AT105268B - Elektrodeneinführung für heiße Hochdruckräume. - Google Patents

Elektrodeneinführung für heiße Hochdruckräume.

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AT105268B
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Stephan Dr Loeffler
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Stephan Dr Loeffler
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  • Resistance Heating (AREA)
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  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrodeneinführung für heisse   HocbdruckrÅaume.   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ausser den optischen Signalvorrichtungen können vorzugsweise für die oberste'und die unterste Stellung des Flüssigkeitsspiegels   auch akustische Signalvorrichtll11gen,   beispielsweise Wecker 25, vorgesehen sein. Der untere Wecker, der bei normalem Wasserstand stromlos sein   muss,   ist über ein Relais 26 angeschlossen und wird aus einer Stromquelle 20 gespeist. Das Relais hält normal deren Stromkreis an seinem Anker 27 geöffnet. Von diesem Stromkreis wird mittels eines weiteren Relais 22 über dessen Anker 31 der Anlassstromkreis eines Motors 29 beherrscht, der eine Speisepumpe 29 für das Kesselwasser antreibt.

   Sobald das Kesselwasser unterhalb der Spitze der untersten Elektrode tritt, wird die unterste der   Signallampen erlöschen   und gleichzeitig das Relais 26 seinen Anker fallen lassen, so dass der Wecker 25 eingeschaltet und der Stromkreis des Motors 2S über einen Widerstand 30 an den   Ankerkontakt.) 1 ange-   schlossen und damit die Kesselspeisepumpe in Tätigkeit gesetzt wird. 



   Die Isolation der   Elektrodenstäbe   5, die sich über deren ganze Länge erstrecken muss, ist in der Weise ausgeführt, dass die Stäbe zunächst der Sicherheit halber mit einer Isolierschicht überzogen sind. 



  Des weiteren sind diese innerhalb eines Rohres 6 aus   hitzebeständigem   Isoliermaterial, vorzugsweise Quarzglas oder Porzellan angeordnet, das sich bis nahe zum oberen Ende der Elektrode erstreckt, so dass nur die, auch sonst von jeder Isolierung entblösste, mit einem kleinen   Metallkopf   5'versehene, beispielsweise verschraubte Spitze aus dem Rohr hervorragt. Dieser Metallkopf stützt sich auf den Rand des Isolierrohres, so dass dieses dem axial auf den Elektrodenstab wirkenden Druck aufnimmt. Die Isolierrohre 6 sind am unteren Ende derart in der   Abdichtungsvorrichtung   für die Elektroden eingebaut, dass sie völlig flüssigkeitsdieht verschlossen sincL Die Isolierrohre 6 werden durch Distanzscheiben 7 in ihrer gegenseitigen Lage gehalten. 



   Fig. 3 zeigt, dass vier Elektroden 5 mit ihren   Isolierröhren 6   in   kreisförmiger Anordnung   vorgesehen 
 EMI2.1 
 



   Der unterhalb des Stutzens 3 liegende Teil des Gefässes 4 ist dauernd mit Wasser gefüllt, da er selbst bei   gänzlicher   Entleerung des Kessels 1 zunächst nicht leer laufen kann. Da dieser Gefässteil eine verhältnismässig erhebliche Länge besitzt und eine Wasserzirkulation darin nicht stattfinden kann, wird er im wesentlichen ungefähr die Temperatur des Aussenraumes annehmen, bei der sich isolationsfeste   Diehtungen-mit Leichtigkeit   erzielen lassen.

   Auch ist ein Stück über der im unteren Ende des Gefässes liegenden Dichtungsstelle ein Mantel   8   für eine Wasserkühlung vorgesehen, die entweder dauernd einge- schaltet sein kann, um den unteren Gefässteil mit Sicherheit kühl zu halten, oder die nur beim Anheizen des Kessels verwendet wird, da   dann   unter Umständen bis zu einer   schädlichen Temperatur   erhitztes
Wasser in den unteren Gefässteil gelangen kann. Infolge der niedrigen Temperatur an dem unteren
Ende des Wasserstandsgefässes 4 kann die Dichtung selbst verhältnismässig einfach gestaltet sein. Das
Gefäss ist hier durch einen mittels eines Flansches 9 festgeschraubten Metallkörper 10 dicht verschlossen. 



   In diesem sind vier Bohrungen vorgesehen, durch die die Elektrodenstäbe 5 geführt sind. 



   Wie Fig. 2 in vergrössertem Massstab erkennen lässt, sind die Stäbe von einer von der Aussenseite eingesetzten   Stopfbüchse   umgeben, die aus einem isolierenden Teil 11 und einem eingeschraubten metallenen   Druckteil   besteht und auf eine isolierende Packung, vorzugsweise einen Gummiring 12 einwirkt, der eine Stütze auf einer von der Innenseite des Metallkörpers 10 in diesen tief eingesetzten isolierenden Büchse 13 findet. Auf der Innenseite des Körpers 10 sind isolierende   Tragbüchsen     M für   die
Quarzrohre 6 gelagert, die an ihrer Unterseite mit radialen Nuten 15 od. dgl. versehen sind.

   Sämtliche vier Rohre sind dann innerhalb eines   Blechzylinders     17   angeordnet, der sich   ungefähr dem Innenraum   des Gefässes 4 anschmiegt und der in voller Höhe mit isolierender Vergussmasse 18, wie sie beispielsweise für das Vergiessen von   Kabelmuffen   verwendet wird, angefüllt ist. Diese Masse dichtet sowohl die Quarzrohre 6 gegen die   Tragflansche   der Büchsen 14 als auch die Elektrodenstäbe 5 gegen den Einsatzkörper 10   a. b, indem die Vergussmasse durch   die Nuten 15 in die über den Büchsen. 13 gelassenen Räume 19 eindringt. 



  Durch den in dem Gefäss   4 ; herrschenden Druck wird   das Dichtungsmaterial   äusserst   fest zwischen die abzudichtenden Teile eingepresst. Das für die Anordnung. der   Einführungsstelle   gewählte Prinzip, diese in einem mit verhältnismässig kühler Flüssigkeit angefüllten Raum zu verlegen, kann in den verschiedensten Abarten ausgeführt werden. Beispielsweise können gemäss Fig. 5 unmittelbar in den Kessel einzuführende, beispielsweise zu dessen Heizung dienende Elektroden 5 innerhalb an der Unterseite des Kessels 1 oder besonderer Kesselteile l'angesetzter zylindrischer Körper 24, die mit dem   Kesselinmern   in Verbindung' stehen, angeordnet und durch deren Boden   eingeführt   werden. 



   Die Abdichtung in gekühlten Räumen kann abgesehen von Hochdruckdampfkesseln auch für mit Dämpfen gefüllte Druckräume angewendet werden, wobei dann das die Abdichtungsstelle enthaltende
Gefäss mit Kondensflüssigkeit gefüllt gehalten werden muss. Auch kann man bei gasgefüllten Räumen eine besondere   Flüssigkeitsfüllung   für das   Abdichtungsgefäss   vorsehen. Schliesslich empfiehlt es sich zuweilen, z. B. wenn durch den Kesselinhalt die elektrischen Isolations-und Dichtungsmaterialien 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrodeneinführung für heisse Hochdruckr 1llne, insbesondere zur Flüssigkeitsstandsanzeige von Hochdruckdampfkesseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodeneinführungsstelle innerhalb eines mit dem Hochdruckraum verbundenen Raumes angeordnet ist, der von einer infolge ihrer niederen Temperatur die Abdichtung nicht gefährdende Flüssigkeit erfüllt ist.
    2. Elektrodeneinführung nach Anspruch 1, für dampfgefüllte Räune, dadurch gekennzeichnet, dass kühlende Flüssigkeit das Kondensationsprodukt des den Hochdruckraum erfüllenden Dampfes ist.
    3. Elektrodeneinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# die kühlende Flüssigkeit ein Teil der den Hochdruckraum erfüllenden Flüssigkeit ist.
    4, Elektrodeneinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kühlende Flüssigkeit eine besondere Flüssigkeit ist, die spezifisch schwerer oder spezifisch leichter ist als die den Hochdruckraum erfüllende Flüssigkeit. EMI3.1 einführnng enthaltende Raum entweder an der Elektrodeneinführungsstelle selbst oder oberhalb davon mit einer Kühlvorrichtung versehen ist.
    7. Elektrodeneinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# die innere Abdichtung der Elektroden an der Einführungsstelle durch eine isolierende Vergussmasse, beispielsweise Kabelmasse, erfolgt.
    8. Elektrodeneinführung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenseite der Elektrodenabdichtung eine isolierende Druekabdiehtung vorgesehen ist.
    9. Elektrodeneinführung nach Ansprnch 1, dadurch gekennzeichnet, da# der elektrodenstab an seiner Aussenfläche isoliert ist. EMI3.2 gelagert ist.
    12. Elektrodeneinführung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Elektroden in kreisförmiger Anordnung in einem gemeinsamen Verschlusskörper für das Einführungsgefäss angeordnet sind.
AT105268D 1925-05-15 1925-05-22 Elektrodeneinführung für heiße Hochdruckräume. AT105268B (de)

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