DE499557C - Kolloidmuehle mit zwei als Kugellager ausgebildeten Mahlstufen - Google Patents
Kolloidmuehle mit zwei als Kugellager ausgebildeten MahlstufenInfo
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- DE499557C DE499557C DES66251D DES0066251D DE499557C DE 499557 C DE499557 C DE 499557C DE S66251 D DES66251 D DE S66251D DE S0066251 D DES0066251 D DE S0066251D DE 499557 C DE499557 C DE 499557C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C23/00—Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/12—Mills with at least two discs or rings and interposed balls or rollers mounted like ball or roller bearings
-
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- B02C2015/126—Mills with at least two discs or rings and interposed balls or rollers mounted like ball or roller bearings of the plural stage type
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
7. JUNI 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 499557 KLASSE 50 c GRUPPE
Es ist bekannt, zur Herstellung von kolloidalen Lösungen Kugelmühlen zu verwenden.
Es zeigte sich jedoch, daß beim Verarbeiten von gewissen Substanzen, besonders von Lacken, bei denen große Neigung zum
Aneinanderbacken der einzelnen kleinen Körper besteht, die Abführung der Wärme große
Schwierigkeiten macht, da die Kugeln dieser Mühlen infolge der durch den hohen Druck
hervorgerufenen hohen Temperatur leicht zum Fressen kommen. Es ist ferner bei anderen
Kolloidmühlen bekannt, die Wärme durch äußere und innere Wasserkühlung abzuführen.
Außerdem ist es bekannt, bei Kugelmühlen mehrere Mahlstufen hintereinander anzuordnen und diese als Kugellager auszubilden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Mühle dieser Art, die sich aber durch eine günstige
ao Kühlwirkung auszeichnet.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß das Mahlgut auf dem Wege
zwischen und hinter den beiden Mahlstufen gekühlt wird. Zweckmäßig sind die Führungskanäle
für das Mahlgut zwischen und hinter den zwei Mahlstufen als enge Ringkanäle ausgebildet, deren Wandungen von
innen und gegebenenfalls auch von außen gekühlt werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ist in der Abbildung dargestellt. Der Motor 1
treibt die senkrecht stehende Welle 2 an. 3 ist das in Kühlwasser eingetauchte Mahlgehäuse,
das mit dem Einflußrohr 4 und dem Abflußrohr 5 für das Mahlgut versehen ist. In dem Mahlgehäuse sind die Kugellager 6
und 7 untergebracht. Die beiden äußeren Lagerschalen 8 und 9 sind mit dem Gehäuse
fest verbunden und können unter Vermittlung der Membram 10 durch die regelbare
Federung 11 in senkrechter Richtung gegeneinandergepreßt werden. Die inneren Lagerschalen
12 und 13 werden unter Vermittlung der inneren Umwandung 14 und der
Scheibe 15, die mit der Antriebswelle 2 fest verbunden ist, in Drehung versetzt. 16 ist
ein Zuflußrohr für das innere Kühlwasser, IJ ein nutenförmiger Ringkanal, der in die
Stopfbüchse 18 eingedreht ist. 19 ist eine
horizontale und 20 eine sich anschließende senkrechte Bohrung der Antriebswelle. In
diese Bohrung ist ein Steigrohr 21 eingeführt, das durch die Bohrung 22 mit dem
nutenförmigen Ringkanal 23 und dem Ausflußrohr 24 in Verbindung steht.
Bei dem Betrieb der Kugelmühle wird das zu mahlende Gut von unten durch das Rohr 4
unter Druck eingeführt, fließt zwischen dem Boden des Gehäuses 3 und der inneren Umwandlung
14 hindurch in das untere Kugellager 6 — den ersten Mahlgang —, weiter
durch den engen Verbindungskanal 25 in das
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Hans Gerdien in Berlin-Grunewald.
obere Kugellager 7 — den zweiten Mahlgang — und fließt dann zwischen der Gehäusewand
und der inneren Wandung empor und kann durch das Abflußrohr 5 aufgefangen werden.
Die beiden inneren Lagerschalen des Kugellagers werden durch die Scheibe 15
mitgenommen, die ihrerseits auf der durch den Motor angetriebenen Welle 2 festsitzt.
Die beiden äußeren Lagerschalen sind durch Verbindung mit dem Mahlgehäuse an der
Drehung verhindert und können durch eine Federkraft 11 in senkrechter Richtung zusammengepreßt
werden.
Das zu kühlende Gut gibt seine Wärme einesteils auf dem Wege zwischen dem
oberen Kugellager und dem Abflußrohr an die: wassergekühlten Wände ab. Die beim Kühlen im Gehäuse auftretende Wärme wird
sowohl durch Außen-, als durch Innenkühlung abgeführt. Die Außenkühlung erfolgt
derart, daß das Kühlgehäuse mit Kühlrippen 26 ausgebildet und in fließendes Wasser eingetaucht ist. Das Kühlwasser für
Innenkühlung -wird durch das Rohr 16 und den nutenförmigen Ringkanal 17 in den senkrechten
Kanal 20 eingeführt, tritt durch die Bohrung 27 wieder aus, fließt dann zwischen
der Außenseite der Antriebswelle 2 und der inneren Umwandung 14, umspült die
Scheibe 15, strömt dann wieder längs der Außenseite der Antriebswelle und der Umwandlung
14 durch das Steigrohr 21 empor in den nutenförmigen Ringkanal 23 zum Abflußrohr
24. Die beiden nutenförmigen Ringkanäle sind in eine Stopfbüchse 18 eingedreht,
die vermittels der Dichtungsringe 28 die Zu- und Abführungskanäle des Kühlwassers
abdichtet.
Claims (3)
1. Kolloidkugelmühle mit zwei als Kugellager ausgebildeten Mahlstufen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mahlgut auf dem Wege zwischen und hinter den beiden Mahlstufen gekühlt wird.
2. Kolloidkugelmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskanäle
für das Mahlgut zwischen und hinter den zwei Mahlstufen als enge Ringkanäle ausgebildet sind, deren Wandungen
von innen und gegebenenfalls auch von außen gekühlt werden.
3. Kolloidkugelmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und
Ableitungskanäle für das Kühlmittel in an sich bekannter Weise in nutenförmige Kanäle der Stopfbüchse der Mühlenwelle
münden, die mit dem Zu- bzw. Ableitungsrohr in Verbindung stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66251D DE499557C (de) | 1924-06-08 | 1924-06-08 | Kolloidmuehle mit zwei als Kugellager ausgebildeten Mahlstufen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66251D DE499557C (de) | 1924-06-08 | 1924-06-08 | Kolloidmuehle mit zwei als Kugellager ausgebildeten Mahlstufen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499557C true DE499557C (de) | 1930-06-07 |
Family
ID=7498674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES66251D Expired DE499557C (de) | 1924-06-08 | 1924-06-08 | Kolloidmuehle mit zwei als Kugellager ausgebildeten Mahlstufen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499557C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750466C (de) * | 1940-10-05 | 1945-01-13 | Probst & Class | Kolloidmuehle |
-
1924
- 1924-06-08 DE DES66251D patent/DE499557C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750466C (de) * | 1940-10-05 | 1945-01-13 | Probst & Class | Kolloidmuehle |
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