AT103097B - Walzenstreckwerk für Spinnmaschinen. - Google Patents

Walzenstreckwerk für Spinnmaschinen.

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AT103097B
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spinning machines
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Berthold Kirschner
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Berthold Kirschner
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  Walzenstreckwerk für Spinnmaschinen. 



   Bekanntlich müssen je nach Stappellänge der Baumwolle oder Schafwolle die Zylinderabstände des Streckwerkes geändert werden. Diese Änderung der Zylinderabstände (Einstellen der Zylinder) kommt in manchen Betrieben weniger oft, in manchen aber recht oft vor, ist von grösster Bedeutung und muss äusserst genau durchgeführt werden. Viele Spinnereidirigenten lassen sich daher auch nicht nehmen, diese umständliche und zeitraubende Arbeit stets persönlich auszuführen, welche selbst bei   grösster Geschicklichkeitdes Meisters oder Leiters, jenach Länge   der Maschine, mindestens aber eine Stunde   ZeitinAnspruchnimmtundkannmandurchschnittlichmit   zwei Stunden Stillstand der Maschine rechnen. 



  Es müssen die Gewichte ausgehängt, die Sättel heruntergenommen und die Leder oder Eisenzylinder beiseite gelegt werden, dann erst kann man darangehen, alle Schrauben der Schieber zu lockern, die vorschriftsmässige, besonders zu diesem Zwecke angefertigte Leere einzuhalten und je nach Bedarf die Zylinder zusammen oder auseinander zu schieben, um sodann die Schrauben wieder zu befestigen. 



   Der Lieferzylinder ist fix gelagert, während der zweite und Einzugszylinder auf einem besonderen Schieber ruhen. Dieser Schieber geht in einer Führung, lässt sich je nach Bedarf hin und her bzw. näher oder weiter vom Vorderzylinder einstellen und wird mittels einer Schraube befestigt. 
 EMI1.1 
 Verzug ist lediglich die Entfernung zwischen   Liefer-und Mittelzylinder   und wird dieser schon seit Jahrzehnten auf die oben beschriebene Weise verändert. 



   Ist man endlich mit der Einstellung fertig, so kommt nun wieder das Zylindereinlegen, das Aufsatteln und Gewichteeinhängen usw. Überdies reisst man selbst bei grösster Vorsicht ungefähr 50% der Fäden ab und muss auch dieses Anknüpfen in den Stillstand eingerechnet werden. Alle diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung behoben. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, erfolgt die relative Verschiebung zwischen dem Liefer-   (Vorder-)   Zylinder und dem den Mittel-und Einzugszylinder tragenden Schieber durch eine Schraube, die drehbar, aber in der   Längsrichtung   unverschiebbar gelagert ist. Die Zeichnung zeigt beispielsweise ein   Augenbger   a, einen Bund b, Mutter und Gegenmutter c und einen Vierkant. Mit der Schraube ist eine Vorrichtung (Zifferblatt und Zeiger) verbunden, deren Skala den der jeweiligen Zeigerstellung entsprechenden Abstand der Mitte des Mittelzylinders von der Mitte des   Lieferzylinders   angibt.

   Man kann also, ohne dass man die Gewichte   aushängt,   ohne dass man die Sättel und Zylinder herunternimmt, ohne dass ein Faden abreisst, einfach mittels eines   Steckschlüssels   die Schraube verdrehen und den Schieber auf die gewünschte Entfernung einstellen. Diese Uhr   ermöglicht   mithin eine ausserordentlich rasche und genaue Einstellung der Walzen und überdies auch eine leichte Kontrolle, ohne dass man erst, wie dies früher der Fall war, die Zylinderdurchmesser messen und die Entfernung der Mitten berechnen müsste. 



   Um die ganze Maschine auch mit einem einzigen Rad vom   Endgestell   aus regulieren zu können,   kannmanan der Schraubegnocheine Scheibefaufsetzen, d : e alle gleichzeitig   etwa durch Stangenzug od. dgl. bewegt werden können. 



   Die Ausführung der Vorrichtung muss eine besonders genaue sein, da jeder tote Gang der Bewegungsschraube vermieden sein   muss.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 längen ausreichende Bewegungsschraube erfolgt.
    2. Walzenstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungssehraube mit einer Anzeigevorrichtung zusammenwirkt, deren Skala die jeweiligen Entfernungen der Mitten der Zylinder voneinander angibt.
    3. Walzenstreckwerk nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der den mittleren und Einzugs- zylinder tragende Schlitten oder ein damit verbundener Konstruktionsteil das Muttergewinde für die Bewegungsschraube g enthält, welche in oder am Ständer d drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist und mit einem Schlüssel verdreht werden kann.
    4. Walzenstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsschrauben sämtlicher Streckwerksupporte einer ganzen Maschine durch einen gemeinsamen Antriebsmechanismus gleichzeitig verstellt werden können und mit einer Anzeigevorrichtung zusammenwirken, deren Skala EMI2.2 EMI2.3
AT103097D 1923-05-11 1923-05-11 Walzenstreckwerk für Spinnmaschinen. AT103097B (de)

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