AT102036B - Dampfschneepflug. - Google Patents

Dampfschneepflug.

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AT102036B
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AT
Austria
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steam
snow plow
locomotive
wing
wings
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Inventor
Rudolf Ing Klima
Hans Reischenbacher
Original Assignee
Rudolf Ing Klima
Hans Reischenbacher
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Description


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    Dampfschneepflng.   



   Die Erfindung betrifft einen an einer   Güterzugslokomotive angebrachten Dampfschneepflug,   der   unwohl für   die   Schneeräumung   auf der Strecke als auch in Stationen dient. Besonders Augenmerk wurde darauf gelegt, die schon bestehenden   Schneebeseitigungseinrichtungen   der österreichischen Bundesbahnen wie : fixer Schneepflug, Marin'scher Schneeräumer zu verwerten und durch Verwendung des Dampfantriebes zu verbessern. 



   Der Dampfschneepflug ist dem jeweiligen Bahnprofil schnellstens, d. h. in Bruchteilen von Sekunden   anpassbar   und räumt die gleiche Breite wie der Marin'sche Schneeräumer, d. h.   l'l   m von der Schienen- 
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   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand. Fig. 1 zeigt den lotrechten Längsschnitt nach der   Linie A-B   der Fig. 2 oder 3, Fig. 2 den wagrechten Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1, Fig. 3 die Draufsicht auf die rechte volle Pflugseite von der vorderen Plattform der Lokomotive   stehen,   Fig. 4 die Hinteransicht der linken   Flügelseite,   Fig. 5 den Schnitt durch einen Dampfsteuerwechsel und die Fig. 6 und 7 die Gesamtanordnung bei gehobener und gesenkter Stellung in schematischer Darstellung und im kleineren Massstabe als die übrigen Figuren. 



   An dem an der Lokomotive angebrachten fixen Schneepflug 1 sind die an je zwei starken Gelenken 2 beweglichen Schaufeln 3 drehbar befestigt. Sie sind aus 10 mm starkem Flusseisenblech im grössten Widerstandsprofil gebogen, auf-und abklappbar und reichen mit ihrer Schneidkante 4 2-3 cm über Schienenhöhe. Um die Schaufeln beim Auffahren auf den Schienen sowie gegen unvorhergesehene Hindernisse (zu hohe Radlenker, Entgleisungsschienen und so weiter) zu schonen, sind sie mit Schlittenkufen   5   aus bestem Federstahl versehen, so dass sie aufsteigen können. Die Schaufeln liegen mittels je zweier keil- 
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 Dieser ist wieder seinerseits mittels eines   starken Winkeleisenkreuzes 7 (Fig. l   und 2) verstärkt und gegen den vorderen Querrahmen der Lokomotive versteift. Die Schaufeln besitzen Dampfantrieb.

   Die Dampf- 
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   dampflokomotiven   in Verwendung   gestandenen   Zylinder entsprechend auf Zweikammersysteme umgestaltet. Je zwei Zylinder arbeiten mit einem gemeinsamen Hängeisen 10 und einem Schubarm 11 (Fig. l) auf je eine Schaufel 3. Die Schaufeln heben sich bis über das untere fixe Schneepflugprofil, so dass mit aufgehobenen Schaufeln allerorts gefahren werden kann. 



   Die Fortsetzung des Schaufelteiles nach aussen bildet der rechte und linke Flügel   12,   13 (Fig. 2 und 3). Die beiden Flügel sind aus starkem Flusseisenblech und mit starken Querbändern bewehrt. Der Flügel ist um drei starke Gelenke 14 drehbar und nebstbei auf zwei Kugellager M gelagert. Die zwei 
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   fläche   auf oder ab. 



   Die Rundbogen bilden die wirksamen Versteifungen des Flügels. Sie sind mit Ausnehmungen 18 versehen, in welche sich starke Sperliegel 19 (Fig. 3 und 2) leg. en und in der jeweiligen Arbeitsstellung 
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   Gelenkbänder   22 (Fig. 4) sind auf der Innenseite der vorderen Brustwinkel oder am fixen Schneepflugflügel 23 angeschraubt. Alle drei Scharniere haben eine starke gemeinsame Stahlwelle 24. 



   Der Flügel wird mit Dampf angetrieben. Der Dampfzylinder 25 (Fig. 2 und 4) befindet sich in der vorderen Brustecke 26 der Lokomotive und treibt mit seiner gegabelten   Kolbenstange     27 und dem   Doppelgelenk 28 und Rollengelenk 29 den Flügel an. Der Flügel wird bei seiner Bewegung ein-oder 
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 lage kann er in irgendeine gewünschte Stellung gebracht werden. 



   Die   Schaufel-und Flügelzylinder   sind mit je zwei Dampfleitungen 32 veisehen, die den Kolben vor-und rückwärts treiben. Dies geschieht mittels des Steueiwechsels (Fig. 5). Der Wirbel 33 hat eine rechtwinkelige 34 und eine schiefe Bohrung 35. Die schiefe Bohrung eilt der   reehtwinkeligen   vor, d. 11. sie öffnet bei der Bewegung des Hahnes früher und gibt Vorausströmung 36. Diese beträgt 4   SIS.   Die passive Kolbenseite wird daher früher entleert, d. h. bevor in die aktive Dampf einströmt.   strömt   beispielsweise bei der Mündung 37 Dampf auf die Deckelseite 38   eines Zylinders, so wurde   die Bohrung der   Stopfbüehsenseite 39 mit der Luftbohrung 4C früher verbunden. Bei Hahnumstellung ist es umgekehrt.   



   Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen die volle Ruhe-und Arbeitsstellung des Schneepfluges oder der 
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 mit   Winkeleisenstreben   gegen Brust und Rauchkammer der Lokomotive versteift wurde. Der fixe Schneepflug 1 ist normal am Schneeräumerwinkel der Lokomotive angebracht. 



   Die Wirkungsweise des   Schneepfluges   erhellt bereits aus der Darstellung. Flügeln und Schaufeln werden mit Dampf angetrieben, die Dampfsteuerweehsel (Fig. 5) befinden sieh am   Führer-oder am Hetzer-   stand der Lokomotive und werden von dort aus bedient. Um die   Unabhängigkeit   der Flügel zu   wahren,   ist für jeden ein getrennter Steuerwechsel vorgesehen. Die Schaufeln besitzen einen gemeinsamen Wechsel 
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 auf den Rundbogen 16 der Flügel können diese auch in Zwisehenstellungen festgelegt werden. Zur Be-   dienung der drei Steuerwechsel   sind zwei streckenkundige Organe notwendig, die infolge   des günstigen   Bedienungsstandes den Schneepflug leicht, sicher und schnell steuern   können ;   
PATENT-ANSPRÜCHE : 
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Claims (1)

  1. stellbar sind.
    3. Dampfschneepflug nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Flügel und Schaufeln von mittels Dampfwechsel vom Führerstand der Lokomotive aus steuerbaren Dampfzylindern direkt erfolgt.
AT102036D 1924-11-24 1924-11-24 Dampfschneepflug. AT102036B (de)

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AT102036D AT102036B (de) 1924-11-24 1924-11-24 Dampfschneepflug.

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