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Schälmaschine.
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schnelle Drehung der Welle 12 und dadurch ist auch beim Kornsehälen die Benutzung eines grösseren Ausschlagwinkels der Anschlagscheibe 1 möglich.
Nachdem beim periodischen Kornfüllen und Entleeren ein gewisser Zeitabschnitt zwischen dem Entleeren und Fiillen eintritt, wo die Maschine entlastet ist, d. h. keine Kraft zum Antrieb bedarf, tritt in diesem Zeitabschnitt in den Betrieben, wo die Antriebsmaschine ohne selbsttätige Regelung der Umdrehungen aufgestellt ist, ein grösseres Durchlaufen des Wassermotors, der Transmission und der Schälmaschine ein.
Um diesem Durchlaufen in möglichst ergiebiger Weise vorzubeugen, ist eine entsprechend dimensionierte und auf der Achse 17 des Ventilators angeordnete Schwungmasse verwendet, die mit grosser Umdrehungszahl und deshalb auch mit grosser Umfangsgeschwindigkeit arbeitet, so dass beim Steigern
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Gewicht des Schwungrades ein genügender Ausgleich der Ungleichförmigkeit der Maschine erreicht wird.
Auf der Achse 17 (Fig. 1 und 3) ist das Schwungrad 18 gleichzeitig als Schaufelrad des Ventilators angebracht. Es ist selbstverständlich, dass dieses Schwungrad auf der Achse ? 7 auch ausserhalb des
Schaufelrades als selbständiges Schwungrad angeordnet werden kann.
Die Anschlagscheibe 1 kann mit zwei Ansehlägen versehen sein, von denen der eine drehbar auf der Achse sitzt und auf den Hebel 6 anzustossen bestimmt ist, welcher die Kupplung 7 zu kuppeln hat, und der zweite feste (4), welcher auf einen festen, am Kasten angebrachlen Puffer 5 stösst.
Selbstredend kann ein verstellbarer Anschlag zum Anstoss auf einen festen Puffer auf der Schäl- trommel und ein fester Puffer zum Anstoss auf den Schalthebel benutzt werden.
Durch Andrehen des Regulierungsanschlages ändert sich der Pendelwinkel und dadurch auch die Zeit des Schälens.
Die Anschlagscheibe kann auch mit nur einem Anschlag versehen sein, dabei ist der Anschlag auf der Sehältrommel einstellbar angeordnet, so dass der Anschlag der Anschlagscheibe in der einen
Richtung auf den Stellhebel 6 und in der zweiten Richtung auf den verschiebbaren Puffer der Schäl- trommel anstösst.
In Fig. 4 ist eine Anschlagscheibe gezeichnet, welche mit ihrem Anschlag 4 in einer Richtung auf den Stellhebel 6 und in anderer Richtung auf den Puffer 6 anstösst, welch letzterer in der Nut 39 der Schältrommel verschiebbar gelagert ist, so dass durch Verschieben dieses Puffers der Ausschlagwinkel der Anschlagscheibe reguliert werden kann.
Die Ausfallklappe 22 (Fig. 1) befindet sich in dem Unterteil der Trommel 29, u. zw. oberhalb der im Ständer 23 angebrachten Kammer 32, so dass das Korn aus der Ausfallklappe 22 unmittelbar in die Kammer 32 hinunterfällt und durch die Zuführwalze 33 herausgelassen und vom Luftstrom 34 besaugt wird. Die mit dem Sieb 36 versehene Saug öffnung 35 in der Trommel 29, durch welche die
Trommel abgesaugt wird, befindet sich oberhalb der Saug öffnung des Ventilators 18 im Ständer 23, so dass auch hier der Staub und die Schalen unmittelbar in die Saugöffnung des Ventilators hineinfallen.
Die Öffnungen 37 und 38 in den Seitenwänden des Ständers 23 ermöglichen den Zutritt zur Klappe 22 und zum Siebe 36. Hiedurch fällt das Bedürfnis von Saugröhren weg und wird eine Vereinfachung und
Verbilligung der Konstruktion erreicht.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schälmaschine mit selbsttätiger Steuerung der Ein- und Auslassorgane mittels periodisch von der Antriebswelle angetriebener Nockenscheibenwelle, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische
Kuppeln der Seheibenwelle (19) mit der Antriebswelle (14) durch eine auf der Achse (P,) in beiden
Richtungen in einem regulierbaren Winkel, kleinerem als 360 , pendelnde Anschlagscheibe (1) bewerk- stelligt wird, die ihre Bewegung in der Richtung, in welcher sie auf den Stellhebel (6), der die Kupplung (7) einschaltet, stösst, und die Scheibenwelle in Bewegung bringt, von einer durch die Antriebs welle angetriebenen
Scheibe erhält, mit welcher Antriebswelle sie durch eine Reibungskupplung (26)
gekuppelt ist, worauf nach dem Einschalten und dadurch auch der Umdrehung der Scheibenwelle selbsttätiges Lösen der
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stösst, worauf wiederum das Einschalten der Reibungskupplung (25) eintritt, wobei die Anschlag- scheibe (1) entweder mit zwei Anschlägen, von denen der eine (8) regu1ier6ar und der andere (4) fest ist. oder nur mit einem Anschlag (4) versehen ist und dabei der Puffer (5) einstellbar ist.