AT105268B - Elektrodeneinführung für heiße Hochdruckräume. - Google Patents
Elektrodeneinführung für heiße Hochdruckräume.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrodeneinführung für heisse HocbdruckrÅaume. EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Ausser den optischen Signalvorrichtungen können vorzugsweise für die oberste'und die unterste Stellung des Flüssigkeitsspiegels auch akustische Signalvorrichtll11gen, beispielsweise Wecker 25, vorgesehen sein. Der untere Wecker, der bei normalem Wasserstand stromlos sein muss, ist über ein Relais 26 angeschlossen und wird aus einer Stromquelle 20 gespeist. Das Relais hält normal deren Stromkreis an seinem Anker 27 geöffnet. Von diesem Stromkreis wird mittels eines weiteren Relais 22 über dessen Anker 31 der Anlassstromkreis eines Motors 29 beherrscht, der eine Speisepumpe 29 für das Kesselwasser antreibt. Sobald das Kesselwasser unterhalb der Spitze der untersten Elektrode tritt, wird die unterste der Signallampen erlöschen und gleichzeitig das Relais 26 seinen Anker fallen lassen, so dass der Wecker 25 eingeschaltet und der Stromkreis des Motors 2S über einen Widerstand 30 an den Ankerkontakt.) 1 ange- schlossen und damit die Kesselspeisepumpe in Tätigkeit gesetzt wird. Die Isolation der Elektrodenstäbe 5, die sich über deren ganze Länge erstrecken muss, ist in der Weise ausgeführt, dass die Stäbe zunächst der Sicherheit halber mit einer Isolierschicht überzogen sind. Des weiteren sind diese innerhalb eines Rohres 6 aus hitzebeständigem Isoliermaterial, vorzugsweise Quarzglas oder Porzellan angeordnet, das sich bis nahe zum oberen Ende der Elektrode erstreckt, so dass nur die, auch sonst von jeder Isolierung entblösste, mit einem kleinen Metallkopf 5'versehene, beispielsweise verschraubte Spitze aus dem Rohr hervorragt. Dieser Metallkopf stützt sich auf den Rand des Isolierrohres, so dass dieses dem axial auf den Elektrodenstab wirkenden Druck aufnimmt. Die Isolierrohre 6 sind am unteren Ende derart in der Abdichtungsvorrichtung für die Elektroden eingebaut, dass sie völlig flüssigkeitsdieht verschlossen sincL Die Isolierrohre 6 werden durch Distanzscheiben 7 in ihrer gegenseitigen Lage gehalten. Fig. 3 zeigt, dass vier Elektroden 5 mit ihren Isolierröhren 6 in kreisförmiger Anordnung vorgesehen EMI2.1 Der unterhalb des Stutzens 3 liegende Teil des Gefässes 4 ist dauernd mit Wasser gefüllt, da er selbst bei gänzlicher Entleerung des Kessels 1 zunächst nicht leer laufen kann. Da dieser Gefässteil eine verhältnismässig erhebliche Länge besitzt und eine Wasserzirkulation darin nicht stattfinden kann, wird er im wesentlichen ungefähr die Temperatur des Aussenraumes annehmen, bei der sich isolationsfeste Diehtungen-mit Leichtigkeit erzielen lassen. Auch ist ein Stück über der im unteren Ende des Gefässes liegenden Dichtungsstelle ein Mantel 8 für eine Wasserkühlung vorgesehen, die entweder dauernd einge- schaltet sein kann, um den unteren Gefässteil mit Sicherheit kühl zu halten, oder die nur beim Anheizen des Kessels verwendet wird, da dann unter Umständen bis zu einer schädlichen Temperatur erhitztes Wasser in den unteren Gefässteil gelangen kann. Infolge der niedrigen Temperatur an dem unteren Ende des Wasserstandsgefässes 4 kann die Dichtung selbst verhältnismässig einfach gestaltet sein. Das Gefäss ist hier durch einen mittels eines Flansches 9 festgeschraubten Metallkörper 10 dicht verschlossen. In diesem sind vier Bohrungen vorgesehen, durch die die Elektrodenstäbe 5 geführt sind. Wie Fig. 2 in vergrössertem Massstab erkennen lässt, sind die Stäbe von einer von der Aussenseite eingesetzten Stopfbüchse umgeben, die aus einem isolierenden Teil 11 und einem eingeschraubten metallenen Druckteil besteht und auf eine isolierende Packung, vorzugsweise einen Gummiring 12 einwirkt, der eine Stütze auf einer von der Innenseite des Metallkörpers 10 in diesen tief eingesetzten isolierenden Büchse 13 findet. Auf der Innenseite des Körpers 10 sind isolierende Tragbüchsen M für die Quarzrohre 6 gelagert, die an ihrer Unterseite mit radialen Nuten 15 od. dgl. versehen sind. Sämtliche vier Rohre sind dann innerhalb eines Blechzylinders 17 angeordnet, der sich ungefähr dem Innenraum des Gefässes 4 anschmiegt und der in voller Höhe mit isolierender Vergussmasse 18, wie sie beispielsweise für das Vergiessen von Kabelmuffen verwendet wird, angefüllt ist. Diese Masse dichtet sowohl die Quarzrohre 6 gegen die Tragflansche der Büchsen 14 als auch die Elektrodenstäbe 5 gegen den Einsatzkörper 10 a. b, indem die Vergussmasse durch die Nuten 15 in die über den Büchsen. 13 gelassenen Räume 19 eindringt. Durch den in dem Gefäss 4 ; herrschenden Druck wird das Dichtungsmaterial äusserst fest zwischen die abzudichtenden Teile eingepresst. Das für die Anordnung. der Einführungsstelle gewählte Prinzip, diese in einem mit verhältnismässig kühler Flüssigkeit angefüllten Raum zu verlegen, kann in den verschiedensten Abarten ausgeführt werden. Beispielsweise können gemäss Fig. 5 unmittelbar in den Kessel einzuführende, beispielsweise zu dessen Heizung dienende Elektroden 5 innerhalb an der Unterseite des Kessels 1 oder besonderer Kesselteile l'angesetzter zylindrischer Körper 24, die mit dem Kesselinmern in Verbindung' stehen, angeordnet und durch deren Boden eingeführt werden. Die Abdichtung in gekühlten Räumen kann abgesehen von Hochdruckdampfkesseln auch für mit Dämpfen gefüllte Druckräume angewendet werden, wobei dann das die Abdichtungsstelle enthaltende Gefäss mit Kondensflüssigkeit gefüllt gehalten werden muss. Auch kann man bei gasgefüllten Räumen eine besondere Flüssigkeitsfüllung für das Abdichtungsgefäss vorsehen. Schliesslich empfiehlt es sich zuweilen, z. B. wenn durch den Kesselinhalt die elektrischen Isolations-und Dichtungsmaterialien EMI2.2
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrodeneinführung für heisse Hochdruckr 1llne, insbesondere zur Flüssigkeitsstandsanzeige von Hochdruckdampfkesseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodeneinführungsstelle innerhalb eines mit dem Hochdruckraum verbundenen Raumes angeordnet ist, der von einer infolge ihrer niederen Temperatur die Abdichtung nicht gefährdende Flüssigkeit erfüllt ist.2. Elektrodeneinführung nach Anspruch 1, für dampfgefüllte Räune, dadurch gekennzeichnet, dass kühlende Flüssigkeit das Kondensationsprodukt des den Hochdruckraum erfüllenden Dampfes ist.3. Elektrodeneinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# die kühlende Flüssigkeit ein Teil der den Hochdruckraum erfüllenden Flüssigkeit ist.4, Elektrodeneinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kühlende Flüssigkeit eine besondere Flüssigkeit ist, die spezifisch schwerer oder spezifisch leichter ist als die den Hochdruckraum erfüllende Flüssigkeit. EMI3.1 einführnng enthaltende Raum entweder an der Elektrodeneinführungsstelle selbst oder oberhalb davon mit einer Kühlvorrichtung versehen ist.7. Elektrodeneinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# die innere Abdichtung der Elektroden an der Einführungsstelle durch eine isolierende Vergussmasse, beispielsweise Kabelmasse, erfolgt.8. Elektrodeneinführung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenseite der Elektrodenabdichtung eine isolierende Druekabdiehtung vorgesehen ist.9. Elektrodeneinführung nach Ansprnch 1, dadurch gekennzeichnet, da# der elektrodenstab an seiner Aussenfläche isoliert ist. EMI3.2 gelagert ist.12. Elektrodeneinführung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Elektroden in kreisförmiger Anordnung in einem gemeinsamen Verschlusskörper für das Einführungsgefäss angeordnet sind.
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