AT1011U1 - Einrichtung für fahrzeuge, insbesondere kraftfahrzeuge, zur rekonstruktion einer unfallsituation - Google Patents

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AT1011U1
AT1011U1 AT51895U AT51895U AT1011U1 AT 1011 U1 AT1011 U1 AT 1011U1 AT 51895 U AT51895 U AT 51895U AT 51895 U AT51895 U AT 51895U AT 1011 U1 AT1011 U1 AT 1011U1
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Schneeberger Rudolf
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, zur Rekonstruierung einer Unfallsituation. 



  Bei geringfügigen Schäden, die durch einen Unfall an einem Fahrzeug insbesondere Kraftfahrzeug entstehen, wird die Behörde nicht aktiv. Erst bei schwereren Unfällen werden fotografische Aufnahmen von der Unfallstelle gemacht. 



  Aufgabe der Erfindung ist es nun, hier Abhilfe zu schaffen und auch bei kleineren Unfällen die Unfallsituation bildlich festzuhalten, sowohl wenn sich der Unfall an bewegten Fahrzeugen ereignet, als auch bei Parkschäden. 



  Um dieses   Ziezu   erreichen, wird eine Einrichtung vorgeschlagen, die sich dadurch auszeichnet, dass an dem Fahrzeug, bei Kraftfahrzeugen bevorzugt am Innenspiegel, eine Kamera (Filmkamera oder Fotokamera) angeordnet ist und am Fahrzeug mindestens ein durch das Unfallgeschehen betätigbarer Sensor angeordnet ist, der mit einer Drehvorrichtung für die Kamera gekoppelt ist und im Falle eines Unfalls die Drehvorrichtung für die Kamera auslöst. 



  Durch die erfindungsgemässe Massnahme ist es möglich, ein Panoramabild unmittelbar nach einem Unfall auszulösen, da der Sensor durch das Unfallgeschehen (Stoss oder dergleichen) betätigt wird und dadurch die Kamera in Drehung versetzt, welche, je nachdem ob es sich um eine Filmkamera oder eine Fotokamera handelt, eine Bildreihe aufnimmt. 



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können am Fahrzeug Parksensoren und Fahrtsensoren angeordnet sein, wobei diese Sensoren alternativ an ein Steueraggregat für das Auslösen der Drehbewegung der Kamera und für den Auslöser der Kamera angeschlossen sind. 



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann mit dem Steueraggregat ein Verzögerungsschaltkreis verbunden sein, um das Einschalten der Kamera um eine vorgegebene Zeitspanne, gerechnet vom Ansprechen des Sensors, zu verzögern. Die Zeitspanne kann dabei auch vorwählbar sein. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert : Es zeigen,   Fig. 1   eine Draufsicht auf eine in der Einrichtung zur Konstruktion einer Unfallsituation verwendbare Kamera, Fig. 2 ein Detail aus   Fig. 1   und Fig. 3 ein Schaltschema. 



  Wie aus Fig. l ersichtlich, ist eine Kamera 8, die dort als Fotokamera ausgebildet ist, über ein Gelenk 7, einen Drehkontakt 6 und ein aus Motor und Getriebe bestehendes Aggregat 5 an einem Innenspiegel 9 befestigt. Am Fahrzeug ist mindestens ein Sensor 2 oder 3 angeordnet, der durch das Unfallgeschehen,   z. B.   durch einen Stoss, betätigbar ist und der mit der Drehvorrichtung 6 für die Kamera gekoppelt ist, um im Falle eines Unfalls die Drehvorrichtung 6, bzw. das Motorgetriebeaggregat 5 für die Kamera 8 auszulösen. 



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Sensoren vorgesehen, nämlich ein Parksensor 2 und ein Fahrtsensor 3. 



  Die Sensoren stehen über eine Leitung 16 mit einem Steueraggregat 1 in Verbindung, über welches die Drehbewegung der Kamera 8 und der Auslöser der Kamera 8 betätigt werden. 



  Der Schaltkreis für das Auslösen der Drehbewegung ist mit 14, jener für das Betätigen des Auslösers der Kamera mit 15 bezeichnet. 



  Darüberhinaus ist noch ein Kreis 17 vorgesehen, mit welchem die Drehgeschwindigkeit des Fotoapparates gekoppelt werden kann. 



  Mit dem Regelkreis für das Auslösen der Drehbewegung kann auch die Anzahl der Umdrehungen der Kamera vorgegeben werden. 



  In die Leitung 16, die von den Sensoren 2 und 3 am Fahrzeug zum Steueraggregat 1 führt, ist ein Umschalter 4 angeordnet, der   von"Parkzustand"auf"Fahrtzustand"umschaltet.   Dieser Umschalter kann händisch betätigt werden. 



  Mit dem Steueraggregat 1 ist weiters ein Verzögerungsschaltkreis 10 verbunden, der dazu dient, die Kamera 8 erst nach einer vorgegebenen, beispielsweise eine Minute betragenden Zeitspanne, gerechnet vom Ansprechen des Sensors 2 bzw. 3, einzuschalten. 



  Weiters sind Anzeigen 11,12 und 13 für die Aktivierung der Einrichtung, die Aktivierung des   Verzögerungs schaltkreises 10   und das Ansprechen eines Sensors, vorgesehen. 

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  Die Bildfolgefrequenz der Kamera 8 kann eingestellt werden auf den jeweils gewünschten Wert. 



  Der Drehkontakt 6 dient dazu, die vom Steueraggregat 1 kommenden Impulse in die Kamera einzuleiten, um den Auslöser bzw. die Bildfolgefrequenz zu aktivieren.

Claims (6)

  1. ANSPRUCHE : 1. Einrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, zur Rekonstruktion einer Unfallsituation, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Fahrzeug, bei Kraftfahrzeugen bevorzugt am Innenspiegel (9), eine Kamera (8) (Filmkamera oder Fotokamera) angeordnet ist und am Fahrzeug mindestens ein durch das Unfallgeschehen betätigbarer Sensor (2, 3) angeordnet ist, der mit einer Drehvorrichtung (6) für die Kamera (8) gekoppelt ist und im Falle eines Unfalls die Drehvorrichtung (6) für die Kamera (8) auslöst.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Fahrzeug Parksensoren (2) und Fahrtsensoren (3) angeordnet sind, wobei diese Sensoren (2, 3) alternativ an ein Steueraggregat (1) für das Auslösen der Drehbewegung (14) der Kamera (8) und für den Auslöser (15) der Kamera (8) angeschlossen sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Leitung (16), die von den Sensoren (2, 3) zum Steueraggregat (l) führt, ein Umschalter (4) von"Parkzustand"auf"Fahrtzustand" angeordnet ist, der bevorzugt händisch betätigbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Steueraggregat (1) ein Verzögerungsschaltkreis (10) verbunden ist, der das Einschalten der Kamera (8) um eine vorgegebene, insbesondere einstellbare Zeitspanne, gerechnet vom An- sprechen des Sensors (2, 3), verzögert.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Anzeigen (11, 12, 13) für die Aktivierung der Einrichtung und/oder die Aktivierung des Verzögerungsschaltkreises (10) und/oder das Ansprechen eines Sensors vorgesehen sind.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildfolgefrequenz der Kamera (8) einstellbar ist.
AT51895U 1995-09-28 1995-09-28 Einrichtung für fahrzeuge, insbesondere kraftfahrzeuge, zur rekonstruktion einer unfallsituation AT1011U1 (de)

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AT1011U1 true AT1011U1 (de) 1996-09-25

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