AT103674B - Selbsttätiger Spannungsregler. - Google Patents

Selbsttätiger Spannungsregler.

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AT103674B
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Otto Ing Gramisch
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Otto Ing Gramisch
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  Selbsttätiger Spannungsregler. 



   Die Erfindung betrifft einen selbsttätigen Spannungsregler, bestehend aus einem selbsttätigen   Nebenschlussregler   und einem ein-oder mehrstufigen Belastungswiderstand, wobei letzterer von dem selbsttätigen   Nebenschlussregler   derart abhängig ist, dass in der Nähe jener Reglerstellung, wo der Nebenschlussregulierwiderstand gänzlich eingeschaltet ist, der Belastungswiderstand eingeschaltet wird, während in der Nähe jener Reglerstellung, wo der Nebenschlussregulierwiderstand kurz geschlossen ist, der Belastungswiderstand ausgeschaltet wird. Ein Regler dieser Art bietet Vorteile, wenn der Stromerzeuger durch eine Kraftmaschine ohne Gesehwindigkeitsregler angetrieben wird, z. B. durch ein Wasserrad. 



   In einem solchen Falle darf die Kraftmaschine nicht vollständig entlastet werden, da ihre Drehzahl sonst die normale unter Umständen um 80 bis   100%   übersteigt, was nicht nur die Konstanthaltung der Spannung sehr erschwert, sondern auch aus Gründen der mechanischen Sicherheit der Kraftmaschine und des Stromerzeugers unerwünscht ist. 



   Gegenüber einem unabhängig arbeitenden selbsttätigen Belastungsregler bietet der von einem selbsttätigen Nebenschlussregler in der beschriebenen Art abhängige Belastungswiderstand Vorteile wirtschaftlicher Natur. Er kommt mit wenigen, ja mit einer Stufe aus, da er nur die Aufgabe hat, das Durchgehen der Antriebsmaschine zu verhindern, während der selbsttätige Nebenschlussregler die Gleichhaltung der Spannung besorgt. Der allein arbeitende Belastungsregler muss viele Kontakte besitzen, die alle für den Hauptstrom zu bemessen sind. 



   In der Zeichnung ist die den Anmeldungsgegenstand bildende Schaltung beispielsweise an einem Quecksilber (Blathy) regler für eine Gleichstromnebenschlussdynamo dargestellt. Der bekannte Quecksilberregler besteht aus dem Quecksilbergefäss a mit den Kontaktstiften   1-18,   ferner aus dem Eisenkern b, der an seinem unteren Ende an einer Stange aus unmagnetischem Material c den Dämpferkolben   d   trägt ; schliesslich aus dem Gewicht g, das mittels des zweiarmigen   Hebels/das Quecksilbergefäss   nach oben drückt, während es von der Spule e nach unten gezogen wird. 



   In das Quecksilbergefäss reichen ferner zwei Kontaktstifte 38 und 39, welche die Aufgabe haben, die Ein-und Ausschaltung des Schützes   S   und damit des Belastungswiderstandes B herbeizuführen. 



   Bei steigender Belastung im angeschlossenen Netz sinkt die Dynamospannung und der Quecksilberregler trachtet dieser Spannungsverminderung durch das   Kurzschliessen   von Nebenschlusswiderständen entgegenzuwirken. Schliesslich taucht hiebei Kontaktstift 39 in das Quecksilbergefäss a ein und wird nachstehender Stromkreis geschlossen : plus 20,   21,   22,   24,   9, Quecksilber in a, Kontaktstift 39, 40, 43, Magnetspule h,   Vorsehaltwiderstand w, ,4, 37, 31 minus.   Die Magnetspule   h   öffnet das Schütz S entgegen der Wirkung der Feder k und schliesst gleichzeitig die Hilfskontakte 42 und 43. Die Erregung der Magnetspule h erfolgt nunmehr unabhängig vom Kontaktstift 39 über folgenden Stromweg : plus 20, 21, 22,23,   24,   
 EMI1.1 
 widerstand w, 44, 37, 31 minus.

   Es wird daher Schütz S offen gehalten, der Belastungswiderstand B ist ausgeschaltet, wie es nötig ist, um trotz grosser Netzbelastung die Spannung konstant zu halten. 



   Tritt eine Entlastung im Netz ein, so steigt die Spannung und der selbsttätige Nebenschlussregler trachtet dieser Spannungssteigerung durch Vorschaltung von Nebenschlusswiderständen zu begegnen. 



  Hiebei verlässt schliesslich der Kontaktstift 38 die Quecksilberoberfläche und der vorstehend angegebene 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Selbsttätiger Spannungsregler, dadurch gekennzeichnet, dass von einem an sich bekannten selbsttätigen Nebenschlussregler ein ein-oder mehrstufiger Belastuligswiderstaild (B) derart gesteuert' wird, dass in der Nähe jener Reglerstellung wo der Nebenschlussregulierwiderstand (W) gänzlich eingeschaltet ist, auch der Belastungswiderstand eingeschaltet wird, während in der Nähe jener Reglerstellung, wo der Nebenschlussregulierwiderstand kurzgeschlossen ist, der Belastungswiderstand ausgeschaltet wird. EMI2.1
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