AT10526U1 - Verfahren zur verstärkung von gewebekanten durch umbiegen und fixieren von schussfäden - Google Patents
Verfahren zur verstärkung von gewebekanten durch umbiegen und fixieren von schussfäden Download PDFInfo
- Publication number
- AT10526U1 AT10526U1 AT0036308U AT3632008U AT10526U1 AT 10526 U1 AT10526 U1 AT 10526U1 AT 0036308 U AT0036308 U AT 0036308U AT 3632008 U AT3632008 U AT 3632008U AT 10526 U1 AT10526 U1 AT 10526U1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- fabric
- weft threads
- weft
- tissue
- threads
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 11
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 title claims description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 34
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 9
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 4
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 3
- 239000002313 adhesive film Substances 0.000 claims description 2
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 2
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims 1
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 claims 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 1
- 239000006228 supernatant Substances 0.000 claims 1
- 238000009941 weaving Methods 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 6
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 4
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 239000004743 Polypropylene Substances 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000000593 degrading effect Effects 0.000 description 1
- -1 polypropylene Polymers 0.000 description 1
- 229920001155 polypropylene Polymers 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
- 238000002604 ultrasonography Methods 0.000 description 1
- 239000002759 woven fabric Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D3/00—Woven fabrics characterised by their shape
- D03D3/02—Tubular fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D5/00—Selvedges
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C25/00—Treating selvedges or other edges, e.g. stiffening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
2 AT 010 526 U1
Verfahren zur Verstärkung von Gewebekanten durch Umbiegen und Fixieren von Schussfäden.
Die Erfindung betrifft die qualitative Verbesserung der Gewebekanten von, im Webverfahren hergestellten Gewebebahnen, welche im Allgemeinen aus Kunststoffbändchen und im Speziellen aus Polypropylenbändchen bestehen. (Im Weiteren Textilgewebe genannt.)
Textilgewebe ist bekannt und wird sowohl auf Flachwebstühlen als auch auf Rundwebstühlen hergestellt. Dementsprechend spricht man von Flachgewebe oder Rund- bzw. Schlauchgewebe. Bedingt durch den Herstellungsprozess von Textilgewebe entsteht das bekannte Webmuster, wo sich Schuss- und Kettbändchen (-fäden) immer wieder kreuzen.
Auf Flachwebstühlen hergestelltes Textilgewebe wird meistens mit sogenannten Webkanten versehen. Dabei wird durch das Zurückführen der Schussfäden zwischen die Kettfäden im Randbereich eine sogenannte Webkante hergestellt, was eine sehr hohe Verstärkung des Geweberandes bedeutet. Ein solches Textilgewebe weist bei einer Verwendung z. B. bei der Herstellung von „big bag“ oder „FIBC“ (für Flexible Intermediate Bulk Container) nach dem Zusammennähen von mindestens zwei Textilgewebebahnen - eben durch die vorhandenen Webkanten - einen sehr hohen Widerstand gegen das Herausreißen des Gewebes aus der Fertigungsnaht.
Es ist weiters auch bekannt, dass sehr oft aus Schlauchgewebe, durch einen kontinuierlichen Längsschnitt, Flachgewebe in gewünschter Breite hergestellt wird. Bei diesem Herstellungsverfahren werden alle Schussfäden in einer Linie durchtrennt. Die so entstandenen Gewebekanten besitzen keine zusätzliche Verstärkung und somit auch keinen ausreichenden Schutz für das oben beschriebene Herausreißen z. B. aus der Fertigungsnaht des FIBC. So können die durchgetrennten Schussfäden, bei entsprechender Kraft, aus der Fertigungsnaht des FIBC herausgerissen werden, der FIBC platzt.
Ein bekannter Lösungsansatz für das Verbessern der Gewebekantenqualität beim aus Rundgewebe hergestellten Flachgewebe besteht darin, dass Ultraschallschweißvorrichtungen auf die Rundwebstühle montiert werden, wodurch eine leichte Verschweißung der Kunststoffbändchen im vorgesehenen Kantenbereich erreicht wird. Eine weitere Problematik besteht aber bei diesem Schweißvorgang darin, dass bei der Zufuhr von zuviel Schweißenergie die Bändchen im Gewebe beschädigt werden können, wodurch sich die Qualität des Gewebes sehr verschlechtert. Bei zu wenig Energie wird wiederum die Verschweißung zu schwach. Aber auch bei einer entsprechend dosierter Schweißenergie kann bei diesem Schweißvorgang nur eine oberflächige Verschweißung erreicht werden, da in den Kreuzungspunkten, also an der Grenzschicht zwischen Kett- und Schussbändchen, keine Verschweißung stattfindet.
Die Erfindung beruht auf der Idee die Schussfäden beim aufgeschnittenen Rundgewebe im Randbereich umzubiegen und zu fixieren. Hierfür werden im Rundgewebe in dem Bereich, wo nach dem Aufschneiden die Gewebekanten des Flachgewebes entstehen werden, die Kettfäden in einem Bereich zwischen 10-40 mm ausgelassen. Am Rundwebstuhl wird das Gewebe, wie weiter oben bereits beschrieben, mit einem Längsschnitt aufgeschnitten. Der Schnitt erfolgt in der Mitte des Bereiches, wo die Kettfäden fehlen. Die durch diesen Schnitt entstandenen überstehenden Schussfäden werden im nächsten Schritt durch eine mechanische Vorrichtung (Führungsschiene) oder durch eine Ansaugvorrichtung auf das Gewebe umgebogen. Die umgebogenen Schussfäden werden anschließend am Gewebe fixiert. Für die Fixierung der Schussfäden kann ein dünner Kleberfilm auf die Gewebeoberfläche vor dem Vorgang des Umbiegens aufgetragen werden und anschließend werden mit gegenläufigen Walzen das Gewebe und die umgebogenen Schussfäden zusammengepresst. Eine andere Möglichkeit der Fixierung besteht darin, dass mit Ultraschallschweißung die umgebogenen Schussfäden punktweise mit der Gewebeoberfläche verschweißt werden.
Das so hergestellte Flachgewebe kann anschließend dem üblichen Beschichtungsverfahren
Claims (4)
- 3 AT010 526U1 unterzogen werden. Das Beschichten des Gewebes wirkt sich sehr positiv auch auf die Kantenverstärkung aus, da dadurch eine zusätzliche großflächige Fixierung der Schussbändchen erfolgt. Ansprüche: 1. Verfahren zur Verstärkung von Gewebekanten, dadurch gekennzeichnet, dass im Kantenbereich des Gewebes beim Webverfahren die Kettfäden weggelassen werden, wobei der Längsschnitt am Rundgewebe in der Mitte dieses Kantenbereiches erfolgt und wobei die entstandenen Überstände der Schussfäden mit einer mechanischen Vorrichtung (Führungsschiene) umgebogen und an der Gewebeoberfläche fixiert werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überstände der Schussfäden mit einer Ansaugvorrichtung umgebogen werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung der Schussfäden auf der Gewebeoberfläche ein dünner Kleberfilm auf die Gewebeoberfläche vor dem Umbiegen der Schussfäden aufgetragen wird und dass die endgültige Fixierung der Schussfäden durch zwei gegenläufige, die Schussbändchen und das Gewebe zusammenpressende Walzen erfolgt.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung der Schussfäden auf der Gewebeoberfläche ein Ultraschallschweißverfahren verwendet wird, wobei die Schussbändchen mit dem Gewebe punktweise verschweißt werden. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0036308U AT10526U1 (de) | 2008-06-30 | 2008-06-30 | Verfahren zur verstärkung von gewebekanten durch umbiegen und fixieren von schussfäden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0036308U AT10526U1 (de) | 2008-06-30 | 2008-06-30 | Verfahren zur verstärkung von gewebekanten durch umbiegen und fixieren von schussfäden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT10526U1 true AT10526U1 (de) | 2009-05-15 |
Family
ID=40427710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0036308U AT10526U1 (de) | 2008-06-30 | 2008-06-30 | Verfahren zur verstärkung von gewebekanten durch umbiegen und fixieren von schussfäden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT10526U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2302117A2 (de) | 2009-09-21 | 2011-03-30 | Storsack Holding GmbH | Transportsack und Verfahren zur Herstellung von einer verstärkten Gewebekante |
-
2008
- 2008-06-30 AT AT0036308U patent/AT10526U1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2302117A2 (de) | 2009-09-21 | 2011-03-30 | Storsack Holding GmbH | Transportsack und Verfahren zur Herstellung von einer verstärkten Gewebekante |
| US8459871B2 (en) | 2009-09-21 | 2013-06-11 | Amir Samadijavan | Shipping bag and method of making a reinforced selvage |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2302117B1 (de) | Transportsack und Verfahren zur Herstellung eines Transportsacks | |
| EP0388601A3 (de) | Formiersieb für die Nasspartie einer Papiermaschine | |
| EP2798103B1 (de) | Insektenschutzgitter | |
| DE3146385A1 (de) | Doppellagiges gewebe als bespannung fuer papiermaschinen | |
| DE1535736A1 (de) | Gewebte Fuellplatten sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung | |
| EP3687774A1 (de) | Bespannung | |
| DE3123436C2 (de) | ||
| DE60120841T2 (de) | Papiermaschinengewebe | |
| DE102008000915A1 (de) | Pressfilz und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| EP3817952A1 (de) | Gurtband für eine sicherheitsgurteinrichtung eines kraftfahrzeuges | |
| AT10526U1 (de) | Verfahren zur verstärkung von gewebekanten durch umbiegen und fixieren von schussfäden | |
| DE3805887C1 (en) | Switching mat for motor vehicle seats | |
| DE102019216595A1 (de) | Schutzschlauch | |
| DE102009007748B4 (de) | Insektenschutzgewebe | |
| WO2019175076A1 (de) | Bespannung für eine maschine zur herstellung einer faserstoffbahn | |
| EP2040959A1 (de) | Verfahren zum herstellen einer naht | |
| EP1308546B1 (de) | Verfahren zum Weben eines Doppellagengewebes | |
| EP1145657B1 (de) | Markisentuch und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE102006030583B3 (de) | Verfahren zum Durchtrennen eines Hohlschlauchs | |
| CH649586A5 (de) | Blattzahn fuer duesenwebmaschinen und unter verwendung des blattzahns hergestelltes webblatt. | |
| WO2006063599A1 (de) | Material zur herstellung eines stützverbandes | |
| DE102004028536B4 (de) | Markisenbahn mit Dehnungsbegrenzung | |
| DE2143982B2 (de) | Mit Kunststoff beschichtete, doppelt liegende Gewebebahn | |
| WO2011157455A2 (de) | Aufblasbares gewebtes schlauchförmiges gurtband | |
| DE202018003229U1 (de) | Biegsames Kederband mit einer gewebten Kederfahne und einem Keder in Form einer geflochtenen, durch einen Hilfsfaden angebundenen Kederschnur |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM9K | Lapse due to non-payment of renewal fee |