DE972776C - In einem Kraftfahrzeug eingebauter Photoapparat - Google Patents
In einem Kraftfahrzeug eingebauter PhotoapparatInfo
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- DE972776C DE972776C DEL12827A DEL0012827A DE972776C DE 972776 C DE972776 C DE 972776C DE L12827 A DEL12827 A DE L12827A DE L0012827 A DEL0012827 A DE L0012827A DE 972776 C DE972776 C DE 972776C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R11/00—Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for
- B60R11/04—Mounting of cameras operative during drive; Arrangement of controls thereof relative to the vehicle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
- Die wachsende Geschwindigkeit der Verkehrsmittel auf den Straßen und die wachsende Verkehrsdichte vergrößern die Gefahren für die Verkehrsteilnehmer. Die Verkehrsdisziplin wird immer wichtiger. Angestrebt wird sie durch entsprechende Gesetze und Polizeiverordnungen und überwacht durch die Polizei. Diese Überwachung ist jedoch infolge der notwendigen Beschränkung der Anzahl der Überwachungsbeamten mehr oder weniger unwirksam.
- Der Zweck der Erfindung besteht darin, mit automatisch erzielten Photoaufnahmen Verkehrssünder durch dokumentarische Feststellung der Überschreitung von Verkehrsvorschriften durch Verkehrsteilnehmer zu ermitteln, bei Unglücksfällen die Verantwortlichkeit zu klären und so indirekt auch die Verkehrsdisziplin zu heben.
- Es ist bekannt, die Auslösevorrichtung einer in einem Kraftfahrzeug eingebauten Kamera mit einer Fuß- oder Fingerkontaktvorrichtung zu versehen oder sie mit dem Bremspedal oder mit einem Meßgerät für die bei scharfem Bremsen auftretende Verzögerung zu kuppeln.
- Die Erfindung beruht darauf, daß im Gegensatz zu bekannten Anordnungen, bei denen die Auslösevorrichtungen nur im Innern des Kraftfahrzeuges liegen, an seiner Außenseite elektrische Kontaktvorrichtungen vorgesehen sind, die bei heftiger Berührung oder Beschädigung durch Hindernisse oder andere Fahrzeuge einen Stromkreis schließen und mittels eines Elektromagneten die Auslösevorrichtung einer eingebauten Kamera betätigen.
- Die Einrichtung nach der Erfindung hat folgende Vorteile gegenüber den bekannten Vorrichtungen: Sie ist unabhängig von irgendeiner Betätigung durch Fahrzeuginsassen und deren Reaktionsgeschwindigkeit. Sie arbeitet auch in Abwesenheit der Insassen, was für abgestellte Wagen wichtig ist. Sie gibt die Möglichkeit, besonders gefährdete Teile des Fahrzeugs vorzugsweise mit Kontaktvorrichtungen auszustatten, wobei der oder die Photoapparate) auf diese zu richten sind. Hervorzuheben ist, daß die erfindungsgemäß gestaltete Vorrichtung feinfühliger ist als die bekannten. Für den Kontaktschluß genügt eine kleinere Kraft als bei einer Vorrichtung, bei der die Fahrzeugverzögerung das Auslösen bewirkt. Fahrzeugzerstörungen oder Beschädigungen sind nicht Voraussetzung für das Funktionieren.
- Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein isolierter Leiter an der Innen- oder an der Außenseite des Wagens verlegt und mit dem freien Pol der Fahrzeugbatterie verbunden. Der andere Pol der Batterie ist an die Masse des Fahrzeugs angeschlossen. Von dem Leiter werden beliebige Abzweigungen insbesondere zu vorstehenden Teilen des Wagens wie vordere und hintere Stoßstangen, Kotflügel, Scheinwerfer und zu anderen besonderen Punkten der Karosserie geführt. Hier sind sie mit isoliert befestigten vorstehenden Knöpfen verbunden, die bei einer Karambolage leitend gegen die Masse des Wagens und damit den anderen Pol gedrückt werden. An der Kamera, die in die Leitung mit einbegriffen ist, wird durch den entstehenden Strom ein Elektromagnet erregt, der den Auslöser der Kamera anzieht.
- In der Zeichnung ist die Erfindung noch weiter erläutert.
- Fig. r stellt die Teilansicht bzw. den Teil eines Längsschnitts eines Kraftwagens dar. In ihr ist e eine Kamera, die durch eine Verbindungsleitung i mit der Batterie g und der isolierten, um den Wagen verlegten Leitung h zusammenhängt. k sind Kontaktknöpfe an Stoßstangen, Kotflügeln usw.
- In Fig. 3 ist die Kamera C mit dem Auslösehebel e, dem Elektromagneten p und einer Vorspannfeder f in größerem Maßstab gezeichnet. Bei Kontaktschluß zieht der Elektromagnet p den Auslösehebel e nach Überwinden der schwachen Vorspannfeder f nach oben und löst die Kamera aus.
- Fig. 2 zeigt die Draufsicht des Wagens. Auch hier bedeutet e die Kamera, g die Fahrzeugbatterie, h isolierte Leitung, i ihre über den Photoapparat gehende Verbindung mit g; k sind Kontaktknöpfe. Diese sind in Fig. 4 in größerem Maßstab gezeichnet. Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist e ein Gummisaugnapf, in dem ein Stahlplättchen mit einer Spitze m eingebettet ist, das durch eine Verbindungsleitung m mit der Leitung h verbunden ist. Im Normalfall ist der Stift m von der Wand o, die beispielsweise die Karosseriewand ist, getrennt. Ein starker Druck auf den Kontaktknopf läßt die Spitze durch die isolierende Gummischicht oder die Lackschicht hindurch in das Blech eindringen, wodurch der Stromkreis geschlossen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: In ein Kraftfahrzeug eingebauter Photoapparat mit elektrischer Auslösung, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung durch an der Außenseite des Kraftfahrzeuges angeordnete Kontaktvorrichtungen (k) erfolgt, die bei heftiger Berührung oder Beschädigung durch Hindernisse oder andere Fahrzeuge einen Stromkreis (h, i) schließen und einen Elektromagneten in Tätizkeit setzen. In Betracht gezogene Druckschriften: Curt G. N e u m e i s t e r, Ein Auge sieht mehr als zwei, Düsseldorf 1951, S. 52 bis 54.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL12827A DE972776C (de) | 1952-02-26 | 1952-02-26 | In einem Kraftfahrzeug eingebauter Photoapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL12827A DE972776C (de) | 1952-02-26 | 1952-02-26 | In einem Kraftfahrzeug eingebauter Photoapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE972776C true DE972776C (de) | 1959-09-24 |
Family
ID=7259301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL12827A Expired DE972776C (de) | 1952-02-26 | 1952-02-26 | In einem Kraftfahrzeug eingebauter Photoapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE972776C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT386990B (de) * | 1987-04-15 | 1988-11-10 | Pirc Bogumil Ing | Einrichtung zur kennzeichnung eines an einem unfall beteiligten fahrzeuges |
| AT1011U1 (de) * | 1995-09-28 | 1996-09-25 | Schneeberger Rudolf | Einrichtung für fahrzeuge, insbesondere kraftfahrzeuge, zur rekonstruktion einer unfallsituation |
-
1952
- 1952-02-26 DE DEL12827A patent/DE972776C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT386990B (de) * | 1987-04-15 | 1988-11-10 | Pirc Bogumil Ing | Einrichtung zur kennzeichnung eines an einem unfall beteiligten fahrzeuges |
| AT1011U1 (de) * | 1995-09-28 | 1996-09-25 | Schneeberger Rudolf | Einrichtung für fahrzeuge, insbesondere kraftfahrzeuge, zur rekonstruktion einer unfallsituation |
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