WO2026087577A1 - Verfahren zum bedrucken der oberfläche eines gegenstandes - Google Patents

Verfahren zum bedrucken der oberfläche eines gegenstandes

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WO2026087577A1 PCT/EP2025/080462 EP2025080462W WO2026087577A1 WO 2026087577 A1 WO2026087577 A1 WO 2026087577A1 EP 2025080462 W EP2025080462 W EP 2025080462W WO 2026087577 A1 WO2026087577 A1 WO 2026087577A1
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Frank Oldorff
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken einer Oberfläche eines Gegenstandes mit einem Dekor mittels einer Digitaldruckanlage, die für jede aufzudruckende Farbe eine Übertragungswalze und ein Tintenauftragswerk zum Auftragen einer Tinte auf die jeweilige Übertragungswalze aufweist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: - Erstellen von Separationsdaten für jede aufzudruckende Farbe, wobei die Separationsdaten Druckdaten der jeweiligen Farbe beinhalten, - Aufbringen von Tinte auf die Übertragungswalzen jeder Farbe entsprechend den Separationsdaten der entsprechenden Farbe, - Übertragen zumindest eines Teils der auf die Übertragungswalzen aufgebrachten Tinte auf die zu bedruckende Oberfläche des Gegenstandes.

Description

Verfahren zum Bedrucken der Oberfläche eines Gegenstandes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken einer Oberfläche eines Gegenstandes mit einem Dekor mittels einer Digitaldruckanlage sowie eine Digitaldruckanlage.
Derartige Verfahren sind unter der Bezeichnung indirekter Druck oder indirekter Digitaldruck bekannt. Die Digitaldruckanlage wird verwendet, um die jeweilige Drucktinte nicht direkt auf den zu bedruckenden Gegenstand, sondern auf die Übertragungswalze aufzubringen, die in mechanischen Kontakt mit der zu bedruckenden Oberfläche gebracht wird und dabei die aufgebrachte Tinte auf die zu bedruckende Oberfläche des Gegenstandes überträgt. Ein solches Verfahren ist beispielsweise aus der EP 2636531 A1 bekannt. Dabei wird in der Digitaldruckanlage mittels der Tintenauftragswerke, die zum Aufbringen der Drucktinten unterschiedlicher Farbe verwendet werden, die jeweilige Drucktinten auf eine Übertragungswalze aufgebracht, die dann die Tinte auf die zu bedruckende Oberfläche überträgt.
In vielen Fällen ist die Übertragungswalze mit einer elastischen Beschichtung versehen, beispielsweise einergummielastischen Beschichtung. Alternativ dazu kann auch die ganze Übertragungswalze aus Gummi oder einer gummielastischen Masse hergestellt sein. Dies ist insbesondere für den Fall von Vorteil, dass die zu bedruckende Oberfläche eine Struktur, beispielsweise ein Relief, aufweist. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von profilierten Oberflächen, die auf diese Weise bedruckt werden können. Der Gegenstand, dessen Oberfläche mittels eines derartigen Verfahrens bedruckt wird, ist beispielsweise eine Holzwerkstoffplatte, insbesondere eine MDF-, HDF- oder OSB-Platte. Diese werden beispielsweise bei der Herstellung von Paneelen verwendet, die beispielsweise als Fußboden-Paneel, Wand-Paneel oder Deeken-Paneel verwendet werden können. Auch als Möbelplatten werden derartige Elemente benutzt. Dabei wird vorzugsweise die Oberseite geschliffen und dann mit dem Dekor versehen.
Aus der EP 2636531 A1 ist bekannt, mehrere Druckfarben mit jeweils einem Tintenauftragswerk aufzubringen, wobei die unterschiedlichen Drucktinten auf eine einzige Übertragungswalze aufgebracht werden, was durch die unterschiedlichen verwendeten Tintenauftragswerk mit jeweils eigenen Druckköpfen nacheinander geschehen muss. Die Übertragungswalze überträgt dann alle Drucktinten gleichzeitig auf die zu bedruckende Oberfläche, was als besonders vorteilhaft angesehen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein solches indirektes Druckverfahren zu verbessern.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe, wobei die Digitaldruckanlage für jede aufzudruckende Farbe eine Übertragungswalze und ein Tintenauftragswerk zum Aufträgen einer Tinte auf die jeweilige Übertragungswalze aufweist, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- Erstellen von Separationsdaten für jede aufzudruckende Farbe, wobei die Separationsdaten Druckdaten der jeweiligen Farbe beinhalten,
- Aufbringen von Tinte auf die Übertragungswalze jeder Farbe entsprechend den Separationsdaten der entsprechenden Farbe,
- Übertragen zumindest eines Teils der auf die Übertragungswalze aufgebrachten Tinte auf die zu bedruckende Oberfläche des Gegenstandes. Anders als beim Stand der Technik werden folglich nicht Drucktinten unterschiedlicher Farben auf dieselbe Übertragungswalze aufgebracht. Stattdessen werden die Farben einzelnen auf Übertragungswalzen aufgebracht, die dann jede einzelne Drucktinten separat auf die zu bedruckende Oberfläche des Gegenstandes übertragen.
Die Separationsdaten beinhalten Druckdaten für eine einzelne Farbe. Für jede für das Dekor zu verwendende Farbe, in der eine Drucktinte vorhanden und auf die zu bedruckende Oberfläche aufzubringen ist, werden separate Separationsdaten erstellt. Darin enthalten sind beispielsweise Informationen darüber, an welche Stellen welche Menge einer Drucktinte einer bestimmten Farbe aufgebracht werden soll.
Vorzugsweise weist das Tintenauftragswerk eine Mehrzahl von Druckköpfen für jede Farbe auf, die sich über die gesamte Druckbreite erstrecken. Jeder Druckkopf bringt dann vorzugsweise Tinte einer einzigen Farbe auf. Bevorzugt sind die Druckköpfe einer Farbe in wenigstens zwei Reihen in Vorschubrichtung hintereinander angeordnet. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung werden in diesem Fall Separationsdaten für jede Reihe von Druckköpfen erstellt. Weist das Tintenauftragswerk beispielsweise zwei Reihen von Druckköpfen für jede der vier Druckfarben auf, sind insgesamt also acht Reihen von Druckköpfen vorhanden. Es werden dann vorzugsweise auch acht Separationsdaten erstellt und beim Drucken verwendet. Werden für eine Farbe Druckköpfe in mehreren Reihen verwendet, sind die einzelnen Druckköpfe vorzugsweise zueinander versetzt angeordnet, so dass die einzelnen Druckköpfe in Vorschubrichtung nicht direkt hintereinander, sondern zusätzlich quer zur Vorschubrichtung versetzt positioniert sind.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann es nicht mehr vorkommen, dass Drucktinten unterschiedlicher Farbe auf einer einzigen Übertragungswalze aufgebracht sind und es so zu einem Verschmieren kommt, weil beispielsweise die Drucktinten unterschiedlicher Farbe ineinanderlaufen und es zu unkontrollierten Mischungen kommt. Stattdessen werden die jeweiligen Übertragungswalzen farbrein, also nur mit der Tinte einer einzigen Farbe, verwendet. Jedes Tintenauftragswerk ist eingerichtet, Tinte einer einzigen Farbe auf eine separate Übertragungswalze aufzubringen, von der die Tinte dann auf die zu bedruckende Oberfläche des Gegenstandes aufgebracht wird. Daraus ergibt sich notwendigerweise, dass die Tinten unterschiedlicher Farben nacheinander auf die zu bedruckende Oberfläche des Gegenstandes aufgebracht werden.
Vorzugsweise sind die verschiedenen Übertragungswalzen unterschiedlich ausgebildet. Sie können sich beispielsweise im Material und/oder den physikalischen Eigenschaften der Oberfläche der Übertragungswalzen unterscheiden.
Unterschiedliche Drucktinten unterschiedlicher Farben können unterschiedliche Anforderungen an die Übertragungswalzen, beispielsweise verschiedene Saugfähigkeiten, Temperaturen oder andere Eigenschaften stellen. Damit dem erfindungsgemäßen Verfahren für jede Drucktinten eine eigene Übertragungswalze vorhanden ist, kann diesen Anforderungen Rechnung getragen werden. Da zudem Separationsdaten für jede einzelne Farbe, die im Dekor vorkommt, vorhanden sind, lassen sich diese besonders einfach korrigieren, wenn beispielsweise Farbwerte einer Farbe angepasst werden müssen, um eine gewünschte Qualität des aufgedruckten Dekors zu erreichen und sicherzustellen.
Vorzugsweise beinhaltet die Digitaldruckanlage wenigstens 2, besonders bevorzugt wenigstens 4 Übertragungswalzen, wobei die Anzahl von der Anzahl der verwendeten Farben, also der Anzahl der unterschiedlichen Drucktinten, abhängt. Herkömmlicherweisewerden 4 unterschiedliche Farben, in der Regel Schwarz, Gelb, Rot und Cyan verwendet, sodass in diesem Fall 4 Übertragungswalzen verwendet werden.
Vorzugsweise beinhalten die Druckdaten Informationen über Ort und Menge der auf die jeweilige Übertragungswalze aufzubringenden Tinte der jeweiligen Farbe.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung verfügt jede Übertragungswalze über eine Reinigungseinheit, durch die Reste der Drucktinten, die auf der Übertragungswalze verbleiben, nachdem die Übertragungswalze die Drucktinten auf die zu bedruckende Oberfläche übertragen hat, entfernt werden können. Diese Reinigungseinheit beinhaltet beispielsweise einen Schaber oder eine Rakel und ist vorzugsweise so angeordnet, dass die Oberfläche der Übertragungswalze mit der Reinigungseinheit in Kontakt kommt, nachdem sie mit der zu bedruckenden Oberfläche des Gegenstandes in Kontakt gekommen ist und bevor sie erneut am Tintenauftragswerk vorbeigeführt wird. Durch diese Reinigungseinheit ist es möglich, die natürliche Rapportlänge, also die Umfangslänge der Übertragungswalze, die ansonsten die mögliche Dekorlänge begrenzen würde, zu überschreiten. Eine Rapportlänge, nach der sich das a ufzu drucken de Dekor wiederholen muss und die aus dem Walzendruck als Problem gut bekannt ist, ist damit unerheblich geworden.
Vorteilhafterweise werden die Separationsdaten mittels einer elektrischen Steuerung, insbesondere einer elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung, aus einer digitalen Darstellung des Dekors errechnet. Vorzugsweise ist die elektrische Steuerung Teil der Digitaldruckanlage. Der Digitaldruckanlage wird in diesem Fall die digitale Darstellung des Dekors bereitgestellt, indem es beispielsweise in Form einer Datei in einem elektronischen Datenspeicher, auf den die elektrische Steuerung Zugriff hat, hinterlegt wird. Die elektrische Steuerung errechnet dann aus dieser digitalen Darstellung die jeweiligen Separationsdaten der zu verwendenden Drucktinten und steuert dann die entsprechenden Tintenauftragswerke so an, dass jeweils entsprechend der Separationsdaten für eine Farbe die jeweilige Drucktinten auf die Übertragungswalze aufgebracht wird.
Vorzugsweise beinhaltet das Aufbringen von Tinte auf wenigstens eine Übertragungswalze, dass die Tinte von dem Tintenauftragswerk auf einen Druckzylinder und von diesem auf die Übertragungswalze übertragen wird.
Besonders bevorzugt wird jede Tinte zunächst auf einen Druckzylinder und von dort auf die jeweilige Übertragungswalze übertragen, wobei vorzugsweise für jede Farbe ein separater Druckzylinder verwendet wird. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Temperaturunterschied zwischen der Tinte und dem für diese Tinte verwendeten Tintenauftragswerk einerseits und der Oberfläche des zu bedruckenden Gegenstandes andererseits besonders groß ist. Um die Kondensation von Feuchtigkeit am Druckkopf des Tintenauftragswerk zu vermeiden, ist es von Vorteil, am Druckkopf eine möglichst geringe Temperatur der Tinte und der Umgebungsluft zu erreichen, weswegen ein möglichst großer Abstand zu dem gegebenenfalls warmen oder gar heißen Gegenstand, dessen Oberfläche bedruckt werden soll, vorteilhaft ist. Vorzugsweise ist die Oberfläche des Druckzylinders nicht elastisch ausgebildet. Vorzugsweise ist der Druckzylinder verchromt.
In einer bevorzugten Ausgestaltung wird vor dem Übertragen der Tinte ein Primer auf die zu bedruckende Oberfläche aufgebracht. Dazu wird bevorzugt ein Primerauftragswerk verwendet, dem vorzugsweise eine Trocknungseinheit zugeordnet ist. Dabei wird der Primer durch das Primerauftragswerk auf die zu bedruckende Oberfläche des Gegenstandes aufgebracht, der anschließend der Trocknungseinheit zugeführt wird, in der der aufgebrachte Primer getrocknet wird. Primerauftragswerk und Trocknungseinheit sind dabei vorzugsweise den Tintenauftragswerk vorgeordnet. Bevorzugt wird eine Menge von wenigstens 2 g/m2, bevorzugt wenigstens 4 g/m2, besonders bevorzugt wenigstens 5 g/m2 und höchstens 30 g/m2, bevorzugt höchstens 20 g/m2, besonders bevorzugt höchstens 10 g/m2, an Primer aufgebracht. Der Primer, der auch als Grundierung bezeichnet werden kann, verhindert das Eindringen der Tinte in die Oberfläche des zu bedruckenden Gegenstandes und/oder in eine gegebenenfalls vorher aufgetragene farbige, insbesondere weiße, Grundierung. Er bereitet den Untergrund, also die zu bedruckende Oberfläche des Gegenstandes, gleichmäßig auf den Digitaldruck vor und gleicht Unregelmäßigkeiten und Ungleichmäßigkeiten beispielsweise in der Saugfähigkeit der zu bedruckenden Oberfläche aus.
Vorzugsweise ist der Primer eingefärbt, insbesondere also nicht weiß. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn das aufzudruckende Dekor eine vollflächig oder zumindest nahezu vollflächig aufzubringende Farbe beinhaltet, der dann vorzugsweise die Farbe des eingefärbten Primers entspricht. Damit kann eine gegebenenfalls teure Drucktinte eingespart werden. Besonders bevorzugt wird das Primerauftragswerk durch die gleiche elektrische Steuerung gesteuert, die auch die Separationsdaten errechnet und die Tintenauftragswerk gesteuert. Auf diese Weise kann beispielsweise die Menge an Primer, die auf die zu bedruckende Oberfläche aufgebracht wird, an die Menge der Drucktinte, die für das Dekor aufzubringen ist, angepasst werden. Besonders bevorzugt kann die Menge an Primer, die auf die zu bedruckende Oberfläche aufgebracht wird, ortsaufgelöst eingestellt werden, sodass an einigen Stellen der Oberfläche mehr Primer aufgebracht wird als an anderen Stellen. Vorzugsweise ist dies abhängig von der Menge der aufzubringenden Tinte, die für das Dekor auf die Oberfläche aufzubringen ist.
Bevorzugt ist der Gegenstand, dessen Oberfläche in dem erfindungsgemäßen Verfahren bedruckt wird, eine Holzwerkstoffplatte, vorzugsweise eine Holzspanplatte oder eine Holzfaserplatte, vorzugsweise eine Holzspanplatte oder eine Holzfaserplatte, insbesondere eine MDF-, HDF- oder OSB-Platte. Vorzugsweise ist die zu bedruckende Oberfläche die Oberseite der Holzwerkstoffplatte. In einigen Ausführungsformen ist es vorteilhaft, die Oberseite der Holzwerkstoffplatte vor dem Bedrucken zu ebnen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe zu dem durch eine Digitaldruckanlage zum Bedrucken einer Oberfläche eines Gegenstandes, die wenigstens ein Tintenauftragswerk aufweist, an dem ein zu bedruckender Gegenstand in einer Vorschubrichtung vorbeigeführt wird und das eine Mehrzahl von Druckköpfen aufweist, die in wenigstens zwei Reihen in Vorschubrichtung zueinander versetzt angeordnet sind. Vorzugsweise ist die Digitaldruckanlage eingerichtet zum Durchführen eines hier beschriebenen Verfahrens. Sie verfügt also über mehrere Tintenauftragswerke und mehrere Übertragungswalzen, wobei die Tintenauftragswerk eingerichtet sind, entsprechend von Separationsdaten Drucktinte einzelner Farben auf die jeweiligen Übertragungswalzen aufzubringen. Das zu bedruckende Bauteil, das an den Druckköpfen der Tintenauftragswerk vorbeigeführt wird, ist in diesem Fall die jeweilige Übertragungswalze, von der die jeweilige Drucktinte auf den zu bedruckenden Gegenstand übertragen wird. Alternativ dazu kann eine erfindungsgemäße Digitaldruckanlage auch ohne Übertragungswalzen ausgebildet sein und für den sogenannten direkten Druck ausgebildet sein. In diesem Fall ist das zu bedruckende Bauteil, das in Vorschubrichtung an dem wenigstens einen Tintenauftragswerk vorbeigeführt wird, der zu bedruckende Gegenstand.
Bevorzugt ist der Gegenstand, dessen Oberfläche mit der Digitaldruckanlage bedruckt wird, eine Holzwerkstoffplatte, vorzugsweise eine Holzspanplatte odereine Holzfaserplatte, insbesondere eine MDF-, HDF- oder OSB-Platte. Vorzugsweise ist die zu bedruckende Oberfläche die Oberseite der Holzwerkstoffplatte. Vorzugsweise ist das zu bedruckende Bauteil eine Übertragungswalze oder ein Druckzylinder. In dieser Ausgestaltung wird der zu bedruckende Gegenstand, also insbesondere die Holzwerkstoffplatte, mittels der Übertragungswalze indirekt bedruckt. Alternativ dazu handelt es sich bei dem zu bedruckenden Bauteil um den zu bedruckenden Gegenstand. In dieser Ausführungsform wird der zu bedruckende Gegenstand direkt durch das Tintenauftragswerk bedruckt.
Vorzugsweise erstrecken sich die wenigstens zwei Reihen von Druckköpfen in einer Richtung senkrecht zur Vorschubrichtung, die auch als Querrichtung bezeichnet werden kann. Besonders bevorzugt weisen die wenigstens zwei Reihen einen Abstand von wenigstens 2 cm, bevorzugt wenigstens 3 cm, besonders bevorzugt wenigstens 5 cm und höchstens 20 cm, bevorzugt höchstens 15 cm, besonders bevorzugt höchstens 10 cm, zueinander auf.
Durch die wenigstens zwei Reihen von Druckköpfen ist es möglich, die Druckauflösung in Drucklänge, also entlang der Vorschubrichtung, zu verdoppeln, wobei die Auflösung in Druckbreite, also entlang der Richtung der jeweiligen Reihe, gleichbleibt. Je höher die Vorschubgeschwindigkeit ist, mit der der zu bedruckende Gegenstand durch die Digitaldruckanlage bewegt wird, desto geringer wird naturgemäß die Auflösung in Vorschubrichtung. Durch die Verwendung von zwei Druckkopfreihen wird die Auflösung in Vorschubrichtung gegenüber der Verwendung nur einer Druckkopfreihe verdoppelt. Zudem ist es möglich, kleinere Druckpunkte zu setzen, wodurch die Auflösung weiter verbessert und auch die Druckqualität erhöht wird. So können beispielsweise doppelt so viele aber kleinere Druckpunkte gesetzt werden, was ebenfalls zu höheren Druckgeschwindigkeiten führt. Vorzugsweise weisen die Druckköpfe eine Auflösung von 1200 dpi („dots per inch“) in der Druckbreite und eine Auflösung von wenigstens 1200 dpi in Drucklänge auf, wenn die Druckanlagengeschwindigkeit, also die Vorschubgeschwindigkeit, mit der der zu bedruckende Gegenstand an dem Tintenauftragswerk vorbeigeführt wird, 80 m/min beträgt. Vorzugsweise beträgt die Vorschubgeschwindigkeit wenigstens 20 m/min und höchstens 135 m/min. Vorteilhafterweise sind die Druckköpfe so angeordnet, dass die Tinte Druckköpfe in einem Winkel von weniger als 10 °, bevorzugt weniger als 5 °, besonders bevorzugt von 0 °, zur Schwerkraftrichtung verlässt. Durch diese Positionierung und Ausrichtung ist es möglich, die Druckköpfe möglichst weit entfernt von dem zu bedruckenden Gegenstand anzuordnen, was insbesondere von Vorteil ist, wenn dieser eine deutlich höhere Temperatur als die Druckköpfe und die Tinte aufweist. Ausdünstungen und Ausgasungen aus dem zu bedruckenden Gegenstand werden auf diese Weise ebenso reduziert, wie die Gefahr von Kondensation am jeweiligen Druckkopf.
Wenn das Tintenauftragswerk zwei oder mehr Reihen von Druckköpfen für eine Farbe aufweist, werden diese bevorzugt symmetrisch zur Schwerkraftrichtung angeordnet, also beispielsweise eine erste Reihe in einem Winkel von 5° zu Schwerkraftrichtung und eine zweite Reihe in einem Winkel von -5° zur Schwerkraftrichtung.
Jeder einzelne Druckkopf wird zum Aufbringen der Tinte nah an die Übertragungswalze heranbewegt, bis der Abstand beispielsweise weniger als 2 mm, bevorzugt 1 mm beträgt.
Vorzugsweise ist die Digitaldruckanlage der hier beschriebenen Art geeignet zum Durchführen eines der hier beschriebenen Verfahren. Bevorzugt weist die Digitaldruckanlage für jede aufzudruckende Farbe eine Übertragungswalze und ein Tintenauftragswerk auf. Vorzugsweise verfügt die Digitaldruckanlage über die bereits beschriebene elektrische Steuerung, vorzugsweise eine elektronische Datenverarbeitungseinrichtung, die eingerichtet ist zum Durchführen des Verfahrens. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist wenigstens eine Übertragungswalze elastisch ausgebildet. Vorzugsweise sind alle Übertragungswalzen elastisch ausgebildet. Bevorzugt weist die Digitaldruckanlage für jede aufzudruckende Farbe einen separaten Druckzylinder auf. Vorzugsweise sind die Druckzylinder angeordnet und ausgebildet zum Übertragen von Tinte auf die jeweilige Übertragungswalze.
Bevorzugt sind die Übertragungswalzen angeordnet und ausgebildet zum Übertragen von Tinte auf die zu bedruckende Oberfläche des Gegenstands.
Vorzugsweise ist die Oberfläche wenigstens eines Druckzylinders, insbesondere die Oberfläche aller Druckzylinder, nicht elastisch ausgebildet. Bevorzugt ist wenigstens ein Druckzylinder, insbesondere jeder Druckzylinder, verchromt.
Bevorzugt ist die elektrische Steuerung eingerichtet ist, für jede Reihe von Druckköpfen separate Separationsdaten zu erstellen und beim Aufbringen der Tinte auf die Übertragungswalzen zu verwenden.
Vorzugsweise wird nach dem Bedrucken einer Übertragungswalze und das Abgeben der so aufgebrachten Tinte auf die Oberfläche des zu bedruckenden Gegenstandes gegebenenfalls an der Übertragungswalze haftende Drucktinte beispielsweise mittels der Rakel entfernt, sodass die Übertragungswalze neu bedruckt werden kann. Auf diese Weise kann die Übertragungswalze, wie bereits dargelegt, dekorlängenunabhängig bedruckt werden. Weist die Übertragungswalze beispielsweise eine Umfangslänge von 1400 mm auf, können trotzdem deutlich längere Dekore, beispielsweise mit einer Dekorlänge von 5000 mm, hergestellt werden.
In einem ersten konkreten Ausführungsbeispiel wurden auf einer 4-Farb-CRYK (cyan, red, yellow, black)- Digitaldruckanlage mit einer Druckbreite von 210 cm Holz, Stein- und Fantasiedekore auf plattenförmige HDF-Kerne aufgedruckt, die ein Format von 280 cm x 207 cm aufweisen. Die Gesamtanlage weist eine Plattenbeschickung, eine Schleifeinheit, und eine Digitaldruckanlage gemäß einem Ausführungsbeispiel der hier beschriebenen Erfindung auf. Diese beinhaltet eine Weißgrundiervorrichtung inklusive Trocknung und ein Primerauftragswerk mit Trocknung, die beide den Tintenauftragswerken der Digitaldruckanlage vorgeordnet sind. Die Digitaldruckanlage ist für den indirekten Digitaldruck ausgelegt, wobei jede der vier Farben CRYK eine eigene Gummiübertragungswalze und zwei Reihen von Druckköpfen. Die Gesamtanlage weist zudem eine Trocknungseinheit für die im indirekten Digitaldruck aufgebrachte Drucktinte, ein Schutzharzwerk mit Trocknung, eine Plattenkühlvorrichtung und eine Plattenabstapelung auf. Es wird beispielsweise ein braunes Nussbaum-Holzdekor mit einer Tintenauftragsmenge von 4 g/m2 produziert. Durch den Einsatz des Primers von 4 g/m2 vor dem Aufbringen der Drucktinten kann dieses Dekor in guter Qualität kostensparend produziert werden. Test haben ergeben, dass dieses Dekor ohne Primer und mit 8 g/m2 Tintenauftrag nicht die Farbintensität erreicht wie mit der genannten Kombination. Ohne Primer hätte das Dekor nicht in dieser Form und zu den Kosten produziert werden können, da die Tintenpigmente unabhängig von der Auftragsmenge zu stark in den Plattenkern versinken.
In einem zweiten konkreten Ausführungsbeispiel werden mittels einer 4-Farb-CRYK Digitaldruckanlage mit einer Druckbreite von 210 cm Holz, Stein- und Fantasiedekore auf plattenförmige HDF-Kerne aufgedruckt, die ein Format von 280 cm x 207 cm aufweisen. Die Gesamtanlage weist eine Plattenbeschickung, eine Schleifeinheit, und eine Digitaldruckanlage gemäß einem Ausführungsbeispiel der hier beschriebenen Erfindung auf. Diese beinhaltet eine Weißgrundiervorrichtung inklusive Trocknung und ein Primerauftragswerk mit Trocknung, die beide den Tintenauftragswerken der Digitaldruckanlage vorgeordnet sind. Die Digitaldruckanlage ist für den indirekten Digitaldruck ausgelegt, wobei jede der vier Farben CRYK eine eigene Gummiübertragungswalze und zwei Reihen von Druckköpfen. Die Gesamtanlage weist zudem eine Trocknungseinheit für die im indirekten Digitaldruck aufgebrachte Drucktinte, ein Schutzharzwerk mit Trocknung, eine Plattenkühlvorrichtung und eine Plattenabstapelung auf. Es wird ein helles Eichendekor mit einer Tintenauftragsmenge von 2 g/m2 produziert. Durch den Einsatz des Primers vor dem Digitaldruck von 4 g/m2 kann dieses Dekor in guter Qualität kostensparend produziert werden. Test haben ergeben, dass dieses Dekor ohne Primer etwa 5 g/m2 Tintenauftrag benötigt, um die gleiche Farbintensität wie mit der genannten Kombination zu erreichen. Ohne Primer benötigt das Dekor 3 g/m2 Tinte mehr als mit Primer. Da die Tinte in etwa dreifach so teuer wie der Primer ist, ist der Kostenvorteil enorm. In einem dritten konkreten Ausführungsbeispiel werden auf einer 4-Farb-CRYK Digitaldruckanlage mit einer Druckbreite von 210 cm Holz, Stein- und Fantasiedekore auf plattenförmige HDF-Kerne im Format 280 cm x 207 cm gedruckt. Die Gesamtanlage weist eine Plattenbeschickung, eine Schleifeinheit, und eine Digitaldruckanlage gemäß einem Ausführungsbeispiel der hier beschriebenen Erfindung auf. Diese beinhaltet eine Weißgrundiervorrichtung inklusive Trocknung und ein Primerauftragswerk mit Trocknung, die beide den Tintenauftragswerken der Digitaldruckanlage vorgeordnet sind. Die Digitaldruckanlage ist für den indirekten Digitaldruck ausgelegt, wobei jede der vier Farben CRYK eine eigene Gummiübertragungswalze und zwei Reihen von Druckköpfen. Die Gesamtanlage weist zudem eine Trocknungseinheit für die im indirekten Digitaldruck aufgebrachte Drucktinte, ein Schutzharzwerk mit Trocknung, eine Plattenkühlvorrichtung und eine Plattenabstapelung auf.
Es wird ein Steindekor mit einer Druckgeschwindigkeit von 135 m/min mit Druckköpfen in Doppelreihe produziert, wobei die Auflösung 1200 dpi x1200 dpi beträgt. Ein identisches Dekor wurde für einen Test mit einer einzelnen Druckkopfreihe und deshalb mit einer Auflösung von 1200 dpi x600 dpi gedruckt. Im Ergebnis waren deutlich größere Druckpunkte nötig, um die schlechtere Farbintensität bei nur einer Druckkopfreihe und gleichbleibender Geschwindigkeit zu kompensieren. Die Qualität hat sich aufgrund der Auflösung verschlechtert und ist anfälliger für eine Streifenbildung in Druckrichtung aufgrund der größeren Druckpunkte.
In einem vierten konkreten Ausführungsbeispiel wurden auf einer 4-Farb-CRYK Digitaldruckanlage mit einer Druckbreite von 210 cm Holz, Stein- und Fantasiedekore auf plattenförmige HDF- Kerne im Format 280 cm x 207 cm gedruckt. Die Gesamtanlage weist eine Plattenbeschickung, eine Schleifeinheit, und eine Digitaldruckanlage gemäß einem Ausführungsbeispiel der hier beschriebenen Erfindung auf. Diese beinhaltet eine Weißgrundiervorrichtung inklusive Trocknung und ein Primerauftragswerk mit Trocknung, die beide den Tintenauftragswerken der Digitaldruckanlage vorgeordnet sind. Die Digitaldruckanlage ist für den indirekten Digitaldruck ausgelegt, wobei jede der vier Farben CRYK eine eigene Gummiübertragungswalze und zwei Reihen von Druckköpfen. Die Gesamtanlage weist zudem eine Trocknungseinheit für die im indirekten Digitaldruck aufgebrachte Drucktinte, ein Schutzharzwerk mit Trocknung, eine Plattenkühlvorrichtung und eine Plattenabstapelung auf.
Es wird ein Holzdekor mit einer Dekorlänge von 5600 mm produziert. Die Übertragungswalzen der Druckeinheit weisen einen Umfang von 1400 mm auf. Durch Ablöschen verbleibender Drucktinte auf der Gummiwalze mittels Rakel nach der Übertragung die die plattenförmigen Kerne ist neues Bedrucken mittels Digitaldruckeinheit möglich. Insgesamt wird die als Gummiwalze ausgebildete Übertragungswalze in vollem Umfang viermal unterschiedlich bedruckt, bevor sich das Dekor wiederholt. Im Ergebnis der Weiterverarbeitung bedeutet dies, dass für dieses Fußbodendekor mit einer Dielenlänge von 1400 mm und einer Breite von 200 mm 40 verschiedene Dielen in einem einzigen Dekor gefertigt werden. Üblich im analogen Rotationsdruck sind etwa 10 Dielen, wobei die Anzahl durch den Umfang der gravierten Druckzylinder begrenzt ist.

Claims

Patentansprüche
1. Verfahren zum Bedrucken einer Oberfläche eines Gegenstandes mit einem Dekor mittels einer Digitaldruckanlage, die für jede aufzudruckende Farbe eine Übertragungswalze und ein Tintenauftragswerk zum Aufträgen einer Tinte auf die jeweilige Übertragungswalze aufweist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
- Erstellen von Separationsdaten für jede aufzudruckende Farbe, wobei die Separationsdaten Druckdaten der jeweiligen Farbe beinhalten, - Aufbringen von Tinte auf die Übertragungswalzen jeder Farbe entsprechend den Separationsdaten der entsprechenden Farbe, - Übertragen zumindest eines Teils der auf die Übertragungswalzen aufgebrachten Tinte auf die zu bedruckende Oberfläche des Gegenstandes.
2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Druckdaten Informationen über Ort und Menge der auf die Übertragungswalze aufzubringende Tinte der jeweiligen Farbe beinhalten.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Separationsdaten mittels einer elektrischen Steuerung, insbesondere einer elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung, aus einer digitalen Darstellung des Dekors errechnet werden.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringen von Tinte auf wenigstens eine Übertragungswalze beinhaltet, dass die Tinte von dem Tintenauftragswerk auf einen Druckzylinder und von diesem auf die Übertragungswalze übertragen wird. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Tinte zunächst auf einen Druckzylinder und von dort auf die jeweilige Übertragungswalze übertragen wird, wobei vorzugsweise für jede Farbe ein separater Druckzylinder verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Übertragen der Tinte ein Primer auf die zu bedruckende Oberfläche aufgebracht wird.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand, dessen Oberfläche bedruckt wird, eine Holzwerkstoffplatte ist.
8. Digitaldruckanlage zum Bedrucken einer Oberfläche eines Gegenstandes, wobei die Digitaldruckanlage wenigstens ein Tintenauftragswerk aufweist, an dem ein zu bedruckendes Bauteil in einer Vorschubrichtung vorbeigeführt wird und das eine Mehrzahl von Druckköpfen aufweist, die in wenigstens zwei Reihen in Vorschubrichtung zueinander versetzt angeordnet sind.
9. Digitaldruckanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die wenigstens zwei Reihen in einer Richtung senkrecht zur Vorschubrichtung erstrecken.
10. Digitaldruckanlage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Reihen einen Abstand von wenigstens 2 cm, bevorzugt wenigstens 3 cm, besonders bevorzugt wenigstens 5 cm und höchstens 20 cm, bevorzugt höchstens 15 cm, besonders bevorzugt höchstens 10 cm aufweisen.
11. Digitaldruckanlage nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckköpfe so angeordnet sind, dass Tinte die Druckköpfe in einem Winkel von weniger als 10 °, bevorzugt weniger als 5 ° besonders bevorzugt von 0 ° zur Schwerkraftrichtung, verlässt.
12. Digitaldruckanlage nach einem der Ansprüche 8 bis 11 zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, die für jede aufzudruckende Farbe eine Übertragungswalze und ein Tintenauftragswerk aufweist und über eine elektrische Steuerung, vorzugsweise eine elektronische Datenverarbeitungseinrichtung, verfügt, die eingerichtet ist zum Durchführen des Verfahrens.
13. Digitaldruckanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Steuerung eingerichtet ist, für jede Reihe von Druckköpfen separate Separationsdaten zu erstellen und beim Aufbringen der Tinte auf die Übertragungswalzen zu verwenden.
14. Digitaldruckanlage nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Übertragungswalze, bevorzugt alle Übertragungswalzen elastisch sind.
15. Digitaldruckanlage nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand, dessen Oberfläche bedruckt wird, eine Holzwerkstoffplatte ist und das zu bedruckende Bauteil ein Druckzylinder oder eine Übertragungswalze ist.
PCT/EP2025/080462 2024-10-25 2025-10-22 Verfahren zum bedrucken der oberfläche eines gegenstandes Pending WO2026087577A1 (de)

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