CH99568A - Steuerhahnen bei hydraulischen Kupplungen, insbesondere für mehrstufige Wechselgetriebe. - Google Patents

Steuerhahnen bei hydraulischen Kupplungen, insbesondere für mehrstufige Wechselgetriebe.

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CH99568A
CH99568A CH99568DA CH99568A CH 99568 A CH99568 A CH 99568A CH 99568D A CH99568D A CH 99568DA CH 99568 A CH99568 A CH 99568A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0262Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being hydraulic
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16HGEARING
    • F16H2708/00Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes
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Description


  Steuerhahnen bei hydraulischen Kupplungen, insbesondere für mehrstufige  Wechselgetriebe.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Steuerhahnen bei hydraulischen  Kupplungen, insbesondere für mehrstufige  Wechselgetriebe, mittelst welchem die Be  triebsflüssigkeit auf einfache Art verteilt  wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Dabei zeigen:  Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Aus  führungsbeispiel an einem dreistufigen  Wechselgetriebe,  Fig. 2 eine perspektivische Darstellung  mit teilweisem Schnitt des Hahnens,  Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B  von Fig. 2,  Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D  von Fig. 2,  Fig. 5 eine Einzelheit.  



  Der dargestellte Hahnen dient zur Steue  rung der Ölverteilung für die durch Drucköl  ein- und auszuschaltenden Kupplungen I, II  und III des Wechselgetriebes, die wahlweise  die getriebene "Welle a mit der treibenden  Welle a1 unter Zwischenschaltung der ent-    sprechenden Übersetzung kuppeln sollen. Dia  Kupplungen sind-mit symmetrisch angeord  neten, innern und äussern Reibscheiben ver  sehen, und es muss für die Einschaltung  Drucköl zwischen die innern, verschiebbaren  Reibscheiben i eingeleitet werden, das für  die Ausschaltung wieder abzuleiten ist, wäh  rend gleichzeitig Drucköl in die Druckräume  zwischen die abgesetzten Naben 1, 2 der     in-          nern    und äussern Reibscheiben für die Aus  schaltung einzuführen ist.

   Zu diesem Zwecke  ist die Welle a hohl ausgeführt und mit  einem Einsatz versehen, der mit drei Zufüh  rungskanälen m, m2, m3 (entsprechend der  Zahl der Kupplungen, die eine beliebige sein  kann) für die Einschaltung, und einem ge  meinsamen Zuführungskanal in, für die Aus  schaltung versehen ist. Der     Steuerhahnen     selbst ist folgendermassen ausgebildet:  Die hohle Kupplungswelle     a    trägt an  ihrem freien Ende einen innen und     =    aussen  zylindrischen     Hahnreiber    b, der vermittelst  Hebels c gedreht     werden    kann.

   Der Hahn  reiber<I>b</I> ist nur durch den     Stopfen   <I>t</I> gehalten;  er kann nach Abnahme     dieses    letzteren von      der Welle abgezogen werden. Auf dem  Hahnreiber b ruht ein Ha hngehäuse d, das  gegen Verdrehen durch eine Sehraube s ge  halten ist. Das Hahngehäuse cd ist in das  Getriebegehäuse n mit radialem Spiel einge  setzt, so dass es sich radial der Lage der  Welle entsprechend genau einstellen lässt und  dichtet auf der einen Seite mit dem Bund v  (Fig. 2) gegen das Gehäuse n ab; auf der an  dern Seite ist ein Dichtungsring w angeord  net, der auf dem G;ehäuse d öldicht aufge  setzt ist, sich jedoch durch die Feder x axial  verschieben lässt, bis er an dem Getriebe  n anliegt und dichtet.

   In dem Hahn  reiber b sind entsprechend der Anzahl Kupp  lungen Längsnuten e, e1, e2 eingearbeitet, die  auf einen Schlitz g in dem Gehäuse d einge  stellt werden können. Dieser Schlitz g mün  det anderseits gegen einen Druckölbehälter p  aus. Die drei Längsnuten e, e, und e2 stehen  mittelst eines Schlitzes dauernd mit Ring  nuten f, f, und f2 der hohlen Welle a, in Ver  bindung (Fig. 3), welche Ringnuten ihrer  seits mittelst einer Durchbrechung je mit  einem der Kanäle m., m2, m3 in Verbindung  stehen. Eine vierte Rin gnute f3 der Welle a  steht einerseits durch eine Durchbrechun  mit dem Längskanal m1, der Welle, ander  seits mittelst einer Durchbrechung im Hahn  reiber mit einer Ringnut des Gehäuses d in  Verbindung, die durch Kanäle o (s. auch  Fig. 3 und 5) ständig mit dem Druckölbe  hälter p in Verbindung steht.

   Es steht also  die Leitung m1, dauernd auf Öldruck und  sucht die Kupplungen auszuschalten.  



  Das rechtsseitige Ende des Hahngehäuses  d schliesst nur auf einem achsial in gleicher  Flucht mit dem Schlitz g liegenden Teil  zwischen den Kanten h und l1. dicht  an den Hahnreiber b an, während der übrige  Teil abgesetzt ist und einen Ringraum zwi  schen Bahngehäuse d und Hahnreiber b frei  lässt (Fig. 4 und 5). Die Schlitze e, e,, e2  erstrecken sieh über den Schlitz g (Fig. 2)  hinaus nach rechts soweit, sass sie über diese  abgesetzte Partie hinausragen und durch die  zwischen den Kanten lt. und h1 liegende Par  tie des Hahnbehäuses d abgeschlossen wer-    den können. ES ist nun immer derjenige Ka  nn 1, der nach. dem Schlitz g hin. offen ist (in  der Zeichnung e), zwischen den Abschluss  kanten h, h1, beschlossen, während die andern  Kanäle, nämlich e, und e2, -on der Partie  zwischen h, h1, nicht mehr versecht werden,  also gegen den Ringraum 3 hin offen sind.

    Der letztere ist seinerseits geben den 9     Öl-          abfluss    q hin offen, so da ss Ö1 aus den Ka  nälen m2 und m3 frei nach demn Ölbehälter y  und einer Öldruckpumpe z ausfliessen kann.  Die letztere drückt das Ö1 in den Drucköl  behälter p. Der Kanal q sammelt auch das  infolge Undichtheiten des Hahnens auf der  linken Seite hindurchfliessende Ö1 und leitet  es nach unten zum Sammelbehälter y.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen  Steuerhahnens ist die folgende:  Der Hahnen steht dauernd unter dem Öl  druck im Behälter p, welch letzterer durch die  Pumpe r gespeit wird. Soll der Hahnen z. B.  zum Einschalten der Kupplung I dienen, so  wird der Hahnreiber b so eingestellt, sass  seine Längsnut e unter dem. Schlitz g des  Hahngehäuses d stelht: es strömt dann Öl  durch den Schlitz g nach dem Kanal e. Der  Kanal e ist, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist,  an seinem rechtseitigen Ende durch die Par  tie zwischen h, h1, geschlossen, so sass das  Drucköl durch die Ringnut f2 nach demn  Wellenkanal m und zwischen die Reibschei  ben i. strömt, so sass diese auseinandergehen  und an die äussern Reibscheiben angepresst  werden, wodurch die Kupplung eingeschal  tet wird.

   Die andern zwei Kanäle, e und  die nicht unter dem Schlitz g stehen, werden  von der Partie zwischen h, h, nicht abge  schlossen; in den Kanälen m2 und m3 befind  liches Ö1 kann also frei auslaufen nach denm  Sammelbehälter y. Es wird somit durch den  Schlitz g nur der Kupplung I Öl zugeführt,  während die andern Kupplungen nach dem  Behälter y ausleeren.  



  Zur     Ausschaltung    der     Kupplun     der     Ha,hnreiber    b so     einbestellt,    sass die       Längsnut    e nicht mehr unter dem Schlitz     g          steht    und nicht mehr     voll    der Partie zwischen  den Kanten     li,        la,    abgeschlossen wird, sondern      in den Ringraum 3 ausleeren kann.

   Die  Kupplung I steht dann nur noch unter dem  auf die Ringkolbenfläche zwischen den Na  ben 1, 2 wirkenden Öldruck des Kanals in,  der nicht unterbrochen wird bei der Drehung  des Hahnreibers b, indem der letztere durch  die Nute f l, die dauernde Überleistung des Öls  auf den Kanal m1 besorgt, so dass die Ring    kolbenräume zwischen den Naben 1, 2 sämt  licher Kupplungen dauernd unter Druck  stehen. Unter diesem Druck gehen die innern  Reibscheiben i nach Aufhören des Gegen  druckes zwischen ihnen sofort zusammen, so  dass die Kupplung sofort ausgeschaltet wird,  wenn der Hahnreiber b umgestellt wird.  



  Die Entfernung der Schlitze e, e,, e2  (Fug. 3) voneinander ist grösser als die  Länge der Partie zwischen h und dh1 Dadurch  wird erreicht, dass beim Drehen des Hahn  reibers b durch Hebel c zuerst die auszu  schaltende Kupplung entlastet wird, bevor  die einzuschaltende Öl bekommt.  



  Der dargestellte Hahnen steuert also er  stens die Verteilung des Öls auf die innern  Reibscheiben i. der Kupplungen zum Ein  schalten, zweitens den Rücklauf des Öls aus  dem Raum zwischen den innern Reibschei  ben i beim Umschalten, bevor die höchste  Kupplung Öl bekommt, drittens die     Ölzufüh-          rung    auf die Ringkolbenflächen zwischen 1  und 2 zum Auseinanderdrücken der Kupp  lungsscheiben. Dabei erfolgt in jeder Hahn  einstellung die ganze Ölverteilung auf die  Kupplungswelle a auch während der Dre  hung der letzteren von dem ruhenden Hahn  aus, und zwar ohne Stopfbüchse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Steuerhahnen bei hydraulischen Kupp lungen, insbesondere für mehrstufige Wech selgetriebe, der an der drehbaren Kupplungs welle angeordnet ist, gekennzeichnet durch einen die Welle umgebenden Hahnreiber, der sich in einem nicht drehbaren Hahngehäuse einstellen lässt. UNTERANSPRÜCHE 1. Steuerhahnen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Hahnge- häuse in einem äussern Gehäuse radial einstellbar angeordnet ist. Z. Steuerhalinen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die drehbare Kupplungswelle getrennte Druckflüssig keitskanäle für die Ein- und Ausschaltung besitzt, die während der Drehung der Kupplungswelle durch den ruhenden Hahnreiber bedient werden. 3.
    Steuerhahnen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kupplungs welle als Hohlwelle ausgebildet ist, die in einem Einsatz Längskanäle aufweist, wel che die Zu- und Abführungsleitungen für die Druchflüssigkeit bilden. Steuerhahnen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hahn reiber mit Längsnuten versehen ist, die einerseits mit Ringnuten der Kupplungs welle in Verbindung stehen, welche ihrer seits von in dieser angeordneten Längs kanälen für die Zuleitung der Druckflüs sigkeit ausgehen, und welche Längsnuten anderseits mit einer Öffnung im Hahn- gebäuse in Verbindung gebracht werden können, die gegen einen Druckflüssigkeits behälter ausmündet. 5.
    Steuerhahnen nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung des Hahngehäuses einen auf einen Teil ihres Umfanges abgesetzten Teil besitzt, der nach dem Ölablass hin offen ist und der durch eine Partie zur Überdeckung für die Längsnuten unter brochen ist, so dass diese für die Zuleitung der Druckflüssigkeit zu den Wellen längskanälen überdeckt werden können, für deren Ableitung aber in den abge setzten Teil ausmünden können. G.
    Steuerhahnen nach Pate tansprucli und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Entfernung der Längsnuten (e), (e,), (e@) untereinander grösser ist als die zu ihrer Überdeckung dienende Partie, um die Entlastung eines Zuleitungskanals herbeizuführen, bevor ein anderer unter Druck kommt. 7.
    Steuerhahnen nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine im Hahngehäuse angeordnete Ringnut, die einerseits mit einem Druckölbehälter, anderseits mittelst einer im Hahnreiber angeordneten Durch brechung mit einer Ringnut (f3) der Kupp lungswelle in ständiger Verbindung steht, die an einen in der letzteren angeordneten, zur Ausschaltung der Kupplung dienenden Kanal (m1) angeschlossen ist, um diesen ständig unter Druck zu halten. 8. Steuerhahnen nach Patentanspruch, wie. t auf beiliegender Zeichnung dargestellt und anhand derselben beschrieben.
CH99568D 1921-09-10 1921-09-10 Steuerhahnen bei hydraulischen Kupplungen, insbesondere für mehrstufige Wechselgetriebe. CH99568A (de)

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