AT105187B - Apparat zum Feinstimmen der Saiten von Saiteninstrumenten. - Google Patents

Apparat zum Feinstimmen der Saiten von Saiteninstrumenten.

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AT105187B
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AT
Austria
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fine tuning
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fine
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Walter Dr Kern
Bruno Kern
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Walter Dr Kern
Bruno Kern
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Description


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  Apparat zum   Feinstimmen   der Saiten von Saiteninstrumenten. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des Apparates zum   Feinstimmen   der Saiten von Saiteninstrumenten nach Patent   fr.   102627. Mit der Erfindung wird bezweckt, einen   Feinstimmer   
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 teile insbesondere hinsichtlich der Festlegung des Apparates auf dem Saitenhalter und der Handhabung des Apparates   gewährleistet.   Der Erfindung gemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Apparat Verankerungsmittel aufweist, die fähig sind, den Apparat auch gegen Relativbewegungen auf dem Saiten- 
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   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den Feinstimmer in Vorderansicht. Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 in Draufsicht. In Fig. 4 ist die Anordnung und Wirkungsweise des   Feinstimmers   bei einer Geige veranschaulicht. 
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 ist in dem Arm 5' so eingearbeitet. dass bei nicht gespanntem Hebel   5   die   Pressschraube   6 schräg steht. 



  (Fig. 1.) 10 sind die Lagerzapfen des Hebels 5. Mit 15 ist der Klemmbügel und mit 16 sein   Sehlitz   bezeichnet, durch den bei aufgestecktem Feinstimmer die Saite 2 verläuft. Der   Biigel 15   besteht aus dem oberen Schenkel   17,   dem Bügelteil 18 und dem unteren Schenkel 19. 



   Der Feinstimmer weist Verankerungsmittel y auf, die den auf dem Saitenhalter 1 aufgesteckten Apparat gegen Relativbewegung auf dem Saitenhalter fixieren. Die Verankerungsmittel g können in der verschiedenartigsten Weise ausgebildet und angeordnet sein. Wesentlich ist nur. dass die Ver-   ankerungsmittel   so beschaffen sind. dass sie das Aufstecken bzw. Abnehmen des Apparates bei aufgespannter Saite nicht hindern. Die Verankerungsmittel bestehen aus einem   konischen   Zapfen 40, der auf dem einen Ende 41'einer Blattfeder 41 angeordnet ist. Der Zapfen 40 besteht zweckmässig aus einer Auspressung der Blattfeder 41. Der Zapfen 40 greift bei aufgestecktem Apparat in die obere Mündung des Quintenloches 33 ein und ist so dimensioniert, dass er fest am oberen Rand des Quintenloches anliegt.

   Die Blattfeder 41 verläuft in einer schwachen S-Krümmung nach vorne und ist mit ihrem zweiten Ende 41" auf der Unterseite des Hebelarmes 5" in irgendeiner Weise z. B. durch Lötung, Schweissung u. dgl. befestigt. Das den Zapfen 40 tragende Ende 41' der Blattfeder 41 ist zu einer Scheibe ausgebildet, die den Rand 
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 Öffnung 48 ist in dem   rückwärtigen   vollen Teile des Bügelschenkels 17 derart angeordnet, dass zwischen der Öffnung 48 und dem Ende des Schlitzes 16 ein Steg 50 verbleibt. Die obere Fläche   6-1   der Blattfeder- 
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 Ende der Schraube 6 auf. 



   Die zu beiden Seiten des Schlitzes 16 liegenden   Sehenkelteile   des   Bügelschenkels   17 sind mit je einer winkelförmigen Auspressung 60 ausgestattet, deren Scheitel die Lager 61 für die Zapfen 10 bilden. 

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  Die Scheitel der Auspressungen 60 sind wie insbesondere Fig. 2 zeigt, der Länge nach bei 62 durchgeschnitten, wobei die einen   hiedureh   gebildeten Hälften 63 eine die Zapfen 10 Übergreifende Lagerpfanne und die andern Hälften 64 eine die Zapfen 10 untergreifende Lagerpfanne bilden. Die Auspressungen 60 bilden überdies die Ausnehmung   25   für die Leiste 26 des Saitenhalters 1. 



   Der Bügelteil 18 des Klemmbügels 15 verläuft bogenförmig von dem Schenkel 17 zum Schenkel 19 ; letzterer besitzt eine Länge   1,   die kleiner ist, wie der Abstand   1'des   vorderen Endes des Quintenlochschlitzes 34 von der vorderen Kante des Saitenhalters   1,   so dass auch bei ungünstiger Stellung des Knopfes 32 noch immer ein Spielraum zwischen Knopfumfang und dem Ende des Bügelschenkelteiles 19 verbleibt. 



   Der vorstehende Feinstimmer kann bei aufgespannter Saite 2 genau so, wie der Feinstimmer des Hauptpatentes von oben auf dem Saitenhalter 1 aufgesteckt bzw. vom Saitenhalter abgenommen werden. 



  Hiebei ist wichtig, dass die   Pressschraube   so gelockert ist, dass die   Feder 41   den Zapfen 40 zurückziehen kann. Beim Aufschieben des Saitenstimmers entsteht beim Gleiten des Druckfingers 8 auf der Saite und durch die Führung mit den Schenkeln 17, 19 ein Druck der Feder auf den Zapfen 40 nach abwärts, so dass letzterer automatisch in das   Quintenloeh   einschnappt. Ist der Feinstimmer auf dem Saitenhalter 1 aufgesteckt, so wird zwecks Feinstimmung der Saite 2 die   Pressschraube   6 so gedreht, dass sich der Hebel 5 im Sinne der Uhrzeigerbewegung dreht.

   Von dem Augenblicke an, wo der   Druekfinger   8 an der Saite 2 Widerstand findet, bewirkt die weiter gedrehte Schraube 6 durch ihren Druck auf die   Widerlagerfläche   54 ein Hineinbewegen des Zapfens 40 in das   Quintenloch J. l   Diese Bewegung des Zapfens 40 findet durch das Aufsetzen der Fläche 45 auf die Fläche 46 ihr Ende. Das   Feinstimmen   der Saite kann nunmehr durch entsprechende Drehungen an der Schraube 6 bewirkt werden. Bei feingestimmter Saite 2 wird der Druck der Saite 2 über den Hebel 5 und die Presssehraube 6 auf das Verankerungsmittel y übertragen und dieses durch den Druck der Saite 2 in der Verankerungsstellung gehalten.

   Gleichzeitig wird durch den auf der Fläche 46 aufliegenden Rand 45 der Feder 41 der ganze Bügelschenkel 17 durch den übertragenen Saitendruck fest auf den Saitenhalter aufgepresst. 



   Bei Abnahme des Feinstimmers wird die   Pressschraube   6 so lange zurückgedreht, bis die Feder 41 den Zapfen 40 aus dem Bereich des   Quintenloches     33   gezogen hat. 



   Der vorstehende Feinstimmer ist in Massenfabrikation klein und billig herstellbar und gewährleistet zufolge seiner eigenartigen Bauart absolut verlässliche Funktion. Der Feinstimmer kann bei aufgespannter Saite sowohl aufgesteckt und verankert, wie auch bei aufgespannter Saite nach Lösen der Verankerungsmittel vom Saiteninstrument wieder abgenommen werden, ohne dass Beschädigungen irgendeines Teiles des Saiteninstrumentes eintreten können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Apparat zum Feinstimmen der Saiten von Saiteninstrumenten nach Patent Nr. 102627, dadurch gekennzeichnet, dass der Apparat Verankerungsmittel (y) aufweist, die fähig sind, den Apparat auch gegen Relativbewegungen auf dem Saitenhalter   (1)   zu fixieren, ohne das Aufstecken bzw. Abnehmen des Apparates bei aufgespannter Saite   (2)   zu hindern.

Claims (1)

  1. 2. Feinstimmapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsmittel (, il) aus einem am Apparat heb-und senkbar gelagerten Verankerungskörper (40) bestehen, der bei auf dem Saitenhalter (1) aufgeschobenem Apparat in das Quintenloch des Saitenhalters eingreift.
    3. Feinstimmapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verankerungskörper (10) auf einer Blattfeder (41) sitzt, die auf dem Druckhebel (5) befestigt ist.
    4. Feinstimmapparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verankerungkörper (40) als Widerlager (54) für die Pressschraube (6) des Druckhebels (5) ausgebildet ist.
    5. Feinstimmapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungskörper aus einem konischen Zapfen (40) besteht.
    6. Feinstimmapparat nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der oberen Seite des Saitenhalters aufliegende Schenkel (17) des Klemmbügels (15) mit einer Öffnung (dus) ausgestattet ist, durch welche der Verankerungskörper (40) hindurchgreift.
    7. Feinstimmapparat nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Apparat einerseits und auf den Verankerungsmitteln anderseits Anschläge (45, 46) zur Begrenzung der Bewegung der Verankerungsmittel in der Richtung des Pressschraubendruckes vorgesehen sind.
    8. Feinstimmapparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge von einem über den Verankerungskörper vorspringenden Rand (41') der Blattfeder (41) und von dem Rande der Schenkelöffnung (48) gebildet werden.
    9. Feinstimmapparat nach Patent Nr. 102627, dadurch gekennzeichnet, dass die im oberen Bügelschenkel (17) vorgesehene Ausnehmung (25) für die Leiste (26) des Saitenhalters (1) zu Lagerpfannen (61) für die Zapfen (10) des Druckhebels ausgebildet sind.
    10. Feinstimmapparat nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die Lagerpfannen (61) bildenden Schenkelteile des Klemmbügels in der Länge durchschnitten sind und die hiedureh gebildeten EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> 11. Feinstimmapparat nach Patent Nr. 102627. dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schenkel (19) des Klemmbügels (17) kürzer ist, wie der Abstand des Endes des Quintenlochschlitzes (34) von dem vorderen Ende des Saitenhalters. EMI3.1
AT105187D 1924-12-04 1925-11-25 Apparat zum Feinstimmen der Saiten von Saiteninstrumenten. AT105187B (de)

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