WO2026077700A1 - Adapterwelle - Google Patents
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Abstract
Adapterwelle zur kraftschlüssigen Verbindung mit einer Welle, wobei die Adapterwelle einen Klemmbereich (5) und einen Verbindungsbereich (6) aufweist, wobei die Welle in den Klemmbereich eingesteckt ist und kraftschlüssig mit dem Klemmbereich verbunden ist, wobei der Klemmbereich einen Axialschlitz (7) aufweist, wobei die Adapterwelle einen Querschlitz (8) aufweist, wobei der Axialschlitz in der in Umfangsrichtung gesehenen Mitte des Querschlitzes in den Querschlitz mündet.
Description
Adapterwelle
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Adapterwelle.
Es ist allgemein bekannt, dass ein Getriebemotor ein von einem Elektromotor angetriebenes Getriebe aufweist.
Aus der JP 2014- 1 835 A ist eine Welle mit Ritzel bekannt.
Aus der DE 10 2004 063 562 A1 ist eine flexible Wellenkupplung bekannt.
Aus der DE 100 03 923 A1 ist ein Verfahren zum Verbinden einer Nabe mit einer Welle bekannt.
Aus der DE 101 55 581 A1 ist eine radiale Klemmnabe bekannt.
Aus der DE 10 2024 104 310 A1 ist ein Getriebemotor bekannt.
Aus der US 5 851 084 A ist eine Rotorbefestigung bekannt.
Aus der JP 2007 - 113 779 A ist eine Wellenkupplung bekannt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anbindung des Elektromotors des Getriebe motors an das Getriebe des Getriebemotors weiterzubilden, wobei der Getriebemotor kompakt ausführbar sein soll.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Adapterwelle nach den in Anspruch 1 und bei dem Getriebemotor nach den in Anspruch 9 angegebenen Merkmalen gelöst.
Wichtige Merkmale der Erfindung bei der Adapterwelle sind, dass die Adapterwelle zur kraftschlüssigen Verbindung mit einer Welle vorgesehen ist,
ISI \ EIDOPAT 22.09.2025
insbesondere wobei die Adapterwelle hohl ausgeführt ist, wobei die Adapterwelle einen Klemmbereich und einen Verbindungsbereich aufweist, wobei die Welle in den Klemmbereich eingesteckt ist, insbesondere durch den Klemmbereich hindurchragt, und kraftschlüssig mit dem Klemmbereich verbunden ist, wobei der Klemmbereich einen Axialschlitz aufweist, insbesondere wobei die Normale der Schlitzebene des Axialschlitzes senkrecht zur Drehachse der Adapterwelle ausgerichtet ist und/oder in einer tangentialen Richtung bezogen auf die Drehachse der Adapterwelle ausgerichtet ist, wobei die Adapterwelle einen Querschlitz aufweist, insbesondere wobei der Querschlitz axial zwischen dem Verbindungsbereich und dem Klemmbereich angeordnet ist, insbesondere in dem vom Querschlitz überdeckten Umfangswinkelbereich und in dem vom Querschlitz überdeckten, auf die Drehachse der Adapterwelle bezogenen, Radialabstandsbereich, insbesondere wobei die Normale der Schlitzebene des Querschlitzes parallel zur axialen Richtung ausgerichtet ist, insbesondere also parallel zur Drehachse der Adapterwelle ausgerichtet ist, insbesondere wobei der Querschlitz sich in Umfangsrichtung über einen Umfangswinkelbereich erstreckt, welcher sich betragsmäßig über mindestens 90° und höchstens 270° erstreckt, wobei der Axialschlitz in der in Umfangsrichtung gesehenen Mitte des Querschlitzes in den Querschlitz mündet, insbesondere wobei die Umfangswinkelposition des Axialschlitzes dem Mittelwert gleicht, welcher als Hälfte der in Umfangsrichtung letzten Umfangswinkelposition des Querschlitzes und der in Umfangsrichtung ersten Umfangswinkelposition bestimmt ist.
Dabei ist die Umfangsrichtung bezogen auf die Drehachse der Adapterwelle. Ebenso ist die radiale Richtung bezogen auf die Drehachse der Adapterwelle und die axiale Richtung ist parallel zur Drehachse der Adapterwelle ausgerichtet.
Von Vorteil ist dabei, dass eine verbesserte Zentrierung und Ausrichtung der Welle ermöglicht ist, insbesondere nach dem Klemmen. Eine symmetrische Ausrichtung des Axialschlitzes zum Querschlitz erleichtert und verbessert die koaxiale Ausrichtung der Adapterwelle zur kraftschlüssig zu verbindenden Rotorwelle, insbesondere beim Anziehen der Klemmschraube. Dabei ist die Gewinderichtung der Klemmschraube bei deren Ausrichtung relativ zum Querschlitz zu berücksichtigen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist eine Klemmschraube in eine Tangentialbohrung des Klemmbereichs eingeschraubt, wobei das Kreuzprodukt aus der Gewinderichtung der Klemmschraube und der Richtung der kürzesten Verbindung von der Bohrungsachse der Tangentialbohrung zum Axialschlitz, insbesondere im Bereich des Querschlitzes, nach radial innen gerichtet ist, insbesondere wobei die Gewinderichtung nach der Rechten-Daumen-Regel bestimmt ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Gewinderichtung der Klemmschraube bei deren Ausrichtung relativ zum Querschlitz zu berücksichtigt ist. Somit ist nicht nur die Ausrichtung der Schlitze zueinander optimiert, sondern auch abhängig von der Gewinderichtung und dem damit beim Anziehen der Klemmschraube auftretenden Anzugsmoment die Positionierung der Klemmschraube.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Klemmschraube derart ausgeführt und angeordnet, dass bei einer fiktiven, entsprechend ihrer Gewinderichtung gerichteten Abrollbewegung der Klemmschrauben am Querschlitz die Klemmschraube nach radial außen herauswandern würde. Von Vorteil ist dabei, dass die Gewinderichtung der Klemmschraube bei deren Ausrichtung relativ zum Querschlitz zu berücksichtigt ist. Somit ist nicht nur die Ausrichtung der Schlitze zueinander optimiert, sondern auch abhängig von der Gewinderichtung und dem damit beim Anziehen der Klemmschraube auftretenden Anzugsmoment die Positionierung der Klemmschraube.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung befindet sich die Klemmschraube auf der vom Verbindungsbereich abgewandten Seite des Axialschlitzes. Von Vorteil ist dabei, dass die Klemmschraube vom Verbindungsbereich weiter beabstandet ist als der Querschlitz.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung mündet
das in Umfangsrichtung erste Schlitzende des Querschlitzes in einer ersten, insbesondere durch Material der Adapterwelle durchgehenden, Radialbohrung der Adapterwelle und/oder das in Umfangsrichtung zweite Schlitzende des Querschlitzes mündet in einer zweiten, insbesondere durch Material der Adapterwelle durchgehenden, Radialbohrung der Adapterwelle.
Von Vorteil ist dabei, dass mechanische Kraftverläufe in der Adapterwelle optimierbar sind, wodurch die elastische Auslenkung des Klemmbereichs erleichtert wird und somit die Klemmkraft erhöht wird. Trotzdem ist eine Zerstörung der Adapterwelle verhindert, da die Kraftumlenkung um die runde Radialbohrung herum eine höhere Belastung der Adapterwelle ermöglicht, insbesondere also auch eine hohe Wellenfestigkeit. Außerdem bietet die Radialbohrung einen Auslauf für das fertigende Fräswerkzeug und verhindert somit einen schmalen, scharfkantigen Auslaufspalt, der die Wellenfestigkeit verringert.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung grenzt der von der ersten Radialbohrung in Umfangsrichtung überdeckte Bereich, insbesondere jeweils, an den von dem Querschlitz in Umfangsrichtung überdeckten Bereich an. Von Vorteil ist dabei, dass der Querschlitz nicht in einem schmalen, sondern in einem runden, aufgeweiteten Auslaufbereich mündet.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung grenzt der von der zweiten Radialbohrung in Umfangsrichtung überdeckte Bereich, insbesondere jeweils, an den von dem Querschlitz in Umfangsrichtung überdeckten Bereich an. Von Vorteil ist dabei, dass die Kraftumleitung um die runde Radialbohrung herum erfolgt und somit die Wellenfestigkeit erhöht ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der lichte Durchmesser der ersten Radialbohrung größer als die Schlitzbreite des Querschlitzes, insbesondere wobei die Schlitzbreite in axialer Richtung bestimmt ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Kraftverteilung aufgespreizt wird und somit die Wellenfestigkeit verbessert ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der lichte Durchmesser der zweiten Radialbohrung größer als die Schlitzbreite des Querschlitzes, insbesondere wobei die Schlitzbreite in axialer Richtung bestimmt ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Kraftverteilung aufgespreizt wird und somit die Wellenfestigkeit verbessert ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung beträgt der Öffnungswinkel des Querschlitzes, insbesondere also der in Umfangsrichtung bestimmte lichte Winkelbereich des Querschlitzes, mehr als 180°, insbesondere zur Erzeugung einer hohen Klemmkraft, oder weniger als 180°, insbesondere zur Erreichung einer hohen Wellenfestigkeit, oder genau 180°, sodass die erste Radialbohrung und die zweite Radialbohrung zueinander koaxial ausgerichtet sind und gemeinsam als eine einzige, unterbrochene Radialbohrung herstellbar oder ausführbar sind.
Von Vorteil ist dabei, dass der Öffnungswinkel zur Erreichung des jeweils genannten Vorteils vorsehbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das, insbesondere in Umfangsrichtung, jeweilige Schlitzende des Querschlitzes geradlinig, insbesondere in rein radialer Richtung gerichtet verlaufend, ausgebildet. Von Vorteil ist dabei, dass das Fräswerkzeug in axialer Richtung ungestört bewegbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das, insbesondere in Umfangsrichtung, jeweilige Schlitzende des Querschlitzes jeweils nur eine einzige Umfangswinkelposition auf. Von Vorteil ist dabei, dass das Fräswerkzeug in axialer Richtung ungestört bewegbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Querschlitz axial zwischen Klemmbereich und Verbindungsbereich angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass bei genügend hoher Wellenfestigkeit eine hohe Klemmkraft bewirkbar ist, für welche der Klemmbereich eine hohe elastische Verformung bestehen muss.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung mündet der Axialschlitz in den Querschlitz. Von Vorteil ist dabei, dass eine elastische Verformung des Klemmbereichs erleichtert ist und somit eine hohe Klemmkraft zum kraftschlüssigen Verbinden einer Welle, insbesondere Rotorwelle, mit der Adapterwelle erzeugbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Adapterwelle hohl ausgeführt ist, wobei die Adapterwelle einen Klemmbereich und einen Verbindungsbereich aufweist,
wobei die Welle in den Klemmbereich eingesteckt ist, insbesondere durch den Klemmbereich hindurchragt, und kraftschlüssig mit dem Klemmbereich verbunden ist, wobei der Klemmbereich einen Axialschlitz aufweist, insbesondere wobei die Normale der Schlitzebene des Axialschlitzes in einer tangentialen Richtung bezogen auf die Drehachse der Adapterwelle ausgerichtet ist, wobei die Adapterwelle einen Querschlitz aufweist, wobei die Normale der Schlitzebene des Querschlitzes parallel zur axialen Richtung ausgerichtet ist, insbesondere also parallel zur Drehachse der Adapterwelle ausgerichtet ist, wobei das in Umfangsrichtung erste Schlitzende des Querschlitzes gekrümmt ausgebildet ist, insbesondere derart, dass mit zunehmendem Radialabstand die Umfangswinkelposition des ersten Schlitzendes monoton, insbesondere streng monoton, zunimmt, insbesondere sodass der vom Querschlitz 8 mit zunehmendem Radialabstand überdeckte Umfangswinkelbereich monoton, insbesondere streng monoton, anwachsend ausgebildet ist, insbesondere wobei der Querschlitz sich in Umfangsrichtung über einen Umfangswinkel erstreckt, dessen Betrag zwischen 90° und 270° beträgt, insbesondere wobei der Querschlitz in radialer Richtung, insbesondere an den vom Querschlitz in Umfangsrichtung überdeckten Umfangswinkelpositionen, durch die Adapterwelle durchgehend ausgebildet ist, insbesondere wobei die radiale Richtung auf die Drehachse der Welle bezogen ist und die Umfangsrichtung ebenfalls auf die Drehachse der Welle bezogen ist.
Von Vorteil ist dabei, dass die Adapterwelle mittels der gekrümmten Ausführung des ersten Schlitzendes eine höhere Belastbarkeit aufweist und somit höhere Drehmomente durchzuleiten vermag. Wichtig ist dabei, dass das erste Schlitzende vom Axialschlitz in Umfangsrichtung beabstandet ist, wohingegen das zweite Schlitzende des Querschlitzes an den Axialschlitz angrenzt oder zumindest weniger beabstandet ist vom Axialschlitz als das erste Schlitzende des Querschlitzes.
Der Klemmbereich geht also in dem zum ersten Schlitzende benachbarten und/oder angrenzenden Bereich der Adapterwelle in den Verbindungsbereich über beziehungsweise grenzt an den Verbindungsbereich an.
Vorzugsweise ist das erste Schlitzende kreisbogenförmig gekrümmt ausgebildet. Alternativ ist aber zur Erreichung einer noch höheren Belastbarkeit der Adapterwelle das erste Schlitzende ellipsenförmig gekrümmt ausgebildet oder tangensförmig gekrümmt ausgebildet.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das, insbesondere in Umfangsrichtung, andere Schlitzende des Querschlitzes geradlinig, insbesondere in radialer Richtung, ausgebildet, insbesondere und/oder eine einzige Umfangswinkelposition aufweist. Von Vorteil ist dabei, dass die Belastbarkeit trotzdem hoch bleibt und die Herstellung des geradlinigen Schlitzendes sehr einfach ausführbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Querschlitz axial zwischen dem Klemmbereich und dem Verbindungsbereich angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass die Elastizität des Klemmbereichs verbessert ist und trotzdem die Adapterwelle einteilig ausführbar ist.
Wichtige Merkmale bei dem Getriebemotor mit der obengenannten Adapterwelle sind, dass der Getriebe motor die Welle, insbesondere Rotorwelle, die Adapterwelle und ein Verzahnungsteil, insbesondere Sonnenrad, aufweist, wobei die Adapterwelle hohl ausgeführt ist, wobei die Adapterwelle einen Klemmbereich und einen Verbindungsbereich aufweist, wobei die Welle in den Klemmbereich eingesteckt ist, insbesondere durch den Klemmbereich hindurchragt, und kraftschlüssig mit dem Klemmbereich verbunden ist, wobei das Verzahnungsteil eine Laufverzahnung, insbesondere Evolventenverzahnung, und einen an die Laufverzahnung axial angrenzenden oder einen von der Laufverzahnung axial
beabstandeten Zapfen aufweist, welcher eine Außenverzahnung, insbesondere Rändelverzahnung, aufweist, wobei der Zapfen formschlüssig mit der Adapterwelle verbunden ist, insbesondere indem die Außenverzahnung in die Adapterwelle eingeschnitten ist, wobei die Adapterwelle einen Querschlitz aufweist, wobei der Querschlitz sich in Umfangsrichtung über einen Umfangswinkel erstreckt, dessen Betrag zwischen 90° und 270° beträgt, wobei der Querschlitz in radialer Richtung durch die Adapterwelle durchgehend ausgebildet ist, insbesondere wobei die radiale Richtung auf die Drehachse der Welle bezogen ist und die Umfangsrichtung ebenfalls auf die Drehachse der Welle bezogen ist.
Von Vorteil ist dabei, dass der Querschlitz den Klemmbereich vom Verbindungsbereich trennt und somit eine elastische Verformung des Klemmbereichs erleichtert wird. Außerdem ist die Normalenrichtung der Schlitzebene des Querschlitzes parallel zur axialen Richtung ausgerichtet. Somit ragt die Welle durch den Klemmbereich hindurch in den Verbindungsbereich hinein. Im Verbindungsbereich ist eine Zentrierung der Adapterwelle zur Welle ermöglicht und im Klemmbereich eine kraftschlüssige Verbindung zur Durchleitung des Drehmoments der Welle an die Adapterwelle, welche dieses Drehmoment dann über den Zapfen des Sonnenrads ins Sonnenrad einleitet.
Vorteil der Erfindung ist ein kompakter Aufbau, indem die kraftschlüssige Verbindung an der Adapterwelle einteilig ausgebildet ist. Denn der Klemmbereich der Adapterwelle ist einteilig mit dem Verbindungsbereich ausgebildet. Es ist also kein separater Klemmring notwendig.
Außerdem ist der Getriebemotor kompakt ausführbar, weil das Sonnenrad des Planetengetriebes direkt eingesteckt ist in die Adapterwelle, in welche als Welle die Rotorwelle des Elektromotors ebenfalls eingesteckt ist. Die Drehachse des Sonnenrads und der Rotorwelle sind somit koaxial zueinander ausgerichtet. Insbesondere weisen die Welle und die Rotorwelle nur einen geringfügigen axialen Abstand zueinander auf, sodass der Getriebemotor kompakt aufbaubar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Adapterwelle eine Stufenbohrung auf, welche einen ersten Bereich in axialer Richtung vor der Stufe der Stufenbohrung und einen zweiten Bereich in axialer Richtung hinter der Stufe aufweist, wobei der Zapfen des Sonnenrads im zweiten Bereich aufgenommen ist, insbesondere wobei der lichte Innendurchmesser des ersten Bereichs größer ist als der lichte Innendurchmesser des zweiten Bereichs, wobei die Welle in den ersten Bereich hineinragt. Von Vorteil ist dabei, dass der Zapfen axial beabstandet ist von der Welle.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Laufverzahnung des Sonnenrads axial beabstandet von der vom Zapfen in axialer Richtung überdeckten Bereich, insbesondere wobei die Laufverzahnung im Eingriff steht mit der jeweiligen Verzahnung von Planetenrädern, welche in einem als abtreibende Welle fungierenden Planetenträger drehbar gelagert angeordnet sind und mit einem mit dem Gehäuseteil des Getriebes drehfest verbundenen Hohlrad im Eingriff sind. Von Vorteil ist dabei, dass das Sonnenrad mit seinem Zapfen mit der Adapterwelle verbindbar ist und mit seiner Laufverzahnung das Drehmoment an die Planetenräder weiterleitet.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist auf die Adapterwelle der Innenring eines Lagers aufgesteckt, dessen Außenring in einem Adaptergehäuse des Getriebemotors aufgenommen ist, insbesondere wobei das Lager ein Wälzlager ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Adapterwelle mittels des Lagers drehbar gelagert ist und somit das Sonnenrad über die Adapterwelle gelagert ist, die außerdem noch mittels der Welle abgestützt ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der vom Zapfen oder dessen Außenverzahnung in axialer Richtung überdeckte Bereich von dem vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich umfasst. Von Vorteil ist dabei, dass der Zapfen formschlüssig in der Adapterwelle aufgenommen ist. Vorzugsweise ist dabei die Außenverzahnung des Zapfens in
die Adapterwelle eingeschnitten und somit sehr steif verbunden. Darüber hinaus ist ein hohes Drehmoment übertragbar.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung überlappt der vom Lager in axialer Richtung überdeckte Bereich mit dem vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich. Von Vorteil ist dabei, dass der Zapfen im zweiten Bereich aufgenommen ist und in demselben axialen Bereich auch das Lager aufgesteckt ist. Somit sind in diesem entsprechenden axialen Bereich der Adapterwelle hohe Kräfte einleitbar, wozu die Adapterwelle hier auch eine erhöhte Wandstärke aufweist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die axiale Position der Stufe der Stufenbohrung von dem vom Lager in axialer Richtung überdeckten Bereich umfasst. Von Vorteil ist dabei, dass die Stufe zwar eine Kerbwirkung erzeugt, aber das Lager die Adapterwelle in dem entsprechenden axialen Bereich stützt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die radiale Wandstärke der Adapterwelle in dem vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich größer als die radiale Wandstärke der Adapterwelle in dem an den zweiten Bereich angrenzenden Bereich der Adapterwelle. Von Vorteil ist dabei, dass einerseits von dem Sonnenrad und andererseits von dem Lager Kräfte in den verdickten Abschnitt des Verbindungsbereichs einleitbar sind.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die radiale Wandstärke der Adapterwelle in dem vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich größer als die radiale Wandstärke im restlichen Abschnitt des Verbindungsbereichs. Von Vorteil ist dabei, dass einerseits von dem Sonnenrad und andererseits von dem Lager Kräfte in den verdickten Abschnitt des Verbindungsbereichs einleitbar sind.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die axiale Weite des Querschlitzes mindestens fünfmal kleiner als der lichte Innendurchmesser des ersten Bereichs und/oder des Außendurchmessers der Welle im von dem Klemmbereich in axialer Richtung überdeckten Bereich. Von Vorteil ist dabei, dass der Querschlitz schmal ist und somit der Getriebemotor kompakt ausführbar.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind in den Klemmbereich drei axial gerichtete Bohrungen, insbesondere Sacklochbohrungen eingebracht, insbesondere wobei die Bohrungsachse jeder der drei Bohrungen parallel zur Drehachse der Welle ausgerichtet ist,
insbesondere wobei die drei Bohrungen jeweils als von der axialen Stirnseite des Klemmbereichs her eingebrachte Sacklochbohrungen ausgeführt sind und insbesondere alle drei auf demselben Radialabstand angeordnet sind, insbesondere wobei die in Umfangsrichtung mittlere der drei Bohrungen zu einer zweiten der drei Bohrungen einen geringeren Abstand, insbesondere Umfangswinkelabstand, aufweist als zu der dritten der drei Bohrungen, insbesondere wobei eine der drei Bohrungen als Auswuchtung des Querschlitzes fungiert. Von Vorteil ist dabei, dass ein Auswuchten des Querschlitzes, der Klemmschraube, der zugehörigen Bohrungen und des Axialschlitzes in einfacher Weise ermöglicht ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Klemmbereich einen in axialer Richtung und in radialer Richtung durch den Klemmbereich durchgehenden Axialschlitz auf, durch welchen eine Klemmschraube hindurchragt. Von Vorteil ist dabei, dass der Klemmbereich zur Herstellung der kraftschlüssigen Verbindung auf die Welle aufschrumpfbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung liegt der Schraubenkopf der Klemmschraube an einer Stufe des Klemmbereichs an, welche im Klemmbereich auf der ersten Seite des Axialschlitzes angeordnet ist, wobei auf der anderen Seite, insbesondere also zweiten Seite, des Axialschlitzes der Klemmbereich einen Gewindebereich aufweist, durch welchen die Klemmschraube hindurchragt und in welchen die Klemmschraube eingeschraubt ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Funktion eines Klemmrings in die Adapterwelle integriert ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ragt im Klemmbereich ein Begrenzungselement, insbesondere Bolzen, befestigt ist und aus dem Klemmbereich hervor, wobei das Begrenzungselement den Schraubenkopf in Schraubachsrichtung begrenzt und/oder das Begrenzungselement an der vom Gewindebereich abgewandten Seite des Schraubenkopfes anliegt, insbesondere zum Aufspreizen des Axialschlitzes,
wobei die Klemmschraube, insbesondere auf der vom Schraubenkopf der Klemmschraube abgewandten Seite des Gewindebereichs und/oder in dem, insbesondere abgewandt von dem Axialschlitz, aus dem Klemmbereich herausragenden Bereich der Klemmschraube, eine Ringnut aufweist, in welcher ein Sicherungsring formschlüssig angeordnet, insbesondere eingeschnappt, ist, insbesondere zur Aufspreizbegrenzung des Axialschlitzes. Von Vorteil ist dabei, dass ein Aufspreizen des Axialschlitzes ermöglicht ist und eine Aufspreizbegrenzung zum Schutz der Adapterwelle vorgesehen ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung mündet der Axialschlitz in den Querschlitz, wobei der vom Axialschlitz in Umfangsrichtung überdeckte Umfangswinkelbereich in dem vom Querschlitz in Umfangsrichtung überdeckten Umfangswinkelbereich enthalten ist, insbesondere wobei der vom Axialschlitz in Umfangsrichtung überdeckte Umfangswinkelbereich in Umfangsrichtung beidseitig beabstandet ist von den Enden des vom Querschlitz in Umfangsrichtung überdeckten Umfangswinkelbereich, insbesondere wobei die Schlitzebene des Axialschlitzes senkrecht zur Schlitzebene des Querschlitzes ausgerichtet ist. Von Vorteil ist dabei, dass der Klemmbereich der Adapterwelle genügend elastisch ausgeführt ist. Außerdem ist ein Versagen der Adapterwelle verhindert, da der Axialschlitz nicht am Ende des Querschlitzes, sondern mit einem Abstand in Umfangsrichtung in den Querschlitz mündet und somit eine verringerte Kerbwirkung in der Umgebung des Mündungsbereichs erreichbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung überlappt der von der Welle in axialer Richtung überdeckte Bereich mit dem von dem Lager in axialer Richtung überdeckten Bereich, insbesondere wobei die Welle im ersten Bereich, insbesondere in dem von dem Lager in axialer Richtung überdeckten Bereich, passgenau und/oder spielfrei aufgenommen ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Welle die Adapterwelle von radial innen herkommend stützt und somit auch den Lageraufnahmebereich der Adapterwelle, der ja auch den Zapfen des Sonnenrades umgibt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Zapfen vom ersten Bereich axial beabstandet. Von Vorteil ist dabei, dass das Sonnenrad nicht in den ersten Bereich der Sacklochbohrung, insbesondere also den weiteren Bereich der Sacklochbohrung, hineinragt und somit der Welle
genügend viel Raumbereich überlässt, um in axialer Richtung gesehen möglichst nah an das Lager heranzuragen und dadurch die Adapterwelle von innen zu stützen.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.
Die Erfindung wird nun anhand von schematischen Abbildungen näher erläutert:
In der Figur 1 ist eine erste Adapterwelle 1 eines Getriebemotors in Schrägansicht dargestellt.
In der Figur 2 ist eine stirnseitige Ansicht der Adapterwelle 1 dargestellt.
In der Figur 3 ist eine Seitenansicht der Adapterwelle 1 dargestellt.
In der Figur 4 ist die Adapterwelle 1 eines erfindungsgemäßen Getriebemotors in Seitenansicht dargestellt, wobei eine Radialbohrung 4 am Ende eines Querschlitzes 8 ausgeführt ist.
In der Figur 5 ist der zur Herstellung des Querschlitzes 8 in der Radialbohrung 4 auslaufende Scheibenfräser 50 schematisch dargestellt.
In der Figur 6 ist der Adapter in Schrägansicht dargestellt.
In der Figur 7 ist ein Querschnitt der Adapterwelle 1 im Bereich des Querschlitzes 8 dargestellt, wobei der Querschlitz 8 einen Öffnungswinkel von 140° aufweist, insbesondere wobei die Schnittebene des Querschnitts den Querschlitz 8 der Adapterwelle 1 halbiert und ihre Normalenrichtung parallel zur axialen Richtung, also Drehrichtung der Adapterwelle 1 ausgerichtet ist.
In der Figur 8 ist eine zweite Adapterwelle 1 dargestellt, bei welcher im Unterschied zur Figur 7 der Querschlitz 8 einen Öffnungswinkel von 180° aufweist.
In der Figur 9 ist eine dritte Adapterwelle 1 dargestellt, bei welcher im Unterschied zur Figur 7 der Querschlitz 8 einen Öffnungswinkel von 240° aufweist.
In der Figur 10 ist ein Längsschnitt durch den Adapter samt der Adapterwelle 1 dargestellt.
Wie in den Figuren dargestellt, weist die Adapterwelle 1 einen Klemmbereich 5 auf, der mittels des Querschlitzes 8, also eines radial gerichteten teilweise oder halb durchgehenden Schlitzes, insbesondere Radialschlitzes, von einem Verbindungsbereich 6 getrennt ist. Die Normale der
Schlitzebene des Querschlitzes 8 ist parallel zur axialen Richtung ausgerichtet, insbesondere also parallel zur Drehachse der Adapterwelle 1 ausgerichtet.
Die Adapterwelle 1 ist samt ihrem ringförmigen Klemmbereich 5 und ihrem buchsenförmigen Verbindungsbereich 6 einstückig, insbesondere einteilig, ausgebildet.
In den Klemmbereich 5 ist eine Welle, insbesondere eine Rotorwelle eines Elektromotors des Getriebe motors, einschiebbar und kraftschlüssig verbindbar, indem eine Klemmschraube betätigt wird, die mit ihrem Gewindebereich in den Gewindebereich einer Tangentialbohrung 3 eingeschraubt ist.
In den Verbindungsbereich 6 ist der insbesondere mit einer Rändelverzahnung verzahnte Zapfenabschnitt eines Sonnenrads eines Planetengetriebes des Getriebemotors einsteckbar und somit formschlüssig verbindbar. Auf diese Weise ist die Adapterwelle 1 als Kupplung zwischen der eintreibenden Rotorwelle und einem Sonnenrad einsetzbar.
Der Klemmbereich 5 weist einen in axialer Richtung und in radialer Richtung durch den Klemmbereich 5 durchgehenden Axialschlitz 7 auf, durch welchen die Klemmschraube 3 hindurch ragt.
Der Schraubenkopf der Klemmschraube liegt an einer Stufe an, welche im Klemmbereich 5 auf der ersten Seite des Axialschlitzes 7 angeordnet ist.
Auf der anderen Seite des Axialschlitzes 7 weist der Klemmbereich 5 einen Gewindebereich auf, durch welchen die Klemmschraube hindurchragt und in welchen die Klemmschraube eingeschraubt ist.
Im aus dem Gewindebereich hervorragenden Bereich der Klemmschraube ist ein Sicherungsring angeordnet, der in eine Ringnut der Klemmschraube eingeschnappt ist und somit als Aufspreizbegrenzung fungiert.
Denn ein Bolzen, welcher in eine Bohrung des Klemmbereiches 5 eingesteckt ist, deren Bohrungsachse senkrecht zur Schraubachse der Klemmschraube ausgerichtet ist, ist als Begrenzung des Sch rauben köpf es der Klemmschraube 2 vorsehbar. Somit wird dann beim Herausschrauben der Klemmschraube aus dem Gewindebereich der Schraubenkopf am
Herausbewegen vom Bolzen 3 gehindert und somit der Axialschlitz 7 aufgeweitet, bis der Sicherungsring am Klemmbereich 5 anliegt und die weitere Aufspreizung verhindert. Dadurch wird eine Zerstörung des Klemmbereichs vermieden.
Der Schraubenkopf der Klemmschraube weist vorzugsweise einen Innensechskant auf, so dass die Betätigung der Klemmschraube mit einem Außensechskantwerkzeug in einfacher Weise ermöglicht ist.
In den Klemmbereich 5 sind außerdem drei axial gerichtete Bohrungen 2 eingebracht, welche zum Auswuchten der Adapterwelle 1 vorgesehen sind.
Die drei Bohrungen 2 sind jeweils als von der axialen Stirnseite des Klemmbereichs her eingebrachte Sacklochbohrungen ausgeführt und vorzugsweise alle drei auf demselben Radialabstand angeordnet. Vorzugsweise sind die Sacklochbohrungen zueinander unterschiedlich tief ausgeführt, insbesondere also mit zueinander verglichen unterschiedlichen Bohrungstiefen. Alternativ weist zumindest eine einzige der drei Bohrungen 2 eine andere Bohrungstiefe auf als die beiden anderen.
Entweder die drei Bohrungen 2 sind in Umfangsrichtung voneinander gleichmäßig beabstandet oder alternativ weist die in Umfangsrichtung mittlere der drei Bohrungen 2 zu einer zweiten der drei Bohrungen 2 einen geringeren Abstand, insbesondere Umfangswinkelabstand, auf als zu der dritten der drei Bohrungen 2.
Durch die Wahl der Anzahl von drei Bohrungen 2 sind die drei Bohrungen zur Auswuchtung des radial gerichteten halbdurchgehenden Querschlitzes 8 Querschlitzes und der Klemmschraube mit den zugehörigen Bohrungen vorsehbar.
Die axiale Richtung ist hier stets parallel zur Drehachse der Welle und/oder des Sonnenrads. Die radiale Richtung, der jeweilige Radialabstand und die Umfangsrichtung sind ebenfalls jeweils bezogen auf die Drehachse der Welle und/oder des Sonnenrads.
Die Schraubachse der Klemmschraube ist senkrecht zur Drehachse der Welle und/oder des Sonnenrads ausgerichtet. Außerdem ist auch die Bohrungsachse der den Bolzen aufnehmenden Bohrung senkrecht zur Drehachse der Welle und/oder des Sonnenrads ausgerichtet.
Vorzugsweise weist das Getriebe des Getriebemotors ein Gehäuseteil auf, das mit dem Adaptergehäuse 40 verbunden ist, an welches ein Lagerflansch des Elektromotors des Getriebe motors anschließbar ist, wobei der Lagerflansch mit einem Statorgehäuse des Elektromotors verbunden ist.
Im Lagerflansch ist ein Lager der Rotorwelle des Elektromotors aufgenommen, wobei die Rotorwelle in den hohlen Bereich des Klemmbereichs 5 einschiebbar ist und mittels Betätigen der Klemmschraube kraftschlüssig verbindbar ist.
Hierzu ist die Adapterwelle 1 hohl ausgeführt und weist eine axial durchgehende Sacklochbohrung auf. Zur Aufnahme der Rotorwelle weist die Sacklochbohrung axial vor einer Stufe der Sacklochbohrung angeordneten ersten axialen Bereich auf. Der lichte Durchmesser des ersten axialen Bereichs der Sacklochbohrung ist größer als der lichte Durchmesser des axial hinter der Stufe der Sacklochbohrung angeordneten zweiten Bereichs.
Das in den Figuren nicht gezeigte Sonnenrad ist mit seinem außenverzahnten Zapfen in den zweiten Bereich der Adapterwelle eingesteckt, wobei die Außenverzahnung des Zapfens eingeschnitten ist ins Material der Adapterwelle, insbesondere im zweiten Bereich.
Auf die Adapterwelle 1 ist ein Lager 101 aufgeschoben, das im Adaptergehäuse 40 aufgenommen ist. Insbesondere ist das Lager 101 gegen eine Stufe an der äußeren Oberfläche der Adapterwelle 1 angestellt.
Der vom Lager 101 in axialer Richtung überdeckte Bereich umfasst den vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich und/oder den vom Zapfen des Sonnenrades in axialer Richtung überdeckten Bereich.
Der vom Lager 101 in axialer Richtung überdeckte Bereich überlappt mit vom ersten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich.
Der vom ersten Bereich in axialer Richtung überdeckte Bereich umfasst den vom Klemmbereich 5 in axialer Richtung überdeckten Bereich und überlappt mit dem vom Verbindungsbereich 6 in axialer Richtung überdeckten Bereich.
Die Rotorwelle ragt in axialer Richtung in den ersten Bereich derart tief hinein, dass der von der Rotorwelle in axialer Richtung überdeckte Bereich den Querschlitz 8 überdeckten axialen Bereich umfasst und den vom Klemmbereich 5 in axialer Richtung überdeckten Bereich.
Die vom Zapfenbereich axial beabstandete Laufverzahnung des Sonnenrades steht mit den Verzahnungen von Planetenrädern im Eingriff, welche auch mit der Innenverzahnung eines Hohlrads im Eingriff stehen, das mit dem Gehäuseteil drehfest verbunden ist. Die Planetenräder sind drehbar gelagert an einem Planetenträger, der selbst drehbar zum Gehäuseteil gelagert ist und als abtreibende Welle des Planetengetriebes des Getriebemotors fungiert.
In axialer Richtung sind die Bohrungen 2 von dem zweiten Bereich beabstandet. Entsprechend ist auch der Klemmbereich 5 vom zweiten Bereich in axialer Richtung beabstandet.
Wichtig ist bei der Erfindung, dass die Stufe der Stufenbohrung in dem vom Lager in axialer Richtung überdeckten Bereich angeordnet ist. Auf diese Weise ist in dem in axialer Richtung vom ersten Bereich überdeckten Bereich eine höhere Wandstärke als in dem restlichen Verbindungsbereich 6 erreichbar. Die Aufnahme des Sonnenrades und des Lagers ist somit in einem sehr festen Bereich der Adapterwelle 1 ausführbar. Dieser Bereich der Lageraufnahme und der Aufnahme des Sonnenrades ist somit sehr steif ausgeführt, wohingegen der Übergang zum Klemmbereich insbesondere infolge des Querschlitzes 8 elastischer ausgeführt ist.
Bei der Ausführung nach Figur 7 weist der Querschlitz 8 in Umfangsrichtung einen Öffnungswinkel von 140°auf, in Figur 9 einen Öffnungswinkel von 240°. Bei der Ausführung nach Figur 8 ist ein Öffnungswinkel von 180° realisiert, sodass der Querschlitz 8 sich in Umfangsrichtung um 180° erstreckt und geht in radialer Richtung vollständig durch die hohle Adapterwelle 1 durch. Vorzugsweise unterscheidet sich die axiale Breite des Querschlitzes 8 von der Schlitzweite des Axialschlitzes um höchstens 50%.
Bei der Ausführung nach Figur 9 ist eine hohe Klemmkraft erzeugbar, da eine besonders hohe Elastizität erreichbar ist, wobei allerdings die Wellenfestigkeit und somit das maximal durchleitbare Drehmoment verringert ist.
Bei der Ausführung nach Figur 7 wird zwar relativ zur Figur 9 eine geringere Klemmkraft erzeugbar, jedoch wird ein hohes Drehmoment durchleitbar, da die Wellenfestigkeit entsprechend groß ist.
Bei der Ausführung nach Figur 8 ist eine im Vergleich zu den Ausführungsbeispielen nach Figur 7 und Figur 9 mittlere Klemmkraft erzeugbar bei ebenfalls im Vergleich zu den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 7 und 9 mittlerer Drehmomentdurchleitung.
Insbesondere sind bei den Ausführungen nach den Figuren 7, 8 und 9 jeweils an dem in Umfangsrichtung vorderen und an dem entsprechend hinteren Ende des Querschlitzes 8 jeweils eine der Radialbohrungen 4 angeordnet, welche durchgehend ausgeführt sind, insbesondere also nicht als Sacklochbohrung ausgeführt sind, sondern sowohl in den inneren Hohlraum münden als auch in die äußere Umgebung der Adapterwelle 1.
Mittels der Radialbohrungen 4 ist der Kraftfluss bei der Drehmomentübertragung optimiert und somit eine Materialermüdung vermieden. Außerdem ermöglichen die Radialbohrungen 4 einen ungestörten Auslauf eines Scheibenfräsers 50, mit welchem der Querschlitz 8 gefertigt wird, wie in Figur 5 gezeigt.
Wie in Figur 4 dargestellt, ist in Blickrichtung auf diese Figur 4 in die Tangentialbohrung 3 eine Klemmschraube mit Rechtsgewinde eingeschraubt.
Wie in Figur 1 und Figur 3 gezeigt, mündet der Axialschlitz 7 in der Ausführung gemäß Figur 4 in der in Umfangsrichtung gesehenen Mitte des Querschlitzes 8 in den Querschlitz 8.
Wenn die Klemmschraube am in Figur 4 gezeigten Querschlitz 8 abrollen würde, würde die Klemmschraube beim Drehen ihres Rechtsgewindes nach radial außen am Querschlitz 8 herauswandern, insbesondere also nach radial außen gelangen.
Die Klemmschraube befindet sich auf der vom Verbindungsbereich 6 abgewandten Seite des Axialschlitzes 7.
Als Alternative wäre die Klemmschraube auch als Linksgewinde realisierbar. In diesem Fall würde der Querschlitz 8 zu derjenigen Spiegelebene gespiegelt angeordnet werden, welche die Drehachse der Adapterwelle enthält und welche parallel zur Bohrungsachse der Tangentialbohrung 3 ausgerichtet ist. Wenn nun die Klemmschraube mit Linksgewinde am Axialschlitz 7 abrollen würde, würde sie radial herauswandern, insbesondere also nach radial
außen gelangen. Die Klemmschraube befindet sich auf der vom Verbindungsbereich 6 abgewandten Seite des Axialschlitzes 7.
Die genannten Abrollbewegungen sind rein fiktiv, da die Klemmschraube in jedem Fall formschlüssig in der Tangentialbohrung 3 begrenzt ist und der Axialschlitz 7 kein Material aufweist. Es wird hier mit dieser fiktiven Abrollbewegung die Gewinderichtung mit der Positionierung des Axialschlitzes 7 in Zusammenhang gebracht.
Die Gewinderichtung ist mittels Rechter-Daumen-Regel zu bestimmen.
In jedem Fall gilt, dass das Kreuzprodukt, also Vektorprodukt, aus der Gewinderichtung und der Richtung der kürzesten Verbindung von der Bohrungsachse der Tangentialbohrung 3 zum Axialschlitz 7, insbesondere im Bereich des Querschlitzes 8, nach radial innen gerichtet ist. Insbesondere zeigt also zur Bildung des Kreuzprodukts nach der Rechte-Hand-Regel der Daumen in Richtung der Gewinderichtung, der Zeigefinger in Richtung der kürzesten Verbindung und der Mittelfinger in radialer Richtung nach innen.
Wie in Figur 10 gezeigt, ist das Adaptergehäuse 40 mit einem Dichtdeckel 100 einseitig abgedeckt, in welchem der Außenring eines Lagers 101 aufgenommen ist. Der Innenring des Lagers 101 ist auf die Adapterwelle 1 aufgesteckt. Zwischen Adapterwelle 1 , insbesondere zwischen dem Verbindungsbereich 5, und dem Dichtdeckel 100 ist eine Labyrinthdichtung102 angeordnet, welche eine Verwendung von Fett als Schmiermittel und/oder Dichtmittel ermöglicht
Falls alternativ Öl als Schmiermittel und/oder Dichtmittel verwendet werden soll, ist anstatt der Labyrinthdichtung 102 ein Wellendichtring im Dichtdeckel 100 aufnehmbar. Hierbei muss auf der Adapterwelle 1 eine Dichtfläche als geschliffene Fläche, insbesondere gegen welche der Dichtring abdichtet, vorgesehen werden, die aber auch alternativ auf denjenigen Adapterwellen 1 vorsehbar ist, welche anstatt des Wellendichtrings mittels einer Labyrinthdichtung 102 abgedichtet werden. Die Labyrinthdichtung 102 ist auch bei vorhandener geschliffener Dichtfläche einsetzbar. Somit sind alle Adapterwellen 1 mit einer geschliffenen Dichtfläche ausstattbar, wobei dies unabhängig ist von der dann gewählten Art der Dichtung, also Labyrinthdichtung 102 oder Wellendichtring.
In Weiterbildung verschmälert eine diametral zum Axialschlitz des Klemmbereichs 5 angeordnete Schrägnut den Klemmbereich 5 und erhöht somit dessen Elastizität. Insbesondere durchschneidet die Schrägnut eine Kante des Klemmbereichs 5 und ist in Umfangsrichtung zwischen zwei der Bohrungen 2 angebracht. Vorteilhafterweise kann die Schrägnut je nach Dimensionierung, also Nuttiefe, zur Auswuchtung der Adapterwelle 1 beitragen, insbesondere da sie nicht axial durchgehend ausgeführt ist.
In Weiterbildung weist der Querschlitz 8 an seinem in Umfangsrichtung ersten Ende ein erstes Schlitzende auf, das gekrümmt ausgeführt ist, und an seinem anderen Ende ein zweiten Schlitzende auf, das geradlinig, insbesondere also nicht gekrümmt, ausgebildet ist.
Das zweite Schlitzende ist also rein radial gerichtet ausgeführt. Mit zunehmendem Radialabstand weist also das zweite Schlitzende Tests dieselbe konstante Umfangswinkelposition auf.
Das erste Schlitzende hingegen weist einen mit zunehmendem Radialabstand monoton, insbesondere streng monoton, wachsenden Umfangswinkel auf. Somit ist der vom Querschlitz 8 mit zunehmendem Radialabstand überdeckte Umfangswinkelbereich monoton, insbesondere streng monoton, wachsend. Auf diese Weise weist die Adapterwelle eine höhere Belastbarkeit auf, insbesondere sind also höhere Kräfte durchleitbar.
Da die Adapterwelle 1 hohl ausgeführt ist, ist also der Querschlitz 8 durch das in Umfangsrichtung vordere und das am anderen Ende des Querschlitzes 8 angeordnete, hintere Schlitzende begrenzt.
Der gekrümmte Verlauf des ersten Schlitzendes ist vorzugsweise kreisbogenförmig ausgebildet. Alternativ ist aber auch ein Tangens-förmiger oder ellipsenförmiger Verlauf realisierbar, da ein solcher Verlauf im Vergleich zu einem kreisbogenförmigen Verlauf eine noch höhere Belastbarkeit ermöglicht.
Die Normale der Schlitzebene des Axialschlitzes 7 ist parallel zu einer tangentialen Richtung ausgerichtet und/oder senkrecht zur Normalen der Schlitzebene des Querschlitzes 8 ausgerichtet.
Wichtig ist aber auch, dass die Schrägnut nicht axial durchgehend ausgebildet ist, sondern dass der von der Schrägnut in axialer Richtung überdeckte Bereich kürzer ist als der von dem Klemmbereich 5 in axialer Richtung überdeckte Bereich, welcher den von der Schrägnut in axialer Richtung überdeckten Bereich umfasst.
Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen ist die Stufe der Stufenbohrung axial mittig in dem vom Lager 101 in axialer Richtung überdeckten Bereich angeordnet. Somit ist eine erhöhte Stabilität erreichbar.
Bezugszeichenliste
1 Adapterwelle 2 Axialbohrung
3 Tangentialbohrung für Klemmschraube
4 Radialbohrung
5 Klemmbereich
6 Verbindungsbereich 7 Axialschlitz
8 Querschlitz
40 Adaptergehäuse
50 Scheibenfräser, insbesondere mit gerader Schneide 100 Dichtdeckel
101 Lager
102 Labyrinthdichtung
Claims
1. Adapterwelle zur kraftschlüssigen Verbindung mit einer Welle, insbesondere wobei die Adapterwelle hohl ausgeführt ist, wobei die Adapterwelle einen Klemmbereich und einen Verbindungsbereich aufweist, wobei die Welle in den Klemmbereich eingesteckt ist, insbesondere durch den Klemmbereich hindurchragt, und kraftschlüssig mit dem Klemmbereich verbunden ist, wobei der Klemmbereich einen Axialschlitz aufweist, insbesondere wobei die Normale der Schlitzebene des Axialschlitzes senkrecht zur Drehachse der Adapterwelle ausgerichtet ist und/oder in einer tangentialen Richtung bezogen auf die Drehachse der Adapterwelle ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterwelle einen Querschlitz aufweist, insbesondere wobei der Querschlitz axial zwischen dem Verbindungsbereich und dem Klemmbereich angeordnet ist, insbesondere in dem vom Querschlitz überdeckten Umfangswinkelbereich und in dem vom Querschlitz überdeckten, auf die Drehachse der Adapterwelle bezogenen, Radialabstandsbereich, insbesondere wobei die Normale der Schlitzebene des Querschlitzes parallel zur axialen Richtung ausgerichtet ist, insbesondere also parallel zur Drehachse der Adapterwelle ausgerichtet ist,
insbesondere wobei der Querschlitz sich in Umfangsrichtung über einen Umfangswinkelbereich erstreckt, welcher sich betragsmäßig über mindestens 90° und höchstens 270° erstreckt, wobei der Axialschlitz in der in Umfangsrichtung gesehenen Mitte des Querschlitzes in den Querschlitz mündet, insbesondere wobei die Umfangswinkelposition des Axialschlitzes dem Mittelwert gleicht, welcher als Hälfte der in Umfangsrichtung letzten Umfangswinkelposition des Querschlitzes und der in Umfangsrichtung ersten Umfangswinkelposition bestimmt ist.
2. Adapterwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klemmschraube in eine Tangentialbohrung des Klemmbereichs eingeschraubt ist, wobei das Kreuzprodukt aus der Gewinderichtung der Klemmschraube und der Richtung der kürzesten Verbindung von der Bohrungsachse der Tangentialbohrung zum Axialschlitz, insbesondere im Bereich des Querschlitzes, nach radial innen gerichtet ist, insbesondere wobei die Gewinderichtung nach der Rechten-Daumen-Regel bestimmt ist, und/oder dass die Klemmschraube derart ausgeführt und angeordnet ist, dass bei einer fiktiven, entsprechend ihrer Gewinderichtung gerichteten Abrollbewegung der Klemmschrauben am Querschlitz die Klemmschraube nach radial außen herauswandern würde, und/oder dass die Klemmschraube sich auf der vom Verbindungsbereich abgewandten Seite des Axialschlitzes befindet.
3. Adapterwelle nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das in Umfangsrichtung erste Schlitzende des Querschlitzes in einer ersten, insbesondere durchgehenden, Radialbohrung der Adapterwelle mündet, und/oder dass das in Umfangsrichtung zweite Schlitzende des Querschlitzes in einer zweiten, insbesondere durchgehenden, Radialbohrung der Adapterwelle mündet.
- 27 -
4. Adapterwelle nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der von der ersten Radialbohrung in Umfangsrichtung überdeckte Bereich, insbesondere jeweils, an den von dem Querschlitz in Umfangsrichtung überdeckten Bereich angrenzt, und/oder dass der von der zweiten Radialbohrung in Umfangsrichtung überdeckte Bereich, insbesondere jeweils, an den von dem Querschlitz in Umfangsrichtung überdeckten Bereich angrenzt.
5. Adapterwelle nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der lichte Durchmesser der ersten Radialbohrung größer ist als die Schlitzbreite des Querschlitzes, insbesondere wobei die Schlitzbreite in axialer Richtung bestimmt ist, und/oder dass der lichte Durchmesser der zweiten Radialbohrung größer ist als die Schlitzbreite des Querschlitzes, insbesondere wobei die Schlitzbreite in axialer Richtung bestimmt ist.
6. Adapterwelle nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungswinkel des Querschlitzes, insbesondere also der in Umfangsrichtung bestimmte lichte Winkelbereich des Querschlitzes, mehr als 180° beträgt, insbesondere zur Erzeugung einer hohen Klemmkraft, oder weniger als 180° beträgt, insbesondere zur Erreichung einer hohen Wellenfestigkeit, oder genau 180° beträgt, sodass die erste Radialbohrung und die zweite Radialbohrung zueinander koaxial ausgerichtet sind und gemeinsam als eine einzige, unterbrochene Radialbohrung herstellbar oder ausführbar sind.
- 28 -
7. Adapterwelle nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das, insbesondere in Umfangsrichtung, jeweilige Schlitzende des Querschlitzes geradlinig, insbesondere in rein radialer Richtung gerichtet verlaufend, ausgebildet ist, und/oder dass das, insbesondere in Umfangsrichtung, jeweilige Schlitzende des Querschlitzes jeweils nur eine einzige Umfangswinkelposition aufweist.
8. Adapterwelle nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschlitz axial zwischen Klemmbereich und Verbindungsbereich angeordnet ist und/oder dass der Axialschlitz in den Querschlitz mündet.
- 29 -
9. Getriebemotor mit Adapterwelle nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebemotor die Welle, insbesondere Rotorwelle, die Adapterwelle und ein Verzahnungsteil, insbesondere Sonnenrad, aufweist, wobei das Verzahnungsteil eine Laufverzahnung, insbesondere Evolventenverzahnung, und einen an die Laufverzahnung axial angrenzenden oder einen von der Laufverzahnung axial beabstandeten Zapfen aufweist, welcher eine Außenverzahnung, insbesondere Rändelverzahnung, aufweist, wobei der Zapfen formschlüssig mit der Adapterwelle verbunden ist, insbesondere indem die Außenverzahnung in die Adapterwelle eingeschnitten ist.
10. Getriebemotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterwelle eine Stufenbohrung aufweist, welche einen ersten Bereich in axialer Richtung vor der Stufe der Stufenbohrung und einen zweiten Bereich in axialer Richtung hinter der Stufe aufweist, wobei der Zapfen des Sonnenrads im zweiten Bereich aufgenommen ist., insbesondere wobei der lichte Innendurchmesser des ersten Bereichs größer ist als der lichte Innendurchmesser des zweiten Bereichs, wobei die Welle in den ersten Bereich hineinragt.
- 30 -
11. Getriebemotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufverzahnung des Sonnenrads axial beabstandet ist von der vom Zapfen in axialer Richtung überdeckten Bereich, insbesondere wobei die Laufverzahnung im Eingriff steht mit der jeweiligen Verzahnung von Planetenrädern, welche in einem als abtreibende Welle fungierenden Planetenträger drehbar gelagert angeordnet sind und mit einem mit dem Gehäuseteil des Getriebes drehfest verbundenen Hohlrad im Eingriff sind.
12. Getriebemotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Adapterwelle der Innenring eines Lagers aufgesteckt ist, dessen Außenring in einem Dichtdeckel aufgenommen ist und den Dichtdeckel zu einem Gehäuseteil des Getriebemotors hin zentriert ist, indem der Außenring gegen einen in Umfangsrichtung umlaufenden, insbesondere nach radial innen am Gehäuseteil hervorragenden Absatz des Gehäuseteils angestellt ist, insbesondere wobei das Lager ein Wälzlager ist und/oder wobei der Dichtdeckel mit dem Gehäuseteil lösbar verbunden ist.
13. Getriebemotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Zapfen oder dessen Außenverzahnung in axialer Richtung überdeckte Bereich von dem vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich umfasst ist.
- 31 -
14. Getriebemotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Lager in axialer Richtung überdeckte Bereich mit dem vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich überlappt und/oder dass die axiale Position der Stufe der Stufenbohrung von dem vom Lager in axialer Richtung überdeckten Bereich umfasst ist.
15. Getriebemotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Wandstärke der Adapterwelle in dem vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich größer ist als die radiale Wandstärke der Adapterwelle in dem an den zweiten Bereich angrenzenden Bereich der Adapterwelle, und/oder dass die radiale Wandstärke der Adapterwelle in dem vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich größer ist als die radiale Wandstärke im restlichen Abschnitt des Verbindungsbereichs, und/oder dass die axiale Weite des Querschlitzes mindestens fünfmal kleiner ist als der lichte Innendurchmesser des ersten Bereichs und/oder des Außendurchmessers der Welle im von dem Klemmbereich in axialer Richtung überdeckten Bereich, und/oder dass in den Klemmbereich drei axial gerichtete Bohrungen, insbesondere Sacklochbohrungen eingebracht sind, insbesondere wobei die Bohrungsachse jeder der drei Bohrungen parallel zur Drehachse der Welle ausgerichtet ist,
- 32 - insbesondere wobei die Bohrtiefe der Bohrungen unterschiedlich, insbesondere jeweils unterschiedlich, ist, insbesondere wobei die drei Bohrungen jeweils als von der axialen Stirnseite des Klemmbereichs her eingebrachte Sacklochbohrungen ausgeführt sind und insbesondere alle drei auf demselben Radialabstand angeordnet sind, insbesondere wobei die in Umfangsrichtung mittlere der drei Bohrungen zu einer zweiten der drei Bohrungen einen geringeren Abstand, insbesondere Umfangswinkelabstand, aufweist als zu der dritten der drei Bohrungen, insbesondere wobei eine der drei Bohrungen als Auswuchtung des Querschlitzes und der Klemmschraube mit den zugehörigen Bohrungen fungiert, und/oder dass der Klemmbereich einen in axialer Richtung und in radialer Richtung durch den Klemmbereich durchgehenden Axialschlitz aufweist, durch welchen eine Klemmschraube hindurchragt, und/oder dass der Schraubenkopf der Klemmschraube an einer Stufe des Klemmbereichs anliegt, welche im Klemmbereich auf der ersten Seite des Axialschlitzes angeordnet ist, wobei auf der anderen Seite, insbesondere also zweiten Seite, des Axialschlitzes der Klemmbereich einen Gewindebereich aufweist, durch welchen die Klemmschraube hindurchragt und in welchen die Klemmschraube eingeschraubt ist, und/oder dass im Klemmbereich ein Begrenzungselement, insbesondere Bolzen, befestigt ist und aus dem Klemmbereich hervorragt,
- 33 - wobei das Begrenzungselement den Schraubenkopf in Schraubachsrichtung begrenzt und/oder das Begrenzungselement an der vom Gewindebereich abgewandten Seite des Schraubenkopfes anliegt, insbesondere zum Aufspreizen des Axialschlitzes, wobei die Klemmschraube, insbesondere auf der vom Schraubenkopf der Klemmschraube abgewandten Seite des Gewindebereichs und/oder in dem, insbesondere abgewandt von dem Axialschlitz, aus dem Klemmbereich herausragenden Bereich der Klemmschraube, eine Ringnut aufweist, in welcher ein Sicherungsring formschlüssig angeordnet, insbesondere eingeschnappt, ist, insbesondere zur Aufspreizbegrenzung des Axialschlitzes, und/oder dass der Axialschlitz in den Querschlitz mündet, wobei der vom Axialschlitz in Umfangsrichtung überdeckte Umfangswinkelbereich in dem vom Querschlitz in Umfangsrichtung überdeckten Umfangswinkelbereich enthalten ist, insbesondere wobei der vom Axialschlitz in Umfangsrichtung überdeckte Umfangswinkelbereich in Umfangsrichtung beidseitig beabstandet ist von den Enden des vom Querschlitz in Umfangsrichtung überdeckten Umfangswinkelbereich, insbesondere wobei die Schlitzebene des Axialschlitzes senkrecht zur Schlitzebene des Querschlitzes ausgerichtet ist, und/oder dass im Klemmbereich, insbesondere diametral gegenüber dem Axialschlitz, insbesondere also in Umfangsrichtung vom Axialschlitz 180° beabstandet, eine Schrägnut angeordnet ist, insbesondere wobei der von der Schrägnut in axialer Richtung überdeckte Bereich in dem vom Klemmbereich in axialer Richtung überdeckten Bereich enthalten ist, und/oder dass
- 34 - der von der Welle in axialer Richtung überdeckte Bereich mit dem von dem Lager in axialer Richtung überdeckten Bereich überlappt, insbesondere wobei die Welle im ersten Bereich, insbesondere in dem von dem Lager in axialer Richtung überdeckten Bereich, passgenau und/oder spielfrei aufgenommen ist, und/oder dass der Zapfen vom ersten Bereich axial beabstandet ist.
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