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KugelmühlezurHerstellungvonkolloidalenLösungen.
Es ist bekannt, zur Herstellung von kolloidalen Lösungen Kugelmühlen zu verwenden. Es zeigte sieh jedoch. dass beim Verarbeiten von gewissen Substanzen, besonders von Lacken, bei denen grosse Neigung zum Aneinanderbaeken der einzelnen kleinen Körper besteht, die Abführung der Wärme grosse Schwierigkeiten macht, da die Kugeln dieser Mühlen infolge der durch den hohen Druck hervorgerufenen hohen Temperatur leicht zum Fressen kommen. Es ist ferner bekannt, bei andern Kolloidmühlen, die Wärme durch äussere und innere Wasserkühlung abzuführen.
Gemäss der Erfindung wird die Wasserkühlung bei der Kolloidkugelmühle dadurch besonders vorteilhaft, dass das zu mahlende Gut beim Übergang von einem Kugellager in das nächstfolgende und von dem letzten Kugellager in das Abflussrohr gekühlt wird.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ist beispielsweise in der Figur dargestellt. Der Motor 1 treibt die senkrecht stehende Welle ; 2 an. 3 ist das in Kühlwasser eingetauchte Mahlgehäuse, das mit dem
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lager 6 und 7 untergebracht. Die beiden äusseren Lagerschalen 8 und 9 sind mit dem Gehäuse fest verbunden und können unter Vermittlung der Membrane 10 durch die regelbare Federung 11 in senkrechter Richtung gegeneinandergepresst werden. Die inneren Lagerschalen 12 und 13 werden unter Vermittlung der inneren Umwandung 14 und der Scheibe 15, die mit der Antriebswelle 2 fest verbunden ist, in Drehung
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Stopfbüchse 18 eingedreht ist. 19 ist eine horizontale und 20 eine sieh anschliessende senkrechte Bohrung der Antriebswelle.
In diese Bohrung ist ein Steigrohr eingeführt, das durch die Bohrung mit dem nutenförmigen Ringkanal 23 und dem Ausflussrohr 24 in Verbindung steht.
Bei dem Betrieb der Kugelmühle wird das zu mahlende Gut von unten durch das Rohr J unter Druck eingeführt, fliesst zwischen dem Boden des Gehäuses 3 und der inneren Umwandung 1. 1 hindurch in das untere Kugellager 6-dem ersten Mahlgang-, weiter durch den engen Verbindungskanal : 25 in das obere Kugellager 7-dem zweiten Mahlgang-und fliesst dann zwischen der Gehäusewand und der inneren Wandung empor und kann durch das Abflussrohr 5 aufgefangen werden. Die beiden inneren Lagerschalen des Kugellagers werden durch die Scheibe 15 mitgenommen. die ihrerseits auf der durch den Motor angetriebenen Welle 2 festsitzt. Die beiden äusseren Lagerschalen sind durch Verbindung
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Richtung zusammengepresst werden.
Das Kühlgut gibt seine Wärme einesteils auf dem Wege zwischen den beiden Kugellagern und andernteils auf dem Wege zwischen dem oberen Kugellager und dem Abflussrohr an die wassergekühlten Wände ab. Die beim Kühlen im Gehäuse auftretende Wärme wird sowohl durch Aussen-als durch Innenkühlung abgeführt. Die Aussenkühlung erfolgt derart, dass das Kühlgehäuse mit Kühlrippen 26 ausgebildet und in fliessendes Wasser eingetaucht ist.
Das Kühlwasser für Innenkühlung wird durch das Rohr 16 und den nutenförmigen Ringkanal 17 in den senkrechten Kanal 20 eingeführt. tritt durch die Bohrung 27 wieder aus. fliesst dann zwischen der Aussenseite der Antriebswelle und der inneren Um-
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wandung 14, umspült die Scheibe j ! J, strömt dann wieder längs der Aussenseite der Antriebswelle und der Umwandung 14 durch das Steigrohr 21 empor in den nutenförmigen Ringkanal 23 zum Abfluss- rohr 24. Die beiden nutenförmigen Ringkanäle sind in eine Stopfbüchse 18 eingedreht,
die vermittels der Dichtungsringe 28 die Zu-und Abführungskanäle des Kühlwassers abdichtet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kugelmühle zur Herstellung von kolloidalen Lösungen, bei der die beim Mahlen auftretende Wärme durch Kühlung abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das zu kühlende Gut seine Wärme auf dem Wege hinter den Kugellagern abgibt.