WO2020164657A1 - Industrieanlagen-modulsystem zum auf- und abbau von industrieanlagen, verfahren und verwendung - Google Patents
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- E04H5/02—Buildings or groups of buildings for industrial purposes, e.g. for power-plants or factories
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- Elements is arranged within the outer contour of the module. Furthermore, it is advantageous in a tried and tested manner if the height of the closure element, for example and in particular a closure flange, extends outward at most up to the line of sight while maintaining the outer contour, so that it is ensured that, for example, the
- CNG Compressed Natural Gas (gaseous) [high pressure]
- FIG. 2 - a sketchy cross section of two modules to be connected
- Pipe class client steel, stainless steel; or like.
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Abstract
Es wird insbesondere vorgestellt ein modulares Industrieanlagen-Montagesystem zum Auf- und Abbau von modularen Industrieanlagen, aufweisend mindestens zwei Module, die im verbundenen Zustand miteinander in einem Funktionskontext stehen, wobei die Module im verbundenen Zustand in Bezug auf den Funktionskontext passstückfrei verbunden sind, wobei Außenabmessungen und somit eine/die Außenkontur bestimmt werden durch Eckprofile des Moduls und durch Längs- und/oder Querträger des Moduls, wobei die Längs- und/oder Querträger in Bezug auf die Eckprofile zurückversetzt sind, wobei mindestens zwei Module im Funktionskontext über mindestens eine Modulkupplung miteinander verbunden sind, wobei die Modulkupplung derart demontierbar ist, dass mindestens das eine im Funktionskontext mit dem anderen Modul zusammengesetzte Modul aus dem Funktionskontext räumlich entnehmbar ist.
Description
Industrieanlagen-Modulsystem zum Auf- und Abbau von
Industrieanlagen, Verfahren und Verwendung
Die Erfindung betrifft ein Industrieanlagen-Modulsystem zum Auf- und Abbau von Industrieanlagen, aufweisend mindestens zwei Module, die im verbundenen Zustand miteinander in einem
Funktionskontext stehen, sowie ein entsprechendes Verfahren und eine diesbezügliche Verwendung.
In der Vergangenheit wurden sämtliche Öl- und Gasvorkommen aus einer Förderbohrung (Feldanlagen) oder aus einem
Erdgasspeicher mit Hilfe von fest installierten Prozessanlagen entweder direkt für das Gasnetz oder für den Transport zu weiteren Prozessanlagen aufbereitet. Der Versuch, diese
Prozessanlagen mit möglichst großem Fertigungsanteil in einer Werkstatt herzustellen, führte in der Vergangenheit immer zur Fertigung von Schlitteneinheiten, die letztendlich immer noch einen größeren Montage- und dementsprechenden Zeitaufwand am Einsatzort erforderten. Um aus den Schlittenmodulen eine funktionierende Anlage herzustellen, mussten sämtliche
Rohrleitungsenden zwischen den jeweiligen Schlitten individuell vor Ort verbunden werden. Hierzu war in aller Regel ein
zusätzlicher Stahlbau erforderlich, der sowohl die
Verbindungsleitungen als auch die benötigten Kabelverbindungen für Kraftstrom und Anlagensteuerung von Schlitten zu Schlitten und von Schlitten zu einer Messwarte überbrückte. Der Versuch, diese Anlagen in kurzer Zeit auf- bzw. abzubauen, war somit auf ein bestimmtes Zeitfenster (mehrere Wochen) begrenzt, da erheblicher Aufwand für Montage- und Anpassungsarbeiten
Bestätigungskopie
notwendig wurden. Hinzu kam, dass solche Anlagen nach einem Rückbau nur sehr bedingt und mit großem Aufwand für einen erneuten Einsatz genutzt werden konnten, wenn dies überhaupt vollumfänglich möglich war.
DE3248345 Al offenbart ein Industrieanlagen-Modulsystem zur Herstellung von Formaldehyd, zum Auf- und Abbau von
Industrieanlagen, aufweisend mindestens zwei Module, die im verbundenen Zustand miteinander in einem Funktionskontext stehen, wobei die Module im verbundenen Zustand in Bezug auf den Funktionskontext passstückfrei verbunden sind.
Dabei ist es zwingend erforderlich, dass die Verbindungselemente über die jeweilige Rahmengeometrie hinausstehen.
Darüber hinaus gibt es aus dem Stand der Technik sogenannte Twistlocks, die über standardisierte Containerecken es
ermöglichen, Module und Container durch einfachen Stapeln und formschlüssiges Verriegeln während des Transports untereinander zu sichern.
Modulsysteme oben genannter Art gibt es viele in der Industrie zum Auf- und Abbau von Industrieanlagen, insbesondere auch in der Öl- und Gasbranche. Nachteilig bei diesen aus dem Stand der Technik bekannten Systemen ist die Tatsache, dass diese Module in vielen Fällen nicht ohne weiteres miteinander verbunden werden können, da die geometrischen Verhältnisse bei jeder Applikation sehr unterschiedlich sind und eine multifunktionale Anpassbarkeit nicht möglich ist. In allen Fällen müssen dann sogenannte
Passstücke zwischen zwei Module eingesetzt werden, um
überhaupt in einen Funktionskontext treten zu können, was den Aufbau erheblich verzögert, da eine Anpassungsarbeit am
Einsatzort erforderlich wird und es sich somit zeit- und kosten-
intensiv gestaltet. Die Passstücke sind bei der ersten Montage eineindeutig herzustellen und zu dokumentieren, wobei bei wiederkehrender Montage sicherzustellen ist, dass die Passstücke eindeutig an derselben Stelle verbaut werden, sodass es zu einer eindeutigen Zuordnung kommt, die auch mit Hilfe einer
entsprechenden Dokumentation an den Bauteilen selbst nebst der eindeutigen Einbaulage realisiert wird. Eine weitere Möglichkeit besteht aus dem Stand der Technik darin, für die jeweiligen
Applikationen und vor Ort-Gegebenheiten individuelle Designs der Module zu realisieren, was jedoch mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist. Darüberhinaus sind oft die
mechanischen Festigkeiten der Verbindungen zwischen den einzelnen Modulen nicht zufriedenstellend. Aufgabe der
vorliegenden Erfindung ist somit, diese Probleme zu verringern bzw. sogar zu beseitigen; insbesondere besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Industrieanlagen-Modulsystem bereitzustellen, das zeit- und kostengünstig für jegliche
Applikationen eingesetzt werden kann unter Zuhilfenahme von Modulen, um vor Ort eine jeweilige Industrieanlage auf- aber auch abbauen zu können, wobei gleichzeitig hohe und zuverlässige mechanische Verbindungen zwischen den einzelnen Modulen ermöglicht werden.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß gelöst durch ein
Industrieanlagen-Modulsystem nach Anspruch 1, ein Verfahren nach Anspruch 26 und eine Verwendung nach Anspruch 27.
Das erfindungsgemäße Industrieanlagen-Modulsystem zum Auf- und Abbau von Industrieanlagen, weist auf mindestens zwei Module, die im verbundenen Zustand miteinander in einem Funktionskontext stehen, wobei die Module im verbundenen Zustand, in Bezug auf den Funktionskontext, passstückfrei verbunden sind, wobei
Außenabmessungen und somit eine/die Außenkontur bestimmt werden durch Eckprofile des Moduls und durch Längs- und/oder Querträger des Moduls, wobei die Längs- und/oder Querträger in Bezug auf die Eckprofile zurückversetzt sind. Es ist weiterhin
erfindungsgemäß, dass mindestens zwei Module im Funktionskontext über mindestens eine Modulkupplung miteinander verbunden sind, wobei die Modulkupplung derart demontierbar ist, dass mindestens das eine im Funktionskontext mit dem anderen Modul
zusammengesetzte Modul aus dem Funktionskontext räumlich entnehmbar ist. Beispielsweise und insbesondere ist dies realisiert mittels einer verschraubten Bolzen-Kupplung (Bolzen-Schraub- Kupplung), also mit einem zwischen den Modulen angeordneten Verbindungsbolzen, der sich beispielsweise durch die Längs- bzw. Querträger der Module erstreckt und mittels Schrauben die
Verbindung fixiert.
Weiterhin ist es erfindungsgemäß, wenn a.) die Modulkupplung mittels eines Stiftes zwei Module
mechanisch vorfixiert, wobei es sich bei der Modulkupplung um eine Bolzen-Schraub-Kupplung handelt, wobei die Schrauben der Stift-Schraub-Kupplung aa.) an mindestens einem Längs- und/oder Querträger eines Moduls angreifen und/oder bb.) an mindestens einer Kupplungsplatte eines Längs- und/oder Querträgers eines Moduls angreifen; wobei bei beiden Varianten aa.) und bb.) mindestens ein
Trägerflügel die Bolzen-Schraub-Kupplung mechanisch stabilisiert durch mechanisches Angreifen an dem Längs und/oder Querträger und/oder der Kupplungsplatte; und/oder
b.) die mindestens eine Funktionskontextschnittstelle derart innerhalb der Außenkontur des Moduls angeordnet ist und ein Verschlusselement zum Verschließen der
Funktionskontextschnittstelle derart dimensioniert ist, dass nach Verschließen der Funktionskontextschnittstelle mit dem Verschlusselement dieser in Bezug auf nach außen maximal sich erstreckende Elemente der Außenkontur in Bezug auf eine fluchtende Sichtweise zwischen diesen zwei Elementen innerhalb der Außenkontur des Moduls angeordnet ist.
In diesem Kontext ist es von Vorteil, da bewährt, wenn der
Trägerflügel mechanisch fest verbunden ist mit a.) dem Längs- oder Querträger und/oder b.) der Kupplungsplatte, um eine besonders hohe mechanische Stabilisierung zu erhalten.
In diesem Kontext ist es vorteilhaft, da praktisch, dass die
Modulkupplung im zwei Module verbindenden, eingebauten Zustand spiegelsymmetrisch aufgebaut ist.
Weiterhin ist es von Vorteil, dass die Modulkupplung mittels des Bolzens die zwei Module mechanisch vorfixiert, um dann
insbesondere durch Verschrauben eine feste Verbindung der Module zu realisieren.
Von daher hat es sich in der Praxis als vorteilhaft herausgestellt, dass es sich bei der Modulkupplung um eine geschraubte Bolzen-Kupplung handelt.
Zur Erhöhung der mechanischen Stabilität, insbesondere zur
Aufnahme von Torsionskräften am Stift, ist es von Vorteil, dass die Modulkupplung im verbundenen Zustand zwischen den Modulen mindestens zwei mechanisch miteinander korrespondierende Spacer- Stabilisierungselemente aufweist. Die mechanische Korrespondenz
weist in der Regel daher eine bezüglich der Längserstreckung des Stiftes längsachsiale Komponente auf.
Für ein unproblematisches Verbinden von zwei Modulen ist es von Vorteil, wenn die Erstreckung a.) des mindestens einen Spacers oder b.) des mindestens einen Spacers und der Spacer- Stabilisierungselemente oder c.) der Spacer- Stabilisierungselemente zwischen den Modulen dem Zurückversatz der Längs- und/oder Querträger in Bezug auf die Eckprofile entspricht.
Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn die Schrauben der Stift- Schraub-Kupplung a.) an mindestens einem Längs- und/oder
Querträger eines Moduls angreifen und/oder b.) an mindestens einer Kupplungsplatte eines Längs- und/oder Querträgers eines Moduls angreifen, um eine definierte Verbindung zwischen den Modulen zu realisieren.
Weiterhin ist es von Vorteil, da bewährt, wenn die Modulkupplung mittels eines Stiftes zwei Module mechanisch vorfixiert, wobei es sich bei der Modulkupplung um eine Bolzen-Schraub-Kupplung handelt, wobei die Schrauben der Stift-Schraub-Kupplung aa.) an mindestens einem Längs- und/oder Querträger eines Moduls angreifen und/oder bb.) an mindestens einer Kupplungsplatte eines Längs- und/oder Querträgers eines Moduls angreifen; wobei bei beiden Varianten aa.) und bb.) mindestens ein Trägerflügel die Bolzen-Schraub-Kupplung mechanisch stabilisiert durch mechanisches Angreifen an dem Längs und/oder Querträger und/oder der Kupplungsplatte .
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn die Kupplungsplatte
mindestens einen Trägerflügel aufweist, der an einem Eckprofil eines Moduls anliegt, um auf diese Weise die Torsionssteifigkeit der
Verbindung zwischen den Modulen zu erhöhen.
Das erfindungsgemäße Industrieanlagen-Modulsystem wird beispielsweise und insbesondere realisiert mittels der
nachfolgenden Ausführungsformen.
Zunächst ist es beim modulhaften Aufbau von Industrieanlagen vorteilhaft, wenn mindestens zwei Module jeweils mindestens eine Funktionskontextschnittstelle aufweisen, beispielsweise und insbesondere eine aus der Gruppe Flansch.
Es ist von Vorteil, da sich dies in der Praxis bewährt hat, wenn es sich bei den Modulen in Containerabmessungen dimensionierte Module oder um und containerartige Module handelt.
Darüber hinaus ist es erfindungsgemäß, wenn die
Außenabmessungen und somit auch die Außenkontur bestimmt werden durch Eckprofile des Moduls und durch Längs- und/oder Querträger des Moduls, wobei die Längs- und/oder Querträger in Bezug auf die Eckprofile zurückversetzt sind.
Weiterhin ist es bewährter Weise vorteilhaft, wenn der mindestens eine Flansch eines Moduls in Bezug auf nach außen maximal sich erstreckende Elemente der Außenkontur in Bezug auf eine fluchtende Sichtweise zwischen diesen zwei Elementen innerhalb der Außenkontur des Moduls angeordnet ist.
Weiterhin ist es bewährter Weise vorteilhaft, wenn der mindestens eine Flansch derart innerhalb der Außenkontur des Moduls angeordnet ist und ein Verschlussflansch zum Verschließen des Flansches derart dimensioniert ist, dass nach Verschließen des Flansches mit dem Verschlussflansch dieser in Bezug auf nach außen maximal sich erstreckende Elemente der Außenkontur in Bezug auf eine fluchtende Sichtweise zwischen diesen zwei
Elementen innerhalb der Außenkontur des Moduls angeordnet ist.
Weiterhin ist es in bewährter Weise von Vorteil, wenn die Höhe des Verschlusselementes, beispielsweise und insbesondere eines Verschlussflansches, sich nach außen maximal bis zur Sichtlinie unter Einhaltung der Außenkontur erstreckt, damit sichergestellt ist, dass beim Transport der Module beispielsweise der
verschlossene Flansch mit seinem Verschlussflansch innerhalb der Außenkontur des Moduls in Bezug auf eine fluchtende Sichtweise zwischen diesen zwei sich maximal erstreckenden Elementen angeordnet ist. Das Verschlusselement ist so zu gestalten, dass die maximale geometrische Ausprägung vom Verschlusselement die Sichtlinie der Außenkontur nicht überschreitet.
Des Weiteren ist es erfindungsgemäß, da bewährt, wenn ein
Modul jeweils mindestens einen Arretierungspratzen in Form der Modulkupplung aufweist. Im Erfindungskontext wird unter
Arretierungspratzen ein Element zum Ausrichten von zwei
Modulen miteinander verstanden, das eine derart gestaltete Oberfläche aufweist, dass beim Zusammen-bringen von zwei Modulen, diese in geometrischer Hinsicht gewollt in einer gewünschten Konfiguration aneinander verbracht werden, dass anschließend vorteilhafterweise auch eine echte mechanische und/oder elektrische oder andere Art der funktionalen Verbindung realisiert wird. Die Arretierungspratzen ermöglichen somit eine Art der funktionalen Vorabfixierung der Module zueinander.
Die Modulkupplung ist in Bezug auf die Verbindung von zwei Modulen in der Regel spiegelsymmetrisch. Eine mögliche oder gewollte Codierung ergibt sich in der Regel aus der Anordnung / Lage der Modulkupplung. Dadurch ist dem Grunde nach
ausgeschlossen, dass Module miteinander verbunden werden, die nicht oder nicht an dieser Stelle zusammengehören.
Im erfindungsgemäßen Sinne wird daher unter„Arretieren" eine Ausrichtung von mindestens zwei Modulen in Bezug auf den
Funktionskontext der miteinander korrespondierenden Module verstanden, insbesondere in Bezug auf die sechs möglichen
Freiheitsgrade, nämlich die drei Ortsangaben auf den Achsen im kartesischen System, als auch die drei Winkelangaben im
Polardiagramm.
In diesem Kontext ist es von Vorteil, wenn die Anordnung - dies betrifft die kartesischen Koordinaten- und/oder Ausrichtung - dies betrifft die Polarkoordinaten- der Arretierungspratzen der beiden in funktionaler Hinsicht korrespondierenden Modulen eineindeutig oder eindeutig sind / ist.
Zur Erhöhung der Verbindungssicherheit der Module, um ein falsches Zusammenstellen vor einem Zusammenbau zu vermeiden, ist es daher in diesem Kontext vorteilhaft, wenn die Anordnung des Arretierungspratzens an dem einen Modul beim
Zusammenbau in funktionaler Hinsicht mit der Anordnung des Arretierungspratzens an dem anderen Modul korrespondiert, insbesondere im Sinne einer eindeutigen Arretierung.
In diesem Kontext ist es weiterhin vorteilhaft, da bewährt, wenn jeweils ein Modul an den Quer- und/oder Längsträgern mindestens zwei, insbesondere mindestens vier, Arretierungspratzen aufweist, um die eventuell bei Temperaturänderungen auftretenden
Schubkräfte (Dehnung des Materials) besser aufzunehmen und eine eventuell auftretende mechanische Überforderung zu vermeiden.
Darüber hinaus ist es bewährt und somit von Vorteil, wenn der Arretierungspratzen beispielsweise und insbesondere eine eineindeutige oder aber beispielsweise und insbesondere eine
eindeutige, um funktional nicht-sinnvolle Ausrichtungen zu minimieren bzw. auszuschließen.
Damit ist quasi ein versehentlich falsches Positionieren der Module zueinander nahezu ausgeschlossen, um somit die gewünschten Funktionskontexte dann auch nach Zusammenbau der Module problemlos zur Verfügung stellen zu können.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, da in der Praxis bewährt, wenn das Verbindungsmittel im Verbindungszustand durch mindestens einen Arretierungspratzen verläuft,
insbesondere, wenn das mindestens eine Verbindungsmittel im Verbindungszustand durch die im Arretierungszustand
korrespondierenden Verbindungspratzen verläuft, da auf diese Weise eine besonders gute Verbindung zwischen zwei Modulen möglich ist, da die Verbindung quasi am Ort der Arretierung stattfindet.
Es ist vorteilhaft, da bewährt, wenn das System mindestens 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22,
23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39,
40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56,
57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73,
74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90,
91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100 oder mehr Module beinhaltet.
Es ist von Vorteil, da bewährt, wenn a.) beim Aufbau einer Industrieanlage die Module hintereinander und/oder
nebeneinander und/oder übereinander miteinander verbunden sind bzw. verbindbar sind oder b.) beim Abbau einer
Industrieanlage die Module hintereinander und/oder
nebeneinander und/oder übereinander gelöst sind bzw.
voneinander lösbar sind, wobei die einzelnen Module bei geometrischer Möglichkeit aus der Industrieanlage entnommen werden bzw. entnehmbar sind.
Die zum erfindungsgemäßen Modulsystem gemachten
Ausführungen gelten entsprechend für das erfindungsgemäße Verfahren.
Das erfindungsgemäße Modulsystem wird erfindungsgemäß beispielsweise und insbesondere in der Erdölindustrie oder in der Erdgasindustrie eingesetzt, beispielsweise und insbesondere zum Auf- und/oder Abbau von Prozessanlagen, die in der Erdöl- und Erdgasindustrie Anwendung finden. Beispiele dazu sind:
Feldanlagen: Erdölförderanlagen, Erdölbearbeitungsanlagen, Erdgasförderanlagen oder Erdgasbearbeitungsanlagen. Dies gilt insbesondere für absorptive Gastrocknungsanlagen
(Glykolabsorption), adsorptive Gastrocknungs- und
Aufbereitungsanlagen, LTS (Low Temperature Separation), CFA (Cold Frac Anlagen), Öl- und Kondensattrennung und - Stabilisierung, Gas-Fraktionierung.
Bei den Modulen kann es sich beispielsweise und
vorteilhafterweise auch um Pumpenmodule, Kälteanlagenmodule, Kompressormodule, Brennkammermodule, BHKW-Module handeln.
Die Anlagenmodule können komplett in einer Werkstatt
zusammengebaut und bereits dort funktionstechnisch geprüft werden.
Die Module können ohne zusätzliche Verbindungsleitungen wie Passstücke und somit ohne zusätzlichen Stahlbau verbunden werden. Durch das erfindungsgemäße Verbindungsdesign /
Verbindungssystem der Module wird eine exakte und immer
wieder gleiche (sicher wiederholbare) Ausrichtung und Verbindung zwischen den einzelnen Modulen untereinander sichergestellt. Ein Auf- und Abbau dieser Anlagenmodule ist daher in kürzester Zeit möglich.
Die Baustelleneinrichtungen reduzieren sich folglich auf ein
Minimum für die vor Ort-Montage und -Inbetriebnahme.
Aufgrund der in der Regel genormten Baugröße der Module, da Containerabmessungen (standardisierte Abmessungen), lassen sich diese Anlagen mit üblichen Transportmitteln (keine
Sondertransporte) auf jeder Baustelle per LKW, Schiff oder
Flugzeug transportieren.
Eine vollumfängliche Konservierung ist für eine Zwischenlagerung bis zum nächsten Einsatzort einfach und sicher durchzuführen.
Das erfindungsgemäße Modulsystem ermöglicht es nunmehr, relativ problemlos einzelne Module hintereinander,
nebeneinander, übereinander und untereinander anzuordnen und die jeweilig erforderlichen Funktionskontexte wie beispielsweise und insbesondere Anlagenrohrleitungen sicher und flexibel miteinander zu verbinden.
Die Erfindung wird anhand des nachfolgenden Beispiels in nicht beschränkender Weise näher erläutert.
Erläuterung:
LTS : Low Temperature Separation
CFA : Cold Frac Anlage (LTS mit Fremdhilfe-Anlage)
BHKW : Block- Heizkraftwerk LPG : Liquid Petrolium Gas (flüssig)
LNG : Liquid Natural Gas (gasförmig) [Niederdruck]
CNG : Compressed Natural Gas (gasförmig) [Hochdruck]
In den Figuren zeigen:
Figur 1 - eine skizzenhafte Ansicht von mehreren, miteinander funktional korrespondierenden Modulen einer Erdgas- Trocknungsanlage;
Figur 2 - ein skizzenhafter Querschnitt von zwei zu verbindenden Modulen;
Figur 3 - die in Figur 2 gezeigten Module im verbundenen Zustand;
Figur 4 - der in Figur 3 gezeigt Aufbau in ausschnittsweiser
Vergrößerung;
Figur 5 - zwei perspektivische Ansichten einer Ausführungsform einer Grundplatte;
Figur 6 - eine schematische Querschnittsansicht von
zusammenwirkendem Spacer mit mehreren Spacer- Stabilisierungselementen;
Figur 7 - eine schematische Querschnittsansicht der in Figur 6 aufgezeigten Spacer und Spacer-Stabilisierungselementen in
Wechselwirkung mit zwei Grundplatten;
Figuren 8 bis 11 - nicht vorhanden;
Figuren 12 bis 25 - verschiedene skizzenhafte Darstellungen aus verschiedenen Perspektiven unterschiedlicher
Verbindungsmöglichkeiten zwischen jeweils zwei Modulen.
In Figur 1 ist skizzenhaft eine Ansicht von mehreren miteinander funktional korrespondierenden Modulen 1,2 einer Erdgas- Trocknungsanlage zu erkennen, die teilweise direkt miteinander
mechanisch verbunden sind, beispielsweise und insbesondere mittels Schraubverbindungen.
Die Außenabmessungen und somit eine/die Außenkontur
wird/werden bestimmt durch Eckprofile 5,6 des Moduls 1,2 und durch Längs- und/oder Querträger 7,8 des Moduls 1,2, wobei die Längs- und/oder Querträger 7,8 in Bezug auf die Eckprofile 5,6 zurückversetzt sind.
Ein Modul 1,2 weist jeweils einen Arretierungspratzen 11,12 auf. Der Arretierungspratzen 11 ist hinsichtlich seiner
Oberflächenbeschaffenheit als Pyramidenstumpf und der
Arretierungspratzen 12 als hierzu inverse Form ausgestaltet. Der Arretierungspratzen 10 ist als pyramidenförmiger Wabenblock, der Arretierungspratzen 13 als Kegelstumpf und der
Arretierungspratzen 14 als Doppelkegelstumpf ausgestaltet.
Der Arretierungspratzen kann hinsichtlich seiner
Oberflächenbeschaffenheit eine codierte Profilierung aufweisen, beispielsweise und insbesondere, wenn die Höhe der einzelnen Pyramiden eines pyramidenförmigen Wabenblocks unterschiedlich ausgestaltet ist.
Jeweils ein Modul 1,2 weist an den Querträgern 8 zwei
Arretierungspratzen 11,12 auf.
Im Arretierungszustand sind mittels mindestens eines
Verbindungsmittels, nämlich mittels eines Schraubmittels, zwei arretierte Module 1,2 im Verbindungszustand miteinander verbunden.
Die üblichen - jedoch nicht beschränkenden - Dimensionierungen für die nachfolgenden Bestandteile liegen in den nachfolgenden Bereichen:
Maße der Container: 20 Fuß" und 40 Fuß"
Maße der Arretierungspratzen: 120mm x 120mm
Maße der Flansche: alle gängigen Flansch-Abmessungen im
Anlagenbau
Maße der Rücksprünge: 50mm
Maße der Verschlussflansche: je nach Nennweite; jedoch nicht über Containermaße hinausstehend
Die nachfolgenden Bestandteile bestehen üblicherweise - nicht jedoch in beschränkenderweise - aus den folgenden Materialien:
Module mit Containerabmaßen: Stahl
Arretierungspratzen: Stahl
Flansche: Stahl, Edelstahl; oder gern. Rohrklasse Auftraggeber
Verschlussflansche: gern. Flansch / Rohrmaterial
In Figur 2 sind zwei Module 1,2 zu erkennen, die quer leicht versetzt zueinander mittels zweier Modulkupplungen 20 in Form von Stift-Schraub-Kupplungen 20 schraubend miteinander verbunden werden sollen. Mittels eines Spacers 22 in Form eines auf dem Stift 21 sitzenden Ringes 22 und auf jeder Seite davon mittels jeweils zweier Spacer-Stabilisierungselementen
25,23,24,26 wird im verbundenen Zustand (siehe Figuren 3 und 4) mittels Unterlegscheiben 46,47 (siehe Figur 7) und
korrespondierenden Schrauben 27,28 die Verbindung mechanisch fixiert. Dabei wird der Stift 21 jeweils modulseitig durch eine lochartige Öffnung 45 (siehe Figur 5) geführt, um dann
verschraubend (siehe oben) die Module 1,2 miteinander zu verbinden und zu fixieren. Dabei entspricht die längsachsiale Erstreckung des Spacers 22 und der Spacer-
Stabilisierungselemente 25,23,24,26 (siehe oben und Figur 6) dem jeweiligen Rückversatz der Querträger 8 in Bezug auf die jeweiligen Eckprofile 5,6. Die mechanische Korrespondenz der beiden Paare 25,23; 24,26 (siehe Figur 6) in längsachsialer Richtung durch diesbezügliche schulterartige Ausgestaltung führt zu einer
mechanischen Stabilisierung durch Aufnahme von möglicherweise auftretenden Torsionskräften (siehe auch Figur 7). Eine weitere mechanische Stabilisierung der Verbindung wird dadurch realisiert, dass die Kupplungsplatten 29 über ihre Trägerflügel 30,31 an den jeweiligen Eckprofilen 5,6 anliegen.
In den Figuren 12 bis 25 sind verschiedene skizzenhafte
Darstellungen aus verschiedenen Perspektiven unterschiedlicher Verbindungsmöglichkeiten zwischen jeweils zwei Modulen zu erkennen.
Claims
1.) Modulares Industrieanlagen-Montagesystem zum Auf- und Abbau von modularen Industrieanlagen, aufweisend mindestens zwei Module (1, 2), die im verbundenen Zustand miteinander in einem Funktionskontext stehen, wobei die Module (1, 2) im verbundenen Zustand in Bezug auf den Funktionskontext passstückfrei verbunden sind, wobei
Außenabmessungen und somit eine/die Außenkontur bestimmt werden durch Eckprofile (5, 6) des Moduls (1, 2) und durch Längs(7)- und/oder Querträger (8) des Moduls (1, 2), wobei die Längs(7)- und/oder Querträger (8) in Bezug auf die Eckprofile (5, 6)
zurückversetzt sind, wobei mindestens zwei Module (1,2) im Funktionskontext über mindestens eine Modulkupplung (20) miteinander verbunden sind, wobei die Modulkupplung (20) derart demontierbar ist, dass mindestens das eine im
Funktionskontext mit dem anderen Modul
zusammengesetzte Modul aus dem Funktionskontext räumlich entnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass a.) die Modulkupplung (20) mittels eines Stiftes (21) zwei
Module (1, 2) mechanisch vorfixiert, wobei es sich bei der Modulkupplung (20) um eine Bolzen-Schraub-Kupplung (20) handelt, wobei die Schrauben (27, 28) der Stift-Schraub- Kupplung (20) aa.) an mindestens einem Längs- (7) und/oder Querträger (8) eines Moduls (1, 2) angreifen und/oder bb.) an mindestens einer Kupplungsplatte (29) eines Längs- (7) und/oder Querträgers (8) eines Moduls (1, 2) angreifen;
wobei bei beiden Varianten aa.) und bb.) mindestens ein
Trägerflügel (30, 31) die Bolzen-Schraub-Kupplung (20) mechanisch stabilisiert durch mechanisches Angreifen an dem Längs- (7) und/oder Querträger (8) und/oder der
Kupplungsplatte (29); und/oder b.) die mindestens eine Funktionskontextschnittstelle (3, 4)
derart innerhalb der Außenkontur des Moduls (1, 2)
angeordnet ist und ein Verschlusselement zum Verschließen der Funktionskontextschnittstelle (3, 4) derart dimensioniert ist, dass nach Verschließen der Funktionskontextschnittstelle (3, 4) mit dem Verschlusselement dieser in Bezug auf nach außen maximal sich erstreckende Elemente der Außenkontur in Bezug auf eine fluchtende Sichtweise zwischen diesen zwei Elementen innerhalb der Außenkontur des Moduls (1, 2) angeordnet ist. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerflügel (30, 31) mechanisch fest verbunden ist mit a.) dem Längs- (7) oder dem Querträger (8) und/oder b.) der Kupplungsplatte (29). System nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Modulkupplung (20) im zwei Module (1,2) verbindenden, eingebauten Zustand spiegelsymmetrisch aufgebaut ist. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Modulkupplung (20) mittels eines Stiftes (21) zwei Module (1,2) mechanisch vorfixiert. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Modulkupplung (20) um eine Bolzen-Schraub-Kupplung (20) handelt.
System nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Modulkupplung (20) im verbundenen Zustand zwischen den Modulen (1,2) mindestens zwei
mechanisch miteinander korrespondierende Spacer- Stabilisierungselemente (25, 26) aufweist. System nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass die Erstreckung a.) des mindestens einen Spacers (22, 23, 24) oder b.) des mindestens einen Spacers (22, 23, 24) und der Spacer-Stabilisierungselemente (25, 26) oder c.) der Spacer-Stabilisierungselemente (25, 26) zwischen den
Modulen (1,2) dem Zurückversatz der Längs(7)- und/oder Querträger (8) in Bezug auf die Eckprofile (5,6) entspricht. System nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schrauben (27, 28) der Stift-Schraub- Kupplung (20)
a) an mindestens einem Längs- (7) und/oder Querträger (8) eines Moduls (1, 2) angreifen
und/oder
b) an mindestens einer Kupplungsplatte (29) eines Längs- (7) und/oder Querträgers (8) eines Moduls (1, 2) angreifen. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die Modulkupplung (20) mittels eines Stiftes (21) zwei Module (1, 2) mechanisch vorfixiert, wobei es sich bei der Modulkupplung (20) um eine Bolzen-Schraub- Kupplung (20) handelt, wobei die Schrauben (27, 28) der Stift- Schraub-Kupplung (20) aa.) an mindestens einem Längs- (7) und/oder Querträger (8) eines Moduls (1, 2) angreifen und/oder bb.) an mindestens einer Kupplungsplatte (29) eines Längs- (7) und/oder Querträgers (8) eines Moduls (1, 2) angreifen; wobei bei beiden Varianten aa.) und bb.) mindestens ein Trägerflügel (30, 31) die Bolzen-Schraub-Kupplung (20) mechanisch
stabilisiert durch mechanisches Angreifen an dem Längs- (7) und/oder Querträger (8) und/oder der Kupplungsplatte (29). .) System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsplatte (29) mindestens einen Trägerflügel (30, 31) aufweist, der an einem Eckprofil (5, 6) anliegt. .) System nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Modul (1, 2) jeweils mindestens einen Arretierungspratzen (10, 11, 12, 13, 14) aufweist. .) System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Modul (1, 2) an den Quer(8)- und/oder Längsträgern (7) mindestens zwei Arretierungspratzen (10, 11, 12, 13, 14) aufweist. .) System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Module (1, 2) jeweils mindestens eine Funktionskontextschnittstelle (3, 4) aufweisen. .) System nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionskontextschnittstelle (3, 4) eines Moduls (1, 2) in Bezug auf nach außen maximal sich erstreckende Elemente der Außenkontur in Bezug auf eine fluchtende Sichtweise zwischen diesen zwei Elementen
innerhalb der Außenkontur des Moduls (1, 2) angeordnet ist. .) System nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine
Funktionskontextschnittstelle (3, 4) derart innerhalb der
Außenkontur des Moduls (1, 2) angeordnet ist und ein
Verschlusselement zum Verschließen der
Funktionskontextschnittstelle (3, 4) derart dimensioniert ist, dass nach Verschließen der Funktionskontextschnittstelle (3, 4) mit dem Verschlusselement dieser in Bezug auf nach außen maximal sich erstreckende Elemente der Außenkontur in Bezug
auf eine fluchtende Sichtweise zwischen diesen zwei Elementen innerhalb der Außenkontur des Moduls (1, 2) angeordnet ist. ) System nach einem der Ansprüche 14 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Verschlusselementes nach außen maximal sich bis zur Sichtlinie unter Einhaltung der Außenkontur erstreckt. ) System nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der
Funktionskontextschnittstelle (3, 4) um eine aus der Gruppe Flansch handelt. .) System nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Modulen (1, 2) um
containerartige Module oder um in Containerabmessungen dimensionierte Module (1, 2) handelt. .) System nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim Verschlusselement um einen Verschlussflansch handelt. .) System nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretierungspratzen (10, 11, 12, 13, 14) gleichzeitig mehrteilig und spiegelsymmetrisch ausgestaltet ist. .) System nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungspratzen (10, 11, 12, 13, 14) hinsichtlich seiner Oberflächenbeschaffenheit eine nicht symmetrische Oberflächenprofilierung aufweist. .) System nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung des Arretierungspratzens (10, 11, 12, 13, 14) an dem einen Modul (1, 2) beim
Zusammenbau in funktionaler Hinsicht mit der Anordnung des
Arretierungspratzens (10, 11, 12, 13, 14) an dem anderen
Modul (2, 1) korrespondiert. .) System nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung und/oder Ausrichtung der Arretierungspratzen (10, 11, 12, 13, 14) der beiden in funktionaler Hinsicht
korrespondierenden Modulen (1, 2) eineindeutig oder eindeutig ist. .) System nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel im
Verbindungszustand durch mindestens einen
Arretierungspratzen (10, 11, 12, 13, 14) verläuft. .) System nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbindungsmittel im Verbindungszustand durch die im Arretierungszustand korrespondierenden
Verbindungspratzen (10, 11, 12, 13, 14) verläuft. .) System nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass dieses mindestens 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27,
28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44,
45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61,
62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78,
79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95,
96, 97, 98, 99, 100 oder mehr Module (1, 2) beinhaltet. .) System nach einem der Anspruch 26, dadurch
gekennzeichnet, dass a.) beim Aufbau einer Industrieanlage die Module (1, 2) hintereinander und/oder nebeneinander und/oder übereinander miteinander verbunden sind bzw.
verbindbar sind oder b.) beim Abbau einer Industrieanlage die Module (1, 2) hintereinander und/oder nebeneinander und/oder übereinander gelöst sind bzw. voneinander lösbar
sind, wobei die einzelnen Module (1, 2) bei geometrischer Möglichkeit aus der Industrieanlage entnommen werden bzw. entnehmbar sind. ) Verfahren zum Auf- und Abbau von Industrieanlagen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Systems nach einem der Ansprüche 1 bis 27. .) Verwendung eines Systems nach einem der Ansprüche 1 bis 27 in der Erdölindustrie oder in der Erdgasindustrie. .) Verwendung nach Anspruch 29 zum Auf- und/oder Abbau von Erdölförderanlagen, Erdölbearbeitungsanlagen,
Erdgasförderungsanlagen oder Erdgasbearbeitungsanlagen.
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