AT106084B - Silo. - Google Patents

Silo.

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AT106084B
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silo
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Schulz & Kling A G
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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Silo. 
 EMI1.1 
 hohen Getreidedruck nicht standhielten oder in der Ausführung zu schwer und zu teuer wurden bzw. den nutzbaren Inhalt der Zellen zu stark verringerten. Bedingung für eine gute Durchlüftung sämtlicher Zellen des Silos ist, dass das Innere der Zellen frei von allen Einbauten bleibt und die Luftzu-und-abführung in enge Verbindung mit den   Zellenwänden   kommt. Hiezu verwendete man besonders konstruierte U-förmige gitterartige und   dreiecksförmige Balken   mit durch die Böschung des Getreides gebildeten horizontalen Luftkanälen und führte die Luft quer durch die   Silozellen. Der.

   Zweck,   möglichst grosse   Luftmengen   unter geringem Druck durch das Getreide zu blasen, wurde zwar erreicht, die Ausführung der Wände stellte sich jedoch zu teuer, um diesen Konstruktionen allgemeine Anwendung zu verschaffen. 



   Nach der vorliegenden Erfindung sucht man nun mit einem nur mässigen Druck der Luft bei einer Mindestzahl von   Zu-und Ableitungskanälen auszukommen, und erreicht dies   dadurch, dass man der Luft nur kurze Wege senkrecht durch das Getreide zwischen den einzelnen Kanalreihen gibt. Hiezu ist der Silo in eine Gruppe von Zellen durch sich kreuzende,   dünne Wände unterteilt,   in welche ringsumlaufende mit Luftkanälen versehene Rippendächer in solchen gleichen Abständen in wechselnder Folge eingeschaltet sind, dass in sämtlichen Wandabschnitten   sich annähernd gleichstarke Drücke   ergeben. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 einen teilweisen lotrechten Schnitt durch einen entsprechend eingerichteten Silo und Fig. 2 einen zugehörigen wagerechten Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1. Fig. 3 zeigt ein Diagramm   der Seitendrüeke   in verschiedenen Siloabschnitten und Fig. 4 ist ein lotrechter Schnitt durch eine Zellenwand mit   Rippendach   in   grösserem   Massstabe. 



   In Fig. 1 und 2 bezeichnet ce die   Hauptluftkanäle   unter dem Siloboden, in welche die Luft durch einen Ventilator hineingedruckt wird. An diese sind die mittels Schieber oder Klappen absperrbaren, senkrechten Zufuhrkanäle b zu den einzelnen Zellen angeschlossen. 



  Durch entsprechende Öffnungen dieser   Kanäle   tritt die   zugeführte Frischluft   unter die Rippen-   dächer     c,   welche sich nahe des Bodens und danach in wechselnder Folge mit den Rippendächern   cl   an den Seitenwandungen   der Silozelle vorfinden.   Die unter den   Rippendächern   d befindlichen Öffnungen e ermöglichen einen selbsttätigen Austritt der durch das Getreide gegangenen Luft, die gegebenenfalls auch abgesaugt werden kann. Die abgehende Luft stammt sowohl aus dem darunter wie auch über dem Dach d befindlichen Zellenabschnitt.

   Die Höhe der Abschnitte ist hiebei so eingerichtet, dass der Weg und der Widerstand für die durchgehende Luft überall der gleiche ist, so dass beim Öffnen der unteren Absperrklappe eine gleichmässige Lüftung des Getreides in den einzelnen Abschnitten und damit des ganzen Zelleninhaltes in kürzester Zeit erfolgt. Bei der veranschaulichten Einrichtung beträgt der Weg der Luft durch das Getreide jeweils nur ein Drittel der Zellenhöhe, also bei 15 m hohen Zellen 
 EMI1.2 
 

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 um so augenfälliger, je höher die Silozellen gebaut sind, da der erforderliche Luftdruck stets der gleiche bleibt und nur die Luftmenge entsprechend der Zunahme der Zellenabschnitte wächst. 



   Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung   der Luftkanäle   liegt in der dadurch bedingten vereinfachten Ausführung der Zellenwände. Diese haben dem Seitendruck des Getreides zu widerstehen, der mit zunehmender Tiefe der Zellen in der in Fig. 3 punktierten Kurve a verläuft. Durch den ringförmigen Einbau der weitausladenden Rippendächer (s. Fig. 4) wird nun ein grosser Teil des Seitendruckes in einen Vertikaldruck verwandelt, der von den Zwischenwänden bedeutend leichter aufgenommen werden kann ; sie können also wesentlich schwächer ausgeführt sein und brauchen durchgehend nur gleiche Stärke aufweisen, da, wie aus Fig. 3 ersichtlich, der durch Kurve b veranschaulichte Seitendruck der einzelnen Abschnitte im wesentlichen gleich bleibt bzw. in den unteren Abschnitten der Zellen nur unwesentlich höher ist als in den oberen.

   Die Zellenwände   können   also aus nur schwachem Ziegelmauerwerk mit der erforderlichen Eisenarmierung hergestellt sein, während die wagerechten   Rippendächer   in Eisenbeton ausgeführt werden und so in den einzelnen stockwerkartigen Abschnitten eine kräftige Verspannung bilden, die netzartig den ganzen Silobau durchziehen. Die erforderlichen senkrechten   Luftschächte werden   gleichfalls in schwachem   Ziegelmauerwerk mithochgeführt.   



   Auf diese Weise ergibt sich durch den Einbau der Zellenlüftung keine Verteuerung, in den meisten Fällen sogar eine Verbilligung und eine schnellere Herstellung der   Zellenwände.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. In Zellen unterteilter Silo für Getreide u. dgl.   mit wagerechten Rippendächern zur   Durchlüftung, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippendächer rings   um die Zellenwände   in bestimmten   Höhenabständen   verlaufen und in den verschiedenen Ebenen abwechselnd für den Lufteintritt und Luftaustritt dienen, um den Luftweg jeweils auf den Höhenabstand der Rippen zu begrenzen.

Claims (1)

  1. 2. Silo nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die in den einzelnen Ebenen rings um die Zellenwände des Silos laufenden Rippendächer die aus schwachem, eisenbewehrtem Ziegelmauerwerk bestehenden Zellenwände versteifen und gleichzeitig den hauptsächlichen Böschungsdruck zwecks Entlastung der Zellenwände aufnehmen,
AT106084D 1924-07-07 1924-07-07 Silo. AT106084B (de)

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