AT105786B - Verfahren zur Erzeugung von Lufthefe. - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung von Lufthefe.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Erzengung von Lufthefe. Den Gegenstand des Stammpatentes Nr. 102790 bildet ein Verfahren zur Erzeugung von Lufthefe, das unter anderem darin besteht, dass in jenem Abschnitt der Hefeentwicklung, wo die Vermehrung zu stocken beginnt oder zum Stillstand gekommen ist, neue Stellhefe zugesetzt wird, deren Aufnahmsfähigkeit für Stickstoff gesteigert wurde. Es kann dies entweder dadurch geschehen, dass als Stellhefe Hefe verwendet wird, deren Fähigkeit zur Aufnahme von Stickstoff durch eine die Permeabilität der Zellhaut erhöhende Vorbehandlung gesteigert wurde, oder dadurch, dass als Stellhefe Hefe verwendet wird, die bei ihrer Führung an Ausscheidung- EMI1.1 beider Massnahmen. Zur Akdlimatisierung der Hefe dienen nach dem Stammpatent Zusätze von Schlempe oder Hefeautolysaten oder Zusätze von Stoffwechselprodukteu oder Autolysaten anderer Gärungsorganismen. In weiterer Ausbildung dieses Verfahrens wurde gefunden, dass es zweckmässig ist, bei dieser Zweiteilung der Hefegabe jene Stellhefemenge, welche nachgeschoben wird, wenn die Vermehrung aufgehört hat oder doch schon sehr verlangsamt ist, einer Plasmolyse in an sich bekannter Art zu unterwerfen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, zum Züchten von Hefe besonderer Rasseeigenschaften, insbesondere von zur Vergärung konzentrierter Lösungen geeigneten Heferassen, als Stellhefe verflüssigte Hefe zu verwenden, die in an sich bekannter Weise durch Behandlung von gepresster Hefe mit Zusätzen hergestellt ist, welche einen reichlichen Austritt des eiweisshaltigen Zellinhaltes aus der lebenden Hefezelle bewirken. Bei der Züchtung von Hefe, welche geeignet sein soll, hochkonzentrierte Lösungen zu vergären, die also äusserst widerstandsfähig und rasch angärend sein muss, muss man aber die Plasmolyse so weit selektiv treiben, dass für die Nachzucht nur die widerstandsfähigsten Zellen übrigbleiben. Hingegen ist die Plasmolyse beim vorliegenden Verfahren, die mit jedem bekannten Mittel durchgeführt werden kann, in direkter Wirkung auf die Anstellhefe nur so weit notwendig. dass der Zellinhalt einiger schwächerer Individuen austritt und infolge seines Enzymgehaltes bei bestimmt einzuhaltender Temperatur die Zellhut der andern, nicht verflüssigten Individuen, in günstigem Sinne abbauend beeinflusst, so dass diese imstande sind, die Stiekstoffassimilation in kräftigerer Weise durchzuführen. Es ist deshalb nicht erforderlich, die abgepresste Hefe mit 20-400/o pulverisiertem Kochsalz oder mit Natriumbisulfit unter Verhinderung der Selbstgärung zu behandeln, wie dies für die Züchtung einer Hefe von besonderen Rasseeigenschaften vorgeschlagen worden ist ; vielmehr genügt für die Zwecke des vorliegenden Verfahrens die Behandlung der Hefe mit den für die Hefemaische bestimmten Nährsalzen oder mit einer konzentrierten Zucker- oder Melasselösung oder auch beider Mittel, wodurch sich jeder weitere Zusatz von Zucker oder Salz zur Vergärung erübrigt. Selbstverständlich findet dabei eine kräftige Vergärung der vorhandenen Kohlehydrate, aus eigenem Bestande der Hefe oder aus zugesetztem Material stammend, statt. Die verflüssigte Hefe bleibt je nach dem gewünschten Grad der Plasmolyse 2-24 Stunden Stehen und wird dann eventuell einer akklimatisierenden Vorgärung im Sinne des St3mmpatentes unterworfen. Wenn bei der Plasmolyse genügende Mengen der Stoffwechselprodukte der Hefe ausgeschieden werden, kann jeder andere Zusatz zu dieser zweiten Vorgärung ! unterbleiben. Im übrigen wird das Verfahren in derselben Weise ausgeführt, wie dies in der Stammpatentschrift beschrieben ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach dem Stammpatent Nr. 102790, dadurch gekennzeichnet, dass bei der geteilten Stellhefegabe als zweite Stellhefe oder zur Heranziehung des zweiten Stellhefeanteiles in an sich bekannter Weise plasmolysierte Hefe verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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