DE54105C - Holländerwalzen-Stellvorrichtung - Google Patents

Holländerwalzen-Stellvorrichtung

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DE54105C
DE54105C DENDAT54105D DE54105DA DE54105C DE 54105 C DE54105 C DE 54105C DE NDAT54105 D DENDAT54105 D DE NDAT54105D DE 54105D A DE54105D A DE 54105DA DE 54105 C DE54105 C DE 54105C
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Germany
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pressure
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compressive stress
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DENDAT54105D
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English (en)
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E. RESZ in Susak bei Fiume
Publication of DE54105C publication Critical patent/DE54105C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/02Methods of beating; Beaters of the Hollander type

Landscapes

  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SB: Papierfabrikation.
EDUARD RESZ in SUSAK bei FIUME. Holländerwalzen - Stellvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. März 1890 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, um den Druck der Hölländerwalzen auf das Grundwerk zu verändern. Dieselbe gestattet aber nicht nur, den ganzen, vom Eigengewicht der Walzen ausgeübten Druck aufzuheben, sondern auch einen Druck auszuüben, welcher gröfser ist als das Eigengewicht. Eine solche Stellvorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, auf welcher Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt nach der Linie A-B der Fig. ι darstellt. Fig. 3 zeigt die Gesammtanordnung in der Seitenansicht.
Das Lager eines jeden Walzenzapfens c ist etwa in der Mitte auf einem Hebel α b befestigt, dessen Ende b gelenkig mit dem Trog verbunden ist. Das Ende α hingegen greift in Aussparungen eines Gleitstückes d, dessen unteres Ende d} cylindrisch geformt und mit derartigen Ausdrehungen versehen ist, "dafs der obere Theil einer Spiralfeder g fest mit derselben verbunden werden kann. Das untere Ende dieser Spiralfeder g· ist in derselben'Weise mit einem zweiten Gleitstück^/' befestigt, in dessen Gewinde dasjenige ex einer Spindel e eingreift, welche in dem Gleitstück d verschiebbar ist. .Der cylindrische Theil d1 des oberen Gleitstückes d ist mit je zwei Vorsprüngen β β, das Gleitstückj mit eben solchen Vorsprüngen ß1 ßl ausgerüstet. Zwei zwischen je ein Paar dieser Vorsprünge β bezw. β'eintretende Führungsschienen h bewirken aufser der Geradführung der Gleitstücke, dafs eine Verdrehung derselben unmöglich ist. Das untere Ende dieser Führungsschiene h ist auf einer Platte ρ befestigt, welche durch Schrauben oder sonstwie gegen Verschiebungen geschützt ist. Das obere Ende der Schienen h h ist an einen Bock /c des Troges angeschlossen und auf dem oberen Theil dieses 'Bockes k eine Kappe kl angeordnet, welche die obere Stütze für den Anlauf f der Spindel' e bildet, während die untere Seite dieses Anlaufes auf die Stirnfläche einer- Lagerschale A-2 des Bockes k sich stützt, so dafs die Spindel e gegen den Trog unverschiebbar ist. Der aus der Lagerkappe k1 nach oben hervorragende Theil der Spindel e ist mit einem Schneckenrad / ausgerüstet, in welches je eine Schnecke m eingreift. Diese Schnecken m sind auf einer waagrechten, über den Trog reichenden Welle ο angeordnet, deren Drehung mittelst eines mit Handkurbel ausgerüsteten Schwungrades η bewirkt wird. ' Um die Spiralfeder g zu schützen, ist. der cylindrische Theil dl des Gleitstückes d am unteren Ende mit einem Hohlcylinder α ausgerüstet, in welchem ein zweiter, am Gleit stück j angeordneter Hohlcylinder α1 sich verschieben kann, je nach der Stellung, welche diese beiden Gleitstücke gegen einander einnehmen. An diesem Hohlcylinder al ist ein Zeiger i angeordnet, welcher sich in einem Schlitz des Hohlcylinders α führt. An der Seite des Schlitzes ist eine Scala angeordnet, welche in weiter unten zu beschreibender Weise eingetheilt ist.
Um den Druck der Walzen auf das Grundwerk zu ändern, versetzt man die Welle ο in Drehungen. Geschehen die letzteren in einem solchen Sinne, dafs das Gleitstück j an dasjenige d herangezogen wird, so wird die Druckspannung der Spiralfeder erhöht und die ent-

Claims (3)

gegenwirkende Kraft vergröfsert. Es findet also eine Verminderung des Walzendruckes auf' das Grundwerk statt. Wird umgekehrt die Druckspannung der Spiralfedern g verringert, so kommt ein gröfserer Theil des Eigengewichtes der Walze zur Geltung und der Druck auf das Grundwerk wird erhöht. Schraubt man das untere Gleitstück / so weit nach unten, dafs die Druckspannung der Feder g in eine Zugspannung übergeht, so ist der Druck der Walze auf das Grundwerk nicht nur von dem Eigengewicht derselben, sondern auch von dieser Zugspannung abhängig. Man hat es so in der Hand, durch Aenderung der Spiralfeder g bezw. der Verschiebung der Führungsstücke d und _; gegen einander, den Walzendruck auf das Grundwerk unabhängig von dem Gewicht der Walze zu verändern. Eine derartige Vorrichtung gewährt aufserdem den Vortheil, dafs der Druck beider Lagerzapfen gleichmäfsig verändert werden kann, obwohl man auch durch Lösen einer der Schnecken m auf der Welle ο oder dergleichen jede Spindel e für sich verstellen kann. Durch die Scala ist man im Stande, den jeweilig herrschenden Druck der Walze auf das Grundwerk abzulesen und in dieser Weise ein stets gleichmäfsiges Product zu erzeugen. Die Eintheilung dieser Scala geschieht in folgender Weise: Als Nullpunkt wird diejenige Stellung des Zeigers i angesehen, bei welcher gar kein Druck auf das Grundwerk ausgeübt wird, die Feder g somit eine solche Druckspannung äufsert, dafs das ganze Eigengewicht der Walze durch dieselbe aufgehoben wird. Man schraubt also das ^ Gleitstück so weit herauf, dafs ein zwischen Walze und Grundwerk gelegter Papierstreifen herausgezogen werden kann. Eine zweite charakteristische Stellung des Zeigers ist diejenige, bei welcher die Spiralfeder g weder eine Zug-, noch eine Druckspannung äufsert, somit das ganze Eigengewicht der Walze zur Wirkung kommt. Bei einer entsprechend'en Stellung der beweglichen Theile gegen einander sind die Walzenzapfen entlastet, ein an, der unteren Seite zwischen dieselben und deren Lager geschobener Papierstreifen wird also herausgezogen werden können. Dem zuletzt angegebenen Punkt der Scala giebt man eine Bezeichnung, welche der Anzahl der Unterabtheilungen entspricht, die man anbringen will. Die Theilung zwischen Nullpunkt und dem soeben bestimmten Punkt wird dann über den letzteren hinaus fortgesetzt, soweit dies entsprechend der beabsichtigten maximalen Zugspannung erforderlich ist. Pa te nt-Ans ρ rüche:
1. Eine Mahldruckregulirvorrichtung an Holländern, bei welcher die je ein Lager der Walzenzapfen (c) tragenden Hebel (a b) an ihren freien Enden durch je ein Gleitstück (d) gestützt werden und zwischen das letztere und ein zweites, für gewöhnlich feststehendes, aber einstellbares Gleitstück (j) eine Spiralfeder (g) eingefügt ist, durch deren Druckspannung die Wirkung des Eigengewichtes der Walze theilweise oder ganz aufgehoben, durch deren Zugspannung diese Wirkung jedoch erhöht werden kann.
2. Eine Anzeigevorrichtung, bestehend aus. einem an dem — für gewöhnlich feststehenden oder auch verstellbaren — Gleitstück (j) angebrachten und auf einer Scala des Gleitstückes (d) spielenden Zeiger (i), durch welche die Stellung der beweglichen Theile der unter i. gekennzeichneten Mahldruckregulirvorrichtung erkennbar gemacht wird.
3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Mahldruckregulirvorrichtung die Verbindung der unverschiebbar gelagerten, mit Gewinde in die Gleitstücke (j) eingreifenden Spindeln (e) mit Schneckengetrieben (I m) und einer durchgehenden Welle (oj, um beide Gleitstücke (j) gleichzeitig einstellen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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