AT100590B - Hydraulische Kupplung. - Google Patents

Hydraulische Kupplung.

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AT100590B
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housing
channels
pressure
hydraulic clutch
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Dora Mayer
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Dora Mayer
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  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydraulische Kupplung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Kupplung, insbesondere von Wechselgetiieben, bei der der Druckflüssigkeitsverteiler die Welle umgibt und sich in einem radial einstellbaren, aber nicht drehbaren Gehäuse einstellen lässt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in fünf Figuren dargestellt. Fig. 1 zeigt die Erfindung im Längsschnitt und   Fig. 8   die Ölzuführung sowohl für die Ein-wie Ausschaltung. 



  Die Fig. 3 und 4 sind Querschnitte durch den Verteiler und Fig. 5 stellt dessen Gehäuse im Schnitt dar. 



   Die Kupplungswelle a trägt einen innen und aussen zylindrischen Verteiler oder Hahn b, der vermittels eines Hebels c gedreht werden kann. Auf dem Hahn b ruht ein Gehäuse d, das gegen Verdrehen durch eine Schraube s gehalten ist. In dem Hahn b sind entsprechend der Anzahl der vorgesehenen Kupplungen Schlitze e, e1, e2 eingearbeitet, die mit dem Schlitz g in dem Gehäuse in Verbindung gebracht werden können. Die für die Einschaltung der drei Kupplungen I, 11, 111 vorgesehenen drei Schlitze e,   fi, e   stehen dauernd mit den   Ringnuten f, i,/s   in Verbindung (Fig. 3), während eine vierte   Nut 13   direkt Öl vom   Druckölbehälter     p   bekommt, also nicht von dem Schlitz g gesteuert wird.

   Es steht also die vierte Leitung 13 dauernd auf   Öldruck   und sucht die Kupplungen auszuschalten. Der Verteiler b ist nur durch den Stopfen t gehalten und kann nach Abnahme desselben von der Welle abgezogen werden. Das Gehäuse   II   ist in das Getriebegehäuse n mit radialem Spiel eingesetzt und dichtet auf der einen Seite mit dem Bund v gegen das Gehäuse n ab. Auf der andern Seite ist ein Dichtungsring w angeordnet, der auf dem Gehäuse   d   öldicht aufgesetzt ist, sich jedoch durch die Feder   a ; seitlich verschieben   lässt, bis er an dem Getriebegehäuse n anliegt und dichtet. 



   Die Schlitze e, e1,e2 sind über den Schlitz g (Fig. 2) hinaus noch soweit verlängert, dass sie auch gegen die Kanten h,   h,   (Fig. 4 und 5) in dem Gehäuse   a ! abschliessen,   u. zw. ist immer derjenige Kanal e, der mit dem Schlitz g verbunden ist, zwischen den Abschlusskanten h,      gelegen und geschlossen, während die andern Kanäle, z. B. e1 und es von h,   Ai   nicht mehr verdeckt werden, also offen sind und Öl frei nach dem Ölbehälter y und der Ölpumpe 2 ausfliessen lassen.

   Auch der Kanal q sammelt das infolge Undichtheiten von dem Hahn b auf der linken Seite   hindurchfliessende Öl   und leitet es nach unten zum Sammel-   behälter y.   In die Welle a ist ein besonderes Rohrsystem   m, m,, M, Kg   eingezogen, mit dem der Ölstrom auf die Kupplungen zum Ein-und Ausschalten verteilt wird. 



   Die Wirkungsweise der Schaltung ist folgende : Der Hahn b steht dauernd unter Öldruck, der durch die Pumpe z erzeugt wird. Wird der Hahn z. B. zum Einschalten der Kupplung   I   eingestellt, so strömt Öl durch den Schlitz g nach dem Kanal e und durch Rohr m der Kupplung   I   zu und bringt dieselbe zum Arbeiten. Der Kanal e ist, wie auch im Schnitt C-D zu ersehen ist, in seiner rechten Verlängerung durch die Überdeckung h, h1 geschlossen, während die andern zwei Kanäle el, e2 nicht mit 
 EMI1.1 
 



   Die Ausschaltung der Kupplungen erfolgt durch Öl der unteren Einströmung, die nicht durch den Hahn b gesteuert wird, also von diesem nicht beeinflusst wird. Sie wird bei der Drehung des Hahnes b nicht unterbrochen, da dieser nur die Überleitung des Öles auf den   Kanal Ki durch   die   Nut f3 zu   besorgen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 hat. Die Stufenkolben 1 und 2 sämtlicher Kupplungen stehen dauernd unter Druck, damit dieselben sofort ausgeschaltet werden, wenn der Hahn b umgestellt wird. 
 EMI2.1 
   hhl.   Dadurch wird erreicht, dass beim Drehen des Hahnes b durch Hebel c zuerst die auszuschaltende Kupplung Öl bekommt. 



   Die Einrichtung steuert also erstens die Verteilung des Öles auf die inneren Kolben der Kupplungen zum Einschalten, zweitens den   Rücklauf   des Öles aus den inneren Kolben beim Umschalten bevor die nächste Kupplung Öl bekommt, drittens die   Ölzuführung   auf die Stufenkolben zum Auseinanderdrücken der Kupplungsscheiben, und viertens die Ölverteilung von dem ruhenden Hahn b auf die sich drehende Kupplungswelle a ohne Stopfbüchse und Dichtungsringe. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hydraulische Kupplung, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Ausrücken der Kupplungsscheiben (5, 6) verwendete Drucköl von einem Druckraum (7) aufgenommen wird, der keine Verbindung hat mit dem zum   Einrücken   der Kupplungsscheiben dienenden Druckraum (8).

Claims (1)

  1. 2. Hydraulische Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den Druckleitungen für die getrennten Druckräume (7 und 8), die zur Aufnahme des Öles für das Aus-und Einrücken der Kupplungsscheiben (5 und 6) dienen, ein Hahn vorgeschaltet ist, der gestattet, zum Ausrücken der Kupplungsscheiben (5 und 6) den Druck aus dem Druckraum (8) abzulassen.
    3. Hydraulische Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Naben der Kupplungsscheiben (5 und 6) aus Stufenkolben bestehen, die mit dem Gehäuse (10) einen Ringraum (7) bilden, der das Drucköl zum Ausschalten der Kupplungsseheiben aufnimmt.
    4. Hydraulische Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Druckräumen (7 und 8) das Drucköl durch die hohle Welle (a) zugeführt wird, und dass die Kupplungsscheiben die Ölzuführung durch Abdeckung der Zuführungskanäle selbsttätig abschliessen, nachdem die Kupplungscheiben ausgeschaltet sind.
    5. Hydraulische Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölverteiler (b) in ein Gehäuse (d) eingesetzt ist, das sich im Getriebegehäuse selbsttätig radial einstellen kann, so dass Durchbiegungen oder Erschütterungen der Welle (a) das Verdrehen des Verteilers (b) nicht beeinträchtigen.
    6. Hydraulische Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das radial EMI2.2 angebrachten Bund (0) und anderseits durch einen auf das Gehäuse (d) aufgesetzten Bund (iv) abgedichtet wird, wobei zum Anpressen der Bunde zwischen beiden eine Druckfeder eingelegt ist.
    7. Hydraulische Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölverteiler (b) auf seinem Umfange in der Längsrichtung verlaufende, getrennte Kanäle (e, und e2) besitzt, von welchen jeweils einem Kanal durch den Kanal (g) im Gehäuse (d) Öl zufliesst, wobei die Kanäle (e, e1 und aj das Öl jeweils auf einen der getrennten Ringkanäle (f, f2 und f2), die sich auf der Transmissionswelle befinden, überleiten, zum Zwecke des Einrückens der einzelnen Kupplungen, und dass das Gehäuse (d) mit einer Leiste (h, k) versehen ist, die jeweils denjenigen der Kanäle (e, und e2) vollständig abdeckt, der mit dem Kanal (g) verbunden ist, während die übrigen der Kanäle (e, e1 und e2)
    offen bleiben, so dass das Öl aus den entsprechenden Kupplungen ausströmen kann, sowie dass eine Ringnute (f3) im Gehäuse (d) dauernd unter Öldruck steht, zu dem Zweck, die Kupplungen jeweils augenblicklich auszurücken.
AT100590D 1921-12-08 1922-12-02 Hydraulische Kupplung. AT100590B (de)

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