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Greifer für Seilpostwagen.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen besonders ausgebildeten Greifer für Seilpostwagen und dient zur Beförderung von Briefen, flachen Päckchen od. dgl.
Entgegen den bei Seilpostwagen bisher verwendeten bekannten Greifern, bei denen die in der Grundform ebenen plattförmigen Klemmbacken zur Erfassung des Fördergutes parallel oder scherenartig bewegt wurden, besitzen die Greiferhacken nach der Erfindung Klemmflächen. die nach einer ganz bestimmten Kurvenführung gebogen sind und bei denen die Backen selbst um feste Punkte geschwenkt werden können. Die Erfindung bezweckt, die Klemmvorrichtung der bisher üblichen Greifer durch Fortfall der Rollen, Keilflächen u. dgl. zu vereinfachen und
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zu gewährleisten.
Um derart gebildete Greiferbacken zu erhalten, ist es notwendig, dass der Klemmwinkel,
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der Klemmbacken mit je einer Verbindungslinie dieser Drehpunkte mit den Klemmpunkten 0, p einschliessen, stets denselben günstigen Wert, etwa a Grad beibehält. Durch die Wahl dieser Kurvenform, beider zweckmässig gleichgestalteten Klemmbacken wird erreicht, dass diese in ihren verschiedenen Klemmstellungen und Spannweiten das Fördergut von verschiedener Dicke mit gleicher Sicherheit und Kraft festhalten. Der Klemmdruck kann dabei in bekannter Weise durch eine zweckmässig auch beiden Klemmbacken gemeinsame Feder bewirkt und der Abstand der einzelnen Punkte der Klemmkurve von ihrem Drehpunkt so bemessen sein, dass in den verschiedenen Klemmstellungen eine stets gleich bleibende, gute Klemmwirkung erreicht wird.
Gemäss der Erfindung sind die beiden kurvenförmigen Backen je am freien Ende einer von zwei am Wagen starr befestigten U-förmigen Schienen drehbar gelagert, die das Fördergut in der bei sogenannten Froschklemmen bekannten Art festhalten. Bei einer anderen Ausführungsform (Fig. 3) sind zwischen den beiden beweglichen kurvenförmigen Klemmbacken feste Klemmbacken beispielsweise in der Symetrieebene der Ersteren angeordnet. Diese Greifer besitzen Klemmbacken mit getrennten Arbeitsmechanismus und können gegebenenfalls zwei Sendetaschen zu gleicher Zeit oder auch nacheinander entleeren. Die Klemmflächen der Backen können zur Erhöhung der Sicherheit für das Halten des Fördergutes, wie bekannt, angerauht oder mit einem nachgiebigen Stoff, Weichgummi, Leder, o. dgl. bezogen werden.
Auf der Zeichnung (Fig. 1 und 2) ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt (t, b zeigen zwei starre, zu einander parallel gerichtete U-förmige Schienen, die an ihrem einen Ende am Greiferwagen befestigt sind. Au ihrem anderen freien Ende sind Klemmbacken c, d drehbar gelagert, an welche in bestimmten Abstande von den Drehpunkten, y das eine Ende von Hebeln e, f angelenkt ist, durch deren Längsbewegung das Öffnen und Schliessen der Backen bewirkt wird. Mit ihrem anderen Ende sind die Hebel e, f mit dem in den U-förmigen Schienen geführten Querstück g beweglich verbunden.
An diesem Querstück ist eine in der Mittellinie zwischen beiden Schienen a, b längs verschiebbare Schubstange lu befestigt, die in einem die beiden Schienen a und b starr verbindenden
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geführten Schubstange h in ihre verschiedenen Klemmstellungen gedreht werden, wobei die Schubstange h an ihrem unteren Ende mit einer Anschlagrolle r die von einer entsprechenden Anschlagschiene s gesteuert wird ausgerüstet ist.
Die U-Schienen können nach ihrem freien Ende hin verjüngt sein, um sie bei genügender Festigkeit möglichst leicht zu gestalten.
Eine andere Ausführungsform des Anmeldungsgegenstande & zeigt Fig. 3. Zwischen den beiden beweglichen, kurvenförmigen Klemmbacken c', d' sind am oberen Ende der Führungsstrebe it zwei feste Klemmbacken e", d" angeordnet. Die beiden Klemmbacken ci, d'sind am oberen Ende der U-förmigen Schienen nul, b, in den Punkten x', y'drehbar gelagert und besitzen
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diese Ausbildung des Greifers ist die Möglichkeit gegeben, zwei Sendetaschen zu gleicher Zeit oder auch nacheinander zu entleeren. Die Wirkungsweise des die beiden beweglichen Klemmen c', d' steuernden Hebelwerkes ist die gleiche wie bei Fig. 1 ; auch hier wird der jeweils erforderliche Klemdruck durch die Spannkraft der Feder m' und m" erzielt.
Die Öffnung der beiden beweglichen, getrennt arbeitenden Klemmbacken c'cl'erfolgt durch auf Anschlagschienen s' und s" auflaufende Anschlagrollen r' und r".
PATENT-ANSPRÜCHE :
1, Greifer für Seilpostwagen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander gegenüber-
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sind, dass je eine der Verbindungslinien der jeweiligen Berührungspunkte zwischen den Klemmbacken und dem zu fördernden Gut verschiedener Dicke mit den Drehpunkten der Klemmbacken und die Verbindungslinie der beiden Drehpunkte stets den gleichen Winkel einschliessen und hiedurch der erforderliche Klemmdruck, sowohl bei geringer als auch bei grösserer Dicke des Fördergutes, gleich stark bleibt.
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