C5-C6)Cycloalkinyl-[(Ci-C4)alky]]-carbonylamino,
(C3-C6)Cycloalkyl- [(C i-C4)alkoxy] -carbonylamino,
(Ci-C6)Cycloalkoxycarbonylammo,
(C3 )Cycloalkoxy-[(Ci-C4)alkyl]-carbonylamino und
(C3-Cb)Cycloalkoxy-[(Ci-C4)alkoxy]-carbonylamino,
Phenylcarbonyl,
Phenyl-[(Ci-C4)alkyl]-carbonyl,
Phenyl-[(Ci-C4)alkoxy]-carbonyl,
Phenoxycarbonyl,
Phenoxy- [(C i -C4)alkyl] -carbonyl,
Phenoxy-[(Ci-C4)alkoxy]-carbonyl,
Phenylcarbonyloxy,
Phenyl-[(Ci-C4)alkyl]-carbonyloxy,
Phenyl-[(Ci-C4)alkoxy]-carbonyloxy,
Phenoxycarbonyloxy,
Phenoxy- [(C i -C4)alkyl] -carbonyloxy,
Phenoxy- [(C i -C4)alkoxy] -carbonyloxy,
Phenylcarbonylamino,
Pheny 1- [(C i -C4)alkyl] -carbonylamino,
Pheny l-[(G -C4)alkoxy] -carbonylamino,
Phenoxycarbonylamino,
Phenoxy- [(C i -C^alkyl] -carbonylamino,
Phenoxy-[(Ci-C4)alkoxy]-carbonylamino,
wobei jeder der letztgenannten 42 Reste im cycli sehen Teil gegebenenfalls mit einem carbocyclischen oder heterocyclischen Ring, vorzugsweise einem carbocyclischen Ring mit 3 bis 6 C -Atomen oder einem heterocyclischen Ring mit 5 oder 6 Ringatomen und 1 bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S kondensiert ist, vorzugsweise benzokondensiert ist, und im Ring oder im mehrcyclischen System unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Alkoxy, (Ci-C4)Haloalkyl, (C i -C4)Haloalkoxy und Nitro substituiert ist, und
(c') Reste der Formeln -SiR'3, -0-SiR3, (R')3Si-(Ci-C6)alkoxy, -CO-0-NR'2, -Q-N=CR'2, -N=CR'2, -O-NR':, -CH(OR')2 und -0-(CH2)q-CH(OR')2,
in welchen jeder der Reste R' unabhängig voneinander I I, (Ci-C4)Alkyl oder Phenyl, welches unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe bestehend aus Halogen, (G-C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy, (Ci-C4)Haloalkyl, (G-C4)Haloalkoxy und Nitro substituiert ist oder an zwei benachbarten Positionen durch eine (C2-Ce)Alkylen- Brücke substituiert ist, und q eine ganze Zahl von 0 bis 6 bedeuten, und
(d') Reste der Formel RO-CHR'"CH(OR")-(Ci-C6)alkoxy,
in weicher jeder der Reste R" unabhängig voneinander H oder (Ci-C4)Alkyl oder gemeinsam eine (C i -CÖ) Alkylengruppe bedeuten und R'" Ii oder (Ci-C4)Alkyl bedeuten, und
(e') ein Rest der Formel Het 1, der unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RB substituiert ist,
besteht, substituiert ist,
oder
einen mehrcyclischen Rest auf Basis von (C3-C6)Cycloalkyi, (C5-C6)Cycloaikenyl,
(C5-Ce)Cycloalkinyl oder Phenyl, wobei der Basisring mit einem carbocyclischen oder heterocyclischen Ring, vorzugsweise einem 5- oder 6-giiedrigen Ring mit 0 oder 1 bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S kondensiert ist, vorzugsweise benzokondensiert ist, und wobei der Basisring oder das mehrcyclische System unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RB substituiert ist, vorzugsweise unsubstitutiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, Carboxy, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkyl, (C2-C4)Alkenyl,
(C2-C4)Haloalkenyl, (C2-C4)Alkinyl, (C2-C4)Haloalkinyl, (G-C4)Alkoxy, (C2-C4)Alkenyloxy, (C2-C4)Alkinyloxy, (Ci-C4)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy, (Ci-C4)Alkylthio, (C2-C4)Alkenylthio, (C2-C4)Alkinylthio, (C3-C6)Cycloalkyl, (C3-C6)Cycloalkoxy,
[(C l -C4)Alkoxy] -carbonyl, [(G-C4)Haloalkoxy]-carbonyl und Oxo substituiert ist,
oder
einen heterocyclischen Rest Het1, der im Ring oder im mehrcyclischen System der unsubstituiert
oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste R substituiert ist, vorzugsweise unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Thio, Nitro, Hydroxy, Carboxy, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkyi, (C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Haloalkenyl, (C2-C4)Alkinyl, (C2-C6)Haloalkinyl, (Ci-C4)Alkoxy, (C2-C4)Alkenyloxy, (C2-C4)Alkinyloxy, (G-C4)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy,
(Ci-C4)Alkylthio, (C2-C4)Alkenylthio, (C2-C4)Alkinylthio, (C3-C6)Cycloalkyl,
(C3-C6)Cycloalkoxy, [(C i -C4)Alkoxy] -carbonyl, [(Ci-C4)Haloalkoxy]-carbonyl und Oxo substituiert ist,
bedeutet,
wobei Het1, R *. R**. R \ RB, Rc, RD, R tl, Rbb und Rcc die oben bereits genannten Bedeutungen haben, vorzugsweise
Het1 jeweils unabhängig voneinander einen gesättigten, teilweise ungesättigten oder
heteroaromatischen monocyclischen Heterocyclylrest mit 3 bis 9 Ringatomen, vorzugsweise mit
5 oder 6 Ringatomen, oder 9- oder 10-gliedrigen bicyclischen Heterocyclus, enthaltend 1, 2, 3 oder 4 Heteroatome ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus O, N und S, vorzugsweise einen
5- oder 6-gliedrigen Heterocyclus mit 1 bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S, der gegebenenfalls auch mit einem carbocyclischen oder heterocyclischen Ring, vorzugsweise einem carbocyclischen Ring mit 3 bis 6 C -Atomen oder einem heterocyclischen Ring mit 5 oder
6 Ringatomen und 1 bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S kondensiert ist, vorzugsweise gegebenenfalls benzokondensiert ist, bedeutet,
R*. R** jeweils unabhängig voneinander (d. h. auch von anderen Gruppen NR* R** ) H, (Ci-C6)Alkyl, (C2-C6)Alkenyl, (C2-C«)Alkinyl, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkyl, (Ci-C6)Alkanoyi, [(Ci- C4)Haloalkyi] -carbonyl, [(C i -C4)Alkoxy] -carbonyl, [(C i -C4)Haioalkoxy] -carbonyl,
(C3-C6)Cycloaikyl, (C3-C6)Cycloalkyl-(Ci-C4)alkyl, Phenyl, Phenyi-(G-C4)aikyl, wobei jeder der letztgenannten 4 Reste im Cyclus gegebenenfalls durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste Rbb substituiert ist, bedeuten oder vorzugsweise
I I, (Ci-C4)AIkyl, Allyl, Propargyl, (C i -C4)Alkoxy-(C i -C4)alkyl, Formyl, Acetyl, n-Propanoyl, i- Propanoyl, Trifluoracetyl, Trichloracetyl. Methoxy carbonyl, Ethoxy carbonyl, n- oder i-
Propoxycarbonyl, n-, i-, sec-, t-Butoxycarbonyl, [(Ci-C4)Haloalkoxy]-carbonyl, Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cyclopropyl-methyl, Phenyl, Benzyl, 1 - oder 2-Phenyl- ethyl bedeuten,
R* und R** zusammen mit dem N-Atom einen vorzugsweise gesättigten 5- bis 6-gliedrigen
Heterocyclus, welcher zusätzlich zum N-Atom ein oder zwei weitere Heteroringatome aus der Gruppe N, O und S enthalten kann und welcher unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe (G-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl und Oxo substituiert ist, bedeuten, vorzugsweise 1 -Piperidin-, 1-Piperazin-, 1 -Pyrrolidin-. 1 -Pyrazolidin-, 1 -Piperazolidin- oder 1 - Morpholinrest bedeuten,
RA Halogen, Cyano, Hydroxy oder (Ci-C«)Alkoxy bedeutet,
R Halogen, Cyano, Hydroxy, Oxo, Nitro, (G-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, Cyano-(Ci-C4)alkyl, Hydroxy-(Ci-C4)alkyl, Nitro-(Ci-C4)alkyl, (C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Alkinyl, (Ci-C4)Alkoxy, (C2-C4)Alkenyloxy, (C2-C4)Alkinyloxy, (G-C4)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkyl, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy, (Ci-C4)Alkylt io, (Ci-C4)Alkylsulfonyl, (G- C4)Haloalkylsulfonyl, ein Rest der Formel R 'J-C( =0)- oder R "'-( '( =0)-(C i -C6)alkyi, wobei die
R"* weiter unten definiert sind, -NR*R**, wobei R* und R** weiter unten definiert sind, Cyclopropyl, Cyclopropyl-methyl, Phenyl, Benzyl, 1 - oder 2-Phenylethyl, Phenoxy, 2-Phenoxy- ethyl oder einen 5- oder 6-giiedrigen monocyclischen oder 9- oder 10-gliedrigen bicyclischen Heterocyclus, enthaltend 1 , 2 oder 3 4 Heteroatome ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus O, N und S, wobei jeder der letztgenannten 9 Reste im cyclischen Teil gegebenenfalls durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste Rbb substituiert ist, substituiert ist, bedeutet, R' , RD jeweils unabhängig voneinander (auch unabhängig von Resten Rc, RD in anderen Gruppen) Wasserstoff, (Ci-C«)Alkyl, (C2-C«)Alkenyl oder (C2-C«)Alkinyl bedeutet,
wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, (G-C4)Alkoxy,
(C2-C4)Alkenyloxy, (C2-C4)Alkinyloxy, (G-C4)Haloalkoxy, (G-C4)Alkoxy- (Ci-C4)alkoxy, (G-C4)Alkylthio, (Ci-C6)Alkylsulfonyl und (Ci-C6)Haioalkylsulfonyl substituiert ist,
oder
(C3-C6)Cycloaikyi, (C5-C6)Cycloalkenyl, (C5-C6)Cycloalkinyl, Phenyl, (C3-C6)Cycloalkyl-(Ci-
C6)alkyl, Phenyl-(G-C4)alkyl, Phenoxy-(G-C4)alkyl, oder Phenylamino-(Ci-C6)alkyl, Reste Het1, Het'-(Ci-C«)alkyl, Het!-0-(Ci-C«)alkyl, wobei Het1 die genannte Bedeutung hat,
wobei jeder der letztgenannten 12 Reste im acyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste RA substituiert ist und im cyclischen Teil unsubstituiert oder durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene
Reste R" substituiert ist,
bedeuten,
R'H jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff, OH, (G-C6)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl,
(C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Alkinyl, (Ci-C6)Alkoxy, (C i -C4)Alkoxy-(C i -C4)alkyl, (Ci-C4)Alkoxy- (Ci-C4)alkyloxy, (Ci-C4)Haloalkoxy, (Ci-C4)Haloaikoxy-(Ci-C4)alkyl, (Ci-C4)Haloalkoxy-
(Ci-C4)alkoxy, - R*R*. wobei R* und R** wie oben definiert sind, (C3-C6)Cycloalkyl, (C3-C«)Cycloalkoxy, (C3-C6)Cycloalkyl-(Ci-C6)aikyl, (C3-C6)Cycloalkyl-(C i-C6)alkoxy, Phenyl, Phenyl-(Ci-C4)alkyl, Phenyl-(Ci-C4)alkoxy, Phenoxy, Phenoxy-(Ci-C4)alkyl, Phenoxy- (Ci-C4)alkoxy, Phenylamino, Phenylamino-(Ci-C4)alkyl, Phenylamino-(Ci-C4)alkoxy oder einen gegebenenfalls über eine (Ci-C4)Alkylengruppe oder eine (Ci-C4)Alkoxygruppe gebundenen 5- oder 6-gliedrigen monocyclischen oder 9- oder 10-gliedrigen bicyclischen Heterocyclus, enthaltend 1 , 2, 3 oder 4 Heteroatome ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus O, N und S, bedeutet, wobei jeder der letztgenannten 14 Reste im cyclischen Teil
gegebenenfalls durch einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Reste R'v substituiert ist, bedeutet,
Rbb jeweils unabhängig voneinander Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, (Ci-C4)Alkoxy oder
(C i -C4)Haloalkoxy, vorzugsweise Halogen, Methyl, CF3, CCI3. Methoxy, Ethoxy, OCH2F, OCF2H oder OCF3 bedeutet und
Ra jeweils unabhängig voneinander Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, (Ci-C4)Alkoxy oder (C 1 -C4)Haloalkoxy, vorzugsweise Halogen, Methyl, CF3, CCI3. Methoxy, Ethoxy, OCH2F, OCF2H oder OCF3 bedeutet.
Weiter bevorzugt sind dabei auch Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (la), oder deren Salze, worin
R1 H, (Ci-C6)Aikyl, (C2-C6)Alkenyl, (G-G)Alkinyl,
wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-C4)Alkoxy, (G-C4)Alkylthio, Alkylsulfmyl, Alkylsulfonyl,
(C3-C6)Cycioalkyl, das unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen und (Ci-C4)Alkyi substituiert ist, und
Phenyi, Phenoxy, Phenylthio, Phenylsulfinyl, Phenylsulfonyl, wobei der Phenylring in den letztgenannten 5 Resten jeweils unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-C4)Aikyi, (Ci-C4)Alkoxy und (Ci-C4)Haloalkyi substituiert ist, und einen Rest Het1, vorzugsweise einen gesättigten oder teilweise ungesättigten monocyclischen Heterocyclylrest mit 5 oder 6 Ringatomen, enthaltend 1, 2 oder 3 Heteroatome ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus O, N und S, der unsubstitutiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy und (G-C4)Haloalkyl substituiert ist, oder
R1 (C3-C6)Cycloalkyl, unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe (G- C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy und (G-C4)Haloalkyl substituiert ist,
oder
R1 Phenyi, das unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-
C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy und (G-C4)Haloalkyl substituiert ist,
bedeutet.
Besonders bevorzugt sind dabei auch Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (la), oder deren Salze, worin
R1 H, (G-G)Alkyl, (G-G)Alkenyl oder (C2-C4)Alkinyl,
wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-G)Alkoxy, (G-G)Alkylthio, Cyclopropyl, Cyclobutyl, wobei jeder der letztgenannten beiden Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen und (G-G)AIkyl substituiert ist, und Phenyi, Phenylthio (= Phenylsulfanyl),
Phenylsulfmyl, Phenylsulfonyl, wobei jeder der letztgenannten 4 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy und
(G-C4)Haloalkyl substituiert ist,
substituiert ist,
bedeutet.
Weiter bevorzugt bedeutet
R1 auch einen mehrcyclischen Rest auf Basis von (Cs-Cs Cycloalkyl, (Cs-C^Cycloalkenyl,
(C5-C9)Cycloalkinyl oder Phenyl, wobei der Basisring mit einem carbocyclischen oder heterocyclischen Ring, vorzugsweise einem 5- oder 6-gliedrigen Ring mit 0 oder 1 bis 3
Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S kondensiert ist, vorzugsweise benzokondensiert ist, und wobei der Basisring oder das mehrcyclische System unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, (Ci-Ce)Alkyl, (Ci-C<;)Haloalkyl, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkyl, (C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Alkinyl, (Ci-C4)Alkoxy,
(Ci-C
4)Haloalkoxy, (Ci-C
4)Alkoxy-(Ci-C
4)alkoxy, (Ci-C
4)Alkylthio, (C
3-C
6)Cycloaikyl,
[(C i -C
4)Alkoxy] -carbonyl und [(Ci-C
4)Haloaikoxy]-carbonyl substituiert ist.
Bevorzugt sind auch Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (la), oder deren Salze, worin
R! einen gesättigten, teilweise ungesättigten oder heteroaromatischen Heterocyclylrest mit 3 bis 9 Ringatomen, vorzugsweise mit 5 oder 6 Ringatomen, der 1 bis 4 Heteroatome, vorzugsweise 1 bis 3 Heteroringatome aus der Gruppe N, O und S enthält und der unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Thio. Nitro, Hydroxy, (G-C6)Alkyl, (C1-C6)Haloalkyl, (C1-C4)Alkoxy-(C!-C4)alkyl, (C2-C6)Alkenyl, (C2-C6)Haloalkenyl,
(C2-C6)Alkinyl, (C2-C6)Haloalkinyl, (Ci-C6)Alkoxy, (C2-C6)Alkenyloxy, (C2-C6)Alkinyloxy,
(Ci-C6)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkoxy, (Ci-C6)Alkylthio, (C2-C6)Alkenylthio, (C2-C6)Alkinylthio, (C3-C6)Cycioaikyl, (C3-C6)Cycloaikoxy, [(Ci-C8)Alkoxy]-carbonyl,
[(Ci-Ce)Haloalkoxy] -carbonyl und Oxo substituiert ist,
bedeutet.
Bevorzugt sind auch Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (la), oder deren Salze, worin
R! einen Rest der Formel SiR 'R"R\ -NR"Rb oder -N=CRcRd, vorzugsweise der Formel -NRaRb oder -N=CRcRd,
wobei in den letztgenannten 5 Formeln jeder der Reste Ra, Rb, R' und Rd unabhängig voneinander Wasserstoff, (G-C4)Alkyl, (C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Alkinyl, Benzyl, substituiertes
Benzyl, Phenyl oder substituiertes Phenyl bedeutet, dabei aber Sil l ; für SiRaRbRc ausgenommen ist, oder Ra und Rb zusammen mit dem N-Atom einen 3- bis 8-gliedrigen Heterocyclus, welcher zusätzlich zum N-Atom ein oder zwei weitere Heteroringatome aus der Gruppe N, O und S
enthalten kann und welcher un substituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe (G-C4)Alkyl und (G-C4)Haloalkyl substituiert ist, bedeuten oder Rc und Rd zusammen mit dem C-Atom einen 3- bis 8-gliedrigen carbocyclischen Rest oder heterocyclischen Rest, welcher 1 bis 3 Heteroringatome aus der Gruppe N, O und S enthalten kann, wobei der carbocyclische oder heterocyclischen Rest unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe (Ci-C4)Alkyl und (G-C4)Haloalkyl substituiert ist, bedeuten,
Besonders bevorzugt sind auch Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (la), oder deren Salze, worin R! H, Methyl, Ethyl, n-Propyl, i-Propyl, n-Butyl, s-Butyl, i-Butyl, t-Butyl, Allyl, Ethinyl, Propargyl (Prop-2-in-l -yl), Prop-l-in-l -yl, But-2-in-l -yl, But-3-in-l-yl, 2-Chlorprop-2-en- 1 -yl, 3- Phenylprop-2-in- 1 -yl, 3.3-Dichlorprop-2-en- 1 -yl, 3 ,3 -Dichlor-2-fluor-prop-2-en- 1 -yl,
Methylprop-2-in-l-yl, 2-Methylprop-2-en-l -yl, But-2-en-l-yl, But-3-en-l-yl, But-2-in-l -yl, But-3-in-I -yl, 4-Chlor-but-2-in-l-yl, 3-Methyl-but-2-en-I -yl, 3-Methyl-but-l-en-l -yl, 1 - (2E)- 1 -methyibut-2-en- 1 -yl, (E)-Pent-3 -en-2-yl oder (Z)-Pent-3 -en-2-yl,
Phenyl, 2-Carboxy-phenyl, 2-Chlorphenyi, 3-Chlorphenyl, 4-Chlorphenyl, 2-Fluorphenyl, 3- Fluoiphenyl, 4-Fluorphenyl, 3 -Methoxyphenyl, 4-Methoxyphenyl, 2-Methoxyphenyi, 3- Methoxyphenyl, 4-Methoxyphenyl, Benzyl, 2-Fluoro-benzyl, 2-Fluoro-benzyl, 3-Fluoro-benzyl, 4-Fiuoro-benzyl, 2,3-Difluoro-benzyl, 2,4-Difluoro-benzyl, 2,5-Difluoro-benzyl, 2,6-Difluoro- benzyl, 3.4-Di fl oro-benzyl, 3,5-Difluoro-benzyi, 2-Phenyl-ethyl, 1 -Phenyl-ethyl, (4-
Chloφhenyl)-methyl [d. h. = CH2(4-Ci-Ph) = 4-Chlorbenzyl], (4-Fluorphenyl)-methyl [d. h. = CH2(4-F-Ph)], (4-Methoxyphenyl)-methyl [d. h. = CH2(4-OMe-Ph)], 2-Phenoxy-ethyl, 2- Phenyithio-ethyl [= 2-(Phenylsulfanyl)-ethyl], 2-Phenyisuifinyl-ethyl, 2-Phenylsulfonyl-ethyl, Trifluormethyl, Difluormethyl, Fluormethyl, Trichlormethyl, Dichlormethyl, Chlormethyl, Methoxy-methyl, 2-Methoxy ethyl, 2,2,2-Trifluorethyl, 1 , 1.1 -Trifluorprop-2-yl, 2,2-Difluorethyl, l,3-Difluorprop-2-yl, 2,3-Dimethoxypropyl, 2,3-Dimethoxyprop-2-yl, 2,2-Dimethoxy-eth-2-yl, 2-(2,2,2-Trifluorethoxy)-ethyl, 2-Fiuorethyl, 2-Chlorethyi, 2-Bromethyi, 2-Iodethyl, 2,2,3,3,3- Pentafluorpropyl, 1 - H yd roxy-p rop-2 -y 1. 2-Hydroxy-prop-2-yl, 2-Hydroxy-prop-l -yl, 3- Hvdroxy-propyl. 3 -Hydroxy-prop-2-yi,
(2-Methoxy ethoxy)-methyl; 2-(2-Methoxyethoxy)-ethyl; (2-Ethoxyethoxy)-methyl; 2-(2-
Ethoxyethoxy)-ethyi,
(Acetoxy)-methyl, (Propanoyloxy)-methyl, (2-Methylpropanoyloxy)-methyl, (2,2- Dimethylpropanoyloxy)-methyl, 1 -(Acetoxy)-ethyl, 2-(Acetoxy)- ethyl, 2-(Propanoyloxy)-ethyl, I -(Propanoyloxy)-ethyl, 1 -(2 -Methylpropanoy loxy) - eth- 1 -yl, 2-(2-Methylpropanoyloxy)-eth- 1 - yl, 2-(2,2-Dimethylpropanoyloxy)-ethyl [d. Ii. 1 -(t-Butylcarbonyloxy)-ethyl] , 2-(2,2-
Dimethylpropanoy loxy)- ethyl ;
1 -(2,2-Dimethylpropanoyloxy)-2-methyiprop- 1 -yl, 1 -(t-Butylcarbonyloxy)-2-methylprop- 1 -yl.
(Methoxycarbonyl)-methyl, (Ethoxycarbonyl)-methyl, (n-Propoxycarbonyl)-methyl, (i- Propoxycarbonyl)-methyl, (n-Butoxycarbonyl)-methyl, (s-Butoxycarbonyl)-methyl, (i- Butoxycarbonyl)-methyl, (t-Butoxycarbonyl)-methyl, 1 -(Methoxycarbonyl)-ethyl, 2- (Methoxy carbony 1) - ethyl, 1 -(Ethoxycarbonyl)-ethyl, 2-(Ethoxycarbonyl)-ethyl, l-(n- Propoxycarbonyl)-ethyl, 2-(n-Propoxycarbonyl)-ethyl, 1 -(i-Propoxycarbonyl)-ethyl, 2-(i-
Propoxycarbonyl)-ethyl, 1 -(n-Butoxycarbonyl)- ethyl, 2-(n-Butoxycarbonyl)-ethyl, l-(s- Butoxycarbonyl)-ethyl, 2-(s-Butoxycarbonyl)-ethyl, 1 -(i-Butoxycarbonyl)-ethyl, 2-(i- Butoxycarbonyl)-ethyl, 1 -(t-Butoxycarbonyl)-ethyl, 2-(t-Butoxycarbonyl)-ethyl,
(Methoxycarbonyloxy)-methyl, (Ethoxycarbonyloxy)-methyl, (n-Propoxycarbonyloxy)-methyl, (i-Propoxycarbonyloxy)-methyl, (n-Butoxycarbonyloxy)-methyl, (s-Butoxycarbonyloxy)- methyl, (i-Butoxycarbonyloxy)-methyl, (t-Butoxycarbonyloxy)-methyl, 1 - (Methoxycarbonyloxy)- ethyl, 2-(Methoxycarbonyloxy)-ethyl, 1 -(Ethoxycarbonyloxy)-ethyl, 2- (Ethoxycarbonyloxy)-ethyl, 1 -(n-Propoxycarbonyloxy)-ethyl, 2-(n-Propoxycarbonyloxy)-ethyl, 1 -(i-Propoxycarbonyloxy)-ethyl, 2-(i-Propoxycarbonyloxy)-ethyl, 1 -(n-Butoxycarbonyloxy)- ethyl, 2-(n-Butoxycarbonyloxy)-ethyl, 1 -(s-Butoxycarbonyloxy)-ethyl, 2-(s-
Butoxy carbony loxy) - ethyl, 1 -(i-Butoxycarbonyloxy)- ethyl, 2-(i-Butoxycarbonyloxy)-ethyl, 1 -(t- Butoxy carbony loxy) - ethyl, 2-(t-Butoxycarbonyloxy)-ethyl, (Cyclohexoxycarbonyloxy)-methyl, 1 -(Cyclohexoxycarbonyloxy)-eth- 1 -yl, 2-(Cyclohexoxycarbonyloxy)-eth-l-yl,
(Acetyl)-methyl, l-(Acetyl)- ethyl, 2-(Acetyl)- ethyl, 1 -(Acetyl)-propyl, 2-(Acetyl)-propyl, 3- (Acetyl)-propyl, (Propanoyl)-methyl, 1 -(Propanoyl)-ethyl, 2-(Propanoyl)-ethyl, l-(Propanoyl)- propyl, 2-(Propanoyl)-propyl, 3-(Propanoyl)-propyl, 1 -(Propanoyl)-2-methyl-propyl,
2-Ethylthio-ethyl [= 2-(Ethylsulfanyl)-ethyl] , 2-(Ethylsulfmyl)-ethyl, 2-(Ethylsulfonyl)-ethyl, 2-(Ethylidenaminooxy)-ethyl, 2-(Prop-2-ylidenaminooxy)-ethyl, 2-(But-2-ylidenaminooxy)- ethyl, 2-( Pent- -ylidenaminooxy)-ethyl,
(N,N-Dimethylamino)-methyl, 2-(N,N-Dimethylamino)-eth- 1 -yl, l-(N,N-Dimethylamino)-eth-
1-yl, 2-(N,N-Diethylamino)-eth- 1 -yl, 1 -(N,N-Diethylamino)-eth- 1 -yl, (N,N-Diethyiamino)- methyl,
(N,N-Dimethylaminocarbonyl)-methyl, 1 -(N,N-Dimethylaminocarbonyl)-ethyl, 2-(N,N- Dimethylaminocarbonyl)-ethyl, (N,N-Diethylaminocarbonyl)-methyl, 1 -(N,N- Diethylaminocarbonyl)-ethyl, 2-(N,N-Diethylaminocarbonyl)-ethyl,
l-(Dimethylamino)-prop-2-yl [d. h. 2-(Dimethylamino)-l-methyl-ethyl], 1 -(Diethylamino)- prop-2-yl,
Trimethylsilyl-methyl, 1 -(Trimethylsilyl)-ethyl, 2-(Trimethylsilyl)-ethyl, Triethylsilyl-methyl, 1 -(Triethylsilyl)-ethyl, 2-(Triethylsilyl)-ethyl,
Cyclopropyl, Cyclopropylmethyl, 1 -Cyclopropyl-ethyl, 2-Cyclopropyl-ethyl, (1-Methyl- cyclopropyl)-methyl, 1 -( 1 -Methyl-cyclopropyl)-ethyl, 2-( 1 -Methyl-cyclopropyl)-ethyl, (2.2- Dichlorcyclopropyl)-methyl, l-(2,2-Dichlorcyclopropyl)-ethyl, 2-(2,2-Dichlorcyclopropyl)-
ethyl, (2,2-Dimethyl-cyclopropyl)-methyl, l-(2,2-Dimethyl-cyclopropyl)-ethyl, 2-{ 2,2- Dimethyl-cyclopropyl)-ethyl, Cyclobutyl-methyl, Cyclopentyl-methyl, Cyclohexyl-methyl oder Pyrid-2-yl. Pyrid-3-yl, Pyrid-4-yl, 2-Chlorpyrid-3-y!, 3-Chlorpyrid-2-yl.
Thien-2-yl, Thien-3-yl. 2-Chlorthien-3-yl, 3-Chlorthien-2-yl, 4-Chlorthien-2-yl, Thietan-3-yl, ( 1 -Ethyi-5-methyl- 1 H-pyrazol-4-yl)-methyl, 1 -( 1 -Ethyl-5-methyl- 1 H-pyrazol-4-yl)-ethyl, 2-( 1 - Ethyl-5-methyl- 1 H-pyrazol-4-yl)-ethyl
( 1 -Ethyl-3-methyl- 1 H-pyrazol-4-yl)-methyl, 1 -( 1 -Ethyl-3 -methyl- 1 H-pyrazol-4-yl)-ethyl, 2-( 1 - Ethyl-3-methyl-lH-pyrazol-4-yl)-ethyl,
Tetrahydrofuran-2-yl, Tetrahydrofuran-3 -yl, Tetrahydroruran-2-yl-methyl, Tetrahydrofuran-3- yl-methyl, (5-Methyl-2-oxo- 1 ,3 -dioxol-4-yl)methyl;
Oxetan-3-yl, (Oxetan-3 -yl)methyl, (Oxetan-2-yl)methyl, ( 1 ,3 -Dioxolan-2-yl)-methyl, (1 ,3- Dioxolan-4-yl)-methyl, 5-Methyl-2-oxo- 1 ,3 -dioxolan-4-yl)methyl, (Moφholin-4 -yl)-methy 1 ; 1-
(Morpholin-4-yl)-ethyi, 2-(Morpholin-4-yl)-ethyl, 2,3-Dihydro-lH-inden-2-yl, Dihydro-IH- inden-3-yl, Dihydro-lH-inden-4-yl, Dihydro-lH-inden-5-yl,
lH-Inden-2-yl, iH-Inden-3-yl, I H-Inden-4-yl. lH-Inden-5-yl, lH-Inden-6-yl oder lH-Inden-7- yi
Ganz besonders bevorzugt sind dabei Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (Ia), und deren Salze, worin
R1 I i. Methyl, Ethyl, n-Propyl, i-Propyl. n-Butyl, s-Butyi, i-Butyl, t-Butyl, Phenyi, Benzyi, CH2(4- Cl-Ph), d. h. (4-Chiorphenyl)-methyi, CH2(4-F-Ph), d. h. (4-Fluorphenyl)-methyl, CH2(4-OMe- Ph), d. h. (4-Methoxyphenyl)-methyl, 2-Fluoro-benzyl, 2-Fluoro-benzyl, 3-Fluoro-benzyl, 4- Fluoro-benzyl, 2,3-Difluoro-benzyl, 2,4-Difluoro-benzyl, 2,5-Difluoro-benzyl, 2,6-Difluoro- benzyi, 3,4-Difluoro-benzyl, 3,5-Difluoro-benzyl, 2-Phenoxy-ethyl, 2-Ethylthio-ethyl, 2-
Ethylsulfinyl-ethyl, 2-Ethylsulfonyl-ethyl, 2-Phenyithio-ethyl, 2-Phenylsulfinyl-ethyl, 2- Phenylsulfonyl-ethyl, Methoxymethyl, 2-Methoxyethyl, T etrahy dro furan-2 -yl-methyl, 2- (Dimethylamino)ethyl, Oxetan-3-yl, (3-Methyloxetan-3 -yl)methyl, Thietan-3-yl,
Trifluormethyl, Difluor-methyl, 2,2,2-Trifluorethyl, 2,2-Difluorethyl, 2-Fluorethyl, 2,2,3,3,3- Peniatluorpropyl. Cyclopropylmethyl, 1 -Cyclopropyl-ethyl, (l -Methyl-cyclopropyl)-methyl,
(2,2-Dichlorcyclopropyl)-methyl, (2,2-Dimethyl-cyclopropyl)-methyl, T etrahy dro furan-2-yl- methyl, Allyl, Ethinyl, Propargyl (= Prop-2-in- 1 -yl ), Prop- 1 -in- i -yl, 2-Chlorprop-2-en- 1 -yl, 3- Phenylprop-2-in- 1 -yl, 3,3 -Dichiorprop-2-en- 1 -yl, 3 ,3 -Dichlor-2-fluor-prop-2-en- 1 -yl, Methylprop-2-in-l-yl, 2-Methyiprop-2-en-l -yl, But-2-en-l-yi, But-3-en-l-yl, But-2-in-l -yi, But-3-in-l -yl, 4-Chlor-but-2-in-i-yl, 3 -Methyl-but-2-en- 1 -yl, 3-Methyl-but-l-en-l -yl, 1 - (2E)-
1 -methylbut-2-en- 1 -yl, (E)-Pent-3-en-2-yl oder (Z)-Pent-3-en-2-yl, Cyclobutylmethyi, Cyclopentylmethyl, Cyclohexylmethyl oder l -Ethyl-5 -methyl- lH-pyrazol-4 -methyl, d. h. (1- Ethyl-5-methyl- 1 H -pyra/ol-4-yl i-methy].
bedeutet.
Ganz besonders bevorzugt sind dabei Verbindungen (I), vorzugsweise der Formel (Ia), und deren Salze, worin
R1 H, Methyl, Ethyi, n-Propyl, i-Propyl, n-Butyl, s-Butyl, i-Butyi, t-Butyl, Allyl und Propargyl, insbesondere Methyl oder Ethyl bedeutet.
Bevorzugt sind auch Verbindungen (I), worin
(R2)n n Substituenten R2 bedeutet,
wobei R\ wenn n = I , oder jeder der Substituenten R\ wenn n größer als 1 ist, unabhängig voneinander Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, (Ci-Cs)Aikyl, (C2-C6)Alkenyl,
(C3-C6)Cycloaikenyl, (C3-C6)Cycloalkyl(Ci-C8)alkyl, (C3-C6)Cycloalkenyi(Ci-C8)alkyl, (C2-C6)Alkinyl, (Ci-C8)Aikoxy, (Ci-C8)Alkylthio, (Ci-C8)Alkylsulfmyl, (Ci-C8)Alkylsulfonyl, (Ci-C6)Haloalkyl, (Ci-C6)Haloalkoxy, (Ci-C6)Haloalkylthio, (Ci-C6)Haloalkylsulfmyl, (Ci-C6)Haloalkylsulfonyl, (C2-C6)Haloalkenyl, (C2-C6)Haloalkinyl, (Ci-Ce)Alkoxy-
(C i -C4)alkyl, (C i -C6)Alkoxy-(C i -C4)alkoxy , (C i -C6)Haioalkoxy-(C i -C4)alkyi,
(C i -C6)Haloalkoxy-(C i -C4)alkoxy , (C3 -Ce)Cy cloalkyl, das gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen und (Ci-C4)Alkyl substituiert ist, (C3-C6)Cycloalkoxy, das gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen und (Ci-C4)Alkyl substituiert ist, oder einen Rest der Formel C(0)OR3, C(0)NR4R5, C(0)-Het2, NR6R7 oder Het3 bedeutet
oder wobei jeweils zwei am Ring ortho-ständige Gruppen R gemeinsam eine Gruppe der Formel -Z'-A**-Z2 bedeuten, in welcher
A** für eine Alkylengruppe mit 1 bis 4 C-Atomen steht, die gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der ( iruppe Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, (Ci-C4)Alkoxy und (Ci-C4)Haloalkoxy substituiert ist,
Z1 für eine direkte Bindung, O oder S steht und
Z2 für eine direkte Bindung, O oder S steht,
wobei die Gruppe -Z'-A**-Z2 zusammen mit den an die Gruppe gebundenen C-Atomen des Phenylrings einen ankondensierten 5 oder 6 Ring bilden,
R3 Wasserstoff, (Ci-C6)Alkyl, (G-C4)Halogenalkyl, (C3-C6)Cycloalkyl, (C3-C6)Halogencycloalkyl, (C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Halogenalkenyl, (C2-C4)Alkinyl oder die unten genannte Gruppe M bedeutet,
R4, R\ R" und R jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff, (Ci-C6)Alkyi, (C2-C6)Alkenyl oder (C2-C«)Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste jeweils unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Cyano und Phenyl, das gegebenenfalls substituiert ist, substituiert ist, oder
(C3-C6)Cycloalkyl oder Phenyl, wobei jeder der letztgenannten 2 Reste jeweils unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Cyano, (Ci-C4)Aikyl, (Cj-C Haloalkyl, Phenyl und Benzyi, wobei jeder der letztgenannten 2 Reste gegebenenfalls substituiert ist, substituiert ist, bedeuten,
Het" und Het3 jeweils unabhängig voneinander einen gesättigten oder teilungesättigten Rest eines
Heterocyclus mit 3 bis 9 Ringatomen und mindestens einem N-Atom als Heteroringatom an Position 1 des Rings und gegebenenfalls 1, 2 oder 3 weiteren Heteroringatomen aus der Gruppe N, O und S, wobei der Rest des Heterocyclus am N-Atom in Position 1 des Rings mit dem übrigen Teil des Moleküls der Verbindung der Formel (I) gebunden ist und wobei der
Heterocyclus unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen,
(Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Halogenalkyl, (G-C4)Alkoxy, (G-C4)Haioalkoxy, (Ci-C4)Alkylthio und Oxo substituiert ist, bedeuten,
M ein Äquivalent eines Kations bedeutet,
n 0, 1, 2, 3, 4 oder 5, vorzugsweise 0,1, 2, 3 oder 4, insbesondere 0,1 , 2 oder 3 bedeutet.
Weiter bevorzugt sind dabei Verbindungen (I), worin
(R2)n n Substituenten R2 bedeutet,
wobei R\ wenn n = 1, oder jeder der Substituenten R2, wenn n größer als 1 ist, unabhängig voneinander Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, (G-C4)Alkyl, (Ci-C4)Alkoxy, (G-C4)Alkylthio, (Ci-C4)Alkylsuifinyi, (C1-C4)Alkylsulfonyl, (Ci-C4)Haioalkyl, (G-C^Haloalkoxy,
(Ci-C4)Haloalkylthio, (C i -C4)Haloalkylsulfinyl, (Ci-C4)Haloalkylsulfonyl, (G-C4)Alkoxy- (Ci-C4)alkyl, (C3-C«)Cycloalkyl oder einen Rest der Formel C(0)OR3, C(0)NR4R5, C(0)-Het2, NR' R oder Het3 bedeutet
oder wobei jeweils zwei am Ring ortho-ständige Gruppen R gemeinsam eine Gruppe der Formel -Z'-A**-Z2 bedeuten, in weicher
A** für eine Alkylengmppe mit 1 bis 4 C-Atomen steht, die gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (G-C4)Aikyl, (G-C4)Haloalkyl, (Ci-C4)Alkoxy und (Ci-C4)Haloaikoxy substituiert ist,
Z! für eine direkte Bindung, O oder S steht und
Z2 für eine direkte Bindung, O oder S steht,
wobei die Gruppe -Z ] -A**-Z zusammen mit den an die Gruppe gebundenen C-Atomen des Phenylrings einen ankondensierten 5 oder 6 Ring bilden,
R * Wasserstoff, (Ci-C4)Alkyl oder die genannte Gruppe M bedeutet,
R R5, R' . R , Het2 und Het3 die genannten Bedeutungen haben, vorzugsweise
R4, R\ R" und R jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff oder (Ci-C4)Alkyl,
(Ci-C4)Haloalkyl, Benzyi, (C3-C6)Cycloalkyl oder Phenyl bedeuten,
Het2 und Het3 jeweils unabhängig voneinander eine Morphoiino- Piperidino- oder Pyrrolidinogmppe bedeuten und
n 0,1 , 2, 3, 4 oder 5, vorzugsweise 0, 1, 2, 3 oder 4, insbesondere 0,1 , 2 oder 3 bedeutet.
Weiter bevorzugt sind dabei Verbindungen (I), worin
(R2)n n Substituenten R bedeutet,
wobei R\ wenn n = 1, oder jeder der Substituenten R , wenn n größer als 1 ist, unabhängig voneinander I lalogen, Cyano, Nitro, Methyl, Ethyl, Methoxy, Ethoxy, Methylthio, Ethylthio,
(Ci-C2)Alkylsulfinyl, (Ci-C2)Alkylsulfonyl, (Ci-C2)Haloalkyl, (Ci-C2)Haloalkoxy,
(Ci-C2)Haloalkylthio, (C i -C2)Haloalkylsulfmyl, (Ci-C2)Haloalkylsulfonyl oder (G-C2)Alkoxy- (Ci-C2)alkyl bedeutet,
insbesondere jeder der Substituenten R unabhängig voneinander
Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder lod, oder Cyano, Nitro, Methyl, Methoxy, Methylthio, Methylsulfmyl, Methylsulfonyl, Trifiuormethyl, Trifluormethoxy, Difluormethoxy,
Trifluoralkylthio, Trifluormethylsulfinyl oder Trifluormethylsulfonyl bedeutet, insbesondere Cyano, Nitro oder Halogen wie Fluor, Chlor oder Brom bedeutet, und
n 0,1 , 2, 3, 4 oder 5, vorzugsweise 0, 1, 2, 3 oder 4, insbesondere 0,1 , 2 oder 3 bedeutet.
Weiter bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin
(R2)n 2-Brom, 3- rom, 4-Brom. 2 -Chlor. 3 -C hlor, 4-Chlor, 2-Fluor, 3-Fluor. 4-Fluor, 3 -Jod, 2-Cyano.
3-Cyano, 4-Cyano, 2-Methyi, 3-Methyl, 4-Methyl, 2-Ethyl, 3 -Ethyl, 4-Ethyl, 2-( \ 3-CF3, 4- CF3, 2-Methoxy, 3-Methoxy, 4-Methoxy, 2-Ethoxy, 3 -Ethoxy, 4- Ethoxy, 2 -Tri fl uon net hox y , 3-
Trifluormethoxy, 4-Trifluormethoxy, 2-Di fluormethoxy. 3 -Difluormethoxy, 4-Di fluormethoxy. 2-Methylthio, 3-Methylthio, 4-Methylthio, 2-Methylsulfinyl, 3 -Methylsulfmyl, 4- Methylsulfonyl, 2 -Methylsulfonyl, 3 -Methylsulfonyl, 4-Methylsulfonyl, 2 -Nitro, 3 -Nitro, 4- Nitro, 2,3-Dimethyl, 2,4-Dimethyi, 2,5-Dimethyl, 2,6-Dimethyl, 3,4-Dimethyl, 3,5-Dimethyl, 2,3-Difluor, 2,4-Difluor, 2.5-Di fluor. 2,6-Difluor, 3,4-Difluor, 3,5-Difiuor, 2,3-Dichlor, 2,4-
Di chlor. 2,5-Dichlor, 2, 6- Di chlor, 3,4-Dichlor, 3.5-Dichlor. 2,5-Dicyano, 2.6-Dicyano. (2-C1-3- F), (2-C1-4-F), (2-C1-5-F), (2-C1-6-F), (3-C1-2-F), (3-C1-4-F), (3-C1-5-F), ( 3-C1-6-F ). (4-C 1-2-F ). (4-C1-3-F), (4-Br-2-F), (4-Br-3-F), (4-CN-3-F ), (4-N02-3-F), (3-Br-4-F), (3-CN-4-F), (3-N02-4- F), (3-CN-4-C1), (3-N02-4-Cl), (5-CN-2-F), 2.3.4-Tritluor. 2,3,5-Trifluor, 2,3,6-Trifluor, 2,4,6- Tri fluor. 3,4,5-Trifluor, 2,3,4-Trichlor, 2,3.5-Trichlor. 2.3.6-Trichlor. 2.4.6-Trichlor. 3,4,5-
Trichlor oder auch (2,6-Difluor-4-Cl), 2.5-Dicyano. 2.6-Dicyano. (4-Methoxy-3-F) bedeutet, wobei die Bezifferung der Reste sich auf die Position des Restes am Phenyl- 1 -yl-Rest bezieht, in dem das C-Atom. das in 3-Position am Buttersäure-Gmndkörper gebunden ist, die 1 -Position im Ring hat.
Weiter bevor/ugt sind Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin
(R2)n 2-Cyano, 3-Cyano. 4-Cyano. 2-Brom. 3-Brom. 4-Brom, 2 -Chlor, 3-C hlor, 4-Chlor, 2-Fluor. 3- Fluor, 4-Fluor. 3-Jod, 2 -Nitro, 3- itro, 4- itro, 2-Methoxy, 3-Methoxy, 4-Methoxy, 2,3-
Difluor, 2,4-Difluor, 2,5-Difluor, 2,6-Difluor, 3.4-Ditluor. 3,5-Difluor, 2,3-Dichlor, 2,4-Dichlor, 2,5-Dichior, 2,6-Dichlor, 3,4-Dichlor, 3,5-Dichlor, (2-C1-3-F), (2-C1-4-F), (2-C1-5-F), (2-C1-6- F), (3-C1-2-F), (3-C1-4-F), (3-C1-5-F), (3-C1-6-F), (4-C1-2-F), (4-C1-3-F), (4-Br-2-F), ), (3-Br-4- F), (3-CN-4-F), (4-Br-3-F), 2,3,4-Trifluor, 2,3,5-Trifluor, 2,3,6-Trifluor, 2,4,6-Trifluor, 3,4,5- Trifluor, 2,3,4-Trichlor, 2,3, 5-Tri chlor, 2,3,6-Trichlor, 2,4,6-Trichlor 3,4,5-Trichlor bedeutet, wobei die Bezifferung der Reste sich auf die Position des Restes am Phenyl-l -yi-Rest bezieht, in dem das C-Atom, das in 3-Position am Buttersäure-Grundkörper gebunden ist, die 1 -Position im Ring hat. Weiter bevorzugt sind dabei auch Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin
(R2)n 3 -Chlor. 4-Chlor, 2-Fluor, 3 -Fluor. 4- Fluor, 3 -Brom, 4-Brom, 3-Cyano, 4-Cyano, 3-Nitro, 2,3- Difluor, 2,4-Difluor, 2,5-Difluor, 2,6-Difluor, 3,4-Difluor, 3,5-Difluor, 3,4,5-Trifluor, 3,4- Dichlor, 3,5-Dichlor, (3-C1-2-F), (3-C1-4-F), (3-C1-5-F), (3-C1-6-F), (4-C1-2-F), (4-C1-3-F), (3- Br-4-F), (3-CN-4-F), (4-Br-3-F), bedeutet.
Besonders bevorzugt sind die Substitutionsmuster in Tabelle 1. Ganz besonders bevorzugte Substitutionsmuster sind: Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin (R2)n 3 -Chlor bedeutet.
Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin (R2)n 3-Fiuor bedeutet.
Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin (R2)n 3,4-Difluor bedeutet.
Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin (R2)n (3-C1-4-F) bedeutet.
Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin (R2)n (4-C1-3-F) bedeutet.
Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin (R2)n (3-Br-4-F) bedeutet.
Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin (R2)n (3-CN-4-F) bedeutet.
Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin (R2)n (4-Br-3-F) bedeutet.
Bevorzugt sind auch Verbindungen (I), worin
(R2")m m Substituenten R2 " bedeutet,
wobei R2", wenn m = 1 , oder jeder der Substituenten R2", wenn m größer als I ist, unabhängig voneinander Halogen, Cyano, Nitro, Hydroxy, (C2-C8)Alkyl, (C2-C«)Alkenyl,
(C3-C6)Cycloalkenyl, (C3-C6)Cycloalkyl(Ci-C8)alkyl, (C3-C6)Cycloalkenyi(Ci-C8)aikyl, (C2-C6)Alkinyl, (C2-C8)Alkoxy, (Ci-C8)Aikylthio, (C1-C3)Alkylsulfmyl, (C1-C8)Alkylsulfonyl, (Ci-C6)Haloalkyi, (C1-C6)Haloalkoxy, (Ci-C6)Haloalkylthio, (Ci-C6)Haloalkyisulfmyl,
(Ci-C6)Haloalkylsulfonyl, (C2-C6)Haloalkenyl, (C2-C6)Haloalkinyl, (Ci-C6)Aikoxy- (C i -C4)alkyl, (C i -C6)Alkoxy-(C i -C4)alkoxy, (C i -C6)Haloaikoxy-(C i -C4)alkyi,
(C l -C«)Haloalkoxy-(C i -C4)alkoxy , (C3-Ce)Cycloalkyl, das gegebenenfalls durch einen oder
mehrere Reste aus der Gruppe Halogen und (G-C4)Alkyl substituiert ist, (C3-C6)Cycloalkoxy, das gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen und (G-C4)Alkyl substituiert ist, oder einen Rest der Formel C(0)OR3", C(0)NR4"R5", C(0)-Het2", NR6"R7" oder Het " bedeutet
R3" Wasserstoff, (Ci-C6)Alkyl, (Ci-C4)Halogenalkyl, (C3-C6)Cycioalkyl, (C3-C6)Halogencycloalkyl, (C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Haiogenaikenyl, (C2-C4)Alkinyl oder die unten genannte Gruppe M bedeutet,
R4 , R5 , R" und R jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff, (Ci-Ce)Alkyl, (C2-C6)Alkenyl oder (C2-C6)Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste jeweils unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Cyano und
Phenyl, das gegebenenfalls substituiert ist, substituiert ist, oder
(C3-C6)Cycloalkyl oder Phenyl, wobei jeder der letztgenannten 2 Reste jeweils unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Cyano, (G-C4)Alkyl, (G-C4)Haloalkyl, Phenyl und Benzyi, wobei jeder der letztgenannten 2 Reste gegebenenfalls substituiert ist, substituiert ist, bedeuten,
l ief und Het3 jeweils unabhängig voneinander einen gesättigten oder teilungesättigten Rest eines Heterocyclus mit 3 bis 9 Ringatomen und mindestens einem N-Atom als Heteroringatom an Position 1 des Rings und gegebenenfalls 1 , 2 oder 3 weiteren H eteroringatomen aus der Gruppe N, O und S, wobei der Rest des Heterocyclus am N-Atom in Position 1 des Rings mit dem übrigen Teil des Moleküls der Verbindung der Formel (I) gebunden ist und wobei der
Heterocyclus unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Halogenalkyl, (Ci-C4)Alkoxy, (G-C4)Haloalkoxy, (G-C4)Alkylthio und Oxo substituiert ist, bedeuten,
M ein Äquivalent eines Kations bedeutet,
m 1, 2, 3, 4 oder 5, vorzugsweise 1, 2 oder 3 bedeutet.
Weiter bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I) oder deren Sal/e, worin
(R2")m m Substituenten R2" bedeutet,
wobei R , wenn m = 1 , oder jeder der Substituenten R , wenn m größer als 1 ist, unabhängig
voneinander
Fluor, Chlor, Brom, Iod, Cyano, Nitro,
(C2-Cs)Alkyl, welches jeweils unsubstituiert oder substituiert ist durch mindestens einen Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fluor, Chlor. Brom, Cyano und Nitro, oder
- (C2-Cs)Alkoxy, bedeutet, und
m 1, 2, 3 oder 4 bedeutet.
Weiter besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin (R2 )m m Substituenten R2 bedeutet,
wobei R , wenn m = 1 , oder jeder der Substituenten R , wenn m größer als 1 ist, unabhängig
voneinander
- Fluor, Chlor. Brom, lod, Cyano, Nitro,
(C2-C4)Alkyl, welches jeweils unsubstituiert oder substituiert ist durch mindestens einen Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fluor, Chlor, Brom, Cyano und Nitro, oder
(C2-C4)Alkoxy, bedeutet, und
m 1, 2, 3 oder 4 bedeutet.
Weiter ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin
(R2")m m Substituenten R2" bedeutet,
wobei R2 , wenn m = 1 , oder jeder der Substituenten R , wenn m größer als 1 ist, unabhängig
voneinander
Fluor, Chlor. Brom, lod, Cyano, Nitro,
Trifluormethyl, Trifluormethoxy oder Difluormethoxy bedeutet, und
m 1, 2 oder 3 bedeutet. Am meisten bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze, worin
(R2 )m m Substituenten R2 bedeutet,
wobei R . wenn m = 1 , oder jeder der Substituenten R2", wenn m größer als 1 ist, unabhängig
voneinander
Fluor, Chlor, Brom, Cyano, Nitro, oder
- Trifluormethyl bedeutet, und
m 1 oder 2 bedeutet.
Bevorzugte, besonders bevorzugte und insbesondere bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen sind auch die im experimentellen Teil genannten erfindungsgemäßen Verbindungen, insbesondere die in den Tabellen ZI und 72 genannten Verbindungen.
Die Erfindung umfasst auch alle Tautomeren, wie Keto- und Enol-Tautomeren, und deren Mischungen und Salze, wenn entsprechende funktionelle Gruppen vorhanden sind. Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) und (Ia) können alternativ durch verschiedene Verfahren dargestellt werden.
In den nachfolgenden Verfahren werden partiell Lösemittel (gleichbedeutend mit "Lösungsmittel") verwendet. In diesem Zusammenhang bezeichnen "inerte Lösemittel" jeweils Lösemittel, die unter den jeweiligen Reaktionsbedingungen inert sind, jedoch nicht unter beliebigen Reaktionsbedingungen inert sein müssen.
In den nachfolgenden Verfahren können die beschriebenen Reaktionen alternativ auch in einem Mikrowellenofen durchgeführt werden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind auch Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) und/oder deren Salze. Dazu gehören Verfahren, die analog bekannter Methoden durchgeführt werden.
Zur Herstellung der Verbindungen der Formel (I) können zunächst die entsprechenden
Diastereomerengemische in Form ihrer racemischen Gemische verwendet werden. Dem Prinzip nach ist die Herstellung der Diastereomerengemische der Cyanobutyrate bekannt (siehe EP-A-5341, EP-A- 266725, EP A 270830, JP 04/297454, JP 04/297455, JP 05/058979, WO 2011/003775, WO
2011/003776, WO 2011/042378, WO 2011/073143 und WO2011/098417 sowie WO 2012/126764 AI und WO 2012/126765 AI. Analog den in den zitierten Schriften beschriebenen Syntheserouten lassen sich die Verbindungen nach Standardverfahren der organischen Chemie herstellen.
Beispielsweise werden Diastereomerengemische der Verbindungen der Formel (I) mit einem Gehalt an der herzustellenden Verbindung (I) erhalten, dadurch gekennzeichnet, dass man
(a) Verbindungen der Formel (II) ("Cyanomethylbenzole"/"Phenylacetonitrile")
mit Verbindungen der Formel (III) (Zimtsäurederivaten) oder deren Salzen,
u Verbindungen der Formel (Γ) (Diastereomere/racemisch
umsetzt, wobei R
1, R\ Q und n, in den Verbindungen (II) und (III) wie in der jeweils herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) definiert sind.
Die für die Herstellung von Verbindungen der Formel (I) benötigten Ausgangsstoffe der Formel (II) und der Formel (III) sind gemäß der zitierten Literatur bekannt oder können analog der zitierten Literatur hergestellt werden. Die Umsetzung nach Variante (a) kann beispielsweise nach Methoden und unter Bedingungen, wie sie für Michael- Additionen bekannt sind, durchgeführt werden. Die Umsetzung erfolgt beispielsweise bei Temperaturen von -I 00°C bis 150°C, vorzugsweise -78°C bis 100°C, in einem organischen oder anorganischen Lösungsmittel, in der Regel in Gegenwart einer Base oder eines Katalysators oder beidem (siehe auch J. Chem. Soc. (1945), S. 438).
Geeignete Lösungsmittel sind beispielsweise organische Lösungsmittel wie:
aliphatische Kohlenwas s ersto ffe wie Pentan, Hexan, Cyclohexan oder Petrolether;
aromatische Kohlenwasserstoffe wie Toluol, o-, m- oder p-Xylol.
halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Methylenchlorid, Chloroform oder Chlorbenzol, - Fither wie Diethylether, Diisopropylether, tert.-üutylmethy lether, Dioxan, Anisol und
T etrahy dro furan (THF),
Nitriie wie Acetonitril oder Propionitril.
Ketone wie Aceton, Methylethylketon, Diethylketon oder tert. -Butylmethylketon,
Alkohole wie Methanol, Ethanol, n-Propanol, isopropanol. n-Butanol und tert.-Butanol, sowie - Dimethylsulfoxid, D i m et hy ! fo rma m i d . Dimethylacetamid, Sulfolan,
Gemische aus den genannten organischen Lösungsmitteln.
Geeignet sind in Einzelfällen auch anorganische Lösungsmittel wie Wasser oder Gemische organischer Lösungsmittel mit Wasser.
Bevorzugte Lösungsmittel sind THF und Methanol und deren Gemische mit anderen organischen Lösungsmitteln.
Die Umsetzung nach Herstellungsvariante (a) erfolgt vorzugsweise in Gegenwart einer Base, beispielsweise aus der Gruppe anorganischer Verbindungen wie der Alkalimetall- und
Erdalkalimetallhydroxide, zum Beispiel (z. B.) Lithiumhydroxid, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid oder Calziumhydroxid, der Alkalimetall- und Erdalkalimetalloxide, zum Beispiel Lithiumoxid, Natriumoxid, Calziumoxid oder Magnesiumoxid, der Alkalimetall- und Erdalkalimetallhydride, z. B. Lithiumhydrid, Natriumhydrid, Kaliumhydrid oder Calziumhydrid, der Alkalimetallamide, zum Beispiel Lithiumamid, Natriumamid oder Kaliumamid, der Alkalimetall- und Erdalkalimetallcarbonate, z. B. Lithiumcarbonat, Kaliumcarbonat oder Calziumcarbonat, der Alkalimetallhydrogencarbonate, z. B. Natriumhydrogencarbonat, oder der metallorganischen Verbindungen wie vorzugsweise der
Alkalimetallalkyle, z. B. Methyllithium, Butyllithium oder Phenyllithium, der
Alkylmagnesiumhalogenide, z. B. Methylmagnesiumchlorid, oder der Alkalimetall- und
Erdalkaiimetallalkoholate, z. B. Natriummethanolat, Natriumethanolat, Kalium ethanolat, alhun- tert.Butanolat oder Dimethoxymagnesium. Auch können als Basen organische Basen eingesetzt werden, beispielsweise aus der Gruppe der tertiären aliphatischen Amine, z. B. Trimethylamin, Triethylamin, Tributylamin, Di-isopropylethylamin oder N- Methylpiperidin, oder der aromatischen tertiären Amine, z. B. Pyridin oder substituierte Pyridine wie Collidin, Lutidin oder 4-Dimethylaminopyridin, oder der bicyclische Amine wie 7-Methyl-l ,5,7- triazabicyc!o[4.4.0]- dec-5-en oder l,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7en (DBU).
Bevorzugte organische Basen sind beispielsweise Kalium-tert.Butanoiat, Lithium- bis(trimethylsilyl)amid oder 7 -Methyl- l ,5,7-triazabicyclo[4.4.0]- dec-5-en oder 1 ,8- Diazabicyclo[5.4.0]undec-7en (DBU). Die Menge an Base kann im Allgemeinen breit variiert werden. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, die Base in katalytischen Mengen, im Unterschuss, äquimolar oder im Übers chuss einzusetzen. Eine vorzugsweise flüssige organische Base kann gegebenenfalls auch als Lösungsmittel verwendet werden.
Geeignete Katalysatoren für die Michael- Addition nach Variante (a) sind saure Katalysatoren, beispielsweise aus der Gruppe der anorganischen Säuren, z. B. Broensted-Säuren, wie
Fluorwasserstoffsäure, Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder Perchlorsäure, oder Lewis-Säuren wie Bortrifluorid, Aluminiumtrichlorid, Eisen-III-chlorid, Zinn-IV-chlorid, Titan-iV- chlorid, Scandium-III-triflat oder Zink-l l-chlorid, sowie der organischen Säuren, z. B. Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Oxalsäure, Toluolsulfonsäure, Benzolsulfonsäure, Camphersulfonsäure, Zitronensäure oder Trifluoressigsäure.
Die Menge an saurem Katalysator kann im Allgemeinen breit variiert werden. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, die Säure in katalytischen Mengen, im Unterschuss, äquimolar oder im Überschuss
einzusetzen. Eine vorzugsweise flüssige Säure kann gegebenenfalls auch als Lösungsmittel verwendet werden.
Variante (al) zur Herstellung von Zwischenverbindungen der Formel (III):
Verbindungen der Formel (III) und deren Salze werden beispielsweise auch nach Verfahren [Variante
(al)] erhalten, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Aldehyd der Formel (IV) mit Phosphoryiiden der Formel (V) zu Verbindungen (III) umsetzt (Wittig-Reaktion), wobei in der Formel (V) der Rest R einen Kohlenwasserstoffrest, vorzugsweise (Ci-Ce)Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl bedeutet.
Anstelle der Phosphorylide (V) können bei der Variante (al) auch die entsprechenden Phosphonat- Carbanionen (Wittig-Homer- Reaktion) eingesetzt werden.
(IV) (V) (III)
Wittig- oder Wittig-Horner-Reaktionen nach Variante (al) sind dem Fachmann grundsätzlich bekannt und beispielsweise in Journal of Heterocyclic Chemistry, 1985 , 22, 65-69; Archiv der Pharmazie (Weinheim, Germany), 1986, vol. 319, 4, 366 -372; Journal ofMedicinal Chemistry, 2002, 45, 16, 3549-3557; US2005/234033 AI, 2005; Journal ofMedicinal Chemistry, 2007, 50, 25, 6303-6306; Bioorganic and Medicinal Chemistry, 2010 ,18, 14, 5323-5338; Journal ofMedicinal Chemistry!, 2010, 53. 2, 787-797 sowie in der dort zitierten Literatur beschrieben.
Diastereomerengemische bzw. racemische Diastereomere der Verbindungen der Formel (I) können auch nach Variante (b) durch Umesterung erhalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass man
(b) Verbindungen der Formel (I*),
in denen R ein Rest aus der Gruppe der für R
1 möglichen Reste bedeutet aber von dem Rest R
1 in der herzustellenden Verbindung (I) verschieden ist,
mit einer Verbindung der Formel R'-OH, in der R
1 wie in Formel (I) definiert ist, zur Verbindung (I) umsetzt, wobei R , Q und n in der Verbindung (I*) wie in der jeweils herzustellenden Verbindung der Formel (I) definiert sind.
In einer besonderen Aus fuhrungs form lassen sich nach Variante (c) auch stereochemisch angereicherte Verbindungen der oben genannten Formel (Ia) als Verbindungen (I) erhalten, wobei Variante (c) dadurch gekennzeichnet ist, dass man (c) stereochemisch angereicherte Verbindungen der Formel (Ia*), die stereochemisch entsprechend (d. h. mindestens ebenso angereichert sind, wie in der gewünschten Verbindung (Ia))
in denen R ein Rest aus der Gruppe der für R' möglichen vorgesehenen Reste bedeutet, aber von dem Rest R
1 in der herzustellenden Verbindung (Ia) verschieden ist, mit einer Verbindung der Formel R'-OH, in der R ' wie in der herzustellenden Verbindung der Formel (Ia) definiert ist, umsetzt. Die Umesterungen (b) und (c) können beispielsweise mit einem geeigneten Alkohol R'-OH in
Gegenwart eines Katalysators, gegebenenfalls in Gegenwart eines aprotischen Lösungsmittels erfolgen.
Weiterhin sind in der Regel Bedingungen vorteilhaft, mit denen das chemische Gleichgewicht auf die Seite des gewünschten Produkts verschoben wird, beispielsweise mit einem großen Überschuss des Alkohols R'-OH unter praktisch wasserfreien Bedingungen, z. B. in Gegenwart eines Molekularsiebs.
Die Umsetzungen (Umesterungen) können in der Regel bei Temperaturen von 0°C bisl80°C, vorzugsweise 20°C bis 100°C in Gegenwart einer Lewis- bzw. Broenstedt-Säure oder eines Enzyms durchgeführt werden [vgl. J. Org. Chem. 2002, 67, 431].
Geeignete Lösungsmittel sind z. Ii. folgende organische aprotische Lösungsmittel:
aliphatische Kohlen was s ersto ffe wie Pentan, Hexan, Cyclohexan oder Petrolether;
aromatische Kohlenwasserstoffe wie Tolnol. o-, m- oder p-Xylol.
halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Methylenchlorid (Dichlormethan), Chloroform oder
Chlorbenzol,
Ether wie Diethyiether, Diisopropylether, tert. -Butylmethylether, Dioxan, Anisol oder
Tetrahydrofuran (THF),
- Nitrile wie Acetonitril oder Propionitril,
Ketone wie Aceton, Methyl ethylketon, Diethylketon oder tert. -Butylmethylketon,
Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, Dimethylacetamid oder Sulfolan oder
Gemische aus den genannten organischen Lösungsmitteln. Bevorzugtes Lösungsmittel ist der Alkohol R'-OH, der zugleich als Reaktant für die Umesterung verwendet wird, gegebenenfalls in Kombination mit einem der genannten aprotischen organischen
Lösungsmittel.
Alkohol ist in der Liste der aprotischen Lösungsmittel nicht enthalten und somit eher als„alternatives Lösungsmittel" anzusehen.
Alternativ kann man den gewünschten Ester aus einem anderen Ester auch zweistufig durch saures oder basisches Verseifen des anderen Esters zur freien Säure, d. h. zu Verbindungen (I*) oder (Ia*), worin R jeweils H bedeutet, und nachfolgender Veresterung mit einem Alkohol R'-OH erhalten.
Die Herstellung von Diastereomerengemischen, bzw. racemischen Diastereonieren, der Formel (I) gemäß Variante (d) oder optisch aktiven Verbindungen (Ia) gemäß Variante (e) ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass man eine freie Säure der genannten Formel (I*), bzw. Formel (Ia*), worin die Reste R jeweils Wasserstoff bedeuten, mit einem Alkohol der Formel R'-OH nach üblichen Methoden verestert, gegebenenfalls kombiniert mit einer vorherigen Herstellung (d-1) bzw. (e-1) der freien Säure aus einem anderen Ester der Formel (I*) bzw. Formel (Ia*), worin die Reste R jeweils ungleich Wasserstoff sind.
Die Veresterung aus der freien Säure der Formel (I*)/R = H ,bzw. (Ia*) R = H, kann beispielsweise analog üblichen Methoden erfolgen, beispielsweise bei Temperaturen von 0°C bis 120°C, vorzugsweise 20°C bis 50°C, gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators, in einem weitgehend wasserfreien Medium bzw. unter Bedingungen, in denen Wasser inklusive das bei der Veresterung entstehende Wasser gebunden oder anderweitig entfernt wird. Als Katalysator kommen wasserfreie Säuren und Basen, vorzugsweise organische Säuren oder Basen in Frage; siehe Handbücher für chemische
Verfahren zur Veresterung von Carbonsäuren; siehe auch z. B. J. Am. Chem. Soc. 2007,129 (43),13321 ; J. Org. Chem. 1984,49 (22), 4287.
Geeignete Lösungsmittel für die Veresterung sind die oben zu den Verfahrensvarianten (b) und (c) genannten aprotischen organischen Lösungsmittel geeignet, inklusive des Alkohols R'-OH, der zugleich als Reaktant für die Veresterung verwendet wird, gegebenenfalls in Kombination mit einem der genannten aprotischen organischen Lösungsmittel.
Geeignete Katalysatoren für die Veresterung sind die zur genannten Verfahrensvariante (a) (Michael- Addition) erwähnten Basen oder sauren oder basischen Katalysatoren in wasserfreier Form oder mit möglichst geringem Wasseranteil. Bevorzugte Katalysatoren sind die Basen Lithiumhydroxid, Kaliumcarbonat oder organische Amine wie Pyridine, subsitutierte Pyridine und DBU.
Die der Veresterung gegebenenfalls vorgeschaltete Verseifung [Verfahrensvarianten (d-1) bzw. (e-1)] anderer Ester der Formeln (I*) bzw. Formel (Ia*), jeweils mit R ungleich H, kann analog üblichen Methoden erfolgen, beispielsweise bei Temperaturen von 0°C bis 120°C, vorzugsweise 20°C bis 50°C, gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators, in einem wasserhaltigen MediumLösungsmittel; siehe Handbücher für chemische Verfahren zur Verseifung von Carbonsäureestern; siehe auch z. B. J. Am. Chem. Soc, 2007,129 (43),13321; J. Org. Chem. 1984,49 (22), 4287.
Geeignete Lösungsmittel für die Verseifung, d. h. die Verfahrensvarianten (d-1), bzw. (e-1), ist Wasser oder ein wasserhaltiges organisches Lösungsmittel, beispielsweise auf Basis der zur genannten Verfahrensvariante (a) (Michael- Addition) erwähnten organischen Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser oder polare organische Lösungsmittel mit einem Wassergehalt wie THF.
Geeignete Katalysatoren für die Verseifung sind die zur genannten Verfahrensvariante (a) (Michael- Addition) erwähnten Säuren, Basen oder sauren oder basischen Katalysatoren, jeweils mit einem Wassergehalt. Bevorzugte Katalysatoren sind wässrige Säuren und Basen, insbesondere Basen wie Lithiumhydroxid, Natriumhydroxid, Kaliumcarbonat, Pyridine, substituierte Pyridine und DBU in Gegenwart von organischen Lösungsmitteln.
Die Katalysatoren für die Veresterung oder die Verseifung können im Allgemeinen in katalytischen Mengen eingesetzt werden. Eine Verwendung in größeren Mengen, auch äquimolar oder im molaren Überschuss ist in der Regel auch möglich. Eine Verwendung als Lösungsmittel kommt oftmals auch in Frage.
Die Reaktionsgemische werden in üblicher Weise aufgearbeitet, z.B. durch Mischen
mit Wasser, Trennung der Phasen und gegebenenfalls chromatographische Reinigung der Rohprodukte.
Die Zwischen- und Endprodukte fallen z.T. in Form farbloser oder schwach bräunlicher, zäher Öle an, die unter vermindertem Druck und bei mäßig erhöhter Temperatur von flüchtigen Anteilen befreit oder gereinigt werden.
Sofern die Zwischen- und Endprodukte als Feststoffe erhalten werden, kann die Reinigung auch durch Umkristallisieren oder Digerieren erfolgen. Sofern einzelne Verbindungen (I) bzw. (Ia) nicht auf den voranstehend beschriebenen Wegen zugänglich sind, können sie durch Derivatisierung anderer Verbindungen (I) bzw. (Ia) hergestellt werden.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Threo-Verbindungen oder optisch aktiven Threo- Verbindungen (Ia) aus den Diastereomerengemischen der Verbindungen (I) ist es erforderlich das Threo- Is mer oder das Stereoisomer (Enantiomer) Threo-2 aus dem Gemisch der Stereoisomeren entsprechend
anzureichern. Ein zweckmäßiges Verfahren beinhaltet daher zunächst eine Isolierung der Threo- Isomeren Threo- 1 und Threo-2 aus dem Diastereomerengemisch der Verbindungen der Formel (I), welches noch die Erythro-Isomeren enthält und gegebenenfalls anschließende Racematrennung mit Isolierung oder Anreicherung des Enantionmeren Threo-2 aus dem Gemisch mit dem Enantiomeren Threo- 1.
Die Isolierung der Threo-Isomeren als racemisches Gemisch kann analog der oben erwähnten üblichen Trenn- und Reinigungsverfahren erfolgen (Diastereomeren-trennung).
Für die daran anschließende Herstellung von Verbindungen der Formel (Ia) kommen
Racemattrennungsmethoden in Frage, die dem Fachmann aus analogen Fällen allgemein bekannt sind (vgl. Handbücher der Stereochemie), z. Ii. im Anschluss an Verfahren zur Trennung von Gemischen in Diastereoniere, z. B. durch physikalische Verfahren wie Kristallisation, Chromatographieverfahren, vor allem Säulenchromatographie und Hochdruckflüssigchromatographie, Destillation, gegebenenfalls unter reduziertem Druck, Extraktion und andere Verfahren, können verbleibende Gemische von Enantiomeren in der Regel durch chromatographische Trennung an chiralen Festphasen getrennt werden. Für präparative Mengen oder im industriellen Maßstab kommen Verfahren wie die Kristallisation diastereomerer Salze, die aus den Diastereomerengemischen mit optisch aktiven Säuren und gegebenenfalls bei vorhandenen sauren Gruppen mit optisch aktiven Basen erhalten werden können, in Frage.
Zur Racemattrennung durch Kristallisation diastereomerer Sal e kommen als optisch aktive Säure z. B. Camphersulfonsäure, Camphersäure, Bromcamphersulfonsäure, Chinasäure, Weinsäure,
Dibenzoylweinsäure und andere analoge Säure in Betracht; als optisch aktive Basen kommen z. B. Chinin, Cinchonin, Chinidin, Brucin, 1-(S)- oder 1-(R)-Phenylethylamin und andere analoge Basen in Frage.
Die Kristallisationen werden dann meist in wässrigen, alkoholischen oder wäs srig- organis chen Lösungsmittel durchgeführt, wobei das Diastereomer mit der geringeren Löslichkeit gegebenenfalls
nach Animpfen zunächst ausfällt. Das eine Enantiomer der Verbindung der Formel (I) wird danach aus dem ausgefällten Salz oder das andere aus dem Kristallisat durch Ansäuern bzw. mit Base freigesetzt.
Gegenstand der Erfindung ist daher auch das Verfahren zur Herstellung der Verbindungen (la), dadurch gekennzeichet, dass man mit Verbindungen (I) bzw. den Threo- Verbindungen der Formel (I) eine
Racemattrennung durchführt und die Verbindung (la) in einer stereochemischen Reinheit von 60 bis 100 %, vorzugsweise 70 bis 100 %, mehr bevorzugt 80 bis 100 %, insbesondere 90 bis 100 %, bezogen auf das vorliegende Gemisch der threo-Enantiomeren isoliert. Alternativ zu den genannten Racemattrennungsverfahren eignen sich zur Herstellun der Threo-Enantiomeren (la) prinzipiell auch enantioselektive Verfahren ausgehend von stereochemisch reinen Ausgangsstoffen.
Zur Herstellung der Säureadditionssalze der Verbindungen der Formel (I) kommen allgemein folgende Säuren in Frage: Halogenwasserstoffsäuren wie Chlorwasserstoffsäure oder Bromwasserstoffsäure, weiterhin Phosphorsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure, mono- oder bifunktionelle Carbonsäuren und Hydro xycarbonsäuren wie Essigsäure, Maleinsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, Weinsäure,
Citronensäure, Salicylsäure, Sorbinsäure oder Milchsäure, sowie Sulfonsäuren wie p-Toluolsulfonsäure oder 1 ,5-Naphtalindisulfonsäure. Die Säureadditionsverbindungen der Formel (I) können in einfacher Weise nach den üblichen Salzbildungsmethoden, z.B. durch Lösen einer Verbindung der Formel (I) in einem geeigneten organischen Lösungsmittel wie z.B. Methanol, Aceton, Methylenchlorid oder Benzol und Hinzufügen der Säure bei Temperaturen von 0 bis 100 °C erhalten werden und in bekannter Weise, z.B. durch Abfiltrieren, isoliert und gegebenfalls durch Waschen mit einem inerten organischen Lösemittel gereinigt werden.
Die Basenadditionssalze der Verbindungen der Formel (I) werden vorzugsweise in inerten polaren Lösungsmitteln wie z.B. Wasser, Methanol oder Aceton bei Temperaturen von 0 bis 100 °C hergestellt. Geeignete Basen zur Herstellung der erfindungsgemäßen Salze sind beispielsweise Alkalicarbonate, wie Kaliumcarbonat. Alkali- und Erdalkalihydroxide, z.B. NaOH oder KOH, Alkali- und Erdalkalihydride, z.B. NaH, Alkali- und Erdalalkoholate, z.B. Natriummethanolat oder Kalium-tert. -butylat, oder Ammoniak. Ethanolamin oder quartäres Ammoniumhydroxid der Formel [NRR'R"R" ']+ OH".
Mit den in den vorstehenden Verfahrensvarianten bezeichneten "inerten Lösungsmitteln" sind jeweils Lösungsmittel gemeint, die unter den jeweiligen Reaktionsbedingungen inert sind, jedoch nicht unter beliebigen Reaktionsbedingungen inert sein müssen.
Eine Kollektion aus Verbindungen der Formel (I), die nach den obengenannten Verfahren synthetisiert werden können, können zusätzlich in parallelisierter Weise hergestellt werden, wobei dies in manueller,
teilweise automatisierter oder vollständig automatisierter Weise geschehen kann. Dabei ist es möglich, sowohl die Reaktionsdurchführung, die Aufarbeitung oder die Reinigung der Produkte bzw.
Zwischenstufen zu automatisieren. Insgesamt wird hierunter eine Vorgehensweise verstanden, wie sie beispielsweise durch S. H. DeWitt in "Annual Reports in Combinatorial Chemistry and Moiecular Diversity: Automated Synthesis", Band 1, Verlag Escom, 1997, Seite 69 bis 77 beschrieben wird.
Zur parallelisierten Reaktionsdurchführung und Aufarbeitung können eine Reihe von im Handel erhältlichen Geräten verwendet werden wie sie beispielsweise von den Firmen Stern Corporation, Woodrolfe Road. Tollesbury, Essex, CM9 8SE, England oder H + P Labortechnik GmbH,
Bnickmannring 28, 85764 Oberschleißheim, Deutschland angeboten werden. Für die parallelisierte
Aiifreiiii ung von Verbindungen (I) oder von bei der Herstellung anfallenden Zwischenprodukten stehen unter anderem Chromatographieapparaturen zur Verfügung, beispielsweise der Firma ISCO. Inc., 4700 Superior Street, Lincoln, NE 68504, USA. Die aufgeführten Apparaturen ermöglichen eine modulare Vorgehensweise, bei der die einzelnen Arbeits schritte automatisiert sind, zwischen den Arbeits schritten jedoch manuelle Operationen durchgeführt werden müssen. Dies kann durch den Einsatz von teilweise oder vollständig integrierten Automationssystemen umgangen werden, bei denen die jeweiligen Automationsmodule beispielsweise von Roboter bedient werden. Derartige Automationssysteme können zum Beispiel von der Finna Zymark Corporation, Zymark Center, Hopkinton, MA 01748, USA bezogen werden.
Neben den beschriebenen Methoden kann die Herstellun von Verbindungen der Formel (I) vollständig oder partiell durch Festphasen unters tüzte Methoden erfolgen. Zu diesem Zweck werden einzelne Zwischenstufen oder alle Zwischenstufen der Synthese oder einer für die entsprechende
Vorgehensweise angepaßten Synthese an ein Syntheseharz gebunden. Festphasen unterstützte
Synthesemethoden sind in der Fachliteratur hinreichend beschrieben, z. B.: Barry A. Bunin in "The Combinatorial Index", Verlag Academic Press, 1998.
Die Verwendung von Festphasen unterstützten Synthesemethoden erlaubt eine Reihe von
literaturbekannten Protokollen, die wiederum manuell oder automatisiert ausgeführt werden können. Zum Beispiel kann die 'Teebeutelmethode" (Houghten, US 4,631,211; Houghten et al., Proc. Natl.
Acad. Sei., 1985, 82, 5131 - 5135) mit Produkten der Firma I RORI. 11149 North Torrey Pines Road. La Jolia, CA 92037, USA teilweise automatisiert werden. Die Automatisierung von Festphasen unterstützter Parallelsynthese gelingt beispielsweise durch Apparaturen der Firmen Argonaut
Technologies, Inc., 887 Industrial Road, San Carlos, CA 94070, USA oder MultiSynTech GmbH, Wullener Feld 4, 58454 Witten, Deutschland.
Die Herstellung gemäß den hier beschriebenen Verfahren liefert Verbindungen der Formel (I) in Form von Substanzkollektionen oder -bibliotheken. Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher auch
Bibliotheken der Verbindungen der Formel (I), die mindestens zwei Verbindungen der Formel (I) enthalten, und deren Vorprodukte.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) (und/oder deren Salze), oben und im Folgenden zusammen als„erfindungsgemäße Verbindungen",„erfindungsgemäße Verbindungen (I)" oder kurz als „Verbindungen (I)" bezeichnet, weisen eine ausgezeichnete herbizide Wirksamkeit gegen ein breites Spektrum wirtschaftlich wichtiger mono und dikotyler annueller Schadpflanzen auf. Auch schwer bekämpfbare perennierende Schadpflanzen, die aus Rhizomen, Wurzelstöcken oder anderen
Dauerorganen austreiben, werden durch die Wirkstoffe gut erfaßt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher auch ein Verfahren zur Bekämpfung von
unerwünschten Pflanzen oder zur Wachstumsregulierung von Pflanzen, vorzugsweise in
Pflanzenkulturen, worin eine oder mehrere erfindungsgemäße Verbindung(en) auf die Pflanzen (z.B. Schadpflanzen wie mono- oder dikotyle Unkräuter oder unerwünschte Kulturpflanzen), das Saatgut (z.B. Körner, Samen oder vegetative Vermehrungsorgane wie Knollen oder Sprossteile mit Knospen), den Boden, in dem oder auf dem die Pflanzen wachsen, (z. B. den Boden von Kulturland oder NichtKulturland) oder die Fläche, auf der die Pflanzen wachsen (z.B. die Anbaufläche), ausgebracht werden. Dabei können die erfindungsgemäßen Verbindungen z.B. im Vorsaat- (ggf. auch durch Einarbeitung in den Boden), Vorauflauf- oder Nachauflaufv erfahren ausgebracht werden. Im einzelnen seien beispielhaft einige Vertreter der mono und dikotylen Unkrautflora genannt, die durch die die erfindungsgemäßen Verbindungen kontrolliert werden können, ohne dass durch die Nennung eine Beschränkung auf bestimmte Arten erfolgen soll.
Monokotyle Schadpflanzen der Gattungen: Aegiiops, Agropyron, Agrostis, Alopecurus, Apera, Avena, Brachiaria. Bromus, Cenchrus, Commelina, Cynodon, Cyperus, Dactyloctenium, Digitaria. Echinochloa, Eleocharis, Eleusine, Eragrostis, Eriochloa, Festuca, Fimbristylis, Heteranthera, Imperata, Ischaemum, Leptochloa, Loiium, Monochoria, Panicum, Paspalum, Phalaris, Phleum, Poa, Rottboellia, Sagittaria, Scirpus, Setaria, Sorghum.
Dikotyle Unkräuter der Gattungen: Abutilon, Amaranthus, Ambrosia, Anoda, Anthemis, Aphanes, Artemisia, Atriplex, Bei Iis, Bidens, Capsella, Carduus, Cassia, Centaurea, Chenopodium, Cirsium, Convolvulus, Datura, Desmodium, Emex, Erysimum, Euphorbia. Galeopsis, Galinsoga, ( ialiuni, Hibiscus, Ipomoea, Kochia, Lamium. Lepidium, Lindernia, Matricaria, Mentha, Mercurialis, Mullugo, Myosotis, Papaver, Pharbitis, Plantago, Polygonum, Portulaca. Ranunculus, Raphanus, Rorippa. Rotala. Rumex, Salsola, Senecio, Sesbania, Sida, Sinapis, Solanum, Sonchus, Sphenoclea, Stellaria, Taraxacum. Thlaspi, Trifolium, Urtica, Veronica, Viola, Xanthium.
Werden die erfindungsgemäßen Verbindungen vor dem Keimen auf die Erdoberfläche appliziert, so wird entweder das Auflaufen der Unkrautkeimlinge vollständig verhindert oder die Unkräuter wachsen
bis zum Keimblattstadium heran, stellen jedoch dann ihr Wachstum ein und sterben schließlich nach Ablauf von drei bis vier Wochen vollkommen ab.
Sehr wirksam zeigten sich die die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) und/oder deren Salze in der Bekämpfung von Schadpflanzen wie Alopecurus myosuroides, Avena fatua, Cyperus esculentus, Echinochloa crus-galli, Lolium multiflorum, Setaria viridis, Abutilon theophrasti, Amaranthus retroflexus, Matricaria inodora (= Tripleurospermum maritimum subsp. inodorum), Pharbitis purpurea, Polygonum convolvulus (= Fallopia convolvulus), Stellaria media, Viola tricolor, Veronica persica, und Pharbitis purpurea.
Besonders gute herbizide Wirksamkeit zeigten die erfindungsgemäßen Verbindungen gegen Alopecurus myosuroides, Avena fatua, Echinochloa crus-galli, Lolium multiflorum, Setaria viridis, Amaranthus retroflexus, Pharbitis purpurea, Polygonum convolvulus, Viola tricolor und Veronica persica. Bei Applikation der Wirkstoffe auf die grünen Pflanzenteile im Nachauflaufv erfahren tritt nach der Behandlung Wachstumsstop ein und die Schadpflanzen bleiben in dem zum Applikationszeitpunkt vorhandenen Wachstums Stadium stehen oder sterben nach einer gewissen Zeit ganz ab, so dass auf diese Weise eine für die Kulturpflanzen schädliche Unkrautkonkurrenz sehr früh und nachhaltig beseitigt wird.
Obgleich die erfindungsgemäßen Verbindungen eine ausgezeichnete herbizide Aktivität gegenüber mono - und dikotylen Unkräutern aufweisen, werden Kulturpflanzen wirtschaftlich bedeutender Kulturen z.B. dikotyler Kulturen der Gattungen Arachis, Beta, Brassica, Cucumis, Cucurbita,
Helianthus, Daucus, Glycine, Gossypium, Ipomoea, Lactuca, Liniini. Lycopersicon, Miscanthus, Nicotiana, Phaseolus, Pisum, Solanum, Vicia, oder monokotyler Kulturen der Gattungen Allium.
Ananas, Asparagus, Avena, Hordeum, Ory/a, Panicum. Saccharum, Seeale, Sorghum, Triticale, Triticum, Zea, insbesondere Zea und Triticum, abhängig von der Struktur der jeweiligen
erfindungsgemäßen Verbindung und deren Aufwandmenge nur unwesentlich oder gar nicht geschädigt. Die vorliegenden Verbindungen eignen sich aus diesen Gründen sehr gut zur selektiven Bekämpfung von unerwünschtem Pflanzenwuchs in Pflanzenkulturen wie landwirtschaftlichen Nutzpflanzungen oder Zierpflanzungen.
Darüberhinaus weisen die erfindungsgemäßen Verbindungen (abhängig von ihrer jeweiligen Struktur und der ausgebrachten Aufwandmenge) hervorragende wachstumsregulatorische Eigenschaften bei Kulturpflanzen auf. Sie greifen regulierend in den pflanzeneigenen Stoffwechsel ein und können damit zur gezielten Beeinflussung von Pflanzeninhaltsstoffen und zur Ernteerleichterung wie z.B. durch
Auslösen von Desikkation und Wuchsstauchung eingesetzt werden. Desweiteren eignen sie sich auch zur generellen Steuerung und Hemmung von unerwünschtem vegetativem Wachstum, ohne dabei die Pflanzen abzutöten. Eine Hemmung des vegetativen Wachstums spielt bei vielen mono und dikotylen
Kulturen eine große Rolle, da beispielsweise die Lagerbildung hierdurch verringert oder völlig verhindert werden kann.
Aufgrund ihrer herbiziden und pflanzenwachstumsregulatorischen Eigenschaften können die Wirkstoffe auch zur Bekämpfung von Schadpflanzen in Kulturen von gentechnisch oder durch konventionelle Mutagenese veränderten Pflanzen eingesetzt werden. Die transgenen Pflanzen zeichnen sich in der Regel durch besondere vorteilhafte Eigenschaften aus, beispielsweise durch Resistenzen gegenüber bestimmten Pestiziden, vor allem bestimmten Herbiziden, Resistenzen gegenüber Pflanzenkrankheiten oder Erregern von Pflanzenkrankheiten wie bestimmten Insekten oder Mikroorganismen wie Pilzen, Bakterien oder Viren. Andere besondere Eigenschaften betreffen z. B. das Erntegut hinsichtlich Menge, Qualität, Lagerfahigkeit, Zusammensetzung und spezieller Inhaltsstoffe. So sind transgene Pflanzen mit erhöhtem Stärkegehalt oder veränderter Qualität der Stärke oder solche mit anderer
Fettsäurezusammensetzung des Ernteguts bekannt.
Bevorzugt bezüglich transgener Kulturen ist die Anwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen und/oder deren Sal/e in wirtschaftlich bedeutenden transgenen Kulturen von Nutz und Zierpflanzen, z. B. von Getreide wie Weizen, Gerste, Roggen, Ha er, Hirse, Reis und Mais oder auch Kulturen von Zuckerrübe. Baumwolle, Soja, Raps, Kartoffel, Tomate, Erbse und anderen Gemüsesorten.
Vorzugsweise können die erfindungsgemäßen Verbindungen auch als Herbizide in
Nutzpflanzenkulturen eingesetzt werden, welche gegenüber den phytotoxischen Wirkungen der Herbizide resistent sind bzw. gentechnisch resistent gemacht worden sind.
Aufgrund ihrer herbiziden und pflanzenwachs tumsregulatorischen Eigenschaften können die Wirkstoffe auch zur Bekämpfung von Schadpflanzen in Kulturen von bekannten oder noch zu entwickelnden gentechnisch veränderten Pflanzen eingesetzt werden. Die transgenen Pflanzen zeichnen sich in der Regel durch besondere vorteilhafte Eigenschaften aus, beispielsweise durch Resistenzen gegenüber bestimmten Pestiziden, vor allem bestimmten Herbiziden, Resistenzen gegenüber Pflanzenkrankheiten oder Erregern von Pflanzenkrankheiten wie bestimmten Insekten oder Mikroorganismen wie Pilzen, Bakterien oder Viren. Andere besondere Eigenschaften betreffen z. B. das Erntegut hinsichtlich Menge, Qualität, Lagerfahigkeit, Zusammensetzung und spezieller Inhalts Stoffe. So sind transgene Pflanzen mit erhöhtem Stärkegehalt oder veränderter Qualität der Stärke oder solche mit anderer
Fettsäurezusammensetzung des Ernteguts bekannt. Weitere besondere Eigenschaften können in einer Toleranz oder Resistenz gegen abiotische Stressoren z. B. Hitze, Kälte, Trockenheit, Salz und ultraviolette Strahlung liegen.
Bevorzugt ist die Anwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze in wirtschaftlich bedeutenden transgenen Kulturen von Nutz-und Zierpflanzen, z. B. von Getreide wie Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Hirse, Reis, Maniok und Mais oder auch Kulturen von Zuckerrübe, Baumwolle, Soja, Raps, Kartoffel, Tomate, Erbse und anderen Gemüsesorten.
Vorzugsweise können die Verbindungen der Formel (I) als Herbizide in Nutzp flanzenkultur en
eingesetzt werden, welche gegenüber den phytotoxischen Wirkungen der Herbizide resistent sind bzw. gentechnisch resistent gemacht worden sind.
Herkömmliche Wege zur Herstellung neuer Pflanzen, die im Vergleich zu bisher vorkommenden Pflanzen modifizierte Eigenschaften aufweisen, bestehen beispielsweise in klassischen
Züchtungsverfahren und der Erzeugung von Mutanten. Alternativ können neue Pflanzen mit veränderten Eigenschaften mit Hilfe gentechnischer Verfahren erzeugt werden (siehe z. B. EP-A-0221044, EP-A- 0131624). Beschrieben wurden beispielsweise in mehreren Fällen
gentechnische Veränderungen von Kulturpflanzen zwecks Modifikation der in den Pflanzen synthetisierten Stärke (z. B. WO 92/1 1376, WO 92/14827,
WO 91/19806),
transgene Kulturpflanzen, weiche gegen bestimmte Herbizide vom Typ Giufosinate (vgl. z. B. EP-A-0242236, EP-A-242246) oder Glyphosate
( WO 92/00377) oder der Sulfonylharnstoffe (EP-A-0257993, US-A-5013659)
resistent sind,
transgene Kulturpflanzen, beispielsweise Baumwolle, mit der Fähigkeit Bacillus thuringiensis- Toxine (Bt-Toxine) zu produzieren, weiche die Pflanzen gegen bestimmte Schädlinge resistent machen (EP-A-0142924, EP-A-0 ! 93259 ).
transgene Kulturpflanzen mit modifizierter Fettsäurezusammensetzung (WO 91/13972).
- gentechnisch veränderte Kulturpflanzen mit neuen Inhalts- oder Sekundärstoffen z. B. neuen Phytoalexinen, die eine erhöhte Krankheitsresistenz verursachen (EPA 309862, EPA0464461)
gentechnisch veränderte Pflanzen mit reduzierter Photorespiration, die höhere Erträge und höhere Stresstoleranz aufweisen (EPA 0305398).
Transgene Kulturpflanzen, die pharmazeutisch oder diagnostisch wichtige Proteine produzieren („molecular pharming")
transgene Kulturpflanzen, die sich durch höhere Erträge oder bessere Qualität auszeichnen transgene Kulturpflanzen die sich durch eine Kombinationen z. B. der o. g. neuen Eigenschaften auszeichnen („gene stacking") Zahlreiche molekularbiologische Techniken, mit denen neue transgene Pflanzen mit veränderten Eigenschaften hergestellt werden können, sind im Prinzip bekannt; siehe z. B. I. Potrykus und G.
Spangenberg (eds.) Gene Transfer to Plauts, Springer Lab Manual (1995), Springer Verlag Berlin, Heidelberg, oder Christou, "Trends in Plant Science" 1 (1996) 423-43 ! ).
Für derartige gentechnische Manipulationen können Nucleinsäuremoleküle in Plasmide eingebracht werden, die eine Mutagenese oder eine Sequenzveränderung durch Rekombination von DNA- Sequenzen erlauben. Mit Hilfe von Standardverfahren können z. B. Basenaustausche vorgenommen, Teilsequenzen entfernt oder natürliche oder synthetische Sequenzen hinzugefügt werden. Für die Verbindung der DNA-Fragmente untereinander können an die Fragmente Adaptoren oder Linker
angesetzt werden, siehe z. B. Sambrook et al., 1989, Molecular Cloning, A Laboratory Manual, 2. Aufl. Cold Spring Harber Laboratory Press, Cold Spring Harber. NY; oder Winnacker "Gene und Klone", VCH Weinheim 2. Auflage 1996
Die Herstellung von Pflanzenzeilen mit einer verringerten Aktivität eines Genprodukts kann beispielsweise erzielt werden durch die Expression mindestens einer entsprechenden antisense-RNA, einer sense-RNA zur Erzielung eines Cosuppressionseffektes oder die Expression mindestens eines entsprechend konstruierten Ribozyms, das spezifisch Transkripte des obengenannten Genprodukts spaltet.
Hierzu können zum einen DNA-Moleküle verwendet werden, die die gesamte codierende Sequenz eines Genprodukts einschließlich eventuell vorhandener flankierender Sequenzen umfassen, als auch DNA- Moleküle, die nur Teile der codierenden Sequenz umfassen, wobei diese Teile lang genug sein müssen, um in den Zellen einen antisense-Effekt zu bewirken. Möglich ist auch die Verwendung von DNA- Sequenzen, die einen hohen Grad an Homologie zu den codiereden Sequenzen eines Genprodukts aufweisen, aber nicht vollkommen identisch sind.
Bei der Expression von Nucleinsäuremolekülen in Pflanzen kann das synthetisierte Protein in jedem beliebigen Kompartiment der pflanzlichen Zelle lokalisiert sein. Um aber die Lokalisation in einem bestimmten Kompartiment zu erreichen, kann z. B. die codierende Region mit DNA-Sequenzen verknüpft werden, die die Lokalisierung in einem bestimmten Kompartiment gewährleisten. Derartige Sequenzen sind dem Fachmann bekannt (siehe beispielsweise Braun et al., EMBO J. 11 (1992), 3219- 3227; Wolter et al., Proc, Natl. Acad. Sei. USA 85 (1988), 846-850; Sonnewald et al., Plant J. 1 (1991), 95-106). Die Expression der Nukleinsäuremoieküle kann auch in den Organellen der Pflanzenzellen stattfinden.
Die transgenen Pflanzenzelien können nach bekannten Techniken zu ganzen Pflanzen regeneriert werden. Bei den transgenen Pflanzen kann es sich prinzipiell um Pflanzen jeder beliebigen
Pflanzenspezies handeln, d.h., sowohl monokotyle als auch dikotyle Pflanzen.
So sind transgene Pflanzen erhältlich, die veränderte Eigenschaften durch Überexpression, Suppression oder Inhibierung homologer (= natürlicher) Gene oder Gensequenzen oder Expression heterologer (= fremder) Gene oder Gensequenzen aufweisen. Vorzugsweise können die erfindungsgemäßen Verbindungen (I) in transgenen Kulturen eingesetzt werden, welche gegen Wuchsstoffe, wie z. B. Dicamba oder gegen Herbizide, die essentielle
Pflanzenenzyme, z. B. Acetolactatsynthasen (ALS), EPSP Synthasen, Glutaminsynthasen (GS) oder Hydoxyphenylpyruvat Dioxygenasen (HPPD) hemmen, respektive gegen Herbizide aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe, der Glyphosate, Glufosinate oder Benzoylisoxazole und analogen Wirkstoffe, resistent sind.
Bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Wirkstoffe in transgenen Kulturen treten neben den in anderen Kulturen zu beobachtenden Wirkungen gegenüber Schadpflanzen oftmals Wirkungen auf, die
für die Applikation in der jeweiligen transgenen Kultur spezifisch sind, beispielsweise ein verändertes oder speziell erweitertes Unkrautspektrum, das bekämpft werden kann, veränderte Aufwandmengen, die für die Applikation eingesetzt werden können, vorzugsweise gute Kombinierbarkeit mit den Herbiziden, gegenüber denen die transgene Kultur resistent ist, sowie Beeinflussung von Wuchs und Ertrag der transgenen Kulturpflanzen.
Gegenstand der Erfindung ist deshalb auch die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) und/oder deren Salze als Herbizide zur Bekämpfung von Schadpflanzen in Kulturen von Nutz- oder Zierpflanzen, gegebenenfalls in transgenen Kulturpflanzen.
Bevorzugt ist die Verwendung in Getreide wie Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Hirse und Reis im Voroder Nachauflauf, insbesondere im Weizen im Nachauflauf.
Bevorzugt ist auch die Verwendung in Mais im Vor- oder Nachauflauf, insbesondere im Mais im Vorauflauf.
Bevorzugt ist auch die Verwendung in Soja im Vor- oder Nachauflauf, insbesondere Soja im
Nachauflauf.
Die erfindungsgemäße Verwendung zur Bekämpfung von Schadpflanzen oder zur
Wachstumsregulierung von Pflanzen schließt auch den Fall ein, bei dem der Wirkstoff der Formel (I) oder dessen Salz erst nach der Ausbringung auf der Pflanze, in der Pflanze oder im Boden aus einer Vorläufersubstanz ("Prodrug") gebildet wird.
Gegenstand der Erfindung ist auch das Verfahren (Anwendungsverfahren) zur Bekämpfung von Schadpflanzen oder zur Wachstumsregulierung von Pflanzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wirksame Menge von einer oder mehreren Verbindungen der Formel (I) oder deren Salzen, auf die Pflanzen (Schadpflanzen, ggf. zusammen mit den Nutzpflanzen) Pflanzensamen, den Boden, in dem oder auf dem die Pflanzen wachsen, oder die Anbaufläche appliziert.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen (I) können in Form von Sprit pulvern, emulgierbaren
Konzentraten, versprühbaren Lösungen, Stäubemitteln oder Granulaten in den üblichen Zubereitungen angewendet werden. Gegenstand der Erfindung sind deshalb auch herbizide und
pflanzenwachstumsregulierende Mittel, die Verbindungen der Formel (I) und/oder deren Salze enthalten.
Die Verbindungen der Formel (I) und/oder deren Salze können auf verschiedene Art formuliert werden, je nachdem weiche biologischen und/oder chemisch-physikalischen Parameter vorgegeben sind. Als Formulierungsmögiichkeiten kommen beispielsweise in Frage: Spritzpulver (WP), wasserlösliche
Pulver (SP), wasserlösliche Konzentrate, emuigierbare Konzentrate (EC), Emulsionen (EW), wie Öl-inWasser- und Wasser-in-Öl-Emulsionen, versprühbare Lösungen, Suspensionskonzentrate (SC), Dispersionen auf Öl- oder Wasserbasis, öimischbare Lösungen, Kapselsuspensionen (CS), Stäubemittei
(DP), Beizmittel, Granulate für die Streu- und Bodenapplikation, Granulate (GR) in Form von Mikro-, Sprüh-, Aufzugs- und Adsorptionsgranulaten, wasserdispergierbare Granulate (WG), wasserlösliche Granulate (SG), ULV-Formulierungen, Mikrokapseln und Wachse.
Diese einzelnen Formulierungstypen sind im Prinzip bekannt und werden beispielsweise beschrieben in: Winnacker-Küchler, "Chemische Technologie",
Band 7, C. Hanser Verlag München, 4. Aufl. 1986, Wade van Valkenburg, "Pesticide Formulations", Marcel Dekker, N.Y., 1973; K. Martens, "Spray Drying" Handbook, 3rd Ed. 1979, G. Goodwin Ltd. London. Die notwendigen Formulierungshilfsmittel wie Inertmaterialien, Tenside, Lösungsmittel und weitere Zusatzstoffe sind ebenfalls bekannt und werden beispielsweise beschrieben in: Watkins, "Handbook of Insecticide Dust Diluents and Carriers", 2nd Ed., Darland Books, Caldwell N.J., H.v. Olphen,
"Introduction to Clay Colloid Chemistry"; 2nd Ed., J. Wiley & Sons, N.Y.; C. Marsden, "Solvents Guide"; 2nd Ed., Interscience, N.Y. 1963; McCutcheon's "Detergents and Emulsifiers Annual", MC Publ. Corp., Ridgewood N.J.; Sisley and Wood, "Encyclopedia of Surface Active Agents", Chem. Pub!. Co. Inc., N.Y. 1964; Schönfeldt, ' ' Grenzflächenaktive Äthylenoxidaddukte", Wiss. Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1976; Winnacker-Küchler, "Chemische Technologie", Band 7, C. Hanser Verlag München, 4. Aufl. 1986. Spritzpuiver sind in Wasser gleichmäßig dispergierbare Präparate, die neben dem Wirkstoff außer einem Verdünnungs- oder Inertstoff noch Tenside ionischer und/oder nichtionischer Art (Netzmittel,
Dispergiermittel), z.B. polyoxyethylierte Alky!pheno!e. polyoxethylierte Fettalkohole, polyoxethylierte Fettamine, Fettalkoholpolyglykolethersulfate, Alkansulfonate, Alkylbenzolsulionate, ligninsulfonsaures Natrium, 2,2'-dinaphthylmethan-6,6'-disulfonsaures Natrium, dibutylnaphthalin-sulfonsaures Natrium oder auch oleoylmethyltaurinsaures Natrium enthalten. Zur Herstellung der Spritzpulver werden die herbiziden Wirkstoffe beispielsweise in üblichen Apparaturen wie Hammer ühlen, Gebläsemühlen und Luftstrahlmühlen feingemahlen und gleichzeitig oder anschließend mit den Formulierungshilfsmitteln vermischt.
Emulgierbare Konzentrate werden durch Auflösen des Wirkstoffes in einem organischen Lösungsmittel z.B. Butanol, Cyclohexanon, Di methy i formam id. Xylo! oder auch höhersiedenden Aromaten oder Kohlenwasserstoffen oder Mischungen der organischen Lösungsmittel unter Zusatz von einem oder mehreren Tensiden ionischer und/oder nichtionischer Art (Emulgatoren) hergestellt. Als Emulgatoren können beispielsweise verwendet werden: Alkylarylsulfonsaure Calzium-Salze wie
Ca-dodecyibenzoisulfonat oder nichtionische Emulgatoren wie Fettsäurepolyglykolester,
Alkylarylpolyglykolether. Fettalkoholpolyglykoiether, Propylenoxid-Ethylenoxid-
Kondensationsprodukte, Alkylpolyether, Sorbitanester wie z.B. Sorbitanfettsäureester oder
Polyoxethylensorbitanester wie z.B. Polyoxyethylensorbitanfettsäureester.
Stäubemittel erhält man durch Vermählen des Wirkstoffes mit fein verteilten festen Stoffen, z.B.
Talkum, natürlichen Tonen, wie Kaolin. Bentonit und Pyrophyllit. oder Diatomeenerde.
Suspensionskonzentrate können auf Wasser- oder Ölbasis sein. Sie können beispielsweise durch Naß -Vermahlung mittels handelsüblicher Perlmühlen und gegebenenfalls Zusatz von Tensiden, wie sie z.B. oben bei den anderen Formulierungstypen bereits aufgeführt sind, hergestellt werden.
Emulsionen, z.B. Öl-in- Wasser-Emulsionen (EW), lassen sich beispielsweise mittels Rü rern,
Kolloidmühlen und/oder statischen Mischern unter Verwendung von wäßrigen organischen
Lösungsmitteln und gegebenenfalls Tensiden, wie sie
z.B. oben bei den anderen Formulierungstypen bereits aufgeführt sind, herstellen.
Granulate können entweder durch Verdüsen des Wirkstoffes auf adsorptionsfähiges, granuliertes Inertmaterial hergestellt werden oder durch Aufbringen von Wirksto ffkonzentraten mittels Klebemitteln, z.B. Polyvinylalkohol, polyacrylsaurem Natrium oder auch Mineralölen, auf die Oberfläche von
Trägerstoffen wie Sand, Kaolinite oder von granuliertem Inertmaterial. Auch können geeignete
Wirkstoffe in der für die Herstellung von Düngemittelgranulaten üblichen Weise - gewünschtenfalls in
Mischung mit Düngemitteln - granuliert werden.
Wasserdispergi erbare Granulate werden in der Regel nach den üblichen Verfahren wie Sprühtrocknung,
Wirbelbett-Granulierung, Teller-Granulierung, Mischung mit Hochgeschwindigkeitsmischern und
Extrusion ohne festes Inertmaterial hergestellt.
Zur Herstellung von Teller-, Fließbett-, Extruder- und Sprühgranulate siehe z.B. Verfahren in "Spray- Drying Handbook" 3rd ed. 1979, G. Goodwin Ltd., London; J.E. Browning, "Agglomeration", Chemical and Engineering 1967, Seiten 147 ff; "Perry's Chemical Engineer's Handbook", 5th Ed., McGraw-Hill, New York 1973. S. 8-57.
Für weitere Einzelheiten zur Formulierung von Pflanzenschutzmitteln siehe z.B. G.C. Klingman, "Weed Control as a Science", John Wiley and Sons, Inc., New York, 1961, Seiten 81-96 und J.D. Freyer, S.A. Evans, "Weed Control Handbook", 5th Ed., Blackwell Scientific Publications, Oxford, 1968, Seiten 101-103.
Die agrochemischen Zubereitungen enthalten in der Regel 0,1 bis 9 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 95 Gew.-%, Wirkstoff der Formel (I) und/oder dessen Sal/e.
In Sprit/pulvern beträgt die Wirkstoffkonzentration z.B. etwa 10 bis 90 Gew.-%, der Rest zu 100 Gew.-% besteht aus üblichen Formulierungsbestandteilen. Bei emulgi erbaren Konzentraten kann die
Wirkstoffkonzentration etwa 1 bis 90, vorzugsweise 5 bis 80 Gew.-% betragen. Staubförmige
Formulierungen enthalten 1 bis 30 Gew.-% Wirkstoff, vorzugsweise meistens 5 bis 20 Gew.-% an
Wirkstoff, versprühbare Lösungen enthalten etwa 0,05 bis 80, vorzugsweise 2 bis 50 Gew.-% Wirkstoff.
Bei wasserdispergi erbaren Granulaten hängt der Wirksto ffgehalt zum Teil davon ab, ob die wirksame Verbindung flüssig oder fest vorliegt und welche Granulierhilfsmittel, Füllstoffe usw. verwendet werden. Bei den in Wasser dispergi erbaren Granulaten liegt der Gehalt an Wirkstoff beispielsweise zwischen 1 und 95 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 10 und 80 Gew.-% .
Daneben enthalten die genannten Wirkstofformulierungen gegebenenfalls die jeweils üblichen Haft-, Netz-, Dispergier-, Emulgier-, Penetrations-, Konservierungs-, Frostschutz- und Lösungsmittel, Füll-. Träger- und Farbstoffe, Entschäumer, Verdunstungshemmer und den pH- Wert und die Viskosität beeinflussende Mittel. Beispiele für Formulierungshilfsmittel sind unter anderem in "Chemistry and Technology of Agrochemicai Formulations", ed. D. A. Knowles, Kluwer Academic Publishers (1 998) beschrieben.
Die Verbindungen der Formel (I) oder deren Salze können als solche oder in Form ihrer Zubereitungen (Formulierungen) mit anderen pestizid wirksamen Stoffen, wie z. B. Insektiziden, Akariziden, Nematiziden, Herbiziden, Fungiziden, Safenern, Düngemitteln und/oder Wachstumsregulatoren kombiniert eingesetzt werden, z. B. als Fertigformiii ierung oder als Tankmischungen. Die
Kombinationsformulierungen können dabei auf Basis der obengenannten Formulierungen hergestellt werden, wobei die physikalischen Eigenschaften und Stabilitäten der zu kombinierenden Wirkstoffe zu berücksichtigen sind.
Als Kombinationspartner für die erfindungsgemäßen Verbindungen in Mischungsformulierungen oder im Tank-Mix sind beispielsweise bekannte Wirkstoffe, die auf einer Inhibition von beispielsweise Acetolactat-Synthase, Acetyl-CoA-Carboxylase, Cellulose-Synthase, Enolpyruvylshikimat-3-phosphat- Synthase, Glutamin-Synthetase, p-Hydroxyphenylpyruvat-Dioxygenase, Phytoendesaturase,
Photo System I, Photosystem I I, Protoporphyrinogen-Oxidase beruhen, einsetzbar, wie sie z.B. aus Weed Research 26 (1986) 44 1 -445 oder "The Pesticide Manual", 15th edition, The British Crop Protection Council and the Royal Soc. of Chemistry, 2006 und dort zitierter Literatur beschrieben sind. Als bekannte Herbizide oder Pflanzenwachstumsregulatoren, die mit den erfindungsgemäßen Verbindungen kombiniert werden können, sind z.B. folgende Wirkstoffe zu nennen (die Verbindungen sind entweder mit dem "common name" nach der International Organization for Standardization (ISO) oder mit dem chemischen Namen oder mit der Codenummer bezeichnet) und umfassen stets sämtliche
Anwendungsformen wie Säuren, Salze, Ester und Isomere wie Stereoisomere und optische Isomere. Dabei sind beispielhaft eine und zum Teil auch mehrere Anwendungsformen genannt:
Acetochlor, Acibenzolar, Acibenzolar-S-methyl, Acifluorfen, Acifluorfen-sodium, Aclonifen, Alachlor, Allido chlor, Alloxydim, Alloxydim-sodium, Ametryn, Amicarbazone, Amido chlor, Amidosulfuron,
Aminocyclopyrachlor, Aminocyclopyrachlor-potassium, Aminocyclopyrachlor-methyl, Aminopyralid, Amitrole, Ammoniumsulfamat, Ancymidol, Anilofos, Asulam, Atrazine, Azafenidin, Azimsulfuron, Aziprotryn, Beflubutamid, Benazolin, Benazolin-ethyl, Bencarbazone, Benfluraiin, Benfuresate, Bensulide, Bensul füron, Bensuifuron-methyl, Bentazone, Benzfendizone, Benzobicyclon, Benzofenap, Benzofluor, Ben/oylprop. Bicyclopyrone, Bifenox, Bilanafos. Bilanafos-sodium, Bispyribac,
Bispyribac-sodium, Bromacil, Bromobutide, Bromofenoxim, Bromoxynil, Bromuron. Buminafos, Busoxinone, Butachlor, Butafenacil, Butamifos, Butenachlor, Butralin, Butroxydim, Butylate, Cafenstrole, Carbetamide, Carfentrazone, Carfentrazone-ethyl, Chlomethoxyfen, Chloramben,
Chlorazifop, Chlorazifop-butyl, Chlorbrom ron, Chlorbufam, Chlorfenac, Chlorfenac-natrium, Chlorfenprop, Chlorflurenol, Chlorfiurenol-methyl, Chloridazon, Chlorimuron, Chlorimuron-ethyl, Chlormequat-chlorid, Chlornitrofen, Chlorophthaiini, Chlorthal-dimethyl, Chlorotoluron, Chlorsulfuron, Cinidon, Cinidon-ethyl, Cinmethylin, Cinosulfuron, Clethodim, Clodinafop, C I d i nal p -propargy I , Clofencet, Clofencet-potassium, Clomazone, Clomeprop, Cloprop, Clopyralid, Cloransulam,
Cloransulam-methyl, Cumyluron, Cyanamide, Cyanazine, Cyclanilide, Cycloate, Cyclosulfamuron, Cycloxydim, Cycluron, Cyhalofop. Cyhalofop-butyl, Cyperquat, Cyprazine, Cypra/ole. 2.4-D. 2,4-DB, Daimuron Dymron. Dalapon, Daminozide, Dazomet, n-Decanol, Desmedipham, Desmetryn, Detosyl- Pyrazolate (DTP), Diallate, Dicamba, Dichlobenil, Dichlorprop. Dichlorprop-P. Diclofop, Diclofop- methyl, Diclofop-P-methyl, Diclosulam, Diethatyi, Diethatyl-ethyl, Difenoxuron, Difenzoquat,
Diflufenican, Difiufenzopyr, Di flufenzopyr-nalriiim, Dikeguiac-sodium, Dimefuron. Dimepiperate, Dimethachlor, Dimethametryn, Dimethenamid, Dimethenamid-P, Dimethipin, Dimetrasulfuron, Dinitramine, Dinoseb, Dinoterb, Diphenamid, Dipropetryn, Diquat, Diquat-dibromide, Dithiopyr, Di ron. DNOC, Eglinazine-ethyl, Endothal, EPTC, Esprocarb, Ethalfluralin, Ethametsulfuron, Ethametsulfuron-methyl, Ethephon, Ethidimuron, Ethiozin, Ethofumesate, Ethoxyfen, Ethoxyfen-ethyl, Ethoxysulfuron, Etobenzanid, F-5331, d.h. N-[2-Chlor-4-fiuor-5-[4-(3-fluorpiOpyl)-4,5-dihydro-5-oxo- 1 H-tetrazol- 1 -yl] -phenyl] -ethansulfonamid, F-7967, d. h. 3-[7-Chlor-5-fiuor-2-(trifiuormethyi)-lH- benzimidazol-4-yl]-I -methyl-6-(trifluormethyl)pyrimidin-2,4(lH,3H)-dion, Fenoprop, Fenoxaprop, Fenoxaprop-P, Fenoxaprop-ethyl, Fenoxaprop-P-ethyl, Fenoxasulfone, Fentrazamide, Fenuron, Flamprop, Flamprop-M-isopropyl, Flamprop-M-methyl, Flazasulfuron, Florasulam, Fluazifop,
Fluazifop-P, Fluazifop-butyl, Fluazifop-P-butyl, Fiuazolate, Flucarbazone, Flucarbazone-sodium, Flucetosulfuron, Fiuchloraiin, Flufenacet (Thiafiuamide), Flufenpyr, Flufenpyr-ethyl, Flumetralin, Flumetsulam, Flumiclorac, Flumiclorac-p entyl, Flumioxazin, Flumipropyn. Fluometuron, Fluorodifen, Fluoroglycofen, Fluoroglycofen-ethyl, Flupoxam, Flupropacil, Flupropanate, Flupyrsulfuron,
Flupyrsulfuron-methyl-sodiurn, Flurenol, Flurenol-butyl, Fluridone, Flurochloridone, Fluroxypyr,
Fluroxypyi'-meptyl, Fiurprimidol, Flurtamone, Fluthiacet, Fluthiacet-methyl, Fluthiamide, Fomesafen, Foramsulfuron, Forchlorfenuron, Fosamine, Furyloxyfen, Gibberellinsäure, Glufosinate, Glufosinate- ammonium, Glufosinate-P, Glufosinate-P-ammonium, Glufosinate-P-sodium, Glyphosate, Glyphosate- isopropyiammonium, H-9201 , d. h. 0-(2,4-Dimethyl-6-nitrophenyl)-0-ethyl- isopropylphosphoramidothioat, Halosafen, Halosulfuron, Halosulfuron-methyl, Haloxyfop. Haloxyfop- P, Haloxyfop-ethoxyethyl, Haloxyfop-P-ethoxyethyl, Haloxyfop-methyl, Haloxyfop -P-methyl, Hexazinone, HW-02, d. Ii. 1 -(Dimethoxyphosphoryl)-ethyl-(2,4-dichlorphenoxy)acetat,
Imazamethabenz, Imazamethabenz-methyi, Imazamox, Imazamox-ammonium, Imazapic, Imazapyr, imazapyr-isopropylammonium, Iinazaquin, Imazaquin-ammonium, Imazethapyr, Ima/elhapyr- ammonium, Imazosulfuron, Inabenfide, Indanofan, Indaziflam, Indolessigsäure (IAA), 4-Indol-3- ylbuttersäure (IBA), Iodosulfuron, Iodosulfuron-methyl-sodium, Iofensulfuron, Iofensulfuron-sodium, Ioxynil, Ipfencarbazone, I so Carbamid, Isopropalin, Isoproturon, Isouron, Isoxaben, Isoxachlortole, Isoxaflutole, Isoxapyrifop, KUH -043. d. h. 3 -( { [5-(Difluormethyl)- 1 -methyl-3-(rrifluormethyl)- 1 H-
pyrazol-4-yl]methyl}sulfonyl)-5,5-dimethyl-4,5-dihydro-l ,2-oxazol, Karbutilate, Ketospiradox, Lactofen, Lenacil, Linuron, Maleinsäurehydrazid, MCPA, MCPB, MCPB-methyl, -ethyl und -sodium, Mecoprop, Mecoprop-sodium, Mecoprop-butotyl, Mecoprop-P-butotyl, Mecoprop-P- dimethylammonium, Mecoprop-P-2-ethylhexyl, Mecoprop-P-kalium, Mefenacet, Mefluidide, Mepiquat- chlorid, Mesosulfuron, Mesosulfuron-methyl, Mesotrione, Methab enzthiazuron, Metam, Metamifop, Metamitron, Metazachlor, Metazasulfuron, Methazole, Methiopyrsulfuron, Methiozolin,
Methoxyphenone, Methyldymron, 1 -Methylcyclopropen, Methylisothiocyanat, Metobenzuron, Metobromuron, Metolachlor, S-Metolachlor, Metosulam, Metoxuron, Metribuzin, Metsulfuron, Metsulfuron-methyl, Molinate, Monalide, Monocarbamide, Monocarbamide-dihydrogensulfat, Monolinuron, Monosulfuron, Monosuifuron-ester, Monuron, MT-128, d. Ii. 6-Chlor-N-| ( 2E )-3- chlorprop-2-en-l -yi]-5-methyl-N-phenylpyridazin-3-amin, MT-5950, d. Ii. N-|3-Ch!or-4-( 1 - methylethyi)-phenyl]-2-methylpentanamid, NGGC-011 , Naproanilide, Napropamide, Naptalam, NC- 310, d.h. 4-(2,4-Dichlorobenzoyl)-l-methyl-5-benzyloxypyrazole, Neburon, Nicosulfuron,
Nipyraclofen, Nitralin, Nitrofen, Nitrophenolat-sodium (Isomerengemisch), Nitro fluorfen, Nonansäure, Norflurazon, Orbencarb, Orthosulfamuron, Oryzalin, Oxadiargyl, Oxadiazon, Oxasulfuron,
Oxaziciomefone, Oxyfluorfen, Paclobutrazol, Paraquat, Paraquat-dichlorid, Pe!argon säure
(Nonansäure), Pendimethalin, Pendralin, Penoxsulam, Pentanochlor, Pentoxazone, Perfiuidone, Pethoxamid, Phenisopham, Phenmedipham, Phenmedipham-ethyl, Picloram, Picolinafen, Pinoxaden, Piperophos, Pirifenop, Pirifenop-butyl, Prot i lach lor, Primisiilfuron. Primisulfuron-methyl, Probenazole, Profluazol, Procyazine, Prodiamine, Prifiuraline, Profoxydim, Prohexadione, Prohexadione-calcium, Prohydroj asmone, Pronieton. Prometryn, Propachlor, Propanil, Propaquizafop, Propazine, Propliani. Propisochlor. Propoxycarbazone, Propoxycarbazone-natrium, Propyrisulfuron, Propyzamide,
Prosulfalin, Prosulfocarb, Prosulfuron, Prynachlor, Pyraclonil, Pyraflufen, Pyraflufen-ethyl,
Pyrasulfotole, Pyrazolynate (Pyrazolate), Pyrazosulfuron, Pyrazosulfuron-ethyl, Pyrazoxyfen,
Pyribambenz, Pyribambenz-isopropyi, Pyribambenz-propyl, Pyi'ibenzoxim, Pyributicarb, Pyridafol,
Pyridate, Pyriftalid, Pyriminobac, Pyriminobac-methyl, Pyrimisulfan, Pyrithiobac, Pyrithiobac-natrium, Pyroxasulfone, Pyroxsulam. Quinclorac, Quinmerac, Quinoclamine, Quizalofop, Quizalofop-ethyi, Quizalofop-P, Quizalofop-P-ethyl, Quizalofop-P-tefuryl, Rimsulfuron, Saflufenacil, Secbumeton, Sethoxydim, Siduron, Simazine, Simetryn, SN- 106279, d. h. Methyi-(2R)-2-({7-[2-chlor-4- (trifiuormethyl)phenoxy]-2-naphthyl}oxy)propanoat, Sulcotrione, Sulfallate (CDEC), Sulfentrazone,
Sulfometuron, Sulfometuron-methyl, Sulfosate (Glyphosate-trimesium), Sulfosulfuron, SW-065, SYN- 523, SYP-249, d. h. l -Ethoxy-3-methyl-l-oxobut-3-en-2-yl-5-[2-chlor-4-(trifluonnethyl)phenoxy]-2- nitrobenzoat, SYP-300, d. h. l-[7-Fluor-3-oxo-4-(prop-2-in-l -yl)-3,4-dihydro-2H-l ,4-benzoxazin-6-yl]- 3-propyl-2-thioxoimidazolidin-4,5-dion, Tebutam, Tebuthiuron, Tecnazene, Tefuryltrione, Tembotrione, Tepraloxydim, Terbacil, Terbucarb, Terbuchlor, Terbumeton, Terbuthylazine, Terbutryn, Thenylchlor, Thiafluamide, Thiazafluron, Tliia/opyr. Thidiazimin, Thidiazuron, Thiencarbazone, Thiencarbazone- methyl, Thifensulfuron, Thifensulfuron-methyl, Thiobencarb, Tiocarbazil, Topramezone, Tralkoxydim, Triafamone, Triallate, Triasulfuron, Tria/itlam. Triazofenamide, Tribenuron, Tribenuron-methyl,
Trichloressigsäure (TCA), Triclopyr, Tridipfaane, Trietazine, Trifloxysulfuron, Trifloxysulfuron- natrium, Tritluralin. Triflusulfuron, Triflusulfuron-methyl, Trimeturon, Trinexapac, Trinexapac-ethyl, Tritosulfuron, Tsitodef, Uniconazole, Uniconazole-P, Vemoiate, ZJ-0862, d. Ii. 3,4-Dichlor-N-{2-[(4,6- dimethoxypyrimidin-2-yl)oxy]benzyl}anilin, sowie die folgenden Verbindungen:
Von besonderem Interesse ist die selektive Bekämpfung von Schadpflanzen in Kulturen von Nutz- und Zierpflanzen. Obgleich die erfindungsgemäßen Verbindungen (I) bereits in vielen Kulturen sehr gute bis ausreichende Selektivität aufweisen, können prinzipiell in einigen Kulturen und vor allem auch im Falle von Mischungen mit anderen Herbiziden, die weniger selektiv sind, Phytotoxizitäten an den
Kulturpflanzen auftreten. Diesbezüglich sind Kombinationen erfindungsgemäßer Verbindungen (I) von besonderem Interesse, welche die Verbindungen (I) bzw. deren Kombinationen mit anderen Herbiziden oder Pestiziden und Safenern enthalten.
Die Safener, welche in einem antidotisch wirksamen Gehalt eingesetzt werden, reduzieren die phytotoxischen Nebenwirkungen der eingesetzten Herbizide/Pestizide, z. B. in wirtschaftlich bedeutenden Kulturen wie Getreide (Weizen, Gerste, Roggen, Mais, Reis, Hirse), Zuckerrübe, Zuckerrohr. Raps, Baumwolle und Soja, vorzugsweise Getreide. Folgende Gruppen von Verbindungen kommen beispielsweise als Safener für die Verbindungen (I) und deren Kombinationen mit weiteren Pestiziden in Frage, einschließlich der jeweils möglichen Stereoisomere der Safener und der in der Landwirtschaft gebräuchlichen Salze: S 1 ) Verbindungen der Formel (S I ),
wobei die Symbole und Indizes folgende Bedeutungen haben: n
A ist eine natürliche Zahl von 0 bis 5, vorzugsweise 0 bis 3;
RA 1 ist Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Alkoxy, Nitro oder (G-C4)Haloalkyl;
WA ist ein unsubstituierter oder substituierter divalenter heterocyclischer Rest aus der Gruppe der teilunge sättigten oder aromatischen Fünfring-Heterocyclen mit 1 bis 3 Heteroringatomen aus der Gruppe N und O, wobei mindestens ein N-Atom und höchstens ein O-Atom im Ring enthalten ist, vorzugsweise ein Rest aus der Gruppe (WA1) bis (WA4),
(WA1) ( A 2) (WA 3) (W ) mA ist 0 oder 1 ; RA2 ist ORA3, SRA3 oder NRA 3RA4 oder ein gesättigter oder ungesättigter 3- bis 7-giiedriger
Heterocycius mit mindestens einem N-Atom und bis zu 3 Heteroatomen, vorzugsweise aus der Gruppe O und S, der über das N-Atom mit der Carbonylgruppe in (Sl) verbunden ist und unsubstituiert oder durch Reste aus der Gruppe (G-C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy oder
gegebenenfalls substituiertes Phenyl substituiert ist, vorzugsweise ein Rest der Formel ORA3, NHRA4 oder N(CH3)2, insbesondere der Formel ORA3;
RA' ist Wasserstoff oder ein unsubstituierter oder substituierter aliphatischer Kohlenwasserstoffrest, vorzugsweise mit insgesamt 1 bis 18 C-Atomen;
RA4 ist Wasserstoff, (G-C6)Alkyl, (Ci-Ce)Alkoxy oder substituiertes oder unsubstituiertes Phenyl;
RA5 ist 11. (Ci-Cs)Alkyl, (Ci-C8)Haioalkyl, (C i -C4) Alkoxy (C i -C8)Alkyl, Cyano oder COORA 9, worin RA ' Wasserstoff, (G-C8)Aikyl, (Ci-C8)Haloalkyl, (Ci-C4)Aikoxy-(C1-C4)alkyl,
(Ci-C6)Hydroxyalkyl, (C3-Ci2)Cycioalkyl oder Tri-(Ci-C4)-alkyl-silyl ist;
RA 6, RA 7, RA 8 sind gleich oder verschieden Wasserstoff, (G-C8)Alkyl, (Ci-Cs)Haloaikyl, (C3- Ci2)Cycloalkyl oder substituiertes oder unsubstituiertes Phenyi; vorzugsweise: a) Verbindungen vom Typ der Dichiorphenylpyrazolin-3- carbonsäure (Sl a), vorzugsweise
Verbindungen wie 1 -(2,4-Dichloi*phenyl)-5-(ethoxycarbonyl)-5-methyl-2-pyrazolin-3-carbon- säure, l -(2,4-Dichloφhenyl)-5-(ethoxycarbonyl)-5-methyl-2-pyrazolin-3-carbonsäureethylester (Sl -1) ("Mefenpyr-diethyl"), und verwandte Verbindungen, wie sie in der WO-A-91/07874 beschrieben sind; b) Derivate der Dichlorphenylpyrazolcarbonsäure (Slb), vorzugsweise Verbindungen wie
I -( 2.4-Dichlorphenyl )-5-me!l\yl-pyra/ol-3-carbonsäuree! hylester (Sl -2),
1 -(2,4-Dichlorphenyl)-5-isopropyl-pyrazol-3 -carbonsäureethylester (S 1 -3),
1 -(2,4-Dichlorphenyl)-5-( 1 , 1 -dimethyl-ethyl)pyrazol-3-carbonsäureethyl-ester (S 1 -4) und verwandte Verbindungen, wie sie in EP-A-333 131 und EP-A-269 806 beschrieben sind; c) Derivate der 1 ,5 -Diphenyipyrazol-3 -carbonsäure (S ), vorzugsweise Verbindungen wie
1 -( 2.4-Dichlorphenyl )-5-phenylpyrazol-3 -carbonsäureethylester (Sl -5),
l-(2-Chloiphenyl)-5-phenylpyrazol-3-carbonsäuremethylester (Sl -6) und verwandte
Verbindungen wie sie beispielsweise in der EP-A-268554 beschrieben sind; d) Verbindungen vom Typ der Triazolcarbonsäuren (Sl*), vorzugsweise Verbindungen wie
Fenchlorazol(-ethylester), d.h. 1 -12.4-Dichlorphenyl )-5-trichlonnethyl-( I H )- 1.2.4-triazol-3- carbonsäureethylester (Sl -7), und verwandte Verbindungen wie sie in EP-A-174 562 und EP-A-346 620 beschrieben sind; e) Verbindungen vom Typ der 5-Benzyl- oder 5-Phenyl-2-isoxazolin-3- carbonsäure oder der 5,5- Diphenyi-2-isoxazoiin-3 -carbonsäure (Sle), vorzugsweise Verbindungen wie
5-(2,4-Dichlorbenzyl)-2-isoxazolin-3 -carbonsäureethylester (S 1-8) oder
5-Phenyl-2-isoxazolin-3-carbonsäureethylester (Sl-9) und verwandte Verbindungen, wie sie in WO-A-91/08202 beschrieben sind, bzw. 5,5-Diphenyi-2-isoxazolin-3-carbonsäure (Sl -10) oder 5,5-Diphenyl-2-isoxazolin-3-carbonsäui-eethylester (Sl -11) ("Isoxadifen-ethyl") oder
-n-propylester (Sl -12) oder der 5-(4-Fiuorphenyl)-5-phenyl-2-isoxazolin-3- carbonsäureethylester (Sl -13), wie sie in der Patentanmeldung WO-A-95/07897 beschrieben sind.
S2) Chinolinderivate der Formel (S2),
wobei die Symbole und Indizes folgende Bedeutungen haben:
RB' ist Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Alkoxy, Nitro oder (Ci-C4)Haloalkyl; ns ist eine natürliche Zahl von 0 bis 5, vorzugsweise 0 bis 3 ; RH " ist ORB 3, SRb 3 oder NRB 3RB 4 oder ein gesättigter oder ungesättigter 3- bis 7-gliedriger Heterocyclus mit mindestens einem N-Atom und bis zu 3 Heteroatomen, vorzugsweise aus der Gruppe O und S, der über das N-Atom mit der
Carbonylgruppe in (S2) verbunden ist und unsubstituiert oder durch Reste aus der Gruppe (O- C4)Alkyl, (Ci-C4)Alkoxy oder gegebenenfalls substituiertes Phenyl substituiert ist, vorzugsweise ein Rest der Formel ORB3, NHRB4 oder N(CH3)2, insbesondere der Formel ORB3;
RB3 ist Wasserstoff oder ein unsubstituierter oder substituierter aliphatischer Kohlenwasserstoffrest, vorzugsweise mit insgesamt 1 bis 18 ('-Atomen;
RB4 ist Wasserstoff, (Ci-C6)Alkyl, (G-C6)Alkoxy oder substituiertes oder unsubstituiertes Phenyl;
TB ist eine (Ci oder C2)-Alkandiylkette, die unsubstituiert oder mit einem oder zwei (Ci- C4)Alkylresten oder mit [(C i -C3)- Alkoxy] -carbonyl substituiert ist; vorzugsweise: a) Verbindungen vom Typ der 8-Chinolinoxyessigsäure (S2A), vorzugsweise
(5-Chlor-8-chinolinoxy)essigsäure-(l -methylhexyl)ester ("Cloquintocet-mexyl") (S2-1),
(5-Chlor-8-chinolinoxy)essigsäure-( 1 ,3 -dimethyl-but- 1 -yl)ester (S2-2),
(5-Chlor-8-chinolinoxy)essigsäure-4-allyloxy-butylester (S2-3),
(5-Chlor-8-chinolinoxy)essigsäure-l -allyloxy-prop-2-ylester (S2-4),
(5-Chlor-8-chinolinoxy)essigsäureethylester (S2-5),
(5-Chlor-8-chinolinoxy)essigsäuremethylester (S2-6),
(5-Chlor-8-chinolinoxy)essigsäureallylester (S2-7),
(5-Chlor-8-chinolinoxy)essigsäure-2-(2-propyliden-iminoxy)-l -ethylester (S2-8), (5-Chlor-8- chinolinoxy)essigsäure-2-oxo-prop- 1 -ylester (S2-9) und verwandte Verbindungen, wie sie in
EP-A-86 750, ΕΡ-Λ-94 349 und EP-A-191 736 oder EP-A-0 492 366 beschrieben sind, sowie (5-Chlor-8-chinolinoxy)essigsäure (S2-10), deren Hydrate und Salze, beispielsweise deren Lithium-, Natrium- Kalium-, Kalzium-, Magnesium-, Aluminium-, Eisen-, Ammonium-, quartäre Ammonium-, Sulfonium-, oder Phosphoniumsaize wie sie in der WO-A-2002/34048 beschrieben sind;
Verbindungen vom Typ der (5-Chlor-8-chinolinoxy)malonsäure (S2b), vorzugsweise
Verbindungen wie (5-Chlor-8-chinolinoxy)malonsäurediethylester,
(5-Chlor-8-chinolinoxy)malonsäurediallylester, (5-Chlor-8-chinolin- oxy)malonsäure-methyl-ethylester und verwandte Verbindungen, wie sie in EP-A-0 582 198 beschrieben sind.
Verbindungen der Formel (S3)
wobei die Symbole und Indizes folgende Bedeutungen haben:
Rc1 ist (Ci-C4)Haloalkyl, (C2-C4)Alkenyi, (C2-C4)HaloaIkenyl, (C3-C7)Cycloalkyl, vorzugsweise Dichlormethyl;
Rc2, Rc3 sind gleich oder verschieden Wasserstoff, (Ci-C4)Alkyl, (C2-C4)AIkenyi, (C2-C4)Alkinyl, (Ci- C4)Haloalkyl, (C2-C )Haloalkenyl, (C i -C4)Alkylcarbamoyl-(C i -C4)alkyl, (C2-
C4)Alkenylcarbamoyl-(Ci-C4)alkyl, (Ci-C4)Alkoxy-(Ci-C4)alkyi, Dioxolanyi-(Ci-C4)alkyi, Thiazolyl, Furyl. Furylalkyl, Thienyl, Piperidyl, substituiertes oder unsubstituiertes Phenyl, oder Rc2 und Rc3 bilden zusammen einen substituierten oder unsubstituierten heterocyclischen Ring, vorzugsweise einen Oxazolidin-, Thiazolidin-, Piperiii in-, Morpholin-, Hexahydropyrimidin- oder Benzoxazinring; vorzugsweise:
Wirkstoffe vom Typ der Dichloracetamide, die häufig als Vorauflaufsafener (bodenwirksame Safener) angewendet werden, wie z. B.
"Dichlormid" (N,N-Diallyl-2,2-dichIoracetamid) (S3-1),
"R-29148" (3 -Dichloracetyl-2,2,5-trimethyl- 1 ,3 -oxazolidin) der Firma Stauffer (S3-2), "R-28725" (3-Dichloracetyl-2,2,-dimethyl-l ,3-oxazolidin) der Firma Stauffer (S3-3),
"Benoxacor" (4-Dichloracetyl-3,4-dihydro-3-methyi-2H-l,4-benzoxazin) (S3-4),
"PPG-1292" (N-Allyl-N- [( 1 ,3 -dioxolan-2-yl)-methyl]-dichloracetamid) der Firma PPG Industries (S3-5),
"DKA-24" (N-Allyl-N- [(allylaminocarbonyl)methyl] -dichloracetamid) der Firma Sagro-Chem (S3-6),
"AD-67" oder "MON 4660" (3 -Dichloracetyl- 1 -oxa-3 -aza-spiro [4,5]decan) der Firma
Nitrokemia bzw. Monsanto (S3-7),
"TI-35" ( 1 -Dichloracetyl-azepan) der Firma TRI-Chemical RT (S3-8),
"Diclonon" (Dicyclonon) oder "BAS145138" oder "LAB145138" (S3-9)
((RS)- 1 -Dichloracetyl-3 ,3, 8a-trimethylperhydropyrrolo[ 1 ,2-a]pyrimidin-6-on) der Firma BASF, "Furilazol" oder "MON 13900" ((RS)-3-Dichloracetyl-5-(2-furyl)-2,2-dimethyloxazolidin)
(S3-10); sowie dessen (R)-Isomer (S3-11).
S4) N-Acylsulfonamide der Formel (S4) und ihre Salze,
worin die Symbole und Indizes folgende Bedeutungen haben: A
D ist S0
2-NR
D 3-CO oder CO-NR
D 3-S0
2
RD1 ist CO-NRD 5RD6 oder NHCO-RD7;
RD2 ist Halogen, (Ci-C4)Haioaikyi, (Ci-C4)Haloaikoxy, Nitro, (Ci-C4)Alkyl, (G-C4)Aikoxy, (Ci- C4)Alkylsulfonyl, (C i -C4)Alkoxycarbonyl oder (Ci-C4)Alkylcarbonyl;
RD3 ist Wasserstoff, (Ci-C4)Alkyl, (C2-C4)AIkenyl oder (C2-C4)Alkinyl;
RD4 ist Halogen, Nitro, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haioalkyl, (Ci-C4)Haloalkoxy, (C3-C6)Cycloalkyl,
Phenyl, (G-C4)Alkoxy, Cyano, (Ci-C4)Alkylthio, (Ci-C4)Alkylsulfmyl, (Ci-C4)Alkylsulfonyl, (C i -C4)Alkoxycarbonyl oder (Ci-C4)Alkylcarbonyl; RD 5 ist Wasserstoff, (C1-C6)Aikyl, (C3-C6)Cycloalkyl, (C2-C6)Alkenyl, (C2-C6)Alkinyl, (C5- 't 'ycloalkenyl, Phenyl oder 3- bis 6-giiedriges Heterocyclyl enthaltend VD Heteroatome aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, wobei die sieben letztgenannten Reste durch VD
Substituenten aus der Gruppe Halogen, (G-G)Alkoxy, (G-G)Haloalkoxy, (G- C2)Alkylsulfmyl, (Ci-C2)Alkylsulfonyl, (C3-C6)Cycloalkyl, (Ci-C4)Alkoxycarbonyl, (G- G)Alkylcarbonyl und Phenyl und im Falle cyclischer Reste auch (C1-C4) Alkyl und (G- CilHaloalkyl substituiert sind;
RD 6 ist Wasserstoff, (C 1 -G)Alkyl, (C2-C6)Alkenyl oder (G-G)Alkinyl, wobei die drei
letztgenannten Reste durch VD Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, (G-C4)Alkyl, (G-C4)Alkoxy und (G-C4)Alkylthio substituiert sind, oder
RD5 und RD6 gemeinsam mit dem dem sie tragenden Stickstoffatom einen Pyrrolidinyl- oder
Piperidinyl-Rest bilden;
RD7 ist Wasserstoff, (Ci-C4)Alkylamino, Di-(Ci-C4)alkylamino, (G-G)Alkyl, (C3-C6)Cycloalkyl, wobei die 2 letztgenannten Reste durch VD Substituenten aus der Gruppe Halogen, (G- C4)Alkoxy, (C 1 -G)Haloalkoxy und (G-C4)Alkylthio und im Falle cyclischer Reste auch (G- C4)Alkyl und (G-C4)Haloalkyl substituiert sind; nD ist 0, 1 oder 2; mo ist 1 oder 2;
VD ist 0, 1 , 2 oder 3; davon bevorzugt sind Verbindungen vom Typ der N-Acylsulfonamide, z.B. der nachfolgenden Formel (S4a), die z. B. bekannt sind aus WO-A-97/45016
RD7 (G-G) Alkyl, (G-G)CycloaSkyl, wobei die 2 letztgenannten Reste durch VD Substituenten aus der Gruppe Halogen, (G-G)Alkoxy, (G-G)Haloalkoxy und (G-G)Aikylthio und im Falle cyclischer Reste auch (G-G)Alkyl und (G-C4)Haloalkyl substituiert sind;
RD4 Halogen, (G-G)Alkyl, (G-G)Alkoxy, CF3;
1 oder 2;
VD ist 0, 1, 2 oder 3 bedeutet;
sowie
Acylsulfamoylbenzoesäureamide, z.B. der nachfolgenden Formel (S4b), die z.B. bekannt sind aus WO-A-99/16744,
Rn = Cyclopropyl und (RD 4) = 2-OMe ist ("Cyprosulfamide", S4-1), RD 5 = Cyclopropyl und (RD 4) = 5-C 1-2-OMe ist (S4-2), RD 5 = Ethyl und (RD 4) = 2-OMe ist (S4-3), Rn" = Isopropyl und (RD 4) = 5-Cl-2-OMe ist (S4-4) und RD 5 = Isopropyl und (RD 4) = 2-OMe ist (S4-5). sowie
Verbindungen vom Typ der N-Acylsulfamoylphenylhamstoffe der Formel (S4C), die z.B. bekannt sind aus der EP-A-365484,
RD8 und Rn ' unabhängig voneinander Wasserstoff, (G-Cs)Alkyl, (C3-Cs)Cycloalkyl, (C3-Ce)Alkenyl, (C3-C«)Alkmyl,
RD4 Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Alkoxy, CF3 mD 1 oder 2 bedeutet; beispielsweise
l -[4-(N-2-Methoxybenzoylsulfamoyl)phenyl]-3-methylhaxn stoff,
l -[4-(N-2-MethoxybenzoyIsulfamoyl)phenyl]-3,3-dimethylharnstoff,
l -[4-(N-4,5-Dimethylbenzoylsulfamoyl)phenyl]-3-methylharnstoff, sowie
N-Phenylsulfonylterephthalamide der Formel (S4d), die z.B. bekannt sind aus CN 101838227,
RD4 Halogen, (Ci-C4)Alkyi, (Ci-C4)Alkoxy, CF3; mD 1 oder 2; RD 5 Wasserstoff, (C1-C6)Alkyl, (C3-C6)Cycloalkyl, (C2-C6)Aikenyl, (C2-C6)Alkinyl, (C5- C6)Cycloalkenyl bedeutet.
55) Wirkstoffe aus der Klasse der Hydro xyaromaten und der aromatisch-aliphatischen
Carbonsäurederivate (S5), z.B.
3,4,5-Triacetoxybenzoesäureethylester, 3,5-Dimethoxy-4-hydroxybenzoesäure, 3,5- Diliydroxyben/oesäure. 4-Hydroxysalicylsäure, 4-Fluorsalicyclsäure, 2-Hydroxyzimtsäure, 2,4-
Dichlorzimtsäure, wie sie in der WO-A-2004/084631, WO-A-2005/015994, WO-A- 2005/016001 beschrieben sind.
56) Wirkstoffe aus der Klasse der l ,2-Dihydrochinoxalin-2-one (S6), z.B.
l-Methyl-3-(2-thienyl)-l ,2-dihydrochinoxalin-2-on, 1 -Methyl-3 -(2-thienyl)- 1 ,2-dihydro- chinoxalin-2 -thion, 1 -(2-Aminoethyl)-3-(2-thienyl)-l ,2-dihydro-chinoxalin-2-on-hydrochlorid,
1 -(2-Methylsulfonylaminoethyl)-3 -(2-thienyl)- 1 ,2-dihydro-chinoxalin-2-on, wie sie in der WO-
A-2005/1 12630 beschrieben sind.
57) Verbindungen der Formel (S7),wie sie in der WO-A-1998/38856 beschrieben sind
worin die Symbole und Indizes folgende Bedeutungen haben:
RE', RE2 sind unabhängig voneinander Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Alkoxy, (Ci-C4)Haloalkyl,
(Ci-C4)Alkylamino, Di-(C i -C4)Alkylamino, Nitro; AE ist COORE3 oder COSRE 4
RE3, RE4 sind unabhängig voneinander Wasserstoff, (G-C4)Alkyi, (C2-C6)Alkenyl,
(C2-C4)Alkinyl, Cyanoalkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, Phenyl, Nitrophenyl, Benzyl.
Halobenzyl, Pyridinylalkyl und Alkylammonium, nE' ist 0 oder 1 ηε2, nE3 sind unabhängig voneinander 0, 1 oder 2, vorzugsweise:
Diphenylmethoxyessigsäure,
Diphenylmethoxyessigsäureethylester,
Diphenylmethoxyessigsäuremethylester (CAS-Reg.Nr. 41858-19-9) (S7-1).
S8) Verbindungen der Formel (S8),wie sie in der WO-A-98/27049 beschrieben sind
XV CH oder N,
HF für den Fall, dass
ist, eine ganze Zahl von 0 bis 4 und für den Fall, dass Xi =CH ist, eine ganze Zahl von 0 bis 5 ,
RF' Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalk l, (Ci-C4) Alkoxy, (Ci-C4)Haloalkoxy, Nitro, (Ci-
C4)Alkylthio, (C i -C4)- Alkylsulfonyl, (C i -C4)Alkoxycarbonyl, ggf. substituiertes. Phenyl, ggf. substituiertes Phenoxy,
RF2 Wasserstoff oder (Ci-C4)Alkyl
RF3 Wasserstoff, (C i -C8)Alkyl, (C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Alkinyl, oder Aryl, wobei j eder der
vorgenannten C-haitigen Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere, vorzugsweise bis zu drei gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe, bestehend aus Halogen und Alkoxy substituiert ist; bedeuten, oder deren Salze, vorzugsweise Verbindungen worin
nF eine ganze Zahl von 0 bis 2 ,
RF1 Halogen, (Ci-C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, (Ci-C4) Alkoxy, (Ci-C4)Haloalkoxy,
RF2 Wasserstoff oder (Ci-C4)Alkyl,
RF3 Wasserstoff, (C i -C8)Alkyl, (C2-C4)Alkenyl, (C2-C4)Alkinyl, oder Aryl, wobei j eder der
vorgenannten C-haltigen Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere, vorzugsweise bis zu drei gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe, bestehend aus Halogen und Alkoxy substituiert ist, bedeuten,
oder deren Salze.
S9) Wirkstoffe aus der Klasse der 3-(5-Tetrazolylcarbonyl)-2-chinolone (S9), z.B.
1 ,2-Dihydro-4-hydroxy-l -ethyl-3-(5-tetrazolylcarbonyl)-2-chinolon (CAS-Reg.Nr. 219479-18- 2), 1 ,2-Dihydro-4-hydroxy- 1 -methyl-3 -(5-tetrazolyl-carbonyl)-2-chinolon (CAS-Reg.Nr. 95855- 00-8), wie sie in der WO-A- 1999/000020 beschrieben sind. S 10) Verbindungen der Formeln (S 10
a) oder (S 10
b) wie sie in der WO-A-2007/023719 und WO-A-2007/023764 beschrieben sind
(S10a) (S10b) worin
RG1 Halogen, (Ci-C4)Alkyl, Methoxy, Nitro, Cyano, CF3, OCF3
YG, ZG unabhängig voneinander O oder S, no eine ganze Zahl von 0 bis 4,
RG 2 (Ci-C!6)Alkyl, (C2-C6)Alkenyl, (C3-C6)Cycloaikyl, Aryl; Benzyl, Halogenbenzyl, RG 3 Wasserstoff oder (Ci-C6)Alkyl bedeutet.
511) Wirkstoffe vom Typ der Oxyimino-Verbindungen (Sl 1), die als Saatbeizmittel bekannt sind, wie z. B.
"Oxabetrinil" ((Z)- 1 ,3 -Dioxolan-2-ylmethoxyimino(phenyl)acetonitril) (Sl 1 -1), das als
Saatbeiz-Safener für Hirse gegen Schäden von Metolachlor bekannt ist,
"Fluxofenim" (1 -(4-Chlorphenyi)-2,2,2-trifluor-l -ethanon-0-(l ,3-dioxolan-2-yimethyl)-oxim) (Sl 1-2), das als Saatbeiz-Safener für Hirse gegen Schäden von Metolachlor bekannt ist, und
"Cyometrinil" oder "CGA-43089" ((Z)-Cyanomethoxyimino(phenyl)acetonitril) (Sl l -3), das als Saatbeiz-Safener für Hirse gegen Schäden von Metolachlor bekannt ist.
512) Wirkstoffe aus der Klasse der Isothiochromanone (S12), wie z.B. Methyl- [(3 -oxo-lH-2- benzothiopyran-4(3H)-yliden)methoxy]acetat (CAS-Reg.Nr. 205121 -04-6) (S12-1) und verwandte Verbindungen aus WO-A-1998/13361.
513) Eine oder mehrere Verbindungen aus Gruppe (S 13):
"Naphthalic anhydrid" (1 ,8-Naphthalindicarbonsäureanhydrid) (S13-1), das als Saatbeiz-Safener für Mais gegen Schäden von Thiocarbamatherbiziden bekannt ist,
"Fenclorim" (4,6-Dichlor-2-phenyipyrimidin) (S13-2), das als Safener für Pretilachlor in gesätem Reis bekannt ist,
"Flurazole" (Benzyl-2-chlor-4-trifluomiethyi-l ,3-thiazol-5-carboxylat) (S13-3), das als Saatbeiz-Safener für Hirse gegen Schäden von Alachlor und Metolachlor bekannt ist,
"CL 304415" (CAS-Reg.Nr. 31541 -57-8)
(4-Carboxy-3,4-dihydro-2H-l -benzopyran-4-essigsäure) (S13-4) der Firma American
Cyanamid, das als Safener für Mais gegen Schäden von Imidazolinonen bekannt ist,
"MG 191 " (CAS-Reg.Nr. 96420-72-3) (2-Dichlormethyl-2-methyl- 1 ,3 -dioxolan) (S13-5) der Firma Nitrokemia, das als Safener für Mais bekannt ist,
"MG 838" (CAS-Reg.Nr. 133993-74-5)
(2-propenyl l -oxa-4-azaspiro[4.5]decan-4-carbodithioat) (S13-6) der Firma Nitrokemia, "Disulfoton" ( O.O-Diethyl S-2-ethylthioethyl phosphordithioat) (S 13-7),
"Dietholate" (Ο,Ο-Diethyl-O-phenylphosphorothioat) (S13-8),
"Mephenate" (4-Chlo henyl-methylcarbamat) (S13-9).
S 14) Wirkstoffe, die neben einer herbiziden Wirkung gegen Schadpflanzen auch Safenerwirkung an Kulturpflanzen wie Reis aufweisen, wie z. B.
"Dimepiperate" oder "MY 93" (S- 1 -Methyl- 1 -phenylethyl-piperidin- 1 -carbothioat), das als
Safener für Reis gegen Schäden des Herbizids Molinate bekannt ist,
"Daimuron" oder "SK 23" ( 1 -( 1 -Methyl- 1 -phenylethyl)-3 -p-tolyl-harnstoff), das als Safener für Reis gegen Schäden des Herbizids Imazosulfuron bekannt ist,
"Cumyluron" = "JC 940" (3-(2-Chloφhenylmethyl)-l -(1 -methyl-1 -phenyl-ethyl)harnstoff, siehe JP-A-60087254), das als Safener für Reis gegen Schäden einiger Herbizide bekannt ist,
"Methoxyphenon" oder "NK 049" (3,3'-Dimethyl-4-methoxy-benzophenon), das als Safener für Reis gegen Schäden einiger Herbizide bekannt ist,
"CSB" ( 1 -Brom-4-(chlormethylsulfonyl)benzol) von Kumiai. (CAS-Reg.Nr. 54091 -06-4), das als Safener gegen Schäden einiger Herbizide in Reis bekannt ist. S 15) Verbindungen der Formel (S15) oder deren Tautomere
(S15)
wie sie in der WO-A-2008/13 I 861 und WO-A-2008/131860 beschrieben sind worin
RH1 einen (C i -C 6)Haloalkylrest bedeutet und RH2 Wasserstoff oder Halogen bedeutet und
RH3, RH4 unabhängig voneinander Wasserstoff, (Ci-Ci6)Alkyl, (C2-Ci6)Alkenyl oder
(C2-Ci6)Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (G-C4)Aikoxy, (C i -C4)Haloalkoxy, (Ci-C4)Alkylthio, (Ci-C4)Alkylamino, Di [(C i -C4)alkyl] -amino, [(G-C4)Alkoxy]- carbonyl, [(C i -C4)Haloalkoxy ] -carbonyl, (C3-C6)Cycloalkyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Phenyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, und Heterocyclyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, substituiert ist, oder (C3-C6)Cycloalkyl, (C4-C6)Cycioaikenyl, (C3-C6)Cycloaikyi, das an einer Seite des Rings mit einem 4 bis 6-gliedrigen gesättigten oder ungesättigten carbocyclischen Ring kondensiert ist, oder (C4-C6)Cycioalkenyl, das an einer Seite des Rings mit einem 4 bis 6-gliedrigen gesättigten oder ungesättigten carbocyclischen Ring kondensiert ist, wobei jeder der letztgenannten 4 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (Ci-C4)Alkyl, (G-C4)Haloalkyl, (G-C4)Alkoxy, (Ci-C )Haloalkoxy, (G-C4)Alkylthio, (Ci-C4)Alkylamino, Di[(Ci-C4)alkyl]-amino,
[(C i -c4)Alkoxy] -carbonyl, [(Ci-C4)Haloalkoxy] -carbonyl, (C3 -C«)Cy cloalkyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Phenyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, und Heterocyclyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, substituiert ist, bedeutet oder RH* (Ci-C4)-Alkoxy, (C2-C4)Alkenyloxy, (C2-C6)Alkinyloxy oder (C2-C4)Haloalkoxy bedeutet und RH4 Wasserstoff oder (G-C4)-Alkyl bedeutet oder
RH3 und RH4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen vier- bis achtgliedrigen
heterocyclischen Ring, der neben dem N-Atom auch weitere Heterormgatome, vorzugsweise bis zu zwei weitere Heteroringatome aus der Gruppe N, O und S enthalten kann und der unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, (G-
C4)Alkyl, (Ci-C4)Haloalkyl, (Ci-C4)Alkoxy, (Ci-C4)Haloalkoxy und (Ci-C4)Alkylthio substituiert ist, bedeutet.
S 16) Wirkstoffe, die vorrangig als Herbizide eingesetzt werden, jedoch auch Safenerwirkung auf Kulturpflanzen aufweisen, z.B. (2,4-Dichlorphenoxy)essigsäure (2,4-D),
(4-Chlorphenoxy)essigsäure,
(R,S)-2-(4-Chlor-o-tolyloxy)propionsäure (Mecoprop),
4-(2,4-Dichlorphenoxy)buttersäure (2,4-DB),
(4-Chlor-o-tolyloxy)essigsäure (MCPA),
4-(4-Chlor-o-tolyloxy)buttersäure,
4-(4-Chlo henoxy)buttersäure,
3,6-Dichlor-2-methoxybenzoesäure (Dicamba),
1 -(Ethoxycarbonyl)ethyl-3,6-dichlor-2-methoxybenzoat (Lactidichlor-ethyl).
Die Gewichtsverhältnisse von Herbizid(mischung) zu Safener hängt im Allgemeinen von der
Aufwandmenge an Herbizid und der Wirksamkeit des jeweiligen Safeners ab und kann innerhalb weiter Grenzen variieren, beispielsweise im Bereich von 200: 1 bis 1 :200, vorzugsweise 100: 1 bis 1 : 100, insbesondere 20: 1 bis 1 :20. Die Safener können analog den Verbindungen (I) oder deren Mischungen mit weiteren Herbiziden/Pestiziden formuliert werden und als Fertigformulierung oder Tankmischung mit den Herbiziden bereitgestellt und angewendet werden.
Zur Anwendung werden die in handelsüblicher Form vorliegenden Herbizid- oder Herbizid-Safener- Formulierungen gegebenenfalls in üblicher Weise verdünnt z.B. bei Sprit/pulvern, emulgierbaren Konzentraten, Dispersionen und wasserdispergierbaren Granulaten mittels Wasser. Staubförmige Zubereitungen, Boden- bzw. Streugranulate sowie versprühbare Lösungen werden vor der Anwendung üblicherweise nicht mehr mit weiteren inerten Stoffen verdünnt.
Mit den äußeren Bedingungen wie Temperatur, Feuchtigkeit, der Art des verwendeten Herbizids, u.a. variiert die erforderliche Aufwandmenge der Verbindungen der Formel (I) und/oder deren Salze. Sie kann innerhalb weiter Grenzen schwanken. Für die Anwendung als Herbizid zur Bekämpfung von
Schadpflanzen liegt sie beispielsweise im Bereich von 0,001 bis 10,0 k /ha oder mehr Aktivsubstanz, vorzugsweise im Bereich von 0,005 bis 5 kg/ha, insbesondere im Bereich von 0,01 bis 1 kg/ha Aktivsubstanz. Dies gilt sowohl für die Anwendung im Vorauflauf oder im Nachauflauf. Bei der Anwendung als Pflanzenwachstumsregulator, beispielsweise als Halmverkürzer bei
Kulturpflanzen, wie sie oben genannt worden sind, vorzugsweise Getreidep fianzen wie Weizen, Gerste,
Roggen, Triticale, Hirse, Reis oder Mais, liegt die Aufwandmenge beispielsweise im Bereich von 0,001 bis 2 kg/ha oder mehr Aktivsubstanz, vorzugsweise im Bereich von 0,005 bis 1 kg/ha, insbesondere im Bereich von 10 bis 500 g ha Aktivsubstanz, ganz besonders von 20 bis 250 g/ha Aktivsubstanz, (bitte prüfen, ob dies genannt werden soll) Dies gilt sowohl für die Anwendung im Vorauflauf oder im Nachauflauf, wobei die Nachauflaufbehandlung in der Regel bevorzugt ist.
Die Applikation als Halmverkürzer kann in verschiedenen Stadien des Wachstums der Pflanzen erfolgen. Bevorzugt ist beispielsweise die Anwendung nach der Bestückung am Beginn des
Längenwachstums.
Alternativ kommt bei der Anwendung als Pflanzenwachstumsregulator auch die Behandlung des Saatguts in Frage, weiche die unterschiedlichen Saatgutbeiz- und Beschichtungstechniken einschließt. Die Aufwandmenge hängt dabei von den einzelnen Techniken ab und kann in Vorversuchen ermittelt werden.
Nachfolgend sind beispielhaft einige Synthesebeispiele von Verbindungen der allgemeinen Formel (I) beschrieben. In den Beispielen beziehen sich Mengenangaben (auch Prozentangaben) auf das Gewicht, sofern nichts anderes speziell angegeben ist. Die Symbole ">" und "<" bedeuten "größer als" beziehungsweise "kleiner als". Das Symbol ">" bedeutet "größer als oder gleich", das Symbol "<" bedeutet "kleiner als oder gleich".
Wenn im Rahmen der Beschreibung und der Beispiele Bezeichnungen "R" und "S" für die absolute Konfiguration an einem Chiralitätszentrum der Stereoisomeren der Formel (I) angegeben ist, folgt diese der RS -Nomenklatur nach der Cahn-Ingold- Prelog-Regel, wenn nichts anderes näher definiert ist.
(A) Synthesebeispiele
Beispiel AI : erythro- und ί 2 eo-Methyl-4-cyan-4-(3-cyanphenyl)-3-(3,5-difluoφyridin-4-yl)butanoat
(Tabelle 2, Beispiele erythro-Ibbl279 und threo-Ibbl279)
Zu 0,181 g (0,910 mmol) Με -3-(3,5-άίΑυοφ>τίάίη-4-ν1)3ϋΓ ΐ3ΐ υηά 0,142 g (1,000 mmol) (3- Cyanophenyl)acetonitril in 3,0 ml Toluol gab man unter Schutzgas (Ar) 0,5 l N,N-Dimethylformamid sowie 0,024 g (0,200 mmol) Kalium-terträ'r-butanolat und rührte 12 h bei 25°C und anschließend 8 h bei 50°C. Das Lösemittel wurde unter reduziertem Druck entfernt und der Rückstand in 10 ml
Dichlormethan aufgenommen. Man wusch nacheinander mit 8 ml 0,1N wässriger Salzsäure und 8 ml Wasser und trocknete die organische Phase über Natriumsulfat. Nach Entfernen des Lösemittels unter reduziertem Druck und Chromatographie des Rückstands an Kieselgel erhielt man 0,137 g (36% d. Th.)
eines Gemischs aus erythro- und ί ?Γβο-Μ6ί!ιγ1-4-ογ3η-4-(3-ογ3ηο ίΐ6ηγ1)-3-(3,5-άίι1υοφγΓίάίη-4- yl)butanoat (erythro-Ibb 1279 : f/zreo-Ibbl279 = 50 : 50). Die Zuordnung der Konfiguration erfolgte durch Vergleich der chemischen Verschiebungen der jeweiligen C7/CN Signale bei 4,20 ppm bzw. 4,42 ppm im Ή-NMR (CDCI3). Das Signal bei tieferem Feld wurde in Analogie zur Literatur dem erythro- Diastereomer zugeordnet. Ή-NMR in CDCI3 siehe Tabelle 2.
Beispiel A2: erythro- und i 2;-eo-Methyl-4-cyan-4-(3,4-difluorphenyl)-3-(5-fluorpyridin-3-yl)butanoat
(Tabelle 2, Beispiele erythro-Ibb748 und threo-Ibb748) Zu 1 ,127 g (6,219 mmol) Methyl-3-(5-fluoipyiidin-3-yi)acr> at und 1 ,000 g (6,530 mmol) (3,4-
Difluoiphenyl)acetonitril in 15,0 ml Toiuol gab man unter Schutzgas (Ar) 5 ml N,N-Dimethylformamid sowie 0,067 g (1,244 mmol) Kalium-feri äV-butanoiat und rührte 5 Ii bei 70°C. Das Lösemittel wurde unter reduziertem Druck entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Man wusch nacheinander mit Wasser, 0,1N wässriger Salzsäure und gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung und trocknete die organische Phase über Natriumsulfat. Nach Entfernen des Lösemittels unter reduziertem Druck und Chromatographie des Rückstands an Kieselgel erhielt man 1 ,008 g (46% d. Th.) eines Gemischs aus erythro- und i/jreo-Methyl-4-cyan-4-(3,4-difluoiphenyl)-3-(5-fluorp>'ridin-3- yl)butanoat (erythro-lbb748 : threo-YoW4% = 60 : 40). Die Zuordnung der Konfiguration erfolgte durch Vergleich der chemischen Verschiebungen der jeweiligen (7/C Dubletts bei 4,12 ppm bzw. 4,48 ppm im Ή-NMR (CDCI3). Das Signal bei tieferem Feld wurde in Analogie zur Literatur dem erythro - Diastereomer zugeordnet. Ή-NMR in CDCI3 siehe Tabelle 2.
Beispiel A3: (3S,4S)-Methyl-4-cyan-4-(3,4-difluo henyl)-3-(5-fluo yridin-3-yl)butanoat (Tabelle
2, Beispiel threo-l -Ibb748)
Durch präparative Chromatographie [(80 ml/min n-Heptan 2-Propanol (80:20)] des unter Beispiel A2 erhaltenen Gemischs der diastereomeren Methyl-4-cyan-4-( 3,4-di fluorphenyl )-3-( 5-fliiorpyriilin-3- yl)butanoate an einer chiralen Festphase [Chiraipak IC, 20μιη, (250 x 50) -mm Säule] erhielt man 0,130 g (3S,4S)-Methyl-4-cyan-4-(3,4-difluoφhenyl)-3-(5-fSuorpyridin-3-yl)butanoat, das als zweites der vier Stereoisomere (Retentionszeit = 20,0 min) eluiert wurde. Ή-NMR in CDCI3 und Retentionszeit bei analytischer HPLC siehe Tabelle 2.
Beispiel A4: ( 3 R,4R )-Methyl-4-cyan-4-( 3.4-dirtiiorphenyl )-3-( 5-fluorpyriilitv3-yl )butanoat (Tabelle
2, Beispiel threo-2-Ibb748)
Durch präparative Chromatographie [(80 ml/min n-Heptan 2-Propanol (80:20)] des unter Beispiel A3 erhaltenen Gemischs der diastereomeren Methyl-4-cyan-4-(3,4-difluoiphenyi)-3-(5-fluoipyridin-3- yl)butanoate an einer chiralen Festphase [Chiraipak IC, 20μπι, (250 x 50)-mm Säule] erhielt man 0,134
g ( 3 R.4R )-\1ctliyl-4-cyan-4-( 3.4-ilitliK)rphenyl )-3-( 5-fluorpyridin-3-yl )butaiii)at. das als letztes der vier Stereoisomere (Retentionszeit = 26,7 min) eluiert wurde. 41 -NMR in CDCI3 und Retentionszeit bei analytischer Fl PI siehe Tabelle 2. Die in der nachfolgenden Tabelle beschriebenen Verbindungen erhält man gemäß oder analog zu den oben beschriebenen Beispielen.
Die in den nachfolgenden Tabellen beschriebenen Verbindungen mit der absoluten Konfiguration (3S, 4S), (3S, 4R). (3R, 4S) und ( 3R. 4R ) erhält man gemäß oder analog zu den oben beschriebenen Beispielen A3 und A4. in den Tabellen bedeuten:
Bsp. = Beispiel Nummer
H = Wasserstoff(-atom)
Me = Methyl
Rtz = Retentionszeit
F, Cl, Br, I = Fluor, Chlor, Brom bzw. Jod entsprechend den üblichen chemischen
Atomsymbolen
CN = Cyano
NO2 = Nitro
MeO oder OMe = Methoxy
C 0:Me = Methoxy carbonyl („Methylester-Gruppe")
CO2H = Hydroxy carbonyl („Säure-Gruppe") Die Position eines Substituenten am Phenylring, beispielsweise in Position 2, ist dem Symbol oder der Abkürzung des Restes vorangestellt, z.B.
2- F = 2-Fluor
3- Ci = 3 -Chlor Nummerierungen der Substituentenpositionen bei di- oder tri substituiertem Substitutionsmuster sind analog vorangestellt, z. B.
3. - F; = 3,5-Difluor (z. B. als Substitution am Phenylring)
2.6- F; = 2,6-Difluor (z. B. als Substitution am Phenylring) Im Übrigen gelten die üblichen chemischen Symbole und Formeln, wie z. B. CFb für Methylen oder CF3 für Trifluormethyl oder OH für Hydro xyl. Zusammengesetzte Bedeutungen sind entsprechend aus den genannten Abkürzungen zusammengesetzt definiert.
Die für Verbindungen aus den Tabellen 2a - 2f angegebenen Retentionszeiten ("Riz") wurden durch analytische HPLC der Verbindungen (I) an einer chiralen Festphase erhalten. Die Verbindungen der Forme! (I) wurden in einer Konzentration von 1 mg/mL in analysenreinem Dichlormethan gelöst und direkt der HPLC zugeführt. Die chromatographisch gereinigten Verbindungen (I) haben eine stereochemische Reinheit > 80%.
Tabelle 1 : Definitionen von Strukturkombinationen der Gruppen (R2)n und Q für die
nachfolgenden Tabellen von erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I)
Definition der Beispiele in den nachfolgenden Tabellen 2 bis 2f: Zu Referenzzwecken sind in den nachfolgenden Tabellen 2 bis 2f die einzelnen Verbindungen einzelnen Nummern (= Beispielnummern) zugeordnet, wobei die jeweilige Beispielnummer sich zusammensetzt aus der Nummer der chemischen Formel, die der jeweiligen Tabelle zugeordnet ist und einer
"Zeilennummer" (Zeilennummer), die sich auf dieselbe Nummer in der Zeile der ersten Spalte der Tabelle 1 bezieht. Die chemische Struktur des Beispiels Nr. "(Formelnummer)(Zeilennummer)" ist
damit durch die der jeweiligen Tabelle vorangestellten Formel gemäß Formelnummer und der
Zeiiennummer aus Tabelle 1 eindeutig definiert, zum Beispiel:
Das Beispiel mit der Nr. "Ibal " aus Tabelle 2 ist die Verbindung der Formel (Ib), worin R1 = H (= Wasserstoff) bedeutet [= Formel (Iba)] und (R2)n = H (= Wasserstoff) und Q = 3-Fluorpyridin-2-yl gemäß der Zeile 1 aus Tabelle 1 definiert ist.
Das Beispiel mit der Nr. "Ibdl201 " aus Tabelle 2 ist die Verbindung der Formel (Ib), worin R1 = n- Propyl bedeutet [= Formel (Ibd)] und (R2)n = 3 -Methyl und Q = 3 -Cyanopyridin-4-yl gemäß der Zeile 1201 aus Tabelle 1 definiert ist.
Entsprechendes gilt für die Zuordnung von racemischen oder optisch aktiven threo-Stereoisomeren oder erythro-Stereoisomeren. Beispielsweise sind die Verbindungen der Tabelle 2a zu Referenzzwecken einzelnen Nummern (= Beispielnummern) zugeordnet, wobei die Nummer "threo-Iba(Zeilennummer)" das racemische Gemisch der threo-Enantiomeren mit der chemischen Struktur der Formeln (threo-l -Iba) und (threo-2-Iba), welche jeweils die Strukturkombination der Gruppen (R2)n und Q gemäß der Zeiiennummer aus der Tabelle 1 aufweist, bezeichnet.
Verbindungen der Formel (Ib), (Iba), (Ibb), (Ibc), (Ibd), (Ibe), (Ibf), (Ibg) (Ibh), (Ibi), (Ibj), (Ibk), (IM), (Ibm), (Ibn), (Ibo), (Ibp), (Ibq), (Ibr) (Ibs), (Ibt), (Ibu), (Ibv), (Ibw), (Ibx), (Iby) und (Ibz), worin jeweils (R2)n und Q wie in Tabelle 1 definiert sind
Definition von Unterformeln zu Formel (Ib), siehe nachfolgende Tabelle Ul :
Tabelle Ul
Formel Rest R1 in Formel (Ib)
(Iba) H (Wasserstoff-atom)
(Ibb) Methyl
(Ibc) Ethyl
(Ibd) n-Propyl
Formel Rest R1 in Formel (ib)
(Ibe) i-Propyl (= Isopropyl)
(Ibf) 2,2-Difluorethyi
(Ibg) 2,2,2-Trifluorethyl
(Ibh) 2-Methoxyethyl
(Ibi) Cyclopropylmethyl
(ibj) ( 1 -Methylcyclopropyl)methyl
(Ibk) Ailyl
(Ibi) Prop-2-in-l-yl
(Ibm) Ethinyl
(Ibn) Prop- 1 -in- 1 -yl
(Ibo) Benzyl
(Ibp) 4-Chlorbenzyl
(Ibq) Phenyl
(Ibr) Methoxymethyl
(Ibs) Difluormethyl
(ibt) Oxetan-3-yl
(Ibu) Thietan-3-yl
(Ibv) 2-(Phenylsulfanyl)ethyl
(Ibw) 2-(Phenylsulfinyl)ethyl
(Ibx) 2-(Ethylsulfanyl)ethyl
(Iby) 2-(Ethylsulfmyl)ethyl
(Ibz) Tetrahydrofuran-2-yl-methyi
Erfindungsgemäß bevorzugt sind dabei die Verbindungen der Formel (Ib), in denen denen R1 Wasserstoff, Alkyl. Alkenyl, Alkinyl oder Cycloalkyl bedeutet, dabei bevorzugt Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 12 C-Atomen, Alkenyl mit 2 bis 12 C-Atomen oder Alkinyl mit 2 bis 12 C-Atomen, dabei wiederum bevorzugt Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen, Alkenyl mit 2 bis 6 C-Atomen oder Alkinyl mit 2 bis 6 C-Atomen.
Erfindungsgemäß besonders bevorzugt sind die Verbindungen der Formel Iba, Ibb und Ibc (d.h. Verbindungen der Formel (Ib), in denen R1 Wasserstoff, Methyl oder Ethyl bedeutet), dabei wiederum
insbesondere die Verbindungen Ibcl 029, Ibai 029, Ibbl029, Ibc894, Iba894, Ibb894, Ibb748, Ibc895, Ibc892, Ibc901, Ibc896, Ibc910, Ibcl045, Ibcl 036, Ibbl045, Ibb748, Ibb734, Ibb730, Ibbl027, Ibb755, Ibbl 052, Ibbl 036, Ibbl 049, Ibb751, Ibbl 048, Ibb208, Ibbl92, Ibb732, Ibbl O, Ibb37. Ibb361 , Ibbl l 8, Ibb334, Ibbl279, Ibb3. Ibb30, Ibb354, Ibbl l l , ibb327. Ibbl272, Ibb22. Ibb49. Ibb373, Ibbl30, Ibb346, Ibbl291 , Ibb5, Ibb356, Ibbl l 3, Ibb329, Ibbl274, Ibbl09, Ibbl270, Ibbl 9, Ibb46, Ibb370, Ibbl27, ibb343, Ibbl288, Jbb4. Ibb355, Ibb328, Ibbl273, Ibc916, lbb ! 94. Ibb21 1, Ibbl90, Ibb210, ibb215, Ibb212, Ibbl93, Ibb451 , Ibbl018, Ibb435, Ibbl002, Ibb458, Ibbl 025, Ibb454, Ibbl 021 und Ibbl CM .
E ry t liro- 1 hreo-( i ei n i sc he der Formeln (Iba) bis (Ibz):
Beispiele für Verbindungen der Formeln (Iba) bis (Ibz) sind die Verbindungen der betreffenden Formel (Iba) bis (Ibz) in Form eines racemischen erythro-threo-Gemischs (Mengenverhältnis 70:30 bis 30:70), worin die Strukturkombination der Gruppen (R2)n und Q gemäß einer Zeiiennummer aus der Tabelle 1 definiert ist.
Die Nummerierung erfolgt gemäß "(Formel)(Zeilennummer)" ohne Schreiben der Klammern, z. B. Iba200 = Verbindung der Formel (Iba) mit der Strukturkombination von Zeile 200 aus Tabelle 1.
Tabellen 2a, 2b und 2c:
Threo-, threo-1 - und threo-2 -Verbindungen zu den Verbindungen der Formel (Ib), (Iba), (Ibb), (Ibc), (Ibd), (Ibe), (IM), (Ibg) (Ibh), (Ibi), (Ibj), (Ibk), (Ibl), (Ibm), (Ibn), (Ibo), (Ibp), (Ibq), (Ibr) (Ibs), (Ibt), (Ibu), (Ibv), (Ibw), (Ibx), (Iby) und (Ibz), worin jeweils (R2)n und Q wie in Tabelle 1 definiert sind
(threo-1 -fb) (threo-2-lb)
(threo-lb) = (threo-1 -Sb) + (threo-2-Sb) (50:50) = (rac.) Definition von Unterformeln zu Formeln (threo-lb), (threo- 1 -Ib) und (threo-2-Ib), siehe nachfolgende Tabelle U2:
Tabelle U2
Formel Rest R1 in Formel (threo-Ib)
(threo-Iba) H (Wasserstoff-atom)
(threo-l-Iba) Ii (Wasserstoff-atom)
(threo-2-Iba) H (Wasserstoff-atom)
(threo-Ibb) Methyl
(threo-l-Ibb) Methyl
(threo-2-Ibb) Methyl
(threo-Ibc) Ethyl
(threo-l-Ibc) Ethyl
(threo-2-Ibc) Ethyl
(tfareo-Ibd) n-Propyl
(threo-l-Ibd) n-Propyl
(threo-2-Ibd) n-Propyl
(threo-Ibe) i-Propyl (= Isopropyl)
(threo-l-Ibe) i-Propyl
(threo-2-Ibe) i-Propyl
(threo-Ibf) 2,2-Difluorethyl
(threo-l-Ibf) 2,2-Difiuorethyl
(threo-2-Ibf) 2,2-Difluorethyl
(threo-Ibg) 2,2,2-Trifiuorethyl
(threo-l-Ibg) 2,2,2-Trifluorethyl
(threo-2-Ibg) 2,2,2-Trifiuorethyl
(threo-Ibh) 2-Methoxyethyl
(threo-l-Ibh) 2-Methoxyethyi
(threo-2-Ibh) 2-Methoxyethyi
(threo-Ibi) Cyclopropylmethyl
(threo-l-Ibi) Cyclopropylmethyl
(threo-2-Ibi) Cyclopropylmethyl
(threo-Ibj) ( 1 -Methylcyclopropyl)methyl
(threo-l-Ibj) ( 1 -Methylcyclopropyl)methyl
Formel Rest R1 in Formel (threo-Ib)
(threo-2-Ibj) ( 1 -Methylcyclopropyl)methyl
(threo-Ibk) Allyl
(threo-l -Ibk) Allyl
(threo-2-Ibk) Allyl
(threo-Ibl) Prop-2-in- l -yl
(threo-l -Ibl) Prop-2-in-l -yi
(threo-2-Ibl) Prop-2-in-l -yl
(threo-Ibm) Ethinyl
(threo-l -Ibm) Ethinyl
(tlireo-2-Ibm) Ethinyl
(threo-Ibn) Prop- I -in- 1 -yl
(threo-1 -Ibn) Prep- 1 -in- 1 -yl
(threo-2-Ibn) Prop- 1 -in- 1 -yl
(threo-Ibo) Benzyl
(threo-l -Ibo) Benzyl
(threo-2-Ibo) Benzyl
(threo-Ibp) 4-Chlorbenzyl
(threo-l -Ibp) 4-Chlorbenzyl
(threo-2-Ibp) 4-Chlorbenzyi
(threo-Ibq) Phenyi
(threo-l -Ibq) Phenyi
(threo-2-Ibq) Phenyi
(threo-Ibr) Methoxymethyl
(threo-l -Ibr) Methoxymethyl
(threo-2-Ibr) Methoxymethyl
(threo-Ibs) Difluormethyl
(threo-l -Ibs) Di fluormethyl
(threo-2-Ibs) Difluormethyl
(threo-Ibt) Oxetan-3-yl
(threo-l -Ibt) Oxetan-3-yl
Formel Rest R ä in Formel (threo-Ib)
(threo-2-Ibt) Oxetan-3-yl
(threo-Ibu) Thietan-3-yl
(threo-l-Ibu) Thietan-3-yl
(threo-2-Ibu) Thietan-3-yi
(threo-Ibv) 2-(Phenylsulfanyl)ethyl
(threo-l-Ibv) 2-(Phenylsulfanyl)ethyl
(threo-2-Ibv) 2-(Phenylsulfanyl)ethyl
(threo-Ibw) 2-(Phenylsulfmyl)ethyl
(threo-l-Ibw) 2-(Phenylsulfinyl)ethyl
(threo-2-Ibw) 2-(Phenylsulfmyl)ethyl
(threo-Ibx) 2-(Ethylsulfanyl)ethyl
(threo-l-Ibx) 2-(Ethylsulfanyl)ethyl
(threo-2-Ibx) 2-(Ethylsulfanyl)ethyl
(tfareo-Iby) 2-(Ethylsulfmyl)ethyl
(threo-1-Iby) 2-(Ethylsulfinyl)ethyl
(threo-2-Iby) 2-(Ethylsulfmyl)ethyl
(threo-Ibz) Tetrahydrofuran-2-yl-methyl
(threo-l-Ibz) Tetrahydrofuran-2-yl-methyl
(threo-2-Ibz) Tetrahydrofuran-2-yl-methyl
Tabelle 2a (threo-Racemate), Beispiele:
Beispiele für Verbindungen der Formeln (threo-Iba) bis (threo-Ibz) (siehe Tabelle U2) sind die Verbindungen der betreffenden Formeln in Form des racemischen Gemischs der threo-Isomeren, worin die Strukturkombination der Gruppen (R2)n und Q gemäß einer Zeilennummer aus der Tabelle 1 definiert ist.
Die Nummerierung erfolgt gemäß "(Formel)(Zeilennummer)" ohne Schreiben der Klammern, z. B. threo-Iba200 = Verbindung der Formel (threo-Iba) mit der Strukturkombination von Zeile 200 aus Tabelle 1.
Tabelle 2b (optisch aktive threo-2-Enantiomere): Beispiele:
Beispiele für Verbindungen der Formeln (threo-2-Iba) bis (threo-2-Ibz) (siehe Tabelle U2) sind die optisch aktiven threo-2-Verbindungen der betreffenden Formeln in angereicherter Form [= ( 3R.4R)-
Form mit mehr als 80%ee], worin die Strukturkombination der Gruppen (R2)n und Q gemäß einer Zeilennummer aus der Tabelle 1 definiert ist.
Die Nummerierung erfolgt gemäß "(Formel)(Zeilennummer)" ohne Klammern. Beispielsweise bezeichnet die Nr. threo-2-Iba789 die Verbindung der Formel (threo-2-Iba), worin (R2)n = 4-Chlor und Q = 5-Brompyridin-3-yl bedeuten.
Tabelle 2c (optisch aktive threo- 1 -Enantiomere) : Beispiele:
Beispiele für Verbindungen der Formeln (threo- 1 -Iba) bis (threo- 1 -Ibz) (siehe Tabelle U2) sind die optisch aktiven threo- 1 -Verbindungen der betreffenden Formeln in angereicherter Form [= (3S,4S)- Form mit mehr als 80%ee], worin die Strukturkombination der Gruppen (R2)n und Q gemäß einer Zeilennummer aus der Tabelle 1 definiert ist.
Die Nummerierung erfolgt gemäß "(Formel)(Zeilennummer)" ohne Klammern. Beispielsweise bezeichnet die Nr. threo- 1-Ibb5 die Verbindung der Formel (threo- 1 -Ibb), worin (R2)n = 3 -Chlor und Q =
3-Fluorpyridin-2-yl bedeuten.
Tabellen 2d, 2e und 2f:
Erythro-, erythro-1- und erythro-2-Verbindungen zu den Verbindungen der Formel (Ib), (Iba), (Ibb), (Ibc), (Ibd), (Ibe), (Ibf), (Ibg) (Ibh), (Ibi), (Ibj), (Ibk), (Ibl), (Ibm), (Ibn), (Ibo), (Ibp), (Ibq), (Ibr) (Ibs), (Ibt), (Ibu), (Ibv), (Ibw), (Ibx), (Iby) und (Ibz), worin jeweils (R2)n und Q wie in Tabelle 1 definiert sind
(erythro-1 -Ib) (erythro-2-lb)
(erythro-lb) = (erythro-1 -Ib) + (erythro-2-lb) (50:50) = (rac.)
Definition von Unterformeln zu Formeln (erythro-lb), (erythro- 1-Ib) und (erythro-2-Ib), siehe nachfolgende Tabelle U3:
Tabelle U3
Formel Rest R1 in Formel (erythro-lb)
Formel Rest R ä in Formel (erythro-Ib)
(erythro-Iba) II (Wasserstoff-atom)
(erythro- 1 -Iba) H (Wasserstoff-atom)
(erythro-2-Iba) I I (Wasserstoff-atom)
(erythro-Ibb) Methyl
(erythro- 1-Ibb) Methyl
(erythro-2-Ibb) Methyl
(erythro-Ibc) Ethyl
(erythro- 1-Ibc) Ethyl
(erythro-2-Ibc) Ethyl
(erythro-Ibd) n-Propyl
(erythro- 1-Ibd) n-Propyl
(erythro-2-Ibd) n-Propyl
(erythro-Ibe) i-Propyl (= Isopropyl)
(erythro- 1-Ibe) i-Propyl
(erythro-2-Ibe) i-Propyl
(erythro-Ibf) 2,2-Difluorethyl
(erythro- 1-Ibf) 2,2-Difiuorethyl
(erythro-2-Ibf) 2,2-Difluorethyl
(erythro-Ibg) 2,2,2-Trifluorethyl
(erythro- 1-Ibg) 2,2,2-Trifluorethyl
(erythro-2-Ibg) 2,2,2-Trifluorethyl
(erythro-Ibh) 2-Methoxyethyl
(erythro- 1-Ibh) 2-Methoxyethyl
(erythro-2-Ibh) 2-Methoxyethyl
(erythro-Ibi) Cyclopropylmethyl
(erythro- 1-Ibi) Cyclopropylmethyl
(erythro-2-Ibi) Cyclopropylmethyl
(erythro-Ibj) ( 1 -Methylcyclopropyl)methyl
(erythro-l-Ibj) ( 1 -Methylcyclopropyl)methyl
(erythro-2-Ibj) ( 1 -M ethyl eyclopropyl)methyl
Formel Rest R ä in Formel (erythro-Ib)
(erythro-Ibk) Allyl
(erythro- 1-Ibk) Allyl
(erythro-2-Ibk) Allyl
(erythro-Ibl) Prop-2-in- l -yl
(erythro- 1-Ibl) Prop-2-in- l -yl
(erythro-2-Ibl) Prop-2-in-l-yl
(erythro-Ibm) Ethinyl
(erythro- 1-Ibm) Ethinyl
(erythro-2-Ibm) Ethinyl
(erythro-Ibn) Prop- 1 -in- 1 -yl
(erythro- 1-Ibn) Prop-l-in-l-yi
(erythro-2-Ibn) Prop-1 -in-1 -yl
(erythro-Ibo) Benzyl
(erythro- 1-Ibo) Benzyl
(erythro-2-Ibo) Benzyl
(erythro-Ibp) 4-Chlorbenzyl
(erythro- 1-Ibp) 4-Chlorbenzyl
(erythro-2-Ibp) 4-Chlorbenzyl
(erythro-Ibq) Phenyl
(erythro- 1-Ibq) Phenyl
(erythro-2-Ibq) Phenyl
(erythro-Ibr) Methoxymethyl
(erythro- 1-Ibr) Methoxymethyl
(erythro-2-Ibr) Methoxymethyl
(erythro-Ibs) Difluormethyl
(erythro- 1-Ibs) Difluormethyl
(erythro-2-Ibs) Difluormethyl
(erythro-Ibt) Oxetan-3-yl
(erythro- 1-Ibt) Oxetan-3-yl
(erythro-2-Ibt) Oxetan-3-yl
Formel Rest R' in Formel (erythro-Ib)
(erythro-Ibu) Thietan-3-yl
(erythro- 1-Ibu) Thietan-3-yl
(erythro-2-Ibu) Thietan-3-yl
(erythro-Ibv) 2-(Phenylsulfanyl)ethyl
(erythro- 1-Ibv) 2-(Phenylsulfanyl)ethyl
(erythro-2-Ibv) 2-(Phenylsulfanyl)ethyl
(erythro-Ibw) 2-(Phenylsulfinyl)ethyl
(erythro- 1-Ibw) 2-(Phenylsulfinyl)ethyl
(erythro-2-Ibw) 2-(Phenylsulfinyl)ethyl
(erythro-Ibx) 2-(Ethylsulfanyl)ethyl
(erythro- 1-Ibx) 2-(Ethylsulfanyl)ethyl
(erythro-2-Ibx) 2-(Ethylsulfanyl)ethyl
(erythro-Iby) 2-(Ethylsulfmyl)ethyl
(erythro- 1-Iby) 2-(Ethylsulfmyl)ethyl
(erythro-2-Iby) 2-(Ethylsulfmyl)ethyl
(erythro-Ibz) Tetrahydrofuran-2-yl-methyl
(erythro- 1-Ibz) Tetrahydrofuran-2-yl-methyl
(erythro-2-Ibz) Tetrahydrofuran-2-yl-methyl
Tabelle 2d (erythro-Racemate), Beispiele:
Beispiele für Verbindungen der Formeln (erythro-Iba) bis (erythro-Ibz) (siehe Tabelle U3) sind die Verbindungen der betreffenden Formeln in Form des racemischen Gemischs der erythro-Isomeren, worin die Strukturkombination der Gruppen (R2)n und Q gemäß einer Zeilennummer aus der Tabelle 1 definiert ist.
Die Nummerierung erfolgt gemäß "(Formel)(Zeilennummer)" ohne Schreiben der Klammern, z. B. erythro-Iba200 = Verbindung der Formel (erythro-Iba) mit der Strukturkomb ination von Zeile 200 aus Tabelle 1.
Tabelle 2e (optisch aktive erythro-2-Enantiomere): Beispiele:
Beispiele für Verbindungen der Formeln (erythro-2-Iba) bis (erythro-2-Ibz) (siehe Tabelle U3) sind die optisch aktiven erythro-2-Verbindungen der betreffenden Formeln in angereicherter Form [= (3R,4S)-
Form mit mehr als 80%ee], worin die Strukturkombination der Gruppen (R2)n und Q gemäß einer Zeilennummer aus der Tabelle 1 definiert ist.
Die Nummerierung erfolgt gemäß "(Formel)(Zeilennummer)" ohne Klammern. Beispielsweise bezeichnet die Nr. erythro-2-Iba789 die Verbindung der Formel (erythro-2-Iba), worin (R2)n = 4-Chlor und Q = 5-Brompyridin-3-yl bedeuten.
Tabelle 2f (optisch aktive erythro- 1 -Enantiomere) : Beispiele:
Beispiele für Verbindungen der Formeln ( erythro- 1 -Iba) bis (erythro- 1 -Ibz) (siehe Tabelle U3) sind die optisch aktiven erythro- 1 - Verbindungen der betreffenden Formeln in angereicherter Form [= (3S, 4R)- Form mit mehr als 80%ee], worin die Strukturkombination der Gruppen (R2)n und Q gemäß einer Zeilennummer aus der Tabelle 1 definiert ist.
Die Nummerierung erfolgt gemäß "(Formel)(Zeilennummer)" ohne Klammern. Beispielsweise bezeichnet die Nr. erythro- 1 -Ibb5 die Verbindung der Formel ( erythro- 1 -Ibb), worin (R2)n = 3 -Chlor und 0 = 3-Fluorpyridin-2-yl bedeiuen.
Erfindungsgemäß besonders bevorzugt sind die in der nachfolgenden Tabelle ZI genannten racemischen threo- Verbindungen threo-Ib.
(threo-1 -lb) (threo-2-lb)
(threo-Ib) = (threo-1 -lb) + (threo-2-lb) (50:50) = (rac.)
Tabelle Z I
Beispiel-Nummer R1 (R2)n 0
threo-Iba3 H 3-F 3-Fluorpyridin-2-yl threo-Ibb3 Me 3-F 3 -Fluorpyriilin-2-yl threo-Ibc3 Et 3-F 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-Iba! 9 H 3,4-F2 3 -Fluorpyridin-2-yl
Beispiel-Nummer R! (R2)n Q threo-Ibbl 9 Me 3,4-F2 3-Fluorpyridin-2-yI threo-Ibcl9 Et 3,4-F; 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-Iba24 H 3-CN, 4-F 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-Ibb24 Me 3-CN, 4-F 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-Ibc24 Et 3-CN, 4-F 3 -Fli!orpyridin-2-yl threo-Iba25 H 3-Br, 4-F 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-ibb25 Me 3-Br, 4-F 3 -Fkiorpyridin-2-yl threo-Ibc25 Et 3-Br, 4-F 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-Iba26 H 3-C I. 4-F 3 -Fhiorpyridin-2-yl threo-Ibb26 Me 3 -CK 4-F 3 -Fhiorpyridin-2-yl threo-Ibc26 Et 3-C I. 4-F 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-Ibal 1 1 H 3-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-Ibbl i l Me 3-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-Ibcl i l Et 3-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-Ibal 27 H 3.4-F; 4 -C h 1 o rpy r i d i n- 2 -y 1 threo-Ibbl27 Me 3.4-F: 4-Chlorpyridin-2-yl threo-Ibc!27 Et 3,4-F: 4 -C h 1 orpy ri 11 i n - 2 -y 1 threo-Ibal 32 H 3-CN, 4-F 4-Chlorpyri din-2 -y 1 threo-Ibbl 32 Me 3-CN, 4-F 4-C h 1 orpy ri d i n-2 -y 1 threo-Ibcl32 Et 3-CN, 4-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-Ibal 33 H 3-Br, 4-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-Ibbl 33 Me 3-Br, 4-F 4-C h lorpy ri d i n-2 -y 1 threo-Ibcl33 Et 3-Br, 4-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-Ibal 34 H 3-CI, 4-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-Ibbl 34 Me 3-CI, 4-F 4-C Ii lorpy rid i n-2 -y 1 threo-Ibcl34 Et 3-CI, 4-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-Ibal 92 H 3-F 5 -Chlorpyridin-2 -y 1 threo-Ibbl 92 Me 3-F 5 -Chlorpyridin-2 -y 1 threo-Ibcl92 Et 3-F 5 -C 1 orpy ri d i n- 2 - y 1 threo-Iba208 H 3,4-F: 5-Ch!orpyridin-2-yi threo-Ibb208 Me 3,4-F: 5-Chlorpyriilin-2-yl threo-Ibc208 Et 3,4-F: 5-Chlorpyridin-2-yl threo-Iba213 H 3-CN, 4-F 5 -Chlorpyridin-2 -y 1 threo-Ibb213 Me 3-CN, 4-F 5 -Chlorpyridin-2 -y 1
Beispiel-Nummer R! (R2)n Q threo-Ibc213 Et 3-CN, 4-F 5-Chiorpyridin-2-yi threo-Iba214 H 3-Br, 4-F 5 -Chlorpyridin-2 -y 1 threo-Ibb214 Me 3-Br, 4-F 5 -Chlorpyridin-2 -y 1 threo-Ibc214 Et 3-Br, 4-F 5-Chlorpyridin-2-yl threo-Iba215 H 3-C1, 4-F 5 -Cfalorpyridin-2 -y 1 threo-Ibb215 Me 3-C1, 4-F 5 -Chlorpyridin-2 -y 1 threo-Ibc215 Et 3-C1, 4-F 5-Chlorpyridin-2-yi threo-Iba435 H 3-F 2.4-Di tluorpyriilin-3-yl threo-Ibb435 Me 3-F 2.4-Di fluorpyridin-3-y! threo-Ibc435 Et 3-F 2.4-Di tluorpyridin-3-yl threo-Iba451 H 3,4-F; 2.4-Ditluorpyridin-3-yl threo-ibb451 Me 3,4-F; 2,4-Difluorpyridin-3-yi threo-Ibc451 Et 3.4-F.- 2.4-Difluorpyridin-3-yl threo-Iba456 H 3-CN, 4-F 2,4-Difluorpyridin-3-yi threo-Ibb456 Me 3-CN, 4-F 2.4- Di Π norpy rid i n-3 -y 1 threo-Ibc456 Et 3-CN, 4-F 2.4-Ditluorpyridin-3-yl threo-iba457 H 3-Br, 4-F 2.4-Difluorpyridin-3-yl threo-Ibb457 Me 3-Br, 4-F 2,4-Difluorpyridin-3-yi threo-Ibc457 Et 3-Br, 4-F 2,4-Difluorpyridin-3-yl threo-Iba458 H 3-Ci, 4-F 2,4-Difluorpyridin-3-yl threo-Ibb458 Me 3-C1, 4-F 2.4- D i fl norpy ri d i n -3 -y 1 threo-Ibc458 Et 3-CI, 4-F 2.4-Di t1uorpyriilin-3-yl threo-Iba732 H 3-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-Ibb732 Me 3-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-Ibc732 Et 3-F 5 - F 1 ii o rpy ri d i n -3 -y 1 threo-Iba748 H 3,4-F; 5-Fluoipyridin-3-yi threo-Ibb748 Me 3.4-F: 5-Fluorpyridin-3-yl threo-Ibc748 Et 3.4-F: 5-Fiuorpyridin-3-yl threo-Iba753 H 3-CN, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-Ibb753 Me 3-CN, 4-F 5-Fiuoipyridin-3-yl threo-Ibc753 Et 3-CN, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-Iba754 H 3-Br, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-Ibb754 Me 3-Br, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-Ibc754 Et 3-Br, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl
Beispiel-Nummer R! (R2)n Q threo-Iba755 H 3 -CK 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl tfareo-Ibb755 Me 3 -CK 4-F 5-Fiuorpyridin-3-yl threo-ibc755 Et 3 -CK 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-Iba759 H 3-F 5-Chlorpyridin-3 - l tfareo-Ibb759 Me 3-F 5-Clilorpyridin-3 -yl threo-ibc759 Et 3-F 5-Chlorpyridin-3-yl threo-Iba775 H 3,4-F; 5 -C h 1 orpy ri d i n - 3 -y 1 threo-Ibb775 Me 3,4-F2 5 -Chlorpyridin- 3-yl. threo-Ibc775 Et 3,4-F2 5 -Chlorpyri din- 3-yl threo-Iba780 H 3-CN, 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-Ibb780 Me 3-CN, 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-Ibc780 Et 3-CN, 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-Iba781 H 3-Br, 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-Ibb78 i Me 3-Br, 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-Ibc781 Et 3-Br, 4-F 5-Chlorpyridin-3-yl threo-Iba782 H 3 -CK 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-Ibb782 Me 3 -CK 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-Ibc782 Et 3 -CK 4-F 5 -Chlorpyridin- 3-yl threo-Iba894 H 3-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-Ibb894 Me 3-F 6-Cfalorpyridin-3 -yl threo-Ibc894 Et 3-F 6-C Ii 1 orpy rid in-3 -y 1 threo-Iba910 H 3,4-F; 6-Chlorpyridin-3-yi threo-Ibb910 Me 3,4-F: 6-Chlorpyridin-3-yl threo-Ibc910 Et 3,4-F; 6-Chlorpyridin-3-yl tfareo-Iba915 H 3-CN, 4-F 6-C hiorpyrid in-3 -yl threo-Ibb915 Me 3-CN, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-Ibc915 Et 3-CN, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-Iba916 H 3-Br, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-Ibb916 Me 3-Br, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-Ibc916 Et 3-Br, 4-F 6-Chlorpyridin-3-yl threo-Iba9I 7 H 3 -CK 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-ibb917 Me 3 -CK 4-F 6-C lorpyridin-3 -yl threo-Ibc917 Et 3 -CK 4-F 6-Chlorpyridin-3-yl threo-Ibai 002 H 3-F 2 - F i iio rpy ritl i n -4-y 1
Beispiel-Nummer R! (R2)n Q threo-Ibbl002 Me 3-F 2-Fluorpyridin-4-yl threo-Ibcl002 Et 3-F 2-Fkiorpyridin-4-yl threo-Ibal 018 H 3,4-F: 2-Fluorpyridin-4-yl threo-Ibbl018 Me 3,4-F: 2-Fluorpyriilin-4-yl threo-Ibcl018 Et 3,4-F2 2-Fluorpyriilin-4-yl threo-Ibal 023 H 3-CN, 4-F 2-Fluorpyridin-4-yl threo-Ibbl023 Me 3-CN, 4-F 2-Fkiorpyridin-4-yl threo-Ibcl023 Et 3-CN, 4-F 2-Fluoipyridin-4-yi threo-Ibal 024 H 3-Br, 4-F 2-Fkiorpyridin-4-yl threo-Ibbl024 Me 3-Br, 4-F 2-Fliiorpyriilin-4-yl threo-Ibcl024 Et 3-Br, 4-F 2-Fluorpyridin-4-yl threo-Ibal 025 H 3-C1, 4-F 2 - F ! ii υ rpy ri d i n -4-y 1 threo-Ibbl025 Me 3-C1, 4-F 2-Fkiorpyridin-4-yl threo-Ibcl025 Et 3-C1, 4-F 2 - F ki orpy ri d i n -4-y 1 threo-Ibal 029 H 3-F 2 -C Ii lorpy rid i n -4 -y 1 threo-Ibbl029 Me 3-F 2-Chlorpyridin-4-yl threo-Ibcl029 Et 3-F 2 -C Ii lorpy ri d i η-4-y 1 threo-Ibal 045 H 3.4-F: 2 - h 1 orpy ri d i n-4 - y 1 threo-Ibbl045 Me 3,4-F2 2-Oilorpyridin-4-yl threo-Ibcl045 Et 3,4-F: 2-Chk)rpyridin-4-yl threo-Ibal 050 H 3-CN, 4-F 2-Chlorpyridin-4-yl threo-Ibbl050 Me 3-CN, 4-F 2-Gilorpyridin-4-yl threo-Ibci050 Et 3-CN, 4-F 2 -C h lo rpy ri d i n-4 -y 1 threo-Ibal 051 H 3-Br, 4-F 2 -Ch lorpy r i tl i n -4 -y 1 threo-Ibbl051 Me 3-Br, 4-F 2 -C h 1 o rpy ri tl i n-4 -y 1 threo-Ibcl051 Et 3-Br, 4-F 2-Cli!orpyridin-4-yl threo-Ibal 052 H 3-C1, 4-F 2-Chlorpyridin-4-yl threo-Ibbl052 Me 3-C1, 4-F 2-C lilorpyritiin-4-yl threo-Ibcl052 Et 3-C1, 4-F 2-Chlorpyriilin-4-yl threo-Ibal l lO H 3-F 3 -Fkiorpyridin-4-yl threo-Ibbl l lO Me 3-F 3 -Fkiorpyridin-4-yl threo-Ibcl l lO Et 3-F 3 -Fkiorpyridin-4-yl threo-Ibal l26 H 3.4-F: 3 -Fkiorpyridin-4-yl threo-Ibbl l26 Me 3,4-F: 3 -Fkiorpyridin-4-yl
Beispiel-Nummer R! (R2)n Q
threoIbcl l26 Et 3,4-F2 3-Fluorpyridin-4-yl threo-Ibal l 31 H 3-CN, 4-F 3 -Fluorpyridin-4-yl threo-Ibbl l 31 Me 3-CN, 4-F 3 -Fluorpyridin-4-yl threo-Ibcl l 31 Et 3-CN, 4-F 3 -Fluorpyridin-4-yl threo-Ibal l 32 I I 3-Br, 4-F 3 -Fluorpyridin-4-yl threo-Ibbl l 32 Me 3-Br, 4-F 3 -Fk!orpyriditi-4-yl threo-Ibcl l 32 Et 3-Br, 4-F 3 -Fiuorpyridin-4-yl threo-Ibal l 33 I I 3-Ci, 4-F 3 - F* 1 norp y r i il i n -4 - y 1 threo-Ibbl l 33 Me 3-C1, 4-F 3 -Fluorpyridin-4-yl threo-Ibcl l 33 Et 3-C I. 4-F 3 - Γ 1 ii o rpy r i 11 i n -4 - y 1 threo-Ibal272 I I 3-F 3. - Di tl uo rpy rid i n -4-y 1 threo-Ibbl272 Me 3-F 3. - D i tl uo rpy riii i n -4-y 1 threo-Ibcl272 Et 3-F 3.5-Ditluorpyridin-4-yl threo-Ibal288 H 3,4-F; 3 , 5-Diiluorpyridin-4-yi threo-Ibbl288 Me 3.4-F: 3. - Di tl uo rpy rid i n -4-y 1 threo-Ibcl288 Et 3,4-F, 3. - D i tl uorpy rii! i n -4-y 1 threo-Ibal293 I I 3-CN, 4-F 3 , 5 -Di tl uorpyrid i η-4-y 1 threo-Ibbl293 Me 3-CN, 4-F 3 , 5-Difluorpyridin-4-yl threo-Ibcl293 Et 3-C N. 4-F 3 ,5-Di tluorpyridin-4-yl threo-Ibal294 I I 3-Br, 4-F 3. - D i tl ii o rp y r i 11 i n -4 - y 1 threo-Ibbl294 Me 3-Br, 4-F 3.5 - Di tl uo rpy ri ii i n -4-y 1 threo-Ibcl294 Et 3-Br, 4-F 3. - D i tl uorpyrid i η-4-y 1 threo-ibal295 H 3-C I, 4-F 3.5-Di tluorpyridin-4-yl threo-Ibbl295 Me 3-CI, 4-F 3. - D i tl uorpyrid i η-4-y 1 threo-Ibcl295 Et 3-C I. 4-F 3. - Di tl uorpyrid i η-4-y 1
Erfindungsgemäß insbesondere bevorzugt sind die in der nachfolgenden Tabelle Z2 genannten optisch aktiven threo-2 Enantiomere threo-2- Ib [= (3R,4R)-Form mit mehr als 80%ee].
(threo-2-lb)
Tabelle 7.2
Beispiel-Nummer R1 (R2)n Q
threo-2-Iba3 I I 3-F 3 -Fluorpyridin-2-y 1 threo-2-Ibb3 Me 3-F 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-2-Ibc3 Et 3-F 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-2-Ibal 9 H 3.4- F.. 3-Fluorpyridin-2-yl threo-2-Ibbi 9 Me 3.4-F: 3 -Fliiorpyridin-2-yl threo-2-Ibci 9 Et 3,4-F2 3 -Fkiorpyridin-2-yl threo-2-Iba24 H 3-CN, 4-F 3 -Fluorpyridin-2-yl tlireo-2-lbb24 Me 3-CN, 4-F 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-2-Ibc24 Et 3-CN, 4-F 3-Fluorpyridin-2-yi threo-2-Iba25 I I 3-Br. 4-F 3 -Fliiorpyridin-2-yl tfareo-2-Ibb25 Me 3-Br, 4-F 3 -Fluorpyridin-2-yl threo-2-Ibc25 Et 3-Br. 4-F 3 -Fiuoipyridin-2-yl threo-2-Iba26 I I 3-C'l. 4-F 3 -FIuorpyridin-2-yl threo-2-Ibb26 Me 3-C1, 4-F 3 -Fluorpyriclin-2-yl threo-2-Ibc26 Et 3-Ci, 4-F 3-Fkiorpyridin-2-yl threo-2-Ibal 1 1 H 3-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibbl l l Me 3-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibcl l l Et 3-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibal27 H 3.4-F.- 4-Chlorpyriilin-2-yl threo-2-ibbi27 Me 3.4-F; 4-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibcl27 Et 3.4-F: 4-C iilorpv ritlin-2-yi threo-2-Ibal 32 H 3-CN, 4-F 4-Gilorpyridin-2-yl threo-2-Ibbl 32 Me 3-CN. 4-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibel32 Et 3-CN. 4-F 4-Chlorpyriilin-2-yl threo-2-Ibal 33 H 3-Br, 4-F 4-Chk>rpyridin-2-yl
Beispiel-Nummer R! (R2)n Q threo-2-Ibbl 33 Me 3-Br, 4-F 4-Chiorpyridin-2-yi threo-2-Ibcl 33 Et 3-Br, 4-F 4-Chlorpyridin-2-yi threo-2-ibal 34 H 3-C1, 4-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibbl 34 Me 3-C1, 4-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibcl34 Et 3-C1, 4-F 4-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibal 92 H 3-F 5-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibbl 92 Me 3-F 5 -Chlorpyridin-2 -y 1 threo-2-ibcI92 Et 3-F 5-C lorpyridin-2-yl threo-2-Iba208 H 3,4-F2 5-Cfaiorpyridin-2-yl threo-2-Ibb208 Me 3,4-F2 5 -C h 1 orpy ri d i n- 2 - y 1 threo-2-Ibc208 Et 3,4-F2 5-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Iba213 H 3-CN, 4-F 5-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibb2I3 Me 3-CN, 4-F 5-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibc213 Et 3-CN, 4-F 5 -Chlorpyridin-2 -yl threo-2-Iba214 H 3-Br, 4-F 5 -Chlorpyridin-2 - l threo-2-Ibb214 Me 3-Br, 4-F 5-Chlorpyridin-2-yl threo-2-Ibc214 Et 3-Br, 4-F 5 -Chlorpyridin-2-yl threo-2-Iba215 H 3-C1, 4-F 5-Ch!orpyridin-2-yl threo-2-Ibb215 Me 3-Ci, 4-F 5-Chiorpyridin-2-yl threo-2-Ibc215 Et 3-C1, 4-F 5 -C h 1 o rpy ri d i n- 2 -y 1 threo-2-Iba435 H 3-F 2,4-Ditluorpyridin-3-yl threo-2-Ibb435 Me 3-F 2,4-Difluorpyridin-3-yl threo-2-Ibc435 Et 3-F 2,4-Difluorpyridin-3-yl threo-2-Iba451 H 3,4-F2 2.4- Di tl norpy ri d i n -3 -y 1 threo-2-Ibb451 Me 3.4-F; 2.4-Difluorpyriilin-3-yl threo-2-Ibc451 Et 3,4-F2 2,4-Difluorpyridin-3-yl threo-2-Iba456 H 3-CN, 4-F 2.4-Difluorpyridin-3-yl threo-2-Ibb456 Me 3-CN, 4-F 2.4- Di fluorpyrid i η-3-y 1 tfareo-2-Ibc456 Et 3-CN, 4-F 2,4-Difluorpyridin-3-yl threo-2-Iba457 H 3-Br, 4-F 2,4-Difluorpyridin-3-yl threo-2-Ibb457 Me 3-Br, 4-F 2,4-Difluoipyiidin-3-yl threo-2-Ibc457 Et 3-Br, 4-F 2.4-Ditl orpyriiiin-3-yl threo-2-iba458 H 3-CI, 4-F 2.4-Ditluorpyridin-3-yl tfareo-2-ibb458 Me 3-CI. 4-F 2.4-Ditl orpyridin-3-y!
Beispiel-Nummer R! (R2)n Q threo-2-Ibc458 Et 3-C1, 4-F 2,4-Difluorpyridin-3-yl threo-2-Iba732 H 3-F 5-Fiuorpyridin-3-yl threo-2-ibb732 Me 3-F 5-Fl orpyridin-3-yl threo-2-Ibc732 Et 3-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-2-Iba748 I I 3.4-F; 5-Fiuorpyridin-3-yl threo-2-Ibb748 Me 3.4-F: 5-Fluorpyriiiin-3-yl threo-2-Ibc748 Et 3,4-F; 5-Fluorpyridin-3-yl threo-2-Iba753 I I 3-CN, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-2-Ibb753 Me 3-CN, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-2-Ibc753 Et 3-CN, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-2-Iba754 I I 3-Br, 4-F 5-Fluorpyriiiin-3-yl threo-2-Ibb754 Me 3-Br, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-2-Ibc754 Et 3-Br, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-2-Iba755 I I 3-C1, 4-F 5-Fliiürpyridin-3-yl threo-2-Ibb755 Me 3-C1, 4-F 5-Fluorpyridin-3-yl threo-2-Ibc755 Et 3-C1, 4-F 5 - F 1 ii o rpy r i tl i n -3 - y 1 threo-2-Iba759 H 3-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibb759 Me 3-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-ibc759 Et 3-F 5-( lilorpyridin-3-yl threo-2-Iba775 I I 3,4-F: 5-Chiorpyridin-3-yl threo-2-ibb775 Me 3.4-F: 5 -C lilorpyri l i n-3 -y 1 threo-2-Ibc775 Et 3,4-F: 5-Chlorpyridin-3-yi threo-2-Iba780 I I 3-CN, 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibb780 Me 3-CN, 4-F 5-Cfalorpyridin-3 -yl threo-2-Ibc780 Et 3-CN, 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Iba781 H 3-Br, 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibb781 Me 3-Br, 4-F 5-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibc781 Et 3-Br, 4-F 5-Chlorpyridin-3-yl threo-2-Iba782 I I 3-CI. 4-F 5-Clilorpyridin-3 -yl threo-2-Ibb782 Me 3-C1, 4-F 5-Chk)rpyriilin-3 -yl threo-2-Ibc782 Et 3-CI, 4-F 5-Chk>rpyridin-3-yl threo-2-Iba894 H 3-F 6-Chiorpyridin-3 -yl threo-2-Ibb894 Me 3-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibc894 Et 3-F 6-Chlorpyridin-3-yl
Beispiel-Nummer R! (R2)n Q threo-2-Iba910 I I 3,4-F; 6-Chiorpyridin-3-yi threo-2-Ibb910 Me 3,4-F; 6-C h lorpy ri d i n- 3 - y 1 threo-2-Ibc910 Et 3.4-F.- 6-C'hl rpyridin-3-yl threo-2-Iba915 I I 3-CN, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibb9I5 Me 3-CN, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibc915 Et 3-CN, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Iba916 I I 3-Br, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibb916 Me 3-Br, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibc916 Et 3-Br, 4-F 6-C lilorpv riiiin-3-yI threo-2-Iba917 I I 3-Ci, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibb917 Me 3-C1, 4-F 6-Chlorpyridin-3 -yl threo-2-Ibc9I 7 Et 3-CI, 4-F 6-Clilorpyridin-3-yl threo-2-Ibal 002 H 3-F 2-Fluorpyridin-4-yl threo2-Ibbl 002 Me 3-F 2 - Fl ii υ rpy ri d i n -4 - y 1 threo-2-Ibcl002 Et 3-F 2 - F 1 ii o rpy ri d i n -4 -y 1 threo-2-Ibal 018 I I 3, 4-F: 2-Fkiorpyriilin-4-yl threo-2-Ibbl 018 Me 3,4-F; 2 - F 1 ii υ rpy ri d i n -4-y 1 threo-2-Ibcl018 Et 3,4-F; 2-Fluorpyridin-4-yl threo-2-Ibal 023 I i 3-CN, 4-F 2-Fkiorpyridin-4-yl threo-2-Ibbl 023 Me 3-CN, 4-F 2-Fkiorpyriilin-4-yl threo-2-Ibcl023 Et 3-CN, 4-F 2-Fluorpyridin-4-yl threo-2-Iba l ()24 H 3-Br, 4-F 2 - F 1 ii υ rpy ri d i n -4-y 1 threo-2-Ibbi 024 Me 3-Br, 4-F 2-Fkiorpyridin-4-yl threo-2-Ibcl024 Et 3-Br, 4-F 2-Fiuorpyridin-4-yi threo-2-Ibal 025 H 3-CI, 4-F 2 - Fl ii o rpy ri d i n -4-y 1 threo-2-Ibbl 025 Me 3-CI. 4-F 2-Fluorpyridin-4-yl threo-2-Ibcl025 Et 3-CI. 4-F 2-FliK)rpyridin-4-yl threo-2-Iba! 029 H 3-F 2-Chlorpyridin-4-yl threo-2-Ibbl 029 Me 3-F 2 -Chi orpyridin-4 -yl threo-2-Ibcl029 Et 3-F 2-Chlorpyridin-4-yl threo-2-lba ! ()45 H 3.4-F: 2-Chlorpyridin-4-yl threo-2-Ibbi 045 Me 3.4-F: 2-Chiorpyridin-4-yl threo-2-Ibcl045 Et 3,4-F; 2-Chlorpyridin-4-yi threo-2-Ibal 050 I I 3-CN, 4-F 2 -C h 1 o rpy r i d i n -4 -y 1
Beispiel-Nummer R! (R2)n Q threo-2-Ibbl 050 Me 3-CN, 4-F 2-Chiorpyridin-4-yi threo-2-Ibcl050 Et 3-CN, 4-F 2-Chlorpyridin-4-yi threo-2-Ibal 051 H 3-Br, 4-F 2-Chlorpyridin-4-yl threo-2-Ibbl 051 Me 3-Br, 4-F 2 -C h 1 o rpy ri d i n -4 -y 1 threo-2-Ibcl051 Et 3-Br, 4-F 2 -C h lorpy rid i η-4-y 1 threo-2-Ibal 052 H 3-C1, 4-F 2-Chlorpyridin-4-yl threo-2-Ibbl 052 Me 3-C1, 4-F 2 -C h 1 orpy ri d i n -4 -y 1 threo-2-Ibcl052 Et 3-C1, 4-F 2-Chlorpyridin-4-yl threo-2-Ibal l l O H 3-F 3 -Fluorpyrii!in-4-yl threo-2-Ibbl l l O Me 3-F 3 -Fiuorpyridin-4-yl threo-2-Ibcl l lO Et 3-F 3 -Fluorpyridin-4-yl threo-2-Ibal l26 H 3,4-F: 3 -Fliiorpyridin-4-yl threo-2-Ibbl l26 Me 3,4-F: 3 -Fluorpyridin-4-yl threo-2 -lbc ! 1 26 Et 3,4-F2 3 -Fluorpyridin-4-yl threo-2-Ibal l31 I I 3-CN, 4-F 3 -Fhiorpyridiri-4-yl threo-2-Ibbi i31 Me 3-CN, 4-F 3 -Fluorpyriilin-4-yl threo-2-Ibcl l 31 Et 3-CN. 4-F 3 -Fluorpyridin-4-yl threo-2-Ibal l32 I I 3-Br, 4-F 3 -Fhiorpyriiiin-4-yl threo-2-Ibb l 132 Me 3-Br, 4-F 3 -Fluorpyridin-4-yl threo-2-Ibcl l 32 Et 3-Br, 4-F 3 -Fluorpyridin-4-yi l!ireo-2-lba ! 133 H 3-C1, 4-F 3 -Fliiorpyridin-4-yl threo-2-lbb l 133 Me 3-C1, 4-F 3 -Fli!orpyridin-4-yl threo-2-Ibcl l 33 Et 3-C1, 4-F 3 -Fluorpyriilin-4-yl threo-2 -Iba 1272 H 3-F 3.5-Dirliiorpyridin-4-yl threo-2-Ibbl272 Me 3-F 3. - Di tl uorpy ri il i n -4-y 1 ihreo-2-Ibc l 272 Et 3-F 3 ,5-nitluorpyridin-4-yl threo-2-Ibal288 I I 3,4-F2 3 , 5 -Difluorpyridin-4-yl threo-2-Ibbl288 Me 3,4-F2 3 ,5-Difluorpyridin-4-yl threo-2-Ibcl288 Et 3,4-F2 3.5-Difluorpyridin-4-yl threo-2 -Ibal 293 I I 3-CN, 4-F 3 , - Di tl uorpy ri d i n-4 -y 1 threo-2-Ibb l 293 Me 3-CN, 4-F 3,5-ni fluorpyriilin-4-yl threo-2-Ibcl293 Et 3-CN, 4-F 3 , 5-Difluorpyridin-4-yl threo-2 -ibal 294 II 3-Br, 4-F 3.5 - Di fl uo rpy rid i η-4-y 1 threo-2 -Ibb 1 294 Me 3-Br, 4-F 3.5 - Di Π uo rpy riil i n -4-y 1
Beispiel-Nummer R! (R2)n Q
threo-2-ibcl294 Et 3-Br, 4-F 3 , 5-Difluorpyridin-4-y 1 threo-2-Ibal295 H 3-C1, 4-F 3. - Di fl uorpy rid i n -4-y 1 threo-2-Ibbl295 Me 3-CI. 4-F 3.5 - Di fl uorpy rid i n -4-y 1 threo-2-Ibc!295 Et 3-C1. 4-F 3.5-Difluorpvridin-4-yl
Physikalische Daten zu Tabellen 2a - 2f:
Testmethoden:
1) NMR = Ή-NMR-Daten (400 MHz, CDCl. : charakteristische chemische Verschiebungen [in ppm] sind zum jeweiligen Beispiel angegeben,
MS = Massenspektrum, gemessen mit Quadrupolgerät; Elektrospray-Ionisierung (+-), Massenbereich 100-1000; Moipeak M bzw [M+H]+ oder [M-l ]+ oder [M-2]+ oder [M+l ]+ beim jeweiligen Beispiel angegeben,
FI PLC = Hochdruckflüssigchromatographie (High Performance Liquid Chromatography), Säule: Zorbax Eclipse, 50x3,0, C18 1,8 ym, Laufmittel: Wasser + 0,06% Ameisensäure / Acrylnitril + 0,06% Ameisensäure, Gradient: 90: 10, nach 2min 5:95; Detektor: DAD (210 - 400 nm); Retentionszeit (Rtz.) beim jeweiligen Beispiel angegeben,
4) HPLC-Chiral = Fi PI an chiraler Säule, Säule: Chiralpak IC, 250 x 4,6mm, 5μιη DA IC 83325, Detektorweilenlänge: 210 nm; Säulentemperatur 25°C,
Eluent a: (n-Heptan : 2-Propanoi) , (60 : 40), Chromasolv, Fluss: 1 ,0 mL/min
Eluent b: (n-Heptan : 2-Propanol ) , (70 : 30), Chromasolv, Fluss: 1 ,0 mL/min
Eluent c: (n-Heptan : 2-Propano! ) , (80 : 20), Chromasolv, Fluss: 1 ,0 mL/min
Eluent d: (n-Heptan : 2-Propanol) , (90 : 10), Chromasolv, Fluss: 0,6 mL/min
Eluent e: (n-Heptan : 2-Propanol) , (90 : 10), Chromasolv, Fluss: 1 ,0 mL/min
Bsp. Ibb3 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb3 und threo-Ibb3), NMR: 2,67 (dd, 1H, erythro- Ibb3), 2,95 (dd, 1 H. erythro-Ibb3), 3,05 (dd, 1 H. threo-Ibb3), 3.33 (dd, 1 H. threo-Ibb3), 3,54 (s, 3H, erythro-Ibb3), 3,58 (s, 3 H. threo-Ibb3), 4,27 (d, 1 H. threo-Ibb3), 4.33 (d, 1H, erythro-Ibb3), 8,38 (m, 1H, threo-Ibb3), 8,44 (m, 1H, erythro-Ibb3)
Bsp. ibb4 (Diastereomerengemisch aus erythro- Ibb4 und threo-Ibb4), NMR: 2,66 (dd, 1H, erythro - Ibb4), 2,94 (dd, 1H, erythro-Ibb4), 3,06 (dd, 1 H. threo-Ibb4), 3,31 (dd, I H. threo-Ibb4), 3.53 (s, 3H,
erythro-Ibb4), 3,57 (s, 3H, threo-Ibb4), 4,24 (d, IH, threo-IbM), 4,31 (d, IH, erythro-Ibb4), 6,92 (t, 2H), 7,08 (t, 2H), 8,38 (m, 1 H. threo-Ibb4), 8,43 (m, 1 H. erythro-Ibb4)
Bsp. Ibb5 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb5 und threo-Ibb5), NMR: 2,67 (dd, IH), 2,95 (dd, IH), 3,04 (dd, IH), 3,30 (dd, IH), 3.54 (s, 311 ). 3,58 (s, 3H), 4.25 (d, IH), 4.31 (d, IH), 8,39 (m, IH), 8,43 (m, IH)
Bsp. IbblO (Diastereomerengemisch aus erythro-IbblO und threo-IbblO), NMR: 2,75 (dd, 1 H, erythro- IbblO), 2,96 (dd, 1 H. erythro-IbblO), 3,09 (dd, I I I. threo-IbblO), 3,30 (dd, I H. threo-IbblO), 3,58 (s, I i. erythro-IbblO), 3,59 (s, 3H, threo-IbblO), 8,40 (m, IH, threo-IbblO), 8,44 (m, I H. erythro-IbblO)
Bsp. Ibbl9 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl9 und threo-Ibbl9), NMR: 2,71 (dd, IH), 2,94 (dd, IH), 3,06 (dd, IH), 3,28 (dd, IH), 3,56 (s, 3H), 3.59 (s, 3H), 4.25 (d, IH), 4,35 (d, IH), 8,38 (m, IH), 8,43 (m, IH)
Bsp. erythro-Ibbl9, NMR: 2,71 (dd, IH), 2.94 (dd, IH), 3.56 (s, 311 ). 4.13 (m, I H), 4,35 (d, IH), 7,05 (m, IH), 7,23 (m, IH), 7,38 (m, IH), 8,43 (m, IH)
Bsp. threo-Ibbl9, NMR: 3,06 (dd, IH), 3,28 (dd, IH), 3.59 (s, 3H), 4,13 (m, IH), 4,25 (d, IH), 6,89 (m, IH), 6.96 (m, IH), 7,03 (m, IH), 7,18 (m, IH), 8,38 (m, IH)
Bsp. Ibb22 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb22 und threo-Ibb22), NMR: 2,71 (dd, IH), 2,94 (dd, IH), 3,06 (dd, IH), 3,28 (dd, IH), 3,56 (s, 3H), 3.59 (s, 3H), 4.27 (d, IH), 4,37 (d, IH), 8,38 (m, IH),
8,43 (m, IH)
Bsp. Ibb28 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb28 und threo-Ibb28), NMR: 2,60 (dd, I H. erythro- Ibb28), 2,95 (dd, 1 H. erythro-Ibb28), 3.96 (dd, IH, threo-Ibb28), 3,40 (dd, IH, threo-Ibb28), 3.49 (s, 3H, erythro-Ibb28), 3.54 (s, 3H, threo-Ibb28), 7,10 (dd, IH, threo-Ibb28), 7,18 (dd, 1 I I. erythro-Ibb28), 7.53 (dd, 1 H. threo-Ibb28), 7,70 (dd, 1 H. erythro-Ibb28), 8,51 (m, I I I. threo-Ibb28), 8,52 (m, I H.
erythro-Ibb28)
Bsp. Ibb30 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb30 und threo-Ibb30), NMR: 2,65 (dd, 1 H. erythro- Ibb30), 2,96 (dd, 1 H. erythro-Ibb30), 2.93 (dd, IH, threo-Ibb30), 3,37 (dd, 1 I I. threo-Ibb30), 3.53 (s, 3H, erythro-Ibb30), 3,55 (s, 3H, threo-Ibb30), 7,55 (dd, IH), 7,70 (dd, IH), 8,51 (m, IH), 8,52 (m, IH)
Bsp. Ibb32 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb32 und threo-Ibb32), NMR: 2,63 (dd, 1 II. erythro- Ibb32), 2.93 (dd, 1 H. erythro-Ibb32), 2,99 (dd, I I I. threo-Ibb32), 3.35 (dd, 1 H. threo-Ibb32), 3,52 (s,
11. erythro-Ibb32), 3,56 (s, 3 H. tfareo-Ibb32), 6,94 (t, 2H. threo-Ibb32), 7,53 (dd, 1 H. threo-Ibb32), 7,70 (dd, 1 H. erythro-Ibb32), 8,49 (m, 1 H. threo-Ibb32), 8,51 (m, 1 H. erythro-Ibb32)
Bsp. Ibb37 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb37 und threo-Ibb37), NMR: 2,73 (dd, 1H, erythro- Ibb37), 2,96 (dd, I H. erythro-Ibb37), 3,02 (dd, I I I. threo-Ibb37), 3.35 (dd, I I I. threo-Ibb37), 3,58 (s, 3 H. erythro-Ibb37), 3,59 (s, 3 H. threo-Ibb37), 7,13 (dd, 1 H. threo-Ibb37), 7,20 (dd, 1 I I. erythro-Ibb37), 8,51 (m, I H. threo-Ibb37), 8,52 (m, 1 H. erythro-Ibb37)
Bsp. Ibb46 (Diastereomerengemisch aus erythro- Ibb46 und threo-Ibb46), NMR: 3,55 (s, 3H), 3,57 (s, 3H), 7,54 (dd, 1 H. threo-Ibb46), 7,70 (dd, 1 I I. erythro-ibb46), 8,50 (m, 1 H. threo-Ibb46), 8,52 (m, I I I. erythro -Ibb46)
Bsp. Ibb49 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb49 und threo-Ibb49), NMR: 3,55 (s, 311 ). 3,57 (s, 3 H ). 7,27 (m, I H. threo-Ibb49), 7,38 (m, I H. erythro-Ibb49), 7,57 (dd, I H. threo-Ibb49), 7,70 (dd, I I I. erythro-Ibb49), 8,50 (m, I I I. threo-Ibb49), 8,52 (m, 1 I I. erythro-Ibb49)
Bsp. Ibbl09 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl 09 und threo-Ibb!09), NMR: 2,57 (dd, I I I. erythro-Ibbl 09), 2,88 (dd, 1 H. erythro -Ibb 109), 3,05 (dd, I I I. threo-ibbl 09), 3,20 (dd, 1 I I. threo- Ibbl09), 3,52 (s, 311, erythro-Ibbl 09), 3,58 (s, 3 H. threo-Ibbl 09), 4,29 (d, IH), 4,31 (d, I H), 8,45 (d, I I I. threo-Ibbl09), 8,50 (d, I H. erythro-Ibbl 09)
Bsp. Ibb 11 1 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl 11 und threo-Ibbl l 1), NMR: 2,59 (dd, I I I. erythro-Ibbl 11), 2,86 (dd, I I I. erythro-Ibbl 1 1), 3,06 (dd, I H. threo-Ibbl 11), 3,16 (dd, 1 I I. threo- Ibbl l 1), 3,52 (s, 311. erythro-Ibbl 11), 3,59 (s, 3H, threo-Ibbl 11), 8,45 (d, I H. threo-Ibbl l 1), 8,50 (d, IH, erythro-Ibbl 1 1)
Bsp. Ibb 113 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl 13 und threo-Ibbl 13), NMR: 2,60 (dd, I H, erythro-Ibbl 13), 2,87 (dd, 1 I I. erythro-Ibbl 13), 3,03 (dd, IH, threo-Ibbl 13), 3,16 (dd, I I I. threo- Ibbl 13), 3.54 (s, 3H, erythro-Ibbl 13), 3,60 (s, 3H, threo-Ibbl 13), 4,32 (d, IH), 4,34 (d, IH), 8,47 (d, I H. threo-Ibbl 13), 8,51 (d, 1 I I. erythro-Ibbl 13)
Bsp. Ibb 118 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl 18 und threo-Ibbl l 8), NMR: 2.65 (dd, I I I. erythro-Ibbl 18), 2,88 (dd, IH, erythro-Ibbl 18), 3,07 (dd, IH, threo-Ibbl 18), 3,15 (dd, 1 H. threo- Ibbl 18), 3,57 (s, 3H. erythro-Ibbl 18), 3,61 (s, 3H. threo-Ibbl 18), 8,48 (d, IH, threo-Ibbl 18), 8,50 (d, IH, erythro-Ibbl 18)
Bsp. Ibbl27 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl27 und threo-Ibb 127), NMR: 2,62 (dd, 1H, erythro-Ibbl27), 2,86 (dd, IH, erythro-Ibbl27), 3,09 (m, 2H, threo-Ibb 127), 3,56 (s, 311. erythro- Ibbl27), 3,60 (s, 3H. threo-Ibb 127), 8,46 (d, IH, threo-Ibb 127), 8,50 (d, I H. erythro-Ibbl27) Bsp. erythro-Ibbl27, NMR: 2,62 (dd, IH), 2,86 (dd, IH), 3.56 (s, 3H), 3.66 (m, IH), 4.34 (d, I H), 7,05 (m, IH), 8,50 (d, IH)
Bsp. threo-Ibb 127, NMR: 3,09 (m, 2H), 3,60 (s, 3H), 3.66 (m, IH), 4.37 (d, IH), 6,86 (m, IH), 6.95 (m, 2H), 7,05 (m, IH), 7,15 (dd, IH), 8,46 (d, IH)
Bsp. Ibb 130 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl30 und threo-Ibb 130), NMR: 2,62 (dd, IH, erythro-Ibbl30), 2,86 (dd, ! I I, erythro-Ibbl30), 3,09 (m, 2H, threo-Ibb 130), 3.56 (s, 3H, erythro- Ibbl30), 3,60 (s, 3H, threo-Ibb 130), 4.36 (d, IH), 4,40 (d, IH), 8,45 (d, I I. threo-Ibb 130), 8,50 (d, 1 H. erythro-Ibbl30)
Bsp. Ibb 190 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl90 und threo-Ibb 190), NMR: 2.56 (dd, 1 H. erythro-Ibbl90), 2,88 (dd, 1 H. erythro-Ibbl90), 3,07 (dd, IH, threo-Ibb 190), 3,18 (dd, 1 H. threo- Ibbl90), 3.5 ! (s, 3H, erythro-Ibbl90), 3.57 (s, 3H, threo-Ibb 190), 6,81 (d, 1 H. threo-Ibb 190), 7,61 (dd, I H. erythro-Ibbl90), 8,52 (d, I H. threo-Ibb 190), 8,56 (d, IH, erythro-Ibbl90)
Bsp. Ibb 192 (Diastereomerengemisch aus erythro-ibb l 92 und threo-Ibb 192), NMR: 2,59 (dd, 1 I I, erythro-Ibbl92), 2,90 (dd, 1 H. erythro-Ibbl92), 3,07 (dd, 1 H. threo-Ibb 192), 3.15 (dd, 1 I I. threo- Ibb 192), 3,54 (s, 311. erythro-Ibbl92), 3,58 (s, 311. threo-Ibb 192), 7.44 (dd, I I I. threo-Ibb 192), 7,61 (dd, I H. erythro-Ibbl92), 8,52 (d, I I I. threo-Ibb 192), 8,55 (d, I I I. erythro-Ibbl92)
Bsp. Ibb 193 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl93 und threo-Ibb 193), NMR: 2,58 (dd, IH, erythro-Ibbl93), 2,89 (dd, I H. erythro-Ibbl93), 3,08 (dd, IH, threo-Ibb 193), 3,19 (dd, 1 H. threo- Ibb 193), 3.53 (s, 3H, erythro-Ibbl93), 3,58 (s, 3H. threo-Ibb 193), 6,82 (d, 1 I I. threo-Ibb 193), 7,15 (d, 1 I I. erythro-Ibbl93), 7,43 (dd, 1 H. threo-Ibb 193), 7,61 (dd, 1 I I. erythro-Ibbl93), 8,51 (d, I H. threo- Ibb 193), 8,55 (d, I I I. erythro-Ibbl93)
Bsp. threo-Ibb 193. NMR: 3,08 (dd, IH), 3,19 (dd, I H), 3,58 (s, 311 ). 3.69 (m, IH), 4.29 (d, IH), 6,82 (d, IH), 6,95 (m, 2H), 7,07 (m, 211 ). 7.43 (dd, IH), 8,51 (d, I H) Bsp. Ibb 194 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl94 und threo-Ibb 194), NMR: 2,59 (dd, 1 H. erythro-ibbl 94), 2,88 (dd, 1 H. erythro-ibbl 94), 3,06 (dd, 1 H. threo-Ibb 194), 3.1 5 (dd, IH, threo- Ibb 194), 3,54 (s, 311. erythro-ibbl 94), 3,58 (s, 3H. threo-Ibb 194), 7,45 (dd, 1 H. threo-Ibb 194), 7,62 (dd, 1 H. erythro-ibbl 94), 8,52 (d, IH, threo-Ibb 194), 8,56 (d, 1 H. erythro-ibbl 94)
Bsp. Ibb208 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb208 und threo-Ibb208), NMR, [D6]-DMSO: 3,41 (s, 311. erythro-Ibb208), 3.47 (s, 3H. threo-Ibb208), 7,27 (d, I H. threo-Ibb208), 7,33 (d, 1 H. erythro- Ibb208), 7,81 (dd, IH, threo-Ibb208), 7,90 (dd, I H. erythro-Ibb208), 8,55 (d, I H. threo-Ibb208), 8,64 (d, I H, erythro-Ibb208)
Bsp. erythro-Ibb208, NMR: 2,60 (dd, IH), 2,86 (dd, IH), 3,56 (s, 3H), 3,68 (m, IH), 4,31 (d, IH), 7,05 (m, IH), 7,14 (d, IH), 7.62 (dd, IH), 8,56 (d, IH) Bsp. tfareo-Ibb208, NM R: 3,10 (m, 2H), 3.59 (s, 3H), 3.69 (m, IH), 4.32 (d, IH), 6,82 (m, IH), 6,87 (d, IH), 6,97 (m, IH), 7,03 (m, IH), 7.46 (dd, IH), 8,51 (d, IH)
Bsp. tfareol -Ibb208, NMR: 3,10 (m, 2H), 3,59 (s, 3H), 3.69 (m, IH), 4,32 (d, IH), 6,82 (m, IH), 6,87 (d, IH), 6,97 (m, IH), 7,03 (m, IH), 7,46 (dd, IH), 8,51 (d, IH); H PLC-C Iiirai: 7,6 min, Eluent c
Bsp. threo-2-Ibb208, NMR: 3,10 (m, 2H), 3.59 (s, 3H), 3.69 (m, IH), 4,32 (d, IH), 6,82 (m, IH), 6,87 (d, IH), 6,97 (m, IH), 7,03 (m, IH), 7,46 (dd, IH), 8,51 (d, IH); H PLC-C hirai: 8,7 min, Eluent c
Bsp. Ibb210 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb210 und threo-Ibb210), NMR: 2,63 (dd, IH, erythro-Ibb210), 2,86 (dd, IH, erythro-Ibb210), 3,07 (m, 2H, threo-Ibb210), 3,58 (s, 3H, erythro-
Ibb210), 3,60 (s, 3H, threo-Ibb210), 6,78 (dd, 2H, threo-Ibb210), 6,92 (d, I H . threo-Ibb210), 6,98 (dd, 2H, erythro-Ibb210), 7,15 (d, IH, erythro-Ibb210), 7,50 (dd, I H. threo-Ibb210), 7,63 (dd, 1 H. erythro- Ibb210), 8,52 (d, 1 H. threo-Ibb210), 8,56 (d, 1 H. erythro-Ibb210) Bsp. threo-Ibb210, NMR: 3,07 (m, 2H), 3,60 (s, 3H), 3.69 (m, IH), 4.34 (d, IH), 6,78 (dd, 2H), 6.92 (d, IH), 7,50 (dd, IH), 8,52 (d, IH)
Bsp. Ibb21 1 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb21 1 und threo-Ibb21 1), NMR: 2,59 (dd, 1 H, erythro-ibb211), 2,88 (dd, 1 H. erythro-Ibb21 1), 3,08 (m, 2H, threo-Ibb21 1), 3.56 (s, 3H, erythro- Ibb211), 3.59 (s, 31 1. threo-Ibb211), 7,48 (dd, 1 H. threo-Ibb21 1), 7,62 (dd, 1 H. erythro-Ibb21 1), 8,52 (d, 1 H. threo-Ibb21 1), 8,56 (d, 1 H. erythro-Ibb21 1)
Bsp. threo-Ibb211 , NMR: 3,08 (m, 2H), 3.59 (s, 3H), 3.69 (m, IH), 4.34 (d, IH), 6,83 (m, IH), 6,89 (d, IH), 6.95 (dd, IH), 7.29 (m, IH), 7,48 (dd, IH), 8,52 (d, IH)
Bsp. Ibb21 2 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb212 und threo-Ibb212), NMR: 2,62 (dd, ! Ii, erythro-Ibb212), 2,87 (dd, 1 Ii. erythro-Ibb212), 3,09 (m, 2H, threo-Ibb212), 3.56 (s, 3H, erythro- Ibb212), 3.59 (s, 311. threo-Ibb212), 7,10 (dd, I H. erythro-Ibb212), 7,15 (d, 1 Ii. erythro-Ibb212), 7,48
(dd, IH, threo-Ibb212), 7,62 (dd, IH, erythro-Ibb212), 8,52 (d, IH, threo-Ibb212), 8,56 (d, IH, erythro- Ibb212)
Bsp. threo-Ibb212, NMR: 3,09 (m, 2H), 3.59 (s, 3H), 3,70 (m, IH), 4.34 (d, IH), 6,78 (m, IH), 6,90 (d, IH), 6.93 (dd, IH), 7.43 (dd, IH), 7,48 (dd, IH), 8,52 (d, IH)
Bsp. Ibb21 5 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb215 und threo-Ibb215), NMR: 2,61 (dd, 1 H. erythro-Ibb215), 2,86 (dd, I H. erythro-Ibb215), 3,08 (m, 2H. threo-Ibb215), 3,55 (s, 3 H. erythro- Ibb215), 3.59 (s, 3 H. threo-Ibb215), 7,47 (dd, I H. threo-Ibb215), 7,62 (dd, 1 I I. erythro-Ibb215), 8,52 (d, 1 H. threo-Ibb215), 8,56 (d, I H. erythro-Ibb215)
Bsp. threo-ibb21 5. NMR: 3,08 (m, 2H), 3.59 (s, 3H ). 3.69 (m, I H), 4,31 (d, IH), 6,87 (d, IH), 6.95 (m, IH), 7,01 (t, IH), 7,20 (m, IH), 7,47 (dd, IH), 8,52 (d, IH) Bsp. Ibb325 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb325 und threo-Ibb325), NMR: 2,50 (dd, I H. erythro-Ibb325), 2,86 (dd, 1 H. erythro-Ibb325), 3,10 (dd, I H. threo-ibb325), 3,18 (dd, 1 H. threo- Ibb325), 3,50 (s, 311. erythro-ibb325), 3,58 (s, 3 H. threo-ibb325), 4.26 (d, I H), 4.34 (d, IH), 6,79 (d,lH, threo-ibb325), 7,62 (m, I H. erythro-ibb325) Bsp. Ibb327 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb327 und threo-Ibb327), NMR: 2,53 (dd, 1 II. erythro-Ibb327), 2,88 (dd, 1 H. erythro -Ibb 327), 3,09 (dd, I H. threo-Ibb327), 3,17 (dd, 1 II. threo- Ibb327), 3.53 (s, 311. erythro-Ibb327), 3,60 (s, 3 ΙΊ. threo-Ibb327), 4.29 (d, IH, threo-ibb327), 4,37 (d, IH, erythro-Ibb327), 7,40 (m,lH, threo-Ibb327), 7,63 (m, 1 I I. erythro-Ibb327) Bsp. Ibb328 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb328 und threo-Ibb328), NMR: 2,51 (dd, I I I. erythro-Ibb328), 2,85 (dd, I I I. erythro-Ibb328), 3,09 (dd, 1 H. threo-Ibb328), 3,16 (dd, 1 H. threo- Ibb328), 3.52 (s, 311. erythro-Ibb328), 3,60 (s, 3 H. threo-Ibb328), 4.29 (d, IH), 4.37 (d, IH), 6,79 (d, IH), 6.93 (t, 2H), 7,40 (m,lH, threo-Ibb328), 7.63 (m, 1 H. erythro-Ibb328) Bsp. Ibb329 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb329 und threo-Ibb329), NMR: 2,52 (dd, IH), 2,87 (dd, IH), 3,05 (dd, IH), 3,10 (dd, IH), 3.53 (s, 3H), 3,60 (s, 311 ). 4.27 (d, IH), 4,35 (d, IH), 6,83 (d, IH), 7,00 (m, IH), 7,43 (m,lH), 7.63 (m, IH)
Bsp. Ibb334 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb334 und threo-Ibb334), NMR: 2,57 (dd, I H. erythro-Ibb334), 2,86 (dd, I H. erythro-Ibb334), 3,10 (m, 2H. threo-Ibb334), 3,56 (s, 3H, erythro- Ibb334), 3,67 (s, 3H, threo-Ibb334), 6,83 (d, I H. threo-Ibb334)
Bsp. Ibb343 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb343 und threo-Ibb343), NMR: 2,55 (dd, IH, erythro-Ibb343), 2,85 (dd, 1 H. erythro-Ibb343), 3,10 (m, 2H. threo-Ibb343), 3,55 (s, 3H. erythro- Ibb343), 3,61 (s, 3 H. threo-Ibb343), 4,31 (d, IH), 4.36 (d, IH), 7.44 (m, IH), 7,63 (m, IH) Bsp. Ibb346 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb346 und threo-Ibb346), NMR: 2,55 (dd, ! H. erythro-Ibb346), 2,85 (dd, ! H. erythro-lbb346 ). 3,10 (m, 2H. threo-Ibb346), 3,55 (s, 3H. erythro- Ibb346), 3,61 (s, 3H, threo-Ibb346), 4,32 (d, IH), 4,39 (d, IH), 7,44 (m, IH), 7,63 (m, IH)
Bsp. Ibb352 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb352 und threo-Ibb352), NMR: 2,50 (dd, 1 H. erythro-Ibb352), 2,86 (dd, I H, erythro -Ibb 352), 3,07 (dd, I H. threo-Ibb352), 3,17 (dd, I H. threo-
Ibb352), 3,51 (s, 3H, erythro-Ibb352), 3,59 (s, 3H, threo-Ibb352), 4,26 (d, IH), 4,35 (d, IH), 6,83 (m, IH)
Bsp. Ibb354 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb354 und threo-Ibb354), NMR: 2,54 (dd, IH, erythro-Ibb354), 2,86 (dd, IH, erythro -Ibb 354), 3,06 (dd, IH, threo-Ibb354), 3,15 (dd, 1 I I. threo-
Ibb354), 3,54 (s, 3H, erythro-Ibb354), 3,60 (s, 3H, threo-lbb354 ). 4,29 (d, IH), 4,37 (d, IH), 7,42 (d,
IH), 7,50 (d, I H)
Bsp. Ibb355 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb355 und threo-Ibb355), NMR: 2,52 (dd, ! I I. erythro-Ibb355), 2,85 (dd, IH, erythro-Ibb355), 3,08 (dd, IH, threo-Ibb355), 3,13 (dd, 1 H. threo-
Ibb355), 3.53 (s, 3H, erythro-Ibb355), 3,60 (s, 3 H. threo-ibb355), 4,29 (d, IH), 4,36 (d, IH), 6,96 (t, 2H), 7,41 (d, IH), 7,51 (m, IH)
Bsp. Ibb356 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb356 und threo-Ibb356), NMR: 2,52 (dd, IH), 2,87 (dd, IH), 3,08 (dd, IH), 3,13 (dd, IH), 3,54 (s, 3H), 3,60 (s, 3H), 4,27 (d, IH), 4,36 (d, IH)
Bsp. Ibb361 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb361 und threo-Ibb361), NM R: 2,57 (dd, IH, erythro-Ibb361), 2,85 (dd, I H. erythro-Ibb361), 3,10 (m, 2H, threo-Ibb361), 3,57 (s, 3H, erythro- Ibb361), 3.62 (s, 3H, threo-Ibb361), 4,43 (d, IH), 4,47 (d, IH)
Bsp. Ibb370 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb370 und threo-Ibb370), NMR: 2,55 (dd, I H. erythro-Ibb370), 2,84 (dd, I H, erythro -Ibb 370), 3,09 (m, 2H, threo-Ibb370), 3.56 (s, 3H, erythro- Ibb370), 3,61 (s, 3H, threo-Ibb370), 4,31 (d, IH), 4,37 (d, IH), 7,41 (m, IH), 7.52 (m, IH) Bsp. Ibb373 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb373 und threo-Ibb373), NMR: 2,56 (dd, 1 H. erythro-Ibb373), 2,85 (dd, 1 H. erythro-Ibb373), 3,09 (m, 2H, threo-Ibb373), 3,56 (s, 3H. erythro- Ibb373), 3,61 (s, 3H, threo-Ibb373), 4,32 (d, IH), 4.39 (d, IH)
Bsp. Ibb435 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb435und threo-Ibb435), NMR: 2,70 (dd, IH, erythro-Ibb435), 2,84 (dd, IH, erythro-Ibb435), 3,11 (dd, 1 H. threo-Ibb435), 3,22 (dd, 1 H. threo- Ibb435), 3,56 (s, 3H, erythro-Ibb435), 3.62 (s, 3H, tfareo-Ibb435), 4,12 (m, IH, threo-Ibb435), 4.25 (d, I H. erythro-Ibb435), 6,81 (dd, IH, threo-Ibb435), 8,02 (dd, I H. threo-Ibb435), 8,17 (m, I I I. erythro- Ibb435 )
Bsp. Ibb451 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb451und threo-Ibb451), NMR: 2,74 (dd, 1 H. erythro-Ibb451), 2,84 (dd, 1 H. erythro-Ibb451), 3,09 (dd, I H. threo-Ibb451), 3,21 (dd, 1 H. threo- Ibb451), 3.59 (s, 3H, erythro-Ibb451), 3.63 (s, 3H, threo-Ibb451), 4,10 (m, 2H, threo-Ibb451), 4.26 (d, 1 H. erythro-Ibb451), 6,84 (dd, 1 H. threo-Ibb451), 8,04 (dd, 1 H. threo-Ibb451), 8,18 (m, IH, erythro- Ibb451)
Bsp. erythro-Ibb451, NMR: 2,74 (dd, IH), 2,84 (dd, IH), 3.59 (s, 3H), 4,02 (q, IH), 4,26 (d, IH), 7,09 (m, 2H), 7,21 (m, 2H), 8,18 (dd, IH)
Bsp. erythro-2-Ibb451, NMR: 2.74 (dd, IH), 2,84 (dd, IH), 3.59 (s, 3H), 4,02 (q, IH), 4.26 (d, IH), 7,09 (m, 2H), 7,21 (m, 2H), 8,18 (dd, IH); HPLC-Chiral: 16,9 min, Eluent c
Bsp. tfareo-l -Ibb451, NMR: 3,09 (dd, IH), 3,21 (dd, IH), 3.63 (s, 3H), 4,10 (m, 2H), 6,84 (dd, IH), 6,92 (m, IH), 7,06 (m, 2H), 8,04 (dd, I H); HPLC-Chiral: 1 1 ,5 min, Eluent c
Bsp. threo-2-Ibb451, NMR: 3,09 (dd, IH), 3,21 (dd, IH), 3.63 (s, 311 ). 4,10 (m, 211 ). 6,84 (dd, IH), 6.92 (m, IH), 7,06 (m, 2H ). 8,04 (dd, IH); HPLC-Chiral: 14,9 min, Eluent c Bsp. Ibb454 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb454und threo-Ibb454), NMR: 2,75 (dd, 1 H. erythro-Ibb454), 2,84 (dd, I H. erythro-Ibb454), 3,09 (dd, 1 H. threo-Ibb454), 3,22 (dd, IH, threo- Ibb454 ). 3,58 (s, 311. erythro-lbb454 ). 3.63 (s, 3H, threo-Ibb454), 4,12 (m, 1 H. threo-Ibb454), 4,27 (d, 1 I I. erythro-lbb454 ). 6,85 (dd, 1 H. threo-lbb454 ). 7,45 (dd, IH), 8,05 (dd, 1 I I. threo-Ibb454), 8,18 (m, 1 H. erythro-Ibb454)
Bsp. Ibb458 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb458und threo-Ibb458), NMR: 2,73 (dd, 1 H. erythro-Ibb458), 2,84 (dd, 1 I I. erythro-Ibb458), 3,10 (dd, I H. threo-Ibb458), 3,21 (dd, ! H. threo- Ibb458), 3,58 (s, 311. erythro-ibb458), 3.63 (s, 311. threo-Ibb458), 4,10 (m, I I I. threo-Ibb458), 4,24 (d, 1 H. erythro-Ibb458), 6,84 (dd, I H. threo-Ibb458), 8,05 (dd, I H, threo-Ibb458), 8,19 (m, I I I. erythro- Ibb458)
Bsp. Ibb730 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb730 und threo-Ibb730), NMR: 2,84 (dd, 1 H. erythro-Ibb730), 2.93 (dd, 2H, threo-Ibb730), 3,03 (dd, 1 H. erythro-Ibb730), 3,58 (s, 311. threo-Ibb730),
3,68 (s, 3 H. erythro-Ibb730), 3,73 (q, I H. threo-Ibb730), 4. 1 2 (d, I H. threo-Ibb730), 4,41 (d, 1 H.
erythro-Ibb730), 7,1 1 (m, 2H. erythro-Ibb730), 7,19 (m, 2H, threo-Ibb730), 7,94 (m, I H. erythro- Ibb730), 8,22 (m, I H. threo-Ibb730) Bsp. Ibb732 (Diastereomerengemisch aus erythro-lbb732 und threo-Ibb732), NMR: 2,85 (dd, I H. erythro-Ibb732), 2,92 (d, 2H. threo-Ibb732), 3,05 (dd, I H . erythro-Ibb732), 3,59 (s, 3H, threo-Ibb732), 3,70 (s, 3H, erytfaro-Ibb732), 4,13 (d, IH, threo-Ibb732), 4.47 (d, I H. erythro-Ibb732), 7,94 (t, 1 H. erytfaro-Ibb732), 8,24 (t, I H. threo-Ibb732) Bsp. cry(liro- l -lbb732. NMR: 2,85 (dd, IH), 3,05 (dd, IH), 3.65 (q, IH), 3,70 (s, 3H ). 4.46 (d, IH), 6,87 (m, IH), 7,00 (m, IH), 7,04 (m, IH), 7,29 (m, 2H), 7.94 (s, IH), 8,40 (d, IH); HPLC-Chirai: 9,1 min, Eluent b
Bsp. erythro-2-Ibb732, NMR: 2,85 (dd, IH), 3,05 (dd, IH), 3,65 (q, IH), 3,70 (s, 3H), 4.46 (d, IH), 6,87 (m, IH), 7,00 (m, IH), 7,04 (m, IH), 7.29 (m, 2H), 7,94 (s, IH), 8,40 (d, IH); HPLC-Chiral: 1 1,6 min. Eluent b
Bsp. threo-Ibb732, NMR: 2.92 (m, 2H), 3.59 (s, 3H), 3,71 (q, IH), 4. 1 3 (d, IH), 6.95 (m, IH), 6,97 (m, IH), 7,15 (m, IH), 7,27 (m, IH), 8,24 (bs, IH), 8,40 (bs, IH); HPLC-Chiral: 10,5 min, Eluent b
Bsp. Ibb734 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb734 und threo-Ibb734), NMR: 2,84 (dd, 1 H, erythro-Ibb734), 2,92 (m, 2H, threo-Ibb734), 3,04 (dd, 1 I I. erythro-Ibb734), 3.59 (s, 3 H. threo-Ibb734), 3,70 (s, 3 H. erythro-Ibb734), 4,1 1 (d, IH, threo-Ibb734), 4,44 (d, I I I. erythro-Ibb734), 7,94 (m, 1 H. erythro-Ibb734), 8,24 (m, 1 I I. threo-Ibb734)
Bsp. erythro-2-Ibb734, NMR: 2,84 (dd, IH), 3,04 (dd, IH), 3.64 (q, IH), 3,70 (s, 31 1 ). 4.44 (d, IH), 6,98 (m, IH), 7,17 (m, IH), 7,28 (m, IH), 7,31 (m, I H), 7,94 (m, I H), 8,40 (m, IH); H PLC-Chiral: 20,0 min,
Eluent c Bsp. threo-2-Ibb734, NMR: 2.92 (m, 21 1 ). 3,59 (s, 3H), 3.72 (q, IH), 4,1 1 (d, IH), 7,06 (m, IH), 7,22 (m, IH), 7,29 (m, IH), 7,33 (m, IH), 8,24 (m, IH), 8,41 (m, IH); H PLC-C hiral: 17,0 min, Eluent c
Bsp. Ibb739 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb739 und threo-Ibb739), NMR: 2,87 (dd, I I I. erythro-Ibb739), 2.93 (d, 2H, threo-Ibb739), 3,09 (dd, I H. erythro-Ibb739), 3,61 (s, 31 1. threo-Ibb739), 3,73 (s, 311. erythro-Ibb739), 4.2 1 (d, I I I. threo-Ibb739), 4,60 (d, 1 H. erythro-Ibb739), 7,86 (m, 1 H. erythro-Ibb739), 8,20 (m, 1 H. threo-Ibb739)
Bsp. Ibb748 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb748 und threo-Ibb748), NMR: 2,84 (dd, IH, erythro-Ibb748), 3,05 (dd, I H. erythro-Ibb748), 3,61 (s, 3H, threo-Ibb748), 3,71 (s, 3H, erythro-Ibb748), 4. 1 2 (d, 1 H. threo-Ibb748), 4,48 (d, 1 H. erythro-Ibb748), 7,93 (t, I H. erythro-Ibb748), 8,22 (t, I H. threo- Ibb748)
Bsp. erythro-l -Ibb748, NMR: 2,84 (dd, IH), 3,05 (dd, IH), 3,61 (m, IH), 3,71 (s, 31 1 ). 4,48 (d, IH), 6,87 (m, IH), 6,99 (m, IH), 7,14 (m, IH), 7,29 (m, IH), 7,93 (s, IH), 8,41 (d, IH); HPLC-Chiral: 10,8 min, Eluent c Bsp. erythro-2-Ibb748, NMR: 2,84 (dd, IH), 3,05 (dd, IH), 3,61 (m, IH), 3,71 (s, 31 1 ). 4,48 (d, IH), 6,87 (m, IH), 6,99 (m, IH), 7,14 (m, IH), 7,29 (m, IH), 7.93 (s, I H), 8,41 (d, IH); HPLC-Chiral: 1 4.3 min, Eluent c
Bsp. threo-l -Ibb748, NMR: 2.92 (m, 21 1 ), 3,61 (s, 3H), 3,70 (q, IH), 4,12 (d, IH), 6.92 (m, IH), 7,05 (m, IH), 7,15 (m, IH), 7,26 (m, IH), 8,22 (t, IH), 8,41 (d, IH); HPLC-Chiral: 12,3 min, Eluent c
Bsp. threo-2-Ibb748, NMR: 2,92 (m, 2H), 3,61 (s, 3H ). 3,70 (q, IH), 4,12 (d, IH), 6.92 (m, IH), 7,05 (m, IH), 7,15 (m, IH), 7,26 (m, IH), 8,22 (bs, IH), 8,41 (bs, IH); HPLC-Chiral: 15,8 min, Eluent c Bsp. Ibb751 (Diastereomerengemi sch aus erythro-Ibb751 und threo-Ibb751 ), NMR: 2,84 (dd, 1 H. erythro-Ibb751), 2.92 (m, 2H, threo-Ibb751), 3,05 (dd, 1 H. erythro-Ibb751), 3,60 (s, 3 H. threo-Ibb751), 3,72 (s, 3H, erythro-Ibb751), 4,14 (d, I H. threo-Ibb751), 4,48 (d, 1 H. erythro-Ibb751)
Bsp. erythro-Ibb751, NMR: 2,84 (dd, IH), 3,05 (dd, IH), 3.62 (m, IH), 3,72 (s, 3H), 4,48 (d, IH), 6,86 (m, IH), 6,96 (m, IH), 7,30 (m, IH), 7,36 (m, IH), 7,93 (s, IH), 8,41 (d, I H)
Bsp. threo-l -Ibb751, NM R: 2,92 (m, 2H), 3,60 (s, 3H), 3,72 (q, IH), 4. 1 4 (d, IH), 6,92 (m, IH), 7,02 (m, I H), 7,28 (m, IH), 7,39 (m, I H), 8,22 (bs, I H), 8,42 (bs, IH); H PLC-Chiral : 40,0 min, Eluent d Bsp. threo-2-Ibb751, NMR: 2.92 (m, 21 1 ). 3,60 (s, 31! ). 3,72 (q, IH), 4,14 (d, IH), 6,92 (m, IH), 7,02 (m, IH), 7,28 (m, IH), 7,39 (m, IH), 8,22 (bs, IH), 8,42 (bs, IH); H PLC -Chiral : 47,0 min, Eluent d
Bsp. Ibb752 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb752 und threo-Ibb752), NMR: 2,84 (dd, I H. erythro-Ibb752), 2,92 (d, 2H, threo-Ibb752), 3,05 (dd, I H, erythro-lbb752 ). 3,60 (s, 3H, threo-Ibb752), 3,71 (s, 3H, erythro-Ibb752), 4. 14 (d, I I I . threo-Ibb752), 4,48 (d, 1 H. erythro-Ibb752), 6,81 (dd, 1 H. erythro-Ibb752), 6,86 (dd, 1 H. threo-Ibb752), 6.95 (dd, 1 H. erythro-Ibb752), 7,00 (dd, I I I . threo- Ibb752), 7,93 (m, 1 H. erythro-Ibb752), 8,23 (m, 1 I I. threo-Ibb752)
Bsp. Ibb755 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb755 und threo-Ibb755), NMR: 2,84 (dd, IH, erythro-Ibb755), 2,92 (m, 2H, threo-Ibb755), 3,05 (dd, IH, erythro-Ibb755), 3,60 (s, 3H, threo-Ibb755), 3,71 (s, 3H, erythro-Ibb755), 4,1 1 (d, IH, threo-Ibb755), 4,46 (d, I H . erythro-Ibb755), 7,93 (m, ! H. erythro-Ibb755), 8,23 (m, 1 H. threo-Ibb755)
Bsp. erythro- ! -Ibb755. NMR: 2,84 (dd, IH), 3,05 (dd, IH), 3,61 (m, IH), 3,71 (s, 3H), 4.46 (d, IH), 6,97 (m, IH), 7,09 (m, IH), 7.22 (m, I H), 7,29 (m, IH), 7,93 (bs, IH), 8,41 (bs, IH); HPLC-Chiral: 12,0 min, Eluent c Bsp. erythro-2-Ibb755, NMR: 2,84 (dd, IH), 3,05 (dd, IH), 3,61 (m, IH), 3,71 (s, 3H), 4.46 (d, IH),
6,97 (m, IH), 7,09 (m, IH), 7.22 (m, IH), 7,29 (m, IH), 7,93 (bs, I H), 8,41 (bs, IH); HPLC-Chiral: 15,7 min, Eluent c
Bsp. threo-l -Ibb755, NMR: 2,92 (m, 2H), 3,60 (s, 31 1 ). 3,70 (q, IH), 4,1 1 (d, IH), 7,06 (m, IH), 7,13 (m, IH), 7,28 (m, 2H), 8,22 (bs, IH), 8,42 (bs, IH); HPLC-Chiral: 13,0 min, Eluent c
Bsp. threo-2-Ibb755, NMR: 2,92 (m, 2H), 3,60 (s, 3H ). 3,70 (q, I H), 4,1 1 (d, IH), 7,06 (m, IH), 7,13 (m, IH), 7,28 (m, 2H), 8,22 (bs, I H), 8,42 (bs, IH); H PLC-Chiral : 14,7 min, Eluent c Bsp. Ibc892 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibc892 und threo-Ibc892), NMR: 1,14 (t, 3H, threo- Ibc892), 1 ,22 (t, 3H, erythro-Ibc892), 2,83 (dd, 1 I I. erythro-Ibc892), 2,86 (m, 2H, threo-Ibc892), 3,02 (dd, I I I. erythro-Ibc892), 3,60 (m, 1 I I. erythro-Ibc892), 3,69 (m, 1 I I. threo-Ibc892), 7,84 (d, I H.
erythro-Ibc892), 8,13 (d, I H. threo-Ibc892) Bsp. Ibb894 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb894 und threo-ibb894), NMR: 2,83 (dd, 1 H. erythro-Ibb894), 2,87 (m, 2H, threo-Ibb894), 3,03 (dd, 1 H. erythro-Ibb894), 3,58 (s, 3H, threo-Ibb894), 3,70 (s, 3H, erythro-Ibb894), 7,88 (d, I I I . erythro-Ibb894), 8,15 (d, IH, threo-Ibb894)
Bsp. Ibc894 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibc894 und threo-Ibc894), NMR: 1,15 (t, 3 Ι . threo- Ibc894), 1,24 (t, 31 1. erythro-Ibc894), 2,83 (dd, 1 I I. erythro-Ibc894), 2,88 (d, 2H, threo-Ibc894), 3,01 (dd, I H. erythro-Ibc894), 3,60 (m, 1 I I. erythro-Ibc894), 3,68 (m, 1 I I. threo-Ibc894), 7,86 (d, I H.
erythro-Ibc894), 8,15 (d, I I I. threo-Ibc894)
Bsp. erythro-l -Ibc894, NMR: 1,24 (t, 3H), 2,83 (dd, IH), 3,01 (dd, IH), 3,60 (m, IH), 4,14 (q, 2H), 4.44 (d, IH), 6,88 (m, 2H), 7,03 (m, IH), 7,31 (m, 2H), 7,50 (dd, IH), 7,86 (d, IH); H PLC-Chiral: 17,4 min, Eluent c
Bsp. erythro-2-Ibc894, NMR: 1,24 (t, 3H), 2,83 (dd, IH), 3,01 (dd, IH), 3,60 (m, IH), 4,14 (q, 2H), 4,44 (d, IH), 6,88 (m, 2H), 7,03 (m, IH), 7,31 (m, 2H ). 7,50 (dd, IH), 7,86 (d, IH); HPLC-Chiral: 21 ,8 min, Eluent c Bsp. threo-l -Ibc894, NMR: 1,15 (t, 3H ). 2,88 (m, 2H), 3,68 (m, IH), 4,03 (m, 2H ). 4,12 (d, IH), 6,94 (m, 2H), 7,06 (m, IH), 7,33 (m, 2H), 7,50 (dd, I H), 8,15 (d, I H); HPLC-Chiral: 22,4 min, Eluent c
Bsp. threo-2-Ibc894, NMR: 1,15 (t, 3H), 2,88 (m, 2H), 3,68 (m, IH), 4,03 (m, 2H), 4,12 (d, IH), 6.94 (m, 211 L 7,06 (m, IH), 7,33 (m, 2H), 7,50 (dd, IH), 8,15 (d, IH); HPLC-Chiral: 26,4 min, Eluent c
Bsp. Ibc895 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibc895 und threo-Ibc895), NMR: 1,15 (t, 311. threo- Ibc895), 1 ,23 (t, 311. erythro-Ibc895), 2,82 (dd, I H. erythro-Ibc895), 2,89 (m, 211. threo-Ibc895), 3,03 (dd, I H. erythro-Ibc895), 3.56 (m, 1 H. erythro-Ibc895), 3,68 (m, I H. threo-Ibc895), 4,03 (m, 2H. threo- Ibc895), 7,85 (m, 1 H. erythro-Ibc895), 8,13 (m, 1 H. threo-Ibc895)
Bsp. erythro-Ibc895, NMR: 1 ,23 (t, 3 H ). 2,82 (dd, IH), 3,03 (dd, IH), 3.56 (m, IH), 4.15 (q, 2H ). 4.43 (d, IH), 7,05 (m, 4H), 7,28 (m, IH), 7,49 (m, IH), 7,85 (m, IH)
Bsp. Ibc896 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibc896 und threo-Ibc896), NMR: 1,15 (t, 311. threo- Ibc896), 1 ,23 (t, 3( 1. erythro-Ibc896), 2,82 (dd, 1 H. erythro-Ibc896), 2,87 (d, 2 H. threo-Ibc896), 3,02 (dd, IH, erythro-Ibc896), 7,88 (d, 1 H. erythro-Ibc896), 8,17 (d, 1 H. threo-Ibc896)
Bsp. erythro-Ibc896, NMR: 1,23 (t, 311 ). 2,82 (dd, IH), 3,02 (dd, IH), 3.59 (m, IH), 4, 14 (q, 211 ), 4,42 (d, IH), 6.96 (m, IH), 7,17 (m, IH), 7,27 (m, 3H ). 7.49 (dd, IH), 7,88 (d, IH)
Bsp. erythro-l -Ibc896, NMR: 1 ,23 (t, 3H ). 2,82 (dd, IH), 3,02 (dd, I H), 3,59 (m, IH), 4,14 (q, 2H), 4.42 (d, IH), 6.96 (m, IH), 7,17 (m, IH), 7,27 (m, 3H ). 7,49 (dd, IH), 7,88 (d, IH); HPLC-Chiral: 18,3 min, Eluent c Bsp. erythro-2-Ibc896, NMR: 1 ,23 (t, 311 ). 2,82 (dd, IH), 3,02 (dd, IH), 3.59 (m, IH), 4, 14 (q, 211 ), 4,42 (d, IH), 6,96 (m, IH), 7,17 (m, IH), 7,27 (m, 3H), 7,49 (dd, IH), 7,88 (d, IH); HPLC-Chiral: 20,8 min. Eluent c
Bsp. threo-l -Ibc896, NMR: 1 ,15 (t, 3H), 2,87 (m, 2H ). 3,68 (q, IH), 4,03 (m, 2H), 4,09 (d, IH), 7,04 (m, IH), 7.22 (m, IH), 7,29 (m, 3 H ). 7,50 (dd, IH), 8,17 (d, IH); HPLC-Chiral: 23,2 min, Eluent c
Bsp. threo-2-Ibc896, NMR: 1,15 (t, 311 ), 2,87 (m, 2H ), 3,68 (q, IH), 4,03 (m, 2H), 4,09 (d, IH), 7,04 (m, IH), 7.22 (m, IH), 7,29 (m, 3H), 7,50 (dd, IH), 8,17 (d, IH); HPLC-Chiral: 27,2 min, Eluent c
Bsp. erythro-Ibc901, NMR: 1,26 (t, 3H), 2,86 (dd, IH), 3,07 (dd, IH), 3,58 (m, IH), 4,17 (q, 2H), 4,57 (d, IH), 7,32 (m, 2H), 7,48 (m, 311).7,65 (m, IH), 7,81 (d, IH) Bsp. threo-Ibc901, NMR: 1,16 (t, 311).2,88 (m, 2H), 3,70 (q, IH), 4,04 (m, 2H).4,19 (d, IH), 7,30 (d, IH), 7,41 (m, IH), 7,49 (m, 3H), 7,66 (m, IH), 8,14 (d, IH)
Bsp. Ibc910 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibc910 und threo-Ibc910), NMR: 1,16 (t, 311, threo- Ibc910), 1,24 (t, 3H. erythro-Ibc910), 2,82 (dd, 1 H. erythro-Ibc910), 2,88 (m, 2H, threo-Ibc910), 3,03 (dd, IH, erythro-Ibc910), 3.55 (m, III. erythro-Ibc910), 3.67 (m, 1 H. threo-Ibc910), 4,05 (m, 211. threo- Ibc910), 7,88 (d, 1 H. erythro-Ibc910), 8,15 (d, IH, threo-Ibc910)
Bsp. erythro-Ibc910, NMR: 1,24 (t, 311).2,82 (dd, IH), 3,03 (dd, IH), 3,55 (m, IH), 4.15 (q, 2H), 4.45 (d, IH), 6,85 (m, IH), 6,98 (m, IH), 7,12 (m, IH), 7,31 (d, IH), 7,50 (dd, IH), 7,88 (d, IH)
Bsp. erythro- 1-Ibc910, NMR: 1,24 (t, 3H), 2,82 (dd, IH), 3,03 (dd, IH), 3.55 (m, IH), 4.15 (q, 2H), 4,45 (d, IH), 6,85 (m, IH), 6,98 (m, IH), 7,12 (m, IH), 7,31 (d, IH), 7,50 (dd, IH), 7,88 (d, IH); HPLC- Chiral: 16,7 min, Eluent c Bsp. erythro-2-Ibc910, NMR: 1,24 (t, 3H).2,82 (dd, IH), 3,03 (dd, IH), 3.55 (m, IH), 4.15 (q, 2H), 4,45 (d, IH), 6,85 (m, IH), 6,98 (m, IH), 7,12 (m, IH), 7,31 (d, IH), 7,50 (dd, IH), 7,88 (d, IH); HPLC- Chiral: 22,1 min, Eluent c
Bsp. threo-Ibc910, NMR: 1,16 (t, 3H), 2,88 (m, 2H), 3,67 (m, IH), 4,05 (m, 2H), 4,11 (d, IH), 6,90 (m, IH), 7,04 (m, IH), 7,15 (m, IH), 7,30 (d, IH), 7,50 (dd, IH), 8,15 (d, IH)
Bsp. threo-l-Ibc910, NMR: 1,16 (t, 3H), 2,88 (m, 2H), 3,67 (m, IH), 4,05 (m, 2H), 4,11 (d, IH), 6,90 (m, IH), 7,04 (m, IH), 7,15 (m, IH), 7,30 (d, IH), 7,50 (dd, IH), 8,15 (d, IH); HPLC-Chiral: 12,0 min, Eluent c
Bsp. Ibc916 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibc916 und threo-Ibc916), NMR: 1,16 (t, 311. threo- Ibc916), 1,24 (t, 3H, erythro-Ibc916), 2,82 (dd, 1 H. erythro-Ibc916), 2,87 (m, 211. threo-Ibc916), 3,03 (dd, 1 H. erythro-Ibc916), 3.55 (m, III. erythro-Ibc916), 3.67 (q, 1 II. threo-Ibc916), 4,03 (m, 211. threo- Ibc916), 4,10 (d, 1 H. threo-Ibc916), 4.15 (q, 211. erythro-Ibc916), 4.44 (d, 1 I I. erythro-Ibc916), 7,41 (dd, 1 H. threo-Ibc916), 7,89 (d, IH. erythro-Ibc916), 8,16 (d, III. threo-Ibc916)
Bsp. erythro-Ibc916, NMR: 1,24 (t, 311).2,82 (dd, IH), 3,03 (dd, IH), 3.55 (m, IH), 4.15 (q, 2H), 4.44 (d, IH), 6,98 (m, IH), 7,08 (d, IH), 7,30 (d, IH), 7,37 (dd, IH), 7,49 (dd, IH), 7,89 (d, IH)
Bsp. Ibbl002 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb 1002 und threo-Ibb 1002), NMR: 2,84 (dd, 1 H. erythro-Ibbl 002), 2,92 (m, 2H. threo-Ibbl 002), 3,01 (dd, 1 H. erythro-Ibbl002), 3,60 (s, 3H. threo- Ibbl 002), 3,70 (s, 311. erythro-Ibbl002), 4,12 (d, 1 H. threo-Ibbl 002), 4,45 (d, I H. ery hro-Ibbl 002), 6,60 (m, I H. erythro-Ibbl002), 6,74 (m, I H. threo-Ibbl002), 8,13 (d, I H. erythro-Ibbl 002), 8,17 (d, 1 H. threo-Ibbl002)
Bsp. ibbl018 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb 1018 und threo-Ibb 1018), NMR: 2,83 (dd, 1 I I. erythro-Ibbl 018), 2,92 (m, 2H, threo-Ibb 1018), 3,01 (dd, 1 H. erythro-Ibbl018), 3,61 (s, 311. threo- Ibbl 018), 3,70 (s, 3 H. erythro-Ibbl018), 4,1 1 (d, I H. threo-Ibb 1018), 4.45 (d, 1 H. erythro-Ibbl 018),
6,61 (m, 1 H. erythro-Ibbl 018), 6,74 (m, 1 H. threo-Ibbl018), 8,14 (d, I I I. erythro-Ibbl018), 8,18 (d, 1 H. threo-Ibbl018)
Bsp. erythro-Ibbl018, NMR: 2,83 (dd, IH), 3,01 (dd, IH), 3,57 (q, IH), 3,70 (s, 3 H ). 4,45 (d, IH), 6,61 (m, IH), 6,88 (m, 2H), 7,01 (m, IH), 7,13 (m, IH), 8,14 (d, IH)
Bsp. erythro-l -Ibbl018, NMR: 2,83 (dd, IH), 3,01 (dd, IH), 3,57 (q, IH), 3,70 (s, 3 H ). 4,45 (d, IH), 6,61 (m, IH), 6,88 (m, 2H), 7,01 (m, IH), 7,13 (m, IH), 8,14 (d, IH); HPLC-Chiral: 9,8 min, Eluent a Bsp. erythro-2-Ibbl 018, NMR: 2,83 (dd, IH), 3,01 (dd, IH), 3,57 (q, IH), 3,70 (s, 3H), 4,45 (d, IH),
6,61 (m, IH), 6,88 (m, 2H), 7,01 (m, IH), 7,13 (m, IH), 8,14 (d, IH); HPLC-Chiral: 29,2 min, Eluent a
Bsp. threo-l -Ibbl018, NMR: 2,92 (m, 211 ). 3,61 (s, 3H ), 3,67 (q, IH), 4,1 1 (d, IH), 6,74 (m, IH), 6,93 (m, IH), 7,00 (m, IH), 7,08 (m, IH), 7,18 (m, IH), 8,18 (d, IH); HPLC-Chiral: 8,4 min, Eluent a
Bsp. threo-2-Ibbl018, NMR: 2,92 (m, 2H), 3,61 (s, 311 ). 3,67 (q, IH), 4,1 1 (d, IH), 6,74 (m, IH), 6,93 (m, IH), 7,00 (m, IH), 7,08 (m, IH), 7,18 (m, IH), 8,18 (d, IH); H PLC-Chiral: 10,4 min, Eluent a
Bsp. Ibbl 021 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb 1021 und threo-Ibb 1021 ), NMR: 2,83 (dd, 1 II. erythro-Ibb 1021), 2,92 (m, 211, threo-Ibb 1021), 3,01 (dd, 1 I I. erythro-Ibb 1021), 3,61 (s, 3H, threo- Ibb 1021), 3,71 (s, 311. erythro-Ibb 1021), 4, 13 (d, 1 H. threo-Ibb 1021), 4.46 (d, 1 H. erythro-Ibb 1021), 6.63 (m, 1 H. erythro-Ibb 1021), 6.75 (m, I I I. threo-Ibb 1021), 8,14 (d, I I I . erythro-Ibb 1021), 8, 19 (d, 1 H. threo-Ibb 1021) Bsp. Ibb 1025 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb 1025 und threo-Ibb 1025), NMR: 2,83 (dd, 1 H, erythro-Ibb 1025), 2,91 (m, 2H, threo-Ibb 1025), 3,01 (dd, 1 II. erythro-Ibb 1025), 3,57 (q, I H. erythro- Ibb 1025), 3,58 (s, 311. threo-Ibb 1025), 3.66 (q, I H. threo-Ibb 1025), 3,70 (s, 311. erythro-Ibb 1025), 4,11 (d, I H. threo-Ibb 1025), 4,44 (d, I H. erythro-Ibb 1025), 6,62 (m, 1 H. erythro-Ibb 1025), 6,75 (m, I H.
threo-Ibbl025), 7,24 (m, I H. erythrolbbl025), 7,29 (m, 1 H. threo-Ibbl025), 8,15 (d, 1 H. erythro- Ibbl025), 8,19 (d, IH, threo-Ibbl025)
Bsp. Ibbl027 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl027 und threo-Ibbl027), NMR: 3,59 (s, 3H. threo-Ibbl027), 3,67 (s, 3H, erythro-Ibbl027), 4,10 (d, I H. threo-Ibbl027), 4,37 (d, 1 H. erythro- Ibbl027), 8,28 (d, I H, erythro-Ibbl027), 8,31 (d, IH, threo-Ibbl027)
Bsp. erythro-l-Ibbl027, NMR: 2,82 (dd, IH), 2,98 (dd, IH), 3,57 (m, IH), 3,67 (s, 3H), 4,37 (d, IH), 6,93 (m, IH), 6,95 (s, IH), 7,13 (m, 2H ). 7,35 (m, 3H), 8,28 (d, IH)
Bsp. erythro-2-lbb ! 027, NMR: 2,82 (dd, IH), 2,98 (dd, IH), 3,57 (m, IH), 3,67 (s, 3H), 4,37 (d, IH),
6,93 (m, IH), 6,95 (s, IH), 7,13 (m, 2H), 7,35 (m, 3H), 8,28 (d, IH)
Bsp. threo-Ibbl027, NMR: 2,91 (d, 2H), 3,59 (s, 3H), 3.64 (q, IH), 4,10 (d, IH), 7,04 (m, IH), 7,11 (s, IH), 7,19 (m, 2H), 7,37 (m, 3H), 8,31 (d, IH)
Bsp. Ibal029 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibal029 und threo-Ibal029), NMR: 3,53 (q, 1 H, erythro-Ibal029), 3,61 (q, 1 I I. threo-Ibal029), 4,10 (d, IH, threo-Ibal029), 4,41 (d, I H, erythro- Ibal029), 8,30 (d, I H, erythro-Ibal029), 8,37 (d, IH, threo-Ibal029)
Bsp. Ibbl029 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl029 und threo-Ibbl029), NMR: 3,59 (s, 3H, threo-Ibbl029), 3,70 (s, 3H, erythro-Ibbl029), 4,11 (d, IH, threo-Ibbl029), 4,42 (d, IH, erythro- Ibbl029), 8,30 (d, IH, erythro-Ibbl029), 8,32 (d, I H. threo-Ibbl029) Bsp. erythro-l-Ibbl029, NMR: 2,71 (dd, IH), 3,00 (dd, IH), 3.55 (q, IH), 3,70 (s, 3H), 4,42 (d, IH), 6,91 (m, 3H), 6,97 (s, IH), 7,06 (dt, IH), 7,31 (m, IH), 8,30 (d, IH)
Bsp. erythro-2-ibb 1029, NMR: 2,71 (dd, IH), 3,00 (dd, IH), 3,55 (q, IH), 3,70 (s, 3H), 4.42 (d, IH), 6,91 (m, 3H), 6,97 (s, IH), 7,06 (dt, IH), 7,31 (m, IH), 8,30 (d, IH)
Bsp. threo-Ibbl029, NMR: 2,90 (m, 2H), 3,59 (s, 3H), 3.62 (m, IH), 4,11 (d, IH), 6,96 (m, 2H), 7,06 (m, 2H), 7,13 (s, IH), 7,35 (m, IH), 8,32 (d, IH)
Bsp. Ibcl029 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibcl029 und threo-Ibcl029), NMR: 1,18 (t, 311, threo-Ibcl029), 1,22 (t, 3H, erythro-Ibcl029), 3,55 (q, IH, erythro-Ibcl029), 3.62 (m, I H. threo-
Ibcl029), 4,42 (d, 1 H. erythro -Ibc 1029), 8,30 (d, 1 H. erythro-Ibcl029), 8,32 (d, 1 H. threo-Ibcl029)
Bsp. erythro-l-Ibcl029, NMR: 1,22 (t, 3H), 2,71 (dd, IH), 2,99 (dd, IH), 3,55 (q, IH), 4,15 (q, 2H), 4,42 (d, IH), 6,91 (m, 3H), 6,99 (s, IH), 7,06 (dt, IH), 7,31 (m, IH), 8,30 (d, IH); HPLC-Chiral: 15,3 min, Einern c Bsp. erythro-2-Ibcl029, NMR: 1.22 (t, 311 ). 2,71 (dd, IH), 2.99 (dd, IH), 3,55 (q, IH), 4.15 (q, 2H), 4,42 (d, IH), 6,91 (m, 3H ). 6.99 (s, IH), 7,06 (dt, IH), 7,31 (m, IH), 8,30 (d, IH); HPLC-Chiral: 21,0 min, Eluent c
Bsp. threo-Ibcl029, NMR: 1,18 (t, 3H), 2,89 (m, 2H ). 3.62 (m, IH), 4,04 (m, 2H), 4,12 (d, IH), 6,98 (m, 2H ). 7,05 (m, 2H ), 7,13 (s, IH), 7,35 (m, IH), 8,32 (d, IH)
Bsp. threo-l-Ibcl029, HPLC-Chiral: 11,0 min, Eluent c
Bsp. threo-2-Ibcl029, HPLC-Chiral: 11,5 min, Eluent c
Bsp. Ibbl031 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl031 und threo-Ibbl031), NMR: 2,81 (dd, 1 H. erythro-Ibbl031), 2,89 (m, 2H, threo-Ibbl031), 2,98 (dd, 1 H. erythro-Ibbl031), 3,54 (q, 1 H. erythro- Ibbl031), 3,60 (s, 311. threo-Ibbl031), 3.63 (m, I H. threo-Ibbl031), 3,69 (s, 311. erythro-Ibbl031), 4,09 (d, 1 H. threo-Ibbl031), 4,40 (d, 1 H. erythro-Ibbl031), 8,30 (d, 1 11. erythro-Ibbl031), 8,34 (d, 1 11. threo- Ibbl031)
Bsp. Ibbl036 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl036 und threo-Ibbl036), NMR: 3,61 (s, 311. threo-Ibbl036), 3,72 (s, 3H. erythro-Ibbl036), 4,19 (d, I I I. threo-Ibbl036), 4,56 (d, IH, erythro- Ibbl036), 8,30 (d, 1 H. erythro-Ibbl036), 8,35 (d, 1 H. threo-Ibbl036)
Bsp. erythro-Ibb 1036, NMR: 2,84 (dd, IH), 3,03 (dd, IH), 3.54 (m, IH), 3.72 (s, 3H), 4.56 (d, IH), 6,90 (m, IH), 6.94 (s, IH), 7,35 (m, IH), 7,48 (t, I H), 7.52 (m, IH), 7,67 (m, IH), 8,30 (d, IH)
Bsp. erythro- 1-Ibb 1036, NMR: 2,84 (dd, IH), 3,03 (dd, IH), 3,54 (m, IH), 3,72 (s, 3H), 4,56 (d, IH), 6,90 (m, IH), 6.94 (s, IH), 7.35 (m, IH), 7,48 (t, IH), 7,52 (m, IH), 7,67 (m, IH), 8,30 (d, IH)
Bsp. erythro-2-lbb 1036. NM R: 2,84 (dd, I H), 3,03 (dd, IH), 3,54 (m, IH), 3,72 (s, 311 ). 4.56 (d, IH), 6,90 (m, IH), 6.94 (s, IH), 7,35 (m, IH), 7,48 (t, IH), 7.52 (m, IH), 7,67 (m, IH), 8,30 (d, IH) Bsp. threo-l-Ibbl036, NMR: 2,90 (m, 211 ). 3,61 (s, 311 ). 3,66 (m, IH), 4,19 (d, IH), 7,03 (m, IH), 7,12 (s, IH), 7,42 (m, IH), 7,53 (t, IH), 7,56 (m, IH), 7,68 (m, IH), 8,35 (d, IH)
Bsp. threo-2-Ibbl036, NMR: 2,90 (m, 2H), 3,61 (s, 3H), 3,66 (m, IH), 4,19 (d, IH), 7,03 (m, IH), 7,12
(s, IH), 7,42 (m, IH), 7,53 (t, IH), 7,56 (m, IH), 7,68 (m, IH), 8,35 (d, IH)
Bsp. Ibcl036 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibcl 036 und threo-Ibcl036), NMR: 1 ,17 (t, 311. threo-Ibcl 036), 1 ,25 (t, 3H, erythro-Ibcl 036), 3,53 (m, IH, erythro-Ibcl036), 3,63 (m, I I I. threo-
Ibcl 036), 4,04 (dq, 2H, threo-Ibcl036), 4,16 (q, 2H, erythro-Ibcl 036), 4,19 (d, IH, tfareo-Ibcl036), 4,55 (d, 1 H. erythro-Ibcl036), 8,31 (d, IH, erythro-Ibcl 036), 8,36 (d, IH, threo-Ibcl036)
Bsp. Ibbl045 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl045 und threo-Ibbl 045), NMR: 3,60 (s, 3H, threo-Ibbl 045), 3,70 (s, 3H, erythro-Ibbl 045), 4,10 (d, IH, threo-Ibbl 045), 4.44 (d, I H, erythro- Ibbl045), 8,31 (d, I H. erythro-Ibbl 045), 8,34 (d, IH, threo-Ibbl045)
Bsp. erythro-Ibbl045, NMR: 2,82 (dd, IH), 2,98 (dd, IH), 3,52 (q, IH), 3,70 (s, 3H), 4,44 (d, IH), 6,88 (m, IH), 6,92 (m, IH), 6,99 (s, IH), 7,02 (m, IH), 7,14 (m, IH), 8,31 (d, IH)
Bsp. erythro-l -Ibbl 045, NMR: 2,82 (dd, IH), 2,98 (dd, IH), 3,52 (q, IH), 3,70 (s, 3H), 4,44 (d, I H), 6,88 (m, IH), 6,92 (m, IH), 6,99 (s, IH), 7,02 (m, IH), 7,14 (m, IH), 8,31 (d, IH); H PLC-Chiral : 1 5.3 min, Eluent b Bsp. erythro-2-lbb l 45. NMR: 2,82 (dd, IH), 2,98 (dd, IH), 3.52 (q, IH), 3,70 (s, 3H), 4.44 (d, IH), 6,88 (m, IH), 6,92 (m, IH), 6,99 (s, IH), 7,02 (m, IH), 7,14 (m, IH), 8,31 (d, I H); HPLC-Chiral: 29,0 min, Eluent b
Bsp. threo-l -Ibbl045, NMR: 2,90 (m, 211 ), ), 3,60 (m, IH), 3,61 (s, 3H), 4,10 (d, IH), 6,93 (m, IH), 7,03 (m, IH), 7,07 (m, IH), 7,13 (s, IH), 7,16 (m, IH), 8,34 (d, IH); HPLC-Chiral: 10,7 min. Eluent b
Bsp. threo-2-Ibbl045, NMR: 2,90 (m, 2H), ), 3,60 (m, IH), 3,61 (s, 3H), 4,10 (d, IH), 6,93 (m, IH), 7,03 (m, IH), 7,07 (m, IH), 7,13 (s, IH), 7,16 (m, IH), 8,34 (d, IH); HPLC-Chiral: 12,1 min, Eluent b Bsp. Ibcl 045 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibcl 045 und threo-Ibcl045), NMR: 1 ,16 (t, 3H, threo-Ibcl 045), 1 ,24 (t, 3H, erythro-Ibcl 045), 2,88 (m, 2H, threo-Ibcl 045), 3.5 1 (q, IH, erythro- Ibcl 045), 3,61 (q, 1 H. threo-Ibcl 045), 4,05 (dq, 2H. threo-Ibcl045), 4,12 (d, I I I. threo-Ibcl 045), 4,43 (d, IH, erythro-Ibc l045), 8,31 (d, I I i. erythro-Ibcl 045), 8,35 (d, IH, threo-Ibc l045) Bsp. erythro-Ibcl 045, NMR: 1,24 (t, 3H), 2,80 (dd, IH), 2,98 (dd, IH), 3,51 (q, IH), 4,15 (q, 2H), 4.43 (d, IH), 6,87 (m, IH), 6,92 (dd, IH), 7,00 (s, IH), 7,03 (m, IH), 7,14 (m, IH), 8,31 (d, IH)
Bsp. Ibbl048 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb 1048 und threo-Ibbl048), NMR: 3,61 (s, 3H, threo-Ibbl048), 3,71 (s, 3H, erythro-Ibb 1048), 4,11 (d, 1H, threo-Ibbl048), 4,45 (d, IH, erythro- Ibb 1048), 8,31 (d, 1 I I. erythro-Ibbl048), 8,35 (d, 1H, threo-Ibbl048) Bsp. erythro-Ibb 1048, NMR: 2,82 (dd, 1H), 3,00 (dd, 1H), 3.52 (q, 1H), 3,71 (s, 311).4.45 (d, 1H), 6,87 (m, I H), 6,90 (m, 1H), 6,98 (m, 1H), 7,00 (s, 1H), 7,38 (m, 1H), 8,31 (d, 1H)
Bsp. erythro-2-Ibbl048,NMR: 2,82 (dd, IH), 3,00 (dd, IH), 3,52 (q, IH), 3,71 (s, 3H), 4.45 (d, IH), 6,87 (m, IH), 6,90 (m, IH), 6,98 (m, IH), 7,00 (s, IH), 7,38 (m, IH), 8,31 (d, IH);
HPLC-Chiral: 41,2 min, Eluent d
Bsp. threo-l-Ibbl048,NMR: 2,89 (m, 2H), ), 3,61 (s, 3H).3.62 (m, IH), 4,11 (d, IH), 6.92 (m, IH), 7,05 (m, 2H).7,15 (s, IH), 7,40 (m, IH), 8,35 (d, IH); HPLC-Chiral: 25,8 min, Eluent d Bsp. threo-2-Ibbl048, NMR: 2,89 (m, 211). ), 3,61 (s, 3H), 3.62 (m, IH), 4,11 (d, IH), 6.92 (m, IH), 7,05 (m, 211).7,15 (s, IH), 7,40 (m, IH), 8,35 (d, IH); HPLC-Chiral: 29.6 min, Eluent d
Bsp. Ibbl049 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb 1049 und threo-Ibbl049), NMR: 2,82 (dd, 111. erythro-Ibb 1049), 2,89 (m, 211. threo-Ibbl049), 2.99 (dd, III. erythro-Ibb 1049), 3.53 (m, 1 H. erythro- Ibbl049), 3,60 (s, 311. threo-Ibbl049), 3,61 (m, III. threo-Ibbl049), 3,70 (s, 311. erythro-Ibb 1049), 4.12 (d, III. threo-Ibbl049), 4.44 (d, 1 II. erythro-Ibb 1049), 6,82 (m, 1 II. erythro-Ibb 1049), 6,87 (m, 1 II. threo-Ibbl049), 7,01 (s, 1 I I. erythro-Ibb 1049), 7,16 (s, IH, threo-Ibbl049), 8,31 (d, 1 H. erythro- Ibb 1049), 8,35 (d, lH,threo-Ibbl049) Bsp. Ibb 1052 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibb 1052 und threo-Ibb 1052), NMR: 3.62 (s, 311. threo-Ibbl052), 3,70 (s, 311. erythro-Ibb 1052), 4,09 (d, III. threo-Ibb 1052), 4.42 (d, 1 II. erythro- Ibb 1052), 8,31 (d, III. erythro-Ibb 1052), 8,35 (d, IH, threo-Ibb 1052)
Bsp. erythro- 1 -Ibb 1052, NMR: 2,81 (dd, IH), 2.99 (dd, IH), 3.51 (q, IH), 3,70 (s, 311).4.42 (d, IH), 6,90 (m, IH), 6,99 (m, 211).7,11 (t, IH), 8,31 (d, IH); HPLC-Chiral: 10,8 min, Eluent a
Bsp. erythro-2-Ibb 1052, NMR: 2,81 (dd, IH), 2,99 (dd, IH), 3.51 (q, IH), 3,70 (s, 311).4.42 (d, III). 6,90 (m, IH), 6,99 (m, 211).7,11 (t, IH), 8,31 (d, IH); H LC-Chiral: 20,4 min, Eluent a Bsp. threo-1 -Ibb 1052, NMR: 2,89 (m, 211). ), 3,61 (m, IH), 3.62 (s, 311).4,09 (d, IH), 7,03 (m, 211). 7,14 (m, 2H), 7.29 (m, IH), 8,35 (d, IH); HPLC-Chiral: 8,3 min, Eluent a
Bsp. threo-2-Ibbl052, NMR: 2,89 (m, 2H), ), 3,61 (m, IH), 3.62 (s, 3H).4,09 (d, IH), 7,03 (m, 2H). 7,14 (m, 2H), 7,29 (m, IH), 8,35 (d, IH); HPLC-Chiral: 8,9 min, Eluent a
Bsp. Ibbl270 (Diastereomerengemisch aus erythrolbbl270 und threo-Ibbl270), NMR: 3.54 (s, 311. erythro-Ibbl270), 3.65 (s, 3H. threo-Ibbl270), 4,15 (d, 1 H. threo-Ibbl270), 4,25 (d, I H, erythro- Ibbl270), 8,28 (s, 2H. threo-Ibbl270), 8,36 (s, 2H, erythro-Ibbl270)
Bsp. erythro-Ibbl270, NMR: 2,73 (dd, IH), 2,86 (dd, IH), 3.54 (s, 3H), 4,11 (m, IH), 4.25 (d, IH), 7,36 (m, 5H).8,36 (s, 2H)
Bsp. threo-Ibbl270, NMR: 3,07 (dd, IH), 3,30 (m, IH), 3.65 (s, 3H), 4,15 (d, IH), 7,39 (m, 5H), 8,28 (s, 2H)
Bsp. Ibbl272 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl272 und threo-Ibbl272), NMR: 3,58 (s, 3H. erythro-Ibbl272), 3.63 (s, 3H, threo-Ibbl272), 4,16 (m, I H. threo-Ibbl272), 4,29 (d, 1 I I. erythro- Ibbl272), 8,21 (s, 2H, threo-Ibbl272), 8,37 (s, 211. erythro-Ibbl272)
Bsp. erythro-Ibbl272, NMR: 2,78 (dd, IH), 2,88 (dd, IH), 3,58 (s, 311).4,10 (q, IH), 4,29 (d, IH), 7,10 (m, I H), 7,14 (m, 2H), 7.39 (m, IH), 8,37 (s, 2H)
Bsp. threo-l-Ibbl272, NMR: 3,19 (m, 211), 3.63 (s, 311).4,16 (m, IH), 4,17 (m, IH), 6,97 (m, 311).7,23 (m, IH), 8,21 (s, 2H); HPLC-Chiral: 16,2 min, Eluent d
Bsp. threo-2-Ibbl272, NMR: 3,19 (m, 2H), 3.63 (s, 3H).4,16 (m, IH), 4,17 (m, IH), 6,97 (m, 3H), 7,23 (m, IH), 8,21 (s, 2H); HPLC-Chiral: 18,3 min, Eluent d
Bsp. Ibbl273 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl273 und threo-Ibbl273), NMR: 3.57 (s, 3H ), 3.62 (s, 3H), 4,15 (m, 1 II. threo-Ibbl273), 4,29 (d, III. erythro-Ibbl273), 6,96 (t, 211).7,11 (t, 2H).8,20 (s, 211).8,36 (s, 211)
Bsp. erythro-Ibbl273, NMR: 2,76 (dd, IH), 2,84 (dd, IH), 3.57 (s, 3H), 4,08 (q, IH), 4,29 (d, IH), 7,11 (t, 211), 7.33 (m, 2H).8,36 (s, 211)
Bsp. threo-l-Ibbl273, NMR: 3,15 (m, IH), 3.23 (m, IH), 3.62 (s, 311).4,15 (m, IH), 4,16 (m, IH), 6.96 (t, 211).7, 17 (m, 211).8,20 (s, 2H); HPLC-Chiral: 11 ,2 min, Eluent c
Bsp. threo-2-Ibb 1273, NMR: 3.15 (m, IH), 3.23 (m, IH), 3.62 (s, 311).4.15 (m, IH), 4,16 (m, IH), 6,96 (t, 2H), 7,17 (m, 2H).8,20 (s, 211); HPLC-Chiral: 12,3 min, Eluent c
Bsp. Ibbl274 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl274 und threo-Ibbl274), NMR: 3,57 (s, 3H, erythro-Ibbl274), 3.63 (s, 3 H. threo-Ibbl274), 4.14 (m, 1 H. threo-Ibbl274), 4.27 (d, 1 H. erythro- Ibbl274), 8,22 (s, 2 H. threo-Ibbl274), 8,37 (s, 211. erythro-Ibbl274)
Bsp. Ibbl279 (Diastereomerengemisch aus erythro-ibbl279 und threo-Ibbl279), NMR: 3,61 (s, 311 ). 3.64 (s, 3 H ). 4,20 (m, 1 H. threo-Ibbl279), 4.42 (d, 1 H. erythro-Ibbl279), 8,23 (s, 2H ). 8,37 (s, 21 ! )
Bsp. Ibbl288 (Diastereomerengemisch aus erytbro-Ibbl288 und threo-Ibbl288), NMR: 3,60 (s, 3H ). 3.63 (s, 3 H ). 4,14 (m, 1 H. threo-Ibbl288), 4,31 (d, 1 I I. erythro-Ibbl288), 8,23 (s, 211 ), 8,37 (s, 2H )
Bsp. erythro-Ibbl288, NMR: 2,85 (m, 2H ). 3,60 (s, 3 H ). 4,07 (q, IH), 4,31 (d, IH), 7,08 (m, IH), 7,21 (m, 2H), 8,37 (s, 2H ) Bsp. threo-Ibbl288, NMR: 3,18 (m, 2H), 3,63 (s, 3 H ), 4,14 (m, IH), 4,16 (m, IH), 6,91 (m, IH), 7,07 (m, 2H), 8,23 (s, 2H)
Bsp. threo-l -Ibbl288, NMR: 3,18 (m, 2H), 3.63 (s, 3H), 4,14 (m, IH), 4,16 (m, IH), 6,91 (m, IH), 7,07 (m, 2H), 8,23 (s, 2H); HPLC-Chiral: 23.6 min, Eluent d
Bsp. threo-2-Ibb 1288. N M R : 3,18 (m, 2H), 3.63 (s, 3H), 4.14 (m, I H), 4,16 (m, IH), 6,91 (m, IH), 7,07 (m, 2H), 8,23 (s, 2H); HPLC-Chiral: 27,0 min, Eluent d
Bsp. Ibbl291 (Diastereomerengemisch aus erythro-Ibbl291 und threo-Ibb!291), NMR: 4.32 (d, I H. erythro-Ibbl291), 8,24 (s, 211. threo-Ibbl291), 8,37 (s, 2 H. erythro-Ibbl291)
Bsp. erythro- 1 -Ibb- 1291 , NMR: 2,85 (m, 2H), 3,60 (s, 3H), 4,08 (q, IH), 4.32 (d, IH), 7,09 (m, IH), 7,18 (m, IH), 7,45 (m, IH), 8,37 (s, 2H); HPLC-Chiral: 2 1 .5 min, Eluent e Bsp. erythro-2-ibb- 1291 , NMR: 2,85 (m, 2H), 3,60 (s, 3H), 4,08 (q, IH), 4,32 (d, IH), 7,09 (m, IH), 7,18 (m, IH), 7,45 (m, IH), 8,37 (s, 2H); HPLC-Chiral: 28,0 min, Eluent e
Bsp. threo-l -Ibb 1291 , NMR: 3,18 (m, 2H), 3.63 (s, 3H), 4,15 (m, 2H), 6.92 (m, IH), 7,04 (m, IH), 7,31 (m, IH), 8,24 (s, 2H); HPLC-Chiral: 15,7 min, Eluent e
Bsp. threo-2-Ibb 1291 , NMR: 3,18 (m, 2H), 3.63 (s, 3H), 4.15 (m, 2H ). 6.92 (m, IH), 7,04 (m, IH), 7,31 (m, IH), 8,24 (s, 2H); HPLC-Chiral: 18,1 min, Eluent e
Formulierungsbeispiele
Ein Stäubemittel wird erhalten, indem man 10 Gew. -Teile einer Verbindung der Formel (I) und 90 Gew.-Teiie Talkum als Inertstoff mischt und in einer Schlagmühle zerkleinert.
Ein in Wasser leicht dispergierbares, benetzbares Pulver wird erhalten, indem man 25
Gewichtsteile einer Verbindung der Formel (I), 64 Gewichtsteile kaoiinhaltigen Quarz als Inertstoff, 10 Gewichtsteile ligninsulfonsaures Kalium und 1 Gew. -Tei l
oleoylmethyltaurinsaures Natrium als Netz- und Dispergiermittel mischt und in einer Stiftmühle mahlt.
Ein in Wasser leicht dispergierbares Dispersionskonzentrat wird erhalten, indem man 20
Gewichtsteile einer Verbindung der Formel (I) mit 6 Gew. -Teilen Alkylphenolpolyglykolether (®Triton X 207), 3 Gew.-T eilen Isotridecanolpolyglykolether (8 EO) und 71 Gew.-Teilen paraffinischem Mineralöl (Siedebereich z.B. ca. 255 bis über 277 C) mischt und in einer Reibkugelmühle auf eine Feinheit von unter 5 Mikron vermahlt.
Ein emulgierbares Konzentrat wird erhalten aus 1 5 Gew.-Teilen einer Verbindung der Formel (I), 75 Gew.-Teilen Cyclohexanon als Lösungsmittel und 10 Gew.-Teilen oxethyliertes Nonylphenol als Emulgator.
Ein in Wasser dispergierbares Granulat wird erhalten indem man
75 Gewichtsteile einer Verbindung der Formel (I),
10 " ligninsulfonsaures Calcium,
5 " Natriumlaurylsulfat,
3 " Polyvinylalkohol und
7 " Kaolin
mischt, auf einer Stiftmühle mahlt und das Pulver in einem Wirbelbett durch Aufsprühen von Wasser als Granulierflüssigkeit granuliert.
Ein in Wasser dispergierbares Granulat wird auch erhalten, indem man
25 Gewichtsteile einer Verbindung der Formel (I),
5 " 2,2'-dinaphthylmethan-6,6'-disulfonsaures Natrium
2 " oleoylmethyltaurinsaures Natrium,
1 Gewichtsteil Polyvinylalkohol,
17 Gewichtsteile Calciumcarbonat und
50 " Wasser
auf einer Kolloidmühle homogenisiert und vorzerkleinert, anschließend auf einer Perlmühle mahlt und die so erhaltene Suspension in einem Sprühturm mittels einer Einstoffdüse zerstäubt und trocknet.
(C) Biologische Beispiele
1. Herbizide Wirkung im Vorauflauf Samen von mono- bzw. dikotylen Unkraut- bzw. Kulturpflanzen wurden in Holzfasertöpfen in sandiger Lehmerde ausgelegt und mit Erde abgedeckt. Die in Form von benetzbaren Pulvern (WP) formulierten erfindungsgemäßen Verbindungen (I) wurden dann als wäßrige Suspension bzw. Emulsion mit einer Was s eraufwandmenge von umgerechnet 600 1/ha unter Zusatz von 0,2% Netzmittel auf die Oberfläche der Abdeckerde appliziert.
Nach der Behandlung wurden die Töpfe im Gewächshaus aufgestellt und unter guten
Wachstumsbedingungen für die Testpflanzen gehalten. Nach ca. 3 Wochen wurde die Wirkung der Präparate visuell im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen in Prozentwerten bonitiert. Beispielsweise bedeutet 100% Wirkung = Pflanzen sind abgestorben, 50%> herbizide Wirkung oder Schaden = Pflanzen zu 50%) reduziert bzw. Pflanzenmasse um 50% reduziert, 0 %> Wirkung = wie Kontrollpflan/en .
Erfindungsgemäße Verbindungen (I), wie beispielsweise die Verbindungen Nr. Ibcl 029, threo-Ibcl 029, erythro- 1-Ibc 1029, threo-Ibbl 029, erythro-2-Ibc894, Ibb748,
erythro-Ibc910, threo-Ibc910, Ibc910, Ibcl045, erythro-Ibc896, threo-2-Ibbl045, threo-2-Ibb748, Ibbl 045, Ibbl027, Ibbl 052, Ibb208, Ibbl 92, threo-Ibb732 aus den obigen Tabellen 2 bis 2f weisen eine gute herbizide Wirksamkeit (70%> bis 100% Wirkung) gegen mehrere Schadpflanzen bei einer
Aufwandmenge von 320 g oder weniger Aktivsubstanz pro Hektar im Vorauflauf auf.
Beispielsweise haben dabei die Verbindungen Nr. Tbc 1029, Ibbl029, Ibc894, threo-Ibcl 029, erythro- 1 - Tbc 1029, threo-Ibbl 029, erythro-2-Ibc894, Ibc896, erythro-Ibc910, threo-Ibc910, Ibc910, Ibcl045, erythro-Ibc896, threo-2-Ibbl045, erythro-l -Ibbl 045,
erythro-2-Ibb748, threo-2-Ibb748, Ibbl 045, Ibb734. Ibb755, Ibbl 052, Ibb739, Ibb208,
Ibbl 92, threo-Ibb732, aus den obigen Tabellen 2 bis 2f eine sehr gute Wirkung (90-100%) gegen Schadpflanzen wie Echinochloa crus-galli im Vorauflaufverfahren bei einer Aufwandmenge von 0,32 kg Aktivsubstanz pro Hektar.
Beispielsweise haben die Verbindungen Nr. Ibcl 029, Ibbl029, threo-Ibcl 029, threo-Ibbl029, erythro- Ibc910, threo-Ibc910, Ibc910, Ibcl 045, threo-2-Ibbl045,
threo-2-Ibb748, Ibbl 045, Ibb734, Ibbl 027, Ibbl 052, Ibb208, aus den obigen Tabellen 2 bis 2f eine sehr gute Wirkung (90-100%) gegen Schadpflanzen wie Lolium multiflorum im Vorauflaufv erfahren bei einer Aufwandmenge von 0,32 kg Aktivsubstanz pro Hektar. Beispielsweise haben die Verbindungen Nr. Ibcl029, threo-Ibc910, lhreo-2-Ibb l 045. threo-2-Ibb748, Ibb734, Ibbl027, Ibb755, Ibb208, Ibbl 92 aus den obigen Tabellen 2 bis 2f eine sehr gute Wirkung (90- 100%) gegen Schadpflanzen wie Viola tricolor im Vorauflaufv erfahren bei einer Aufwandmenge von 0,32 kg Aktivsubstanz pro Hektar. 2. Herbizide Wirkung im Nachauflauf
Samen von mono- bzw. dikotylen Unkraut- bzw. Kulturpflanzen wurden in Holzfasertöpfen in sandigem Lehmboden ausgelegt, mit Erde abgedeckt und im Gewächshaus unter guten Wachstumsbedingungen angezogen. 2 bis 3 Wochen nach der Aussaat wurden die Versuchspflanzen im Einblattstadium behandelt, wobei die in Form von benetzbaren Pulvern (WP) formulierten erfindungsgemäßen
Verbindungen (I) als wäßrige Suspension bzw. Emulsion mit einer Was s eraufwandmenge von umgerechnet 600 1/ha unter Zusatz von 0,2%i Netzmittel auf die grünen Pflanzenteile gesprüht wurden. Nach ca. 3 Wochen Standzeit der Versuchspflanzen im Gewächshaus unter optimalen
Wachstumsbedingungen wurde die Wirkung der Präparate visuell im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen in Prozentwerten bonitiert. Beispielsweise bedeutet 100% Wirkun = Pflanzen sind abgestorben, 50% herbizide Wirkung oder Schaden = Pflanzen zu 50% reduziert bzw. Pflanzenmasse um 50%o reduziert, 0 % Wirkung = wie Kontrollpflanzen.
Wie die Ergebnisse zeigen, weisen erfindungsgemäße Verbindungen (I), wie beispielsweise die Verbindungen Nr. Ibcl 029, Ibbl 029, Ibc894, threo-Ibcl 029, erythro-l -Ibcl 029, threo-Ibbl029, erythro- 1 -Ibbl029, Iba894, erythro-2-Ibc894, Ibb748, Ibc895, erythro-Ibc895, Ibc892, Ibc896, erythro-Ibc896, erythro-Ibc910,
threo-Ibc910, Ibc910, Ibcl045, Ibc l036, erythro-Ibc896, threo- 1-Ibb 1045, threo-2-Ibbl045, erythro- I - Ibbl 045, threo- 1-Ibb748, erythro-2-Ibb748, threo-2-ibb748, Ibbl045, ibb734. Ibbl 027, Ibb755, Ibbl 052, Ibbl036, Ibbl 049, Ibb751, Ibbl048, Ibb208, Ibbl92, threo-Ibb732, erythro-2-Ibb732, aus den obigen Tabellen 2 bis 2f eine gute herbizide Wirksamkeit (70%o bis 100 %o Wirkung) gegen mehrere Schadpflanzen bei einer Aufwandmenge von 320 g oder weniger Aktivsubstanz pro Hektar im
Nachauflauf au .
Beispielsweise haben dabei die Verbindungen Nr. Ibbl029, erythro-2-Ibc894, Ibc895,
erythro-ibc895, Ibc892, Ibc896, erythro-Ibc910, threo-Ibc910, Ibc910, Ibcl029, threo- 1 -Ibb 1045, threo- 2-Ibbl045, erythro-l -Ibbl 045, erythro-2-Ibb748, threo-2-ibb748, Ibb734, Ibbl027, Ibb755. Ibbl 052, Ibbl049, Ibb751 , Ibbl048, Ibb208, threo-Ibb732,
erythro-2-Ibb732 aus den obigen Tabellen 2 bis 2f eine sehr gute Wirkung (90-100%) gegen
Schadpflanzen wie Alopecurus myosuroides und Avena fatua im Nachauflaufv erfahren bei einer Aufwandmenge von 0,32 kg Aktivsubstanz pro Hektar. Beispielsweise haben dabei die Verbindungen Nr. erythro-2-Ibc894, Ibc895, Ibc892,
erythro-Ibc896, threo-l -Ibbl045, erythro-2-Ibb748, Ibb755, Ibbl 052, Ibbl 048, Ibbl 92, threo-Ibb732, aus den obigen Tabellen 2 bis 2f eine gute Wirkung (90-100%) gegen Schadpfianzen wie Polygonum convulvus im Nachauflaufv erfahren bei einer Aufwandmenge von 0,32 kg Aktivsubstanz pro Hektar. Beispielsweise haben auch die Verbindungen Nr. Ibc895, Ibc892, threo-Ibc901, Ibc896, erythro-Ibc910, threo-Ibc910, Ibc910, Ibcl029, Ibcl045, threo-2-lbb ! 045.
erythro-l-Ibbl 045, erythro-2-Ibb748, threo-2-Ibb748, ibb755, Ibbl052, Ibbl 049,
Ibb751 , Ibbl 048, Ibb208, Ibbl 92 aus den obigen Tabellen 2 bis 2f eine gute Wirkung (90-100%) gegen Schadpflanzen wie Setaria viridis im Nachauflaufv erfahren bei einer Aufwandmenge von 0,32 k
Aktivsubstanz pro Hektar.
3. Herbizide Wirkung im Vorauflauf und im Nachauflauf
Weitere biologische Tests wurden im Vorauflauf und im Nachauflauf j eweils separat mit den folgenden erfindungsgemäßen Verbindungen durchgeführt:
Ibcl029, Ibal029, Ibbl029, Ibc894, threo-Ibcl029, erythro-l -Ibcl 029, threo-Ibbl029, erythro- 1- Ibbl 029, Iba894, erythro-2-Ibc894, Ibb894, Ibb748, Ibc895, erythro-Ibc895, Ibc892, erythro-Ibc901, Ibc896, erythro-Ibc896, erythro-Ibc910, threo-Ibc910, Ibc910, Ibcl045, Ibcl036, erythro-2-Ibc910, threo-l -Ibbl 045, threo-2-Ibbl 045, erythro-l-Ibbl045, erythro-2-Ibbl 045, threo-l-Ibb748, erythro-2- Ibb748, threo-2-Ibb748, Ibbl 045, Ibb734, Ibb730, Ibbl027, Ibb755, Ibbl 052, Ibbl036, Ibbl049, Ibb751, Ibbl048, Ibb208, Ibbl 92, threo-Ibb732, erythro-2-Ibb732, IbblO, Ibb37, Ibb361 , Ibbl l 8, Ibb334. Ibbl279, ibb3. Ibb30, Ibb354, Ibbl l l , Ibb327, Ibbl272, Ibb22. Ibb49. Ibb373, Ibbl30, Ibb346, Ibbl291 , Ibb5, Ibb356, Ibbl l 3, ibb329, Ibbl274, Ibbl09, Ibbl270, Ibbl 9, Ibb46. Ibb370, Ibbl27, Ibb343. Ibbl288, Ibb4. Ibb355, Ibbl l l , Ibb328, Ibbl273, threo-l-Ibbl 036, threo-2-Ibbl036, erythro- Ibbl 036, erythro- 1 -Ibb 1027, threo-Ibbl 027, threo-l -Ibc894, threo-2-Ibc894, erythro- 1-Ibc896, threo-2- Ibc896, erythro-Ibbl 048, erythro- 1 -Ibb 1052, erythro-2-Ibbl 052, threo-2-Ibbl 052, threo-l -Ibbl 052, erythro-Ibb751, threo-l -Ibb751, threo-l-Ibbl 048, threo-2-Ibbl048, erythro-2-Ibbl 048, threo-2-Ibb755, erythro-2-Ibb755, Ibc916, erythro-Ibc916, erythro-Ibb208, threo-l-Ibb208, threo-2-Ibb208, Ibbl94, Ibb21 1, threo-Ibb21 1 , Ibbl90, Ibb210, Ibb215, threo-lbb2 1 5. threo-ibb212, Ibbl 93, threo-ibbl93, erythro-2-Ibb734, threo-2-Ibb734, Ibb451 , Ibbl018, Ibb435, Ibbl 002, Ibb458, Ibbl 025, Ibb454. Ibbl 021, Ibbl 031 , threo-Ibbl9, erythro-Ibbl27, threo-Ibbl27, erythro-Ibbl288, threo-2-Ibbl288, threo- 1 -Ibbl272, erythro-Ibbl272, threo-2-lbb ! 272. erythro-Ibbl273, threo- 1-Ibb 1273, threo-2-Ibbl273, erythro- 1 -Ibb 1291 , threo-2-Ibb 1291 , erythro-Ibb451 und erythro-Ibbl018.
Die erfmdungsgemäßen Verbindungen wurden dabei jeweils als Bestandteil eines Spritzpulvers (WP- Formulierung) oder eines Emulsionskonzentrats (EC) in den biologischen Tests eingesetzt. Alle genannten erfindungsgemäßen Verbindungen zeigten bei einer Aufwandmenge von 320 g/ha in den biologischen Tests eine 80%ige bis 100%ige herbizide Wirkung gegen eine, mehrere oder sämtliche der folgenden Schadpflanzen:
ALOMY = Alopecurus myosuroides
AVEFA = Avena fatua
CYPES = Cyperus esculentus
ECHCG = Echinochloa crus-galli
LOLMU = Lolium multiflorum
SETVI = Setaria viridis
ABUTH = Abutilon theophrasti
AM ARE = Amaranthus retrofiexus
MATIN = Matricaria inodora (= Tripleurospermum maritimum subsp. inodorum)
PHBPU = Pharbitis purpurea
POLCO = Polygonum convolvulus (= Fallopia convolvulus)
STEME = Stellaria media
ViOTR = Viola tricolor
VERPE = Veronica persica
Bestimmt wurde die jeweilige herbizide Wirkung zum jeweils gleichen Zeitpunkt nach Applikation der jeweiligen Formulierung, d.h. die Schädigung der jeweiligen Schadpfianze in %.
Besonders gute herbizide Wirksamkeit zeigten die erfindungsgemäßen Verbindungen gegen ALOMY = Alopecurus myosuroides, AVEFA = Avena fatua, ECHCG = Echinochloa crus-galli, LOLMU = Lolium multiflorum, SETVI = Setaria viridis, AM ARE = Amaranthus retrofiexus, PHBPU = Pharbitis purpurea, POLCO = Polygonum convolvulus, ViOTR = Viola tricolor und VERPE = Veronica persica.
Die vorstehend genannten erfindungsgemäßen Verbindungen wurden ferner jeweils in den genannten Aufwandmengen auf folgende Nutzpflanzen angewendet:
ORYSA = Ory/a sativa (gemeiner Reis)
TRZAS = Triticum aestivum (spring) (Sommerweizen)
ZEAMX = Zea mays (Mais)
BRSNW = Brassica napus subsp. napus (winter) (Winterraps)
Die beobachtete Schädigung der jeweiligen Nutzpflanzen lag dabei im akzeptablen Bereich und wurde als allgemein niedrig eingestuft (regelmäßig im Bereich von 0 bis 20%).