AT105913B - Verfahren und Vorrichtung zur Fertig- und Bereitstellung von Papierschläuchen zwecks Weiterverarbeitung. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Fertig- und Bereitstellung von Papierschläuchen zwecks Weiterverarbeitung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Fertig-und Bereitstellung von Papierschläuchen zwecks Weiterverarbeitung. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> wesentlichen den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet und eine Welle 20 aufweist, die, in bestimmter, zu beschreibender Weise ausgebildet, die Wickeldorne trägt. Die Welle 20 (Fig. 2) ist hohl und an einem Ende mit einem Abschlussstück 21 mit Vierkant 22, am andern Ende mit einem längeren Zapfen 23 und einem Vierkant 24 versehen. Die Vierkante 22, 24 sind in seitliche Ständer eingelassen, so dass ein feststehendes Traggerüst entsteht, bestehend aus diesen Ständern und der undrehbaren Welle 20. Der Zapfen 23 kleineren Durchmessers als die Welle 20 trägt eine Nabe 25, an deren Aussenseite ein Stirnrad 26 mittels einer Schraube 27 befestigt ist. An der Nabe 25 ist ein Federkeil 28 (Fig. 6,7) angebracht, der auch in eine Nut 29 des Wickeldorns 30 eingreifen kann. Der letztere besteht aus zwei halbringförmigen Teilen 31, 32, die durch lösbare Scharniere in folgender Weise miteinander verbunden sind. Die Teile 31 und 32 sind mit Augen 33 bzw. 34 versehen, die beim Zusammenfügen der Teile nebeneinander liegen derart, dass Bohrungen 35 in den Augen 34 in Übereinstimmung mit Bohrungen 38 in den Augen 33 gelangen und Zapfen 36 mit verbreitertem Kopf 37, die in der Bohrung 35 gelagert sind, unter Einwirkung einer Feder 39 in die Bohrung 38 einschnappen können (Fig. 3,4, 5). Durch Zurückziehen des Zapfens 36 mittels. des Kopfes 40 kann die Verbindung wieder gelöst werden. In diesem Beispiel sind vier Augen 33 bzw. 34 an jedem Teil 31 bzw. 32 angenommen, u. zw. je zwei Augen an je einem Ende der Teile. Um den Dorn aufzubringen, werden die beiden Teile 31, 32 zunächst nur an einem Ende miteinander durch die Zapfen 36 verbunden, so dass sie scharnierartig um diese drehbar sind, worauf sie gemäss Fig. 6 um die Naben 25 gelegt werden, so dass der Federkeil 28 in die Nut 29 eingreift und das andere Paar von Augen an den Teil 31, 32 in Übereinstimmung miteinander gelangen, worauf auch dort die Zapfen einschnappen und der Wickeldorn um die Naben festgelegt ist. Auf umgekehrte Weise kann ein solcher Wickeldorn wieder von der Welle abgenommen werden. Das Ende des Papierschlauches wird nun um eine Stange 43 (Fig. 7) herumgelegt und mit dieser in eine Aussparung 41 eingelegt, die aussen an den Scharnierstellen ausgebildet ist. Sobald der Dorn eine Umdrehung gemacht hat, ist der Papierschlauch 42 einmal um ihn herumgewickelt und über das in die Aussparung 41 eingelegte Ende gezogen, wie Fig. 7 gleichfalls erkennen lässt, so dass nun das weitere Aufwickeln durch Drehen der Nabe 25 erfolgen kann. Zu diesem Zweck wird das Zahnrad 26 vorzugsweise durch einen Reibantrieb (Riementrieb) mit solcher Geschwindigkeit angetrieben, dass der Schlauch mit gleicher Geschwin- digkeit aufgewickelt wird, als er von der Schlauchmaschine abgeliefert wird. Ist der Teil D gleichzeitig als Press-und Abziehvorrichtung ausgebildet, so wird der Wickeldorn den abgelieferten Schlauch nur aufwickeln. Ist der Teil D nur als Presswerk ausgebildet, so wird der Wickeldorn gleichzeitig als Abziehrolle wirken. Das Aufwickeln auf den Dorn erfolgt derart, dass die Klebenähte stets aussen liegen und straff gezogen werden, so dass ein Werfen des Saumes verhindert wird. Sobald derart eine hinreichend grosse Vorratsrolle auf den Wickeldorn aufgewickelt ist. wird der Papierschlauch abgeschnitten und der Wickeldorn mit der auf ihm aufgewickelten Vorratsrolle seitlich von der Nabe 25 auf die feststehende Welle 20 abgeschoben ; Welle 20 und Nabe. 35 haben gleichen Aussendurchmesser. Die Welle 20 ist so lang, dass man auf sie eine beliebige Anzahl von Vorratsrollen aufschieben kann, die dort zunächst stehen bleiben, damit die Klebenaht vollständig trocknet, und dann nach Bedarf abgewickelt werden, wie dies für die Vorratsrollen 45 (Fig. 1) beschrieben werden soll. Es ist angenommen, dass der Schlauch 44 von der Rolle 45 abgewickelt werden soll, um einer Weiterverarbeitungsmaschine, beispielsweise einer Schneid-, Druck-oder sonstigen Maschine zugeführt zu werden, die nicht dargestellt ist und insbesondere zur Herstellung von Säcken für Schüttgut (Zement od. dgl.) dienen kann. Hiebei wird der Schlauch 44 von der Vorratsrolle 45 abgewickelt, wobei der Wickeldorn sich drehen kann, da er nicht mit der Welle 20 verkeilt ist. Sobald der Schlauch vom Wickeldorn abgewickelt ist, fällt das Ende mit der Stange 43 ohne weiteres aus der Aussparung 41 heraus. Man kann nunmehr den Wickeldorn in der früher beschriebenen Weise abnehmen und wiederum auf die Nabe 25 aufbringen, um auf ihn eine neue Vorratsrolle aufzuwickeln. Auf diese Weise wird ein gleichmässiges Aufwickeln der Schläuche unter geeigneter Spannung durchgeführt, die Klebenähte können trocknen, die Säume werden straff und glatt gezogen, und es können Vorratsrollen beliebiger Grösse gewickelt werden. Man kann natürlich eine Nabe 25 auch auf beiden Enden der Wellen 20 aufsetzen. Die Speicherwelle 20 kann grossen Durchmesser erhalten und dementsprechend starr ausgebildet werden, da auch die Wickeldorne verhältnismässig grossen Durchmesser erhalten, damit besonders bei Aufspeicherung mehrwandiger Schläuche-auf die die Erfindung aber nicht beschränkt ist-kein allzustarkes Durchbiegen derselben erfolgt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Fertig-und Bereitstellung von Papierschläuchen zwecks Weitererarbeitung, insbesondere mehrfachen Schläuchen aus Papier, dadurch gekennzeichnet, dass die fertiggefalteten und geklebten Schläuche von der Schlauchmaschine an einen Wickeldorn (30) EMI3.1 bis vorzugsweise nach Trocknen der Nähte das Abwickeln zwecks Weiterverarbeitung erfolgt.2 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeschnittene Vorratsrolle auf ihrer Tragwelle (20) seitlich verschoben wird und sodann auf dieser als Drehachse zur Weiterverarbeitung abgewickelt wird. EMI3.2 ebenso wie der Wickeldorn mit Kupplungselementen (Federkeil 28 bzw. Nut 29) versehen sind, welch letztere miteinander in Eingriff gelangen, wenn sich der Wickeldorn in einer Stellung befindet, in der er den Schlauch von der Schlauchmaschine aufnimmt, die aber ausser Eingriff miteinander gelangen, wenn der Wickeldorn aus dieser Lage seitlich verschoben wird.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen abgesetzten Teil (23) geringeren Durchmessers der Tragwelle (20), auf dem eine angetriebene Nabe (25) od. dgl. vorzugsweise gleichen Aussendurchmessers wie die feststehende Tragwelle (20) drehbar gelagert ist, mit welcher der Wickeldorn (30) zwecks Aufwickelns des Schlauches gekuppelt werden kann.5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, gekennzeichnet durch einen mehrteiligen EMI3.3 gebracht bzw. von diesen abgenommen werden kann.6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Papierschlauch um eine Stange (43) gefaltet wird, die mit dem um sie gefalteten Schlauchende in eine Aussparung (41) des Wickeldorns lose eingelegt und in dieser durch den darüber gewickelten Schlauch beim Auf-und Abwickeln gehalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT105913T | 1925-02-04 |
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1925
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