AT121657B - Verfahren zur Verstärkung der aktivierenden Wirkung der Ultraviolettlichtbestrahlung bei anorganischen und organischen Stoffen, insbesondere Heilstoffen und Nahrungsmitteln. - Google Patents

Verfahren zur Verstärkung der aktivierenden Wirkung der Ultraviolettlichtbestrahlung bei anorganischen und organischen Stoffen, insbesondere Heilstoffen und Nahrungsmitteln.

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AT121657B
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  Verfahren zur   Verstärkung   der aktivierenden Wirkung der   UltraviolettlichtbestraMuna,   
 EMI1.1 
 



   Versuche haben ergeben, dass verschiedene mit ultravioletten Strahlen behandelte Stoffe, insbesondere Fette, auf die photographische Platte photoaktiv einwirken. 



   Ferner haben weitere Versuche ergeben, dass die genannte Wirkung erhöht wird, wenn die Platten mit langwelligen Strahlen vor-oder nachbehandelt werden. 



   Die Behandlung von Substanzen selbst, welche durch ultraviolette Strahlen aktiviert wurden, mit langwelligen Strahlen verstärkt auch ihre photoaktiv Wirksamkeit. 



   Jedenfalls zeigen die   beziiglichen   Versuche, dass die genannte, durch die gleichzeitige oder zeitlich verschiedene   Belichtung   der Stoffe mit Strahlen von anderem als dem ultravioletten Strahlungbereich erzielte erhöhte Wirkung in wesentlich stärkerem Masse in Erscheinung tritt, als dies durch den bekannten Zusatz materieller Sensibilisatoren, u. zw. von Farbstoffen bzw. Substanzen, die ein besonderes Absorptionsspektrum (Jod) besitzen, der Fall ist. 
 EMI1.2 
 verwendet werden. 



   Es können also durch kombinierte Bestrahlung in vielen Fällen Effekte erzielt werden, wie sie weder durch die Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen allein noch durch von Natur aus biologisch wirksame Substanzen erreicht werden. 



   An folgenden Beispielen soll die Auswertung der Erfindung erläutert werden. 



   1. 10   leg   einer Salbe, bestehend aus je   4'5 leg Schweineschmalz   und Lanolin und 1 kg Zinkoxyd werden auf einem Walzenstuhl mit dreifacher Wirkung in dünne Schichten gewalzt. Beim Durchgange durch das erste Walzenpaar erfolgt die Bestrahlung mit einer kräftigen Bogenlampe, deren Licht durch rubinrotes Glas gefiltert ist. Dann läuft die Salbe durch das zweite Walzenpaar, wo sie dem Lichte einer Queeksilberdampflampe ausgesetzt ist, schliesslich durch das dritte Walzenpaar, das wieder mit einer Bogenlampe mit rubinrotem Filter versehen ist. 



   2. Schokolademasse wird wie unter 1 einer dreifachen Bestrahlung unterworfen. 



   3. 100 Teile Strontiumkarbonat, 30 Teile Schwefel, 2 Teile entwässerte Soda, 0-2 Teile Mangansulfat, 0-5 Teile Natriumehlorid werden innigst gemischt und das Gemenge durch dreiviertel Stunden auf   12000 erhitzt.   Diese Masse zeigt bekanntlich nach dem Erkalten   Photoluminiszenzerseheinungen.   Wird die Masse pulverisiert und das Pulver in dünnen Schichten kurze Zeit (einige Sekunden) lang-   welligem,   z. B. gelbem oder rotem und dann kurzwelligem, z. B. dem Lichte einer Quarz-Quecksilberdampflampe ausgesetzt.   erhält   man die   Luminiszenzerscheinungen   in verstärktem Masse und andauernder. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verstärkung der aktivierenden Wirkung der Pltraviolett1iphtbestrahlung bei anorganischen und organischen Stoffen, insbesondere Heilstoffen und Nahrungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass diese Stoffe ausser der Bestrahlung mit ultraviolettem Licht der gleichzeitigen oder zeitlich verschiedenen Belichtung durch eine Strahlenquelle ausgesetzt werden, die nur Strahlen von anderm als dem ultravioletten Strahlungsbereich aussendet, z. B. langwellige oder Röntgenstralllen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT121657D 1929-02-09 1929-02-09 Verfahren zur Verstärkung der aktivierenden Wirkung der Ultraviolettlichtbestrahlung bei anorganischen und organischen Stoffen, insbesondere Heilstoffen und Nahrungsmitteln. AT121657B (de)

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