AT102543B - Verfahren zum Zersetzen von Alkalichloriden. - Google Patents

Verfahren zum Zersetzen von Alkalichloriden.

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AT102543B
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  Verfahren   zum     Zersetzen von Alkalichloriden.   



   Man hat bereits vorgeschlagen, Alkalichloride mit Wasserdampf in Gegenwart von Tonerde bei hohen Temperaturen zu zersetzen. Es ist aber bisher nicht möglich gewesen, Alkalichlorid in einfacher Weise in technisch unmittelbar verwertbare Produkte überzuführen. Gemäss der Erfindung lässt man Wasserdampf bei Temperaturen von etwa   500-600  C   auf ein Gemenge von einem Teil Tonerde und sechs Teilen Alkalichlorid einwirken, wobei Salzsäure und Alkalialuminat entstehen. Wenn man Tonerde und Alkalichlorid in dem angegebenen Verhältnis mischt, so erhält man eine sehr poröse Formlinge   bildende Masse, die selbstbeim Erhitzen auf höchste Temperatur nicht schmilzt.

   Beim Blasen mit Wasser-   dampf geht schon bei der verhältnismässig niedrigen Temperatur von   500-600  C   die Spaltung des Alkalichlorid unter Bildung von Alkalialuminat und Salzsäure intensiv vor sich. 



   Die oben genannte Mischung von Tonerde und Alkalichlorid gestattet ferner eine sehr gleichmässige und innige Vereinigung beider   Körper, was für   die Behandlung mit Wasserdampf von wesentlicher Bedeutung ist. Schliesslich treten bei der Temperatur von   500-600  C   keine Verluste an Alkalichlorid auf. Bei Anwendung hoher Temperatur dagegen sind diese Verluste unvermeidlich und sehr erheblich. 



  Der aus Alkalialuminat bestehende Rückstand wird zweckmässig durch Behandeln mit Kohlensäure in Alkalikarbonat und Aluminiumhydroxyd oder Tonerde zerlegt, die von neuem zur Alkalichloridspaltung benutzt werden kann. 



   Man kann die Zersetzung durch Zusatz von Mangan-, Kupfer-, Chrom-,   Magnesium-und ähnlichen  
Salzen beschleunigen. 



   Bei der   Durchführung   des Verfahrens lässt man Wasserdampf von   500-600  C   in Gegenwart von Tonerde auf Alkalichlorid einwirken. Es wird sofort Salzsäure abgespalten, während als Rückstand ein alkalisch   reagierender Körper   verbleibt, der aus Alkalialuminat besteht. 
 EMI1.1 
 



   Entscheidend für das Gelingen der Reaktion ist die Bedingung, dass durchArbeiten bei 500-6000 C ein Schmelzen des innigen Gemenges von Alkalichlorid und Tonerde im Verhältnis 6 Na Cl : 1   Ale 03   vermieden und ein poröser Körper gebildet wird, der den Wasserdampf ungehindert hindurchtreten lässt und eine grosse Oberfläche darbietet. 



   Das Alkalialuminat wird in bekannter Weise mit Hilfe von Kohlensäure ohne Schwierigkeit in Alkalikarbonat und   Aluminiumhydroxyd   oder Tonerde zerlegt. 
 EMI1.2 
 



   Diese Tonerde wird unverändert zur Spaltung neuer Mengen   Alkalichlorid   verwendet ; sie spielt also die Rolle eines Alkaliträgers. 



   Wenn man Mangan-, Kupfer-, Chrom-,   Magnesium-und ähnliche   Salze zusetzt, so kann man die Umsetzung in erheblichem Masse beschleunigen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Zersetzen von Alkalichloriden mit Wasserdampf in Gegenwart von Tonerde bei hohen Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, dass man Wasserdampf bei Temperaturen von etwa   500-600    C auf ein Gemenge von einem Teil Tonerde und sechs Teilen Alkalichlorid einwirken lässt, wobei Salzsäure und Alkalialuminat entstehen. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Mangan-, Kupfer-, Chrom-, Magnesium-und ähnliche Salze zusetzt,. um die Reaktion zu beschleunigen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT102543D 1924-03-19 1925-02-11 Verfahren zum Zersetzen von Alkalichloriden. AT102543B (de)

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