AT103621B - Vorrichtung zum Signalisieren plötzlicher Temperaturschwankungen. - Google Patents

Vorrichtung zum Signalisieren plötzlicher Temperaturschwankungen.

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AT103621B
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strip
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Louis Joseph Jean-Bapt Cheneau
Original Assignee
Louis Joseph Jean-Bapt Cheneau
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vorrichtung zum   Signalisieren   plötzlicher   Temperaturschwankungen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf jene Apparate, welche plötzlich in   einem gewissen   Ausmass auftretende Temperaturveränderungen, insbesondere einen ausgebrochenen Brand durch Betätigung einer Signalvorriehtung, z. B. einer elektrischen Klingel, anzeigen, und   bezweckt, dieseApparate   bei   zuverlässiger   Wirkung besonders einfach und billig zu gestalten. 



   Sie besteht im wesentlichen darin, dass mehrere Metallamellen zu einem Körper vereinigt urd derart angeordnet werden, dass bei langsam vor sich gehenden Temperaturänderungen diese Schwankungen von sämtlichen Lamellen   gleichmässig   aufgenommen werden und der von ihnen gebildete Körper seine Form und Lage beibehält, dass sich aber   plötzliche   Tempcraturschwankuiigen nur auf eine Lamelle   übertragen und hiedurch eine   Deformation des Gesamtkörpers hervorrufen, welche dazu benutzt werden kann, um irgendeine Anzeige, bzw. Alarmvorrichtung zu   betätigen.   



   Weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgcgenstandes seien an Hand der Zeichnung erörtert, in welcher als Ausführungsbeispiel ein Feuersignalapparat dargestellt ist. Fig. 1 zeigt eine Ansicht der Vorrichtung mit dem erwähnten Körper, Fig. 2 einen Schnitt nach der   Linie 2- ? der Fig. 1, und   Fig. 3 das Schaltungsschema der Gesamteinrichtung. 



     Bei dem hier gewählten B@ispiel bestcht   der Deformationskörper aus drei bit gsamen und verhältnis-   mässig dünnen Streifen a, b, c, die aufeinandergelegt und ihrer ganzen L"nge nach durch irgendein geeignetes   Klebemittel zu einem Körper   zusammengt kittet   bzw. in ähnlicher Weise vereinigt sind. Die beiden 
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 körpers   frfi bl. iht, dabei rahe aber der Stirnwand   des Troges zu   li@gen   kommt und dass auch zwischen den seitlichen   Ränd@rn des Stroifonkörpers und   den seitlichen   Trogwänden beiderseits nur t in   sehr schmaler Spalt offen bleibt. Die Befestigung erfolgt beispielsweise vermittels des auf den Ständer aufgeschraubten   Q terstüokes   oder Bügels e.

   Das befestigte Ende des Streifenkörpers wird weiters auch noch von der Schrauhe f durchsetzt, vermittels welcher der eine Pol der elektrischen Leitung angesetzt wird. 



   Auf der Stirnwand des Troges   d   ist, beispielsweise vermittels der Schraube h, die zugleich den zweiten Pol bildet, ein Winkelstück g befestigt. das aus elektrisch leitendem Material hergestellt ist und in welchem   eine- Regulierschraube i   sitzt. Diese wird so eingestellt, dass sie bei normaler Temperatur, wenn der Streifenkörper   geradegestreckt   ist, die äussere Fläche desselben bzw. des metallischen Streifens c berührt. 



   Diese Vorrichtung wird in einen Ruhestronkrcis eingeschaltet und mit einer Signaleinrichtung so verbunden, dass diese in Aktion tritt, wenn der Ruhestrom durch   Deformation des Strcifenkörpers   unterbrochen wird. 



   Ist der Streifenkörper einer konstanten Temperatur ausgesetzt, so bleibt er, dieselbe mag höher oder niedriger sein, gerade. Ändert sich diese Temperatur langsam, wie z. B. infolge Beheizung eines Raumes, beim Wechsel der Tages-oder Jahreszeiten ete., so überträgt sich diese   Änderung   vom Streifen c durch den Streifen b, ferner durch die Masse des Troges und die durch die Spalten in das Troginnere 

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   Erhöht sich aber die Temperatur in der Umgebung'des Apparates plötzlich, wie z. B. bei Ausbruch eines Schadenfeuers, so wird der äussere Streifen c rasch erwärmt, nicht aber ebenso rasch der von ihm durch den schlechten Wärmeleiter b getrennte Streifen a, da die Luft eine rasche   Wärmeübertragung   durch die Spalten ebenfalls nicht ermöglicht. Der äussere Streifen c wird daher länger als der innere Streifen a, was zur Folge hat, dass sich der   Streifenkörper   krümmt und sein freies Ende von der Schraube i abhebt, wie dies in Fig. 2 durch punktierte Linien angedeutet ist. Der Ruhestrom wird daher unterbrochen und die Alarmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt. 



   Man kann auch mehrere derartige Unterbrecher unter Verwendung einer gemeinsamen elektrischen Batterie mit einer gemeinsamen Alarmvorriehtung bzw. elektrischen Klingel verbinden. Fig. 2 zeigt das   Schaltungssohema   einer solchen Gesamtanordnung, u. zw. einer solchen, bei der zwei der beschriebenen Unterbrecher Verwendung finden. 



   Hier sind ebensoviele Relais k vorhanden, als Unterbrecher   d   (im vorliegenden Falle zwei). Wenn der von der Batterie   i   kommende Strom durch die Wicklung des Relais 7e geht, so hält dieses vermittels des Hakenhebels 1 eine Fallklappe m so, dass eine durch diese Klappe gehende Stromkreisleitung unterbrochen ist. Diese Einstellung ist in der Zeichnung beim links befindlichen Relais k veranschaulicht. 



  Wird der durch das Relais k gehende Ruhestrom unterbrochen, so gibt der   Hakcnhebel j ! die Fallklappe   frei, diese fällt daher, stellt, wie dies beim Relais rechts dargestellt ist, die Verbindung mit dem Kontakt n her und es wird hiedurch ein Stromkreis geschlossen, der von der Batterie i durch die elektrische Klingel o geht und diese daher in Tätigkeit setzt. 



   Wie ersichtlich, ist die Verbindung der einzelnen Leitungen ein derartige, dass der Ruhestrom von 
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 ändern Pol der Batterie   zurückzugclangen,   und dass, wenn der Ruhestrom unterbrochen ist, der andere Stromkreis zustande   kontmt,   der durch die Achsen der Fallklappe sowie durch die Wicklung der Klingel geht und dann zur Batterie   zurückkehrt.   



   Die Unterbrecher   d   werden an jenen Stellen angebracht, an welchen der Ausbruch eines Schaden-   feuers   zu befürchten ist. Die Einrichtung ist funktionsbereit, sobald die   Batterie i Strom   abgibt und die Klappen   m   so gehoben sind, dass sie von den Hebeln 1 festgehalten werden, bzw. wenn sich nach einer plötzlichen Erwärmung der äussere Streifen c wieder abgekühlt, der Streifenkörper daher wieder gerade gestreckt hat. 



     Alarmklingel   und Relais werden zweckmässig   af einem gemeinsamen Schaltbrett übersichtlich   angeordnet, eventuell kann anstatt oder nebst dem akustischen Signal auch noch ein optisches angebracht werden. 



   Die Erfindung erstreckt sich   selbstverständlich   auch auf alle Varianten der beschriebenen Aus-   führungsform,     z,   B. auf eine solche, bei der für die Relais und für die Klingel zwei gesonderte Batterien verwendet werden etc. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   - 1 : Vorrisshtung   zum Signalisieren   plötzlicher   Temperaturschwankungen, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil eines aus zwei Teilen zusammengesetzten Deformationskörpers freiliegt und der anderedurch die Wärme schlechtleitcndes Material gegen plötzliche   Temperaturänderungen   nach aussen geschützt ist, so dass eine Deformation des Körpers nur bei plötzlichen   Temperaturänderungen   stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Deformationskörper aus'zwei oder mehreren dünnen Metallstreifen von gleichem Ausdehnungskoeffizienten besteht, die unter Zwischenschaltung eines die Wärme nichtleitenden Streifens miteinander verbunden sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der streifenförmige Deformationskörper mit seinem einen Ende an einem trogförmigen aus Wärme schlecht leitendem Material bestehenden Ständer so befestigt ist, dass er parallel zum Boden des Troges liegt und den Innenraum des letzteren mit möglichst kleinem Spielraum abschliesst.
AT103621D 1924-09-06 1925-04-17 Vorrichtung zum Signalisieren plötzlicher Temperaturschwankungen. AT103621B (de)

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