AT106390B - Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Leiters mit gleichförmig verteilter induktiver Belastung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Leiters mit gleichförmig verteilter induktiver Belastung.Info
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Description
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Verfa. hren zur Herstellung eines elektrischen Leiters mit gleichförmig verteilter induktiver Belastung.
Krarl1pleiter werden zurzeit ausnahmslos durch Umwickeln des Kupferleiter mit Eisendraht oder-band hergestellt. Zur Vermeidung zu hoher elektrischer Verluste muss die Umwicklung sehr dünn sein oder aus mehreren dünnen Lagen bestehen, ohne dass man wegen der Kosten und der Schwierigkeit der Herstellung die Unterteilung des Eisens in dem erwünschten Masse vornehmen kann0 Nachteilig ist ferner, dass die Eisenbewicklung nicht dicht am Leiter anliegt ; dadurch kommt die Eisenschicht
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Legierungen für das Verfahren nicht in Frage kommen.
Man hat auch vorgeschlagen, den Eisenmantel elektrolytisch auf den Leiter aufzutragen. Dies Verfahren führt aber zu einer ganz ausserordentlichen Erhöhung des Verlnstwiderst : tndes, so dass es schon aus diesem Grunde unanwendbar erscheint. Überdies, ist eine Legierung des Eisens mit Zusätzen, die bei den herrschenden geringen Feldstärken die Permeabilität erhöhen, unmöglich0
Den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet nun ein Verfahren zur Herstellung eines Krarupleiters zum Zwecke, eine aus mehreren von in sich ge ? chlossenen, voneinander isolierten, beliebig legierten Schichten bestehende,
ferrom1gnetische Auflage zu erzengen0
Der Kupferleiter wird erfindungsgemäss nach einem Metallspritzverfahren mit der ferromagnetischen
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teilung des Eisens sehr weit zu treiben.
Es ist ohne Belang für das Verfahren, ob als Leiter ein ungeteilter oder ein gelitzter Draht zur Anwendung kommt. Ebensogut lässt sich ein aus einem runden Mittelleiter und einer Anzahl von Formdrähten bestehendes Leitergebilde von kreisrundem Querschnitt verwenden. In allen Fällen liegt der Belastungsstoff dicht auf der Aussenfläche auf.
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ordentlich hohen Einfluss. Das als neu beanspruchte Verfahren gestattet die Anwendung jeder beliebigen, auch nicht duktilen Legierung. Soll z.
B. die als hochmagnetisch bekannte, aber sehr spröde 8% ige Eisen-Siliziumlegierung Anwendung finden, so wird man etwa so vorgehen, dass zwei Eisenelektrode mit 5% bzw. 11% Si-Gehalt, die je für sich bearbeitbar sind, in einer Wärmequelle kontinuierlich abgeschmolzen und auf den Leiter aufgetragen werden, so dass die erhaltene Legierung 8% Si enthält. Beärbeit- bare Legierungen kann man entweder vorher fertigstellen oder aber ihre Grundstoffe nur mechanisch, in Form von langen Bändern, Stäben usw., vereinigen, um sie erst kurz vor dem Auftragen zusammen- zuschmelzen.
Da das vorliegende Verfahren auch die Aufbringung ausserordentlich dünner Belastungssehichten gestattet, so kommen durch die Anwendung desselben erst die Vorteile der zum Teil erst in jüngster Zeit bekanntgewordenen magnetisch hoehpermeablen Legierungen Fe-Si, Fe-Ni, Fe-Ni-Cr ganz zur Auswirkung. Es ist nämlich festgestellt worden, dass das Minimum der Dämpfung bei einem Krarup- leiter mit zunehmender Permeabilität des Belastungsstoffes bei immer geringeren Schichtdicken desselben vorhanden ist. Nun lassen sich nach den bisher bekannten Verfahren die gerade bei hochpermeablen
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Neben den geschilderten Vorteilen ergibt sich für den nach vorliegendem Verfahren hergestellten Krarupleiter die völlige Freiheit von magnetischer Streuung, da die ferromagnetischen Schichten ringförmig sind und einen geschlossenen Eisenweg darbieten. Auch für längere Strecken lässt sich eine grosse Gleichmässigkeit der induktiven Belastung erzielen, wenn der Auftragungsvorgang durch Messung verfolgt und die Auftragung soweit fortgesetzt wird, bis der gewünschte Induktivitätswert erreicht ist.
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Anftragung der Eisenauflage durch Walzenpaare oder eine Ziehvorrichtung geführt wird.
Im folgenden sei ein Ausführungsbeispiel des den Patentgegenstand bildenden Verfahrens geschildert.
Der zu belastende Kupferleiter wird mit gleichmässiger Geschwindigkeit von einer Vorratstrommel durch eine Anzahl von Kammern geführt, in denen die einzelnen Arbeitsvorgänge, Auftragen des ferro-
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weise einen elektrischen Lichtbogen enthalten, der zwischen den aus dem aufzutragenden Metall bestehenden Elektroden unterhalten wird ; das schmelzende Metall wird alsdann durch ein magnetisches Gebläse im Vakuum oder durch einen Luft- oder Gasstrom auf den Leiter aufgetragen. Diese Spritzverfahren sind für andere Zwecke an sich bekannt, und ein näheres Eingehen ist daher nicht erforderlich. Die
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Zahl von Schichten erreicht wird.
Die Durchzugsgeschwindigkeit ist dann so zu bemessen, dass die erforderliche Schichtstärke entsteht. Den Schluss bilden nötigenfalls eine Einrichtung zum Verdichten des Gefüges des ferromagnetischen Stoffes, etwa aus mehreren Walzenpiaren bestehend, sowie ein Muffelofen, in dem der Leiter bei bekannter oder durch Versuche festzustellender günstigster Temperatur erhitzt wird.
Bringt man die Zugvonichtung in Abhängigkeit von einer Messvorrichtung, die von der Induktivität des aus der Vorrichtung heraustretenden Leiterstüekes beeinflusst wird, so kann man den ganzen Vorgang selbsttätig gestalten und erhält einen völlig gleichförmig belasteten Leiter.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Leiters mit gleichförmig verteilter induktiver Belastung, dadurch gekennzeichnet, dass der Belastungsstoff in flüssiger Form durch Aufspritzen, beispielsweise nach dem Schoopschen Verfahren, auf den elektrischen Leiter aufgetragen wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, gekennzeichnet durch Aufbringen der Belastungsstoffe durch Aufspritzen unter Verwendung der bekannten Legierungen Fe-Si, Fe-Ni, Fe-Ni-Cr als Belastungmaterial, zum Zwecke, infolge der dünnen Belastungssehichten das Minimum der Dämpfung und eine den genannten Belastungsstoffen zukommende hohe Permeabilität bei kleinen Feldstärken zu erzielen.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundstoffe des Belastungstoffes, wie Fe, Si, Ni usw., in Form von Stäben, Bändern u. dgl., untereinander mechanisch verbunden, im elektrischen Lichtbogen oder in einer andern Wärmequelle kontinuierlich zusammengeschmolzen und alsdann aufgetragen werden.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Belastungsstoff in mehreren dünnen Schichten aufgetragen wird, u. zw. vorzugsweise so, dass zwischen Leiterund Belastungsstoff wie auch zwischen je zwei Schichten des letzteren eine isolierende Schicht aufgebracht wird.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschichten aus dünnen Lügen von Lack-oder Flussemail bestehen.R. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungsschiehten durch rings um den Leiter verlaufende Unterbrechungen in der Längsrichtung geteilt sind, u. zw. zweck- EMI2.4
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