AT102234B - Schutzplatte für Röntgenbestrahlung. - Google Patents

Schutzplatte für Röntgenbestrahlung.

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AT102234B
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Guido Dr Holzknecht
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    Schutzplatte für Röntgenbestrahlmg.   



   Bei der Verwendung des   Röntgenliohtes   zu Heilzwecken ist darauf zu achten, dass das Strahlenfeld auf die zu bestrahlende Hautpartie beschränkt bleibt. Wollte man dies durch entsprechende Einstellung des Liehtkegels erreichen, so müsste die Röntgenlampe wegen der Mannigfaltigkeit der zu bestrahlenden Flächenformen, Grössen und Distanzen mit einem überaus komplizierten Blend3ystem ausgestattet werden, dessen Bedienung viel Zeit beanspruchen würde und schon aus diesem Grunde praktisch nicht in Betracht kommt. Man begnügt sich daher mit der groben Einstellung des Lichtkegels durch einfache Blenden und deckt den Rand des zu bestrahlenden Feldes mit Platten oder   Plättchen   aus Blei od. dgl., die bei entsprechender Stärke für die   Röntgenstrahlen   genügend undurchlässig sind.

   Die Vorbereitung für die Bestrahlung besteht also darin, dass Bleiplättehen um das Feld so aneinandergereiht und durch Klammern aneinandergeheftet werden, dass der Innenumriss der   Plättchen   den Rand   de''zu   bestrahlenden Fläche deckt. Nun werden die Blenden des Röntgenapparates so eingestellt, dass der Licht- 
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 Kegelgrenzen mit Hilfe eines   linellartigen   Stabes kontrolliert, der an seinen Enden mit fluoreszierenden Substanzen belegt ist, die durch   Röntgenlicht   zum Leuchten kommen. Der Stab wird zwischen die Lichtquelle und die zu beleuchtende Fläche gebracht und nach den Stellen, wo das Aufleuchten erfolgt, wird geschätzt, ob die   Kegelgrenzen   richtig liegen.

   Man wird den Stab selbstverständlich der zu   bestrah-   lenden Hautpartie möglichst nahe bringen, um das Abschätzen zu erleichtern, die   Möglichkeit   fehlerhafter   Schätzungen   ist aber keineswegs ausgeschlossen und dies insbesondere dann, wenn das Anlegen des Stabes wegen des Ortes der zu beleuchtenden Stelle unmöglich ist. Dieser Mangel der bekannten Methode ist 
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 der Behandlung oftmals kontrolliert werden muss. 



   Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird die bisherige Kontrolleinrichtung dadurch entbehrlich und die Kontrolle weiterhin verbessert, dass die zur Umrandung verwendeten Bleiplatten einen Leucht-   farbenüberzug   erhalten, der entweder die ganze Phtte bedeckt oder in Streifen angeordnet ist. Der Lichtkegel wird auf diese Weise unmittelbar an der Haut sichtbar gemacht und er bleibt während der ganzen Behandlungsdauer sichtbar, so dass man sich aus der Ferne durch einen Blick auf die leuchtenden Schutzplatten von der richtigen Einstellung des Kegels überzeugen kann, ob das ganze Feld im Röntgenlieht liegt und ob kein Röntgenlieht über die Schutzplatte hinausgeht. 



   Es hat sieh gezeigt, dass die Leuchtfarbe bei Wahl eines entsprechenden Bindemittels auf den Bleiplatten gut haftet und beim Biegen der Platten nicht abspringt. Der Überzug erweist sich auch in hygienischer Beziehung vorteilhaft, indem das Abfärben des blanken Bleies (Gift) vermieden und die Reinigung und Desinfektion der Platten erleichtert wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schutzplatte aus Blei od. dgl. für Röntgenbestrahlung, gekennzeichnet durch einen Überzug aus Leuchtfarbe. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT102234D 1925-02-20 1925-02-20 Schutzplatte für Röntgenbestrahlung. AT102234B (de)

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