FAHRZEUGMODUL EINES INDUKTIVEN FAHRZEUGLADESYSTEMS UND VERFAHREN ZUM BETRIEB EINES
EBENSOLCHEN FAHRZEUGMODULS
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugmodul CPM eines induktiven Fahrzeugladesystems zum Laden eines fahrzeugseitigen Energiespeichers, wobei das Fahrzeugladesystem das Fahrzeugmodul CPM und zumindest ein stationär angeordnetes Bodenmodul GPM umfasst. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Bodenmodul GPM zur induktiven Kopplung mit einem ebensolchen Fahrzeugmodul CPM, ein Ladesystem für ein Fahrzeug zum Laden eines fahrzeugseitigen Energiespeichers, umfassend ein ebensolches
Fahrzeugmodul CPM. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Landfahrzeug, ein Luftfahrzeug, ein Wasserfahrzeug, ein Schienenfahrzeug oder ein Raumfahrzeug mit einem
ebensolchen Fahrzeugmodul CPM. Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben eines ebensolchen Fahrzeugmoduls CPM.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Fahrzeugmodul CPM eines induktiven
Fahrzeugladesystems zum Laden eines fahrzeugseitigen Speichers anzugeben, das eine verbesserte Versorgung der Komponenten des Fahrzeugladesystems mit aktueller Betriebssoftware ermöglicht.
Die Erfindung ergibt sich aus den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche. Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, sowie der Erläuterung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Figuren dargestellt sind.
Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft ein Fahrzeugmodul CPM eines induktiven
Fahrzeugladesystems zum Laden eines fahrzeugseitigen Energiespeichers, wobei das Fahrzeugladesystem das Fahrzeugmodul CPM und zumindest ein stationär angeordnetes Bodenmodul GPM umfasst, wobei das Fahrzeugmodul CPM aufweist: eine
Zustandsüberwachungseinrichtung, eine Sekundärspule, eine
Softwareverwaltungseinrichtung, eine CPM-Kommunikationseinrichtung, wobei die Zustandsüberwachungseinrichtung und die CPM-Kommunikationseinrichtung jeweils mit der Softwareverwaltungseinrichtung verbunden sind, wobei die Sekundärspule zum Empfangen einer von dem Bodenmodul GPM induktiv übertragenen Energie eingerichtet
ist, wobei die Zustandsüberwachungseinrichtung dazu eingerichtet ist, einen Zustand Z(t) des Fahrzeugs, in dem das Fahrzeugmodul CPM verbaut ist, und/oder des
Fahrzeugmoduls CPM zu ermitteln und bei Eintritt eines vorgebbaren Zustands ZStan eine Information l0 an die Softwareverwaltungseinrichtung zu übermitteln, und wobei die Softwareverwaltungseinrichtung dazu eingerichtet ist, nach Erhalt der Information l0 eine auf der Softwareverwaltungseinrichtung gespeicherte und für das Bodenmodul GPM bestimmte Software SWCPM mittels der CPM-Kommunikationseinrichtung an das
Bodenmodul GPM zu übertragen.
Die Softwareverwaltungseinrichtung umfasst zur Speicherung der Software SWCPM vorteilhaft eine Speichereinheit.
Vorteilhaft verifiziert das Bodenmodul GPM die Vollständigkeit der übermittelten Software SWCPM und sendet ein entsprechendes Verifikationssignal an das Fahrzeugmodul CPM, welches daraufhin vorteilhaft die Übertragung abschließt und gegebenenfalls vorteilhaft die erfolgreiche Übertragung durch die Softwareverwaltungseinrichtung protokolliert. Das entsprechende Protokoll ist vorteilhaft ebenfalls auf der Speichereinheit gespeichert.
Die Zustandsüberwachungseinheit ist vorteilhaft mit dem/den Fahrzeugsystem(en), insbesondere entsprechenden Zustandssensoren des Fahrzeugs verbunden. Die Zustandsüberwachungseinheit umfasst vorteilhaft einen Prozessor auf dem ein entsprechendes Softwareprogramm zur Ermittlung der jeweiligen Zustände Z(t) läuft. Der Begriff „Zustand Z(t)“ wird vorliegend breit gefasst verstanden. Er umfasst elektrische Zustände bspw. Schaltzustände, dynamische Zustände, klimatische Zustände,
Orientierungen, Positionen, energetische Zustände etc. des Fahrzeugs bzw. des
Fahrzeugmoduls CPM.
Die Sekundärspule des Fahrzeugmoduls CPM ist vorteilhaft als Flachspule ausgeführt.
Die Softwareverwaltungseinrichtung umfasst vorteilhaft einen Prozessor, auf den eine entsprechende Verwaltungssoftware läuft. Die Softwareverwaltungseinrichtung umfasst eine Speichereinheit, auf der zumindest eine Software SWCPM gespeichert ist. Der Index „CPM“ gibt an, dass die Software auf dem Fahrzeugmodul CPM gespeichert ist. Die Software SWCPM ist insbesondere eine Betriebssoftware zum Betrieb des Bodenmoduls GPM. Vorteilhaft ist neben der Software SWCPM in der Softwareverwaltungseinrichtung
bzw. der zugehörigen Speichereinheit auch eine Versionskennung der Software SWCPM gespeichert. Die Versionskennung gibt dabei an welchen Stand bzw. Zeitrang die Software SWCPM aufweist. Typischerweise wird die Versionskennung als fortlaufende Versionsnummer, bspw. 1.0, 1 .1 , 1.2, ... 2.1 ...etc. oder als Erscheinungsdatum gekennzeichnet. Dabei gilt typischerweise, dass die aktuellste Version der Software die höchste Versionsnummer oder das jüngste Erscheinungsdatum aufweist. Andere Versionskennungen sind natürlich vom Erfindungsgedankens mit umfasst.
Die CPM-Kommunikationseinrichtung umfasst vorteilhaft eine Sende- und eine
Empfangseinheit, zu Übertragung von Signalen/Daten an eine GPM- Kommunikationseinrichtung, welche sich in dem Bodenmodul GPM befindet. Darüber hinaus ist die CPM-Kommunikationseinrichtung vorteilhaft zur bidirektionalen
Kommunikation mit einem zentralen Datenserver ausgeführt und eingerichtet. Der zentrale Datenserver dient insbesondere dazu an das Fahrzeugmodul CPM die jeweils aktuellste Version der Betriebssoftware SW zum Betrieb einer oder mehrerer
Bodeneinheiten GPM zu übermitteln.
Die Fahrzeugeinheit CPM verfügt dabei optimalerweise jederzeit über eine oder mehrere aktuelle Softwareprogramme SWCPMJ, wobei i ein Laufindex ist, zum Betrieb von Bodenmodulen GPM,.
Damit erfolgt ein Update der Betriebssoftware des/der Bodenmodule GPM durch Fahrzeugeinheiten CPM. Dies ist insbesondere deshalb vorteilhaft, da die Bodenmodule GPM typischerweise an Orten installiert sind (Garagen, Tiefgaragen, abgelegenen Parkplätzen, etc.) an denen kein Netzwerkanschluss verfügbar ist oder kein mobiles Internet empfangbar ist. Theoretisch kann ein Update der Betriebssoftware des
Bodenmoduls GPM im Rahmen jedes Ladevorgangs des Energiespeichers des
Fahrzeugs erfolgen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des vorgeschlagenen Fahrzeugmoduls zeichnet sich dadurch aus, dass der vorgebbare Zustand Zstart ein Zustand oder eine Kombination Zuständen ausgewählt aus nachfolgender Gruppe ist:
• Setzen der Parkbremse des Fahrzeugs;
• Ausschalten der Zündung des Fahrzeuges;
• Beginn einer induktiven Energieübertragung von GPM zu CPM;
• Unterschreiten einer vorgegebenen Mindestgeschwindigkeit;
• Erreichen einer vorgebbaren Relativ-Position RPson von CPM und GPM;
• Erreichen einer vorgebbaren Relativ-Position RPson von CPM und GPM, in der das Bodenmodul GPM von der CPM-Positioniereinrichtung zum Austauschen eines Positioniersignals erreichbar ist;
• Erreichen einer vorgebbaren Relativ-Position RPson von CPM und GPM, in der ein induktiver Ladevorgang zwischen dem Fahrzeugmodul CPM und dem
Bodenmodul GPM über die Sekundärspule durchführbar ist;
• Erreichen oder Unterschreiten eines vorgebbaren Abstands zwischen CPM und GPM;
• ein Kommunikationskanal zwischen CPM und GPM ist aufgebaut;
• Betätigen einer vorgegebenen Eingabeschnittstelle im Fahrzeug.
Natürlich sind weitere Zustandsdefinitionen vom Erfindungsgedanken mit eingeschlossen.
Vorteilhaft umfasst das Fahrzeugmodul CPM eine CPM-Positioniereinrichtung, wobei die CPM-Positioniereinrichtung mit der CPM-Kommunikationseinrichtung verbunden ist und die CPM-Kommunikationseinrichtung zusätzlich zum Austauschen eines
Positionierungssignals zwischen CPM und GPM ausgeführt und eingerichtet ist.
Vorteilhaft nutzt die CPM-Kommunikationseinrichtung zur Kommunikation zwischen CPM und GPM ein WLAN-, NFC-, oder Bluetooth-Protokoll.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des vorgeschlagenen Fahrzeugmoduls CPM zeichnet sich dadurch aus, dass die CPM-Kommunikationseinrichtung zur Abfrage einer
Versionskennung Vers(SWGPM) einer auf dem Bodenmodul GPM vorhandenen Software SWQRM eingerichtet ist, und die Softwareverwaltungseinrichtung eingerichtet ist die Software SWCPM nur dann auf das Bodenmodul GPM zu übertragen, sofern die
Versionskennung Vers(SWGPM) eine ältere Version kennzeichnet als eine
Versionskennung Vers(SWCpM) der Software SWCPM, wobei eine an das Bodenmodul GPM übertragene Software SWCPM die zuvor auf dem Bodenmodul GPM vorhandene Software SWGPM ersetzt.
Eine ältere Version zeichnet sich, wie vorstehend beschrieben typischerweise dadurch eine geringere Versionsnummer oder ein älteres Erscheinungsdatum aus.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des vorgeschlagenen Fahrzeugmoduls CPM zeichnet sich dadurch aus, dass die Softwareverwaltungseinrichtung eine gespeicherte
Zuordnungstabelle aufweist, die eine Zuordnung der Software SWCPM* ZU zumindest einer Kennung IDGPM* eines Bodenmoduls GPM(IDGPM*) angibt, die CPM- Kommunikationseinrichtung zur Abfrage einer Kennung IDGPM des Bodenmoduls GPM eingerichtet ist, und die Softwareverwaltungseinrichtung eingerichtet ist die Software SWCPM nur dann auf das Bodenmodul GPM zu übertragen, sofern die abgefragte
Kennung IDGPM mit einer Kennung IDGPM * der Zuordnungstabelle identisch ist.
Dabei kennzeichnet„*“ die in der Zuordnungstabelle enthaltenen Daten zur Software SWCPM* und zur Kennung IDGPM * eines Bodenmoduls GPM(IDgpm *).
Vorteilhaft ist die CPM-Kommunikationseinrichtung zur drahtlosen (bspw. mobiles Internet etc.) und/oder drahtgebundenen (bspw. mittels USB Stick oder Anschluss an ein
Computernetzwerk etc.) Kommunikation mit einem zentralen Server eingerichtet, wobei der Server eingerichtet ist, eine jeweils aktuelle Software SW* mit einer zugeordneten Versionskennung Vers(SW*) an die Softwareverwaltungseinrichtung zu übermitteln, wobei diese die Software SWCPM mit der zugeordneten Versionskennung Vers(SWCPM) jeweils aktualisiert/ersetzt. Dies stellt insbesondere sicher, dass in dem Fahrzeugmodul CPM stets eine aktuelle Betriebssoftware für ein oder mehrere Bodenmodule GPM als Software SWCPM verfügbar ist. Der Server wird beispielsweise von einem Hersteller der
Fahrzeugmodule CPM/Bodenmodule GPM betrieben.
Vorteilhaft wird über die CPM-Kommunikationseinrichtung ebenso die jeweils aktuelle Betriebssoftware für das Fahrzeugmodul CPM vom Server heruntergeladen.
Vorteilhaft ist die CPM-Kommunikationseinrichtung eingerichtet, für die Verbindung zum Server eine andere physikalische Verbindungstechnologie zu nutzen, als für die
Verbindung zwischen CPM und GPM, insbesondere mobiles Internet.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des vorgeschlagenen Fahrzeugmoduls CPM zeichnet sich dadurch aus, dass die Softwareverwaltungseinrichtung eingerichtet ist, während einer Kommunikation der CPM-Kommunikationseinrichtung mit einem Bodenmodul GPM,
insbesondere während einer Übertragung der Software SWCPM an das Bodenmodul GPM, einen Fährbetrieb eines Fahrzeuges, in dem das Fahrzeugmodul CPM eingebaut ist, zu unterbinden. Somit kann sichergestellt werden, dass eine begonnene Übertragung der Software SWCPM an das Bodenmodul GPM nicht dadurch unterbrochen wird, dass das Fahrzeug vom Bodenmodul GPM wegfährt.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Bodenmodul GPM zur induktiven Kopplung mit einem Fahrzeugmodul CPM, wie vorstehend beschrieben, aufweisend: eine GPM- Kommunikationseinrichtung, eine Primärspule, einen Softwarespeicher, wobei die GPM- Kommunikationseinrichtung zum Kommunizieren mit der CPM-
Kommunikationseinrichtung eingerichtet ist, die Primärspule zum induktiven Koppeln mit der Sekundärspule des Fahrzeugmoduls CPM eingerichtet ist, der Softwarespeicher zum Speichern einer vom Fahrzeugmodul CPM übertragenen Software SWGPM mit der GPM- Kommunikationseinrichtung verbunden ist, wobei eine Fahrzeugmodul CPM übertragene Software SWGPM eine zuvor auf dem Softwarespeicher der GPM vorhandene Software ersetzt.
Das Bodenmodul GPM ist insbesondere dazu eingerichtet die jeweils auf der Software Speicher hinterlegte Software SWGPM als Betriebssoftware zu verwenden.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Ladesystem für ein Fahrzeug zum Laden eines fahrzeugseitigen Energiespeichers, umfassend ein Fahrzeugmodul CPM, wie vorstehend beschrieben, und ein Bodenmodul GPM, wie vorstehend beschrieben, wobei Energie vom Bodenmodul GPM induktiv an das Fahrzeugmodul CPM übertragen wird.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Landfahrzeug, ein Luftfahrzeug, ein Wasserfahrzeug, ein Schienenfahrzeug mit einem Fahrzeugmodul CPM, wie vorstehend beschrieben.
Die Erfindung betrifft schließlich ein Verfahren zum Betreiben eines Fahrzeugmoduls CPM, wie vorstehend beschrieben, mit den Schritten: Ermitteln eines Zustand Z(t) des Fahrzeugs, in dem das Fahrzeugmodul CPM verbaut ist, und/oder des Fahrzeugmoduls CPM, bei Eintreten eines vorgebbaren Zustands ZStart, d.h. Z(t) = ZStart, Übermitteln einer Information l0 an die Softwareverwaltungseinrichtung, und nach Erhalt der Information l0 Übertragen einer auf der Softwareverwaltungseinrichtung gespeicherten und für das
Bodenmodul GPM bestimmten Software SWCPM mittels der CPM- Kommunikationseinrichtung an das Bodenmodul GPM.
Eine verschärfte Weiterbildung des vorgeschlagenen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass der vorgebbare Zustand Zstart ein Zustand oder eine Kombination Zuständen ausgewählt aus nachfolgender Gruppe ist:
• Setzen der Parkbremse des Fahrzeugs;
• Ausschalten der Zündung des Fahrzeuges;
• Beginn einer induktiven Energieübertragung von GPM zu CPM;
• Unterschreiten einer vorgegebenen Mindestgeschwindigkeit;
• Erreichen einer vorgebbaren Relativ-Position RPson von CPM und GPM;
• Erreichen einer vorgebbaren Relativ-Position RPson von CPM und GPM, in der das Bodenmodul GPM von der CPM-Positioniereinrichtung zum Austauschen eines Positioniersignals erreichbar ist;
• Erreichen einer vorgebbaren Relativ-Position RPson von CPM und GPM, in der ein induktiver Ladevorgang zwischen dem Fahrzeugmodul CPM und dem
Bodenmodul GPM über die Sekundärspule durchführbar ist;
• Erreichen oder Unterschreiten eines vorgebbaren Abstands zwischen CPM und GPM;
• ein Kommunikationskanal zwischen CPM und GPM ist aufgebaut;
• Betätigen einer vorgegebenen Eingabeschnittstelle im Fahrzeug.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des vorgeschlagenen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass das Fahrzeugmodul CPM weiterhin eine CPM-Positioniereinrichtung umfasst, wobei die CPM-Positioniereinrichtung mit der CPM-Kommunikationseinrichtung verbunden ist und die CPM-Kommunikationseinrichtung zusätzlich Positionierungssignale zwischen CPM und GPM austauscht. Vorteilhaft nutzt die CPM- Kommunikationseinrichtung zur Kommunikation zwischen CPM und GPM ein WLAN-, NFC-, oder Bluetooth-Protokoll.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des vorgeschlagenen Verfahrens zeigen sich dadurch aus, dass die CPM-Kommunikationseinrichtung eine Versionskennung Vers(SWGPM) einer auf dem Bodenmodul GPM vorhandenen Software SWGPM abfragt, und die
Softwareverwaltungseinrichtung die Software SWCPM nur dann auf das Bodenmodul GPM überträgt, sofern die Versionskennung Vers(SWGPM) eine ältere Version kennzeichnet als eine Versionskennung Vers(SWCPM) der Software SWCPM, wobei eine an das Bodenmodul GPM übertragene Software SWGPM die zuvor auf dem Bodenmodul GPM vorhandene Software SWGPM ersetzt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des vorgeschlagenen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass die Softwareverwaltungseinrichtung eine gespeicherte Zuordnungstabelle aufweist, die eine Zuordnung der Software SWCPM ZU zumindest einer Kennung IDGPM* eines Bodenmoduls GPM(IDGPM*) angibt, die CPM-Kommunikationseinrichtung eine Kennung IDGPM des Bodenmoduls GPM abfragt, und die Softwareverwaltungseinrichtung die Software SWCPM nur dann auf das Bodenmodul GPM überträgt, sofern die abgefragte Kennung IDGPM mit einer Kennung IDGPM * der Zuordnungstabelle identisch ist.
Vorteilhaft kommuniziert die CPM-Kommunikationseinrichtung drahtlos mit einem zentralen Server, wobei der Server eine jeweils aktuelle Software SW* mit einer zugeordneten Versionskennung Vers(SW*) an die Softwareverwaltungseinrichtung übermittelt, und wobei diese die Software SWCPM mit der zugeordneten Versionskennung Vers(SWCPM) jeweils aktualisiert/ersetzt.
Vorteilhaft nutzt die CPM-Kommunikationseinrichtung für die Verbindung zum Server eine andere physikalische Verbindungstechnologie, als für die Verbindung zwischen CPM und GPM, insbesondere mobiles Internet.
Vorteilhaft unterbindet die Softwareverwaltungseinrichtung während einer Kommunikation der CPM-Kommunikationseinrichtung mit einem Bodenmodul GPM, insbesondere während einer Übertragung der Software SWCPM an das Bodenmodul GPM, einen Fährbetrieb eines Fahrzeuges, in dem das Fahrzeugmodul CPM eingebaut ist, unterbindet. Hierzu wird vorteilhaft die Zündung nicht freigegeben oder die Parkbremse wird nicht freigegeben.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der - gegebenenfalls unter Bezug auf die Zeichnung - zumindest ein
Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Gleiche, ähnliche und/oder funktionsgleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Es zeigen:
Fig. 1 einen stark schematisierten Aufbau eines Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Fahrzeugmoduls CPM, und
Fig.2 ein Ablaufschema eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
Fig. 1 zeigt einen stark schematisierten Aufbau eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Fahrzeugmoduls CPM 101 eines induktiven Fahrzeugladesystems zum Laden eines fahrzeugseitigen Energiespeichers, wobei das Fahrzeugladesystem das Fahrzeugmodul CPM 101 und zumindest ein stationär angeordnetes Bodenmodul GPM 102 umfasst. Das Fahrzeugmodul CPM 101 umfasst eine
Zustandsüberwachungseinrichtung 103, eine Sekundärspule (nicht dargestellt), eine Softwareverwaltungseinrichtung 104 und eine CPM-Kommunikationseinrichtung 105. Die Zustandsüberwachungseinrichtung 103 und die CPM-Kommunikationseinrichtung 105 sind jeweils mit der Softwareverwaltungseinrichtung 104 zum Daten- und Signalaustausch verbunden. Die die Sekundärspule dient zum Empfangen einer von dem Bodenmodul GPM 102 induktiv übertragenen Energie. Die Zustandsüberwachungseinrichtung 103 ist dazu eingerichtet, einen Zustand Z(t) des Fahrzeugs 120, in dem das Fahrzeugmodul CPM 101 verbaut ist, und/oder des Fahrzeugmoduls CPM 101 zu ermitteln und bei Eintritt eines vorgebbaren Zustands ZStan eine Information l0 an die
Softwareverwaltungseinrichtung 104 zu übermitteln. Die Softwareverwaltungseinrichtung 104 ist dazu eingerichtet, nach Erhalt der Information l0 eine auf der
Softwareverwaltungseinrichtung 104 gespeicherte und für das Bodenmodul GPM 102 bestimmte Software SWCPM mittels der CPM-Kommunikationseinrichtung 105 an das Bodenmodul GPM 102 zu übertragen. Die Software SWCPM ist insbesondere eine
Betriebssoftware für den Betrieb des Bodenmoduls GPM.
Die CPM-Kommunikationseinrichtung 105 ist weiterhin dazu eingerichtet, mit einem Zentralserver 106 bidirektional zu kommunizieren und eine jeweils neueste Version der Betriebssoftware für das Bodenmodul GPM vom Zentralserver 106 als Software SWCPM herunterzuladen.
Fig.2 zeigt ein Ablaufschema eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betreiben eines Fahrzeugmoduls CPM 101 von Fig.1. Dabei erfolgt in einem ersten Schritt 201 ein
Ermitteln eines Zustand Z(t) des Fahrzeugs 120, in das das Fahrzeugmodul CPM 101 verbaut ist, und/oder des Fahrzeugmoduls CPM 101 .
In einem zweiten Schritt 202 erfolgt bei Eintreten eines vorgebbaren Zustands Zstan, d.h. Z(t) = Zstan, ein Übermitteln einer Information l0 an die Softwareverwaltungseinrichtung 104. In einem dritten Schritt 203 erfolgt nach Erhalt der Information l0 ein Übertragen einer auf der Softwareverwaltungseinrichtung 103 gespeicherten und für das Bodenmodul GPM 102 bestimmten Software SWCPM mittels der CPM-Kommunikationseinrichtung 105 an das Bodenmodul GPM 102. Obwohl die Erfindung im Detail durch bevorzugte Ausführungsbeispiele näher illustriert und erläutert wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele
eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen. Es ist daher klar, dass eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten existiert. Es ist ebenfalls klar, dass beispielhaft genannte Ausführungsformen wirklich nur Beispiele darstellen, die nicht in irgendeiner Weise als Begrenzung etwa des Schutzbereichs, der Anwendungsmöglichkeiten oder der
Konfiguration der Erfindung aufzufassen sind. Vielmehr versetzen die vorhergehende Beschreibung und die Figurenbeschreibung den Fachmann in die Lage, die
beispielhaften Ausführungsformen konkret umzusetzen, wobei der Fachmann in Kenntnis des offenbarten Erfindungsgedankens vielfältige Änderungen beispielsweise hinsichtlich der Funktion oder der Anordnung einzelner, in einer beispielhaften Ausführungsform genannter Elemente vornehmen kann, ohne den Schutzbereich zu verlassen, der durch die Ansprüche und deren rechtliche Entsprechungen, wie etwa weitergehenden
Erläuterung in der Beschreibung, definiert wird.
Bezugszeichenliste
101 Fahrzeugmodul CPM
102 Bodenmodul GPM
103 Zustandsüberwachungseinrichtung
104 Softwareverwaltungseinrichtung
105 CPM-Kommunikationseinrichtung
106 zentraler Server
120 Fahrzeug
201 - 203 Verfahrensschritte