AT105862B - Gassengvorrichtung für Garne aller Art. - Google Patents

Gassengvorrichtung für Garne aller Art.

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AT105862B
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    Gassengvorrichtung   für Garne aller Art. 



   Die Erfindung betrifft eine Gassengvorrichtung für Garne aller Art mit einem vom Garn durchlaufenen Brennerrohr, das zusammen mit einer äusseren Wand eine Gasverteilungskammer bildet, von der aus das Brenngas in den Innenraum des Brennerrohres einströmt. Gemäss der Erfindung ist die Wandung des Brennerrohres auf einem Teil seines Mantels   geschwächt, wobei   die so am Brennerrohr vorhandene Ausnehmung zur Bildung der Gasverteilungskammer und der geschwächte Mantelteil des Brennerrohres gleichzeitig als Glühwand dienen. 



   Durch die Glühwand wird die Sengwirkung unterstützt ; ein solches Brennerrohr kann auch nachträglich in die Sengkammer einer bestehenden   Sengvorrichtung üblicher Bauart eingesetzt   werden, zwecks besserer Ausnutzung der Heizkraft des Gases. 



     Zweekmässigerweise   hat das Brennerrohr im Bereiche des   geschwächten   Mantelteiles einander gegenüberliegende Längsschlitze für den Austritt des Brenngases und ist dessen Innenraum beiderends konisch erweitert, wodurch der Abzug der Verbrennungsrückstände im Raum zwischen den Flammen bzw. aus dem Brennerrohr begünstigt ist. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in Ansicht ; Fig. 2 ist ein Längsschnitt, Fig. 3 ein Querschnitt dazu ; Fig. 4 zeigt in kleinerem Massstab den Einsatz in einer Sengkammer angeordnet ; Fig. 5 und 6 zeigen ein in das Rohrstück einsetzbares   Ergänzungsstück   im Aufriss und Grundriss. 



   Es bezeichnet 1 das zylindrische metallene, z. B. ans Stahl bestehende Rohrstück mit auf einem Teil seines Mantels beträchtlich geschwächter Wandung, so dass eine dünne   Glühwand   2 gebildet ist. 



  Die Glühwand 2 des   Rohrstückes   1 dient, wie aus Fig. 4 ersichtlich, zusammen mit dem die eigentliche Sengkammer bildenden   Sengrohr 1   zur Begrenzung einer Gasverteilungskammer 3, welcher das Brenngas durch eine Leitung 4 zuströmt. Im Bereich der Glühwand 2 besitzt das Rohrstück 1 zwei diametral gegenüberstehende Längsschlitze 5 für den Gasaustritt. Das Rohrstück 1 besitzt ferner einen Schlitz 6 zum Einlegen des durch einen entsprechenden Schlitz des   Rohres i einzuführenden   Fadens B (Fig. 3), welcher gesengt werden soll. Infolge des Schlitzes 6 vermag sich das Rohrstück 1 durch   Klemmwirkung   von selbst im Sengrohr   A   zu halten.

   Es ist klar, dass die   Glühwand   2, in deren Bereich sieh die Austrittsschlitze 5 für das Brenngas befinden, die Sengwirkung wesentlich unterstützt. 



   Das Rohrstück 1 ist am Mantel mit einer in sich geschlossenen Nut 7 versehen, welche zur Aufnahme eines Dichtungsmittels bestimmt ist. um die   Gasverteilungskammer   ringsum abzudichten. Der Innenraum des Rohrstückes 1 ist an dessen beiden Enden konisch erweitert zwecks leichten Abganges der Verbrennungsrückstände. 



   Das in den Fig. 5 und 6 dargestellte, in das Rohrstück 1 einsetzbare metallene, z. B. aus Stahl bestehende Hohlstück 8 besitzt zwei diametral gegenüberstehende   Längsschlitze   9, welche an beiden Enden einen erweiterten Teil 10 haben. Das   Hohlstück   weist einen Längsschlitz auf, um sich von selbst durch Klemmwirkung im Rohrstück 1 festhalten zu können. An seinen Enden hat das   Hohlstück   8 Einschnitte 11 für die Aufnahme eines   Schlüssels,   beispielsweise eines Schraubenziehers, so dass das Hohl-   stück   8 durch entsprechendes Drehen im Rohrstüek 1 so eingestellt werden kann, dass seine Schlitze 9 die Gasaustrittsschlitze 5 des Rorhstückes 1 vollständig frei geken oder zum Teil absperren.

   Letzteres ist der Fall, wenn man die erweiterten Teile 10 der Schlitze 9 des   Hohlstückes   8 derart den Schlitzen 5 des Rohrstüekes 1 gegenüberbringt, dass der zwischen den   beiden Schlitzteilen   liegende Steg 12 der 

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 EMI2.1 
 der erweiterten   Schutzteile-M   austretende Gas eine entsprechend schwächere Flamme ergibt, wie dies zur Behandlung gewisser Garne   erforderlieh   ist. 



   Statt in ein Sengrohr, kann der Einsatz selbstverständlich auch in andere Körper, welche Sengkammern bilden, eingebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. -Gassengvorrichtung. für   Garne aller Art mit einem vom Garn durchlaufenen Brennerrohr. das zusammen mit einer äusseren Wand eine Gasverteilungskammer bildet, von der aus das Brenngas in den Innenraum des Brennerrohres einströmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Brennerrohres (1) auf einem Teil seines Mantels geschwächt ist, wobei die so am Brennerrohr   (1)   vorhandene Ausnehmung zur Bildung der Gasverteilungskammer   (3)   und der geschwächte Mantelteil   (2)   des Brennerrohres (1) gleichzeitig als Glühwand dienen.

Claims (1)

  1. 2. Gassengvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Brennerrohr (1) im Bereich des geschwächten Mantelteiles (2) einander gegenüberliegende Längsschlitze (5) für den Austritt des Brenngases aufweist.
    3. Gassengvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Brennerrohres (1) beiderends konisch erweitert ist.
    4. Gassengvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Brennerrohr (1) aussen am Mantel eine in sich geschlossene Nut ('hat für ein Dichtungsmittel zur Abdichtung der Gasverteilungskammer ).
    5. Gassengvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Brennerrohr (1) ein einstellbares Hohlstück (8) vorgesehen ist, mittels welchem der Gasausfluss aus dem Brennerrohr (1) geregelt werden kann. EMI2.2
AT105862D 1925-04-09 1926-03-19 Gassengvorrichtung für Garne aller Art. AT105862B (de)

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