WO2019081601A1 - Bodenbelagssystem und verfahren zum zusammensetzen eines bodenbelagssystems - Google Patents

Bodenbelagssystem und verfahren zum zusammensetzen eines bodenbelagssystems

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    • E04C2/423—Gratings; Grid-like panels made of bar-like elements, e.g. bars discontinuous in one direction with continuous bars connecting at crossing points of the grid pattern with notches

Definitions

  • the lining side of the paving stone is convex.
  • the convex shape facilitates the drainage to the Stegen. In addition, it makes the flooring system look like an old plaster.
  • first webs 1 and second webs 7 composed, in this way arbitrarily expandable positioning grid 13.
  • the first and second webs are arranged at right angles to one another, so that the free spaces 14 formed by the positioning grid 13 have a square shape due to the arrangements of the first and second insertion openings 5, 11.
  • the one of the positioning grid 13 may have another quadrangular or even any shape with at least three corners.

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Abstract

Bodenbelagssystem, aufweisend ein Positionierungsgitter (13), wobei das Positionierungsgitter (13) erste (1) und zweiten (7) Stege aufweist, welche einander kreuzen, wobei die ersten Stege (1) an ihrer Unterseite eine Mehrzahl von ersten Einstecköffnungen (5) aufweisen und die zweiten Stege (7) an ihrer Oberseite eine Mehrzahl von zweiten Einstecköffnungen (11) aufweisen, wobei an einem Kreuzungspunkt der ersten und zweiten Stege (1, 7) diese derart ineinandergreifen, dass ein erster Steg (1) in eine zweiten Einstecköffnungen (11) und ein zweiter Steg (7) in eine erste Einstecköffnung (5) eingesetzt ist, wobei die sich kreuzenden ersten und zweiten Stege (1, 7) einen Freiraum (14) umgrenzen, in den ein Pflasterstein (15) eingesetzt ist. Darüber hinaus gibt es ein Verfahren zum Zusammensetzen dieses Bodenbelagssystems.

Description

Bodenbelagssystem und Verfahren zum Zusammensetzen eines
Bodenbelagssystems
Die Erfindung betrifft ein Bodenbelagssystem, aufweisend ein Positionierungsgitter, wobei das Positionierungsgitter erste und zweiten Stege aufweist, welche einander kreuzen, wobei die ersten Stege an ihrer Unterseite eine Mehrzahl von ersten Einstecköffnungen aufweisen und die zweiten Stege an ihrer Oberseite eine Mehrzahl von zweiten Einstecköffnungen aufweisen, wobei an einem Kreuzungspunkt der ersten und zweiten Stege diese derart ineinandergreifen, dass ein erster Steg in eine zweite Einstecköffnung und ein zweiter Steg in eine erste Einstecköffnung eingesetzt ist. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Zusammensetzen eines Bodenbelagssystems.
Aus Stegen zusammengesetzte Gitter finden beispielsweise als Vegetationsbefestigung Verwendung. So zeigt das G 85 27 295 einen Vegetationsgitterstein, welcher aus einer Mehrzahl von Stegen zusammengesetzt ist. Die einzelnen Stege weisen in definierten Abständen angeordnete Einstecköffnungen auf, die sich jeweils über die halbe Höhe des Stegs erstrecken. Werden die Stege senkrecht zueinander und sich kreuzend angeordnet, können sie mittels ihrer Einstecköffnungen vollständig ineinander eingreifen. Hierdurch ist es möglich, die ersten und zweiten Stege zu einem Vegetationsgitterstein zusammen zu fügen. Das so gebildete Gitter weist eine Vielzahl von Freiräumen auf, in denen in sie eingebrachte Bepflanzungen eine Lebensgrundlage finden können und darüber hinaus sicher in Position gehalten werden. Ein Einsatzgebiet solcher Vegetationsgittersteine ist die Begrünung von zu befestigendenden Böschungen, insbesondere auch bei steileren Böschungswinkeln.
Auf ähnliche Weise aus Stegen zusammengesetzt ist die aus dem DE 50 2008 015 024 bekannte Rasengittermatte. Auch hier bilden einander sich kreuzende Stege eine Gitterstruktur aus, in deren Zwischenräume Vegetation eingesetzt oder Gras einwachsen kann. Werden die Stege aus einem Elastomer gebildet, eignen sich diese Rasengittermatten als Fallschutzbeläge. Nachteilig an diesen Gitterstrukturen mit Vegetationsbewuchs ist, dass sie zwar einen losen Untergrund befestigen können, die darin eingesetzte Vegetation aber nicht dafür geeignet ist, einer starken und dauerhaften Belastung standzuhalten.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein einer starken und dauerhaften Belastung gewachsenes Bodenbelagssystem vorzuschlagen, dass flexibel an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst mit dem Bodenbelagssystem gemäß Anspruch 1. Einige vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Bodenbelagssystems werden in den Unteransprüchen genannt. Das erfindungsgemäße Verfahren zum zusammensetzen eines Bodenbelagssystems ist in AnspruchlO gefasst.
Ein Grundgedanke der Erfindung ist es, dass die sich kreuzenden ersten und zweiten Stege einen Freiraum umgrenzen, in den ein Pflasterstein eingesetzt wird. Erfindungsgemäß wird somit das durch die Stege ausgebildete Positionierungsgitter nicht zum Einsetzen oder Einwachsen von Vegetation, sondern zur Positionierung eines Pflastersteins genutzt. Dank des einfachen Aufbaus der Stege lässt sich das Positionierungsgitter schnell zusammensetzen und seine äußere Form leicht an die örtlichen Gegebenheiten anpassen. Das zusammengesetzte Gitter dient dann als Positionierungshilfe für die Pflastersteine. Das Gitter ermöglicht es, die Pflastersteine an vorgegebenen Orten und in bestimmten Abständen zueinander zu einem Bodenbelag anzuordnen. Ein solcher Bodenbelag ist einer starken und dauerhaften Belastung, wie sie beispielsweise auf Zufahrten auftritt, wesentlich besser gewachsen als ein mit Vegetation bewachsenes Gitter.
Ein weiterer Grundgedanke der Erfindung ist es, dass das erfindungsgemäße Bodenbelagsgitter ein besonders einfaches Verfahren zum Zusammensetzen eines stabilen Bodenbelags. Hierzu ist es lediglich erforderlich in einem ersten Schritt die ersten und zweiten Stege zu einem Positionierungsgitter zusammenzusetzen und in einem zweiten Schritt die Pflastersteine in jeweils einen der Freiräume im so gebildeten Positionierungsgitter einzusetzen. In einer vorteilhaften Ausgestaltung liegt der Pflasterstein zumindest im Wesentlichen nur auf einem Untergrund des Bodenbelagssystems auf. In diesem Fall kann eine auf die Belagseite des Pflastersteins senkrecht wirkende Kraft direkt in den Untergrund eingeleitet werden. Entsprechend brauchen die Stege bzw. der Stegfuß nicht dafür ausgelegt werden, eine solche Belastung aufnehmen zu müssen. Für den Fall, dass der Pflasterstein auch auf dem Fuss der Stege mit aufliegt ist es von Vorteil, wenn der Boden des Pflastestein in diesem Bereich einen zurückspringenden Absatz aufweist, wobei der Rücksprung idealerweise der Stärke des Stegfusses entspricht. So ist gewährleistet, dass zumindest ein Großteil der Belastung vom Pflasterstein direkt in den Untergrund abgeleitet werden kann.
Von besonderem Vorteil ist es dabei, wenn der Pflasterstein höher als die Stege ausgebildet ist, so dass er in das Positionierungsgitter eingesetzt über die Stege hinaussteht. Mit dieser Anordnung wird sichergestellt, dass die Stege nicht dafür ausgelegt sein müssen, senkrecht zur Belagseite des Pflastersteins wirkende Kräfte aufzunehmen. Hierdurch müssen sie weniger stabil ausgebildet sein und/oder können aus weniger stabilen Materialien gefertigt werden.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn zwischen dem in den Freiraum eingesetzten Pflasterstein und den den Freiraum seitlich begrenzenden ersten und zweiten Stegen eine Fuge ausgebildet ist. Die Fuge erleichtert das Ablaufen von auf dem Belag stehenden Wassers in Richtung des Untergrunds. Zugleich erleichtert sie das Einsetzen des Pflastersteins in die Gitteröffnung respektive den durch die Stege ergänzten Freiraum.
Von Vorteil ist es, wenn in Längsrichtung der Stege gesehen die Längen der ersten und zweiten Einstecköffnungen unterschiedlich sind. Hierdurch wird das Ineinanderstecken der ersten und zweiten Stege erleichtert. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn die Länge einer der ersten und/oder der zweiten Einstecköffnungen zum inneren Ende der Einschuböffnung hin konisch zu läuft. Auch dies erleichtert das Zusammensetzen der Stege.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Belagsseite des Pflastersteins konvex ausgebildet. Die konvexe Form erleichtert den Wasserabfluss hin zu den Stegen. Darüber hinaus bewirkt sie, dass das Bodenbelagssystem die Anmutung eines alten Pflasters erhält.
Vorzugsweise ist der Pflasterstein aus Polyurethan-gebundenem Gummigranulat, insbesondere aus EPDM-Gummigranulat und/oder Recycling-Gummigranulat, gebildet. Derartige Materialien haben den Vorteil, dass sie zum einen stabil genug sind, um auch starken Beanspruchungen gewachsen zu sein, andererseits die Einstellung einer gewissen Elastizität ermöglichen. Des weiteren verbessern sie mit ihrer Porosität den Wasserabfluss in den Untergrund.
Insbesondere ein gefertigter Pflasterstein kann einen Hohlraum, insbesondere einen zum Untergrund des Bodenbelagssystems hin offenen Hohlraum aufweist. Dies bringt eine gewisse Materialersparnis. Ist der Pflastersteins aus Gummigranulat hergestellt, weist der Hohlraum darüber hinaus noch weitere Vorteile auf. Auch die Position und/oder Größe des Hohlraums hat Einfluss auf die Materialstärke der Belagseite des Pflastersteins und bestimmt so dessen Elastizität mit. Die Ausformung des Hohlraums kann also für die Auslegung der Elastizität des Pflastersteins herangezogen werden. Zusätzlich hat er Auswirkung auf die Versickerungsrate.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Pflasterstein höher als die Stege ausgebildet, so dass er in das Positionierungsgitter eingesetzt über die Stege hinaussteht. Dies ermöglicht es, das erfindungsgemäße Bodenbelagsystem als Fallschutzbelag auszulegen und zu zertifizieren, ohne dass hierzu die Stege eine entsprechende Elastizität aufweisen müssen. Ein Fall auf den Belag wird bereits von den elastischen Pflasterstein abgefedert, bevor ein Kontakt mit den Stegen zustande kommt. Unabhängig von den Vorteilen beim Fallschutz kann der durch die zurückstehenden Stege zwischen zwei Pflastersteinen gebildete Freiraum sich mit der Zeit durch Eintrag zu setzen, wodurch eine natürliche Anmutung des Bodenbelags erreicht wird.
Vorzugsweise sind die ersten und zweiten Stege aus einem Kunststoff, insbesondere aus Polyamid, oder einem glasfaserverstärktem Kunststoff gebildet. Das erfindungsgemäße Bodenbelagssystem gewährleistet, dass je nach Ausführungsform nur geringe oder gar keine senkrecht zur Belagsfläche wirkenden Kräfte über die Stege abgeleitet werden müssen. Ein Steg aus Kunststoff weist hierfür eine ausreichende Stabilität auf. Zugleich ist er einfach und kostengünstig zu fertigen. Je nach Lage des Bodenbelagssystems kann es aber auch vorkommen, dass nicht nur senkrecht auf dem Belag wirkende Kräfte, sondern auch in einem Winkel dazu wirkende Kräfte abgeleitet werden müssen. Hier kann es erforderlich sein, statt eines einfachen Kunststoffes einen glasfaserverstärkten Kunststoff als Material für die Stege zu wählen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform bilden die ersten und zweiten Stege ein nach unten offenes, zumindest annähernd U-förmiges Profil aus, wobei die Enden jedes Schenkels in eine Standfläche übergehen, die in zumindest annähernd rechten Winkel vom Schenkel absteht. Ein solches Profil ist besonders einfach zu fertigen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Summe der Tiefen der ersten und zweiten Einschtecköffnung größer als die Höhe des ersten bzw. zweiten Stegs. Hierdurch wird erreicht, dass die beiden Endkanten der ersten und zweiten Einstecköffnung nach dem Zusammenstecken des ersten und zweiten Stegs nicht aufeinander liegen. Dies beugt einem durch Reibung erzeugten Verschleiß oder durch Druck erzeugten Bruch der Stege an ihrem Kreuzungspunkt vor.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Bodenbelagssystems ist, dass es keinen besonders bearbeiteten Untergrund oder Unterbau benötigt. Idealerweise ist der Untergrund möglichst eben ausgerichtet, weitere Eigenschaften sind aber nicht erforderlich.
Besonders bevorzugte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Bodenbelags werden anhand der folgenden Figuren näher erläutert. Hierbei zeigen:
Figur 1 : Eine Seitenansicht eines ersten Stegs;
Figur 2: Eine Ansicht der Längsseite eines ersten Stegs gemäß Figur 1 ;
Figur 3: Eine Aufsicht auf den ersten Steg gemäß Figur 1 ; Figur 4: Einen Schnitt durch den ersten Steg entlang der Linie C-C in Figur 3;
Figur 5: Eine vergrößerte Darstellung des Kreisauschnitts B in Figur 1 ; Figur 6: Eine Seitenansicht eines zweiten Stegs;
Figur 7: Eine Ansicht der Längsseite eines zweiten Stegs gemäß Figur 6; Figur 8: Eine Aufsicht auf den zweiten Steg gemäß Figur 6;
Figur 9: Einen Schnitt durch den zweiten Steg entlang der Linie D-D in
Figur 8;
Figur 10: Eine Aufsicht auf ein teilweise mit Pflastersteinen versehenes
Bodenbelagssystem; Figur 11 : Einen Schnitt durch das Bodenbelagssystem entlang der Linie
E-E in Figur 10 und
Figur 12: Eine isometrische Darstellung des Bodenbelagssystems
gemäß Figur 10.
Der in der Figur 1 gezeigte erste Steg 1 weist ein auf dem Kopf stehendes, insgesamt U-förmiges Profil auf, dessen beide Schenkel 2 bzw. 3 in jeweils eine Standfläche, die im weiteren als Fuss 2a bzw. 3a bezeichnet werden, übergehen. Die beiden Füße 2a und 3a sind relativ zu den Schenkeln 2 und 3 in zumindest annähernd einem rechten Winkel angestellt und bilden eine jeweils nach außen verlaufende Standfläche des ersten Stegs 1 aus. Die Standfläche gewährleistet einen sicheren Stand des ersten Stegs auf dem Untergrund.
An dem den Füßen 2a und 3a entgegen gesetzten Ende der Schenkel 2 und 3 sind diese über ein halbkreis-förmiges erstes Zwischenelement mit einander verbunden. In der hier beschriebenen bevorzugten Ausführungsform weist der Steg eine Materialstärke von 2 mm auf, ist 36 mm hoch und von Fußende zu Fußende 60 mm breit. Der achsensymmetrisch zu einer Achse A ausgebildete erste Steg 1 weist am Übergang zwischen Schenkel und Füßen eine Breite von 20 mm auf, welche sich nach oben hin verjüngt. Zwischen den beiden Schenkeln 2 und 3 verläuft eine erste Verstärkung 4, deren besondere Merkmale später erläutert werden.
Der in Figur 2 gezeigten Seitenansicht des ersten Stegs 1 ist zu entnehmen, dass der Steg 1 im Verlauf seiner Längsseite eine Mehrzahl von voneinander beabstandeten ersten Einstecköffnungen 5 auf. Die Einstecköffnungen 5 sind nach unten, also zum Boden hin, offen. Sie verjüngen sich nach oben, bilden also eine Art Kegelstumpf aus. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind sie unten 20 mm breit und verjüngen sich an ihrem oberen Ende auf 16,74 mm. Insgesamt ist der Steg 1000 mm lang, weist fünf erste Einstecköffnungen 5 auf, wobei die ersten Einstecköffnungen 5 gleich weit voneinander entfernt sind. Der Abstand der jeweils entseitigen Einstecköffnungen 5 zum jeweiligen Ende des ersten Stegs 1 beträgt die Hälfte des Abstands zwischen zwei Einstecköffnungen 5.
Der Aufsicht gemäß Figur 3 ist zu entnehmen, dass der erste Steg 1 auch in Längsrichtung achsensymmetrisch ausgebildet ist. Der Verlauf der Füße 2a und 3a ist im Bereich der Einstecköffnungen 5 unterbrochen. Dies ermöglicht den einfachen Zusammenbau des ersten Stegs 1 mit dem weiter unten erläuterten zweiten Steg. In der von der Figur 4 gezeigten Schnittdarstellung sind die innen zwischen den beiden Schenkeln 2 und 3 verlaufende erste Verstärkungen 4 dargestellt, welche jeweils in Längsrichtung vor und hinter einer Einstecköffnungen 5 angeordnet sind. Die ersten Verstärkungen 4 sind einstückig mit den Schenkeln 2 und 3 und dem sie verbindenden ersten Zwischenelement 6 ausgebildet. Sie verbessern die Stabilität des ersten Stegs 1. der Abstand zwischen den beiden einer Einstecköffnungen 5 zugeordneten ersten Verstärkungen 4 beträgt in diesem Ausführungsbeispiel 60 mm. Zur besseren Darstellung ist der kreisförmige Ausschnitt B aus der Figur 4 in vergrößerter Form in der Figur 5 dargestellt.
Der in Figur 6 gezeigte zweite Steg 7 entspricht in seiner Seitenansicht mit seinem insgesamt U-förmigen Profil, dem zweiten Zwischenelement 9, den beiden Schenkeln 10 mit ihren Standflächen respektive Füßen 10a in der Seitenansicht dem ersten Steg 1. Insofern kann hier auf das zu Figur 1 erläuterte verwiesen werden. Die ersten und zweiten Stege 1 , 7 werden beim Zusammenbau zu einem Positionierungsgitter nicht Kopf auf Kopf, also nicht senkrecht zueinander angeordnet, sondern in einer Ebene, die zu mindest im wesentlichen parallel zum Untergrund verläuft. Somit können beide Stege die den sicheren Stand auf dem Untergrund verbessernden Füße 2a, 3a, 10a ausbilden.
An seiner Oberseite weist der zweite Steg 7 fünf zweite Einstecköffnungen 8 auf. Die Einstecköffnungen 11 erstrecken sich über die gesamte Breite des zweiten Zwischenelements 9 und ragen nach unten in den Bereich der Schenkel 10 des zweiten Stegs 7 hinein. Die Anordnung der Einstecköffnungen 11 im Längsverlauf des zweiten Stegs 7 entspricht den der ersten Einstecköffnungen 5 im ersten Steg . Die Einstecköffnungen 11 sind jeweils 15 mm lang, also kürzer als die ersten Einstecköffnungen 5. hierdurch wird ein einfaches Zusammenstecken des ersten Stegs 1 mit dem zweiten Steg 2 gewährleistet.
Die der Figur 8 zu entnehmende Ansicht des zweiten Stegs 7 von oben zeigt, dass der zweite Steg 7 in seiner Längsausrichtungs ebenfalls achsensymmetrisch ausgebildet ist. Auch hier sind die Füße 10a im Bereich der zweiten Einstecköffnungen 11 unterbrochen. Die Unterbrechungen sind kürzer als die im ersten Steg 1 , was dem einfacheren Zusammensetzen geschuldet ist.
In der Schnittdarstellung gemäß Figur 9 sind in Längsrichtung des Stegs 7 vor und hinter den zweiten Einstecköffnungen 11 angeordnete und diese begrenzende zweite Verstärkungen 12 angeordnet. Die zweiten Verstärkungen zwölf dienen ebenfalls der Verbesserung der Stabilität.
Die Figur 10 zeigt ein aus einer Mehrzahl von ersten Stegen 1 und zweiten Stegen 7 zusammengesetztes, in dieser Weise beliebig erweiterbares Positionierungsgitter 13. Die bereits dargelegten Merkmale der ersten Stege 1 und zweiten Stege 7 mit ihren aufeinander abgestimmten ersten 5 und zweiten 1 Einstecköffnungen erlauben es, dass Positionierungsgitter 13 auf einfache Weise zusammenzusetzen. In der hier gezeigten Ausführungsform sind die ersten und zweiten Stege im rechten Winkel zueinander angeordnet, sodass die vom Positionierungsgitter 13 gebildeten Freiräume 14 aufgrund der Anordnungen der ersten und zweiten Einstecköffnungen 5,11 eine quadratische Form aufweisen. Genauso wie die hier dargelegten Maßeinheiten nur beispielhaft für ein besonders bevorzugtes, aufeinander abgestimmtes Ausführungsbeispiel benannt werden, können die von dem Positionierungsgitter 13 eine andere viereckige oder sogar eine beliebige Form mit mindestens drei Ecken aufweisen.
In vier Freiräume 14 des Positionierungsgitters 13 sind Pflastersteine 15 eingesetzt, die, wie in der Darstellung des Schnitts E-E gemäß Figur 11 ersichtlich, einen zum Untergrund hin offenen Hohlraum 16 aufweist und auf ihrer Belagseite 17 über die Stege hinausstehen. Ebenfalls gut zu erkennen ist, dass die ersten und zweiten Stege 1 , 7 gleich hoch ausgebildet sind. Zur besseren Verdeutlichung der beschriebenen einzelnen Merkmale ist mit der Figur 12 noch eine isometrische Darstellung beigefügt.

Claims

Ansprüche
1. Bodenbelagssystem, aufweisend ein Positionierungsgitter (13), wobei das Positionierungsgitter (13) erste (1) und zweiten (7) Stege aufweist, welche einander kreuzen, wobei die ersten Stege (1) an ihrer Unterseite eine Mehrzahl von ersten Einstecköffnungen (5) aufweisen und die zweiten Stege (7) an ihrer Oberseite eine Mehrzahl von zweiten Einstecköffnungen (11) aufweisen, wobei an einem Kreuzungspunkt der ersten und zweiten Stege (1, 7) diese derart ineinandergreifen, dass ein erster Steg (1) in eine zweiten Einstecköffnungen (11) und ein zweiter Steg (7) in eine erste Einstecköffnung (5) eingesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die sich kreuzenden ersten und zweiten Stege (1 , 7) einen Freiraum (14) umgrenzen, in den ein Pflasterstein (15) eingesetzt ist.
2. Bodenbelagssystem nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pflasterstein (15) zumindest im Wesentlichen nur auf einem Untergrund des Bodenbelagssystems aufliegt.
3. Bodenbelagssystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pflasterstein (15) höher als die ersten und zweiten Stege (1, 7) ausgebildet ist, so dass er in das Positionierungsgitter (13) eingesetzt über die Stege hinaussteht.
4. Bodenbelagssystem nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem in den Freiraum (14) eingesetzten Pflasterstein (15) und den den Freiraum (14) seitlich begrenzenden ersten und zweiten Stegen (1, 7) eine Fuge ausgebildet ist.
5. Bodenbelagssystem nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Belagsseite des Pflastersteins (15) konvex ausgebildet ist.
6 Bodenbelagssystem nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pflasterstein (15) aus Polyurethan-gebundenem Gummigranulat, insbesondere aus EPDM-Gummigranulat und/oder Recycling- Gummigranulat, gebildet ist.
7. Bodenbelagssystem nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pflasterstein (15) einen zum Untergrund des Bodenbelagssystems hin offenen Hohlraum (16) aufweist.
8 Bodenbelagssystem nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pflasterstein (15) höher als die ersten und zweiten Stege (1, 7) ausgebildet ist, so dass er in das Positionierungsgitter (13) eingesetzt über die ersten und zweiten Stege (1, 7) hinaussteht.
9. Bodenbelagssystem nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten und zweiten Stege (1, 7) aus einem Kunststoff, insbesondere aus Polyamid, oder einem glasfaserverstärktem Kunststoff gebildet sind.
10. Bodenbelagssystem nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten und zweiten Stege (1, 7) ein nach unten offenes, zumindest annähernd U-förmiges Profil ausbilden, wobei die Enden jedes Schenkels (2, 3, 10) in eine Standfläche (2a, 3a, 10a) übergehen, die in zumindest annähernd rechten Winkel vom Schenkel (2, 3, 10) absteht.
11. Verfahren zum Zusammensetzen eines Bodenbelagssystems nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt die ersten und zweiten Stege (1 , 7) zu einem Positionierungsgitter (13) zusammengesetzt werden und in einem zweiten Schritt ein Pflasterstein (15) in einem von dem Positionierungsgitter (13) vollständig umgrenzten Freiraum (14) eingesetzt wird.
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