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Maschine zum Zuführen von Stückwaren zu einer Verarbeitungsmaschine.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Zuführen von Stückwaren einzeln und in bestimmten Abständen der Stücke voneinander zu einer Verarbeitungsmaschine, beispielsweise von Nüssen oder anderen Kernstüeken, zu einer Überziehmaschine, einer Kandiermaschine od. dgl. Insonderheit stellt die Maschine eine Vervollkommnung des in der amerikanischen Patentschrift Nr. 791243 beschriebenen Zuführapparates dar.
Nach dieser Patentschrift wird die zu trennende Stückware in einen Füllrumpf eingetragen, welcher einen starren Boden besitzt, an dessen Vorderseite eine Mehrzahl von Latten angeordnet sind, deren Zwischenräume Kanäle bilden, die oberhalb eines Transportbandes liegen, welches die Objekte in den Kanälen fortbewegt. Bei dieser Einrichtung werden die Objekte nur in der Richtung quer zum Vorschub in Abstand voneinander gebracht. Das Transportband kommt erst zur Wirkung, bis die Objekte den Füllrumpf verlassen haben, es müssen demnach für die Beförderung der Objekte aus dem Füllrumpfe besondere Bewegungsmittel vorgesehen sein. Gemäss der Erfindung wird der Boden des die Waren aufnehmenden Füllrumpfes von dem an denselben befestigten Roste gebildet, dessen Stäbe sich über das Bereich des Füllrumpfes hinaus erstrecken.
Unterhalb'des Lattenrostes sind Transportorgane angeordnet, welche im Sinne der Fortbewegung vom Fü1Jrumpfe mit wachsenden Geschwindigkeiten bewegt werden, so dass die Einzelobjekt vom Fü11rumpf in den von den Rostlatten und den Transportorganen gebildeten Rinnen mit wachsender Geschwindigkeit fortbewegt und nach und nach, ehe sie das letzte Transportband verlassen, in gewünschten Abstand voneinander gebracht werden. Bei dieser Anordnung findet demnach eine Trennung der Einzelobjekt in zwei Richtungen, u. zw. sowohl in der Bewegungsrichtung, als auch senkrecht hinzu statt und die Sichtung der Objekte in der einen erwähnten Richtung wird schon durch den ortsbeweglichen Boden des Füllrumpfes selbst bewirkt.
Die Erfindung besteht ferner darin, dass Einrichtungen vorgesehen sind, durch welche sowohl dem Füllrumpf als auch den Rostlatten eine hin-und hergehende senkrecht zur Bewegungsrichtung der Transportorgane sich vollziehende Bewegung erteilt wird, zu dem Zwecke, um die Stückware in den
Rostkanälen nur in einer einzigen Schichte einzulagern.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsart dargestellt ; es sind : Fig. 1 Grundriss der Maschine, Fig. 2 Seitenansicht, Fig. 3 Endansicht der Maschine, Fig. 4 Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1 in der Richtung des Pfeils gesehen und Fig. 5 Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 2 in der Richtung des Pfeils gesehen.
Die Maschine stellt ein einheitliches, geschlossenes Gebilde dar, das an eine Überziehmaschine schnell und in einfacher Weise angeschlossen und ebenso davon abgenommen werden kann. Zwei durch Querstangen b in gehörigem Abstande verbundene Seitengestellteile A sind durch Zapfen c mit einem Ständer B in drehbewegliche Verbindung gebracht und ruhen anderseits mit durch Lappen geführten Stellschrauben a ! (Fig. l und 2) auf einem Teil einer Überziehmaschine C auf.
Quer über dem Gestell sind eine Anzahl Platten 1 (vier in der Zeichnung) angeordnet und durch Schrauben darauf befestigt. Am unteren Rande der Gestellteile A sind auf Wellen 2 vier Rollen 3 mit Gummibezug 4 gelagert und über jede Rolle und eine der Platten 1 läuft je ein Riemen 5. Zwischenrollen 6 dienen zum Einstellen der Spannung der Riemen. Jede Rolle 6 ist auf zwei Vierkanten 8 mit
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Die Platten 1 liegen in einer wagreehten Ebene so dicht beieinander, dass die Riemen auf ihnen eine ununterbrochene Fläche bilden, und diese Fläche bildet eine Fortsetzung der Ebene des Drahtriemens t der Überziehmaschine C, auf die sie mittels der Schrauben d genau eingestellt werden kann. Um den letzten Riemen 5 auch in wagerechtem Sinne genau gegen den Drahtriemen einstellen zu können, so dass beide in ganzer Breite gleichmässig nahe beieinander liegen, ist eine Platte 12 auf Winkeleisen 13 (Fig. 1) mittels Zapfen 14, 15 an die Platte 1 angeschlossen. Diese Zapfen liegen in Langlöchern der Eisen 13, so dass die Eisen mit der Platte 12 in wagrechter Richtung verschoben werden können.
Die Stellschrauben 16 in den Nasen 17 des Gestells dienen zum Einstellen der Eisen 13 mit der Vorplatte 12.
Auf die Enden der Wellen 2 auf einer Aussenseite des Gestells sind Zahnräder. 18 aufgekeilt, die durch am Gestell gelagerte Zwischenräder 19 miteinander in zwangläufiger Verbindung stehen. Die Räder 18 haben von rechts nach links hin gleichmässig wachsende Durchmesser (siehe Fig. 2). Auf das andere Ende der ersten Welle 2 ist ein Kettenrad 20 aufgekeilt, das mittels einer Kette 21 von einem Rade 22 Antrieb erhält. Dieses Kettenrad 22 ist mit einem lose auf der linken Welle 2 sitzenden Zahnrade 23 starr verbunden, das von einem mit einem Kegelrade 25 starr verbundenen Zahnrade 24 mitgenommen wird. Das Rad 25 kämmt mit einem Kegelrade 26 auf der Welle 27, die am Gestell gelagert ist und von einer beliebigen Kraftquelle aus Antrieb empfängt.
Beispielsweise kann man die Welle durch ein Universalgelenk mit einer Welle 28 kuppeln, die durch ein weiteres Universalgelenk mit der Antriebwelle g der Überziehmaschine 0 verbunden ist.
Ein Füllrumpf 30 enthält die der Überziehmasehine zuzuführende Ware. Er fusst auf Längsleisten-H, die vorne durch eine Querschiene 32 in gehörigem Abstande voneinander gehalten werden. Die Schiene ist drehbeweglich auf einem Zapfen 33 unter einer Deck3chiene 34 gelagert, deren Enden auf dem Zapfen 14 sitzen. An die Seitenwände des Rumpfes 30 sind aussen Winkeleisen 35 angeschraubt, deren wagrechte Arme Langlöcher für die am Gestell A einstellbar befestigten Gewindezapfen 36 besitzen. Die Langlöcher haben eine Bogenform mit dem Zapfen 33 als Mittelpunkt.
Der Rumpf mit den Leisten wird so an drei Punkten in der Weise gestützt, dass die Riemen 5 gut anliegen und den Boden des Rumpfes sowie die Bahnen zwischen den Leisten 31 gehörig abschliessen.
Vor dem Rumpf 30 ist in Tragstücken 38 auf den äusseren Leisten 31 eine Bürste 37 angeordnet, die mittels Stellschrauben 39 so eingestellt werden kann, dass ihre Borsten in einem bestimmten Abstande von der Platte 1 liegen.
Der Rumpf 30 ist schüttelbeweglieh. Ein Zahnrad 40 (Fig. 3) auf der Welle 26 nimmt ein Rad 41 auf einem Lagerzapfen 42 mit und die Bewegung wird durch einen Kurbelzapfen 43 und einen Lenker 44 auf einen Hebel 45 übertragen. Die Verbindung des Lenkers mit dem Hebel ist in einem bogenförmigen Langloehe des Hebels einstellbar. Der Hebel ist bei 46 gelagert und greift mit seinem oberen Arme mittels eines Lenkers 47 an den Rumpf 30 (Fig. 3) an.
Was die Arbeitsweise der Maschine anlangt, so werden die Riemen 5 mit verschiedenen, nach dem Abgabeende hin wachsenden Geschwindigkeiten angetrieben. Der erste Riemen (am Rumpf) läuft langsamer als der zweite, dieser langsamer als der dritte usw. Dabei kann der Drahtriemen t mit einpr noch höheren Geschwindigkeit als die des letzten Riemens 5 umlaufen. Die Ware im Rumpfe, z. B. Nüsse und andere Kerne für Überzugkonfekt, werden durch den ersten Riemen 5 aus dem Rumpf herausgeführt und laufen auf dem Riemen zwischen den Leisten 31 mit. Die Nüsse werden so quer zu ihrer Bewegungbahn in gleichmässigen Abständen voneinander geführt und gehalten und die erforderlichen Abstände in der Bewegungsrichtung werden durch die Verschiedenheit in der Bewegungsgeschwindigkeit der Riemen 5 erhalten.
Diese Abstände wachsen beim Übergang der Nüsse auf den nächstfolgenden Riemen und die Nüsse haben dann beim Übertritt auf den Drahtriemen t der Überziehmaschine G den gewünschten Abstand in beiden Richtungen voneinander. Die seitliche Rüttelbewegung des Rumpfes 30 schÜttelt die Nüsse durcheinander, so dass sie fortlaufend zu Boden und auf den Riemen 5 gelangen und dicht hintereinander in einfacher Schicht den Rumpf verlassen. Fahren einmal zwei Nüsse übereinander aus dem Rumpf aus, so hält die Bürste 37 die obere Nuss zurück ; es können daher die Nüsse nur in der gewünschten Reihenfolge hintereinander und nebeneinander auf den Drahtriemen t übertreten.
Eine besondere Eigentümlichkeit der Maschine liegt darin, dass sie einen selbständigen, für sich geschlossenen und betriebsfähigen Apparat bildet, der schnell und in einfacher Weise an eine Überziehmaschine oder irgendeine andere geeignete Maschine angelegt werden kann. Dabei bildet der Rumpf 30 mit dem Schienenfelde M wieder ein Stück für sich, das von dem Gestell A und von dem Riemenfelde 5 bequem abgenommen werden kann, indem nur die Muttern von den Zapfen 36 und. 24 zu lösen sind. Rumpf und Leisten sind einheitlich miteinander verbunden.
Die Leisten verlaufen über die ganze Länge der
Maschine, so dass die einzelnen Nüsse so lange Saitenführung erhalten, bis sie den erforderlichen Abstand voneinander in der Längs- oder Bewegungsrichtung erreicht haben.
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