AT106307B - Dämpfer für Streichinstrumente. - Google Patents

Dämpfer für Streichinstrumente.

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AT106307B
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damping device
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Franz Kuba
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Franz Kuba
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  Dämpfer für Streichinstrumente. 
 EMI1.1 
 Teile des Instrumentes in wirksamer Verbindung mit der Brücke angeordnet ist, über welche die Saiten gespannt werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes   dargestellt. U0 zw.   ist Fig. 1 ein Grundriss, in welchem die Befestigungsart der Dämpfungsvorrichtung auf dem Instrument dargestellt ist, wobei erstere im wirksamen Zustande ist. Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. 1. Fig. 3 ist ein Schnitt durch die   Dämpfungsvorrichtung   im unwirksamen Zustande. Fig. 4 und Ï zeigen einzelne Teile der Vorrichtung. 



   In der Zeichnung ist der Körper der Violine mit 1 und die Brücke mit 2 bezeichnet. während der hintere Teil der Violine   mit 3   und die Saiten mit 4,   4   bezeichnet sind. Die   Dämpfungsvorrichtung besteht,   
 EMI1.2 
 die Schwingung der Saiten zu dämpfen, gegen die   BrÜcke,'1   gelegt und von der Brücke wegbewegt werden   kann.   wie Fig. 3 zeigt, in der die   unwirksame   Stellung der   Dämpfungsvorrichtung dargestellt   ist. Der Arm 6 der Dämpfungsvorrichtung ist derart eingerichtet, dass er auf dem darunter liegenden Stiele 7 
 EMI1.3 
 stück 10 trägt.

   Wird dieser Nocken gedreht, wie in Fig. 3 dargestellt ist. so   kommt er in   Eingriff mit dem Arm 6 und bewegt die Dämpfungsvorrichtung von der Brücke des Instrumentes weg. Wird dagegen der Nocken so gestellt. wie Fig. 1 und   2   zeigen, so wird die Dämpfungsvorrichtung selbsttätig in ihre wirksame Stellung gebracht, in der sie mit der Brücke vermittels der Feder 11 Kontakt macht, welche 
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 in dem Arm 6 angebrachten Schlitz   15   hindurchgeht. 



   Der Arm 6 ist fest an dem Saitenhalter befestigt,   11.   zw. wie folgt : Die Schwelle 16 ruht   auf dem   vorderen Ende des Saitenhalters und ist mit Nuten 17 versehen, welche über die in übriger Weise auf dem Saitenhalter sitzende Rippe 18 greift. Auf diese Weise wird eine   Längsbewegung   der Schwelle mit Bezug auf den Stiel 7 verhindert. Auf der Schwelle ist ein nach oben vorspringender Teil 19   vorgesehen und   der Stiel 7 trägt einen Schlitz 20. welcher diesen Teil umgreift, so dass der Stiel 7 in   der Längsrichtung   der Schwelle eingestellt werden kann.

   Diese Teile werden an dem Saitenhalter vermittels der haken-   förmigen   Klammer 21 befestigt, welche den Saitenhalter an seinem Ende umgreift, und durch einen in der Schwelle 16 angebrachten Schlitz 22. ebenso wie durch den in dem Stiel 7 angebrachten vorher-   genannten   Schlitz 20 hindurchgeht. 



   Auf der an der hakenförmigen Klammer angebrachten   Schraubenspindel : 23 sitzt   die Druckschraube 24, welche den Stiel 7. die Schwelle 16 und die hakenförmige   Klammer 21   fest mit dem Saitenhalter verbindet. Um den Nocken in seiner Lage zu halten, kann offenbar eine federnde   Unterlags-   scheibe od. dgl. benutzt werden. 



   Aus dem vorstehenden ist ersichtlich, dass durch die Erfindung eine handliche, kompakte, an dem   Instrument leicht anzubringende Dämpfungsvorrichtung geschaffen wird. Ferner lässt sich die Dämpfungs-   vorriehtung nach der Erfindung leicht in der   Längsrichtung   in eine zur Brücke geeignete Lage verschieben, 
 EMI1.5 
 

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 wegzubewegen und gewünschtenfalls sofort in ihre wirksame, d. h. dämpfende Lage zu bringen, was durch die Feder 11 geschieht, wenn der Nocken 9 eingestellt wird. Es ist ersichtlich, dass die Vorrichtung nach der Erfindung beim Spielen des Instrumentes in keiner Weise hinderlich sein kann, da ihre gesamten Teile zwischen der Brücke und dem Saitenhalter liegen. 



   Durch die Erfindung werden eine Reihe von-Vorteilen erreicht, welche darin bestehen, dass die Dämpfungsvorrichtung jederzeit sich in einer Lage befindet, welche sie zum sofortigen Gebrauch geeignet macht, wodurch das lästige Suchen bei abnehmbaren Dämpfungsvorrichtungen beseitigt wird. Die Vorrichtung nach der Erfindung kann ferner durch einen blossen Druck des Fingers in Tätigkeit gesetzt werden, wodurch das Spiel nicht unterbrochen zu werden braucht. Ferner besitzt die Vorrichtung nach der Erfindung grosse Vorteile beim Üben. Es sei bemerkt, dass für ein Cello das Daumenstück 10 in einer, in der Zeichnung dargestellten, entgegengesetzten Richtung vorspringt, da an einem Cello der Saitenhalter ganz unten und sehr weit von dem Spieler entfernt liegt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Dämpfer für Streichinstrumente mit einer parallel zu den Saiten verschiebbaren und unter Federwirkung stehenden Dämpfplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfplatte (5) gegen den Steg (2) durch eine Feder (11) angedrückt und mittels einer drehbaren unrunden Scheibe (9) od. dgl. entgegen EMI2.1 EMI2.2
AT106307D 1925-12-17 1925-12-17 Dämpfer für Streichinstrumente. AT106307B (de)

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