<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
ausgeführt, so dass sie bei geringer Erregung eine sehr kleine Überlastung-ifähigkeit besitzen. Durch übermässiges Anspannen der Feder c kann eine zu grosse Belastung hervorgerufen werden, welche bei geringer Erregung das Ausserschrittfallen des Phasenumformers zur Folge haben kann.
Die oben beschriebene bischer angewandte Regelungsvorrichtung trachtet die Überlastung, wenn sie einmal bereits eingetreten ist, durch nachträgliche Steigerung der Erregung des Phasenumformers bzw. durch die hiedurch hervorgerufene Erhöhung der Klemmenspannung des Induktiommotors auszugleichen. Diese Reglungsweise entspricht jedoch nicht dem Zwecke. Bei einer bereits eingetretenen solchen Überlastung, welche den Stabilitätsbereich des Phasenumformers bei der momentanen Erregung überschritten hat, kann nämlich die nachträgliche Steigerung der Spannung nicht mehr zur Herstellung der Stabilität führen.
Dies hat darin seine Ursache, dass bei einem gegebenen Widerstand des Anlassers die Belastung mit dem Quadrate der Spannung zunimmt und infolgedessen bei Erhöhung der Spannung die Belastung des Motors und des Phasenumformers in höherem Grade steigt, als der Stabilitätsbereich des Phasenumformers, so dass unter diesen Umständen die Steigerung der Erregung die Zunahme der Belastung niemals einzuholen vermag. Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, die diesen Übelstand beseitigt, indem es verhindert wird, dass beim Anlassen des Induktioll3motors der Motor und deventsprechend der Phasenumformer eine höhere Belastung erfährt, als der durch den Phasenumformer dem Motor aufgedruckten jeweiligen Klemmenspannung bzw. der jeweiligen Erregung des Phasenumformer entspricht.
Infolgedessen kann der Phasenumformer nicht über den seiner jeweiligen Erregung entsprechenden Stabilitätsbereich hinaus überlastet werden und ist demnach nicht der Gefahr ausgesetzt, aus der Phase zu fallen.
EMI2.1
<Desc/Clms Page number 3>
faktor im primären Stromkreise des Phasenumformers im ganzen Belastungsbereichgleich eins (Cos T = 1) sei, so nimmt die Spannung und demnach auch die mit derselben proportional veränderliche zusätzliche Gegenkraft 71. mit der Belastung gemäss der Sehaulinie 71. (Fig. 2) zu.
Addiert man nun die Wirkung der Kraft 71. und die Wirkung der Feder c, wie dies durch die strichpunktierte Schaulinie eh dargestellt ist,
EMI3.1
kraft h zusammen dem Wattmesser F bei der Belastung ; Ci das Gleichgewicht zu halten. Hieraus geht es hervor, dass man mit einer bedeutend schwächeren Feder c auskommen kann. Infolgedessen kann man die Feder c so schwach bemessen, dass selbst wenn man mittels des Anlasshebels cl der Feder c gleich am Anfang des Anlassens ihre grösste Spannung erteilen würde, die dieser Federspannung das Gleichgewicht haltende Belastung des Motors bzw. des Phasenumformers innerhalb des Stabilitätsbereiches des Phasenumformers fällt.
Der Phasenumformer kann also auch bei plötzlicher Einschaltung der grössten Spannung der Feder c und der durch diese bedingten Belastung des Phasenumformers nicht aus der Phase fallen.
Der Phasenumformer bleibt demnach auch bei plötzlicher Einschaltung der ganzen Federspannung in der Phase, wobei die Erregung des Phasenumformers und infolgedessen auch die Klemmenspannung des Motors allmählich selbsttätig zunimmt. Infolge dieser Zunahme der Klemmenspannung wächst aber auch die Regelkraft h, welche die Spannung der Feder c unterstützt und lässt denjenigen Wert der Belastung x, der der vereinten Wirkung der Spannung der Feder e und der zusätzlichen Regelkraft h das Gleich-
EMI3.2
denjenigen Höchstwert erreicht hat, der der Spannung der Feder c und dem durch diese bedingten Höchstwert der zusätzlichen Erregerkraft 11 entspricht.
Der erreichbare Höchstwert der Belastung wird in diesem Falle durch zwei Grössen bestimmt, u. zw. erstens durch eine mittels des Anlasshebels willkürlich veränderbare Kraft (z. B. die Spannung der Feder e) und zweitens durch die nach Massgabe der jeweiligen Klemmenspannung des Motors sich selbsttätig ändernde zusätzliche Regelkraft h.
Um den Höchstwert der Belastung ändern zu können, kann man entweder die Spannung der Feder, oder den Anfangswert der mit der Klemmenspannung sich selbsttätig ändernden Regelkraft, oder aber beide Grössen willkürlich ändern. In der Zeichnung ist der erste Fall dargestellt worden, bei dem der Anlass-
EMI3.3
Spannung der Feder e, z. B. die Grösse einer in den Stromkreis des Solenoids 71. geschaltetenWiderstandes oder einer Impedanz, oder aber die Anzahl derWindungen des Solenoids, ändern. Der Anlasshebel d kann aber auch derart eingerichtet sein, dass derselbe sowohl die Spannung der Feder c als auch die Stärke des Solenoids ändert.
Selbstverständlich dient die Feder c bloss als Beispiel und kann durch eine beliebige Kraft, z. B.
Gewicht, ersetzt werden.
Wie bereits eingangs erwähnt, kann die Feder c auch gänzlich fortfallen, wenn der Steuerhebel b
EMI3.4
widerstand vermindernden Lage verharrt.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Anlassvorriehtung für durch Vermittlung eines Synchronphasenumformers gespeiste Induktionsmotoren, deren Klemmenspannung durch Regelung der Erregung des Phasenumformers der jeweiligen Belastung angepasst wird und bei der das Organ, welches durch seinen aus der Gleichgewichtsstellung in dem einen oder andern Sinne erfolgenden Ausschlag den Anlasswiderstand steuert, durch eine von der Belastung des Motors bzw. des Phasenumformers beeinflussten Vorrichtung beherrscht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan unter die Wirkung einer nach Massgabe der Klemmenspannung des Motors sich selbsttätig ändernde Regelkraft gestellt ist.